Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 14.01.2008, 17:21 Titel: |
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Ahh die Zeitreise...super.
Ich weiß nicht was ich lustiger fand...die zwei Frauen die ihre schmutzige Seite entdecken oder die Männer die wie immer nur glotzen können *g*....*sabber*
Wobei ich hätte McKay einen riesen Klaps gegeben...einfach die Koordinaten falsch berechnen *kopfschüttel*
Aber die Lösung mit dem Gips war super..sowie Daniels Niet. *lach* |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 20.01.2008, 16:28 Titel: |
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@Hyndara:
Ja, die werden alle etwas lockerer. Und Daniel hat da wirklich ein paar Temporale Gesetze gebrochen, das ist aber die Erklärung, wieso das Stargate überhaupt nach Deutschland ging. Diese Folge ist die Erklärung für den "konstruierten" Kinofilm gewesen.
@Felix:
Ja, die beiden Weiber Bedank dich da bei Maybourne für diese Szenen. Freut mich, dass dir die Folge gefallen hat.
Vor der neuen Folge, hier das neue, offizielle Stargate German Experience-Intro:
(Disclaimer: Alle auftauchendn Figuren sind in diesem Zusammenhang nie in Erscheinung getreten)
http://www.youtube.com/watch?v=JGaSefXcxIo
Und nun wird das Staffelfinale eingeläutet.
Die Invasion Teil 1
ST 1 und ST 2 traten durch das Tor und fanden sich im nächsten Augenblick in einer dunklen Halle wieder.
Runge holte eine Taschenlampe heraus.
„Sieht irgendwie aus wie eine Lagerhalle.”
„Scharfsinnig.”, meinte Degenhardt.
Währenddessen holte Daniel eine Videokamera hervor und filmte die Umgebung.
Jules und Franziska hatten sich von der Gruppe entfernt und sahen sich einige Gegenstände an.
Darunter auch einen schwarzen Spiegel, mit seltsam aussehenden Runen an seinem Rand.
„Daniel, kommen sie mal bitte!”, rief Jules Daniel herbei.
Runge begleitete ihn.
Degenhardt sah sich eine Eisenskulptur an, die direkt hinter dem AWG (Anwahlgerät) stand. Sie sah aus wie ein Gesicht, welches aus Flammen bestand. Es hatte zwei Augen und einen Mund. Unter dem Flammengesicht war eine Art Halbmond, auf dem das Gesicht befestigt war.
„Wow... Teal’C, hast du so was schon mal gesehen?”
Teal’C kam herbei und beleuchtete die Figur. Selbst für seine Verhältnisse verfinsterte sich sein Gesicht.
„Wir müssen sofort zur Erde zurück!”
Dem Jaffa fielen die Mundwinkel noch weiter herunter.
„Wieso? Was sagt dir die Skulptur?”
Degenhardt zündete sich eine Zigarre an.
„Das ist das Symbol von Korosh-ni. Es steht hier für alle Goa’uld und Jaffa, die durch das Stargate gelangen. Es bedeutet in etwa: 'Du sollst umkehren’.
Es bezieht sich auf die Zerstörung durch die Goa’uld. Sie haben diesen Planeten verseucht. Auf der Erde würdet ihr dazu sagen, es gab einen radioaktiven Fallout. Hier kann niemand überleben. Dieser Planet ist nicht sicher.“
„So ein...“ Degenhardt nahm sein Funkgerät.
In der Zwischenzeit hatten sich Daniel und Runge und der Rest von ST 1 und 2 diesen Spiegel angesehen.
„Kennen sie die Symbole?”, fragte Jules.
Daniel schüttelte aber nur den Kopf.
„Nein, weder Goa’Uld, noch irgendeine andere Sprache, die mir direkt bekannt ist. Aber ich werde das Gefühl nicht los, die Zeichen schon mal gesehen zu haben.”
Runge hatte noch einen höhnischen Spruch auf den Lippen, doch da meldete sich Degenhardt über Funk:
„Abrücken! Der Planet ist verstrahlt!!! Ich will nicht länger hier bleiben.”
Daniel protestierte.
„Oberst, wir haben hier Kunstgegenstände und einen Spiegel gefunden. Ich brauche Zeit, um das alles zu untersuchen.”
„Mir egal. Wir können vielleicht später zurückkommen, aber jetzt gehen wir.”
Daniel sah zu Franziska und Jules. Die aber zuckten nur mit den Schultern, blieben aber noch einen Moment.
Daniel nahm seinen Rucksack ab und fing an Gegenstände einzupacken.
Runge grinste breit, nahm seinen Rucksack auch ab und fing ebenfalls an, einzupacken.
„Was ist denn das?”, fragte Daniel und zeigte auf eine tropfenförmige Fernbedienung.
„Ne Fernbedienung.”, meinte Runge und drückte einen der violetten Knöpfe.
Auch Jules und Franzi packten einige Teile ein.
Im selben Moment aktivierte sich der Spiegel. Daniel steckte die Fernbedienung ein. Runge und Daniel und die anderen gingen näher heran, beide hielten ihre Hände kurz vor den Spiegel.
„Ich glaub nicht, dass wir einfach einen Spiegel anfassen sollten...”, sagte Daniel.
„WIR WOLLEN GEHEN!”, rief Degenhardt durch das Funkgerät.
Das schreckte die beiden hoch, sodass sie den Spiegel berührten. Ein blaues Licht durchfuhr sie, dann war wieder alles normal.
Jules stolperte in Franzi und ST 2 rein, wodurch sie ebenfalls nacheinander mit dem Spiegel in Kontakt kamen.
Nach einem Augenblick der Verwirrung kamen alle wieder zu voller Aufmerksamkeit.
„Was war denn das für ne Lightshow?”, fragte Runge etwas verwirrt.
„Egal...” meinte Daniel.
Er begab sich in Richtung des Tores.
„Gehen wir zu den Anderen!”
„Wartet auf uns!”, rief Daniel Richtung Torraum.
Aber als Daniel, Jules und Franzi mit ST 2 dort angekommen waren, war niemand da.
„Sind die beiden ohne uns weg?”
Daniel sah Runge verwundert an.
„Währe typisch Degenhardt, aber Teal´C...”, meinte Runge.
„Wählen sie uns raus.”
Daniel wählte die Symbole, als das siebte eingerastet war, gab er seinen ST 1 Code ein und alle sieben verschwanden im Tor.
Mit einem “HÄNDE IN DIE LUFT!” wurden sie auf Englisch begrüßt.
“Was ist denn das für ne Sch....”
Runge traute seinen Augen nicht.
Der Torraum war komplett verändert.
Er war auf einmal zwei Ebenen hoch, wesentlich schmaler, es standen nur zwei MG Stellungen vor dem Tor und als ob das nicht schon genug wäre, hatten die Wachmannschaften amerikanische Flaggen auf der Schulter.
„Identifizieren sie sich!”, befahl ihnen ein Soldat mit M 16 A Gewehr im Anschlag.
Daniel sprach als erster.
„Doktor Daniel Jackson, ST 1. Dies sind die Deutschen Soldatinnen Rust und Tora.”
Der Kommandeur von ST 2 dachte erst an einen Scherz, erkannte dann aber die ernsten Gesichter der Wachen.
„Oberst Sergej Runge, russisches Heer, ST 2. Dies sind meine Teammitglieder. Hauptmann Ivana Gratzky, Stabsunteroffizier Andreij Tostoij, Unteroffizier Boris Nemarov und Obergefreiter Alexij Ramius.”
Auch die Wachen wollten kaum ihren Ohren trauen, gingen auf sie zu.
Sie wurden auf den Boden gepresst, die Feuertüren öffneten sich und ein strammer, kampf- erfahrender Offizier in Tarnuniform trat ein.
Auf seinem Namensschild stand O´Neill.
„Was sind das für ein paar Knallknöpfe?”
„Colonel, der eine sagt er heißt Doktor Daniel Jackson und würde zu einem ST 1 gehören. Anscheinend aus Deutschland.
Der andere meint, er sei ein russischer Oberst und gehöre zu ST 2, mitsamt seinem Team.”
O´Neill baute sich etwas verwirrt vor ihnen auf.
„Wo kommen sie her? Wo haben sie den SG-1 ID Code her? Was machen ein Doktor, Deutsche und Russen außerhalb der Erde?
Carter!!!”
Runge sah, dass er diesen Offizier vielleicht bequatschen konnte.
„Kaffeefahrt. Da draußen ist der Wodka billiger, wissen sie. Den Code haben wir gefunden.”, meinte Runge spöttisch.
„Verarschen kann ich mich allein!”, entgegnete ihm der US Offizier.
Inzwischen war eine blonde Frau erschienen.
„Colonel, was ist denn hier los? Wir haben doch wichtigere Probleme.“
O´Neill besah sich noch mal der Unbekannten.
„Bringen sie die allesamt in eine Zelle, während ich mit dem General rede!”
Daniel, Runge, Franziska, Julia und die Mitglieder von ST 2 wurden entwaffnet, in eine Zelle gesperrt.
Als die Tür hinter ihnen verschlossen wurde, fragte Runge:
„Was ist denn das hier für ein Scheiß? Die Amis haben das Stargate?”
Die anderen schüttelten auch nur den Kopf.
„Hier läuft wirklich einiges schief...”, stimmte Daniel zu.
Franzi hatte eine Geisteseingebung.
„Vielleicht sind wir auch in einer alternativen Realität gelandet.“
Runge sah zu ihr hoch.
„In was?“
Sie versuchte es zu erklären.
„In einem Paralleluniversum. Der Spiegel könnte uns in eine andere Realität geschleudert haben.
Es gab immerhin ein EM Feld, durch das wir kurz bewusstlos waren.“
Der Russische Oberst sah zur Decke.
„Na, toll. Und hier betreiben die Cowboys das Stargate? Wie wollen die denn gegen die Goa´Uld bestehen?
Treiben sie 1.000 Marines durch das Tor, welche den Schlagen mit einem Yeh haa auf den Lippen in den Arsch treten?
Verdammt, warum mussten die uns den Wodka abnehmen?“
Der Raum erfüllte sich mit herzlichem Lachen.
Knapp zwei Stunden später:
Im Besprechungsraum des SGC saßen SG 1, Hammond und der ganze Generalstab der US Streitkräfte, besahen sich der Aufzeichnung des Zellentraktes.
Captain Samantha Carter hatte das Wort.
„Wie es aussieht, sind zwei Teams aus einem Paralleluniversum zu uns gekommen, so wie Daniel, als er uns vor dem ersten Goa´Uld Angriff warnte.
Aber in deren Realität wird das Sternentor von den Deutschen und Russen betrieben.
Und nach allem, was wir bisher aufgezeichnet haben, trauen die Amerikanern von allem keine Intelligenz zu.
Und in deren Realität hat, im Gegensatz zu uns, Al Gore die Wahl verloren, Bush wurde Präsident der USA.“
Ein aufgebrachtes Raunen ging durch den ganzen Raum.
General Jumper sprach Carter direkt an.
„Bringen sie diese Leute hierher.“
Sie nickte, bevor sie sich entfernte, den Befehl auszuführen.
Nachdem man sie in den Besprechungsraum geführt hatte, begann Daniel zu erzählen, wie sich Deutsche und Russen bisher schlugen.
Dabei ließ er auch nichts aus.
Von Abydos, über Chulak bis zu den jüngsten Ereignissen erzählte er haargenau die Geschichte des anderen Universums.
„… bis wir durch einen noch nicht ganz geklärten Dimensionssprung hier bei ihnen gelandet sind.
Wir wären sehr froh, wenn sie uns wieder zurück schicken würden. Unsere Vorgesetzten machen sich sicher Sorgen.“
Runge sah scharf zu den Amerikanischen Generälen rüber.
„Tja, wir waren nicht so blöd, Ra´s Mutterschiff mit einer Atombombe in die Luft zu jagen. Unsere Forschungsmaterialien reichen für die nächsten 10 Jahre.“
Böse Blicke wechselten durch den Raum.
General Hammond unterbrach den Russen.
„Wir würden ihnen gerne helfen, aber wir haben eigene Probleme. Vor sieben Monaten griff der Goa´Uld Apophis die Erde mit zwei Schiffen an.
SG 1 gelang es, die feindlichen Hataks zu unterwandern und schlussendlich zu zerstören.
Dummerweise erregten wir dadurch die Aufmerksamkeit eines anderen Goa´Uld, namens Heru´ur.
Nach vier Schlachten auf fremden Planeten, in denen wir seine Jaffa besiegten, attackierte er vor zwei Monaten, mit acht Schiffen, die Erde.
Wir konnten fünf mit Atomraketen abschießen, jedoch verloren wir Los Angelas, Peking, London und Berlin.
Washington und Moskau wurden leicht getroffen.
Die anderen drei belagerten seitdem die Erde, schicken immer wieder Gleiter und Jaffa, um Terror und Angst zu verbreiten.
Die Schiffe sind leider zu weit entfernt, um Atomraketen einzusetzen. Zum Glück haben die Goa´Uld Waffen bei der Reichweite auch keine Wirkung.
Seitdem herrscht auf der gesamten Erde Ausnahmezustand. Präsident Gore versucht derzeit alles, um die Menschen wieder zu beruhigen.“
Runge ging dazwischen.
„Es ist also möglich, deren Klapperkisten mit Nuklearwaffen abzuschießen?“
O´Neill lachte höhnisch auf.
