Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

|
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
|
Verfasst am: 23.11.2007, 15:05 Titel: |
|
|
Jetzt sind sie im Paradies. Das wäre mal eine willkommene Abwechslung für Sam, die ja in der ungewissheit lebt, ob Jack noch lebt.
Tja dieses Volk lebt ja wirklich utopisch, hoffentlich stürzt die ERde dieses Volk nicht in den Untergang.
Achja natürlich hat es wir gefallen...wie immer.  |
|
| Nach oben |
|
 |
Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
|
Verfasst am: 24.11.2007, 00:13 Titel: |
|
|
So, da ich mich auch schon längere Zeit nicht mehr gemeldet hatte, hole ich es jetzt nach.
Die letzten Kapitel hatten wieder viel Schwung und Spannung in sich, haben mir sehr zugesagt.
Die Oanes sind ja ein richtig cooles Volk, scheinen auch anständige "Spielsachen" zu haben.
Cool fand ich, als sie die Bedingung stellten, die anderen Nationen einzuweihen.
Das Pentagon wird sicher im Dreieck gesprungen sein.
Und auch Satyr hatten ihren Charme. Vor den Typen würden wohl heute selbst die Goa´Uld stifften gehen.
Und das Utopia: Ich kann mir zwar Menschen, welche sich nicht bekriegen, scher vorstellen, aber gut.
Mal was neues.
Bis dann. |
|
| Nach oben |
|
 |
Hyndara Gast
|
Verfasst am: 24.11.2007, 19:27 Titel: |
|
|
Ja, das ist doch unser Evan, wie wir ihn kennen und lieben. Wissenschaftler - alle gleich *grins*. Nur McKay dürfte für ihn noch "gleicher" sein. Und das absolute Team ist natürlich ... Lorne-Zelenka! Oder (wie ich es nenne) das kleine Dream-Team von Atlantis *vomStuhlkipptvorLachen*.
Sam ist jetzt also bei SG-20 gelandet. Die Arme, das einzige verbliebene Mitglied von SG-1. Irgendwie ... also ich würde mich fühlen wie ein aussterbendes Relikt.
Dann wollen wir mal hoffen, den anderen fällt noch ein, wie sie wieder zurückkommen können. Und das mit diesem Paradies-Planeten ... ich laß mich mal überraschen, bin aber eher skeptisch. Das läuft im Moment zu glatt ... |
|
| Nach oben |
|
 |
Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
|
Verfasst am: 25.11.2007, 09:50 Titel: |
|
|
So, heute geht es auch hier weiter.
Felix: Ach nein, einmal dürfen sie ja auch auf ein freundliches Volk treffen.
Colonel Maybourne: Leider habe ich die Oanas ja nicht mehr verwendet, weil diese Story, wenn sie zu Ende ist keine Vorsetzung mehr hat und auch keine mehr bekommen wird. Habe ja genug mit den Antikern zu tun.
Hyndara: Lorne/Zelenka, ja, ich kipp noch vom Stuhl vor lachen, wenn ich an die Szene mit dem Spiel denke . Aber hier kommt Zelenka ja nicht vor, weil es etwas in der Vergangenheit spielt und es noch kein Atlantis gibt. Nun ja, etwas Probleme wird Sam schon noch bekommen auf dem Planeten, wenn auch weniger mit den Bewohnern.
Und nun die Fortsetzung. Und es geht zuerst mit Jack und Co. weiter.
Teil 2
Edora
Hauptstützpunkt von Isis
Einige Wochen vorher
Jack O’Neill kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Diese Stadt, auf einem fernen Planeten, war das schönste und unglaublichste, dass er auf seinen Reisen durch das Sternentor je gesehen hatte. Alles strahlte und glitzerte in den buntesten Farben. Die unterschiedlich großen Pyramiden hatten fast alle einen anderen Farbton. Eine große Pyramide in der Mitte der Stadt stach besonders hervor. Wie Amonets Palast schien sie bis hinauf in den Himmel zu reichen. Sie glänzte in einem hellen Goldton.
Es herrschte reger Verkehr im Umkreis der Pyramide, die fast ganz aus Glas bestand, wie sie beim Näherkommen erkennen konnte. Gleiter aller Größen und Formen flogen zwischen der Stadt und der Pyramide hin und her.
Im Gegensatz zu Amonets Palast war es jedoch nur ein einziges großes Gebäude und nicht unzählige ineinander verschachtelte Pyramidenbauten. In regelmäßigem Abstand konnte man Stege oder Gehwege erkennen, die um das Gebäude herumführten. Durch große Tore flogen die Gleiter ein und aus. Bei den kleineren Toren konnte O`Neill Menschen ein und aus gehen sehen.
Der Jaffa-Anführer hatte den Neuankömmlingen Zeit gelassen alles anzusehen, bevor er sich an sie wandte. „Das ist unser Zentralgebäude. Auch der Palast der Göttin befindet sich darin.“ Der Jaffa zeigte nach oben und alle folgten seinem ausgestrecktem Zeigefinger mit dem Blick. „Auf der Spitze thront die Göttin. Doch kommt jetzt! Ihr werdet erwartet.“
Die Gruppe stieg in einen kleinen Gleiter und als alle Platz genommen hatten, hob das Flugzeug ab und flog auf die große Pyramide zu. Wenn sie erwartet hatten ganz nach oben zu fliegen, wurden sie enttäuscht. Der Gleiter benutzte ein mittelgroßes Tor, um eine große Halle in einem der unteren Stockwerke zu erreichen.
O’Neill konnte überall Menschen arbeiten sehen. Auf die Entfernung konnte er nicht erkennen, ob es Jaffa, Goa’uld oder Menschensklaven waren. Die Jaffa ließen ihnen keine Zeit, sich umzusehen sondern drängten sie durch die Halle und in einen kleinen Raum hinein. Ringe schossen aus der Decke und transportierten sie weg. Anscheinend besaß die Pyramiden auch noch unterirdische Stockwerke, denn dort, wo sie herauskamen, gab es keine Fenster. Sie wurden getrennt und jeder für sich in einen kleinen Raum gesperrt.
Missmutig sah sich O’Neill um. Außer einer Liege, einem Tisch und Stuhl war der Raum leer. Wieder einmal saß er in der Klemme und diesmal war er sogar von seinem Team getrennt. Nur Teal’c war bei ihm. Er fragte sich, wie es wohl Sam, Jacob und Daniel ging. Sie waren noch nicht lange getrennt, doch schon begann er, Sam zu vermissen. Hatten sie die Flucht geschafft und befanden sich sicher zu Hause? Oder hatte es sie wie ihn und Teal’c in einen anderen abgelegenen Raum der Galaxis verschlagen?
Was würde nun mit ihnen geschehen? War Isis ihnen freundlich gesonnen? Das konnte O’Neill sich nicht vorstellen. Er war noch keinem Goa’uld begegnet, der wirklich freundlich zu den Menschen war. Durch die Tok’ra-Technik konnte er sich zwar als Goa’uld tarnen, doch wie lange würde das gut gehen?
Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als er Schritte vor der Tür hörte. Sie kamen ...
Langsam wurde O’Neill ungeduldig. Die letzten Tage war er einem Verhör nach dem anderen unterzogen worden. Nicht das man ihn schlecht behandelt hätte, aber sie hatten immer die gleichen Fragen gestellt, und so langsam verlor er die Geduld. Er war bei seiner Geschichte des Ashraks geblieben, der sich als Söldner verdingen ließ, genauso wie seine Begleiter und es schien, als würde man ihnen diese Geschichte abnehmen. Es war immer derselbe Goa’uld, der ihn verhörte. Doch O’Neill war trainiert in solchen Verhören und verstrickte sich in keine Widersprüche oder gab Preis, was die Gegner nicht wissen durften. Die Verhöre der anderen schienen ähnlich zu verlaufen, denn der Goa’uld, dessen Namen O’Neill nicht einmal kannte, schien zufrieden zu sein. Seit ihrer Trennung hatte der Colonel nichts von den anderen gehört, und trotz der relativ freundlichen Atmosphäre begann Jack, sich langsam Sorgen zu machen.
