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Das Tor in phantastische Welten
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Die 13 Stämme: Vereinigung


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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Whaaa die verbünden sich ja wirklich!? Wie können die nur!? Das wird ja was. Ich denke das hält aber dank der Dickköpfigkeit eines Goa'Uld nicht lange...oder der eines Zylonen. *ha ha*

Die Asgard helfen den Menschen mit ihrer Technologie und so werden gleich viele neue Schiffe gebaut. Schön zu wissen. Und Thor hat nen neuen Körper. Aber diesmal einen Richtigen. Eien Frage: Sehen dann alle Asgard gleich aus, oder unterschiedlich!? Thja Thor scheint sich ja scho nzu freuen Kinder zu machen, oder? *he he*
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Atlan
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

@Felix: Tja, was soll ich nur sagen..... wie würdest du dich fühlen, wenn du über 1000 Jahre nicht deinen ....... Trieben Winken nachgehen könntest?

Nun zwei neue Kapitel:


Die Zeit vor dem Kampf

Stargatecenter (gleichzeitig):
Captain Lee Adama und Lt. Kara Thrace standen im Torraum des Stargatecenters und warteten auf die Aktivierung des Tors. Im Hintergrund sagte Sgt. Harriman die Chevronaktivierung auf.

Sgt. Harriman: ,,Chevron 1 fixiert!’’

Lt. Thrace (zu Cpt. Adama): ,,Und Angst?’’
Cpt. Adama: ,,Nein, du?’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 2 fixiert!’’

Lt. Thrace: ,,Ich doch nicht! Ich hab mehr Angst vor diesem psychopathischen Asgard.’’
Cpt. Adama: ,,Du hast bloß keine Angst, weil du nicht weiß was mit dir passiert!’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 3 fixiert!’’

Lt. Thrace: ,,Was soll denn sein?’’
Cpt. Adama: ,,Du wirst demolekularisiert, über Millionen Lichtjahre durch ein Wurmloch geschickt und auf der anderen Seite zusammengesetzt.’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 4 fixiert!’’

Lt. Thrace: ,,Hast du das auswendig gelernt?’’
Cpt. Adama: ,,Nein, ich hab mich nur informiert. Solltest du auch mal!’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 5 fixiert!’’

Lt. Thrace: ,,Willst du sagen, dass ich dumm bin?..... Schweig mich nicht an!’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 6 fixiert!’’

Cpt. Adama: ,,Nein, du säufst dir nur deine Hirnzellen weg! Lassen wir das, jetzt wird’s interessant hat mir Colonel Sheppard gesagt.’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 7 fixiert!’’

Lt. Thrace: ,,Na, da bin ich mal gespannt!’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 8 aktiviert! Wurmloch etabliert!’’
Das Wurmloch etablierte sich und Lt. Thrace sah sehr verdutzt aus.

Cpt. Adama: ,,Jetzt hast du Angst! Nicht wahr?’’
Lt. Thrace: ,, Ich hab’s mir anders überlegt... Ich nehm lieber ein Raumschiff! Wir sehen uns in zwei, drei Tagen!’’

Sie drehte sich um und wollte den Torraum verlassen, doch der Captain hielt sie zurück und drückte sie die Rampe rauf.

Cpt. Adama: ,,Du wirst durch das Tor gehen und wenn ich dich zwingen muss!’’

Er schupste sie durch das Tor und trat ihr hinterher.

0,3 Sekunden später standen die beiden im Atlantis-Thorraum und wurden schon von Colonel Sheppard erwartet.

Col. Sheppard: ,,Willkommen in Atlantis, Captain, Lt.!’’
Lt. Thrace: ,,Danke, Colonel!’’
Col. Sheppard: ,,Ich zeige ihnen jetzt ihre Zimmer, danach kriegen sie eine Führung durch die Stadt! Folgen sie mir bitte!’’

Die beiden folgten dem Colonel in den Nordteil der Stadt, der erst seit kurzem bewohnt wurde, da man nun eine ausreichende Stromversorgung hatte.

Col. Sheppard: ,,So, hier sind ihre Zimmer!’’

Lt. Thrace: ,,Wow!’’
Cpt. Adama: ,,Da muss ich Kara aber Recht geben! Im Vergleich zu den Offiziersquartieren, der pure Luxus!’’
Col. Sheppard: ,,Wollen sie erst auspacken, oder wollen wir gleich mit der Führung beginnen?’’

Lt. Thrace: ,,Wir können gleich los! Oder, was meinst du, Lee?’’
Cpt. Adama: ,,Gehen wir gleich!’’

Sie stellten ihre Taschen in die Zimmer und folgten Colonel Sheppard, zu ihrer Führung durch die Stadt.

Gleichzeitig im Orbit um den Mond:
Maj. Gant: ,,General, Colonel McScrow von der Hera meldet, dass die Mannschaften transferiert wurden!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann beamen sie mich jetzt auf die 305-Zeus! Mal sehen, wie Colonel Davidson mit seiner 305 klarkommt.’’
Maj. Gant: ,,Aye, Sir!’’
Wenige Augenblicke erschien General O’Neill auf der Brücke, der DD-305 Zeus.
Diese sah so aus wie die Brücke der Daedalus, war aber um einiges größer und es gab mehr Konsolen und Bildschirme. Am Steuerpult stand Colonel James Davidson, neben dem Steuermann und ersten Offizier Major Montgomery ,,Monty’’ Doohan.

Gen. O’Neill: ,,Colonel Davidson! Und, wie finden sie das Schiff?’’
Col. Davidson: ,,Ich bin froh, dass man mir nie das Kommando über eine 304 angeboten hat! Ein Schmuckstück!’’

Gen. O’Neill: ,,Schön das zu hören! Wann können sie starten?’’
Col. Davidson: ,,Was meinen sie, Major?’’
Maj. Doohan: ,,Sobald, alle Abteilungen Klarmeldung gegeben haben! Ich bin soweit!’’

Gen. O’Neill: ,,Gut, dann bleibe ich hier, bis sie im Erdorbit sind und dann beamen sie mich ins Oval Office, der Präsident wartet schon auf meinen Bericht!’’

In dem Moment meldet sich der Sensor- und Kommunikationsoffizier, Hauptmann Frank Messerschmidt, zu Wort: ,,Colonel, die Telemachos, die Poseidon, die Athene, die Achilles und die Orpheus melden Bereitschaft zum Abflug!’’

Col. Davidson: ,,Major Doohan, starten sie die Sublichttriebwerke! Auf 5% Lichtgeschwindigkeit gehen und den Mond verlassen!’’
Maj. Doohan: ,,Aye Sir! 5% Lichtgeschwindigkeit und den Mond verlassen!’’

Die Sechs DD-305er, die ersten Schiffe ihrer Bauart, starteten ihre Sublichttriebwerke und verließen den irdischen Mond.

Drei Minuten später:
Hptm. Messerschmidt: ,,General O’Neill, wir sind im Erdorbit! Sollen wir sie jetzt herunterbeamen?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, direkt ins Oval Office, Hauptmann!’’

General O’Neill verschwand im Transporterstrahl und erschien wenige Sekunden später im Oval Office, wo Präsident Hayes an seinem Schreibtisch saß.

Präs. Hayes: ,,Jack! Melden sie sich nie an? Meine Assistentin ist immer erstaunt, wenn sie aus meinem Büro kommen, aber nie hineingegangen sind!’’
Gen. O’Neill: ,,Tut mir Leid, Sir! Beim nächsten Mal beame ich mich in ihr Vorzimmer.
Ich wollte ihnen nur Meldung über die 305er machen!’’

Präs. Hayes: ,,Gut, berichten sie!’’
Gen. O’Neill: ,,Dank Thor, konnten wir in zehn Minuten sechs Schlachtschiffe der 305-Klasse, quasi aus dem Boden stampfen. Das ganze war Colonel Carters Idee!’’

Präs. Hayes: ,,Gut, sie sollten Carter mal befördern. Nun ja, wie viele Schiffe beschützten jetzt das Sonnensystem?’’
Gen. O’Neill: ,,Sechs DD-305er, fünf BC-304er und die Enterprise!’’
Präs. Hayes: ,,Die Enterprise? Ach ja, dieses Frachtschiff! Sollten wir nicht ein Schiff für Atlantis abstellen?’’

Gen. O’Neill: ,,Nein, Sir! Atlantis kann sich zur Not selbst wehren und ein einzelnes Schiff wird mit einer Übermacht sowieso nicht fertig!’’
Präs. Hayes: ,,Was ist mit der Versorgung von Kobol und unserem Expeditionsteam?’’
Gen. O’Neill: ,,Wir haben uns da schon was einfallen lassen... ,(er sah auf die Uhr) die Lösung für dieses Problem wird gerade geliefert!’’

Gleichzeitig auf der Prometheus:
Sensoroffizier: ,,Colonel, die Hera verlässt gerade den Hyperraum! Colonel Preston ruft uns!’’
Col. Pendergest: ,,Auf den Bildschirm!’’

Col. Preston: ,,Pendergest, wie geht es dir du alter Pirat!?’’
Col. Pendergest: ,,Mir geht’s gut, Harry! Welcher Verrückte hat dir denn ein Schiff anvertraut?’’
Col. Preston: ,,O’Neill persönlich! Nun mal Spaß beiseite! Ich bringe das Stargate für Kobol und das dazugehörige ZPM! Außerdem löse ich die Orion ab. Sag Major Lorne, er kann nach Hause fliegen!’’

Wenige Minuten später auf Kobol:
Dr. McKay saß gerade beim Mittagessen, als Colonel Pendergest ihn über Funk anrief.

Dr. McKay: ,,Ich hoffe, es ist wichtig, Colonel!’’
Col. Pendergest: ,,Ganz ruhig, McKay! Sie kriegen gleich eine Lieferung! Ich empfehle ihnen, sie begeben sich nach draußen!’’

Dr. McKay stand entnervt auf und verließ das Zelt.
Wenige Augenblicke später, erschien ein Stargate, samt Steuermodul auf einem großen freien Platz, im Lager.
Colonel Pendergest meldete sich wieder: ,,Sie sollen sich sofort nach Atlantis begeben, sobald das Stargate funktionsbereit ist!’’

10 Minuten früher (Atlantis, Jumperhangar):
Colonel Sheppard hatte den beiden Viperpiloten bereits ganz Atlantis gezeigt und wollte den Rundgang hier beenden.

Col. Sheppard: ,,Das sind unsere Paddel-Jumper! Sie sind Kurzstreckenraumschiffe, haben einen Tarnschirm und können durch das Stargate fliegen. Wollen sie sich mal eines von innen ansehen?’’
Lt. Thrace: ,,Sicher!’’

Die Drei betraten den Jumper und Colonel Sheppard ergriff wieder das Wort.

Col. Sheppard: ,,Der Jumper reagiert auf Gedankenkontrolle, jedoch benötigt der Pilot das sogenannte ATA-Gen.’’
Lt. Thrace: ,,Dann sehen wir mal!’’

Sie legte ihre Hand auf das Kontrollpult, welches sich sofort aktivierte.

Col. Sheppard: ,,Sie haben das ATA-Gen! Das erstaunt mich jetzt ein wenig!’’
Cpt. Adama: ,,Lassen sie mich mal!’’

Er legte ebenfalls seine Hand auf das Steuerpult, doch es tat sich nichts.

Lt. Thrace: ,,Tja, Lee... Pech gehabt!’’

Col. Sheppard: ,,Das macht nichts! Dr. Beckett hat eine Gentherapie entwickelt, mit der man das Gen auf künstlichem Weg zu erlangen Sagen sie Lt., wollen sie mal eine Runde fliegen?’’

Lt. Thrace: ,,Da fragen sie noch?’’
Col. Sheppard: ,,Einen Moment!’’

Colonel Sheppard aktivierte sein Funkgerät und rief den Kontrollraum.
Wenige Augenblicke später, öffnete sich das Dach des Hangars.

Col. Sheppard: ,,Ich fliege den Jumper raus und dann übernehmen sie!’’

Der Jumper startete und flog durch das Dach des Hangars, raus auf den Planeten.
Nachdem sie einige Kilometer zurückgelegt hatten, übergab Colonel Sheppard das Steuer an Lt. Thrace.

Col. Sheppard: ,,Gut, Lt. Machen sie mal! Man muss einfach nur ans fliegen denken!’’
Cpt. Adama: ,,Dann werden wir alle sterben! Starbuck ist nicht unbedingt dafür bekannt, zu denken!’’
Lt. Thrace: ,,Mund halten, Lee!’’

Sie zog den Jumper hoch und drehte ihn, während sie weiterhin Kurs auf den Orbit hielt.

Col. Sheppard: ,,Sie sind ein Naturtalent, Lt.!’’
Lt. Thrace: ,,Danke! Und sagen sie Starbuck oder Kara!’’

Der Jumper stockte in der Luft und fing an zu sinken, kurz vor der Wasseroberfläche zog Starbuck das Schiff wieder hoch und machte eine Drehung, um die eigene Achse.

Lt. Thrace: ,,Wow! Super zu manövrieren, Colonel!’’
Cpt. Adama: ,,Ich staune nur über die Tatsache, dass das Schiff auf deine Gedanken gehört hat!’’

Col. Sheppard: ,,Na ja, lassen wir das! Da wir schon mal das Eis gebrochen haben, nennen sie mich John!’’

Der Jumper, nun wieder mit Colonel Sheppard am Steuer, flog wieder nach Atlantis und landete im Hangar. Colonel Sheppard, Captain Adama und Lt. Thrace verließen das Schiff und begaben sich zur Messe.

Auf dem Weg dorthin führten die Drei ein Gespräch.

Col. Sheppard: ,,Sagen sie, wie lange kennen sich eigentlich schon?’’
Lt. Thrace: ,,Seit der Akademie! Dort hab ich über Lee auch seinen Bruder kennen gelernt!’’
Cpt. Adama: ,,Nach dem Tod meines Bruders, trennten sich unsere Wege, für drei Jahre. Kara, ging auf die Galactica und diente drei Jahre unter meinem Vater, während ich auf verschiedenen Stützpunkten Dienst tat und dann zur Stilllegungszeremonie auf die Galactica kam. Den Rest kennen sie ja.’’

Col. Sheppard: ,,Ah, da sind wir schon! Bin mal gespannt, was der Koch zusammengebraut hat!’’

Die Drei betraten die Messe und holten sich ihr Essen.
Sie setzten sich an einen freien Tisch und redeten noch etwas über verschiedene Themen.
Nach dem Essen, trennten sich ihre Wege. Captain Adama und Lt. Thrace begaben sich in ihre Quartiere, während Colonel Sheppard sich in den Kontrollraum begab, da man schon die Rückkehr von Dr. McKay erwartete, der schon seid mehreren Monaten ,,schmerzlich’’ vermisst wurde.

Dreißig Minuten später:
John Sheppard saß jetzt seit einer halben Stunde im Kontrollraum und wartete auf die Aktivierung des Stargates.

Wenige Sekunden später aktivierte sich das Tor und der diensthabende Offizier aktivierte den Gate-Schild.

Col. Sheppard: ,,Haben sie schon einen ID-Code empfangen?’’
Offizier: ,,Ja! Es ist Dr. McKay! Ich deaktiviere den Schild.’’

Der Schutzschild deaktivierte sich und Dr. Rodney McKay, bepackt bis unter die Arme, trat durch das Tor.
Colonel Sheppard kam ihm entgegen und nahm ihm einiges von seinem Gepäck ab.
Col. Sheppard: ,,Rodney, Willkommen zu Hause!’’
Dr. McKay: ,,Danke, Colonel! Ach ja, Glückwunsch zur Beförderung!’’

Er nahm ihm zwei Taschen ab.

Col. Sheppard: ,,Mein Gott, was ist da drin? Steine?’’
Dr. McKay: ,,Festplatten! Die Datenbänke auf Kobol sind nicht so stark verschlüsselt, wie unsere, also hab ich mir ein wenig Arbeit mitgebracht!’’
Col. Sheppard: ,,Gehen sie erst mal zu Dr. Weir! Ich bring ihre Sachen in ihr Labor!’’

Er nahm dem Doktor noch die anderen zwei Taschen ab und ging zum Labor, während Dr. McKay zu Dr. Weir ging.

24 Stunden später (Büro von General O’Neill):
General O’Neill saß an seinem Schreibtisch und sah, wie eigentlich jeden Tag, Statusberichte, Bewerbungen und andere Berichte der Flotte durch, als ihn sein Adjutant Captain Hoerst über die Gegensprechanlage rief.

Gen. O’Neill: ,,Was gibt’s, Captain?’’
Cpt. Hoerst: ,,Admiral Adama und Colonel Tigh möchten sie sprechen!’’
Gen. O’Neill: ,,Rein mit den Beiden!’’

Die Tür öffnete sich und Admiral William Adama, erst vor einem Tag in den Generalstab aufgenommen und befördert, und sein erster Offizier Colonel Saul Tigh traten ein.

Gen. O’Neill: ,,Setzen sie sich meine Herren! Was kann ich für sie tun?’’
Adm. Adama: ,,Ich mache mir Sorgen! Die Zylonen mobilisieren ihre Schiffe in dieser Galaxie und werden vermutlich noch durch diesen Ba’al aufgerüstet!’’

Col. Tigh: ,,Wir haben keine Ahnung über die Stärke des Feindes!’’
Gen. O’Neill: "Ich weiß! Was schlagen sie mir vor?’’

Adm. Adama: ,,Sie verfügen über Tarntechnologie! Wir könnten ein, von mir aus auch zwei, Schiffe in das Territorium von Ba’al schicken und erlangen so neue Informationen!’’

Gen. O’Neill: ,,Gut, ich kümmere mich gleich darum!’’

Er nahm den Hörer seines Telefons in die Hand und wählte eine Nummer.

Gen. O’Neill: ,,Hier spricht General O’Neill! Geben sie mir den Dockmeister!’’

Ein Minute verstrich, dann meldete sich der Dockmeister Lt. Colonel Paul Davis.

Lt. Col. Davis: ,,Was gibt es, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Davis, holen sie die Odyssee und die Agamemnon auf die Werft und bauen sie eine Tarnvorrichtung in beide ein!’’
Lt. Col. Davis: ,,Verstanden, Sir! War das alles?’’
Gen. O’Neill: ,,Das war alles, Davis! Wiederhören!’’

Er legte den Hörer wieder auf und sah wieder Admiral Adama und Colonel Tigh an.

Gen. O’Neill: ,,So, erledigt! Die Aufrüstung wird sicher einen Tag dauern. Ich rufe sie, sobald sich etwas tut.’’
Adm. Adama: ,,Danke, General!’’

Die beiden erhoben sich und verließen das Büro.

General O’Neill stand auf und öffnete die Tür.

Captain Hoerst: ,,Was gibt es, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Es ist 14 Uhr... Ich mach jetzt Mittagspause! Bin in einer Stunde wieder da!’’

Der General ging auf den Gang hinaus und machte sich auf den Weg, etwas zu essen zu sich zu nehmen.

Fortsetzung folgt
__________________

Spionage und das alltägliche Leben

Seit dem Gespräch zwischen Admiral Adama und General O’Neill waren etwa 20 Stunden vergangen.

Sowohl auf Atlantis, als auch auf der Erde war alles ruhig, doch nicht so auf dem Mond.
Dort wurde seit beinahe einem Tag an dem Einbau der Tarnvorrichtung gearbeitet und zusätzlich wurden die alten Railguns gegen die neuen Energiekanonen ausgetauscht, anders als bei der RP-306 würden die Energiekanonen das getarnte Schiff nicht verraten.

Büro von General O’Neill:
General O’Neill saß, wie eigentlich jeden Tag um diese Uhrzeit, in seinem Büro und sah Berichte durch.

Das Problem, dass sich ihm jeden Tag stellte war, dass man zwar schnell Schiffe bauen konnte, aber nicht genug Personal für die Schiffe hatte.
Es war zwar nicht mehr so drastisch, wie zu Beginn, da man das Gedächtnis-Übertragungsgerät benutzte, um den neuen Besatzungen die Informationen der Besatzungsmitgliedern, der Prometheus und Daedalus übertragen konnte. Doch man konnte nur das taktische Wissen und die Erfahrungen übertragen. So wurde die Ausbildungszeit zwar verkürzt, trotzdem dauerte die Ausbildung einer ganzen Crew beinahe drei Monate. Noch konnte man auf erfahrene Offiziere des Stargate- und ehemaligen 303 Programms zurückgreifen, doch dieser Vorrat würde bald erschöpft sein.

Deshalb hatte man die ,,Academy of the Space Force’’ gegründet.

Die Space Force: Die neue Raumflotte der Erde. Gegründet, um das Sonnensystem und die gesamte irdische Menschheit zu beschützen.

Jack O’Neill war deshalb der erste General of the Space Force.

In diesem Moment ertönte die Stimme seines Adjutanten, Captain Hoerst.

Cpt. Hoerst: ,,General, Admiral Adama ist da!’’
Gen. O’Neill: ,,Rein mit ihm!’’

Die Tür öffnete sich und Admiral Adama trat ein.

Gen. O’Neill: ,,Admiral, sie haben nicht lange auf sich warten lassen!’’
Adm. Adama: ,,Warum haben sie mich herkommen lassen?’’
Gen. O’Neill: ,,Ich wollte sie bitten, die Spionagemission zu leiten, da sie die meiste Erfahrung mit den Zylonen haben!’’
Adm. Adama: ,,Ich übernehme diesen Auftrag gerne! Wann sind die Schiffe umgebaut?’’
Gen. O’Neill: ,,In etwa sechs Stunden. Sie werden dann kontaktiert! Das ist alles!’’

Der Admiral erhob sich und verließ das Büro.

General O’Neill atmete tief durch und wollte sich wieder seiner Arbeit widmen, doch in diesem Moment klingelte das Telefon und er nahm den Hörer ab.

Gen. O’Neill: ,,O’Neill!’’
Präs. Hayes: ,,Jack, hier ist Präsident Hayes!’’
Gen. O’Neill: ,,Mr. Präsident! Was gibt es?’’
Präs. Hayes: ,,Die Diplomaten haben erste Erfolge erzielt! Der alte Traum vom Weltfrieden und einer gemeinsamen Regierung nimmt Gestalt an.’’

Gen. O’Neill: ,,Ich dachte, dass würde noch einige Jahre dauern.’’
Präs. Hayes: ,,Die Allianz von Ba’al und den Zylonen hat viel dazu beigetragen.’’
Gen. O’Neill: ,,Das ist immer so! Wenn einzelne Staaten gleich stark sind, will niemand diesen Vorteil aufgeben, wenn aber ein stärkerer Feind auftaucht, kriegen sie Angst. Wir sollten dem Schlangenkopf und den Waffeleisen dankbar sein!’’

Präs. Hayes: ,,Sie haben Recht! In zwei Monaten werden die ersten Staaten einen Vertrag unterzeichnen und in den ,,Vereinten irdischen Staaten’’ aufgehen.’’
Gen. O’Neill: ,,Welche Staaten?’’
Präs. Hayes: ,,Die USA, Russland, Deutschland, Österreich, China, Frankreich, Großbritannien, und alle Staaten der UN. Die anderen Staaten wollen noch mehr Bedenkzeit.’’

Gen. O’Neill: ,,Was gibt es da noch zu Bedenken?’’
Präs. Hayes: ,,Das weiß ich selber nicht, Jack! Nun ja, ich muss wieder an die Arbeit. Wiederhören!’’
Gen. O’Neill: ,,Wiederhören!’’

Er legte den Hörer wieder auf und wendete sich wieder seiner Arbeit zu.

Sechs Stunden später:
Die Odyssee und die Agamemnon starteten von der Werft und begaben sich in den Erdorbit.

Dort umkreisten die Schiffe der 305-Klasse den Planeten.
Sie waren die bis dato größten Schiffe der Menschheit.
Sie sahen so aus, wie Schiffe der Daedalus-Klasse, nur waren sie 1.3 mal so groß.
Auf jedem der beiden Hangars, war zusätzlich zu den normalen Energiekanonen, noch ein Gefechtsturm, der um 360° drehbar war und einen Neigungswinkel von 45° hatte.
Sie bildeten das Rückrat der Verteidigungsflotte und konnten es auch allein mit einem Wraithbasisschiff oder einem Ha’Tak aufnehmen.

Auf der Brücke der Odyssee stand Colonel Emerson neben Major Jaque Róse und sah aus dem großen Fenster der Brücke.

Maj. Róse: ,,Mein Gott!’’
Col. Emerson: ,,Was ist, Major?’’
Maj. Róse: ,,Ich habe noch nie so ein großes Schiff gesehen!’’
Col. Emerson: ,,Ach ja, sie sind ja ein Frischling! Mir war auch mulmig, als die Schiffe von der Werft starteten ,aber 430 Meter Länge und 95 Meter Breite haben mich auch schockiert. Die Odyssee ist ja ,,nur’’ 320 Meter lang und 74 Meter breit, na ja eben die 1,3 Fache Größe.’’

Sensoroffizier: ,,Sir, Admiral Adama wünscht an Bord zu kommen!’’
Col. Emerson: ,,Raufbeamen!’’

Einige Augenblicke später erschien Admiral Adama auf der Brücke.

Col. Emerson: ,,Willkommen an Bord, Sir!’’
Adm. Adama: ,,Danke, Colonel! Bereit zum Abflug?’’
Col. Emerson: ,,Ja, Sir! Die Agamemnon hat Klarmeldung gegeben und die Tarnvorrichtung arbeitet perfekt!’’
Adm. Adama: ,,Dann gehen sie in den Hyperraum!’’
Col. Emerson zu Maj. Róse: ,,In den Hyperraum! Kurs setzten auf Ba’als Heimatplaneten!’’

Die Odyssee und die Agamemnon nahmen Fahrt auf und gingen in den Hyperraum.

10 Stunden später:
Adm. Adama: ,,Bericht!’’
Maj. Róse: ,,Wir verlassen den Hyperraum in einer Minute!’’
Col. Emerson: ,,Die Tarnung aktivieren, sobald wir den Hyperraum verlassen!’’
Maj. Róse: ,,Wir verlassen den Hyperraum in 30 Sekunden!’’

30 Sekunden später verließen die Odyssee und die Agamemnon den Hyperraum und tarnten sich sofort.

Col. Emerson: ,,Haben sie etwas auf den Sensoren?’’
Der Sensoroffizier Sgt. Harrison: ,,Sieben Ha’Taks, drei Al’Kesh und fünf Zylonenbasisschiffe! Sie patrollieren im gesamten System, aber die Zylonenschiffe sind in einem stationären Orbit, um die Heimatwelt von Ba’al.’’

Adm. Adama: ,,Die Agamemnon soll sich zu den Goa’Uld-Schiffen begeben und die Unterhaltungen zwischen den Schiffen abhören und wir fliegen zum Heimatplaneten.’’

Maj. Róse: ,,Aye, Sir!’’

Die unsichtbare Odyssee beschleunigte und setzte Kurs zu Ba’als Heimatplaneten.

Zwei Minuten später:
Col. Emerson: ,,Sergeant, wie sieht es auf dem Planeten aus?’’
Sgt. Harrison: ,,Werften im Orbit und in der Luft des Planeten, Jaffa- und Kullkriegerkasernen.
Der ganze Planet ist eine waffenstarrende Festung! So viel an Macht scheint Ba’al noch nicht verloren zu haben.’’

Adm. Adama: ,,Haben wir schon alle Informationen? Ich möchte nicht länger hier bleiben, als nötig!’’
Sgt. Harrison: ,,Ich persönlich bin fertig! Nur weiß ich nicht, was mit der Agamemnon ist!’’
Col. Emerson: ,,Dann rufen sie die Agamemnon, so gut verschlüsselt wie noch nie!’’
Sgt. Harrison: ,,Aye, Sir! ....Oberst Müller ist bereit zum Abflug!’’

Adm. Adama: ,,Dann sollten wir noch ein Zeichen setzten!’’
Col. Emerson: ,,Sir?’’
Adm. Adama: ,,Beide Schiffe werden sich enttarnen und auf die Schiffe beziehungsweise Stationen feuern, die in ihrer Reichweite sind, dann gehen wir in den Hyperraum.’’
Maj. Róse (lächelnd): ,,Aye, Sir! Ich bin bereit!’’
Sgt. Harrison: ,,Die Agamemnon ebenfalls!’’

Adm. Adama: ,,Feuer!’’

Beide Schiffe enttarnten sich und eröffneten das Feuer.
Die Ha’Taks und Al’Kesh waren so überrascht, dass die Al’Kesh sofort vernichtet wurden und die Ha’Taks so schwer beschädigt wurden, sodass ihre Wiederinstandsetzung mehrere Wochen oder Monate dauern würde.

Die Odyssee feuerte auf die Basisschiffe, von denen eines zerstört wurde, die anderen aber nur leicht bis mittelschwer beschädigt wurden. Dann begann die Odyssee einen Sturzflug in die Atmosphäre und feuerte wild um sich.
Nach diesem Kurzangriff flog die Odyssee wieder in den Orbit und öffnete ein Hyperraumfenster.

Dieser ganze Angriff dauerte nicht länger, als eine Minute.
Bevor die Odyssee den Hyperraum erreichte, sendete sie noch eine Textbotschaft an Ba’al.

Der genaue Wortlaut war: ,,Schöne Grüße von der Erde!’’

12 Stunden später (Atlantiszeit 13 Uhr):
Colonel John Sheppard saß in der Messe und wollte gerade sein Mittagessen einnehmen, als er von Dr. McKay über Funk gerufen wurde.

Col. Sheppard: ,,Rodney, was soll die Störung!? Ich komm das erste Mal diese Woche dazu, pünktlich zu essen und dann stören sie mich!’’
Dr. McKay: ,,Entschuldigung, Colonel! Ich muss ihnen aber was zeigen, dringend!
Col. Sheppard: ,,Bin unterwegs!’’

Er warf noch einen letzten Blick auf sein Essen und ging dann zum Kontrollraum.

Dort angekommen ging er zum Kontrollschirm, wo bereits Dr. McKay und Dr. Weir standen.

Col. Sheppard: ,,Was gibt es, Rodney?’’
Dr. McKay: ,,Eine Flotte aus Goa’Uld Mutterschiffen und Zylonenbasisschiffen ist auf dem Weg in die Pegasusgalaxie! 45 Schiffe!’’
Col. Sheppard: ,,Das ist ein Witz, oder?’’

Dr. Weir: ,,Nein! Wir wussten, dass eine vereinte Flotte hierher kommen würde, aber nicht so schnell. Die Frage ist nur, was sollen wir tun?’’
Col. Sheppard: ,,Solange wir auf diesem Planeten sind, werden wir immer wieder angegriffen.’’
Dr. McKay: ,,Warum verlassen wir dann nicht den Planeten?’’

Col. Sheppard: ,,Natürlich! Wir werfen den Antrieb an und suchen uns einen neuen Planeten. Wir sollten die Erde anwählen und ihnen sagen, was wir vorhaben.’’
Dr. Weir: ,,Tun sie das!’’

5 Minuten später (Stargatecenter):
Sgt. Harriman: ,,Toraktivierung von außen! Iris wird geschlossen!’’

General Landry kam die Treppe vom Konferenzraum herunter, wo er eine Besprechung mit SG-2 hatte.