„Mehr oder weniger. Wir brauchten über 300 Raketen, nur um die Schutzschilde von einem Schiff zu zerstören.
Drei haben wir erledigt, eines ging auf das Konto der Russen, das letzte teilten sich die Engländer und Franzosen.
Die Chinesischen Raketen waren ein Witz, wurden fast alle abgeschossen.“
Captain Carter ergänzte ihren CO.
„Seitdem ist der Raum über der Erde stark verstrahlt. Die weltweite Satellitenkommunikation ist beinahe völlig ausgefallen.
Glücklicherweise ist die Strahlung nicht durch die Atmosphäre gedrungen.“
George Hammond erhob sich.
„Bis wir entschieden haben, was mit ihnen geschieht, kann ich ihnen nur eine vorübergehende Unterkunft anbieten.“
Anschließend führte man ST 1 und 2 in die Gästequartiere.
Es war knapp eine Stunde vergangen. Zu Runges Glück hatte ihm O´Neill eine Flasche Bourbon geschickt.
„Ist zwar kein Wodka, aber der Gedanke allein zählt.“
Die beiden Einheiten saßen alle beisammen, versuchten sich so gut wie möglich auf die Situation einzustellen.
Im nächsten Moment ging die Tür auf, der Daniel aus diesem Universum trat herein.
„Hey. Ich dachte mir, es würde sie interessieren, wie sich ihre Gegenstücke auf unserer Seite entwickelt haben.
Tostoij und Nemarov sind bei einem Jaffaüberfall auf Moskau vor drei Wochen gestorben. Ramius, sie dienen in einem Regiment, welches St. Petersburg bewacht.“
Bei allen dreien konnte man unterschiedliche Regungen feststellen.
„Gratzky, sie haben das Militär vor drei Jahren verlassen, sind verheiratet und haben eine kleine Tochter, leben in einem Vorort von Wolgograd.“
Sie sah doch mehr als nur verwundert aus.
„Na, ja. Könnte schlimmer sein.“
Daniel fuhr fort.
„Runge, sie sind Brigade General und kommandieren die Infantrieeinheiten um Moskau.“
Er lachte freudig auf.
„Dieses Universum weiß mich sehr zu schätzen.“
Dr. Jackson sah zu den beiden Frauen von ST 1.
„Feldwebel Tora, sie sind gestorben, als ein Hatak Berlin bombadierte. Oberleutnant Rust, sie sitzen wegen mehreren Straftaten im Gefängnis.
Unter anderem haben sie sich in das Deutsche Finanzministerium gehackt und über eine Milliarde Euro gestohlen.
Das Geld ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.“
Franziska sah unschuldig zur Decke, während Julia ihr auf die Schulter klopfte.
Daniel sprach weiter.
„Und dieser Oberst Degenhardt ist hier nur ein Oberstleutnant, kommandiert ein Panzerbataillion.
Ihm wurden bei der Verteidigung vom Hamburg, als Jaffa mit Frachtschiffen landeten, schwere Verletzungen zugefügt.
Er kuriert sich immer noch in einem Lazarett aus.“
Nun blickten sich die beiden Daniels direkt an.
„Nun, zwischen uns besteht ja kein weiterer Klärungsbedarf.“
In diesem Moment gingen alle Alarmleuchten an, aus den Lautsprechern kamen Statusmeldungen.
„Achtung, die Goa´Uld Mutterschiffe nähren sich der Erde. Alle Mann auf die Kampfstationen.“
General Hammond kommandierte die Raketeneinheiten direkt aus dem Kontrollraum heraus.
„Walter, wissen wir schon, wo die hinwollen?“
Der Techniker sah zu ihm hoch.
„Ja, Sir. Das eine Schiff hat direkten Kurs auf Cheyenne Mountain genommen, wird von Gleitern eskortiert.
F-16 und 22 Geschwader fliegen zum Abfangen entgegen. Nuklearwaffen haben getroffen, konnten aber nur mittelstarke Schäden anrichten.
Das zweite setzt Kurs auf Europa, dass dritte visiert Zentralasien an.
Anscheinend haben die ihre Schilde verstärkt.“
Hammond setzte sich auf einen Hocker, das warten begann. Über Colorado kam zu einer gewaltigen Luftschlacht.
Eine Stunde später:
Die Amerikanischen Jets hatten den Kampf verloren, wurden beinahe allesamt zerstört. Nicht ohne sämtliche Todesgleiter in den Tod mitzunehmen.
Walter sah zu seinem General.
„Sir, acht unserer Jäger konnten entkommen. Sheppard hat es wieder mal geschafft.“
Runge sah fragend aus.
„Ist dieser Sheppard hier eine Berühmtheit?“
Hammond lächelte stolz.
„Ja. John Sheppard, vor einem Monat vom Präsidenten persönlich zum Major befördert. Einen besseren Kampfpiloten kenne ich nicht, er hat mehr als 100 Todesgleiter und ich glaube mittlerweile 8 Alkeshbomber abgeschossen.
Er wurde sogar von den Goa´Uld gefangen, befreite sich und fünf andere Personen aus einem Hatak, kam bis zu einem Frachtschiff und ist dann Seelenruhig zurückgeflogen.
Danach spielte er eine Runde Golf, mit dem Präsidenten.“
Runge gab einen anerkennenden Pfiff ab, bis er zu den Bildschirmen sah, wo das Hatak gerade auf dem Berg zur Landung ansetzte wollte.
„Jetzt ist es aus…“
„Durchhalten, wir packen das.“
„Wann kommen die Marines…?“
ST 1 und 2 traten in den Kontrollraum, gingen direkt zu Hammond. Runge sprach den General an.
„Ich biete unsere Hilfe an. Wenn die Saubande kommt, werden sie unsere AKs und G 36er zu schätzen wissen.“
George Hammond blickte dem Russischen Kommandanten einen Moment in die Augen.
„Schließen sie sich der Einheit an, die Colonel O´Neill gerade aufstellt. Ich glaube, sie beide werden sich gut ergänzen…“
Fortsetzung folgt |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 20.01.2008, 20:03 Titel: |
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War sehr spannend.
Jett wird es aber noch spannender. Eine VÖLLIG NEUE sicht des Staffelfinales. Und ich muss sagen...besser als das von Sg1 aus der Serie. ich bin gespannt wie sie DAS bewältigen wollen.
Wobei jetzt haben sie ja eine gewisse Vorahnung wie es wirklich aussieht..da draußen. *grins* |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 21.01.2008, 13:29 Titel: |
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Oha, das klingt gar nicht gut, neinnein! Hoffentlich kommen sie da wieder raus und noch rechtzeitig zurück. Denn ich denke, ihr plant das gleiche Finale wie damals SG-1 (sprich, sie kommen aus der anderen Dimension wieder heraus in die "richtige").
Tja, da haben sie ja noch einiges vor, wenn sie sich auch noch mit Heruur anlegen wollen *flöt*. Fand ich schon witzig, wie lange SG-1 sich mit Apophis herumprügelte, während der doch angeblich soviel gefährlichere Heruur relativ schnell Geschichte war. Naja, vielleicht wollt ihr zwei das noch korrigieren *zwinker*.
Womit dann schon mein Ruf nach einer Staffel 2 laut wird (und nach Final Frontier *winkmitderHolzhandlung*). Gibt's da Pläne eurerseits *hoff*?
War jedenfalls wieder klasse und ich freu mich schon riesig auf die Fortsetzung - wenn auch mit einem weinenden Auge ... |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 23.01.2008, 21:59 Titel: |
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Ich geb schon mal die ANtworten auf die Feedbacks:
@Felix:
Ja, wir haben das Staffelfinale neu interpretiert und diese billige Rückblickepisode rausgenommen (diese Episoden konnte ich auf den Tod nicht leiden ^^). Aber danke für das Kompliment, dass es dir besser gefällt als das Ende der Oiiginal Season 1 ^^
@Hyndara:
Mit den Goa'Uld werden wir uns in der zweiten Staffel näher beschäftigen, viele alte und vll auch einige neue Gesichter werden einen Auftritt haben *flöt* .
Und damit ist woh auch deine Frage beantwortet: Ja, es wird eine zweite Staffel geben! Die Handlungsbogen stehen zu etwa 50% und an Ideen mangelt es auch nicht.
Übrigens: Das Staffelfinale wird 5 Teile umfassen, 4 in Staffel 1 und die letzte Folge als Auflösung des Cliffhangers in Season 2.
Die Folge kommt wie üblich Sonntag.
Bis dann. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 26.01.2008, 17:07 Titel: |
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Die Invasion Teil 2
ST 1 und 2 saßen zusammen mit SG1 und General Hammond im SGC Konferenzraum.
“Mit Hilfe eines Frachtschiffes, dass wir erbeuten konnten, fliegen wir getarnt zu einem der Ha’Taks. Wir benutzen die Ringtransporter, um an Bord zu gelangen. Das führen wir bei beiden Ha‘Taks durch.” ,erklärte Carter ihren Plan.
“Und mit etwas Glück, kriegen wir dann 2 Ha’Taks in unseren Besitz?” ,fragte O’Neill ungläubig.
“Wahrscheinlich.” ,meinte Hauptmann Gratzky. “Den Plan haben wir anhand der Lagepläne von Ras Raumschiff ausgetüftelt, jedenfalls von den Teilen, die wir aus dem Computer downloaden konnten.”
“Und daran erinnern sie sich, Hauptmann?” ,fragte Hammond etwas ungläubig.
“Nein, ich hab so was immer in meinem PDA, man weiß ja nie.”
Teal’C nickte anerkennend. Runge konnte sich ein breites Grinsen nur schwer verkneifen.
Hammond nickte. “Na gut, dann gehen wir es an.”
Zwei Stunden später standen die beiden ST Teams, SG 1 und die Marines von SG 3 auf dem Landefeld der Peterson Airbase neben dem SGC.
“Ich hab ein schlechtes Gefühl bei der Sache.” ,meinte Runge.
O’Neill nickte. “Genau, wann läuft schon mal was nach Plan.”
Dann bestiegen sie das Frachtschiff. Teal’C setzte sich an die Steuerung.
Langsam hob das Frachtschiff ab, Teal’C tarnte es sofort. Schnell gewann das Schiff an Abstand zur Erde.
“Wir sind gleich da.” ,meinte Teal’C.
“Gut.” ,kam es von O’Neill zurück. “Dann macht euch mal bereit.”
Runge und sein Team entsicherten ihre Waffen, die Marines taten es ihnen nach.
“Ich fühl mich irgendwie nicht so wohl hier......” ,meinte Runge, neben ihm standen zwei Marines auf der Ringtransporterplattform.
Der eine Marine sah ihn verwundert an.
“Euch hab ich früher ausschalten müssen. Nicht persönlich nehmen, aber mein Finger ist mal wieder locker am Abzug.”
Die vier Marines unter Colonel Makepeace sahen sich entnervt an. Das konnte ja noch heiter werden.
“Wir sind in Reichweite! Bereit machen zum Transport!” ,meldete Teal’C.
Carter ging zur Kontrollkonsole der Ringe, drückte die Knöpfe zur Auslösung des Ringtransporters, sofort verschwanden die beiden Teams aus dem Schiff.
“Okay und jetzt zum nächsten.” ,meinte O’Neill.
Im selben Augenblick stürmten ST 2 und SG 3 aus dem Ringraum.
Die Marines sicherten den ersten Gang, ST 2 folgte. An einer Biegung machten sich Halt.
Makepeace holte ein Navigationssystem heraus, drückte einige Knöpfe. “Also, wir sind hier, auf dem mittleren Deck. Das Kommandodeck......”
Runge schüttelte den Kopf, dann nahm er Makepeace das Gerät aus der Hand. “Typisch Ami, auch noch Marine! Können nicht mal ne Karte lesen. Also...”
Fragend blickte er den PDA an.
Makepeace grinste. “Typisch Russe, keine Peilung von der Technik.”
Er griff wieder nach dem Gerät, doch Runge lies ihn nicht. “Amerikanski, loslassen!”
Makepeace wollte aber nicht, dann rutschte das Gerät den Beiden aus der Hand und zerschellte auf dem Boden.
Gratzky schlug nur die Hände vor dem Gesicht zusammen. “Wie blöd kann man nur sein... Männer.”
Runge zuckte mit den Schultern, dann nahm er sein MG wieder in den Anschlag und ging weiter.
“Mitkommen!”
ST 2 folgte ihm, SG 3 machte den Abschluss.
Währenddessen waren auch ST 1 und SG 1 auf ihrem Ha’Tak angelangt. Der ST 1 Daniel war auf dem Frachtschiff zurückgeblieben, Teal’C hatte ihm die Steuerung erklärt.
“Wo müssen wir lang?” ,fragte Franziska Colonel O’Neill.
“Carter?”, gab O’Neill die Frage an Captain Carter weiter.
Franziska hatte sich inzwischen schon daran gewöhnt, dass dieser O’Neill sich bei schwierigen Fragen immer an Captain Carter wand.
Degenhardt stellte sich nie so dämlich an, das war klar.
“Wir müssen etwa vier Decks hochsteigen.” ,meinte Carter. Der Zugang zum nächsten Deck ist 50 Meter grade aus.”
“Gut, dann los!” O’Neill zeigte rechts den Gang herunter.
Franzi sah schnell auf ihren PDA, auf den sie sich die Pläne des Ha’Taks geladen hatte.