Als er Schritte hörte, seufzte er auf: „Schon wieder ein neues Verhör! Ich werde langsam ungeduldig!“
Wie jedes Mal standen einige Jaffa in der Tür und winkten ihm zu. „Mitkommen!“
Langsam stand O’Neill auf. „Schon wieder? Wird euch das nicht langsam langweilig, immer das Gleiche zu hören?“
Der Jaffa lächelte ihn an, sagte aber kein Wort und so folgte O’Neill ihm schweigend nach draußen. Zu seiner Überraschung wurde er aber nicht in den angrenzenden Verhörraum gebracht sondern den Gang hinunter. Vor einer kleinen Tür blieben sie stehen. Der Jaffa berührte einen Scanner und die Tür öffnete sich vor ihnen. Einladend winkte er O’Neill zu. Jack betrat den kleinen Raum und die Tür schloss sich hinter ihm. In dem Raum befand sich der ihm schon bekannte Goa’uld.
„Wir haben beschlossen, euch zu vertrauen“, begann der Mann. „Mein Name ist Dragan. Unsere Göttin ist nun auch eure Göttin. Deinen Freunden und dir werden wir Aufgaben zuteilen. Die Jaffa können unserer Armee beitreten, Robin, der Junge und du, ihr werdet besondere Arbeiten bekommen.“
„Das wäre uns recht“, antwortete O’Neill erleichtert. Ihr Bluff schien also Erfolg gehabt zu haben. „Wir sind lange genug untätig herumgesessen. Wo sind meine Freunde? Ich habe sie seit unserer Ankunft nicht mehr gesehen.“
„Ich werde dich zu ihnen führen. Du kannst kurz mit ihnen sprechen. Anschließend werde ich euch die Aufgaben zuteilen.“ Dragan gab ihm ein Zeichen, mit ihm zu kommen. Die Jaffawachen blieben zurück. Der Goa’uld bracht O’Neill einige Stockwerke höher und dort in einen großen Raum. Er schien sich dabei um einen Aufenthaltsraum zu handeln, denn außer seinen Freunden trafen sie noch andere Menschen an, die sich unterhielten oder etwas aßen. O’Neill und sein Begleiter wurden beim Eintreten nur kurz gemustert.
„Da bist du ja endlich, Solon“, begrüßte ihn Heracles. Das kurze aufblitzen in seinen Augen bemerkte nur Jack. Heracles schien also auch davon überzeugt zu sein, dass sie es geschafft hatten, die Diener Isis von ihrer Ehrlichkeit zu überzeugen. Jetzt mussten sie nur eine Zeit lang mitspielen und auf eine Gelegenheit warten, durch das Sternentor auf die Erde oder einen verbündeten Planeten zu fliehen.
„Da ich nun den Letzten von euch hergebracht habe, ist es an der Zeit euch eure Aufgaben zuzuteilen“, begann Dragan. „Die beiden Jaffa werden unserer Armee zugeteilt.“ Er winkte einem der Jaffa zu. „Das ist To’lan, einer meiner Vertrauten. Er wird euch sagen, wo ihr stationiert seid. Robin, der Junge und Solon, ihr kommt mit mir. Ich werde euch eure Quartiere zeigen und anschließend euren Arbeitsplatz. Folgt mir!“
Ohne Widerspruch folgten sie Dragan hinterher. Er führte sie noch einige Stockwerke höher. „Die Quartiere höher gestellter sind im 20. Stockwerk“, erklärte er ihnen. „Die Vertrauten wohnen noch weiter oben, aber dieses Privileg müsst ihr euch erst verdienen. Eure Räume liegen nebeneinander. Ich nehme an, dass ist euch recht?“
„Ja“, sagte Heracles. „Wir sind befreundet, und für den Anfang wäre es schön nach Dienstschluss seine Erfahrungen austauschen zu können.“
„Das habe ich mir gedacht. Nun, was meint ihr?“ fragend zeigte er auf die Quartiere.
Die drei Freunde sahen sich in dem mittleren Quartier um. Es bestand aus einem großen hellen und gemütlichen Wohnraum mit großer Fensterfront, mit Blick auf die Stadt, einem Schlafraum und einem Waschraum.
„Sehr schön“, sagte O’Neill und meinte es ehrlich. „Ich nehme es.“
„Dann nehme ich das Rechte“, sagte Skaara.
„Und ich das Linke.“
„Kommt jetzt! Ich zeige euch, wo ihr dient.“
Sie folgten Dragan erneut. Skaara bekam als Erster seinen Posten zugeteilt. Er musste in einem büroartigen Raum Monitore überwachen, ein leichter Job also.
„Für euch beide habe ich etwas Besonderes. Ich nehme an, ihr habt viel Kampferfahrung?“
„Ja!“ antworteten beide gleichzeitig.
„Dann werdet ihr Ausbilder werden. Ich lasse euch mit meinen Männern trainieren, und wenn ich sehe, dass ihr meinen Anforderungen gerecht werdet, bildet ihr die jungen noch unerfahrenen Männer aus.“
Dragan brachte sie zu einer Ausbildungsstätte, wo die beiden den Tag über mit erfahrenen Jaffa trainierten. Am Abend kam Dragan zu ihnen.
„Meine Ausbilder sind zufrieden mit euren Leistungen. Ihr bekommt eine Gruppe junger Männer, die ihr ausbilden werdet.“
So kam es, dass sie die nächsten Wochen mit den jungen Jaffa trainierten und sie ausbildeten. Sie taten nichts, dass das Misstrauen der Goa’uld weckte. Nach Dienstschluss trafen sie sich in der Kantine oder in O’Neills Wohnung. Da sie aber annahmen, abgehört zu werden, waren sie äußerst vorsichtig mit dem, was sie untereinander redeten. Einmal hatte O’Neill versucht sich dem Sternentor zu nähern, war jedoch von den Wachen abgewiesen worden. Die Göttin Isis hatten sie noch nicht gesehen. Nur Dragan kam hin und wieder und fragte sie über ihre Erfahrungen mit Apophis und Heru’ur aus. Hier gaben sie bereitwillig Auskunft.
So verging Woche für Woche und sie wurden langsam ungeduldig. Schließlich kam der Tag, an dem Dragon O’Neill zu sich rufen ließ. Überrascht hielt O‘Neill die Luft an, als er bemerkte, dass die Ringe ihn weit nach oben brachten. O‘Neill genoss die Aussicht. Die Welt unter ihm war klein und er begriff, dass er sich im obersten Stockwerk der Pyramide befand.
„Das Penthaus!“ dachte er grinsend und blickte gespannt auf die sich öffnende Tür. Prächtig gekleidete Menschen erwarteten ihn, und eine junge Frau bewegte einladend ihre Hand.
Um nicht unhöflich zu sein, folgte er ihr neugierig. Ein Gang führte um das Stockwerk herum, die Wand war durchsichtig und erlaubte einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Landschaft. O’Neill sah Berge im Hintergrund, einen See und blühende Felder hinter der Stadt. Die Frau brachte ihn zu einer Tür und sagte: „Tritt ein, Herr, du wirst erwartet.“
Dragan erwartete ihn. „Willkommen, Solon!“ begrüßte ihn der andere. Dabei lächelte er so freundlich, dass O’Neills Argwohn sofort erwachte. Traue keinem Goa’uld! Dieser Vorsatz würde er auch diesmal beachten.
„Sehr schön! Dann seid ihr also überzeugt, dass wir der Göttin Isis dienen wollen?“
„Natürlich“, antworte O’Neills Gegenüber. „Und deshalb will die Göttin dich auch sehen. Sie ist schon sehr gespannt auf dich, denn sie hat schon viel von dir gehört.“
„Von mir? Aber ich bin nur ein unbedeutender Ashrak. Robin ist unser Anführer“, sagte O’Neill Heracles Tarnnamen benützend.“
„Das wissen wir. Auch sie werden von der Herrin empfangen werden. Aber dich will sie zuerst sehen.“
Langsam begann O’Neill zu ahnen, dass etwas passiert war, dass die Bemühungen der letzten Wochen zunichte machten, und begann sich unauffällig umzusehen. Zwar war er mit Dragan und einigen menschlichen Sklaven allein im Raum, aber eine Flucht würde ihm schwerlich gelingen. Außerdem wollte er seine Freunde nicht im Stich lassen. So beschloss er abzuwarten. Vielleicht irrte er sich auch.
