Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 29.11.2007, 08:25 Titel: |
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Hyndara: Nö, als ich das geschrieben habe gab es Ba'al noch nicht. Die Story ist ja schon etwas älter und so kann ich auch jeden Tag posten.
Und nun die Fortsetzung:
Teil 6
Auf dem Felsen, beim Sternentor, stand Heracles und blickte hinab. Was war los mit den Tok’ra? Hatten alle den Verstand verloren? Selmac war der Schlimmste von allen. Er wollte seine alten Freunde von der Erde töten. Er hätte auch ihn umbringen lassen, wenn er sich nicht zurückgezogen hätte. Heracles hatte das deutlich in den Augen seines Gegenübers gesehen.
Die Treibjagd, welche die Tok’ra auf die Tau’ri veranstalteten, war aus keinem logischen Grund zu erklären. Heracles konnte O’Neills Ängste fühlen. Das Band der Verschmelzung existierte noch, auch wenn Jack das nicht wahrhaben wollte.
Diese Tok’ra waren nicht seine Leute. Er konnte trotzdem spüren, dass etwas anders war als sonst. Etwas stimmte ganz und gar nicht. Heracles kannte Selmac schon lange, sie waren sogar Freunde. Schon früher, als Rosna noch seine Wirtin gewesen war. Heracles hatte sich auch gut mit Jacob, Selmacs neuem Wirt verstanden. Doch seit ihrer Rückkehr war dieses Verhältnis gestört. Selmac hatte kaum mit ihm gesprochen. Heracles hatte sogar das Gefühl gehabt, dass dieser ihm aus dem Weg ging.
Und nun dies!
Heracles hatte mit den anderen Tok’ra gesprochen, doch diese taten, was Selmac von ihnen verlangte. Es ging um das Überleben der Gruppe und da zählte das Leben eines normalen Menschen, der sich weigerte ein Wirt zu werden, wenig. Jeder Tok’ra war zudem bereit sein Leben für das Wohl der anderen zu opfern. Heracles sah die Angelegenheit jedoch anders. Deshalb entschloss er sich, nach Hause zu gehen und mit Verstärkung zurückzukehren. Inzwischen hatte sich nämlich ein Verdacht in puncto des Verräters bei ihm eingeschlichen. Und wenn das stimmte, waren alle Tok’ra-Gruppen in höchster Gefahr.
Am Sternentor standen sechs bewaffnete Wächter. Die Frage war, ob sie ihn durchlassen würden oder den Zutritt zum Tor verwehren würden. Notfalls musste er Gewalt anwenden. Entschlossen näherte er sich dem Wahlgerät und begann die ersten Zeichen einzugeben.
Nach dem 3. Zeichen ertönte wie befürchtet der Ruf: „Halt! Niemand geht ohne Selmacs Erlaubnis durch das Chaapa-ei!“
„Wieso nicht?“ stellte sich Heracles dumm und drückte schnell auf das 4. Symbol.
„Geh da weg!“ drohend hob der Wächter seine Waffe.
„Ich bin wie Selmac ein Anführer der Tokr’a“, lenkte er den Wächter ab und machte einen Schritt zur Seite, so, als ob er den Befehl befolgen wollte. Sein Schritt brachte ihn aber in die Nähe des 5. Symbols. Mit seinem Rücken verdeckte Heracles es. Seine rechte Hand hielt er hinter dem Rücken verborgen und drücke unauffällig, wie er hoffte, auf das Zeichen.
„Zurück!“ warnte der Wächter erneut, denn die Aktion war ihm keineswegs entgangen.
„Wie du willst“, mit einem Satz sprang Heracles vor und schlug den überraschten Wächter nieder. Ein weiterer Sprung brachte ihn in zum Wahlgerät zurück und seine Hände berührten blitzschnell die beiden letzten Zeichen. Das Wurmloch baute sich auf.
Jetzt reagierten die anderen Wächter, die bisher nicht auf die beiden Männer geachtet und sich stattdessen lieber unterhalten hatten. Sie feuerten auf Heracles verfehlten ihn aber, weil dieser einige Sätze zur Seite machte. Haken schlagend rannte er zum Sterntor und sprang hinein. Hinter ihm schloss sich das Wurmloch.
In Memphis rollte er über die Treppe und sah sich erneut von Männern und Frauen mit Waffen umringt. Die Waffen senkten sich jedoch, als die Umstehenden ihren Anführer erkannten.
„Heracles! Wir hielten dich für tot!“
„Wieso? Ihr konntet mich höchstens als vermisst angesehen haben“, antwortete Heracles erstaunt.
„Wir erhielten von Selmac die Nachricht, dass die vermissten Tau’ri und du tot wären.“
„Das war eine Lüge. Ich fürchte Selmac ist ein Verräter.“
„Wie das?“
„Das ist eine lange Geschichte, die ich euch erzählten werde, wenn ich wieder zurück bin. Wir müssen die Erde informieren. Stellt einen Rettungstrupp zusammen und wartet auf meine Rückkehr. Wenn ich zurückkomme, brechen wir zu einer Befreiungsmission auf.“
„Wohin gehst du schon wieder?“
„Ich gehe nach Tau’ri. Hast du den Codegeber für die Erde hier?“
„Selbstverständlich!“
Heracles begann die Erde anzuwählen und befahl dem Tok’ra den Code auszustrahlen. „Ich bin bald zurück“, versprach er seinen Leuten.
Cheyenne-Mountain Complex
Planet Erde
Der Alarm hallte durch die unterirdische Anlage. Hammond blickte seinen Sergeant fragend an, weil sich das Stargate unerwartet aktiviert hatte.
Sergeant Walter Harriman verstand den Blick: „Tok’ra-ID-Code, Sir.“
„Dann öffnen Sie die Iris, Sergeant.“
„Ja, Sir,“ bestätigte Walter und deaktivierte die Iris-Blende.
Nur wenig später trat ein Mann durch das Wurmloch. Hammond erstarrte, weil er glaubte, einen Geist zu sehen. „Heracles, wie ist das möglich?“ Eiligen Schrittes verließ der General den Computerraum und eilte hinunter in den Stargate-Raum.
Heracles ignorierte die auf ihn gerichteten Waffen der Soldaten, da er wusste, dass dies nur eine Vorsichtsmaße der Menschen war.
„Heracles!“ Hammond tauchte im Stargate-Raum auf. Er gab den Soldaten einen Wink und diese ließen daraufhin ihre Waffen sinken und zogen sich zurück. „Ich dachte, Sie wären tot!“
„Wie Sie unschwer sehen können, ist diese Nachricht falsch gewesen.“
„Colonel O’Neill, Teal’c und Skaara?“
„Sie leben – noch!“
„Was heißt das?“
„Wenn wir uns nicht beeilen, sind sie bald tot, General. Sie sitzen auf einem Planeten fest und werden von den Tok’ra verfolgt.“
„Tok’ra? Haben Sie den Verstand verloren?“
„Ich nicht, aber ich befürchte die Tok’ra um Selmac schon. Allerdings gibt es noch eine andere Erklärung“, meinte Heracles.
„Kommen Sie! Erzählen Sie, was passiert ist“, Heracles folgte Hammond in den Besprechungsraum und in aller Eile erzählte dieser dem General, was passiert war.
Hammond hörte atemlos zu. „Das ist unglaublich! Eine Goa’uld-Königin, die sich als die Urmutter der Tok’ra entpuppt! Und Selmac ein Verräter? Aber Sie haben recht, wir dürfen keine Sekunde mehr verschwenden. SG-3, 5, 10 und 12 sind gerade frei und könnten in einer Stunde abmarschbereit sein.“
„Dann werde ich nach Memphis zurückkehren und dort alles vorbereiten. Schicken Sie Ihre Männer erst dorthin, dann können wir alles von meiner Basis aus besprechen.“
„Einverstanden! Zuerst aber die Koordinaten der Welt. Kommen Sie!“ Hammond führte Heracles in den Computerraum des Stargate und der Tok’ra zeigte dem Sergeanten die Symbole der Dschungelwelt.“
„Das ist eine Welt von der Antiker-Kartusche“, erkannte Walter.
„Richtig!“ stimmte Heracles zu. „O’Neill wählte diese Welt aus, weil die letzte Mission von SG-1 dorthin führte. Ich sollte aber jetzt gehen und auch meine Leute informieren.“
Hammond nickte und befahl dem Sergeant Memphis anzuwählen. Während Heracles durch das Tor schritt, befahl Hammond SG-3, 5, 10 und 12 sich abmarschbereit zu machen. Die einzigen, die sofort einsatzbereit waren, war SG-12. Für diese hatte Hammond noch eine andere Aufgabe.
Er befahl Major Kent den Leiter von SG-12 zu sich und befahl ihm nach Kadar zu gehen und Doktor Carter zu holen. Es ging schließlich um Jacob, ihren Vater. Wenn er sich wirklich als Verräter entpuppte – Hammond mochte sich das nicht vorzustellen.
Unruhig saß Hammond die nächste Stunde im Computerraum des Sternentors und sah zu, wie dort ein Team nach dem anderen eintraf. Alles ging ihm zu langsam, auch wenn er wusste, dass seine Leute nicht herumtrödelten. Das schlimmste stand ihm sogar noch bevor: die Wartezeit nach dem Aufbruch seiner Leute bis zur ersten Rückmeldung. Wie gerne wäre Hammond mitgegangen, doch sein Platz war hier.
„Sir!“ Hammond schreckte aus seinen Gedanken auf, als Walter ihn ansprach. „Die Teams sind bereit.“
„Dann wählen Sie die Tok’ra-Basis auf Memphis an, Sergeant“, befahl Hammond.
„Ja, Sir!“ Der Sergeant ließ seine Finger über die Tastatur fliegen und das Rad des Tores fing an, sich zu drehen. Nachdem das Wurmloch sich aufgebaut hatte, schickte Hammond SG-3, 5 und 10 durch das Tor. SG-12 würde nach seiner Rückkehr mit Doktor Carter folgen.
Eine Stunde später kehrte SG-12 mit SG-20 von Kadar zurück – ohne Dr. Carter und Dr. Wegener.
„Major Kent, Major Lorne, was ist passiert?“ fragend sah Hammond seine Männer an.
„Dr. Wegener und Doktor Carter sind verschwunden, Sir“, antwortete Major Lorne.
„Verschwunden? Erklären Sie das gefälligst.“
„Major Carter und Dr. Wegener untersuchten in einer Höhle einen archäologischen Fund der Kadaner. Dr. Wegener erkannte die Schriftzeichen in der Höhle, als die der Antiker, Sir. Sie blieben dort, um die Schriftzeichen zu übersetzen, während meine übrigen Männer und ich mit der Regierung von Kadar über das Bündnis verhandelten. Während der Besprechung kam ein aufgeregter Kadaner herein und erzählte, dass Ruth und Dr. Carter verschwunden wären. Sie untersuchten eine Wand, als diese urplötzlich durchsichtig wurde. Die beiden Frauen wurden hineingesogen, danach wurde die Wand wieder fest“, informierte Lorne den General.
„Eingesogen? Wie?“ fragte Hammond.
„Der Beschreibung nach würde ich auf sowas wie ein Wurmloch tippen, Sir“, erklärte Lorne. „Die Kadaner versuchen jetzt die Wand erneut zu aktivieren.“
„Es ist also möglich, dass Carter und Wegener noch leben?“ fragte Hammond.
„Ja, Sir! Mein Team könnte nach Kadar zurückkehren und ihnen helfen.“
„Nein, Sie und Major Kent folgen SG-3, 5 und 10 nach Memphis. Hat Ihnen Major Kent erklärt, um was es geht?“
„Ja, Sir!“
„Dann gehen Sie!“
Die beiden Männer salutierten und gingen hinunter in den Stargate-Raum, wo beide Teams noch warteten.