Dann zeigte sie hinter sich. “Eigentlich müssen wir da lang, Colonel.”
O’Neill drehte sich sofort um 180° Grad. “Mein ich doch! Abmarsch!”
“Amis.” ,meinte Jules im Stillen. Kopfschüttelnd folgte sie den Anderen.
“Wir haben uns verlaufen, wann sehen sie das endlich ein?!”
Colonel Makepeace und SG 3 blieben einfach stehen.
“Wir haben uns nicht verlaufen.” ,meinte Runge. Der Russe ging weiter.
“Scheiße Russki, wir laufen seit 20 Minuten im Kreis, wann sehen sie das endlich ein?”
“Dann wenn der Wodka alle ist!” Mit diesen Worten griff Runge zu seiner Feldflasche, doch sie war leer.
Hoffnungsvoll sah er zu Gratzky und den Anderen in seinem Team. Diese schüttelten aber nur den Kopf.
“Okay, wir haben uns verlaufen.....”
Während ST 2 und SG 3 sich verlaufen hatten, waren die beiden anderen Teams schon zwei Decks hinaufgestiegen.
Carter ließ den Trupp anhalten, sah dann wieder auf ihre Karte.
“Da kommt gleich ein Hangar für Todesgleiter.”
“Dann sollten wir aufpassen.” ,meinte O’Neill.
Teal’C, der sich bis jetzt still verhalten hatte, horchte, dann befahl er: “Schnell, in Deckung!”
Er zog Franzi und Jules mit sich, Carter und O’Neill gingen ebenfalls schnell in Deckung. In einer der vielen Wandnischen, versteckten sie sich.
Nur wenige Augenblicke später marschierte eine Patroulie aus 15 Horuswachen an ihnen vorbei.
“Das war knapp.” Jules verschnaufte.
O’Neill nickte. “Los, weiter.”
ST 2 und SG 3 näherten sich inzwischen einem der größeren Hangars, er war unbewacht und unverriegelt.
Das Hangardeck an sich erstreckte sich über drei Ebenen.
Hier standen insgesamt vier Al’Kesh Mittelstreckenbomber und auch einige Frachtschiffe.
“Das sieht mir immer noch nicht nach dem Kommandodeck aus.” ,meinte Staff Sergeant Sorows.
Gratzky sah sich indes die Al’Kesh an. Sie waren voll funktionsfähig, keine Blockierungen waren eingeschaltet.
“Die Jaffa von diesem Heru’ur sind echt verschlampt. Wüsste ich es nicht besser, würde ich die für Amis halten....” dachte sie bei sich.
Dann rief sie zu Runge heraus: “Oberst, falls wir es einfach nicht mehr zum Kontrolldeck schaffen, sollten wir uns einfach die Al’Kesh schnappen und dann alles in die Luft jagen.”
Runge nickte leicht. “Ja, das wär’s..... Kämen sie zur Not mit der Steuerung klar?”
“Ja, der Teal’C aus unserem Universum hat mir das erklärt. Zwar nur in Trockenübungen, aber immerhin.”
“Gut, dann nehmen sie drei Mann und erklären sie ihnen die Steuerung. Ich will in jedem Al’Kesh einen Piloten. Wenn wir schon ein Mutterschiff aufgeben müssen, dann will ich eine halbwegs gute Entschädigung.” Runge sah zu Makepeace. “Zwei von ihren und einer von meinen Leuten. Der Rest von uns macht sich wieder auf die Suche nach der Brücke.”
Gratzky und die drei Soldaten blieben zurück, Runge und der Rest machten sich danach wieder auf die Suche nach dem Pel´Tak.
“Stopp!” Franzi stoppte den kleinen Trupp. Sie sah kurz um die nächste Ecke.
“Was?” O’Neill klang genervt. Er wäre jetzt wohl gerne schon wieder zu Hause gewesen, um sich die Simpsons anzusehen.
“Zwei Horuswachen. Um zum Kommandodeck zu kommen, müssen wir diesen Gang entlang. Aber wenn wir sie erschießen, ist das zu laut.”
“Dafür haben wir diese kleinen Spielzeugee.” O’Neill griff an seine rechte Beintasche und zog eine kleine Waffe heraus, die sich nun ausklappte.
Der Colonel nahm sie Anschlag, dann verließ er die Deckung, eröffnete das Feuer auf die erste Wache.
Beim zweiten Schuss fiel die Wache zu Boden. Schnell machte er eine Rolle und schoss auch zweimal auf die andere Wache, als diese gerade ihre Stabwaffe aktiviert hatte, auch sie fiel sofort zu Boden.
“Wow.” ,meinte O’Neill nur, er deaktiviert die Waffe wieder.
“Allerdings, dass hät ich ihnen gar nicht zugetraut, so alt wie sie sind.” ,sagte Franzi.
O’Neill grinste ironisch. “Ich meinte eigentlich, dass das zweimal klappt.”
Teal’C nickte. “In der Tat O’Neill. Diese Taktik ist höchst brauchbar.”
O’Neill winkte die Anderen hinter sich her. “Los, weiter. Die anderen Teams sind sicher schon am Pel’Tak.”
Knapp 15 Minuten später waren SG 1 und ST 1 endlich am Pel’Tak angekommen.
Vier Horuswachen standen vor dem Eingang, im Inneren mussten es schätzungsweise noch acht weitere sein.
O’Neill betätigte sein Funkgerät. “Makepeace, kommen!” ,flüsterte er.
“Ja Sir?” ,kam es Sekunden später zurück.
“Wie ist ihre Position?”
“Wir sind gleich am Kommandodeck, kann sich nur noch um Minuten handeln.”
In dem Moment kam eine Durchsage in der Sprache der Goa’Uld.
“Oh Mein Gott.” entfuhr es Daniel.
“Was ist?” ,wollte Jules wissen.
Teal’Cs Gesicht verfinsterte sich. “Heru’urs Stellvertreter hier an Bord hat soeben befohlen, beide Schiffe in den Orbit um die Erde zu manövrieren.”
“Zuerst sollen sie New York, London und Moskau zerstören. Wenn sich dann immer noch kein Land ergibt, noch Rom, Paris und so weiter....” fuhr Daniel fort.
Erneut ertönte eine Ansage.
“Drei Minuten bis zum Angriff.” ,übersetzte Teal’C.
“Verdammt....” O’Neill betätigte sein Funkgerät.
“Was ist?” ,meldete sich die Stimme von Runge.
“Die Goa’Uld wollen in drei Minuten die Hauptstädte der Erde angreifen! Sind sie an der Brücke?”
“Noch nicht! Aber legen sie schon mal los. Ich hab zur Not nen Reserveplan.”
“Gut. O’Neill Ende.”
In dem Moment kam eine zwei Mann Jaffapatroullie den Korridor entlang.
Oberleutnant Rust schaltete als erste, zog ihr Messer, warf es dem linken in den Hals.
Der andere Jaffa konnte gar nicht schnell genug schalten, bevor ihn Teal´C mit zwei Treffern aus der Zat erledigte.
O’Neill entsicherte seine MP5. “Auf geht’s.”
In der Zwischenzeit:
Runge nahm sein Funkgerät und kontaktierte Ivana. “Gratzky, wie stehen wir?”
Nach einigen Sekunden meldete sich Gratzky. “Geht so, Oberst. Die Amis stellen sich nicht doof an.”
“Schaffen sie schon einen Angriff auf ein Ha’Tak?”
“Ja Oberst, wir kriegen das hin. Solange es die Cowboys nichts versauen.” ,kam die Antwort von Gratzky.
Runge konnte nur grinsen, als er bei diesen Worten das Gesicht von Makepeace sah , der sich erneut verarscht vorkam.
“Okay, legen sie sofort los!”
“Verstanden, Gratzky Ende!” Gratzky startete den Antrieb des Al’Kesh. “An die Al´Kesh 2-4: Angriff auf Ha’Tak Drei!”
“Hier Al’Kesh 3, Sergeant Handerson! Wie sollen wir hier rauskommen? Das Hangartor ist zu!”
Gratzky verdrehe die Augen. “Amerikanski......”
Kurzerhand aktivierte sie die Buggeschütze und feuerte zweimal auf das Hangartor.
Es zersprang, sämtliche Luft wurde in den Weltraum gesogen.
“Gut, Weg frei. Folgt mir!”
Die vier Al’Kesh verließen den ramponierten Hangar, flogen direkt auf das dritte Ha’Tak zu, dass inzwischen einen niedriegen Orbit über New York einnahm.
“Colonel O’Neill, Gratzky hier: Starten sie ihren Angriff.... JETZT!”
O’Neill nickte Carter zu, diese zog bei zwei Splittergranaten die Stifte und warf sie auf die vier Horuswachen zu, die den Eingang des Pel’Taks bewachten. Die Explosion folgte nur Sekunden danach, die Horuswachen flogen durch die Luft, zweien von ihnen hatten die Explosionen Gliedmaßen abgerissen.
“LOS!” ,rief O’Neill und rannte zum Eingang des Pel’Tak, er öffnete die Tür und begann zu feuern.
Carter und Teal’C stürmten hinterher. Carter streckte zwei Jaffa nieder, die direkt neben dem Goa’Uld standen, der das Schiff kommandierte, dieser hatte gerade noch Zeit seinen persönlichen Schild zu aktivieren, die Kugeln aus der MP5 prallten einfach ab, die Augen des Goa’Uld leuchteten zornig auf.
Franzi und Jules kamen gerade in das Pel’Tak gestürmt, da war auch nur noch der kommandierende Goa’Uld am Leben.
Dieser aktivierte sein Handgerät, schleuderte Teal’C gegen eine der Wände.
Franzi zog ihr Kampfmesser. “Das wollt ich schon immer mal machen, Runge kam mir aber immer zuvor.”
Sie schleuderte das Messer und traf den Goa’Uld mitten in die Luftröhre. Er röchelte, seine Augen leuchteten ein letztes Mal auf, dann war er tot.
Jules war in der Zwischenzeit bei Teal’C. “Geht es?” ,fragte sie und tastete seine Rippen ab.
“Das wird schon wieder.... Heilen.” ,meinte dieser nur und begab sich, links auf seine Stabwaffe, rechts auf Jules gestützt, zur Steuerkonsole.
“Teal’C, verriegle alle Schotts auf dem Schiff, dann riskieren wir wenigstens nicht, dass wir plötzlich überrascht werden.” ,meinte Carter.
“Erledigt.” ,antwortete Teal’C.
Augenblicke vorher, zweites Ha’Tak:
“Mein Gebieter?!” einer der Jaffa auf dem Schiff wandte sich an den kommandierenden Goa’Uld.
“Was gibt es?” ,fragte dieser.
“Eines unserer Ha’Taks greift das andere Ha’Tak an!”
“WAS?” der Goa’Uld wurde wütend. “WER IST DAFÜR VERANTWORTLICH!?”
“Der liebe Runge!” ,kam es von hinten, von einem breit grinsenden Russen.
Der Goa’Uld drehte sich um, bekam aber, bevor er etwas sagen konnte, von Runge ein 9mm Loch in den Kopf verpasst.
Die Jaffa waren schockiert, dass ein Goa’Uld, einer von Heru’urs Stellvertretern so einfach erledigt wurde.
“Wollt ihr auch noch ein bisschen Blei?”
“Mal Tak Tau’ri!” war die Antwort eines der Jaffa, er zog seine Zat.
“Fass ich einfach mal als ja auf, ATTACKE!” ,rief er in Richtung Korridor.
Der Rest des Einsatzkommandos stürmte herein und erledigte in weniger als fünf Sekunden die vier Jaffa.
“Runge an O’Neill!” ,rief der Oberst ins Funkgerät.
“Ja?” ,kam es zurück.
“Wir haben das Schiff eingenommen. Und ihr?”
“Moment...... So, sind jetzt fertig. Oberleutnant Rust hat grade den Goa’Uld fertig gemacht.”
Runge grinste, doch bevor er sagen konnte: “Das is mein Mädchen!”, wurde das Schiff schwer durchgerüttelt.
“Was war das?” ,rief er in die Runde.
“Das dritte Ha’Tak hat auf euch das Feuer eröffnet!” ,informierte Teal’C ihn über Funk.
“GRATZKY!” ,rief Runge wütend in das Funkgerät.
“Oberst, nehmen sie mir es nicht übel, aber ich hab grad zu tun! Das feindliche Ha’Tak hat seine Schilde rechtzeitig hochfahren können, sie feuern jetzt auf sie!”
“Verdammt.” ,dachte der Oberst und funkte Teal’C an.
“Teal’C, wie bediene ich die Waffen?”
Einige Sekunden später folgte schon die Antwort. “Stell dich zwei Meter hinter die Steuerkonsole.
Runge tat, wie ihm geheißen, stellte sich an den Angegebenen Ort. Eine blauleuchtende Konsole fuhr aus dem Boden.
“Wie schmeckt euch das!?” ,meinte der Russe, legte seine Hände auf die Konsole.
Über den holographischen Bildschirm konnte das Einsatzteam nun erkennen, wie einige Einergieladungen auf dem anderen Ha’Tak einschlugen.
“Äh... Teal’C, helf mir mal!”
“Ich bin schon dabei, Runge!” ,sagte Teal’C.
Und tatsächlich tauchten in dem Moment weitere Energieladungen auf, die das Ha’Tak beschädigten.
Runge und die Anderen jubelten.
