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Das Tor in phantastische Welten
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Heracles


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Selana
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 179
Wohnort: Schwäbische Alb

BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Wenigstens du schreibst noch was dazu. Die anderen könnten sich wirklich auch mal aufraffen und was dazu sagen. Selbst wenn es ihnen nicht gefällt.

So, es geht nun weiter.

Teil 6

Apophis lachte hässlich. "Im Grunde stört mich der Tod einiger meines Volkes nicht - und die Jaffa sind ersetzbar. Doch um mein Volk zufrieden zu stellen, muss ich auch an dir ein Exempel statuieren. Du wirst zusammen mit Heracles sterben."

"Mein Lord, was ist mit dem Menschen?" fragte einer der Jaffa und warf einen bedeutsamen Blick auf Daniel.

Apophis sagte beiläufig: "Tötet ihn. Er ist ohne Bedeutung."

Daniel handelte. Zwar waren auch auf ihn Waffen gerichtet, doch die Jaffa hatten nicht besonders auf ihn geachtet. Als Apophis den Befehl erteilte ihn zu töten, drückte er blitzschnell auf Symbole, die er die ganze Zeit im Kopf gehabt hatte. Es war nicht die Gamma-Kolonie, denn er wollte die Koordinaten der Erdsiedlung nicht verraten. Es war eine unbewohnte Welt, die SG-1 vor kurzem besucht hatte. Von dort aus wollte er dann die Gamma-Kolonie anwählen. Er duckte sich, als drei Schüsse über ihn hinwegzischten. Als sich das Tor öffnete, erwischte der Energieausstoß zwei der Jaffa und tötete sie.

Diese Ablenkung nützte Heracles aus. Sein Fuß schoss vor und warf den Krieger vor ihm zu Boden. Heracles bückte sich und hob eine Zat auf und drückte auf Apophis ab. Er hatte gut gezielt, der Goa'uld-Fürst stürzte mit einem Schmerzlaut zu Boden. Klorel schrie auf vor Wut und stürzte sich auf Heracles, doch der unerfahrene Krieger hatte keine Chance gegen den Tok'ra. Heracles überwältigte ihn und zog sich mit ihm zum Sternentor zurück. Ohne einen Blick über seinen Rücken zu werfen schrie er: "Jackson, gehen Sie!"

Daniel gehorchte ohne zu überlegen. Mit einem Satz sprang er ins Tor. Auch Zoran war nicht untätig geblieben. Als der Kampf begann, stieß er einen schrillen Schrei aus. Chandra begann so schnell mit den Flügeln zu schlagen, dass diese fast unsichtbar wurden. Im nächsten Augenblick erhob sich das Flugwesen in die Lüfte. Die Höhle war groß genug, um Chandras Flugmanöver zu erlauben. Das Tier stieß einen ohrenbetäubenden Schrei aus und stieß von der Höhlendecke herunter. Bevor die Jaffa reagieren konnten, packten seine Krallen Zoran und verschwand mit ihm im Sternentor.

Apophis hatte den Schmerz überwunden und schrie seine Krieger vor Wut an. Heracles hatte sich mit Klorel als Schutzschild bis zum Tor zurückgezogen, doch Apophis dachte nicht daran, ihn gehen zu lassen. Diesmal wollte er lieber seinen Sohn opfern.

"Tötet ihn!" herrschte er seine Krieger an.

"Aber mein Lord, was ist mit Klorel?" wagte einer zu fragen.

"Ihr sollt ihn töten! Wenn er entkommt, sterbt ihr alle."

Unzählige Energiewaffen richteten sich auf Heracles und Klorel. "Vater! Nicht!" schrie Klorel voller Angst, doch die Krieger hörten nicht auf seine Worte.

Heracles zögerte nicht länger. Zusammen mit Klorel stürzte er rückwärts ins Sternentor. Er spürte noch einen rasenden Schmerz, bevor das Wurmloch ihn in die Unendlichkeit stieß.

Die Energien der Lanzen trafen das Tor und ließen es aufleuchten. Das Tor, aus Naquada gebaut, und deshalb fast unzerstörbar, hielt diesen gewaltigen Energien zwar stand, aber nicht die normalen Teile. Sämtliche Schalter und Computerteile wurden zerstört - das Tor begann sich zu neigen und stürzte schließlich um. Apophis warf Blick darauf. Es war unbrauchbar, doch vielleicht würde er holen lassen, um es an anderer Stelle neu aufzubauen.

"Heracles ist sicher tot, mein Lord", unterbrach einer seiner Jaffa seine Gedanken. "Ich sah, dass er von den Lanzen getroffen wurde. Ich fürchte nur Lord Klorel auch."

Unter Apophis mörderischem Blick duckte sich der Krieger ängstlich zusammen und wünschte, er hätte nichts gesagt. Apophis sah noch einen Moment unentschlossen an und drehte sich dann mit einem Ruck um und verließ die Höhle.

Der Jaffa sah ihm erleichtert nach und gab den Kriegern einen Wink ihm zu folgen.

P3X984
Gamma-Kolonie

Carter warf einen kurzen Blick zurück zum Sternentor, das sich hinter ihr schloss. Erleichtert atmete sie auf. Zoran konnte nun ihre Gedanken nicht mehr lesen und Jack war nicht mehr in Gefahr entlarvt zu werden.

Die Wächter am Tor senkten ihre Waffen, nachdem sie erkannt hatten, dass ein Mitglied von SG-1 durch das Tor kam.

"Willkommen!" begrüßte sie einer der Soldaten.

"Danke, doch ich muss sofort zur Erde zurückkehren. Es geht um und Tod. Geben Sie bitte das Signal zum öffnen der Irisblende auf der Erde durch, wenn ich das Tor aktiviert habe.“

Der Soldat sandte den Code der Kolonie zur Erde, nachdem Sam gewählt hatte. Als sich das Tor öffnete, ging Carter hindurch.

Auf der Erde sah man ihr erstaunt entgegen: "Doktor Carter? Wir erwarteten jemanden von der Gamma-Kolonie."

"Das ist eine lange Geschichte, Soldat, und ich habe keine Zeit für Erklärungen. Ich muss sofort zum General."

Der Soldat gab den Weg frei und Carter lief zum Büro Hammonds. Der General sah auf und erhob sich erfreut, als die Frau sein Büro betrat: "Doktor Carter! Wo sind Colonel O'Neill und Doktor Jackson? Wir fürchteten schon, Sie alle verloren zu haben..."

"Sie werden bald nachkommen. Der Colonel hat mich gebeten vorzugehen", unterbrach Carter ganz entgegen ihrer Gewohnheit den General. "Es geht um Leben und Tod, Sir. Sie wissen etwas von Teal'c?" Carter hatte sich entschlossen, den General in O'Neills Geheimnis einzuweihen.

"Machen Sie sich keine Sorgen. Er ist wohlbehalten auf der Erde angekommen."

"Würden Sie ihn herbitten, General? Was ich zu sagen habe geht auch ihn an. Aber nur Sie und ihn." Carter sah den General so beschwörend an, dass Hammond ohne zu zögern ihrem Wunsch nachkam. Teal'c kam nach kurzer Zeit und seinem Gesicht war anzusehen, dass sich über den Anblick Carters freute: "Doktor Carter, schön dich zu sehen", war allerdings alles, was er hervor brachte.

"Ich freue mich auch dich zu sehen, Teal'c", erwiderte Carter. "Doch jetzt werde ich erst einmal berichten, was passiert ist." Die nächsten Worte sprudelten nur so aus ihr heraus und der General unterbrach sie mit keinem Wort. Erst, als sie geendet hatte, meinte er: "Und Sie sind überzeugt, dass der Goa'uld in O'Neill die Wahrheit sagt und den Colonel an seinem Ziel wirklich frei gibt?"

Carter nickte zustimmend, obwohl sie nicht ganz sicher war. Doch es war nicht der richtige Zeitpunkt um Zweifel zu zeigen. Sonst würde der General nie sein Ja-Wort geben.

„Es gibt unter den Jaffa eine Legende über die Tok’ra. Sie sollen Widerstandskämpfer gegen die System-Lords sein. Ich habe jedoch noch nie einen getroffen“, sagte Teal’c.

Hammond überlegte kurz: "Nun gut, aber es gibt sie also. Doktor, sobald O'Neill auf der Erde ist, gebe ich diesem Tok’ra die Erlaubnis nach Hause zurückzukehren. Ich tue das aber nicht nur um den Colonel zu retten, sondern auch um neue Verbündete zu gewinnen. Und, bei allen Heiligen, wir können jeden Verbündeten gebrauchen. Ich bin überzeugt, dass Apophis nicht aufgibt und einen neuen Angriff starten wird. Und ich möchte, dass Sie beide O’Neill begleiten.“

"Danke, General. Ich werde mit Teal'c in den Stargate-Raum zurückkehren. Eigentlich müssten der Colonel und Daniel schon da sein. Das dies noch nicht der Fall ist bereitet mir Sorgen."

In der Tür hielt der General sie nochmals auf: "Doktor Carter!"

Sam drehte sich um: "Sir?"

"Kein Wort wegen O'Neill zu irgend jemandem. Ich möchte, dass dieses Geheimnis unter uns bleibt."

"Verstanden, General. Und danke!"

Hammond nickte: "Viel Glück."

Auf dem Weg zum Sternentor sagte Carter zu Teal'c: "Ich mache mir wirklich Sorgen, Teal'c. Jack und Daniel sollten längst hier sein."

"Wir sollten zu ihnen zurückkehren", meinte Teal'c. "Sie könnten Hilfe benötigen."

"Du hast ohne Zweifel recht", gab Carter zu.

Im Stargate-Raum erwartete sie eine Überraschung. "Wir haben Nachricht von der Gamma-Kolonie erhalten", erklärte ihnen der Techniker am Computer. "Colonel O'Neill und Dr. Jackson sind ..." Der Techniker zögerte weiter zu sprechen.

"Sprechen Sie doch weiter", verlangte Carter. "Warum kommen Sie nicht zurück?"

"Colonel O'Neill ist ein Goa'uld und sie wissen nicht so recht, was zu tun ist. Sie werden ihn wohl an uns ausliefern", erklärte der Techniker mit belegter Stimme.

Carter und Teal'c sahen sich bezeichnend an. Ihr Geheimnis war keines mehr. "Wir müssen zur Gamma-Kolonie. Sofort!"

"Haben Sie die Erlaubnis des Generals?" fragte der Techniker.

"Die holen wir uns. Komm, Teal'c, gehen wir nochmals zu ihm."


Der Durchgang durchs Wurmloch war härter als gewohnt. Der Aufprall war so stark, dass Heracles und Klorel benommen liegen blieben. Dazu kam, dass einer der Energiestrahlen Heracles getroffen hatte. Daniel stand schon am Navigations-Computer und begann neu zu wählen, während Heracles sich langsam aufrichtete. Sie befanden sich mitten in einem Wald. Aus O'Neills Erinnerung wusste er, dass Planet unbewohnt war, zumindest in der Nähe des Tores. Entsprechend heruntergekommen sah die Anlage um das Stargate herum aus. Wo waren Zoran und Chandra geblieben? Heracles sah nichts von den beiden.

Sein Blick fiel auf Klorel, der sich gerade aufrichtete. "Mach keine Dummheiten, Junge", warnte ihn der Tok'ra. "Hier gibt es nichts als Wildnis. Bleib also lieber bei uns." Daniel hatte die Symbole der Gamma-Kolonie gedrückt, und das Tor baute sich auf.

