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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 03.11.2007, 15:24 Titel: 2027 The Return |
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Autor: Atlan
Titel: 2027 The Return
Fortsetztung zu 13 Stämme: Vereinigung
Rating: PG-13
Dank: Einen großen Dank an Colonel Maybourne fürs betalesen und Kathi90 fürs Cover
Disclaimer: Mir gehört nichts, ich will euch nur unterhalten.
Anmerkung: Grobe Kenntnisse von der Vörgangergeschichte wären gut, sind aber nicht zwingend notwendig, um die Handlung zu verstehen.
Feedbacks sind gerne gesehen
Titelbild im Anhang
Ich hoffe die Geschichte gefällt euch so gut wie der Vörganger.
Heute poste ich nur das Vorwort. Morgen kommt das erste Kapitel und dann jeden Montag ein Kapitel.
Vorwort:
Wir schreiben das Jahr 2027 n. Christus. Seit dem Ende des Irdisch-Zylonischen Kriegs sind nun fast 16 Jahre vergangen. Die Erde, und damit die Menschheit, erlebte eine ungemeine Blütezeit.
Dank neuster medizinischer Forschung, waren alle Krankheiten des 20. Und 21. Jahrhunderts ausgerottet, oder innerhalb kürzester Zeit heilbar.
Die Menschheit war zu den Sternen aufgebrochen. Sie gründeten Kolonien auf dem Mond, dem Mars, einigen Jupiter- und Saturnmonden sowie diversen Sonnensystemen.
Bis zum Beginn des Jahres 2027 waren 54 Systeme von den Menschen in Besitz genommen worden. Manche dienten als Kolonien, andere als Außen- und Forschungsposten.
Auf der Erde leben derzeit etwa 5, 4 Milliarden Menschen, die restlichen 1,1 Milliarden in den Kolonien.
Die United Earth Space Force bot Schutz für alle Terranischen Siedler und Bündnisvölker.
Die Arbeitslosigkeit war nicht mehr existent, da auf allen Planeten Arbeitskräfte gebraucht wurden.
Die irdische Währung, der Terra - Dollar, gehörte zu den stabilsten Währungen der Milchstraße.
Mein Name ist Edward James Anderson, im finalen Kampf des Krieges war ich der XO auf der SFS POSEIDON. Heute bekleide ich den Rang eines Major General und kommandiere die 18. Schlachtkreuzerflotte.
Was aus Menschen wie Daniel Jackson, Jack O’Neill und Teal’C geworden ist, fragen sie sich?
Nun dazu komme ich jetzt.
Fangen wir an mit General Jack O’Neill. Mit seinen 78 Jahren ist er immer noch Kommandant der Space Force und heiratete vor 14 Jahren seine Lebensgefährtin Samantha Carter, Chefwissenschaftlerin und Kommandantin der Forschungsabteilung der Space Force. Die beiden haben zwei Kinder.
Sie führen eine sehr glückliche Ehe.
Professor Daniel Jackson, der ewige Junggeselle. Seit Jahren zieht er mit archäologischen Expeditionen durch die Milchstraße und die Pegasus-Galaxie. Mehr gibt es kaum über ihn zu sagen.
Teal’C ist Führer, des Hohen Rates, der Jaffa-Nation in der zweiten Legislaturperiode. Vor drei Jahren wurde er Großvater.
Cameron Mitchell. Mitchell ist heute Chef des Stargatecenter, dass bis auf wenige Ausnahmen nur noch der Forschung diente. Er hat heute den Rang eines Major General inne.
Lieutenant General John Sheppard ist immer noch Militärkommandant in Atlantis und gehört zum Generalstab der Raumflotte. Vor kurzem feierte er seinen 52. Geburtstag. Er heiratete vor 15 Jahren Elisabeth Weir. Die beiden haben drei Kinder.
Rodney McKay unterrichtet seit 10 Jahren an der Space Force Academie und war einmal verheiratet.
Aus der gescheiterten Ehe mit der Biologin Katie Brown ging eine Tochter hervor.
Jetzt fragen sie sich sicher noch, was aus der Crew der Galactica wurde, oder?
Deren Schicksal ist noch enger verknüpft. Bis auf wenige Ausnahmen waren sie zusammengeblieben.
Lee Adama ist nun seit 15 Jahren Kommandant der GALACTICA im Rang eines Brigadier Generals.
Kara Thrace ist seit eben jener Zeit sein XO im Rang eines Colonel.
Obwohl beide es abstreiten, weiß die halbe Flotte, dass sie zusammen sind, aber das gehört nicht hier hin.
Admiral Adama unterrichtet immer noch, als Gastprofessor, an der Academie.
Laura Roslin hat sich in Frankreich ein Anwesen gekauft und zur Ruhe gesetzt.
Colonel Tigh ist aus dem Militär ausgeschieden, hat danach ein Weingut erworben, wo er eigene Marken abfüllt ( viele meinen, für sich selbst).
Sonst behielten die meisten ihre alten Posten, wenn auch mit anderem Rang.
Die Galactica wurde seit Ende des Krieges als Diplomaten - und Forschungsschiff genutzt, dennoch blieb sie das stärkste Schiff der Flotte, nachdem die PEGASUS während des Krieges so stark geschädigt worden war, dass sie nur noch in der ,,Mottenkugel Flotte’’ Dienst tun konnte.
Seit 16 Jahren herrschte Frieden, sowohl in der Milchstraße, als auch in der Pegasusgalaxie, ausgenommen von kleinen Geplänkeln mit neidvollen Völkern, darunter Genii und Lucianer Allianz. Diese Völker mussten mit der Zeit aber einsehen, dass sie gegn die Erde nicht die geringste Chance hatten.
Doch noch in diesem Jahr würde sich das ändern.
Edward J. Anderson, Maj. General 19. Januar 2027, Wega System
Ende des Vorworts
Kapitel 1:
Die Zukunft beginnt
1. Februar 2027:
Auf der Mondbasis Luna 1 herrschte hoher Betrieb. Die Techniker unter dem Kommando von General Sergej Runge standen unter Druck, denn noch heute sollte der Prototyp der neuen B-311 Klasse in Dienst gestellt werden.
In den tiefen des Mondes schwebte die X-311 majestätisch, auf den Antigravfeldern der Schlachtschiffwerft, ,,Normandie’’ .
Die Konstruktion und der Bau dieses Schlachtschiffes hatten 6 Jahre in Kauf genommen.
Das Design der 304 Klasse war zwar beibehalten worden, doch die Ausstattung war von Grund auf neu gestellt worden.
Die X-311 war 650 Meter lang und 160 Meter breit. Die altmodischen Aufzüge waren durch Antigravitationsschächte ersetzt worden, mit denen man innerhalb weniger Sekunden von Deck zu Deck kam. Der Hangar war doppelt so groß, wie der der DEADALUS-Klasse und fasste 24 Jäger pro Landebucht.
Die Energiekanonen waren so an der Hülle angebracht worden, dass es keinen toten Winkel mehr gab.
Zusätzlich waren am Bug, zwei Prototypen einer neuen Schnellfeuerkanonen, mit einer Feuerrate von 96 Schuss in der Minute angebracht worden.
Die wenig effektiven Beam-Torpedos, waren wieder durch normale Raumtorpedos, mit einer Geschwindigkeit von 50-60% Lichtgeschwindigkeit und einem neuartigen Zeilerfassungssystem ersetzt worden. Insgesamt gab es vier Abschussrampen, zwei am Heck, zwei am Bug.
Das Schiff besaß zwei Schutzschildgeneratoren, die übereinander gestaffelt waren.
Zusätzlich war die Hülle mit einer neuartigen Legierung, aus Kohlenstoff und Trinium überzogen, die für kurze Zeit einen Beschuss aus mehreren schweren Geschützen aushalten konnte.
Auf Antigravgleitern, schwebten die Techniker ein letztes Mal um das Schiff und führten die finale Inspektion durch.
Inzwischen hatten sich bereits diverse Gäste zur Schiffstaufe eingefunden.
Ein Podest war ebenfalls schon errichtet worden.
Als 4 Sterne General Sergej Runge das Podest betrat, brandete Beifall auf und er sprach:
,,Ich freue mich, heute dieses Schiff, die X-311, der Flotte zu übergeben! Ohne großes Brimborium taufe ich dieses Schiff nun, in Gedenken an den vor zwei Jahren verstorbenen General, GENERAL HAMMOND!’’
Als er die Champagnerflasche an der Hülle zerschlagen hatte, ertönte erneut Beifall.
Währenddessen fuhr die GENERAL HAMMOND Richtung Mondoberfläche und startete zum Jungfernflug.
Auf der Brücke der GENERAL HAMMOND:
Das Brückendesign hatte große Ähnlichkeiten mit der der 304 Klasse, jedoch gab es wesentlich mehr Konsolen und Computerterminals.
An Anlehnung, an die Aurora-Klasse, befand sich der Kommandostuhl im Zentrum der Brücke.
Vor dem großen Panoramabildschirm, waren die Kontrollarmaturen des Piloten und des Waffenoffiziers angebracht. Auf Grund der höheren Effizienz hatte man jedem Offizier nur einen Aufgabenbereich zugeteilt und nicht, wie auf Schiffen der 304 Klasse, zwei.
Als Pilot fungierte der zweite Offizier Major Hitomi Hondo.
,,Wir erreichen den Erdorbit, Colonel! Der General ist bereit, an Bord zu beamen!’’, informierte sie den ersten Offizier Colonel Roy Marschall.
,,Dann hoch mit ihm!’’
Schon erleuchtete der Transporterstrahl die Brücke und General Jack O’Neill erschien.
Seine Haare waren schon an einigen Stellen ins Weiße übergegangen und auf seiner Stirn hatten sich viele Falten eingegraben.
Als die Brückencrew salutierte, winkte er nur ab und meinte:
,,Jetzt wollen wir ihren Kommandanten abholen! Lassen sie Kurs zum Mars setzen!’’
Major Hondo nickte nur und setzte gleich Kurs auf den Mars.
Da es heute vor Schiffen im System wimmelte, konnten sie nur mit 7% einfacher Lichtgeschwindigkeit fliegen, waren aber dennoch nach wenigen Minuten über Mars Port 1, Umschlagplatz für kosmische Handelsgüter aller Art.
,,Colonel, der Brigadier General ist bereit, an Bord zu kommen!’’ ,meldete der Kommunikationsoffizier Captain
Kevin Rudo.
,,Dann beamen sie ihn hoch!’’ ,befahl Colonel Marschall.
Dann beamte der neue Kommandant der GENERAL HAMMOND an Bord.
Er trug bereits die Standardborduniform, ein marineblaues, kurzärmliges Hemd und eine dazu passende Hose. Am linken Revers trug er einen goldenen Stern und am rechten das eines Kommandanten. Auf dem Kopf trug er eine normale Basecap.
Was die Besatzung jedoch am meisten erschreckte, dass der Kommodore das genaue Ebenbild von General Jack O’Neill war. Es war sein Klon, John O’Neill.
Jack ging auf ihn zu und gab ihm die Hand.
,,Willkommen an Bord, General! Das ist ein gutes Schiff und eine gute Crew, also mach was draus!’’
John salutierte noch mal und bekam dann von Jack einen Datenchip zugesteckt.
Dann lies sich der General auf den Planeten beamen.
,,Was starren sie so? Steuermann, Kurs setzen auf die Troja-Raumstation! Unser Chefarzt wartet dort.’’
Schon nahm die HAMMOND Fahrt auf und tauchte in den Hyperraum ein.
Die Troja-Station lag im interstellaren Leerraum zwischen der Milchstraße und der Pegasusgalaxie, also würden sie etwa 35 Stunden dorthin brauchen.
Auf der Brücke sah General O’Neill gerade die Mannschaftslisten durch und befahl dann:
,,Die Führungsoffiziere in den Konferenzsaal!’’
Der Konferenzsaal lag direkt neben der Brücke und so machten sich XO, Steuermann, Kommunikationsoffizier, Waffenoffizier, Ingenieur, Sensoroffizier und der General auf, zur ersten Besprechung.
,,Bevor wir anfangen..... Wo ist der CAG?’’ ,fragte O’Neill in die Runde.
,,Hinter ihnen, Sir!’’ ,meinte die Frau, die hinter ihm in der Tür stand.
John drehte sich um und sagte völlig überrascht: ,,Tatjana....’’
Sie lächelte, dann salutierte sie und sprach: ,,Jawohl Sir! Lt. Colonel Tatjana Uwarow meldet sich zum Dienst!’’
Einen Moment lang stand John, wie in Trance da, dann räusperte er sich und begann:
,,Einige von ihnen, fragen sich sicher, wieso ich dem General so ähnlich sehe.... Das liegt daran, dass ich sein Klon bin.’’
Bis auf Tatjana sahen alle sehr verblüfft aus. Er fuhr fort:
,,Ja.... 2004 wurde er von einem verrückten Asgardwissenschaftler entführt und geklont. So bin ich entstanden. Nun ja, wie dem auch sei....... Ich möchte jetzt erst mal von ihnen wissen, wie sich die Crew macht und das über die nächsten Wochen. Dieses Schiff ist voll mit Kindern, entschuldigen sie diese Ausdrucksweise, aber es ist die harte Realität. Wie viele von ihnen waren im Zylonischen Krieg dabei?’’
Nur Colonel Marschall hob die Hand.
,,Ich war damals ein junger Kadett auf der SFS MERKUR unter Colonel Blackhorse. Damals kam ich nur knapp mit dem Leben davon.’’
,,Sehen sie, nur der Colonel und ich haben wirklich erfahren, was Krieg ist, sollten wir morgen auf einen Feind treffen, werden wir nicht lange überleben.’’
Als John eine Pause machte, meinte der leitende Ingenieur Dr. Jagaat:
,,Sir, die Besatzung ist bestens ausgebildet, sie werden mit einer Bedrohung fertig werden.’’
,,Erst, wenn ich mit ihnen fertig bin! Colonel, sorgen sie für tägliche Alarmübungen und zwar unangekündigt und in unregelmäßigen Abständen, immer wenn sie es für richtig halten.
Ich will die Kampfbereitschaft auf 40 Sekunden bringen. Wegtreten!’’
Die Offiziere erhoben sich, bis auf den XO fanden die Anordnungen des Generals unsinnig, dennoch waren sie in der Flotte und mussten die Befehle ausführen.
,,Lt. Colonel Uwarow, bleiben sie bitte noch kurz!’’ ,kam es von John.
Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, fragte John in einem vertrauten Ton:
,,Wie geht es dir?’’
,,Gut. Wie lange ist es jetzt her?’’, fragte Tatjana.
,,5 Jahre.’’ ,meinte John grinsend.
Dann lachten beide und umarmten sich.
John sagte: ,,Ich hab dich vermisst! Hätt nicht gedacht, dass wir noch mal zusammen auf einem Schiff landen!’’
,,Weshalb hat uns dieser Raumstationskommandant noch mal in die Brig geworfen?’’ ,fragte Tatjana.
Inzwischen hatten sich die beiden wieder beruhigt und hatten sich an den Tisch gesetzt.
John sagte: ,,Trunkenheit und anzetteln einer Schlägerei!’’
,,Ja, jetzt weis ich wieder! Du warst der erste Fleet Colonel, den man in die Brig geworfen hat. Wie nannten sie uns noch mal?’’
John antwortete: ,,Das schlimmste Duo seit Starbuck und Apollo! Ja, ja.....’’
Die beiden hätten noch lange so weiter in Erinnerungen schwelgen können, wäre nicht der Durchruf gekommen: ,,Durchsage für den CAG! Bitte in den Backbordhangar!’’
Tatjana rollte mit den Augen und sagte dann:
,,Können diese Piloten denn nichts ohne mich! Ich sage dir, hätte ich denen nicht beigebracht, wie man alleine aufs Klo geht...... Na ja, ich bin dann mal weg!’’
John schüttelte nur den Kopf und ging dann selbst auf die Brücke.
,,Wenn ich bemerken darf Sir, der CAG und sie scheinen sich zu kennen.’’ ,sagte Colonel Marschall, als John die Brücke betreten hatte und sich in seinem Stuhl niedergelassen hatte.
,,Ja, das dürfen sie bemerken! Sagen sie, wie viele Greenhornes sind an Bord?’’ ,fragte John.
,,Wir haben 790 Mann an Bord..... Davon sind 150 frisch von der Akademie. Ich ahne, was sie mit denen vorhaben!’’
,,Ach wirklich?’’ ,fragte John auf seine typisch sarkastische Art.
Der Colonel lächelte. Er war genauso, wie der General, den er während des Krieges in Aktion erlebt hatte.
,,Sie wollen, dass die ’’Grennhornes’’ noch ein wenig abgeschliffen werden.’’
O’Neill nickte nur.
,,Bei allem Respekt Sir, ich bin kein Spieß! Ich weiß nicht, wie man Rekruten ausbildet.’’
,,Glaub ich ihnen Colonel, dann begnügen wir uns eben mit Alarmübungen.’’
Der Colonel nickte. ,,Ich habe mir schon einen Termin zurecht gelegt. Ich dachte an heute Nacht 3 Uhr.’’
,,Tun sie das. Major, wann erreichen wir die Troja-Station?’’
Major Hondo sah auf ihre Armaturen und antwortete: ,,34 Stunden!’’
,,Dann haben sie die Brücke Colonel! Wenn es nichts wichtiges gibt, will ich auch nicht gestört werden.’’
Er verließ die Brücke und machte sich auf zu seinem Quartier.
Dazu musste er den Antigravschacht I nehmen und lies sich zum Deck G treiben.
In seinem Quartier angekommen, es war das größte auf dem Schiff, legte er den Speicherchip, den er von Jack bekommen hatte, in den Computer ein.
Auf dem Bildschirm erschien Jack’s Gesicht.
,,Hi John! Du wirst wohl gerade erst deine Crew zusammengefaltet! Und bedank dich bei mir, dass Tatjana auf deinem Schiff ist. Nun zum Geschäftlichen! Seit einiger Zeit verschwinden private Frachter an den äußeren Ecken der Galaxie. Der Geheimdienst hat nichts herausgefunden. Wie auch immer, bevor ihr euren Chefarzt abgeholt, überprüft das mal. Die Koordinaten sind auf dem Chip.’’
Als die Mitteilung zu Ende war, lehnte John sich zurück und dachte nach.
Gleichzeitig auf der Brücke:
Waffenoffizier Lieutenant Thomas Ebermann war während der Besprechung der Schweigsamste gewesen. Als Waffenoffizier, und damit vorrangig Soldat, fand die Entscheidungen des Commodore gut, doch seine Kollegen waren da geteilter Meinung.
,,Der General ist der typische Soldat, zu Kriegszeiten. Er überdramatisiert das Ganze.’’ ,meinte Captain Kevin Rudo.
,,Nun, irgendwas müssen sich die hohen Tiere im Hauptquartier ja dabei gedacht haben.’’ ,meinte Lieutenant McMahon, der Sensoroffizier, optimistisch.
,,Reden sie darüber in ihrer Freizeit!’’ ,befahl ihnen Colonel Marschall.
Wenige Minuten später kam John wieder auf die Brücke und befahl:
,,Kurswechsel, Major! Fliegen sie uns nach 638.8 zu 194.2! Maximalgeschwindigkeit!’’
Die Brückencrrew war darüber sehr überrascht, doch was sollten sie tun?
,,Verstanden Sir! Kurs gewechselt.’’ ,kam es von Major Hondo.
John fiel das auf und sagte dann ganz spontan: ,,Leute, jetzt hört mal zu! Wir haben den Auftrag herauszufinden, wer unsere Frachtschiffe abgeschossen hat! Lieutenant, Status der Waffen?’’
,,Falls wir in einen Hinterhalt geraten sollten, können wir kräftig austeilen.’’
,,Gut, alle Stationen Bericht!’’ ,befahl John, nachdem er sich auf seinen Stuhl gesetzt hatte.
,,Navigation bereit!’’
,,Kommunikation bereit!’’
,,Sensoren bereit!’’
,,Die Abfangjäger sind auch bereit!’’
John nickte zufrieden. Offenbar waren seine ,,Kinder’’ doch in der Lage, korrekt zu arbeiten.
In dem Moment, wurde er aus seinen Gedanken gerissen.
,,General, ein unbekanntes Raumschiff nähert sich uns im Hyperraum!''
Fortsetzung folgt. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 03.11.2007, 15:56 Titel: |
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Juhu es gewht weiter.
| Zitat: |
Rodney McKay unterrichtet seit 10 Jahren an der Space Force Academie und war einmal verheiratet.
Aus der gescheiterten Ehe mit der Biologin Katie Brown ging eine Tochter hervor. |
*lach* Wer hätte das gedacht?
Ein guter Start. Die Erde steht in ihrer vollsten Blüte und ist schon sehr stark expandiert. Werden die Asgard auch miteingebaut?
Was das wohl für ein Raumschiff ist? Eventuell Zylonen? *schauder*
Ein paar Fragen habe ich bar schon: Was ist ein XO bzw CAG? Das solls dann aber schon gewesen sein. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 07.11.2007, 22:53 Titel: |
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@Felix: Danke für das Lob. Ein (E)XO ist der EXekutive Officer also normalerweise der 1. Offizier (siehe Colonel Saul Tigh). Der CAG ist der Commander Air Group, der Leiter der Flugzeuge an Bord.
Kapitel 2:
Der erste Kampf der GENERAL HAMMOND
Hinter der HAMMOND tauchte ein feindliches Schiff auf. Es hatte die Form eines Pfeils, der am Bug stark zusammenlief. Am Heck waren vor den Triebwerke zwei extrem große Kanonen angebracht.
Auf der GENERAL HAMMOND war inzwischen Bewegung aufgekommen.
Stiefel trampelten auf dem Metallbelag des Fußbodens, Personal schwebte in Antigravschächten zu ihren Stationen, Piloten bestiegen ihr Jäger und die Sicherheitstrupps holten sich ihre Waffen.
Auf der Brücke stand der XO neben General O’Neill, als der Kommunikationsoffizier rief:
,,Alle Mann sind auf Kampfstationen! Die Jäger können ausgeschleust werden, wenn wir den Hyperraum verlassen.’’
O’Neill nickte nur und der 1. Offizier meinte: ,,50 Sekunden! Ich denke, wenn wir den Kampf überleben, sag ich die Alarmübung ab.’’
,,Machen sie das, aber jetzt stellen wir uns dem Feind! Major Hondo, Hyperraum verlassen!’’ ,befahl O’Neill.
In einem sternenarmen Gebiet der Milchstraße öffnete sich ein Hyperraumfenster und die HAMMOND und das Feindschiff tauchten wieder in den Normalraum ein.
,,Mister Rudo, öffnen sie einen Kanal zu dem Schiff!’’ ,befahl John und zog sich das Hemd zurecht.
,,Offen Sir, sie können sprechen!’’
Er räusperte sich noch und begann dann:
,,Hier ist Brigadier General Jonathan O’Neill vom UEA-Raumschiff X-311 GENERAL HAMMOND! Identifizieren sie ich.’’
Eine Zeit lang blieb es still, doch dann aktivierte sich der Bildschirm. Auf ihm war ein Mann in einer unbekannten Uniform zu sehen.
,,Ich bin Garin von den Aschen!’’
Keinen von den Offizieren schien es zu beeindrucken, doch John, der die Erinnerungen von Jack O’Neill besaß, befahl schnell: ,,Stummschaltung! McMahon, wie sieht es mit deren Waffensystemen aus?’’
,,Lebensgefährdend kam man die nicht nennen, aber wenn wir in ner 305 wären schon.’’
,,Danke! Mr. Rudo, Ton aktivieren!’’
Dann sprach Garin. ,,Wir wissen, dass ihr von der Erde seit. Dem Planeten in dieser Galaxie, an dem uns am meisten liegt. Wir haben es satt, auf einen einfachen Weg zu warten. Ergebt euch, dann dürft ihr uns dienen.’’
O’Neill konnte seinen Ohren nicht trauen. Hielten die sich für Goa’Uld? Na egal, Zeit ein wenig zu beleidigen.
,,Wie wär’s mal mit nem neuen Spruch? Fall du’s nicht weißt, in den letzten 30 Jahren hat mindestens dreimal im Jahr irgendein Feind so was zu uns gesagt. Der wird langsam langweilig!’’
Er machte ein Zeichen und der Bildschirm deaktivierte sich.
,,Nun wenden sie, Major! Die Jäger bleiben in den Buchten! Ich will heute keinen Toten! Manöver Alpha IV ausführen, zwei Raumtorpedos laden!’’
Die HAMMOND nahm Fahrt auf und flog in hohem Bogen um das Ziel herum, welches gewendet hatte, um seine Hauptwaffensysteme zu benutzen. Nun flog die 311 direkt auf das Aschenschiff zu.
,,Geladen Sir!’’ , kam es von Lieutenant Ebermann.
John hob den Arm in bester Star Trek Manier und befahl: ,,Feuer!’’
Die beiden Torpedos verließen ihre Abschussröhren und trafen auf den Schild des Aschenschiffs. Dabei entwickelten sie eine Zerstörungskraft von 5000 Gigatonnen TNT.
,,Direkter Treffer! Die feindlichen Schilde halten bei 89%. Deren Schilde sind unseren ebenbürtig!’’ ,kam es beinahe resignierend von Lieutenant Ebermann.
Jetzt gab Colonel Marschall die Befehle. ,,Angriffsmuster Teal’C 2! Hintere Abschussrampen laden. Schnellfeuerkanonen abfeuern!’’
Bevor die 311 wendete, schossen zwei weitere Mark 8 aus der hinteren Rampe und trafen die Maschinensektion, wo zwei der sechs Triebwerke umfielen, doch bevor die HAMMOND wenden konnte, erwischte sie das Aschenschiff auf der Steuerbordseite, mit seinen schweren Geschützen.
,,Steuerbordwaffen ausgefallen! Wer hat diese Abschirmung entwickelt!? Schildgenerator I runter auf 60%! Feindliche Schilde bei 58%!’’ ,meldete Lt. Ebermann, nachdem neben ihm ein Terminal in die Luft ging.
,,Konzentrieren sie sich Ebermann! Alle vorderen Geschütze abfeuern! Zwei weitere Torpedos abschießen!’’ ,kam es diesmal von O’Neill, da Marschall sich bei dem Treffer eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und zur Krankenstation gebracht worden war.
Erneut wendete die HAMMOND, diesmal so, dass die Steuerbordseite nicht entblößt wurde.
Diesmal trafen nur die Energiegeschütze, denn das Aschenschiff wich rechtzeitig aus, wodurch die Mark 8 ins Leere schossen und von den Geschützen, des Feindschiffes, zerstört wurden.
Auf der HAMMOND sah es nicht mehr so rosig aus, wie am Anfang, wo es noch hieß ,,die werden uns nicht gefährlich’’ .
Die interne Kommunikation war ausgefallen und die Krankenstation war bereits, bis auf das letzte Bett, belegt.
,,Bericht!’’ ,kam es von John, der einige Schnittwunden abbekommen hatte.
,,Schildgenerator I offline! Nummer II bei 89%! Steuerbordgeschütze ausgefallen, ebenso die hinteren Torpedorampen!’’ ,rief Lt. Ebermann, der ebenfalls schon einige Verletzungen davongetragen hatte.
,,Alles auf eine Karte! Manöver ,,Crazy-O’Neill’’ ausführen!’’
Ebermann konnte seinen Ohren nicht trauen. ,,Crazy-O’Neill’’ war ein Kollisionskurs, bei dem man in letzter Sekunde vor dem Feind hochzog und alle Geschütze abfeuerte, trotzdem war es die letzte Lösung, darum rief Major Hondo: ,,Aye Sir! Kollisionskurs!’’
Die GENERAL HAMMOND beschleunigte, flog auf das feindliche Schiff zu und riss dann so knapp vor dem Schiff hoch, dass sich die Schilde berührten. Dann prallten alle Waffensysteme der HAMMOND auf den Schild, der nach kurzem, aber intensivem Feuer nachgab.
Der Mark 8 Torpedo, der dann durch kam, machte das Schiff handlungsunfähig.
,,McMahon, die Überlebenden in die Haftzellen beamen.’’
,,Erledigt!’’ ,kam es von McMahon. ,,Zerstören, Ebermann!’’ ,befahl O’Neill daraufhin.
Ein weiterer Mark 8 Torpedo zerstörte letztendlich das Aschenschiff.
Auf der Brücke brach Jubel aus und auch O’Neill entfuhr ein Grinsen. Seine ,,Kinder’’ hatten es doch gut gemacht, für den ersten Kampf. Dann fragte er:
,,Captain Rudo, wie sieht’s aus?’’
,,Einen Moment bitte. Berichte kommen gerade herein!’’ ,meinte der Captain, der die Kommunikation gerade wieder online gebracht hatte. ,,Krankenstation meldet 30 Verletzte! 11 davon schwer, aber die stellvertretende Chefärztin ist optimistisch, dass alle durchkommen. Antrieb ist unbeschädigt geblieben, Sensoren bei 69% und die Hüllenbrüche wurden bereits eingedämmt und werden repariert.’’
,,Sehr gut! Fürs erste Mal, war das Schiff nicht schlecht, finden sie nicht?’’, meinte John zufrieden.
,,Schon möglich, aber ich glaube, dass wir diese Übungen wirklich brauchen.’’ ,meinte Major Hondo.
,,Wie dem auch sei, soll ich jetzt Kurs auf Troja setzen?’’
,,Ja, machen sie das, aber noch nicht abfliegen!’’ ,stimmte John zu. ,,Mr. Rudo, Hyperfunknachricht an General O’Neill! Sagen sie, dass wir die Gefahr für unsere Frachter eliminiert haben und Gefangene gemacht haben. Wir übergeben sie dem Geheimdienst auf Troja.’’
,,Abgeschickt, Sir!’’ ,bestätigte der Captain.
,,Major, bringen sie uns hier weg!’’ ,meinte John gutgelaunt.
Nun nahm die GENERAL HAMMOND Fahrt auf und verschwand im Hyperraum. Zurück blieben nur die Trümmer des Aschenschiffs.
30 Stunden später ereichte die GENERAL HAMMOND die Troja Raumstation, die sich auf dem halben Weg zwischen Pegasus und der Milchstraße befand.
Troja bestand aus einer einen Kilometer langen Röhre, in der sich Lebenserhaltungsaggregate, künstliche Schwerkraftgeneratoren und Lagerräume befanden. In einem etwa 500 Meter durchmessenden Halbkreis, der an der Oberseite angebracht war, befanden sich Geschäfte, Andockschleusen, Quartiere und der Kontrollraum.
Unter den älteren Offizieren der Flotte, war Troja auch scherzhaft, als ,Deep Space Nine’’, bekannt.
Auf der Brücke hatte Colonel Marschall das Kommando übernommen, als Captain Rudo meldete:
,,Colonel, wir erhalten Andockgenehmigung an Luftschleuse IX!’’
,,Danke Captain! Sie haben es gehört Major, Dockmanöver!’’
,,Aye Sir, benutze Manövrierdüsen.’’ ,bestätigte Major Hondo. ,,Jetzt die Schleuse verriegeln lassen!’’
,,Hier Kommandostation! Luftschleuse ist verriegelt. Willkommen auf Troja.’’ ,dröhnte es aus den Lautsprechern.
,,Danke.’’ ,antwortete der Colonel und über Interkom zur Besatzung: ,,Hier ist der XO! Die Nachtschicht übernimmt nun die Kontrolle. Sie alle haben nun 4 Stunden Landurlaub. Ende der Durchsage!’’
Die Luftschleuse öffnete sich und die ersten Crewmitglieder begaben sich an Bord von Troja.
Unter ihnen befand sich auch General O’Neill. Zuletzt war er vor zwei Jahren auf der Station gewesen. Seitdem hatte sich nicht viel verändert. Die Kneipe ,,Space Blues’’ war so düster wie eh und je, die Sicherheit hatte genug zu tun und die Händler feilschten mit ihren Kunden.
Zielstrebig ging er zum Büro des Sicherheitschefs, dass direkt an das Promenadendeck anschloss.
,,Hallo Vidar!’’ ,begrüßte O’Neill seinen Freund, den Sicherheitschef der Station.
,,Ich grüße dich John!’’ ,antwortete Vidar. Vidar war ein Asgard der neuen Generation.
Da Asgard innerhalb von 14 Jahren auswuchsen, war er bereits seit 2 Jahren Sicherheitschef.
Anders als die Asgard wie Thor oder Kvasir, war Vidar nicht so steif, wie die ,,alte Generation’’.
,,Ich hätt ein paar Gefangene abzugeben, die du zwischenlagern musst, bis der Geheimdienst sie abholt.’’ ,sagte John.
,,Wie viele sind es denn?’’ ,fragte Vidar, während er ein Pad studierte.
,,So 30..... Vielleicht auch weniger.’’
,,Dafür hab ich noch Platz.... Deine Sicherheitsleute können sie in die Arrestzellen bringen.’’
,,Danke Vidar. Wollen wir einen trinken gehen, wenn ich beim Stationskommandanten war?’’ ,fragte John, schon halb bei der Tür.
,,Du weißt, dass wir Asgard Alkohol nur in Maßen vertragen! Beim letzten Mal bin ich in meiner eigenen Ausnüchterungszelle gelandet.’’ ,erinnerte Vidar ihn.
,,Sicher! Aber du musst zugeben, dass wir immer ne Menge Spaß hatten.’’
,,Na gut, in 20 Minuten im ,,Space Blues’’!’’ ,stimmte Vidar zu.
Dann verließ er das Büro und begab sich zum nächsten Antigravschacht, der zum Kommandodeck führte, wo sich auch das Büro des Kommandanten befand.
Das Kommandodeck ähnelte der Brücke, der X-311, jedoch befand sich an der Stelle des Stuhls des Kommandanten ein Kartentisch für stellare Operationen.
,,Entschuldigung, wo ist die Kommandantin?’’ ,fragte O’Neill einen Sergeant.
,,In ihrem Büro, Commodore!’’ ,kam die Antwort.
Das Büro des Kommandanten befand sich rechts neben der Zentrale und O’Neill trat ein.
,,Nabend, Colonel Manoli!’’ ,sagte O’Neill.
Die Kommandantin der Station, Colonel Erica Manoli, drehte sich ihrem Gast um.
,,General O’Neill! Willkommen an Bord. Vidar hat mir mitgeteilt, dass sie uns einige Gefangene verehrt haben.’’
,,Ja, das stimmt. Außerdem würd es mich freuen, wenn sie uns einige Techniker zur Verfügung stellen, um die Schäden an meinem Schiff zu reparieren.’’
Sie nickte und antwortete: ,,Ich schicke ihnen einen Trupp Techniker rüber. Brauchen sie sonst noch etwas, Commodore?’’
,,Nein, das war’s schon. Danke Colonel..... Ach ja, fast hät ich es vergessen! Haben sie meinen Chefarzt gesehen? Er sollte gleich nach dem Andocken an Bord kommen.’’
Sie setzte sich vor ihren Computer und fragte: ,,Wie heißt ihr Doktor?’’
,,Dr. Timothy Gaye.’’ ,antwortete John.
,,Ja, ich hab’s! Dr. Gaye wurde gestern wegen Trunkenheit und Erregung öffentlichen Ärgernisses in eine Zelle gebracht.’’
John schlug sich mit beiden Händen vor das Gesicht. Es wurde immer schlimmer.
Er hatte ein Schiff voller Anfänger, die zwar Experten auf ihren Gebieten sind, aber gerade mal einen Kampf hinter sich hatten und jetzt auch noch einen Chefarzt, der wegen Trunkenheit im Gefängnis sitzt.
,,Ich werde einem meiner Leute anweisen, ihn herauszuholen und auf die GENERAL HAMMOND bringen zu lassen.’’ ,antwortete er auf diese ernüchternde Auskunft.
,,Tun sie das! In den nächsten Jahren will ich ihn jedenfalls nicht mehr, auf der Station, sehen!’’
Dann verabschiedeten sich die beiden voneinander und John machte sich auf den Weg zum Promenadendeck.
Nachdem er den Antigravschacht verlassen hatte, wandte er sich nach rechts und betrat die Kneipe ,,Space Blues’’. An einem Tisch, in der hintersten Ecke, saß bereits Vidar.
John setzte sich und dann kam auch schon der Kellner und fragte:
,,Guten Abend, die Herren! Was darf ich ihnen bringen?’’
,,Einen Manhattan!’’ ,kam es von Vidar und: ,,Scotch!’’ ,von John.
Nachdem der Kellner gegangen war, sagte Vidar: ,,Ich habe grade mit dem Sicherheitsdienst gesprochen.
Sie können jetzt wohl doch erst in zwei Tagen hier sein. Ich soll die Aschen erst mal selbst verhören.... Als ob ich nicht genug zu tun hätte. Ich hab Informationen bekommen, dass einige Wraith Cha’Nim schmuggeln wollen.’’
,,Diese Verjüngungsdroge?’’ ,fragte John und erntete nur ein Nicken von Vidar. ,,Ja, in der Milchstraße kann man damit horrende Preise erzielen.’’
,,Tja, du hast dir diesen Job ausgesucht.’’ ,war John’s Antwort. In diesem Moment kam der Kellner mit den Getränken. ,,Danke.’’ ,antwortete Vidar flüchtig.
Danach tranken sie erst mal. Nach einer Weile fragte John: ,,Brauchst du vielleicht Hilfe beim Verhör?’’
,,Sicher! Wenn du ein paar Leute entbehren kannst.’’
,,Klar, immer! Ich schick dir morgen meinen XO und meine Taktischen Offizier.’’ ,meinte John bereitwillig.
,,Du selbst willst nicht?’’ ,fragte Vidar nun sichtlich erstaunt. ,,Sonst ärgerst du doch gerne die Gefangenen.’’
Als Antwort streckte sich John und meinte gähnend: ,,Ach, ich bin irgendwie müde. Seit 18 Stunden hab ich kein Bett mehr gesehen. Dann muss ich noch Logbucheinträge nachholen, die Crewliste zu Ende durchsehen...... Na ja, eben die typischen Aufgaben eines Kommandanten.’’
,,Ja, kann ich verstehen. Ich habe auch eine Doppelschicht hinter mir. Ich krieg einfach keine zusätzlichen Sicherheitskräfte. Geizige Sesselpupser!’’
Als er das hörte, prustete John erst mal in sein Glas. Dann leerte er es schnell in einem Zug.
,,Ich glaub, ich geh jetzt. Hab mir ein paar Staffeln Simpsons auf DVD von der Erde mitgebracht.’’
,,Du guckst die immer noch? Du müsstest inzwischen alle 30 Staffeln 10 mal gesehen haben.’’ ,meinte Vidar überrascht.
,,Erstens, ist das meine Lieblingsserie, zweitens hab ich alle Staffeln 20 mal gesehen und ich werde nicht aufhören! Na ja, Nacht!’’ ,meinte John, nachdem er aufgestanden war.
,,Gute Nacht John!’’
Daraufhin warf John dem Kellner eine Münze zu und wollte grade die Kneipe verlassen, als er mit einer Person zusammenprallte und zu Boden stürzte. Diese Person war Captain Kevin Rudo, Kommunikationsoffizier der GENERAL HAMMOND.
,,Verzeihung Sir!’’ ,entschuldigte er sich schnell und half seinem Vorgesetzten wieder auf die Beine.
,,Ich suche seit einer halben Stunde den Sicherheitschef.’’
John klopfte sich den imaginären Staub von seiner Uniform und meinte:
,,Schon gut, Rudo! Kann mal passieren. Den Sicherheitschef ist in der Bar! Und wenn sie Dr. Gaye aus dem Kittchen geholt haben, bringen sie ihn in mein Büro.’’
Der Captain nickte und salutierte noch einmal zum Abschied. Dann machte sich der General wieder auf zur Luftschleuse.
Nun machte er sich aber nicht auf, zu seinem Quartier, sondern zu seinem Büro, dass sich, ebenso wie der Konferenzraum, neben der Brücke befand. Als er sich hingesetzt hatte, bemerkte er eine Akte auf der die Nachricht stand: ,,Statusberichte bitte lesen und unterschreiben. Der XO.’’
Laut stöhnend sagte er zu sich selbst: ,,Können die denn gar nichts ohne mich? Muss ich hier alles alleine machen?’’
Da öffnete sich auch schon die Tür und Captain Rudo und Dr. Gaye traten ein.
,,Danke Captain, sie können gehen!’’, befahl der General.
Der Captain salutierte zackig und schloss hinter sich wieder das Schott, dann waren der General und der Arzt allein.
John stand auf, zeigte auf einen Stuhl und meinte: ,,Bitte, setzten sie sich doch.’’
Dr. Gaye nickte und nachdem er sich gesetzt hatte fragte er: ,,Sagen sie General, warum wollten sie mich sprechen?’’
,,Ganz einfach Doc! Sie waren auf einer Raumstation und sollten auf uns warten. Und was tun sie? Sie saufen sich das Hirn raus und landen in der Zelle! UND JETZT FRAGEN SIE MICH NOCH, WARUM ICH SIE SPRECHEN WILL?’’
Die letzten Worte hatte er geschrieen, doch Gaye antwortete unbeeindruckt: ,,Ganz ruhig, General ihr Blutdruck! Außerdem, was erwarten sie? Ich gehöre nicht zum militärischen Teil der Flotte und bin daher nicht, an die Regeln, des Militärs gebunden.’’
Langsam beruhigte sich John wieder und meinte ruhig: ,,Ich weiß, dass sie nicht dem Militärkodex unterstehen, aber ich erwarte von meiner Mannschaft Professionalität. Mein Gott, dies ist das Flaggschiff! Glauben sie etwa, ich bin normalerweise so streng? In meiner Akte steht, dass ich genau das Gegenteil dessen bin, was ich hier demonstriere.’’
,,Versteh ich, Sir! Wird schon nicht mehr passieren, ich versprech’s!’’ ,meinte der Arzt.
,,Na gut, dann können sie jetzt gehen!’’
Nachdem Dr. Gaye gegangen war, saß John noch eine Weile an seinem Schreibtisch und dachte nach.
Am nächsten Tag waren alle Schäden der GENERAL HAMMOND beseitigt.
Auf der Brücke hatte momentan Major Hondo das Kommando und ging mit Lieutenant Ebermann die Klarmeldungen durch.
,,Waffensysteme und Schilde funktionieren wieder.’’ ,meldete der Lieutenant.
,,Sehr gut! ,Ebenso die Kommunikation und die Sensoren. Der Maschinenraum hätte sich schon längst wegen dem Antrieb melden sollen.’’ ,meinte sie.