Hammond sah betroffen auf die polierte Platte seines Schreibtisches. Ging denn zur Zeit alles schief? Jetzt wurden auch noch die beiden Frauen vermisst. Er würde Daniel Jackson zurückbeordern und nach Kadar schicken. Er konnten den Menschen dort helfen, die Wand zu entschlüsseln. Entschlossen stand Hammond auf.
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 29.11.2007, 11:55 Titel: |
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Zumindest Herakles ist noch in Ordnung, schon mal etwas. Auch wenn ich immer noch skeptisch bin, was das ganze angeht. Bin mal gespannt, wie du das auflösen willst ...
Hammond muß sich inzwischen allerdings auch fragen, was für ein Affenhaus er da leitet. Erst verschwindet die eine Hälfte von SG-1, dann taucht sie wieder auf und dafür ist Carter plötzlich weg.
Mh ... ist zwar komplett bescheuert, was ich da gerade denke, aber dieses Portal *grübel* ... hängt das vielleicht mit dem durchgeknallten Verhalten der Tok'ra auf dem Planeten zusammen? Immerhin ist es ein Antiker-Planet und das Portal ist auch antikisch *überleg*.
Willst du dich jetzt rächen, oder warum ziehst du die Geschichte so schnell durch? |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 29.11.2007, 14:33 Titel: |
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Hui Heracles ist also doch noch normal. Aber was ist denn nun genau mit Selmac los? Ist er ein GoaUld oder was? Es hieß ja, dass sich niemand so lange verstellen kann.
Jetzt bleibt es spannend. Die 2 Frauen auf der Paradieswelt sind lost und Jack wird von tollwütigen TokRa verfolgt. |
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Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
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Verfasst am: 29.11.2007, 21:05 Titel: |
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Und wieder einige sehr unterhaltsame Kapitel. Die Idee mit der Urmutter kam richtig gut rüber.
Genauso wie Jakob/Selmac, welcher ja eine Vollschuß zu haben scheint.
Bis dann. |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 30.11.2007, 11:57 Titel: |
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Hyndara: Ach, die Story ist ja schon lange fertig und ich brauche sie nur zu posten. Bin ich zu schnell?
Felix: Selmac ist tot. Ein Goa'uld hat seinen Platz eingenommen. Da ist auch nichts mehr zu ändern.
Colonel Maybourne: Der Goa'uld in Jacob beherrscht ihn halt ganz. Jacob hat da nichts mehr zu sagen.
Aber es geht weiter.
Teil 7
Kadar
Einige Stunden zuvor
Carter und Wegener standen vor der Wand mit den Schriftzeichen der Antiker und studierten sie und tauschten dabei ihre Gedanken aus.
„Was ist der Zweck dieser Wand? Warum haben die Antiker sie errichtet?“
„Das würde ich auch gerne wissen, Sam“, antwortete Ruth. Sie trat näher an die Wand heran und fuhr mit den Fingern an einigen der Schriftzeichen entlang. „Einige sehen wie Sternentor-Symbole aus und sind unterschiedlich dick.“
Carter trat näher. Ruth hatte recht. Sie hatte eine Idee. In ihrem Kopf entstanden die Symbole einer Welt, die SG-1 vor kurzem besucht hatte. Warum es gerade diese Welt war, wusste Sam nicht, es war wie ein innerer Zwang. Es geschah jedoch nichts. Enttäuscht versuchte es Carter nochmals. Diesmal fuhr sie jedoch nicht auf dem ersten Zeichen entlang sondern drückte es. Zu ihrem Erstaunen bewegte es sich und fuhr in die Wand hinein.
„Ruth! Sieh dir das an! Die Symbole lassen sich in die Wand drücken“. Sam drückte auch die übrigen Symbole der Adresse in die Wand. Dann ruhte ihre Hand auf einem kleinen roten Edelstein in der Mitte der Wand. Entschlossen drückte sie auf diesen und die Wand verschwand. Dafür entstand vor ihr ein Wabern, dass ihr nur zu gut bekannt war.
Ein Wurmloch hatte sich geöffnet.
Ohne Anwählcomputer!
So hatte sie es schon die Nox und die Tollaner machen sehen.
„Sam! Was machst du denn da? Komm weg da!“ Ruths besorgte Stimme war hinter ihr zu hören.
Carter streckte jedoch die Hand aus und berührte den Ereignishorizont. „Es ist ungefährlich!“ beruhigte sie ihre Freundin.
Im nächsten Augenblick fühlte Sam jedoch einen gewaltigen Sog und wurde auch schon hineingezogen. Ruth versuchte ihre Freundin zu packen, doch nur mit dem Ergebnis, dass auch sie von dem Wurmloch aufgesogen wurde.
Im nächsten Augenblick fanden sich die Frauen in einem alten Kellergewölbe wieder und sahen sich überrascht an. Die Wand hinter ihnen sah ähnlich aus, wie die in der Höhle, doch von einem Wurmloch war nichts zu sehen.
Sam drehte sich herum und versuchte die Symbole in die Wand zu drücken, doch sie bewegten sich nicht. „Die Wand muss defekt sein.“
„Was ist gesehen? Und wo sind wir? Auf Kadar oder in einer anderen Welt?“ wollte Ruth wissen.
„Ich habe keine Ahnung, aber die Schwerkraft scheint etwas niedriger zu sein, also tippe ich auf eine andere Welt. Ich habe eine Adresse eingegeben“, antwortete Carter.
„Dort scheint es hinauszugehen!“ Ruth hatte sich umgesehen und zeigte auf die Treppe, die nach oben führte. Etwas zögerlich stieg sie die Stufen hinauf. Oben befand sich eine altmodische Tür mit Klinke. Sie ließ sich öffnen, als Ruth darauf drückte. Sie drehte sich um. „Komm schon, Sam! Es ist offen!“
Carter folgte ihrer Freundin nach draußen. Helles Licht empfing sie. Der Keller gehörte zu einem fast eingefallenen Haus. Nur die Grundmauern standen noch. Ringsum standen hohe Bäume und dichtes Unterholz. Dazwischen immer wieder die Ruinen weiterer Gebäude. Die Luft war heiß und schwül. Ein undefinierbarer Geruch lag in der Luft. Von weitem waren die Rufe unbekannter Tiere zu hören, und das Zwitschern von Vögeln lag in der Luft. Vom Himmel war kaum etwas zu sehen, weil die Bäume dicht an dicht standen und ihr Blätterdach den ganzen Himmel verdeckte.
Sam atmete auf. Sie wusste, wo sie war: die Dschungelwelt von P3C-777, den SG-1 auf ihrer letzten gemeinsamen Mission besucht hatte.
„Jack würde jetzt sagen: schon wieder Bäume“, murmelte Sam leise vor sich hin. Sie vermisste ihn sehr und hoffte ihn wiederzusehen.
„Sagtest du etwas?“ fragte Ruth.
„Nein, schon gut, aber ich weiß jetzt, wo wir sind. P3C-777, eine ungewohnte Dschungelwelt von der Antiker-Kartusche. Es besteht also keine Gefahr. In der Nähe befindet sich das Sternentor. Wir müssen nur dorthin gehen und die Erde anwählen. Oder auch Kadar“, erklärte Sam.
„Das sind ja lauter Ruinen“, stellte Ruth fest, als sie sich umsah.
„Ja, und wir sollten auf einen der hohen Bäume klettern“, antwortete Sam. „Es muss in der Nähe ein hoher Felsen stehen. Dort befindet sich das Sternentor.“
Sie suchten sich den höchsten Baum aus. Den ersten Ast zu erreichen war nicht einfach, doch sie halfen sich gemeinsam. Danach ging es einfacher. Sie mussten nur von Ast zu Ast klettern, fast wie auf einer Leiter. Als sie nach anstrengender Kletterei den Gipfel erreichten, wurde ihre Mühe durch einen fantastischen Rundblick belohnt. In allen Richtungen erstreckten sich Bäume und bewaldete Hügel. Ganz in ihrer Nähe sahen sie den von Sam erwähnten Felsen aus dem Blätterdach ragen.
„Dort! Es ist nicht weit“, sagte Sam erleichtert. Sie prägte sich die Richtung ein und kletterten auf den Boden zurück.
Während sie sich langsam und vorsichtig ihren Weg durch die Ruinen und Bäume suchten, fragte Ruth: „Bist du ganz sicher, dass es der richtige Planet ist?“
„Ja, das bin ich. Der Fels, mitten im Dschungel ist sehr charakteristisch ...“ Carter hörte mitten im Satz auf, als sie vor sich im Gestrüpp eine Bewegung zu sehen glaubte.
Wegener, welche dicht hinter ihr ging, lief fast auf sie drauf. „Was ist denn los, Sam?“
„Da ist jemand vor uns!“
„Wo? Wer?“ erschrocken blieb Ruth stehen und sah sich um.
„Das ist bestimmt nur ein Tier“, beruhigte Carter sie. „Der Planet ist unbewohnt.“
Beide Frauen duckten sich hinter die eingefallene Mauer eines Hauses und ließen die Bäume, wo Sam die Bewegung zu sehen geglaubt hatte nicht mehr aus den Augen.
Da war es wieder!
Eine menschliche Silhouette!
Carter schlug Ruth leicht auf die Schulter und bedeutete ihr leise zu sein. Dann machte sie ihr klar, dass sie vorhatte, die kleine Lichtung zu umgehen und sich von hinten an den Unbekannten heranzuschleichen. Ruth sollte aber hier bleiben.
Durch Nicken gab Ruth ihr Einverständnis. Carter schlich sich lautlos davon. Ruth beobachtete die Bäume genau, doch sie sah keine Bewegung, die Sams Anwesenheit verraten konnte. Der menschliche Umriss in den Bäumen bewegte sich nicht mehr.
Plötzlich sah Ruth an der Stelle einen zweiten Schatten auftauchen. Sie erkannte Carter. Sam hatte es tatsächlich geschafft, sich lautlos anzuschleichen. Als Nächstes konnte Wegener Stimmen hören. Sam schien sich mit dem Unbekannten zu unterhalten, konnte aber nicht verstehen, was sie sagten. Im nächsten Moment sah Ruth die Entladung einer Zat-Waffe und Carter auf die Lichtung taumeln. Wegener wollte sich aufrichten, um Sam zu Hilfe zu kommen, als weiterte Gestalten aus dem Wald auftauchten und Carter umringten. Jetzt, ohne Waffen einzugreifen, wäre Selbstmord und somit auch nicht im Sinn von Sam gewesen.
So blieb Ruth nichts anderes übrig, als zuzusehen, wie Sam von mehreren Gestalten in erdfarbener Bekleidung weggeschleppt wurde. Ruth beschloss, ihnen zu folgen. Das Herz schlug ihr bis zum Halse, als sie den Unbekannten in sicherer Entfernung nachschlich, was nicht sehr schwer war, denn die Fremden verhielten sich nicht sehr vorsichtig. Daraus schloss Ruth, dass sie sich sehr sicher wähnten.
Ruth war Archäologin und keine Soldatin, und zudem noch nicht lange bei den SG-Einheiten. Dies war erst ihr dritter Einsatz auf einer fremden Welt, und bisher waren sie nur freundlichen Außerirdischen begegnet. Trotzdem kam es für sie nicht in Frage, ihre Freundin im Stich zu lassen.