Heracles sah erst Daniel an, dann Klorel: "Geht hindurch." Der Junge gehorchte wortlos. Er stand noch unter Schock, weil ihn sein Vater ohne zu zögern geopfert hatte.

"Du bist verletzt..." Daniel wusste nicht, mit welchem Namen er sein Gegenüber ansprechen sollte.

"Das hat Zeit bis wir in der Gamma-Kolonie sind." O'Neills Stimme hörte sich fremdartig an, also sprach der Goa'uld in ihm.

Daniel nickte und trat durch das Tor. Heracles folgte ihm dicht auf. Klorel war unverletzt geblieben und fühlte Hände, die ihm aufhalfen.

Ein dritter Reisender passierte in diesem Moment das Tor – Zoran und Chandra. Er musste also doch in der Nähe gewesen sein. Hinter beiden schloss sich das Tor endgültig.

Heracles hob den Blick und sah unzählige Augen auf sich gerichtet, die ihn neugierig musterten.

"Er ist ein Goa'uld", rief eine Stimme. Sie gehörte Zoran.

Waffen richteten sich auf Heracles/O'Neill. Die gerade noch neugierigen Blicke verwandelten sich in Hass. Ein Schlag traf ihn warf ihn zurück. Vor Schmerz verlor er fast das Bewusstsein.

"Hört auf!" Daniel warf den Soldaten und Siedlern wütende Blicke zu. "Er ist verletzt!"

"Er ist ein Goa'uld."

Ein weiterer Schlag traf Heracles. "Stopp! Wenn noch einer zuschlägt, werde ich ihn einsperren und vor ein Kriegsgericht stellen." Durch O'Neills Gedächtnis wusste Heracles, dass die Stimme einem Major Ferretti gehörte. Er war ein Freund von O'Neill.

Heracles schlug die Augen auf und blickte in das Gesicht des Majors: "Colonel, können Sie mich hören?"

"Major Ferretti", antwortete Heracles mit O'Neills Stimme.

"Lasst euch von ihm nicht täuschen", rief Zoran, der war. "Er ist ein Goa'uld."
Ferretti sah Daniel an: "Dr. Jackson?"

"Leider muss ich Zoran zustimmen. Jack trägt wirklich einen Symbionten in sich." Daniel trat an seinen Freund heran. "Wer immer du bist - gib dich zu erkennen."

"Warum?" Heracles Augen begannen zu glühen. "Die Tau'ri sind auch nur dumme Menschen. Vielleicht haben wir euch überschätzt."

Ferretti fuhr zurück. "Ich habe es euch gesagt", rief Zoran. "Ihr müsst ihn töten."
Ferretti richtete sich auf. "Bringt ihn in einer sicheren Zelle unter. Und den Jungen auch." Sein Blick traf Klorel, der ihn wütend anblickte. Ferretti schauderte. Was hatte der Goa'uld nur dem netten jungen Abydonier gemacht?

"Ihr dürft Jack nichts tun", beschwor Jackson die Leute. "Vielleicht können wir den Colonel noch retten."

Ferretti sah ihn an. "Das glauben Sie doch selbst nicht, Daniel. wissen genau, dass jeder verloren ist, der einen Goa'uld in trägt."

"Ich weiß nur dass Jack ein Freund ist." Er sah sich um. "Wo ist Doktor Carter übrigens?"

"Sie ist zur Erde zurückgekehrt, um Bericht zu erstatten. Ich nehme an, sie wird mit Teal'c zurückkommen."

"Teal'c ist auf der Erde?"

"Ja", erklärte der Major.

Daniel atmete erleichtert auf. Vielleicht wusste Sam näheres. Und bis dahin würde er gut auf Jack aufpassen.

Er folgte den Männern, die den Colonel und Klorel fortschafften. Er sah, dass sie Jack ohne Rücksicht auf seine Verletzung in den Gefängnisraum warfen, und rief empört: "Seid vorsichtig. Seht nicht, dass er verletzt ist? Er braucht medizinische Hilfe."

"Er ist ein Goa'uld. Und die sollen sich selbst heilen. Ich helfe keinem dieser Monster", erhielt er von dem Siedler zur Antwort.

"Aber er ist kein Monster", widersprach Daniel und wollte zu Jack in die Zelle gehen.

"Halt! Sie gehen da nicht hinein", hielt ihn der Wächter auf.

Daniel sah den Mann bittend an, doch der Wächter dachte nicht daran seine Meinung zu ändern. Jackson warf einen Blick auf O'Neill: "Tut mir leid, Jack."

"Mach dir keine Sorgen", antworte O'Neill mit der Stimme des Symbionten. Hörte das nie auf? Erst Sha’re und Skaara und nun noch Jack? Er verfluchte den Tag, an dem er zum ersten Mal von dem Stargate-Projekt gehört hatte. Doch gleichzeitig hatte er durch das Sternentor Sha're kennen gelernt und das glücklichste Jahr in seinem Leben auf Abydos verbracht.

Er sah wie Jack sich an eine Wand setzte und die Augen schloss. Plötzlich ging ein Leuchten von seinem Körper aus und Daniel staunte nicht schlecht, als er sah, wie sich die Wunde schloss. Der Tok’ra öffnete die Augen und blickte Jackson an. "Unsere natürliche Begabung zu heilen", erklärte er.

"Wer sind Sie?" fragte Daniel neugierig. Etwas an dem Goa'uld war anders. Irgendwie wirkte er nicht so bedrohlich wie die anderen.

"Ich heiße Heracles und ich bin ein Tok'ra"

"Was ist ein Tok'ra?" fragte der Wächter.

"Eine Widerstandsbewegung innerhalb der Goa'uld-Hierarchie. Wir bekämpften die normalen Goa'uld und sind den Menschen freundlich gesinnt."

"Sie spinnen“, erklärte der Siedler. "Tok'ra oder was auch immer. Du bist ein Goa'uld und wolltet die Erde vernichten."

"Nicht wir. Wir sind Freunde der Tau’ri."

„Er könnte die Wahrheit sprechen. Wir dürfen ihm nichts tun“, sagte Daniel.

Der Wächter richtete seine Waffe gegen Daniel. "Sie sind verrückt. Gehen Sie, bevor ich einen Verräter in Ihnen sehe."

Daniel sah dem Mann an, dass es ihm ernst damit war. Er warf O'Neill noch einen kurzen Blick zu und ging.

Heracles blieb in seiner Ecke sitzen und blickte dem Menschen hinterher. Dann fiel sein Blick auf Klorel, der am anderen Ende des Raumes saß und ihn mit Hasserfüllten Augen beobachtete. Den Schock hatte der junge Goa'uld inzwischen überwunden.

"Das ist alles deine Schuld, Verräter", schimpfte Klorel ärgerlich mit einem bezeichnenden Blick auf den Wächter.

"Ist das deine Dankbarkeit mir gegenüber", meinte Heracles mit einem Seufzer auf den Lippen. "Dein erhabener Vater wollte dich töten, nur um mich nicht entkommen zu lassen."

"Weil du ihm keine andere Wahl gelassen hast", schrie der Junge zurück.

"Ich habe ihm jede Wahl der Welt gelassen", korrigierte Heracles ärgerlich über solche Dummheit. Insgeheim hatte er gehofft dem Goa'uld die Augen über seinen Vater geöffnet und ihn auf Seite gebracht zu haben. Doch das war eindeutig ein Irrtum. Klorel war unbelehrbar und genauso hinterhältig und bösartig wie Apophis.

Heracles beachtete den Jungen nicht länger sondern konzentrierte darauf den Körper seines Wirtes vollständig zu heilen. Es war nicht leicht, denn die Verletzung wäre im Normalfall sehr gefährlich gewesen.

Durch das Fenster konnte Heracles erkennen, dass es draußen zu dämmern begann. Heracles brauchte keinen Schlaf, doch um O'Neills Körper zu schonen ruhte er. Auch der Junge döste vor sich hin. Hätte Heracles noch seine Energiewaffe gehabt, wäre es ein leichtes gewesen den Wächter zu beeinflussen, doch die Waffe war ihm abgenommen worden. Er musste seinen Heimatplaneten erreichen, denn nur dort konnte er O'Neills Körper frei geben. Heracles wollte nicht noch einen Wirt gegen dessen Willen übernehmen.

Es war mitten in der Nacht, als ein Geräusch ihn aufschreckte. Jemand betrat das kleine Gefängnis. Auch der Wächter hatte das Geräusch gehört und sah auf.

Zoran betrat den Raum und Heracles ahnte, dass er nichts Gutes im Sinne hatte.

"Eintritt ist hier nicht gestattet", wandte sich der Wächter an Zoran. Der seltsame Außerirdische mit seinem Flugtier, war dem Wächter genauso unheimlich wie die Goa'uld. Er war kein Soldat, sondern einer der Siedler.

Zoran warf einen Blick auf den Wächter und dann auf die beiden Gefangenen in der Zelle. Bevor der Wachmann reagieren konnte, richtete Zoran eine Zatnickatel auf den Menschen und drückte ab. Wächter fiel mit einem Schmerzschrei zu Boden. Zoran richtete die Waffe auf die Tür und drückte dreimal ab. Der Energiestrahl zerstörte das Schloss der Zelle und mit einem Fußtritt öffnete Zoran die Tür.

Die Mündung der Waffe richtete sich auf Klorel, der Zoran am nächsten war. Heracles zögerte keine Sekunde mehr. Als Zoran die Waffe hob, sprang Heracles mit einem Satz auf ihn zu. Zoran wurde von der Aktion überrascht und konnte nicht mehr ausweichen. Ein Schlag traf ihn am Kinn und warf ihn zu Boden. Die Waffe entfiel seinen Händen und Heracles hob sie auf und richtete sie auf den Alien und drückte ab.

Für den Moment war Zoran ausgeschaltet. Heracles beachtete ihn nicht weiter, sondern packte Klorel am Arm und zog ihn mit sich. Der Junge war ein Faustpfand gegen Apophis und er wollte sich diesen Vorteil nicht aus den Händen nehmen lassen.

Draußen war es stockdunkel. Der Tok'ra überlegte, wo das Stargate lag. "Komm schon, Klorel", herrschte er den Jungen an und zog ihn mit sich. Sie hasteten über den Innenhof, über den von Zeit zu Zeit Scheinwerfer fuhren. Einer dieser Scheinwerfer traf Klorel und sofort heulten Alarmsirenen los. Im nächsten Moment gingen überall Scheinwerfer an und erleuchteten die nähere Umgebung.

Heracles und Klorel wurden in das Licht getaucht und hörten Stimmen. "Die Goa'uld wollen fliehen! Schneidet ihnen den Weg zum Stargate ab."

"Verflucht noch mal", schalt Heracles und beschleunigte seine Schritte. Die ersten Schüsse schlugen neben ihnen ein und nur ein Zickzack-Lauf verhinderte, dass sie getroffen wurden, doch Weg zum Sternentor wurde ihnen abgeschnitten. So blieb ihnen nur die Flucht zum anderen Ende der Siedlung - in die Wildnis.


Fortsetzung folgt
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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hey vielleicht haben sie ja deine Geschichte vergessen. Ich lese 12 FF's paralell da kommt es auch manchmal vor das ich eine oder zwei vergesse.