Gen. Landry: ,,Walter?’’
Sgt. Harriman: ,,Es ist Atlantis! Eine Audiobotschaft von Dr. Weir.’’
Gen. Landry: ,,Auf die Lautsprecher!’’

Dr. Weir: ,,Stargatecenter, hier ist Dr. Weir! Hören sie mich?’’
Gen. Landry: ,,Ja, Dr. Weir! Was gibt es?’’
Dr. Weir: ,,Eine Flotte aus Goa’Uld und Zylonenflotte ist auf dem Weg nach Atlantis! Wir haben vor, den Antrieb zu starten und uns einen neuen Planeten zu suchen.’’
Gen. Landry: ,,Verstanden! Wir sagen ihnen bescheid, wie unsere Antwort ausfällt.’’

Das Wurmloch schloss sich und General Landry begab sich in sein Büro und nahm den Hörer des Telefons ab.

Gen. Landry: ,,Geben sie mir den Präsidenten!’’

Wenige Augenblicke später nahm Präsident Hayes den Hörer seines Telefons ab.

Präs. Hayes: ,,Bitte?’’
Gen. Landry: ,,Sir, hier ist Präsident Landry! Atlantis hat gemeldet, dass eine vereinte Flotte aus 45 Schiffen der Goa’Uld und Zylonen auf den Weg zur Stadt ist. Sie haben vor, auf einen anderen Planeten zu fliegen.’’

Präs. Hayes: ,,Eine schlechte Nachricht! Danke, dass sie mich informiert haben, aber die Entscheidung liegt bei General O’Neill und dem Generalstab. Ich werde ihn selbst informieren.’’
Gen. Landry: ,,Ja, Sir! Wiederhören.’’
Präs. Hayes: ,,Wiederhören, General!’’

Er legte auf, hob den Hörer erneut ab und wählte die Nummer von General O’Neill.

2 Stunden später (Atlantis):
Ein Offizier: ,,Gateaktivierung von außen! Schutzschild wird geschlossen!’’

Dr. Weir und Colonel Sheppard kamen zu dem Offizier.

Dr. Weir: ,,Empfangen wir einen ID-Code?’’
Offizier: ,,Nein, aber einen Funkspruch vom Stargatecenter!’’
Col. Sheppard: ,,Auf die Lautsprecher!’’

Gen. Landry: ,,Atlantis, hier ist General Landry! Der Generalstab der Space Force hat einstimmig beschlossen, dass sie Atlantis auf einen Planeten am Rande der Galaxie fliegen. Dort werden sie die Stadt bei Gefahr tarnen.
Die Auswahl des Planeten überlassen wir ihnen. Landry out.’’

Im selben Moment schloss sich das Wurmloch.

Dr. Weir: ,,Holen sie McKay, Teyla, Ronon, Carson, Captain Adama und Lt. Thrace. In zwanzig Minuten im Konferenzsaal.

20 Minuten später (Atlantis Konferenzsaal):
Die Türen schlossen sich und die Anwesenden setzten sich.

Dr. Weir: ,,Gut, dass sie alle da sind! Die Erde hat uns die Erlaubnis gegeben, Atlantis zu verlegen. Ich bitte sie jetzt um Vorschläge.’’

Lt. Thrace: ,,Diese Wraith scheinen doch ziemlich stark zu sein, warum locken wir die Flotte nicht zu den Wraith und lassen die gegeneinander kämpfen?’’
Dr. McKay: ,,Das wird nicht klappen!’’
Lt. Thrace: ,,Warum nicht, Doc?’’

Dr. McKay: ,,1. Die Flotte ist mit unserer Technologie, beziehungsweise der Antiker und Asgard ausgerüstet, und 2. gibt es nur noch etwa 50 bis 55 Basisschiffe.’’

Col. Sheppard: ,,Andere Vorschläge?’’
Cpt. Adama: ,,Suchen wir doch einen Planeten am anderen Ende der Galaxie!’’
Ronon Dex: ,,Hört sich gut an!’’
Col. Sheppard: ,,Stimmt, ich bin auch dafür, am besten Einer ohne Stargate, also uninteressant für die Wraith, nicht in der Antikerdatenbank verzeichnet und bis vor kurzem unbekannt. McKay?’’

Dr. McKay: ,,Wieso fragen sie mich immer?’’
Col. Sheppard: ,,Um sie zu fordern! Sie sagen doch selbst immer, dass sie alles wissen!’’

Dr. McKay schnappte kurz nach Luft, wurde ein wenig rot und normalisierte sich dann wieder.
Er tippte sofort auf seinem Computer herum und nach einigen Sekunden lächelte er überlegen.

Dr. McKay: ,,Zufällig habe ich einen Planeten, der den Anforderungen entspricht!’’

Er drehte den Computer herum und zeigte den Anwesenden ein Bilde des Planeten.

Dr. McKay: ,,Der Planet ist ideal für unser Vorhaben! Die Reise dorthin wird etwa vier oder fünf Tage dauern und war auch bis vor kurzem unbekannt. Wir haben ihn erst erkannt, als die Sensoren wieder mit einem ZPM betrieben wurden. Außerdem geht von dem Stern eine für Menschen harmlose Strahlung aus, die Energiesignaturen jeder Art maskiert. ’’

Dr. Weir: ,,Der Planet ist perfekt! Colonel, gehen sie schon Mal zum Thronsaal und kümmern sie sich um die Startvorbereitungen. Wir werden starten, sobald das Festland evakuiert ist. Das ist alles, sie können gehen!’’

Die Anwesenden erhoben sich und verließen den Raum.
Dr. Weir blieb noch und dachte bei sich: ,,Hoffentlich geht das gut!’’

Fortsetzung folgt.
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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt haben die Menschen auch eine Art Sternenflotte. Wurde aber auch Zeit. Das große Schiff die 305 hört sich toll an.

Atlantis verlässt also Lantea. Schön schön so lange nichts schief geht und die Enerieversorgung schlapp macht. Man weis ja nie. War in der Serie ja auch so. Warum müsen auch die Zylonen und die GoaUld angreifen!?

Der Erstschlag gegen sie Zylonen war typisch Tau'Ri mäßig. *lach*
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Atlan
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

@Felix: Na ja, eine Sternenflotte ist es nicht. Ist ja kein "Friede Freude Eierkuchen" Verein voller Wissenschaftler und Blumenkinder sondern ein rein militärischer Zweick.
Freu dich auf die beidne neuen Kapitel, bald ist die Geschichte komplett gepostet.




Atlantis zieht um:

24 Stunden später (Atlantis):
Die letzten 24 Stunden waren komplett für die Vorbereitungen der Evakuierung des Festlands und der Vorbereitungen für den Start von Atlantis gebraucht worden.

Jeder in Atlantis, ob Soldat oder Wissenschaftler, fieberte dem Start entgegen.
Zwar hatte man vor einiger Zeit schon einen kurzen Flug in die Atmosphäre gestartet, aber keinen Hyperraumflug unternommen. Zur Sicherheit hatte man sich von der Erde zwei ZPM’s besorgt, da man nicht wusste, in wie weit die ZPM’s durch den Flug, von immerhin 25000 Lichtjahren, aufgebraucht werden würden.

Colonel John Sheppard saß bereits auf dem Thron und wartete auf den Befehl, zu starten.
In dem Moment aktivierten sich die Lautsprecher und er hörte die Stimme von Dr. Weir.

Dr. Weir: ,,An alle, hier ist Dr. Weir! Wir werden jetzt mit Atlantis zu unserem neuen Planeten fliegen. Die Reisezeit wird etwa 20 Stunden betragen. Danke für ihre Aufmerksamkeit.’’

Colonel Sheppard konzentrierte sich und startete die Stadt.

Der Schirm von Atlantis aktivierte sich und die Sublichttriebwerke von Atlantis starteten die Stadt.
Der Flug durch die Atmosphäre dauerte nur wenige Sekunden, dann befand sich die Antikerstadt im Orbit.

Der Colonel aktivierte sein Funkgerät und kontaktierte den Kontrollraum.

Col. Sheppard: ,,Hier ist Sheppard!’’
Dr. Weir: ,,Ich höre sie, John!’’
Col. Sheppard: ,,Ich starte jetzt den Hyperantrieb! Gut festhalten!’’

Ein Hyperraumfenster öffnete sich und Atlantis verschwand darin.

Einige Augenblicke später stand John Sheppard von dem Thron auf und begab sich zum Kontrollraum.

Fünf Minuten später:
John Sheppard trat in den Kontrollraum ein und klopfte Dr. McKay auf die Schulter.

Dr. McKay: ,,Sheppard, erschrecken sie mich doch nicht so! Und überhaupt, warum sitzen sie nicht auf dem Stuhl?’’
Col. Sheppard: ,,Autopilot! Sie sollten das wissen, schließlich haben sie mir davon erzählt.’’
Dr. McKay: ,,Äh.. Ja, ja, natürlich! Was wollten sie?’’
Col. Sheppard: ,,Ich wollte ihnen nur sagen, dass sie mich in den nächsten 10 Stunden nicht stören sollen! Wenn sie ein Versuchskaninchen für egal was brauchen, nehmen sie Beckett oder Starbuck! Ich geh jetzt was essen.’’

16 Stunden später (Atlantis-Kontrollraum):
Der Kontrollraum war um diese Zeit nur mit einer Nachtwache besetzt.

Sergeant Haggard und Corporal Benner saßen vor den Kontrollengeräten und unterhielten sich über verschiedene Dinge, als die Sensoren ansprachen.

Sgt. Haggard: ,,Charlie, was ist das?’’
Cpl. Benner: ,,Die Sensoren!’’
Sgt. Haggard: ,,Das weiß ich selber! Aber was genau?’’
Cpl. Benner: ,,Ein einzelnes Raumschiff, 15 Lichtjahre entfernt!’’

Sgt. Haggard: ,,Weck Weir und Sheppard!’’

5 Minuten später:
Dr. Weir und Colonel Sheppard betraten den Kontrollraum.
Inzwischen war allgemeiner Alarm gegeben worden und auch Captain Adama und Lieutnant Thrace traten ein.

Col. Sheppard: ,,Sarge, was gibt’s?’’
Sgt. Haggard: ,,Sir, die Sensoren haben ein Raumschiff geortet, jetzt noch 10 Lichtjahre entfernt.’’
Dr. Weir: ,,Wraith?’’
Cpl. Benner: ,,Nein, Ma’am! Unbekannt!’’
Dr. Weir: ,,Wir gehen in 10 Lichtjahren aus dem Hyperraum und sehen uns das mal an!’’


10 Minuten später:
Sgt. Haggard: ,,Wir treten aus dem Hyperraum aus!’’
Col. Sheppard: ,,Bericht!’’
Sgt. Haggard: ,,Entfernung zu uns 10000 Meter! Wir werden beschossen!’’
Dr. Weir: ,,Womit?’’
Sgt. Haggard: ,,Railguns.. Oh, da fliegen einige Raketen auf uns zu! Mein Gott, dass sind Atomraketchen.’’

Col. Sheppard: ,,Wollen wir warten bis die aufhören müssen , weil sie keine Munition mehr haben?’’
Dr. Weir: ,,Nein, rufen sie sie, Sergeant!’’
Sgt. Haggard: ,,Kanal ist geöffnet!’’

Dr. Weir: ,,Hier spricht Doktor Elisabeth Weir vom Stadtschiff Atlantis! Stellen sie das Feuer ein, es bringt nichts! Identifizieren sie sich bitte!’’

Eine Männerstimme erklang: ,,Hier ist Colonel Jack Fisk vom Battlestar Pegasus! Wir ergeben uns ihnen nicht!’’

Captain Lee Adama und Lieutenant Thrace, die bisher abseits gestanden haben, wurden blass und traten naher an die Lautsprecher.

Lt. Thrace: ,,Pegasus? Unmöglich, die gesamte Flotte wurde doch zerstört!’’
Col. Sheppard: ,,Ein Koloniales Schiff?’’
Cpt. Adama: ,,Ja, die Pegasus ist ein Schiff der Mercury-Klasse. Ein Battlestar, wie die Galactica!
Darf ich?’’
Dr. Weir: ,,Bitte!’’

Cpt. Adama: ,,Colonel Fisk, hier ist Captain Lee Adama, Koloniales Militär, Dienstnummer: 9485903-B.’’
Col. Fisk: ,,Koloniales Militär?! Unmöglich, wir sind der letzte Battlestar! Sie müssen Zylonen sein!’’
Cpt. Adama: ,,Nein Sir, wir sind keine Zylonen! Bei mir ist noch Lieutenant Thrace, wir sind vom Battlestar Galactica!’’

Col. Fisk: ,,Die Galactica? Die steht doch unter dem Kommando von Commander Adama, oder?’’
Cpt. Adama: ,,Ja, Sir!’’
Col. Fisk: ,,Nun gut, wären sie Zylonen, hätten sie uns wohl schon zerstört! Dürfte ich an Bord kommen und mich selbst überzeugen?’’

Dr. Weir: ,,Gerne Colonel, wir beamen sie an Bord, das geht schneller, als mit einem Raptor.’’
Col. Fisk: ,,Beamen? Nun gut, ich bringe zwei Offiziere mit.’’
Dr. Weir: ,,Die Offiziere sollen sich neben sie stellen’’

Dr. Weir (zu Sheppard): ,,Lassen sie die Daedalus, die drei Gäste direkt in den Kontrollraum später.’’

Eine Minute später, erschienen die drei Kolonialen Offiziere im Transporterstrahl.

Dr. Weir: ,,Willkommen in Atlantis, Colonel!’’
Col. Fisk: ,,Ich bin jetzt überzeugt, dass sie keine Zylonen sind.... so was können die Zylonen nicht!’’
Cpt. Adama: (Er salutiert) ,,Colonel!’’

Col. Fisk: ,,Ah, Captain, (er sieht Lt. Thrace an) Lieutenant!’’
Lt. Thrace: ,,Sagen sie, Sir, warum haben sie das Kommando? Wo ist Admiral Cain?’’
Col. Fisk: ,,Dazu muss ich weiter ausholen... Wir hatten einen Kampf mit einer zylonischen Flotte, so überlegen waren sie uns nie, wir wurden stark getroffen und.... Admiral Cain wurde von einem umgestürzten Trägerbalken erschlagen....’’

Col. Sheppard: ,,Das tut mir Leid, Colonel! Aber wie kommen sie in eine andere Galaxis?’’
Col. Fisk: ,,Das weiß ich selber nicht, wir sind erst seit 49 Stunden hier und waren Größtenteils mit der Reparatur beschäftigt.’’

Dr. McKay: ,,Ich weiß, wie sie hergelangten!’’

Dr. McKay kam die Stufen zum Kontrollraum hochgelaufen.

Col. Sheppard: ,,Wie denn?’’
Dr. McKay: ,,Ein instabiles Wurmloch! Während des Hypersprungs hat die Pegasus ein solches passiert und landete durch Zufall hier!’’
Lt. Thrace (ironisch): ,,Na gut, dass wir sie haben, Doc!’’

Dr. Weir: ,,Colonel, wie stark wurde die Pegasus denn beschädigt?’’
Col. Fisk: ,,Wir haben schon fast alles repariert. Dürfte ich fragen, wo sie hinwollen?’’
Dr. Weir: ,,Zu einem Planeten, der noch einige tausend Lichtjahre entfernt ist. Wenn sie wollen, können sie sich uns anschließen!’’
Col. Fisk: ,,Gerne, aber wir bräuchten einige Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte!’’

Dr. McKay: ,,Oh, Bitte! Atlantis hat einen Durchmesser von beinahe 17 Kilometer, wir nehmen sie einfach ,,huckepack’’.’’
Dr. Weir: ,,Aber keiner der Piers ist groß genug!’’
Dr. McKay: ,,Sagen sie Colonel, wie lange kann die Pegasus still in einer Atmosphäre mit 1 Gravo stehen?’’

Col. Fisk: ,,Nicht länger als eine Stunde!’’
Dr. McKay: ,,Und ohne Atmosphäre, bei null Gravos?’’
Col. Fisk: ,,Ewig!’’
Dr. Weir: ,,Rodney?’’
Dr. McKay: ,,Wir verriegeln alle Türen, lassen die Luft aus dem Schirm und lassen diese nur in Atlantis. Danach deaktivieren wir die Gravitation, aber nicht die Trägheitsdämpfer, die Pegasus fliegt hinein, wir aktivieren den Schutzschild und fliegen weiter. So kann die Pegasus mitfliegen.’’

Col. Sheppard: ,,Rodney, das könnte sogar klappen!’’
Dr. Weir: ,,Dann fangen wir an!’’

Die Ausführung von Doktor McKays Plan dauerte eine Stunde.
Danach flog Atlantis wieder in Richtung ihres neuen Planeten.


Gleichzeitig (Erdorbit):
Drei Zylonenbasisschiffe verließen den Hyperraum, feuerten sechs Atomraketen ab und verschwanden wieder.

S.F.S Achilles:
Col. O‘Kife: ,,Was war das?’’
Maj. Simmons: ,,Zylonenschiffe haben den Hyperraum verlassen Atomraketen abgefeuert und sind wieder verschwunden! Die müssen sich getarnt haben!’’
Col. O‘Kife: ,,Was haben sie getroffen?’’
Maj. Simmons (niedergeschlagen): ,,Nordirland... Belfast, Bangor, Lisburn und Antrim... Komplett zerstört! Diese Schweine!!!’’

Colonel O‘Kife, in Nordirland geboren und aufgewachsen, war den Tränen nah und wäre beinahe hingefallen, doch Major Simmons stützte ihn.

Col. O’Kife: ,,Rufen sie General O’Neill und erstatten sie Bericht! Sie haben das Kommando, ich bin auf der Krankenstation.’’

30 Minuten später (Atlantis):
Sgt. Haggard: ,,Dr. Weir, Prioritäts-Hyperfunkspruch von der Erde, Textbotschaft!’’
Dr. Weir: ,,Lesen sie vor!’’
Sgt. Haggard: ,,Achtung, hier Flottenkommando! Die Erde wurde angegriffen, Belfast und Umgebung vollkommen zerstört! Begeben sie sich sofort zur Erde und Funkstille einhalten, das ist keine Übung!’’

Dr. Weir: ,,Setzten sie Kurs zur Erde! Maximalgeschwindigkeit! Geben sie mich Stadtweit.’’


3 Tage später:
Atlantis verließ den Hyperraum und flog mit Sublicht-Geschwindigkeit die Erde an.

Sgt. Haggard: ,,Colonel Sheppard, Dr. Weir, das Flaggschiff ruft uns!’’
Dr. Weir: ,,Auf den Bildschirm!’’

Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von General O’Neill, in seinem Gesicht hatten sich tiefe Sorgenfalten gebildet.

Ge. O’Neill: ,,Willkommen zu Hause, ich wünschte es wäre unter besseren Unständen.’’
Dr. Weir: ,,General, wie viele?’’

Gen. O’Neill: ,,Wir sind uns nicht besonders sicher, aber die letzten Hochrechnungen sprechen von 991000 Toten!’’

Dr. Weir: ,,Ist Admiral Adama zu sprechen?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, er ist auf der Galactica! Wieso?’’
Dr. Weir: ,,Wir haben einen Battlestar gefunden, voll bemannt! Wegen der Funksperre konnten wir uns nicht melden.’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, ich sag’s ihm. Landen sie in der Arktis, neben dem Außenposten.’’

Atlantis ließ die Pegasus aus dem Schutzschild und flog den Südpol an.

24 Stunden später (Ratsgebäude der Vereinten irdischen Staaten):
Auf Grund des Angriffs auf die Erde, hatte die Unterzeichnung des Vertrages schon zu diesem Zeitpunkt stattgefunden. Auch einige andere Staaten, die noch bedenken hatten, hatten unterschrieben.

Präsident Henry Hayes, gewählter Präsident der Vereinten irdischen Staaten, stand am Rednerpult und sagte: ,,Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass diese erste Sitzung der Vereinten Irdischen Staaten zu eröffnen! Wir sind heute hier, um über den Angriff auf die Erde zu sprechen und über unsere Gegenmaßnahmen. Bitte!’’

Der Abgeordnete Russlands: ,,Mr. Präsident, beinahe 1 Million Menschen sind bei diesem Angriff gestorben. Nordirland ist nicht mehr so, wie es einst war! Wir müssen dafür sorgen, dass es nicht noch einmal geschieht!’’
Der Abgeordnete Großbrittaniens: ,,Ich muss zustimmen! Man hat uns angegriffen, wir müssen zurückschlagen!’’

Präs. Hayes: ,,Sie haben beide Recht, doch sollen wir mit 15 Schiffen in den Krieg ziehen? Schiffe, die wir brauchen, um die Erde und das Sonnensystem zu schützen? Nein, wir müssen warten, bis unsere Flotte aufgebaut ist. Die Space Force und unsere Wissenschaftler haben allerdings schon einen Plan! Bitte Colonel Carter, Dr. Lee!’’

Dr. Bill Lee und die zum Colonel beförderte Samantha Carter betraten den Raum.

Col. Carter: ,,Wir wussten, dass wir auf Dauer nicht mit einer Schiffswerft auskommen, darum stellen wir ihnen heute Projekt ,,Werftplanet’’ vor.’’

Sie benutzte eine Fernbedienung und schaltete den Bildschirm ein, der in die Wand eingelassen war. Auf ihm konnte man ein 3D-Bild des Mondes sehen.


Dr. Lee: ,,Wir bauen den Mond zu einer großen Werft um! Jede einzelne Werft, wird das genaue Ebenbild der ,,Dicken Berta’’ sein, nur mit dem Unterschied, dass die Werft in das Innere des Mondes gebaut wird. Jede Werft besitzt einen ZPM-Verteiler und einen Asgard-Materialisator.’’

Der Deutsche Abgeordnete: ,,Genaue Spezifikationen bitte, Doktor!’’
Dr. Lee: ,,Natürlich! Insgesamt 10 Werften für Großraumschiffe, der 304 und 305-Klasse, eine Werft für Abfangjäger und eine für Kleinraumschiffe, wie die der 306-Klasse.
Zusätzlich werden wir noch Geschützstellungen mit mehreren Railgunbatterien und Energiegeschützen aufstellen.
Diese werden zusätzlich mit vier Geschwadern F 302 Jägern verstärkt, sowie einer Abschussbunkeranlage, für 120 Naquardaraketen des Typs Mark 8.
Dazu wollen wir noch einen Stützpunkt für Marines bauen, falls es zu Bodengefechten kommen sollte.
Eine Gesamtmannschaft von 7000 Mann wird benötigt werden und 25 ZPM’s zur Energieversorgung.’’

Der Chinesische Abgeordnete: ,,Wie lange wird die Bauzeit betragen und wie viele Arbeitskräfte werden genötigt?’’
Col. Carter: ,,Unter normalen Umständen würde die Bauzeit 10 bis 20 Jahre dauern, doch wir fordern deshalb unseren letzten Gefallen bei den Asgard ein!’’

In dem Moment, in dem Colonel Carter ihren Satz beendet hatte, beamte Thor sich in den Ratssaal.
Er trug eine schwarze Uniform, die mit Abzeichen in der Asgardschrift versehen war.

Thor: ,,Seid gegrüßt!’’
Col. Carter: ,,Hallo Thor! Hast du das dabei, um das wir dich gebeten haben?’’
Thor: ,,Ja, das Zeiterweiterungsgerät und 100 Arbeitsroboter. Wir leihen euch beides, aber danach müsst ihr lernen, auf eigenen Beinen stehen.’’

Präs. Hayes: ,,Danke Thor, hat sich der Hohe Rat entschlossen, unser Angebot anzunehmen?’’
Thor: ,,Ja, wir werden euren Vorschlag, eine Botschaft auf diesem Planeten zu unterhalten, annehmen.’’
Präs. Hayes: ,,Weißt du, wer der Botschafter sein wird?’’
Thor: ,,Ich selbst, jedenfalls bis ich abgerufen werde.’’

Präs. Hayes: ,,Meine Damen und Herren, die Sitzung wird, bis auf weiteres, vertagt. Danke!’’

Die Abgeordneten verließen nach und nach den Saal, während Thor und Colonel Carter sich hochbeamen ließen, um mit den Arbeiten zu beginnen.


__________________

Der Werftmond

12 Stunden später (Umlaufbahn um den Mond, an Bord der TEAL’C):
Colonel Samantha Carter, Thor und General Jack O’Neill standen in einem der Lagerräume und begutachteten die Arbeitsroboter.

Gen. O’Neill: ,,Sag mal Thor, werden diese 100 Roboter denn reichen?’’
Thor: ,,Aber sicher, O’Neill! Sie sind die neusten Versionen und werden auch auf Othalla für Arbeiten eingesetzt.’’
Col. Carter: ,,Wie lange werden die Roboter, mit Hilfe des Zeiterweiterungsgerät, brauchen?’’
Thor: ,,Etwa zwei Monate, das Zeiterweiterungsgerät braucht einfach zu viel Energie, um 15 Jahre in einem Tag zu überbrücken und es ist auch nicht kompatibel mit einem ZPM.’’
Gen. O’Neill: ,,Dann fangen wir mal an! Sind die Materialien und die Arbeitsmaschinen schon unten?’’
Thor: ,,Ja, ich beame jetzt!’’

Im selben Moment verschwanden 100 Arbeitsroboter aus dem Lagerraum der TEAL’C.

Gen. O’Neill: ,,Gut, dann aktivieren wir mal das Erweiterungsgerät!’’
Col. Carter: ,,Erledigt! Zwei Monate ab jetzt! Die Zeit reicht aus, um die nötigen Soldaten und Wissenschaftler zu schulen.’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, dann beam uns mal wieder auf die Erde!’’
Thor: ,,Gut, ich beame euch ins Pentagon!’’

Colonel Carter und General O’Neill verschwanden im weißen Licht des Transporters.

Zwei Wochen später (19000 Lichtjahre von der Erde entfernt; Goa‘Uld-Raum):
Die Telemachos, die Poseidon und die Hera standen bewegungslos im Weltall und warteten auf die Goa’Uld Flotte, die in wenigen Minuten den Hyperraum verlassen sollten.
Auf der Erde war man sich einig, dass man die Goa’Uld und die Zylonen in einen Guerillakrieg zu verwickeln, damit sie keine Zeit haben, um erneut die Erde anzugreifen.

Auf der Brücke der Telemachos saß Colonel Cheng Lu Xun auf dem Stuhl des Kommandanten und wartete darauf, dass die Flotte aus dem Hyperraum treten würde.

Col. Lu Xun (zum Sensoroffizier): ,,Captain Anderson, was ist mit der Flotte?’’
Cpt. Anderson: ,,Die Jaffa hatten Recht, die Goa’Uld Flotte wird den Hyperraum in 5 Minuten verlassen. Sechs Ha’Tak und 10 Al’Kesh!’’
Col. Lu Xun: ,,Geben sie mir Colonel McScrow an Bord der Hera!’’
Cpt. Anderson: ,,Kanal ist offen!’’

Das Gesicht von Colonel James McScrow erschien auf dem großen Bildschirm, der anstelle des großen Fensters an der Frontseite der Brücke hing.

Col. McScrow: ,,Was gibt es, Colonel?’’
Col. Lu Xun: ,,Die Flotte wird gleich hier eintreffen! Kümmern sie sich um die Al’Kesh, während Colonel Edwards und ich uns um die Ha’Tak kümmern.’’
Col. McScrow: ,,Verstanden!’’

Der Bildschirm wurde deaktiviert und auf allen drei Schiffen wurde Taktischer Alarm gegeben.
Eine Minute später trat die Goa’Uld Flotte aus dem Hyperraum, sie wurde sogleich von einem Feuerhagel aus Energiekanonen und Naquadahverstärkten Atomraketen empfangen.

Schon nach wenigen Minuten Kampf waren nur noch 2 Al’Kesh und 5 Ha’Tak kampffähig.

Auf der Brücke der Poseidon:
Col. Edwards: ,,Bericht, Major!’’
Maj. Benzen: ,,Schilde auf 67 und Waffen bei 92%!’’
Col. Edwards: ,,Zwei Beam-Raketen auf den Schild des schwerbeschädigten Schiffs materialisieren! Mark 8 Sprengköpfe!’’

Vor dem Schild des Ha’Taks leuchtete es kurz auf, dann explodierte es.

Maj. Benßen: ,,Die Al’Kesh wurden alle zerstört und es sind noch nur noch 3 Ha’Tak übrig!’’
Col. Edwards: ,,Auf die Energiekanonen umstellen!’’

Auf der Brücke der Hera:
Col. McScrow: ,,Bericht!’’
Cpt. Ryan: ,,Schutzschilde nur noch auf 35%! ...Die Flotte wurde soeben vollkommen zerstört!’’
Col. McScrow: ,,Dann setzten sie einen Kurs nach Hause!’’

Die drei Erdenschiffe öffneten ein Hyperraumfenster und verschwanden darin.
Zurück blieben nur noch die Trümmer der gegnerischen Flotte.


In den nächsten sechs Wochen wiederholten sich solche Angriffe überall in Ba’als Territorium.
Erdenschiffe tauchten auf, richteten Zerstörung an und verschwanden blitzartig wieder.
Sowohl Goa’Uld, als auch Zylonen mussten schwere Verluste hinnehmen, aber auch auf Seiten der Erde gab es Verluste.

Die S.F.S Hermes unter Lt. Colonel Masterson wurde in einer Schlacht gegen eine zylonische Flotte zerstört, doch beinahe die gesamte Crew konnte sich, dank einer neuen Beamsicherung, auf die S.F.S Athene transportieren und auf die neue DD-305 Ikarus versetzt.

Zwei Monate nach Beginn der Umbauarbeiten des Mondes:
Thor: ,,Ich schalte jetzt das Zeiterweiterungsgerät aus!’’

Das Zeiterweiterungsfeld um den Mond verschwand und man konnte sehen, was 100 Roboter in 15 Relativjahren verbracht hatten.

12 unterirdische Werften, nur sichtbar durch die Luken im Mondboden, oberirdisches Schaltzentrum, in dem der Kommandant der Werftanlagen, die Techniker und Ingenieure, zuständig für die Wartung der Docks, sowie die sieben Bataillone Marines untergebracht waren.
Dazu kamen noch Energiegeschütze, Hangars für F-302er und unterirdische Raketenbasen.

Gen. O’Neill: ,,Wow! Was meinen sie General, trauen sie sich zu, diese Basis zu kommandieren?’’

Er sah den neben ihm stehenden Mann an.
Brigadier General Sergej Michail Runge, ein deutscher Luftwaffengeneral mit russischer Abstammung.

Brig. Gen. Runge: ,,Ja, Sir! Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so eine Basis kommandieren werde.’’
Gen. O’Neill: ,,Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal General of the Space Force werde. Noch vor fünf Jahren war ich ein kleiner Colonel. Na ja, 8 mal die Welt retten, kann schon helfen.’’
Brig. Gen. Runge: ,,Ja, Sir! Sind eigentlich schon die neuen Raumanzüge für die Marines fertig?’’