“Gratzky hier! Wir haben Al’Kesh 4 verloren!” ,meldete Gratzky.
Makepeace’s Gesicht verfinsterte sich, er ballte die Fäuste.
Im selben Moment hörten die Aufschläge auf.
“Was soll denn......” fragte sich Runge.
Diese halbausgesprochene Frage, beantwortete Gratzky einige Augenblicke später.
“Oberst, das Ha’Tak bombardiert Washington, Boston.... Und jetzt auch noch New York!”
“Verdammt.” stieß Runge aus, Makepeace wurde blass “Teal’C, schnell, wir müssen alles geben! Gratzky, Al’Kesh 2 und 3, sie auch!”
Die drei verbliebenden Al’Kesh formierten sich mit den beiden Ha’Tak, sie verstärkten ihren Angriff auf den Gegner.
Nach fast 30 Sekunden versagte der Schutzschild des Ha’Tak, der nächste Schuss versetzte ihm den Gnadenschuss, es explodierte, die Trümmer fielen in Richtung Atlantik.
Gleichzeitig, Cheyenne Mountain Complex:
“Sir, NORAD meldet gerade, dass das angreifende Mutterschiff zerstört wurde!” ,meldete Sergeant Harriman freudig General Hammond. In der Zentrale brach Jubel aus.
Neben General Hammond stand Präsident Al Gore. “Ich bin froh George, dass sie mich überredet haben Washington zu verlassen.....”
“Ja Mister Präsident.” der General nickte zustimmend. “Walter, Schadensberichte aus Washington, Boston und New York?”
Der Chief Master Sergeant nickte. “Ja Sir, kommen gerade rein...... Das weiße Haus wurde von Schockwellen erfasst, steht aber noch. Dafür ist das Außenministerium zerstört. In New York wurde die gesamte Bronx erfasst, viele Häuser brennen, über die Totenzahlen kann nur spekuliert werden. In Boston wurde beinahe das gesamte Hafenviertel zerstört.” In dem Moment fasste er sich ans Ohr.
“Colonel O’Neill von Bord eines der Ha’Taks!”
“Stellen sie auf Lautsprecher.” ,befahl Präsident Gore.
“Ja Mister Präsident.” Walter schaltete einen Schalter um, dann hörte man O’Neills Stimme.
“Ich wiederhole: feindliche Einheiten besiegt, 2 Ha’Taks und drei Al’Kesh einsatzbereit und bemannt! Hangars der beiden Ha’Taks voll mit insgesamt 600 Todesgleitern und vier weiteren Al’Kesh, sowie acht Frachtschiffen.”
Präsident Gore lächelte leicht. “Colonel, hier Präsident Gore. Gute Arbeit, Jack. Ich danke ihnen und ihren Begleitern.”
“Danke Mister Präsident.” ,antwortete O’Neill. “Wir erledigen noch eben die fliegenden Todesgleiter, dann kommen wir heim. O’Neill Ende.”
In diesem Moment aktiviert sich das Sternentor. Walter sah zu Gore hinauf.
"Mister Präsident, wir empfangen ein Funksignal."
Gebannt starrten alle auf die Bildschirme.
Ein vor Wut beinahe explodierender Heruur erschien.
"Tau´Ri. Für diese Demütigung werde ich euch vernichten.
Denkt ihr etwa, ich würde mich von den paar Schiffen, die ihr zerstört habt, beeindrucken lassen?
Der Tag wird kommen, da ich meine Herrschaft über eurem Planeten antrete."
Das Stargate schaltete sich ab, Hammond wandte sich an seinen Oberkommandierenden.
"Jetzt haben wir aber schon zwei Kriegsschiffe, drei schwere Bomber und hunderte an Jägern.
Daraus können wir in einigen Jahren durchaus etwas machen..."
1 Tag später, Torraum:
Die ST Teams 1 und 2 standen vor dem aktivierten Tor. Außer SG 1 und General Hammond war sogar Präsident Gore anwesend.
Carter drückte Franzi einen Zettel mit einem Satz Torkoordinaten in die Hand.
“Da sind die Schiffe von Apophis hergekommen, da ihnen das noch bevorsteht, wird es euch wohl helfen.”
“Danke.” ,sagte Runge.
“Nein, wir danken ihnen für ihre Hilfe.” ,meinte Präsident Gore, er gab Runge die Hand.
“Goa’Uld in den Hintern treten können wir eben am Besten.”
Mit diesen Worten durchschritten ST 1 und 2 das Tor, auf dem Rückweg in ihr eigenes Universum.
Ende Invasion Teil 2 |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 26.01.2008, 18:02 Titel: |
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Guter Teil.
Die Szene auf den HaTaks war einfach super. Erst entern sie es, dann übernehmen sie es. WEnn ich dran denke, wi es verlaufen wäre, hätte Sg1 damals die 2 Hataks ebenfalls erbeutet anstatt in die Luft zu jagen...*sabber*
Nun kann man nur hoffen das auch die anderen 2 Folgen su super verlaufen und niemand der Hauptprotagonisten verletzt wird.
Gruß Felix |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 28.01.2008, 11:57 Titel: |
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@ Altan: Danke für den Hinweis, hätte ich sonst wirklich übersehen *schäm*.
Aber jetzt zur Story. Hui! Da fahrt ihr aber wieder die Action-Sequenzen auf, daß es eine wahre Freude ist. *lach* Ich frage mich wirklich, was die Macher von Stargate machen würden, hätten sie genug Geld, um ... öh ... naja, ich denke, die Weltraumschlachten wären dann erheblich länger als sie jetzt sind.
Was mir besonders gefallen hat? Das hier:
| Zitat: |
“Hier Al’Kesh 3, Sergeant Handerson! Wie sollen wir hier rauskommen? Das Hangartor ist zu!”
Gratzky verdrehe die Augen. “Amerikanski......”
Kurzerhand aktivierte sie die Buggeschütze und feuerte zweimal auf das Hangartor.
Es zersprang, sämtliche Luft wurde in den Weltraum gesogen.
“Gut, Weg frei. Folgt mir!” |
Da saß ich wirklich neben meinem Stuhl und konnte mich kaum einkriegen vor lachen. Irgendwie konnte ich mir das Gesicht dieses Sergeant Handersons seehr gut vorstellen. Wo ST1 und Co auftauchen wächst hinterher kein Gras mehr ... |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 02.02.2008, 11:21 Titel: |
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@Felix:
Schön, dass es dir gefallen hat. Und zu den Ha'Taks: Lob den Tag nicht vor dem Abend
Und die anderen drei Epis werden mit Sicherheit genauso, wahrscheinlich noch besser. Wird ja ein Fünfteiler.
@Hyndara:
Klar, eriner ich dich. ^^ Einfach bei ICQ adden: 432361354
Und schön, dass es dir gefallen hat.
Wegen den ganzen Kosten für die Serien, gefallen mir FF's besser, sie kosten nur deine Zeit und du kannst alles reinbringen, wofür du beim Dreh einer Epi aufs Geld achten müsstest.
Und das mit der Szene: Die war sehr genial, ich weiß^^
Die Invasion Teil 3
“Irgend etwas?!” General Reineke betrat den Kontrollraum, wo bereits Oberleutnant Müller, Oberst Degenhardt und Teal’C an den Monitoren standen, dass Stargate war aktiv, aber nichts kam hindurch.
“Noch nichts.” ,meldete Müller. “Moment, jetzt kommt ein Iris Code an.... Es ist ST 2!”
“Öffnen sie schon!” ,meinte der General.
Im nächsten Moment kamen schon ST 1 und ST 2 durch das Tor geschritten.
“Wo waren sie in den letzten Tagen?” ,fragte Reineke, der mit Degenhardt und Teal’C in den Torraum kam.
“Gehen wir in den Konferenzraum.” ,meinte Runge.
“Und so haben wir mit den Amerikanern drei Goa’Uld Mutterschiffe eingenommen. Als Dank gaben sie uns die Adresse eines Stargates, welches sich an Bord eines von Apophis Mutterschiffen befindet. Damit wird er in zwei Wochen die Erde angreifen.” ,beendete Runge seinen Bericht.
Der General, Degenhardt und Müller saßen mit halboffenem Mund da, Teal’C hob nur die Augenbraue.
“Sie..... Waren also in einem zeitverschobenen Paralleluniversum, wo die Amerikaner das Stargate benutzen und haben von denen die Information bekommen, dass Apophis uns in zwei Wochen mit zwei Ha’Tak Schiffen angreifen will, auf welchen sich ein Stargate befindet?” ,fragte Degenhardt, der das Ganze immer noch nicht glauben wollte.
“Jep.” ,meinte Runge. “General, vielleicht sollten sie das Präsident Jelzin und Kanzler Schröder berichten, die dürfte das interessieren.”
Der General, der während der ganzen Besprechung noch kein Wort gesagt hatte, nickte leicht. “In Ordnung Oberst, wegtreten.”
Alle Anwesenden verließen den Konferenzraum. Der General, setzte sich ein Headset auf, drückte einen Knopf, auf dem Flachbildschirm tauchte das Gesicht eines Stabsfeldwebels auf.
“Sie wünschen General?”
“Ich brauche eine Videokonferenz mit dem Bundeskanzler, dem Bundespräsidenten und dem russischen Präsidenten Jelzin.”
“Besondere Anmerkungen?” ,fragte der Stabsfeldwebel.
“Invasionsgefahr durch Außerirdische steht unmittelbar bevor. Alarmcode T 71 Alpha 3.” Das Gesicht des Generals verfinsterte sich, der Stabsfeldwebel schluckte nur.
Drei Tage später:
Runge, Daniel, Jules, Teal’C und Degenhardt saßen beim Frühstück in der Kantine, als Franzi hereingestürmt kam, in ihren Händen ein Laptop.
“Was gibt’s denn Mädchen?” ,fragte Runge, er klang wie üblich nach einer durchzechten Nacht.
“Ich hab mal die Datenbanken der FSB, BND und MAD durchgesehen und in auf das hier gestoßen.
Sie klappte den Laptop auf, ein Bild war auf ihm zu sehen.
“Das ist doch dieser General Hammond.” ,bemerkte Jules und fügte auf Degenhardts fragenden Gesichtsausdruck hinzu:
“Das war der Chef des amerikanischen Stargate Centers.”
Franzi nickte. “Mich hat interessiert, was mit denen in unserem Universum passiert ist. Dieser Hammond ist in unserem Universum Lieutenant General, ein Air Force Stabschef. Er ist ein ganz hohes Tier im Pentagon.”
Sie klickte weiter, ein Bild von O’Neill erschien, dieser hatte aber einen Stoppelbart und sah heruntergekommen aus.
“Colonel AD Jack O’Neill..... Trauriges Schicksal: Als sich sein Sohn 1994 mit seiner Dienstwaffe beim Spielen erschossen hatte, drehte er durch und musste in eine Sanatorium eingewiesen werden. Er wurde vor sechs Monaten entlassen, lebt jetzt irgendwo abgeschieden in Minnesota.”
“Armer Kerl....” ,meinte Jules, Teal’C und Daniel nickten zustimmend.
“Und was ist mit dieser Carter?” ,wollte Runge wissen.
Franzi schaltete um. Auf dem Bild war Carter zu sehen, in einem Raumanzug.
“Sie ging auch zur Airforce, ist inzwischen Major. Sie arbeitet seit drei Jahren als Astronautin für die NASA, hat zwei Flüge ins All gemacht.”
“Is doch nicht schlecht, auch wenn wir viel weiter kommen.” ,meinte Runge grinsend.
Franzi nickte und schaltete den Computer aus.
In dem Moment hörten sie durch einen Lautsprecher: “ST-1, ST-2, kommen sie sofort in den Besprechungsraum!”
Degenhardt stand auf, zündete sich noch schnell eine Zigarre an. “Aus geht’s.”
Wenige Minuten später betraten die beiden ST Teams den Konferenzraum.
Dort saßen bereits General Reineke, Richard Woolsey, ein MAD und ein FSB Offizier.
“Setzen sie sich.” ,meinte der General.
Nachdem sich alle gesetzt hatten, stand der MAD Offizier auf, er hatte den Rang eines Oberstleutnant. Er begann:
“Nachdem wir vor drei Tagen von ihnen von dem Angriff Apophis’ auf die Erde erfuhren haben, mussten wir uns schnell einen Plan einfallen lassen.
Und so lautet er:
Wir werden ein Einsatzteam aus vier schwerbewaffneten ST Teams durch das Tor auf das Mutterschiff schicken.
Sie werden Hauptmann Gratzky und Teal’C zu den Al’Kesh bringen, diese werden sie einsatzbereit machen.
Wenn die beiden Schiffe den Hyperraum verlassen, warten sie, bis die Ha’Tak Richtung Erde fliegen, dann starten die Al’Kesh. Während sie das andere Ha’Tak angreifen und über Russland locken. Im ganzen Trubel übernehmen sie das andere Ha’Tak.”
Mit diesen Worten teilte er einige Mappen mit dem Aufdruck: “Streng Geheim” aus.
“Nett, nett.....” ,begann Runge, klappte die Mappe kurz auf, las aber nicht darin.
“Und wieso lenken sie das andere Schiff über Russland, Spitzel? Sollen wir es besoffen machen?”
Der Oberstleutnant grinste ironisch.
“Nein Oberst, wir zerstören das andere Ha’Tak mit einer Ladung taktischer, russischer Nuklearwaffen.