Oh je wäre Heracles doch nur in der Zelle geblieben...das wird ja ein holpriger Anfang in der TauRi/TokRa beziehung. Ich hoffe Sam und Teal'c können das regeln.
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich melde mich ja, keine Bange! Nur im Moment ... ich hab im RL zuviel um die Ohren, Selana, da komme ich schlichtweg nicht immer zum Lesen, so wie ich will. Dann kann ich mich nicht konzentrieren, oder wieder irgendeine Katastrophe bricht über mich herein - im Moment ist bei mir schlicht Land Unter, sorry!

So, nu aber zu den BEIDEN Kapiteln (wobei ich ehrlich froh bin, die hintereinander lesen zu können):

Hätte man es sich nicht denken können? Natürlich läßt Apophis seine Klamotten be- und überwachen . tztz! Daran hätte Herakles aber auch mal selbst denken können. Was für eine Tok'ra-Rübennase!

Daß Sam wenig begeistert ist, ihren Liebsten ... äh, sozusagen nicht mehr ganz für sich zu haben, ist klar. Klasse fand ich, wie Teal'c gleich interveniert hat von wegen: "Ja, gehört hab ich schon mal von denen ..." Klasse! Ein deutliches Daumenhoch für unseren Lieblings-Jaffa!

Und selbst Daniel darf mal Mut beweisen, na, wenn das nix ist. Aber warum die beidne Klorel mitschleppen ... irgendwie leuchtet mir das nicht ein. Oder ist es, weil das Stargate umkippte, gerade als sie durchwollten? Oder hat Herakles noch irgendwas mit Klorel vor? Oder strahlte da mal kurz O'Neill mit seiner Vernarrtheit in den Jungen durch? *grübel*

Der Cliffhanger war auf jeden Fall heftig gesetzt und man schluckte unwillkürlich. Boah, bist du wieder fies zu deinen Lesern! Da kann ich ja richtig froh sein, daß ich dieses Mal irgendwie das eine Kapitel verschwitzt habe *puh!*.

Aber du machst gleich fröhlich weiter und holzt dich durch. Soso, sind sie also auf dem Gamma-Stützpunkt gelandet - aber soviel besser geht's ihnen damit auch nicht. O'Neill eingesperrt - na toll! Wieso brauchen Teal'c und Sam eigentlich solche Ewigkeiten? Die wollten sich doch nur das Okay von Hammond holen - und das hatten sie doch eh schon *grübel*.

Schön fand ich, wie Daniel mit in die Zelle wollte. Das ist wahre Kameradschaft, yes! Und da wundern manche sich, warum man den beiden (Jack und Daniel) immer mal wieder gern was andichtet *hihi*.

Aber was für eine faule Tomate haben sie da noch mitgeschleppt. Äh, hallo? Der Typ war doch erst so freundlich und hilfsbereit. Was ist denn in den gefahren? Upps ...

So, dann dürfte ich jetzt wieder auf dem Laufenden sein. Ich gelobe Besserung - kann aber nix versprechen. Auf jeden Fall sehe ich zu, daß du endlich den zweiten Teil bekommst *muff*.
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Selana
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 179
Wohnort: Schwäbische Alb

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Hier ist der Beginn der Beziehung Tau'ri/Tok'ra etwas anders abgelaufen. Im Grunde läuft es auf dasselbe hinaus.

Hyndara: Wie du siehst habe ich die letzten Tage auch keine Zeit gehabt was groß zu schreiben oder zu lesen. Weißt ja warum. Hole ich aber nach. Auch deine Story.
Dafür ist dann dein Post um so größer geworden. Warum sie Klorel mitschleifen hat seinen Grund. Und O'Neill hängt halt an dem Jungen.

Doch nun geht es auch hier weiter.

Teil 7


Daniel Jackson war durch die Sirenen aufgeschreckt worden. Er hatte sich vergeblich für O'Neill eingesetzt. Sein Verlangen ihn zu O’Neill zu lassen, war höflich aber bestimmt abgelehnt worden. Der Ausschuss der Siedler hatte einstimmig beschlossen O'Neill und Klorel an die Erde auszuliefern. Goa'uld waren wertvolle Gefangene und es störte sie nicht, dass O'Neill Daniels Freund und vor kurzem noch ein normaler Mensch war. Doch wenn Jack offiziell an die Erde ausgeliefert wurde, waren Hammond die Hände gebunden und er hätte Heracles nicht frei lassen können. O’Neill wäre dann für immer verloren.

Als die Sirenen losheulten und die ersten Schüsse zu hören waren, lief Daniel ins Freie. „Was ist los?" fragte er den ersten Mann, der ihm über den Weg lief.

"Die beiden Goa'uld sind geflohen", erklärte der Mann.

Daniel lief zu den Soldaten, deren Kommando Major Ferretti hatte. "Ferretti, ihr dürft O'Neill nicht töten."

"Wir haben keine Wahl", erklärte der Major. "Wir dürfen nicht riskieren, dass er mit dem Jungen entkommt.“

"Sie wollten zum Sternentor", rief einer der Soldaten, der wie Ferretti ein Mitglied von SG-2 war.

"Johnson, laufen Sie mit Scott zum Tor", befahl Ferretti. "Sie dürfen die beiden auf keinen Fall entkommen lassen." Der Major warf einen Blick auf Daniel. "Töten Sie die beiden aber nur, wenn keine andere Wahl bleibt."

"Ja, Sir!" Der Soldat lief zusammen mit seinem Kameraden zum Tor.

Von den Siedlern waren inzwischen viele auf den Beinen und beteiligten sich an der Verfolgung.

"Wie konnten die beiden überhaupt fliehen?" fragte Ferretti wütend. Trotz allem sah er in O'Neill immer noch einen Freund und hatte gehofft, ihn unbeschadet zur Erde bringen zu können. Durch die Flucht der beiden war das nun mehr als fraglich.

"Es war dieser fremde Außerirdische Zoran", erklärte einer der Siedler. "Er kam in das Gefängnis und hat mich mit einer Waffe betäubt. Anschließend versuchte er die Goa'uld zu töten, doch diese waren schlauer und haben ihn überlistet."

Ferretti sah den Siedler an. Er war einer der Siedler, die man mit der Waffe unterrichtet hatte, um sich und die anderen Siedler beschützen zu können. Das kam davon, wenn man Zivilisten die Aufgabe von Soldaten übertrug.

"Sie hätten besser aufpassen sollen", herrschte er den Mann an, der ihn betreten und schuldbewusst ansah.

"Wo ist Zoran jetzt?"

"Er ist ebenfalls verschwunden, Major", sagte der Mann.

"Verflucht! Dann ist er hinter O'Neill und dem Jungen her. Wir müssen unsere Suche verstärken." Ferretti warf einen Blick in den Himmel. "Es wird bald Tag, so dass wir die Verfolgung aufnehmen können. Die beiden werden in der Nähe bleiben, denn ihr Ziel ist das Sternentor. Wir brauchen es nur Tag und Nacht zu bewachen. Früher oder später werden sie uns in die Falle gehen."

Daniel ahnte, dass der Major Recht hatte. Als der Tag dämmerte und die Siedler die Verfolgung begannen, blieb Daniel zurück. Er stand vor dem Tor und überlegte. "Du bist die Ursache allen Übels", warf er dem Sternentor vor. Natürlich erhielt er keine Antwort. "Warum musst du existieren und Unheil über uns bringen? Und doch hast du mir Sha're gebracht. Deshalb bist du Fluch und Segen gleichzeitig." Daniel sah sich um, doch wenn die Soldaten von SG-2 sein Gespräch dem Stargate gehört hatten, ließen sie sich das nicht .anmerken. "Jetzt rede ich schon mit einem Sternentor", murmelte er.

Wie als Antwort begann der Boden zu beben und das erste Symbol leuchtete auf. Mit einem Satz sprang Daniel einige Schritte zurück. Die Wächter folgten ihm und hoben ihre Waffen. Als das Wurmloch sich aufgebaut hatte, warteten alle gespannt auf die Ankömmlinge.

Das Tor spuckte eine Gestalt aus, dann noch eine. Daniel erkannte zu seiner unendlichen Erleichterung Sam Carter und Teal'c. "Sam, Teal'c!“ rief Daniel. "Bin ich froh euch zu sehen!"

"Was ist hier los?" fragte Carter und sah auf die Waffen von SG-2 und den Siedlern, die ihre Gewehre nun senkten.

"Jack und Skaara sind geflohen", erklärte Daniel der Frau.

"Oh!" Carter verbarg ihre Erleichterung. "Wie konntet ihr Jack überhaupt als Goa'uld entlarven? Und was macht Skaara bei Jack?"

Daniel sah Carter verstehend an. "Du wusstest es also! Deshalb auch die schnelle Flucht. Aber warum hast du es verschwiegen?"

"Jack hat mich darum gebeten. Was genau ist passiert?"

"Es gab bei unserer Flucht Schwierigkeiten, denn Apophis tauchte in der Höhle auf, kurz nachdem du verschwunden warst. Aber es gelang uns zu fliehen und Skaara als Geisel mitzunehmen, doch dadurch erfuhren wir, dass Jack ein Wirt ist. Er hat uns die ganze Zeit getäuscht."

Sam führte Daniel etwas abseits, damit die anderen ihr Gespräch nicht hören konnten. "Wo ist er? Es ist wichtig, dass wir seinen Symbionten Heracles in seine Heimat zurückkehren lassen. Er ist ein Anführer der Tok'ra und unser Verbündeter, wenn wir es geschickt anstellen."

„Tok’ra?“

„Das ist eine Widerstandsbewegung gegen die System-Lords. Die Tok’ra-Symbionten leben ihn Koexistenz mit ihren Wirten und Heracles will Jack wieder freigeben, wenn er in seiner Heimat ist. Das ist die einzige Möglichkeit Jack zurück zu bekommen.“

„Du glaubst ihm?“

„Ja.“

"Dann gibt es ein kleines Problem. Zoran wollte Jack und Skaara töten, doch dabei gelang den beiden die Flucht. Nun sind sie in der Wildnis und warten auf die Gelegenheit zu fliehen."

"Wir müssen ihm helfen. Nur so bekommen wir Jack zurück. Und wir haben die Erlaubnis von General Hammond." Carter sah Teal'c an. "Bist du bereit im Notfall auch gegen unsere eigenen Leute vorzugehen?"

"Wenn wir O'Neill dadurch retten können."

Carter nickte befriedigt. Auf Teal'c konnten sie zählen. Er würde für O'Neill durchs Feuer gehen. "Gewalt wird aber nur im Notfall angewandt und keine Verletzten."

"Vielleicht können wir Major Ferretti auf unsere Seite ziehen", sagte Daniel. "Da kommt er schon."


Der Wald war düster und die Bäume standen dicht an dicht. Nur mühsam kamen die beiden voran, zumal Skaara es nicht gerade gewöhnt war, durch die Wildnis gehen zu müssen. Wurzeln, Geäst und dichtes Unterholz machten ihr Vorwärtskommen zur Qual. Fremdartig aussehende Blumen wuchsen überall und strömten einen lieblichen und manchmal betäubenden Geruch aus. Dazwischen summten Insekten aller Größen und aller Art.