„Wenn das so ist, bitte.“
„Dann komm mit mir“, befahl Dragan, und ein nicht zu deutendes Lächeln umspielte seine Gesichtszüge.
Mit gemischten Gefühlen folgte O’Neill Dragan durch eine angrenzende Tür. Die Diener blieben zurück. Dragan ging voran. Er wandte ohne Scheu O’Neill den Rücken zu, so als sei er sicher, dass dieser ihm nichts tun würde. Und so war es auch. Was hätte er auch unternehmen können?
Auf einem Thron, mitten im Raum, saß eine hochgewachsene Frau, mit langen braunen Haaren. Sie war in ein weit fallendes goldenes Gewand bekleidet, das mit Perlen und Silberstickereien verziert war. In ihr Haar waren kleine Perlenketten eingearbeitet.
Sie erhob sich bei O’Neills eintreten und sprach ihn mit wohlklingender normaler Stimme an: „Wir begrüßen Dich und freuen Uns dich kennen zu lernen.“
O’Neill stockte der Atem. Sie sprach von sich in der dritten Person, sie war eine Goa’uld-Königin!
Warum aber sprach sie nicht mit verzerrter, sondern mit normaler menschlicher Stimme? Die Erklärung bekam er sofort.
„Wir nehmen an, dass Du lieber Unsere menschliche Stimme hören möchtest? Willkommen, Colonel Jack O’Neill von den Tau’ri!“
Fortsetzung folgt |
|
| Nach oben |
|
 |
FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
|
Verfasst am: 25.11.2007, 11:21 Titel: |
|
|
Ohje. Das ist schlecht nehme ich an. Oder gut? Jetzt bin ich wirklich verwirrt. Ist sie genug Menschenfreund um..nein der Gedanke ist wirklich albern.
Also die Pyramidenstadt fand ich super. Vor allem die Hauptpyramide. Klingt richtig GoaUld mäßig.
War ansonsten wieder ein tolles Kapitel. |
|
| Nach oben |
|
 |
Hyndara Gast
|
Verfasst am: 25.11.2007, 12:54 Titel: |
|
|
WAS??? Woher kennt die ... Oh Mann! Das ist ja jetzt wieder ein Hammer von Cliffhanger *protestier!!!!*. Wie kannst du nur? *jaul* Boah! Jetzt muß ich erst mal meinen Herzschlag wieder runterkriegen. Das Ding war ja der Hammer *keuch*.
Dabei hatte alles so gut angefangen - okay, die Verhöre lasse ich jetzt mal außen vor. Aber es sah so aus, als hätten sie es geschafft. Auf der anderen Seiten ... klar, irgendeine Erklärung muß es ja für die ganze Zeit geben, die garantiert vergangen ist zwischen Verschwinden und Auflösen von SG-1.
Aber das war jetzt der Hammer. Gerade schniefe ich noch leiseweinend vor mich hin und jetzt ... Fortsetzung! Aber dalli!!! |
|
| Nach oben |
|
 |
Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
|
Verfasst am: 25.11.2007, 20:57 Titel: |
|
|
Ja, der Cliffi hat es natürlich in sich. Da kann man nur noch hoffen und schnell agieren.
Und das dann auch noch eine Königin vor ihm sitzt, ist nicht gerade ein Erleichterung.
Auch ansonsten war es ein sehr spannendes Kapitel.
Einziger Kritikpunkt: Goa´Uld und ihr Gefolge würden nie von Freunden reden.
Sie sind ja gegeneinander Rivalen, da gibt es praktisch keine Freundschaft.
Normal hätte sich Jack schon verraten, als er von "seinen Freunden" sprach.
Bis dann. |
|
| Nach oben |
|
 |
Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
|
Verfasst am: 26.11.2007, 11:59 Titel: |
|
|
Felix: Na, was es mit Isis auf sich hat erfährst du gleich.
Hyndara: Damit du nicht noch länger warten musst kommt gleich die Fortsetzung.
Colonel Maybourne: Tja, da hast du zwar recht, aber Jack ist kein Goa'uld. Und warum Isis nicht schon vorher reagiert hat klärt sich bald auf.
Teil 3
O’Neill zuckte kaum merklich zusammen, als er seinen Namen hörte, überwand seine Überraschung jedoch innerhalb von Sekunden. „Wie hast du mich genannt, Herrin?“
„Du brauchst keine Angst zu haben, Jack. Wir wissen, wer du bist und freuen Uns endlich mit den Tau’ri in Kontakt treten zu können, da Wir schon viel von euch gehört haben. Meinen Jaffa, gelang es jedoch nie, einen von euch zu fangen. Als Dragan Uns dein Bild zeigte, erkannten Wir sofort, wer du bist.“
„Das mag sein“, versuchte O’Neill zu retten, was zu retten war. Ich bin Solon und habe den Körper des Tau’ri als Wirt genommen.“
„Das ist eine Lüge, Jack“, sagte Dragan. „Es hat mich amüsiert, deine Geschichten anzuhören und zu sehen, wie ihr euch die letzten Wochen bemüht habt, euch nicht zu verraten. Aber so haben wir mehr über dich und die anderen herausfinden können. Vor allem ob ihr es Wert seid, unsere Hilfe zu bekommen. Ihr sei gut, doch nicht gut genug, um uns zu täuschen. Wir haben dein Tok’ra-Gerät gefunden, es dir aber gelassen, und das aus gutem Grund.“
„So? Und was sollte das sein?“ O’Neill gab es auf zu lügen. Die Goa’uld wussten alles. „Ich werde nie für euch Schlangenköpfe arbeiten. Der Teufel soll alle Goa’uld holen.“
Isis lachte amüsiert auf. „Alles, was Wir über dich gehört haben scheint zu stimmen. Doch habe keine Furcht, Wir hegen keine bösen Absichten. Im Gegenteil, Wir sind deine Freunde. Ich bin Isis, die Tok’ra!“
„Was soll das heißen?“ fragte O’Neill überrascht.
„Wir sind die Erste! Wir sind die Königin der Tok‘ra!“
„Das ist eine Lüge. Die Tok’ra stammen von Egeria ab. Sie war die Mutter der Tok’ra.“
„Der Tok’ra, die du kennst, richtig! Aber Wir sind die Mutter von Egeria. Wir waren die Erste.“
„Aber das ...!“ O’Neill wusste nicht, was er sagen sollte. Wenn das stimmen würde! Wenn doch nur Daniel hier wäre ...
Heracles! Er musste ihn fragen.
„Was habt ihr mit meinen Freunden gemacht? Wo sind sie?“ wollte er deshalb wissen.
„Es geht ihnen gut.“
O’Neill blieb weiterhin misstrauisch. „Was heißt das nun genau für uns? Behauptest du, unsere Verbündete zu sein?“
„Ja, das wollen Wir sein. Deshalb werden Wir deinen Freund holen lassen. Wir kennen auch ihn. Er ist der Tok’ra-Führer Heracles. Unsere beste Hoffnung in Bezug auf Unsere Nachkommen. Er wird Uns den Sieg bringen.“
Noch immer überlegte O’Neill, als sich auch schon die Tür öffnete und Heracles hereinkam. Der Tok’ra blickte sich genauso misstrauisch wie O’Neill um, entspannte sich aber, als er sah, dass Jack und die Goa’uld sich freundschaftlich gegenüber standen.
„Was ist hier los?“ fragte Heracles. „Ist unser Dienst nicht mehr willkommen?“ Als er die Königin bemerkte, stutzte er. „Du bist Isis?“
„Wir sind Isis, mein Sohn“, sprach die Göttin hoheitsvoll.
Ihr goldenes Gewand rauschte bei jeder Bewegung und die Silberfäden darin glitzerten und funkelten. Auch wenn sie eine Tok’ra sein wollte, sie liebte den eindrucksvollen Auftritt genauso wie die anderen System-Lords.
„Wir wissen, wer du bist, mein Sohn. Doch fürchte dich nicht, denn Wir wollen euch helfen.“
Heracles sah O’Neill fragend an, dieser zuckte jedoch nur mit den Schultern. „Isis behauptet, die Urmutter der Tok’ra zu sein. Noch vor Egeria.“
Überrascht blickte Heracles sie an. „Du bist das? Du bist die Urmutter?“
„Du weißt davon?“ fragte O’Neill überrascht.