Und für alle Fälle hat Präsident Jelsin den Befehl erteilt, dass Strategische Raketenarsenal auf volle Alarmbereitschaft zu bringen.”
Runge grinste, Degenhardt nickte anerkennend.
“Endlich mal Nägel mit Köpfen.” ,meinte Franzi und schlug mit der Hand auf den Tisch.
Daniel und Jules nickten zustimmend.
General Reineke nickte ebenfalls. “Wir könnten beide Ha’Taks erobern, mit genügend Männern, das ist uns klar. Aber wir müssen an Apophis eine Nachricht schicken, nämlich die, dass wir auch seine Mutterschiffe abwehren können, dann überlegt er sich einen weiteren Angriff noch einmal.”
Teal’C neigte den Kopf. “Eine sehr weise Taktik, General. Das ist auch eine Methode der Goa‘Uld, wenn sie einen Feind einschüchtern wollen, zeigen dass sie ebenso mächtig sind.”
Dann setzte er noch hinzu: “Als ich noch Apophis Primus war, hatte er nur wenige Ha’Tak Schiffe zu Verfügung, vielleicht 20. Viele sind an seinen Grenzkonflikten mit Heru’ur und Cronus gebunden, viele müssen seine Heimatwelten beschützen.
Wenn wir ihm zwei Schiffe zerstören oder enteignen, wird ihn das Ansehen und Macht kosten.”
Nun meldete sich der FSB Agent zu Wort. “Wir sollten erst mal dafür sorgen, dass unser Plan klappt. Ich werde jetzt nach Moskau zurückkehren und den Atomabschuss vorbereiten lassen. Wir müssen das noch der NATO verklickern......”
Mit diesen Worten verließ er den Konferenzraum.
“Ich werde auch auf unserer Seite alles vorbereiten, falls der Angriff fehlschlägt müssen alle 250000 Soldaten sofort Kampfbereit sein, auch muss der Bundespräsident das Programm der Öffentlichkeit Bekannt geben. Wenn ich daran denke......” ,Woolsey fasste sich an den Kopf und ging ebenfalls.
“Kleines wuseliges Männeken.....” ,dachte Jules nur, dann erhob sich auch der General.
“Packen wir es an!”
Und so geschah es.
Die Russen meldeten der NATO den Einsatz von insgesamt 50 taktischen Nuklearwaffen an.
Währenddessen bereiteten sich ST 1, ST 2, ST 8, kommandiert von Hauptmann Ernst Allert und ST 11 geführt von Major Iwan Petrenkow, auf ihren Einsatz vor.
Gratzky, Franzi und Teal’C bauten einen Flugsimulator für Al’Kesh, unter Verwendung einer gestohlenen Frachtschiffkonsole. Doch bei den Flugstunden gab es einige Rückschläge.
“Glückwunsch Stabsunteroffizier, sie sind soeben in das Lunare Meer gekracht.”
“Oh vielen Dank, sie haben grade den Hyperantrieb ihres Al’Kesh überlastet und uns alle mit in den Tod gerissen.”
“Toll, sie sind in den Reichstag gestürzt, ganz toll Leutnant.”
2 Tage vor dem Einsatz; NID Zentrale Washington DC:
“Maybourne, sie und ihre Handlanger, die sich Spione schimpfen, sollen endlich rauskriegen, was die Deutschen und Russen vorhaben! Die Russen bereiten einen Atomraketenabschuss vor und die Deutschen machen mehr Alarmübungen den je?”
Kinsey polterte nur so los.
Colonel Mayourne kratzte sich am Kinn. “Da muss etwas dahinter stecken.....”
In diesem Moment klingelte das Telefon, Maybourne hob den Hörer ab und fragte: “Was gibt es? Ach ja? Wirklich? Gut Barrett, sie dürfen wieder nach Washington kommen, ihre Zwangsversetzung nach Alaska ist hiermit aufgehoben.”
Er legte auf, wandte sich dann zu Kinsey.
“Wir wissen nun, wieso die sich vorbereiten.”
36 Stunden vor dem Einsatz; ein Fliegerhorst in Deutschland:
“Feldwebel, was ist hier los?!” ,fragte der kommandierende Oberst des Stützpunktes.
Der Feldwebel legte eine Bestandsliste weg, salutierte rasch. Hinter ihm fuhren einige Lastwagen her.
“Herr Oberst, ein Oberleutnant Müller bringt uns neue Tornados.”
“Neue Tornados?” ,der Offizier stutzte. “Wir haben doch schon genug?”
“Aber nicht solche!” ,kam es von hinten, es war Müller.
“Nun kommen sie bitte Oberst, ich muss sie noch über einiges informieren.”
24 Stunden vor dem Einsatz; überall in Russland:
In 50 Abschussbasen der russischen Armee wurden die Computer gestartet.
“Hier kommen die vorläufigen Koordinaten aus dem Kreml.”
“Wieso sollen wir unsere Milliarden Rubel Raketen in den hohen Orbit schießen?”
“Ist doch egal, solange wir keinen atomaren Krieg damit anfangen, ist das noch okay.”
“Ich besauf mich lieber noch mal, Nastrovie.”
“Wird schon gut gehen.”
12 Stunden vor dem Einsatz; NID Zentrale:
“Wir müssen was unternehmen!” ,meinte Kinsey.
“Starten wir einige unserer Raketen, wenn es soweit ist. Wir dürfen das nicht den Russen überlassen.”
“Sinnlos, nur Clinton kann einen Nuklearwaffeneinsatz befehlen.”
“Wir haben doch auch andere Raketen. Zum Beispiel arbeiten wir gerade an einer Cruse Missile, die mit Stealth Technologie ausgestattet ist. Damit werden wir die außerirdischen Raumschiffe erledigen, bevor sie Abwehrmaßnahmen ergreifen können.”
Colonel Simmons sah sich fragend um.
"Und es ist ganz sicher, dass dies keine Finte ist? Woher wollen denn die Russen von Aliens wissen?"
Barrett grinste breit vor sich hin.
"Hat vielleicht was mit diesem Geheimprojekt in Deutschland zu tun."
Kinsey nickte noch mal.
“Gut, fangen sie an.”
Stunde 0; Einsatz:
Im Torraum standen die vier schwerstbewaffneten Teams. Sie waren ausgestattet mit G36, MP5, MG8 Maschinengewehren und die Russen mit AK47, der Waffe des “besoffenen, siegreichen Russen” wie Runge sie nannte.
Dazu hatten sie C4 und Minution für min. 5 Schiffe dabei.
“Nun ist es soweit. Sie konnten sich zwei Wochen auf diesen Einsatz vorbereiten. Sie kennen den Feind, sie kennen die Risiken. Doch sie sind auch die Besten, die wir schicken können.” ,begann General Reineke seine Rede. Er lachte kurz trocken auf. “Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so einen Befehl geben muss, aber wie dem auch sei: Retten sie die Erde.”
Degenhardt nickte erst, dann salutierte er.
Im Hintergrund wählte ein Tortechniker das Tor an. Nachdem das Wurmloch etabliert war, schickte er einen Aufklärungsroboter hinterher.
“Alles klar im Zielgebiet, aber es ist stockdunkel!” ,meldete er.
Reineke nickte. “Gut, Nachtsichtbrillen. Dann los mit ihnen.”
Die vier ST Teams salutierten noch mal, dann rückten sie aus.
“Sicher!” ,meldete ein Unteroffizier aus ST 11, kurz nachdem alle durch das Tor getreten waren und es sich abgeschaltet hatte.
“Gut!” ,meinte Runge. “Daniel, schicken sie die Sonde zurück, muss ja nicht jeder wissen, dass wir hier sind.”
Daniel nickte, ging zum DHD.
“Jules, leuchten sie mir mal bitte.” Und das war auch nötig, der Raum war wirklich sehr dunkel.
Währenddessen sah sich Runge eine der vielen großen Kästen an, die im Raum herumstanden.
“Sag mal Teal’C, wie kriegt man das auf?”
Teal’C hob die Augenbraue. “Dreh an der Schlange.”
Runge sah sich die Oberseite an, griff dann zum Schlangensymbol, er rüttelte mehrmals daran.
“Verflixt.....” ,dann nahm er sein AK von der Schulter und schlug mit der Schulterstütze die Kiste auf.
Degenhardt und Franzi sahen ihn verwundert an.
Er grinste aber nur. “Keine Sorge, das Gewehr geht nicht kaputt, russische Wertarbeit.”
Degenhardt zündete sich aber eine Zigarre an. “Das haben sie damals auch auf Ras Schiff gesagt, danach musste ich drei Monate mein Bein auskurieren”
Runge zuckte mit den Schultern. “Kommt davon, wenn man nicht genug Wodka trinkt, wir Russen haben Knochen hart wie Stahl.”
“Und Lebern fett wie Homer Simpson.......” ,meinte Degenhardt zu sich selbst, er rückte sein Barett zurecht, dann besah auch er sich der Kisten.
“Die kenn ich.” ,meinte Franzi und nahm eine der silbernen Waffen in die Hand. “Das sind Zat Kanonen. Schießt du einmal auf den Feind, betäubt das, zweimal tötet, dreimal lässt den Gegenstand verschwinden.
“Nett.” ,meinte der Oberst zwischen zwei Zigarrenzügen. “Alle einsacken.”
Mit diesen Worten öffnete er eine weitere Kiste, warf ST 8 und ST 11 je fünf zu und sackte den Rest ein.
“Weihnachten ist dieses Jahr ein wenig früher.” ,scherzte er.
In dem Moment ging ein Ruck durch das Schiff. Einige Soldaten fielen dabei zu Boden.
“Wir sind soeben in den Hyperraum gesprungen.” ,meinte Teal’C, dann horchte er plötzlich. “Geht in Deckung!”
Sie folgten seinem Aufruf, gingen hinter den Kisten in Deckung, schalteten die Taschenlampen aus.
Daniel und Jules hatten es gerade noch geschafft, die Sonde wegzuschicken.
Eine Gruppe Schlangenwachen kam in den Frachtraum, sie aktivierten die Beleuchtung, entdeckten die Teams aber nicht.
Aus dem Hintergrund legten die einzelnen Scharfschützen der ST Teams an, zielten, warteten aber noch mit dem Feuern.
Dann holten sie eine große Kommunikationskugel aus einer Transportkiste, diese flog zum Stargate und blieb dort in einem Kraftfeld hängen.
Als sie wieder verschwunden waren, besah sich Hauptmann Allert die Kugel.
“Sag mal Teal’C, was ist das?”
“Eine Goa’Uld Langstreckenkommunikationskugel. Wie euer Fernseher, nur sendet diese über Lichtjahre hinweg.”
“Dann sollten wir hier verschwinden.” ,mischte Degenhardt sich ein. “Wenn die sich für ne Ansprache fertig machen, will ich nicht mehr hier sein, wenn sie hier auftauchen. Also, Abrücken!”
Sie verließen den Frachtraum, rückten Grüppchenweise eine halbe Ebene weit nach vorne, bis sie zu einer Weggabelung kamen. Aus der Ferne hörte man die metallenen Schritte von Schlangenwachen.
Degenhardt lies die Gruppe anhalten.
“Runge, hier trennen wir uns. ST 2 und ST 11, gehen sie zuerst zu den Todesgleiterbuchten, diese verschweißen sie von außen, aber möglichst so bitte, dass wir später die Gleiter noch gebrauchen können. Und überall können sie noch ein wenig C4 verteilen, vielleicht brauchen wir nen Selbstzerstörungsmodus.”
“Geht klar.” ,Runge grinste frech.
“Dann macht ihr euch auf zum Al’Kesh Hangar, verbarrikadiert euch dort. Und nachdem ich deinen Einsatzbericht gelesen habe...... Macht den Hangar bei verlassen bitte nicht kaputt, wir wollen den später noch benutzen.”
“Gemacht Chef, wir sind dann weg.” Runge gab Degenhardt noch mal die Hand, dann rückten die beiden Russischen Teams ab.
“Und was machen wir jetzt?” ,kam es von Daniel.
“Wir haben noch knapp 6 Stunden......” Degenhardt sah auf seine Uhr. “Erst mal sorgen wir dafür, dass uns bis dahin keiner erwischt.”
“Dann sollten wir dieses Deck sichern und dann in den Frachtraum zurückkehren. Die Übertragungskugel wird sicher bald benutzt.”
Degenhardt nickte, dann machten sie sich wieder auf.
Gleichzeitig erreichten ST 2 und 11 den ersten Todesgleiterhangar.
“Gut, gut.” ,meinte Runge, öffnete das Tor, im Hangar war niemand. Dann legte er eine C4 Ladung an jede Seite der Wand, verband die Auslöser mit einem dünnen Stolperdraht.
Dann schloss er das Tor wieder.
“Unteroffizier Slaterow, verschweißen sie das Tor!”
Der Unteroffizier nickte, holte einen kleinen Schweißbrenner aus seinem Rucksack und verschweißte die beiden Türen.
Dies tat er so geschickt, dass das erst jemandem auffallen würde, wenn er in den Hangar wollte.
“Okay, nun zum nächsten, Gratzky, wie viele noch?”
Der weibliche Hauptmann sah auf ihren PDA. “Noch drei Todesgleiterbuchten, Oberst. Das nächste ist zwei Decks tiefer.”
“Dann los.” ,meinte Runge und ging weiter.