Ob es sich bei den Unbekannten um Goa’uld oder Jaffa handelte? Aber hatte Sam nicht gesagt, dass der Planet unbewohnt war? Hatte Carter sich im Planeten geirrt? Außerdem! Waren so nicht die Tok’ra bekleidet, diese freundlicheren Goa’uld? Ruth war noch keinem Tok’ra begegnet, doch sie hatte Filme und Abbildungen von ihnen gesehen und wusste, dass Sams Vater einer von ihnen war.
Als der Schatten hinter ihr auftauchte, sie packte und ihr den Mund mit fester Hand verschloss, war Ruth so überrascht, dass sie keinen Versuch machte, sich zu wehren.
Eine tiefe Stimme flüsterte in ihr Ohr: „Keinen Laut, ich bin ein Freund!“
Das kam Ruth zwar nicht so vor, doch sie wagte keine Bewegung mehr. Der Angreifer zerrte sie etwas grob zurück in die Deckung der Bäume und sagte: „Ich lasse dich jetzt los. Kein Wort, sonst hören uns die anderen.“
Der Mann ließ sie los und Ruth sah sich einem großen muskulösen und dunkelhäutigen Mann gegenüber. Er trug die Uniform eines Jaffakriegers. Auf seiner Stirn befand sich ein goldenes Emblem mit einer Schlange darin: Apophis Zeichen. Das Gesicht des Kriegers kam ihr bekannt vor, doch Ruth konnte es im Moment nicht einordnen.
„Komm mit mir!“ sagte der Mann.
Er machte auf sie keinen bedrohlichen Eindruck mehr und so ließ sie sich von ihm durch den Wald führen. Flucht war sinnlos, denn der Krieger ließ sie nicht aus den Augen. Sie verfluchte den Umstand, nicht besser aufgepasst zu haben, denn nun wusste sie nicht, wohin die anderen Sam gebracht hatten. Schließlich blieb Mann vor einem eingefallenen Haus stehen.
„Hier sind wir“, sagte der Krieger. „Ich bin Teal’c. Dein Zeichen am Ärmel sagt mir, dass du zu den SG-Einheiten der Erde gehörst.“
Teal’c!“
Ein Stein fiel Ruth vom Herzen. Nun wusste sie, wer ihr Gegenüber war und warum er ihr so bekannt vorgekommen war. Teal’c war Mitglied von SG-1 und mit Colonel O’Neill verschwunden. Doch wie kam er hierher? Ruth sah zu, wie er eine mit Sträuchern getarnte Tür öffnete und einladend auf die Stufen nach unten deutete. Ohne zu zögern, betrat sie die Treppe und stieg nach unten.
Sie traf auf drei weitere Männer, von denen sie einen sofort erkannte, obwohl Ruth ihm noch nie persönlich begegnet war und er die Bekleidung eines Goa’uld trug. „Colonel O’Neill!“
Erstaunt sah Jack auf die Unbekannte in SG-Uniform, welche Teal’c da anschleppte. „Wenn hast du denn da gefunden, Teal’c?“
„Dr. Ruth Wegener von SG-20“, stellte Ruth sich selbst vor. „Wie kommen Sie hierher, Colonel? Wissen Sie nicht, dass wir sie überall suchen? Aber wir dachten, Sie wären tot.“
„Wir?“
„Na, die SG-Einheiten, die Tok’ra und die anderen Verbündeten der Erde.“
„Natürlich weiß ich das“, antwortete Jack. „Leider war es uns nicht möglich zur Erde zu gelangen. Aber wie kommen Sie hierher?"
„Ich fand sie, als sie einem Tok’ra-Trupp hinterher schlich“, erklärte Teal’c. „Sie haben Sam Carter gefangen. Leider waren es zu viele, um sie sofort zu befreien.“
„Sam hier? Machst du Witze, Teal’c? Nein“, korrigierte sich Jack selbst, als er Teal’cs verwunderten Gesichtsausdruck sah. „Du machst ja nie Witze.“
Ruth ergriff das Wort. „Sie kam mit mir ...!“ Schnell erzählte Ruth, wie Carter und sie auf den Planeten gelangten.
„Also brauchen wir nur diese Wand zu aktivieren und wir können nach ... wie sagten Sie noch gleich gehen?“ fragte Jack im Anschluss.
„Der Planet heißt Kadar! Aber wie ich schon sagte, von hier aus lässt das Wurmloch sich nicht aktivieren.“
„Das schafft Carter schon“, meinte Jack überzeugt.
„Carter ist eine Gefangene“, erinnerte Skaara den Colonel.
„Wir befreien sie“, meinte Jack. „Oder denkt ihr etwa, dass ich sie zurücklasse?“
„Und wie stellst du dir ihre Befreiung vor, O’Neill? Die Tok’ra warten doch nur darauf, dass wir uns sehen lassen. Sie werden Carter in die Tunnels gebracht haben“, sagte Teal’c.
„Wieso sind die Tok’ra unsere Feinde?“ wollte Ruth wissen. „Sie sind doch Verbündete.“
O’Neill sah das SG-20-Mitglied an. Sie erinnerte ihn stark an Daniel. Natürlich nicht äußerlich, aber von ihrer Art her. Obwohl ihr Englisch perfekt war, hörte er ihren Akzent heraus. „Sie sind keine Amerikanerin. Wieso sind sie Mitglied einer SG-Einheit?"
„Ich bin Deutsche“, erklärte Ruth und erzählte, was während O’Neills Abwesenheit alles passiert war.
„Gemischte Teams“, meinte Jack. „Warum nicht! Solange ich keinen Russen bei mir aufnehmen muss.“
Ruth wunderte sich nicht über diese Äußerung. Von Sam wusste sie über die Abneigung des Colonels den Russen gegenüber Bescheid. „Und wie kommen Sie hierher?“ fragte sie.
„Das ist eine lange Geschichte, Dr. Wegener. Ich erzähle sie ihnen später, denn jetzt müssen wir aufbrechen und Sam befreien und einigen Goa’uld in den Hintern treten.“
Ruth lächelte bei dieser Aussage, aber es war auch in ihrem Interesse und so zügelte die Archäologin ihre Neugierde in Bezug auf die Geschichte des Colonels etwas.
„Ich hoffe, du meinst nicht mich damit?“ sagte einer der beiden Begleiter O’Neills und Ruth sah ihn sich etwas genauer an. Er war ein gut aussehender Mann in ihrem Alter.
„Bei dir mache ich eine Ausnahme, Schlangenkopf“, antwortete O’Neill.
Diese Aussage sagte Ruth, dass der andere ein Tok’ra war und so musterte sie ihn noch neugieriger. Doch zu ihrer Enttäuschung sah sie nichts anderes, als einen normalen Menschen vor sich. Natürlich wusste sie, dass sie nur den Wirt betrachtete. Der Symbiont befand sich im Inneren des Körpers.
„Da bin ich aber beruhigt“, murmelte Dragan.
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 30.11.2007, 12:53 Titel: |
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*glubsch* Noch ein Netzwerk? *staun* Hey, was hast du denn da eingeführt? Sternentore - leicht gemacht, inkluvise DHD? Cool! Gefällt mir - darf ich sowas mal bei mir einbauen, wenn ich eine Idee habe? Gefällt mir wirklich *Händereibt*.
Okay, ich gebs zu, ich hab bei deinen Antworten auf Felix und Maybourne geschmuht. Selmac ist also tot? Bist du dir da ganz sicher? Keine Chance, ihn irgendwie zurückzuholen, und sei es, daß die Asgard ihn klonen? *geknicktist* Das war so ein geniales Paar, Jacob/Selmak (oder umgekehrt), die paßten einfach gut zusammen und hatten beide die gleiche Art Humor (Gott, was hab ich Selmaks Zynismus gemocht!). Und dann kommst du und killst einen *schnüff*.
Auf jeden Fall bin ich jetzt gespannt, wie es weitergeht und ob es nicht doch irgendeine Lösung gibt. AU hin oder her, ich will Selmak zurück!!! *jammer* |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 30.11.2007, 14:29 Titel: |
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Schade, ich hab gehoft das es noch eine Lösung gibt, aber wenn er für immer gegangen ist, kann man wohl nichts machen.
Das mit dem simplen Sternentor fand ich super. Auch das die Deutsche zu Jack und Co. gestoßen ist. Hoffen wir mal, dass sie SAm befreien können. |
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Colonel Maybourne Leser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Im Harz
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Verfasst am: 30.11.2007, 21:39 Titel: |
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Ja, dass ableben von Selmac ist wirklich mehr als nur bedauerlich. Er war echt der coolste Symbiont von allen.
Und nun haben diese durchgeknallten Sclangen auch noch Sam gekascht. Das wird ja noch heiter werden.
Bis dann.
P.S: Der Spruch mit den Russen kam super an.  |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 01.12.2007, 10:21 Titel: |
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Hyndra: Du kannst die Idee mit diesen pflegeleichten Sternentoren gerne verwenden.
Felix: Hier ist Selmak halt tot. Aber dieses Universum habe ich ja nie mehr in meinen Stories verwendet.
Colonel Maybourne: Tja, Jack und die Russen! Ist halt in jedem Universum so bei ihm.
Aber nun geht es weiter. Und so langsam kommen wir auch zum Ende dieser Story.
Teil 8
Sam Carter marschierte aufgebracht zwischen den Tok’ra her. Sie hatte keine Ahnung, warum diese sie als Feindin betrachteten. Sie hatte sich als Mitglied von SG-1 zu erkennen gegeben, und es gab keinen Tok’ra, der nicht schon von SG-1 und der Erde gehört hatte. So oft sie auch einen von ihnen ansprach, keiner antwortete ihr. Wenigstens war Ruth noch frei. Sam hatte bei ihrer Gefangennahme befürchtet, dass ihre, in Kampfeinsätzen etwas unerfahrene Kollegin, losstürmen würde, um sie zu befreien. Aber das hätte nur dazu geführt, dass man auch sie gefangen nahm. In Freiheit konnte Ruth vielleicht etwas für sie tun, auch wenn Sam keine Ahnung hatte, was es war. Ruth war Archäologin: Und im Gegensatz zu Daniel Jackson hatte sie bisher keine Kampfeinsätze mitgemacht.
So trottete sie missmutig mit den Tok’ra durch den Dschungel, bis sie den getarnten Eingang zu einem Tunnel erreichten. Jetzt verstand Sam: die Tok’ra hatten hier eine Basis errichtet und wussten nicht, was sie von ihr halten sollten. Aber dieses Missverständnis konnte nun leicht aufgeklärt werden.
Etwas besser gelaunt folgte sie den Tok’ra in die Tunnels und hier bis zu einer Kammer, die als Versammlungsraum diente, da ein großer Kristalltisch und Stühle darin standen. Auf den Stühlen saßen einige Tok’ra.
Ein Mann erhob sich bei ihrem Eintritt, und Sam glaubte, ihren Augen kaum zu trauen. „Dad!“ rief sie erleichtert. Sie hatte ihren Vater seit sechs Wochen nicht mehr gesehen. Nach ihrer Rückkehr zur Erde war er gleich zu einem weiteren Einsatz des Tok’ra-Widerstandes aufgebrochen.
Sie lief auf ihn zu und umarmte ihn. Doch ihr Vater erwiderte die Umarmung nicht, er blieb steif stehen.
Erstaunt ließ sie ihn los: „Was ist denn, Dad?“ fragend sah sie ihn an.
Jacob sah sie ohne sichtbare Gefühlserregung an. „Wo habt ihr sie erwischt?“ erkundigte er sich.
Der kalte und barsche Ton ließ sie zusammenzucken. „Dad, ich bin es! Sam, deine Tochter!“
Anstelle von Jacob antwortete Selmac. „Ich weiß sehr wohl, wer du bist. Durch deine Gefangennahme habe wir das Druckmittel in der Hand, um O’Neill zur Aufgabe zu zwingen.“
Sam verstand nur Bahnhof. Warum war ihr Vater so kalt ihr gegenüber? Und was sollte das mit Jack bedeuten?