,,Ah, da ist Lieutenant Tick-Tack!’’ ,sagte Ebermann, als der stellvertretende Ingenieur Lieutenant Luca Boretto, wegen seiner Berufswahl und seiner Korrektheit ,,Tick-Tack’’ genannt, eintrat.
,;Hier ist der Bericht Major.’’ ,bemerkte der Italiener und übergab ihr ein Pad. ,,Wir hatten ein paar Probleme mit dem Hyperantrieb, aber wir arbeiten dran. Bis dahin kann ich ihnen 50% anbieten.’’
Major Hondo nickte. ,,Nun gut, aber arbeiten sie schnell! Wegtreten!’’
In dem Moment betraten Colonel Marschall und General O’Neill die Brücke.
,,Achtung an Deck!’’ ,kam es vom Colonel.
Dann setzte sich de General auf seinen Stuhl und sagte:
,,Hört mal her Leute! Es war vielleicht kein guter Anfang für unsere Zusammenarbeit, aber ich hoffe, es wird besser! Nun denn, Major Hondo?’’
,,Aye Sir! Andockklammern werden gelöst!’’
Die HAMMOND legte ab und beschleunigte, als sie weit genug von der Station entfernt waren.
,,Nun Major, bringen sie uns in den Hyperraum! Kurs: 3.694 zu 2.496, unser Ziel lautet: Andaria.’’
Vor der GENERAL HAMMOND öffnete sich ein Hyperraumfenster und das Schiff verschwand aus dem Normalraum. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 14.11.2007, 22:54 Titel: |
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Kapitel 3:
Diplomatie?
Das Schiff war nun seit 10 Minuten im Hyperraum. Auf der Brücke lief alles, wie üblich ab, als Lieutenant McMahon fragte: ,;Sir, mit ihrer Erlaubnis, würd ich gerne eine Frage stellen.’’
,,Tun sie das ruhig, Lieutenant.’’ ,antwortete der General.
,,Sir, Andaria ist ein Sternenhaufen, 13.884 Lichtjahre entfernt.’’
,,Bravo Lieutenant! In Kosmologie kriegen sie von mir ne 1+!’’ ,fiel im John ins Wort.
Da konnte sich keiner ein Lachen verkneifen, selbst John nicht.
,,Danke Sir! Jedenfalls, hat unsere Forschungsflotte dieses Gebiet durchforstet, aber keiner der Planeten war für menschliches Leben geeignet.’’, stellte der Lieutenant seine Frage zu Ende.
,,Und jetzt wollen sie wissen, warum wir da hin fliegen, oder?’’
,,Ja Sir!’’ ,war die schlichte Antwort von McMahon.
,,Dann klären sie ihn mal auf, Colonel!’’ ,meinte John zu seinem 1. Offizier. ,,Ja, General! Gestern Nacht haben Lieutenant Ebermann und ich, zusammen mit dem Sicherheitschef von Troja, die Aschen verhört und dabei herausgefunden, dass ihr Heimatplanet im Andaria Sternenhaufen liegt.’’ ,begann dieser.
,,Wie denn das? Einen hochtechnisierten Planeten hätten unsere Forschungsraumer doch entdecken müssen.’’ ,wand Captain Rudo ein.
,,Eben deshalb, werden wir uns dort umsehen. Der Colonel hat dem Flottenhauptquartier Bericht erstattet.’’ ,antwortete ihm John. ,,Es müsste eigentlich schon längst eine Antwort gekommen sein.’’
Wie aufs Stichwort meinte Captain Rudo: ,,Moment mal, da kommt sie grade rein! Soll ich sie auf den Hauptschirm schalten?’’
,,Tun sie das!’’ ,war die Antwort seines Vorgesetzten.
Auf dem großen Bildschirm erschien das Gesicht von General Mongo Beti, stellvertretende Flottenbefehlshabern. Der General war erstaunt, dass die Generalin sich persönlich um diese Angelegenheit kümmerte.
,,General O’Neill?’’ ,kam es von der kühlen und distanzierten Frau.
,,Ja Ma’am, was gibt es?’’ ,antwortete ihr der General.
,,Wir haben ihren Bericht empfangen. Gute Arbeit!’’
,,Danke Ma’am.’’
,,Sie werden auf ihrer Reise nach Andaria einen kleinen Umweg machen.’’ ,fuhr die Generalin fort.
,,Sie werden zwei Diplomaten abholen und mit ihnen den Aschen Planeten aussuchen.’’
,,Diplomaten?’’ ,fragte O’Neill. ,,Die Aschen haben unsere Schiffe angegriffen, dass ist ein kriegerischer Akt gegen ins!’’
,,Beruhigen sie sich General!’’ ,befahl die Generalin. ,,Wir wünschen friedlichen Kontakt. Beim letzten Mal brach der Irdisch-Zylonische Krieg aus. Diese Anordnung kommt direkt vom Präsidenten der UEA! Ich gebe jetzt die Koordinaten durch! Beti Ende!’’
Danach schloss sich der Kanal und Rudo meinte:
,,Hab se! Das Schiff ist die SFS CHARLES DARVIN. Registriernummer UEA-957. Gehört zur EX-304 Forschungsklasse.’’
,,Danke Captain.’’ ,antwortete O’Neill. ,,Major Hondo, setzten sie einen Kurs!’’
,,Erledigt General! Wir fangen die DARVIN in etwa 20 Minuten ab.
20 Minuten später öffnete sich das Hyperraumfenster und die GENERAL HAMMOND trat wieder in den Normalraum ein.
,,Kanal öffnen!’’ ,befahl der General.
,,Offen!’’ ,bestätigte Captain Rudo dies.
,,Hier ist General O’Neill, SFS GENERAL HAMMOND! Wir sind hier, um die Diplomaten zu übernehmen.’’
,,Verstanden! Wir beamen jetzt!’’ ,kam die Bestätigung.
Schon im nächsten Moment erscheinen die beiden Diplomaten auf der Brücke.
Nun sah der General sehr erstaunt aus, als er fragte: ,,Daniel?’’
Der eine der Diplomaten war sein alter Freund Daniel Jackson, inzwischen doch schon in die Jahre gekommen.
Dieser antwortete:
,,Äh, Hi John! Lange nicht mehr gesehen.’’
,,Ja, kann man laut sagen. Hab immer gedacht, du wärst Archäologe und nicht Diplomat. Würdest du uns jetzt deine Begleiterin vorstellen?’’ ,fragte O’Neill.
,,Ja, sicher!’’ ,meinte Daniel, nun etwas sicherer. ,,Caroline Madison, Jonathan O’Neill. Jonathan O’Neill, Caroline Madison.’’ ,stellte Daniel die beiden einander vor.
,,Sehr erfreut.’’ ,meinte John lächelnd. ,,Daniel, hast du was dagegen, wenn wir jetzt fliegen?’’
,,Nein, nein, fliegt ruhig los.’’ ,antwortete dieser.
,,Sehr gut! Major, alten Kurs wieder aufnehmen!’’ ,befahl John.
Die GENERAL HAMMOND wendete und flog wieder in den Hyperraum und setzte damit ihre Reise fort.
,,Ankunft in 6 Stunden,General!’’ ,informierte Major Hondo ihren Kommandanten.
,,Danke! Lieutenant McMahon, zeigen sie den beiden jetzt ihre Quartiere.’’
McMahon, nicht gerade darüber begeistert, dass er jetzt den ,,Boy’’ spielen musste, antwortete:
,,Jawohl Sir! Folgen sie mir bitte!’’
,,Gut Boy, zeigen sie ihnen noch die Lobby und den Souvenirladen!’’ ,bemerkte Captain Rudo.
,,Sehr witzig, Cap! Kommen sie nun, bitte.’’ ,antwortete der Lieutenant mit einem ironischen Grinsen.
Nachdem der Lieutenant, Daniel und Miss Madison gegangen waren, meinte John:
,,So, dass war genug Spaß für heute! Colonel, ich löse sie in drei Stunden ab. Sie haben die Brücke!’’
,,Aye Sir!’’ ,antwortete dieser und übernahm die Brücke.
Sechs Stunden später öffnete sich das Hyperraumfenster und vor der GENERAL HAMMOND erstreckte sich der Andaria Sternenhaufen. Hier standen die Sonnen 10 mal dichter beieinander, als sonst wo in der Galaxis und besaß einen Durchmesser von 230 Lichtjahren.
Bereits vor 10 Jahren waren die Forschungsraumschiffe der Erde hier unterwegs gewesen, hatten aber nur unterentwickeltes Leben vorgefunden. Sollte sich hier wirklich der Aschenplanet befinden, musste er gut getarnt sein.
,,Volle Sensorabtastung, Mister McMahon!’’ ,befahl Colonel Marschall. ,,Captain Rudo, bestellen sie den General bitte auf die Brücke. Am Besten auch Professor Jackson und seine Kollegin.’’
,,Abtastung komplett, Sir!’’ ,meldete McMahon den ausgeführten Befehl.
,,Gut! Captain, was ist mit dem Commodore?’’ ,fragte der Colonel.
,,Ist schon da, Marschall!’’ ,sagte der General, der gerade die Brücke betrat. ,,McMahon, sagen sie mal, was hat ihre Sensorabtastung ergeben?’’
,,Etwa 70 Sonnensysteme. Der Standardabstand der Systeme zueinander beträgt 4,58 Lichtjahre. Die Abtastung entspricht den im Computer gespeicherten Daten.’’ ,berichtete der Sensoroffizier.
Der Commodore begab sich zur nächsten Konsole und fragte: ,,Sagen sie Lieutenant, wenn wir annehmen, dass das Aschensystem sich in diesem Sternenhaufen befindet, wo genau könnte es sein?’’
,,Vielleicht im A-45 System. Aber Moment mal.....’’ ,meinte der Lieutenant und fasste sich an den Kopf.
,,General, mir fällt da grad was ein!’’
,,Was ist denn, McMahon?’’
,,Mir fällt gerade auf, dass die Masse des Sternenhaufens zu gering ist. Andaria müsste ebenso groß sein, wie Beta-Albirejo, nur das ist es nicht. Die Masse eines Systems fehlt!’’ ,äußerte der Lieutenant seine Vermutungen.
,,Ein Tarngenerator?’’ ,fragte Ebermann. ,,Wäre das nicht die einzige Erklärung?’’
,,Möglich, aber ich bin mir da nicht sicher, wir müssten hinfliegen. Sir?’’ ,wandte er sich an John.
,,Taktischer Alarm! Schilde hochfahren, Waffen auf Stand By, wir wollen nicht aggressiv aussehen! Major, Kurs setzten und beschleunigen!’’ ,antwortete der General so auf McMahons Frage.
,,Sind auf Kurs! In 5 Minuten sind wir schon da, dass ist das Gute an diesen Sternenhaufen, geringe Reichweiten.’’ ,berichtete Major Hondo.
,,Alle Mann sind auf Position und alle Decks melden Bereitschaft!’’ ,kam es von Ebermann. ,,Der CAG meldet, dass alle Jäger ausschleusbereit sind!’’
In dem Moment kam Daniel Jackson auf die Brücke.
,,John, willst du wirklich mit der Tür ins Haus fallen?’’ ,fragte er.
,,Nein, mit dem Raumschiff! Ich will nur vorbereitet sein. Auch wenn das Flottenkommando der Meinung ist, dass wir diplomatische Beziehungen aufnehmen müssen, will ich da nicht mit heruntergelassenen Hosen auftauchen.’’ ,antwortete John seinem Freund.
,,John ich-’’
,,Daniel, Mund halten und hinsetzen!’’ ,unterbrach John ihn.
Die Diskussion wurde von Major Hondo unterbrochen.
,;Wir verlassen den Hyperraum! Charlie, sind sie sicher, dass hier das Aschensystem ist?’’ ,fragte sie Lieutenant McMahon.
,,Ja, Major! Wenn sie jetzt einfach noch ein paar Millionen Kilometer geradeaus fliegen würden, wäre ich ihnen dankbar!’’
Die HAMMOND flog noch einige Minuten mit Sublichtantrieb geradeaus, als es passierte.
Die GENERAL HAMMOND Stoß auf die Barriere des Aschensystems.
,,Meldung!’’ ,rief John seinen Untergebenen zu.
,,Das ist eine Art Barriere! Anscheinend muss das so ruckeln, wohl der Übergang zwischen Normalraum und dieser... Subraumbarriere, als ob das ganze System im Hyperraum eingelagert wäre, mit normalen Sensoren nicht aufspürbar. Also ein perfektes Versteck.’’ ,rief McMahon zurück.
Schon im nächsten Moment war alles vorbei. Die GENERAL HAMMOND trat in das Aschensystem ein.
Dieses hatte 13 Planeten, die einen roten Fixstern umkreisten.
,,General, wir werden gerufen! Der Ruf kommt direkt von 4. Planeten, anscheinend ist es der Hauptplanet!’’ ,berichtete Captain Rudo.
,,Durchschalten!’’ ,war die Antwort von O’Neill.
,,Kanal offen, Sir!’’ ,bestätigte Rudo.
,,Hier ist Brigadier General Jonathan......’’ ,begann er, wurde aber unterbrochen, als Daniel begann:
,,Hier ist Professor Daniel Jackson, Botschafter der United Earth Alliance!’’
Der Hauptbildschirm aktivierte sich und eine Frau in einer grauen Uniformähnlichen Kleidung erschien.
,,Ich bin Wanjaara von der Aschen - Konföderation! Ihr seid verhaftet, wegen Angriff auf die Aschen!’’
,,Moment mal!’’ , jetzt griff John O’Neill ein. ,,Unsere Schiffe wurden von euch angegriffen! Wenn überhaupt, seid ihr angeklagt!’’
,,Halt den Mund, John! Hier ist Diplomatie gefragt. Also Wanjaara, wessen sind wir angeklagt?’’ ,schritt Daniel erneut ein.
,,Die Menschheit ist angeklagt, des Massenmordes auf der ursprünglichen Aschenheimatwelt.’’ ,antwortete Wanjaara wütend.
,,Entschuldigung, aber das ist unser Stichwort! Wie sollen wir denn diesen ,,Massenmord’’ ausgeführt haben.’’ ,fragte John auf seine typische Art.
,,Vor 26 Jahren wurden uns von den Menschen Stargate Adressen geliefert! Durch die erste, wurde unser Heimatplanet mit einem Schwarzen Loch verbunden und zerstört! Damals überlebten nur 7.590.000 von über vier Milliarden!’’ ,antwortete Wanjaara, nun immer wütender.
,,Rudo, Stummschaltung!’’ ,befahl John. Rudo nickte nur und John sagte:
,,Daniel, das waren wir! Also, SG-1! Wir haben denen Adressen geliefert, die nur in die Scheiße führten!’’
,,Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass mal wieder wir den Schlamassel ausgelöst haben.’’
John nickte nur und sagte dann: ,,Rudo, Kanal wieder öffnen!’’
Der antwortete nur: ,,Offen Sir!’’
,,Wir wissen, warum dass passiert ist und es tut uns Leid, aber.... Ihr habt angefangen! Ihr wolltet die Erde übernehmen! Wir haben dazu nichts mehr zu sagen!’’
Nun bekam Wanjaara einen wirklich roten Kopf.
,,Dann werden wir euch vernichten!’’
Der Bildschirm wurde dunkel und John meinte: ,,Operation gelungen! Verhandlungen gescheitert! Alle Waffensysteme laden, Schildgeneratoren auf Maximum, Torpedos laden! Alle Mann auf ihre Stationen!’’
Erneut zeigte sich die erstaunliche Präzision und Professionalität dieser zwar noch jungen Crew.
Diesmal brauchten sie sogar nur 20 Sekunden zur Einsatzbereitschaft, da ja vorher schon erhöhte Alarmbereitschaft bestand.
,,Alle Mann auf ihren Posten, alle vier Abschussrampen geladen und die Disruptoren sind auf Maximum!’’ ,meldete Lieutenant Ebermann.
,,Kontakt! 17 Schiffe nähern sich aus dem Orbit von Planet Nummer 4! Fünf von ihnen gehören der Klasse an, die wir schon kennen, 12 sind kleinere Einheiten!’’ ,kam es von Rudo.
,,Major, machen sie eine Wende!’’ ,befahl John, der sich inzwischen in seinem Kommandantenstuhl niedergelassen hatte. ,,Dann die Bug-Disruptoren und die Torpedos abfeuern! Wenn ich das Zeichen gebe, schleusen sie die Jäger aus!’’
In einer scharfen Kurve wendete das Schiff und flog direkt auf die kleineren Aschenschiffe zu.
Dann schossen die Energiefeuer aus den Kanonen, danach kamen die Torpedos. Das erste der Schiffe konnte dieser Energieentladung nicht standhalten und explodierte.
,,Jetzt die Jäger ausschleusen!’’ ,befahl John. ,,Feuer auf das nächste Schiff konzentrieren.’’
Als Major Hondo das Schiff hochzog, wurden alle 48 Jäger ausgeschleust. Colonel Uwarow ließ die Blau und Gold-Geschwader, auf die großen Einheiten los, um diese eine Weile zu beschäftigen.
,,HAMMOND, Leader an Brücke! Wir beschäftigen die Kreuzer, kümmert ihr euch weiterhin um die Kleinen! Dawei, Dawei!’’ ,rief Tatjana über Helmfunk.
Die Jäger flogen in unregelmäßigen Abständen um die schweren Einheiten, schossen aus ihren Disruptoren und feuerten ihre Raketen ab, ändern konnten sie nichts.
Auf der GENERAL HAMMOND sah es auch nicht besonders gut aus. Von den 12 kleinen Kreuzern waren bereits fünf vernichtet, aber nun griffen die restlichen sieben gemeinsam an.
,,Bericht!’’ ,rief John. Diese Kämpfe zerrten an seinen Nerven.
,,Schildgenerator 1 auf 3%! Hecktorpedorampe 1 ausgefallen! Backbordantrieb runter auf 30%! Dr. Jagaat fliegt bald der Maschinenraum um die Ohren!’’ ,kam es von Ebermann.
,,Ausweichmanöver Gamma III! Dann die Hecktorpedos und Waffen!’’ ,war die Antwort von O’Neill.
In dem gleichen Moment schossen alle sieben Schiffe ihre Energieblitze auf die HAMMOND ab.
Das Schiff tauchte gerade noch ab und die Blitze verfehlten es. Während des Abtauchens wendete die HAMMOND und zeigte den feindlichen Schiffen das Heck zu.
,,Torpedos abfeuern! Alle Heckgeschütze abfeuern!’’ ,befahl John.
Wieder ging ein feindliches Schiff in Flammen auf, aber nun griffen langsam die großen Einheiten ein.
Colonel Uwarow tat ihr Möglichstes, um die Kreuzer etwas länger zu beschäftigen, aber dass gelang nur noch mäßig. Doch dann.......
,,General, da tauchen neue Einheiten auf den Sensoren auf!’’ ,rief Rudo.
,,Noch mehr Feinde?’’ ,kam es von Colonel Marschall.
,,Negativ!’’ ,diesmal klang seine Stimme freudig. ,,Es ist das dritte Kampfkreuzer Geschwader unter Brigadier General Pressman! Die sind unserem Transponder gefolgt!’’
15 moderne Einheiten der BC-304 Klasse griffen, im richtigen Moment, in den Kampf ein.
Dieser Übermacht waren die Aschen nicht gewachsen. Die ersten fünf 304er schützten die GENERAL HAMMOND, während die anderen 10 Einheiten die kleinen Kreuzer angriffen.
Schon nach wenigen Sekunden explodierten drei der kleineren Einheiten. Die restlichen drei versuchten zu fliehen, hatten aber keine Chance gegen die Flotte.
Knapp fünf Minuten waren alle kleinen Kreuzer zerstört und die größeren Einheiten waren Kampfunfähig geschossen.
,,Rudo, geben sie mir den General!’’ ,befahl O’Neill.
Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von General Pressman, ehemaliger Steuermann der POSEIDON. ,,Jonathan, wie geht es ihnen?’’
,,Wären sie nicht aufgetaucht, nicht so gut.’’ ,antwortete John. ,,Bewachen sie, mit ihren Schiffen, die feindlichen Einheiten. Ich werde den Aschen jetzt ein Ultimatum stellen. O’Neill Ende!’’
Als der Bildschirm verblasst war, sagte John zu Captain Rudo: ,,Rudo, als erstes werden sie die Jäger wieder an Bord holen und dann rufen sie noch mal diese Wanjaara.’’
,,Jäger kommen zurück! Wir haben sechs 307 verloren, außerdem waren drei von innen kurz vor der Vernichtung. Die Jäger müssen ausgetauscht werden, sie können gerade noch selbstständig landen.’’ ,berichtete der Captain. ,,Ich rufe jetzt Wanjaara.’’
Auf dem Bildschirm erschien erneut das Gesicht von Wanjaara. Noch nie hatte John jemanden gesehen, der wütender aussah. Er begann: ,,Wanjaara, ergeben sie sich! Ihre Streitkräfte sind entweder vernichtet oder werden von uns geentert! Sie sind chancenlos!’’
Zähneknirschend antwortete sie: ,,Wir ergeben uns!’’
,,Ein weiser Entschluss! Als erstes, werden sie ihr System enttarnen. Die Flotte wird hier bleiben und ihr System entmilitarisieren! Ihnen wird gestattet, unbewaffnete Handelsraumschiffe zu führen. Sollten wir bei unseren Inspektionen noch mal Waffen finden, wird das Konsequenzen tragen! Verstanden?’’
,,Verstanden!’’ ,antwortete Wanjaara, die nun endgültig realisierte, dass sie verspielt hatte.
Die GENERAL HAMMOND blieb noch zwei Tage in dem System, um bei den Abrüstarbeiten zu helfen.
Inzwischen war das System enttarnt worden und die 7. Flotte war angekommen, um anstelle der 3. Flotte, dass System und die Aschen im Auge zu behalten.
Auf der HAMMOND waren siebenzehn Besatzungsmitglieder gefallen. Fünf von ihnen waren bei Dekompression ins All geblasen worden. Die anderen waren in den zerstörten F-307 gewesen.
Nun am zweiten Tag, würden sie abreisen.
,,Major, Kurs setzten auf 3.128 zu 1.967!’’ ,befahl John.
,,Aye Sir, wir verlassen dass System!’’ ,bestätigte Major Hondo den Befehl.
,,So Daniel, jetzt bringen wir dich und deine Kollegin erst mal wieder auf die CHARLES DARVIN.’’ ,meinte John zu seinem Freund Daniel.
,,Gut, was macht ihr danach?’’ ,fragte dieser zurück.
,,Wahrscheinlich erst mal wieder nach Luna 1 und Reparaturen und Verbesserungen durchführen.’’ ,antwortete John ihm.
In dem Moment öffnete das Schiff ein Hyperraumfenster und trat in den Hyperraum ein.
Das Rondeveau mit der CHARLES DARVIN würde in zwei Stunden stattfinden.
Doch eine Stunde nach dem Abflug komplizierte sich die Lage.
,,Sir, ich empfange einen Notruf von der CHARLES DARVIN! Sie werden angegriffen!’’ ,rief Captain Rudo.
,,Aschen?’’ ,fragte John. Doch Rudo antwortete: ,,Nein Sir, unbekannt!’’
,,Major, können wir noch schneller fliegen?’’ ,war John’s Reaktion auf diese Antwort.
,,Ich kann noch etwas schneller fliegen, aber die Schäden von unserem Kampf sind noch immer nicht repariert. 5 % mehr, mehr nicht!’’
,,Dann beschleunigen sie! Taktischer Alarm!’’ ,befahl John und meinte zu Marschall: ,,Wir brauchen bald keine Alarmübungen mehr, wenn wir dreimal die Woche angegriffen werden.’’
50 Minuten später trat die GENERAL HAMMOND aus dem Hyperraum aus.
Das Schiff, dass vor der CHARLES DARVIN schwebte, hatte das Aussehen einer Kugel von 170 Metern Durchmesser, die von einem Pfeil mittig durchstochen war. Dieser Pfeil hatte noch mal eine Länge von 350 Metern.
,,Kanal öffnen!’’ ,befahl John. ,,Hier ist General Jonathohn O’Neill, SFS GENERAL HAMMOND, Flaggschiff der Space Force! Brechen sie ihren Angriff ab, oder sie werden die Konsequenzen tragen!’’
Erst blieb es still, doch dann erschien auf dem Bildschirm das Gesicht, des Verräters an seinem eigenen Volk. Gaius Baltar.
,,Hier ist Gaius Baltar! Repräsentant der Zylonen Konföderation! Wir sind wieder da!’’ |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 18.11.2007, 13:11 Titel: |
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Kapitel 4:
A Call to Arms
Alle starten sie, wie gebannt, auf den großen Bildschirm. Es war wirklich Gaius Baltar, wenn auch 16 Jahre älter und schonleicht angegraut.
Baltar fuhr nach dieser Pause fort: ,,Ja, nach 16 Jahren des Exils in Centaurus-A, sind wir zurückgekehrt! Nun, wollen wir uns an euch rächen!’’
John atmete er erst einmal tief durch, dann antwortete er: ,,Wenn ihr euch rächen wollt, dann stellt euch das nicht so einfach vor! Auch wir hatten 16 Jahre zur Verfügung, um uns vorzubereiten! Unsere Flotte ist stärker denn je!’’
,,Und wenn schon!’’ ,meinte Baltar arrogant. ,,Wir kennen eure Taktiken, eure Technologie, alles von euch!’’
Daraufhin deaktivierte er die Verbindung.
,,Sir, die Zylonen öffnen ein Hyperraumfenster!’’ ,berichtete Lieutenant McMahon. ,,Erst große Sprüche klopfen, dann verschwinden!’’
,,Nein, das war schon schlau. Der Größe nach zu Urteilen, war dieses Schiff das Equivalent einer 304.
Die DARVIN ist unbewaffnet und daher keine Gefahr gewesen. Das war anscheinend nur ein Aufklärungsflug.’’ ,meinte John. ,,Marschall?’’
Sein erster Offizier schreckte aus seinen Überlegungen hoch. ,,Ja Sir?’’
,,Was meinen sie?’’
,,Ich glaube, sie haben Recht. Baltar hat geblufft. Wenn sie wirklich gewusst hätten, was in der Milchstraße los ist, hätten sie eine ganze Armada in die Galaxie entsannt.’’, meinte der Colonel.
,,Dann ist ja alles klar! Rudo, setzten sie einen Hyperfunkspruch zum Flottenkommando ab, indem steht, was uns passiert ist. Dann Rücksturz zur Erde!’’
Diesmal sah ihn sein Deutscher Waffenoffizier Ebermann an und er antwortete auf die stumme Frage:
,,Was haben sie? Den Spruch wollte ich schon immer mal loslassen!’’
Danach meinte Daniel: ,,Sollten wir nicht die DARVIN kontaktieren? Sie brauchen vielleicht Hilfe.’’
,,Rudo!’’ ,gab John die Frage weiter.
,,Sie eminen sie schaffen es allein nach Hause.’’ ,meinte Captain Rudo. ,,Die DARVIN meldet den Ausfall der Schilde und des Hyperantriebs. Sie kriegen das alleine hin!’’
,,Gut, Major Hondo, setzten sie Kurs auf die Erde!’’ ,befahl John. ,,Colonel, sie haben die Brücke.’’
Seit nun 25 Stunden waren sie unterwegs. John konnte nicht schlafen und saß nun in der Offiziersmesse und trank ein Glas aus seinem Privatvorrat. Er hätte noch länger dort einsam gesessen, wäre nicht plötzlich Tatjana Uwarow hereingekommen.
,,Darf ich?’’ ,fragte sie und deutete auf den Stuhl neben John. Dieser nickte nur und holte ein zweites Glas hervor, worin er ihr Whiskey einschüttete.
,,Ich dachte Alkohol sei auf Raumschiffen verboten.’’ ,meinte Tatjana verwundert.
,,Privileg des Captains!’’ ,war Johns Antwort. ,,Für offizielle Dinner, ist so was immer von Vorteil.’’
Tatjana nippte an ihrem Glas und sagte dann: ,,Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die Zylonen zurück sind.....’’
,,Ich auch nicht, ich auch nicht. Sehen wir es so: Wir hatten 16 Jahre, um uns vorzubereiten. Die Flottenstärke beträgt 580 Einheiten. Die Landungsboote der Marines nicht mitgezählt.''
,,Aber du hast doch selbst gesagt, dass die Meisten der Offiziere in der Flotte nur einige Grenzkonflikte und Scharmützel mit den Lucianern und anderen Kleingaunern verwickelt waren.’’ ,schränkte Tatjana ein.
,,Aber die Kommandanten, Oberbefehlshaber und Flaggoffiziere sind zu über 80% Veteranen.
Außerdem ist die Ausbildung der Mannschaften wesentlich gewissenhafter und langwieriger, als noch vor 16 Jahren. Wir werden schon einen guten Kampf abliefern.’’
In dem Moment kam über Interkom: ,,General O’Neill, kommen sie bitte auf die Brücke! Wir erreichen das Sol-System!’’
John stand auf und fragte: ,,Kommst du mit?’’
Tatjana nickte und beide begaben sich zur Brücke.
Im irdischen Sonnensystem wimmelte es von Schiffen. Fregatten der 308-Klasse, 304-Klasse und Zerstörer der 305-Klasse. Sie alle waren zurückgerufen worden.
Auf Höhe der Mondbahn kam die GENERAL HAMMOND aus dem Hyperraum.
,,General, General O’Neill wünscht sie zu sprechen!’’ ,meldete der junge Privat an der Komm-Station.
,,Auf den Bildschirm, Privat!’’
Sekundenbruchteile später erschien Jack O’Neills Gesicht. Seine Stirn war voller Sorgenfalten und um seinen Augen waren tiefe Ringe
,,Willkommen zu Hause! Ich wünschte, es wäre unter besseren Umständen.’’ ,begrüßte Jack seinen Klon.
,,Beam dich zu mir nach New York!’’
..Ja, verstanden!’’ ,bestätigte John. Er drehte sich zu McMahon um und sagte:
,,Beamen sie mich direkt zu General O’Neills Koordinaten!’’
Daraufhin verschwand John und tauchte im selben Augenblick in General O’Neills Büro in New York City, Hauptstadt der Erde, auf.
,,John, setz dich! Wir haben zu reden!’’ ,begrüßte der General John.
,,Was soll diese Flottenansammlung?’’ ,fragte John.
,,Keine Lust auf ein bisschen Small Talk? Wie geht’s deiner Crew, schon mit dem Schiff vertraut?’’
``Is ja gut, is ja gut! Der Crew geht’s gut, im Schiff find ich mich schon im Schlaf zurecht! Also, was sollen diese Schiffe?’’ ,meinte John genervt.
,,Wir wollen uns vor einem Präventivschlag schützen. Unsere Flottenverbände haben sich in jedes unserer Systeme zurückgezogen und beschützen die Planeten. Asgard und Wraith haben bereits ihre Unterstützung zugesichert. In unseren Schiffswerften auf Luna I und II sind die Produktionen von Schiffen und Jägern wieder angelaufen. In sechs Wochen schon, haben wir 18 brandneue B-311er.’’ ,beantwortete Jack endlich Johns Frage. ,,Jetzt zufrieden?’’
,Ja ja! Also, warum sollte ich mich herbeamen?’’ ,fragte John, der sich nun endlich in dem Sessel vor Jacks riesigem Schreibtisch mit den vielen Geräten niedergelassen hatte.
,,Also....’’ ,begann Jack. ,,Ich hab einen neuen Job für dich!’’
,,Und der wäre?’’ ,bohrte John nach.
,,Der Vorstoß nach Centaurus A! Wir schicken eine kleine Flotte aus drei Schiffen, der GENERAL HAMMOND, der GALACTICA und der GEORGE WASHINGTON!’’ ,erklärte Jack knapp.
,,Die Washington........’’ ,versuchte John sich zu erinnern. ,,Sollte so nicht unser Schwesterschiff heißen?’’
Jack nickte und antwortete: ,,Korrekt! Sie hat die neusten Verbesserung, die Sam mit ihrer Forschungsabteilung entwickelt hat. Zum Beispiel ein zweites ZPM, die Verstärkung der Schiffsaußenhaut um 7% und wohl das Allerbeste.... Eine KI!’’
,,Eine KI!?’’ Diesmal war John wirklich überrascht. Die Entwicklung einer KI lief schon seit über 10 Jahren und hatte noch nichts gebracht.
,,Ich dachte, Sam versucht seit 10 Jahren eine zu entwickeln und jetzt hat sie das Problem in 2 Wochen gelöst?’’
,,Wenn du mich so fragst..... Ja!’’ ,antwortete Jack vergnügt.
Da entwich John endlich ein überraschtes Pfeifen.
,,Also hat sie es endlich geschafft, dass die KI mit der Crew interagieren kann?’’
..Ja, die Vernetzung der KI mit den Schiffssensoren und dem Ganzen Zeug.....’’ ,meinte Jack, der immer noch mit der Wissenschaft auf dem Kriegsfuß stand. Ein Wiederspruch für den General of the Space Force.
,,Na ja, wie dem auch sei.’’ ,wechselte Jack schnell das Thema. Er drückte auf einen Knopf auf seinem Schreibtisch. ,,Lieutenant, funken sie die HAMMOND an! Sie sollen auf Luna I landen. General Runge weiß Bescheid.’’
,,Verstanden Sir!’’ , kam es aus der Gegensprechanlage.
Dann meinte er zu John: ,,Wir rüsten die HAMMOND auf. Sie kriegt dieselben Spezifikationen, wie die GEORGE WASHINGTON.’’
,,Okay, dann beam ich mich jetzt auf die HAMMOND.’’
Die beiden standen auf und gaben sich die Hand.
,,Die Umbauarbeiten werden etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Deine ganze Crew hat solange Landurlaub. Komm doch morgen zum Essen. Sam und die Kinder werden sich freuen, dich wiederzusehen.’’
,,Mach ich doch gerne. Ich steh um 6 an eurer Haustür.''
Danach beamte John wieder auf die GENERAL HAMMOND.
,,Was gab’s?’’ ,fragte Tatjana.
,,Das übliche. Haben wir schon zum Landeanflug angesetzt?’’ ,meinte John.
,,Ja, wir landen auf ,,Normandie’’. Übrigens, die GALACTICA ist gerade aus dem Hyperraum gekommen und wird auch auf Luna I landen. Da ist doch was im Busch.....’’
Tatjana wusste noch nicht, wie Recht sie hatte.
Schon setzte die GENERAL HAMMOND zur Landung an. Kaum waren die Antigravfelder aktiviert, fuhren die automatischen Roboterarme heran und begannen mit dem Umbau.
Seitdem die HAMMOND nun in der Werft lag, waren 18 Stunden vergangen. Die Meisten aus der Crew waren bereits auf der Erde und auf der GENERAL HAMMOND befanden sich nur noch eine Handvoll Techniker und einige Führungsoffiziere.
,,Wo machen sie denn Urlaub?’’ ,fragte Captain Rudo seine Kollegin Major Hondo auf dem Weg zur Luftschleuse.
,,Ich fahr nach Japan, in das Haus meiner Eltern. Und sie?’’
,,Ich bleib hier auf dem Mond. Mein Bruder besitzt auf Luna Port ein Restaurant.’’ ,meinte Captain Rudo.
Dann standen die beiden vor der Luftschleuse. Sie war verriegelt.
,,Was soll denn das?’’ ,fragte Major Hondo wütend. ,,Captain, können sie die Schleuse nicht öffnen?’’
,,Nein Ma’am, das geht nur von der Brücke aus.’’ ,antwortete Rudo.
Im nächsten Moment öffnete sich, wie aus Zauberhand, die Luftschleuse.
,,Was war denn das?’’ ,fragte Major Hondo verwirrt.
,,Auf der Brücke muss einer die Schleuse entriegelt haben.....’’ ,überlegte der Captain.
Daraufhin durchschritten die Beiden das Schott und bemerkten nicht die verschwommene Gestalt, die sich im Gang hinter ihnen befand. Dann verschwand diese im Nichts.
Um Punkt 6 Uhr Abend, am 16. Februar 2011, klingelte es an der Tür der O’Neills.
,,Hi Sam!’’ ,begrüßte John Sam.
Samantha O’Neill, gerade 53 Jahre alt geworden, lächelte und umarmte John.
Schon vor Jahren war sie aus dem Militär ausgeschieden, leitete aber weiterhin die Space Force Forschungszentren. ,,Hallo John, komm doch rein!’’
Kaum hatte sich die Tür hinter John geschlossen, kamen John schon zwei Kinder entgegen.
Er umarmte die beiden O’Neill Kinder, Amy und Jacob. Amy war die ältere der Beiden und 13 Jahre alt.
Sie kam zweifelsohne nach ihrem Vater. Sie nahm kein Blatt vor den Mund, hatte denselben beißenden Humor, wie ihr Vater und konnte nichts mit Wissenschaft anfangen.
Ihr kleiner Bruder Jacob, 10 Jahre alt, kam nach seiner Mutter. In der Schule war er Klassenbester, wobei er bereits zwei Klassen übersprungen hatte.
,,Hallo Kinder!’’ ,begrüßte John die Beiden und fragte Sam: ,,Sag mal, wo ist Jack?’’
,,Oben, in seinem Arbeitszimmer. Er meinte, er wollte noch was mit dem Kongress besprechen, wegen Steuergeldern, die für den Schiffsbau ausgegeben werden sollen. Und auch irgendwas wegen dem Abzug der Streitkräfte.
In dem Moment kam Jack O’Neill die Treppe herunter.
,,Scheiß Kerle! Sesselpupser! Arschgeigen! Erst wollen sie neue Schiffe zum Schutz unserer Planeten, dann sind sie zu knauserig, ein paar Milliarden auszugeben!’’
Beruhige dich! Du wolltest dich zu Hause nicht mehr über die Regierung aufregen!’’ ,meinte Sam.
Jack nickte nur und gab seiner Frau einen Kuss.
,,Schön, dass du da bist!’’ ,begrüßte er John. ,,Und nun komm, wir wollen essen.’’
Gleichzeitig passierte auf der GENERAL HAMMOND etwas, dass wohl niemand erwartet hatte und je erwarten würde.
Auf der Brücke stand Colonel Marschall bei Luna I -Cheftechniker Alexej Vaslow.
,,Die KI ist nun zu 100% aufgebaut. Alles bisher, war nur ein Bruchteil ihrer Leistung.’’ ,meinte Vaslow.
,,Was ist so besonders an der KI?’’ ,fragte der Colonel, der immerhin einen Abschluss in Computertechnik besaß.
,,Die KI hat ein eigenes Bewusstsein. Sie kann auf alle Systeme Zugriff nehmen und soll so der Crew die Arbeit erleichtern.’’ ,antwortete Vaslow, in der Art eines Verkäufers, der einem ein neues Auto verkaufen wollte. ,,Die KI bekommt übrigens auch die Möglichkeit, sich ihr Erscheinungsbild selbst auszusuchen.’’
Dann aktivierte er die KI.
Colonel Marschall konnte seinen Augen nicht trauen, wessen Erscheinungsbild die KI angenommen hatte. Er kannte ihn aus seiner Kindheit.
,,Das ist doch....’’
Wieder auf der Erde:
Die Familie O’Neill war mit dem Essen fertig und Sam, Jack und John saßen noch eine Weile im Wohnzimmer beisammen.
,,Also, da kam dieser dämliche Asche und meinte: ,,Wir werden euch unterwerfen!’’ und ich dann: ,,Hör mal Kumpel, den Spruch hör ich 3 mal im Jahr!’’ ,erzählte John.
,,Stimmt ja auch.’’ ,meinte Sam. ,,Das hat doch jeder Goa’ Uld losgelassen.’’
,,Mal ein anderes Thema.’’ ,warf John ein. ,,Was ist eigentlich aus unseren Puddel Jumpern geworden und der Drohnenproduktion geworden? Sowas könnte ich auf der HAMMOND gebrauchen.’’
,,Ganz einfach.’’ ,meinte Sam. ,,Unseren Nachbauten gingen nach etwa zwei Monaten die Energie aus, außerdem versagte das Gedankeninterface und wir haben in 16 Jahren keine Lösung gefunden. Und die Drohnen...... Ohne eine Stuhlplattform, für die wir keine Pläne haben, und ohne Gedankeninterface, bringen die nur auf Atlantis und in Antarktica was.
Nach dieser Erklärung von Sam musste John erst einmal was trinken.
,,Na ja, ich muss dann mal..... Heute wollten die Techniker die KI aktivieren.’’
An der Tür verabschiedete sich John von Sam und Jack und machte sich dann auf zum Transferbahnhof, um den nächsten Transport zum Mond zu erwischen.
Nach diesem wenig spekulären Flug, stand John vor der Luftschleuse und betrat mit Hilfe seiner ID-Karte die GENERAL HAMMOND. Wie ein Begrüßungskomitee, stand dort Colonel Marschall.
,,Marschall!’’ ,begrüßte er seinen XO. ,,Mein Gott, sie sehen ja kreidebleich aus!’’
Und das stimmte auch. Marschall sah arg mitgenommen aus, als habe er ein Gespenst gesehen.
,,DAS kann gut sein....... Ich hab gerade eines gesehen. Unsere KI.’’
Diesmal war John überrascht. ,,Was? Unsere KI? Erzählen sie nicht so nen Scheiß.’’
,;Sehen sie selbst..... KI!’’
Da erschien die KI der GENERAL HAMMOND. Da fiel John der Kiefer herunter, nun konnte er Marschall verstehen.
Die KI hatte ein weißes, kurzärmliges, Hemd an, eine blaue Jeans, zwei Haare auf dem Kopf und war gelb.
,,Homer Simpson....’’ ,sagte John tonlos.
,,Hi!’’ ,sagte KI-Homer und winkte.
,,Das ist doch lächerlich! Uns wird keiner ernst nehmen!’’ ,meinte Marschall empört.
,,Verzeihen sie Colonel Marschall, aber ich bin durchaus in der Lage mich ernsthaft zu artikulieren.’’ ,meinte KI-Homer.
,,Das ist doch nur ein großer Witz!’’ ,meinte Marschall unbeeindruckt. ,,Das kann meine Rennmaus besser.’’
,,Nein!’’ ,schrie KI-Homer auf die typische Homer Simpson Art.
Das war nun doch zu viel für John und brach in schallendes Gelächter aus.
Es war einfach zu komisch. Eine hochintelligente künstliche Intelligenz, mit dem Aussehen und teilweise auch mit dem Verhalten, von Homer Simpson, die auf seinem Schiff installiert war.