Zwei Stunden später:
Degenhardt und sein Team saßen nun seit einigen Minuten wieder im Frachtraum, dieser füllte sich langsam mit Jaffa und einigen Priestern.
Leise meldete sich Degenhardt bei Runge: “Runge, wie stehen wir?” ,flüsterte er.
“Alle Todesgleiterbuchten sind verschweißt und vermint. Wir sind jetzt im Al’Kesh Hangar.”
“Gut Position beibehalten, ich melde mich wieder, wenn was ist. Degenhardt Ende.”
“Jetzt geht es los.” ,meldete Teal’C, der mit einem Periskop um eine der Kisten geschaut hatte.
Nun sahen auch die anderen über die Kisten hinter denen sie sich versteckt hatten.
Einige Priester trugen einen Sarkophag in den Frachtraum.
Die Kommunikationskugel aktivierte sich, Apophis erschien.
“Hier ist euer Gott Apophis. Bald werden wir die Geisel vernichten, die uns seit Monaten quält und uns so viele treue Jaffa gekostet hat. Bald werden die Tau’Ri für ihre Sünden zahlen!”
Apophis Rede wurde von Jubelrufen der Anwesenden unterbrochen, er fuhr fort:
“In wenigen Stunden schon, werden wir uns wieder treffen, bis dahin hört auf meinen Sohn, den mächtigen Krieger Klo’rel, ebenso wie auf mich.”
Mit diesen Worten öffnete sich der Sarkophag, ein Mann in wertvollen Gewändern entstieg ihm. Es war Ska’ara.
ST 1 war geschockt Ska’ara hier wiederzusehen, sie wussten zwar, dass Apophis ihn als Wirt eingesetzt hatte, aber dies hätten sie nicht vermutet.
Degenhardt entsicherte sein G36, er machte sich bereit die Jaffa zu erschießen, doch Hauptmann Allert, der neben ihm saß, hielt ihn zurück.
“Oberst, nicht, wenn wir jetzt einen Angriff starten, werden wir die Erde nicht retten können!”
Degenhardt gab Ruhe, er nickte resignierend.
Sie hörten sich noch das Ende der Rede an, dann verließen die Anwesenden den Raum. Ska’ara und der Sarkophag wurden zur Brücke gebracht.
“Wir warten noch zwei Stunden und dann, wenn Runge losschlägt, übernehmen wir das Schiff.” ,begann Degenhardt.
“So wollten wir es ja auch machen.” ,meinte Hauptfeldwebel Schmidt von ST 8.
“Ja, aber wir werden einen Weg finden, Ska’ara zu retten.”
Schmidt und Allert nickten dem Oberst zustimmend zu.
Zwei Stunden später:
Die beiden Teams saßen noch immer im Frachtraum. Runge hatte inzwischen gemeldet, dass er die beiden Teams auf alle Al’Kesh verteilt hatte und er jederzeit starten konnte.
Degenhardt sah zum achten Mal in dieser Stunde auf seine Uhr, da öffnete sich plötzlich die Frachtraumtür, Schlangenwachen mit gezückten Stabwaffen betraten den Raum.
Gerade wollten die beiden ST Teams das Feuer eröffnen, da öffneten die Schlangenwachen ihre Helme.
Drei der Gesichter waren ihnen unbekannt. Das vierte gehörte Bra’Tak.
“Tec ma te, Master Bra’Tak.” ,begrüßte Teal’C seinen Meister freudig.
“Sei ebenfalls gegrüßt Teal’C.” ,grüßte Bra’Tak zurück. “Deinem Sohn und deiner Frau geht es gut.”
“Woher wusstest du, dass wir an Bord sind, Bra’Tak?” ,fragte Degenhardt.
Bra’Tak verlor sein Lächeln. “Eure Freunde, die sich im Al’Kesh Hangar aufhalten, sind nun wirklich nicht schwer zu finden gewesen. Sie waren angetrunken.”
Franzi konnte nicht anders, als laut los zu lachen. “Runge, dieser Trottel.”
Bra’Tak nickte. “Er sagte mir, wo ihr zu finden seid. Auch sagte er mir, was euer Vorhaben ist.”
Dann verbeugte er sich leicht vor Degenhardt. “Eine sehr gute Idee. Wir bieten euch unsere Hilfe an.”
Nach Manier der Menschen bot er Degenhardt die Hand an.
Freudig ergriff dieser selbige.
59 Minuten später; Brücke:
Klo’rel stand auf der Brücke seines Ha’Tak, nur noch wenige Augenblicke, bis sie den Hyperraum verlassen würden.
“Mein Gebieter Klo’rel?” ,Bra’Tak betrat die Brücke, kniete vor Klo’rel nieder.
“Erheb dich, mein Primus. Bist du hier, um dir mit mir die Eroberung dieser primitiven Welt anzusehen?”
“Natürlich Gebieter.” ,meinte Bra’Tak, zähneknirschend.
In dem Moment verlief das Schiff den Hyperraum.
Sie erfanden sich auf Höhe des Mars, das andere Ha’Tak wartete bereits dort.
Bra’Tak trat von Klo’Rel zurück, richtete seine Stabwaffe auf ihn.
“Was soll das?!” ,fragte Klo’rel zornig.
“Ich habe in den 135 Jahren meines Lebens den Goa’Uld gedient.... DAS IST JETZT VORBEI!”
Mit diesen Worten, erschoss Bra’Tak einen der Jaffa auf der Brücke.
Auch ST 1 und die drei Jaffa von Bra’Tak stürmten jetzt auf die Brücke.
ST 8 bewachte die Gänge in beide Richtungen.
Während um ihn herum die Jaffa tot umfielen, aktivierte Klo’Rel seinen Schutzschild.
Doch Jules hatte eine geniale Idee. Sie nahm eine Morphiumspritze und schleuderte sie Klo’rel durch den Schild mitten in den Nacken.
Dieser stolperte erst, dann schlief er ein, der Schild deaktivierte sich. Schnell nahm Franzi ihm das Handgerät ab und legte ihm Fesseln an.
“So, die Brücke ist sicher!” ,stellte Daniel fest, der mit einer Zat einen Jaffa bedrohte.
“Und jetzt?” ,wollte Jules wissen, die Franzi dabei half Klo’Rel zu verpacken.
Degenhardt zündete sich eine Zigarre an, fasste sich dann ans Funkgerät.
“Sergej, Angriff auf das zweite Ha’Tak!”
Fortsetzung folgt. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 02.02.2008, 15:10 Titel: |
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Jetzt sind es noch 2 Teile die folgen werden. *grins*
War wirklich wiedereinmal klasse. DA kommt man richtig in altes SG1 Feeling wenn man sich das so durchliest. Aber es geht ein bisschen zu glatt. Da wird sicherlich noch einiges passieren.
Das ihr eine 2, Staffel macht finde ich ja super. Es könnten von mir aus auch 10 sein.
Lg Felix |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 04.02.2008, 12:24 Titel: |
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Erst einmal:
@ Atlan:
Ich glaube, da würden Buschtrommeln zwischen uns mehr bewirken. Icq läuft auf meinem Rechner nicht, insofern tuts mir leid, mit dem Adden wird's wohl nix.
Dann jetzt also zur nächsten Episode. *schmunzel* Wißt ihr, was besonders gut kommt? Ich hab mir letzte Woche den Mehrteiler erst angesehen, da fallen dann die Unterschiede gleich umso mehr auf *lach*.
Grinsen mußte ich über Bra'tacs Erklärung, warum er sie so schnell finden konnte. Das war wirklich gut und witzig. Soviel zu dem ungehemmten Alkoholgenuß während des Dienstes, mein lieber Runge. Volltrunken vermint sich ein Schiff doch nicht so gut, gelle?
Was ich wirklich schön fand war, daß ihr euch die Mühe gemacht habt und dem eigentlichen SG-1 ihr Leben gegeben habt. Schade natürlich um Jack, aber ich kann mir gut vorstellen, daß es genauso gekommen wäre, hätte man ihn nicht wieder zurückgeholt. Der Tod von Charlie hat ihn ja doch sehr mitgenommen. Auch daß Carter bei der NASA gelandet ist bei euch ist für mich nachvollziehbar, zumal Jacob da ja auch gut am Sägen war *lach*.
Jetzt bin ich allerdings gespannt, was ihr da noch auffahren wollt und wie es mit Klo'rel weitergeht. Da zitterten jemandem ja doch ganz gut die Hände, als er plötzlich auftauchte. Aber noch haben sie ja keinen Kontakt zu den Tok'ra. Also, selbst wenn es ihnen gelingt, Klo'rel irgendwie weiter gefangenzuhalten und mit zur Erde zu nehmen ... das wird nicht leicht werden *kopfschüttel*.
Und ich bin auch gespannt, was die USA da gerade aushecken. Die werden doch wohl nicht?
Freu mich schon auf die Fortsetzung! |
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Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
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Verfasst am: 11.02.2008, 13:06 Titel: |
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Tut mir leid, dies sagen zu müssen, aber mein Rechner ist ziemlich im Arsch, dass wird noch dauern.
Deswegen müsst ihr auch noch auf den nächsten Teil warten, wohl noch zwei bis drei Wochen.
Antworten gibt es auch dann. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 26.02.2008, 08:27 Titel: |
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@Felix: Schön, dass es dir gefallen hat. Mal sehen, ob es zu "glatt" läuft.
1.20 Invasion Part 4
Hatak:
Während ST 1 noch dabei war, Skaara/Klorel zu verstauen, bekam ST 8 auf dem Korridor vor dem Pel´Tak ziemlich viel Ärger.
„Jaffa von vorn.“
Sechs Jaffakrieger nährten sich mit ihren Stabwaffen im Anschlag, gaben die ersten Plasmastöße ab.
ST 8 erwiderte das Feuer, die ersten beiden Jaffa fielen von MG Feuer getroffen zu Boden.
Den anderen vieren gelang es, sich hinter Nischen in Deckung zu bringen, sie schossen weiterhin aus ihren Positionen.
Jules, die zu ihnen gestoßen war, machte eine Rolle über den Boden, zielte mit ihrer MP 5 auf zwei weitere Jaffa, die dazukamen; Kopfschuss, beide weg.
„Hauptmann, drei weitere auf 6 Uhr.“
Er drehte sich, gab drei Schüsse aus seinen G 36 ab, verfehlte einen.
Jules legte sich auf den Bauch, erschoss den letzten.
In diesem Moment wurde sie von den vieren in Bedrängnis genommen, die noch hinter der Nische waren.
„Jaffa auf 4 Uhr, Feuerschutz.“
Hauptmann Allert wurde dies nun allerdings zu viel. Er zog eine Handgranate, warf sie zu den Jaffa.
„Granate, alles runter.“
Der Sprengkörper riss die vier Krieger in Stücke, eine Hand landete direkt vor Allert.
„Ja, ist effektiv.“
Erst mal aufatmen, dachten die Soldaten.
Sie zogen die Körper der toten Jaffa so in die Korridore, dass eine bessere Deckung entstand.
„Nicht schlecht für den Anfang.“
Bis sich metallische Schritte nährten, unmittelbar darauf.
„Schlangenwachen, hinter uns, auf 6 Uhr.“
Hauptfeldwebel Schmidt hielt sein schweres MG direkt in die Kohorte hinein, mähte die ersten drei Jaffa nieder.
Währenddessen war Runge mit den vier Alkeshbombern bereits gestartet, hatte die Hangertore des Hatak unbeschadet passiert.
Ohne Umschweife nahmen sie direkten Kurs auf Apophis Schiff, welches noch nicht reagierte.
Oberst Runge wandte sich an alle Bomber.
„Zielt zuerst auf die Waffen und Schildgeneratoren.“
Alle Alkesh nahmen Gefechtsformation an und flogen im Sturzflug auf das andere Hatak zu.
Apophis stand an der Steuerkonsole seines Flakschiffes und überprüfte noch mal die Anzeigen.
In diesem Moment stürmte sein erster Primus herein, kniete vor dem Goa´Uld nieder.
„Lord Apophis, an Bord eures Sohnes Schiff sind mehrere Krieger von Tau´Ri erschienen.
Lord Klorel glaubt, sie kämen durch das Cha´apa´ai.
Sie haben die Jaffa an Bord in Gefechte verwickelt und mehrere getötet. Zu allem Unglück ist vor wenigen Minuten der Funkkontakt abgerissen.“
Apophis wurde wütend wie schon lange nicht mehr.
„Sende ein Dutzend meiner besten Schlangenkrieger über die Transportringe, um meinen Sohn zu retten.
Wenn er stirbt, wird meine Rache grausam sein.“
Der Primus nickte ehrfürchtig, erhob sich dann wieder. In genau diesem Augenblick wurde das Pyramidenschiff von heftigen Erschütterungen erfasst.
Allert wurde dieses Feuergefecht gegen die Schlangenwachen jetzt zu viel. Er zog seine Grapi ( Granatpistole ) und gab einen Schuss direkt auf die Wand ab, hinter der sich fünf Schlangenwachen befanden.
Die 12mm Sabot Granate schlug, dank einer Magnesiumladung welche bei 4000 Grad verbrennt, einfach durch das Schott.
Die Explosion, gepaart mit einer gewaltigen Druckwelle, riss alle fünf Krieger in den Tod. Splitter trafen zwei weitere Jaffa, die gerade in die Kampfzone liefen, fügten ihnen tödliche Verletzungen zu.