Gen. O’Neill: ,,Ja, war gar nicht einfach so viele Kampfanzüge herzustellen. Heizbare Anzüge mit 24 Stunden Luftzufuhr, die auf dem Design der kolonialen Anzüge basieren und auch noch magnetisierbare Stiefel haben. 7400 Anzüge für die Marines und das übrige Personal.’’

Brig. Gen. Runge: ,,Wann wird die Mannschaft hergebeamt?’’
Gen. O’Neill: ,,Alle Schiffe der Flotte sind schon dabei! Ich beam sie jetzt auch runter.’’
Brig. Gen. Runge: ,,War schön mal auf einem Schiff namens Enterprise gewesen zu sein, auch wenn es nur ein Scoutschiff ist! Auf Wiedersehen, Sir!’’
Gen. O’Neill: ,,Wiedersehen, General!’’

General Runge verschwand im Licht des Transporters und General O’Neill flog mit der Enterprise zurück zur Erde.

Zwei Tage später (Ba’als Heimatplanet):
Ba’al: ,,So kann es nicht weitergehen!’’

Ba’al schlug mit seiner Faust auf den Tisch, an dem außer ihm selbst noch Gaius Baltar und Cavil saßen.

Dr. Baltar: ,,Das wissen wir selbst! Die Erdenmenschen haben uns in den letzten zwei Monaten 30 Mutterschiffe, 150 Bomber und zwei Militärbasen gekostet.’’
Cavil: ,,Ich bin der Meinung, dass vornehmlich ihre Arroganz schuld ist, Ba’al!’’
Ba’al: ,,So was muss ich mir als Gott nicht gefallen lassen!’’
Dr. Baltar: ,,Sollten sie aber! Ihre Inkompetenz ist nicht zu ertragen, vielleicht ist es besser, dass wir an diesem Zeitpunkt unsere Allianz auflösen!’’

Cavil und Baltar erhoben sich und verließen den Raum.

Ba’al: ,,Primus!’’

Ba’als Primus trat an ihn heran.

Primus: ,,Ja, Herr?’’
Ba’al: ,,Ruf alle Flottenverbände! Sie sollen die Zylonenschiffe in ihren Verbänden sofort zerstören und wenn nicht alle Zylonen in... Sagen wir einer Stunde den Planeten verlassen haben.....’’
Primus: ,,Werde ich sie töten lassen!’’
Ba’al: ,,Genau! Und jetzt geh!’’

Der Primus verneigte sich und ging.

2 Stunden später (Stargatecenter):
Sgt. Harriman: ,,Toraktivierung von außen! Iris wird geschlossen! Abwehrteams in den Torraum!’’

Colonel Mitchell trat in den Kontrollraum ein und setzte sich neben Sergeant Harriman.

Col. Mitchell: ,,Haben sie schon einen ID-Code, Walter?’’
Sgt. Harriman: ,,....Ja Sir, es ist Teal’C! Ich öffne die Iris.’’

Colonel Mitchell erhob sich und ging in den Torraum.
Im selben Moment trat Teal’C durch das Tor, das sich hinter ihm schloss.

Col. Mitchell: ,,Teal’C schön, dass du wieder da bist! Und, hat Bra’Tak gewonnen?’’
Teal’C: ,,In der Tat, Colonel Mitchell! Bra’Tak ist jetzt der Anführer der Jaffa-Nation! Wo sind Colonel Carter und Daniel Jackson?’’
Col. Mitchell: ,,Daniel ist letzte Woche mit Atlantis zurück in die Pegasus-Galaxie geflogen und Sam ist auf der neuen Mondbasis.’’
Teal’C: ,,Ich verstehe! Ich werde mich in mein Quartier zurückziehen.’’
Col. Mitchell: ,,Gut, wir sehen uns sicher beim Essen.’’
Teal’C: ,,In der Tat!’’


24 Stunden später (eine Bar in Washington D.C.):
Die Tür der Bar öffnete sich und General Jack O’Neill betrat seine Stammkneipe und wurde sogleich vom Barkeeper Harry Snyder begrüßt.

Snyder: ,,Hi Jack! Na, wieder mit Außerirdischen verhandelt?’’
Gen. O’Neill: ,,Nein Harry, nur der übliche Papierkram. Gib mir ein Bier!’’

Snyder nahm ein Glas und füllte es mit Bier.

Snyder: ,,So, ein Bier! Sag mal, wieso sitzt du in einem Büro rum, wenn du doch mit einem Raumschiff durchs Universum düsen könntest?’’
Gen. O’Neill: ,,Weil irgendeiner den Job machen muss und ich hab eben die Arschkarte gezogen! Aber mal im Ernst: Ich lass die Verwaltungsgebäude der Space Force auf den Mond verlegen.’’
Snyder: ,,Sag mal, braucht ihr auf der Mondbasis noch einen guten Barkeeper?’’
Gen. O’Neill: ,,Wenn wir einen brauchen, dann sag ich dir schon bescheid.’’

General O’Neill trank einen Schluck aus seinem Glas, als zwei Offiziere in der Uniform der Space Force eintraten.
Die Uniform sah der der US-Airforce sehr ähnlich, jedoch war sie in einem dunkleren blau gehalten und auf dem linken Ärmel befand sich ein Aufnäher, mit dem Bild der Erde, während sich auf dem rechten Ärmel das Symbol der Space Force befand.

Einer der beiden, ein stämmiger Captain, richtete das Wort an General O’Neill.

Der Captain: ,,General? Dürften wir sie kurz stören?’’
Gen. O’Neill: ,,Das tun sie doch bereits! Was ist denn?’’
Der Captain: ,,Die Achilles ist von ihrem Erkundungsflug zurückgekehrt!’’
Gen. O’Neill: ,,Und weiter?’’
Der Captain: ,,Sie hat gemeldet, dass die Zylonen ihr Bündnis mit Ba’al aufgelöst haben!’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, sie können gehen.’’

Der Captain salutierte und verschwand. O’Neill hingegen wand sich an den Barkeeper, Snyder.

Gen. O’Neill: ,,Ich muss dann mal! Hier ist dein Geld, bis die Tage!’’
Snyder: ,,Bis die Tage, Jack!’’

General O’Neill stand auf und machte sich auf den Weg zurück, zum Pentagon.

1 Stunde später (Mondbasis):
Ein Captain der Flotte öffnete die Tür zum Büro von General Runge.

Der General war gerade dabei einige Formulare zu unterschreiben, als er aufsah und fragte:
,,Captain Franklin? Was gibt es?’’
Cpt. Franklin: ,,General O’Neills Schiff dockt gerade an, ich dachte, sie wollten das wissen!’’
Brig. Gen. Runge: ,,Danke, Captain! Welche Andockrampe?’’
Cpt. Franklin: ,,Nummer 3, Sir!’’
Brig. Gen. Runge: ,,Gut, sie können gehen!’’

Der General stand auf und verließ nach dem Captain den Raum.

5 Minuten später (Andockrampe 3):
General O’Neill trat aus der Schleuse und wurde von General Runge begrüßt.

Brig. Gen Runge: ,,Willkommen auf dem Mond, Sir!’’
Gen. O’Neill: ,,Danke General! Kommen wir zum Geschäftlichen: Wann sind die nächsten 10 Schlachtschiffe fertig?’’
Brig. Gen. Runge: ,,Da Thor das Zeiterweiterungsgerät drei Wochen länger laufen lies, sind zehn Schiffe der 305-Klasse in 102 Stunden fertig. Die Besatzungen wurden schon von der Erde hergeholt. Wieso fragen sie?’’
Gen. O’Neill: ,,Hat man ihnen etwa nicht Bescheid gesagt? Ba’al hat sein Bündnis mit den Zylonen aufgehoben. Da Ba’als Flotte in entlegenen Ecken der Galaxie gegen die Zylonen kämpft und verliert, werden wir mit 15 Schiffen Ba’als Planeten angreifen und ihn erledigen!’’

Brig. Gen. Runge: ,,Gut, wollen sie solange hier bleiben?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, haben sie noch ein Quartier für mich?’’
Brig. Gen. Runge: ,,Sicher, einige Gästequartiere haben wir immer frei. Ich bring sie gleich hin.’’

Die beiden Generäle verließen die Andockrampe und begaben sich zu den Gästequartieren.

5 Tage später (Erdorbit):
Die gewaltige Flotte aus irdischen Raumschiffen hatte sich gesammelt und war bereit zum Abflug.
Die Flotte, bestehend aus den Schiffen: Galactica, der aufgerüsteten Pegasus, Achilles, Zeus, Telemachos, Athene, Poseidon, Ikarus, Orion und den neuen Schiffen: Ares, Artemis, Hector, Agenor, Herakles und Orpheus.

General Jack O’Neill übernahm persönlich das Kommando, an Bord der Poseidon.

S.F.S Poseidon:
Maj. Benßen: ,,General, alle Schiffe melden Bereitschaft! Waffen, Schilde und Antrieb arbeiten perfekt! Wir sind bereit!’’

Gen. O’Neill: ,,In den Hyperraum gehen!’’

Die 15 Raumschiffe nahmen Fahrt auf und gingen in den Hyperraum und machten sich auf den Weg, um den Krieg zu Baal, als auch den Zylonen zu tragen.

Fortsetzung folgt.
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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Auf in den Kampf!

10 Stunden später ( Hyperraum; SFS Poseidon):
Cpt. Anderson: ,,General, wir verlassen gleich den Hyperraum!’’
Col. Lu Xun: ,,Sir, vielleicht wäre es gut, wenn sie eine Ansprache an die Besatzungen halten würden. Das würde die Moral stärken.’’
Gen. O’Neill: ,,Muss das sein?’’
Col. Lu Xun: ,,Ja Sir! Es muss sein, bitte!’’
Gen. O’Neill: ,,Na gut, na gut geben sie mich Flottenweit!’’
Cpt. Anderson: ,,Kanal ist offen, Sir! Sie können sprechen.’’
Gen. O’Neill: ,,Hier ist General O’Neill! Wir werden gleich den Hyperraum verlassen und auf den Feind treffen. Ich erwarte von ihnen, dass sie ihr bestes geben und ihre Kameraden nicht enttäuschen. Egal, ob Amerikaner, Deutsche, Russen, Franzosen, Briten, Japaner, Chinesen, Weiße oder Schwarze, wir sind Terraner und wir kämpfen für die Erde, für die Freiheit!’’

Auf allen Schiffen der Flotte riefen die Besatzungen: Für die Erde, für die Freiheit!
Keiner ihnen wusste, dass diese kleine improvisierte Ansprache in die Analen der Raumfahrenden Menschheit eingehen würde.

Col . Lu Xun: ,,Großartig, Sir!’’
Cpt. Anderson: ,,Ich musste mir ne Träne verkneifen, Sir.’’
Gen. O’Neill: ,,Seien sie beide bloß still! Wir verlassen den Hyperraum.’’

Cpt. Anderson: ,,Wir verlassen den Hyperraum!’’
Gen. O’Neill: ,,Wie viele Schiffe sind zwischen uns und dem Planeten?’’
Cpt. Anderson: ,,16 Ha’Tak, 51 Al’Kesh und etwa 700 Todesgleiter! Befehle?’’
Gen. O’Neill: ,,Angriffplan Alpha 3 ausführen!’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir. Alpha 3! Die Flotte bestätigt das! Die Orion macht sich bereit, die Gleiter zu zerstören, während die Achilles, Zeus und Telemachos die Al’Kesh angreifen! Der Rest der Flotte ist bereit, die Ha’Tak anzugreifen.’’
Gen. O’Neill: ,,Angriff!’’

Zeitgleich auf der SFS Orion:
Der erst vor kurzem zum Lt. Colonel beförderte Evan Lorne saß auf dem Stuhl des Kommandanten, der gleichzeitig der Drohnenstuhl war und hörte Sergeant Bates sagen:
,,Sir, Alpha 3! 700 Gleiter sind zu zerstören.’’

In diesem Moment betrat Chief Galen Tyrol, ehemals Deckchef der Galactica, nun Chefingenieur der Orion, die Brücke.

Col. Lorne: ,,Ah, Chief! Haben sie schon mal eine Antikerdrohne im Einsatz gesehen?’’
Chief Tyrol: ,,Nein, Sir!’’
Col. Lorne: ,,Dann passen sie mal auf!’’

Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Gleiter.
Der Thron fuhr nach hinten und Chief Tyrol konnte durch das große Brückenfenster sehen, wie 700 Drohnen ihr Depot verließen und auf die Gleiter zu rasten.
Vor Staunen riss er die Augen weit auf, schloss sie wieder und öffnete sie erneut.

Er beobachte, wie 700 Todesgleiter verzweifelt versuchten den Drohnen zu entkommen, und doch zerstört wurden.

Sgt. Bates: ,,Sir, die Gleiter sind zerstört! Die Flotte greift die Ha’Tak und Al’Kesh an!’’
Col. Lorne: ,,Kurs setzten, um die Al’Kesh abzufangen! Wir haben noch genügend Drohnen, um wenigstens ein Dutzend zu zerstören.’’
Sgt. Bates: ,,Aye, Sir!’’

Die Orion nahm Fahrt auf und flog mit 34%, der Lichtgeschwindigkeit, zum Hauptkampfgebiet, wo die Flotte gegen inzwischen nur noch 13 Ha’Tak und 32 Al’Kesh kämpfte.

CIC der SFS Galactica:
Lt. Gaeta: ,,Admiral, ein Ha’Tak wurde soeben zerstört!’’
Col. Tigh: ,,Gut so Lieutenant! Das macht dann inzwischen wie viele?’’
Adm. Adama: ,,Das vierte, Saul. Gaeta, Bericht!’’

Lt. Gaeta: ,,Ja Admiral! Schilde auf 79% und die Waffen auf 90%! Ein Al’Kesh-Trümmerstück hat die Achtern-Kanonen getroffen.’’
Adm. Adama: ,,Feuern sie drei Mark 8 ab! Und die Backbordgeschütze abfeuern, wenn nötig, leiten sie Hilfsenergie in die Waffen! Dualla, geben sie mir General O’Neill!’’

Lt. Gaeta: ,,Aye Sir! Waffen abgefeuert!’’
Sgt. Dualla: ,,Admiral, ich habe den General für sie!’’
Adm. Adama: ,,Danke, Sergeant! Geben sie ihn mir auf den kleinen Bildschirm.’’

Admiral Adama wendete sich zu dem Bildschirm, der in den Kartentisch eingelassen war.
Auf dem Bildschirm war das Gesicht von General O’Neill zu sehen.

Gen. O’Neill: ,,Was gibt’s Admiral?’’
Adm. Adama: ,,General, wie steht es bei ihnen? Unsere Schilde sind nur noch bei 79%! Wenn nicht bald die Ha’Taks zerstört werden, werden wir uns zurückziehen müssen.’’
Gen. O’Neill: ,,Ich verstehe sie, Admiral! Bei uns sieht es noch relativ gut aus, aber wenn sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, dann ziehen sie sich zurück, sie werden noch gebraucht. O’Neill Ende!’’

Der Bildschirm schaltete sich aus und Admiral Adama wandte sich wieder dem Kampf zu.

SFS Poseidon:
Cpt. Anderson: ,,Sir, das achte Ha’Tak wurde soeben zerstört! Noch acht weitere sind übrig!’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, jetzt die schwereren Geschütze! Zwei Mark 8 pro Ha’Tak! Keine Kompromisse mehr! Lieutenant Pressman?’’
Lt. Pressman: ,,Mark 9 fertig, ich beame jetzt!’’

Im selben Moment konnte man über den Bildschirm sehen, wie ein Ha’Tak explodierte.
Wenige Sekunden später explodierte ein zweites und ein drittes.

Gen. O’Neill: ,,Ah, sieht so aus, als hatten die Achilles und die Telemachos unsere Idee aufgegriffen! Noch mal dasselbe!’’
Lt. Pressman: ,,Aye, Sir!’’
Cpt. Anderson: ,,Sir, wir werden vom Feindlichen Führungsschiff gerufen!’’
Gen. O’Neill: ,,Auf den Schirm!’’

Auf dem Bildschirm erschien das arrogante Gesicht von Ba’al.

Gen. O’Neill: ,,Ba’al, du alter Schlangenhintern, noch immer am Leben?’’
Ba’al: ,,O’Neill!? Du primitiver Mensch wagst es?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, ich wage es, dir deinen ,,göttlichen’’ (er machte Gänsefüßchen in der Luft) Hintern zu versohlen!’’
Ba’al: ,,Ihr könnt einen Gott nicht töten!’’

Cpt. Anderson: ,,Sir, Ba’als Schiff geht in den Hyperraum!’’
Gen. O’Neill: ,,Klar können wir keinen ,,Gott’’ töten, wenn dieser sich aus dem Staub macht! Zurück zum Kampf!’’

Zwei Minuten später waren alle Ha’Taks, mit Ausnahme von Ba’als Schiff, und die Al’Kesh zerstört. Die Flotte sammelte sich, flog über den Planeten und bombardierte diesen.

30 Minuten später (Ba’als Mutterschiff):
Primus: ,,Gebieter, dürfte ich fragen, wohin wir jetzt fliegen?’’
Ba’al: ,,Ja, du darfst! Die Tau’ri waren so dumm, nur um mich zu besiegen, haben sie ihren Heimatplaneten ungeschützt zurückgelassen. Kurs nehmen auf die Erde, lasst niemanden am Leben!’’

Das Mutterschiff nahm Kurs zur Erde, nichts ahnend, dass die Erde sich gut verteidigen konnte.


SFS Poseidon (2 Stunden später):
Gen. O’Neill: ,,Bericht, Captain?’’
Cpt. Anderson: ,,Auf dem Planeten ist kein Leben mehr.’’
Gen. O’Neill: ,,Damit, wäre Ba’als Reich Geschichte! Jetzt müssen wir uns nur noch um Ba’al kümmern. Scannen sie nach seinem Schiff!’’
Cpt. Anderson: ,,Einen Moment, Sir! ....Er ist auf dem Weg zur Erde! Für so dumm hab ich ihn nicht gehalten!’’
Gen. O’Neill: ,,Seien wir doch nachsichtig... Er ist schließlich ein Goa’Uld. Einen kodierten Funkspruch zur Erde! Versetzen sie die Verteidigungsflotte in Bereitschaft!’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir!’’

Einige Minuten später (SFS Oddysee):
Sgt. Smith: ,,Colonel, hier ist ein Hyperfunkspruch von General O’Neill!’’
Col. Emerson: ,,Was steht drin?’’
Maj. Smith: ,,Anscheinend ist Ba’al auf dem Weg zur Erde! Er denkt anscheinend, dass keine Schiffe hier sind, um die Erde zu beschützen. Befehle, Sir?’’
Col. Emerson: ,,Taktischer Alarm! Die selben Befehle geben sie an die anderen Schiffe weiter und auch an die Mondbasis. Haben sie das Ha’Tak schon auf den Sensoren?’’

Maj. Smith: ,,Ja, Sir! In 10 Stunden ist das Schiff hier, also genug Zeit... Um noch was zu trinken.’’
Col. Emerson: ,,Etwas trinken? Da schließ ich mich an... Lieutenant McAlister, sie haben die Brücke!’’

Die beiden verließen die Brücke und Lieutenant Sarah McAlister setzte sich auf den Kommandantenstuhl und dachte sich nur: ,,Ein Ha’Tak ist unterwegs und will die Erde angreifen und die beiden wollen einen heben gehen? ...Männer!’’
__________________

Ba'als letzter Auftritt

10 Stunden später (irdisches Sonnensystem):
Ein Hyperraumfenster öffnete sich und die irdische Angriffsflotte tauchte aus dem Hyperraum aus.
Dank des besseren Hyperantriebs der DD-305 war die Flotte vor Ba’al im Sonnensystem angekommen und nahm nun mit einer Geschwindigkeit von 20%einfacher Lichtgeschwindigkeit Kurs auf die Erde.

SFS Poseidon:
Gen. O’Neill: ,,Captain?’’
Cpt. Anderson: ,,Wir befinden uns auf Höhe der Marsbahn! In 10 Minuten sind wir wieder im Erdorbit. Es ist nirgendwo schöner, als zu Hause.’’
Gen. O’Neill: ,,Sie haben Recht! Home sweet home! Befehlen sie der Achilles, der Zeus, der Ares, der Pegasus, der Ikarus und der Telemachos, sich in zweier Gruppen, in Abständen von je 10000 Kilometern, zu sammeln und den ersten Abwehrring zu bilden. Die anderen Schiffe, zusammen mit der Verteidigungsflotte, sammeln sich in einem hohen Orbit um die Erde. Die Orion soll auf Mondwerft 1 landen und sich neu bestücken lassen.’’

Lt. Pressman: ,,Seid wann haben wir denn Drohnen, wenn ich mir erlauben darf, dass zu fragen?’’
Gen. O’Neill: ,,Das stand in der Kobol-Datenbank. McKay und Carter haben herausgefunden, was man zum Bau benötigt und jetzt können wir Drohnen bauen, allerdings sind die nur mit den Systemen der Orion und von Atlantis kompatibel. Unsere Schiffe müssen weiterhin mit den Energiekanonen und Railgunbatterien auskommen. Außerdem dauert der Bau von 50 Drohnen eine Woche. Sind die Befehle ausgeführt, Captain?’’

Cpt. Anderson: ,,Ja, Sir! Übrigens, General Runge will sie sprechen. Soll ich ihn auf den Schirm schalten?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, auf den Schirm mit ihm!’’

Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von General Runge.

Gen. Runge: ,,Sir! Es ist schön, dass sie wieder da sind. Ich hatte schon befürchtet, ich müsste die Flotte befehligen, ich der keine Kampferfahrung im Weltraum hat. Wissen sie, wann Ba’al hier eintrifft?’’
Gen. O’Neill: ,,Ba’al wird in etwa 20 Minuten hier eintreffen! Ich schlage vor, sie aktivieren den Schutzschild, sobald die Orion gelandet ist und halten ihre Marines in Bereitschaft!’’
Gen. Runge: ,,Verstanden, General! Viel Glück.’’

Der Bildschirm deaktivierte sich und General O’Neill wandte sich an Colonel Lu Xun, den Kommandanten der Poseidon.

Gen. O’Neill: ,,Colonel, was meinen sie, wie sieht’s aus?’’
Col. Lu Xun: ,,Ich bin mir sehr sicher, dass dies Ba’als letzter Tag auf Erden sein wird.’’
Gen. O’Neill: ,,Das denk ich auch, aber vorher will ich ihn noch ein wenig ärgern?’’
Col. Lu Xun (lächelnd): ,,Ich verstehe, Sir!’’

Cpt. Anderson: ,,General, Colonel! Ba’als Schiff verlässt den Hyperraum!’’
Gen. O’Neill: ,,Taktischer Alarm! Befehl an alle Schiffe: Nur die Waffen- und Antriebssysteme ausschalten! Nur Energie-Kanonen!’’
Cpt. Anderson: ,,Erledigt, Sir!’’
Gen. O’Neill: ,,Feuer!’’

Die Schiffe setzten sich in Bewegung und feuerten aus allen Geschützen auf Ba’als Schiff.
Die ersten Salven trafen noch die Schutzschirme, doch schon nach wenigen Sekunden war die Energie der Schilde aufgebraucht und die Kanonen zerrissen den Antrieb und die Waffen.

Gen. O’Neill: ,,Gut gemacht! Jetzt geben sie mir Ba’al!’’
Lt. Pressman: ,,Kanal ist offen! Ich schalte den Bildschirm hinzu!’’

Als sich der Bildschirm aktivierte, war dort dass zorngerötete Gesicht von Ba’al zu sehen, der sofort losbrüllte.

Ba’al: ,,O’NEILL!! Du elender primitiver Mensch!’’
Gen. O’Neill: ,,Halt die Luft an, Schlangenkopf! Bevor du stirbst, wollte ich dir noch was sagen!’’
Ba’al: ,,Was wäre das!?’’
Gen. O’Neill: ,,Dass du ein dämlicher, arroganter, maßlos selbstüberschätzter, eingebildeter Fatzke bist und jetzt.... Wirst du sterben! Normalerweise würde ich jetzt sagen: möge Gott deiner Seele gnädig sein, aber du bist ja dein eigener Gott.’’
Ba’al: ,,Du mieser.....’’
Gen. O’Neill: ,,Lieutenant, Feuer frei!’’

Erneut schossen Energieentladungen aus den Kanonen der Poseidon und zerstörten das Schiff.

Lt. Pressman: ,,Damit wäre Ba’al Geschichte! Befehle, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Kurs setzen zum Mond! Die 304er bleiben im Weltall und patrollieren im System. Die ersten 305er werden landen und sich einer Diagnose unterziehen. Die Crew bekommt Landurlaub, entweder auf der Erde oder auf dem Mond, dass darf sich jeder aussuchen. Ich beame mich jetzt auf die Galactica, Colonel Lu Xun, sie haben das Kommando!’’

Er erhob sich und ließ sich auf die Galactica beamen.
Auf der Galactica materialisierte der General direkt im CIC, neben Sergeant Dualla, die gerade mit Lieutenant Gaeta sprach. Beide salutierten, als sie ihn sahen.

Sgt. Dualla und Lt. Gaeta gleichzeitig: ,,General!’’
General O’Neill: ,,Sergeant, Lieutenant! Wo ist Admiral Adama?’’
Lt. Gaeta: ,,In seinem Büro, Captain Adama ist bei ihm.’’
General O’Neill: ,,Danke, ich geh dann mal.’’

Der General ging zum Schott und verließ das CIC.

Gleichzeitig im Büro von Admiral Adama:
Admiral William Adama stand vor dem kleinen Schränkchen, in dem er seine Spirituosen aufbewahrte und schüttete Whiskey in zwei Gläser. Das eine Glas behielt er selbst, während er dass zweite seinem Sohn, Lee Adama, reichte. Dann setzte er sich neben ihn in einen Sessel.

Cpt. Adama: ,,Danke! Heute war ein guter Tag!’’
Adm. Adama: ,,Ja, wir haben niemanden verloren und dieser Ba’al ist tot.’’
Cpt. Adama: ,,Was wirst du tun, wenn der Krieg gegen die Zylonen vorbei ist? Bleibst du hier?’’
Adm. Adama: ,,Ein paar Monate, vielleicht. Dann werde ich an die Space Force Akademie gehen und dort unterrichten.’’
Cpt. Adama (lachend): ,,Du als Lehrer?’’
Adm. Adama: ,,Wieso nicht? Irgendeiner muss diesen jungen Spunden doch was beibringen. Dann, werde ich mir irgendwo in Schottland ein Haus bauen und dort ein friedliches Leben führen... Und du?’’
Cpt. Adama: ,,Ich bleib in der Flotte... Starbuck will auch bleiben, nur Helo, der will zu Sharon. Na ja, egal.’’

In diesem Moment öffnete sich das Schott und General O’Neill trat ein.
Admiral und Captain Adama erhoben sich und begrüßten den General.

Adm. Adama: ,,General, was verschafft mir die Ehre ihres Besuches? Whiskey?’’
Gen. O’Neill: ,,Ich wollte mich einfach mal mit ihnen unterhalten und das Glas Whiskey nehm ich gerne an!’’

Admiral Adama reichte ihm ein Glas Whiskey und bot ihm einen Stuhl an.

Cpt. Adama: ,,Warum sind sie hier, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Ich wollte mit ihnen besprechen, wie es weitergehen wird. Die Galactica ist nicht mehr das modernste Schiff, deshalb werden wir es zur Generalüberholung in die Werft bringen und es, im Inneren, komplett neu bauen. Sie haben doch nichts dagegen, oder?’’
Adm. Adama: ,,Nein, jeder Umbau wird mehr Besatzungsmitgliedern das Leben retten, aber wie viele Crewmitglieder brauchen wir dann noch?’’
Gen. O’Neill: ,,Colonel Carter meinte, vielleicht noch 600 bis 800.’’
Cpt. Adama: ,,Wow, wenn man bedenkt, dass wir momentan etwa 2600 Leute benötigen... Unvorstellbar.’’

Gen. O’Neill: ,,Ich kann sie gut verstehen. Vor 2 Jahren bin ich noch täglich durch das Stargate gegangen und hab Goa’Uld verprügelt und heute... Ist das Stargate nur noch wichtig, um nach Atlantis oder Kobol zu reisen, in kürzester Zeit natürlich.’’
Cpt. Adama: ,,Und ich bin noch vor wenigen Monaten jeden Tag in meine Viper gestiegen und hab Zylonen abgeschossen. Sagen sie, was wird aus den Crewmitgliedern, die nicht mehr benötigt werden?’’
Gen. O’Neill: ,,Darauf, wollte ich grade zu sprechen kommen......’’

Vier Stunden später (Hangar 1 der Mondbasis):
General Sergej Michail Runge, Kommandant der Mondbasis, von seinen Untergebenen, scherzhaft, der ,,Mann im Mond’’ genannt, betrat den Hangar 1 der Mondbasis.
Kaum war er eingetreten, schon kam ihm Chief Frank Harrison, der Chefingenieur der Mondbasis, entgegen.

Chief Harrison: ,,General!’’
Gen. Runge: ,,Chief, was ist hier los? Was haben sie schon wieder angerichtet?’’
Chief Harrison: ,,Gar nichts, Sir! Die Energieverteiler sind ausgefallen, aber meine Crew ist schon bei der Reparatur!’’
Gen. Runge: ,,Ich hoffe für sie, dass es schnell geht!’’
Chief Harrison: ,,Keine Sorge, Sir! Ich kenne diese Basis besser, als meine Westentasche!’’

Im selben Moment explodierte eine weitere Energieleitung.

Chief: ,,Äh.... Entschuldigen sie mich bitte, Sir!’’
Chief (zu den Technikern): ,,Muss ich hier etwa alles selbst machen!? (er schwingt mit einem Schraubenschlüssel) Na wartet!’’

Der General konnte nur noch mit dem Kopf schütteln und wollte gerade den Hangar verlassen, als sich das Schott öffnete und Galen Tyrol eintrat. Als er den General sah salutierte er und sagte:
,,Sir, Chief Petty Officer Galen Tyrol meldet sich zum Dienst!’’

Gen. Runge: ,,Ah. Gut, dass sie da sind Chief! General O’Neill hat mir einen guten Ingenieur versprochen, ich hoffe, sie halten dieses Versprechen!’’
Chief Tyrol: ,,Ich werde mein Bestes tun, Sir! Soll ich mich gleich an die Arbeit machen?’’
Gen. Runge: ,,Ich bitte darum!’’

Chief Tyrol krempelte die Ärmel seines Overalls hoch und ging zu der kaputten Energieleitung, an der schon Chief Harrison und seine Crew arbeitete.
Der General verließ daraufhin den Hangar und machte sich auf den Weg zu seinem Büro.


2 Monat später (Vereinte Staaten-Ratsgebäude):
Die Vereinten Staaten waren inzwischen auf 195 Mitglieder angewachsen und Experten waren der Meinung, dass es bis zur Gründung einer Weltregierung nicht mehr lange dauern würde.

Präsident Henry Hayes stand, wie bei jeder Sitzung, hinter dem Rednerpult und eröffnete gerade die Sitzung.