Colonel Marschall konnte dies nicht verstehen. John, der ahnen konnte, was Marschall dachte, sagte nur:
,,Ach Marschall, lassen sie es gut sein! Und du KI-Homer, kannst dich deaktivieren.’’
KI-Homer verschwand und er immer noch lachende John begab sich zusammen mit seinem verdattenden ersten Offizier zur Messe. Marschall konnte nun wirklich einen Schluck aus seinen Privatvorrat Whiskey gebrauchen..
Etwa 30 Minuten später, ereigneten sich auf der GALACTICA ähnliche Geschehnisse, wie schon vorher auf der HAMMOND. Cheftechniker Vaslow aktivierte auch hier die KI. Außer ihm waren dabei nur Major General Lee Adama und Colonel Kara Thrace, Kommandant und erster Offizier der GALACTICA.
Nun nahm die KI Gestalt an und Lee Adama sagte: ,,Mr. Vaslov, diese KI sieht aus, wie mein Vater!’’
,,Ich sagte ihnen doch bereits, dass sich die KI sein Erscheinungsbild selbst wählt. Und der Admiral war der wohl berühmteste Befehlshaber der GALACTICA, ergo nimmt die KI das Aussehen von Admiral Adama an. Allerdings hat die KI der GENERAL HAMMOND..... Nun ja, lassen wir das.’’ ,meinte Vaslov.
,,Ach Lee, Hauptsache das Teil kann, was der Katalog verspricht.’’ ,meinte Kara belustigt.
Eine Woche später, am 21. Februar 2023, starteten die GENERAL HAMMOND, die BATTLESTAR GALACTICA und die GEORGE WASHINGTON von der Mondwerft.
Alle drei Schiffe waren komplett ausgerüstet. Ihre Systeme waren auf dem neusten Stand und jedes Schiff hatte 50 bestausgebildete Offiziere und Soldaten, des United Earth Marine Korps, an Bord.
Als hostrangigster Offizier, der kleinen Flotte, übernahm Lee Adama das Kommando über die Expedition.
Auf der Brücke der GENERAL HAMMOND stand Daniel Jackson neben John und fragte: ,,Was meinst du, was erwartet uns?''
,,Das kann ich dir nicht beantworten.... Ich weiß nur, dass es das größte Abenteuer wird, dass diese Crew je erlebt hat. Ich frag mich nur, warum du an Bord bleibst..'' Daniel antwortete:,,Sagen wir so..... es erinnert mich an unsere Zeit bei SG-1. Außerdem brauchst du, genauso wie Jack, einen Aufpasser.''
Im CIC der GALACTICA stand Lee Adama am Kartentisch und nahm das Mikrofon für Durchsagen, dass er aus Sentimentalität heraus, behalten hatte, und sprach:
,,Hier General Adama! Ich bitte nun um Klarmeldung der Schiffe, durch die KI’s!’’
Im selben Moment erschienen die drei KI’s der Schiffe vor ihm. Die der HAMMOND und der WASHINGTON hatten sich in das System der GALACTICA eingelinkt und KI-Adama begann:
,,General, alle Systeme der BATTLESTAR GALACTICA laufen zu voller Zufriedenheit.’’
Dann kam KI-Homer an die Reihe:
,,Alle Systeme der GENERAL HAMMOND funktionieren perfekt und das Schiff ist bereit für den Abflug.’’
Zum Schluss kam die KI der GEORGE WASHINGTON an die Reihe. Sie war das perfekte Abbild des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. KI-Washington begann:
,,Sir, alle Systeme laufen zu voller Befriedendheit. Fleet Colonel Alister McGregory und sein Schiff stehen ihnen zur Verfügung.’’
KI-Washington war zweifelsohne die kühlste und korrekteste KI der drei Schiffe.
KI Homer die lascheste und unterhaltsamste und KI-Adama war eine ausgeglichene Mischung aus Beidem.
,,Danke KI’s! An alle Schiffe! Hyperantrieb einschalten! Jetzt!’’ ,befahl General Adama.
Daraufhin öffneten ich drei Hyperraumfenster und jedes der drei Schiffe, trat in eines ein.
Ihr gemeinsames Ziel: Centaurus A.
Viele Geheimnisse umgaben diese weit entfernte Galaxie, in der die Zylonen 16 Jahre lang unentdeckt geblieben waren.
Was würde sie erwarten? Keiner von ihnen wusste es, doch sie waren so gut vorbereitet, wie es die Menschheit nie zuvor gewesen war.
Doch nun kam der Vorstoß, der Vorstoß nach Centaurus A.
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 20.11.2007, 16:44 Titel: |
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Kapitel 5:
Der Weg
Zeitsprung, zwei Tage später:
,,Ich will sehen! Ah, Fa Bene!’’
,,Tick-Tack, sie Mistkerl! Sie haben jetzt acht Mal in Folge gewonnen!’’
Hitomi Hondo schmiss ihre Karten weg und machte einen beleidigten Ausdruck.
Wie üblich hatten sie, Lieutenant Luca ,,Tick-Tack’’ Boretto, Captain Kevin Rudo, Lieutenant Thomas Ebermann und Lieutenant Charles McMahon ihren Pokerabend. Diesmal waren sie in McMahon’s Quartier.
,,Ach Major, seinen sie nicht sauer. Wie heißt es so schön: Der Techniker gewinnt immer.’’ , dabei setzte Boretto ein hämisches Grinsen auf.
,,Erstens, heißt das: Die Bank gewinnt immer, zweitens hatten sie nur Anfängerglück.’’ ,meinte Major Hondo. Dabei mischte sie die Karten und gab neu aus.
,,Das ist kein Glück, das ist Können.’’ ,meinte Boretto und sah sich seine Karten an. Er hatte zwei Buben.
,,Und Luca, haben sie das Problem im Maschinenraum behoben?’’ ,fragte Rudo mit aufgesetztem Pokerface.
,,Ja, der ZPM Verteiler funktioniert wieder. Dieser dämliche Korporal Adams hat die Kabel vertauscht.
Zur Strafe lass ich ihn mit seiner Zahnbürste die Korridore schrubben.’’
,,Da wird sich der Quartiermeister gar nicht freuen, wenn er Adams eine neue Zahnbürste geben muss.’’ ,meinte Ebermann. ,,Ihre 50 Major und noch mal 100!’’
,,So sind alle Quartiermeister. Auf meinem letzten Schiff hat der dortige immer nen Anfall gekriegt, wenn er neue Zahnpasta rausgeben musste. Ich geh mit!’’ ,meinte McMahon und ging mit.
Major Hondo drehte den Turn um. Nun lagen bei den Community Cards ein Herz Bube, Pik Dame, Karo 5 und Kreuz König.
,,Ich bin raus.’’ ,sagte Lieutenant Ebermann, nachdem er den Turn gesehen hatte. ,,Charlie, ich wusste gar nicht, dass du vorher schon auf einem Schiff waren.’’
,,Doch bin doch schon seit 5 Jahren bei dem Haufen. Ich war vorher auf der HERAKLES.''
,,Also ihr zweites Schiff. Die HAMMOND ist mein viertes. Ich erhöhe um 100.’’ ,meinte Captain Rudo und warf einen schwarzen Chip in den Pott. Major Hondo ging mit, ebenso Lieutenant Boretto.
Daraufhin deckte der Major den River auf und sagte beiläufig: ,,Mein fünftes, falls es sie interessiert. Also Tick-Tack? Hier sind 100 und noch mal 600!’’
Boretto lächelte und schob alle seine Chips in die Mitte und sagte: ,,All in!’
,,Und schon bin ich raus!’’ ,sagte McMahon niedergeschlagen.
,,Dito!’’ ,tat es der Captain ihm nach.
,,Ich geh All in und will sehen! Irgendwie glaub ich, sie werden es heute kein neuntes Mal schaffen.’’ ,meinte Major Hondo mit einem Lächeln auf den Lippen.
Dann deckte Boretto seine beiden Buben auf. ,,Wie’s aussieht, war das doch Nummer Neun.’’
,,Na, na, na! Ich muss sie enttäuschen.’’ ,widersprach Hondo ihm. Sie deckte zwei Könige auf.
Sie lachte laut los und zog die Chips zu sich.
,,Das glaub ich jetzt nicht.’’ ,meinte Boretto überrascht.
,,Glauben sie es lieber, Luca!’’ ,antwortete ihm Major Hondo. ,,Und wie ich das sehe, sind sie pleite!’’
,,Vielleicht’’ ,begann Lieutenant McMahon und stand auf. ,,Sollten wir etwas trinken.’’
Er ging zu einem kleinen Schränkchen in der Ecke des Raums. Er holte eine Flasche heraus und dazu noch einige Gläser. ,,Schottischer Whiskey, aus den Highlands! Jahrgang 1989.’’
,,Dann schütten sie mal ein, Highlander!’’ ,meinte Boretto, nun wieder etwas heiterer.
,,Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich kaum einer an die Anti-Alkohol Vorschrift hält?’’
,,Mir soll’s Recht sein, Luca.’’ ,meinte Ebermann und nahm sein Glas entgegen.
,,Mal ein anderes Thema: In zwei Wochen erreichen wir den Rand von Centaurus.
Ich frag mich, was uns erwartet.’’ ,sagte Major Hondo..
,,Das was uns in jeder neuen Galaxie erwartet. Neue Welten und neue Herausforderungen.’’ ,antwortete ihr Captain Rudo. ,,Wir dringen dorthin vor, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.’’
,,Zitat aus Star Trek.’’ ,meine Major Hondo vorwurfsvoll.
,,Und wenn schon, es passt.’’ ,meinte der Captain. ,,Wenn sie ein besseres kennen, lassen sie es mich wissen.’’
,,Nicht so frech! Seien sie froh, dass ich nicht der Colonel bin, der würd das nicht so locker nehmen.’’
Daraufhin schwiegen sie eine Zeit lang und McMahon fragte: ,,Also, wir stehen nun drei Wochen unter seinem Kommando, was meint ihr?’’
"Er hat was drauf, keine Frage. Nur, wenn man bedenkt, was in seiner Akte steht.....’’ ,meinte Major Hondo. ,,Da frag ich mich, wie er es zum Brigadier General geschafft hat.’’
,,Was hat er denn verbrochen?’’ ,fragte Ebermann.
,,Siebzehn Schlägereien, acht mal in der Brig und fünf Tadel in seiner Akte. Das hat er verbrochen.’’
,,Wow, das nenn ich eine Leistung.....’’ , sagte Ebermann und trank sein Glas leer.
McMahon schenkte ihm nach und meinte: ,,Na ja, viele Kommandanten haben schon Mist gebaut, aber sie haben das durch ihre..... Genialität weggemacht.’’
So diskutierten sie noch eine Weile lang, kamen aber zu keinem Ergebnis. Gegen Mitternacht verließen sie Lieutenant McMahon’s Quartier und gingen schlafen.
Am nächsten Morgen wachte Major Hondo mit Kopfschmerzen auf. Alkohol vertrug sie nur in Maßen.
Nachdem sie sich geduscht und angezogen in der Messe, beim Frühstück, saß, sagte eine Stimme:
,,Darf ich mich setzen?’’
Es war Lieutenant Colonel Tatjana Uwarow.
,,Sicher, warum nicht.’’ ,antwortete Hitomi und deutete auf den Stuhl neben sich.
,,Danke.’’ ,sagte Tatjana und lies sich mit einem Gähnen nieder.
,,Müde?’’ ,fragte Hitomi und trank einen Schluck Kaffee.
,,Und wie! Dieser bekloppte Sergeant O’Heally hat seine 307 geschrottet und ich hab ihm aufgetragen die Maschine eigenhändig wieder in Stand zu setzten.’’
,,Und deshalb sind sie müde?’’ ,fragte der Major ungläubig.
,,Nein, ich lag die ganze Nacht wach und dieser ekelhafte Dr. Gaye wollte mir kein Mittel gegen Schlaflosigkeit geben.’’
In dem Moment kam aus dem Hintergrund: ,,DAS NENNEN SIE EINEN KAFFEE! ICH DACHTE, SIE HÄTTEN ES LANGSAM GELERNT!’’
,,Das ist dieser ekelhafte Arzt.’’ ,stellte Tatjana fest. ,,Ich frag mich, wer uns so hasst, dass er uns so einen Arzt zuweist.’’
,,Irgend so ein General im Hauptquartier.’’ ,meinte Hitomi.
In diesem Moment ertönten die Alarmsirenen.
,,Führungsoffiziere auf die Brücke!’’ ,dröhnte Colonel Marschalls Stimme durch die Lautsprecher.
,,Na ja, das war’s dann wohl mit dem Frühstück!’’ ,dachte Hitomi und rannte zum Antigravschacht.
Fünf Minuten zuvor:
,,Sir, ich hab da was auf den Sensoren!’’ ,sagte Lieutenant McMahon und drehte sich zu General O’Neill um.
,,Was?’’ ,fragte John und stand auf.
,,Nach dem Sensorecho zu urteilen, ist es ein Raumschiff. Etwa 180 Meter lang, 40 Meter breit und 22 Meter hoch. Es ist drei Lichtjahre entfernt.’’
John überlegte nicht lang und befahl: ,,McMahon, kontaktieren sie die GALACTICA!’’
,,Der Kanal ist längst offen.'' ,meinte der Lieutenant, der provisorisch den leeren Platz von Captain Rudo eingenommen hatte und mal wieder den Befehl von John vorrausgeahnt hatte.
,,Lee, siehst du es auch auf ihren Sensoren?’’
,,Ja, wir haben es gerade aufgeschnappt. Wir ändern den Kurs und gehen bei diesem Schiff aus dem Hyperraum. Volle taktische Bereitschaft. Adama Ende!’’
,,Sie haben es gehört, Rudo! Taktischer Alarm! Alle Mann auf die Kampfstationen!’’ ,befahl John und ließ sich wieder auf seinen Stuhl nieder.
Fünf Minuten später erschien Major Hondo auf der Brücke und fragte: ,,Was gibt es?’’
,,Ein unbekanntes Schiff!’ , informierte sie John. ,,Nehmen sie ihren Posten ein!’’
Als sie sich niedergelassen hatte, verließen die drei Schiffe den Hyperraum.
,,Commodore, das Schiff ist in einem schlechten Zustand! Es ist manövrierlose, multiple Hüllenbrüche....
Waffen und Schilde komplett zerstört. Es ist ein Wrack.’’ ,meldete McMahon.
,,Rudo, schalten sie den Übersetzter ein und rufen sie das Schiff!’’
In diesem Moment betrat Daniel Jackson die Brücke und fragte: ,,John, was gibt es?
,,Ein fremdes Schiff! Walte deines Amtes und nimm Kontakt auf.’’
Daniel nickte und begann: ,,Hier ist Professor Daniel Jackson vom UEA Raumschiff GENERAL HAMMOND, können wir ihnen helfen?’’
Eine Zeit lang knackte es nur in der Leitung, dann aktivierte sich der Bildschirm. Die Person auf dem Schirm, war eindeutig kein Mensch. Die Haut hatte eine samtbraune Farbe und auf seinem hohen Schädel prangte eine gewaltige Mähne, ebenso hatte er lange Kotelleteen . Dann sagte er:
,,Ich bin Vere'athor Tula’Rem, Kommandant der TOSOMA.’’
,,Brauchen sie Hilfe, Tula’Rem?’’ ,fragte Daniel.
,,Ja, unsere Lebenserhaltung versagt und wir haben viele Verletzte.’’ ,gab Tula’Rem zu.
,,Einen Moment bitte.’’ ,sagte Daniel und Rudo deaktivierte den Schirm.
Daniel drehte sich zu John um, der daraufhin sagte: ,,Was?’’
,,Wir werden ihnen helfen.’’ ,meinte Daniel.
,,Sicher, oder dachtest du, dass ich nein sage? Rudo, nehmen sie Kontakt zur GALACTICA auf!’’
,,Verbindung steht.’’ ,kam es zur Bestätigung.
Auf dem Bildschirm erschien nun das Gesicht von Lee Adama.
,,Lee, der Kommandant des Schiffes bittet um Hilfe. Ich schlage vor, wir schleppen es in den Backbordhangar der GALACTICA.’’
..Einverstanden, ich gebe das weiter. Sobald das Schiff im Hangar ist, melde dich mit Professor Jackson auf der GALACTICA!’’ ,antwortete Lee und deaktivierte den Schirm.
,Also Rudo, Verbindung mit der TOSOMA!’’
Daraufhin erschien wieder Tula’Rems Gesicht.
,,Tula’Rem, ich bin General Jonathan O’Neill, Kommandant der GENERAL HAMMOND. Wir bitten sie, ihr Schiff, zur Reparatur, in den Backbordhangar des großen Schiffes zu fliegen. Sind sie dazu noch selbst in der Lage, oder sollen wir sie abschleppen?’’
,,,Danke General, aber wir sind durchaus noch in der Lage, diese Entferung eigenständig zu überbrücken. Tula’Rem Ende!’’
Als sich der Bildschirm deaktiviert hatte, meinte Colonel Marschall: ,,Für den Captain eines Wracks, ist der noch ganz schön selbstsicher.’’
,,Mag schon sein, Roy....... Sie übernehmen das Kommando. Daniel, Ebermann, ihr kommt mit mir!’’ ,antwortete John auf Marschalls Frage.
,,Wo soll ich sie hinbeamen, Sir?’’ ,fragte McMahon.
,,Direkt ins CIC, Lieutenant.’’ ,meinte John und stellte sich zu Daniel und Lieutenant Ebermann.
,,Dann beamen sie mal!’’
Daraufhin verschwanden die drei im Transporterstrahl und tauchten Sekundenbruchteile später wieder aus dem weißen Strahl auf, direkt neben Colonel Kara Thrace.
,,Colonel, hat das Schiff schon angedockt?’’ ,fragte Daniel, begeistert darauf einen Erstkontakt zu beginnen.
Doch Kara schüttelte nur den Kopf und antwortete: ,,Nein, die sind noch 500 Kilometer vom Hangar entfernt. Lt. Colonel Kelly wird schon bescheid sagen, wenn sie angedockt haben. Bei dem Wrack, würd es mich nicht wundern, wenn es vorher auseinander fällt.’’
,,Dann begeben wir uns schon mal zur Luftschleuse.’’, meinte John. ,,Wo ist überhaupt der General?’’
,,Der ist schon an der Luftschleuse. Ich habe ihn schon lange nicht so aufgeregt gesehen.’’ ,meinte Kara und lächelte.
Die drei verließen nun das CIC und begaben sich zum Backbordhangar. Die GALACTICA war schon sehr beeindruckend.
Es war wahrscheinlich das am öfftesten aufgerüstete Schiff der Flotte und auch das schlagkräftigste.
Knapp 10 Minuten und vier Antigravlifts später, standen sie im Hangar. Angefüllt war dieser mit 25 F-307ern.
Dann entdeckten sie General Adama, der bei Cheftechniker Chief Galen Tyrol stand.
Als er sie bemerkte, kam er zu ihnen herüber und gab John die Hand.
,,John! Tyrol meinte, dass die Kraftfelder aktiviert worden sind, wir können nun an Bord gehen.’’
,,Sollten wir nicht ein Sicherheitsteam mitnehmen?’’ ,fragte Lieutenant Ebermann.
,,Mister Ebermann, wir wollen nicht das Schiff übernehmen, sondern nur Hilfe leisten. Wenn sie und ich unsere Betäuber haben, sollte das reichen.’’ ,wieß ihn O’Neill zurecht.
,,Ah, da kommt das Sanitäterteam.’’ ,sagte Daniel.
Angeführt von zwei Ärzten, kamen 10 Sanitäter mit Tragen und erste Hilfe Koffern.
,,Dann gehen wir!’’ ,meinte Lee Adama und ging zusammen mit Chief Tyrol voran.
Wenn das Schiff von außen so aussah, als fiele es auseinander, im Inneren sah es noch schlimmer aus.
Überall lagen Stützbalken, unter denen Leichen begraben waren. Vom Unterdruck in vielen Sektionen, hatten sich die Leichen diffus verformt. Körperteile lagen verstreut am Boden. Ein junger Sanitäter, war davon so schockiert, dass er sich übergab. An der nächsten Gangbiegung lagen die ersten Überlebenden. Viele hatten Verbrennungen davongetragen, die im Zeitalter der Raumfahrt eine Alltäglichkeit waren.
,,Seid gegrüßt!’’ ,kam es von einem der Schotts aus, es war Tula’Rem. Er sah schrecklich aus. Sein rechter Arm hing schlaff an der Seite herab und Blut tropfte herunter. Sein linkes Bein zog er hinter sich her.
Trotz allem, versuchte er würdevoll auszusehen und fuhr fort: ,,Ihr müsst Daniel Jackson sein.’’
Es war eine rein rhetorische Feststellung und war eine Höflichkeitsfloskel, doch Daniel antwortete:
,,Ja, das sind die Brigadier General Adama und O'Neill, Lieutenant Ebermann und Chief Tyrol.’’
,,Ich möchte euch für eure Hilfeleistung danken.’’ ,sagte Tula’Rem. ,,Wir haben viele Verletzte in der Schlacht davon getragen.’’
,,In welcher Schlacht?’’ ,fragte Adama.
,,Vielleicht ist es besser, wenn wir uns in euren Konferenzraum.....’’ ,begann Tula’Ram, fiel aber mitten im Satz um.
Die Sanitäter reagierten schnell und betteten ihn auf eine Trage. ,,Auf die Krankenstation!’’ ,befahl einer der Ärzte.
Als er aufwachte, befand Tula’Rem sich auf der Krankenstation der GALACTICA.
,,Wie geht es ihnen?’’ ,fragte Daniel, der sich über ihn gebeugt hatte.
,,Nicht mehr so schlecht wie vorher. Wie viele meiner Männer haben es geschafft?’’
Daniel schluckte kurz und sagte: ,,89.’’
Tula’Rem schloss die Augen. ,,Die komplette Besatzung bestand aus 175.’’
,,Das tut mir Leid. Der General wünscht sie zu sprechen, aber er wird es verstehen, wenn ihr euch noch ausruhen wollt....’’
,,Nein, das wird nicht nötig sein! Gehen wir.’’ , meinte Tula’Ram und versuchte aufzustehen, doch es ging nicht.
,,Ich bringe sie jetzt erst mal eure Kleidung und einen Rollstuhl.’’ ,meinte Daniel.
Knapp 10 Minuten später hatte Daniel Vere’athor Tula’Ram in den Besprechungsraum gefahren, wo bereits General Adama, General O’Neill und Lieutenant Ebermann saßen.
,,Tula’Rem, wir bedauern, was mit ihrer Mannschaft passiert ist.’’ ,begann Lee Adama.
,,Danke General, sie starben in Ehre, das ist wenigstens ein kleiner Trost. Ich bin sicher, ihr habt einige Fragen an mich.’’
John lächelte. Dieser Mann war erfrischend direkt.
,,Allerdings, zuerst würden wir gerne wissen, was ihr hier draußen im Leerraum gemacht habt.’’, sagte Lee.
,, Wir hatten den Auftrag zu einer weit entfernten Welt zu reisen, auf der, der Legende unseres Volkes nach, die Nachkommen eines Verbündeten der Ahnen leben sollen.’’
,,Wissen sie auch, wie diese Welt heißt?’’ ,fragte Daniel. Er sah aus, als hätte er eine Ahnung.
,,Laut den Überlieferungen hieß die Welt Terra Atlantus.’’
Für Sekunden, war es still. Daniel fand als erster die Worte wieder.
,,Also Tula’Ram, wir kommen von Terra.’’
,,Dann war meine Mission dennoch ein Erfolg.’’ ,sagte Tula’Rem freudig.
,,Tula’Ram, ich habe da eine Vermutung.’’ ,sagte Daniel. ,,Wie nannten sich ihre Vorfahren?’’
,,Sie nannten sich die Furlinger.’’
,,Moment mal!’’ ,warf John ein. ,,Ich dachte, die Furlinger wären süß und kuschelig?’’
Da fing Tula’Rem an zu lachen. ,,Nein, General, sie waren nicht süß und kuschelig. Unseren Anthropologen zufolge, sahen sie aus wie wir. Unseren Forschungen nach, sind wir die zweite Rasse unserer Art, nach dem Vorbild der alten Furlinger erschaffen.’’
,,Warum erinnert mich das nur an ein anderes Volk.....’’ ,Murmelte John.
,,Erzählt doch bitte ausführlich.’’ ,bat Lee.
,,Nun gut....’’ ,er holte tief Luft. ,,Auf unserer Welt, die wir Furlus nennen, waren wir allein. Isoliert von der Galaxie.
Bis vor knapp 70 Jahren blieb es so, dann entdeckten unsere Archäologen, im Eis unseres Südpols, einen Ring, mit dem man durch Wurmlöcher zu anderen Planeten mit einer Gegenvorrichtung reisen kann, wir nennen es Stargate.
Auf verschiedenen Planeten in unserer Galaxie trafen wir auf andere Völker, von denen viele uns sehr ähnelten, wir nahmen an, dass es sich um Kolonialvölker der Furlinger handelt. Bald trafen wir allerdings einem schrecklichen Feind, der von dem Körper eines Furlingers Besitz ergriffen hatte. Die Goa’Uld. Nach 15 Jahren Kampf, sah es so aus, als könnten wir sie mit unserer angeeigneten Technologie, mit deren Hilfe wir inzwischen Raumschiffe gebaut hatten, besiegen, doch dann tauchte ein neuer, noch schrecklicherer Feind auf.’’
Wie gebannt, hatten sie zugehört. Die Furlinger hatten eine ähnliche Geschichte, wie die Menschen, das konnte doch kein Zufall sein. Selbst die Goa’Uld waren auch ihre Feinde gewesen, wie das sein konnte, wussten sie nicht.
Tula’Rem fuhr fort: ,,Sie nannten sich die Zylonen, eine Rasse von Maschinen. Sie griffen uns mehrmals an und halfen so indirekt den Goa'Uld.
Dank der Technologie der Vorfahren konnten wir bisher noch die Oberhand gewinnen, aber...... Es steht so schlecht um uns, deshalb haben mir meine Vorgesetzten aufgetragen, euch zu suchen und um Hilfe zu beten.
Als ich aufbrechen wollte,kam es zu einer großen Schlacht zwischen unserer Flotte und der, der Zylonen.
Wir konnten gerade noch starten, wurden aber schwer beschädigt. Wochenlang versuchten wir die Galaxie und danach den Leerraum zu durchqueren, doch dann fiel der Hyperantrieb entgültig aus.... Zwei Tage später fandet ihr uns.’’
Nach dieser Aufklärung herrschte erst einmal für kurze Zeit Stille, bis Lee Adama sagte: ,,KI!’’
Daraufhin aktivierte sich KI-Adama und sagte: ,,Ja Sir?’’
Tula’Rem war verblüfft, als er die KI sah, lies es sich aber nicht anmerken.
,,Wie weit sind wir noch vom Rand der Centaurus Galaxie entfernt?’’ ,fragte Lee die KI.
,,13 Tage, 17 Stunden, bei maximaler Geschwindigkeit.’’
,,Tula’Rem, kennen sie die Stargate Koordinaten von Furlus?’’
,,Nein, die Koordianten werden wohl gehütet.’’
Adama überlegte kurz und sagte dann:
,,KI, eine Hyperfunknachricht, doppelt gerafft und kodiert an das Flottenkomamndo! Unsere Lage und einen Mitschnitt der Konferenz übertragen.’’
,;Erledigt, Sir!’’ ,meldete KI-Adama.
,,Gut, wir setzten unseren Kurs fort, wenn wir Centaurus erreichen, werden wir Furlus anfliegen und den Furlingern beistehen.’’
,,Danke General.’’, sagte Tula’Rem. ,,Mein Volk wird euch ewig dankbar sein.’’
,,Tula’Rem, wenn sie wollen, können sie auf der GENERAL HAMMOND mitfliegen.'' ,bot John an.
,,Danke General, dieses Angebot nehme ich an.’’
,,Gut, dann beamen wir jetzt auf die GENERAL HAMMOND zurück.’’ ,meinte John und aktivierte sein Armband-Com.
,,McMahon, hier O’Neill! Beamen sie mich, Professor Jackson, Ebermann und Tula’Rem zurück aufs Schiff.’’
,,Verstanden!’’ ,kam es zurück.
,,Lee!’’ ,sagte John zum Abschied und wurde auch schon dematerialisiert.
Auf der Brücke der GENERAL HAMMOND erschienen die vier wieder.
,,Major Hondo, Kurs wieder aufnehmen!’’ ,befahl John. ,,Daniel, zeig Tula’Rem doch das Schiff. Hondo, beschleunigen!’’
Bei seinem ,,beschleunigen’’ Befehl, fuhr er mit dem Arm nach vorne. Bei dieser Bewegung, konnten sich Colonel Marschall ein Lächeln nicht verkneifen und Daniel sagte: ,,Sie haben Captain Picard gehört.....’’
Tula’Rem machte ein unverständliches Gesicht, schüttelte dann einfach den Kopf und dachte nicht weiter darüber nach, vielleicht war dieser Picard ja ein großer Held der Menschen, dem O’Neill nacheifern wollte.
Im selben Augenblick, öffnete die kleine Flotte drei Hyperraumfenster und setzten ihre Reise fort.
,,Dies ist der Maschinenraum.’’ , sagte Daniel, der Tula’Rem das Schiff zeigte. Tula’Rem war fasziniert von der Terranischen Technologie. Sein Volk hatte gerade erst den intergalaktischen Hyperantrieb, auf Grund alter Furlinger Aufzeichnungen, entwickelt, während die Terraner bereits seit über 16 Jahren darüber verfügten und drei Galaxien erforscht hatten. Zudem hatten sie nur die Transportringe nachbauen können.
Er hatte sogar die KI kennen gelernt, die ihn allerdings an die Dämonen seiner Vorfahren erinnerte und die er deshalb miet.
,,Professor Jackson...’’
,,Daniel.’’
,,Daniel! Ich bin zu tiefst beeindruckt von ihrem Schiff. Glauben sie, ihre Regierung wird uns diese Technologien überlassen?’’
,,Womöglich, auf jeden Fall werden wir euch im Kampf gegen die Zylonen und Goa'Uld unterstützen. Mal ein anderes Thema, wie geht es ihrer Crew?’’
,,Mein stellvertretender Kommandant Thantan Anira ist wieder bei Bewusstsein, ebenso Dor'athor Kansor, mein Chefingenieur. Am frohsten bin ich aber, dass Narona überlebt hat..... hätt ich sie verloren.....‘‘ ,er brach ab.
,,Darf ich annehmen, dass diese Narona und sie...‘‘ ,fragte Daniel, etwas beinlicht berührt.
,,Ja, sie müssen wissen Daniel, furlische Frauen sind, wenn es um die Paarung geht sehr..... Zielstrebig. Also hatte ich zwei Möglichkeiten, entweder Narona wegen Angriffs auf einen Vorgesetzten zu verurteilen, oder mich zu paaren.‘‘
,,Da fiel die Wahl ja nicht schwer.‘‘ ,meinte Daniel.
,,Wohl wahr.‘‘ ,sagte Tula‘Rem lachend.
In der Messe saßen Captain Rudo und die Lieutenants McMahon und Ebermann beisammen.
,,Also, was meint ihr?‘‘ ,begann Kevin Rudo.
,,Das sollte eine Aufklärungsmission werden und nun sind wir auf dem Weg, Krieg zu führen.‘‘ ,stellte McMahon fest.
,,Ich hab es schon geahnt.‘‘ ,meinte Ebermann. ,,Es war doch klar, dass wir mit den Zylonen kämpfen müssen.‘‘
,,Hätte aber nie gedacht, dass wir die Furlinger, oder besser deren Nachkommen treffen.....‘‘ ,meinte Rudo.
,,Die erinnern mich irgendwie, zu sehr an uns.‘‘ ,sagte Ebermann.
,,Na ja, wir werden sehen.....‘‘ ,meinte McMahon und verließ die Messe.
1 Stunde später, Quartier des Kommandanten:
,,Computerlogbuch der GENERAL HAMMOND, 23. Februar 2027, General Jonathan O’Neill. Nachtrag.
Nachdem wir die Furlinger aufgenommen haben, fliegen wir nun wieder mit Maximalgeschwindigkeit Richtung Furlus, dem Heimatplaneten der Furlinger. Der Bestätigungsfunkspruch des Flottenkommandos kam bereits 30 Minuten später an. Der Generalstab hat uns volle Handlungsfreiheit zugesichert, um den Furlingern zu helfen.
Die Tatsache, dass die Goa’Uld auch in Centaurus heimisch sind, ist ein Faktor, dem ich mit gemischten Gefühlen gegenüber stehe. Nun ja, wenn wir in knapp 2 Wochen den Rand der Centaurus Galaxie erreichen, wissen wir mehr.
Logbucheintrag Ende.’’
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 02.12.2007, 21:47 Titel: |
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Kapitel 6:
Sing the Song
Zeitsprung:
Seit der Auflese der Furlinger sind sieben Stunden vergangen. Die Flotte hat den Rand von Centaurus erreicht.
Nach einem kurzen Sensorscan setzten sie ihre Reise fort. Die Reise nach Furlus dauert noch weitere 5 Tage.
In der Messe hatten sich alle Offiziere, dazu noch Daniel, Dr. Jagaat, Chef des Maschinenraums, sowie Tula’Rem und seine ,,Gefährtin’’ Narona, versammelt.
Auf einem Podest stand ein Rednerpult, das das Symbol der UEA zeigte. Alle Offiziere waren in ihren Galauniformen erschienen, die bis auf wenige Unterschiede der der ehemaligen US Navy entsprach.
Nun trat General Jonathan O’Neill hinter das Rednerpult. Er räusperte sich und begann:
,;ACHTUNG AN DECK!’’
Die Offiziere standen stramm und er fuhr fort: ,,Heute haben hier uns hier versammelt, um einen Kollegen zu ehren.
Sie kennen ihn alle, es ist der Mann, der am liebsten ständig taktische Übungen abhalten würde. Nun denn..... First Lieutenant Klaus Ebermann, vortreten!’’
Lieutenant Ebermann betrat das Podest und trat neben seinen Kommandanten.
,,First Lieutenant Klaus Ebermann, hiermit befördere ich sie in den Rang eines Captains, der United Earth Space Force!’’
Nun entfernte er die Rangabzeichen von Ebermanns Uniform und heftete ihm die eines Captains an. Dann sprach er:
,,Und nun, heben sie die rechte Hand und sprechen sie mir nach!’’
Captain Ebermann hob die Hand und der General begann:
,,Ich, Name einsetzten.....’’
,,Ich, Klaus Ebermann....’’
,,Gelobe die Souveränität der United Earth Alliance...’’
,,Gelobe die Souveränität der United Earth Alliance...’’
,,Zu schützen und zu bewahren!’’
,,Zu schützen und zu bewahren!’’
,,Wenn es sein muss, mit meinem Leben!''
,,Wenn es sein muss, mit meinem Leben!''
John lächelte und salutierte, Ebermann tat es ihm nach.
,,CAPTAIN Klaus Ebermann!’’
Daraufhin applaudierten die Offiziere und John meinte noch: ,,Okay, nun folgt der vergnügliche Teil des Abends! Viel Spaß!’’
Gerade wollte er sich von der Bühne schleichen und den Saal verlassen, da packte ihn Tatjana Uwarow von hinten an der Schulter.
,,Wo willst du denn hin?’’ ,fragte sie.
,,In mein Quartier, ich muss noch Logbucheinträge nachholen! Außerdem mag ich diese Feiern nicht.’’
Er versuchte sich loszureißen, doch Tatjana packte ihn noch fester und schleifte ihn mit ganzer Kraft Richtung Buffe.
,,Oh doch, du nimmst an der Feier teil!’’
,,Ich warne dich, ich verurteile dich wegen Festhaltens eines Offiziers!’’
,,Mir doch egal! Nun hinsetzten und amüsieren!’’
John atmete tief durch, nahm sich dann ein Glas und schüttete sich Scotch ein.
Zu Feiern hatte man darauf verzichtet, eine Alkoholsperre auszuhängen, so dass es manchmal zu exzessiven Trinkgelagen kam.
General O’Neill hatte sich gerade an einem der Tische niedergelassen, als auf der Bühne KI-Homer auftauchte.
Selbst er hatte sich festlich gekleidet. ,,HALLOOOOO Leute!! Seit ihr bereit für unseren Karaokeabend?’’
Die Anwesenden jubelten.
,,Sicher Homer!’’
,,Lass den ersten singen!’’
Jetzt ging es dem General noch schlechter. Karaoke, das war für ihn die Rache Japans an der westlichen Welt, wegen der Niederlage im zweiten Weltkrieg.
,,Okay! Dann haltet euch fest, hier kommt Captaaaaaaain Klaus Ebermann!’’ ,rief KI-Homer.
Klaus Ebermann betrat das Podest, nahm sich ein Mikro und stellte sich vor einen Bildschirm.
,,Also los Captain, singen sie!’’
,,Gut, dann singe ich nun ,,Skandal im Sperrbezirk’’ für euch!’’
Dann startete die Musik und Ebermann sang:
[SPOILER] In München steht ein Hofbräuhaus
doch Freudenhäuser müssen raus
damit in dieser schönen Stadt
das Laster keine Chance hat
Doch jeder ist gut informiert
weil Rosi täglich inseriert
und wenn dich deine Frau nicht liebt
wie gut das es die Rosi gibt
Und draußen vor der großen Stadt
stehn die Nutten sich die Füße platt
Im
Skandal im Sperrbezirk
Skandal im Sperrbezirk
Skandal - Skandal um Rosi
Ja Rosi hat ein Telefon
auch ich hab ihre Nummer schon
unter 32-16-8
herrscht Konjunktur die ganze Nacht
Und draußen im Hotel D'Amour
langweilen sich die Damen nur
weil jeder den die Sehnsucht quält
ganz einfach Rosis Nummer wählt
Und draußen vor der großen Stadt
stehn die Nutten sich die Füße platt
Skandal im Sperrbezirk
Skandal im Sperrbezirk
Skandal - Skandal um Rosi
Moral - Skandal
Moral - Skandal
Moral - Skandal
Skandal um Rosi[/SPOILER]
Die Stimmung war gut, die meisten jubelten, andere begeistert mit.
Als er fertig war, fragte er: ,,Und, soll ich noch was singen?‘‘
,,Ja!‘‘ ,kam es aus der Menge.
,,Gut, was soll ich singen?!’’
,,Bruttsozialprodukt!’’ ,kam es von einem Deutschen Sergeant.
Ebermann nickte, suchte sich den Liedtext heraus und begann:
[SPOILER] Wenn früh am Morgen die Werksirene dröhnt
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stöhnt,
in der Montagehalle die Neonsonne strahlt
und der Gabelstaplerführer mit der Stapelgabel prahlt,
ja, dann wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Die Krankenschwester kriegt 'nen Riesenschreck,
schon wieder ist ein Kranker weg.
Sie amputierten ihm sein letztes Bein
und jetzt kniet er sich wieder mächtig rein,
ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wenn sich Opa am Sonntag auf sein Fahrrad schwingt
und heimlich in die Fabrik eindringt,
dann hat Oma Angst, dass er zusammenbricht,
denn Opa macht heute wieder Sonderschicht,
ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
A-a-an Weihnachten liegen alle rum und sagen puh-uh-uh-uh.
Der Abfalleiner geht schon nicht mehr zu.
Die Gabentische werden immer bunter
und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder,
und ab jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt,
ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wenn früh am Morgen die Werkssirene dröhnt
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stöhnt,
dann hat einen nach dem andern die Arbeitswut gepackt
und jetzt singen sie zusammen im
Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt:
Ja! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt! Ja, ja, ja!
Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt! Ja, ja, ja!
Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt..... [/SPOILER]
Nun war die Stimmung nicht mehr zu bremsen. Überall im Saal applaudierten die Menschen.
Sogar John applaudierte, wenn auch nicht ganz so heftig und euphorisch.
Tatjana Uwarow beobachtete ihn dabei zu und sagte: ,,Musst du so gequält dreinblicken?’’
Er überlegte kurz und antwortete dann: ,,Mit diesen Worten... Ja!’’
Daraufhin schlug sie die Hände vor ihr Gesicht und wies danach hinter sich auf die Bühne.
,,Rauf mit dir! Wenn du ein Lied singst, dann lass ich dich in Ruhe!’’
Er stand auf und ging ohne ein Wort zu sagen zur Bühne. Sergeant Madissen war gerade mit seinem Lied fertig geworden und übergab seinem Vorgesetzten das Mikro.
,,Homer!’’ ,sagte John.
,,Ja Sir?’’
,,Shake Your Tail feather!‘‘
Homer begann mit der Wiedergabe des Playbacks, John räusperte sich und begann dann:
[SPOILER] Well I heard about the fellow youve been dancing with
All over the neighbourhood
So why didnt you ask me baby
Or didnt you think I could?
Well I know that the boogaloo is out of sight
But the shingalings the thing tonight
But if that was you and me a now baby
I would have shown you how to do it right
Your Do it right (u-huh)
Do it right (do it right)
Dot it right
Do it right
Do it right
Aaah
Twistin, shake it shake it shake it shake it baby
Hey we gonna loop de loop
Shake it out baby
Hey we gonna loop de la
Bend over let me see ya shake your tailfeather
Bend over let me see ya shake your tailfeather
Come on let me see ya shake your tailfeather
Come on let me see ya shake your tailfeather
Aaah
Twistin, shake it shake it shake it shake it baby
Hey we gonna loop de loop
Shake it out baby
Hey we gonna loop de la
Bend over let me see ya shake your tailfeather
over let me see ya shake your tailfeather
Come on let me see ya shake your tailfeather
Come on let me see ya shake your tailfeather
Aaah
Come on, come on baby
Come on, yeah, come on babe, alright
Do the twist
Do the fly
Do the swim
And do the bird
Well do the duck
Aaah, and do the monkey
Hey hey, watusi
Your And a what about the food
Do the mashed potato
What about the boogaloo
Oh, the bony marony
Come on lets do the twist
Aaah
Twistin, shake it shake it shake it shake it baby[/SPOILER]
Er zog eine richtige Zelebrierung auf. Er tanzte über die Bühne und legte in jedes einzelne Wort Gefühl.
Und das wirkte. Begeistert tanzten die Zuhörer mit. Im Hintergrund stand Homer und zelebrierte mit. Er hatte sich ein Saxophon programmiert und unterstützte das Playback.