„Was ist hier los?“ fragte Sam erneut.
Ihr Vater beachtete ihre Worte überhaupt nicht. „Oder habt ihr auch die anderen gefangen?“
„Nein, leider nicht. Nur sie war im Wald“, antwortete einer der Tok’ra.
„Ich weiß, dass O’Neill in der Nähe ist. Nehmt Carter mit hinaus und droht damit sie zu töten. Das wird ihn herauslocken. Stellt dem Menschen ein Ultimatum. Ich will O’Neill und Dragan lebend, verstanden?“
„Ja,“ antworteten die Wachen und nahmen Carter wieder mit.
Sam versuchte sich zu wehren, doch die Männer waren stärker als sie und schleiften sie nach draußen. Die Tok’ra stellten sie gut sichtbar hin.
„Colonel O’Neill, wir wissen das du da draußen bist! Ergib dich oder Sam Carter stirbt!“ Die Stimme des Tok’ra war weithin zu hören. „Wir wollen nur dich und Dragan!“
Nach kurzer Zeit wiederholte der Tok’ra die Aufforderung. Als keine Antwort kam, schoss er mit seiner Zat-Waffe auf Carter, die zu Boden stürzte und halb betäubt am Boden liegen blieb. Erneut hob der Tok’ra seine Waffe, um ein zweites Mal abzudrücken.
Da kam Bewegung in den Waldrand und O’Neill trat aus den Bäumen hervor.
„Kommen Sie her!“ forderte ihn der Tok’ra auf. „Ohne Waffen!“
O’Neill hob die Hände als Zeichen, dass er unbewaffnet war und kam heran. Sofort wurde er von mehreren Tok’ra gepackt.
„Wo ist Dragan?“ fragte der Mann.
„Keine Ahnung“, log O’Neill dreist. „Ich wurde auf der Flucht von meinen Freunden getrennt und habe keine Schimmer, wo sie sich aufhalten. Sucht sie doch selbst. Außerdem kennt Dragan Carter überhaupt nicht. Es hätte also keinen Sinn, ihm gegenüber mit ihrem Tod zu drohen.“
Der Tok’ra sah ihn durchdringend an, doch O’Neill zuckte mit keiner Wimper. Deshalb entschied der Tok’ra, dass der Mensch durchaus die Wahrheit sagen konnte. Immerhin hatten sie wenigstens O’Neill gefasst und den Verräter würden sie auch noch bekommen.
„Bringt die beiden hinunter. Sucht weiter nach Dragan. Der Junge und der Jaffa sind unwichtig“, bestimmte der Tok’ra.
Carter hatte ihre Schmerzen überwunden und sah O’Neill ungläubig an. Sie konnte es nicht fassen ihn zu sehen. „Jack!“ sagte sie.
O’Neill sah sie an: „Später, Sam! Du musst etwas wissen! Selmac ist ...“
„Ruhe!“ Ein Schlag in den Magen brachte Jack zum Schweigen. „Hier wird nicht geredet!“
Wenig später standen sie vor Jacob/Selmac oder wer immer jetzt den Körper von Sams Vater beherrschte.
„O’Neill, wie schön dich wiederzusehen. Das alles hättest du dir sparen können“, sagte sein Gegenüber.
„Was hast du Monster mit Selmac gemacht?“ fragte O’Neill.
„Oh! Dem Armen ging es nicht gut, also haben wir ihn erlöst“, sagte der Goa’uld.
„Ihr habt ihn umgebracht“, sagte Jack und begriff, dass ihr Verdacht im Bezuge auf Selmac richtig gewesen war.
„Er hätte nicht so neugierig und etwas vorsichtiger sein sollen“, erklärte der Goa’uld. „Wir haben ihn gefangen genommen und verhört. Da er sich weigerte, auf unsere Fragen zu antworten, haben wir ihn getötet. Der Wirt schien uns eine gute Gelegenheit zu sein, die Tok’ra von innen heraus aufzurollen. Also haben wir ihn mithilfe eines Sarkophags wiederbelebt und ich habe Selmacs Platz eingenommen. Mein Name ist Raban. Durch mich gelang es, weitere Tok’ra-Verräter durch unsere Leute auszutauschen.“
Carter hatte geschockt zugehört. Schlagartig begriff sie das eigenartige Verhalten ihres Vaters. Er war nicht mehr der Wirt Selmacs sondern der eines bösartigen Goa’uld.
„Wie viele seid ihr?“ wollte Jack wissen.
„Zehn“, antwortete der Goa’uld bereitwillig. „Es war schon schwierig diese auszutauschen, ohne aufzufallen.“
„Was hast du mit den anderen Tok’ra gemacht?“
„Sie wurden gefangen gesetzt und warten auf ihren Abtransport. Genau wie du.“
„Was wollt ihr von mir?“
„Du besitzt das Wissen des Tok’ra-Anführers Heracles, der leider meinen Leuten entkommen ist, und das Wissen über die Antiker-Kartusche. Mein Herr ist sehr an dem Wissen interessiert, und er freut sich darauf, dich wiederzusehen.“
„Dann bist du kein System-Lord? Wer ist dein Herr? Und mein Wissen werde ich euch nie verraten“, sagte O’Neill. „Lieber sterbe ich.“
„Vielleicht wirst du das sogar, oder wir machen dich zum Wirt. Dann wissen wir automatisch, was du weißt“, antwortete Raban verächtlich. „Du kannst dich uns nicht widersetzen. Versuch nicht noch einmal den gleichen Trick, wie beim ersten Mal. Wie du das gemacht hast weiß ich nicht, aber diesmal töten wird dich. Wer mein Herr ist, wirst du noch früh genug erfahren.“
„Wenn du mich tötest, verlierst du damit mein Wissen. Versuch lieber besser zu bluffen.“
„Du vergisst den Sarkophag“, Raban wandte sich an seine Leute. „Sperrt die beiden ein, aber bewacht sie gut.“
„Ja, mein Lord!“ antwortete der Wächter.
Ihr Gefängnis entpuppte sich als eine weitere Kristallkammer. Diesmal befand sich jedoch ein Energieschirm davor. So leicht würden sie diesmal nicht fliehen können. O’Neill konnte noch kurz einen Blick in die Kammer neben ihnen werfen. Dort waren einige Tok’ra eingesperrt.
Nachdem Carter und er alleine waren, fielen sie sich erst einmal erleichtert in die Arme.
„Ich danke, du bist tot, Jack“, sagte Sam, nachdem sie sich wieder losgelassen hatten.
„Noch nicht, Liebes. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dich wieder zusehen.“ Er sah sich um. „Nebenan sind einige Tok’ra eingesperrt. Wir sollten ausbrechen und diese befreien.“
„Und wie stellen du dir das vor?“
O’Neill zuckte mit den Achseln. „Lass dir was einfallen, Sam.“
Sam warf ihm einen undefinierbaren Blick zu. „Wie kommst du überhaupt hierher? Außerdem hast du noch nicht gefragt, wie ich hierher gekommen bin.“
O’Neill sah sie nachdenklich an, beugte sich etwas zu ihr vor und sagte leise: „Das weiß ich schon längst, denn ich habe deine Freundin Ruth getroffen.“
Carter sah ihn überrascht an, und so begann er leise zu erzählen, was ihm seit ihrer Trennung vor Wochen passiert war.
Carter hörte zu, ohne ihn einmal zu unterbrechen. Als er bei Isis ankam, sagte sie. „Isis ist die Urmutter? Und sie will mit uns ein Bündnis eingehen? Bist du sicher, dass das keine Falle ist?“
„Eigentlich schon. Ich vertraue Dragan, natürlich mit Einschränkung. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir Isis Mann sicher zur Erde bringen“, sagte O’Neill.
„Warum hast du dich dann ergeben?“
„Sollte ich etwa zusehen, wie du umgebracht wirst? Ich lasse meine Leute nicht im Stich, und dich schon gar nicht. Also, wir waren auf dem Weg hierher, als wir euch hörten. Da entschlossen wir uns, dass ich mich ergebe, die anderen sich aber weiterhin verstecken. Ragan erwähnte außerdem, dass Heracles entkommen ist. Er ist der einzige Tok’ra, dem ich wirklich voll und ganz vertraue, auch wenn ich ihm das nie sagen werde. Ich hoffe, dass er Hilfe holt.“
„Wieso vertraust du ausgerechnet ihm?“
„Ich besitze noch immer seine Erinnerungen. Oder hast du vergessen, dass ich einige Zeit sein Wirt war?“
Das hatte Carter zwar nicht, aber nicht daran gedacht. Sie hatte auch keine Ahnung, wie es war Wirt zu sein. „Wie war es?“
„Wie war was?“
„Ein Wirt zu sein.“
Einen Moment zögerte O’Neill mit der Antwort. „Nun, eigentlich ... ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es unangenehm war. Allerdings darf man nicht vergessen, dass Heracles ein Tok’ra ist. Er war sehr zurückhaltend und überließ die meiste Zeit meinen Körper mir. Es war fast so, als wäre da eine innere Stimme, die dir Sachen einredet, oder wie wenn man mit sich selbst spricht.“
„Das hört sich an, als täte es dir Leid, nicht mehr Heracles Wirt zu sein.“
„Nun, so weit würde ich nicht gehen. Der Nachteil ist, dass man nie alleine ist. Ich bin zur sehr Individualist, um das auf Dauer auszuhalten.“
„Ich verstehe!“
Sie beschlossen sich etwas auszuruhen, denn die nächsten Stunden versprachen, anstrengend zu werden.
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 01.12.2007, 18:02 Titel: |
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Ja, das kann ich mir vorstellen. Ohje, das ist jetzt ein Schock für die arme Sam gewesen *schluck*. Selmak war ja etwas wie ... tja, wie ein zweiter Vater für sie *schnüff*, und jetzt ist er tot und ihr Vater von einem Goa'uld besetzt. Oh Mann, da käme mir echt was hoch. Boah!
Aber was soll das jetzt von O'Neill? Naja, zumindest war er so klever und hat diesen Dragan nicht mitgebracht (wobei ich mir bei dem immer noch nicht sicher bin, ich geb's zu). Aber wieso zum Kuckuck hat dieser Esel sich selbst ausgeliefert? *kopfschüttel* Verstehe einer die Männer!
So, dann also bis morgen, zum nächsten Kapitel *ächz*. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 02.12.2007, 19:46 Titel: |
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| Arme Sam. So kalt und herzlos von der "Vater-Hülle" Jacob enpfangen zu werden. *kopfschüttel* ich kann blos hofen, dass sie die anderen TokRa befreien und Dragan heil auf die Erde bringen. |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 03.12.2007, 13:50 Titel: |
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Hyndara: Ja, an den Schock mit Selmak/Jacob müssen sich alle gewöhnen. Aber so war dieser Goa'uld hat der ideale Spion.
Felix: Tja, die arme Sam muss hier schon einiges mitmachen. Erst verschwindet Jack und nun ist ihr Vater auch noch ein Goa'uld.
So, jetzt geht es aber weiter, dann seit ihr schon wieder etwas schlauer.
Teil 9
Memphis
Heimatbasis von Heracles
Heracles blickte auf das Sternentor, dass gerade die Verstärkung von der Erde ausspuckte. Die SG-Einheiten 3, 5 und 10 waren eine willkommene Verstärkung zu seinen Truppen. Außerdem brachten sie Waffen mit. Die P-90 Gewehre der Tau’ri waren zwar keine Strahlenlanzen, aber im Endeffekt genauso wirksam wie diese. Und man konnte mit diesen noch punktgenauer treffen, was mit einer Strahlenlanze nicht mehr möglich war.