Ein besonderst großes Schrabnel erwischte einen Jaffapriester, welcher sich dem Kampf anschließen wollte.
Wenige Sekunden später war sein Kopf vom Körper getrennt.
Und für zumindest einen Moment herrschte Ruhe auf dem Korridor.
Hauptfeldwebel Schmidt besah sich der Toten.
„Für das zweite Gefecht sogar ziemlich gut. War übrigens ein guter Schuss, Herr Hauptmann.“
Allert wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht.
„Kaufen sie einen, den Rest gibt es gratis. Jetzt wieder auf Positionen. Ich will keine Überraschungen.“
Leutnant Krüger sah auf seine rechte Schulter, er hatte sich einen Streifschuss eingefangen, der von Feldwebel Tora gerade verbunden wurde.
ST 1, Pel´Tak – einige Minuten vorher:
Nachdem sie sich wieder der Steuerkonsole zugewandt hatten, bemerkte Daniel eine eigenartige Meldung auf dem Bildschirm.
„Oberst, da wird eine Transport von Apophis Schiff angezeigt. Sie aktivieren unsere Ringtransporter.“
Degenhardt scheuchte sie sofort hinter die Steuerkonsole.
„Alles in Deckung. Und nehmt diese Zat Dinger. Wir müssen Munition sparen.“
Sekunden später schossen die Ringe auch schon aus der Decke, ein Dutzend Schlangenwachen erschien.
Sie wurden aber von unzähligen Zatentladungen in Empfang genommen, Bra´Tak und seine Männer feuerten aus ihren Stabwaffen.
Praktisch ohne Chance starben die Schlangenwächter im Sekundentrakt, aufgrund ihrer offenen Position.
Die letzten beiden von ihnen schafften es aber zurückzufeuern, töteten einen von Bra´Taks Getreuen.
Alkesh von Runge:
Der erste Angriff auf das Hatak war ein voller Erfolg. Bedingt durch den Überraschungseffekt konnten sie mehrere Waffen zerstören, drei Schildgeneratoren neutralisieren.
„Gut gemacht, Genossen. Nächster Anflug, vielleicht können wir den Seelenverkäufer gleich ganz abschießen.“
Gratzky machte diese Hoffnung allerdings zunichte.
„Wohl eher nicht, Oberst. Das Schiff hat 16 Todesgleiter gestartet, sie kommen in Viererformationen direkt auf uns zu.“
Runge blieb ganz ruhig.
„Wir wussten, dass das passieren könnte. An alle Alkesh: Sperrfeuer, wir sollten so viele wie möglich zerstören, bevor sie hier sind.“
Alle Bomber wendeten, flogen in einer geschlossenen Formation direkt auf die Gleiter zu.
„Haut sie weg.“
In den mehr groben, als gezielten, Plasmastößen explodierten sieben feindliche Gleiter. Die anderen neun kamen aber durch.
Weißes Haus:
Kinsey, mit Maybourne im Schlepptau, hastete in Richtung des Oval Office. Beide sahen recht wütend aus.
„Maybourne, welcher Idiot hat dem Präsidenten gesteckt, dass wir drei Stealth Raketen abfeuern wollen?“
Der Colonel zuckte ahnungslos mit den Schultern.
„Weiß ich noch nicht, aber wir werden diese Schwachstelle bald beseitigt haben. Vorsichtshalber habe ich für Clinton aber alle Unterlagen bereit.
Daher glaube ich, dass er unsere Raketenregimenter in volle Alarmbereitschaft versetzen wird.
Vor allem, weil eine Nasaraumsonde mehrere Unbekannte Objekte auf halber Distanz zwischen Mond und Mars geortet hat.“
Kinsey sah ihn kreidebleich an.
„Warum weiß ich davon noch nichts? Und die Typen bei der Nasa halten hoffentlich ihre Klappen.“
Maybourne grinste diabolisch.
„Ist erst vor wenigen Minuten rein gekommen. Und keine Angst, ich habe Barrett nach Houston geschickt.“
Im selben Moment betraten sie das Arbeitszimmer des Präsidenten.
„… und unsere Satelliten haben zwischen Mond und Mars mehrere Unbekannte Objekte ausgemacht.
Die nehmen direkten Kurs auf die Erde, mal schneller, dann wieder langsamer.“
Clinton saß da, wie bestellt und nicht abgeholt.
Die drei Anwesenden Generäle, General Ryan - Stabchef der Airforce, General Maynard - Generalstabschef der US Streitkräfte und Lieutenant General Hammond - Kommandeur von NORAD, waren genauso überrascht.
Ryan ging mit zusammengekniffenen Augen, und sehr wütend, auf Maybourne zu.
„Sie wissen das seit zwei Tagen und haben es nicht für nötig befunden, den Präsidenten und das Pentagon darüber zu informieren?“
Maybourne versuchte sich zu rechtfertigen.
„Bei allem Respekt General, aber ich habe auf einen direkten Befehl gehandelt.“
Dabei schielte er rüber zu Kinsey.
Das machte Ryan nur noch aufgebrachter.
„Was ist der NID eigentlich für ein Schweineladen?
George, versetzen sie sofort NORAD in maximale Alarmbereitschaft. Und schicken sie Airforcetruppen zur NASA.
Diesen NID Typen traue ich nicht.“
Clinton wusste nicht mehr weiter.
„General Maynard, wenn sie eine Alternative haben, wie wir uns schützen können, ohne eine Panik in der Bevölkerung auszulösen?“
Nach einer Sekunde des Schweigens antwortet der General.
„Sir, ich glaube, wir haben nur eine Chance, wenn wir unser Nuklearwaffenarsenal einsetzen.“
Clinton nickte, schickte dann alle raus. Das würde sicher die schlimmste Zeit seiner Amtsperiode werden, wenn sie es verbocken.
Apophis Hatak:
Nachdem sein Schiff einige Treffer einstecken musste, gelang es dem Goa´Uld, die Schilde seines Schiffes zu aktivieren.
Und so trafen mehrere Salven der Alkesh nur auf die Schutzschirme, welche allerdings unter der Last immer schwächer wurden.
Der erste Primus trat wieder an seinen Herren heran.
„Mein Gebieter, die Rettung eures Sohnes ist fehlgeschlagen. Die Tau´Ri haben das Dutzend Schlangenwächter getötet.“
Apophis funkelte seinen Primus hasserfüllt an, hob sein Handmodul, riss sich dann aber wieder zusammen.
„Diese elenden Versager, ich verfluche sie. Hast du noch weitere schlechte Nachrichten?“
Der Jaffa zitterte vor Ehrfurcht und Angst.
„Ja, mein Gebieter, zu meinem Bedauern. Die Alkesh haben drei unserer fünf Hilfsschildgeneratoren zerstört. Der Hauptreaktor ist durch Schockwellen beschädigt worden.
Die Schilde leisten nicht mehr als 22% ihrer Maximalstärke.
Und 14 Schiffsgeschütze sind total zerstört.“
Apophis wandte sich wieder seiner Steuerkonsole zu.
„Repariert es. Und wage es nicht, dir dabei zu lange Zeit zu lassen. Dann erobert mein anderes Hatak zurück.
Meinem Sohn darf nichts geschehen.“
Der Primus erhob sich, ging dann schnellen Schrittes davon.
ST 8:
Allert und sein Team hatten jetzt mehr als genug zu tun, um immer weitere Jaffaangriffe abzuwehren.
Zu ihrer Unterstützung waren auch Teal´C und Bra´Taks drei Treue Jaffa eingetroffen.
Jules feuerte mit ihrer MP 5 auch einen Feuerstoß nach dem anderen.
Allert schoss erneut eine Sabot Granate aus seiner Grapi.
Sie traf das Stabwaffengeschütz, welches die Jaffa versuchten, im Korridor aufzubauen.
Das 12mm Geschoss drang durch die Panzerung der Waffe, traf direkt auf den Energiekern und erzeugte eine gewaltige Detonation.
Sie riss die halbe Trennwand zum nächsten Deck auseinander und beinahe 20 Jaffa in den Tod.
Allert sah auf, blickte sich zu seinem Team um.
„Wir dürften für ein bis zwei Minuten eine Atempause haben. Ist wer verletzt?“
Jules meldete sich.
„Ja, Leutnant Krüger hat ein Splitter abbekommen, direkt über der Lunge. Wenn der nach unten wandert, wird es in seine Lunge bluten.“
Teal´C kam zu ihr.
„Julia Tora, brauchst du Hilfe hierbei?“
Sie nickte ihn freundlich an.
„Ja, wir sollten ihn aus der Schusslinie ziehen und das äußerst behutsam.“
Nachdem der Leutnant in einer Nische lag, ging es wieder los.
Schmidt ließ sein MG wieder aufheulen.
„Achtung, Feindfeuer.“
Der Alkeshbomber von Leutnant Subow und Unteroffizier Letoschnav, ST 11, hatte arge Schwierigkeiten, da er schon mehrere Treffer von den Gleitern einstecken musste.
„Oberst Runge, hier Subow. Wir verlieren alle Systeme, können kaum noch Manöver durchführen.“
Sergej Runge wollte antworten, da ging der Bomber auch schon in einer gewaltigen Explosion unter.
Dabei worden auch noch drei Todesgleiter mit zerrissen.
Die anderen drei Alkesh wiesen zwar schon Schäden auf, waren aber noch gefechtsbereit.
Gratzky meldete sich.
„Oberst, ich registriere auf beiden Hataks einen immensen Energieanstieg.“
Runge sprang auf.
„Die wollen doch wohl nicht…“
Im nächsten Augenblick tauchten beide Schiffe in den Hyperraum ein.
ST 1 , kurz zuvor:
Franzi bemerkte eine ungewöhnliche Anzeige an der Kontrollkonsole.
„Master Bra´Tak. Ich brauche hier deine Hilfe. Ich werde aus dieser Anzeige nicht schlau.“
Der alte Krieger kam herbei, drückte einige Tasten.
„Ich hätte es erahnen müssen. Jemand steuert das Schiff von einer Hilfssteuerkonsole, gibt einen Hyperraumkurs zur Erde ein.
Ich kann es nicht unterbinden, diese Konsole ist teilweise blockiert worden.“
Unmittelbar darauf kam Jules herein gerannt, sie schleifte ihre MP 5 hinter sich her.
„Oberst, die Jaffa werden uns bald überrennen. Leutnant Krüger sieht nicht gut aus, er hat starken Blutverlust.
ST 8 und Teal´C versuchen ihr möglichstes, aber die Übermacht ist zu groß. Wir haben schon min. 200 Jaffa erlegt, aber es kommen immer mehr.“
Franzi wandte sich an Bra´Tak.
„Können wir uns mit den Ringen auf eines der Frachtschiffe transportieren?“
Der Jaffa sah sie kurz an.
„Ja. Beeilt euch. Ruft eure Freunde, ich gebe die Befehlcodes ein.“
Keine Minute später hatten sich ST 8, Teal´C der Leutnant Krüger stützte, sowie der andere Jaffarebell, zwei waren gefallen, zu den Ringen zurückgezogen.
Als sich die Ringe aktivierten, stürmten die ersten Schlangenwachen in den Raum, schossen wild um sich.
Einer traf Bra´Taks letzten getreuen Krieger, ein weiterer Daniel am linken Oberschenkel.
Jules warf sich auf den Boden.
„Feindfeuer.“
Keine Sekunde später hatte sie die ersten beiden erschossen. Denn sie gehörte zu den besten Schützen des STK, obwohl sie Sani war.
Degenhardt erwischte ebenfalls einen, genauso wie Daniel, er mit seiner P8 etwas ungeschickt schoss.
Dann standen beide auf der Ringplattform, tauchten auf einem der Frachtschiffe wieder auf.
Skaara/Klorel mussten sie dabei zurücklassen.
Danach sprang auch dieses Hatak in den Hyperraum.
STK:
General Reineke ließ sich von Müller sofort nach der Erfassung der Hataks, in einer stabilen Erdumlaufbahn, einen Bericht geben.
„Und haben wir schon eine Meldung?“
Der Oberleutnant besah sich seiner Konsolen.
„Noch nicht. Warten sie, da sind drei weitere Kontakte. Der Signatur Alkeshbomber. Wir erfassen ST 2 und 11 Codes.“
Der General ballte beide Fäuste, er war sicher, dass sie siegen würden.
ST 1
Nachdem alle auf dem Frachtschiff waren, startete Teal´C umgehend, flog aus dem Hanger.
Franzi blickte auf die Sensoren.
„Wir haben einen guten Abstand, Oberst. Sie können jetzt. Wir tarnen uns danach.“
Degenhardt drückte auf seinen Auslöser.
Eine Sekunde geschah nichts, dann zündeten die Ladungen.
Das C4, welches von ST 2 und 11 auf dem Hatak verteilt wurde, ging vollständig hoch, zerstörte das ganze Schiff.
Der Frachter hatte gewendet, alle sahen sich das Schauspiel an.
Zuerst explodierten die Gleiterbuchten, dann das Pel´Tak. In einem fulminanten Finale ging der Hauptreaktor hoch.
Das gesamte Schiff fiel auseinander, danach war urplötzlich wieder Totenstille.
Daniel atmete erleichtert aus.
„Gut. Ich frage mich, ob das Apophis beeindruckt hat?“
Jules sah zu ihren Kameraden hoch.