Die Bäume selbst ähnelten Fichten, deren Äste jedoch breiter und dichter waren, als ihre Gegenstücke auf der Erde. Andere Bäume sahen aus wie drei Meter hohe Farngewächse mit meterdicken Stämmen. Unbekannte Tierlaute und manchmal Geräusche waren zu hören, ohne das sie die Verursacher zu Gesicht bekamen. O’Neill vermutete, dass es nur kleine Tiere waren, die vor den Menschen flüchteten und hoffte, dass es keine Raubtiere gab. Er hatte keine Lust, sich auch noch mit gefährlichen Tieren herumzuschlagen. Es genügte ihm auf Skaara aufpassen zu müssen.

Nachdem sie sicher im Dschungel untergetaucht waren, hatte ihm Heracles auf sein bitten hin die Kontrolle über seinen Körper zurückgegeben. O'Neill begriff langsam, dass der Symbiont es ehrlich meinte und ihn tatsächlich nur als Transportmittel benutzte. Deshalb wollte Jack Heracles nun auch in Sicherheit bringen. Doch wie sollten sie es jetzt schaffen durch das Sternentor zu fliehen?

Der Junge stolperte, fiel über eine Wurzel und schlug der Länge nach zu Boden. Schnell war O'Neill bei ihm. "Skaara, hast du dich verletzt?" Skaara sah nicht mehr aus wie der überlegene Goa'uld-Fürst. Sein Gesicht war schmutzig und seine bestickte und vornehme Bekleidung war beschädigt und zerrissen.

Skaara blickte zu ihm auf und seine Augen glühten vor Wut, doch davon ließ sich O'Neill nicht mehr abschrecken. "Das ist alles deine Schuld, Abtrünniger. Ich töte dich dafür sobald ich die Gelegenheit bekomme."

"Ich bin wieder O'Neill, mein Junge. Und du solltest mich mit meinem Freund sprechen lassen. Überlass ihm seinen Körper – er kommt im Dschungel besser zurecht."

"Das bezweifle ich - schließlich entstammt der Junge einer Wüstenwelt", widersprach Heracles.

„Sei still!" gab O'Neill gedanklich zurück und Heracles schwieg tatsächlich.

"Dein Freund will nicht mit dir reden, Mensch. Er traut dir nicht mehr, seid du einen der unseren in dir trägst", antworte Klorel.

"Das soll er mir selbst sagen. Las ihn reden!" verlangte O'Neill, doch Klorel lachte nur gehässig. "Niemals!"

Frustriert gab O'Neill für den Moment auf. Es galt auch anderes zu bedenken. All zu weit durften sie sich nicht vom Sternentor entfernen, sonst bestand die Gefahr, dass sie sich verirrten. Deshalb umging O'Neill die Siedlung der Menschen in einem weiten Bogen.

Er trieb Klorel wieder an, um weiterzukommen. Plötzlich hörten sie Stimmen. O'Neill und Klorel warfen sich zu Boden und versteckten sich im dichten Unterholz. O'Neill drückte das Gestrüpp etwas zur Seite und spähte nach draußen.

Vor ihnen lichtete sich der Wald etwas und ging in eine kleine Waldlichtung über. Darin lag ein winziger See. Eine Gruppe rehartigen Tiere stillte gerade ihren Durst. Sie hoben erschreckt ihren Kopf und flüchteten in den Wald, als eine Menschengruppe von der anderen Seite die Lichtung betrat.

O'Neill erkannte vier bewaffnete Menschen, die sich suchend umsahen.

Sie suchen Skaara und mich, vermutete O'Neill und gab dem Jungen ein Zeichen ruhig zu sein. Klorel verstand sofort und gehorchte. Er würde den Menschen bei passender Gelegenheit zwar töten, doch im Moment brauchte er ihn noch. Nur der Tau’ri konnte ihn zum Sternentor bringen. Zum ersten Mal fühlte Klorel große Furcht. Vor dem Dschungel, Furcht vor dem Menschen und Furcht, nicht die Macht in Händen zu halten. Dieser Mensch, der sich O'Neill nannte, ließ sich von der überlegenen Macht der Goa'uld nicht einschüchtern. Und was noch verheerender war - er sah in ihm keinen Gott. Und dieser Glaube begann schon Früchte zu tragen. Immer mehr Sklaven begannen daran zu glauben. Es war ein Virus, der übergriff. Und Schuld daran hatten die Tau'ri. Als sein erhabener Vater zum ersten Mal auf sie traf, begann das Verhängnis. Selbst dem Angriff ihrer beiden Schiffe hatten sie widerstanden. Nur mit Schaudern dachte Klorel an dieses Erlebnis. Und dieser Mensch neben ihm war die Ursache. Ihm hatten sie all dies zu verdanken.

Klorels Hass wurde übermächtig und nur mit Mühe konnte er sich beherrschen. Der Mensch würde dafür büssen müssen. Klorels Wirt war ein Freund des Menschen. O'Neill würde alles tun, um ihn zu beschützen. Klorel wusste allerdings, dass er trotz allem vorsichtig sein musste, denn einmal hatte O'Neill auf ihn geschossen, als er einen Freund von ihm töten wollte. Klorel wusste plötzlich, was er tun musste - den Menschen täuschen und auf seine Chance warten.

Die Menschen auf der anderen Seite der Lichtung umrundeten den See. O'Neill sah auf, als Klorel leicht seinen Arm berührte. In dessen Augen glaubte er zum ersten Mal keinen Hass zu sehen. "Sie kommen hierher. Was sollen wir tun?"

"Wir verhalten uns ruhig. Vielleicht entdecken sie uns nicht", hoffte O'Neill.

"Und wenn doch?"

"Dann verteidigen wir uns, doch hüte dich einen von ihnen zu töten, verstanden?" Als Klorel nickte sagte er: "Sei jetzt ruhig, sie können uns sonst hören."

Gespannt beobachteten sie die vier näher kommenden Menschen. O'Neill hielt den Atem an, als sie dicht neben ihnen in den Wald eintauchten.

Er konnte ihre Worte verstehen: "Sie sind bestimmt nicht hier."

"Warum nicht?" entgegnete ein anderer.

"Seid ruhig!" befahl ein dritter streng. "Wenn sie hier sind, hören sie uns ja schon von weitem."

Wie Recht er hat, dachte O'Neill grinsend. Die vier waren Siedler und keine Soldaten und mussten noch lernen, sich in einer fremden Umgebung richtig zu verhalten. Sie verschwanden im Unterholz und Jack wartete noch einen Moment bis nichts mehr zu hören war. Dann gab er dem Jungen mit Handzeichen zu verstehen ihm zu folgen.

So leise wie möglich versuchten sie die Lichtung zu erreichen. Weit weg konnten die vier noch nicht sein. Außerdem bestand durchaus die Möglichkeit, dass noch andere Gruppen in der Nähe waren.

"Wir benutzen den Weg, den die vier uns freundlicherweise gebahnt haben", flüsterte O'Neill Klorel zu. Der Goa'uld ging vor ihm und erreichte die Schneise als erster.

In diesem Moment schlugen neben ihnen die Schüsse ein: "Stehen bleiben!" hörten sie eine Stimme rufen. Weitere Schüsse zischten an ihnen vorbei.


Fortsetzung folgt
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Oha, wer will sie denn da jetzt wieder erschießen? Hilfe! Das sind doch nie im Leben die vom Stützpunkt - oder? *bibber* Oh Mann, du machst es aber auch immer spannend *schimpf*. Und jetzt muß ich wieder tagelang warten, ehe es weitergeht *schmoll*. Da bleibt mir nur zu hoffen, daß du jetzt wieder ein bißchen mehr Zeit hast (und wenn du nicht lesen magst, ist es auch okay. Muß ja nicht sein, kein Problem).

Daß mit Skaara und Klorel ist gruselig. Oha, ich sehe schon den nächsten Ärger auf O'Neill/Herakles herabkommen. Jetzt flippt auch noch sein Ersatz-Sohn aus *seufz*.

Mh, aber warum bebte die Erde? Haben sie den Stützpunkt geologisch nicht richtig untersucht und befinden sich in einer tektonisch aktiven Gegend? *bibber* Das wär's jetzt noch, daß O'Neill und Skaara in irgendeine dämliche Spalte fallen und sich Unter Tage weiter prügeln dürfen, während SG-1 sie oben sucht.

Freu mich schon auf die Fortsetzung!!!
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ausgerechnet jetzt musst du aufhören? *grr* So ein gemeiner Cliffh.

Skaaras Gedankengänge waren gut. Er ist zwar ein GoaUld doch er scheint einzusehen, dass er gegen die TauRi nur sehr schlecht ankommt.

Ich hoffe die beiden kommen da heil raus.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 06.11.2007, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hyndara: Auch bei dir muss ich mich entschuldigen. Lese deine Story natürlich noch. Doch das RL ließ mir die letzten Tage (seit Donnerstag ganz arg) keine Zeit für das Forum oder eben nur das nötigste. Auf jeden Fall will ich dich hier nicht länger auf die Folter spannen und heute Nachmittag lese ich diene B5.

Felix: Cliffhanger haben es leider so an sich. Doch nun geht es ja schon weiter.


Teil 8

"Nicht stehen bleiben!" rief O'Neill dem Jungen zu. Er verwünschte den Umstand, auf der Flucht vor den eigenen Leuten sein zu müssen. Das war nur die Schuld des Wurmes in ihm. Der Teufel sollte ihn holen. Warum riskierte er sein Leben für den Außerirdischen?

"Weil du damit das Leben vieler Menschen retten wirst", erklärte ihm Heracles.

"Ach ja? Wenn du es sagst, muss es ja stimmen", gab O'Neill zurück.

Der Wald nahm sie auf. Ohne auf die Äste zu achten, die ihnen bei ihrer hastigen Flucht ins Gesicht peitschten, hetzten sie vorwärts. Ihre Verfolger waren dicht hinter ihnen. Und auch die Schüsse mussten weithin zu hören gewesen sein. Es gab nur eine Möglichkeit - sie mussten die Verfolger unschädlich machen.

"Skaara!" zischte O'Neill dem Jungen zu. "Such dir eine Deckung. Wir müssen die Verfolger ausschalten."

Möglichkeiten sich zu verstecken gab es genug. Das dichte Unterholz war ideal dafür. Als ihre Verfolger wenig später erschienen, deutete nichts auf ihre Anwesenheit hin.

In seinem Versteck, im dichten Unterholz, beobachtete O'Neill sie. Es waren drei Leute, zu denen sich nun noch die vier Verfolger von vorhin gesellten. Diese hatten die Schüsse gehört und waren losgerannt, um den anderen zu helfen. Jack kannte keinen von ihnen. Es waren junge Siedler, denen die Gamma-Kolonie zur neuen Heimat geworden war. Ohne große Erfahrung, aber mit gefährlichen Waffen ausgerüstet.

"Wo sind sie?" fragte einer.

"Hier nicht. Sie müssen sich an euch vorbei geschlichen haben. Wir müssen ihnen nach."

Sie hasteten am Versteck der Verborgenen vorbei und achteten nicht groß auf die Umgebung. Sie wollten nur die Fliehenden einholen.

"Amateure", brummte O'Neill vor sich hin. "Aber gut für uns." Er hinterste Verfolger war etwas zurückgeblieben, und als die übrigen im Unterholz verschwunden waren, beschloss O'Neill ihn zuerst auszuschalten.

Der junge Mann begriff nicht, was ihm geschah, als Jacks Schlag ihn auch schon betäubte. O'Neill verbarg ihn im Dickicht. Hoffentlich gab es keine Tiere in diesem Wald, die dem Mann gefährlich werden konnten.