Die Menschen von der Erde machten sich sofort daran, die Waffen an die umstehenden Leute zu verteilen.
Heracles sah den Leiter der SG-Einheiten, Colonel Grimes von SG-5, an. „Wir sind bereit, wenn Sie es auch sind, Colonel.“
„Dann verlieren wir keine Zeit mehr. General Hammond hat mich genaustens informiert. Er wird zusätzlich noch SG-12 und SG-20 nachschicken. Sie holen Doktor Carter von Kadar.“
„Sollten wir dann nicht noch warten?“
„Nein, dass ist nicht nötig.“
„Das Tor auf der anderen Seite wird gut bewacht. Ich weiß nicht, wie viele Tok’ra zu den Verrätern gehören“, meinte Heracles.
„Weshalb wir das mitgebracht haben“, Grimes zeigte auf eine Kiste und befahl einem seiner Männer diese zu öffnen. Der Soldat holte einige Granaten heraus. „Betäubungsgas“, erklärte Grimes auf Heracles fragenden Blick. „Wir wollen die Wirte schließlich nicht töten. Wenn Ihre Vermutung richtig ist, dann sind die Symbionten keine Tok’ra sondern Goa’uld. Wir werfen die Granaten durch das Tor. Das Gas wirkt in Sekunden und verflüchtig sich innerhalb von fünf Minuten wieder. Das hat schon einmal auf Chulak gewirkt.“
„Dann los!“ meinte Heracles.
„Gut! Die SG-Einheiten gehen als Erste. Sie warten danach drei Minuten und kommen dann nach. Nach dieser Zeit hat sich das Gas verflüchtigt.“
„Einverstanden!“ Heracles bedeutete seinen Männern, sich bereitzuhalten.
Auf ein Zeichen von Colonel Grimes wurde das Tor aktiviert und die Soldaten warfen die Granaten durch das Sternentor und setzten Gasmasken auf. Nach zwei Minuten gingen die SG-Einheiten durch das Stargate.
Heracles wartete genau drei Minuten und befahl seinen Männern dann ebenfalls durch das Tor zu gehen. Die Waffen hielten sie schussbereit. Ihre Befürchtungen auf Widerstand zu stoßen, bewahrheitete sich nicht, denn die Soldaten der Erde waren Herr der Lage. Das Gas hatte seine volle Wirkung verbreitet. Um das Tor herum lagen sechs bewusstlose Wächter, das Gas hatte sich inzwischen verflüchtigt.
„Sichert das Tor, Männer!“ befahl Grimes.
„Schafft die Bewusstlosen nach Memphis zurück“, ordnete Heracles an. „Die Wirte können gerettet werden.“
SG-3 blieb zusammen mit einigen Tok’ra von Heracles am Tor, um dieses zu sichern, während die restlichen Männer und Frauen zusammen mit Heracles und Grimes aufbrachen. Heracles, der als Einziger den genauen Weg zu den Tunnels kannte, führte das Rettungsteam an.
Unbehelligt erreichten sie den Fuß des Felsens, wo die Tunnel begannen. Jetzt hieß es vorsichtig zu sein. Der Feind konnte im Wald oder in den Ruinen lauern. Es war gut, dass der erste Tunnel gleich in der Nähe des Fußweges begann. So konnten sie es mit etwas Glück schaffen, ungesehen in die Tunnel einzudringen.
Teal’c, Dragan, Ruth und Skaara hatten mit ansehen müssen, wie O’Neill sich freiwillig ergab, um Carter zu retten. Aber dadurch, dass sich weiterhin versteckten, hatten sie noch eine kleine Chance den Colonel und Carter zu befreien. Von der Hilfe hatten sie noch keine Ahnung.
Vor ihnen, ganz in der Nähe, lag der Eingang zu einem der Seitentunnel. Doch davor befanden sich zwei Wächter. Sie lagen verborgen in den Ruinen, aber Teal’c hatte sie trotzdem bemerkt.
Der Jaffa schlug Dragan leicht auf die Schultern und flüsterte: „Ich umgehe sie und greife sie mir im Rücken. Ihr kümmert euch nicht um sie, sondern geht gleich in den Tunnel.“
Dragan nickte. Er wusste, dass der Jaffa mehr Kampferfahrung wie er hatte und vertraute ihm. So sah Dragan zu, wie Teal’c sich anschlich und die beiden Wächter geschickt umging. Die beiden unterhielten sich leise und ahnten nicht, was in ihrem Rücken vor sich ging. Gleich einem Schatten tauchte Teal’c in ihrem Rücken auf. Er feuerte seine Zat-Waffe zwei Mal ab, und die beiden Wächter brachen bewusstlos zusammen. Dann band er ihnen mit Schlingpflanzen, die hier überall wuchsen, die Hände auf den Rücken und knebelte sie. Ein kurzer Blick nach vorne zeigte ihm, dass die anderen seinem Befehl folge leisteten und im Tunnel verschwanden.
Teal’c warf noch einen Blick in die Runde und eilte zum Tunneleingang. Der Tunnel war niedrig und nur für den Notfall gedacht.
„Das hast du gut gemacht“, lobte Dragan den Jaffa. „Wohin jetzt?“
„Ich würde sagen zurück zu den Haupttunneln, dort wo wir schon einmal eingesperrt waren“, schlug Skaara vor.
„Gute Idee“, meinte Dragan.
O’Neill und Carter wurden durch Schritte geweckt. Obwohl nur wenige Stunden vergangen waren, fühlten sie sich ausgeruht. Zu ihrer Überraschung waren es keine Tok’ra sondern Jaffa, die vor ihrer Zelle anhielten und den Schutzschild deaktivierten. Sie winkten O’Neill heraus.
„Wohin geht es schon wieder?“ fragte er und versuchte seine Verblüffung beim Anblick der Jaffa nicht zu zeigen.
„Jemand ist angekommen, der dich sehen will, Tau’ri“, erhielt er als Auskunft.
Das hatte O’Neill schon gedacht. Ein System-Lord musste angekommen sein, doch wer es war, konnte er nicht feststellen, denn die Stirne der Männer verzierten unterschiedliche Zeichen.
So erkundigte er sich: „Wer das nur sein mag?“
Die Jaffa lachten nur, gaben aber keine Antwort. So blieb O’Neill nichts anderes übrig als abzuwarten. In dem Versammlungsraum hielten sich zwei Männer auf: Jacob/Raban und ...
O’Neill glaubte einen Geist zu sehen, als der Mann im dunkelroten Anzug sich umdrehte und ihn spöttisch anlächelte.
„Apophis!“
„Willkommen, O’Neill“, begrüßte ihn der System-Lord. „Du bist überrascht mich zu sehen?“
„Allerdings! Solltest du nicht tot sein?“
„Das haben schon viele von mir geglaubt, doch wie du siehst, bin ich noch quicklebendig. Ich wartete, bis sich Sokar und Heru’ur um mein Reich prügelten. Sie haben sich gegenseitig fast ausgelöscht. So war es einfach für mich, die Reste zu übernehmen.“
„Was ist mit Sokar und Heru’ur?“
„Sie sind beide tot“, erklärte der Goa’uld. „Und mit deinem Wissen werde ich noch mächtiger werden.“
„Das du aber von mir nicht bekommen wirst“, widersprach O’Neill energisch und schüttelte den Kopf. „Außerdem besitze ich das Wissen der Antiker nicht mehr.“
„Oh doch! Du kannst vielleicht nicht mehr bewusst darauf zurückgreifen. Ich aber besitze die Technik dazu. Ich fand nützliche kleine Dinge auf einem eroberten Planeten“, erklärte der System-Lord. „Damit habe ich die Möglichkeit, dir jedes noch so kleine Geheimnis zu entreißen. Das geht ganz ohne Gewalt, aber vielleicht werde ich dich trotzdem foltern lassen. Nur so zu meinem Vergnügen. Und danach wirst du einem der meinen als Wirt dienen.“
O’Neill fuhr es kalt über den Rücken bei den gefühllosen Worten von Apophis. Er glaubte ihm jedes Wort.
In diesem Moment durchfuhr die Tunnel eine Erschütterung. Apophis fuhr herum und herrschte einen seiner Leute an. „Was ist da los?“
Da stürmte auch schon ein Jaffa in den Raum. Er verbeugte sich tief vor Apophis. „Mein Lord, wir werden angegriffen.“
Apophis Gesicht verzerrte sich vor Zorn. „Angegriffen? Von wem?“
„Es sind Krieger von Tau’ri und eine große Gruppe von Tok’ra.“
„Diese Scholvahs!“ Apophis Blick fiel auf O’Neill. „Ich kehre auf mein Raumschiff zurück und nehme den Tau’ri mit mir. Schickt die Jaffa in den Kampf und vernichtet die Eindringlinge. Ich wünsche keine Gefangenen.“
O’Neill wurde von der Leibgarde Apophis gepackt und mitgeschleppt. Es nützte keine Gegenwehr, denn es waren zu viele. Außerhalb der Tunnel wurden sie mit Hilfe der Ringe an Bord von Apophis Mutterschiff transportiert. Sie gingen zum Peltak, der Brücke des Schiffes. Von dort koordinierte der System-Lord die Kämpfe. Seine Jaffa waren in der Überzahl. Trotzdem wurde ihm mancher Verlust mitgeteilt, was Apophis immer wütender machte. O’Neill sah das mit Genugtuung. Allerdings würde ihm das nicht viel nützen, solange er sich an Bord des Schiffes aufhielt.
Jacob erschien auf dem Peltak und sprach mit Apophis. Die beiden waren im Moment von ihm abgelenkt. Vielleicht konnte er dies zu seinem Vorteil ausnützen und einen Fluchtversuch wagen. Der Colonel blickte sich unauffällig im Raum um. Er stand inmitten von vier Jaffa, die ihn leider nicht aus den Augen ließen. Zusätzlich waren ihre Zat-Waffen auf ihn gerichtet. Sonst hielten sich noch vier Jaffa als Brückenpersonal im Raum auf. Wenn es ihm gelang die Wächter zu überwältigen, konnte er vielleicht aus dem Raum fliehen und sich an Bord verstecken. Er musste dann nur einen Gleiter stehlen und damit davonfliegen, sich auf den Planeten begeben und durch das Stargate fliehen. Das war doch ganz einfach oder etwa nicht?
Ob seine Fähigkeit einen Goa’uld-Symbionten zu betäuben auch bei einem Jaffa gelang? Er musste es einfach versuchen. Jack konzentrierte sich auf den Mann neben ihm und versuchte Verbindung mit dessen Symbionten zu bekommen. Es gelang wider erwarten leichter als erwartet. Vielleicht, weil es sich dabei um ein Goa’uld-Kind handelte?
Der Jaffa zuckte zusammen und stürzte vor Schmerzen zu Boden. Seine Kameraden sahen erstaunt auf ihren am Boden liegenden Freund. O’Neill wuchtete dem einen seine Faust in den Magen und als sich dieser zusammenkrümmte, packte er dessen Waffe und schoß auf den dritten Jaffa. Ein zweiter Schuss traf den vierten Wächter. O’Neill hob die Waffe und schoß wahllos durch den Raum.
Überraschte Rufe hallten durch die Brücke und jeder im Raum versuchte Deckung zu nehmen, um nicht getroffen zu werden. Der Colonel nützte das Durcheinander aus und lief in Richtung Tür. Diese war zwar geschlossen, doch O’Neill wusste, welcher Schalter sie öffnen würde. Seine Hand schlug dagegen, als der erste Schuss neben ihm einschlug und Apophis wütende Stimme hinter ihm erklang.