„Tut mir leid, aber Leutnant Krüger ist an seinen Verletzungen gestorben. Ich konnte nichts mehr tun.“
Degenhardt nickte, überlegte dann, wie sie das andere Hatak ablenken konnten, damit der Atomwaffenbeschuss erfolg hatte.
Apophis raste vor Wut.
Nicht einmal Klorel, welcher sich kurz vor der Explosion mit den Ringen transportiert hatte, wagte ihn noch anzusprechen.
„Kel´mak Tau´Ri. Dafür werde ich ihre Welt mit Blut bezahlen lassen. Sie werden mir diese Entehrung büßen.“
Er lief zu seinem Thron, warf ihn um.
„Teal´C, ich verfluche dich über alles. Du hast ihnen verraten, wie sie mir schaden können. Verdammter Shol´va.“
Danach gab er den Befehl, die noch vorhandenen Todesgleiter zu starten.
„Schickt meine Gleiter nach Tau´Ri. Die Alkesh dieses Schiffes sollen sie begleiten.“
Der Primus wagte es kaum, zu reden.
„Welche Ziele sollen sie angreifen, Gebieter?“
Apophis sah auf seine Konsole.
„Wir messen an diesen Orten enorme Energieanstiege. Es sind eure ersten Ziele.“
NORAD, Colorado:
General Hammond gönnte sich genauso wie seine Soldaten einen Jubelschrei, wurde dann von einem Anruf des Präsidenten unterbrochen.
„Ja, Sir. Wie sie wünschen.“
Danach wandte er sich an seinen XO, Colonel Samuels.
„Der Präsident hat den Abschuss aller drei Stealth Raketen auf das verbleibende Kriegsschiff befohlen.
Wir müssen ihre Verwirrung über den Verlust des anderen Schiffes ausnutzen.“
Samuels fragte noch mal nach.
„Aber müssen wir denn gleich alle drei Raketen einsetzen? Eine würde doch auch reichen.“
Hammond aber widersprach ihm.
„Sicher ist sicher. Besser eine mehr als zuwenig.“
Samuels nickte, begab sich dann zu einem CAPCOM.
Währenddessen nährten sich je 50 Todesgleiter dem STK, als auch dem Sirischen Forschungskomplex, 150 km nördlich von Jakutsk.
In ihrem Schlepptau befanden sich je zwei Alkesh und einige Frachtschiffe, welche Jaffa transportieren.
Sie waren allerdings schon von den jeweiligen Radarstellungen ausgemacht worden, daher sahen sie sich plötzlich MIG 29 Jägern und in Deutschland Tornados gegenüber.
Dies ließ aber einige Jaffa nur müde auflächeln.
„Seht an, die Tau´Ri entsenden ihre Primitiven Flugkörper.“
„Wir haben die Macht unsere Gottes Apophis mit uns.“
„Niemand kann die Todesgleiter besiegen.“
Doch sie hatten die Kampfflieger der Erde stark unterschätzt, denn diese hatte man enorm verändert.
Techniker des STK hatten sämtliche Projektilbordgeschütze ausgebaut, stattdessen erbeutete Stabwaffen eingesetzt.
So wurden die Todesgleiter, zu ihrer großen Verwunderung von Plasmastößen und Raketen in Empfang genommen.
In Sibirien war das Gebiet völlig unbewohnt, in Bayern war von den zuständigen Behörden ein schwerer Chemieunfall angegeben.
Somit hatte die Bundeswehr einen Grund, die über 6.400 Zivilisten im Zielgebiet zu evakuieren, weiträumig abzusperren.
Aus Bayern hatten die Deutschen zusätzlich noch zwei Luftabwehrregimenter direkt zum STK beordert.
„Achtung, feindlicher Bomber im Zielbereich. Patriots abfeuern.“
Zwei Luftabwehrraketen starteten in einem beinahe geraden Steigflug, nahmen direkten Kurs auf den ersten Bomber.
Der Pilot versuchte noch auszuweichen, aber die erste Rakete explodierte am Backbordtriebwerk.
Danach war es für die zweite ein leichtes, den Alkesh in einem Feuerball untergehen zu lassen.
Nördlich von Jakutsk:
Zwar waren auch hier die Russischen Luftwaffentruppen in der Überzahl, doch zwei getarnten Frachtschiffen auch die Landung gelungen.
Die Jaffa, schon siegessicher aus den Tel´Taks stürmend, sahen sich auf einmal Panzern gegenüber.
Es handelte sich dabei um T 80 Kampfpanzer, welche die Jaffa auch schon mit gewaltigen 7,62 mm MGs in Empfang nahmen.
Zusätzlich gingen beide Frachtschiffe in die ewigen Jagdgründe ein, als sie von den 125 mm Kanonen mehrere direkte Treffer erhielten.
Die mehr als 40 Gefährte fegten wie ein Orkan über die praktisch wehrlosen Jaffa hinweg, die weiterhin mit ihren Stabwaffen schossen.
„Kree. Lasst diese Ungetüme aus Metall in Feuer aufgehen.“
Alle Plasmastöße prallten zum Bedauern von Apophis Truppen auf die Reaktivpanzerung ( Sprengladungen über der eigentlichen Panzerung, die bei Beschuss nach außen explodieren, Feindliches Feuer praktisch „zurückschleudern“ ), verpufften daran.
ST 1, getarntes Frachtschiff:
Runge stimmte sich gerade mit Degenhardt ab, wie man das letzte Hatak zerstören könnte.
Dieses Befand sich im Orbit der Erde, schwebte direkt über der Beringstraße zwischen Sibirien und Alaska.
Einige Todesgleiter schwebten als Eskorte direkt neben dem gewaltigen Schiff.
Degenhardt funkte Runge wieder an.
„Also, sie werden mit ihren drei Bombern Apophis beschäftigen, in direkte Nahkämpfe ziehen.
Wenn er absolut damit beschäftigt ist, euch abzuknallen, gebe ich das Signal, die Atomraketen zu schicken.“
Franzi unterbrach ihren Kommandeur.
„Oberst, sie werden es nicht glauben, aber die verdammten Cowboys haben gerade drei Raketen auf das Hatak abgefeuert.“
Sebastian Degenhardt stürmte, vor Wut glühend, zu der Konsole.
„Diese verdammten Yankees. Ihr schießwütigen Vollidioten versaut uns gerade die beste Chance.
Die sehen die Raketen doch kommen.“
Danach trat er noch vor Zorn gegen einen der Sitze.
Apophis und Klorel standen auf ihrem Pel´tak, beobachteten die näher kommenden Raketen.
„Vater, unsere Sensoren haben Schwierigkeiten, die ballistischen Flugkörper zu erfassen. Bei geschwächten Schilden könnte ein Aufprall gefährlich werden.“
Apophis sah seinen Sohn belehrend an.
„Informiere unsere Gleiter. Sie sollen diese Geschosse zerstören.“
Klorel lachte höhnisch auf.
„Wie du wünscht.“
Er nickte einem Jaffa zu, der sich dann auch ehrfürchtig entfernte.
NORAD:
Hammond sah auf seinen großen Bildschirm, beobachtete die Flugbahn der Raketen.
„Sergeant, wie lange noch bis zum Einschlag?“
Der zuständige Techniker, Chief Master Sergeant Walter Harriman, sah zu seinen Chef hinauf.
„Raketen befinden sich weiterhin auf Zielkurs, allerdings haben einige der Kampfflieger ihre Position verändert.
Anscheinend haben sie unsere Raketen geortet, versuchen sie zu zerstören.“
Maybourne ging wütend dazwischen.
„Das ist absolut unmöglich. Wir haben eine Stealth Außenhaut verwendet. Die kann kein Radar orten.“
Walter versuchte sich zu erklären.
„Ja, Sir. Aber diese Alienschiffe haben mit großer Wahrscheinlichkeit kein Radar, sondern höher entwickelte Sensoren, als wir uns vorstellen können.“
Maybourne, Samuels und Hammond blickten den Techniker an, als hätten sie ein Jahr Prügel bezogen.
Hammond lief sofort zu seinem Telefon, informierte Clinton über die neue Situation.
„Mister Präsident, wir haben Probleme. Einige Kampfflieger bewegen sich auf unsere Raketen zu.
Wie sollen wir verfahren, wenn der Angriff fehlschlägt?“
Nach knapp einer Minute kam Hammond zurück, wandte sich an Maybourne.
„Ich soll ihnen vom Präsidenten beste Grüße ausrichten. Wenn der Angriff fehlschlägt und auch die Atomraketen versagen, können sie sich warm anziehen.“
Danach sprach er zu allen im Kommandoraum.
„Der Präsident hat einem U-Boot der Seawolf Klasse den Befehl erteilt, 15 Nukleare Marschflugkörper auf das unbekannte Schiff zu feuern.
Wenn nur eine durchkommt, werden wir heute wieder ruhig schlafen können.“
Hammond sah zu dem großen Bildschirm, der gerade den Start der Atomraketen im Pacific anzeigte.
ST 2, Alkesh:
Runge sah mit an, wie die Todesgleiter ohne Probleme die Amerikanischen Raketen zerstörten.
Sie bewegten sich noch nicht einmal groß, schossen einmal aus ihrer feststehenden Position.
„Nijt. Warum haben wir ausgerechnet heute kein Glück? Diese dummen Amerikanski. Das war unser schöner Überraschungsmoment.“
Über Funk meldete sich Gratzky, sie klagt äußerst gelangweilt.
„Oberst, die Amerikanski sind in absolute Schießwut geraten. Sie haben 15 Nukleare Marschflugkörper gestartet.
Einschlag in zwei Minuten, wenn sie nicht wieder vorher zerstört werden.“
Gebannt sahen alle auf die Raketen, während sich erneut die Gleiter bereitmachten.
Apophis sah ebenfalls die näher kommenden Raketen, wandte sich wieder an Klorel.
„Aktiviere sofort die Schilde. Sind meine Gleiter bereit?“
Klorel verneinte dies.
„Ich bedauere Vater, aber es sind nur acht Gleiter, um das Schiff zu schützen. Die anderen hast du gegen diese Tau´Ri Stellungen gesandt, oder sie sind bereits vernichtet. Die in unseren Hangern können nicht schnell genug starten.“
Nachdem sein Thron wieder aufrecht stand, krallte sich der Goa´Uld regelrecht in ihm fest.
Die Raketen flogen direkt auf das Schiff zu, obwohl von Abwehrfeuer der Todesgleiter in Empfang genommen.
Vier Raketen konnten durchbrechen, schlugen auf die Energieschutzschilde auf. Obwohl diese hielten, war es ein leichter Erfolg.
Klorel lief zu der Hauptsteuerkonsole seines Schiffes, um nach den Schäden zu sehen.
„Vater, dieser letzte Treffer hat unsere Schilde auf 7% ihrer Maximalenergie verringert. Auf dem ganzen Schiff gibt es mittelstarke Schäden.
Der Hyperantrieb und die Subraumkommunikation sind ausgefallen.“
Apophis, der sich den Rauch geplatzter Energieleitungen aus dem Gesicht wischte, gab seinem Sohn sofort neue Befehle.
„Starte den Sublichtantrieb, mein Sohn. Wir ziehen uns zurück, bis die Schäden behoben sind.
Dann werden wir uns rächen.“
Das Schiff flog weg von der Erde, ging auf eine Umlaufbahn um den Mond.
ST 1, Frachtschiff:
Bra´Tak wandte sich an Degenhardt.
„Höre mir gut zu, Mensch. Apophis wird sich rächen wollen. Seine Jaffa werden das Schiff reparieren.
Dann greifen sie erneut an.“
Der Oberst sah betrübt nach unten, als sich Teal´C an ihn wandte.
„Sebastian, er weiß von den Raketen, wird nicht noch mal in eine solche Falle laufen.“
Degenhardt wandte sich erst an Franzi.
„Ist Runges Bombergeschwader noch Kampfbereit?“
Sie überflog die Anzeigen.
„Ja, aber nur bedingt. Sie haben Schäden davongetragen.“
Teal´C schnitt ihm den nächsten Satz ab.
„Wenn sie jetzt angreifen, wäre es Selbstmord. Das Hatak hat immer noch unzählige Gleiter, dazu ein paar noch einsatzbereite Schiffsgeschütze.“
Degenhardt blickte allen an Bord in die Augen.
„Leute, wir brauchen einen neuen Plan…“
To be continued…
In Season 2 - Coming soon. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 29.02.2008, 15:48 Titel: |
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FRECHHEIT!!elf11!
So ein mieser Cliffhanger...ich würde euch Ohrfeigen..aber dann schreibt ihr nix mehr..also lasse ich meine Aggresionen jetzt mal im FB aus..und hier kommt es:
Wow. Super. So muss es sein. Man schafft zu Punkten, aber zeitgleich hat auch der Feind ne Idee. Und Apophis kocht vor Wut. Das merkte man. Hui da geht's ab. Vor allem die Jaffa waren saukomisch...unsere Todesgleiter sind unbesiegtbar....*Panzer anroll* *bumm* und kaputt. Tja Hochmut vommt vor den Ori...äh Fall.
So "Wut" abgelassen. Bitte um baldige Fortsetzung!
Lg FElix |
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Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
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Verfasst am: 04.03.2008, 13:59 Titel: |
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@ Felix:
Na, na. Wer wird denn da so einfach außer Kontrolle geraten?
Freut uns, dass es dir gefallen hat.
Danke für all deine Feedbacks.
Bald geht es mit Season 2 weiter. |
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