Präs. Hayes: ,,Ladies und Gentlemen, die Sitzung ist hiermit eröffnet! Wir sind heute hier, um uns die Pläne der Space Force anhören. Deshalb übergebe ich jetzt das Wort an General Jack O’Neill und Colonel Samantha Carter.’’

Der Präsident verließ den Platz hinter dem Rednerpult und trat zwei Schritte zurück.
General O’Neill und Colonel Carter betraten den Raum und stellten sich hinter das Rednerpult.

Gen. O’Neill: ,,Meine Damen und Herren Abgeordneten, wir sind heute hier, um ihnen Operation ,,Buster Call’’ vorzustellen. Colonel Carter!’’
Col. Carter: ,,Bevor wir uns um die Zylonen kümmern können, müssen wir uns unserer anderen Feinde entledigen, wir haben nicht die Stärke, an mehreren Fronten zu kämpfen!’’
Gen. O’Neill: ,,Dank der neuen Mondwerft, sind wir in der Lage jeden Monat zehn Zerstörer der 305-Klasse zu bauen. Die momentane Flottenstärke beträgt 46 Einheiten. Davon ein Schiff der 303-Klasse, eines der Aurora-Klasse, sechs Schiffen der 304-Klasse, zwei Kampfsterne und 36 Zerstörer der 305-Klasse.’’

Der Abgeordnete Russlands: ,,Kommen sie bitte auf den Punkt, General!''
Gen. O’Neill: ,,Vor 24 Stunden, hat eins unserer Scoutschiffe, der 306-Klasse, im Zentrum der Galaxis ein Ori-Supergate gesichtet!’’

Ein Raunen ging durch die Menge der Abgeordneten, als General O’Neill wieder anfing, zu sprechen.

Gen. O’Neill: ,,Ja, die Ori sind wieder dabei, in dieser Galaxie Fuß zu fassen! Die Aufklärung hat bestätigt, dass sie versuchen ein Supergate zu bauen! Doch noch sind keine Schiffe hindurch gekommen. Wir müssen handeln, bevor dies passiert! Wir wollen morgen mit der einer Flotte aufbrechen und das Tor zerstören. Danach, werden wir die Pegasus-Galaxie aufbrechen und die Wraith angreifen.’’

Frankreich: ,,Wollen sie das Sonnensystem schutzlos zurücklassen?’’
Col. Carter: ,,Nein, die Pegasus und die 304er werden zurückbleiben. Noch Fragen?"

Keiner der Abgeordneten hatte Einwände, jeder hoffte, dass die Space Force Erfolg haben würde.


16 Stunden später (SFS Poseidon):
Cpt. Anderson: ,,General, die Flotte meldet Bereitschaft!’’
Gen. O’Neill: ,,Taktischer Alarm, Flottenweit! In den Hyperraum!’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir!’’

Die Flotte aus 37 schweren Einheiten ging in den Hyperraum und machte sich auf den Weg zum Ori-Supergate.

7 Stunden später (Ori-Supergate; auf der Brücke der Galactica):
Lt. Gaeta: ,,Sir, wir haben soeben den Hyperraum verlassen!’’
Adm. Adama: ,,Haben sie schon die Befehle von General O’Neill empfangen?’’
Lt. Gaeta: ,,Sie kommen gerade rein! Wir sollen uns auf der anderen Seite des Supergates positionieren!’’
Adm. Adama: ,,Ausführen!’’

Die Galactica flog zusammen mit den beiden neuen Schiffen Hestia und Hephaistos auf die entgegengesetzte Seite des Supergates, während sich die anderen Schiffe um das Supergate positionierten.

SFS Poseidon:
Gen. O’Neill: ,,Bericht!’’
Lt. Pressman: ,,Alle Schiffe sind in Position! Waffensysteme auf Stand By! Ihre Befehle?’’
Gen. O’Neill: ,,An alle Schiffe.....’’
Cpt. Anderson: ,,Sir, das Tor wird angewählt!!’’
Gen. O’Neill: ,,Jetzt schnell! Feuer frei für alle Waffensysteme!’’

Im selben Moment brach in diesem friedlichen Sonnensystem die Hölle los.
Aus 37 Schiffen entluden sich die Energien der Kanonen und Atomraketen Mark 8 rasten auf das Supergate zu.
Und kurz, bevor ein Wurmloch etabliert wurde, zerstörten die irdischen Schiffe, das Supergate.

SFS Poseidon:
Gen. O’Neill: ,,Bericht?’’
Lt. Pressman: ,,Das Supergate wurde zerstört! Wie lauten ihre Befehle, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Hyperfunknachricht an die Erde! Sagen sie der Erde, dass das Supergate zerstört wurde, aber sie sollen trotzdem Scoutschiffe patrollieren lassen. Jetzt bringen sie uns in die Pegasus-Galaxie!’’
Lt. Pressman: ,,Aye, Sir! Hyperantrieb wird zugeschaltet.’’

Die Flotte nahm Fahrt auf und öffnete ein Hyperraumfenster, indem sie verschwand.

48 Stunden später (Pegasus-Galaxie):
Die Flotte trat aus dem Hyperraum aus und sammelte sich in diesem Sonnensystem, in dem sich gerade zwei Wraith Schiffe befanden.

Auf der Brücke der Poseidon, saß General O’Neill auf dem Stuhl des Kommandanten und sprach mit Captain Anderson.

Gen. O’Neill: ,,Wo sind diese zwei Basisschiffe?’’
Cpt. Anderson: ,,Über dem dritten Planeten des Systems... Sie dünnen ihn aus!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann greifen wir mal an... Taktischer Alarm und die Waffensysteme laden!’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir! Wir sind in zwei Minuten im Orbit!’’

Die 37 Schiffe flogen zum dritten Planeten und wurden sofort von den Basisschiffen angegriffen.

Gen. O’Neill: ,,Lassen sie das Feuer eröffnen, aber vorerst nur aus den Energie-Kanonen! Sobald die Schilde unter 60% sinken, benutzten sie auch die Beam-Torpedos!’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir!’’

Die Erdenschiffe eröffneten das Feuer und schon nach wenigen Minuten waren beide Basisschiffe zerstört.

SFS Poseidon:
Cpt. Anderson: ,,Sir, dass eine Basisschiff hat kurz vor seiner Vernichtung noch einen Hyperfunkspruch ausgesendet! Sie haben sicher die anderen Wraith gewarnt!’’
Gen. O’Neill: ,,Verstehe... Lieutenant, scannen sie nach weiteren Basisschiffen!’’
Lt. Pressman: ,,Da sind 3..., nein vier.... Sechs....13 Basisschiffe in 176,4 Lichtjahren, die haben aber schnell reagiert!’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, wir fliegen zu diesen Koordinaten! Das spart uns wenigstens die Mühe, alle einzeln zu zerstören!’’
Lt. Pressman: ,,Aye, Sir! Ich setzte einen Kurs!’’

Erneut öffnete sich ein Hyperraumfenster und die Flotte trat in es ein.

Fortsetzung folgt
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FelixE
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm eine Mondbasis. Das klingt verdammt cool. Ich würde sagen die Erde besitzt bald eine riesige Flotte.

Huch ein weiterer Battlestar. Dann haben wir ja schon 3 Kolonien vereint.

Ich muss gestehen am Besten fand ich Baal's tod. Ich hoffe es jedenfalls, dass er tod ist. Nachdem das Ori-Supergate zerstört wurde wird anscheinend in der Pegasusgalaxie aufgeräumt.
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Atlan
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

@Felix: Schön, dass es dir gefallen hat.Es ist allerdings nicht so, wie in der alten Serie, wo jeder Battlestar eine Kolonie vertritt. Es geht nun langsam auf das Finale zu, nur noch wenige Kapitel.


Zwei neue:



Die Schlacht in der Pegasus-Galaxie

1 Stunde später (SFS Poseidon):
Cpt. Anderson: ,,Sir, wir werden in 10 Minuten im 123-Pegasus System ankommen!’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, geben sie mir Admiral Adama auf den Schirm!’’
Cpt. Anderson: ,,Einen Moment, bitte!’’

Keine zehn Sekunden später erschien das Gesicht von Lee Adama auf den Schirm.

Gen. O’Neill: ,,Major, ich wollte eigentlich mit ihrem Vater sprechen! Hab ich etwa die falsche Nummer gewählt?’’

Der erst vor einer Woche zum Major beförderte Lee Adama schmunzelte und antwortete:
,,Keine Sorge, Sir! Ist schon die richtige Nummer, mein Vater kommt gleich. Kann ich ihnen inzwischen weiterhelfen?’’
Gen. O’Neill: ,,Es reicht, wenn sie dem Admiral ausrichten, dass er die Ares, die Telemachos und die Hephaistos nehmen soll und hinter den Wraithschiffen aus dem Hyperraum treten. Sie müssen dafür zwei Sekunden später aus dem Hyperraum austreten.’’
Maj. Adama: ,,Gut, ich gebe die nötigen Befehle. Adama Ende.’’

Der Bildschirm erlosch und General O’Neill wandte sich an Lieutenant Pressman.

Gen. O’Neill: ,,Wie stehen unsere Chancen, Lieutenant?’’
Lt. Pressman: ,,Kann ich nicht genau sagen. Diese Schiffe sind gewarnt und werden nicht so leicht zu überrumpeln sein, wie die letzten, außerdem sind bei diesen Basisschiffen sicher einige Dutzend Kreuzer, als Eskorte, dabei.’’
Gen. O’Neill: ,,Verstehe.... Wir sollten sie in Sicherheit wiegen.’’
Lt. Pressman: ,,Und wie, Sir?’’
Gen. O’Neill: ,,Ganz einfach: Small Talk mit der Königin. Während ich mit einer der Königinnen spreche, wird die gesamte Flotte ihre Beam-Torpedos auf die Wraithschiffe ausrichten und zwar so genau wie möglich! Ich werde ihnen dann ein Zeichen geben und sie feuern dann alle Geschützte ab. Verstanden?’’
Lt. Pressman: ,,Verstanden! (er wendet sich den Anzeigen zu) Wir verlassen jetzt den Hyperraum!’’

Im 123-Pegasus System öffnete sich wenige Augenblicke ein Hyperraumfenster und 43 Zerstörer der 305er-Klasse traten wieder in den normalen Raum ein.
Nur zwei Sekunden später öffnete sich hinter der feindlichen Flotte ein weiteres Fenster und die Galactica und ihr kleiner Verband traten aus.

Auf der Brücke der SFS Poseidon:
Gen. O’Neill: ,,Gut... Captain, rufen sie das Führungsschiff!’’
Cpt. Anderson: ,,Kanal ist offen! Ich schalte den Bildschirm zu!’’

Der Captain aktivierte den Bildschirm, auf dem das Gesicht einer Wraithkönigin zu sehen war, die General O’Neill wütend ansah.

Gen. O’Neill: ,,Ich bin General Jack O’Neill, Oberbefehlshaber der irdischen Raumstreitkräfte!’’
Wraithkönigin: ,,Was willst du hier, Mensch?’’
Gen. O’Neill: ,,Euch töten, was denn sonst!’’
Wraithkönigin: ,,Das ist euch schon gut gelungen!’’
Gen. O’Neill: ,,Zu schmeichelhaft, aber zwei Schiffe ist noch keine gute Arbeit.’’
Wraithkönigin: ,,Tu nicht so, als würdest du dich dumm stellen! In den letzten 16 Wochen wurden 15 Basisschiffe zerstört und kein anderer in dieser Galaxie hat diese Machtmittel!’’
Gen. O’Neill: ,,Einen Moment mal! In den letzten Wochen hatten wir keine Schiffe in der Pegasus-Galaxie..... Sekunde! (zu Captain Anderson) Captain, wir haben nie erfahren, was mit der Zylonen-Goa’Uld Flotte passiert ist, oder?’’

Cpt. Anderson: ,,Nein, wir haben immer angenommen, dass sie zurück zu ihrer Basis geflogen sind. (ein Warnton unterbricht ihn) General, auf den Sensoren ist soeben eine Flotte aus 41 Schiffen aufgetaucht! Laut den Abmessungen sind es Zylonen und Goa’Uld Mutterschiffe!’’

Gen. O’Neill (zur Königin): ,,Haben sie diese Flotte auch auf den Sensoren?’’
Wraithkönigin: ,,Ja, es ist dieselbe Flotte, die unsere Schiffe zerstört hat! Ich gebe zu, dass sie uns deutlich überlegen sind.’’
Gen. O’Neill: ,,Wenn wir schon so offen sind, uns sind sie technologisch ebenbürtig, aber sie sind uns zahlenmäßig überlegen..... Kämpfen wir gemeinsam gegen die Flotte, danach können wir unsere Angelegenheiten in Ruhe klären!’’
Wraithkönigin: ,,Warten sie einen Moment!’’

Die Königin schaltete den Bildschirm, von ihrer Seite, aus.

Lt. Pressman: ,,General, was wird sie machen?’’
Gen. O’Neill: ,,Wahrscheinlich berät sie sich mit den anderen Königinnen... Warten wir mal, was sich daraus ergibt.’’

Die Brückenbesatzung wartete auf die Antwort der Königin.
Diese kam schon fünf Minuten, nachdem die Verbindung getrennt wurde.

Gen. O’Neill: ,,Und, wie haben sie sich entschieden?’’
Wraithkönigin: ,,Wir sind einverstanden! Aber es ist nur temporär!’’
Gen. O’Neill: ,,Das reicht uns! Wenn wir die Schlacht gewonnen haben, sehen wir weiter!’’
Wraithkönigin: ,,In Ordnung! Die gegnerische Flotte wird in zwanzig Minuten hier eintreffen. Organisieren wir uns!’’

Die nächsten zwanzig Minuten wurden gut genutzt.
Die Wraithbasisschiffe wurden hinter den 305ern positioniert und würden mit den Kreuzern, die dritte Angriffslinie bilden.
Die vor ihnen stationierten 305er sollten die zweite Angrifflinie bilden.
Der erste Angriffsring würde aus den Abfangjägern der vereinten Flotte bestehen, insgesamt waren es 14000 Jäger.

Weder auf den Schiffen der Erde, noch auf denen der Wraith hätte man je gedacht, dass man je Seite an Seite kämpfen würde.

SFS Galactica:
Lt. Gaeta: ,,Sir, alle Schiffe melden Bereitschaft! Die 302er und Viper sind draußen, Schutzschilde und Waffen zu 100% geladen! Wir sind bereit!’’
Adm. Adama: ,,Gut..... Dualla, geben sie mir Captain Thrace!’’
Sgt. Dualla: ,,Einen Moment, Sir!’’

Captain Kara Thrace, ebenso wie Major Adama vor kurzem befördert, saß in ihrer neuen F-302 und wartete auf den Beginn des Kampfes.

Adm. Adama: ,,Guten Morgen Starbuck, was hört man so?’’
Cpt. Thrace: ,,Im Moment noch nichts, aber bald wird’s regnen! Was gibt’s, Boss?’’
Adm. Adama: ,,Nehmen sie die Viper und 302er, der Galactica und gehen sie hinter dem Mond des dritten Planeten in Stellung. Wenn sie mich über Funk sagen hören: Die Pferde satteln und ab nach Hause, fallen sie mit ihrer Staffel in die hinteren Linien des Feindes ein. Die Waffensysteme der Zylonenschiffe haben dort einen toten Winkel. Benutzen sie den Hyperantrieb der 302er und durchfliegen sie die Schildblase, im Hyperraum. Verstanden?’’

Cpt. Thrace: ,,Aye, Sir! Starbuck Ende!’’

Cpt. Thrace (über Funk): ,,Starbuck an blaue Staffel! Folgt mir!’’

Die Staffel aus 302ern und Vipern wendete und flogen zum Mond des dritten Planeten.
Kurz, nachdem sie in Stellung gegangen waren, öffnete sich auch schon ein Hyperraumfenster und die Zylonen-Goa’Uld Flotte trat in den Normalraum ein.

SFS Poseidon:
Lt. Pressman: ,,Sir, es ist die Flotte! Wie wir vermutet haben, sind weder Jaffa, noch Goa’Uld auf den Ha’Taks.’’
Gen. O’Neill: ,,Einen Funkspruch an Admiral Adama! Er übernimmt das Kommando über die Flotte! Na dann, auf in den Kampf!’’
Cpt. Anderson (sarkastisch): ,,Halla Li!’’

Schon Sekunden später, brach im 123-Pegasus System die Hölle los.
Die zylonischen Basisschiffe schickten beinahe 7000 Jäger in den Kampf, von den Ha’taks starteten ebenfalls 2300 Todesgleiter, die man allerdings fernsteuerte.

Nachdem die Jäger-Streitmacht sich von ihren Mutterschiffen entfernt hatte, gab Admiral Adama den Funkspruch: ,,Die Pferde satteln und ab nach Hause’’ ab.

Starbuck reagierte sofort und flog mit den 302ern in den Hyperraum und zwei Sekunden später tauchten je drei 302 ihnen in der Schildblase eines Basisschiffes beziehungsweise eines Ha’Taks auf und feuerten zwei ihrer Mark 7 Raketen ab, die die Schiffe zerfetzten.

Insgesamt wurden 18 Raumschiffe zerstört oder schwer beschädigt.

Doch die Zylonen reagierten schnell. Zwei der Ha’Taks wendeten und griffen die blaue Staffel an.
Von 26 Jagdmaschinen, waren nach diesem Angriff noch 16 in der Luft.

Captain Thrace hatte Glück und konnte dem todbringenden Energiestrahl noch rechtzeitig ausweichen.

Cpt. Thrace (zu sich selbst): ,,Das ging ja noch mal knapp..... Mal sehen, wer überlebt hat...’’
Cpt. Thrace (über Funk): ,,Blaue Staffel, blaue Staffel! Hier ist Starbuck! Wenn ihr überlebt habt, dann meldet euch!’’

Die Sekunden des Schweigens, waren für sie unerträglicher, als ein Kampf, gegen 100 zylonische Jäger, doch dann meldeten sie sich:

,,Starbuck, hier Hotdog! Ich bin klar, Mann war das knapp!’’
,,Starbuck, hier Kat, bin Okay!’’

Cpt. Thrace: ,,Gut, blaue Staffel, es geht in die Schlacht! Pusten wir ein paar Zylonen vom Himmel!’’

Die blaue Staffel, jetzt nur noch aus 16 Einheiten bestehend, flog mit ihrer maximalen Sublichtgeschwindigkeit in die Jägerschlacht.

In der Zeit, in der die blaue Staffel die Basisschiffe angegriffen hatte, hatten die anderen 302er mit den Wratithjägern zusammen, die Zylonen angegriffen.

Sowohl bei den Wraith, als auch bei den Menschen, zahlte es sich aus, dass denkende Wesen am Steuer saßen.

Nach beinahe 25 Minuten Kampf, waren noch 268, von 310 F-302ern und 5000 von 13650 Jägern übrig. Doch bei den Zylonen, sah es wesentlich schlimmer aus. Von beinahe 10000 Jägern und Gleitern, waren nur noch knapp 300 kampfbereit.

Ebenso lange dauerte schon der Kampf zwischen den Großraumschiffen.
Die Wraith, am Anfang noch mit 13 Mutterschiffen und 32 Kreuzern vertreten, waren auf vier Mutterschiffe und drei Kreuzern geschrumpft.

SFS Galactica:
Adm. Adama: ,,Mister Gaeta, Bericht!’’
Lt. Gaeta: ,,Schutzschilde auf 46%! Wir halten nicht mehr lange durch! Meldung von der Poseidon:
Die Orpheus, die Ares und die Athene wurden zerstört und die Hector verliert ihre Atmosphäre!’’
Adm. Adama: ,,Wie viele Zylonen sind noch da draußen?’’
Lt. Gaeta: ,,15 Basisschiffe! Moment, es nähern sich drei Schiffe im Hyperraum!’’
Adm. Adama: ,,Noch mehr Zylonen!?’’
Lt. Gaeta: ,,Nein... Es sind die BC-304 Daedalus, Helena, Jason und Bellerophon! Die Pegasus-Flotte ist da! In zehn Minuten sind sie im System!’’
Adm. Adama: ,,Los, machen weiter! Colonel Sheppard soll schließlich noch jemandem helfen können, wenn er hier eintrifft!’’

Lt. Gaeta: ,,Aye, Sir! Feuere alle Geschützte ab!’’
Adm. Adama: ,,Starten sie 15 Mark 8!’’

SFS Poseidon:
Cpt. Anderson: ,,Sir, Hüllenbrüche auf Deck 4 und 5! Schutzschilde sind nur noch auf 34%!’’
Gen. O’Neill: ,,Alle Energie auf die Schilde leiten! Wie viele Schiffe haben wir noch?’’
Lt. Pressman: ,,Drei Wraithbasisschiffe und 36... 35 305er! Die Telemachos wurde zerstört! General, die Pegasus-Flotte ist soeben eingetroffen! Colonel Sheppard ruft uns!’’
Gen. O’Neill: ,,Worauf warten sie noch? Auf den Schirm!’’

Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von Colonel Sheppard.

Col. Sheppard: ,,Sir, da sind wir grade noch mal rechtzeitig gekommen!’’
Gen. O’Neill: ,,Ihr Timing ist wie immer perfekt! Machen wir die Toaster platt!’’
Col. Sheppard: ,,Aye, Sir!’’

Nachdem die noch unbeschädigte Pegasus-Flotte eingetroffen war, ging alles sehr schnell.

Die restlichen Basisschiffe wurden innerhalb von 15 Minuten zerstört.
Während des restlichen Kampfes mussten drei Erdschiffe aufgegeben werden, würden allerdings später wie repariert werden können. Überall waren noch, die zum Teil brennenden Trümmer, der Schiff und Jäger zu sehen.

Nach beinahe einer Stunden Kampf, war die Schlacht geschlagen.

SFS Galactica:
Adm. Adama: ,,Lieutenant?’’
Lt. Gaeta: ,,Alle zylonischen Schiffe wurden zerstört! Keine feindlichen Schiffe mehr!’’
Adm. Adama: ,,Gut! Sie alle hier haben erstklassige Arbeit geleistet! Mr. Gaeta, Verluste?’’
Maj. Adama (unterbrach Lt. Gaeta): ,,Es hat uns einiges gekostet! 180 Angriffsjäger, 8 Zerstörer... Insgesamt haben wir 3458 Menschen verloren!’’
Adm. Adama: ,,Dualla, geben sie mir General O’Neill!’’

Gen. O’Neill: ,,Was gibt es, Admiral?’’
Adm. Adama: ,,Haben sie schon die Hochrechnungen gesehen? Wir haben 3458 Mann verloren.’’
Gen. O’Neill: ,,3459! Colonel Lu Xun ist grade an Verbrennungen dritten Grades gestorben! Beamen sie die Schwerverletzten auf die Galactica und bringen sie sie sofort nach Atlantis!’’
Adm. Adama: ,,Sofort! Beamen sie am Besten noch einige Ärzte mit rüber!’’
Gen. O’Neill: ,,Ich veranlasse das sofort! Die Pegasus-Flotte wird sie eskortieren. O’Neill Ende!’’

Nachdem die Schwerverletzten, es waren insgesamt 368, auf die Galactica gebeamt wurden, startete die Galactica nach Atlantis.
Doch ob diese Verletzten die Reise bis Atlantis überleben würden, war ungewiss.

SFS Poseidon:
Gen. O’Neill: ,,Captain, wie lange werden die Reparaturen dauern?’’
Cpt. Anderson: ,,Die Hüllenbrüche werden in 10 Stunden versiegelt sein, dann können wir auch in den Hyperraum gehen, doch ob bis dahin der Hyperantrieb wieder zu 100% läuft, ist fraglich.’’
Gen. O’Neill: ,,Na schön, rufen wir den Pannendienst!’’
Cpt. Anderson: ,,Ich weiß nur nicht, ob es in dieser Galaxie einen ADAC gibt."
Gen. O’Neill: ,,Witzig, sehr witzig! Hyperfunkspruch an Atlantis! Sie sollen uns die Dicke Berta schicken und Ersatzleute, für die im Kampf gefallenen!’’
Cpt. Anderson: ,,Erledigt... Die Königin will sie sprechen! Soll ich sie auf den Schirm geben?’’
Gen. O’Neill: ,,Aber immer!’’

Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht der Wraithkönigin, doch dieses mal schien sie erfreut zu sein, falls Wraith das überhaupt sein können.

Gen. O’Neill: ,,Was gibt es?’’
Wraithkönigin: ,,Ich wollte mich nur... Bedanken! Ohne sie hätten wir alle unsere Schiffe verloren und diese Flotte hätte uns weiter tyrannisiert. Wir werden uns irgendwann dafür revanchieren!’’
Gen. O’Neill: ,,Wir werden uns das merken! Ich hätte da übrigens eine Idee, wie sie auf das ,,Weiden’’ verzichten können.’’

Die Königin schien ernsthaft überrascht zu sein, denn sie fragte sofort:
,,Was für eine Lösung?’’
Gen. O’Neill: ,,Wir sind in der Lage menschliche Körper ohne Bewusstsein zu klonen. Würden diese Körper nicht als Nahrung reichen?’’
Wraithkönigin: ,,Sie würden reichen, aber Menschen, die sich beim nähren wehren, sind wesentlich...... Schmackhafter! Nun gut... Wir würden darauf eingehen, aber ihr wollt sicher, dass wir dafür die Menschen in Ruhe lassen, oder?’’

Gen. O’Neill: ,,Ganz recht! Es gibt hier sowieso nicht genug Menschen für sie! Haben wir eine Vereinbarung?’’
Wraithkönigin: ,,Ja, wir sind einverstanden! Es wird dennoch einige Wraith geben, die.... Richtige Nahrung vorziehen. Sie werden aber nur mit Jägern, wenn überhaupt, nach Nahrung suchen. Doch wir werden uns mit diesem Ersatz begnügen!’’
Gen. O’Neill: ,,Abgemacht! Ich kontaktiere sie wieder, wenn wir ihnen eine dieser Einrichtungen installieren. General O’Neill Ende!’’

Der Bildschirm erlosch und Lieutenant Pressman wandte sich sofort an General O’Neill.

Lt. Pressman: ,,General, wir besitzen doch diese Technologie gar nicht!’’
Gen. O’Neill: ,,Aber die Asgard!’’
Lt. Pressman: ,,Ich dachte, wir wären quitt!’’
Gen. O’Neill: ,,Wenn sie tausenden Menschen das Leben retten können und zur Not.... Mach ich Thor ganz einfach betrunken und überrede ihn dann!’’
Lt. Pressman: ,,Ob das klappt?’’
Gen. O’Neill: ,,Ganz sicher! Thor verträgt keinen Alkohol.... Besonders keinen schottischen Whiskey.’’
Lt. Pressman: ,,Ich meinte eigentlich, ob die Asgard da mitmachen!’’
Gen. O’Neill: ,,Äh.... Das auch!’’

Cpt. Anderson: ,,Ich sende dann mal einen Funkspruch nach Othalla!’’
Gen. O’Neill: ,,Machen sie das! Danach rufen sie die die Wraith und sagen ihnen, dass sie sich gedulden sollen!’’


Acht Stunden später traf ein Asgardschiff der O’NEILL-Klasse ein und übergab den Wraith eine Kloneinrichtung, die aber nur menschliche Körper produzieren konnte.

Man glaubte, dass die Wraith nun darauf verzichten würden, Planeten auszudünnen, da sie sich nun jederzeit ,,satt essen’’ konnten.

Außerdem hatten die Wraith der Erde einen Gefallen zugesprochen und die Zukunft würde zeigen, was dieser Gefallen wert war.


Schon wieder ein Angriff
6 Wochen nach der Schlacht im 123-Pegasus-System (Luna; Space Force Hauptquartier):
In diesem Konferenzsaal war alles versammelt, was im Sol System Rang und Namen hatte.

Da waren unter anderem: General of the Space Force Jack O’Neill, Präsident Henry Hayes, Fleet Colonel John Sheppard, Dr. Bill Lee, Chefwissenschaftler auf Luna, Admiral William Adama, Vizeadmiral und O’Neills Stellvertreter und Kommandant der Galactica, der Asgardbotschafter Thor und Brigadier General Sergej Michail Runge, Kommandant von Mondbasis Luna 1.

Präs. Hayes: ,,Gut, wir sind heute hier, um zu beraten, was wir als nächstes unternehmen. Bitte!’’
Gen. O’Neill: ,,Seit sechs Wochen haben wir einen Waffenstillstand mit den Wraith und können bei ihnen noch einen Gefallen einfordern. Insgesamt gibt es noch 30 Basisschiffe in der Pegasus-Galaxie, von denen aber nur 29 auf unser Angebot eingegangen sind.’’
Dr. Lee: ,,Die Werftanlagen laufen auf Hochtouren und die Verluste an Schiffen wurden schon wieder ausgeglichen, nur.....’’
Col. Sheppard: ,,Die Menschen können wir nicht so schnell ausgleichen! In der Schlacht wurden über 3000 Mann getötet und weitere 100 erlagen ihren Verletzungen! Es müssen endlich alle Menschen an einem Strang ziehen, dann haben wir eine reelle Chance!’’

Thor: ,,Ich muss Colonel Sheppard Recht geben! Eure Weltregierung nimmt zwar langsam Gestalt an, doch viele Länder sind noch nicht beigetreten.’’
Gen. O’Neill: ,,Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Menschen nur zu Vernunft kommen, wenn Atompilze über ihren Städten stehen.... Dr. Lee, wie kommen sie mit der Entwicklung der neuen Waffensysteme voran?’’
Dr. Lee: ,,Sehr gut, die neuen Energiekanonen sind beinahe fertig.’’
Präs. Hayes: ,,Was für neue Energiekanonen?’’
Dr. Lee: ,,Eigentlich Sir, handelt es sich nur um die verbesserte Form der Goa’Uld-Kanonen. Ihre Leistung ist um 20% höher und sind wesentlich kompakter, als die alten, so können auch mehr Kanonen eingebaut werden.’’
Gen. O’Neill: ,,Wir haben vor, die neuen Spezifikationen in zwei Wochen, bei Beginn der neuen Produktionsreihe, auf den Computern der Dicken Berta und von Luna 1 zu installieren.’’

Col. Carter: ,,Wir sind auch bald bereit, um mit der neuen 307 und 308 Baureihe zu beginnen.’’
Col. Sheppard: ,,Jetzt steh ich aber auf dem Schlauch!’’
Gen. O’Neill: ,,Carter, erklären sie dem Fleet Colonel, was die 307er und 308er sind!’’

Col. Carter: ,,Gut, Sir! Also: Die 307er sind die verbesserten 302er. Sie haben die neuen Energie-Kanonen, anstatt Railguns und haben, wenn auch recht schwache, Schutzschilde.
Die 308er hingegen sind Fregatten. Sie können innerhalb von zwei Wochen gebaut werden, haben einen Anschlusspunkt für ein ZPM, können innerhalb von 12 Stunden nach Atlantis und innerhalb von zwei Tagen Kobol anfliegen.
Durch diesen überzüchteten Antrieb haben sie aber eine geringere Feuerkraft, als die BC-304.
Auch die Schutzschilde sind wesentlich schwächer, halten aber durch das ZPM doch einiges aus, mindestens so viel, wie ein Ha’Tak. Ihr wohl größter Vorteil ist aber die Tatsache, dass sie nur 20 bis 50 Mann Besatzung brauchen. So können wir schnell eine große Flotte, mit einer geringen Besatzungsstärke, bauen.’’
Col. Sheppard: ,,Cool! Geben sie mir die Baupläne am Besten mit, wenn ich wieder nach Atlantis gehe!’’
Col. Carter: ,,Mach ich! Rodney soll sich damit rumschlagen.’’