„Fangt ihn! Lasst ihn nicht entkommen!“
Das Schott öffnete sich und O’Neill hechtete hindurch. Ein Schuss aus einer Zat-Waffe streifte seinen linken Arm. Der Schmerz durchfuhr seinen ganzen Körper, doch O’Neill ignorierte ihn. Noch konnte er laufen. Er erreichte einen Verbindungsgang und sprang hinein. Seine Verfolger waren dicht hinter ihm. Der Gang war lang und endete an einem Schott. Verzweifelt suchte der Colonel an der Wand nach dem Öffnungsmechanismus.
Seine Verfolger erreichten den Verbindungsgang, als er das Gesuchte fand und auf den Schalter drückte. Die Tür öffnete sich und O’Neill sprang hindurch. Hinter sich verschloss er das Schott wieder. Mit der erbeuteten Waffe schoss er mehrmals auf den Öffnungsmechanismus. Das Schloss schmolz zusammen. So schnell würden die Jaffa das Schott nicht mehr aufbekommen.
O’Neill sah sich um. Ein weiterer Gang lag vor ihm. Er lief ihn entlang, denn er musste einen Gleiterhangar finden. Zum ersten Mal war er froh über das Wissen von Heracles in seinem Kopf. So wusste O’Neill genau, wo sich normalerweise die Hangardecks befanden. Jack konnte auch die Zeichen an den Wänden entziffern. Er befand sich im obersten Stockwerk der Pyramide. Die Gleiterhangars waren weiter unten.
Es bereitete O’Neill keine Schwierigkeiten, sich im Schiff zurechtzufinden. Zehn Stockwerke musste er nach unten gehen. Auf seinem Weg nach unten wich er immer wieder Suchtrupps aus. Das Schiff befand sich in höchster Alarmbereitschaft. Apophis musste rasend vor Zorn über seine Flucht sein und das wiederum erzeugte in O’Neill die höchste Genugtuung.
Sich in Feindesland zurechtzufinden und jedes Versteck auszunützen, hatte er schon öfters tun müssen. O’Neill hoffte nur, dass Sam von dem Rettungstrupp gefunden worden war und in Sicherheit gebracht wurde.
Um den Gleiterhangar zu erreichen, benötigte er über zwei Stunden. Kein Mensch war in dem Hangar zu sehen und so riskierte O’Neill den Eintritt.
Der Colonel zählte zehn Gleiter. Er ging auf die nächstbeste Maschine zu. Das Geräusch hörte er, als er den Fuß auf die kurze Leiter des Gleiters setzte, um sich in das Cockpit zu schwingen. Ein Schlag traf ihn und als Nächstes fand O’Neill sich am Boden liegend wieder.
Als er wieder klar denken konnte, sah er Jacob Carter vor sich stehen. Jacob grinste ihn herablassend an: „Ich wusste, dass du hierher kommen würdest. Mein Wirt besitzt viel nützliches Wissen über dich.“
Raban/Jacob kam hämisch grinsend auf ihn zu. Als O’Neill den Handschuh an Jacobs Hand sah, wusste er, dass er von einem Strahl des Gerätes getroffen worden war. Vor Jack blieb der Goa’uld stehen und blickte auf ihn herab.
„Es gibt noch mehr Hangars. Woher wusstest du, dass ich diesen benutzen würde?“ fragte O’Neill.
„Das wusste ich nicht, aber ich habe in jedem Hangar meine Jaffa stehen. Keine Sorge, ich töte dich nicht. Apophis will dich lebend, aber er hat mir nicht verboten, dich etwas zu quälen. Aus den Erinnerungen meines Wirtes weiß ich, dass du schon viel Schaden bei den Göttern angerichtet hast. Damit ist nun Schluss.“ Raban hob die Hand, um das Handschuhgerät erneut einzusetzen.
„Ihr seid keine Götter!“ Da besann sich O‘Neill auf seine Fähigkeit. Er konzentrierte sich auf Raban und versetzte dem Symbionten so einen gewaltigen geistigen Schlag, dass er zu Boden stürzte. O’Neill wiederholte die Aktion und spürte danach kaum noch ein Lebenszeichen des Symbionten. Jack wusste jedoch, dass der Symbiont sich bald wieder erholen würde. Eile war also angesagt.
Jacob kam zu sich und blickte entsetzt auf O’Neill. „Jack, lieber Himmel! Was habe ich nur getan?“
Die anwesenden Jaffa wussten nicht, was vorging. Sie sahen erstaunt von dem Menschen auf ihren Herrn. O’Neill erkannte seine Chance. Blitzschnell packte er Jacob und benutzte ihn als Schutzschild und richtete zusätzlich seine Zat-Waffe auf ihn.
„Verschwindet!“ herrschte er die Jaffa an. „Oder ich töte euren Herrn.“
Die Jaffa sahen sich an. Noch hielten sie Jacob für Raban, da sie nichts von O’Neills Fähigkeit wussten einen Symbionten betäuben zu können, sodass der Wirt vorübergehend die Herrschaft über seinen Körper zurückbekam.
„Du kommst nicht weit, Tau’ri“, meinte einer der Jaffa.
„Das werden wir sehen. Fort mit euch!“ Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schoß er auf einen der Jaffa.
Nun wichen die Jaffa zurück und Jack zog sich mit Jacob zu dem Gleiter zurück. „Verlasst den Raum!“
Die Jaffa gehorchten, und zogen sich bis zum Eingang zurück.
„Was ist passiert?“ fragte Jacob. „Warum spüre ich das Ungeheuer in mir kaum noch? Er hat Selmac getötet.“
„Ich weiß. Es tut mir leid. Steig in den Gleiter, dann erkläre ich dir alles. Wir müssen hier heraus.“
Jacob gehorchte und setzte sich auf den hinteren Sitz. O’Neill nahm im Sitz des Piloten Platz und Schloss das Cockpit über ihnen. Jack drehte sich zu Jacob um. „Der Wurm ist noch da. Ich habe ihn nur betäubt. Wenn er wieder stärker wird, musst du gegen ihn ankämpfen. Auf dem Planeten sind Freunde. Die Tok‘ra können dir helfen Raban wieder los zu werden.“
„Es tut mir Leid, was ich getan habe“, sagte Jacob zerknirscht. „Ich konnte nichts gegen ihn unternehmen.“
„Schon gut, dass wissen wir alle. Schnall dich an. Es geht los.“
O’Neill startete die Triebwerke des Gleiters und hob ab. Hinter ihm stürmten Jaffa in den Hangar und schossen auf den Gleiter. Sie hatten wohl begriffen, dass Jacob auf der Seite des Menschen war und nahmen keine Rücksicht mehr auf das Leben ihres Herrn. Zum Glück war der Gleiter schnell außer Reichweite und schoß auf den Schutzschild zu, der den Hangar vor dem Weltraum abschottete. Die Gleiter waren so gebaut, dass sie ohne Schwierigkeiten hindurchgleiten konnten. Im Weltraum war reichlich Betrieb. Noch immer starteten Gleiter, um im Kampf auf dem Planeten einzugreifen.
Der Colonel schloss sich ihnen an. Dabei warf er immer wieder einen Blick auf Jacob, doch dieser nickte ihm beruhigend zu. „Raban ist noch bewusstlos.“
Im Geleit einiger anderen Gleiter erreichte O’Neill das Kampfgebiet. Am Boden erkannte Jack Soldaten in SG-Uniformen und Tok’ra im Kampf gegen die Jaffa Apophis. Die Erdsoldaten hatten große Geschütze aufgebaut und holten einen Gleiter nach dem anderen herunter. Trotzdem würden sie früher oder später der Übermacht unterliegen. O’Neill überflog das Sternentor und sah, dass die Menschen dabei waren, durch das geöffnete Tor zu fliehen. Die Geschütze dienten zum Schutz der Fliehenden. Als einer der Schüsse aus einer Kanone seinen Gleiter knapp verfehlte, begriff er, dass die Soldaten unten ihn für einen Feind hielt. Er beschloss ihnen zu zeigen, dass er ein Freund war.
Der Gleiter machte einen Looping und schoß nach unten. Seine Schüsse schlugen in die Reihen einer Jaffa-Gruppe ein, die gerade dabei waren eine der Kanonen zu erobern. Die überlebenden Soldaten begriffen, dass er ein Freund war und winkten ihm zu, als er dicht über ihren Köpfen hinwegflog und wieder höher stieg. Einer der Todesgleiter war dicht vor ihm. Ein Schuss aus der Bordkanone holte ihn vom Himmel.
Jetzt allerdings verließ ihn sein Glück. Zwei Todesgleiter schossen auf ihn zu und deckten ihn mit Schüssen ein. Zwar konnte O’Neill durch gewagte Wendemanöver und einige Loopings den meisten ausweichen, doch einer der Schüsse traf seinen linken Flügel. Jack versuchte die Kontrolle zu behalten, doch das war unmöglich.
„Festhalten, Jacob!“ schrie O’Neill. „Es wird eine harte Landung werden.“
O’Neill schaffte es, die Geschwindigkeit fast auf null zu setzen, als der Gleiter den ersten Berührungskontakt hatte. Er pflügte durch die Bäume und rasierte Gipfel ab, bis er auf einer Lichtung im Dschungel zum Stillstand kam. Das Sternentor konnte nicht weit entfernt sein, denn vor einigen Sekunden hatte er es bei seiner Notlandung fast gestreift.
Jack sprengte das Dach ab. „Raus hier! Er wird jeden Moment explodieren.“
So schnell er konnte kletterte der Colonel aus dem Gleiter und sprang auf den Boden. Er sah Jacob neben sich das gleiche tun. Beide Männer liefen los, um möglichst viel Entfernung zwischen sich und den Gleiter zu bekommen. Trotzdem waren sie noch zu nahe, als der Todesgleiter in die Luft flog. O’Neill fühlte, wie ihn der Luftdruck packte und durch die Luft schleuderte. Flammenzungen und Teile des Gleiters flogen am ihm vorbei. Dann kam der Aufprall, der so hart war, dass es ihm die Luft aus den Lungen drückte. Er spürte noch einen Schlag am Kopf, dann wurde es dunkel um ihn.
O’Neill konnte nur Sekunden bewusstlos gewesen sein, denn noch immer verging der Gleiter hinter ihm in kleineren Explosionen. Jack spürte Nässe am Kopf und wischte mit der Hand über seine Stirn. Blut klebte an seiner Hand.
„Na toll!“ murmelte er nicht gerade begeistert und versuchte aufzustehen. Dies ging ohne Probleme, also konnte er nicht groß verletzt sein. „Wieder mal Glück gehabt“, meinte er zu sich selbst.
Jacob Carter fiel ihm ein und er sah sich nach ihm um. O’Neill sah Carter nur wenige Meter neben ihm liegen. Schnell lief er zu ihm, um nach ihm zu sehen.
„Jacob!“ O’Neill drehte ihn um. „Bist du verletzt?“
Carter schlug die Augen auf und schüttelte den Kopf. „Es war nur die Druckwelle. Sie hat mich durch die Luft geschleudert, aber sonst bin ich okay.“
„Sehr gut!“ O’Neill streckte seine Hand aus, um Carter aufzuhelfen und dieser ergriff sie und ließ sich hochziehen. „Und was macht der Wurm?“
Jacob sah ihn an. „Der ist noch da!“ Seine Augen leuchteten auf und bevor O’Neill reagieren konnte, traf ihn ein Schlag in den Magen und ließ ihn stöhnend zu Boden sinken. Im nächsten Augenblick war Carter über ihm und drückte ihn zu Boden. Seine Hand fuhr hoch und der Strahl aus seinem Handschuh traf die Stirn von O’Neill. Der Schmerz war so groß, dass Jack sich nicht wehren konnte, als Jacob ihn brutal umdrehte und ihm die Hände auf den Rücken fesselte.
