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Andromeda - Das Erbe der Ehrengarde



 
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Selana
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 179
Wohnort: Schwäbische Alb

BeitragVerfasst am: 30.10.2007, 16:15    Titel: Andromeda - Das Erbe der Ehrengarde Antworten mit Zitat

Autor: Selana
Titel: Das Erbe der Ehrengarde
Zeit: Saison 1
Kategorie: Action und Drama
Hauptcharakter: Die Besatzung der Andromeda Ascendant
Kapitel: 7
Altersfreigabe: ab 13
Disclaimer: Die Rechte von Andromeda liegen bei Tribune Entertainment Company, diese Story habe ich nur zum Spaß geschrieben.
Author's Note: Diese Story habe ich im Jahr 2000 geschrieben, als Andromeda gerade in englischer Fassung bei mir vorlag. Damals war ich begeistert von der Serie und habe mich gleich daran gemacht diese Story zu schreiben. Nach der Hälfte der 2. Staffel verging mir jedoch die Freude an dieser Serie, so dass ich im Endeffekt nur zwei Stories über die Serie geschrieben habe.
Inhalt: Die Crew der Andromeda trifft auf ein Volk, dass sich als letzte Mitglieder der Ehrengarde vorstellt. Doch trifft das auch zu? Captain Hunt kommen bald die ersten Zweifel.


Teil 1:


Ruhig glitt das riesige Raumschiff durch die unendlichen Weiten des Weltalls. Von der Form her ähnelte es einem Walfisch von der Erde dessen Körper jemand mitten durchgeschnitten hatte. An beiden Seiten besaß es balkenartige Verlängerungen, welche sich hoch über dem Körper des „Wales“ zu einem Rundbogen vereinigten. Es war ein außergewöhnlicher Anblick, denn solche Raumschiffe gab es im bekannten Universum nicht mehr. Die letzten Schiffe dieser Art waren vor über dreihundert Jahren in einem brutalen und alles zerstörenden Krieg vernichtet worden.

Die Andromeda Ascendant war das letzte Schiff seiner Art - ein Relikt aus der Vergangenheit. Erst vor wenigen Wochen war es aus seiner dreihundertjährigen Gefangenschaft im Ereignishorizont eines schwarzen Loches befreit worden.

Captain Dylan Hunt saß im Pilotensessel des Kommando-Decks und beobachtete die vorbei fliegenden Sterne auf dem großen Bildschirm seines Schiffes. Seine Gedanken weilten jedoch in der Vergangenheit, bei seinen verlorenen Freunden und Sara, seiner Verlobten. Sie war die große Liebe seines Lebens gewesen und nun war sie seit langem tot und er würde sie nie wieder sehen.

Sein Gesicht verdüsterte sich bei dem Gedanken und er verfluchte die Nietzscheaner, denn deren Verrat am Commonwealth war schuld daran, dass er dreihundert Jahre von seiner Zeit entfernt leben musste. Nichts war mehr so wie es einmal war und nur sein Bestreben, dass Commonwealth neu zu beleben, gab ihm die Kraft weiterzumachen. Das war ein fast aussichtsloses Vorhaben, doch Dylan würde alles tun um das Commonwealth neu aufzubauen. Und er hatte neue Freunde gefunden, die ihm bei seinem Unternehmen halfen, auch wenn sie es für eine verrückte Idee hielten.

Das Schiff flog mit Unterlichtgeschwindigkeit auf ein nahes Sonnensystem zu. Sie benötigten einige Rohstoffe und Beka hatte das Ziel vorgeschlagen, weil es dort einen Handelsplaneten gab.

Beka Valentine war Captain und Eignerin der Eureka Maru, einem alten Bergungsschiff, dass jetzt in einem der Hangars der Andromeda ruhte. Es war klein genug, um es als Beiboot zu benutzen. Valentine war eine eigenwillige und etwas schwierige Person, was Dylan die letzten Wochen immer wieder fest stellen musste. Sie fungierte an Bord als Hunts Erster Offizier und Dylan schätzte ihre Fähigkeiten und ihr Wissen sehr.