Im selben Moment wurde der Taktische Alarm ausgelöst und eine Stimme ertönte.
,,Auf die Kampfstationen! Alle Mann auf die Kampfstationen! Das ist keine Übung! General Runge in die Kommandozentrale!’’

Gen. Runge: ,,Jeden Tag ist was los! Erst dieser verrückte Mechaniker und jetzt das!’’
Gen. O’Neill: ,,Jetzt wissen sie ja, wie ich mich manchmal fühle! Dann gehen wir mal in die Zentrale! Dr. Lee, sie können gehen!’’

General O’Neill und die anderen standen auf und eilten zur Zentrale.

Zentrale von Luna 1 (2. Juni 2011 16:14 Uhr):
Die Gruppe um General O’Neill betrat, fünf Minuten später, die Kommandozentrale.

Gen. Runge: ,,Was ist hier los, Lieutenant Edwards!?’’
Lt. Edwards: ,,Sir, die Langstreckensensoren erfassen 18 Raumschiffe! Sie sind auf dem Weg ins Sonnensystem und werden in 12 Stunden hier eintreffen!’’
Gen. Runge: ,,Ist die Flotte in Bereitschaft?’’
Lt. Edwards: ,,Natürlich, Sir! Admiral Adama hat das Kommando übernommen und wartet auf weitere Befehle.’’
Gen. O’Neill: ,,Wissen wir noch nicht, von welcher Rasse diese Schiffe geschickt wurden?’’
Lt. Edwards: ,,Nein, Sir! Irgendwie stören die Schiffe die genaue Identifikation.’’
Col. Carter: ,,Lieutenant, ist der Prototyp der FF-308 Klasse schon fertig?’’
Lt. Edwards: ,,Noch nicht! In etwa sechs Stunden ist er fertiggestellt, aber wir haben noch keine Crew.’’

General O’Neill, der gerade einige Statusberichte durchging, sagte beiläufig:
,,Sie brauchen einen Kommandanten? Nehmen sie doch Major Blackhorse!’’

Gen. Runge: ,,Sie meinen Major Ron Blackhorse? Dieser verrückte Indianer, der sich bei fast jedem Einsatz eine Extratour durchgezogen hat?’’
Gen. O’Neill: ,,Richtig! Außerdem ist er der beste Offizier, den ich je kennen gelernt habe.’’
Col. Sheppard: ,,Ich kenne den Mann! Aber wo er ist, ist auch Gunnery Sergeant Hernandes nicht weit!’’
Gen. O’Neill: ,,Staff Sergeant! Er wurde mal wieder degradiert, schafft es aber immer wieder befördert zu werden.’’
Gen. Runge: ,,Na gut, aber auf ihre Verantwortung, General! Bringen sie die beiden her, Blackhorse soll sich seine Führungsriege selbst zusammenstellen, er hat dafür 12 Stunden Zeit.’’

4 Stunden später (Washington D.C. Gefängnis):
Major Ron Blackhorse, bis vor kurzem noch Area 51 zugeteilt, stand vor der Zelle, in der seiner alter Freund, Brandon Hernandes, festsaß.

Maj. Blackhorse: ,,Hey Brandon, was ist. Warst du schon wieder besoffen und hast Ärger gemacht?’’

Der Staff Sergeant, gerade dabei seinen Rausch auszuschlafen, murmelte:
,,Ach, lass mich in Ruhe! Was tust de hier? Wieder so eine Mission, wie auf P4Z-395? Ohne mich!’’
Maj. Blackhorse: ,,Nein, nicht wie auf P4Z-395! Also, willst du nun raus, oder nicht?’’
SSgt. Hernandes: ,,Na, okay, lass mich raus!’’
Maj. Blackhorse: ,,Wache!’’

Ein Polizeibeamter kam und schloss die Zelle auf. Der Staff Sergeant trat heraus und ruderte erst mal mit den Armen.

SSgt. Hernandes: ,,Also, was für ne Mission?’’
Maj. Blackhorse: ,,Eine Flotte ist auf den Weg zur Erde und ich habe den Befehl erhalten, mit einer der neuen Fregatten zu kommen und soll nun zur Flotte fliegen und nachsehen, um wen es sich handelt. Bist du nun dabei oder nicht?’’
SSgt. Hernandes: ,,Ich bin dabei, wann gibt’s denn schon so ein Abenteuer, jenseits des Stargate-Programms.’’

2 Stunden später (Luna 1; Raumdock):
Major Blackhorse und Staff Sergeant Hernandes standen in der Beobachtungslounge des Raumdocks für Kleinraumschiffe und beobachten, wie sich von der X-308 die Greifarme zurückzogen und die Plattform in Richtung Mondoberfläche fuhr.

Gen. O’Neill: ,,Zufrieden mit dem Schiff, Major?
Maj. Blackhorse: ,,Ja, Sir! Ein schönes Schiff. Es ist kleiner, als die Daedalus-Klasse, oder?’’
Gen. O’Neill: ,,Genau, das Schiff ist 0,4 mal so groß, wie die Daedalus, also 128 Meter lang und 30 Meter breit. Außer ihnen und Sergeant Hernandes, werden noch 15 weitere Besatzungsmitglieder an Bord sein. Dieses Schiff ist das modernste der Flotte und braucht nur 20 Mann Besatzung, aber um es perfekt zu bedienen, ungefähr 25 bis 30 und hat Platz für eine Maximalbesatzung von 50 Mann.’’

SSgt. Hernandes: ,,Wie soll das Schiff heißen?’’
Col. Carter: ,,Das haben wir uns noch nicht überlegt.’’
Gen. O’Neill: ,,Wie wär’s mit MERKUR? Nach dem römischen Götterboten!’’
Col. Carter (überrascht): ,,Sir, das ist man von ihnen ja gar nicht gewohnt! .....’’
Gen. O’Neill: ,,Carter, wenn sie jetzt das falsche sagen, dann kann ich für nichts garantieren!’’
Col. Carter: ,,Äh... Ich meine... Sie wollen normalerweise, die Schiffe immer Enterprise nennen. Das war einfach.... überraschend!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann belassen wir es mal dabei! (zu Blackhorse) Major, gehen sie an Bord der MERKUR! Ihr Auftrag besteht darin, zu der Flotte zu fliegen und sie zu identifizieren! Danach fliegen sie mit Maximalgeschwindigkeit zur Erde und erstatten Bericht. Aber diesmal keine Extratouren!’’

Der Major und der Sergeant salutierten und Major Blackhorse fügte hinzu:
,,Keine Sorge, Sir! Ich werde mein Schiff nicht gleich beim ersten Mal riskieren!’’

Gen. O’Neill: ,,Das will ich ihnen auch raten! Beamen sie jetzt auf das Schiff und starten sie sofort!’’

Im nächsten Moment verschwanden der Major und der Sergeant im Transporterstrahl, tauchten jedoch schon wenige Sekunden später wieder auf der Brücke der MERKUR auf, wo sie schon von Captain Charles Miller, dem Chefingenieur, erwartet wurden.

Cpt. Miller: ,,Willkommen an Bord, Major! Ich bin Captain Charles Miller, der Chefingenieur.’’
Maj. Blackhorse: ,,Gut, Captain! Ist das Schiff bereit?’’
Cpt. Miller: ,,Aye, Sir! Wir können sofort starten!’’
Maj. Blackhorse: ,,Gut, sobald wir im freien Raum sind, gehen sie in den Hyperraum!’’
Cpt. Miller: ,,Aye, Sir!’’

Die X-308 MERKUR, 128 Meter lang und 30 Meter breit, flog von Luna 1 in Richtung des freien Raumes. Die MERKUR war eine kleinere Version der BC-304.
Anstatt der beiden Hangars, die bei dieser Größe sowieso nur wenige 302er tragen könnten, gab es stattdessen zwei große Hyperantriebe und nach vorne ausgerichtete Energiekanonen.

Im Orbit, um den Mond, öffnete die MERKUR ein Hyperraumfenster und verschwand im Hyperraum.

150 Minuten später (SFS MERKUR):
Cpt. Miller: ,,Sir, wir verlassen in einer Minute den Hyperraum!’’
Maj. Blackhorse: ,,Gut, Lieutenant Bernard, fahren sie die Schilde hoch und aktivieren sie die vorderen Waffen!’’
Lt. Bernard: ,,Waffen geladen, Major! Wenn es zu einem Kampf kommt, sind wir so bereit, wie es nur geht.’’
Sgt. Hernandes: ,,Wir treten aus dem Hyperraum aus, Boss!’’

In einem System, mehrere hundert Lichtjahre von der Erde entfernt, öffnete sich ein Hyperraumfenster und die MERKUR trat wieder in den Normalraum ein.

Kaum war das Schiff auf Sublicht gegangen, wurden sie auch schon angegriffen.
Ein Flottenverband aus 16 Ha’Taks feuerte auf die MERKUR.

Maj. Blackhorse: ,,Bericht!’’
Cpt. Miller: ,,Schutzschilde runter auf 85%! Soll ich zurückfeuern?’’
Maj. Blackhorse: ,,Nein, zurück zur Erde! In den Hyperraum!’’

Nur Sekunden später wendete die MERKUR und ging in den Hyperraum.
Die Goa’Uld Flotte sprang nur zehn Sekunden später in ein weiteres Hyperraumfenster und setzte einen Verfolgungskurs. Doch die Merkur war, dank ihres überzüchteten Antrieb, wesentlich schneller, als die Ha’Tak.

SFS MERKUR:
Maj. Blackhorse: ,,Status?’’
Cpt. Miller: ,,Leichte Schäden am Bug und an der Steuerbordseite.’’
Maj. Blackhorse: ,,Brandon, öffne einen Hyperfunkkanal zum Flottenkommando! Ich will mit General O’Neill sprechen!’’
Sgt. Hernandes: ,,Kanal ist offen!’’

Gen. O’Neill: ,,Was gibt es, Major?’’
Maj. Blackhorse: ,,Bei der Flotte handelt es sich um Goa’Uld Ha’Taks! Sie werden in zirka 12 Stunden im Sonnensystem ankommen!’’
Gen. O’Neill: ,,Verstanden! Ich lasse alle Schiffe in Alarmbereitschaft versetzten. Um wie viele Schiffe handelt es sich?’’
Maj. Blackhorse: ,,14 Ha’Taks, zwei Flaggschiffe und 31 Al’Kesh. An Bord sind nur Goa’Uld und Jaffa. Ich bin der Meinung, dass das die übrigen Goa’Uld sind, die einen letzten verzweifelten Angriff starten. Sie sind keine große Gefahr für uns.’’

Gen. O’Neill: ,,Das mag sein, aber Hochmut kommt vor dem Fall! Kommen sie nach Hause! O’Neill Ende.’’

Sgt. Hernandes: ,,Kanal geschlossen! Fliegen wir zur Erde?’’
Maj. Blackhorse: ,,Sicher, Maximalgeschwindigkeit!’’


130 Minuten später (Sol-System):
Die Merkur trat aus dem Hyperraum aus und flog in Richtung Erde.
Dort wartete bereits die Armada der Erde, bestehend aus zwei Kampfsternen, Zerstörern, Kampfkreuzern und der Merkur. Es waren über 50 große Einheiten mobilisiert worden, um die Erde zu schützen.
Hinzu kamen noch 800 F-302er, Flugabwehr der Erde und Abfangjäger sowie die ersten drei Staffeln F-307er.

SFS POSEIDON:
General O’Neill hatte das Kommando über das Flaggschiff übernommen und stand nun auf der Brücke.

Gen. O’Neill: ,,Captain, Statusbericht!’’
Cpt. Anderson: ,,Alle Schiffe melden Bereitschaft! Ich hätte da nur eine Frage, Sir!’’
Gen. O’Neill: ,,Raus damit!’’
Cpt. Anderson: ,,Wieso machen wir die Flotte bereit, wenn der Feind erst in 10 Stunden hier eintrifft?’’
Gen. O’Neill: ,,Ganz einfach! Ich beabsichtige, mit 30 Schiffen zum Feind vorzustoßen und ihn außerhalb des Sonnensystems zum Kampf zu zwingen. Wieso soll die Erde immer in Gefahr geraten? Außerdem lassen wir genug Schiffe zurück, um die Erde zu beschützen.’’
Cpt. Anderson: ,,Verstanden, Sir!’’

Gen. O’Neill: ,,An die Flottillen 1-3! Hyperantrieb anwerfen und der POSEIDON folgen. Admiral Adama übernimmt das Kommando über die Schutzflotte.’’
Cpt. Anderson: ,,Befehle sind gegeben!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann in den Hyperraum!’’

Die Flottillen 1-3 unter Führung der POSEIDON gingen in den Hyperraum.

5 Stunden später:
Im 64-W-Milchstraßen System öffnete sich ein Hyperraumfenster und die Flottillen 1-3, der irdischen Flotte, traten wieder in den Normalraum ein.

Nur Sekunden später eröffneten die Goa’Uld Schiffe das Feuer und ließen die Schutzschilde der irdischen Schiffe orange aufleuchten.
Kurz darauf explodierte das erste Ha’Tak und dann ein zweites, doch auch die Erde hatte Verluste.
Die ATLAS, ein Schiff der DD-305 Klasse, wurde zerstört und das Raumschiff KASSANDRA wurde Kampf- und Manövrierunfähig geschossen. Die Besatzung konnte sich jedoch auf die ÖDIPUS beamen.

SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Bericht!’’
Lt. Pressman: ,,Die ATLAS wurde zerstört! Die Ha’Taks konzentrieren ihr Feuer alle auf ein einziges Schiff, dagegen kommt auch keine 305 an!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann machen wir das eben nach! Alle Schiffe sollen ihr Feuer auf immer nur ein Schiff konzentrieren!’’

Die irdische Flotte formierte sich und schoss mit allen Waffen auf die Ha’Taks.
Jeweils nur je zwei Schüsse, aus allen Schiffen, zerstörten den Schutzschildgenerator, prallten auf die äußere Hülle und zerstörten es.

Dies wiederholte sich noch 12 mal, doch dann griff die Flotte die Flaggschiffe an.
Diese Flaggschiffe waren, was die Bewaffnung anging, den 305ern ebenbürtig.

SFS POSEIDON:
Cpt. Anderson: ,,Sir, Prioritäts-Hyperfunkspruch von der Erde!’’
Gen. O’Neill: ,,Lesen sie vor!’’
Cpt. Anderson: ,,Achtung, Achtung! Eine zylonische Flotte bewegt sich auf die Erde zu. Feind alleine zu besiegen unmöglich, bitten um Hilfe!’’
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BeitragVerfasst am: 26.10.2007, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zwei neue Kapitel (Feedbacks wären mal schön.....) :


Der Angriff auf die Erde

SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Was?!’’
Lt. Pressman: ,,Sir, die Meldung ist bestätigt!’’
Gen. O’Neill: ,,Und das zu diesem Zeitpunkt! Wie lange brauchen wir noch für die Flaggschiffe?’’
Cpt. Anderson: ,,Das eine ist schwer beschädigt, aber das andere ist noch beinahe unbeschädigt.’’
Gen. O’Neill: ,,Weiter angreifen, mit allem, was wir haben!’’
Lt. Pressman: ,,Sir, sie sollten wissen, dass auch wenn wir die Schiffe schnell zerstören, sind wir fünf Stunden von der Erde entfernt.’’
Gen. O’Neill: ,,Trotzdem! Feuern sie aus allen Rohren!’’

Die irdische Flotte feuerte schon seit Minuten auf die Goa’Uld und endlich wurde das erste Flaggschiff zerstört.
Auf dieselbe Weise verfuhr man mit dem anderen Flaggschiff, das schon nach zwei Minuten in der Mitte auseinander brach und dessen Wrackteile sich im Vakuum des Weltraums zerstreuten.

Cpt. Anderson: ,,Das waren also die Goa’Uld!’’
Gen. O’Neill: ,,Da wäre ich mir nicht so sicher..... Goa’Uld sind wie Kakerlaken, man kann sie einfach nicht töten. Berechnen sie einen Kurs zur Erde, mit Maximalgeschwindigkeit.’’
Lt. Pressman: ,,Sir, auch wenn wir jetzt losfliegen, dann kommen wir immer noch 70 Minuten zu spät!’’
Gen. O’Neill: ,,Dann los, in den Hyperraum!’’
Lt. Pressman: ,,Was wird mit der KASSANDRA?’’
Gen. O’Neill: ,,Die muss alleine nach Hause kommen! Wir haben jetzt keine Zeit, um ihnen zu helfen. In den Hyperraum!’’

Die Flotte öffnete ein Hyperraumfenster und drang in den Hyperraum ein.

SFS GALACTICA (3 Stunden 50 Minuten später):
Sgt. Dualla: ,,Sir, die Flotte ist bereit!’’
Lt. Gaeta: ,,Admiral, Waffen und Schilde sind geladen! Feindflotte trifft in zwei Minuten ein!’’
Adm. Adama: ,,Sind Apollo, Starbuck, Hot Dog und Kat mit ihren Geschwadern draußen?’’
Sgt. Dualla: ,,Ja, sie haben das Kommando über die je 24 Maschinen übernommen.’’
Adm. Adama: ,,Dee, geben sie mir Apollo!’’
Sgt. Dualla: ,,Sie können sprechen.’’

Maj. Adama: ,,Hier Apollo!’’
Adm. Adama: ,,Geh mit deinem Geschwader im der Ionosphäre in Stellung. Lass ja keine Atomraketen durch, zur Not, rammt die Raketen mit den Jägern und benutzt aber vorher den Schleudersitz!’’
Maj. Adama: ,,In Ordnung, Sir!’’

Das Geschwader wendete und flog die Ionosphäre der Erde an.

Im selben Augenblick, als das Geschwader in die Ionosphäre eintrat, verließ eine zylonische Flotte, bestehend aus 51 Einheiten, den Hyperraum.

Kaum waren die Zylonen aus dem Hyperraum ausgetreten, wurden sie schon mit allem beschossen, was die Flotte zu bieten hatte.
12 Basisschiffe wurden sofort zerstört und 10 weitere leicht oder schwer beschädigt.

Doch 39 Basisschiffe waren mehr als genug, um zwei Flottillen zu beschäftigen.
Sofort nach ihrer Ankunft feuerten sie mehrere Atombomben ab, die jedoch alle, Dank der Vorahnungen von Admiral Adama, abgefangen werden.

Die Schlacht tobte nun schon 50 Minuten und die Flotte der Erde unterlag immer mehr.
Inzwischen waren 10 Schiffe der Erde zerstört und mehrere Kampfunfähig geschossen worden.

Doch auch die Zylonen waren dezimiert worden. Dazu hatten vor allem die drei Antikerverteidigungssaatelliten beigetragen, die vor kurzen erst fertiggestellt worden waren, auf deren Konto alleine 10 Basisschiffe gegangen waren, bevor auch sie zerstört wurden.

Die GALACTICA und die PEGASUS hatten sich zusammen durch die feindlichen Linien gekämpft, doch auch sie hatten schwere Schäden erlitten.

Die Mondbasis Luna 1 hielt, wie ein Fels in der Brandung, den Angriffen stand.
Die Marines lieferten sich Bodenkämpfe mit den Zylonen und eine Atomrakete nach der anderen verließ ihr Depot.
General Runge gab immer wieder, unermütlich Befehle, während die Kommandoeinrichtung unter schwerem Feuer erbebte.

Doch so tapfer sich die Terraner auch wehrten, sie mussten unterliegen.

Schon wieder explodierte eine DD-305 und in jeder Sekunde explodierten Abfangjäger.

SFS GALACTICA:
Lt. Gaeta: ,,Sir, Hüllenbrüche auf den Decks acht, neun und zehn! Die Schilde sind runter auf 28%!’’
Sgt. Dualla: ,,Admiral, Apollo meldet, dass vier Atomraketen durchgekommen sind! Er kann sie nicht verfolgen!’’
Adm. Adama: ,,Gaeta, feuern sie alle Mark 8 und 9 ab! Wir haben nichts mehr zu verlieren!’’
Lt. Gaeta: ,,Sir, eine Flotte nähert sich im Hyperraum!’’
Adm. Adama: ,,Ist es unsere Flotte?’’

Lt. Gaeta: ,,Nein, sie ist unbekannten Ursprungs! 54 Einheiten verlassen den Hyperraum!’’

Kaum hatte der Lieutenant die Worte ausgesprochen, kamen die 54 Einheiten im Solsystem an.

Adm. Adama: ,,Gaeta, was tut die Flotte?’’
Lt. Gaeta: ,,Sie... Sie.... Greifen die Zylonen an! Bei den Göttern, da explodiert ein Basisschiff nach dem anderen! Man ruft uns!’’

Adm. Adama: ,,Auf den Schirm!’’

Auf dem großen Hauptschirm des CIC’s erschien das Gesicht eines Serakin.

Serakin: ,,Erdenschiff, hier ist Vize Admiral Warrick! Wir sind gekommen, um unseren Freunden zu helfen!’’
Adm. Adama: ,,Danke, Admiral! Ich glaub, ich hab schon mal von ihnen gehört!’’
Adm. Warrick: ,,Ich bin ein Freund von SG-1!’’
Adm. Adama: ,,Ja, General O’Neill hat mir von ihnen erzählt. Reden wir später weiter, machen wir erst mal die Zylonen fertig!’’
Adm. Warrick: ,,Einverstanden!’’

Dank den Serakin fand die Schlacht ein schnelles, für die Zylonen schmerzhaftes, Ende.

Die Raumschiffe der Serakin, zigarrenartig mit abgeflachten Heck, waren leicht stärker als BC-304er, rieben, zusammen mit den restlichen 10 Schiffen der Erdflotte, die Zylonen auf.
Mit vereinten Kräften explodierte alle 20 Sekunden ein Basisschiff und auch zylonische Jäger verschwanden immer mehr.

12 Minuten nach Eintreffen der serakinschen Flotte, war das Solsystem frei von Zylonen, doch der Preis, den die Erde zahlen musste, war zu hoch.


SFS POSEIDON:
Cpt. Anderson: ,,Sir, wir treten aus dem Hyperraum aus!’’
Gen. O’Neill: ,,Jetzt bin ich mal gespannt! Der Funkspruch von Admiral Adama war nicht gerade aufschlussreich.... Ich mach mir Sorgen, um die Erde!’’
Lt. Pressman: ,, Ich mir auch, Sir! Wie viele Tote sind es wohl diesmal?’’
Gen. O’Neill (seufzend): ,,Ja, das frage ich mich auch. Hyperantrieb deaktivieren!’’

Im Solsystem, das voll mit Raumschifftrümmern war, öffnete sich das Hyperraumfenster und die Flotte trat aus.

Cpt. Anderson: ,,Sir, die GALACTICA ruft uns!’’
Gen. O’Neill: ,,Auf den Schirm!’’

Adm. Adama: ,,Willkommen zu Hause, General! Hier ist übrigens ein Serakin, der sie sprechen will.’’
Gen. O’Neill: ,,Es ist schön, zu Hause zu sein! Bleiben sie in der Leitung, wir machen eine Konferenzschaltung.’’
Cpt. Anderson: ,,Ich gebe den serakinschen Admiral jetzt dazu.’’

Der Bildschirm teilte sich in zwei Bereiche und auf dem linken Teil konnte Mann nun das Gesicht von Warrik sehen.

Gen. O’Neill (überrascht): ,,Warrik!? Das ist aber ne Überraschung!’’
Adm. Warrik: ,,Es ist schön, dich wieder zu sehen!’’
Gen. O’Neill: ,,Wie bist du beim Militär gelandet? Ich dachte, du hättest einen Job als Frachterpilot.’’
Adm. Warrik: ,,Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.’’
Gen. O’Neill: ,,Ich bin ganz Ohr!’’
Adm. Warrik: ,,Vor 3 1/2 Jahren hat mir meine Arbeitgeberin gekündigt und ich musste mir einen neuen Job suchen..... ich fand ihn bei der serakinschen Verteidigungsflotte. Als es dann vor drei Jahren zu Angriffen durch die Goa’Uld und die Lucianer Allianz kam, stieg ich schnell zum Captain auf. Vor einem halben Jahr wurden dann mehrere Außenposten angegriffen, dort kamen wir zum ersten Mal auf die Spur der Zylonen.
Ich sollte mit einer Flotte ihren Spuren flogen und fanden schließlich eine zylonische Angriffsflotte. Schon in den ersten Minuten starben die kommandierenden Offiziere und ich musste das Kommando übernehmen. Nach diesem Kampf hatte ich mir das Vertrauen meiner Vorgesetzten erarbeitet. Nachdem wir herausfanden, dass die Zylonen auf euer System zu flogen, beförderte man mich zum Admiral und gab mir den Auftrag euch zu helfen, als Zeichen der Freundschaft.’’

Gen. O’Neill: ,,Die Menschheit dankt euch für eure Hilfe! Werdet ihr noch ein wenig hier bleiben?’’
Adm. Warrik: ,,Sicher. Können wir irgendwo landen?’’
Gen. O’Neill: ,,Auf dem Landefeld von Luna 1 ist genügend Platz. Ihr könnt dort landen und euch im Raumhafen aufhalten. Ich werde dich rufen lassen, wenn etwas ist.’’
Adm. Warrick: ,,Verstanden, O’Neill! Warrick Ende!’’

Der Ausschnitt mit Warrick verschwand und Admiral Adamas Gesicht nahm wieder den ganzen Bildschirm ein.

Adm. Adama (traurig): ,,Ich habe gerade die ersten Hochrechnungen von Dee bekommen!’’
Gen. O’Neill (resignierend): ,,Ich höre.’’
Adm. Adama: ,,Wir haben 10 Schiffe, alles Zerstörer der 305-Klasse, verloren. Glücklicherweise konnten sich die meisten Besatzungsmitglieder durch den Transporter oder die nachträglich eingebauten Rettungskapseln retten. Trotzdem haben wir 500 Mann verloren. Dazu kommen noch 100 F-302er-Piloten. Die genaue Anzahl der Toten, der Atombombeneinschläge, steht noch nicht fest.’’
Gen. O’Neill (mit zittriger Stimme): ,,Danke Admiral..... Beamen sie sich ins Hauptquartier auf Luna 1. Ich werde eine Notfallbesprechung einberufen!’’
Adm. Adama: ,,Aye, Sir.’’

Der Bildschirm deaktivierte sich und General O’Neill stand auf.

Gen. O’Neill: ,,Captain, sie übernehmen das Kommando! Nachdem sie mich rüber gebeamt haben, legen sie eine Schweigeminute ein.’’
Cpt. Anderson: ,,Aye, Sir!’’

Der General verschwand im Licht des Transporters und tauchte auf Luna 1 wieder auf.
Nur wenige Sekunden später erschien Admiral Adama, auf dieselbe Weise, neben ihm.
Gemeinsam begaben sie sich zum Konferenzsaal.

30 Minuten später (Space Force Konferenzsaal):
Innerhalb kürzester Zeit hatten sich verschiedene Militärs und Politiker versammelt.
Darunter waren, außer General O’Neill und Admiral Adama, noch Präsident Hayes, General Runge, Colonel Carter, Botschafter Thor, Kim Jong-Il aus Nordkorea und die Oberhäupter aller anderen Länder, die noch nicht den vereinten irdischen Staaten beigetreten waren. Die Serakin waren durch Warrik und seinen Adjutanten Henann vertreten.

Präs. Hayes: ,,General, wie sieht es aus?’’
Gen. O’Neill: ,,Schlecht, Mr. Präsident! Wir haben 10 Zerstörer und 100 F-302er verloren. Insgesamt 608 Soldaten sind umgekommen. Zudem 137 Marines auf Luna. Dazu kamen gerade die ersten Zahlen, zu zivilen Opfern.
Atomraketen Nummer 1 und 2 schlugen in Westafrika, genauer gesagt in Kamerun, ein. Im Umkreis der Detonation lebten 1,52 Millionen Menschen. Und die anderen beiden....’’

Kim Jong-il (Staatsoberhaupt Nordkorea), ziemlich wütend: ,,Trafen Nordkorea! 2 Millionen Tote! Daran sind nur sie Schuld!’’
Gen. O’Neill: ,,Wie darf ich das denn verstehen?’’
Kim Jong-il: ,,Sie haben die Raumschiffe, also haben sie die Verantwortung über die Bevölkerung!’’
Gen. O’Neill: ,,Ziehen sie sich nicht aus der Affäre! Sie gehören zu den letzten fünf Ländern, die noch nicht beigetreten sind! Sie isolieren sich, wollen ihre Streitkräfte nicht einsetzten und dann beschweren sie sich, wenn ihr Land betroffen wird! (er guckt die Staatsoberhäupter an) Das gilt auch für sie!’’

Kim Jong-il lief rot an und verließ den Raum. Die anderen Staatsoberhäupter taten es ihm nach.

Gen. O’Neill (zu Präs. Hayes): ,,Entschuldigung, Sir! Ich hätte nicht so ausrasten sollen.’’
Präs. Hayes: ,,Schon gut Jack, wenn sie es nicht getan hätten, wäre ich es gewesen.’’

Thor: ,,Im Namen der Asgard möchte ich euch unser Bedauern aussprechen!’’
Präs. Hayes: ,,Danke Thor!’’

Adm. Warrik: ,,Mr. Präsident, ich habe vorhin einen Hyperfunkgespräch mit meinen Vorgesetzten geführt. Man hat mir erlaubt, mit meiner Flotte hier zubleiben und euch zu unterstützen, aber nur solange, bis eure Flotte wieder volle Stärke besitzt.’’
Präs. Hayes: ,,Danke, dass wissen wir zu schätzen. Du kannst deine Schiffe auf Luna 1 und dem neuen Landefeld von Washington D.C. landen.’’
Adm. Warrik: ,,Das werde ich tun, danke.’’

Kurz darauf wurde die Sitzung beendet und die Teilnehmer wandten sich wieder ihren Aufgaben zu.
An diesem Tag trauerte das ganze Solsystem.


2 Wochen später (Luna 1; Büro von General O’Neill):
Jack O’Neill saß, wie jeden Tag, an seinem Schreibtisch und sah Unterlagen durch.
Nachdem er gerade die Statistiken der Werften durchgesehen hatte, atmete er tief durch, stand auf und wandte sich zu dem großen Fenster, durch das man einen Teil des Raumhafens einsehen konnte.
Im selben Moment kam der Verbindungsoffizier des BND, Major Albrecht Klein, herein.
Die Ordonanz des Generals rief nur noch:
,,Tut mir Leid Sir, ich sagte ihm, dass sie nicht gestört werden wollen!’’