Erst dann ließ der Goa’uld von ihm ab. „Steh auf!“ befahl er und als O’Neill nicht gleich gehorchte traf ihn ein Fußtritt.
Es erschien Jack ratsam zu sein, zu gehorchen und verfluchte seine Unvorsichtigkeit. Abgelenkt durch den Absturz, hatte er nicht bemerkt, dass der Symbiont erneut erwacht war. Raban schien stärker zu sein, als er angenommen hatte. Langsam kam er auf die Beine.
Raban hob drohend seine Waffe. „Wenn du diesen Trick noch einmal an mir versuchst, töte ich dich auf der Stelle. Ich werde es jetzt spüren, wenn du versuchst, in meinen Geist einzudringen.“ Als O’Neill nichts sagte, drückte Raban ab und O’Neill stürzte erneut zu Boden. „Du kennst das ja, Mensch. Noch ein Schuss aus dieser Waffe und du bist tot. Also, hast du mich verstanden?“
„Ja,“ sagte O’Neill wütend. „Ich habe verstanden.“
„Dann steh auf. Wir gehen.“
Fortsetzung folgt |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 03.12.2007, 15:17 Titel: |
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O'Neill ist wirklich manchmal ziemlich zurückhaltend. Er hat gerade in bester SG-1 Manier ein HaTak verlassen..doch auf Jacob hat er eben nicht richtig aufgepasst.
Die Sache mit Apophis find ich gut, der is wie Unkraut. |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 04.12.2007, 08:46 Titel: |
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Felix: O'Neill ist eben O'Neill. Aber nun kommen wir zum Ende dieser Story.
Aber keine Angst, als Ersatz gibt es mein Crossover Atlantis/HdR. Wenn ihr euch fragt, wie ist das möglich?
Dann lest einfach morgen den 1. Teil, wenn es heißt:
Stargate Atlantis: Der Kampf um den Ring
Aber nun, der letzte Teil:
Teil 11
Beunruhigung blickte Carter hinter den Jaffa und Jack hinter her. Die Anwesenheit von Jaffa bedeutete, dass ein Goa’uld, vielleicht sogar ein System-Lord aufgetaucht war. Und dieser wollte etwas von Jack. Sie rätselte, wer dieser Goa’uld sein konnte. Die Zeichen an den Stirnen der Jaffa waren unterschiedlich gewesen, was ihr bei der Identität also nicht weiterhalf.
Sie machten sich große Sorgen um ihren Vater. Jacob diente nun einem Goa’uld als Wirt und Sam wusste nur zu gut, was das für ihn bedeutete. Selmac, Jacobs alten Symbionten kannte sie nicht so gut, doch er war ihr immer nett erschienen. Deshalb tat es ihr um ihn Leid. Ihr Vater war immer gut mit ihm ausgekommen. Sobald Jacob sich unter Menschen aufhielt, hatte sich Selmac zurückgehalten, denn der Symbiont hatte genau gewusst, dass die Menschen sich lieber mit einem der Ihren unterhielten.
Genauso besorgt war sie auch um Jack. Gerade hatte sie ihren Verlobten wieder, da bestand schon wieder die Gefahr, dass sie ihn erneut verlor.
Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als Geräusche sie aufschreckten. Gespannt stand sie von ihrer Liege auf und versuchte trotz des Energieschildes den Gang vor ihr einzusehen. Doch alles, was sie sah, war der Tunnelgang. Sie glaubte jedoch zu hören, dass es Schüsse waren, die näher kamen.
Was war los? War Jack die Flucht gelungen und er war auf dem Weg zu ihr, um sie zu befreien? Oder war einigen Tok’ra der Ausbruch gelungen? Es wäre auch denkbar, dass es Teal’c, Ruth, Skaara und dieser Dragan waren, von dem Jack gesprochen hatte.
Vor ihr im Gang zischte der Energiestrahl einiger Stablanzen entlang. Dazwischen die Geschosse aus einer P-90. Diese Waffe wurde nur von Menschen der Erde benutzt. Jemand war gekommen, um sie zu befreien.
„Hier!“ Carter versuchte, durch lautes Rufen auf sich aufmerksam zu machen.
„Wer ist hier?“ klang es zurück.
„Doktor Carter von SG-1! Und Sie?“
„Colonel Grimes von SG-5 und Einsatzleiter dieser Rettungsaktion!“
Im nächsten Moment erschien vor dem Energieschirm ein Mann. Sam kannte Grimes nur flüchtig, doch er war einer der fähigsten Männer der SG-Einheiten und ein guter Freund ihres Verlobten.
„Wo ist Jack?“ fragte er auch schon. „Wir haben unterwegs Teal’c und seine Gruppe getroffen und wissen, dass der Colonel bei Ihnen sein soll.“
„Er wurde von einer Gruppe Jaffa abgeholt“, erklärte Sam. „Außerdem haben sie auch meinen Vater.“
„Sie meinen General Jacob Carter?“ erkundigte sich Grimes.
„Ja, sein Tok’ra-Symbiont ist tot. Jetzt ist er der Wirt eines Goa’uld mit Namen Raban.“
„Dann hatte Heracles also recht“, Grimes sah sich um. „Wie deaktiviert man den verfluchten Schutzschild?“
„Drücken Sie auf das Sensorfeld neben der Tür, Sir“, erklärte Carter.
Grimes sah sich um und bemerkte das kleine Feld neben der Tür. Er drückte darauf und der Schild erlosch. Sam verließ die kleine Zelle.
„Was will Ihr Vater, bzw. dieser Raban von Jack?“
„Er will das Wissen von Jack haben“, erklärte Carter. Sie sah sich um. „In der Zelle nebenan sind noch Tok’ra gefangen.“
„Sie könnten uns beim Kampf um diese Basis helfen“, meinte Colonel Grimes und gab einem seiner Soldaten einen Wink.
Der Mann sah sich im Gang um und fand die Zelle mit den Tok’ra. Schnell waren auch diese befreit, die sich ihren Retter gerne anschlossen.
„Wie haben sie uns gefunden, Colonel?“ wollte Carter wissen.
„Heracles hat uns geholt. Es gelang ihm zu fliehen. Er ging nach Memphis und zur Erde, um Verstärkung zu holen. Trotzdem sind die Jaffa in der Überzahl. Wir haben zwar diese Basis erobert, aber es tauchen immer mehr Feinde auf und sie haben viele Todesgleiter. Noch halten meine Männer das Sternentor, aber das kann sich bald ändern.“
Einer der befreiten Tok’ra trat zu ihnen. „Es gibt noch mehr von uns, die gefangen sind. Wir könnten euch helfen. Wir haben herausbekommen, dass die Jaffa zu Apophis gehören.“
Sam sah den Tok’ra erstaunt an. „Ich dachte der ist tot.“
„Das war wohl ein Irrtum“, meinte der Tok’ra.
„Wir haben die meisten von euch inzwischen befreit“, sagte Grimes. „Wir treffen uns mit unseren Leuten und verschwinden von hier.“
Unterwegs stießen sie auf Teal’c, Ruth, Skaara und Dragan, die sich einer Gruppe Soldaten von der Erde angeschlossen hatten.
„Teal’c!“ Carter freute sich, den Jaffa zu sehen.
„Schön, dich zu sehen, Doktor Carter“, antwortete Teal’c auf seine ruhige Art.
„Sam!“ Ruth umarmte Sam erleichtert. „Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht. Ich hoffe, du bist nicht böse auf mich, weil ich nicht versucht habe, dich zu befreien?“
„Ich wäre böse gewesen, wenn du es versucht hättest“, beruhigte Sam ihre Freundin.
Ruth sah sich um: „Wo ist Colonel O’Neill?“
„Apophis hat ihn. Und mein Vater ist bei ihnen“, meinte Sam schuldbewusst. „Ich konnte nicht verhindern, dass sie Jack mitnahmen.“
Die Archäologin wurde blass. „Apophis ist hier? Ist er nicht tot?“ Sie hatte natürlich alles über den System-Lord in den Berichten gelesen.
„Das nahmen wir an, aber ...!“
„Ich störe die Damen nur ungern, aber wir müssen gehen“, wurden sie von Grimes unterbrochen.
„Aber Colonel! Was ist mit Jack und meinem Vater? Wir können sie doch nicht zurücklassen", protestierte Sam.
„Ich will Jack auch nicht im Stich lassen, Doktor, aber ich bin für alle meine Männer verantwortlich. Vielleicht stoßen wir während des Rückzuges auf sie. In den Tunnels sind sie nicht. Meine Soldaten und die Tok’ra haben jeden Tunnel durchsucht. Außerdem beginnen die Kristalle, die Tunnel zu zerstören.“
„Dann müssen sie auf Apophis Raumschiff sein“, vermutete Teal’c. „Dann sind sie verloren.“
„Niemals!“ Sam wollten den Colonel nicht ein zweites Mal zurücklassen.
„Wir gehen! Und zwar alle!“ befahl Grimes.
Sam wusste, dass es keinen Zweck hatte, zu protestieren. Zumal sich Jack und ihr Vater nicht mehr in den Tunneln aufhielten. Vielleicht hatte Grimes ja recht, und sie stießen unterwegs auf die beiden.
In den Tunneln waren die Kämpfe beendet und so konnten sie diese ohne Zwischenfälle verlassen. Hier hatten die Menschen gesiegt. Draußen sah das anders aus. Da das Sternentor aber in der Nähe lag, konnten sie sich zum Glück auf die Erde zurückziehen. Die Evakuierung war schon in vollem Gange. Über ihnen schossen einige Todesgleiter hinweg und Jaffa-Truppen im Wald versuchten zum Tor durchzudringen, wurden durch die erbitterte Gegenwehr aber immer wieder aufgehalten. Die Soldaten hatten tragbare Raketenwerfer dabei und schossen immer wieder einen der Gleiter ab. Trotzdem war es abzusehen, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis die Jaffa das Terrain eroberten.
Sam hatte die Hoffnung schon aufgegeben, ihren Vater und Jack zu finden, als einer der Gleiter die anderen angriff und zwei abschoss.
Ihr Herz schlug schneller, als sie begriff, was das bedeutete: „Das muss Jack sein!“
Grimes und Heracles neben ihr waren der gleichen Meinung. Da wurde der Gleiter getroffen und geriet ins Trudeln. Der Pilot versuchte ihn in den Griff zu bekommen, aber es war zwecklos. Er schrammte über die Gipfel der Bäume und rasierte einige ab. Dann hörten sie einen Aufprall und wenig später die Explosion.
„Sie könnten es überlebt haben, Colonel. Ich bitte um Erlaubnis zu einer Rettungsaktion für Jack.“
„Erlaubnis erteilt, Doktor. Ich komme aber selbst mit.“ Grimes wandte sich an Major Lorne von SG-20: „Sie haben das Kommando, Lorne. Bringen Sie die Leute sicher nach Hause.“
„Wir kommen auch mit“, sagten Teal’c und Heracles im gleichen Moment.
„Dann los!“
Grimes, Carter, Teal’c und Heracles marschierten los. Weit würden sie nicht gehen müssen, weil der Absturz ganz in ihrer Nähe gewesen war. Vorsichtig bewegten sie sich durch den Dschungel, bis sie auf die Lichtung stießen, auf der der Gleiter abgestürzt war. Die Trümmer rauchten noch, doch von dem Piloten war nichts zu sehen.