Skaara tauchte neben ihm auf und wie Schatten huschten sie den übrigen hinterher, die ohne es zu wissen, nun zu den Gejagten geworden waren. Sie holten sich einen nach dem anderen und erst, als nur noch zwei übrig waren, fiel es den beiden auf.

"Wo sind eigentlich die anderen?" fragte einer.

Der andere zuckte mit den Achseln. "Die waren gerade noch hinter uns. Vielleicht haben sie die beiden erwischt."

"Dann hätten sie sich gemeldet." Auf dem Gesicht des Mannes stand Besorgnis zu lesen. "Etwas ist ihnen zugestoßen."

Ängstlich sah sich der zweite um. "Du meinst die beiden Goa'uld haben sie getötet? Aber sie sind vor uns."

"Meinst du? Eigentlich hätten wir sie schon einholen müssen ..." Sein Gesicht verzog sich vor Schreck, als O'Neill, wie aus dem Boden gewachsen, hinter seinem Freund auftauchte und diesen niederschlug. Der Siedler hob die Waffe ohne Klorel zu bemerken, der ihn von hinten mit einem Knüppel niederstreckte. Der Goa'uld wollte nochmals zuschlagen.

"Das reicht! Wenn du nochmals zuschlägst, lernst du mich kennen ", warnte ihn O'Neill mit einem Ton in seiner Stimme, der riet besser zu gehorchen. Widerstrebend gehorchte der Junge.

O'Neill hob die Waffen der Betäubten auf und nahm eine an sich. Die zweite warf er zwischen die Bäume. "Mir reicht es jetzt", sagte er. "Wir kehren zum Sternentor zurück. Ich werde Kontakt mit Daniel aufnehmen. Vielleicht hilft er uns."

Bald darauf lag die Siedlung der Menschen vor ihnen. Diesmal näherten sie sich von der anderen Seite, direkt hinter dem Tor. Und doch lag es unerreichbar vor ihnen – die Entfernung betrug etwa fünfzig Meter ohne jegliche Deckung, da die Siedler zum Schutz im Bereich des Sternentors alle Bäume gefällt hatten. O'Neill sah einige Menschen um das Tor stehen, doch ohne Fernglas war es unmöglich für ihn zu erkennen, um wen es sich dabei handelte.

„Ich kann dir helfen, wenn du erlaubst", sagte Heracles.

"Wenn ich erlaube? Warum fragst du? Du kannst mich doch einfach übernehmen", gab O'Neill zurück.

Der Symbiont antwortete nicht und O'Neill hatte fast den Eindruck er wäre verärgert über sein noch immer anhaltendes Misstrauen. Jack begriff, dass er dem Goa'uld niemals richtig vertrauen würde und Heracles schien das endlich zu begreifen.

O'Neill befahl Klorel zurückzubleiben und schlich sich so weit nach vorne, wie es die Deckung erlaubte. "Mach schon", forderte er dann den Symbionten auf. Jack wurde es plötzlich ganz schwindelig. Er hatte das Gefühl, sich im inneren eines Wurmloches zu befinden. Sein Blick trübte sich zuerst, doch dann wurde dieser ganz klar.

"Wow!" stieß er leise hervor, als er die Personen um das Tor sehen konnte. "Wie hast du das fertig gebracht?"

"Was interessiert dich das? Du traust mir ja doch nicht", gab Heracles zurück. O'Neill grinste. Also hatte er mit seiner Vermutung Recht gehabt. Heracles war beleidigt. Er war schon ein seltsamer Goa'uld.

"Verrate es mir einfach", gab O'Neill gedanklich zurück.

"Goa'uld-Technik, die du als Mensch doch nicht verstehen würdest."

"Ach ja! Weil wir Menschen zu dumm sind oder was? Immerhin haben wir unsere Technik selbst erfunden, während ihr alles nur gestohlen habt." Doch dann konzentrierte er sich auf die Menschen um das Sternentor. Streiten konnte er sich mit Heracles später immer noch. "Ferretti", deutlich erkannte er den Anführer von SG-2, der auch ein Freund von ihm war. Die anderen waren ihm unbekannt.

Ferretti diskutierte mit den Wächtern am Tor. Konnte er Ferretti trauen? Oder würde er in ihm nur einen Goa'uld sehen? Einen Feind, den es zu vernichten galt?

O'Neill zog sich zurück um zu überlegen. Bei einer Baumgruppe hielt er an. Sein Blick wanderte suchend umher. Er hatte Skaara hier zurückgelassen, doch der Junge war verschwunden.

Verflucht! Warum war er nur so unvorsichtig gewesen? Wie hatte er Klorel trauen können? Seine Sicht war durch Skaara getrübt. Wohin konnte der Junge gegangen sein? Eigentlich gab es nur eine Möglichkeit - das Sternentor.

Um ihn herum wurde es plötzlich lebendig. Bevor er reagieren konnte, stürzte etwas von oben auf ihn herab und drückte ihn zu Boden. Die Luft wurde ihm aus den Lungen getrieben und er bekam kaum noch Luft. Etwas Spitzes und kaltes berührte seinen Hals – ein Messer. O'Neill wagte nicht mehr sich zu rühren. Stattdessen hob er den Blick und schaute direkt in zwei Augen.

"Teal'c!" brachte er mühsam hervor. "Wie kommst du hierher?"

"Colonel O'Neill?" fragend schaute Teal'c ihn an.

Nicken konnte Jack wegen dem Messer nicht, deshalb sagte er vorsichtig: "Nimm das Messer von meiner Kehle, Teal'c. Du könntest mich damit verletzen. Oder hast du die Absicht mich zu töten?"

Teal'c nahm weder das Messer weg, noch dachte er daran den Colonel zu töten. Zwei weitere Personen erschienen neben dem Jaffa und zerrten eine dritte mit sich. "Den haben wir gerade gefunden." Es waren Daniel und Carter mit Klorel.

O'Neill war erleichtert. "Sam, Daniel, ihr müsst Teal'c überzeugen, dass ich O'Neill bin."

"Wirklich?" fragend sah Carter ihren Verlobten an. Zu gerne würde sie das glauben. "Oder bist du Heracles?"

"Eigentlich bin ich beides", erklärte O'Neill. "Doch im Moment ich O'Neill."

Carter zögerte nur einen Moment. "Lass ihn los, Teal'c, doch lass ihn keine Sekunde aus den Augen. Tok'ra oder nicht, es ist ihm nicht zu trauen."

Teal'c gehorchte und das Messer an O'Neills Hals verschwand, auch das nicht unerhebliche Gewicht des Jaffa. O'Neill atmete erleichtert auf und erhob sich vorsichtig. Er wollte nichts tun, dass die drei denken ließ, er wolle sie angreifen.

"Wie kommst du hierher, Teal'c?" wandte sich O'Neill an seinen Freund.

"Das ist im Moment unerheblich, Jack", erklärte Carter. "Wichtig jetzt nur, dass wir dich in Sicherheit bringen."

"Auf die Erde?"

Carter schüttelte den Kopf. "Hammond weiß über Heracles Bescheid. Wir haben den Auftrag bekommen den Tok’ra in seine Heimat zu bringen, um ihn als Verbündeten im Kampf gegen und die anderen Goa'uld zu gewinnen."

"Und was schlägst du vor?" fragte O'Neill erleichtert.

"Wir haben einen Plan und Major Ferretti und SG-2 werden uns helfen. Wir müssen nun etwas Theater spielen. Teal'c, bist du bereit?"

Teal'c nickte und richtete eine Zatnickatel auf O'Neill.

"Was soll das, Teal'c?" fragte O'Neill überrascht. Was hatte er vor?

Teal'c trieb ihn auf die Lichtung vor dem Sternentor, gefolgt von Carter und Jackson mit Klorel im Schlepptau. Die Wachen wurden auf die kleine Gruppe aufmerksam.

Major Ferretti kam ihnen entgegen: "Teal'c! Sehr gut! Ihr habt beide gefangen. Haben sie Schwierigkeiten gemacht?" Sein verschwörerischer Blick traf den Jaffa, dann O'Neill, der ihn fragend ansah.

"Wir mussten etwas Gewalt anwenden", erklärte Carter. "Wir haben sie erwischt, als sie das Tor beobachteten. Sie wollten eine günstige Gelegenheit abwarten, um zu fliehen."

Teal'c war währenddessen nicht stehen geblieben, sondern weiter auf das Sternentor zugegangen. Jetzt hatten sie es erreicht. Die drei Wächter, die nicht dem SG-2-Team angehörten, sahen zu ihnen hinüber.

Es war soweit. Ferretti gab seinen Leuten ein Zeichen und bevor die Siedler begriffen, was geschah, richteten sich Waffen auf sie.

"Was soll das?" protestierten die Siedler, doch niemand achtete auf ihre Worte.

"Danke, Ferretti", sagte O'Neill zu dem Major.

"Kommen Sie nur zurück, Colonel - alleine", erklärte der Major lächelnd. "Ich bin Ihnen mehr als diesen einen Gefallen schuldig.

"O'Neill!" sagte Teal'c. "Wir dürfen keine Zeit vergeuden. Wähle das Ziel!"

Heracles gab O'Neill gedanklich die Koordinaten von Theben durch und Jack begann zu wählen. Die ersten Symbole leuchteten am Ring auf. O'Neill drückte den roten Knopf und das Tor aktivierte sich. Dies alarmierte die anderen Menschen, doch sie konnten nicht verhindern, dass die kleine Gruppe in das Tor sprang. Nur einer schaffte es hineinzuspringen, bevor das Tor sich wieder schloss.

An ihrem Ziel sahen sich O'Neill/Heracles, Jackson, Carter, Teal'c und Klorel unzähligen bewaffneten Wächtern gegenüber.

"Shintel, meine Freunde", begrüßte Heracles/O'Neill sie und hob zum Gruß die Hand. "Ich bin Heracles!"

Die Waffen senkten sich jedoch nicht und einer sagte: "Das musst du uns erst noch beweisen. Heracles wurde von Apophis Schergen gefangen. Wir hörten, dass er tot ist."

Durch das Tor erschien ein weiterer Besucher, bevor es sich mit einem endgültigen Laut schloss.

"Zoran!" rief Carter wütend. "Was machst du hier?"

Der Außerirdische, der in seinem Hass auf die Goa'uld der Gruppe nachgesprungen war, sah sich erstaunt um. Er hob seine Waffe, kam jedoch nicht dazu jemanden zu verletzten. Hinter ihm schlug ein Mann blitzschnell zu und betäubte ihn. Der Mann wollte nochmals zuschlagen, doch Heracles hielt ihn auf: "Halt! Tut ihm nichts, er kann zu einem wichtigen Verbündeten werden. Wir müssen ihn nur überzeugen. Entwaffnet ihn und sperrt ihn ein."

Eine junge Frau mit kurzen roten Haaren trat auf Heracles zu. "Du hast hier nichts zu befehlen."

"Talia!" begrüßte Heracles sie und nahm sie in die Arme.

Die Frau befreite sich hastig von ihm und sah ihn argwöhnisch an: "Wenn du wirklich Heracles bist, hast du einiges zu erklären. Was ist mit deinem Wirt passiert?"

"Balkat ist tot", sagte Heracles traurig. "Ich war gezwungen, einen anderen Wirt zu nehmen. Gib mir deine Hand."

Die Frau gehorchte zögernd, doch dann verklärte sich ihr Blick. "Du bist es wirklich", sagte sie mit erfreuter Stimme. Sie umkreiste und begutachtete ihn dann von allen Seiten: "Dein neuer Wirt gefällt mir. Wie ist sein Name?"