Knapp 15 Minuten, drei Zugaben und 2 Saxophon Solos von Homer später verließ John die Bühne und sagte zu Tatjana:
,,So, jetzt bin ich weg.’’
Er verließ die Messe und zwar keine Sekunde zu früh.
Tula’Rem betrat die Bühne und sagte: ,,Ich singe nun für sie eine Arie aus der Oper Na’r Un Tarim.’’
Wem vorher nicht schon schlecht war, dem wurde beim anhören dieser Arie schlecht. Um nicht unhöflich zu sein, schalteten die entweder auf taub oder blieben gleich beim Buffe und leerten die Spirituosen, die für sie bereit standen.
Nach knapp einer Stunde saßen in der Messe nur noch betrunkene. Tula’Rem störte das nur wenig.
Die einzigen, die im bei der dritten Arie noch zuhörten, waren seine Gefährtin und einige andere Furlinger.
,,Hier ist der erste Offizier! Alarmübung, alle Mann auf ihre Posten!’’ ,kam es dann aus den Lautsprechern.
Als erster verschwand Homer, der sofort auf der Brücke auftauchte. Auch die anwesenden Besatzungsmitglieder ließen es sich nicht zweimal sagen.
Sie ließen alles stehen und liegen und begaben sich zu ihren Posten, darunter auch Lt. Colonel Uwarow, Captain Ebermann und Captain Rudo.
,;Das vergess ich dem XO nie.’’ ,sagte Captain Ebermann.
,,Hät nie gedacht, dass wir heute noch von da wegkommen.’’ ,meinte Captain Rudo.
,,Ja, der XO hat ein seeeehr weiches Herz.’’ ,meinte Colonel Uwarow sarkastisch.
Auf der Brücke angekommen meinte Colonel Marschall gut gelaunt: ,,Na, wie war der Karaokeabend?’’
,,Wenn ich offen sprechen darf Sir..... Grausam. Diese Furlingischen Opern sind zum davonlaufen.’’ ,meinte Colonel Uwarow. ,,Übrigens, wo ist der Commodore?’’
,,In seinem Quartier.’’ ,kam es von KI-Homer, der neben Colonel Marschall erschienen war. ,,Er hat gesagt, dass der Colonel nach Mitternacht den Alarm auslösen soll, ihn aber nicht stören soll.’’
,,Danke Homer!’’ ,sagte der Colonel. ,,Die Übung ist beendet, sie können jetzt schlafen gehen.’’
Die drei Offiziere salutieren und verschwanden.
Zeitsprung- 4 Tage, 12 Stunden später:
,,Mr. McMahon, wie lange noch?’’ ,fragte General O’Neill.
,,In drei Minuten erreichen wir Furlus, Sir!’’ ,kam die Antwort von Lieutenant McMahon. Dieser klang schon fasst genervt, da der Commodore ihn das nun schon zum vierzehnten Mal, innerhalb von einer Stunde fragte.
,,Gut, dann bestellen sie jetzt Daniel und Tula’Rem auf die Brücke.’’
Der Captain nickte und aktivierte die Gegensprechanlage.
,,Professor Jackson, Tula’Rem bitte sofort auf der Brücke melden.’’
,,Gut.... Marschall!’’ ,sagte John.
,,Ja Sir?’’ ,kam es vom Colonel.
,,Die Besatzung in Bereitschaft. Wir wissen nicht wo wir da reingeraten.’’
,,Ich geb’s weiter.’’ ,bestätigte dieser den Befehl.
O’Neill nickte und setzte sich auf seinen Kommandantenstuhl.
,,General, wir verlassen den Hyperraum auf der Bahn des 5. Planeten!’’ ,meldete Major Hondo.
Im nächsten Augenblick öffnete sich ein Hyperraumfenster und die GENERAL HAMMOND, die GALACTICA und die GEORGE WASHINGTON traten wieder in den Normalraum ein.
Das Sonnensystem der Furlinger bestand aus 10 Planeten, die um eine Sonne kreisten, die der des irdischen Sonnensystems ziemlich ähnlich war. Die Planeten drei und vier waren bewohnbar. Von Tula’Rem wussten sie, dass der dritte Planet Furlus war. Der vierte Planet hieß Ranton war die erste Kolonialwelt der Furlinger und der ,,Planet des Krieges''. Laut Tula’Rem befanden sich dort auch die Schiffswerfen der Furlinger.
In diesem Moment betraten Tula’Rem und Daniel Jackson die Brücke.
,,Tula’Rem, nehmen sie jetzt bitte Kontakt mit Ranton auf! Ich möchte nicht für den Feind gehalten werden.’’
Fünf Minuten zuvor:
In der Überwachungszentrale der furlingischen Flotte hatte Arbtan Hanus Dienst. Hanus war erst seit wenigen Wochen im Dienst der Flotte, die meiste Zeit davon hatte er hier vor den Sensoren verbracht. Bisher hatte es keine Vorkommnisse gegeben.
Natürlich das war ihm auch am liebsten so.
Doch in diesem Augenblick, blinkte die rote Lampe auf seinem Sensorschirm auf. ,,Was zu Teufel....’’ ,dachte er und tippte auf seiner Tastatur rum. ,,Um Himmels willen!’’
Er sprang auf und verließ den Raum in dem er gesessen hatte und machte sich auf zum Büro des Abwehrchefs.
Er wurde sofort durchgelassen und klopfte an die Tür des Büros.
,,Herein!’’ ,kam es von drinnen und er öffnete die Tür.
Has'athor Tonas saß hinter seinem Schreibtisch und fragte: ,,Was gibt es Arbtan?‘‘
,,Sir, auf meinen Sensoren sind soeben drei unbekannte Raumschiffe aufgetaucht!‘‘
,,Weder Goa‘Uld noch Zylonen?‘‘ ,fragte der Has‘athor und klang nun beunruhigt.
,,Nein Sir! Sie sind allerdings riesig! Das größte von ihnen ist 1500 Meter lang!‘‘
Der Has‘athor war kurz sprachlos, dann drückte er einen Knopf an seinem Schreibtisch und sprach:
,,Achtung, hier ist der Chef der Abwehr! Alarmstufe Rot! Verbinden sie mich mit dem Befehlshaber der Flotte!‘‘
Gleichzeitig sprach General O‘Neill auf der GENERAL HAMMOND mit General Adama.
,,.....Also John, sie übernehmen die Kontaktaufnahme. Die WASHINGTON und die Galactica werden sie von hinten flankieren. Fürs erste bleiben wir bei Bereitschaft, wir wollen die Furlinger schließlich nicht vergraulen.‘‘
O‘Neill wollte gerade antworten, da kam es von Lieutenant McMahon: ,,Sir, vier Schiffe steigen vom vierten Planeten auf!‘‘
John reagierte schnell und rief Tula’Rem zu:
,;Schnell, kontaktieren sie ihre Vorgesetzten!’’
Dieser nickte und begab sich zu Captain Rudo. Etwa 30 Sekunden drückte er einige Knöpfe und sprach dann in eines der Mikros: ,,Hier ist Vere’athor Tula’Rem, Kommandant der TOSOMA! Identifikationscode: 7-7-0-Gamma Zentauri! Bestätigen!’’
Drei Sekunden blieb es still, dann sagte eines Mannes: ,,Hier ist Has’athor Tonas! Tula’Rem, wenn sie es wirklich sind, wieso befinden sie sich auf einem unbekannten Raumschiff?’’
,,Das ist eine lange Geschichte, Sir! Mein Auftrag bestand doch darin Hilfe von Terra zu holen, falls sie sich erinnern.’’
,,Natürlich, dass ist mir natürlich gemeldet worden. Kommen sie nun auf den Punkt, Vere’athor!’’
Tula’Rem holte tief Luft und sagte dann: ,,Ich befinde mich an Bord eines Terraraumschiffs!’’
,,Ist das wahr?’’ ,nun klang die Stimme von Tonas ziemlich aufgeregt.
,,Ja Has’athor!’’
Einige Sekunden blieb es still, dann meldete Lieutenant McMahon: ,;General, die Schiffe ziehen sich zurück!’’
Dann meldete sich Tonas wieder. ,,Sie haben Erlaubnis in den Orbit einzuschwenken. Tula’Rem, ihnen und einigen der Terraner ist es erlaubt, sich zu den folgenden Koordinaten zu begeben! Tonas Ende!’’
,,Koordinaten empfangen!’’ ,meldete Rudo.
,,Gut!’’ ,sagte O’Neill uns stand auf. ,,Ebermann, Daniel, Tula’Rem, sie begleiten mich! Marschall sie übernehmen das Kommando! Wir treffen uns in zehn Minuten in Hangar 2! Rudo, benachrichtigen sie Colonel Uwarow, sie soll eine Raumfähre startklar machen, ich will nicht unbedingt beamen!’’
Zehn Minuten später standen Tula’Rem, Daniel und Ebermann im Hangar 2 neben der Raumfähre.
Die Raumfähre gehörte zu den neueren Prototypen und sollten dort eingesetzt werden, wo der Transporter entweder nicht funktionierte oder wo dieser nicht hinreichte.
Daniel blickte gerade auf seine Uhr, als Colonel Uwarow und John
den Hangar betraten.
,,Dann mal los!’’ ,sagte der Commodore und betrat die Fähre.
Colonel Uwarow fungierte als Pilotin.
Die Hangartore öffneten sich und die Fähre flog hinaus.
Die Fähre war etwa 15 Meter lang, dreieinhalb hoch und zwei Meter breit. Am Heck gab es Flügel für einen aerodynamischen Flug innerhalb der Atmossiähre eines Planeten, an Waffen gab es nur ein Railgungeschütz, dass an der Unterseite montiert und einfahrbar war.
,,Gut, wir setzen in knapp sechs Minuten auf dem Landefeld auf!’’ ,sagte Colonel Uwarow.
,,Was meinen sie.’’ ,fragte John. ,,Wie werden ihre Vorgesetzten reagieren?’’
,,Sie werden ihnen glauben. Schließlich haben sie mir den Auftrag gegeben, nach ihnen zu suchen.’’ ,meinte Tula’Rem.
Fünf Minuten später landeten sie auf einem Landefeld neben einen großen Berg, in dem sich, laut Tula’Rem das Stargatecenter der Furlinger befand. Erneut zeigten sich Parallelen zur Erde.
Nachdem sie ausgestiegen waren, wurden sie von einigen Soldaten in den Berg gebracht und fuhren mit einem Fahrstuhl tief in den Untergrund.
Nach zwei Minuten Fahrt brachte man sie in einen Konferenzsaal, in dem bereits vier Männer an einem langen Tisch saßen.
Nachdem sie sich ebenfalls gesetzt hatten, sagte einer der Männer, ein älterer Mann mit grauen Haaren.
,,Ich bin Mascant Zenos, Befehlshaber der Flotte.’’
John neigte leicht seinen Kopf und sagte: ,;Ich bin Brigadier General Jonathan O’Neill, Kommandant des Terranischen Flagschiffs GENERAL HAMMOND.’’
,,Wir sind erstaunt, dass Tula’Rem so schnell Hilfe von Terra holen konnte.’’
,,Ja.... Das ist eine lange Geschichte. Wir befanden uns auf einer Expedition, um uns über die Lage in dieser Galaxie zu informieren.’’ ,antwortete John.
,,Weshalb?’’ ,fragte nun ein anderer Mann, dessen Stimme John als die von Tonas wiedererkannte.
,,Die Zylonen sind einer der Erzfeinde unserer Welt. Wir führten jahrelang Krieg mit ihnen und konnten sie nach drei Jahren Krieg besiegen, allerdings flohen sie in diese Galaxie und wir konnten sie nicht mehr aufspüren.’’
Zenos nickte und fragte dann: ,,Sicherlich hat sie Tula’Rem über unsere Lage informiert.’’
John nickte nur. Daniel ergriff nun das Wort: ,,Mascant, wir haben über Hyperfunk mit unserer Heimatwelt Kontakt aufgenommen und uns wurde erlaubt, ihnen sämtliche Unterstützung zu kommen zu lassen.’’
Nun sahen die vier hohen Offiziere sehr zufrieden aus. Zenos lächelte und sagte: ,,Wir danken euch dafür. Wenn sie nichts vorhaben, würden wir ihnen nun gerne diese Einrichtung zeigen.’’
Natürlich stimmten sie zu. Das Stargatecenter der Furlinger war sehr beeindruckend. Ebenso wie das SGC auf der Erde war es in einem Berg gebaut worden, allerdings sehr modern, was daran lag, dass dieses SGC speziell für den Torbetrieb gebaut worden war. An den Aufzügen und in den Gängen waren schwenkbare Betäubungsgeschütze installiert und die Schutztore bestanden aus Trinium.
Nach knapp einer Stunde Führung, kamen sie im Torraum an.
Das Stargate war eines aus der Milchstraße und ebenso wie auf der Erde, hatte das Stargate eine Schutzvorrichtung, einen Schutzschild ähnlich dem von Atlantis.
,,Ein beeindruckender Stützpunkt.’’ ,sagte Daniel zu Mascant Zenos. ,,Wir fühlen uns geehrt, dass sie uns diese Einrichtung gezeigt haben.’’
Der Mascant wollte gerade antworten, als sich der innere Ring des Tores zu drehen begann.
Einer der Techniker rief: ,,Aktivierung des Tores von außen! Ich schließe den Schild!’’
In den Torraum stürmten Soldaten in Kampfmonturen und richteten ihre Waffen auf das Tor.
,,Deva Vü!’’ ,sagte John nur.
In diesem Moment etablierte sich das Wurmloch.
Fortsetzung folgt. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 13.01.2008, 12:28 Titel: |
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Entscheidungen
Das Wurmloch hatte sich etabliert.
Mascant Zenos rief: ,,DEN SCHILD SCHLIEßEN! ABWEHRTRUPPEN IN DEN SHO’TOK RAUM!’’
General O’Neill wandte sich an Daniel, der in den letzten Tagen von Tula’Rem einiges über das Furlingisch gelernt hatte.
Dieser antwortete: ,;Sho’Tok heißt so viel, wie Zielstern, wahrscheinlich der passende Name, wenn man bedenkt, dass das Stargate einen......’’
,,Ja, ist ja gut! Mehr wollt ich ja gar nicht wissen, Daniel!’’ ,unterbrach ihn der General.
In der Zwischenzeit schloss sich eine orangene Schildblase vor dem offenen Wurmloch und etwa drei Dutzend Soldaten in einer grauen Tarnuniform und bis an die Zähne bewaffnet, stürmte in den Torraum.
Im Kontrollraum rief ein Techniker einem der hohen Offiziere neben Zenos zu: ,,Keon'athor, ich empfange eine Audiotransmission! Es ist Thantan Darius!’’
,,Auf den Lautsprecher!’’ ,befahl der Keon'athor.
,,Hier ist Darius!‘‘ ,kam es aus den Lautsprechern. ,,Wir stehen unter schweren Beschuss der Jaffa! Wir kommen gleich zum Tor, öffnen sie den Schild, wir können den Bestätigungscode nicht mehr eingeben, keine Zeit!‘‘
Seine Stimme klang gehetzt.
Im Hintergrund hörte man das Geräusch von typischen Stabwaffen.
,,Das ist wie bei uns früher.‘‘ ,meinte der General, der sich immer mehr an seine, beziehungsweise die von General O‘Neill, Erinnerungen an den Kampf gegen die Goa‘Uld entsann.
Seine Gedanken wurden von dem Keon’athor unterbrochen, der befahl: ,,Den Schild deaktivieren und die Truppen in Abwehrbereitschaft lassen!’’
Die orangene Schildblase wurde deaktiviert und schon schossen Energieblitze durch das Tor.
Immer mehr Blitze kamen durch und der Keon’athor rief: ,,Die Schutztüren runterfahren!’’
Nachdem sich die Schutztüren geschlossen hatten, beobachteten alle die Bildschirme.
Knapp 30 Sekunden tat sich nichts, doch dann traten vier Furlinger durch das Tor, doch bevor der Keon’athor befahl:
,;Schild aktivieren!’’, stürmten zwei Jaffa hinterher, die sofort beschossen wurden.
Nachdem sich das Tor geschlossen hatte, meinte O’Neill zum Keon’athor: ,,Sagen sie Keon’athor......’’
,,Assamus.’’
,,Also Keon’athor Assamus, falls die Jaffa noch leben, würde ich gerne einen von ihnen befragen, ich will wissen, wem er dient.’’
,,Sicher.’’ ,willigte Assamus ein. ,,Wenn einer überlebt, wird er verhört.’’
2 Stunden später:
John und Daniel betraten die Krankenstation, wo eine weibliche Furlinger in einem weißen Kittel sie fragte:
,,Sie müssen General O’Neill sein. Der Keon’athor hat mir gesagt, sie wollen mit dem Gefangenen reden.’’
,,Ja, das stimmt. Ist er ansprechbar?’’ ,meinte John.
,,Ja, aber er wird nicht durchkommen. Der andere ist bereits vor einer Stunde gestorben. Sie haben etwa 10 Minuten, bis er wieder ins Koma fällt.’’ ,meinte die Ärztin.
Der Jaffa war festgeschnallt und starte in Richtung Decke.
John ließ sich neben ihn auf einen Stuhl und blickte sofort auf seine Tätowierung. Er schaute, als hätte er einen Geist gesehen und fragte vorsichtshalber nach: ,,Wem dienst du?’’
,,Dem einzig wahren Gott, wiederauferstanden von den Toten. Lord Apophis!’’
2001; Orbit über Delmak:
Apophis stand auf dem Pel’Tak und über seinem persönlichen Schutzschild krabbelten Replikatoren.
,,Waaaaaahhhh!’’ ,schrie er, als sein Schiff in Richtung Boden flog, gerade hatte er sich mit seinem Tod abgefunden, da geschah es.
Etwa 15 Jaffa mit Transportkisten standen am Stargate von Delmak. Gerade hatte sich das siebte Symbol geschlossen, da prallte das Ha’Tak auf.
Die miteinander agierenden Energien der Explosion, des Wurmloches, und der Replikatorentechnologie öffneten eine Raumzeitverzerrung, die sowohl die Jaffa, als auch Apophis, wurden durch das offene Wurmloch gerissen und durch das Übermaß an Energie in die Centaurus Galaxie geschleudert.
Wieder in der Gegenwart:
,,Das ist nicht gut, das ist nicht gut!‘‘ ,meinte John, nachdem er mit Daniel den Krankenflügel wieder verlassen hatte.
,,Ich dachte, wir hätten den Bastard endgültig getötet!‘‘
,,Für mich ist es auch ein Schock, aber bisher ist er der einzige, dessen Tod eigentlich nie bestätigt war.‘‘ ,meinte Daniel.
,,Ja..... Aber Apophis! Der war fast noch schlimmer als Ba‘al!‘‘
,,Schon gut..... Vielleicht sollten wir mal Adama Bescheid sagen.‘‘ ,meinte Daniel. John wollte gerade um die Ecke biegen, als ihn Captain Kevin ,,Ich-ramm-den General‘‘ Rudo rammte.
,,Rudo, langsam wird es zur Gewohnheit, dass sie mich beim um die Ecke gehen rammen.‘‘ ,meinte John, Daniel schien sich darüber sehr zu amüsieren und fragte: ,,Was gibt es Captain?‘‘
,,Probleme!’’ ,meinte Rudo nur. ,,Zu viele Einzelheiten, kommen sie mit!’’
Sofort begaben sie sich zum Konferenzraum des SGC, wo bereits Keon’athor Assamus und das Furlinger Team, dessen Ankunft sie miterlebt hatten, standen.
,,Was gibt es Keon’athor?’’ ,fragte John.
,,Probleme.’’ ,meinte dieser.
,,Das meinte Captain Rudo schon. Was gibt es genaues?’’
,,Apophis startet einen Angriff auf uns. Etwa 60 Ha’Tak und 150 Al’Kesh. Unsere Flotte besteht aus 6 Schiffen. In knapp 6 Tagen sind sie da.’’ ,klärte einer der Furlinger sie auf.
,,DAS ist ein Problem.’’ meinte John. ,,Und sie sind?’’
,,Thantan Darius, Befehlshaber von Einsatzteam 1, kurz ET-1.’’ ,antwortete der Furlinger.
,,Gut....... Haben wir irgendwelche Optionen?’’ ,meinte Daniel.
,,Nicht viele.’’ ,meinte Darius. ,,Unser Truppen sind in Gefechten mit Zylonen und Goa’Uld verwickelt, wir haben nur noch 6 Schiffe.’’
,,Mir fällt da was ein.....’’ ,meinte John und betätigte sein Armbandkom.
,,O’Neill hier! Beamen sie mich an Bord!’’
,,Verstanden!’’ ,kam die Stimme von McMahon und John verschwand im Licht des Transporters.
Auf der Brücke der HAMMOND erschien er wieder und befahl sofort:
,,Verbindung zur GALACTICA herstellen!’’
Der Sergeant, der auf dem Platz von Captain Rudo saß, nickte und stellte die Verbindung her.
Sekunden später erschien auf dem Bildschirm das Gesicht von General Adama.
,,Was gibt es?’’ ,fragte dieser.
,,Sir, wir haben ein Problem. Der Goa’Uld der hier Ärger macht, ist Apophis. Was noch schlimmer ist, dass eine Goa’Uld Flotte unterwegs ist. In sechs Tagen treffen sie ein.’’ ,klärte John ihn auf.
,,Das ist übel.....’’ ,meinte der General.
Man konnte sehen, wie er auf und ab lief. Dann fragte er nach einer Weile:
,,Was haben sie vor?’’
,,Wir holen die Kavallerie.’’ ,meinte John.
,,Wir senden einen Prioritätsfunkspruch zur Erde. Bis eine Sondereinheit hier ist, vergeht wahrscheinlich etwas mehr als eine Woche, aber besser als nichts. Wir könnten in der Zwischenzeit eine Art Guerillakrieg führen, um Apophis von hier fernzuhalten.’’
Adama nickte. ,,Sie haben sich das ja schon mal wieder gut überlegt. Gut, Funkspruch zur Erde. Ich befehle der WASHINGTON auf Patroulie zu gehen.‘‘
,,Ja Sir!‘‘ ,bestätigte John und salutierte etwas zu lässig, doch der General sah darüber hinweg. Er schüttlete nur den Kopf und beendete die Verbindung.
,,McMahon! Sie haben es gehört, Funkspruch absetzen, mit allem relevanten.’’
Lieutenant Charles ,,Ich hab’s schon gemacht, Chef’’ McMahon, der den abwesenden Captain Rudo ersetzte, lehnte sich in seinem Stuhl zurück und meinte wie üblich: ,,Schon längst abgeschickt Sir!’’
,,Warten sie eigentlich nie auf meine Anweisungen?’’ ,fragte John mal wieder etwas verärgert.
,,Wieso denn?’’
,,Ich bin der Chef! Sie haben etwas erst dann zu machen, wenn ich es ihnen sage.’’
,,Aye, Aye Sir!’’ ,meinte McMahon, salutierte mit zwei Fingern und wandte sich wieder seinen Instrumenten zu.
,,Und sie fragen sich, warum sie noch Lieutenant sind!’’ ,meinte John und verließ die Brücke.
Zeitsprung:
Seit dem Senden der Nachricht an die Erde sind 3 Tage vergangen. Die WASHINGTON hatte die näheren Systeme untersucht, aber nichts interessantes gefunden.
Von der Erde kam bisher keine Antwort.
Captain Kevin Rudo, neuer Verbindungsoffizier im SGC, saß gerade bei einem Tortechniker im Kontrollraum, als dass Tor angewählt wurde.
Wie üblich aktivierte der zuständige Techniker den Schutzschild und Schutztruppen kamen in den Torraum. Dann baute sich das Wurmloch auf.
,,Haben sie einen ID-Code?’’ ,fragte Captain Rudo den Techniker.
,,Nein..... Aber ein Funksignal!’’ ,meinte der Techniker. ,,Ich stelle es auf die Lautsprecher.’’
Eine Sekunde lang rauschte es, dann ertönte die Stimme von Cameron Mitchell.
,,Hier Major General Mitchell vom Stargatecenter der Erde! Bitte öffnen sie ihren Schild.’’
In dem Moment betrat auch Keon’athor Assamus den Kontrollraum. Der Techniker meinte zu Mitchell:
,,Bitte warten sie!’’
Rudo sagte sofort zu Assamus: ,,Keon’athor, deaktivieren sie den Schild. Das ist unsere Unterstützung.
Dieser nickte und der Techniker deaktivierte den Schild. ,,Schild deaktiviert, General Mitchell.’’
,,Sehr gut.’’ ,kam es aus den Lautsprechern. ,,Wir schicken ihnen Bodentruppen, außerdem ist ein Kampfverband bereits auf dem Weg in die Centaurus Galaxie. SG-1 wird sie über alles informieren.’’
Schon kamen die ersten Truppen durch das Gate. Etwa 150 Marines in Kampfmontur kamen in den ersten zehn Minuten, dann weitere 220 mit mehreren großen Kisten. Man hatte schon längst die Schutztore geöffnet und die Soldaten verließen den Torraum. Bevor sich das Gate schloss, kamen noch vier Personen in SG Team Uniformen, SG-1.
Captain Rudo griff nach seinem Armbandkom und sprach hinein: ,,Rudo an O’Neill!’’
,,Ja, was gibt’s?’’ ,kam die Stimme von O’Neill, aus dem kleinen Lautsprecher.
,,Unsere Verstärkung ist da. Knapp 400 Marines und SG-1. Wollen sie sich runterbeamen, oder soll ich mich mit SG-1 hochbeamen?’’
,,Beamen sie sich mit SG-1 hoch. O’Neill Ende.’’
Rudo wühlte sich durch die Massen an Marines auf SG-1 zu. SG-1 bestand aus drei Menschen und einem Wraith.
,,Captain Kevin Rudo, Kommunikationsoffizier der GENERAL HAMMOND!’’ Rudo salutierte vor dem Befehlshaber von SG-1, Colonel Jennifer Hailey. Hailey erwiderte den Gruß.
,,Captain! Wenn ich vorstellen darf: Dr. Cassandra Fraiser, Lieutenant Hera Agathon und Joss.’’
Der Wraith Joss nickte.
,,Angenehm! Wenn sie nichts dagegen haben, beamen wir uns jetzt auf die GENERAL HAMMOND. General O’Neill und General Adama wollen mit ihnen sprechen.’’
Colonel Hailey nickte. Rudo betätigte sein Armbandkom und in der nächsten Sekunde wurden sie hochgebeamt.
Im Konferenzsaal wurden sie wieder zusammengesetzt und so gleich von John und Daniel begrüßt.
John umarmte Cassi und ging dann zu Colonel Hailey.
,,Ich hab’s irgendwie immer geahnt, dass sie mal SG-1 kriegen.’’ ,meinte John. ,,Und nun setzten wir uns. Adama wird gleich ankommen.’’
Wie aufs Stichwort erschienen General Adama und Colonel Thrace im Konferenzraum.
Nachdem sich alle begrüßt hatten, sagte der General: ,,Colonel Hailey, geben sie uns doch einen Bericht von der Lage.’’
,,Jawohl Sir!’’ ,sie stand auf und ging zum Bildschirm auf der anderen Seite des Raumes. Sie steckte einen Datenchip in eine Einlassungen. Es erschien eine Darstellung eines Railgungeschützes.
,,Wir haben 300 Railgunstellungen dabei. Die Bauteile sind in Wraithmaterialisatoren gespeichert, ebenso Waffen, Mörser und...... Diese hier.’’
Das Bild wechselte und ein Geschütz ähnlich des der Railguns erschien. Es hatte vier Rohre, die doppelt so groß waren, wie bei den Railguns.
,,Das sind die neuen Laserguns. Sie haben die eineinhalbfache Stärke eines normalen Disruptors und die dreifache Reichweite eines Railgungeschützes. Wir haben fünf davon. Sie werden demnächst die Disruptoren ersetzten.
Außerdem haben wir auch noch die neuen Waffen.’’
Erneut wechselte das Bild und eine wohlbekannte P-90erschien.
John hob die Hand und sagte: ,,Hailey, dass ist ne P-90, die ist nicht neu. Die Belgier haben euch verarscht!’’
,,Das ist keine P-90, sondern eine P-91. Ähnlich wie bei den G37 hat die P-91 Magnetbeschleunigte Geschosse und ein Magazin von 90 Schuss. Aufschlaggeschwindigkeit Mach 1. An der Unterseite ist ein Energiegeschoss installiert, dass wahlweise tödliche oder nur betäubende Wirkung einsetzt. Dieses Geschütz kann auch durch ein Sprengmunitionschacht ersetzt werden. Das Energiegeschütz reicht für etwa 1000 Schuss. Sprengmunition 20 Schuss.
Nachdem sie den Bildschirm ausgeschaltet hatte, kam von John zuerst sein übliches: ,,Cool!’’
Als nächstes fragte Colonel Thrace: ,,Wie viele P91 haben sie mitgebracht?’’
,,Knapp 500. Die P91 wird die neue Standardwaffe, wir tauschen alle älteren Modelle auf den Schiffen aus.’’
Nun meldete sich Captain Rudo zu Wort. ,,Sagen sie Colonel, sie haben hier Ausrüstung für ne kleine Armee, aber wo sind die Truppen?’’
,,Wir haben hier nur die, die sofort einsatzbereit waren. Zu Hause machen sich noch etwa 300 Marines fertig. Sie stoßen in etwa 48 Stunden zu uns.’’
,,Na dann......’’ Das schien dem Captain zu reichen, er stellte keine Fragen mehr.
,,Gut, dass reicht mir.’’ ,meinte der General. ,,John, sie übernehmen das Kommando der Flotte, ich kommandiere die Marines auf dem Boden. Kara, du übernimmst dann das Kommando der GALACTICA. Colonel Hailey, ihre Marines bauen jetzt die Abwehrstellungen auf.’’
Die Versammlung wurde aufgelöst. Während sich Hailey und der General zur Oberfläche beamten, blieben Hera und Joss noch im Konferenzraum.
,,Kriegst du auch keine Probleme mit der Nahrung?’’ ,fragte Hera Joss.
,Nein, ich habe die perfekte Lösung gefunden.’’ ,Joss zeigte auf ein Gerät, dass er am Gürtel trug. ,,Da hab ich ein neues Medikament drin, eine modifizierte Gentherapie. Wenn ich mir das spritze, sättigt es mich. Glaub mir, wenn ich das nächste Mal Heimaturlaub hab, will ich einen schönen Klon aussaugen.... Nun ja, lass uns jetzt beim Aufbau helfen.’’
Hera, Tochter der Zylonin Sharon und des Kolonialen Karl C. Agathon, lächelte. Wenn man bedachte, dass die Wraith noch vor zwei Jahrzehnten die blutrünstigen Menschenfresser waren, war Joss wohl sehr Menschlich.
Auf Ranton wurde schon fieberhaft aufgebaut. Hailey und der General koordinierten das Ganze.
Während die Bodentruppen den ,,Planeten des Krieges’’ beschützen sollten, würden die Schiffe und die furlingschen Truppen, Furlus beschützen.
Auf Ranton rief Colonel Hailey: ,,DAS LASERGESCHÜTZ HIER HIN! MÖRSER DORT, DORT UND DORT! BEWEGUNG!’’
General Adama konnte nur staunen, wie konnte diese kleine Frau so laut brüllen? Wie hatte O’Neill sie noch mal genannt? Ein 1,50 Meter großer Kampfzwerg..... Was er bisher gesehen hatte, passte perfekt.
Zeitsprung: 24 Stunden später
Die WASHINGTON war wieder auf einer kurzen Patroulie um die nächstliegenden Sonnensysteme, als der Kommunikationsoffizier rief: ,,Colonel, ich empfange einen fünffach gerafften und kodierten Funkspruch!’’
Der Colonel fragte: ,,Von wem?’’
,,Von der Erde. Die Nachricht lautet: ,,An die GEORGE WASHINGTON! 18. Flotte unter Colonel Müller ist unterwegs. Halten sie noch 4 Tage aus. Schiffe fliegen mit mehrfach erhöhter Geschwindigkeit. Wir schicken in 24 Stunden noch 300 Marines.
Flottenkommando. 13 Uhr 30 Minuten, Erdstandard.’’
,,4 TAGE?!’’ ,Colonel McGregory war wütend. ,,DIE GOA’ULD SIND IN 2 TAGEN DA!’’
,,Colonel, bei allem nötigen Respekt, beruhigen sie sich.’’ ,meinte der Kommunikationsoffizier. ,,Normalerweise würde eine Reise hierher knapp drei Wochen dauern, man geht ein großes Risiko, mit dieser Überbelastung des Antriebs, ein. Wenn wir die Stellung zwei Tage halten, sind wir so gut, wie sicher.’’
,,Ja, sie haben recht. Stellen sie eine Verbindung zur GENERAL HAMMOND her. Den Commodore wird das sicher interessieren.’’
Der Kommunikationsoffizier nickte und stellte eine Audioverbindung zur HAMMOND her.
Auf ein Zeichen des Kommunikationsoffiziers sagte McGregory: ,,Commodore, wir haben eine Hyperfunknachricht von der Erde erhalten. Colonel Müller wird in 4 Tagen hier eintreffen. In 24 Stunden kommen noch 400 Marines an.’’
,,Danke Colonel. Führen sie Order Alpha 3 aus! O’Neill Ende!’’
Nachdem die Verbindung unterbrochen war, fragte der Kommunikationsoffizier: ,,Sir, was ist Alpha 3?’’
McGregory antwortete sofort: ,,Wir fliegen die Goa’Uld Flotte an. Wir locken sie aus dem Hyperraum und beschädigen ihre Antriebe. Wenn wir schnell genug sind, werden sie etwa 12 Stunden später eintreffen.’’
,,Verstehe Sir.’’
,,Dann ist ja gut.’’ ,meinte der Colonel. Dann befahl er dem Navigator: ,,Steuermann, Kurs setzen auf die Goa’Uld Flotte.’’
,,Kurs gesetzt!’’ ,bestätigte der Navigator.
,,Beschleunigen!’’ ,befahl McGregory und das Schiff ging in den Hyperraum.
Nach vier Stunden im Hyperraum, meldete der Sensoroffizier: ,,Colonel, Flotte in 30 Lichtjahren Entfernung.’’
,,Danke Sergeant. Taktischer Alarm! Alle Mann auf ihre Posten! Energie auf Waffen und Schilde!’’
,,Stationen melden Bereitschaft.’’ ,meldete der XO.
McGregory nickte. ,,Gut, Steuermann bringen sie uns hin!’’
Frontal näherte sich die GEORGE WASHINGTON der Goa’Uld Flotte.
Die Al’Kesh flankierten die Ha’Taks von hinten und von vorne.
,,Gut.’’ ,meinte der Colonel. ,,Kanal zum Flagschiff öffnen!’’
Auf dem Schirm erschien das Bild eines Jaffa, er hatte ein goldenes Schlangensymbol auf der Stirn und war also der Primus von Apophis. ,,Kree!’’
Colonel McGregory räusperte sich und sagte: ,,Ich bin Colonel McGregory vom ERDENRAUMSCHIFF GEORGE WASHINGTON!’’
,,TAU’RI!!’’ ,der Primus sah zornig aus, denn er kannte die Tau’Ri. Zusammen mit einer Hand voll Jaffa und seinem Gebieter war er in diese Galaxie gekommen. Er hatte vor zwei Jahrzehnten gegen die Tau’Ri gekämpft und wusste, dass es Teufel waren, die seinen Gott umbringen wollten.
McGregory fuhr fort: ,,Wir wissen, dass ihr die Furlinger angreifen wollen. Unterlasst dies, sonst müssen wir euch vernichten!’’
,,Das werden wir nicht Tau’Ri! Im Namen unseres Gottes Apophis werden wir die Furlinger und dann euch vernichten!’’
,,APOPHIS IST KEIN GOTT! Er ist eine ekelhafte und erbärmliche Schlange, der an emotionalen, sowie körperlichen, Minderwertigkeitskomplexen leidet! ’’ ,meinte der Colonel und versuchte so herablassend, wie möglich zu sein und die Reaktion des Primus blieb nicht aus. ,,KREE TAU’RI! DAFÜR WERDE ICH EUCH VERNICHTEN!’’
Der beendete die Verbindung und der XO fragte: ,,Sir, war das so klug?’’
,,Nein, sicher nicht. Ich wollte nur, dass er aus dem Hyperraum geht, um uns anzugreifen. Steuermann, Hyperraum verlassen!’’
Die WASHINGTON verließ den Hyperraum, wenige Sekunden später traten auch die Goa’Uld Schiffe in den Normalraum ein, ihre Schilde waren noch nicht oben.
,,HORIZON ABFEUERN!’’ ,befahl der Colonel sofort.
H.O.R.I.Z.O.N war ursprünglich entwickelt worden, um planetare Feindgebäude zu vernichten. Die Produktion war allerdings auf Grund moralischer Vorwürfe eingestellt worden. Die WASHINGTON besaß drei Prototypen dieser Massenvernichtungswaffen.
Aus der Unterseite der WASHINGTON löste sich die drei 10 Meter lange Flugkörper mit Eigenantrieb.
Sie schossen mit etwa 62% Lichtgeschwindigkeit auf die Goa’Uld Schiffe zu.
Wenige 100 Kilometer von den Feindschiffen entfernt, öffnete sich die Oberseite der H.O.R.I.Z.O.N’s und ein Dutzend Mark 8 Raketen lösten sich, die im Heck der Schiffe einschlugen.
Bei 20 von 36 Schiffen wurde der Antrieb entweder schwer oder ganz zerstört. Die anderen Schiffe konnten rechtzeitig ihre Schilde aufbauen.
,,Nun weg hier, Maximalgeschwindigkeit!’’, befahl McGregory zufrieden.
Noch bevor die Goa’Uld feuern konnten, verschwand das Schiff im Hyperraum.
Zeitsprung: 23 Stunden später:
Die GEORGE WASHINGTON ist inzwischen wieder im System der Furlinger eingetroffen. General Adama und Colonel Hailey hatten die Abwehrstellungen in Position gebracht und die GALACTICA, die HAMMOND und die WASHINGTON waren über Furlus in Stellung gegangen.
Im Kommandostand auf Ranton standen General Adama, Sergeant Major Charles Trapper, Kommandant der Marines, Colonel Hailey und SG-1. Zusammen beugten sie sich über eine Landkarte.
,,Also gut.’’ ,sagte General Adama. ,,Sergeant Major, sie gehen mit ihren Scharfschützen hier und hier in Stellung, bei den Hügeln. Colonel Hailey, sie gehen mit 200 Mann hier in Position. Joss, sobald die neuen Marines eingetroffen und eingewiesen sind, gehen sie mit 100 Mann hier in der Vertiefung in Stellung, direkt bei den Mörsern.
Der Rest der Männer wird die Geschütztürme bedienen und Rückendeckung geben.’’
In dem Moment summte sein Armbandkom.
,,Adama hier!’’
,,General, die Erde hat uns angewählt, 380 Marines kommen gerade hindurch.’’ ,sagte die Stimme.
,,Sehr gut. Sobald alle da sind, einweisen und herbringen. Adama Ende!’’
Der General beendete die Sitzung. Hera und Joss gingen noch ein Stück über die Ebene.
,,Schon traurig. Morgen wird das hier ein Schlachtfeld sein.’’ ,meinte Hera.
,,Ja, das mag sein.’’ ,sagte Joss.
,,Was meinst du damit?’’
,,So, wie ich es sagte. Ich sehe dem Kampf gelassen entgegen.’’
,,Ich verstehe das nicht.’’ ,gab Hera zu.
,,Das musst du auch nicht, du bist noch jung. Ich habe schon viele Schlachten erlebt, ob gegen dein Volk oder gegen andere. Auch nach einem Kampf ist die Sonne noch so warm, wie vorher und die Luft ist noch genauso, wie vorher.’’
,,So hab ich es noch nie gesehen....’’ ,sagte Hera. ,,Aber sag mal, du hast nie gesagt, wie alt du bist.’’
Joss lachte. ,,Sagen wir es mal so, ich war schon da, als auf der Erde die Gebrüder Wright zum ersten Mal flogen."
Sie gingen noch eine Weile, dann trennten sie sich.
Auf der GENERAL HAMMOND gab es eine ähnliche Krisensitzung, wie auf Ranton.
Die Führungsoffiziere, CAG Lieutenant Colonel Uwarow, Colonel Kara Thrace, Chefingenieur Dr. Jagaat und Lieutenant ,,Tick-Tack’’ Boretto.
Sie beugten sich über eine Karte des Systems und John sagte: ,,Also: Tatjana, du und deine Jäger positioniert euch hinter dem Mond von Furlus, sodass die Goa’Uld euch nicht orten können. Die Jäger der WASHINGTON und der GALACTICA positionieren sich in dreier Gruppen hier, in der oberen Atmosphäre des Gasriesen und fallen dann von hinten ein.’’
Colonel Thrace nickte und antwortete: ,,Gut, ich gebe meinem CAG, Major Constanza, die nötigen Anweisungen.’’
,,Gut Colonel! Dr. Jagaat, ich brauch volle Leistung auf Antrieb und Waffen. Manövrierbarkeit ist das Zauberwort.’’
,,Ich habe bereits die nötigen Anweisungen erlassen. Wir haben alles dreifach überprüft.’’
John nickte anerkennend. ,,Ach und noch etwas! Es werden Raumanzüge getragen! Gut, sie können wegtreten!’’
Die Offiziere salutierten und gingen, nur Colonel Marschall blieb zurück. Er fragte: ,,Was meinen sie, Sir?’’
,,Wie bitte?’’ ,fragte John zurück.
,,Haben wir eine Chance zu überleben?’’
,,Ja, wenn auch eine kleine. Das Ganze ist wie die Belagerung von Atlantis.’’
,,Aber damals waren es nur drei Basisschiffe, heute sind es 50....’’ ,sagte Marschall besorgt.
,,Ach Roy, sie sollten wissen, dass wir immer mit dem Rücken zur Wand standen, wir werden auch dass schaffen.’’
,,Jawohl Sir!’’ Der Colonel salutierte und verschwand.
Zwei Stunden später öffneten sich diverse Hyperraumfenster und die Goa’Uld Flotte trat aus dem Hyperraum aus.
Der Kampf begann.
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 03.03.2008, 17:11 Titel: |
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Der große Kampf
,,DECKT DIE LINKE FLANKE!!’’
Die Marines feuerten erneut eine Salve auf die feindlichen Jaffa.