„Es gibt die Legende der Urmutter, die noch vor Egeria da war. Doch wir hielten das für eine Erfindung. Für uns ist Egeria die Urmutter.“
„Das ist nicht richtig. Wir sind die Urmutter, die Mutter aller Tok’ra. Wir sind der Feind aller System-Lords und wollen sie tot sehen. Und ihr werdet Uns dabei helfen.“
„Was meinst du? Können wir ihr vertrauen?“ wandte O’Neill sich an Heracles.
„Ich würde sagen wir versuchen es. Im anderen Fall wäre ich jetzt schon tot und du ein Wirt.“
„Nun gut, Isis!“ wandte sich O’Neill an die Königin. „Beweise deine guten Absichten. Wo sind Teal’c und Ni’ko? Und der Junge?“
„Du meinst die beiden Jaffa?“
O’Neill nickte.
„Ihnen geht es gut. Sie sind bei Unseren Jaffa und trainieren“, erklärte Isis.
„Und der Junge ist in seinem Dienst“, fügte Dragan hinzu.
„Warum hast du als Tok’ra Jaffa?“ wollte O’Neill wissen. „Die anderen Tok’ra haben keine Krieger-Armee.“
„Zu Unserem Schutz natürlich. Die anderen System-Lords sollen nicht wissen, wer Wir sind. Wir lassen sie im Ungewissen und spielen die böse Goa’uld. Selbst Unsere Krieger wissen nicht bescheid. Nur Unsere engsten Vertrauten.“
O’Neills Blick fiel auf Dragan. „Er zum Beispiel?“
„Dragon ist Unser liebster Nachkomme. Und sein Wirt ist glücklich, ihm dienen zu dürfen.“
„Ach wirklich? Darf ich dann mit ihm sprechen?“
Dragan blickte kurz zu Boden und als er O’Neill wieder anblickte, sprach er mit normaler Stimme. „Sie sprechen die Wahrheit. Mein Name ist Malos und teile freiwillig meinen Körper mit Dragan.“
„Warum?“
„Ich war krank und hätte sterben müssen. Da habe ich mich zur Verfügung gestellt. Ohne Dragan wäre ich schon seit vielen Jahren tot“, erklärte Malos.
„Und die anderen Vertrauten?“
„Aus ähnlichen Gründen oder weil sie sich ein langes Leben versprechen, mit viel Wissen und Weisheit. Zudem gibt es nur wenige Vertraute.“ Malos senkte erneut seinen Kopf und sprach mit veränderter Stimme weiter: "Bist du nun überzeugt?“
„Vielleicht“, meinte O’Neill. „Wir werden sehen. Was wollt ihr nun von uns.“
„Das sagten wir schon: Unterstützung. Unsere Herrin wünscht die System-Lords zu vernichten und möchte die Tau’ri als Hilfe haben.“
„Dann erlaubt ihr uns, zur Erde zurückzukehren?“ fragte O’Neill.
„Selbstverständlich, aber ich werde euch begleiten“, sagte Dragan.
„Moment! Ich soll euch Zugang zur Erde verschaffen?“
„Nur mir. Oder habt ihr Angst vor einem Menschen?“
„Menschen?“ O’Neill schüttelte sich.
„Du verabscheust Uns? Warum?“ mischte Isis sich ein. „Warst du nicht selbst eine Zeit lang der Wirt von Heracles?“
„Nicht freiwillig“, betonte O’Neill. „Ihr versklavt Menschen gegen ihren Willen.“
„Wir tun das nicht, dass sind die ...“
„... Goa’uld, ich weiß“, vollendete O’Neill den Satz. „Verzeih, aber ich bin und bleibe misstrauisch.“
„Du musst O’Neill verzeihen, Isis. Er hat schlechte Erfahrungen mit den Goa‘uld gemacht“, versuchte Heracles Jacks Unhöflichkeit zu entschuldigen.
„Wir kennen seine Geschichte“, sagte Isis. „Es ist schade, dass du nicht zuerst auf Uns oder Unseresgleichen getroffen bis, Jack.“
„Ja, das bedaure ich auch. Vielleicht würde ich euch dann mit anderen Augen sehen“, gab O’Neill bereitwillig zu.
„Du arbeitest mit den Tok’ra zusammen. Dann vertraue auch Uns“, verlangte Isis. „Bringe Unseren Vertrauten in die Erdbasis.“
„Darf ich mir das kurz überlegen?“ fragte O’Neill.
„Natürlich! Ihr dürft gehen.“
Zusammen mit Dragan verließen sie den Raum. Draußen blieb O’Neill am Panorama-Fenster stehen. Der Nachbarplanet war aufgegangen und bedeckte den ganzen östlichen Horizont.
„Sind wir auf einem Mond oder Planeten?“ fragte O’Neill neugierig und betrachtete die Kugel. Sie war rot und gigantische Wolkenbänke zogen über den Planeten.
„Auf einem Mond und das da ist Paris“, erklärte Dragan und zeigte auf den roten Gasriesen.“
„Wie groß ist der Mond?“ fragte Heracles.
„Er besitzt einen Durchmesser von 7.000 m und einen einzigen riesigen Kontinent, der Rest ist ein Ozean.“
„O’Neill überlegte. „Etwas größer als die Hälfte der Erde. Deshalb ist die Anziehungskraft auch geringer. Es ist aber ein gutes Gefühl. Fast kommt man sich vor, zu schweben.“
„Ja, du hast recht. Das Klima ist ausgeglichen und ändert sich fast nie. Ein paar Wochen im Jahr regnet es, während des Restes des Jahres die Temperaturen um die 25 ° liegen.“
„Das ist angenehm. Es scheint, dass man hier gut leben kann“, meinte Heracles. Er überlegte einen Augenblick, bevor er weitersprach. „Wir haben schon gehört, dass Isis freundlicher zu den Menschen ist, als die anderen System-Lords. Ich hätte mir aber nie träumen lassen, dass sie die Urmutter ist.“
„Isis versucht zu überleben. Die System-Lords sind neidisch auf ihren Erfolg. Isis hat noch nie versucht, andere Gebiete zu erobern. Wir verteidigen uns aber, wenn ein anderer machtgieriger System-Lord nach unseren Planeten greift. Deshalb haben wir eine große Jaffa-Armee“, erklärte Dragan.
„Wieso ist Isis eine Tok’ra?“ fragte O’Neill. „Benutzt sie keinen Sarkophag?“
„Nein, sie wechselt die Wirte, sobald der alte Wirt stirbt.“
„Und wenn sie keinen findet?“
„Das war noch nie der Fall. Die Menschen in ihrer unmittelbaren Nähe lieben und verehren sie. Viele würden ihr gerne als Wirtin dienen“, belehrte Dragan sie.
„Wirtin?“ O’Neill sah Dragan an. „Sie will also nur Frauen?“
„Ja, wir sind zwar weder Mann noch Frau, wie ihr Menschen, aber jeder hat seine Vorliebe für ein Geschlecht. Ich bevorzuge Männer, vielleicht weil mein erster Wirt ein Mann war. Wer kann das schon so genau sagen. Was ist mit euch?“ wandte Dragan sich an Heracles.
„Auch wir würden ein Geschlecht bevorzugen, doch leider haben wir oft keine Wahl, weil bei uns die Wirte normalerweise knapp sind. Allerdings hat meine Gruppe in Memphis dieses Problem nicht, weil bei uns wie hier, normale Menschen leben, die freiwillig Wirte werden möchten.“
„Schön“, meinte O’Neill. „Meine Bedenken sind meistgehend vorbei. Ich gebe Isis eine Chance und nehme dich mit zur Erde. Welche Welt sollen wir anwählen? Wir können nicht direkt zur Erde gehen, weil ich meinen Codegeber nicht mehr besitze. Ohne richtigen Code wird die Irisblende nicht geöffnet.“
„Wir könnten eine unsere Welten anwählen“, schlug Heracles vor. „Und von dort aus zur Erde gehen.“
„Das ist eine gute Idee. Die Tok’ra-Basis, von der aus wir gestartet sind, besitzt einen gültigen Iris-Code“, sagte Jack. „Außerdem ist dort Jacob Carter der Boss. Dann wissen wir auch gleich, ob den anderen vor Wochen die Flucht zur Erde gelungen ist.“
Dann lasse ich eure Freunde holen“, sagte Dragan. Er gab einem der herumstehenden Diener den Befehl den Jungen und die beiden fremden Jaffa zu holen. Doch nur Teal’c und Skaara kamen.