"Mein Wirt heißt Jack O'Neill und du solltest dich nicht zu sehr ihn gewöhnen."

"Wie meinst du das?" fragte Talia erstaunt. "Du hast doch ...?"

"Doch, ich nahm ihn gegen seinen Willen", erklärte Heracles.

Talia fuhr entsetzt zurück. "Das ist gegen alle unsere Regeln. Du selbst hast viele von ihnen aufgestellt."

"Es blieb mir keine Wahl. Ich versprach Jack einen anderen Wirt zu nehmen, sobald wir hier sind. Und dieses Versprechen möchte ich gerne jetzt einlösen."

"Aber das ist gefährlich. Dein Wirt und du, ihr könntet beide Schäden dabei nehmen."

"Wir sind bereit das Risiko einzugehen", erklärte der Tok’ra und der Goa'uld fühlte O'Neills Einverständnis. "Und Talia! So schnell wie möglich bitte. Doch jetzt lass mich meine anderen Begleiter vorstellen." Er zeigte auf Carter. "Das sind Doktor Carter und Daniel Jackson. Sie sind Tau'ri."

"Von der ersten Welt?" fragte Talia überrascht und musterte sie neugierig. „Wir haben schon Gerüchte von euch gehört.“ Ihr Blick fiel dann auf Teal'c. "Aber er ist kein Tau'ri."

Heracles lächelte: "Das ist Teal'c, ein Jaffa und ein Freund."

Teal'c nickte der Tok’ra zu und diese lächelte ihn an: "Ich freue mich dich und auch die anderen kennen zu lernen. Doch kommt mit. Ich werde einen neuen Wirt für Heracles besorgen. Ich kenne einen jungen Mann, der darauf brennt mit einem von uns vereinigt zu werden. Und er wird sich freuen, dass er ausgerechnet dir als Wirt dienen kann."

"O'Neill, bist du einverstanden, wenn wir es gleich hinter uns bringen? Je länger unsere Vereinigung dauert, desto schwerer wird es für mich, dich zu verlassen ohne uns beiden Schaden zuzufügen", erklärte Heracles.

"Davon hast du mir nie etwas gesagt", erwiderte O'Neill.

"Ich wollte dich nicht noch mehr beunruhigen", gab der Tok'ra zu.

"Je schneller desto besser", sagte O'Neill.

Das Sternentor stand in einer großen nüchtern aussehenden Halle. Jackson und Teal’c sahen sich neugierig um, während Sam lieber bei ihrem Verlobten bleiben wollte.

Fortsetzung folgt
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 06.11.2007, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt also findet das erste echte Treffen mit den Tok'ra statt. Das verspricht ja noch interessant zu werden. Ob Jacob wieder eine Rolle spielt? Ich hoffe es, ich hab die beiden sehr gemocht - und die Abschiedsfolge ... oh je, was hab ich geheult! Ich fand sie einfach schön und würdig für die lange Zeit *schnief*.

Aber jetzt ... hoffentlich geht alles glatt von wegen: "Ich geh dann mal wieder O'Neill!" Irgendwie glaube ich fast, daß es nicht so einfach wird wie Herakles jetzt behauptet *schluck*. Oh Mann, Jack tut mir jetzt schon leid ...

Aber was haben die Tok'ra jetzt mit Zoran vor? Wieso meint Herakles, man könne ihn noch gebrauchen? Für was? *ratlosist* ...

Bin gespannt, wie es weitergeht!
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Na ednlich treffen die TauRi auf die TokRa. Das wird dann hoffentlich ein langes Bündnis. Wirst du auch Sam's Vater einbauen. Der war ja auch ein Tok'Ra.

Hmm was die wohl jetzt mit Klorel machen werden...vielleicht schaffen sie es ja ihn von Skaara zu trennen?

Auch was mit Zoran passiert interessiert mich wirklich. Ein guter Bündnispartner wäre er..doch gilt es erst einmal ihn zu überzeugen.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hyndara: Das Treffen mit den Tok'ra, richtig, wenn auch etwas anders als in der Serie.

Felix: Ja, Sams Vater ist auch hier eingebaut.

Teil 9

Vor der Halle mit dem Sternentor erstreckte sich eine große Stadt. Wie auf Apophis Welt herrschten die Pyramidenbauten vor, es gab auch viele andere Häuser - so wie man es von der Erde her gewohnt war. Ein frischer Wind wehte um die Häuser und Carter zog ihre Jacke zu und schüttelte sich etwas. Ihr war es wärmer lieber.

Talia sah, dass Carter ihre Stadt bewunderte. "Hier siehst du Wohnsiedlung von Menschen und Tok'ra. In den Pyramiden wohnen wir, während die Menschen eine andere Bauweise bevorzugen. Und wie du sehen kannst sind ihre Häuser so schön wie unsere. Wir machen keine Unterschiede. Menschen und Tok’ra sind eine Gemeinschaft."

"Wie schön", meinte Carter skeptisch.

"Am Ton deiner Stimme kann ich hören, dass du uns nicht richtig glaubst. Doch das macht nichts, denn mir ist klar, dass Taten euch überzeugen können. Als erstes werden wir euch euren Freund gesund zurückgeben."

Talia wandte sich ab und sprach mit einigen Menschen. Einer der Menschen entfernte sich, während die Gruppe einen großen Platz überquerte und am Ende ein Gebäude betrat.
Carter atmete erfreut auf, denn in dem Gebäude war es viel wärmer als draußen.

Talia wandte sich wieder an das SG-1-Team. "Heracles neuer Wirt ist auf dem Weg hierher. Die Trennung und Verschmelzung wird hier vollzogen. Wir warten auf Robins Ankunft."

Carter ging zu Heracles/O'Neill: "Kann ich mit Jack sprechen?"

Heracles nickte zustimmend.

"Jack, bist du da?“ fragte Carter.

"Selbstverständlich", antwortete O'Neill nun mit seiner Stimme.

"Hast du alles gehört? Bist du einverstanden?"

"Was denkst du denn? Ich möchte endlich wieder Ich-Selbst sein. Selbst, wenn es gefährlich wird."

Sie sahen auf, als sich die Tür öffnete und ein junger Mann mit dunkelblonden Haaren den Raum betrat. Talia lief ihm entgegen. "Du bist bereit, Robin?"

"Ja", antwortete der Junge. "Nur zu diesem Zweck bin ich in die Stadt gekommen. Und das ich sogar euren Anführer in mir tragen darf, ist eine große Ehre für mich."

O'Neill ging zu dem jungen Mann. "Du bist dir ganz sicher?"

Der Junge sah O'Neill fragend an und Talia erklärte: "Das ist der derzeitige Wirt von Heracles, Jack O'Neill."

Robin sah O'Neill ungläubig an. "Und du willst Heracles nicht in dir tragen? Warum nicht?"

"Heracles nahm meinen Körper ohne meine Erlaubnis. Und ich möchte keinen Wurm...", ein entschuldigender Blick traf Talia, "Verzeihung... Symbionten in mir tragen."

"Das verstehe ich nicht. Doch deine Ablehnung ist mein Glück", erklärte Robin strahlend.

"Jack ist nicht von dieser Welt, Robin", versuchte Talia O'Neills ablehnende Haltung zu erklären. "Sein Volk traf bisher nur auf negative Mitglieder meines Volkes. Apophis wollte sogar seine Heimatwelt zerstören."

"Oh! Dann verstehe ich", meinte Robin. Er sah Talia an. "Ich bin bereit."

"Bist du auch bereit, O'Neill?" wandte sich Talia an den Colonel, und als dieser nickte, zeigte sie auf zwei Liegen im Raum. "Dann legt euch beide dort hin."

Sie gehorchten wortlos.

Talia wandte sich an die Zuseher. "Dann geht jetzt alle. Ich werde als Helfer bleiben.“

Die Tok’ra gab einen Wink. Langsam, aber bestimmt wurden Carter, Daniel und Teal'c aus dem Raum gedrängt. Und auch die anderen Menschen verließen den Raum.

Die nächsten Minuten ging Carter im Gang vor der Tür auf und ab.

Teal'c war nach außen hin die Ruhe selbst. Er stand an der Wand und döste vor sich hin. Seine Gedanken weilten bei seinem Freund und er betete zu allen Göttern die er kannte, dass sie O'Neill helfen möchten.

"Sam! Du machst mich ganz nervös. Es wird schon alles gut ", Daniel sagte es so bestimmt, dass Carter daran zu glauben begann. Trotzdem blieb hin und wieder vor der Tür stehen und lauschte, doch kein Laut drang zu ihnen.

Als die Tür sich endlich öffnete, hielt Sam es nicht mehr aus. Sie stürmte in den angrenzenden Raum.

Jack lag reglos auf der Liege und Sam blieb fast vor Schreck das Herz stehen. "Was...? Was ist mit ihm?"

Eine Hand legte sich auf ihre Schulter und als Sam aufblickte, sah sie in das Gesicht Talias. Die Tok'ra lächelte sie an. "Alles in Ordnung, Samantha. Dein Freund wird bald aufwachen. Er braucht Zeit, um die Trennung zu verkraften."

"Und..? Ist er wieder...?"

Talia nickte zustimmend.

Carter atmete erleichtert auf. Sie schaute zur Seite, als sie leichte Bewegung spürte und sah Robin auf sich zukommen. Der junge Mann blickte erst auf den bewusstlosen O'Neill und dann auf Carter.

"Ich schulde Ihrem Freund mein Leben", sagte Robin mit veränderter Stimme und Sam begriff, dass sie nun mit Heracles sprach.

Carter sah wieder auf den Colonel und bemerkte eine junge Frau an seiner Liege.

"Wer bist du?" fragte Carter und packte sie am Arm.

"Ich habe bei der Trennung geholfen", antwortete die Frau.

"Du trägst einen Goa'uld in dir?" fragte Samantha neugierig.

Die Frau schüttelte den Kopf. "Nein, dass wollte ich nicht. Die Tok'ra sind gut zu uns, aber einen von ihnen in meinem Körper zu ..." Sie schüttelte sich bei dem Gedanken. "Da denke ich wie dein Freund. Aber die Tok'ra haben mich zur Heilerin ausgebildet. Diejenigen von uns, die einen Symbionten in sich tragen, benötigen meine Hilfe nicht, doch meine Leute schon. Und wir sind viele auf Theben."

"Theben?" fragte Carter

"So nennen die Tok'ra diesen Planeten", erklärte die Heilerin.

"O'Neill wacht auf", unterbrach Teal'c ihr Gespräch.

Die Heilerin und Carter sahen auf den Colonel, der zögernd die Augen aufschlug.

"Verdammt!" entfuhr es ihm.

"Wie fühlst du dich?" fragte Carter besorgt und drückte ihn sanft auf die Liege zurück. "Du musst noch liegen bleiben."

O'Neill zögerte mit der Antwort. "Irgendwie...irgendwie ist es seltsam. Ich fühle mich alleine." Er schien in sich zu lauschen. "Ich spüre Heracles nicht mehr."

"Also vermisst du mich doch, Jack?" fragte eine fremde Stimme neben ihm.

Als O'Neill sich umdrehte, um festzustellen, wer der Sprecher war, sah er Robin vor sich. Die dunkle tiefe Stimme passte nicht zu seinem Äußeren, doch O'Neill wusste, dass es Heracles war, der sprach.