Gen. O’Neill: ,,Schon gut Lieutenant! (zu Maj. Klein) Was gibt es Major?’’
Maj. Klein: ,,Sir, einer unserer Agenten hat soeben berichtet, dass es in Nordkorea zu einem Staatsstreich kam!’’
Gen. O’Neill: ,,Wer rebelliert denn?’’
Maj. Klein: ,,Das Volk, unser Agent dort berichtete, dass die Bevölkerung in die Vereinten irdischen Staaten will und nicht mehr isoliert leben möchte.’’
Gen. O’Neill: ,,Dasselbe passiert im Moment auch in den anderen Ländern, die noch nicht beigetreten sind. Anscheinend haben die Menschen doch ein Gehirn... Na ja, hat der Staatsstreich denn geklappt?’’
Maj. Klein: ,,Im Moment sieht es ganz so aus! Die Nordkoreaner wollen endlich eine Republik und den vereinten irdischen Staaten beitreten, sogar große Teile des Militärs unterstützen sie.’’

Gen. O’Neill: ,,Ironie des Schicksals! Bei jedem Angriff der Zylonen rückt die Menschheit näher zusammen. Sie können gehen, Major!’’

Major Klein verließ das Büro und General O’Neill aktivierte den kleinen Bildschirm, der aus dem Schreibtisch ausfuhr. Sekunden später erschien darauf das Gesicht von Präsident Hayes.

Präs. Hayes: ,,Jack?’’
Gen. O’Neill: ,,Mr. Präsident, wissen sie schon von den Staatsstreichen, die in den Ländern, die noch nicht beigetreten, stattfinden?’’
Präs. Hayes: ,,Ja, wir wussten doch, dass es so kommen würde! Wir können nur abwarten, was sich daraus entwickelt.’’
Gen. O’Neill: ,,Gut Sir! Abwarten und Tee trinken....’’
__________________


Zeit des Umbruchs

ARD Sendehaus (18. Juni 2011; 20:00 Uhr ):
,,Hier ist das erste deutsche Fernsehen mit der Tagesschau!’’

Caroline Hamann: ,,Guten Abend! Heute haben wir eine Sondersendung zur aktuellen Lage in der Welt.
Ich war mit einem Kamerateam unterwegs und habe die Leute gefragt, was sie von allem halten.’’

Ein Bericht wurde eingestrahlt.
Frau Hamann steht mit einer älteren Frau vor der Kamera.

Fr. Hamann: ,,Was halten sie von der momentanen Lage auf der Welt?’’
Frau: ,,Ich fand es ganz furchtbar, als vor zwei Wochen diese Roboter angegriffen haben! So viele Menschen sind gestorben..... In meinem Alter fühlt man sich richtig schuldig, wenn man die jüngeren überlebt.’’
Fr. Hamann: ,,Verstehe! Was halten sie von den ganzen Staatsstreichen in Nordkorea und anderen Ländern?’’
Frau: ,,Nun, ich finde es gut, dass die Menschen dort sich dieses Regime nicht länger gefallen lassen. Ich hoffe die Menschen dort haben Erfolg.’’
Fr. Hamann: ,,Danke!’’

Ein weiterer Bericht wurde eingestrahlt.
Fr. Hamann steht neben einer Mutter, die einen Säugling auf dem Arm trägt.

Fr. Hamann: ,,Wie stehen sie zu den aktuellen Ereignissen?’’
Mutter : ,,Also, ich bin sehr besorgt. Ich stelle mir die ganze Zeit vor, was passiert wäre, wenn die Atombomben Deutschland getroffen hätten! Ich finde, die Space Force und vor allem dieser General O’Neill hätten unsere Flotte im Sonnensystem behalten sollen.’’
Fr. Hamann: ,,Was halten sie von den Serakin und den Asgard?’’
Mutter: ,,Oh, also ich bin denen dankbar, für dass, was sie für uns getan haben, aber sonst weiß ich noch nicht, was ich von denen halten soll.’’

Ein dritter Beitrag wurde eingeblendet.
Frau Hamann steht neben einer Gruppe von Skatern.

Fr. Hamann: ,,Was halten sie von den Staatsstreichen in Nordkorea?’’
Skater 1: ,,Voll korrekt, ey! Endlich verpissen sich die Kommis!’’
Fr. Hamann: ,,Ah ha! Was halten sie von den Serakin und den Asgard?’’
Skater 2: ,,Ey, die sehen doch voll geil aus! Und dann diese stilischen Schiffe und diese geilen Laserwaffen! Laser, Laser!’’
Fr. Hamann: ,,Ah ha.... Haben sie denn keine Vorbehalte gegen die beiden Völker?’’
Skater 3: ,,Ey ne, voll nicht! Die haben uns doch voll geholfen, gegen diese Zylonen! Voll: Metzel, Metzel!’’

Rückblende ins Studio:
Fr. Hamann: ,,Soweit zu den Kommentaren der Bevölkerung. Unser Auslandskorrespondent Walter Höhnstein war mit seinem Kamerateam in einer Washingtoner Kneipe, Sniders Bar, unterwegs und hat ein Exklusivinterview mit zwei Offizieren der Space Force.

Ein vierter Bericht wurde eingeblendet.
Major Ron Blackhorse und Sergeant Brandon Hernandes saßen an einem Tisch und tranken Bier.

Hr. Höhnstein: ,,Major, sie sind Kommandant der SFS MERKUR, Prototyp der Fregattenklasse 308.’’
Maj. Blackhorse: ,,Ja, das ist korrekt! Sergeant Hernandes ist mein Waffenoffizier.’’
Hr. Höhnstein: ,,Welche Meinung haben sie über General Jonathan O’Neill?’’
Maj. Blackhorse: ,,Ich halte ihn für einen guten Mann. Als er Kommandant des Stargate-Centers war, diente ich bei SG-18. Ich konnte mir also eine Meinung bilden.’’
Hr. Höhnstein: ,,Was ist mit ihnen Sergeant Hernandes?’’
Sgt. Hernandes: ,,Ich stimme dem Major zu.’’
Hr. Höhnstein: ,,Eine letzte Frage: Was wissen sie über die Gründung der Weltregierung?’’
Maj. Blackhorse: ,,Eigentlich ist der Name Weltregierung nur ein anderer Name für die vereinten irdischen Staaten, mit der Ausnahme, dass alle Länder dabei sind.’’
Hr. Höhnstein: ,,Danke, für dieses Interview!’’

Der Beitrag wurde ausgeblendet und man konnte wieder die Nachrichtensprecherin Caroline Hamann sehen. Im selben Moment bekommt sie zwei Seiten reingereicht.

Fr. Hamann: ,,Meine Damen und Herren, ich bekomme gerade einen Sonderbericht reingereicht!
Der Staatsstreich in Nordkorea wurde soeben beendet! Kim Jong-il wurde abgesetzt und eingesperrt.
Das Volk Nordkoreas will in zwei Wochen freie Demokratische Wahlen abhalten.....’’

Mitten im Satz wurde ihr ein weiterer Zettel reingereicht.

Fr. Hamann: ,,Meine Damen und Herren, soeben bekomme ich eine weitere Nachricht herein! Anscheinend wurden in den letzten Stunden alle Staatsstreiche erfolgreich beendet! Die einzelnen Länder wünschen die Aufnahme von Verhandlungen über einen Beitritt zu den vereinten irdischen Staaten.
Mehr Informationen heute Abend in den Tagesthemen. Das war das erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.’’


3 Woche später (Weißes Haus; Oval Office):
Der Präsident der vereinten irdischen Staaten Henry Hayes saß neben dem westlich orientierten nordkoreanischen Abgesandten Dongbang Lim.
Die beiden diskutierten über die Aufnahme in die vereinten Irdischen Staaten, als das rote Telefon klingelte und Präsident Hayes den Hörer abhob.

Präs. Hayes: ,,Hier Hayes, ich hoffe es ist wichtig!’’
Gen. O’Neill: ,,Mr. Präsident, hier General O’Neill!’’
Präs. Hayes: ,,Was gibt es, Jack?’’
Gen. O’Neill: ,,Auf den Straßen kommt es zu Ausschreitungen! Die Leute demonstrieren gegen die außerirdische Präsenz auf der Erde!’’
Präs. Hayes: ,,Verstehe, wo genau?’’

Im selben Moment sah er aus dem Fenster und bemerkte eine wütende Menge, mit Fackeln und Knüppeln, die vom Secret Service zurückgehalten wurden.

Präs. Hayes: ,,Jack, hat sich erledigt! Schicken sie mir jemanden, der damit klarkommt!’’
Gen. O’Neill: ,,Einen Moment!’’

Kaum waren die Worte ausgesprochen, erschienen Daniel Jackson, Teal’C und Captain Kara Thrace im Licht des Transporterstrahls.

Dr. Jackson: ,,Mr. Präsident! Sie brauchen Hilfe?’’
Präs. Hayes: ,,Ja, gehen sie da raus und beruhigen sie die Menge!’’
Cpt. Thrace: ,,Schon erledigt, Sir! Gehen wir Jungs!’’

Die drei verließen das Weiße Haus und gingen auf das Tor zu.

Dr. Jackson: ,,Ich werde versuchen die Menge zu beruhigen.’’
Cpt. Thrace: ,,Machen sie das, aber wenn es nicht klappt, dann müssen Teal’C und ich sie ,,beruhigen’’, nicht war?’’
Teal’C: ,,In der Tat, Captain Thrace! (er neigte den Kopf)

Sie traten durch das Tor, dass zwei Secret Service Agenten für sie öffneten ,stellten sich vor die Menge und Dr. Jackson rief:
,,Leute, beruhigt euch! Es gibt keinen Grund, sich so aufzuregen!’’
Skinhead: ,,Dann sollen die Aliens verschwinden (er zeigte auf Teal’C)! Wenn die alle weg sind, ist alles wieder okay!’’
Dr. Jackson: ,,Diese ,,Aliens’’ haben euch schon ein Dutzend mal das Leben gerettet, ist das etwa der Dank?’’

Als Antwort, wurde er von einem Stein am Kopf getroffen und fiel zu Boden.

Cpt. Thrace: ,,Okay, das war eine klare Antwort! Teal’C, Plan B!’’
Teal’C: ,,Ich bin auch dafür, Captain!’’

Der Skinhead, der den Stein geworfen hatte, ging auf Teal’C los, doch der ehemalige Primus streckte ihn gekonnt mit einem Schlag nieder. Er stand noch drei Mal auf, doch am Ende blieb er ohnmächtig und mit einer gebrochenen Nase auf der Straße liegen.

Ein weiterer Skinhead versuchte sein Glück bei Starbuck, doch die Pilotin benutzte einen Schulterwurf der den Angreifer auf der harten Straße landen ließ und ihm zu allem Überfluss die Schulter auskugelte.

Inzwischen war Doktor Jackson wieder aufgestanden und stand bei einem Agenten des Secret Service.
Nach dem kurzen Gespräch wandte er sich um und rief:
,,Hören sie mir zu! Man hat mich soeben darüber informiert, dass der Präsident der V.I.S. sich genötigt sieht, den Notstand auszurufen, wenn sie nicht sofort mit diesem Unsinn aufhören.’’

Da niemand aufhörte sich zu prügeln, nahm Doktor Jackson sein Funkgerät und sprach hinein:
,,Jumper I , II und III enttarnen!’’

Im selben Augenblick enttarnten sich drei Puddel Jumper, die man dank der Koboldatenbank nachbauen konnte.
Beinahe gleichzeitig hörten die Ausschreitungen auf und alle sahen Daniel Jackson an.
Dieser sagte nur: ,,So, wenn sie alle nicht mit diesem Unsinn aufhören und zwar für alle Zeiten, dann bringen wir sie durchs Stargate zu den Goa’Uld, oder anderen feindlichen Spezies und sie können sich so verteidigen, wie sie es für richtig halten.’’

Nach dieser kleinen Ansprache blieb die Menge ganz ruhig und lies sich ohne großen Wiederstand von den bewaffneten Einheiten abführen, die aus den gelandeten Jumpern ausgestiegen waren.

24 Stunden später (Weißes Haus; Oval Office):
Präs. Hayes: ,,Ich habe sie alle herbestellt, um über die Anti-Alien Bewegung zu sprechen, die überall auf der Erde Fuß fasst. Ihre Vorschläge, bitte!’’

Er sah die Anwesenden an, die an dem langen Tisch saßen. Darunter waren General Jack O’Neill, Admiral Adama, Dr. Daniel Jackson, Teal’C, Lt.Col. Carter und Richard Woolsey.

Dr. Jackson: ,,Wir haben doch noch diese Dokumentation über das Stargate Center!’’
Gen. O’Neill: ,,Meinst du die von diesem.... Diesem: Emmett Bregman?’’
Dr. Jackson. ,,Genau die!’’
Präs. Hayes: ,,Genau, so was meine ich! Die werden wir die Tage im Fernsehen ausstrahlen. Mister Woolsey, dass übernehmen sie!’’
Mr. Woolsey: ,,Verstanden, Mister Präsident!’’
Präs. Hayes: ,,Das wird den Brand erst mal eindämmen, aber wir brauchen noch was, mit dem wir den Brand löschen können.’’
Cpt. Thrace. ,,Wie wär’s, wenn wir die Anführer der Bewegungen WIRKLICH zu den Goa’Uld schicken?’’
Präs. Hayes: ,,Sind sie irre?! Die armen Goa’Uld! (er überlegte kurz) Wir behalten es im Hinterkopf!’’
Mr. Woolsey: ,,Wir könnten die Anführer doch durch das Stargate Center und Luna 1 führen, dann können sie sich selbst von allem überzeugen.’’
Gen. O’Neill: ,,Klingt gut! Aber wenn es so kommt, dann halten sie diese Spinner von mir fern!’’
Präs. Hayes: ,,Gut, als erstes werden wir die Dokumentation ausstrahlen und danach die Anführer der Bewegung durch das Stargate Center und durch Luna 1 führen. Die Sitzung ist beendet!’’

20 Stunden später:
In diesem Moment saßen die meisten Menschen auf der Erde vor ihrem Fernseher, oder vor einer der vielen Leinwände, die man extra für dieses Ereignis aufgestellt hatte.
Sie alle sahen sich den ,,Stargate Report’’ an und vielen von ihnen öffnete er die Augen.
Nach dieser zwei Stunden dauernden Informationssendung, war Emmet Bregman ein berühmter Mann.

24 Stunden später:
Richard Woolsey und Doktor Jackson führten die Anführer der Anti-Alien Bewegung durch das Stargate Center und anschließend durch Luna 1 auf dem Mond.
Vielen von ihnen zeigte es, was für eine Verantwortung es ist, die Erde zu beschützten, doch
einige von ihnen waren dennoch der Meinung, dass die Anwesenheit von Außerirdischen nicht nötig sei, trotzdem erklärten sich alle damit einverstanden, nicht mehr in der Öffentlichkeit zu demonstrieren, oder Ärger zu machen.

[u]2 Tage später (Petersplatz; Sonderansprache von Bennedikt XVI.):[/U
]Papst Bennedikt XVI. hielt an diesem Tag eine Sonderansprache an die Christen in aller Welt.

Bennedikt XVI.: ,,Meine Kinder! Ich wende mich heute an euch, um über Nächstenliebe zu sprechen!
Viele von euch sind gegen die außerirdischen Verbündeten der Erde, doch in der Bibel steht:
Wohl dem Mann, der zum Helfen bereit ist, der dass Seine ordnet, wie es recht ist. Und sie haben geholfen! Und ich warne all die, die dennoch ihre Hand im Zorn erheben wollen, denn wer Wind sät wird Sturm ernten!
In Wirklichkeit müssen wir unseren Freunden dankbar sein, denn Selig sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt! Und nun, lasset uns beten!‘‘

Die Anwesenden senkten ihr Haupt und taten es dem Papst nach.
Mitten in der Menge stand eine große, blonde Frau, die von dieser Ansprache sehr bewegt schien.
Sie dachte nur: ,,Wären sie doch alle so!‘‘

Die Zylonen Modell 6 senkte ihr Haupt und betete.

Fortsetzung folgt

PS: Zur Geschichte passt wohl dieser Youtube Clip gut: http://www.youtube.com/watch?v=fL48AMvYRVA
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe es stört nicht wenn ich nicht immer regelmäßig FB gebe. Irgendwie lese ich deine FF immer aber die FB's vergesse ich. *schäm*

So die GoaUld sind also vernichtet. Sehr gut. Aber wie gesagt: Kakerlaken kriegt man nie ganz tot.

Auch das Bündnis mit den wraith fande ich gut. Wir auch Zeit, dass sie die menshcen akzeptieren als die Dominante Spezies.

Hmm der letzte Kampf...pro Kampf der passiert wir die Erde eine Einheit immer ähnlicher. Leider gab es trotzdem viele Tote.

Lg Felix
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Atlan
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Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

@Felix: Ist nicht schlimm, wenn du nicht regelmäßig feedbackst.
Das mit der Einheit: Es ist immer so, dass sich die Mächte immer nur vor dem stärkeren fürchten. Ironischerweise sind also die Zylonen die Urheber einer irdischen Weltregierung Winken

Nun zwei weitere Kapitel:


Halla Li oder: Starbuck’s Zylonenjagd

Büro von Admiral Adama (Luna 1):
Admiral William Adama saß in seinem Zweitbüro auf Luna 1 und sah die Berichte der Umschulungsarbeiten, der Galactica Besatzung durch, als Chief Galen Tyrol, stellvertretender Chefingenieur, eintrat.

Chief Tyrol: ,,Sir, darf ich sie stören?’’
Adm. Adama: ,,Sicher Chief, was gibt es?’’
Chief: ,,Wir haben mit den Umbauarbeiten an der Galactica begonnen. Wir haben den Backbordhangar entlüftet und wieder funktionsfähig gemacht und beginnen mit der Umstellung der Startröhren, auf F-307er.’’
Adm. Adama: ,,Gut, sonst noch etwas?’’
Chief Tyrol: ,,Sir, wenn ich fragen darf, was passiert mit den letzten Vipern?’’
Adm. Adama: ,,Sie kommen in den Lagerraum und später in das Flottenmuseum, ich will aber, dass sie vor Glanz strahlen, vor allem die Mark II ! Und wenn sie schon mal da sind.... Sind die PEGASUS und die ARACHNE schon für das Terraforming aufgerüstet?’’
Chief Tyrol: ,,In einer Stunde, Sir! Sie werden dann zum Mars aufbrechen.’’
Adm. Adama: ,,Gut, wegtreten!’’

Der Chief salutierte und verließ das Büro.
Admiral Adama wollte sich wieder den Berichten zu wenden, doch in diesem Moment hörte er den nervigen Ton des Telekoms. Er dachte nur: ,,Ich muss mir endlich mal einen neuen Klingelton zu legen. Mal sehen, wer das ist...’’

Durch einen Knopfdruck aktivierte er den Bildschirm, der aus dem Schreibtisch fuhr.
Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von Major Albrecht Klein, Offizier des United Earth Militäry Defence Service.
Der Admiral war erstaunt, den Abwehroffizier zu sehen, da dieser normalerweise mit General O’Neill sprach.
Er fragte: ,,Major, was gibt es?’’

Maj. Klein: ,,Admiral, ist General O’Neill nicht da? Man hat mich zu ihnen durchgestellt.’’
Adm. Adama: ,,Der General ist beim Rat der Vereinten Staaten, wegen irgend so einem Antrag! Sie können auch mit mir sprechen!’’
Maj. Klein: ,,Ja, natürlich, Sir! Es scheint so, dass sich Zylonen auf der Erde aufhalten! Ich habe es soeben erfahren.’’
Adm. Adama: ,,Und damit wollten sie zu O’Neill, obwohl sie wissen, dass ich mich Monate mit denen herum geqüalt haben?’’
Maj. Klein: ,,Schon, aber General O’Neill ist der Befehlshaber der Flotte und da dachte ich, er sollte es zu erst erfahren.’’
Adm. Adama: ,,Nun gut, belassen wir es dabei! Wie haben sie von den Zylonen erfahren?’’
Maj. Klein: ,,Wie sie wissen, stationiert unsere Flotte ja die neuen Verteidigungssatelliten und dabei hat die ÖDIPUS die Lebenszeichen eines Zylonen aufgefangen. Anscheinend benutzen sie seit neustem Lebenszeichenunterdrücker.’’
Adm. Adama: ,,Nur einer?’’
Maj. Klein: ,,Im Moment sieht es so aus, es könnten aber auch noch mehr sein.’’
Adm. Adama: ,,Dann müssen wir sofort handeln! Geben sie mir die Koordinaten des letzten bekannten Aufenthaltsort des Zylonen! Ich werde meine besten Leute drauf ansetzten!’’

14 Stunden später (Flughafen Rom-Fiumicino; Sicherheitskontrolle):
Captain Kara Thrace und Major Lee Adama standen in der Schlange der Sicherheitskontrolle.
Sie hatten von Admiral Adama den Auftrag bekommen, sich des Zylonen anzunehmen, doch Starbuck störte das Verkehrsmittel, mit dem sie nach Rom fliegen mussten.
,,Nein Starbuck, sie können nicht mit einer Jagdmaschine fliegen und sich auch nicht beamen lassen! Sie dürfen nicht auffallen!’’ , äffte Captain Thrace im Stillen den Admiral nach. ,,Wenn’s wenigstens die erste Klasse gewesen wäre, aber nein, es musste ja die Touristenklasse sein! Wenigstens sind wir gleich dran und können raus, aus diesem Ameisenhaufen.’’, dachte sie, während sie immer weiter in Richtung der Sicherheitsüberprüfung geschupst wurde.

Dann war sie endlich an der Reihe.
Der Sicherheitsbeamte tastete sie mit dem Metalldetektor ab.
In diesem Augenblick dachte sie: ,,Gut, dass wir nur Zat’s dabeihaben, ich hab keine Lust Aufsehen zu erregen.’’

Nach 30 Minuten standen Starbuck und Apollo endlich vor dem Fughafen.
Cpt. Thrace: ,,So, wohin zuerst?’’
Maj. Adama: ,,Wir haben die Fotos der uns bekannten Zylonen dabei, also sollten wir uns mal umhören, ob jemand einen von ihnen gesehen hat.’’
Cpt. Thrace: ,,Na gut! Fangen wir an!’’

Den ganzen Nachmittag verbrachten die beiden damit, den Zylonen zu suchen, doch jedes Mal, wenn sie jemandem die Fotos zeigten, gab es nur ein stummes Kopf schütteln oder eine einfache Verneinung.
Als die beiden am Abend in der Bar ihres Hotels saßen, waren sie müde und deprimiert darüber, dass sie noch nicht erfolgreich gewesen waren.

Kara Thrace seufzte und nahm einen Schluck aus seinem Bierglas und sagte dann: ,,Sag mal, wo wollen wir morgen weitermachen?’’
Lee Adama, die ebenfalls einen großen Schluck aus ihrem Glas nahm, antwortete: ,,Wenn man bedenkt, wie gläubig die Zylonen sind, sollten wir mal in der Umgebung des Vatikans nachsehen, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass wir keinen Toaster schnappen.’’
Kara Thrace: ,,Immer der Pessimist!’’

Die beiden tranken weiterund sie merkten nicht, dass sich ihnen von hinten eine Person näherte.
Als die Hände der Person je einen der beiden auf die Schulter klopfte, drehten sich die beiden reflexartig um und blickten in das gebräunte Gesicht von Laura Roslin.

Kara fand als erste die Sprache wieder.
Cpt. Thrace: ,,Frau Präsident, dass ist aber ne Überraschung!’’
Laura Roslin: ,,Ja, das stimmt! Aber ich bin nicht mehr Präsidentin, also sagen sie einfach Laura.’’
Maj. Adama: ,,Gut, ...Laura! Was machen sie in Rom?’’
Laura Roslin: ,,Ich mache Urlaub! Außerdem hat mich Bill angerufen und mir gesagt, wo ich sie finden kann. Kommen sie jetzt mal mit.’’

Captain Thrace und Major Adama tranken noch schnell aus und folgten dann Laura Roslin zu ihrem Zimmer.
Als sie endlich vor der Tür standen, sah sich Laura Roslin noch mal um und öffnete dann die Tür zum Hotelzimmer.

Als sie im Zimmer waren und Laura Roslin hinter ihnen die Tür schloss, fragte Lee Adama:
,,Sagen sie, warum diese Geheimnistuerei?’’
Nachdem Laura Roslin die Vorhänge zugezogen hatte, sah sie auf die Uhr und antwortete:
,,Das werden sie gleich sehen, Major! Ihr Vater sagte, die Lieferung kommt in 10, 9, 8, 7...’’
Cpt. Thrace: ,,Was für eine Lieferung?’’

Im selben Moment erschien eine Kiste auf dem Bett.

Laura Roslin: ,,Diese Lieferung! Bill meinte, es wäre ein modifizierter Lebenszeichendetektor, zwei 9mm samt extra Munition, zwei Wraithbetäuber, Funkgeräte, eine Blend- und eine Handgranate und die Prototypen einer neuen Schutzweste. Was für einen Kleinkrieg wollen sie eigentlich führen?’’
Da erzählten Kara und Lee von ihrem Auftrag, von dem Zylon und Laura Roslin antwortete nur:
,,Sie beide schaffen das schon! Wenn sie den Zylonen nicht mehr brauchen, werfen sie ihn aus der Luftschleuse!’’

Nach diesem Gespräch verabschiedeten sie sich von einander und Kara und Lee verließen das Zimmer und begaben sich, mit der Kiste unter dem Arm, zu ihrem Zimmer. Am nächsten Tag würden sie alle ihre Kräfte brauchen, um den Zylonen zu finden.

9 Stunden später:
Nach einem kurzen Schlaf und einem hastigen Frühstück, standen Starbuck und Apollo in voller Montur vor ihrem Hotel.
Unter ihrer Zivilkleidung trugen die beiden die neuen Schutzwesten, die sich dank modernster Nanotechnologie der Haut anpassten, nicht dicker als ein Pullover waren und selbst aus kürzester Entfernung Kugeln abhalten und die Energie eines Stabwaffenschusses minimieren konnten.

Major Adama setzte sich eine Sonnenbrille auf und schaute in die Vormittagssonne und sah Starbuck an, die gerade den Lebenszeichendetektor aus ihrer Tasche holte.
Maj. Adama: ,,Sag mal, was ist an dem Ding so viel besser, als an den Standarddetektoren?’’
Cpt. Thrace: ,,Das Teil wurde mit den Sensordaten der ÖDIPUS programmiert und sollte uns zu dem Zylonen führen. Wollen wir?’’
Maj. Adama: ,,Ja, schalt das Teil ein! Was hat der Detektor für eine Reichweite?’’
Cpt. Thrace: ,,In der Anleitung stand was von 150 Metern, also wo wollen wir anfangen?’’
Maj. Adama: ,,Wieso haben wir das Teil dann nicht schon gestern bekommen?’’
Cpt. Thrace: ,,War noch nicht fertig! Aber Moment mal, DU fragst mich nach etwas? Das ist ja ne Premiere!’’
Maj. Adama: ,,Mund halten Captain! Scannen wir als erstes die Hotels, irgendwo muss er ja schlafen.’’

Das abscannen der Hotels in der Innenstadt der italienischen Hauptstadt nahm ganze drei Stunden in Anspruch.
Nach dieser wenig ergiebigen Stunden, standen die beiden auf der Piazza del Popolo und studierten einen Stadtplan.

Cpt. Thrace: ,,So ein Scheiß! Ich kenn mich im Weltall aus, aber nicht in einer popligen Stadt!’’
Maj. Adama: ,,Oh, eine 2000 Jahre alte Stadt würd ich nicht poplig nennen! Jetzt sollten wir die religiöse Szene abscannen!’’
Cpt. Thrace: ,,Weil die alle so religiös sind?’’
Maj. Adama: ,,Ja, der Petersplatz ist der wichtigste Ort hier in der Stadt, am besten, nehmen wir ein Taxi! Wir suchen die Häuser in der Umgebung ab.’’
Cpt. Thrace: ,,Wie du meinst, ist dein Geld!’’

Major Adama rollte nur mit den Augen und die beiden Offiziere begaben sich zur Straße, wo Lee Adama beinahe fünf Minuten versuchte einen Taxifahrer anzusprechen, der allerdings kein Englisch sprach. Schließlich riss Kara der Geduldsfaden und machte den Taxifahrer mit ihrer schlimmsten Feldwebelstimme zur Schnecke.
Dieser war so geschockt, dass er gleich zu seinem Taxi rannte und den Motor startete.

Nach 15 Minuten Fahrt stiegen die beiden Offiziere in einer kleinen Nebenstraße, 300 Meter vor dem Petersplatz, aus. Kaum hatten sie dem Fahrer seine Entlohnung gegeben, fuhr dieser auch schon ab.
Kara Thrace fiel darauf nur ein: ,,Wenigstens haben wir das Trinkgeld gespart! Na ja, dann wollen wir mal!’’
Maj. Adama: ,,Dann pack mal deinen Scanner aus!’’

Captain Thrace aktivierte den Lebenszeichendetektor und holte im selben Moment ihre Zat heraus und entsicherte diese.
Maj. Adama: ,,Was soll das? Hast du den Zylonen schon?’’
Cpt. Thrace: ,,70 Meter westlich! In einem kleinen Gebäude!’’
Maj. Adama: ,,Dann los! Nur die Zat!’’

Die beiden hielten ihre Waffen in Schussstellung und schlichen zum Gebäude. Als sie vor der Tür standen schaute Captain Thrace noch mal auf den Detektor, doch die Lebenszeichen hatten sich nicht mehr bewegt. Mit Hilfe von Handzeichen gingen sie noch mal ihren Plan durch, traten die Tür ein und warfen die Blendgranate.

Es war ein kurzer und einseitiger Kampf. Kaum war der Zylon geblendet, wurde er auch schon betäubt.

Nachdem sie dem Zylonen Fesseln angelegt hatten, deaktivierte Captain Thrace ihre Zat und meinte:
,,Das ging irgendwie zu leicht.....’’
Maj. Adama: ,,Tja, vielleicht ist das ein etwas dümmeres Sechsmodell...... Moment mal, hörst du dass auch?’’
Cpt. Thrace: ,,Was?’’
Maj. Adama: ,,Schritte.... In Deckung!!’’

Die beiden griffen sich die Zylonin und gingen sofort hinter einer einem umgestürzten Metalltisch in Deckung, als man aus zwei Maschinenkanonen auf sie feuerte.
Maj. Adama: ,,Kara, kannst du was sehen?’’

Captain Thrace hob kurt den Kopf, um über den Tisch sehen zu können, doch sie zog ihn wieder schnell zurück.
Cpt. Thrace: ,,Zwei Zenturios!’’
Ma. Adama: ,,Was? Zenturios? Wir wechseln auf 9mm! Werf schon die Handgranate!’’

Captain Thrace zog den Stift aus der Granate und warf diese blind über den Tisch.
Keine drei Sekunden später explodierte die Granate und das Waffenfeuer erstarb.
Kaum war wieder Stille eingekehrt, wagten sich Major Adama und Captain Thrace aus ihrem Versteck hervor. Die beiden Zylonen waren komplett zerfetzt worden und nur ein Arm war übriggeblieben.