O’Neill blickte sich um, als er nur Teal’c sah. „Wo ist Ni‘ko, Teal’c?“
„Ni’ko hat sich entschieden, hier zu bleiben. Der denkt, dass er bei Isis die falschen Götter besser bekämpfen kann.“
„Das ist seine Entscheidung“, meinte O’Neill. „Lasst uns zum Tor gehen. Dragan, bist du bereit?“
„Selbstverständlich, Jack. Es kann losgehen.“
Diesmal hinderte sie niemand daran, die Treppe zum Sternentor hochzugehen, nachdem ihr Gleiter dicht davor gelandet war. O’Neill blickte noch einmal zurück. Vielleicht würde er diese prächtige Welt nie mehr wiedersehen.
Heracles hatte inzwischen die Koordinaten der Tok’ra-Basis eingegeben und war im Wurmloch verschwunden. Teal’c, Skaara und Dragan folgten ihm.
„Hoffentlich haben die das Tor nicht auch verbarrikadiert“, murmelte O’Neill noch, bevor auch er in das Wurmloch trat.
Fortsetzung folgt |
|
| Nach oben |
|
 |
FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
|
Verfasst am: 26.11.2007, 15:17 Titel: |
|
|
Isis eine TokRa? Dann auch noch die UrTokRa? Cool.
Wow deine Geschichten enthalten immer viele Wendungen, so dass sie nie langweilig werden. Das hätte ich nicht erwartet. Und jetzt wo sie "einen Systemlord" als verbündeten haben könnten, ist die Erde schon zu Anfang ernst zunehmend.
Weiter so. |
|
| Nach oben |
|
 |
Hyndara Gast
|
Verfasst am: 26.11.2007, 17:14 Titel: |
|
|
Ich schließe mich einem sehr staunenden Felix an:
ISIS IST EINE TOK'RA???
Also, irgendwie hatte ich ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Äh ... okay, Isis ist die Mutter der offiziellen ersten Tok'ra und damit ... mir gehen gerade sehr merkwürdige Gedanken im Kopf herum, Selana, denn irgendwie verstehe ich hier die Logik nicht. Aber gut, lasse ich sie so stehen.
O'Neills Bedenken teile ich, wenn ich ehrlich sein soll. Irgendetwas da kann schlichtweg nicht stimmen. Okay, wenn Isis wirklich eine Tok'ra ist, dann ... die Goa'uld wissen von ihr? Könnte es dann sein, daß man ihr ... ???
Ich lasse mich jetzt einfach mal überraschen. Aber ich denke, erst einmal wird die Rückkehr zur Erde turbulent genug. Warten wir's mal ab ... |
|
| Nach oben |
|
 |
Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
|
Verfasst am: 27.11.2007, 11:43 Titel: |
|
|
Felix: Freut mich das ich dich jetzt damit überraschen konnte.
Hyndara: Warum soll Isis nicht die erste Tok'ra gewesen sein? Ich kann da keinen Logikfehler darin sehen. Die Goa'uld wissen das ja nicht. Sie hat das verheimlicht. Aber in einem hast du recht, sie sind noch nicht zu Hause und es geht sehr turbulent zu, aber wieder auf andere Art. Isis meint es auf jeden Fall ehrlich.
So, es geht weiter. Und es wird sogar noch verwirrender.
Teil 4
In der Basis sah er sich bewaffneten Tok’ra-Wachen gegenüber, welche die Neuankömmlinge jedoch freudig begrüßten, als sie einen ihrer Anführer erkannten, denn auch hier war Heracles berühmt.
Jack sah Jacob Carter, Sams Vater auf sich zukommen. Freudig schüttelte er dessen Hand, denn sein Schwiegervater in Spe war der einzige Tok’ra, dem er etwas vertraute. „Jacob! Ihr habt es geschafft! Geht es Sam und Daniel gut?“
„Jack! Schön dich zu sehen. Den beiden geht es gut. Sie sind auf der Erde. Sam wird sehr glücklich sein."
„Du musst mir alles erzählen. Wie ist es euch ergangen?“
„Eines nach dem anderen, Jack. Zuerst musst du uns alles erzählen. Wir haben dich schon abgeschrieben und hielten dich für tot.“
„Wie du sehen kannst, leben wir noch. Am liebsten wäre es mir aber, wenn wir zur Erde zurück könnten.“
„Natürlich, aber nicht gleich. Ich werde der Erde eine Nachricht zukommen lassen, dass du noch lebst. Sam wird überglücklich sein.“
„In Ordnung. Wir waren Wochen unterwegs, dann kommt es auf einige weiteren Stunden nicht mehr an“, meinte Jack.
Sie erreichten einen der Kristallräume, die als Besprechungsraum dienten und Heracles begann zu erzählen. Die Tok’ra hörten aufmerksam zu, und ein Raunen ging durch die Menge, als sie erfuhren, wer Dragan war. Manch neugieriger Blick traf den fremden Tok’ra.
„Also! Nachdem wir nun alles erzählt haben, möchte ich mit Dragan zur Erde“, sagte O’Neill.
Carters Blick traf ihn. „Ich fürchte das können wir noch nicht erlauben.“
„Wie meinen?“ O’Neill sah Jacob erstaunt an.
„Dragan kann erst zur Erde, wenn wir alles über ihn und Isis wissen.“
„Du meinst, dass du uns das Wichtigste wieder verheimlichen willst? Das glaube ich nicht! Nicht von dir, Jacob!“
Jack sprang erbost von seinem Sitzplatz auf.
„Tut mir Leid, Jack!“
„Gerade du, als Mensch solltest doch auch daran interessiert sein, die Erde verteidigungsbereit zu machen.“
„Auf der Erde hat sich in den Wochen deiner Abwesenheit einiges geändert, Jack. Du wirst überrascht sein“, versuchte Carter den Colonel zu beruhigen.
„Ach wirklich? Da bin ich aber gespannt.“
„Wir wollen Dragan ja nicht für immer von der Erde fernhalten, nur so lange, bis wir ihn ausführlicher verhört haben. Danach kannst du ihn mitnehmen. Am besten ruhst du dich jetzt aus, und dann sehen wir weiter.“
Jack drehte sich verärgert um und verließ den Raum. Skaara und Teal’c folgten ihm. Jacob Carter winkte einem der Tok’ra zu sich. „Lass O‘Neill nicht aus den Augen. Er darf das Chaapa-ei nicht benutzen.“
Der Tok’ra nickte und folgte O’Neill. Carter wandte sich an Dragan und Heracles. „Und wir unterhalten uns noch ausführlicher.“
O’Neill, Teal’c und Skaara saßen brütend in einem Raum, als Alarm durch die Basis heulte. Aller Ärger war vergessen. Sie verließen den Raum und sahen die Tok’ra geschäftig durch die Tunnel laufen. O’Neill hielt einen auf. „Was ist los?“
„Unsere Späher melden zwei Mutterschiffe auf dem Weg zu uns. Wir evakuieren die Basis.“
„Das kommt mir irgendwie bekannt vor“, meinte O’Neill.
Sie liefen zu Jacob, der Dragan wütend anstarrte. „Das ist nicht meine Schuld“, verteidigte sich dieser gerade. „Isis ist keine Verräterin, und ich auch nicht.“
„Wir werden sehen“, meinte Jacob und als er die drei bemerkte. „Wir evakuieren. Noch können wir die Basis durch das Sternentor verlassen. Ihr müsst uns begleiten.“
„Wir könnten doch zur Erde gehen.“
„Dazu ist es zu spät. Wenn wir das Tor abschalten, wählen die Angreifer herein und wir können nicht mehr hinaus. Von unserer neuen Basis aus könnt ihr dann zur Erde zurück.“
Da die Tok’ra immer mit einer Entdeckung rechnen mussten, dauerte die Räumung nicht lange. O’Neill fand sich mitten in der Wüste wieder. „Die Tok’ra scheinen hässliche Planeten zu lieben“, murmelte er vor sich hin.
„Sagtest du etwas, O’Neill“, erkundigte sich Teal’c.