Jack verzog sein Gesicht. "Ich bin froh, dich los zu sein", meinte er trotzig.

Heracles lachte laut auf, aber bei ihm klang es sympathisch.

Die Heilerin mischte sich ein. "O'Neill muss sich nun ausruhen. Ihr könnt später reden."

O'Neill legte sich zurück und schloss die Augen. Die unbekannte Frau hatte Recht. Er fühlte sich schrecklich - innerlich leer und ausgebannt. Die Müdigkeit übermannte ihn und er schlief ein. Als er nach Stunden erwachte, fühlte Jack sich etwas besser, doch das Gefühl der Ausgebranntheit war geblieben. Langsam erhob er sich von der Liege und stand auf. Die Tür öffnete sich vor ihm und er betrat den angrenzenden Gang. Nach kurzer Suche fand er den Weg ins Freie und sah vor sich die Stadt der Tok'ra liegen.

Er sah sie nun mit den Augen eines Menschen, und sie kam ihm sehr fremdartig vor. Am Eingang standen zwei Männer in einer Uniform.

"Du bist wach? Dann habe ich den Auftrag, dich zu deinen Freunden zu bringen", sagte einer von ihnen. "Komm mit mir."

O'Neill folgte dem Mann, der ihn zu einem kleinen Seitentor führte. Der Wächter brachte ihn in einen großen Raum, in dem sich der Rest von SG-1 aufhielt. Die drei atmeten erleichtert auf, als O'Neill bei ihnen auftauchte.

"Jack!" begrüßte ihn Carter mit einem strahlenden Lächeln und lief ihm entgegen. „Ich begann mir schon wieder Sorgen zu machen, denn die Tok’ra wollten uns nicht zu dir lassen, bis du wieder von selbst aufwachst. Das kam mir etwas seltsam vor.“

"Jack!" rief Daniel erfreut. "Wie fühlst du dich?"

Teal'c nickte ihm zu.

"Danke, ich fühle mich hervorragend", log er. "Was ist passiert?"

"Nicht viel", erklärte Daniel. "Eigentlich haben wir darauf gewartet, dass du aufwachst."

"Das bin ich ja nun. Und was jetzt?"

"Nun werdet ihr zur Erde zurückkehren", sagte Heracles hinter ihnen. Er war zusammen mit Talia gekommen, nachdem man ihm gesagt hatte, dass O'Neill aufgewacht war. "Und ihr werdet unser Angebot zu Verhandlungen mitnehmen. Denn wie sagt ihr so schön: Der Feind meines Feindes ist mein Freund!"

"Woher kennst du dieses Sprichwort?" fragte O'Neill erstaunt.

"Aus deinem Gedächtnis, Jack", antwortete Heracles. "Alles, was du weißt, weiß ich nun auch."

"Alles?" fragte O'Neill besorgt. Und als der Tok’ra nickte wusste Jack, dass sie auf der Erde sämtliche Codes ändern mussten. Zwar glaube er inzwischen, dass der Tok'ra es ehrlich meinte, aber man wusste nie.

Aber bestimmt hatten sie auf der Erde die Codes längst geändert.

"Ich sehe deinem Gesicht an, dass du deswegen besorgt bist, Jack. Du brauchst es aber nicht zu sein, denn dieses Wissen ist gut bei mir aufgehoben und ich werde es niemals missbrauchen. Ohne dich wäre ich jetzt tot. Ich schulde dir mehr als nur mein Leben."

"Ich will dir glauben, denn auch ich kenne nun deine Gedanken und besitze dein Wissen. Doch sag mir, was ist mit Skaara und Zoran passiert?" O'Neill war immer noch entschlossen den Jungen zur Erde mitzunehmen.

"Klorel bleibt unser Gefangener. Er ist unser Pfand gegen Apophis. Ich hoffe du hast nichts dagegen?" fragte Talia.

"Eigentlich schon. Klorels Wirt Skaara ist ein Freund von mir. Ich möchte Skaara mitnehmen.“

"Wir können dir Klorel nicht übergeben", lehnte Heracles ab. "Er zu wichtig für uns. Später bekommst du den Jungen unversehrt zurück. Das verspreche ich dir."

"O'Neill, du solltest nachgeben", meinte Teal'c.

"Teal'c, du bist auf seiner Seite?" meinte O'Neill erstaunt.

"Wir sollten unsere neuen Verbündeten nicht verärgern."

"Na schön!" O'Neill gab nach. "Und was ist mit Zoran?"

"Wir behalten ihn vorerst auch hier. Er kann sich umsehen, mit den normalen Menschen sprechen. Wir möchten ihn als Verbündeten gewinnen. Wenn er sich nicht überzeugen lässt, schicken wir ihn auf eine Welt seiner Wahl."

"Damit bin ich einverstanden", sagte O'Neill.

"Ihr solltet jetzt gehen. Sprecht mit euren Vorgesetzten und bringt ihnen das Angebot zur Zusammenarbeit mit der Tok’ra. Dann kehrt hierher zurück. Nimm das mit", Talia reichte O’Neill ein kleines Gerät. „Bevor du unseren Planeten anwählst, drück auf diesen Knopf. Wir wissen dann, dass ein Freund kommt."

"Das ist mir bekannt. Wir verwenden ähnliches um Feind vom Freund zu unterscheiden. Das ihr mir das gebt, ist ein großer Vertrauensbeweis", meinte O'Neill.

"Es soll euch beweisen, dass wir es ehrlich meinen", sagte Talia.

"Nimm auch das." Sie gab ihm ein Hand-Energiegerät. "Auch wenn du keinen von uns mehr in dir trägst - mit etwas Übung kannst du es benutzen. Kommt nun mit mir zum Sternentor."

Zusammen mit der Tok'ra begaben sie sich zurück in die Halle mit dem Stargate. Carter wählte die Erde an und strahlte den Code von SG-1 aus. Auf der Erde wussten sie nun, dass sie zurückkehrten.

Teal'c, Daniel und Carter gingen voraus. O'Neill drehte sich noch einmal um und warf einen Blick zurück. Grüßend hob er die Hand bevor auch er durch das Tor trat.

Heracles und Talia sahen sich an. "Er ist ein starker Mann", erklärte die Tok'ra. "O'Neill wird darüber nicht sehr erfreut sein. Er lehnt uns ab", meinte Talia. "Du hättest ihn aufklären sollen."

"Jack wird es noch früh genug erfahren", meinte Heracles. "Er ist der richtige für diese Aufgabe. Mit seiner Hilfe werden wir die System-Lords schlagen. Durch die Manipulation kann er nun jeden Goa'uld vernichten. Er ist der erste, der positiv auf das Experiment reagiert. Jeder andere hat bisher versagt. Ob es daran liegt, dass er von Ursprungswelt der Menschen stammt?"

"Aber du weißt doch gar nicht, ob er nicht auch versagt", meinte Talia skeptisch. "Und vielleicht entdecken sie auf der Erde die Manipulation. Sie sind sehr weit gekommen in der Technik. Du musst ihn aufklären.“

"Ich weiß genau, dass er geeignet ist, ich fühle es. Und niemand entdeckt die Manipulation. Vertrau mir einfach, Talia. Sobald es notwendig ist, werde ich ihn aufklären" Heracles warf noch einen letzten Blick auf Stargate und ging dann davon. Talia schloss sich ihm an.

Fortsetzung folgt
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wie bitte? Sach ma *HändeindieHüftenstemmt*, wat is dat denn für einer? O'Neill kann jeden Goa'uld vernichten? Wie bitte? Was hat Herakles da mit ihm angestellt?

Boah, das ist doch mal wieder typisch! Kaum hab ich mich an einen Chara gewöhnt und denke, der ist doch ganz sympatisch, kommst du wieder mit dem dicken Ende um die Ecke und ich hab mal wieder einem der Fieslinge mein Vertrauen geschenkt. Man dankt!

Sorry, daß es diesmal so kurz ist, bin gerade am Fensterputzen und wollte nur kurz ne Pause machen. Beim nächsten Mal wieder ausführlicher.
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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Was solldas heißen er kann jeden GoaUld vernichten? Das hört sich ja super an. DAnn kann ja das heiter Systemlordjagen losgehen.

Den TokRa-Planeten fand ich schön beschrieben. Die TokRa leben in den Pyramiden und die Menschen in Häußern. Zwar distanziert aber trotzdem gemeinsam.

Wird Heracles noch ein paar mal vorkommen? Ohne ihn wäre es nicht mehr so toll. Geschockt
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Colonel Maybourne
Leser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 66
Wohnort: Im Harz

BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

OK, hatte jetzt auch mal Zeit, die letzten Kapitel noch nachzuholen. Und die waren echt gut.
Heracles gefällt mir immer besser und wie O´Neill mit ihm umgeht auch total.
Bis dann.
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Selana
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 179
Wohnort: Schwäbische Alb

BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hyndara: Ne, keine Sorge, Heracles gehört zu den Guten. Jetzt, im Mittelteil wird geklärt, was passiert ist.

Felix: So lange ich hier unter dem Titel "Heracles" Teile poste kommt er auch vor, also keine Sorge. Und richtig, die Jagd kann losgehen.

Colonel Maybourne: Schön, dass du auch wieder da bist. Und es geht auch schon wieder weiter.

Teil 10


Cheyenne-Mountain
Basis des Sternentores
Zwei Monate später

Colonel Jack O’Neill blickte Heracles nachdenklich an. Ihm hatte er seine schlimmsten Alpträume zu verdanken, aber auch viele neue Erkenntnisse. Als Heracles sich mit ihm verschmolzen hatte, war das Wissen der Menschen über die Tok’ra gleich Null gewesen, zumal Heracles sich O’Neills Körper ohne dessen Einwilligung ausgeliehen hatte. Inzwischen waren Bündnisse mit den Tok’ra geschlossen worden. Man wußte nun, dass sie ehrlich miteinander umgehen konnten.

O’Neills Blick wanderte weiter zu den beiden Begleitern von Heracles. General Jacob Carter/Selmak, der Vater von Sam Carter, war der erste Mensch, der freiwillig einer Verschmelzung mit einem Tok’ra zugestimmt hatte, weil er unheilbar an Krebs erkrankt war. Selmak hatte ihn geheilt und konnte dafür zusammen mit dem General weiterleben.

Heracles zweiter Begleiter war Skaara. Bei ihrer letzten Begegnung hatte noch ein Goa’uld den jungen Mann als Wirt missbraucht. Heracles/O`Neill hatte den Jungen entführt, um ihn als Faustpfand gegen Apophis einzusetzen. Nach dem Tod Apophis war dies allerdings überflüssig geworden und so hatten die Tok’ra Klorel aus dem Körper des jungen Abydoniers entfernt.

O’Neill war mehr als erleichtert seinen jungen Freund wiederzuhaben, denn Skaara war wie ein Sohn für ihn. Der Grund ihres Kommens war eine Rettungsaktion – sie wollten Sha’re, seine Schwester und Frau von Daniel Jackson befreien. Es galt alles gut vorzubereiten, denn Amonet/Sha’re lebte auf einem Goa’uld-Planeten.

Heracles/Robin fuhr in seiner Erzählung fort und riss O’Neill aus seinen Gedanken. „Es ist sehr wichtig, dass wir alle als Goa’uld gelten. Bei Selmak und mir ist das kein Problem, bei Skaara haben wir schon vorgesorgt, doch was ist mit euch?“ Heracles meinte das SG-1-Team.