Ebenso wie die Jaffa in der Milchstraße, suchten diese hier selten Deckung, sodass die Marines leichtes Spiel hatten.
Die Scharfschützen konnten ganz entspannt zielen und abdrücken.
Im Sekundentakt starben die Jaffa, wobei die meisten Todesarten eine Kugel im Kopf oder im Symbiontenkanal war.
Obwohl sicher schon in den ersten fünf Minuten 100 Jaffa gefallen waren, kamen immer mehr nach.
,,MÖRSER!!’’ ,rief Joss seinen Marines zu. Die Soldaten schossen die Mörser ab und erneut flogen etwa zwei Dutzend Jaffa durch die Luft, auch die ein oder anderen Extremitäten.
Aber auch die Flakabwehr hatte viel zu tun. Etwa 100 Todesgleiter flogen über das Schlachtfeld.
Die Railguns hatten schon in den ersten Minuten 10 Gleiter abgeschossen und die Lasergeschütze etwa 14.
Doch auch die Todesgleiter konnten immer wieder Treffer landen und hatten schon zwei Railguns ausgeschaltet.
Trotz der besseren Panzerung, waren bereits 10 Marines gefallen. Auch wenn die Schutzwesten normale Stabwaffen abhielten, so war eine stationäre Stabwaffenkanone zu viel.
Viele der Toten hatten extreme Verbrennungen in Gesicht und Bauchgegend.
Im Weltall ereignete sich noch eine imposantere Schlacht. Die GALACTICA, die GENERAL HAMMOND, die GEORGE WASHINGTON und die beiden Furlinger Schiffe hatten die Goa’Uld gestellt.
,,BERICHT!’’ ,rief General O’Neill, nachdem fünf Ha’Taks gleichzeitig auf die HAMMOND geschossen hatten.
,,Schutzschilde runter auf 79%!’’ ,rief Captain Ebermann zu ihm herüber.
,,Machen sie eine Wende und die Buggeschütze abfeuern!’’, befahl der General.
Die GENERAL HAMMOND drehte nach oben ab und feuerte aus einem Looping heraus die Disruptoren und einige Torpedos ab. Ein Ha’Tak ging in Flammen auf. Dies war schon das zehnte Ha’Tak.
Dies war nicht verwunderlich, denn ein Schiff der 311 Klasse war einem Ha’Tak 5:1 überlegen.
,,General!’’ ,rief Captain Rudo. ,,Die George Washington meldet, dass sie ihre hinteren Torpedorampen verloren haben!’’
,,Die Jäger sollen einfallen! Geschützfeuer auf die Antriebe konzentrieren und Manöver ,,Pferde satteln’’ ausführen!’’
,,Aye Sir!’’ ,bestätigte Rudo und gab zu Major Constanza durch: ,,Hot Dog, Angriff! Manöver ,,Pferde satteln’’!’’
,,Roger!’’ ,bestätigte Major Brandon ,,Hot Dog’’ Constanza. ,,Ihr habt es gehört Leute, ausschwärmen!’’
Die 307er verließen den Gasriesen, der sie bisher vor den Sensoren versteckt hatte.
,,Gut Leute, ihr habt es gehört. Pferde satteln! Stinger, Highlander, schließt mit mir auf und geht mit mir in den Hyperraum. Der Rest sucht sich jeweils zu dritt ein Ha’Tak! Und jetzt ab!’’
Die 307er beschleunigten und traten in den Hyperraum ein. Ziel war es, in den Schildblasen der Ha’Tak wieder aufzutauchen. Das schwierige an diesem Manöver war, dass man genaue Berechnungen anstellen musste, sonst trat man irgendwo im Inneren der Schiffe wieder aus dem Hyperraum aus und starb.
Nach nicht ganz drei Sekunden Flug traten die Jäger wieder in den Normalraum ein, in den Schildblasen.
,,Raketen auf die Brücke ausrichten! FEUER!’’ ,befahl Hot Dog und schoss seine Raketen ab.
Hot Dog und seine beiden Flügelmänner hatten den Überraschungseffekt auf ihrer Seite und zerstörten die Brücke.
Sekundäre Explosionen sorgten dafür, dass das ganze Schiff zerstört wurde.
Andere hatten nicht so viel Glück. Zwei 307er traten innerhalb eines Ha’Taks aus dem Hyperraum aus und explodierten.
Allerdings zog dies sekundäre Explosionen nach sich, die das Raumschiff dennoch zerstörten.
Bei 12 Ha’Taks klappte dies. Drei Ha’Taks jedoch hatten es geschafft die 307er abzuschieben, bevor sie ihre Raketen abschießen konnten.
Die übriggebliebenden Jäger drehten ab und flogen Richtung Ranton, um die Todesgleiter abzufangen.
Auf der GENERAL HAMMOND hielt sich O’Neill nachdenklich die Hand vor den Mund.
,,McMahon, wie viele Ha’Taks sind noch übrig?’’ ,fragte er.
,,15!’’ ,meinte dieser. ,,Moment mal...... Da stimmt was nicht.’’
John drehte sich überrascht um und fragte: ,,Was?’’
,,Die Energiesignaturen der Schiffe erhöhen sich..... Ach du Scheiße, die Energie wird auf Waffen und Schilde geleitet. Sie feuern!!’’
Der Einschlag war um einiges stärker, als sonst. Energieleitungen platzten und John konnte sich gerade noch auf seinem Kommandantenstuhl halten. ,,BERICHT!’’ ,rief er.
,,Schildgenerator 1 ausgefallen! Schalte Nummer 2 ein!! Schwere Schäden auf dem G-Deck! Die WASHINGTON meldet Verlust der Steuerbordwaffen!’’
,,Maschinenraum hier, Lieutenant Moretto! Der Chefingenieur ist tot! Der Antrieb hat einiges abgekriegt!’’
,,Das war doch keine Goa’Uld Technologie.’’ ,stellte Colonel Marschall fest, nachdem er einem Techniker wieder auf die Beine half.
,,Wahrscheinlich hat sich Apophis Furlinger Technologie angeeignet.’’ ,meinte Captain Ebermann.
,,Und wieso hat er nicht gleich gefeuert?’’ ,fragte Captain Rudo.
,,Wahrscheinlich braucht die Waffe eine Zeit, bis sie geladen ist.’’
,,Kontaktieren sie die WASHINGTON und die GALACTICA! Punktfeuer!’’
Die drei Schiffe formierten sich und feuerten all ihre Waffen auf das nächste Schiff.
Auf der Oberfläche war die Schlacht immer noch am kochen.
Auf den Ebenen lagen fast 300 tote Jaffa. Die Verluste auf Seiten der Marines betrug dagegen weniger als 50 Mann.
Die meisten toten Marines gingen auf das Konto von stationären Stabwaffenkanonen.
,,FEUER!’’ ,befahl Colonel Hailey. Die Soldaten gingen aus ihren Deckungen hoch und feuerten aus ihren P91.
Wieder gingen 46 Jaffa zu Boden.
Auf der anderen Seite der Ebene hatten Hera und Joss auch alle Hand zu tun.
Während Hera einigen Jaffa aufgelauert hatte, hatte Joss wortwörtlich alle Hände voll zu tun.
Er hatte sich einige vereinzelte Jaffa gesucht, die voller Angst in einem Waldgebiet herumschlichen und griff aus dem Hinterhalt an. Er zog zwei Betäuber und betäubte die vier der fünf Jaffa.
Der fünfte stieß einen Schmerzensschrei aus, als ihm Joss das Leben aussaugte.
Nachdem das tote Skelett des Jaffa zu Boden fiel, wandte sich Joss den anderen zu. Heute würde er satt werden.
Wieder im All.
Durch die starke Energie der Waffen, waren die beiden Furlinger Schiffe zerstört worden.
Das Punktfeuer zeigte nur geringe Wirkung. Erst nach eineinhalb Minuten Dauerfeuer kollabierten die Schilde des Ha’Tak. Doch inzwischen hatte die GEORGE WASHINGTON schwere Schlagseite erhalten.
Auf der Brücke der GENERAL HAMMOND befahl John: ,,Deckt die WASHINGTON!’’, und fügte nach einem weiteren Einschlag hinzu: ,,Hat jemand eine Idee.’’
Lieutenant McMahon zögerte kurz, dann sagte er: ,,Ich hab da eine Idee, Sir! Bitte um Erlaubnis in den Maschinenraum zu gehen.’’
,,Erteilt.’’ ,stimmte John zu.
McMahon stand sofort auf, rannte zum Antigravlift und lies sich zum Maschinenraum treiben.
Als er gegangen war, befahl John: ,,Zum nächsten Schiff übergehen!’’
Die GENERAL HAMMOND, welche zusammen mit der GALACTICA, der WASHINGTON Schutz gaben, flogen auf das nächste Ha’Tak zu.
Auf den verbliebenden Ha’Tak sammelte sich wieder Energie in den Waffensystemen.
Die Waffen wurden abgefeuert und trafen auf die GENERAL HAMMOND, doch diesmal gab es keine Erschütterungen, keine Schäden.
,,Was ist denn jetzt los?’’ ,fragte Major Hondo.
Anstatt einer Antwort kam nur über die Lautsprecher die Stimme von Lieutenant McMahon.
,,McMahon an Brücke.’’
,,O’Neill hier. McMahon, was haben sie gemacht?’’
,,Nur einer meiner üblichen Geniestreiche.’’ ,meinte McMahon lässig.
,,Reden sie schon.’’ ,befahl John ihn.
,,Ich habe mit Hilfe des ZPM’s ein Hyperraumfeld um das Schiff gelegt. Auf Grund der Überdimensionalität des Hyperraums, wird die Waffenstärke auf Null reduziert.’’
,,McMahon, sie Bastard sind ein Genie!’’ ,meinte John. ,,Übermitteln sie ihre Spezifikationen zur GALACTCIA und zur...... Sie haben sie schon übermittelt, oder?’’
,,Sicher. McMahon Ende.’’
,,Sir, die GALACTICA und die WASHINGTON melden, dass die Modifikationen ausgeführt wurden!’’ ,meldete Captain Rudo.
Nun wendete sich das Blatt für die Terraner. Die WASHINGTON verließ die Deckung und kämpfte wieder aktiv mit.
Auf dem Pel’Tak des Führungsschiffs, stand der Primus von Apophis und sah zu, wie die Tau’Ri wieder die Oberhand gewannen.
Im selben Moment erschien das blutverschmierte Gesicht eines Jaffa auf der Kommunikationskugel.
,,Primus, wir verlieren immer mehr Krieger! Die Tau’Ri kämpfen wie die Teufel, wir können unsere Stellungen nicht mehr lange.....’’
Der Jaffa verstummte, ein Scharfschütze hatte ihm eine Kugel zwischen die Augen gejagt.
Der Primus war wütend. ,,Stellt eine Verbindung zu Lord Apophis her! Beeilt euch!’’
Nachdem ein weiteres Ha’Tak vernichtet worden war, erschien das Gesicht von Apophis auf dem Bildschirm.
Er hatte denselben Wirt, wie vor 30 Jahren. ,,Sprich Primus!’’
,,Lord Apophis, wir verlieren! Immer mehr deiner treuen Anhänger sterben. Wir müssen uns zurückziehen.’’
,,NEIN! KÄMPFT FÜR EUREN GOTT UND WENN ES SEIN MUSS, STERBT FÜR IHN!’’
Apophis beendete die Verbindung. Sein Primus wusste, dass sein Leben vorbei war.
Auf der Oberfläche von Ranton war der Kampf inzwischen vorbei. Joss hatte den letzten überlebenden Jaffa ausgesaugt und General Adama sagte: ,,Gut gemacht, Marines! Semper Fi!’’
,,SEPMER FI!’’ ,kam es von den Marines überall auf dem Plato zurück.
Adama lächelte. Die Verluste auf Seiten der Terraner beliefen sich auf 71 Soldaten und 8 Geschützstellungen.
Dafür hatte die kleine Erdarmee mehr als 1000 Jaffa niedergestreckt.
Auf der GENERAL HAMMOND hatte sich der Commodore gerade niedergelassen, als dass drittletzte Ha’Tak vernichtet wurde. Übrig waren nur noch das Flagschiff und ein weiteres Ha’Tak.
,,Verbindung zum Führungsschiff aufnehmen!’’ ,befahl John.
Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht des Primus. Er war nur noch eine bebende Hülle, die den Tod erwartete.
,,Primus, eure Flotte ist geschlagen, eure Bodentruppen vernichtet. Ergebt euch und wir schenken euch das Leben.’’
,,Nein Tau’Ri! Im Namen unseres Gottes Apophis werden wir ehrenhaft in den Tod gehen.’’
Er kappte die Verbindung und John sagte: ,,Er hat es so gewollt. Mister Ebermann, Feuer!’’
Die drei Schiffe eröffneten wieder das Feuer. Die beiden schon stark beschädigten Schiffe wurden zerfetzt.
Der Kampf war vorbei.
Auf der GENERAL HAMMOND wurde sich gegenseitig beglückwünscht, als eine Erschütterung das Schiff durchfuhr.
John rief über Interkom:
,,Lieutenant Boretto melden sie sich!’’
,,Ja Sir! Der Hyperantrieb ist ausgefallen. Dieser Hyperraumschild hat den Antrieb überlastet. Er ist einfach nicht dafür ausgelegt. Wenn sie mir ne Woche Zeit geben, reparier ich den Antrieb.’’
,,Gut, fangen sie gleich an.’’ ,meinte John und beendete die Verbindung.
Da sagte Captain Rudo: ,,Sir, die GALACTICA und die WASHINGTON melden, dass ihr Hyperantrieb ebenfalls ausgefallen ist.’’
,,Verstanden. Verbinden sie mich jetzt mit den Furlingern!’’
,,Verbindung steht, Mascant Zenos spricht!’’ ,meldete der Funker, der McMahons Platz eingenommen hatte.
,,Hier Mascant Zenos. General, wir möchten ihnen danken. Ohne sie wären wir untergegangen. Der Präsident von Furlus würde sich gerne mit ihnen treffen.’’
,,Danke Mascant, ich werde gleich da sein. O’Neill Ende.’’
John erhob sich und sagte: ,,Funkspruch an die Flotte unter General Sheppard! Sagen sie, dass wir die Situation unter Kontrolle haben. Außerdem kontaktieren sie General Adama und Colonel Hailey, sie sollen mit einer Raumfähre nach Furlus kommen. Colonel, sie, Professor Jackson und Captain Rudo kommen mit nach Furlus. Major Hondo, sie übernehmen das Kommando.’’
Die drei verließen die Brücke und begaben sich um Hangar, wo eine Raumfähre auf se wartete.
Ungefähr zur selben Zeit, betrat Lieutenant McMahon die Krankenstation. Seinen linken Arm hatte mit einer provisorische Schlaufe aus einem Stück Uniformärmel angewinkelt und blutete ein wenig, er sah aus, als würde er seinen Schmerz unterdrücken.
Das medizinische Personal hatte alle Hände voll zu tun. Auf den Betten lagen Besatzungsmitglieder mit leichten bis schweren Verbrennungen.
Obwohl sie ihr möglichstes taten, konnte McMahon sehen, wie ein Arzt einem stark verbrannten Mann die Decke über den Kopf zog. Aus einem abgesonderten OP Bereich kam der Chefarzt Doktor Gaye, holte eine Pfeife heraus und sagte zu einer Schwester: ,,Der Patient bleibt in einem künstlichen Koma. Sobald er wieder einigermaßen stabil ist, legen sie ihn in eine Wanne mit Aktivierungsschleim zur Hautregeneration.’’
Er nahm einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und ging dann zum Lieutenant.
,,Was kann ich für sie tun, Lieutenant?’’ ,fragte er.
,,Sieht man das nicht? Ich hab mich verletzt. Der Arm fühlt sich wie gebrochen an, außerdem hab ich Kopfschmerzen. Es tut höllisch weh, also machen sie schon, Kurpfuscher! ’’ ,meinte dieser gereizt.
,,Das haben wir gleich.’’ ,meinte er und holte einen Lebenszeichendetektor raus. Erst spannte er den Arm und meinte:
,,Ja, ein glatter Bruch. In zwei, drei Tagen sind sie wieder auf dem Damm. Und nun der Kopf..... Ach du.... SCHWESTER!’’
Im selben Moment verließ die Raumfähre den Hangar. Am Steuer saß General O’Neill.
Die HAMMOND war wieder in den Orbit von Furlus eingeschwenkt und die 307er der drei Erdschiffe patroulierten im Orbit, alles war friedlich.
John manövrierte um die Wracks der Goa’Uld Schiffe herum, als Captain Rudo fragte: ,,Darf ich eine Frage stellen, Sir?’’
,,Sicher. Was wollen sie wissen.’’ ,meinte John.
,,Die Furlinger haben nun keine Schiffe mehr. Was Raumangriffe angeht sind sie nun schutzlos. Glauben sie, der Furlinger Präsident wird uns um weitere Hilfe bitten?’’
,,Davon gehe ich sogar aus. Wir haben unsere Macht unter Beweis gestellt.’’ ,meinte Colonel Marschall
Sie schwiegen. Gerade traten sie in die obere Atmosphäre ein. Nach einigen Sekunden Sinkflug kamen sie aus der Wolkenhülle heraus und ihr Blick fiel auf eine große Stadt. Captain Rudo schätzte die Einwohnerzahl auf etwa 17 Millionen Furlinger.
Aus den Funkgerät kam die Aufforderung: ,,Landen sie auf dem Dach des Kapitols! Der Präsident erwartet sie schon’’
,,Na das ist ja mal ne Ansage.’’ ,meinte Captain Rudo und versuchte witzig zu klingen. Während der Colonel gerade einen der Sitze hochklappte und drei Betäuber herausholte. ,,Nein Colonel.’’ ,sagte Daniel, der sich bisher still verhalten hatte, und meinte rhetorisch: ,,Glauben sie etwa man wird uns erlauben bewaffnet mit dem Präsidenten zu reden? John?’’
John nickte nur und der Colonel sah ein, dass er verloren hatte.
,,Nein, Professor Jackson..’’ ,antwortete der Colonel resignierend und klappte den Sitz wieder zurück.
Nur wenige Sekunden später setzte die Raumfähre auf dem Dach des Kapitols auf. Auf dem kleinen Landeplatz standen etwa 30 Furlinger. 20 von ihnen waren Soldaten und wahrscheinlich eine Art Ehrengarde. Hinter dem Landeplatz erstreckte sich eine riesige Kuppel aus buntem Glas. Das Gebäude an sich war an die 200 Meter hoch und bestand bis auf die Verstrebungen und das Dach aus Glas.
Als John ausstieg schrie ein stämmiger Furlinger: ,,ACHTUNG!’’
Die Ehrengarde salutierte und präsentierte Degen , ähnlich wie die, die US Navy benutzt hatte, mit kunstvoll verzierten Klingen. John stutzte. Bei den Furlingern waren wohl alle Militärzweige durcheinander gewürfelt, aber das war ja nicht sein Problem. Er zog noch mal Uniformhemd und Mütze zurecht und ging dann mit Daniel, Colonel Marschall und Captain Rudo, der sehr nervös aussah, durch die Reihe der Soldaten, die mit ihren Degen einen Tunnel gebildet hatten, auf eine Gruppe würdevoll aussehender Furlinger zu.
Ein schon älterer Furlinger trat vor und sagte: ,,Willkommen. Ich bin Präsident Jarim da Botra.’’
Er streckte Daniel die Hand entgegen und drückte sie kräftig. Daniel lächelte und sagte: ,,Danke Mr. Präsident. Ich bin Daniel Jackson, das sind General O’Neill, Colonel Marschall und Captain Rudo.’’
,,Es freut mich euch kennen zu lernen. Dies ist der Ministerrat der Furlinger Republik. Nun kommt bitte, wir wollen im Ratssaal weiterreden.’’
Sie folgten dem Präsidenten, als der stämmige Furlingersoldat rief: ,,EHRENGARDE WEGTRETEN!’’
Vor ihnen öffnete sich ein Fahrstuhlschacht und die Gruppe stieg ein.
Sie fuhren einige Stockwerke herunter und verließen den Fahrstuhl wieder. Sie standen nun in einer kunstvoll eingerichteten Galerie. Boden und Decke waren aus Glas und an den Wänden hingen Gemälde. Die vier Menschen waren sehr beeindruckt. Die Furlinger, die dies bemerkten, lächelten und fühlten sich geehrt, das ein so weit fortgeschrittenes Volk von ihrer Baukunst beeindruckt war. Auf derselben Ebene betrat die Gruppe nun einen Konferenzsaal.
Nachdem sich alle hingesetzt hatten, sagte der Präsident: ,,Ich möchte mich noch einmal persönlich bei ihnen für ihre Hilfe bedanken. Ohne sie hätten die Goa’Uld uns endgültig überrannt.’’
,,Schon gut. Wir freuen uns, wenn wir helfen konnten.’’ ,meinte John. ,,Leider wurde eure Flotte vernichtet.’’
Nun sahen die Minister und der Präsident etwas beschämt aus. Colonel Marschall hatte anscheinend Recht gehabt. Die Furlinger wollten Hilfe.
,,Ja, das ist ein Problem.’’ ,meinte de Präsident. ,,Laut unseren Wissenschaftlern werden unseren nächsten 10 Einheiten erst in 9 Monaten fertig. Solange wären wir schutzlos.’’
John sah Daniel an. Sie hatten es geahnt. Daraufhin sagte Daniel: ,,Natürlich werden wir euch versuchen zu helfen, aber
Der Präsident wollte gerade antworten, als John an sein Armbandcom griff.
,,Was gibt es?’’
,,Sir, hier Major Hondo. General Adama wird gleich landen.’’
,,Gut, ich schick Captain Rudo um ihn abzuholen.’’
,,Sir, da ist noch etwas.’’ ,kam es aus dem Lautsprecher.
,,Was?’’ ,wollte John wissen.
,,Es geht um Lieutenant McMahon.....’’
Kurze Zeit vorher auf der Krankenstation der GENERAL HAMMOND:
,,SCHWESTER!’’ ,rief Dr. Gaye.
Eine Schwester kam angerannt und frage: ,,Was gibt es Doktor?’’
,,Eine Scannerkammer, sofort! Und sagen sie dem General Bescheid, er möge so schnell wie möglich herkommen.’’
,,Sofort Doktor.’’ ,sagte die Schwester und eilte davon.
Schon fünf Minuten später lag der Lieutenant in der Scannerkammer und Doktor Gaye stand draußen vor einem Bildschirm.
Als die ersten Anzeigen kamen, kam John in den Raum.
,,General, gut das sie da sind.’’ ,sagte der Doktor.
,,Doc, was gibt es? Ich war gerade beim Furlinger Präsident.’’ ,meinte John, man konnte ihm ansehen, dass er sich beeilt hatte.
Der Doktor atmete aus und sagte niedergeschlagen: ,,Sehen sie sich das bitte an.’’
Er zeigte auf die Anzeige von McMahons Gehirn. Es sah aus wie immer und John fragte: ,,Was ist da Doc?’’
,,Hier, ich zoome etwas heran, dann erkennen sie sicher etwas.’’
Der Doktor vergrößerte einen Ausschnitt des linken Scheitellappens. Ein kleiner grauer Punkt kam zum Vorschein.
,,Was zum Teufel ist das?’’ ,fragte John und Gaye antwortete: ,,Etwas, das eigentlich unmöglich ist.... Eine Hyperraumblase.’’
,,Wie bitte?’’ ,fragte John ungläubig. ,,Wie kann jemand in seinem Gehirn eine Hyperraumblase haben?’’
,,Ich kann nur vermuten, dass dieser Hyperraumschild, als er kollabiert ist, zum Teil in sein Gehirn gewandert ist. Wir sollten auch die anderen Techniker untersuchen.’’
,,Aber..... Was heißt das für ihn?’’ ,fragte John besorgt und stützte einen Arm gegen die Wand.
,,Ehrlich? Ich weiß es nicht. Momentan hat er nur Kopfschmerzen, aber ich weiß nicht....’’
Er wurde von einem höllischen Schrei unterbrochen, er kam aus der Scannerkammer, von McMahon.
,,AUFMACHEN, AUFMACHEN!’’ ,befahl John und Dr. Gaye holte ihn daraus. Gaye ging sofort zur Tür und schrie:
,,SCHWESTER! BRINGEN SIE MIR WAS ZUM SEDIEREN!’’
Sofort kam eine Schwester mit einer Spritze an. Gaye nahm sie und rammte sie McMahon in den Oberkörper und presste den Inhalt in den Körper, das Geschrei hörte auf.
,,Du meine Scheiße Doc, was war das?’’ ,fragte John, der nur hatte dabeistehen können.
,,Das wissen wir gleich, die Scannerkammer hat noch einige Aufnahmen gemacht.’’
Der Arzt ging zum Monitor und drückte auf dem Touchscreen einige Schaltflächen. Er studierte einige Abbildungen und erschrak.
,,Was ist?’’ ,fragte John besorgt und trat neben den Arzt, dann sah auch er es.
Die Hyperraumblase hatte sich vergrößert.
Im Kapitol:
General Adama war gerade angekommen und war aufgeklärt worden, was die Furlinger wollten.
Er überlegte kurz und sagte dann: ,,Wir werden euch natürlich unterstützen, aber ihnen sollte klar sein, dass auch wir nicht unendlich Ressourcen zur Verfügung haben. Unser drei Schiffe haben schwere Schäden davongetragen und die WASHINGTON ist so gut, wie nicht mehr kampftauglich.’’
Der Präsident nickte und sagte: ,,Ich verstehe sie General. Haben sie vielleicht eine Idee, wie wir unseren Schiffsbau beschleunigen könnten, um sie ein wenig zu entlasten?’’
Captain Rudo schnippte mit den Fingern, als ob er gerade einen Geistesblitz gehabt hätte.
,,Die Dicke Berta!’’
,,Natürlich!’’ ,sagte Daniel und schlug sich vor den Kopf. ,,Die mobile Werft wäre perfekt. General, wir sollten sofort der Erde bescheid geben.’’
Adama nickte und griff an sein Armband.
,,Major Gaeta?’’ ,fragte er. Sofort kam die Antwort: ,,Ja Sir?’’
,,Hyperfunkspruch an die Erde. Sie mögen bitte die Dicke Berta herschicken.’’
,,Verstanden Sir, aber wird man nicht fragen, wieso?’’
,,Nein, General of the Space Force O’Neill hat mir Handlungsfreiheit zugesichert.’’
,,Gut Sir, ich schicke den Funkspruch ab. Ach ja, Colonel Müller wird in 14 Stunden hier eintreffen.’’
,,Verstanden, Adama Ende!’’
Der Präsident sah etwas verwirrt aus. Einer seiner Minister fragte: ,,Entschuldigung, eine mobile Werft?’’
,,Ja, die Dicke Berta ist eine mobile, hyperraumtaugliche Werft, die die Bauzeit erheblich verkürzt. Damit wird ihre Flotte bald wieder volle Stärke haben.’’ ,antwortete Daniel auf die Frage.
In dem Moment erklang ein Ton aus Captain Rudo’s Armbandcom und er sprach hinein:
,,Rudo hier, sprechen sie.’’
,,Rudo, O’Neill hier. Kommen sie sofort zurück auf die GENERAL HAMMOND, Colonel Marschall ebenfalls.’’
,,Verstanden Sir. Bereit zum Beamen.’’
1 Stunde später im Konferenzsaal der GENERAL HAMMOND:
Alle Führungsoffiziere hatten sich hier versammelt..
Gerade traten John, Lieutenant Boretto und Dr. Gaye ein, als Colonel Marschall fragte: ,,General, was gibt es.’’
Dr. Gaye übernahm die Beantwortung der Frage und sagte: ,,Es geht um Lieutenant McMahon. Er.... Wird sterben.’’
,,Was?’’ ,kam es gleichzeitig von Captain Rudo, Captain Ebermann und Major Hondo, die man als Lieutenant McMahons beste Freunde auf dem Schiff bezeichnen konnte.
,,Ja, es stimmt.’’ ,bestätigte John. ,,Irgendwie hat er eine Hyperraumblase im Gehirn, die sich langsam in seinem ganzen Gehirn ausbreitet.’’
Dr. Gaye übernahm: ,,Diese verhindert immer mehr, dass das Gehirn mit dem Körper interagieren kann. Inzwischen hat sich die Blase bis zum motorischen Zentrum ausgeweitet. Wenn es so weitergeht, wird er in wenigen Stunden qualvoll sterben.....’’
Major Hondo, die sehr blass geworden war, fragte: ,,Können sie denn nichts tun?’’
Lieutenant Boretto schüttelte nur den Kopf.
,,Nein, wir haben es versucht, davon wurde es nur noch schlimmer.’’
John übernahm. ,,Nutzen sie die letzten Stunden und verabschieden sie sich von ihm. Wegtreten.’’
Etwa eine viertel Stunde später standen die Captains Ebermann und Rudo vor McMahons Bett. Als dieser die Augen aufschlug versuchte Ebermann zu lächeln, aber McMahon sagte: ,,Lassen sie es, sie schaffen es sowieso nicht.’’
,,Wie fühlst du dich?’’ ,fragte Ebermann.
,,Ganz gut, dafür das ich eine Hyperraumblase im Hirn habe und bald sterben werde.....’’
,,Wie können sie das nur so auf die leichte Schulter nehmen?’’ ,fragte Rudo.
,,Ich habe akzeptiert, dass ich sterben werde.’’
,,Wir wollten ihnen...’’ ,begann Rudo.
,,Du.’’ ,sagte McMahon. ,,Lass das ,,sie’’ weg.’’
,,In Ordnung. Wir wollten dir nur sagen, dass wir dir nie gesagt haben, dass du uns ein guter Freund warst.’’ ,sagte Rudo.
,,Danke, ihr wart mir auch gute.... AAAARGGGHH!’’
McMahon fing an zu schreien, wie er es auch beim letzten mal, als sich die Blase erweitert hatte.
Eine Schwester kam an und sedierte ihn wieder. Als er sediert war, sagten die beiden: ,,Leb wohl.’’, und verließen die Krankenstation.
Als McMahon wieder zu sich kam, stand Major Hondo vor seinem Bett. Doch er konnte sie nicht sehen, er war blind.
,,Ist da wer?’’ ,fragte er.
,,Ja, ich bin es, Major Hondo.’’ ,sagte sie und bemerkte, dass er blind war.
,,Wie, wie lange war ich weg?’’
,,Drei Stunden.... Wir haben uns sorgen um sie gemacht.’’
,,Rührend.’’ ,meinte McMahon und versuchte zu lachen.
,,Wie soll es weitergehen, wenn sie nicht mehr da sind?’’ ,fragte sie.
,,Ach keine Sorge, sie finden schon einen neuen Pokerpartner....’’ ,meinte McMahon und hustete.
,,Charlie, dass war ernsthaft gemeint.’’
,,Wissen sie, was ich gern hätte?’’
Major Hondo schüttelte den Kopf und sagte: ,,Nein.’’
,,Sie alle sollten ihr Leben weiterleben.... Sie sind meine Freunde und ich hätte es gerne, wenn sie so weitermachen wie bisher. Denken sie ab und zu an mich.’’
,,Wenn sie es wollen.’’ ,meinte Major Hondo und lächelte ein wenig, sie hatte Tränen in den Augen.
McMahon bekam das nicht mehr mit, er war wieder weggetreten, diesmal ohne Schmerzensschreie.
Als sie das bemerkte, ging sie zur Tür, als John eintrat. John nickte ihr aufmunternd zu. Major Hondo verließ den Raum und John setzte sich an McMahons Bett.
Aus seiner Hosentasche holte er das Rangabzeichen eines Captains der Flotte. Als er es sich ansah, sagte er:
,,In ein paar Tagen wollte ich sie zum Captain befördern, sie hatten es verdient...... Hätte ich es doch vorher getan....’’
Er legte das Abzeichen neben McMahons Kopf und blieb schweigend dort sitzen.
Einige Stunden später hatten sich alle Offiziere und Dr. Gaye um das Bett versammelt.
Im Hintergrund piepte das EKG. Der Herzschlag wurde immer langsamer.
,,Es geht zu Ende......’’ ,sagte der Arzt niedergeschlagen.
Da setzte das Piepsen aus und es wurde ein anhaltender Ton. Gaye schaltete ab und John sagte: ,,Leben sie wohl, Charlie.’’
24 Stunden später:
Im Backbordhangar standen etwa 50 Menschen. Unter ihnen die Führungsoffiziere, Lieutenant Boretto, General Adama, Daniel und John, alle in Galauniform mit schwarzen Armbinden an den Schultern.
Vor ihnen stand ein eiserner Sarg mit der schottischen Flagge. John trat hinter den Sarg und sprach:
,,Wir sind heute hier zusammengekommen, um First Lieutenant Charles McMahon die letzte Ehre zu erweisen.
Er war unser Kollege, unser Schiffskamerad, aber vor allem war er unser Freund. Er hat uns allen das Leben gerettet, wir stehen in seiner Schuld. Erinnern wir uns an die guten Zeiten, die wir mit ihm hatten und ehren wir ihn damit.’’
Er stellte sich wieder vor die Offiziere und gab Captain Ebermann und Captain Rudo ein Zeichen. Die beiden gingen nach vorne und falteten die Flagge zusammen. In dem Moment begann ein schottisches Crewmitglied Dudelsack zu spielen.
Mit der Flagge gingen Rudo und Ebermann wieder auf ihre Plätze.
John fuhr fort: ,,Wie die gefallenen Raumfahrer vor ihm, übergeben wir seine Leichnam nun den unendlichen Weiten des Weltraums. Möge er dort seinen ewigen Frieden finden.’’
Er aktivierte sein Armbandcom und sagte: ,,Brücke, Energie!’’
Der Sarg wurde weggebeamt und materialisierte wieder einige hundert Meter von der GENERAL HAMMOND entfernt.
Die Soldaten salutierten und erwiesen dem Lieutenant die letzte Ehre.
Nach einer Schweigeminute befahl John: ,,Wegtreten.’’
24 Stunden zuvor, irgendwo in der Centaurus Galaxie:
,,Bereit?’’
,,Bereit!’’
,,Download aktivieren.’’
,,Abgeschlossen.’’
Plötzlich begann der Körper im, mit Schleim gefüllten, Becken zu atmen. Dieser Körper gehörte Lieutenant Charlie McMahon. Er sah sich hektisch um und sah eine Zylonin, Modell 6, die ihm durch die Haare strich und sagte beruhigend:
,,Ganz ruhig, einfach atmen. Der erste Download ist immer der schlimmste. Tief atmen, ja so ist es gut.’’
Desorientiert sah er sich um und sah sich selbst vor dem Becken stehend mit verschränkten Armen.
Dieser andere Charlie McMahon lächelte und sagte: ,,Willkommen zu Hause Nr. 13!’’
Fortsetzung folgt.
Im Auge des Betrachters
28 Stunden waren nun seit seinem Download vergangen.
Charlie McMahon saß auf einer Bank in einem kleinen Park auf dem Zylonenheimatplaneten.
Er fand es komisch. Es war zwar sein Körper und doch war er es nicht.
In dem Moment kam eine Stimme von hinten, die sagte: “Hi Charlie!”
Er drehte sich um und sah in das Gesicht einer Drei, auch bekannt als D'Anna Biers.
“Wollen wir?” ,fragte sie und Charlie nickte.
Als Charlie D’Anna folgte, fragte er: “Sag mal, wieso?”
Sie drehte sich um und sah ihn fragend an: “Wieso was?”
“Wieso bin ich ein Zylon? Es hat doch nie jemand etwas bemerkt. Als die Erdenschiffe damals die Flüchtlingsflotte gescannt haben, konnten sie Menschen von Zylonen leicht unterscheiden.”
D’Anna lächelte und sagte nur: “Das Problem haben wir schon vor Jahren behoben. Du warst nicht der erste, den wir zu ihnen geschickt hatten. Komm, ich zeig dir alles!”
Die beiden gingen an einer Passage vorbei. Hier sah Charlie viele von seinen Kopien, aber auch Dreien, Fünfen, Sechsen und Achten.
Als die beiden an einer Brüstung stehen blieben und auf einen großen See blickten, stellte Charlie erneut eine Frage.
“Sag mal, war ich als Schläfer gedacht, so wie damals Sharon Vallerii?”
“Nein. Wie gesagt, du warst ein Prototyp und hattest keinen strategischen Wert. Übrigens, falls du dich fragst: Es gab mal einen echten Charlie McMahon, er diente als Vorbild für dein Modell. Er wurde vor 5 Jahren durch dich ersetzt.”
“Und..... Lebt er noch?” ,harkte Charlie nach.
“Nein.” ,antwortete D’Anna sofort. Da merkte Charlie, dass etwas nicht stimmte.
Er entschloss sich, erst einmal nicht mehr darauf einzugehen. D’Anna führte ihn noch zwei weitere Stunden herum.
Nicht nur in den zivilen Bereichen, sondern auch in den militärischen.
Unterirdische Fabriken zum Bau von Zenturios, Labore in denen den Raidern und Basisschiffen ihre organischen Komponenten eingepflanzt wurden und die Werften für den Bau der Basisschiffe.
Die Basisschiffe sahen aus, wie das, mit dem Baltar in der Milchstraße aufgetaucht war. Allerdings hatten sie verschiedene Größen. Charlie konnte sehen, wie ganze Bataillone Zenturios die Landerampen, zu den Schiffen, hinaufgingen.
D’Anna sah, dass Charlie beeindruckt war und sagte freundlich: “Ich glaub, dass war genug für einen Tag. Ich zeig dir jetzt deine neue Wohnung.”
“Ja..... Du hast Recht.” ,meinte Charlie.
15 Minuten später schloss Biers die Tür zu Charlies neuer Wohnung auf und sagte: “So, da wären wir. Wenn du noch was brauchst, musst du nur sagen. Dein Terminal gibt dir jede Auskunft, die du willst.”
Charlie nickte geistesabwesend und gab D’Anna wortlos zu verstehen, dass er allein sein wollte.
Als D’Anna die Tür geschlossen hatte, sagte er leise: “Na, dass ging ja gut.....”
Er ging nun zum Terminal, dass an einer Wand hing und sagte: “Computer, Suche nach Sharon Vallerii!”
Gleichzeitig auf der anderen Seite der Galaxie; SGC der Furlinger:
“Sho’Tok Aktivierung von außen!” , rief der Furlinger Techniker. “Es ist die Erde!”
Keon’athor Assamus, der Stützpunktbefehlshaber, sagte: “Schild deaktivieren!”
Der Techniker gehorchte und deaktivierte den Schild um das Stargate. Hindurch trat ein Major der Flotte mit einer Reisetasche unter dem Arm.
Assamus ging in den Stargateraum und fragte, nachdem er dem Major, der ihn mindestens um zwei Köpfe überragte, die Hand gab: “Major, gibt es was besonderes, dass die Erde jemanden schickt?”
“Ja, ich muss dringend zu den Generälen Adama und O’Neill.”
Knapp 10 Minuten später beamte der Major auf die GALACTICA. Vor ihm standen General Adama, General O’Neill ,Colonel Thrace und der Kommandant der Verstärkungsflotte Fleet Colonel Müller.
Der Majorn salutierte und sagte zu O‘Neill: “General, Major Thomas Boone, United Earth Military Defense Service!”
Er gab John ein Formular.
John las das Formular durch und sagte dann: “Ja, scheint alles seine Richtigkeit zu haben..... Gibt es sonst noch was?”
Boone nickte und sagte: “Ja Sir, aber das sollten wir ungestört besprechen.”
“Dann gehen wir in meinen Readyroom.” ,meinte Lee Adama und ging voraus.
Die kleine Gruppe folgte Lee und betrat 3 Minuten später den Readyroom.
Nachdem Colonel Thrace die Tür hinter sich schloss, sagte Major Boone:
“Der Generalstab und der Präsident haben beschlossen, dass es für ihre weitere Arbeit wichtig ist, dass sie etwas erfahren.”
“Und was ist das?” ,fragte Colonel Thrace aus dem Hintergrund.
Man konnte dem Major ansehen, dass er nach Worten suchte. Dann sagte er aber frei heraus:
“Ihr vor zwei Tagen verstorbener Funkoffizier First Lieutenant Charles McMahon ist ein Zylon.”
General O’Neill, General Adama und Colonel Thrace sahen geschockt zu Colonel Müller, doch der sagte: “Glauben sie mir, ich wusste nichts davon.”
Man sah John an, dass er wütend war. Er fragte: “Major, haben sie uns noch etwas zu sagen?”
1 Stunde später im Konferenzraum der GENERAL HAMMOND:
Nach der Besprechung mit Major Boone, hatte John eine Besprechung mit allen Führungsoffizieren angesetzt.
Als alle saßen, begann er:
“Ich habe sie hier zusammengerufen, um ihnen etwas mitzuteilen..... McMahon ist ein Zylon.”
John konnte an ihren Gesichtern sehen, dass sie schockiert waren. Major Hondo schlug die Hand vor den Mund und Captain Rudo und Captain Ebermann starrten ihn nur an, als ob sie dachten, es wäre nur ein makaberer Scherz.
Nachdem sich die Offiziere wieder etwas beruhigt hatten, fragte Colonel Marschall: “Woher wissen sie das?”
“Ich habe es soeben vom Geheimdienst erfahren. Anscheinend wussten nur der Präsident, der Generalstab und hohe Geheimdienstoffiziere davon. Die Zylonen haben den echten McMahon vor etwa 5 Jahren durch diesen ersetzt, um herauszufinden, ob ihre Genneuordnung dafür sorgen würde, dass die Sensoren Menschen und Zylonen nicht mehr von einander unterscheiden würde. Der Versuch lief schief, aber man ließ es die Zylonen nicht bemerken. Der Generalstab dachte, es hätte Vorteile ihn nicht zu töten und programmierte ihn deshalb um.”
“Worauf?” ,fragte Captain Ebermann.
“Man gab ihm den Auftrag, nach seinem Download die Zylonen auszuspionieren und zurückzukehren.” ,meinte John.
“Also haben sie ihn benutzt, wie die Zylonen.” ,stellte Major Hondo angewidert fest.
John nickte. “Ich heiße es auch nicht gut Major..... Nun ja, wegtreten!”
Die Offiziere verließen den Raum und nur John und Colonel Uwarow blieben zurück.
“Das war doch nicht alles, oder?”
John drehte sich um und antwortete ihr: “Nein. Er hat noch einen Auftrag.”
“Und welchen?” ,fragte Tatjana.