Sie flogen in den Ausläufern der Andromeda-Galaxis, der Heimat der Vedraner, den Gründern des alten Commonwealth. Dylan wollte Tarn-Vedra aufsuchen, den Heimatplaneten der Vedraner und früherer Hauptsitz des Commonwealth. Tarn-Vedra war auch der Heimathafen der Andromeda Ascendant. Angeblich war der Planet vom Slipstream abgeschlossen worden und niemand wusste, wie es dort aussah. Wie so etwas möglich war, konnte sich Dylan nicht erklären, doch er war entschlossen, dass Rätsel zu lösen.

Noch immer wurde die Andromeda-Galaxis in weiten Teilen von den Magog beherrscht – genauso wie die Milchstraße. Immer wieder überfielen diese Monster bewohnte Welten, töteten viele Bewohner und benutzten die Überlebenden als Wirte für ihre Nachkommen. Sie legten Eier in ihre Opfer und wenn die Jungen schlüpften fraßen diese ihren armen Wirt von innen auf - ein äußerst grausames Schicksal.

„Dylan!...Dylan!“

Hunt reagierte erst auf den zweiten und lauteren Ausruf seines Namens. Das holographische Abbild der fühlenden Künstlichen Intelligenz des Raumschiffes, auch AIE genannt, meldete sich. Andromeda konnte sich außerdem in einige Körper laden - in einen menschlichen Körper, in Roboter und auch in die Drohnen des Schiffes. Sie war das Herz, die Seele und das Gehirn der Andromeda Ascendant. Ohne sie funktionierte nichts und sie war zugleich das einzige Bindeglied in seine alte Zeit.

„Rommie?“, fragend sah Hunt Andromeda an.

„Ich habe eine Nachricht abgefangen“, erklärte Andromeda.

„Und? Was ist so wichtig daran?“, fragte Dylan nicht sehr interessiert.

Andromeda zögerte bewusst einen Moment mit der Antwort, denn sie wusste genau wie begierig Dylan auf so eine Nachricht wartete. Sie verzog ihr Gesicht zu einem kleinen Lächeln und sagte, als sie die Ungeduld auf dem Gesicht ihres Captain sah: „Sie senden mit Ehrengarde-Code.“

„Was!?“

Dylan sprang aus dem Sessel auf und lief zu der Anzeigenkonsole. In alten Zeiten hätte er nur einen entsprechenden Befehl gegen müssen und einer seiner Leute hätte diese Arbeit gemacht, aber damals waren über 4.000 Besatzungsmitglieder an Bord gewesen – heute waren sie nur zu siebt, Andromeda mitgezählt. Natürlich hätte Andromeda das auch für ihn gemacht, aber er wollte es selbst mit eigenen Augen sehen.

Er sah die Ehrengarde-Kennzeichen auf dem Monitor und drückte er auf einige Symbole und gab seinen persönlichen Code ein. Sofort verwandelten sich die unverständlichen Zeichen in lesbare Schrift.

„Das ist unmöglich, Rommie. Die Ehrengarde existiert nicht mehr. Wir sind die einzigen Überbleibsel.“

„Wie es scheint nicht. Ich schlage vor dorthin zu fliegen.“

Hunt nickte zustimmend. „Und das mit Höchstgeschwindigkeit. Es sind zwei miteinander kommunizierende Schiffe. Ich werde mich einmischen.“

„Hältst du das für klug?“, fragte Andromeda und runzelte etwas die Stirn. „Sie könnten uns feindlich gesinnt zu sein.“

„Ehrengarde und uns feindlich gesinnt? Das glaube ich nicht“, Dylan berührte einige der Symbole: „Hier spricht Dylan Hunt, Captain des Ehrengarde-Raumschiffes Andromeda Ascendant. Ich rufe die beiden fremden Raumschiffe in der Nähe. Bitte identifizieren Sie sich.“

Einen kurzen Moment sah es so aus, als würden die Raumschiffe nicht antworten. Oder, als würden die Empfänger der Nachricht vor Überraschung die Luft anhalten.