„Nein.“
Einer der Tok’ra zeigte auf Dragan. „Er ist der Verräter. Man sollte ihn töten.“
„Durchsucht ihn, aber niemand rührt ihn an, verstanden?“ befahl Jacob.
Eine Durchsuchung und Scannung von Dragan brachte nichts. „Glaubt ihr mir jetzt?“ fragte er. „Isis ist die Urmutter der Tok’ra. Ohne sie würdet ihr nicht existieren.“
„Unsere Spione konnten uns noch eine Nachricht senden“, sagte ein hinzukommender Tok’ra. „Es waren Heru’urs Schiffe.“
„Aber woher wussten sie von unserer Basis?“ fragte Jacob.
„Es muss sich ein Verräter unter euch befinden“, vermutete O’Neill. „Und bevor ihr diesen nicht entlarvt habt, seid ihr auch hier nicht sicher.“
„Es wäre auch möglich, dass einer unserer Agenten enttarnt wurde und uns verraten hat“, meinte ein junger Tok’ra.
„Du bist noch nicht lange bei uns“, wandte sich Jacob an den Sprecher. „Kein Tok’ra verrät seine Leute. Er stirbt lieber.“
„Und was ist, wenn euer Wurm entfernt wurde und durch einen Goa’uld ersetzt wurde?“ fragte O’Neill.
Die anderen sahen ihn erschrocken an. An diese Möglichkeit hatten sie noch gar nicht gedacht.
„Das wäre eine Katastrophe, denn dann weiß Heru’ur alles, was auch wir wissen“, sagte Jacob.
„Sollen wir hier unsere Basis aufbauen oder weiterziehen?“ fragte ein anderer Tok’ra.
Jacob überlegte und meinte: „Wir ziehen weiter, aber wohin? Heru’ur kennt somit unsere weiteren Ausweichbasen. Außerdem müssen wir die anderen Gruppen, mit welchen wir in Verbindung stehen, warnen.“
„Wie wäre es dann, wenn ihr auf eine Welt geht, die kein Tok’ra oder Goa’uld kennen kann?“ fragte O’Neill.
„Wo wäre das?“ Die Tok’ra sahen O’Neill fragend an.
„Auf einen Planeten, der nicht von der Abydos-Kartusche stammt sondern von den Antikern, als ich mir unabsichtlich deren Wissen zuzog. Ich denke da an eine Welt, welche SG-1 auf ihrem letzten gemeinsamen Einsatz besucht hat. Es ist eine Dschungelwelt und wir fanden nur Ruinen von einer alten Stadt. Aber ihr währt dort erst einmal sicher.“
„Gib die Adresse ein, Jack“, forderte Jacob ihn auf.
O’Neill begab sich zum Wahlgerät und gab die 7 Zeichen ein. Aus irgendeinem Grund hat er sich diese Zeichen gemerkt. Diesmal schritt er als Erster durch das Wurmloch. Er kam wie erwartet auf dem Felsen, hoch über dem Dschungel heraus. Die Luft roch eigenartig und die Hitze traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Über den dampfenden Wäldern hatte sich hier und da Nebel gebildet. Ein dunstiges Licht lag über allem.
Ihr Felsen ragte alleine über den Wäldern heraus. Davon abgesehen sah man nur bewaldete Hügel und Täler, in denen hier und da einen Flusslauf hervorglitzerte. Ganz am Horizont funkelte etwas in der Sonne. Von ihrem ersten Besuch her, wusste O’Neill, dass dies ein großer See war. Unten, am Fuß des Felsens, lag die verlassene Ruinenstadt, die damals Carter und Daniels Neugierde geweckt hatte. Sie hatten jedoch nichts Interessantes gefunden, vielleicht auch, weil Jack ihnen nicht viel Zeit gelassen hatte.
„Das Sternentor liegt ungünstig, Jack“, meinte Jacob. „Wenn ein System-Lord angreift, können wir vielleicht nicht schnell genug evakuieren.“
„Die System-Lords kennen diesen Planeten nicht, Jacob“, erinnerte der Colonel. „Aber es ist deine Entscheidung.“
„Wir werden fürs Erste mit diesem Planeten vorlieb nehmen. Dann können wir uns in Ruhe nach einer günstigeren Basis umsehen.“ Jacob gab seinen Leuten ein Zeichen und zusammen mit O’Neill, Dragan, Skaara und Teal’c machte er sich auf den Weg nach unten.
Jack fand den kleinen Fußweg sofort, der in Schlangenlinien nach unten führte und direkt bei den ersten Ruinen endete.
„Carter und Daniel haben damals die Ruinen untersucht, aber nichts gefunden“, erklärte Jack.
„Wie ich dich kenne, hast du Sam und Dr. Jackson auch nicht viel Zeit dafür gelassen, oder?“
„Nun ja!“ O’Neill sah sich durchschaut. „Was kann es hier schon groß geben?“
„Wer kann das schon wissen,“ meinte Jacob. „Wir werden die Ruinen auf jeden Fall genau durchsuchen.“
„Tu das ruhig! Wollt ihr hier auch diese Tunnels anlegen?“ fragte Jack.
„Selbstverständlich! Nichts soll auf unsere Anwesenheit hindeuten. Gleich hier, neben dem Weg, werden wir beginnen.“ Jacob gab seinen Leuten ein Zeichen und diese begannen, die ersten Kristalle auszulegen.
Fasziniert sah O’Neill zu, wie die Kristalle mit ihrer Arbeit begannen. Sie gruben sich in den Boden und bildeten die ersten Gänge. Weitere Kristalle begannen Seitengänge anzulegen, wieder andere kleine Räume zu bauen. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten Wohnräume für die Tok’ra geschaffen und die Menschen begannen sich einzurichten.
„So etwas könnten wir auf der Erde gut gebrauchen“, sagte Jack beeindruckt.
„Du weißt, dass wir Ihnen diese Technik nicht geben können.“
„Aber warum nicht? Du sprichst und benimmst dich schon wie einer dieser Würmer, Jacob. Du bist doch in erster Linie deiner Rasse verpflichtet. Diese Technik ist ungefährlich, aber man könnte im Notfall viele Menschen verstecken.“
„Ich bin jetzt ein Tok’ra und diese Technik kann man auch zur Zerstörung benutzen.“
„Aber uns darf man vernichten, nicht? Ich verstehe dich nicht mehr, Jacob. Denkst du nicht an Sam, deinen Sohn und deine Enkelkinder?“
„Gerade an sie denke ich.“
„Spar dir diese heuchlerischen Worte! Wenn es dir wirklich Ernst wäre, würdest du uns helfen. Du bist durch die Verschmelzung ein echter Goa’uld geworden, nicht besser, als diese anderen Heuchler hier. Ihr kommt nur zu uns, wenn ihr unsere Hilfe braucht. Ich habe diese Ausnutzung endgültig satt. Da ihr ja nun in Sicherheit seid, werde ich mit Skaara und Teal’c zur Erde zurückkehren. Und wir werden Dragan mitnehmen.“
„Das können wir nicht zulassen, Jack!“ widersprach Jacob.
„So? Wollen ihr uns gewaltsam daran hindern?“
„Wenn es sein muss!“
„Das kann ich nicht glauben!“
„Du wirst es glauben“, Jacob gab einigen Wachen ein Zeichen und diese richteten ihre Stabwaffen auf Jack.
„Jacob!“
„Gehst du freiwillig mit den Wachen oder müssen diese dich zwingen, Colonel?“
„Langsam beginne ich zu verstehen. Die Tok’ra treiben ein falsches Spiel mit uns. Ich habe schon erlebt, wie die Goa’uld sich verstellen können. Ist dieser angebliche Widerstand nur ein Täuschungsmanöver? Oder benutzt ihr uns nur, um selbst an die Macht zu kommen? Und was wird, wenn es soweit ist?“
„Wie kommst du nur auf solche Gedanken, Jack? Nach allem, was wir schon für die Erde getan haben? Haben wir euch nicht schon viele Male gerettet?“
„Das haben wir selbst getan, ohne die Hilfe der Tok’ra.“
„Bringt den Colonel, den Jungen und den Jaffa weg“, befahl Jacob. „Es soll ihnen an nichts fehlen, aber sie dürfen ohne meine Erlaubnis die Tunnel nicht verlassen.“
„Habst du wenigstens die Erde informiert, dass wir noch leben?“
Jacob sah ihn nur an: „Dazu war keine Zeit!“
O’Neill erstarrte. Also dachte man auf der Erde noch, er wäre tot. Er sah Heracles an, den er bisher für einen Freund gehalten hatte, doch dieser zuckte nur die Achseln. Die Wachen hoben jetzt die Stabwaffen und so folgte O’Neill ihnen zähneknirschend nach draußen. Zusammen mit Teal’c und Skaara wurde er in einen kleinen Raum gebracht. Dragan kam nicht zu ihnen, sondern in einen Raum nebenan. Vor jedem der Räume stellten sich zwei schwer bewaffnete Wächter auf, da in der kurzen Zeit noch keine Sicherheitsschirme installiert worden waren.