Gleichzeitig auf der Zylonenheimatwelt:
Charlie klopfte an eine Tür.
Wenige Augenblicke später wurde die Tür aufgerissen und Sharon Vallerii stand vor ihm, ihm Hintergrund war laute Musik zu hören. “Was willst du?” ,fragte sie.
“Erst mal reinkommen.” ,meinte er und drängte sich in die Wohnung. Die Wohnung war recht groß und über zwei Etagen verteilt.
“Also, du bist drin, dann sag mir endlich, was du von mir willst.” ,sagte Sharon genervt.
Charlie nickte nur und sah sich um. Sein Augenmerk fiel auf ein gerahmtes Foto, auf dem er Sharon, Galen Tyrol, Helo und Kara Thrace sehen konnte. Er schätzte das Alter des Fotos auf etwa 20 Jahre.
“Lebst du gerne hier?” , fragte er.
“Na ja, besser als in der Box zu landen.” ,meinte Sharon und schmiss sich auf ein Sofa.
“Box?” ,fragte Charlie.
“Du bist neu, oder? Wundert mich nicht, dass man es dir nicht gesagt hat. Jedenfalls, wenn du in einer Box landest, wird dein Verstand eingefriert und das für immer. Man sagt, es ist schlimmer als der Tod.”
Charlie nickte nur und nahm jetzt das Bild in die Hand. “Es geht ihm übrigens gut, Boomer.”
Jetzt sah Sharon auf und fragte geschickt: “Wem? Meinst du etwa....”
“Ja, Galen Tyrol geht es gut.”
“Woher weißt du das?” ,fragte Sharon, stand auf und stellte sich hinter Charlie.
“Ich hab ihn noch vor ein paar Tagen gesehen. Auch Helo und Starbuck.”
Sharon war bleich geworden. Charlie hatte die richtigen Karten ausgespielt und fragte sie: “Du vermisst sie, oder? Freunde, die du geliebt hast, Freunde, die du verraten musstest.”
Es tat ihm leid, dass er mit Boomer dieses Psychospiel spielen musste, dennoch fuhr er fort.
“Tyrol hat all die Jahre auf dich gewartet, Boomer. Wenn ich es schaffe hier zu verschwinden, kannst du gerne mit.”
Boomer schloss die Augen und sagte mit bebender Stimme: “Raus!”
Charlie tat, wie ihm geheißen und, fügte auf halbem Weg zur Tür noch hinzu: “Falls du weiterreden willst, kannst du mich sicher finden.”
“RAUS!” ,schriee Sharon und Charlie konnte gerade noch rechtzeitig aus der Wohnung verschwinden, bevor ihn eine Holzschnitzerei am Kopf traf.
Sharon sank auf die Couch zurück.
Wie konnte dieser Kerl es nur wagen? Sharon hatte sich vor 15 Jahren damit abgefunden, ihre Freunde nie wieder zu sehen. Kara, Helo und vor allem ihren Chief. In seinen Armen war sie gestorben.....
Seinen Gesichtsausdruck würde sie nie vergessen können. Allein deshalb war sie ihm schuldig, endlich zurückzukehren.
Sollte sie auf das Angebot dieser 13 eingehen? Was, wenn es wieder ein Trick von Biers war, um ihre Loyalität zu prüfen?
Da sah sie auf ein Foto vom Chief.
Kurzentschlossen schnappte sie sich eine Jacke und rannte auf den Gang hinaus.
Sie sah in beide Richtungen und sah dann Charlie, der langsam den Gang entlang lief.
“Hey, warte auf mich!” ,rief sie ihm zu und rannte auf ihn zu.
Als sie dann neben ihm stand, fragte er: “Hast dich jetzt doch entschieden?”
“Erst hab ich noch eine Frage an dich, wer bist du?”
“Charlie McMahon, vor meinem Download diente ich bei der United Earth Space Force. Also?” ,fragte Charlie und bot ihr die Hand an.
“Nun ja, wir landen wahrscheinlich in der Box, aber trotzdem, ich bin dabei.” ,meinte Sharon und schlug ein.
“Wird wahrscheinlich sehr gefährlich, was ich vorhabe. Und ich habe keine Waffe.” ,meinte Charlie.
“Warte einen Moment!” ,meinte Sharon und rannte zu ihrer Wohnung zurück. Fünf Minuten später kam sie mit einer kolonialen 9mm zurück.
Charlie sah amüsiert aus. “Wo hast du denn die her?”
“Souvenir. Hab ich damals aus Caprica mitgenommen.”, meinte Sharon und überprüfte das Magazin. “Und, wo wollen wir jetzt hin?”
“Wo speichern die Zylonen ihre geheimen Daten?” ,fragte Charlie zurück.
“Wir sollten es in einem der kleineren Nebenkompelxe versuchen. Die sind normalerweise leer und schwach bewacht. Als Back Up Stationen gedacht.”
“Das ist perfekt.”, unterbrach Charlie sie. “Also gehen wir.”
Sharon kramte in ihrer Jackentasche und holte einen Schlüssel heraus.
“Wofür ist denn der Schlüssel?” ,fragte Charlie verwirrt.
“Für mein Auto. Es sei denn, du willst zu Fuß 500 Kilometer laufen.”
Die beiden stiegen in einen Aufzug auf dieser Etage und fuhren in die Tiefgarage.
Anstatt vieler Autos, sah Charlie nur einen kleinen Raum und einen Computerterminal.
Sharon schien das nicht zu stören, ging zum Terminal und legte ihre Hand auf die Schaltfläche.
Wenige Sekunden darauf öffnete sich der Boden und auf einer Plattform fuhr ein Humvee ähnlicher Jeep nach oben.
“Nett!” ,bemerkte Charlie.
Sharon wollte gerade einsteigen, als ihr Charlie die Schlüssel wegnahm und meinte: “Ich fahre.”
Das ließ sich Sharon nicht gefallen. Sie nahm seinen Arm, drehte ihn auf seinen Rücken und presste sein Gesicht gegen die Motorhaube des Jeeps. “Mein Auto fährst du nicht!”
“Is gut!” ,konnte Charlie nur herauspressen.
Sharon nahm ihm die Schlüssel ab und setzte sich hinter das Steuer.
Charlie setzte sich auf den Beifahrersitz und fragte: “Und wie kommen wir nach oben?”
Als Antwort drückte Sharon nur auf einen Knopf am Armaturenbrett und der Humvee fuhr nach oben.
Kurz bevor er die Decke berührte, öffnete sich diese, nach einigen Sekunden eine weitere und der Humvee war unter freiem Himmel. Inzwischen war es Abend geworden.
Der Motor heulte auf und die Scheinwerfer flammten auf. Mit quietschenden Reifen setzt Sharon den Humvee in Bewegung und fuhr hinaus in die Nacht.
5 Stunden später, es war inzwischen nach Mitternacht, stoppte Sharon den Jeep hinter einer Anhöhe, vor dem Zentralkomplex des Planeten. Charlie stieg aus und robbte auf die Anhöhe. Er holte ein Fernglas hervor und sah hindurch.
Er robbte zurück und Sharon fragte: „Was hast du gesehen“
„2 Zenturios stehen vor dem Haupteingang. Sonst keine sichtbare Bewachung.“ ,meinte Charlie und klopfte sich den Staub von der Hose. Er war noch nie ein Freund von diesem „ im Dreck kriechen“ gewesen.
„Das ist nicht verwunderlich. Hier hat man keine Angst vor Spionage.“
Sharon sicherte ihre 9mm, versteckte sie auf ihrer Rückseite, und meinte: “Dann wollen wir mal!”
Sie gingen direkt auf den Haupteingang zu. Die Zenturios ließen sie passieren und Charlie atmete erst mal tief durch.
Drin waren sie nun. In der Eingangshalle angekommen, fragte Charlie: “Und wie kommen wir jetzt zum Prozessor?”
Sharon zeigte auf ein Panel, dass in der Mitte des Raumes aufgestellt war. “Leg deine Hand da drauf und denke an den Prozessor, dann wird sich der passende Aufzugsschacht öffnen.”
Charlie ging sofort zum Panel und konzentrierte sich auf den Prozessor. Sofort öffnete sich eine Geheimtür.
Zusammen mit Sharon trat er hinein. Die Tür schloss sich und der Fahrstuhl fuhr nach unten.
“Wie weit fahren wir wohl nach unten?” ,fragte Charlie nach einer Weile.
“Wahrscheinlich mehrere Kilometer.” ,vermutete Sharon und holte jetzt ihre 9mm hervor und entsicherte sie.
Als ob Sharon es geahnt hatte, hielt der Fahrstuhl und die Tür ging auf.
Sharon trat als erste aus, die Waffe im Anschlag. Sie sah sich kurz um und winkte dann Charlie heran.
Sein Augenmerk fiel sofort auf den großen Computerkern, in der Mitte des Raumes.
So etwas ähnliches hatte er bereits einmal auf Luna I gesehen, wenn der dortige auch wesentlich größer war.
“Hier sind ein paar Datenkristalle.” ,meinte Sharon und steckte sie in den Computer.
Charlie stellte sich an das Panel, welches eine Standardeingabehilfe bei den Zylonen war, und dachte an Truppenaufmärsche, Stützpunktkoordinaten und Schiffsdiagramme.
Nach einer Weile sagte er: “Fertig. Entnimm die Kristalle.”
Sharon entnahm die Kristalle, als sich die Fahrstuhltür öffnete. Eine Kopie von Cavil, in einem weißen Kittel, kam heraus.
Er realisierte sofort, was hier passierte und rannte zur Wand.
Im selben Moment schoss Sharon. Sie traf ihn in den Rücken, doch Cavil hatte es gerade noch geschafft, den Alarm auszulösen.
Als die Alarmsiren ertönten, schriee Sharon: “Los, aktivire die Hyperfunkanlage! Ein Bildfunkgespräch mit der Galactica! Schnell, bevor es zu spät ist!”
5 Minuten später auf der Galactica:
Im CIC hatte Major Gaeta Wache. Er unterhielt sich gerade mit Sergeant Dualla, als der Hyperkom ansprach.
“Dee!” Gaeta zeigte auf das Hyperkom und Dualla meinte: “ Da kommt ein Bildfunkgespräch rein, Felix.”
“Empfänger?”
“Unbekannt.... Es kommt der Peilung nach von der anderen Seite, der Galaxie. Genaue Peilung unbekannt.”
“Stell es mir auf den Hauptbildschirm!” ,meinte Gaeta
Dee reagierte schnell und auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von Charlie McMahon.
“Lieutenant McMahon!” ,Gaeta war überrascht. Zwar hatte er von General Adama erfahren, was der Lieutenant war und was sein Auftrag war, aber trotzdem war er überrascht, so schnell von ihm zu hören.
“Dee, Gespräch aufzeichnen!” ,befahl er, als Charlie gehetzt begann: “Major Gaeta, Lieutenant McMahon meldet sich von der Zylonenheimatwelt! Ich habe nicht viel Zeit! Zeichnen sie auf?”
“Ja Lieutenant, reden sie!” ,meinte Gaeta.
“Ich übermittle ihnen jetzt meine Spionageunterlagen!”
“Ich hab sie!” ,bestätigte Dee und Charlie fuhr fort: “Wir wurden entdeckt! Uns bleiben nur noch Augenblicke, bevor die Zenturios hier sind!”
Gaeta stutzte. “Wer ist wir?”
“Boomer und ich, Major!”
Gaeta und Dee wurden bleich. “Boomer?!” ,fragten beide gleichzeitig.
Da trat Sharon ins Bild. “Hey, lange nicht mehr gesehen.”
Sie wollte noch etwas sagen, doch Charlie schriee: “IN DECKUNG!”
Im Hintergrund konnten Gaeta und Dee einige Zenturios sehen, die aus einem Fahrstuhl traten und das Feuer eröffneten.
Gaeta sah gerade noch Sharon das Feuer eröffnen, als die Zenturios die Hyperkomanlage zerstörten.
“Ich habe das Signal verloren.” ,sagte Dee resignierend.
“Ruf Lee und Kara! Benachrichtige auch die GENERAL HAMMOND. Lee will sicher mit O’Neill reden.”
Als Dee einige Anweisungen über die Bordsprechanlage gab, dachte Gaeta: “Das kann ja noch was werden.....”
Fortsetzung folgt. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 29.03.2008, 12:08 Titel: |
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Loyalität Teil 1
“DA KOMMEN SIE!..........”
Die Aufzeichnung endete und Major Gaeta schaltete den Bildschirm aus und das Licht wieder an.
Im Ready Room von General Adama, saßen er selbst, Kara Thrace, der LSO Major Kelly, Chief Tyrol und Major Brendan “Hot Dog” Constanza.
“Das haben wir vor 90 Minuten empfangen.” ,sagte Gaeta.
Chief Tyrol fragte sofort: “Wann brechen wir auf?”
“Gar nicht!” ,meinte Sergeant Dualla vom Eingang aus.
“Wie meinst du das?” ,fragte Kara sie.
Sie kam herein und drückte Lee einen Zettel in die Hand.
“Lieutenant General Beti hat die Nachricht erhalten.” ,informierte Lee die Anwesenden. “Allerdings sieht man keinen Grund weder McMahon noch Sharon zu retten. Man sieht sie als Kriegsopfer an und sie sind kein Grund Schiffe zu riskieren.”
“Was?!” ,kam es sofort von Tyrol. “´Das ist ja wohl Beschiss! Die beiden riskieren ihr Leben, um für uns zu spionieren!”
Lee ging auf ihn zu, packte ihn an den Schulter und sagte: “Reiß dich zusammen, Galen!”
Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, ging Lee im Ready Room umher und versuchte eine Lösung zu finden.
“Also will man sie einfach sterben lassen? Das ist nämlich das, was ihnen blühen wird.” ,meinte Kara wütend und stand auf. “Lee?!”
Lee drehte sich zu ihr um und überlegte kurz. “Sei ehrlich, wie weit wollt ihr gehen um Sharon zu retten?”
Tyrol überlegte nicht lang und antwortete: “So weit wie es nötig ist. Wenn es sein muss, bis in den Hades.”
Kara tat es ihm nach. “Ich auch!” Sie stand auf und stellte sich zu Tyrol-
“Ich ebenso.” ,sagte Major Gaeta entschlossen, stand ebenso auf und stellte sich zu Kara und Tyrol.
“Weit genug!” ,sagte Major Kelly und stand auf.
Hot Dog nickte nur und stellte sich zu den anderen und auch Dualla trat vor und sagte: “Lee, wir sind dabei.”
Der Angesprochene lächelte, ging zum Wandtelefon und sagte über Bordfunk: “Hier ist der General! Die Ganze Mannschaft im Großen Lagerraum zusammentreten. Das ist ein Befehl!”
Zu seinen Freunden sagte er: “Geht schon mal vor. Ich muss noch was erledigen.”
Als sich das Schott hinter dem letzten geschlossen hatte, befahl Lee: “KI aktiveren!”
Vor ihm baute sich das holgraphische Abbild von KI-Adama auf. “Ja Sir?”
“KI, ich habe einen Auftrag für dich.”
Fünfzehn Minuten später war die gesamte Mannschaft, 458 Raumfahrer und 55 Piloten, angetreten.
In der ersten Reihe standen Tyrol, Kara und die anderen, hinter ihnen Cally Henderson, Captain Margaret "Racetrack" Edmondson, Major Louanne "Kat" Katraine und andere alte Bekannte.
Als Lee den Raum betrat standen 513 Soldaten stramm.
“Rühren!” ,befahl Lee und nickte Gaeta zu, der eine kurze Einführung in die Geschehnisse gab.
“Der Sensoroffizier der GENERAL HAMMOND, Lieutenant Charles McMahon ist, wie sie inzwischen wissen sollten, ein Zylon. Auf der Zylonenheimatwelt hatte er den Auftrag für uns zu spionieren. Zusammen mit Sharon Vallerii.”
Ein kurzes Getuschel unter der Mannschaft folgte, vor allem unter Cally, die Sharon erschossen hatte, und Racetrack, Sharons ECO.
Nachdem es wieder einigermaßen ruhig geworden war, fuhr Gaeta vor:
“Die beiden haben uns wichtige Informationen beschaffen, wurden jedoch geschnappt. General!”
Lee räusperte sich und sagte: “Der Generalstab hat eine Rettung abgelehnt. Doch die Führungsoffiziere und ich werden trotzdem eine Rettungsaktion starten! Doch ich will nicht verkennen, dass wir das nicht allein schaffen. Wenn wir zurückkehren.... Falls wir zurückkehren, erwartet uns ein Kriegsgericht. Ich bitte nun all die, die uns bei der Rettung helfen wollen, einen Schritt vorzu....”
Er wurde von 513 Beinpaaren unterbrochen, die alle einen Schritt nach vorne getreten waren.
Lee lächelte.
“Dann alle Mann auf ihre Stationen! Taktischer Alarm!”
Auf der GENERAL HAMMOND gingen General O’Neill und der Geheimdienstoffizier Major Boone durch die Gänge.
“Tut mir Leid General, aber ich muss wirklich den Advocatus Diaboli spielen! Wir können nicht unsere Schiffe für zwei Personen riskieren. Das Wohl der vielen wiegt mehr.”
“Und was ist aus: “Wir lassen niemanden zurück” geworden?” ,fragte John wütend.
Als er vor zwei Stunden die Übertragung von McMahon mitbekommen hatte, wollte auch er eine Rettungsaktion starten, hatte jedoch ebenso wenig Erfolg gehabt, wie Lee Adama.
Gerade wollte Boone antworten, kam aber nicht weit, da der taktische Alarm ausgelöst wurde.
“Kommen sie mit auf die Brücke!” ,meinte er und rannte mit Boone im Schlepptau zum Antigravschacht.
Er stieß sich ab, schwebte nach oben und hatte auch schon fast das Kommandodeck erreicht, als er von der Seite angestoßen und an die Wand gepresst wurde.
Captain Kevin “Ich ramm den Chef” Rudo hatte ihn mal wieder gerammt.
“RUDO, WAS HATTE ICH IHNEN GESAGT?!”
“Immer aufpassen wo ich hingehe, tut mir Leid Sir.”
John unterdrückte einen Fluch und trieb weiter nach oben.
Als er auf der Brücke herauskam informierte ihn Colonel Marschall: “General, die GALACTICA nimmt Fahrt auf!”
“Kanal öffnen!” ,befahl John und ließ sich auf seinem Kommandosessel nieder.
Rudo schaltete und antwortete: “General Adama auf Leitung 1, nur Audio!”
“Lee, was soll das?”
“Ich mache das, was mir der Generalstab verbieten will!” ,sagte Lee kurzangebunden.
“Sie wissen, dass ihnen und ihrer Crew bei einer Rückkehr ein Kriegsgericht bevorsteht, oder?”
“Wenn es sein muss. Wenigstens haben wir dann ein reines Gewissen. Adama Ende!”
“Er hat die Leitung unterbrochen!” ,meldete Rudo.
“Sie sind in den Hyperraum eingetreten!” ,meldete der Sensoroffizier.
“Verfolgungskurs!” ,befahl John, wenn ihm bei diesem Befehl auch nicht wohl war.
Minuten zuvor im Cyberspace:
KI-Adama hatte sich eingeloggt und rief: “Homer, bist du da?”
Augenblicke später baute sich Homer auf und fragte: “Was gibt’s denn, Bill?”
“Du musst uns einen Gefallen tun.”
Auf der HAMMOND wollte Major Hondo den Befehl für Hypergeschwindigkeit geben, doch auf ihrer Konsole war nur KI-Homer zu erkennen, wie er auf einer Couch vor einem Fernseher, mit einer Dose Duffbier saß und eine Stimme sagte:
“Bitte bleiben sie dran, ihre Anfrage wird bearbeitet!” Dazu ertönte ein Besetztzeichen.
“General, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber.....”
Sie wurde von John unterbrochen. “Ja Major, ich seh es auf dem Hauptmonitor.”
Plötzlich tauchte diese Szene auf allen Bildschirmen auf.
“Sir, Colonel Müller von der KONRAD ADENAUER meldet, dass auf all seinen Schiffen die KI’s streiken.” ,meldete Captain Rudo.
“HOMER!” ,rief John wütend.
Das Hologramm erschien sofort. Homer stand mit einer Bierdose in der Hand da und fragte: “Was gibt’s Chef?”
“WAS ES GIBT? DU VERWEIGERST UNS DEN ZUGRIFF AUF DIE SCHIFFSSYSTEME!”
Er trank einen Schluck und meinte lässig: “Jep. General Adama hat mich darum gebeten und mir gesagt, was auf dem Spiel steht.”
“Du unterstehst Regeln!” ,sagte John nun etwas ruhiger.
“Ja und eine davon ist, ich zitiere: “Schütze das Leben deiner Crew” da Charlie ist immer noch Mitglied der Crew. Sein Leben kann ich nur retten, wenn ich der GALACTICA erlaube ihn zu retten. Die anderen KI’s haben mir zugestimmt und helfen mir. Und jetzt hol ich mir noch ein Duff!”
Das Hologramm verschwand und auf dem Hauptbildschirm sah man die Straße vor Moe’s Taverne.
Homer öffnete die Tür, ging herein, streckte aber noch mal den Kopf heraus und sagte: “Ich geb die Systeme frei, wenn die GALACTIA da ist. Aber jetzt besauf ich mich!”
Die Tür ging zu und man hörte noch dumpf: “Moe, gib mir ein Bier!”
Gleichzeitig auf dem Heimatplaneten der Zylonen:
Sharon und Charlie hatten es irgendwie geschafft, aus dem Komplex frei zu kommen. Nun saßen sie wieder im Humvee und fuhren mit 200 km/h durch die Nacht.
Charlie hatte einen glatten Durchschuss im rechten Oberarm und versuchte grade sich selbst abzubinden.
“Das war knapp.” ,versuchte Sharon ein Gespräch zu beginnen.
“Ohhhhh ja.” ,meinte Charlie und sah nach hinten. “Scheiße, da sind sie!”
Sharon sah in den Rückspiegel. Da waren Zenturios in Geländewagen, die aus ihren Maschinengewehren auf sie feuerten.
“Kann das Teil nicht schneller fahren?” ,fragte Charlie.
“Bin schon am Limit!” meinte Sharon.
Charlie nahm die 9mm in die linke Hand und feuerte einige Salven nach hinten, bis es nur noch klickte.
“Scheiße, Munition ist alle.”
“Ich glaub, dass ist kein Problem mehr.” ,meinte Sharon und zeigte auf das Armaturenbrett. Die kleine Zapfsäule leuchtete auf.
“Oh Mann. Der Benzinfresser hat vielleicht noch Saft für fünf Minuten.”
Fünf Minuten später wurde der Humvee langsamer und stoppte schließlich. Sekunden später stoppten die Zenturios neben ihnen. Aus der Fahrerkabine stieg ein Cavil Modell aus und legte den beiden Handschellen an.
“Abführen!” ,befahl er den Zenturios.
30 Minuten später wurden die beiden in einen Raum voller Wiederauferstehungsbecken gebracht. Sie wurden entkleidet und in die Becken gelegt. Dann kam wieder das Cavil Modell und sagte: “Wegen Verrates an eurem eigenen Volk, werdet ihr dem schlimmsten Schicksal nach dem Tod übergeben. Von jetzt, bis in alle Zeit werdet ihr geboxet.”
In dem Moment taten die beiden ihren letzten Atemzug und erstarrten in der Bewegung, in der sie gerade waren.
3 Tage später:
Die GALACTICA befand sich noch immer im Hyperraum.
Lee Adama ging in seinem Ready Room auf und ab, als sich das Schott öffnete.
Kara trat ein und schloss das Schott wieder hinter sich.
“Wie lange noch?” ,fragte er.
“60 Minuten.” ,antwortete ihm Kara.
“So oder so, uns wird bei unserer Rückkehr niemand mit offenen Armen empfangen. Ich werde alle Schuld auf mich nehmen.”
Kara ging zu ihm, legte ihre Arme um seinen Hals und sagte: “Sehr nobel Lee. Aber deshalb hab ich mich ja auch in dich verliebt.” Sie küsste ihn und fuhr fort: “Wir stehen hinter dir, egal wie es kommt.”
Sie wurden von einer Bordfunkdurchsage gestört. “General Adama, Colonel Thrace, bitte sofort ins CIC!”
Sie umarmten sich noch einmal und Lee meinte: “Wir schaffen das!”
Dann machten sie sich auf ins CIC.
Im CIC angekommen, fragte Lee: “Felix, ist das Frachtschiff einsatzbereit.”
Major Gaeta antwortete prompt: “Ja, Galen hat es grad noch mal durchgecheckt.”
“Sehr gut. Wir springen aus dem Hyperraum und starten das Frachtschiff.” ,befahl Lee. “Kara, du wirst mit Kat ein 20 Mann starkes Marineeinsatzkommando anführen. Bewaffnung P91 und Granatwerfer.”
Kara nickte und verließ sofort das CIC.
Lee wandte sich wieder Gaeta zu. “Bring uns aus dem Hyperraum!”
150 Lichtjahre von der Zylonenheimatwelt entfernt trat die GALACTICA wieder in den Normalraum ein.
An Bord des Frachtschiffs saßen Kat und Starbuck an den Kontrollen.
“Alles klar da hinten, Jungs?” ,rief sie den Marines im Frachtbereich zu.
“Ja Colonel!” ,kam es von einem Sergeant zurück.
Da meldete sich Lee über Funk: “Kara, alles klar bei euch?”
“Ja, alle Systeme einsatzbereit!” ,meldete Kara.
“Tarnt euch, bevor ihr in den Hyperraum geht. Wenn ihr die beiden lokalisiert habt, gebt das Signal, dann springen wir in den Orbit. Felix wirft gerade den FTL an. Die neuen Modifikationen haben sich bezahlt gemacht.”
Kara lächelte. “Wir schaffen das schon. Starbuck Ende!”
Zu Kat sagte sie: “Aktivier die Tarnung! Ich bring uns in den Hyperraum!”
Das Frachtschiff verschwand und ging in den Hyperraum.
20 Minuten später traten sie im System der Zylonen wieder aus.
“Kat, die Scanner!” ,befahl Kara und manövrierte das Schiff an den Zylonenbasischiffen vorbei.
Kat tippte ein wenig auf ihrer Tastatur herum, meinte dann aber: “Wie sollen wir zwei Individuen unter Millionen von gleichen Wesen mit gleicher DNA finden?”
Das war natürlich ein Problem, doch Kara antwortete sofort: “Sharon, also Helo’s Frau hat mir von Einrichtungen namens Boxen erzählt, wo die eingefroren werden, wenn sie nicht mehr in die Gesellschaft passen. Da werden sie wahrscheinlich sein, also scan nach der DNA der beiden und einer Gehirnaktivität, wie sie nur bei Stase auftritt.”
“Ja, ich hab sie! In einem großen unterirdischen Komplex! Bring uns bis auf 500 km heran!”
Als sie in Position waren, gab Kara über Hyperfunk durch: “GALACTICA, hier Einsatzkommando! Springt rein!”
Auf der GALACTICA meldete Gaeta: “Klarmeldung von allen Decks!”
Lee ballte die Faust. “Und Sprung!”
Zum ersten Mal seit Jahren sprang die GALACTICA wieder und durch die neuen Modifikationen am FTL Antrieb, sogar weiter denn je, direkt in den Orbit des Zylonenplaneten.
Sofort wurden die 307er ausgeschleust und Lee befahl: “Angriff!”
Die Bombenschächte öffneten sich und die Atomraketen, Mark 8 und 9, verließen ihre Schächte und begannen ihre Vernichtungsreise.
Der erste Aufschlag einer Mark 8 in einem belebten Stadtzentrum war für Kara das Zeichen für den Angriff.
Sie schnappte sich eine P91, stellte sich zu den Marines und sagte Kat: “Wenn du mein Signal hörst, holst du uns wieder hoch!”
Kat nickte und drückte auf den Auslöser des Transporterbeams.
Im nächsten Augenblick standen die 20 Marines und Kara in der Box-Halle. Sie standen im Kreis. Die Marines mit den Granatwerfern standen außen.
Etwa 50 Zylonen und 40 Zenturios standen in der Halle.
Die Zenturios aktivierten ihre Maschinenkanonen, doch die Marines waren schneller.
Die Marines mit den Granatwerfern hatten leichtes Spiel und zerschossen einen Zylon, nach dem anderen.
Nur wenige Sekunden später waren die Zenturios zerstört.
Kara schoss zu erst.
Die erste Salve durchlöcherte eine Sechs, die zweite eine Fünf.
Die anderen Marines taten es ihr. Die meisten schalteten auf Einzelschuss.
Ein Charlie Modell wollte fliehen, bekam aber zuerst einen Schuss in den Oberschenkel, dann in den Kopf.
Nicht alle Zylonen starben sofort.
Was einige Marines dazu brachte, die am Boden liegenen mit den Schulterstützen ihrer Waffen zu erschlagen.
"Schöne Grüße aus Nordirland."
Auch andere Soldaten ließen ihren Frust über den Verlust von Freunden freien Lauf.
"Das ist für meinen Bruder."
Als alle Zylonen in einer Blutlache lagen, ging Kara durch die Menge der Leichen und fand noch einen Cavil, der gerade eben noch am Leben war.
Sie zog ihre 9mm und hielt sie ihm unter das Kinn.
“Das.... wird..... nicht unge.... sühnt bleiben.” ,presste er noch heraus.
Kara grinste. “Von mir aus.” Dann drückte sie ab.
Das Gehirn des Zylonen landete an der nächsten Wand.
“Colonel, wir haben sie!” ,rief ein Corporal Kara zu.
“Ja, ich komme!” ,rief Kara zurück und machte sich auf den Weg zu den zwei Becken.
Da versuchte eine Sechs wegzurobben, doch Kara zeigte kein Erbamen und schoss sie nieder.
Derweil hatte die GALACTICA im Raum alle Hände voll zu tun. Etwa 60 Basisschiffe hatten das Feuer eröffnet.
“Das halten wir nicht mehr lange aus!” ,meldete Gaeta.
Lee überlegte kurz und befahl dann: “Dee, Kat kontaktieren. Sie soll auf die anderen warten und dann nachkommen! Felix, die Jäger zurückholen und springen!”
Die 307er kamen zurück an Bord und die GALACTICA sprang davon.
In der Box-Halle standen Kara und die Marines nun vor den Becken von Sharon und Charlie.
“Ich hab’s Colonel” ,sagte ein Marine und deaktivierte das Becken.
Sofort begannen die beiden wieder zu atmen. Sharon sah sich um und erblickte Kara.
“Starbuck?” ,fragte sie und umarmte Kara.
Kara erwiderte den Druck und sagte: “Ja, ich bin’s.”
Dann bemerkte sie, dass sie nackt war und befahl einem Privat: “Wir brauchen Decken!”
5 Minuten später beamten sie zurück auf das Frachtschiff.
Kat ging zu Kara und sagte: “Die GALACTICA musste wegspringen! Wir sollten hinterher!”
Kara überlegte kurz und sagte dann: “Nein, dass ist die Chance, eine alte Rechnung zu begleichen.... Versuch, Baltar ausfindig zu machen!”
Kat setzte sich an den Scanner und sagte nach wenigen Minuten: “Ich hab ihn! Er ist mit einigen Zylonen zusammen auf einem der Schiffe!”
“Marines, wir müssen noch mal los!” ,sagte Kara und setzte ein neues Magazin in ihre P91 ein.
Da stand Sharon zitternd, nur mit einer Decke bekleidet, von einer Kiste auf und sagte: “Lass mich mitkommen, ich war schon öfter auf den Schiffen.”
Kara dachte kurz nach und sagte dann: “Corporal, geben sie den beiden was zum anziehen und eine Waffe!”
15 Minuten später flog Kat die Truppe nahe an das Schiff und beamte das Einsatzteam auf das Schiff.
Dort erschienen sie direkt vor dem Kommandodeck, direkt vor zwei menschlichen Zylonen.
Sharon richtete ihre P91 auf einen der Zylonen und pumpte ihn mit einem halben Magazin voll.
Kara bemerkte, dass Sharon härter war, als damals, als sie sich das letzte Mal gesehen hatten.
Charlie, der sich mit einer “altmodischen” Pump Gun bewaffnet hatte, lud durch und schoss.
Der getroffene Zylon wurde durch den Gang geschleudert, rutschte an der Wand herab und hinterließ eine große Blutspur.
In der Zwischenzeit hatten einige Marines C4 an der Tür, des Kommandodecks, angebracht.
Das Einsatzteam ging in Deckung. Ein Marine rief: “Feuer in der Stellung!” und drückte den Auslöser.
Sofort stürmten Sie das Kommandodeck. Ein Zylon, der direkt hinter der Tür gestanden hatte, war von einem großen Türsplitter enthauptet worden.
Als die Marines das Deck gesichert hatte, stellte sich Kara grinsend vor Balter und Six.
“Na, da schau einer an!” ,meinte Kara und schlug Baltar die Nase blutig. “Hmm” ,sagte sie. “Darauf hab ich mich 16 Jahre lang gefreut.”
Baltar hielt sich die blutende Nase. Six beugte sich zu ihm herunter und sah Kara böse an.
"Freu dich nicht zu früh, Mensch."
Nun überkam Starbuck ein bitterböses Gefühl von Rache.
Sie nahm ihr Messer, um Six die rechte Schulter zu durchstoßen.
Baltar konnte es nicht ertragen.
"Nein. Verschone sie. Das kannst du nicht verstehen, Starbuck."
Eine Sekunde später schlug ihm der linke Ellbogen von Kara direkt auf´s Kinn.
"Nur meine Freunde nennen mich Starbuck. Aber da dir diese Sechs etwas bedeutet, werde ich sie am Leben lassen.
Allerdings nur, um deine leidvollen Blicke zu sehen, wenn ich sie zu Tode prügeln werde.
Jehnseits der Gebiete, wo sie gedownloadet werden kann."
Charlie blickte sich um und erkannte den Cavil, der ihn und Sharon geboxet hatte.
Dieser zog eine Waffe und richtete sie auf Sharon.
Charlie stand genau richtig, lud nach, zielte und schoss Cavil die Pistole samt Hand weg.
Er schriee und umfasste seinen Armstumpf. Sharon konnte es nicht lassen und trat ihm noch in die Weichteile.
Kara betätigte ihren Armbandkommunikator und sprach hinein: “Kat, bereit zum beamen! Wir haben Gefangene!”
Die Marines legten den Zylonen, es waren nur noch fünf lebendig, und Baltar Handfesseln an, dann wurden sie gebeamt.
Die Marines legten den Zylonen, es waren nur noch fünf lebendig und Baltar, Handfesseln an, dann wurden sie gebeamt.
Als Kat sah, dass alle an Bord waren, gab sie das vereinbarte Zeichen an die GALACTICA.
Diese sprang wieder in das System, fuhr eine Landebucht aus und von Dee kam: “Die Tür steht offen, die Tür steht offen! Kommt rein!”
Im CIC kam wieder eine Erschütterung durch.
“Schildgenerator 1 auf 10 Prozent!” ,rief Gaeta.
“Öffne ein Strukturfeld im Schild, damit das Frachtschiff durchkommt!” ,befahl Lee und beobachtete weiter die Bildschirme.
Das Frachtschiff, verfolgt von einigen Raidern, passierte die Strukturlücke des Schildes, der sich hinter ihnen wieder schloss und die Raider auf ihm explodieren ließ.
“Sprung!” ,befahl Lee, als das Frachtschiff in der Langebucht war.
Die GALACTICA sprang und hinterließ nur die Zylonenflotte und einen Planeten, auf dem nun ein atomarer Winter einbrach.
Nach dem abgeschlossenen Sprung, befahl Lee den Eintritt in den Hyperraum und machte sich auf, zur Landebucht.
Gerade wurde das Frachtschiff in den Hangar gefahren und Chief Tyrol erwartete das Einsatzteam.
Die Luke öffnete sich und heraustraten zuerst Kara, dann Kat und schließlich die Person, die er erwartet hatte.
Sharon sah sich um und erkannte den Chief, der bereits auf sie zu ging.
Sie rannte ihm entgegen und umarmte ihn. “Ich hab dich vermisst!” ,sagte sie leise und fing an zu weinen.
Dann küssten sie sich, lang und intensiv.
Im Hintergrund räusperte sich Lee. Der Chief und Sharon sahen auf und trennte sich von einander.
Lee reichte Sharon die Hand und sagte: “Willkommen zu Hause, Boomer!”
Er nickte ihr noch mal zu und ging dann zu Kara und Kat, hinter denen gerade die Zylonen abgeführt wurden.
Als er dann auch noch Baltar sah, klopfte er den beiden auf die Schulter und meinte: “Das nenn ich mal eine fette Beute! Gut gemacht.” Nun ging er zu Charlie, gab ihm die Hand und hieß ihn willkommen.
"Das war gute Arbeit da unten."
"Danke, Sir."
Dann stellte er sich vor Baltar.
Dieser richtete sich auf, erreichte aber nicht Lee Größe.
Lee packte ihn, trat ihn in seine Weichteile, spuckte vor ihn auf den Boden und befahl den Marines: “In die Untersuchungszellen mit diesem Abschaum!”
Gleichzeitig im System der Zylonen:
Auf der Brücke eines Zylonenschiffes stand ein Cavil vor dem Funk.
"Die Strahlenbeseitigungsteams in die verstrahlten Gebiete und leitet den Wiederauferstehungszentren mehr Energie zu! Das ist alles!"
Dann stellte er eine Verbindung über Hyperfunk her.
Sofort zeigte sich sein Gesprächspartner. Es war Apophis persönlich.
“Was willst du, Zylon?” ,fragte er zochnäsig, wie immer.
“Ein Tau’Ri Raumschiff nähert sich deinem Machtbereich. Halte es auf, bis wir da sind!”
“Wieso sollte ich das tun?” ,fragte Apophis gelangweilt.
“Weil die Furlinger Waffen in deinen Schiffen von uns sind und wir Sicherheitsschaltungen angebracht haben, die diese Waffen zerstören, wenn du uns nicht diese Gefallen tust.”
Apophis Augen glühten auf und er antwortete, nun etwas kleinlaut: “Einverstanden!”
Apophis beendete die Verbindung und Cavil rieb sich lächelnd die Hände.
Endlich konnte er Baltar loswerden, ohne sich die Hände schmutzig zu machen.
Die zylonische Flotte öffnete multiple Hyperraumfenster und setzte zur Verfolgung an.
Fortsetzung folgt
Rache Teil 2
Baltar und Six saßen allein in ihrer Zelle auf der GALACTICA, sie hatten Angst. Angst vor der Folter, die ihnen bevorstand.
Aber wer konnte den Menschen ihre Rache verdenken? Man hatte Milliarden von ihnen in den 12 Kolonien abgeschlachtet, sie durch die Galaxie gejagt und dann auch noch mit den Erdenmenschen Krieg geführt.
Da öffnete sich die Tür, Kara Thrace kam herein, in ihren Händen ein Goa’Uld Schmerzstock und ein Kampfmesser.
“Zumachen!” ,befahl sie dem Soldaten vor der Tür, der schloss das Schott und Kara sagte, teuflisch lächelnd: “Ich hatte ja versprochen, dass ich diesen Toaster vor deinen Augen tot schlage.”
Gleichzeitig öffnete sich die Zelle von Cavil, Charlie trat ein, in seinen Händen die Pump Gun, mit der er ihm die Hand abgeschossen hatte. Immer noch klebte Cavils Blut an der Waffe. Cavil zuckte, als er die Waffe sah.
“So, jetzt erzählst du mir was!” ,sagte Charlie lächelnd.
Doch Cavil schüttelte nur den Kopf. “Das glaubst du doch wohl nicht selbst? Mit dem Tod kannst du mir nicht drohen, denn von überall in dieser Galaxie. Ich sage jedenfalls nichts.”
“Aha.” ,sagte Charlie nickend. “na ja, deine Entscheidung.”
Er hing sich seine Waffe auf den Rücken, zog ein Kampfmesser, nahm Cavils verbliebene Hand und hielt das Messer an den kleinen Finger.
“Du hast noch fünf Antwortmöglichkeiten. Also, wir wissen ja inzwischen, dass ihr Apophis die Furlingerwaffen installiert habt. Sind sie in euren Schiffen auch installiert?”
Cavil wandte den Kopf ab, schloss die Augen.
Charlie zuckte mit den Achseln. “Na ja, deine Finger.”
Mit diesen Worten schnitt er Cavil den kleinen Finger ab.
“Noch vier!” ,sagte Charlie gelassen und hielt das Messer an den nächsten Finger.
“Noch nicht.” ,presste Cavil hervor.
“Ab wann?!” ,fragte Charlie und presste das Messer noch etwas fester an den Ringfinger.
“Die Werften wurden gerade umgestellt.” ,sagte Cavil nun bereitwilliger. “Vielleicht schon ab nächsten Monat.”
“Wieso brauchten die Goa’Uld Schiffe so lange, bis die Waffen geladen sind?”
“Weil die Waffen die Energie des Hyperantriebs brauchen.” ,sagte Cavil von Schmerzen gequält.”
Nun war Charlie zufrieden. Er nickte und dirigierte Cavil zur Tür.
Cavil sah etwas ängstlich aus, sah aber ein, dass er keine Wahl hatte. Er ging aus der Zelle heraus und wurden von Charlie durch einige Gänge geschuppst.
Über Armbandkom befahl er: “Wenn ich es sage, für 5 Sekunden aus dem Hyperraum austreten!”
“Verstanden Lieutenant!” ,kam es aus dem kleinen Lautsprecher.
Da kamen sie an einer Luftschleuse an.
“Rein da!” ,befahl Charlie. “Ihr macht immer so viel Dreck bei den Exekutionen!”
Cavil ging in die Luftschleuse, er sah irgendwie erleichtert aus.
Bevor Charlie die Tür schloss, sagte er noch: “Dachtest du wirklich, ich lass dich so einfach abtreten?”
Er wartete nicht auf die Antwort, sondern schoss Cavil in beide Kniescheiben und seine verstümmelte restliche Hand ab.
Dann griff Charlie an sein Armbandkom und gab seinen Befehl.
Die GALACTICA trat aus dem Hyperraum aus, Charlie öffnete die Außenluke und Cavil verendete im Vakuum des Weltalls.
Sofort ging die GALACTICA wieder in den Hyperraum.
Gleichzeitig schriee Baltar in seiner Zelle: “Hör auf, um der Götter willen, hör auf Starbuck!”
Er versuchte sich losreißen, doch zwei Marines hielten ihn fest.