„Wir können uns schlecht als Goa’uld tarnen“, sagte O’Neill. „Teal’c ist ein Jaffa-Krieger, doch wir werden nicht als solche durchgehen. Schließlich haben wir keine Goa’uld-Larve im Bauch.“

„Es gäbe da eine Möglichkeit“, antwortete Heracles. „Wir können mit der Technik nachhelfen.“ Er hielt ein winziges Gerät in der Hand. „Das müsste in eurem Körper implantiert werden. Damit könnt ihr auch wie ein Goa’uld sprechen und die Technik der Goa’uld bedienen. Außerdem täuscht das Implantat die Anwesenheit eines Symbionten in eurem Körper vor.“

General Hammond blickte in die Runde und musterte einen nach dem anderen. „Damit wäre alles klar. Ich geben SG-1 die Erlaubnis Dr. Jacksons Frau zu retten. Und was immer auch notwendig ist, um das zu erreichen – tun Sie es. Doch seien Sie vorsichtig, meine Herrschaften, ich möchte Sie alle gesund wieder sehen. Ich beende die Runde damit. Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, sehen wir uns am Sternentor wieder.“


Aufbruch ins Ungewisse


Zwei Stunden später waren die notwendigen Arbeiten erledigt und SG-1, Jacob Carter, Skaara und Heracles fanden sich am Sternentor ein. General Hammond stand daneben, um seine Leute zu verabschieden. Noch immer war er insgeheim im Zweifel ob es richtig gewesen war, die Erlaubnis zu dieser Mission zu geben. Doch Dr. Jackson würde es ihm nie verzeihen, wenn er diese Möglichkeit zur Rettung seiner Frau verstreichen lassen würde. Also hatte der General schweren Herzens zugestimmt.

Hammond sah zu wie die Gruppe Menschen die Rampe zum Sternentor betrat und auf das geöffnete Tor zuging. Nur Colonel O’Neill stand noch neben ihm. „Colonel, passen Sie gut auf Ihre Leute auf, und kommen sie gesund wieder.“

O’Neill sah Hammond mit undurchschaubarer Miene an, als er antwortete: „Keine Sorge, wir sind vorsichtig, Sir. Wir kommen zurück.“

„Wenn Sie es sagen, Colonel“, Hammond hoffte, dass O’Neill recht hatte.

O’Neill nickte Hammond nochmals zu und schritt hinter seinen Leuten her. „Gott sei mit ihnen“, sagte der General, als das Tor O’Neill verschluckte und sich hinter ihm schloss. Dann drehte er sich um und ging aus dem Stargate-Raum. Es lag noch viel Arbeit auf seinem Schreibtisch, und das würde ihn etwas ablenken.

Das Sternentor spuckte O’Neill als letzten aus und schloss sich hinter ihm. Er stand in einem der blau-weißen Tunnel der Tok’ra, welche die Widerstandskämpfer aus Kristallen wachsen ließen. Theben war die einzige Ausnahme die O’Neill kannte, wo die Tok’ra auf der Oberfläche eines Planeten lebten. Aber was wussten sie schon über die Lebensweise dieser positiven Goa’uld?

Die anderen bogen um die Ecke des vor ihm liegenden Ganges und O’Neill beeilte sich ihnen zu folgen. Noch trugen sie die SGC-Uniformen, doch das würde sich ändern, sobald sie sich als Goa’uld ausgaben. Wie das funktionieren sollte, konnte sich O’Neill nicht vorstellen, doch die Tok’ra würden schon wissen, was sie taten.

„Es stellt die Verbindung zwischen den verbliebenen Erinnerungen und dem Wissen Heracles her“, O’Neill fuhr herum, doch niemand stand hinter ihm. Woher waren die Worte gekommen? Waren es überhaupt Worte gewesen? War es nicht eher eine Stimme in seinem Inneren gewesen oder besser noch: vergrabenes Wissen, dass sein Gehirn nun hervorgeholt hatte?

O’Neill schüttelte bei diesem neuen Gedanken den Kopf. „Tok’ra, Goa’uld...das alles macht mich noch verrückt“, murmelte er vor sich hin.

Sie betraten einen Raum in dem drei Liegen standen.

„Legt euch auf die Liegen“, befahl Selmak mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Inzwischen kannte er O’Neill gut genug, um dessen zögern zu verstehen. Die drei gehorchten. O’Neill mit etwas gemischten Gefühlen, doch schließlich war es nur ein Stück Technik und kein Symbiont, den er in seinem Körper aufnehmen musste.

Mit Hilfe der Tok’ra-Technik wurde ihnen ein winziges Gerät in ihrem Nacken, dicht hinter dem linken Ohr implantiert. Dann wurde ihnen noch eine künstliche Eintrittsnarbe verpasst, um das Eindringen eines Symbionten vorzutäuschen.

O’Neill stand auf. Er hatte von dem Eingriff nichts gespürt und fühlte sich auch nicht verändert. „Und was jetzt? Wie funktioniert das?“

„Denk einfach daran, dass du mit Goa’uld-Stimme sprechen willst“, empfahl Selmak.

O’Neill versuchte es. Ein Wissen war plötzlich in O’Neills Bewusstsein - Heracles und Talia hatten ihn belogen. Sie hatten ohne sein Einverständnis ein Experiment mit ihm gemacht. Er trat verärgert auf Heracles zu: „Du hast mich belogen, verdammter Goa’uld!“ O‘Neills Stimme klang verändert und seine Augen glühten auf. Im nächsten Augenblick schien eine unsichtbare Hand Heracles Bewusstsein zu packen und zu betäuben.

Robin blieb benommen stehen und blickte O’Neill erschrocken an. „Was hast du mit Heracles gemacht? Ich spüre ihn kaum noch.“

Die anderen sahen O’Neill bestürzt an und manch einer wich vor ihm zurück. Hatte die Tok’ra-Technik den Colonel in eines dieser Ungeheuer verwandelt? Doch Carter konnte an sich keine Veränderung spüren.

Im nächsten Augenblick beruhigte sich O’Neill wieder und sah Robin entschuldigend an.
„Was hast du getan?“ fragte auch Selmak und blickte den Colonel bestürzt an. Die anderen Tok’ra im Raum richteten Waffen auf O’Neill.

Heracles kam wieder zu sich und überblickte die angespannte Situation. Bevor jemand noch etwas Unüberlegtes tun konnte, mischte er sich ein, denn Heracles kannte als einziger den Grund für O’Neills Verärgerung. „Nehmt die Waffen herunter. O’Neill ist kein Goa’uld geworden. Und er hat allen Grund wütend auf mich zu sein.“ Heracles zögerte einen Moment bevor er weiter sprach: „Als O‘Neill bei uns in Theben war, haben Talia und ich eine Veränderung in seinem Gehirn vorgenommen. Jack kann jetzt nicht nur jeden Goa’uld spüren – er kann ihn mit einem Gedanken betäuben. Dadurch hat der Wirt Gelegenheit die Kontrolle zurück zu gewinnen.“

Während sich die Waffen wieder senkten, blickte O’Neill Heracles böse an. „Ihr hättet es mir erzählen müssen, und überhaupt – ich hatte euch dazu nicht die Erlaubnis gegeben. Ich mag es nicht, wenn man mit meinem Gehirn herumexperimentiert.“

„Verstehst du das nicht, O’Neill? Du bist der erste deiner Art – ein Harkash. Bisher hat jeder dieser Versuche fehlgeschlagen.“

„Ich bin der Erste? Warum hat es bei mir funktioniert und nicht bei den anderen? Und was ist mit den anderen Versuchskaninchen geschehen?“

„Ich verstehe diesen Ausdruck nicht“, meinte Heracles.

„Ein Kaninchen ist ein süßes kleines Tier auf der Erde. Herzlose Menschen stellen mit ihnen im Labor Versuche an, angeblich um den Menschen zu helfen.“

„Ich versehe! Nun, ihnen ist nichts passiert. Es hat einfach nicht funktioniert.“

„Warum dann bei mir?“ wiederholte O’Neill die Frage.

„Vielleicht, weil du von Tau’ri stammst? Wir werden das testen, wenn wir zurück sind“, meinte Heracles.

„Auf keinen Fall!“ widersprach O’Neill bestimmt.

„Das wirst du nicht zu entscheiden haben.“ Die beiden Kontrahenten standen sich gegenüber und Daniel erschien es ratsam einzugreifen.

„Ihr beiden! Hört auf! Wollt ihr euch prügeln?“

O’Neill sah Daniel an und beruhigte sich wieder. Nun gut, nun war er also auch noch ein...ihm fiel das Wort nicht mehr ein. „Was bin ich? Wie war das?“

„Ein Harkash – ein Goa’uld-Jäger“, half ihm Heracles aus.

„Schön, das gefällt mir schon besser - einen Goa’uld mit einem Gedanken betäuben zu können“, meinte der Colonel.

„Auf jeden Fall funktionieren die Geräte perfekt“, sagte Daniel. „Du hast dich wirklich wie ein Goa’uld benommen, Jack. Selbst deine Augen haben geglüht und deine Stimme war die eines Goa’uld.“

„Das war der Zweck der Übung, oder?“ sagte Carter und sprach nun auch mit Goa’uld-Stimme. Sie berührte O’Neill. „Ich spüre die Präsenz eines Symbionten in dir, obwohl ich weiß, dass du keinen in dir trägst.“

Es war einfach unglaublich! Ein ungeheurer Vorteil für sie. Nachdem er sich damit abgefunden hatte ein Harkash zu sein, er konnte das Wort jetzt sogar behalten, gefiel ihm der Gedanke einen Goa’uld ausschalten zu können. Doch das würde er vor Heracles auf keinen Fall zugeben.

„Wir sind also bereit? Es kann losgehen?“ fragte Daniel ungeduldig. Er musste einfach etwas zur Rettung seiner Frau unternehmen. Viel zu lange hatte er schon darauf gewartet.

„Ja, es kann losgehen. Wir wählen zuerst eine unbewohnte Welt an und dann Apophis Heimatwelt. Skaara wird die Führung übernehmen. Es ist sein Heim, zumindest das von Klorel. Und nach dem Tod von Apophis wird dort das Chaos herrschen. Amonet/Sha’re wird froh über die Hilfe sein. Doch vorher müsst ihr euch noch umziehen“, sagte Selmak.


Fortsetzung folgt
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Goa'uld-Jäger ... mh? Ich frage mich, warum Jack diese Gabe nicht eher aufgefallen ist, oder mußte da noch was aktiviert werden und er hat sich deshalb nochmal ... *ratlosbin*.

Sorry, dein Herakles ist ja wirklich einer. Tztztz, danke, also ich würde mich alles andere als geschmeichelt fühlen, würde man mir sagen, daß ich der erste überlebende Versuch wäre - man dankt *schauder*. Da kann ich O'Neill nur zu gut verstehen - noch ne gedankliche Ladung hinterher! Immer druf!

Na, was auch immer da jetzt passieren wird. Wird das glatt gehen? Ich befürchte nicht, denn du hast noch nichts von einem "Ende" geschrieben *ganzschlimmeAssozinationenkriege*. Oha, das kann ja noch heiter werden! Und jetzt auch noch auf einen Goa'uld-Planeten. Na dann, viel Glück!

Jetzt heißt es dann wohl: "Augen zu und durch!"

Harre gespannt auf das nächste Kapitel ...
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