Fortsetzung folgt |
|
| Nach oben |
|
 |
Hyndara Gast
|
Verfasst am: 27.11.2007, 12:58 Titel: |
|
|
Oh Mann, O'Neill hat aber wirklich einen ziemlichen Betonschädel *kopfschüttel*! Wie kann man denn nur so stur sein? Jacob verstehe ich, aber Jack? Der leidet ja inzwischen schon fast an Verfolgungswahn, was die Goa'uld angeht ...
Allerdings ... diesem Dragan traue ich auch nicht so recht. Ist schon merkwürdig, daß sie gerade erst durchs Tor gekommen sind, und dann tauchen auch schon Goa'uld auf ... *grübel*. Irgendwie sind bei mir beide Jungspunde (also auch Skaara) verdächtig, muß ich zugeben.
Und jetzt sind sie im Regenwald. Da bin ich mal gespannt, wie es weitergeht. Willst du die Story jetzt in Rekordzeit einstellen? |
|
| Nach oben |
|
 |
FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
|
Verfasst am: 27.11.2007, 15:00 Titel: |
|
|
Oh je. Also langsam bekommt Jack doch Paranoja, oder?
Naja in der Serie hat es auch eine ewigkeit gedauert, bis er den TokRa halbwegs vertraute. Wobei Jacob..der kommt mir auch ein bischen stur vor.
Doch wer ist der Spoin, der alle verraten hat? Dragen..hmm glaube ich jetzt weniger. Schau ma halt mal was sich daraus entwickelt. |
|
| Nach oben |
|
 |
Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
|
Verfasst am: 28.11.2007, 11:49 Titel: |
|
|
Hyndara: Tja, ich frage mich, warum ihr alle Isis und Dragan misstraut? Grübel! Und ist Jack wirklich paranoid, was die Tok'ra angeht? Immerhin sind wir hier in einem anderen Universum
Felix: Warum Jacob so stur ist hat auch seinen Grund.
Jetzt kommt auf jeden Fall mal die Fortsetzung.
Teil 5
„O’Neill, was ist hier los?“ fragte Teal’c, der bisher schweigend zugehört hatte.
„Die Tok’ra sind falsch Fünfziger, das ist los!“
„Sie sind was?“
„Das ist ein Spruch von der Erde und bedeutet, dass sie ein falsches Spiel mit uns treiben. Wir müssen hier heraus und mit Dragan zur Erde zurückkehren.“
„Wieso hilft uns Heracles nicht?“ fragte Skaara.
„Ich habe keine Ahnung. Ihn hielt ich für einen Freund, aber noch mehr frage ich mich, was mit Jacob los ist.“
„Wohin sollen wir fliehen?“ fragte Teal’c. „Wir besitzen immer noch keinen Code für die Erde.“
„Wir könnten zur Beta-Kolonie gehen und von dort zur Erde.“
„Warum wollen die Tok’ra Dragan nicht zur Erde lassen?“ fragte Skaara.
„Weil sie erst sein Wissen für sich auswerten wollen, und uns wieder einmal nur
Brotkrumen übrig lassen wollen.“
„Aber damit verärgern sie Isis. Sie will mit der Erde verhandeln und nicht mit den Tok’ra“, sagte Skaara.
„Ich wusste schon immer, dass die Tok’ra genauso arrogant wie die System-Lords sind“, sagte O’Neill. „Vielleicht sind wir nur Mittel zum Zweck für sie. Überlegt mal: Haben sie uns wirklich jemals etwas Wertvolles gegeben? Sie verlangen immer nur. Wie oft haben wir wegen ihnen schon unser Leben riskiert?“
„Gehst du mit deinem Misstrauen nicht etwas zu weit, O‘Neill?“ fragte Teal’c.
„Du kennst doch meine Meinung: Traue nie einem dieser Schlangenköpfe, auch wenn sie sich Tok’ra nennen.“
„Du besitzt doch das Wissen von Heracles. Sagt es dir nichts?“
„Es sind nur Bruchstücke, Fetzen seiner Erinnerungen, nichts Konkretes also. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass wir ihm vertrauen können. Deshalb frage ich mich, warum er uns nicht hilft.“
„Es sind nicht seine Leute“, meinte Skaara.
„Wie auch immer! Wir warten, bis es ruhiger geworden ist und versuchen dann zu fliehen. Dragan nehmen wir mit.“
„Und wie?“ fragte Teal’c. „Draußen sind bewaffnete Wächter.“
„Heracles gab mir Macht über die Symbionten. Das werden wir ausnützen.“
Einige Stunden vergingen, dann wurde es draußen ruhiger. Die meisten Tok’ra schienen sich zum Schlafen gelegt zu haben. O’Neill gab seinen Freunden ein Zeichen. Dann konzentrierte er sich auf eine der Tok’ra-Wachen und betäubte mit einem Gedankenschlag dessen Symbionten. Der Wirt, durch diese Aktion total überrascht, war ein leichtes Opfer für Teal’c. Betäubt sank er zu Boden. Inzwischen hatte sich Jack auf den zweiten Wächter konzentriert und dessen Symbionten auf die gleiche Art ausgeschaltet.
Teal’c hatte die Zat-Waffe des ersten Wächters aufgehoben und schoß auf den Wächter. Die ganze Aktion hatte nur Sekunden gedauert. Es war für sie leicht, die beiden Wächter vor Dragans Gefängnis auszuschalten, bevor diese Alarm schlagen konnten.
Sie schleiften die Bewusstlosen in einen Raum und liefen zu Dragan, der auf einer Ruhebank lag und sie überrascht anblickte.
„Leise! Möchtest du noch immer zur Erde?“ Dragan nickte. „Dann komm mit uns.“
Sie liefen durch die Gänge und versuchten ungesehen nach draußen zu kommen, was leicht fiel, denn der Ausgang eines Tunnels lag ganz in der Nähe. Transmitterringe waren nicht installiert, weshalb sie eine Leiter hochsteigen mussten. Sie hatten es fast geschafft, als hinter ihnen ein Alarmschrei erklang.
„Verflucht!“ O’Neill kletterte als letzter nach oben. Dragan stand über ihm und half ihm aus dem Loch.
„Danke“, O’Neill sah sich um. Der Weg hinauf zum Sternentor war nicht weit weg. Vielleicht schafften sie es.
Sie liefen los, als auch schon die ersten Tok’ra-Wachen aus dem Tunnel stiegen. Als sie den Pfad erreichten, kamen ihnen auch von oben Wachen entgegen.
„In den Dschungel!“ rief O’Neill.
„Bleibt stehen!“ hörten sie hinter sich eine Stimme rufen. „Wir wollen euch doch nichts tun.“
Die Flüchtenden erkannten Jacob Stimme. „Gebt uns Dragan! Dann könnt ihr gehen!“
„Den bekommt ihr nicht“, murmelte O’Neill und sprang mit einem Satz hinter einen am Boden liegenden Baumstamm in Deckung.
Keine Sekunde zu früh. An der Stelle, an der er eben noch gestanden hatte, schlugen die Energien einiger Zat-Waffen ein.
„Wenn mich mehrere Schüsse getroffen hätten, wäre ich jetzt tot“, durchfuhr es O’Neill. „Die meinen es ernst!“ Weitere Schüsse zwangen ihn, den Kopf einzuziehen und sich noch enger in seine Deckung zu drücken.