Dann eine energische Stimme: „Wer bitte spricht dort? Es gibt kein Raumschiff Andromeda Acendant in der neuen Ehrengarde-Raumflotte.“

Dylan und Andromeda tauschten überraschte Blicke. „Rommie, kannst du Bildkontakt herstellen?“, fragte Hunt dann.

„Sofort, Dylan.“

Augenblicke später stabilisierte sich das Bild eines etwa 50 Jahre alten Menschen mit kurzen schwarzen Haaren und einer etwas fremdartigen Militär-Uniform auf dem Bildschirm. „Captain Garett McBride vom Ehrengarde-Schiff Neue Hoffnung.“ Der Mann musterte Dylan mit einem stechenden Blick seiner grauen Augen und sah alles andere als freundlich aus. „Woher kennen Sie unsere Codes?“

„Ich sagte es doch schon. Ich bin Dylan Hunt, kommandierender Offizier der Andromeda Ascendant. Ich stamme aus einer Zeit, als das Commonwealth noch existierte und war 300 Jahre in einem schwarzen Loch gefangen. Nun...“

„Moment bitte!“ Das Bild des Mannes verschwand, bis es sich kurz darauf wieder stabilisierte. „Entschuldigen Sie, Captain, aber ich habe kurz auf Außenblick geschaltet. Ihr Schiff ist ein XMC aus der Glorious Heritage Klasse, ein schwerer Kreuzer. Sind Sie etwa die Andromeda Ascendant?! Unsere Legenden beschreiben ein Schiff, dass vor 300 Jahren verschwand.“

„Ja, dass bin ich wohl. Können Sie mir sagen, was es mit der Ehrengarde auf sich hat? Ich dachte die Ehrengarde existiert nicht mehr.“

„Wir verwalten das Erbe der Ehrengarde. Wir sind der einzige übrig gebliebene Teil davon. Und Sie sind herzlich eingeladen sich uns anzuschließen.“

„Wo sind Sie stationiert?“, fragte Dylan neugierig.

„Der Ehrengarde gehört ein Sternenhaufen in der Nähe. Wir besitzen zwanzig Planeten und haben einige Raumschiffe, die wir repariert haben. Ein XMC ist aber nicht dabei. Sagen Sie, ist die AIE noch einsatzfähig?“

„Und wie! Ohne sie würde nichts funktionieren.“

„Und wie hoch ist ihre Mannschaft?“

„Vorsicht, Dylan“, warnte Andromeda leise und unhörbar für den Mann auf dem Bildschirm.

Dylan verstand sofort. „Wir besitzen noch ein Lancer-Corps, sind allerdings nicht ganz vollständig besetzt“, log Hunt. Vielleicht hatte Andromeda Recht und sie verrieten nicht gleich alle ihre Geheimnisse.

„Möchten Sie uns begleiten?“ fragte der andere Captain, der einen umgebauten Frachter flog, der etwas größer als die Eureka Maru war, aber ungewöhnliche Formen besaß, weil nach belieben angebaut worden war. Das Begleitschiff sah ähnlich abenteuerlich aus.

„Gerne“, antwortete Hunt. „Ich möchte sehen, was Sie aufgebaut oder erhalten haben.“

Die Verbindung wurde unterbrochen und Hunt rief seine Crew auf das Commando-Deck. Als erste erschien Beka, dicht gefolgt von Seamus Harper, der sofort an seinem gewohnten Computerterminal Platz nahm.