5 Stunden später (Verhörraum des Geheimdienstes auf Luna 1):
General Runge stand vor der großen Glasscheibe, die den Gang vom Verhörzimmer trennte und trank einen Schluck aus seinem Kaffeebecher.
Unter seinen Augen hatten sich in tiefe Ringe eingebettet, was wohl daran lag, dass er damit beschäftigt war, die neuen Angriffsschiffe für General O’Neill zu entwickeln.
Er gähnte und dachte: ,,So ein Scheiß... Die ganze Nacht musste ich über diesen dämlichen neuen Schiffen hocken, nur weil Jack Space Marines haben will.... und jetzt muss ich auch noch dieses Verhör überwachen. Das Leben ist so was von unfair zu einem zwei Sterne General! Na ja, dann wollen wir mal....’’
Der General öffnete die Tür und trat in den Verhörraum ein.
An dem Tisch, der mitten im Zimmer stand, saß bereits die gefesselte Sechs, die ins Leere starrte.
Der General setzte sich der Sechs gegenüber und trank erst einmal in Ruhe seinen Kaffee aus, danach räusperte er sich und begann:
,,Ich bin Major General Sergej Runge! Ich will nicht lange drum rum reden, daher komme ich gleich auf den Punkt! Wie sind sie auf die Erde gelangt?’’

Die Zylonin beantwortete dies mit Schweigen und General Runge fragte erneut:
,,Warum sind sie auf die Erde gekommen?...... So, ich verstehe, dann muss ich jetzt härtere Seiten aufziehen!’’

Er stand auf und verließ wieder das Zimmer.
Es vergingen 5 Minuten, dann öffnete sich die Tür erneut und General Runge streckte seinen Kopf herein. ,,Willst du es dir noch mal überlegen? Nein? Gut, ich hab dich gewarnt! Teal’C, sie gehört dir!’’

Er zog seinen Kopf zurück und machte Platz für Teal’C, der sich ruhig an den Platz, an dem vorher der General gesessen hatte. Mit seinem üblichen Gesicht, schaute er die Zylonin durchdringend an, bis diese sagte: ,,Was soll das werden?’’ Teal’C schwieg und starrte weiter.

Langsam wurde die Zylonin nervös und redete immer mehr.
Sechs: ,,Du wirst nichts aus mir raus bekommen! Nichts, hast du gehört!’’

Teal’C rührte sich immer noch nicht und starrte weiter.
Sechs: ,,Na gut, du hast gewonnen! Was willst du wissen?’’

Teal’C: ,,Wie viele Zylonen gibt es noch auf diesem Planeten?’’
Sechs: ,,Drei! Mehr sag ich dir aber nicht! Allein das war schon eine Todsünde! Ich habe mein Volk verraten!’’

Teal’C erhob sich und verließ das Verhörzimmer, während die Zylonin anfing, zu ihrem Gott zu beten.
Draußen stand General Runge und sagte:
,,Gut gemacht, Teal’C! Ich hab alles mitgehört! Also noch drei Zylonen..... Ich wird mal die Abwehr drauf ansetzten.’’
Teal’C: ,,Wir werde sehen, General Runge.’’


4 Monate später (Kobol):
Die letzten Monate waren ruhig gewesen, etwas zu ruhig, wenn man bedenkt, dass man nahe des Zylonenraums war. Aus Sicherheitsgründen waren die Wissenschaftler zur Erde evakuiert worden, oder waren, wenn sie keine Forschungen durchführten, auf der PROMETHEUS.
Colonel Lionel Pendergest, Kommandant der PROMETHEUS, war gerade auf der HERA, als es passierte.

Ein Hyperraumfenster öffnete sich und 25 Zylonenschiffe traten aus dem Hyperraum aus.

SFS HERA:
Col. Pendergest: ,,Captain, Schilde hoch! Geben sie der PROMETHEUS die Anweisung, sie soll abfliegen, nachdem sie Plan ,,Planetenkiller’’ ausgeführt haben!’’
Captain: ,,Aye, Colonel!’’

Nur wenige Sekunden später starteten alle Raketen der beiden Schiffe und flogen auf den Planeten zu.
Nur Sekunden vor dem Aufschlag, beamten die Zylonen das Stargate von dem Planeten weg, dann brach die Hölle los.
Insgesamt 60 Atomraketen, Mark 8 und 9, zerfetzten die Planetenkruste und ließen den Planeten langsam zerfallen.
Die beiden Erdenschiffe nahmen Fahrt auf und steuerten auf den Hyperraum zu, doch kurz bevor sie eintreten konnte, schossen die Zylonen auf die PROMETHEUS und die HERA.
Die PROMETHEUS hielt diese Wucht nicht aus und wurde zerfetzt.
Die HERA wurde ebenfalls schwer getroffen, doch sie konnte noch fliehen.

SFS HERA:
Col. Pendergest: ,,Captain..... Ist die PROMETHEUS.....?’’
Captain: ,,Ja Sir, zerstört! Es waren 439 Mann an Bord.’’
Col. Pendergest: ,,..... Wir müssen die Erde warnen! Hyperfunkspruch!’’
Captain: ,,Geht nicht, Sir! Waffen, Sensoren und Hyperfunk sind ausgefallen.’’
Col. Pendergest: ,,Dann setzten sie eine Kurs nach Hause! Bis Colonel Preston wieder auf der Brücke ist, haben sie das Kommando. Ich möchte nicht gestört werden.....’’

Niedergeschlagen und schlurfend verließ Colonel Lionel Pendergest, der Mann, der gerade seine engsten Kollegen und sein Schiff verloren hatte, die Brücke.

3 Tage später; (New York City; vor dem Ratsgebäude der Vereinten Erde):
General Jack O’Neill stand auf dem Podium und wurde überall auf der Erde im Fernsehen empfangen.

Gen. O’Neill: ,,Heute, ist ein großer Tag für die Erde! (die versammelte Menge jubelte) Ab heute, gehen alle irdischen Staaten in der United Earth Alliance auf! (erneut Jubel) Gestern fanden, wie sie wissen sollten, die Wahlen zum Präsidenten der Erde statt! Und nun, möchte ich ihnen die erste Präsidentin und die erste Vizepräsidentin der Erde vorstellen! Präsidentin Akira Nagasaku und Vizepräsidentin Laura Roslin!’’ (die Menge bejubelte die nach vorne tretenden Frauen)

Akira Nagasaku, eine Japanerin im mittleren Alter , trat ans Podium und sprach:
,,Danke! Es ist eine Ehre für mich, zur ersten Präsidentin der Erde gewählt worden zu sein! Ich werde die Politik von Mr. Hayes fortsetzen und auf eine friedliche Koexistenz der verschiedenen Rassen, der Milchstraße und der Pegasusgalaxie, hinarbeiten. Danke!’’

Der 20. November 2010 wurde zum ersten Weltfeiertag.
Überall auf der Erde wurde gefeiert und die Grenzen wurden in allen Ländern geöffnet.
Der hohe Rat der Asgard, vertreten durch Thor, brachte überbrachte seine Glückwünsche und versprach der Erde, ihnen Medikamente gegen alle bekannten Krankheiten zu liefern und die Radioaktivität in den Atomzonen zu beseitigen.
Die Serakin überbrachten ebenso ihre Glückwünsche und richteten eine Botschaft auf der Erde ein.
Ebenfalls in diesen Tagen, starteten die ersten Frachtschiffe zum Serakin-Heimatplaneten und auch von dort kamen Schiffe an.
Auf dem terraformierten Mars entstand ein intergalaktischer Umschlagplatz für Waren fremder Planeten.

5 Tage später im SGC:
Sgt. Harriman: ,,Chevron 6 kodiert!’’

Im Torraum des Stargate Centers standen der ehemalige Präsident Henry Hayes, Thor und General O’Neill.

Gen. O’Neill: ,,So, Botschafter, sind sie bereit?’’
Mr. Hayes: ,,Botschafter..... Ich kann mich immer noch nicht an diesen Titel gewöhnen! Jack, passen sie mir gut auf die Erde auf!’’
Gen. O’Neill: Werd ich! Und du Thor? Kriegst du wieder das Kommando über die Flotte?’’
Thor: ,,Ja, wenn du 25 Schiffe eine Flotte nennst! Die meisten wurden im Kampf gegen die Replikatoren zerstört und wir können erst jetzt wieder die Flotte neu aufbauen.’’

Sgt. Harriman: ,,Chevron 8 aktiviert! Wurmloch etabliert!’’

Das Wurmloch in die Ida-Galaxie baute sich auf und Botschafter Hayes und Thor durchschritten es.
Nachdem sich das Wurmloch geschlossen hatte, ging General O’Neill die Stufen zum Kontrollraum hoch, wo ihn bereits General Landry erwartete.

Gen. Landry: ,,Nun Jack, wollen sie wieder zurück zum Mond?’’
Gen. O’Neill: ,,Sicher, Hank! Schade, dass sie hier nur noch so wenig zu tun haben!’’
Gen. Landry: ,,Nun ja, wir haben immer noch genug zu tun. Dank der neuen Computer, haben wir bereits 50% aller Adressen herausgefunden und wir kommen mit dem Forschen gar nicht mehr hinterher.
Mir gefällt es so eigentlich besser!’’
Gen. O’Neill: ,,Na wenn sie meinen... Dann beamen sie mich hoch!’’

Sergeant Harriman reagierte und gab einige Befehle in seinen Computer ein.
Einige Sekunden später verschwand General O’Neill aus dem Stargate Center und tauchte auf Luna 1 wieder auf. Kaum war er wieder rematerialisiert, wurde Taktischer Alarm ausgelöst.

Der General wandte sich an die nächstbeste Gegensprechanlage, an der Wand und sprach hinein.
,,General O’Neill an Kommandozentrale!’’
,,Hier Kommandozentrale!’’
,,Warum wurde Alarm ausgelöst?’’
,,Sir, die HERA ist soeben eingetroffen!’’
,,Nur die HERA, wo ist die PROMETHEUS?’’
,,Das kann ich ihnen noch nicht sagen, Sir!’’

Er deaktivierte die Gegensprechanlage und begab sich um nächsten Aufzug, der ihn in die Zentrale brachte.

In der Zentrale standen bereits General Runge und Admiral Adama, als die beiden General O’Neill bemerkten, sagte General Runge: ,,Jack, kommst wie immer zum richtigen Zeitpunkt! Die HERA wird gleich landen! Colonel Preston und Colonel Pendergest beamen sich gleich rüber!’’
Gen. O’Neill: ,,Da bin ich mal gespannt, was die beiden hier wollen.’’

Fünf Minuten später landete die HERA auf dem großen Raumfeld von Luna 1 und keine 10 Sekunden später erschienen schon Colonel Preston und Colonel Pendergest in der Zentrale.

Gen. O’Neill: ,,Pendergest, Preston wo ist die PROMETHEUS?’’
Col. Pendergest: ,,Zerstört! Die Zylonen haben Kobol angegriffen. Bei der Ausführung von ,,Planetenkiller’’ , wurde die PROMETHEUS zerstört!’’
Col. Preston: ,,Die Hera wurde ebenfalls beschädigt, sodass der Hyperfunk zerstört wurde und der Antrieb beschädigt wurde.’’
Gen. Runge: ,,Sonst noch schlechte Neuigkeiten?’’
Col. Preston: ,,Die Zylonen haben sich das Stargate unter den Nagel gerissen!’’
Adm. Adama: ,,Das ist übel! Jetzt können sie jederzeit in die Milchstraße und in die Pegasusgalaxie reisen ohne, dass wir sie daran hindern können!’’
Gen. O’Neill: ,,Wir müssen abwarten! Wir können nichts weiter tun, noch sind wir noch nicht so stark, dass wir den Krieg zu den Zylonen tragen können.’’

2 Tage später im SGC:
Ein Wurmloch etablierte sich und die Marines von SG-3kamen hindurch. Hinter ihnen kamen die Kugeln aus Maschinenpistolen durchs Stargate, bis Sergeant Harriman die Iris schloss und die ankommenden Feinde auf diese trafen.

General Landry kam in den Torraum und Colonel Singer, der neue Kommandant von SG-3, zu General Landry und sagte: ,,Sir, auf dem Planeten wimmelte es von Zylonen! Mindestens ein Dutzend Bataillone!’’

General Landry hob seinen Kopf, schloß kurz die Augen und sagte:
,,Es beginnt!’’
__________________

Der Anfang vom Ende Teil I

Seit dem Tag, als die ersten Zylonen durch das Stargate in die Milchstraße gekommen waren, waren drei Monate vergangen.
Inzwischen hatte man auf insgesamt 31 Welten eine zylonische Präsenz vorgefunden.
Das Stargate-Kommando hatte alle Hände voll zu tun, die Zylonen zu beschäftigen, doch die Zylonen waren beinahe jedes Mal in der Übermacht.
Währenddessen wurde im Sol-System fieberhaft gearbeitet.
Überall im Sol-System wurden Abwehrsatelliten stationiert und Jägergeschwader, wie auch Schlachtkreuzer wurden aus dem Boden gestampft. Auf dem Mond Triton, dem Hauptquartier des Space Force Marine Korps, und Luna 1 wurden Marines und Schlachtschiffbesatzungen ausgebildet.

Im März des Jahres 2011 bestand die irdische Flotte aus 61 Schiffen der BC-304 Klasse, 37 Fregatten der FF-308 Klasse, zwei Kampfsternen, 97 Zerstörern der DD-305 Klasse, sowie 1500 Abfangjägern der 302 und 307 Klasse.

Doch der Friede auf der Erde wurde erneut gestört. Am 12. März 2011 gelangte er der letzte Zylon, den der Geheimdienst noch nicht fangen konnte, in die Akademie of Space Force und zündete einen Sprengsatz. Außer dem Zylonen starben an diesem Tag 300 Kadetten, die in einem Monat ihren Abschluss hätten machen sollen.

13. März 2011; Krisengipfel auf Luna 1:
An dem Konferenztisch saßen außer Präsidentin Nagasaku und General O’Neill noch General Reineke, Kommandeur des Space Force Marine Korps, Thor, Admiral Warrick, sowie eine Wraithkönigin, die durch das Stargate zusammen mit Fleet Colonel John Sheppard angekommen war.

An diesem Tag sollte die nächsten Schritte des Zylonenkriegs erörtert werden.

Präs. Nagasaku: ,,Gut, wir sind heute hier um über unsere nächste Schritte zu beraten. General O’Neill, wie ist der Status unserer Flotte?’’

General O’Neill räusperte sich und sagte:
,,Die Flottenstärke beträgt im Moment 197 Einheiten! Größtenteils Zerstörer der 305-Klasse. Außerdem sind alle Schiffe repariert worden, die in den letzten Schlachten beschädigt wurden. Fleet Colonel Sheppard, was ist mit der Pegasus-Flotte?’’

Fleet Col. Sheppard: ,,Inzwischen haben wir 18 Schiffe im Orbit um Atlantica II stationiert. Dazu kommen noch Puddel-Jumper und Abfangjäger. Also haben wir 216 Großraumschiffe zur Verfügung. Außerdem haben unsere Wraithfreunde gute Nachrichten.’’

Die Wraithkönigin nickte und sagte:
,,In der Tat! Dadurch, dass inzwischen wieder genug Nahrung vorhanden ist, haben unsere Ingenieure wieder ihre Arbeit in den Werften aufgenommen. Inzwischen ist unsere Flottenstärke wieder auf 37 Basisschiffe angewachsen.’’

Die Königin setzte sich wieder und Präsidentin Nagasaku an General Reineke.
,,General, wie weit sind ihre Marines schon ausgebildet? Wir brauchen sie an der Front!’’

General Reineke, ein Deutscher Mitte 40, fuhr sich durchs Haar und antwortete dann:
,,Dass weiß ich selbst Madam Präsident, aber ich will, dass meine Marines lebendig zurückkommen und nicht nur als Kanonenfutter dienen! Außerdem haben wir erst zwei Angriffsschiffe, um die Marines zu transportieren und wir haben gerade mal 3000 Marines zur Verfügung.’’
Präs. Nagasaku: ,,Nun gut, belassen wir es erst mal dabei. Was wollen wir jetzt unternehmen?’’

Als erstes meldete sich Admiral Warrick zu Wort.
,,Meine Regierung wünscht sich ein schnelles Ende des Kriegs! Je früher wir die Zylonen in Andromeda ausrotten, desto weniger können sie hier Fuß fassen! Wenn wir in die Offensive gehen, würde meine Regierung 230 Schiffe abstellen und weitere 50 um das Sol-System zu beschützen, damit ihr mit euren Schlachtschiffen in den Krieg ziehen könnt. ’’
Thor: ,,Ich stimme dem Admiral zu! Solltet ihr die Zylonen angreifen, werden wir euch mit drei Schiffen der Beliskner-Klasse unterstützen. Mehr können wir im Moment leider nicht entbehren.’’
Wraithkönigin: ,,Wir sind ebenfalls für die Offensive!’’

Präs. Nagasaku: ,,General O’Neill, wie stehen sie dazu?’’
Gen. O’Neill: ,,Ich bin auch dafür! Treten wir den Zylonen in den Arsch!’’

An diesem wurde Tag den Zylonen also der totale Krieg erklärt. Die vereinten Streitkräfte der Milchstraße und der Pegasusgalaxie würden gemeinsam an einem Strang ziehen.

4 Wochen später:
Am Pegausgalaxie nahen Rande der Milchstraße hatten sich 446 Schiffe, der Terraner, der Serakin und der Asgard versammelt.
Da die Serakinraumschiffe nur über einen interstellaren Hyperantrieb verfügten, mussten sie sich so hinter den Irdischen und den Asgardraumschiffen stationieren, so dass sie zusammen in ein Hyperraumfenster eindringen konnten.

SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Major, Status der Flotte!’’
Maj. Anderson: ,,Flotte in Bereitschaft! Admiral Adama, Admiral Warrick und Commander Thor melden 100% Bereitschaft! General Runge meldet, dass die Dicke Berta startklar ist!’’
Gen. O’Neill: ,,Ist schon der Hyperfunkspruch von Colonel Sheppard reingekommen?’’
Cpt. Pressman: ,,Kommt gerade rein, Sir! Der Fleet Colonel meldet, seine Flotte ebenfalls startbereit!’’
Gen. O’Neill: ,,Befehl an alle Einheiten! In den Hyperraum eintreten!’’

7 Tage später, Leerraum zwischen den Galaxien; 200 Lichtjahre vor Andromeda:
Zwei gewaltige Hyperraumfenster öffneten sich und 480 Schiffe traten aus dem Hyperraum aus.
Die Fregatten der 308-Klasse sammelten sich zu jeweils drei Schiffen und traten in verschiedene Hyperraumfenster ein.
Dadurch wollte General O’Neill herausfinden, wo sich die Hauptwelt der Zylonen befand.


24 Stunden später SFS MERKUR:
Lieutenant Colonel Ron Blackhorse war mit seiner Gruppe an der Idagalaxie nahen Seite der Andromeda unterwegs und hatte bisher drei zylonische Verbände aufgespürt, doch noch nicht den Hauptplaneten der Zylonen gefunden.
Wie auf allen Schiffen der Flotte waren auch auf der MERKUR viele Kadetten stationiert, da man keine Zeit mehr gehabt hatte, die Ausbildung zu Ende zu führen. So waren alle frühzeitig in die Flotte übernommen worden.
Die älteren und erfahreneren Besatzungsmitglieder gaben sich die beste Mühe, um aus den Kadetten doch noch anständige Raumfahrer zu machen, doch sie konnten nicht die erfahrenen Ausbilder ersetzen.

Ein junger Kadett, der die Stelle des Sensoroffiziers eingenommen hatte, riss die Augen auf und sagte:
,,Colonel, ich habe da was auf den Sensoren!’’
Col. Blackhorse: ,,Raus mit der Sprache, Mister Marschall! Was ist es?’’
Mr. Marschall: ,,Eine Raumstation, 4,38 Lichtjahre von uns entfernt! Vielleicht finden wir da einen Anhaltspunkt, wo wir den Zylonen-Hauptplaneten finden können.’’
Col. Blackhorse: ,,Gut, dann sehen wir uns das mal an! Major Miller, Kurswechsel! Brandon, gib den selben Befehl an die TITAN und die NEPTUN durch!’’
Sgt. Hernandes: ,,Erledigt, Boss!’’

Die drei Fregatten wendeten nach Backbord und flogen auf die Raumstation der Zylonen zu.
Kurz nachdem sie aus dem Hyperraum austraten, aktivierten sie ihre Tarnschirme und waren so vor den Sensoren der Raumstation sicher.

SFS MERKUR:
Col. Blackhorse: ,,Brandon, hat man uns entdeckt?’’
Sgt. Hernandes: ,,Nein! Die Raumstation ist allerdings sehr gut gesichert! Zwei Schutzschildgeneratoren, mehrere Railgun- und Energiegeschütztürme und einige starkgepanzerte Außenwände! Das Teil ist eine Festung! Bevor wir mit unseren drei Schiffen den zweiten Schutzfeldgenerator geknackt hätten, wäre eine zylonische Flotte hier!’’

Der Colonel stand von seinem Stuhl auf und schritt auf der Brücke hin und her, nach fünf Minuten strich er sich über sein Kinn und fragte Kadett Marschall:
,,Mr. Marschall, sind die Schilde der Raumstation aktiviert?’’
,,Nein Sir! Im Moment sind sie inaktiv!’’
Blackhorse kratzte sich am Kinn und befahl dann:
,,Holen sie mir Captain Lu Tong, Miller!’’

Der Major verließ sofort die Brücke und begab sich zu den Quartieren der Marines, die noch kurz vor dem Einsatz an Bord genommen wurden.

Er öffnete das Schott und trat in das Quartier der Marines ein.
Es waren zehn Mann der Kompanie C, die unter dem Kommando von Captain Tong standen.
Kaum war er eingetreten, standen die Soldaten auf und salutierten.
,,Mein Gott, sind die diszipliniert....’’, dachte er und sagte daraufhin laut: ,,Äh.. Rühren! Captain Tong?’’

Ein Asiate in Tarnkleidung, etwa im selben Alter, wie Major Miller, trat vor und fragte:
,,Was gibt es Captain?’’ ,,Der Colonel will sie sprechen! Folgen sie mir auf die Brücke!’’

Er nickte nur und folgte Major Miller auf die Brücke, wo Colonel Blackhorse sofort zur Sache kam.
,,Captain Tong, sind ihre Männer bereit für einen kleinen Weltraumspaziergang?’’
,,Immer Sir! Welchen Auftrag haben wir?’’

Blackhorse lächelte und sagte dann: ,,Sie werden in ihren Raumanzügen zur Raumstation rüberfliegen und dort die Schilde und die Hyperfunkfanlage zerstören. Falls es dort menschliche Zylonen gibt, dann will ich sie lebend! Also G 37 und Schockstäbe! Das gilt auch für ihre Soldaten!’’
,,Aye Sir!’’ Der Captain salutierte und begab sich zur nächsten Sprechanlage.
,,Marines, antreten in der Waffenkammer! Kampf bereit machen!’’ Nach diesem Aufruf begab er sich ebenfalls zur Waffenkammer.

Als der Captain an der Waffenkammer angelangt war, standen dort bereits seine 19 Soldaten, die bereits ihre TX-2 Panzer und Raumanzüge anlegten. Corporal Black, überprüfte bereits die G 37 Sturmgewehre, als Captain Tong sagte:
,,So Leute, wir infiltrieren die Raumstation! Sims, funktionieren die neuen Tarngeneratoren?’’

Sergeant Gina Sims sah auf und drückte einen Knopf an ihrem Anzug, woraufhin sie unsichtbar und Sekunden später wieder sichtbar wurde. ,,Ja Sir! Die Antriebstornister funktionieren ebenfalls, Sir!’’

Fünf Minuten später standen die 20 Marines an einer der Luftschleusen und Captain Tong sagte:
,,So Leute, es geht los! Helme schließen und Tarnung an! Und denkt dran! Wer im Kampf fällt, hat’s hinter sich, wer überlebt muss weiterleiden!’’
Über Funk meldete sich Colonel Blackhorse.
,,Marines, wir öffnen die Schleuse in 20 Sekunden! Wenn ihr an der Schleuse seid, starten wir Plan A! Semper Fi!’’

Die Marines hoben ihre Waffen und riefen ebenfalls ,,Semper Fi! Colonel’’ im Chor.

Erlebnisse aus der Sicht von Korporal Christian:
Kaum hatten wir Semper Fi ausgesprochen, öffnete sich die Schleuse und wir wurden hinaus ins All geblasen. Als ich draußen war, aktivierte ich den Antrieb meines Rückentornisters und flog Richtung Raumstation. Dank des Sensors in unseren Helmen, konnten wir uns auch trotz der Tarnung sehen.
Neben mir schwebte Private Tako Ishikawa, mit dem ich zusammen in der Grundausbildung war und mit dem ich mich blind verstand.

Nach beinahe 15 Minuten Flug, erreichten wir endlich den mittleren Ring der Station.
Die Station bestand aus einer langen Säule, die sich von oben nach unten verdünnte, und mehreren Außenringen, an denen Andockschleusen für Raumschiffe und 50 Geschütztürmen befestigt waren.
Auf eine dieser Andockschleusen steuerte Captain Tong zu.
Über Helmfunk dirigierte er mich und Tako an die Schleuse, dann rief er Colonel Blackhorse über Funk und meinte, dass wir bereit seien, um Plan A auszuführen.

Plan A war ein EMP, das neuartigste dass je entwickelt worden war.
Gleichzeitig mit der Aktivierung sollten Tako und ich mit den neuen Plasmaschneidern, das Schleusentor aufschneiden, reinsteigen und von ihnen wieder verschließen. Und das Ganze in fünf Minuten.
Im selben Moment ließ Colonel Blackhorse den getarnten EMP Generator ausstoßen und aktivierte diverse Gegenmaßnahmen, damit die Tarnung nicht ausfiel. Dann musste alles sehr schnell gehen.
Tako und ich schnitten die Luke auf, kletterten mit unseren Kameraden herein und verschlossen sie wieder von innen und das keine Sekunde zu früh.
Keine 10 Sekunden später setzten Licht und künstliche Gravitation wieder ein.
Der Captain atmete erleichtert aus und konnte nur sagen: ,,Das ging ja noch mal gut...’’

Nachdem wir die Schleuse verlassen hatten, schalteten wir auf externe Beatmung, um unseren Luftvorrat zu sparen und machten uns auf zum Schirmgenerator. Doch dort hinzugelangen, war ein wenig kompliziert. Beinahe in jedem Gang standen Zenturios oder zylonische Besatzungsmitglieder.

Selbst, als Unsichtbarer, musste ich extrem aufpassen, dass ich niemanden anrempelte und dieses ständige Ausweichen nahm sehr viel Zeit in Anspruch, doch nach 30 Minuten des Ausweichens, hatten wir den Maschinenraum erreicht.

Captain Tong gab den Befehl die naquadahverstärkten Handgranaten und C4 mit Zeitzünder zu verstecken und an den empfindlichsten Apparaturen zu platzieren.

Doch als ich gerade meine dritte Ladung platzieren wollte, betraten sechs humanoiden Zylonen den Maschinenraum. Ausgerechnet vor mir blieben zwei von ihnen stehen und ich hatte schon meine MP im Anschlag, doch dann riefen die vier anderen sie zu sich rüber und ich stand wieder alleine da. Erleichtert atmete ich aus.

Wir legten noch ein Dutzend weitere ,,Eier’’ , dann verschwanden wir aus dem Maschinenraum.
Anschließend schlichen wir erneut durch die Gänge und passten wieder auf, dass wir niemanden anrempelten. Schließlich erreichten wir die Türen der Zentrale und warteten auf die Anweisungen von Captain Tong.

Cpt. Tong: ,,Also Leute, wir stürmen jetzt die Zentrale! Es macht keinen Sinn mehr, sich zu tarnen! Sims, können sie die Bomben zünden?’’
Sgt. Sims: ,,Jederzeit, Sir! Geben sie nur den Befehl!’’
Cpt. Tong: ,,Sobald wir die Zentrale stürmen! Das gibt ein wenig Verwirrung! Ich will, dass sofort drei Mann die Funkzentrale einnehmen und den Hyperfunk zerstören! Ishikawa, Christian und Toey sie übernehmen das!’’

Tako, Shifty und ich nickten nur und entsicherten unsere MP’s.

Cpt. Tong: ,,Ach ja, zwei Gefangene! Dann los! ’’

Wir enttarnten uns und brachen die Tür der Zentrale auf. Gleichzeitig sprengte Sims den Maschinenraum in die Luft. Die Zylonen in der Zentrale waren in dieser Sekunde ganz starr. Einige von ihnen sahen sogar aus, als hätten sie sich in die Hosen geschissen, aber wir waren auch ,,furcheregend’’ . Wir schrieen und schossen einen Zylonen nach dem anderen ab.
Tako, Shifty und ich schlugen uns in kurz möglichster Zeit zum Funkraum durch und zerschossen sofort mit den Energieblastern, die Hyperfunkanlage.
Keine zwei Minuten später, war der Kampf vorbei.

Ende von Korporal Christians Bericht.
Fortsetzung folgt.

Der letzte Teil kommt morgen
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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Nun das Schlusskapitel.


Der Anfang vom Ende II
Nachdem die Zentrale eingenommen war, ging alles recht schnell.
Von der MERKUR, TITAN und NEPTUN wurden Techniker und weitere Sicherheitstrupps herübergebeamt und sicherten die Raumstation.

Colonel Blackhorse beamte sich zusammen mit dem ersten Sicherheitstrupp direkt in die Zentrale, wo ihn bereits Captain Tong erwartete.

Blackhorse grinste nur und sagte: ,,Das haben sie und ihre Männer sehr gut gemacht! Wie viele Gefangene haben sie gemacht?’’
Cpt. Tong: ,,Danke Sir! Ich habe zwei Mann gefangen nehmen lassen, reicht ihnen das?’’
Col. Blackhorse: ,,Na es wird schon, die meisten Informationen holen wir uns sowieso aus dem Hauptrechner! Ich will mit den beiden Gefangenen reden!’’

Der Captain führte Colonel Blackhorse zu einer Ecke der Zentrale in der zwei Zylonen, eine 5 und eine 8,
mit Handschellen gefesselt und von zwei Marines bewacht worden waren.

Col. Blackhorse: ,,Ich bin Lieutenant Colonel Ron Blackhorse, Kommandant der MERKUR! Ich habe einige Fragen an sie.’’
Die Acht: ,,Sie werden nichts aus uns herauskriegen!’’

Dann spuckte sie ihm vor die Füße und drehte sich von Colonel Blackhorse weg.

Col. Blackhorse: ,,Tja, sagen sie später nicht, dass ich sie nicht gewarnt habe! Captain Tong, sagen sie, wir haben doch ein, zwei Gehirnsonden dabei, oder?’’

Der Colonel agierte so, dass Captain Tong den Faden sofort aufnahm und antwortete:
,,Ja sicher, Sir! Nur, ich möchte sie nicht unbedingt benutzten...’’