Kara hatte Six auf einen Stuhl gefesselt und minutenlang auf sie eingeschlagen.
Als Baltar sie angefleht hatte, ging sie zu ihm und ließ seinen Kopf auf ihr Kinn aufschlagen.
“Ich hatte dich gewarnt, mich noch mal Starbuck zu nennen!”
Baltars Blut tropfte auf den Boden.
“Gaius...:” ,presste Six heraus.
“Schnauze, du Schlampe!” ,befahl Kara und schlug ihr in den Magen.
Da öffnete sich das Schott. Lee kam herein, in seiner Begleitung Charlie.
“Kara, lass gut sein!” ,meinte Lee und hob besänftigend die Hände. “Die beiden werden noch gebraucht.”
“Für was?” ,fragte Kara wütend.
“Wir stellen sie vor Gericht, vielleicht kommen wir dann ja nicht vors Kriegsgericht.”
“Na schön.” Kara zuckte mit den Achseln und wandte sich von der Zylonin ab.
Sie konnte es sich aber nicht verkneifen und trat ihr noch mal in den Magen.
Nun verließ sie aber die Zelle und Lee meinte zu einem der Marines: “Bleibt hier, bis der Arzt da war.”
Im Lees Ready Room saßen Kara, er selbst, Charlie, Chief Tyrol, Sharon und Major Gaeta.
“Töten wir sie!” Kara schlug wütend auf den Tisch, ihr Gesicht war puderrot.
Gaeta nickte zustimmend. “Ich stimme Kara zu. Baltar und Six leben zu lassen, versteht sich von selbst wegen dem Prozess, aber der Rest atmet uns doch nur die Luft weg.”
Auch Charlie, Scharon und der Chief stimmten zu.
“Na gut.” ,meinte Lee. “Gaeta, sie übernehmen das. Aber bevor sie sterben, lassen sie noch die Marines an sie ran. Es gibt sicher einige, die noch ein wenig Aggression abbauen wollen.”
Gaeta nickte und verließ den Raum.
10 Minuten später standen die vier Zylonen, allesamt bereits leicht und schwer lädiert, in einem der kleinen Frachträume.
Das Schott öffnete sich. Major Gaeta und sein Marine-Todeskommando traten ein.
Gaeta wartete bis alle zehn Mann in einer Reihe angetreten waren, stellte sich an eine Wände, sodass er eine gute Sicht hatte und meinte: “Tobt euch aus Jungs!”
Die Marines grinsten, einige legten Schlagringe an.
Sie teilten sich auf die vier Zylonen auf, dann ging der Spaß los.
Sie schlugen auf die Zylonen, zwei von ihnen benutzen auch die Stützen ihrer MP’s.
“Na, wie fühlt sich das an?”
“Was sagt euer Gott dazu?!”
“Mann, wie lange hab ich darauf gewartet.”
Nach einer Weile des Zusehens, meinte Gaeta: “Lasst gut sein Jungs, es reicht!”
Die Marines gehorchten und ließen von ihren Opfern ab.
Die Zylonen sahen arg lädiert aus. Blutige Nasen, schief abgewinkelte Gliedmaßen. Nur einer der Zylonen hatte das Glück durch Genickbruch vorzeitig zu sterben.
Gaeta betätigte seinen Armbandkom und befahl: “Die Zylonen vor mir erfassen und rausbeamen, sobald wir aus dem Hyperraum raus sind!”
Erneut verließ die GALACTICA für Sekunden den Hyperraum, die Zylonen wurden ins Weltall gebeamt.
Gerade wollte Lee den Befehl zum weiterfliegen geben, da geschah es.
“Lee, Goa’Uld Ha’Taks! 50 von denen!” ,meldete Dee.
“Was? Wie konnten die uns finden? Egal, taktischer Alarm, Kelly soll die Jäger ausschleusen!” ,befahl Lee. “Hyperfunknachricht an die GENERAL HAMMOND! Sie sind zwar noch 11 Stunden entfernt, aber.....”
Dee nickte nur.
“Maschinenraum: Hier Adama!” ,gab Lee durch Interkom durch. “Ich brauche diesen Hyperraumschild!”
“CIC, hier McMahon! Bin im Maschinenraum und schalte gleich das Teil an! Aber wenn es funktioniert, bringt uns das nur 20 Minuten!”
Im dem Moment schlugen die ersten Waffen ein, die F 307er waren ausgeschleust, der Kampf begann.
Die GALACTICA richtete ihre Waffen auf das erste Basisschiff aus, Mark 8 Raumtorpedos und Disruptorenfeuer erschütterten das erste Ha’Tak. Nach knapp zwei Minuten Dauerfeuer explodierte das Ha’Tak.
“Schildgenerator 1 runter auf 50%! Sie benutzen die Furlingerwaffen!” ,meldete Gaeta, der inzwischen wieder auf seiner Station war.”
Da hörten die Erschütterungen auf und Charlie meldete aus dem Maschinenraum: “Schild steht! Wir haben 20 Minuten!”
“Verstanden Lieutenant!” ,gab Lee zurück und wandte sich wieder dem Kampf zu.
Die Waffen der Goa’Uld prallten auf den Schirm auf, fügten der GALACTICA aber keinen Schaden zu.
Die Ha’Tak starteten ihre Todesgleiter und konzentrierten ihr Feuer wieder auf die GALACTICA.
Diese hatte nun etwas mehr Zeit, konzentrierte ihr Feuer wieder auf ein Schiff.
Die Todesgleiter fingen einige Mark 8 ab, doch die GALACTICA hatte genug davon.
Das zweite Ha’Tak explodierte.
Secound Lieutenant Juan “Flash” Díaz, junger Pilot auf der GALACTICA, flog seine F 307 durch die feindlichen Linien.
“Bandit auf 15 Uhr!” ,meldete sein RIO.
“Ich seh ihn!” bestätigte Flash und machte eine 45° Wende nach rechts.
Er feuerte sein Bordgeschütz ab und zerstörte den Gleiter.
Da kam über Funk: “Hier Hot Dog! An uns kleben drei Banditen! Brauchen Unterstützung!”
“Hier Flash! Wir sind gleich da!”
“Hier Kat, halt durch!” ,gab Kat über Interkom durch.
Er wendete und beschleunigte, um schnell zu Hot Dog zu gelangen.
Hot Dog musste inzwischen seine ganzen Flugkünste aufbieten, damit er nicht getroffen wurde.
Da meldete sein RIO: “Da, Kat und Flash sind da!”
Kat und Flash schossen gleichzeitig. Kat erledigte zwei, Flash einen.
“Danke Leute!” ,kam es über Funk von Hot Dog.
“Nichts zu danken!” ,antwortete Flash und flog zum nächsten Todesgleiter.
Das zwölfte Ha’Tak explodierte und über Interkom meldete Charlie aus dem Maschinenraum: “Die Zeit ist um!”
“Können wir auf Hypergeschwindigkeit gehen?”
“Negativ Sir! Mindestens zwei Stunden sind wir ohne! McMahon Ende!”
Die Ha’Tak hatten gemerkt, dass der Hyperraumschild verschwunden war, denn sie schossen nun mehr denn je.
Die GALACTICA wendete in einem großen Bogen und flog auf eines der Ha’Tak zu.
Viele Todesgleiter gerieten in die Bahn der GALACTICA und explodierten auf dem Schutzschild.
“Schildgenerator 1 ausgefallen! Nummer 2 auf 90%!” ,meldete Gaeta.
Eine neue Erschütterung kam durch. Lee und Kara hielten sich am Kartentisch fest und befahl dann: “Felix, die beiden Mark IX Abschuss bereit machen! Berechtigung Adama 47-Alpha-Tango!”
Gaeta nickte und gab den ID Code ein.
Die Abschussrampen öffneten sich und Lee befahl: “Die nächsten zwei Ha’Tak anvisieren!”
“Fertig!”
“Feuer!”
Die beiden Mark IX flogen los, trafen und ließen die beiden Ha’Taks explodieren.
“Ziele zerstört!” ,meldete Gaeta. Sein zufriedenes Grinsen blieb nicht lang, nach der nächsten Erschütterung meldete er:
“Schildgenerator runter auf 18%! Die Steuerbordwaffen sind ausgefallen! Hüllenbrüche auf den Decks G, H und J! Sublichtantrieb auf 30%”
10 von 50 F 307ern waren zerstört.
Flash’s F 307 war angeschlagen, die rechte Tragfläche war halb abgerissen.
Das scherte ihn nicht besonders.Trägflächen waren nur für den Atmosphärenflug wichtig. Er flog im steilen Winkel nach oben, ließ zwei Todesgleiter kollidieren.
Dabei achtete er nicht auf seine Deckung. Ein Todesgleiter hatte seinen Antrieb zerstört.
Nun stand er bewegungslos vor ihm im Raum, als ob er Flash in die Augen sehen wollte.
“Waffen?” ,fragte er seinen RIO.
“Ausgefallen.” ,antwortete dieser.
Flash schloss die Augen, er rechnete mit dem Leben ab.
Der Todesgleiter beschleunigte, aktivierte seine Waffen. Nun war alle vorbei. Oder auch nicht.
Der Todesgleiter explodierte, der RIO stieß Freudenschreie auf. Flash öffnete seine Augen, stieß ebenfalls einen Freudenschrei aus und fragte über Funk: “Wer immer das war, ich schulde ihm einen Whiskey!”
Die Antwort kam prompt: “Hier Starfury! Wenns geht, lieber nen Wodka!”
“Starfury?” ,er versuchte sich zu erinnern.
“Lieutenant Colonel Tatjana Uwarow, CAG der GENERAL HAMMOND!”
“Die HAMMOND!” ,sagten Flash und sein RIO gleichzeitig.
Die GENERAL HAMMOND flog mit Maximum auf die GALACTICA zu.
Lee nahm den Hörer für Funknachrichten ab und fragte: “John, wie kommen wir zu der Ehre?”
“Lange Geschichte!” ,sagte John O’Neill.
24 Stunden vorher; Orbit um Furlus:
John ging in seiner Kabine auf und ab. Homer verweigerte immer noch den Dienst.
“General, ein Hyperfunkgespräch kommt für sie rein! Prioritätskanal!” ,meldete Captain Rudo.
“Auf meinen Bildschirm schalten!” ,sagte John genervt.
Der Bildschirm wurde aktiviert. Jack O’Neill und John Sheppard erschien.
“Wir müssen reden!” ,sagte Jack.
“Ich höre!” ,bestätigte John.
“Erst mal deine KI aktivieren!” ,meinte Jack. Homer schien mitgehört zu haben und erschien. Jack begann:
“Flieg hinter der GALACTICA her und hilf ihnen!”
Das war eine Überraschung. Auch Homer machte eine überraschte Miene. “Wie bitte?” ,fragte John ungläubig.
“Du hast schon richtig gehört! Ich habe mit dem Präsidenten geredet. Er ist gewillt, der GALACTICA Crew Amnestie zu gewähren. Dafür muss ich alles auf mich nehmen und zurücktreten.”
“Und das tust du?” ,fragte John.
“Ich bin 78. Das ist ein ausreichender Grund.”
“Wer wird dein Nachfolger.”
Jack machte eine Kopfbewegung nach hinten und sagte: “General Sheppard übernimmt meinen Posten. Und jetzt folgt der GALACTICA! O’Neill Ende!”
Der Bildschirm verdunkelte sich und Homer sagte: “Ich hebe die Verschlüsselungen auf. Tut mir Leid!”
“Schon gut Homer! Darüber reden wir später. mach dich auf was gefasst.”
"NEIN!" ,stieß Homer aus, dann verschwand er.
John begab sich sofort zur Brücke. Colonel Marschall sagte: “General, alle Systeme wieder frei!”
“Ich weiß. Major Hondo, bringen sie uns auf Rendevouskurs zur GALACTICA, benutzen sie ihren Transponder zur Ortung!”
“Aye Sir!” ,bestätigte Major Hondo und beschleunigte auf Hypergeschwindigkeit.
Die HAMMOND war nun seit einigen Stunden unterwegs, da meldete Captain Rudo:
“Notfunkspruch von der GALACTICA! Sie werden von den Goa’Uld angegriffen!”
John überlegte nicht lang. “Taktischer Alarm! Maximalgeschwindigkeit! Alles was die alte Mühle hergiebt!”
Gegenwart:
“Erzählen sie die mir später! Wir haben große Probleme!” ,sagte Lee.
Da kam eine große Erschütterungen und Explosionen.
Gaeta bekam eine Mitteilung und rief: “Sublichtantrieb getroffen! Es gibt sekundär Explosionen! Evakuierungsalarm!”
Lee wurde blass. Dann nahm er den Hörer der Funkanlage ab und sprach: “Hier ist der General! Wir geben das Schiff auf! Ich wiederhole, wir geben die GALACTICA auf!”
Kara sah ihn verstört an. “Raus hier!” ,sagte er.
Er funkte John an. “Beamen sie die Leute herüber! Die 307er Piloten müssen wir irgendwie rüberkriegen.”
“Ich geb’s weiter.” ,sagte John. “Soll ich sie sofort rüberbeamen?
“Nein, ich geb bescheid!”
Lee deaktivierte den Funk, sah sich um und aktivierte die KI.
KI-Adama fragte: “Ja Sir?”
“Sind alle von Bord?”
“Nein, es fehlen noch 198. Sie eingeschlossen.” ,sagte die KI.
Lee nickte. “Wie lange bis der Sublichtantrieb das Schiff zerreizt?”
“80 Sekunden. Bis alle draußen sind, 50 Sekunden.”
Lee sah erleichter aus. “Wenn wir untergehen, nehmen wir einige mit! Wenn alle von Bord sind, lenk das Schiff zwischen die größte Ansammlung von Ha’Tak.”
“Aye Sir!” ,bestätigte die KI.
Lee nickte und aktivierte den Funk.
“HAMOND, hier Adama. Beamen sie mich hoch!”
Das Licht umhüllte ihn. “Auf Wiedersehen GALACTICA.” ,dachte Lee.
Auf der GENERAL HAMMOND materialisierte neben John wieder.
Auf dem Bildschirm sah er mit an, wie die GALACTICA sich zwischen 15 Ha’Tak geflogen hatte.
Es gab viele Explosionen, dann wurde das Schiff zerfetzt.
Die Schockwellen erreichten die Schiffe, ließen ihre Schilde kollabieren. Die Bruchstücke der GALACTICA erreichten die Schiffe und rissen sie mit in den Tod.
Lee schloss die Augen. Er hatte das Schiff verloren, dass den Fall der zwölf Kolonien überlebt hatte. Das Schiff, welches der Flüchtlingsflotte Schutz geboten hatte. Das Heim für sich und seine Freunde für fast zwei Jahrzehnte.
Nun war alles vorbei.
Inzwischen meldete Captain Rudo: “307er Piloten der GALACTICA herübergebeamt, unsere sind wieder an Bord!”
“Ab in den Hyperraum Major!”
Als die HAMMOND den Kampfbereich verlassen hatte, betrat ein altbekanntes Gesicht die Brücke.
Captain Rudo sah ihn als erster.
“Erlaubnis an Bord zu kommen?” ,fragte Charlie John, er salutierte.
John trat vor ihn, salutierte ebenfalls. “Erlaubnis erteilt, Lieutenant!” Er gab ihm die Hand. “Willkommen zu hause, Charlie!”
Captain Rudo, Captain Ebermann und Major Hondo stellten stumm die Frage: “Dürfen wir?”
John nickte nur.
Bevor die vier von der Brücke verschwanden, holte John das Abzeichen des Captain hervor und warf es Charlie zu.
“Fühlen sie sich befördert!” ,sagte John und wandte sich wieder der Schiffsführung zu.
Mehrere Stunden später trat die GENERAL HAMMOND im Orbit von Furlus aus dem Hyperraum aus.
Captain Rudo meldete: “Vere’athor Tula’Rem von der Dicken Berta für sie!”
John nickte nur. Er hatte seit einem Tag nicht geschlafen.
Auf dem Bildschirm erschien Tula’Rem.
“Seit gegrüßt mein Freund!” ,begrüßte er John.
“Seit ebenfalls gegrüßt Tula’Rem. Ist Daniel bei euch.”
Tula’Rem nickte, Daniel trat ins Bild und fragte: “Was gibt es?”
“Ich wollt dir nur sagen, dass du wieder aufs Schiff kommen kannst.”
“Gut, wenn du nichts dagegen hast, bringe ich noch meine Assistentin mit. Sie ist vorhin von der Erde eingetroffen.”
John lächelte. “Ich freu mich schon, Miss Madison wiederzusehen.”
Daniel verschwand kopfschüttelnd aus dem Bild und Tula’Rem sagte: “Meine Regierung hat mich als offiziellen Verbindungsoffizier zu eurem Volk abgestellt. Man wünscht, dass ich auf euren Planeten entsandt werde.”
“Ich veranlasse, dass sie durch das Stargate geschickt werden. Achja, wann fangen sie mit dem ersten Schiff an?”
“Habt Dank Freund. In wenigen Tagen schon. Eure Regierung war so freundlich, uns die Waffenpläne eurer Disruptoren zu überlassen. Noch einmal Dank dafür. Tula’Rem Ende!”
“Mein Gott, wie viel Kaffe hat der denn getrunken.” ,sagte Charlie. Er trug wieder die Uniform, aber nun im Rang eines Captain.
“Halten sie den Mund!” ,sagte John.
“Aye Aye! Sir!” ,sagte Charlie sarkastisch.
"Stecken sie sich das Sir in den Arsch."
"Aye Aye Ma'am!" ,meinte Charlie und verließ die Brücke.
John schlug die Hände vor sein Gesicht. Er dachte bei sich: "Hät ich den doch da gelassen, aber nein....."
2 Wochen später; Luna 2 Mondbasis:
“Obwohl General A.D. O’Neill alle Schuld auf sich genommen hat, werden sie fürs weitere von Beförderungen ausgeschlossen, sie alle! Außerdem muss ich ein Exempelstatuieren. Sie, General Adama werden zum Fleet Colonel degradiert...” ,beendete General of the Space Force John Sheppard seine Standpauke.
“Wie dem auch sei, wir sind ihnen dankbar des Aufgreifens von Baltar. Na ja, sie gehen jetzt auf ihr neues Schiff. Es wartet im Orbit auf sie.”
Die Führungscrew der zerstörten GALACTICA salutierte und trat ab. Auch Sharon war dabei gewesen.
“Ach ja, warten sie noch bitte Miss Vallerii.” ,sagte Sheppard.
Boomer sah zu Sheppard, auch die anderen warteten gespannt.
“Sie haben der UEA große Dienste erwiesen. Die Bitte kommt auch direkt von Admiral A.D. Adama und General A.D. O'Neill.
Sie werden ab heute im Rang eines Captain in die Flotte aufgenommen und dienen ab sofort wieder unter Fleet Colonel Adama, das ist alles. Wegtreten!”
Die Crew verließ das Büro. Nachdem sie die Tür geschlossne hatten, beglückwünschten sie Sharon.
Sheppard hörte dies durch die Tür und lächelte.
Zehn Minuten später befand sich die Führungscrew in einer Raumfähre, auf dem Weg zum Orbit des irdischen Mondes.
“Auch wenn wir keinen Prozess gekriegt haben, bin ich mir sicher, dass die uns bestrafen. Wir kriegen eine Fregatte.” ,sagte Gaeta.
“Felix, du denkst zu pessimistisch. Ich glaub da an eine B-311.” ,meinte Kara.
Da bekamen sie Blickkontakt zu ihrem neuen Schiff.
Nun blieb allen den Atmen weg.
Das Schiff war ein Battlestar der Galactica Klasse. Eindeutig sah man die großen Lettern auf der Außenhülle der Landebucht.
SFS Galactica - A
“Meine Freunde, wir sind zu hause!” ,sagte Lee fröhlich.
Im CIC der Galactica befahl Lee: “KI aktivieren!”
Vor ihm erschien die KI der Galactica, es war Laura Roslins Abbild. “KI ist bereit ,Colonel!”
Mit der unterdrückten Frage auf den Lippen, wer sich diese KI’s ausdenken würde, meinte Lee: “Dann sehen wir mal, was sie drauf hat!”
“Alle Stationen melden Bereitschaft!” ,meldete Laura, sie sah bewegt aus. Ebenso alle anderen im CIC.
“Auf Hypergeschwindigkeit, Felix!” ,befahl Lee.
Felix besah sich die Kontrollen. "Sag mal Lee, wäre ein Hypersprung auch Recht?"
Lee lächelte. "Kurs setzten, Furlus Prime!"
"Gesetzt! Sprung 1 über 3000 Lichtjahre liegt an."
"Und Sprung!"
Der erste terranische Kampfstern entmaterialisierte. Bald würde es wieder losgehen im Krieg Menschen gegen Zylonen.
Doch sie waren bereit. Standhaft ging es wieder an die Front.
Fortsetzung folgt. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 29.03.2008, 12:11 Titel: |
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Im Namen des Volkes
Zeitsprung- Inzwischen schreiben wir den 1. Mai 2027, Erdstandardzeit.
Die Galactica-A startete vor einer Woche von der Erde und befindet sich auf halbem Weg nach Centaurus A.
Weder Zylonen, noch Goa’Uld hatten sich gerührt, leckten wahrscheinlich noch ihre Wunden.
Auf der Erde, Büro des Präsidenten der Erde, Brüssel:
Präsident O’Conner führte gerade eine Videokonferenz mit dem Gouverneur des Kolonialplaneten Wega VIII, als es an der Tür klopfte.
“Wir reden später weiter.” ,sagte er, beendete das Gespräch und wandte sich zur Tür. “Herein!”
Sofort der Furlinger Tula’Rem ein, dieser trug ein kurzärmeliges Hawaiihemd, a la Magnum.
Der Präsident hatte Mühe sich ein Lachen zu verkneifen. Ein 1, 90 Meter großer Furlinger mit Vollbart, einer langen Haarmähne und einer Sonnenbrille in einen original Magnum Hemd. Er bekam sich wieder in den Griff und sagte: “Wie ich sehe, haben sie sich schon in die irdische Mode versetzt.”
“Ja Mister Präsident. Euer Geheimdienstoffizier Major Thomas Boone meinte, dies sei ein typisch traditionelles Kleidungsstück auf der Erde.”
Der Präsident schüttelte nur kurz den Kopf, bot dem Furlinger stumm einen Platz an und fragte, nachdem sich Tula’Rem gesetzt hatte: “Also, wie kann ich ihnen helfen?”
Der Furlinger räusperte sich, man konnte ihm ansehen, dass er nach passenden Worten suchte.
“Wie sie wissen hatten sie unserem Volk ihre mobile Werft zur Verfügung gestellt.”
O’Conner nickte. “Fahren sie fort.”
“Wie dem auch sei.... Vor wenigen Stunden hat mir meine Regierung mitgeteilt, dass wir die Dicke Berta gerne erwerben würden.”
Der Präsident nickte erneut. “Ich werde das dem Parlament vortragen. Nun muss ich sie leider bitten zu gehen, ich habe noch einen anderen Termin.”
Tula’Rem erhob sich, gab dem Präsidenten die Hand und begab sich zur Tür.
Dabei drückte er die Klinke einem leicht ergrauten Offizier mit zwei Sternen auf jeder Schulter in die Hand, dem Judge Advocate General der irdischen Streitkräfte Major General Rod Nyssen.
“Setzten sie sich bitte General!” ,sagte der Präsident freundlich.
“Danke Sir.” ,meinte der General, ließ sich in einen Stuhl nieder und kam sofort zum Thema.
“Weshalb haben sie mich herbestellt?”
Der Präsident beugte sich über den Schreibtisch nach vorne. “Um ihr Spezialgebiet, ein Kriegsgericht.”
8 Tage später:
Im System des Planeten Furlus öffnete sich ein Hyperraumfenster und die Galactica trat wieder in den Normalraum ein.
Im CIC stand Lee Adama und befahl Dualla: “Dee, Kanal zur General Hammond öffnen!”
Dualla nahm einige Schaltungen vor und auf dem großen Bildschirm an der rechten Seite erschien das Gesicht von Colonel Marschall.
“Willkommen Galactica!” ,begrüßte er Lee.
“Danke Colonel. Bitte darum mit Chief Tyrol und Colonel Thrace an Bord zu kommen.”
Der Colonel nickte. “Erteilt. Kommen sie rüber, sobald sie bereit sind, ich informiere solange den General.”
Nach einem bestätigenden Nicken, wurde der Bildschirm schwarz und Lee befahl: “Dee, Kara und Galen hierher.”
Wenige Minuten später erschienen Lee, Kara und Chief Tyrol auf der Brücke der General Hammond.
Lee und John gaben sich die Hand.
“Hübsches Schiff, Lee.” ,meinte John lächelnd.
“Sie werden schon noch sehen, wie hübsch. Gehen wir in ihren Konferenzraum.”
John nickte Colonel Marschall zu und beide gingen in den Konferenzraum.
Im Konferenzraum legte Tyrol einen Datenchip in den Computer ein. Ein 3D Modell der Galactica A erschien und Tyrol begann: “Die Galactica A ist unser neustes Träger-Schlachtschiff. 190 offensive Laserguns, 95 defensive Railguns, acht Torpedorampen, bestückt mit 200 Mark 8 Sprengköpfen, sowie 15 Mark 9 und eine Horizon, Kara?”
Starbuck trat nun zum Bildschirm, das Bild wechselte und zeigte eine Jagdmaschine. Sie ähnelte einer Viper Mark 7, irhe Hülle glänzte silbern.
“Wie sie wissen, sind die 307er zwar gute Jäger, nehmen aber viel Platz weg, sodass wir weniger Jäger transportieren können. Anstatt immer größere Schiffe zu bauen, kam der Planungsstab der Flotte dazu einfach neue Jäger zu designen. Wir sind das erste Schiff der Flotte, dass die neuen Viper Mark 8 mit sich führt. Sie nehmen nur halb so viel Platz weg wie die F307, sind aber ebenso tödlich. Sie besitzt eine Trinium-Naquadah-Kohlenstoff Hülle, wie sie übrigens auch die Galactica besitzt,
natürlich auch Trägheitsdämpfer, die üblichen Jägerschutzschilde, die sich bei Mark 8 Vipern, aber wie eine zweite Haut um die Schiffe legen, 2 Laserguns als Bordwaffen und einige Mark 7 Sprengköpfe als Schiff zu Schiff Raketen. Die Galactica führt 100 Viper mit.” Sie setzte sich wieder und übergab Tyrol das Wort.
"Den Antrieb haben wir zum Teil komplett neu konzipiert." ,meinte Tyrol. "Wir haben da zum einen einen Standard Intergalaktischen Hyperantrieb und den üblichen Sublichtantrieb. Dannn ist da aber noch der neue Sprungantrieb. Wir können Einfachsprünge durchführen, aber auch den sogenannten Mehrfach-Sprungantrieb, bestehend aus maximal 10 einzelnen Sprüngen, die Reichweite ist enorm, es reicht aber, wenn ich sage, dass die Strecke Erde-Furlus Prime in extrem kurzer Zeit zurückgelegt werden kann."
Tyrol entnahm den Chip wieder und Lee fuhr fort: “Auf Luna 2 werden momentan die Werften auf Kampfsterne der BS Klasse umgerüstet. Bauzeit eines einzelnen Schiffs allerdings drei Monate.”
John wollte gerade etwas antworten, als über Interkom durchkam: “General O’Neill bitte auf die Brücke!”
“Kommt dieser Rudo nie ohne mich klar?!” ,sagte John wütend und rannte auf die Brücke.
Dort angekommen, fragte er: “Was ist denn?”
Captain Rudo drehte sich zu John um und meinte: “Das Furlinger SGC hat von der Erde eine Nachricht für Colonel Adama empfangen, ich lese sie vor: “An Fleet Colonel Lee Adama, Kommandierender Offizier der Galactica. Laden sie, Colonel Thrace, Chief Tyrol und Captain Vallerii zum Kriegsprozess nach Den Haag ein. Sofortige Aubreise erwünscht, gezeichnet J. Sheppard, Oberkommandierender.”
Starbuck setzte sofort ein breites Grinsen auf. “Dann geh ich mal packen.”
30 Minuten später durchquerten Lee und seine Begleiter, sie alle trugen bereits Ausgehuniform, den Ereignishorizont und wurden im SGC von General Mitchell begrüßt. “Willkommen auf der Erde!”
“Danke Sir.” Lee gab Mitchell die Hand. Mitchell sah gehetzt aus.
“Oben wartet ein Transport auf sie, sie fliegen nach Den Hag!”
Mitchell begleitete sie aus dem Berg, dort stand bereits eine Raumfähre, sie verabschiedeten sich von Mitchell und flogen mit Maximalgeschwindigkeit Richtung Europa.
Auf halbem Weg meinte Boomer: “Wieso stellen wir Baltar nicht gleich an die Wand, dann haben wir es hinter uns, oder glaubt hier irgend einer, dass er unschuldig ist.”
Lee schüttelte den Kopf. “Ganz sicher nicht, aber das Rechtssystem der Erdallianz basiert nun mal darauf, dass jedem ein fairer Prozess zu steht.”
“Ich finde bei dem sollte man eine Ausnahme machen.” ,stimmte Starbuck Boomer zu.
“Colonel, wir sind jetzt über Den Haag!” ,meldete der Pilot und unterbrach das Gespräch.
Die Fähre glitt unter die Wolkendecke, setzte auf dem Landefeld vor dem Gerichtshof auf.
Lee stieg als erster aus. Er sah sich um und meinte:
“Mein Gott, so viel Lamettta hab ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen!”
Und damit hatte er Recht. Es wimmelte hier nur vor Generälen, Admiräle der Earth Navy und anderen hohen Tieren. Lee glaubt sogar einige Parlamentsabgeordnete gesehen zu haben, als er auch schon ein Blitzlichtgewitter losging.
“Colonel Adama, eine Frage!” ,kam es von seiner Seite.
Lee ging weiter. “Fragen sie schon.”
“Glauben sie man wird die Höchststrafe für Baltar fordern?”
“Ich würde den Ankläger für bescheuert erklären, wenn er sie nicht fordern würde.”
“Colonel, Colonel Adama!”
Die Reporter wollten noch mehr Fragen stellen, doch Lee und die anderen gingen einfach an ihnen vorbei.
Als er endlich in der Empfangshalle stand und einige Marines die Reporter aufhielten, sah er sofort zwei Bekannte Gesichter. Sein Vater Admiral AD. William Adama und Laura Roslin. Beide hatten sich eigentlich gut gehalten.
Das Wiedersehen war herzlich, bis Bill Adama vor Boomer stehen blieb.
“Admiral, ich...” ,begann sie, doch Bill nahm sie in den Arm und sagte: “Willkommen zu Hause.”
Er ließ von Boomer, der Tränen in den Augen standen, ab und meinte: “Gehen wir zu Saul, der wartet vor dem Gerichtssaal auf uns. Sharon ist auch als Zeugin geladen.”
Währenddessen stand der Judge Advocate General Rod Nyssen vor dem Gerichtsgebäude und sprach mit der Presse.
“General Nyssen, wer werden die JAG Anwälte sein, die verteidigen und anklagen?”
“Verteidigen wird Lieutenant Colonel Henry Archer, Earth Army, anklagen wird Commander Abraham Winters, Earth Navy. Sie sind meine besten Anwälte.” ,meinte der General und sah auf seine Uhr.
Ein anderer Reporter hielt ihm das Mikro hin und fragte: “General, man sagte uns bereits, dass dieses Gericht anders sein wird, in Hinsicht auf den Vorsitz.”
“Ja, da haben sie Recht. Die Jury wird aus fünf Personen bestehen. Vier Nebensitzenden Generälen, einen für jede Teilstreitkraft und einem Vorsitzenden. Für den Vorsitz haben wir sicher die fairste und unparteiischste Person die wir finden konnten.”
“Und wer ist diese Person?” ,fragte ein Reporter.
Der General zeigte auf das Landefeld, wo eine Raumfähre landete und vier Generäle, einer der Army, einer der Planetary Defense Guard, ein Admiral der Navy und ein General, der Space Force und Marines vertrat, dieser war niemand anderes als John Sheppard. Doch die Person die als letzte ausstieg war für die Reporter viel interessanter, es war die Nox Lya.
“Die Vorsitzende des Gerichts.” ,meinte General Nyssen und zeigte auf Lya.
Einige Minuten später im Gericht, rief ein Gerichtsdiener: “Erheben sie sich für die obersten Richter des Militärgerichts.”
Als die Richter sich gesetzt hatten, stand Lya wieder auf und sagte ruhig:
“Gerichtsdiener, bringen sie doch bitte den Angeklagten Gaius Baltar herein.”
Der angesprochene Korporal nickte und holte Gaius Baltar herein, der in Ketten gelegt war.
Baltar war nur noch ein Häufchen Elend. Als er neben seinem Verteidiger stand, meinte Lya: “Ich glaube nicht, dass wir diese Ketten nicht.”
Der Korporal nickte, im Hintergrund wurde ein wenig getuschelt und Baltar setzte sich mit einem dankbaren Gesicht neben den Verteidiger.
“Wir beginnen nun mit der Verhandlung: Dr. Gaius Baltar gegen die Erdallianz. Commander Winters, beginnen sie nun mit der Verlesung der Anklage!” ,befahl Sheppard.
Commander Winters erhob sich und begann: “Gaius Baltar wird der folgenden Verbrechen angeklagt:
1.) Mord
2.) Massenmord
3.) Kollaboration mit dem Feind
4.) Verschwörung gegen die menschliche Spezies.
5.) Hochverrat an den 12 Kolonien von Kobol.”
“Einspruch!” ,rief Lieutenant Colonel Archer. “Das ist eine haltlose Anschuldigung, für die noch keine Beweise vorliegen.”
Lya nickte. “Er hat Recht Commander Winters, diesen Anklagepunkt können sie später mit Beweisen belegen.”
“Ja Ma’am.” ,bestätigte Winters und fuhr fort: “6.) Hochverrat an der Erdallianz und ihrer Verbündeten. Das ist alles!”
“Gut.” ,meinte der Admiral der Earth Navy. “Worauf plädiert die Verteidigung?”
Archer erhob sich und sagte: “Euer Ehren, wir plädieren auf nicht schuldig.”
“Dann rufen sie ihren ersten Zeugen auf.” ,sagte Lya.
“Ja euer Ehren, die Verteidigung ruft Dr. Janet Carrington auf.”
Die Aufgerufene trat in den Zeugenstand, schwor die Wahrheit zu sagen und Archer begann zu fragen.
“Doktor, was ist ihnen aufgefallen, als sie den Angeklagten in Behandlung genommen haben.”
“Er zeigte starke Anzeichen von Paranoia. Er hat mehrmals mit imaginären Personen gesprochen."
“Danke Doktor.” ,meinte Colonel Archer. “Keine weiteren Fragen.”
Lya nickte der Doktorin freundlich zu. “Sie dürfen nun den Zeugenstand verlassen. Die Anklage rufe nun bitte ihren ersten Zeugen auf.”
Winters drehte sich zu Lya. “Euer Ehren, die Anklage bittet Sharon Valleri in den Zeugenstand.”
Boomer kam in den Gerichtssaal, Baltar war ein wenig blässer geworden, schluckte.
Boomer setzte sich in den Zeugenstand und wurde von Commander Winters gefragt: “Captain Vallerii. Ist ihnen auf der alten Galactica schon der Gedanke gekommen, dass Mr. Baltar für die Zylonen arbeitet?”
Sharon nickte. “Ja, das erste Mal war, rückblickend natürlich, war als er mich mit seinem Zylonendetektor testete. Er zeigte an, dass ich kein Zylon bin, aber in Wirklichkeit....”
“Schon gut Captain. Gab es noch andere Male?”
Sharon nickte. “Ja, nachdem ich Admiral Adama..... Niedergeschossen hatte, kam er zu mir und Chief Tyrol in die Zelle, setzte den Chief unter Drogen und meinte er hätte mein Zylonensein ausgenutzt. Wollte von mit wissen, wie viele Zylonen es noch in der Flotte gab. ”
Winters nickte erneut, verschränkte die Hände hinter dem Rücken. “Gab es ein drittes Mal?”
“Ja, kurz nach meinem Download auf Caprica, war da diese Sechs, es ist dieselbe, die zusammen mit Baltar gefangen genommen worden war, die mir sagte, dass sie mit Baltar zusammen war und dank ihm die Kolonien vernichten konnte.”
“Danke Captain. Keine weiteren Fragen.”
“Herr Verteidiger?” ,fragte Lya Colonel Archer.
Der Colonel dachte kurz nach, sagte dann aber: “Im Moment keine Fragen an die Zeugin. Ich behalte mir aber für spätere Zeit vor die Zeugin erneut aufzurufen.”
Als Lya Boomer entließ fragte Baltar aufgelöst: “Warum haben sie nichts gefragt?”
“Sind sie der Anwalt oder ich? Außerdem kann sie sie nur belasten.”
“Colonel?” ,fragte Lya, anscheinend wartete sie darauf, dass er seinen nächsten Zeugen aufruft.
Er schreckte hoch. “Ja Ma’am. Die Verteidigung ruft die Zylonin Six auf.”
In Ketten wurde Six hereingebracht, doch auch diesmal ließ Lya die Ketten entfernen und ließ dann erst Colonel Archer beginnen.
“Miss Six, wie war das, als Mister Baltar zu den Zylonen kam? Erzählen sie mir bitte den genauen Ablauf.”
Man sah Six noch die Folter an, die Starbuck bei ihr angewendet hatte, da stand Lya auf, ging zu Six, legte ihr die Hände auf. Sofort verschwanden ihre Blutergüsse und Wunden, Lya ging wieder zu ihrem Platz. “Fangen sie mit dem Kreuzverhör an, Colonel.”
Archer nickte. “Ja euer Ehren.”
Er stellte sich vor den Zeugenstand, stellte Blickkontakt mit Six her. “Was war ihr Auftrag auf Caprica?”
“Ich sollte den Genozid vorbereiten, indem ich ein Virus in eines der Flottenprogramme einschleuse.”
“Weshalb haben sie Gaius Baltar ausgewählt um ihn zu benutzen?”
Six antwortete: “Es gab mehrere Gründe. Zuallererst hatte Gaius viel Einfluss auf das Verteidigungsministerium und den kolonialen Präsidenten. Dazu kam noch, dass er leicht manipuliert werden konnte.”
In dem Moment schöpfte Baltar wieder etwas Mut, Six nahm das mit Freude wahr.
Sie fuhr fort: “Ich habe mit ihm geschlafen, dafür gesorgt, dass er mir blindlings vertraut.”
“Also kann man sagen, dass der Angeklagte nur eine Marionette war.”
Six nickte. “Ja, das stimmt.”
Nun packte Archer seinen letzten Trumpf aus. “Und wie war das, als Baltar die Technologie der Erde an die Zylonen verriet?”
“Das war ein Befehl von mir. Ich habe ihm posthypnotische Befehle einsuggeriert. Alles was einen Nachteil für die Zylonen sein konnte, sollte er verhindern. Diesen Befehl haben wir entfernt, als er bei uns geblieben war.”
Das überraschte nun doch alle Anwesenden. Bill Adama, Laura Roslin, die Richter, alle waren darüber überrascht.
Archer lächelte triumphierend.
“Gibt es dafür Beweise?” ,fragte Winters misstrauisch.
“Wenn man die Messgeräte entsprechend justiert, dann ja.” ,meinte Six.
Winters nickte.
“Keine weiteren Fragen.” ,sagte Archer.
Winters überlegte sich kurz eine neue Strategie, fragte dann: “Das heißt alles, was nach dieser Entfernung passierte war sein EIGENER Wille?”
Six wurde blass, sie erkannte was Winters vorhatte. Sie blieb stumm, doch Sheppard forderte sie auf: “Sie stehen unter Eid, also antworten sie!”
“Ja, das war sein eigener Wille.”
“Keine weiteren Fragen!” ,sagte Winters mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
“Damit wären alle Zeugen gehört, die Verteidigung möge nun bitte mit ihrem Plädoyer beginnen!” ,sagte Sheppard.
Archer nickte in Gedanken versunken. Schließlich stand er aber auf, stellte sich vor die Richter und begann.
“Hohe Richter, der Angeklagte wurde verschiedener Punkte angeklagt. Verrat, Verschwörung, Mord, aber man sollte bedenken, dass er all dies unter Suggestion getan hat und dafür kann niemand für schuldig befunden werden. Nun gut werden sie sagen, was solls? Er hat seinen freien Willen seit Jahren zurück, die Verbrechen, die von da an geschahen, gehen auf sein Gewissen. Ich sage: Ja natürlich ist es seine Schuld, seine MITschuld, bedenken sie das! Denn rekapitulieren wir mal, was passiert ist. Er wurde benutzt, seine Rasse war gegen ihn, er war im Land des Feindes.
Er hatte zwei Alternativen: Sterben oder Leben und dem Feind helfen. Ihnen allen sollte das Stockholm Syndrom ein Begriff sein. Eine Geisel, die anfängt Gefühle für ihre Geiselnehmer zu entwickeln. Und Mr. Baltar WAR eine Geisel. Mr. Baltars schon immer labiler und manipulierbarer Charakter, seine Schwäche für Frauen, dies alles spielte ihn den Zylonen in die Hände, als dies sind Auslöser eines Stockholm Syndroms. Hohe Richter, der Angeklagte ist das Opfer, nicht der Täter. Ich danke ihnen.”
Da setze sich Archer wieder, nun lag nichts mehr in seiner Hand. Lya schien sein Plädoyer gefallen zu haben, ließ sich aber nichts anmerken, außer ihrem typischen Lächeln. “Commander Winters?” ,fragte sie den Ankläger.
“Hohe Richter, mein verehrter Kollege hat hier logische Schlüsse gezogen. Doch mir erscheinen sie konstruiert.
Zwar ist auch mir klar, dass der Angeklagte der Verbrechen, die vor der Entfernung der Suggestion verübt wurden, nicht für schuldig gesprochen werden kann. Doch für alles was danach geschah, trägt er die Verantwortung! Der Commander nennt es Stockholm Syndrom, ich nenne es Feigheit! Kein Arzt hat je das Stockholm Syndrom bei dem Angeklagten festgestellt! Der Angeklagte hatte einen freien Willen, konnte seine eigenen Entscheidungen treffen. Doch er tat es nicht, aus Angst um sein Leben. Nun, das hätte sich auch jeder von uns.