Beka übernahm die Waffenkontrolle. „Was liegt an, Dylan? Sind wir bald da?“

„Wir werden den Kurs ändern. Ich hatte gerade ein Gespräch mit einem Captain der Ehrengarde.“

„Ja, natürlich“, antworte Beka und verzog ihr Gesicht zu einem überlegenen Grinsen. „Du hattest wohl Tagträume?“

Dylan sah in ihr hübsches Gesicht. Ihr blondes Haar hatte sie zu einem Schwanz zusammengebunden. Sie trug einen hautengen schwarzen Anzug, der jede Linie ihres schlanken Körpers betonte. „Nein, es ist mein Ernst.“

„Was ist dein Ernst?“, die Stimme gehörte Tyr Anasazi, dem Nietzscheaner in seiner Crew.

Sofort musste Dylan an Gaheris Rhade denken, seinen alten Ersten Offizier. Der Nietzscheaner war sein bester Freund gewesen; zumindest hatte Hunt das angenommen, bis dieser ihn verraten und versucht hatte ihn umzubringen. Im Kampf hatte Dylan ihn in Notwehr getötet, doch diese Tat und auch Rhades Verrat verfolgte ihn bis tief in seine Träume und war Auslöser manches Albtraumes.

Tyr selbst hatte ihn bei ihrer ersten Begegnung töten wollen, doch Dylan hatte es verstanden sich zu wehren, und als Tyr von seinem Auftraggeber, dem Nightsider Gerentex verraten wurde, weil dieser sich die Andromeda unter den Nagel reißen wollte, hatte er sich auf Dylan Hunts Seite geschlagen - genauso wie der Rest der Crew der Eureka Maru. Sie waren noch nicht wirklich Freunde, doch auf dem besten Weg dazu. Ihre Partnerschaft beruhte im Moment auf gegenseitigem Respekt und Achtung vor den Fähigkeiten des anderen. Vielleicht lernte er durch Anasazi seinen Hass gegen die Nietzscheaner zu vergessen.

„Dass wir den Schiffen des Ehrengarde dort draußen folgen“, erklärte Dylan und erzählte schnell, was sich während seiner Wache zugetragen hatte.

Inzwischen war auch der Rest seiner Crew auf dem Commando-Deck erschienen – Trance Gemini, die sehr menschlich aussehende Außerirdische von der niemand wusste, welcher Spezies sie angehörte. Trance besaß eine lila Hautfarbe und einen langen Schwanz, wie eine Katze von der Erde – nur das dieser viel länger war und von Trance als verlängerter dritter Arm eingesetzt werden konnte.

Der letzte war Rev Bem, ein Magog. Komischerweise war er der friedvollste der Crew, der sich sogar weigerte eine Waffe abzufeuern. Er war einer der wenigen Magog, die das ablehnten, was seine sonst Spezies tat. Rev gehörte der religiösen Gruppe der Wayisten an und war Wissenschafter, Linguist und Priester. Trotzdem war er eine Art tickende Zeitbombe, die jederzeit explodieren und seine Crew-Mitglieder als Frühstück oder Abendessen ansehen konnte. Dylan Hunt war gewillt ihn als Freund anzusehen und hoffte, dass Rev es auf Dauer schaffte, seine friedfertige Persönlichkeit dominieren zu lassen. Es war schon eine Ironie des Schicksals, dass ein Magog und ein Nietzscheaner zu seiner neuen Crew gehörten.

„Ich würde denen nicht trauen“, sagte Tyr.

„Sie haben uns noch keinen Grund gegeben misstrauisch zu sein“, antwortete Hunt.

„Und was, wenn sie zu denen gehören, die uns vor zwei Wochen angegriffen und fast vernichtet hätten“, fragte Tyr und spielte auf den Zwischenfall an, wo sie nur mit List und viel Glück der Vernichtung durch ein fremdes Raumschiff entgangen waren.

Nur die Flucht in die Korona einer Sonne und Irreführung des Feindes hatte sie damals gerettet. Die Fremden hatten sich dann selbst zerstört um, wie Dylan annahm, ihre Identität zu verbergen. Tyr meinte, dass sie es getan hatten, um sie um ihren Sieg zu bringen.

„Die Raumschiffe sehen anders aus. Wir nehmen ihre freundliche Einladung an“, bestimmte Hunt.

Fortsetzung folgt
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