An Colonel Blackhorse war wirklich ein Schauspieler verloren gegangen.
Er wurde richtig rot und schrie dann den Captain an:
,,Seien sie bloß nicht zimperlich Mann! So eine kleine Gehirnoperation!’’
,,Nun gut Sir, aber die Schäden, die dabei am Gehirn entstehen können....’’
,,Captain, ich sage das nur noch einmal! Bringen sie diese beiden auf die MERKUR und setzten sie ihnen die Gehirnsonden ein!’’

Der Captain salutierte und lies sich zusammen mit den beiden Zylonen auf die MERKUR beamen und materialisierten auf der Krankenstation, wo schon Doktor Sean O’Conner wartete.

Der Arzt trank einen Schluck aus seinem Flachmann, obwohl Alkohol normalerweise an Bord von Raumschiffen verboten war und fragte:
,,Tach Cap! Geht’s um diese Gehirnsondierung?’’

Der Captain hob die Augenbraue. Der Doktor war also bereits informiert worden, dass sollte es einfacher machen. Er antwortete: ,,Ja richtig, Doc! Wo sollen die beiden hin?’’

Er zeigte mit seinem Daumen hinter sich und meinte nur:
,,Gleich auf den OP-Tisch, ich will vor 7 Uhr fertig sein!’’
Cpt. Tong: ,,Feierabend?’’
Dr. O’Conner: ,,Abendessen! Heute Abend gibt’s Rost Beef, dass will ich nicht verpassen!’’
Cpt. Tong: ,,Komisch, mir hat man gesagt, es gibt Frühlingsrollen..... Na egal, fangen sie gleich an!’’

Die beiden Zylonen konnten ihren Ohren nicht trauen.
Man würde ihnen gleich im Gehirn rumfuschen und diese beiden verrückten Menschen sprachen über ihr Abendessen. Die beiden waren so geschockt und eingeschüchtert, dass sie sich nicht bewegten.
Dies war genau Colonel Blackhorses Idee gewesen.

10 Minuten später lagen beide Zylonen, angekettet, auf den OP-Tischen, um die sich außer Doktor O’Conner und Captain Tong noch einige Assistenten versammelt hatten.

Gerade sagte der Doktor: ,,Her mit den Sonden!’’ und zu den Zylonen: ,,Keine Angst, es tut nicht weh, aber es könnte kitzeln, wenn ich die Schädeldecke anbohre!’’

Dann nahm er ein Skalpell in die rechte und eine silberne Kugel in die andere, dann schrie die Acht auf:
,,Nein, nein! Ich sag ihnen alles!’’

Captain Tong trat mit einem Diktiergerät vor und hielt es der Acht entgegen.
,,Auf welchen Positionen befinden sich Zylonenschiffe in diesem Sektor?!’’

,,Äh... 3.481 zu 2.853 , 5.508 zu 6.746 und 10.495 zu 11.864 Richtung Andromeda!’’
,,In welchem Abschnitt befindet sich ihr Heimatplanet? Norden, Süden, Osten oder Westen?’’
,,Norden! Jetzt sag ich nichts mehr, sie werden ihn sowieso nicht finden!’’

Captain Tong drückte die Stoptaste, dann nahm er eine der Sonden, zerdrückte sie in seiner Hand und steckte sich den Inhalt in den Mund.
,,Kaum zu glauben, dass sie auf eine lackierte Wallnuss reingefallen! Doc, gehen wir was essen?’’

Dr. O’Conner: ,,Bin dabei! (zu einer Schwester) Schwester, lassen sie die Gefangenen erst mal hier, bis sie abgeholt werden! (zu Cpt. Tong) Gehen wir!’’

Die beiden Männer verließen die Krankenstation und begaben sich zur Messe.


33 Stunden später (SFS POSEIDON):
Seit der Ankunft der MERKUR, TITAN, NEPTUN, waren 6 Stunden vergangen.
Auf der POSEIDON hatten sich die Schwadronenkommandanten zu einer Lagebesprechung versammelt.
Unter ihnen waren General O’Neill, Admiral Adama, General Runge, Commander Thor, Admiral Warrick und Fleet Colonel Sheppard.
An diesem Tag wollten sie über die neue Lage beraten, auf die sie durch die Aufklärungsmission von Colonel Blackhorse, durch die man den ungefähren Standort des Zylonenplaneten herausgefunden hatte.

Gen. O’Neill: ,,So meine Herren, ihre Vorschläge bitte!’’
Adm. Adama: ,,Ich werde mit der Galactica und einigen 304ern in den Nordteil der Galaxie aufbrechen und den Planeten suchen!’’
Fleet Col. Sheppard: ,,Mit einem einzelnen Verband wird das nie klappen! Ich schlage vor, dass wir die 308er nehmen! Die fliegen dann getarnt im Nordteil rum und suchen den Planeten, das geht auch viel schneller!’’
Thor: ,,Ich stimme dem Fleet Colonel zu! Die großen Schiffe müssen erst einmal zurückbleiben, sonst werden wir diesen Krieg nicht gewinnen. Ich werde mit der MIDGARD den Verband anführen, dann hat er zur Not auch eine ausreichende Waffenstärke.’’
Gen. O’Neill: ,,Ich bin einverstanden! Sie fliegen in zwei Stunden!’’

Zwei Stunden später, aktivierten 40 Schiffe ihren Hyperantrieb und flogen mit maximalem Überlichtfaktor den Nordteil des Andromeda Nebels an.
Für die zurückgebliebene Flotte hieß es nun: warten. Für die Besatzungen an Bord der verschiedenen Schiffe beinahe unerträglich, doch wurde diese Wartezeit sinnvoll genutzt.
Schiffskommandanten hielten Übungen und Manöver ab, ließen einen kompletten Systemcheck durchführen, oder einfach mal ihre Crew ausschlafen lassen.
So vergingen fünf Tage.

Am sechsten Tag, wurde Jack O’Neill aus dem Schlaf gerissen.
Noch halb benommen, bekam er mit, dass Captain Pressman über das Interkom rief:
,,General O’Neill auf die Brücke! Der Verband kehrt zurück!’’
Noch ganz benommen murmelte er: ,,Ja ja, komm ja schon! Konnten die nicht wiederkommen, wenn ich ausgeschlafen hab?’’

Zehn Minuten später stand der General, war verschlafen, aber voll angezogenen auf der Brücke.
In dem Moment rief ihm Major Anderson zu: ,,Sir, Thor möchte sie sprechen! Er wartet seit fünf Minuten.’’
Der General antwortete nur: ,,Is ja gut, ich komm ja schon!’’

Nachdem er vor dem großen Bildschirm stand, aktivierte dieser sich und das Gesicht von Thor erschien.
Er kam auch gleich zur Sache und sagte: ,,O’Neill, es gibt gute Neuigkeiten! Wir haben das Heimatsystem der Zylonen entdeckt! Es ist 13586 Lichtjahre von unserem jetzigen Standort aus entfernt!’’
Gen. O’Neill: ,,Das ist gut!’’
Thor: ,,Allerdings ist das System sehr gut bewacht.’’
Gen. O’Neill: ,,Das ist schlecht!’’
Thor: ,,Aber mit einem guten Plan, könnten wir dort einfallen und siegen.’’
Gen. O’Neill: ,,Das wiederum, ist gut!’’
Thor: ,,Dann sollten wir uns mit den Geschwaderkommandanten zu einer Lagebesprechung zusammensetzten.’’
Gen. O’Neill: ,,Gut, in 10 Minuten auf der POSEIDON!’’
Thor: ,,Ich werde dort sein!’’

10 Minuten später (Briefing-Raum):
Erneut hatten sich die Kommandeure der Flotte zu einer Lagebesprechung versammelt.
Thor übernahm die Einweisung. Er begann: ,,Unser Verband hat vor zwei Tagen, den Zylonenheimatplaneten gefunden. Er ist 13586 Lichtjahre von uns entfernt. Der schlechte Teil an dieser Entdeckung ist, dass das System eine Festung ist. Mindestens 1000 orbitale Waffenplattformen, sind im ganzen System verteilt und um den Hauptplaneten ist ein Netzwerk aus Schildgeneratoren gespannt.
Und außerdem gibt es noch eine Heimatflotte aus 400 Einheiten.

General O’Neill fand, wie so oft, als erster das Wort wieder:
,,Ist das alles? Also, wie lautet dein Plan?’’
Thor: ,,Als erstes müssen natürlich diese orbitalen Waffenplattformen aus dem Weg geräumt werden. Und dafür brauche ich die Orion und alle Puddel-Jumper.’’
Da unterbrach ihn Fleet Colonel Sheppard: ,,Ich ahne, was du vorhast! Du willst die Jumper und die Orion getarnt in dem System in Stellung gehen lassen und mit den Drohnen, die Plattformen zerschießen.’’
Thor: ,,Das ist richtig, Colonel! Ich brauche also auch jeden in der Flotte, der das ATA-Gen hat.’’
Col. Sheppard: ,,Das sind knapp 100 Piloten, die meisten davon haben es künstlich. Aber, auch wenn der Plan klappt, müssen wir große Verluste in Kauf nehmen.’’

Da schaltete sich der erfahrene Admiral Adama ein:
,,Da haben sie wohl Recht, Colonel! Aber wir werden mehr Menschen verlieren, wenn wir den Plan nicht durchziehen.’’
Gen. O’Neill: ,,Ich hab genug gehört! Sheppard, weisen sie die Piloten ein! Ich will sowohl auf der Orion, als auch in den Jumpern nur eine Mindestbesatzung. Das wäre alles, wegtreten!’’

5 Stunden später: Brücke der SFS ORION:
Im Hangar war es extrem voll. Genau 106 Piloten hatten sich dort vor 106 Jumpern versammelt.
Colonel Sheppard stellte sich gerade auf ein provisorisches Podest und rief:
,,Stillgestanden!’’ Die Menge gehorchte und es wurde so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Er fuhr fort: ,,Wir werden in 30 Minuten starten! Die Orion wird von dem Hauptverband ausscheren und einige Minuten vor der Flotte im System ankommen! Ihre Aufgabe wird es sein, mit ihren Jumpern die Waffenplattformen außer Betrieb zu setzten, sich wieder zu tarnen und auf eine Chance zu warten,
um den Zylonen noch einen Schlag zu verpassen. Captain Thrace und ich werden diesen Angriff leiten. Das ist alles!
Sie haben noch einige Stunden, nutzten sie sie gut! Wegtreten!’’

5 Stunden später (Hyperraum; SFS ORION):
Sgt. Bates: ,,Colonel, wir verlassen den Hyperraum in zwei Minuten!’’
Lt. Col. Lorne: ,,Den Tarnschirm aktivieren! Waffensystem auf Stand By!’’
Sgt. Bates: ,,Erledigt, Sir! Colonel Sheppard gibt Klarmeldung für seine Jumper!’’

Eine Minute später verließ die getarnte ORION den Hyperraum.
Zwar wurde das Hyperraumfenster von den Zylonen bemerkt, doch sie schenkten dem keine Beachtung, da sie keine Bedrohung darin sahen und zum Glück für die ORION noch keine Erfahrung mit den irdischen Tarnschirmen hatten.

Paddel Jumper O1:
Colonel Sheppard aktivierte seinen Jumper und aktivierte den Funkverkehr zwischen den Jumpern.

Col. Sheppard: ,,Starbuck, hörst du mich?’’
Cpt. Thrace: ,,Was gibt’s, John?’’
Col. Sheppard: ,,Ist deine Staffel bereit?’’
Cpt. Thrace: ,,Ja, alle sind einsatzbereit. Wir können los.’’
Col. Sheppard: ,,Gut, bereithalten! Sheppard Ende!’’

Dann öffnete er noch einen Kanal an alle Staffeln.

Col. Sheppard: ,,Sheppard an alle Staffelführer! Vollzugsmeldung!’’

,,Alpha bereit!’’
,,Beta bereit, um ein paar Zylonen weg zu ballern!’’
,,Gamma einsatzbereit!’’
,,Deltha komplett einsatzbereit!’’
,,Etha startklar!’’

Col. Sheppard: ,,Sheppard an alle: Los geht’s!’’


Die Hangartore öffneten sich und die getarnten Jumper verließen ihre Buchten und stationierten sich im ganzen System.

Als alle Jumper ihre Buchten verlassen hatten, ging auch die Orion in Stellung und zwar so, dass sie innerhalb weniger Sekunden mehrere Satelliten vernichten konnte.

Sie hatten 10 Minuten Zeit, um die Satelliten und Waffenplattformen zu zerstören, bevor die Alliierte Flotte im System eintreffen würde.

Jumper O1:
Colonel Sheppard steuerte seinen Jumper direkt vor eine der Waffenplattformen und reduzierte dann seine Geschwindigkeit auf null. Er aktivierte erneut den Jumper-internen Funk und gab den Befehl zum Angriff.

Zwei Sekunden später enttarnten sich alle 106 Jumper und die ORION und starteten ihre Drohnen.
Sofort wurden 200 Waffenplattformen zerrissen, doch nun wurde es ernst.
Die Jumper tarnten sich wieder, um die nächste Waffenplattform auseinander zu nehmen.
Die ORION hatte ihren Schutzschild aktiviert und nahm sich 10 Waffenplattformen auf einmal an.

Doch nun griff die zylonische Heimatflotte ein. Da die Jumper sich immer wieder tarnten, konzentrierten sie sich auf die ORION, doch das Antikerschiff wehrte sich.

Lorne lies von den Waffenplattformen ab und feuerte 300 Drohnen auf die nächstliegenden Basisschiffe ab. Die ersten 50 prallten noch auf die Schilde, doch die 51. brauchte die Energie auf und bohrte sich in die äquatoriale Versprebung in der Mitte. Wenige Augenblicke später explodierten die drei Basisschiffe, doch es kamen weitere und diesmal waren es 20.

Das konnte selbst die ORION nicht lange aushalten. Lorne schickte noch etwa 2000 Drohnen los und befahl dann: ,,Alle in die Rettungskapseln! Wir evakuieren!’’

Zum Glück waren nur etwa 40 Mann an Bord und deshalb ging die Evakuierung mit den neuen tarnbaren Rettungskapseln sehr schnell.
Er stand noch als letzter auf der Brücke und dachte nach, was seit seiner Kommandoübernahme passiert war. Dann verlies er mit der letzten Rettungskapsel das Schiff. Und zwar keine Sekunde zu früh.

Seine Kapsel hatte sich gerade erst 500 Meter von der ORION entfernt, als sie in der Atomglut der zylonischen Atombomben verging.

Währenddessen hatten die Jumper alle Hände voll zu tun, die Waffenplattformen auszuschalten, doch auch hier hatte es Verluste gegeben. Insgesamt waren bereits 20 Jumper ausgefallen.
Zwei unerfahrene Airman hatten ihre Jumper nicht mehr rechtzeitig tarnen können, wurden von den Energiestrahlen der Waffenplattformen zerfetzt.
Doch nicht nur die unerfahrenen hatte es getroffen. Einige Piloten waren im flächendeckenden Feuer der Basisschiffe untergegangen. Der Tarnschirm hatte ihnen da nicht helfen können.

Nach zehn Minuten Kampf waren nur noch 60 Jumper komplett einsatzbereit. Zwanzig waren zerstört wurden und weitere 20 hatten Systemausfälle und konnten sich gerade noch in den Tarnmodus retten.

Doch dann kam die Wende.

Aus multiplen Hyperraumfenstern, trat die Aliierte Flotte aus.
Die Verbandsflagschiffe POSEIDON, GALACTICA, PEGASUS, MIDGARD, SERA-01 und W-001, ließen ihre Verbände im System verteilen.
Von der Dicken Berta starteten 1000 F-307er und von den Zerstörern noch einmal 500.
Dazu kamen noch 10000 Wraithjäger.

Fasste man zusammen, was in dem System sich für Schiffe gegenüberstanden, sowohl Großraumschiffe, als auch Jäger, kam man auf 12000 Einheiten auf Alliieter Seite und 15000 Schiffen auf zylonischer Seite, wovon 14500 Einheiten Jäger waren.

Nun startete der Generalangriff. Die drei Asgardschiffe unter Leitung von Thor flogen den ersten Angriff auf die zylonischen Basisschiffe und schafften es sofort fünf Basisschiffe auszuschalten, da die Zylonen nicht auf die Hochtechnologie der Asgard vorbereitet waren, doch dies gelang kein zweites Mal mehr.

Bereits wenige Sekunden später hatten sie sich eine neue Strategie zusammengelegt.
150 der Schiffe schwenkten aus und konzentrierten ihr Feuer auf die Asgardschiffe.

Jetzt griffen auch die Erdenschiffe in den Kampf ein.
Zuerst flogen die Fregatten und Kreuzer der 304 und 308 Klasse ihre Angriffe und schafften es einige Schiffe in Nahkämpfe zu verwickeln.
Die Bordwaffen bekamen keine Feuerpause und schickten im Sekundentakt ihre Energieblitze zum Gegner. In den Maschinenräumen explodierten pausenlos Leitungen und Ingenieure versuchten, die Feuer, zu löschen.
Nachdem die leichteren Schiffe etwa die Hälfte der Zylonenschiffe in Kämpfe verwickelt hatten, griffen die Zerstörer an.
Jeweils zwei von ihnen griffen ein Basisschiff mit voller Feuerkraft an und räumten innerhalb kürzester Zeit die erste Abwehrfront auf.
Dann stießen die GALACTICA, die PEGASUS und die POSEIDON in den zweiten Abwehrring vor.


SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Bericht!’’
Maj. Anderson: ,,Schutzschilde auf 56%! Waffenstärke runter auf 80%! Hüllenbrüche auf dem D-Deck! Wir haben nur noch drei Mark 8! Wir halten nicht mehr lange durch!’’

Im selben Moment explodierte eine Energieleitung auf der Brücke und Captain Pressman wurde gegen seine Konsole geschleudert. Er verlor das Bewusstsein.
O’Neill übernahm seinen Platz und drehte das Schiff in einer scharfen 180° Kurve.

Gen. O’Neill: ,,Major, zielen sie auf das Basisschiff vor uns!’’

Sie flogen immer weiter auf das Schiff zu. Die Trägheitsdämpfer waren auf 100% und beinah schon überbelastet.

Gen. O’Neill: ,,Feuer! Weg mit den letzten Mark 8!’’

Der Major feuerte alle Geschütze ab. Kurz bevor die POSEIDON das Schiff rammte, zog der General das Schiff in einem steilen Winkel nach oben. Zwei Sekunden später explodierte das Basisschiff.

Der Kampf dauerte nun schon 1 Stunde an und der Kampf wurde immer schmutziger und blutiger.
Mit jedem zerstörten Schiff der Alliierten wurden weitere 200-300 Terraner, Serakin oder Wraith getötet.
Doch auch die Asgard hatten ihre Verluste. Von den drei Schiffen, war nur noch Thor’s Schiff übrig.
Die beiden anderen Schiffe waren im Dauerfeuer von 49 Basisschiffen untergegangen, hatten jedoch noch 70 Basisschiffe mit in den Tod genommen.

Nach einer 1 Stunde und 10 Minuten waren noch 98 Basisschiffe der Zylonen und auf Seiten der Alliirten noch 302 von über 440. Bereits über 10000 Raumfahrer waren gefallen.

SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Bericht?’’
Maj. Anderson: ,,Wir sind noch in einem Stück, Sir! Wir sollten uns etwas zurückhalten, sonst sind wir bald nur noch Weltraumschrott.’’
Gen. O’Neill: ,,Mal sehen... Geben sie mir Adama!’’

Der Major tippte auf seiner Konsole herum und schaltete dem General, Admiral Adama auf den Schirm.

Gen. O’Neill: ,,Bill, wie steht’s bei ihnen?’’
Adm. Adama: ,,41 Tote, 78 Schwerverletzte! Unser erster Schildgenerator ist komplett zerstört und der zweite bei 91%! Wollen wir diesen Krieg endlich zu Ende bringen, Jack?’’
Gen. O’Neill: ,,Nichts lieber als! Nehmen sie die PEGASUS und die Flottillen 1-12 und zerstreuen sie das Zentrum der Zylonen! Ich nehm den linken Flügel! Thor wird mit der restlichen Flotte den rechten Flügel zerstören.’’
Adm. Adama: ,,Ich gebe es weiter!’’


Auf allen Schiffen flammte der Sublichtantrieb auf. Mit maximaler Leistung flog der Kampfverband auf die feindliche Flotte zu. Der Rest ging ziemlich schnell.

Nach zwanzig Minuten waren 90 Basisschiffe zerstört. Die letzten Acht flogen auf den Planeten zu und durchflogen den Schutzschild durch eine Strukturlücke.
Die Flotte eröffnete sofort das Feuer auf den Schild, doch Sensorabtastungen hatten ergeben, dass dieser Schild von 41 ZPM’s betrieben wurde. Mit maximaler Feuerkraft aus allen Schiffen würden sie 10 Jahre brauchen, um den Schild zu durchdringen, doch so viel Zeit hatten sie nicht.


Auf der POSEIDON schritt General O’Neill auf und ab, als Major Anderson zu ihm herüber rief:
,,Sir, Colonel Sheppard und Captain Thrace auf Audioschaltung!’’

Gen. O’Neill: ,,Danke Major, schalten sie ein!’’

Über Funk sprach Colonel Sheppard: ,,Sir, Starbuck und ich haben schon seit Stunden keine Munition mehr! Wir müssen auf der Dicken Berta landen und neue aufnehmen!’’

Da mischte sich jetzt auch Captain Thrace ein: ,,Ja Sir, ich kann dass nur bestätigen! Wir sind so nicht nützlich!’’

O’Neill fuhr sich durchs Haar und fragte entnervt: ,,Dann landen sie auf der Dicken Berta!’’
Col. Sheppard: ,,Das Problem ist, dass bereits 1200 Jäger sich neu bewaffnen wollen!’’

Gen. O’Neill: ,,Fliegen sie hin! Sagen sie Sergej, dass er sie sofort drannehmen soll! O’Neill Ende!’’

Dann setzte er sich wieder auf seinen Stuhl und sagte zu Major Anderson:
,,Und, wie schnell können wir alles reparieren?’’

Maj. Anderson: ,,87 Stunden, wenn wir rund um die Uhr arbeiten, aber wir sollten die Leute auch mal ausruhen lassen, die gehen uns sonst noch kaputt....’’

Gen. O’Neill: ,,Wie viele Schiffe haben wir insgesamt verloren?’’
Maj. Anderson: ,,207.... 82 von uns, zwei von den Asgard, 103 von den Serakin und der Rest von den Wraith. Und auf den anderen Schiffen sind viele Leute gefallen.’’
Gen. O’Neill: ,,So ein Scheiß! Geben sie mir erst mal General Runge!’’
Maj. Anderson: ,,Moment.... Ich leg ihn auf den Schirm!’’

Der schon leicht beschädigte Schirm aktivierte sich und das schon sehr gereizte Gesicht von General Runge erschien, der wie immer einen Kaffeebecher in der Hand hielt.

Gen. O’Neill: ,,Na Sergej, wie steht’s mit der Wiederaufrüstung der Jäger?’’
Gen. Runge: ,,1200 sind wieder aufgerüstet, 200 können nicht mehr starten. Ach ja, Sheppard und Thrace sind gerade beim aufrüsten, wenn du dass fragen wolltest.’’
Gen. O’Neill: ,,Genau das wollte ich fragen.... Wie viele Mark 8 hast du noch?’’
Gen. Runge: ,,12 sind noch im Lager, aber ich hab 190 in Auftrag gegeben."
Gen. O'Neill: "Wir brauchen noch was härteres, wenn wir durch diesen Schirm durchwollen. Geb Mark 9 in Auftrag, so viele wie nur gehen!"
Gen. Runge: "Gut, morgen sind alle Schiffe wieder bestückt."
Gen. O'Neill: "Also bis morgen....."

12 Stunden später (Zylonenplanet; Hauptquartier):
Die kläglichen Überreste der Zylonenflotte hatten sich auf den Planeten zurückgezogen.
Seit nun 12 Stunden wurden sie von der Alliianzflotte belagert.

Im Hauptquartier hatten sich alle Zylonenmodelle und Gaius Baltar, der Verräter, zusammengefunden.
Die Nerven lagen blank. Sie wussten, dass sie nicht mehr gewinnen konnten und auch die Chance des Überlebens wurde immer schwächer.

Ein Cavil-Modell sagte: ,,Wir haben verloren, endgültig! Wenigstens müssen wir uns jetzt nur noch ums überleben kümmern.’’
Eine Sechs: ,,Wie stellst du dir das vor?’’
Da schaltete sich Baltar ein: ,,Wir haben 10 Schiffe! Da können schon noch einige rein und ein Auferstehungsschiff habt ihr auch, wo ist das Problem?’’
Cavil: ,,Dann fangen wir sofort an!’’


12 Stunden später (Alliierteflotte):
In den letzten 24 Stunden hatte sich nichts getan. Die Flotte hatte sich neu ausgerüstet und feuerte weiterhin auf den Schutzschild, doch bisher gab dieser nicht nach.

Auf der Galactica stand Admiral Adama vor einem Ausguck und schüttelte nur den Kopf. Er dachte nur:
,,Es nützt nicht.... Über 50 ZPM’s betreiben diesen Schild... Es ist sinnlos!’’

Seine Gedanken wurden vom Interkom unterbrochen. Lieutenant Gaeta rief über Funk:
,,Admiral, kommen sie bitte ins CIC!’’

Adama machte sich sofort auf den Weg. Durch den Umbau hatte man mehrere Aufzüge eingebaut und so kam er innerhalb von zwei Minuten dort hin.

Adm. Adama: ,,Was gibt es, Mr. Gaeta?’’
Lt. Gaeta: ,,Auf Befehl von General O’Neill werden wir alle Geschütze, Raketen und jede Waffe aller Schiffe auf einen Punkt des Schildes richten.’’
Adm. Adama: ,,Dann machen sie das!’’

Das Feuer aller Schiffe hörte kurz auf. Alle Jumper und 307er wurden erneut ausgeschleust.
Insgesamt 208 Mark 8 wurden auf ein Ziel programmiert. Dann erteilte O’Neill den Startbefehl.
Über 300 Schiffe feuerten aus beinahe 800 Geschützen.
Aber das erstaunlichste war, dass der Schild nachgab.

Auf der Brücke der POSEIDON konnte General O’Neill seinen Augen nicht trauen.
Gen. O’Neill: ,,Weiterfeuern! Jetzt haben wir sie!’’

Im selben Moment gab es eine gewaltige Explosion und das nützen die Zylonen aus, um mit 10 Basisschiffen und einem Auferstehungsschiff zu fliehen.

SFS POSEIDON:
Gen. O’Neill: ,,Anderson, die Zylonen wollen fliehen! Hinterher!’’
Maj. Anderson: ,,Aye, GALACTICA und PEGASUS folgen uns!’’

Die drei Schiffe wendeten und verfolgten die Basisschiffe.
Doch die Zylonen hatten irgendwie den Antrieb frisiert. Die Schiff waren doppelt so schnell wie sonst.
Dann traten sie in den Hyperraum ein. Nur drei Sekunden später öffneten die die POSEIDON, GALACTICA und PEGASUS ebenfalls ein Hyperraumfenster und verfolgten den Verband.

Doch sie hatten keine Chance hinter den Zylonen herzukommen.
Nach einer Verfolgung über 3000 Lichtjahren mussten sie abbrechen.
Niedergeschlagen kehrten sie zur Flotte zurück.

Nach ihrer Rückkehr feuerte man alle Atomraketen ab und zerstörte den Planeten mit allen auf ihm verbliebenden Zylonen.
Aus der Heimat hatten sie einen Hyperfunkspruch erhalten, in dem stand, dass das Space Force Marine Korps alle von Zylonen besetzte Planeten, der Milchstraße und der Pegasusgalaxie, befreit hatten.

Der Krieg war nun offiziell vorbei.

EPILOG:
12. Mai 2011:

In New York City, Hauptstadt der Vereinten Erde, hatten sich Vertreter der Serakin, Asgard und Terraner versammelt. Hier wollten sie einen historisches Abkommen unterzeichnen, der Kooperation, kulturellen Austausch und was der Dinge mehr sind, möglich machen sollte.

Nach der Unterzeichnung sprach Präsidentin Nagasaku noch einmal zur Weltbevölkerung.
,,Heute ist ein historischer Tag! Ich will nicht behaupten, dass der Weg dorthin leicht war! Wir haben Leben verloren! 6,14 Millionen Menschen sind während dieses Krieges gestorben. Doch die Menschheit wird es sicher überleben! Wir haben eine Zukunft und die müssen wir nutzen. Das sind wir denen schuldig, die während dieses Krieges gefallen sind. Soldaten wie auch Zivilisten!
Danke!’’

Am Abend fand eine große Feier statt, zu der alle kamen.
Während der Party nahm General O’Neill Admiral Adama zur Seite.

Adm. Adama: ,,Jack, hat Colonel Carter irgendetwas herausgefunden?’’
Gen. O’Neill: ,,Ja, durch unsere Sensordaten konnte sie den Kurs der Flotte extrapolieren. Er führt direkt in die Galaxie NGC 5128.’’
Adm. Adama: ,,Centaurus A?’’
Gen. O’Neill: ,,Centaurus A! Wir können sie nicht aufspüren. Sie haben es geschafft, ihren Antrieb zu maskieren.’’

Der Admiral fuhr sich über sein Kinn und sagte: ,,Wir werden sie wiedersehen.... Irgendwann kommen sie wieder, dass ist auch den Kolonien passiert. Denk an meine Worte, sie kommen wieder.’’
Gen. O’Neill: ,,Aber nicht heute! Komm gehen wir zur Feier zurück.’’


Der Irdisch-Zylonische Krieg war vorbei, jedenfalls fürs erste.
Der Krieg hatte die Menschen gezeichnet, aber auch näher zusammenrücken lassen.
Jetzt brachen goldene Zeiten für die Menschheit an, doch irgendwann wird wieder der Tag kommen, an dem die Menschheit bedroht wird, doch sie wird bereit sein.

Ende
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wow. Mehr kann man kaum sagen. Diese feucht-fröhliche Zylonenjagd...einfach super. Endlich sind fast alle Tot. Am Besten fand ich ja den Zylonen-Hauptplaneten. Diesen Riesen Schild der von 50 ZPM's *sabber* betrieben wird. Doch da ja einige geflüchtet sind, werden sie wohl zurückkommen!? Eine Frage habe ich aber trotzdem noch: Was ist denn ein Auferstehungsschiff??
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Atlan
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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Schön, dass es dir gefallen hat Smilie
Klar kommen sie zurück, wirst du schon sehen und zwar in der Fortsetzung 2027 The Return Sehr glücklich
Zu deiner Frage: Ein Auferstehungsschiff ist ein Raumschiff, indem alles vorhnden ist, um humanoide Zylonen wieder auferstehen zu lassen.
Nachzulesen hier: http://de.battlestarwiki.org/wiki/Auferstehungsschiff

Bis dann.
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Lass mich aber nicht so lange warten. Ist 2027 eigentlich schon fertig gepostet im SGP oder bist du da noch dran?
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Atlan
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Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Neun Kapitel sind gepostet, nach dem nächsten Teil sit erst einmal Pause.
HAb momentan nicht so viel Zeit.
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