O’Neill sah Skaara, Dragan und Teal’c den Schutz einer Ruine erreichen. Sie sahen ihn. Teal’c gab Jack ein Handzeichen. Der Colonel kannte seine Freund inzwischen so gut, dass sie sich ohne Worte verständigen konnten. Teal’c wollte ihm Feuerschutz geben.
Auf Teal’cs zweites Zeichen hin, sprang O’Neill auf und lief im Zick Zack auf die Ruine zu. Als neben ihm der Energiestrahl einer Stabwaffe einschlug, begriff er, dass die Tok’ra keine Rücksicht auf sein Leben nahmen.
„Was ist nur mit denen los?“ schimpfte er, als er seine Deckung erreichte und sich hinter einer Mauer in Sicherheit brachte.
Er sah Jacob Carter zwischen den Bäumen auftauchen. Neben ihm erschien Heracles, der wütend auf ihn einsprach. Sie waren zu weit weg, deshalb konnte Jack die Worte nicht verstehen. Es war aber offensichtlich, dass der Tok’ra nicht mit der Vorgehensweise von Selmac/Jacob einverstanden war. Als sich eine Strahlenlanze auf Heracles richtete, zog sich dieser aber zurück.
„Soviel zur Freundschaft!“ murmelte O’Neill wütend. Nun waren sie endgültig auf sich alleine gestellt und mussten um ihr Leben kämpfen. Und das gegen Leute, die er bisher für Verbündete gehalten hatte!
„Gib auf, O’Neill!“ hörten sie erneut die Stimme Jacobs. „Ihr könnt nicht entkommen!“
„Geh zum Teufel!“ rief O’Neill zurück.
„Wenn ihr aufgebt, rettet ihr euer Leben.“
„Und wir dürfen zur Erde zurückkehren, wenn wir euch Dragan überlassen?“
„Aber sicher!“
„Für wie dämlich hältst du mich“, flüsterte O’Neill. Laut rief er: „Wir glauben dir nicht!“
Als Selmac/Jacob sah, dass seine Worte nichts nützten, befahl er: „Holt sie! Tötet den Jungen und den Jaffa. O’Neill und diesen Tok’ra will ich lebend.“
Die Tok’ra begannen, sich über den Dschungel zu verteilen. O’Neill versuchte, von seiner Ruine zu der seiner Freunde zu gelangen. Jede Deckung ausnützend schlich er näher auf diese zu, doch die letzten Meter würde er über freies Gelände laufen müssen. Er sah sich um, doch kein Tok’ra war zu sehen.
„Jetzt oder nie!“ spornte er sich selbst an und lief los. Er hatte es fast geschafft, als ihn von hinten der Strahl einer Zat-Waffe erwischte und zu Boden schleuderte. Es war keine starke Entladung gewesen, deshalb blieb er bei Bewusstsein. Um so hilfloser musste er zusehen, wie zwei seiner Verfolger auf ihn zu kamen.
„Feuert auf die Tok’ra!“ hörte er die Stimme Dragans. Entladungen aus Zat-Waffen fuhren über ihn hinweg. Im nächsten Augenblick tauchte Dragan neben Jack auf, packte ihn an den Schultern und schleifte ihn in die Ruine zu Teal’c und Skaara hinüber.
„Weg hier!“ Teal’c, als der Stärkste von ihnen, warf sich O’Neill über die Schultern. Eilig verließen sie die Ruine und zogen sich tiefer in die Ruinenstadt zurück. Für den Moment schienen sie ihre Verfolger abgeschüttelt zu haben.
„Was haben die nur?“ erkundigte sich Dragan. „Sind sie nicht eure Verbündeten?“
Teal’c hob nur seine Augenbraunen hoch, während Skaara meinte: „Die müssen komplett den Verstand verloren haben.“
In einem der eingefallenen Häuser entdeckten sie schließlich einen noch intakten Kellerraum, dessen Einstieg sie tarnen konnten. Teal’c ließ O’Neill zu Boden gleiten, der sich langsam wieder bewegen konnte.
Skaara wandte sich an Jack. „O’Neill, kannst du dir das erklären? Ist es wirklich nur wegen Dragan?“
O’Neill schüttelte den Kopf. „Es ist nicht die Schuld von Dragan. Da muss mehr dahinter stecken.“ Er sah den Tok’ra von Isis an. „Danke noch für meine Rettung. Das hätte ich nicht von dir erwartet.“
„Vielleicht erkennt ihr jetzt, dass wir es ehrlich meinen.“
„Ja, vielleicht. Wir müssen die Erde erreichen“, betonte O’Neill.
„Der Weg durch das Tor ist uns versperrt“, erinnerte Teal’c.
„Ich habe einen Fehler gemacht“, gab O’Neill zu.
„Welchen?“ wollte Skaara wissen.
„Wir hätten gleich zur Beta-Kolonie reisen sollen und nicht zu den Tok’ra. Schließlich wusste ich, dass man denen nicht richtig trauen kann. Und nun haben sie ihre Maske fallen gelassen.“
„Es muss etwas anderes sein“, widersprach Dragan. „Wenn diese Tok’ra wie wir sind, meinen sie es ehrlich. Sie sind vielleicht erst auf ihren eigenen Vorteil bedacht, aber was ihre Wirte und ihre Absichten angeht, da sprechen sie die Wahrheit.“
„Ach wirklich? Warum versuchen sie dann, uns zu töten?“
„Es muss eine logische Erklärung dafür geben und diese müssen wir nur finden“, meinte Dragan.
„Was machen wir jetzt? Das Tor ist unsere einzige Fluchtmöglichkeit“, fügte Skaara hinzu.
„Und das wissen auch die Tok’ra, also werden sie es gut bewachen“, vermutete O’Neill. „Was mag nur in Jacob gefahren sein?“
„Vielleicht ist Selmac der Verräter und zwingt den Wirt so zu handeln.“
Jack sah Dragan erstaunt an. „Du meinst Selmac ist in Wirklichkeit ein Goa’uld? Aber Jacob würde uns das sagen.“
„Nicht, wenn es ein Goa’uld ist. Dann hat er den Wirt völlig unter seiner Kontrolle.“
„Dann hätte er uns die ganze Zeit getäuscht? Sam hätte das bemerkt“, meinte O’Neill stirnrunzelnd.
„Außerdem ist Selmac einer der ältesten Tok’ra“, erinnerte Skaara. „Niemand kann sich Jahrhunderte lang verstellen.“
„Habt ihr schon daran gedacht, dass es nicht mehr Selmac ist?“
Jack holte tief Luft. „Jacob war oft in geheimer Mission im Goa’uld-Territorium unterwegs.“
„Es wäre also durchaus möglich. Selmac könnte enttarnt und aus seinem Wirt entfernt worden sein. Ein Goa’uld kann dann seine Stelle eingenommen haben“, stimmte Dragan zu. „Er wäre der ideale Spion.“
„Aber die anderen Tok’ra! Warum tun sie das, was Jacob ihnen sagt?“
„Vielleicht ist Selmac nicht der Einzige und es sind noch andere Tok’ra ausgetauscht worden“, befürchtete Skaara
O’Neill hielt es nicht mehr aus. „Wir müssen das herausfinden.“
Fortsetzung folgt |
|
| Nach oben |
|
 |
Hyndara Gast
|
Verfasst am: 28.11.2007, 14:14 Titel: |
|
|
*stutz* Wow! Was für eine Erklärung! Da bleibt mir doch glatt die Luft weg ...
Äh, du führst nicht gerade Baal ein, oder? Einen so raffinierten Plan würde ich sonst kaum einem Systemlord zutrauen (vielleicht noch Anubis, aber der hätte Jacob wohl eher zu einem Sprengkörper umfunktioniert, oder zu einem Lauschposten für sich selbst). Auf jeden Fall aber sind die Tok'ra irgendwie komplett neben der Spur.
Da bin ich wirklich mal gespannt, wie du das auflöst und (hoffentlich!!!) Jacob und Selmac zurückkehren läßt. Das war aber auch ein klasse Pärchen!
Zu deiner Frage:
Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, daß die Tok'ra durchdrehen. Klar sind die arrogant und auf ihre Art nicht viel besser als die Goa'uld, aber irgendwie sträubt es sich mir, mir vorzustellen, daß die irgendwie ... die Seiten gewechselt haben. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|