Teal’c begann, nach Spuren zu suchen. „Es waren zwei“, erklärte er dann. „Sie gingen in den Wald, in Richtung Sternentor.“
„Verdammt! Dann sind wir an ihnen vorbeigegangen“, vermutete Grimes. „Lasst uns sofort umkehren.“
Auf dem schnellsten Weg marschierten sie zum Tor zurück.
Raban führte O’Neill von der Lichtung weg in den Dschungel. „Wir haben zwei Möglichkeiten, Tau’ri. Wir gehen in den Dschungel, aber dann besteht die Möglichkeit, dass meine Jaffa uns nicht finden. Das Funkgerät ist zerstört. Oder wir gehen zum Chapa-ai. Meine Leute haben deine Krieger inzwischen besiegt.“
„Niemals“, sagte O’Neill. „Du solltest uns Menschen kennen. Wir geben niemals auf.“
„Dann ist heute euer Untergang besiegelt. Dich habe ich und werde dich auch zu Apophis zurückbringen. Wir gehen zum Chapa-ai. Vorwärts!“ er gab O’Neill einen Stoß. „Beweg dich!“
Bei der Notlandung hatte O’Neill das Sternentor überflogen. Sie konnten sich höchstens ein paar hundert Meter davon entfernt haben. Beim Marsch stellte er sich ungeschickt an, um Spuren für seine Freunde zu hinterlassen, was ihm mit gefesselten Händen nicht schwer fiel. Vielleicht war der Absturz bemerkt worden und man suchte schon nach ihm.
Plötzlich erhielt er einen Stoß, der ihn auf den Boden warf. Er lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Erdboden und bekam kaum noch Luft. O’Neill spürte Rabans starke Hand in seinem Genick und die Mündung einer Zat-Waffe im Nacken.
Das Gesicht des Goa’uld war dicht neben ihm. „Einen Laut und ich tötet dich“, flüsterte er in Jacks Ohr.
O’Neill hörte leise Stimmen und begriff, dass jemand an ihnen vorbeiging. Da Raban sich nicht bemerkbar machte, mussten es seine Freunde sein. Jack glaubte eine der Stimmen zu erkennen, die von Sam! O’Neills Herz machte einen Sprung, doch Raban verhinderte, dass er sich bemerkbar machte.
Raban wartete noch einen Augenblick, bis er annahm, dass es sicher war. Dann ließ er O’Neill los.
Jack konnte sich eine spöttische Bemerkung nicht verkneifen. „Wo sind nun deine Jaffa? Meine Leute sind noch am Tor.“
Der Goa’uld blickte ihn drohend an: „Glaub ja nicht, dass es dir etwas nützt. Bevor ich dich entkommen lasse, töte ich dich vorher.“
„Du kannst es gerne versuchen, Schlangenkopf. Diesmal entkommst du uns nicht.“
„Wir kehren um, Mensch. Steh auf und geh zurück.“
O’Neill gehorchte, wobei er etwas Hoffnung schöpfte. Vielleicht wurde der Gou’uld etwas abgelenkt und er konnte seine Fähigkeit einsetzen. „Jacob! Versuch dich zu wehren.“
Jetzt lachte Raban. „Mein Wirt kann dir nicht helfen. Er ist zu schwach.“
„Mag sein, aber nur im Moment.“
Geräusche lenkten sie ab. Jemand kam zurück. Der Goa’uld erstarrte, und blickte sich um. O’Neill sah eine Chance und hob einen Fuß und stieß zu. Raban wurde zurückgeschleudert und verlor die Waffe. Er fing sich jedoch überraschend schnell und ergriff die neben ihm liegende Waffe und schoß auf O’Neill. Jack konnte sich gerade noch ducken und der Strahl verfehlte ihn ganz knapp. Durch seinen Schwung stürzte er zu Boden. Raban stand mit einem Satz auf den Beinen und kam auf ihn zu. O’Neill stieß erneut mit dem Fuß zu, traf den Goa’uld aber nur leicht am Bein.
„Zu spät, Mensch. Jetzt stirbst du“, sagte Raban wutentbrannt. Er schien vergessen zu haben, dass O’Neill nur lebend für Apophis von Wert war.
O’Neill blickte in die Mündung der Waffe und versuchte sich auf den Symbionten zu konzentrieren. Ein Strahl schoss auf Raban zu und traf ihn mitten in die Brust. Mit einem Schmerzlaut stürzte der Goa’uld zu Boden und ließ dabei seine Waffe fallen. Im nächsten Moment stand jemand über ihm und Jack erkannte die imponierende Gestalt von Teal’c.
„Teal’c, Kumpel! Leider kann ich dir nicht die Hand geben.“
Der Jaffa blickte auf O’Neill und meinte. „Das macht nichts, Colonel O’Neill.“ Er packte Jack einfach am Arm und zog ihn hoch. Dann zückte er ein Messer und schnitt die Fesseln durch, die seine Arme auf den Rücken banden.
„Danke, mein Freund“, sagte O’Neill aufatmend. „Es tut gut, euch zu sehen.“
Sam hatte sich über ihren Vater gebeugt und sah auf. „Er ist nur bewusstlos. Nehmen wir ihn mit. Die Tok’ra können ihn von Raban befreien.“
Teal’c und Heracles nahmen den General in die Mitte und die Freunde kehrten zum noch immer heiß umkämpften Sternentor zurück. Dort fanden sie nur noch Major Lorne und drei Soldaten vor.
„Endlich!“ begrüßte sie Lorne. „Alle sind in Sicherheit.“
„Warum sind sie noch hier, Lorne?“ fragte Grimes streng. „Habe ich nicht den Rückzug befohlen.“
„Ja, Sir! Aber Sie befahlen mir, den Rückzug zu überwachen. Das habe ich getan. Ihr Rückzug ist damit auch gemeint, Sir.“
Grimes lächelte über die Auslegung seines Befehls. Als die Energien mehrerer Stabwaffen neben ihnen einschlugen, erschien es ihnen ratsam, durch das Tor zu gehen. Hinter ihnen schloss sich die Iris und das Sternentor erlosch.
O’Neill sah sich um. Wie lange war er nicht mehr hier gewesen? Es war gut, das alles zu sehen. Er war wieder zu Hause.
Jack sah General Hammond freudestrahlend auf sich zukommen. „Jack! Meine Güte, es ist gut, Sie zu sehen. Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben.“
„Danke, General! Ich freue mich auch, Sie zu sehen.“
„Sie wollen sich sicher erst etwas ausruhen, Colonel.“ Hammond sah in die Runde. „Das gilt für alle. Die Einsatzbesprechung ist in zwei Stunden.“
Tage später
Alle wichtigen Personen standen am Tor, um der Ankunft von Isis beizuwohnen. Die Verhandlungen mit ihrem Abgesandten Dragan waren zufrieden stellend verlaufen. So hatte sich Hammond im Namen des Präsidenten bereit erklärt, die Tok’ra-Königin zu empfangen.
Jacob war zu den Tok’ra gebracht worden und diese hatten Raban aus ihm entfernt. Trotzdem, was Jacob durch den Goa’uld mitgemacht hatte, war er wieder bereit, einen Tok’ra-Symbionten in sich aufzunehmen.
O’Neill hatte dafür kein Verständnis. Obwohl Heracles sich damals anständig verhalten hatte, würde er niemals mehr als Wirt dienen. Heracles war auf der Erde geblieben und hatte den Verhandlungen mit Dragan beigewohnt. Mit Hilfe von Isis, würde der Kampf gegen die System-Lords leichter werden. Isis besaß Macht, Raumschiffe, viele Jaffa und Menschen, die ihr freiwillig dienten.
Das alles würde natürlich im Geheimen vorstatten gehen. Noch würde Isis so tun, als wäre sie ein Goa‘uld und ihren Sitz im Rat der System-Lords behalten. So konnte sie den Menschen wertvolle Informationen liefen.
Als das Sternentor sich einschaltete, blickten alle gespannt auf den Sergeanten am Computer. Nur Sekunden später erreichte sie dessen Lautsprecherdurchsage: „ID-Code von Isis, Sir!“
„Ausgezeichnet“, sagte Hammond und vergewisserte sich, dass seine Parade-Uniform noch immer gut saß.
Die Iris öffnete sich und das Wabern des Toren war zu sehen. Sekunden später spuckte das Tor eine bekannte Person aus: Dragan. Er blieb oben auf der Rampe stehen und verbeugte sich. Die Wächter mit den Gewehren ignorierte er. Dragan wusste, dass die Menschen der Erde dies aus Gewohnheit und zu ihrer Sicherheit taten.
Der Tok’ra drehte sich um und erwartete seine Herrin. Sekunden später erschien Isis im Tor, eingerahmt von ihrem Gefolge.
Isis sah sich neugierig um. Gemessenen Schrittes ging sie die Rampe hinunter und blieb vor den Menschen stehen. Ein älterer Mann mit kahlem Schädel sprach sie an.
„Ich bin General Hammond, der Leiter dieser Einrichtung. Im Namen aller Menschen auf der Erde heiße ich Sie willkommen.“
Isis neigte anmutig ihren Kopf. „Auch Wir grüßen dich und freuen Uns, auf der Erde zu sein.“ Sie blickte O’Neill an. „Wie Wir sehen, ist Unser geschätzter Diener wohl auf?“
O’Neill lächelte etwas gequält, wegen der Bezeichnung Diener, trotzdem sah der die Tok’ra-Königin freundlich an. „Dank meiner Freunde, ja!“
Hammond zeigte einladend auf den Ausgang des Tor-Raumes. „Würden Sie mir folgen, Madam? Wir haben alles vorbereitet, um Ihnen den Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu gestalten."
Während Isis mit ihrem Gefolge den Raum verließ, blieb O’Neill noch einen Augenblick stehen. Sein Blick richtete sich auf das geschlossene Tor und schweifte über die ganze Einrichtung. Oben konnte er den Sergeanten am Computer sitzen sehen und ihm freundlich zunicken, als er O’Neills Blick bemerkte.
Ja, es war gut, wieder zu Hause zu sein. Was auch immer die Zukunft für sie bereithielt – mit Isis Hilfe würde alles einfacher werden. Nach diesem Blick verließ er den Raum. Seine Freunde warteten auf ihn.
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 04.12.2007, 12:03 Titel: |
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Na, da bin ich froh, daß ich gestern nicht wirklich internetfähig war vor Müdigkeit, sonst hätte ich wahrscheinlich bei dem Cliffhanger noch eine Nacht durchmachen können *stöhn*.
Das war ja ein rasanter Schluß. Oh Mann - puh! Ich muß erst einmal wieder zu Atem kommen *hechel*. Als dieser Raban O'Neill durch den Wald zerrte, dachte ich die ganze Zeit, warum Jack nicht seine Kräfte einsetzt. Aber okay, mit einer ZAT im Nacken würde ich wahrscheinlich auch zögern, ob ich das machen würde.
Und dann der Kampf und ... zum Glück hat Herakles ja noch eingreifen dürfen *puh!*. Irgendwie schade, daß er in der Serie nicht aufgetaucht ist (ist er doch nicht, oder? Kann mich zumindest nicht daran erinnern *grübel*). Wäre ein weiterer interessanter Chara gewesen. Aber, nuja, was nicht ist, das ist eben nicht.
War auf jeden Fall eine spannende Geschichte! Ob ich bei deinem HdR-Crossover mitlese, kann ich dir allerdings noch nicht versprechen, muß ich zugeben. Beruht auf den Filmen, wenn ich das richtig verstanden habe, ja? Und die Filme mag ich nicht sonderlich. Reinsehen werd ich mal, aber mehr ... weiß ich noch nicht. |
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