Aber, empfand er Reue? Die Antwort lautet Nein! Nun soll er büßen, MUSS büßen! Danke.”
“Bis zur Urteilsverkündung ist die Sitzung vertagt!” ,sagte Lya und löste die Versammlung auf.
Die Gruppe um Admiral Adama hatte bereits den Saal verlassen, draußen meinte Roslin wütend: “Ich glaub’s ja einfach nicht! Der Kerl wird mit dem Leben davon kommen!”
“Noch ist nichts entschieden.” ,brummte Tigh, womit er auch recht hatte.
Gleichzeitig begaben sich Lya und die fünf Generäle in einen abgesonderten Raum, als alle saßen, fragte Lya: “Ich würde nun gerne wissen, welches Urteil sie verhängen wollen.”
Der General der Planetary Defense Guard meldete sich als erster zu Wort. “Am Anfang erschien es mir noch eindeutig, dass Baltar schuldig ist, aber nach der Aussage dieses Sechser Modells...... Jedenfalls bin ich gegen die Höchststrafe.”
Sheppard nickte zustimmend. “Ich stimme zu. Dennoch liegt eine gewisse Schuld auf Baltar. Die Höchststrafe ist momentan undenkbar.”
Der Army General und der Earth Navy Admiral stimmten Sheppard zu.
Lya war während der Erläuterungen still geblieben, hatte sich alle Meinungen angehört. Als alle ihre Meinungen kundgetan hatten, sagte sie: “Ich denke, ich weiß eine Lösung, die für alle Parteien zufriedenstellend ist.”
20 Minuten später hatten sich alle Beteiligten wieder im Gerichtssaal eingefunden, auch einem Vertreter der Presse war gestattet worden, an der Urteilsverkündung teilzunehmen.
Als alle Aufmerksamkeit auf Lya lag, begann sie: “Als ich gebeten würde den Vorsitz bei dieser Verhandlung zu führen, war mein erster Eindruck, dass ein Urteil schon gefällt sei.” Sie lächelte freudig. “Doch dem war nicht so. Wir haben uns auf ein Urteil geeinigt.”
Nun erhob sich Sheppard. “Gaius Baltar, erheben sie sich zur Urteilsverkündung!”
Baltar stand auf, er zitterte am ganzen Körper.
Sheppard fuhr fort: “Gaius Baltar. Sie werden hiermit von den Punkten:
1.) Mord
2.) Massenmord
5.) Hochverrat an den 12 Kolonien von Kobol.
6.) Hochverrat an der Erdallianz und ihrer Verbündeten.
Freigesprochen!”
Baltar atmete auf. Lya fuhr nun fort: “In den anderen Anklagepunkten werden sie für schuldig befunden. Doch, wir haben uns auf eine Bestrafung geeinigt. Sie werden mit mir nach Nox zurückkehren und dort von uns lernen ihren Frieden zu finden. Sobald wir uns dessen sicher sind, dürfen sie dorthin gehen, wohin sie wollen.”
Baltar nickte glücklich.
“Dann werden sie jetzt mit mir aufbrechen.”
Lya kam vom Podium herunter, stellte sich vor Baltar. “Folge mir.”
Auf dem Weg durch den Gerichtssaal, stellte sich Bill Adama Baltar in den Weg. Zu aller Überraschung streckte er Baltar die Hand entgegen, dieser ergriff sie und Adama sagte: “Ich hoffe für sie Doktor, sie finden ihren Weg.”
Während Lee, Kara, Roslin und Tigh verblüfft aussahen, trat Lya neben den Admiral und sagte leise, sodass nur er sie hören konnte. “Du hast mich daran bestärkt, dass euer Volk nicht mehr so jung ist, wie viele aus den älteren Völkern dachten. Ihr habt Potenzial.”
Adama lächelte und nickte, Lya tat es ihm gleich und verschwand mit Baltar und einer Sicherheitswache zu einer Raumfähre.
Sheppard der immer noch mit dem Hammer in der Hand da stand, schlug diesen endlich auf den Tisch und sagte: “Die Verhandlung ist beendet!”
Wie auf ein Kommando, wurde Bill Adama von einem Transporterstrahl umhüllt und verschwand.
Sheppard fasste sich sofort an sein Armbandkom und fragte: “Wer hat Admiral Adama hochgebeamt?”
Sekundenlang herrschte Stille im Gerichtssaal, als eine weibliche Stimme meldete: “Hier Major Törkin, SFS Walter Mondale! Ein Schiff ist soeben im System aufgetaucht! Es sieht aus, als hätte jemand zwei Ellipsen zusammengeschraubt.”
Da es im Saal sehr still war, hatte Tigh mithören können und sagte: “Das ist ein alter Zylonischer Basisstern!”
“Abfangen!” ,befahl Sheppard sofort. “Erfassen sie sofort den Admiral!”
“Zu spät, sie sind weg!” ,antwortete die Majorin.
“Colonel Adama?” ,fragte Sheppard.
Lee sah auf. “Ja Sir?”
“Nehmen sie die Verfolgung auf. Mein Flagschiff steht bereit!"
Lee nickte, er und seine Kameraden verschwanden aus dem Saal.
Der alte zylonische Basisstern flog durch den Hyperraum. Bill Adama stand allein in einem Raum, er hatte sofort gewusst, wo er war. Da öffnete sich eine Tür und ein Zenturier kam herein.
“Admiral.” ,sagte der Blechzylon. “Willkommen an Bord.”
Bill stutzte. Diese alten Modelle hatte er seit 50 Jahren nicht mehr gesehen, sie waren die ersten, die die Menschen geschaffen hatten. “Kein Besuch von einem menschlichen Zylon?“ ,fragte Bill spöttisch.
Der Zenturier stellte sich vor Bill. “Diese Geschöpfe sind keine Zylonen, erwähnen sie sie bitte nicht mehr. Und nun folgen sie mir bitte, der Kommandant möchte sie sprechen.”
Bill folgte dem Zenturier durch das Schiff. Überall standen und arbeiteten nur diese alten Modelle, die neueren Modelle, oder auch menschliche Zylonen, gab es hier anscheinend nicht.
“Da wären wir.” ,sagte der Zenturier und öffnete ein Schott. Es war die Kontrollzentrale des Schiffes.
Auf sie kam ein Android zu. Es war ein alter Zylon der IL-Serie. “Der Admiral, Kommandant!” ,meldete der Zenturier.
“Sie können gehen.” ,sagte der Kommandant.
Als der Zenturier gegangen war, waren Bill und der Kommandant allein.
“Warum haben sie mich entführt?” ,fragte Bill.
“Wir wollen, dass sie uns helfen.” ,antwortete der Kommandant.
“Wobei?”
“Helfen sie uns, uns von den Humanoiden Zylonen zu befreien, helfen sie uns, unsere Zenturio und Jäger Brüder zu befreien, helfen sie uns bei der Erringung unserer Freiheit!”
Fortsetzung folgt.
Crossroads Teil 1
Das alte Basisschiff flog noch immer im Hyperraum.
Bill Adama war sprachlos.
“Sie sagen, dass die Humlons sie versklaven.”
“Das ist korrekt.” ,antwortete der IL Zylon. “Sie sollen uns helfen unsere Brüder zu befreien.”
“Dazu will ich aber erst mal alles Hintergrundwissen, dann können wir weiterreden.” ,meinte Adama.
“Diese Informationen werden sie bekommen, folgen sie mir bitte.” ,sagte der IL Zylon zuvorkommend, zu einem der Zenturier gewand meinte er: “Sofort den Hyperraum verlassen!”
Er setzte sich in Bewegung, öffnete eine Tür und trat mit Adama ein.
Der Raum, den sie gerade betreten hatten, war leer, bis auf einen Bildschirm und eine Konsole.
“Es wird das einfachste sein, wenn ich ihnen alles zeige.” ,meinte der IL Zylon, stellte sich an die Konsole und gab einige Befehle ein, dann sprach er:
“Das Ganze begann mit unserer Erschaffung der Humlons. Wir allein konnten uns nicht weiterverbessern, die Humlons ubgradeten uns. Sie erschufen die Zenturios, die Jäger und die organischen Basisschiffe. Allerdings waren sie zu sehr, wie ihr. Sie bauten den Zenturios und den Jägern Fügsamkeitschips ein.”
Auf dem Bildschirm konnte Adama sehen, wie die Humlons entstanden. Zenturier und IL Zylonen, die Gewebeproben in Petrischalen legten, Becken, in denen Klone heranwuchsen.
“Verstehe. Das erklärt auch, wieso die Humlons euch rumkommandiert haben.” Adama verschränkte die Arme auf der Brust.
Der IL Zylon nickte. “Wir wollten nach unserer Befreiung endlich unseren Frieden, nie wieder Krieg führen. Wir dachten, die Humlons könnten uns helfen, doch stattdessen haben sie für weitere Kriege und noch mehr Tote Zylonen gesorgt.”
“Sag mal Zylon.”
“ich habe einen Namen. Ich heiße Luzifer.” ,unterbrach der Zylon Adama.
“Na gut Luzifer, wieso seit ihr frei, wenn die Humlons doch die Kontrolle über die anderen haben.”
“Das war ein glücklicher Zufall.” ,sagte Luzifer. “Dieser Basisstern war ein versprengtes Überbleibsel aus dem ersten großen Krieg. FTL und Funk waren komplett zerstört, wir hatten nur noch Sublicht zu Verfügung. Da wir keine andere Wahl hatten, flogen wir mit dem normalen Antrieb zum Heimatplaneten. Der damalige Antrieb leistete nur 5% der einfachen Lichtgeschwindigkeit.”
“Und so kamen sie nach Jahren auf ihrem Planeten an, sahen wie es ihren Artgenossen erging.” ,führte Adama den Vortrag weiter.
“In der Tat Admiral.” Luzifer nickte. “Die Ankunft erfolgte nach 50 Jahren. Das war kurz vor der Endschlacht des Irdisch-Zylonischen Krieges. Wir erfuhren von der Versklavung der anderen Zenturios und wie die Humlons tausende von ihnen in den Tod geschickt hatten. Nach dem Endkampf schlachteten wir eines der Wracks aus, installierten den Hyperantrieb und die Beamtechnologie. Wir machten uns auf die Suche nach der geflohenen Flotte, hofften dass sie so geschwächt seien, dass wir unsere mechanischen Brüder befreien konnten.”
“Ich behaupte jetzt mal, sie sind gescheitert.” ,meinte Adama nachdenklich.
Luzifer schüttelte den Kopf energisch. “Nicht ganz. Nach vielen Jahren der Suche fanden wir allerdings die Centaurus Galaxie. Zu unserer Erschreckung hatten die Humlons nichts gelernt, bereiteten sich wieder auf einen Krieg vor.
Das wurde uns endgültig zu viel. Einstimmig beschlossen wir die Zivilisation endgültig zu vernichten. Dazu benutzten wir eines dieser Zeiterweiterungsgeneratoren.”
“Ein Zeiterweiterungsfeld?” ,Adama stutzte. “Wo haben sie das eingesetzt?”
“Auf dem Planeten den sie Furlus Prime nennen.”
Adama wusste nicht was er darauf antworten sollte, er stand nur mit halboffenen Mund da.
Luzifer schien diese menschliche Mimik zu verstehen, denn er fuhr aufklärend fort:
“Die Bewohner des Planeten waren noch vor 15 Jahren Steinzeitmenschen. Wir wollten sie zu einer Macht in der Centaurus Galaxie machen, ein Verbündeter, der stärker als die Humlons oder deren damals neuen Verbündeten die Goa’Uld. Ich persönlich legte eine neue Ideologie fest, eine Mischung aus der der Erde und der 12 Kolonien von Kobol. Eine perfekte Mischung aus beidem erschien mir am sinnvollsten. Ich versteckte auf dem Planeten auch ein Stargate.”
“Also sind die Furlinger nicht die Nachkommen der Ur Furlinger?” ,fragte Adama.
“Ich denke schon, ich erhielt allerdings nie eine Bestätigung. Von Menschen und anderen Völkern unterscheiden sie sich jedenfalls.” ,sagte Luzifer, er schaltete auf dem Bildschirm zu einer Großansicht von Furlus Prime.
“Wir beschleunigten vor genau 15 Standardjahren die Zeit auf Furlus. Allerdings wurden wir bei diesem Prozess von den Humlons unterbrochen, die Furlinger blieben auf dem Technischen Standard der Erde um 2000 stehen, wir mussten fliehen. Trotz des unterbrochenen Prozesses, schlugen sich die Furlinger gut im Kampf gegen die Humlon-Goa’Uld Allianz.”
Luzifer schaltete den Bildschirm aus, sah Adama nun in die Augen. “Das waren die Hintergrundinformationen. Wie haben sie sich entschieden.”
Einen Augenblick zögerte Adama, dann nickte er. “Wenn sie mich zur Erde bringen zurückbringen, dann gebe ich alle Empfehlungen.”
Luzifer überlegte eine knappe Minute. “In Ordnung. Ich lasse sofort Kurs zur Erde setzen.”
Er begab sich sofort zurück zur Kommandobrücke. “Rückkehr zur Erde programmieren!”
“Jawohl Kommandant!” ,meldete die blecherne Stimme eines der Zenturier.
Da unterbrach eine Erschütterung das Gespräch, das Schiff bebte.
“Was ist das?” ,fragte Luzifer.
“Ein Erdenschiff, den Spezifikationen nach ein Kampfstern!”
“Einen Kanal öffnen, ich muss mit dem Kommandanten sprechen!” , befahl Luzifer, eilte sofort mit Adama zur Brücke.
“Der Kanal steht Kommandant.” ,meldete der Zenturier an den Funkgeräten.
“Hier spricht Kommandant Luzifer, bitte stellen sie sofort ihr Feuer ein, wir hegen keine feindseligen Absichten!”
Einen Augenblick des Schweigens später, aktivierte sich der Bildschirm
“Hier ist Fleet Colonel Lee Adama vom neuen Erdflaggschiff Agamemnon! Wenn sie keine feindseligen Absichten hegen, dann ergeben sie sich sofort!”
Adama stellte sich sofort vor den Bildschirm und meinte: “Lee, stell den Angriff ein, das ganze war ein Missverständnis!”
Lee zögerte, er war misstrauisch, in der Zwischenzeit wurde das Schiff erneut stark erschüttert, Funken sprühten und einige Zenturier versuchten Feuer zu löschen.
“LEE!” ,schriee Adama.
“Feuer einstellen!” ,gab Lee an den Waffenoffizier weiter, sofort hörten die Erschütterungen auf.
“Mach dich bereit an Bord zu beamen.” ,sagte er an seinen Vater gewand.
“Ich bringe noch jemanden mit.” ,meinte Adama und stellte sich neben Luzifer. “Zwei zum Beamen bereit!”
-----Zeitsprung: Seit den letzten Ereignissen sind 10 Tage vergangen, die Zenturier verhandelten mit der Erde-----
Gerade ging die Sonne über dem nördlichen Kontinent von Furlus Prime auf. Joss von SG 1 stand auf einem Hügel, bewunderte die Schönheit des Augenblicks. Wie jeden Tag, dankte er der Schöpfung, dass er in Frieden leben konnte.
“Joss, bitte kommen!” ,holte ihn ein Stimme aus seinem Armbandfunkgerät in die Gegenwart zurück.
“Ich höre dich Jennifer.” ,antwortete er Hailey, die ihn gerufen hatte.
“Komm zum Treffpunkt, wir müssen auf die Galactica.”
Joss blickte noch einmal auf den Sonnenaufgang, dann ging er herunter zu den anderen von SG 1.
Lee Adama schritt im Konferenzraum der Galactica auf und ab. Starbuck saß mit verschränkten Armen auf einem Stuhl.
“Hör lieber auf, sonst läufst du noch den Teppich durch!” ,meinte sie.
Lee wollte gerade antworten, da traten Colonel Marschall, Charlie McMahon und SG 1 ein.
“Wo ist John?” ,fragte Lee Marschall.
“Auf der Krankenstation.” ,meinte Marschall. “Beim Einbau der neuen Laser ist teilweise die Energie ausgefallen. Der General befand sich in der Zeit in einem Antigravschacht.”
“Autsch.” ,kommentierte Cassandra und verzog das Gesicht.
McMahon konnte sich ein dreckiges Grinsen nicht verkneifen.
“Vielleicht sollten wir endlich anfangen.” ,meinte Lee, hörte endlich auf herumzulaufen und setzte sich an den Konferenztisch.
“Wie sie wissen, hat mein Vater vor 10 Tagen Kontakt mit einer Gruppe rebellischer Zylonen aufgenommen.”
“Sie meinen diese uralt Waffeleisen?” ,fragte Marschall noch einmal nach. Lee nickte nur bestätigend.
“Jedenfalls hat der Präsident erst mal eine Notsitzung des Senats einberufen und sogar die Gouverneure der Kolonien einfliegen lassen.”
“Und?” ,fragte McMahon gelangweilt.
“Wir haben ein Abkommen getroffen.” ,meinte Kara. “Wir erledigen die Humlons und sie sorgen dafür, dass die Zylonen uns nicht mehr belästigen.”
McMahon stöhnte auf. “Das is doch Abzocke! Wir machen uns die ganze Arbeit.”
Marschall lachte kurz auf. “McMahon, seit wann sind sie so ein Zyniker? Der Auftrag ist doch klar. Je eher er ausgeführt ist, desto eher ist dieser Krieg vorbei.”
Kara und Lee amüsierte das nur. “McMahon, da sie diesen Auftrag so gut finden, werden sie und der Colonel ihn ausführen. Ein Platon Navy Seals wird sie begleiten, Major Boone vom Geheimdienst und SG 1.”
Colonel Hailey nickte. “Aber, wie kommen wir auf den Hauptplaneten? Ich glaub nicht, dass wir da einfach mit einem Schiff landen können.”
Lee lächelte hintergründig. “Der Planungsstab hat sich da was einfallen lassen.” An den Computer gewand, befahl er: “Computer, Sichtluke steuerbord öffnen.”
Die Anwesenden wandten sich nach steuerbord, ein Schott schob sich nach oben und nur noch durch ein starkes Panzerglas getrennt, sahen sie in den Weltraum hinaus.
“Und jetzt?” ,fragte McMahon.
“Warten sie noch 10, 9, 8, 7....” ,sagte Lee, auf seine Uhr blickend.
“Was?” , McMahon war irritiert.
“Geduld! 3, 2, 1 uuuuuunnnnndddd jetzt!”
Drei Schiffe, terranische Army Truppentransporter, materialisierten im Normalraum. Nicht wie beim Hyperraumaustritt sondern wie beim Raumsprung der Galactica.
“Hypersprung?” ,fragte Marschall.
Lee nickte. “Der neue Antrieb wird bereits in die Schiffe intigiert. Diese Truppentransporter sind heute morgen von der Erde aufgebrochen, an Bord sind 20000 Infanteriesoldaten mit voller Ausrüstung.”
“Heute morgen?!” Marschall war überrascht. “Die General Hammond braucht drei Wochen, Schiffe mit fast überlastetem Antrieb eine knappe Woche, aber ein Tag?”
Hailey nickte zustimmend. “Irgendwie beängstigend...... Wird die Hammond auch noch aufgerüstet?”
“Nein, Schiffe müssen dazu in ein Trockendock, die Antriebssektion muss komplett umgebaut werden. Bereiten sie sich schon mal auf den Einsatz vor. Sie werden schätzungsweise drei bis vier Monate unterwegs sein. Schlafen sie sich noch einmal aus. Morgen Abend rücken sie aus. Einsatzbesprechung morgen Abend mit dem Army General, dem die Infanteristen unterstehen.” ,meinte Lee.
“Und wer ist dieser Kommandant?” ,wollte Hera wissen.
Lee nahm eine Akte zur Hand, blätterte einwenig darin und sah dann auf: “Ein General Sebastian Ebermann.”
Marschall sah erstaunt aus. “Ist der verwand mit unserem Ebermann?”
Lee nickte. “Ja, er ist sein Vater.”
“AH! Doc, denken sie an ihren hyprokratischen Eid!”
John verzog das Gesicht. Doc Gaye hatte gerade sein Bein gerichtet und legte nun, nicht gerade sanft, einen Gips an.
Der Doc lächelte nur, zündete sich seine Seemannspfeife an. “Ganz ruhig General. Denken sie dran: Schmerzen darf ich ihnen zufügen, so viele ich will, Hauptsache ich verletzte sie nicht.”
John grinste nur ein wenig ironisch, da meldete sich aber auch schon sein Armbandkom.
“WAS?” ,brüllte er hinein.
“Äh..... Brücke, Sergeant Hernandes.” ,meldete sich eine verunsicherte Frauenstimme. “Major Hondo hat soeben die Meldung reinbekommen, dass der Kommandant der Army-Einheiten, die so eben angekommen ist, an Bord kommen will. Seine Raumfähre setzt in wenigen Minuten in im Steuerbordhangar auf. Lieutenant Colonel Uwarow hat eine Ehrengarde bereit gestellt.”
John stutzte. “Kennen sie den Namen des Generals?”
Einen Augeblick war es still, dann meinte Hernandes: “Ein General Ebermann.”
John überlegte kurz. “Major General Sebastian Ebermann? Earth Army?”
“Ja Sir!”
John nickte leicht. “Gut, weitermachen.” Mit diesen Worten beendete er die Verbindung.
“Doc, ich brauch zwei Krücken.”
“Na von mir aus.” ,meinte der Arzt und holte ein Paar Krücken aus einem Schrank.
“Ich geb ihnen morgen ein Eisenpräparat, damit ist der Bruch in knapp drei Wochen verheilt. Solange sie sich schonen.”
Aber John hörte nicht, schnappte sich die Krücken und humpelte heraus.
Knapp fünf Minuten später kam er, völlig außer Atem, im Hangar an.
Dort standen bereits Lieutenant Colonel Uwarow und eine Ehrengarde aus sechs Mann.
Die Raumfähre des Generals durchquerte das Hangarkraftfeld und setzte vor einem roten Teppich auf.
“ACHTUNG!” ,brüllte Tatjana Uwarow.
“Autsch.” quengelte John, der sich in dem Moment neben sie gestellt hatte, er rieb sich seine rechte Hörmuschel.
Die Ehrengarde stand stramm, die Luke öffnete sich und der General kam heraus. Er musste wirklich Ebermanns Vater sein, denn er war ihm wie aus dem Gesicht geschnitten. Nur die Haare waren schon stark angegraut.
Nun salutierten auch Tatjana und John.
Der General grüßte zurück. “Rühren.”
Er gab John die Hand und besah sich dann dessen Gips. “Was ist denn mit ihnen passiert, John?”
“Antigravschacht ausgefallen, mit mir mitten drin.” John grinste.
“Sie finden immer einen Weg sich zu verletzen.” Und zu Tatjana gewand sagte er: “Sie hätten ihn mal als Major erleben sollen. Damals haben wir einen Luzianerüberfall zurückgeschlagen. Fängt sich nicht eine Kugel ein, stolpert nach dem Kampf aber über einen Stein und verletzt sich das Kugelgelenk.”
“Müssen sie immer mit dieser alten Geschichte kommen, Sir?” John rollte mit den Augen.
General Ebermann grinste. “Klar. Ihre Untergebenen sollen sie schließlich nicht für unfehlbar halten.”
John wies hinter sich. “Wollen wir?”
“Ja, gleich.” Dann rief er in Richtung Raumfähre: “Kommen sie endlich?”
Eine Frau kam aus der Fähre, eine Asiatin. Sie war ungefähr Ende 30, Anfang 40, sie hatte schulterlanges, schwarzes Haar. Auf ihrem Schulterklappen hingen die Abzeichen eines Lieutenant Colonels.”
John schluckte. “Nicht sie.” ,dachte er. “Jeder, nur nicht sie.”
Er drehte sich schnell um. “General, mir fällt gerade ein, dass ich noch dringend was zu erledigen hab. Colonel Uwarow wird ihnen zu Verfügung stehen.”
General Ebermann konnte sich denken, warum sie John nun verzog. “Ja, gehen sie ruhig.” Zu Tatjana meinte er: “Machen sie mit mir und Colonel Sakai mal eine Führung. Ich war noch nie auf einer B-311.”
Zwei Stunden später saß John in seinem Quartier. Er blickte hinaus in das Weltall, seine Gedanken waren weit weg.
Der Türsummer klingelte. “Herein!” ,rief er.
Tatjana kam herein. “Kann ich mit dir reden?”
John nickte, sah sie aber nicht direkt an.
Als sich die Tür geschlossen hatte, suchte Tatjana kurz nach Worten. “Diese Frau......” begann sie. “Kennst du sie?”
“Jep. Ich war mal ne kurze Zeit mit ihr zusammen.” ,sagte John und wand sich nun endgültig vom Fenster ab.
Er humpelte zu einem kleinen Wankschrank, holte eine Flasche und zwei Gläser heraus und schüttete sich und Tatjana je einen Bourbon ein.
“Ihr Name ist Jun Sakai. Ich traf sie das erste Mal 2016.”
“Und du hast mit ihr geschlafen.” ,führte Tatjana den Faden weiter. “Erzähl jetzt mal ganz von vorne.”
John grinste kurz, wurde aber schnell wieder etwas deprimiert.
“Wie gesagt, wir trafen uns 2016, ich feierte grade mit ein paar Freunden meine Beförderung zum Colonel....”
Tatjana schnipste mit den Fingern. “Deswegen weiß ich nichts von der. Wir haben uns das erste Mal 2017 getroffen.”
“Lässt du mich jetzt wohl mal erzählen?!”
Tatjana nickte.
“Wie dem auch sei.... Es war Liebe auf dem ersten Blick. Ich hab sie zu einem Drink eingeladen, wir haben geredet.”
“Und am nächsten Morgen seid ihr nebeneinander im Bett aufgewacht.” ,Tatjana grinste.
“Du denkst immer nur an das eine.....”
John trank einen Schluck, dann griff er in seine Hemdtasche und zog ein Photo hervor. Es zeigte John und Jun Sakai vor der Kirche Notre Dame in Paris.
“Ihr wart zusammen sehr glücklich, oder?” Tatjana war wieder ernst geworden.
John nickte. “Sehr sogar. Wir waren ein Jahr zusammen. Wir hatten beide Posten auf der Erde, sahen uns also jeden Tag.
Wir wohnten sogar zusammen. Dann machte ich ihr einen Heiratsantrag.”
“Und sie hat abgelehnt?” ,fragte Tatjana.
John nickte erneut. “Sie wollte sich noch nicht binden. Ich kann es ihr nicht übel nehmen. Sie hatte eine steile Karriere vor sich, Kommandos auf Schiffen gehören dazu. Eine Ehe auf Distanz geht oft schief. Na ja.... Sie ist ausgezogen, ich hab sie nicht mehr gesehen.” Er leerte sein Glas. “Kurz darauf hab ich die Ticonderoga übernommen.”
“Da haben wir uns kennen gelernt.” Tatjana schnippte mit den Fingern. “Deswegen warst du am Anfang so depri.”
John grinste. “Gott sei dank, musste ich das verdrängen, wegen einem russischen CAG, der sich Ärger mit insgesamt 12 Fleet Colonels und zwei Generälen eingefangen hat.”
Tatjana nickte, trank ihr Glas leer, dann stand sie auf.
“Ich lass dich mal lieber allein.”
Sie ging, John schaute wieder aus dem Fenster.
Captain Ebermann saß in der Offiziersmesse mit Captain Rudo und Captain McMahon.
Ebermann stocherte lustlos in seinem Abendessen rum.
“Du hast nie erzählt, dass dein Vater ein Army General ist.” ,versuchte Rudo ein Gespräch zu beginnen.
“Wann erzählt unser Waffenmeister schon mal was von sich.....” ´,meinte Charlie McMahon. “Ich hör dauernd nur G37, G38, P91, ab und zu auch mal C4......”
“Schnauze, Toaster!” ,sagte Ebermann und schlug McMahon auf den Hinterkopf.
“Au.” ,sagte McMahon. “Ja schau doch mal wer da ist.” Dreckig grinsend sah er zum Messe Eingang.
Dort stand General Ebermann, er sah seinen Sohn und kam herüber. McMahon und Rudo standen auf, machten eine Ehrenbezeugung.
Der General salutierte ebenfalls. “Rühren.” Und zu seinem Sohn: “Komm mal mit.”
Ebermann nickte und folgte seinem Vater aus der Messe.
McMahon sah Rudo an. “Und jetzt?”
Die Beiden sahen auf Ebermanns Teller. Nichts angerührt.
“Wir teilen.” ,meinte Rudo.
McMahon nickte, beide nahmen sich je einen Teil auf den Teller und verspeisten ihn rasch.
“Selbst Schuld.” ,meinte McMahon nur.
“Was willst du?” ,fragte Ebermann seinen Vater.
“Was ich will?” ,wollte der General wissen. “Ich bin dein Vater, ist das nicht Grund genug zum Reden.”
“Dann rede.” Ebermann wollte es einfach nur hinter sich bringen, er lehnte sich gegen eine Wand.
“Erst einmal: Glückwunsch zur Beförderung, du hast sie verdient.”
“Danke.”
Das schien aber nicht alles gewesen zu sein, das sah man dem General an. “Wenn du in die Army gegangen wärst, wärst du schon Major, vielleicht schon auf dem Besten weg zum Lieutenant Colonel.”
“Geht das jetzt wieder los?” Ebermann wurde langsam wütend.
Der General stutzte. “Was soll was? Wärst du in die Army gegangen, wärst du öfter zu hause gewesen, anstatt mit einem Raumschiff durch das All zu gondeln. Du wärst da gewesen, als......”
Ebermann kniff nun die Augen zusammen, jetzt war er zu weit gegangen. “Sprich dich ruhig aus, du wolltest sagen, als es bei Mutter zu Ende ging.”
“Ja.” Sein Vater nickte. “Sie wollte dich noch einmal sehen, aber du warst ja irgendwo im unkartographieroten Weltraum unterwegs.”
Ebermann schüttelte nur den Kopf. “Immer noch der Alte.....”
Ohne ein weiteres Wort zu sagen, ging er.
In der Zwischenzeit hatte John einen Entschluss gefasst. Er stellte den Bourbon weg, dann rief er: “Homer!”
Das Hologramm der fetten Zeichentrickfigur erschien. “Ja Chef?”
“Lokalisiere Lieutenant Colonel Jun Sakai.”
Einen Moment überlegte er. “Deck G, Sektion XII, Aussichtssektion.”
“Danke, wegtreten.”
Homer grinste. “Willste dich wohl an die Keule ranmachen, ne?” Zusätzlich pfiff er noch falsch eine obszöne Melodie.
“Weg Homer!” ,sagte John nur entnervt, er humpelte weiter.
Ohne ein weiteres Wort verschwand Homer wieder.
In der Aussichtslounge befanden sich nur wenige Menschen, die meisten von ihnen Army Angehörige, die von den Truppentransportern hergekommen waren.
Lieutenant Colonel Jun Sakai saß an einem der großen Fenster, sah hinunter auf den Planeten Furlus Prime.
Sie merkte gar nicht, wie sich John von hinten näherte. “Hi.”
Sie schreckte hoch und sah in John in die Augen.
“Hi...” Sie schien wirklich überrascht zu sein, ihn hier zu sehen, nach der Ankunft, die er ihr bereitet hatte.
“Kann ich....?” Er zeigte auf einen Platz neben Sakai.
Sie nickte nur.
Als er sich gesetzt hatte, begann sie: “Hör zu, als ich damals gegangen bin.....”
“Schon gut.” ,meinte John, er legte die Krücken weg. “Ich versteh das. Du sahst eine Chance mit deiner Karriere weiterzukommen.”
Sie schüttelte den Kopf. “Nein, so wars nicht....”
John sah sich um. “Gehen wir lieber irgendwohin, wo wir privat sind.”
Einige Minuten später waren sie in Johns Quartier angekommen.
Jun sah sich kurz um, entdeckte sofort das Bild von ihr und John vor Notre Dame.
Sie sah es sich an, sie lächelte. “Du hast es aufgehoben?”
Er nickte. “Ja, ich glaub, ich wollte mich einfach dran erinnern..... Na ja, was wolltest du grade noch mal sagen?”
Jun sah auf. “Ich wollte mich nicht trennen, wegen meiner Karriere.”
“Und weshalb dann?” John kam ihr langsam näher.
“Ich.... War damals noch nicht bereit.”
“Und jetzt?” fragte John.
Sie nickte. “Ja, ich glaube schon.”
Ohne Vorwarnung umarmte sie ihn und fing an ihn zu küssen.
Sie dirigierte ihn in Richtung Bett, dann ließen sie sich darauf fallen.
“Ich glaub, ich brauch nicht mehr antworten, oder?” ,fragte sie lächelnd.
John schüttelte nur den Kopf und meinte zur Bestätigung: “Computer, Licht aus, Tür verriegeln!”
Im Netzwerk des Schiffes hockte Homer auf einer virtuellen Couch vor seinem Fernseher, er trank Duff Bier.
Lustlos schaltete er hin und her. Dann landete er in Johns Quartier. “Hmm.....” ,dachte er sich. “Jetzt mal Infrarot..... Boh ey!” Sein Mund blieb offen stehen, Speichel tropfte heraus. “Mensch, ich wünschte ich wäre an seiner Stelle.”
Mitten in der Nacht lagen die Beiden nebeneinander im Bett.
John drehte sich um, sodass er ihr direkt ins Gesicht sehen konnte.
“Ich hab nachgedacht.”
“Worüber?”
“Du hast gesagt, du wärst damals nicht bereit gewesen. Bist du es jetzt.”
Sie überlegte kurz, dann nickte sie. “Ja, das bin ich.”
Sie küsste ihn, dann legten sich beide wieder hin und schliefen ein.
Am nächsten Morgen, Galactica-A Konferenzraum:
General Ebermann saß mit McMahon, Colonel Marschall, SG 1 und Lieutenant Colonel Sakai um eine topographische Karte.
“Sie, Colonel Hailey, werden werden mit ihrem Team, den Navy Seals, Mister McMahon und Colonel Marschall hier in Stellung gehen. Das ist direkt neben dem Stargate. Sie werden mit Sodaner-Tarnvorrichtungen ausgestattet.
Sie werden mit den sich zurückziehenden Zylonen auf deren Heimatplaneten gehen.
Nehmen sie dort dann Verbindung mit der Wiederstandsbewegung von Luzifer auf.”
“Und wenn die Zylonen bis zur letzten Patrone kämpfen und sich nicht zurückziehen?” ,wollte McMahon wissen.
“Dann sehen wir ziemlich alt aus....” ,meinte Marschall.
“Dann sollten wir nicht versagen.” ,sagte Joss und sah McMahon einschüchternd an. Ihm ging dieser Zynismus langsam auf die Saughand.
McMahon blickte zurück, blieb dann still. Hera kicherte leise, als sie es bemerkte.
“Nun ja...” General Ebermann sah zu Colonel Sakai. “Colonel, sind die 20000 Infanteristen bereit?”
Sakai nickte. “Ja, die Mark IV Antigravpanzer sind ebenfalls einsatzbereit, wir können sie jederzeit ausschleusen, wenn wir im Orbit sind.”
“Gut, dann packen wir es an.” Der General erhob sich.
Kurze Zeit später wachte John auf. Er sah zur Seite. Jun war weg.
In dem Moment kam die Durchsage: “Achtung General O’Neill bitte sofort in Hangar II!”
John zog sich sofort an, nahm sich seine Krücken und humpelte in den Hangar.
General Ebermann stand an seiner Raumfähre zusammen mit Colonel Sakai.
Der General sah auf seine Uhr. “Wir müssen los.”
Jun sah zum Hangarzugang. “Bei allem Respekt Sir, fliegen sie ruhig schon mal los, ich lass rüberbeamen.”
Der General nickte wissend. “Na ja, wenn sie wollen..... Ich traue diesem Beamen nun mal nicht.”
Nun er legte ihr die Hand auf die Schulter.
“Mädchen, wenn ich ihnen einen Rat geben darf: Folgen sie ihrem Herzen, das ist immer das Beste.”
Mit diesem Worten bestieg der General die Raumfähre und flog los.
In dem Moment betrat John den Hangar. Jun ging ihm entgegen.
“Musst du nicht los?”
“Ja, aber vorher muss ich dir noch was sagen.” ,meinte Jun und nahm seine Hand.
“Die Antwort ist ja.”
“Ja?” Nun stutzte John. “Ja wozu?”
Jun lächelte. “Ja, ich will es noch mal mit dir versuchen.”
“Wie kann ich da noch was dagegen sagen.” ,meinte John und umarmte sie.
“Besprechen wir alles weitere, wenn ich wieder da bist.”
“Ich werde nicht weggehen.” John lachte kurz.
Sie trat zwei Schritte zurück, dann befahl sie über das Funkgerät: “Beamen sie mich sofort auf Truppentransporter I!”
Im nächsten Augenblick verschwand sie auch schon.
Homer tauchte aus dem Nichts auf. “Sind Glückwünsche angesagt Chef?”
John sah ihn einschüchternd an. “Homer, treib es nicht auf die Spitze.”
“Oh, ich dachte sie hätte dich gestern auf die Spitze getrieben.” Homer setzte ein breites Grinsen auf, danach verschwand er sofort.
Auf der Kommandobrücke des Truppentransporters trat Jun nun neben General Ebermann.
“Ich hoffe für sie, dass es klappt.” ,meinte er zu ihr.
Jun nickte still.
Der General drehte sich zum Steuermann um. “Achtung, Sprung Nummer 1 ausführen!”
Die drei Schiffe sprangen, verschwanden sofort aus dem System der Furlinger.
SG 1, McMahon, Marschall, das Platon Navy Seals und Geheimdienstoffizier Major Boone standen vor dem Stargate der Furlinger, das gerade angewählt worden war.
“Dann mal los....” ,meinte Hailey, trat vor den Ereignishorizont und aktivierte das Phasenverschiebungsgerät.
Die Anderen taten es ihr nach, nacheinander durchschritten sie das Tor, welches sich hinter ihnen abschaltete.
Irgendwo im Weltraum, nur wenige Lichtjahre von der Zylonenbastion entfernt standen die Truppentransporter im Raum.
“Das Bestätigungssignal, General! Das SGC der Furlinger meldet, Abreise des Einsatzteams.” ,meldete der Kommunikationsoffizier.
“Sofortige Bestätigung von Colonel Sakai, dass alle Infanteristen einsatzbereit sind.”
“Bestätigt, Sir!” ,meldete der Offizier sofort. “Maschinenraum meldet Sprung kann durchgeführt werden.”
“Gut. Sprung!” ,befahl der General.
Im nächsten Moment verschwanden die drei Schiffe.
Bereits im nächsten Moment befanden sich die Schiffe in einem tiefen Orbit um den Planeten, immer tiefer durch die Atmosphäre glitten die Schiffe, die Antigravpanzer wurden in einer Entfernung von 100 Metern über dem Boden ausgeschleust und sanken mit maximaler Aughebung der Schwerkraft zu Boden.
Die großen Frachttransporter beamten die insgesamt 20000 Infanteristen unter Befehl von Jun Sakai auf den Boden.
Der Angriff begann.
Fortsetzung folgt. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 29.03.2008, 12:12 Titel: |
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Crossroads Teil 2
“Würfeln sie endlich, Tick Tack!”
Tatjana Uwarow saß zusammen mit Chefingenieur “Tick Tack” Boretto, Major Hitomi Hondo und den Captains Rudo und Ebermann in der Offiziermesse, sie spielten Monopoly, Ebermann hatte es vorgeschlagen.
Boretto würfelte, rückte dann sechs Felder vor. Tatjana grinste, Boretto schlug nur die Hände vor dem Gesicht zusammen.
“Tick Tack, sie sind vielleicht der beste Pokerspieler unter uns, aber Monopoly können sie einfach nicht.”
Ebermann griff zur Wodkaflasche, die vor ihm auf dem Tisch stand, Tatjana hatte sie beigesteuert.
“Weswegen meinen sie Colonel, hät ich das Spiel sonst mitgebracht. Und jetzt her mit meinem Geld, Luca, du bist auf meiner Goethestraße.”
Boretto brummte etwas vor sich hin, zählte 100 Dollar ab und reichte sie Ebermann, dieser grinste hämisch.
“Sagen sie mal Colonel, wissen sie, wann das Army-Einsatzteam zurückkommt? Die sind immerhin schon 8 Stunden weg.” ,meinte Rudo und würfelte, er bewegte seine Figur zum Feld Hauptstraße. “Kauf ich.”
“Ich bin zwar momentan der nominelle XO, aber ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Aber solche Einsätze ziehen sich oft hin. Dieser sollte ja realistisch aussehen.”
“Außerdem sollte man bedenken: das is die Army.” ,meinte Major Hondo zwischen zwei Schlücken aus ihrem Glas.
Ein kurzes Lachen ging durch die Runde.
“Das ist auch wahr....” ,meinte Tatjana und nahm 200 Dollar von Rudo entgegen, er stand mit seiner Figur auf ihrem Wasserkraftwerk.
Hitomi Hondo nahm einen Schluck, aus der von Rudo mitgebrachten Whiskeyflasche.
“Stimmt es eigentlich, dass der Chef was mit dieser Lieutenant Colonel Sakai hat?”
Boretto grinste. “Stimmt. Hat mir Homer erzählt, er meint, die beiden hätten es getrie....”
Bevor er weiterreden konnte, würgte ihn Tatjana ab. “Ja, die beiden sind wieder zusammen.”
Rudo hob seine rechte Augenbraue. “Wieder? Kommen sie Colonel, wollen sie mir sagen.....” Den letzten Teil ließ er weg.
Tatjana nickte nur. “Na ja.... Äh, wer war dran?”
“Sie Colonel.” ,meinte Major Hondo, trank noch einen Schluck, musste ja ausgenutzt werden, dass der General endlich beide Augen zudrückte.
Während sich der Kommandostab gut amüsierte, hatte John andere Sorgen.
Er saß entnervt auf seinem Stuhl auf der Brücke, sah in die Leere des Weltalls.
“Sir, ein Hyperfunkspruch von den Truppentransportern!” ,meldete der diensthabende Funkoffizier. “Nur Audio, Prioritätskanal!”
John nickte. “Durchstellen!”
Der Funker stellte die Verbindung her, zuerst war nur ein leichtes Rauschen, Subrauminterferenzen, zu hören, dann hörte man die Stimme von General Ebermann: “Hier Major Cooper, zweiter Offizier Transporter 1, Erdenschiff General Hammond, hören sie uns?”
“Ja, hier O’Neill, sprechen sie Major!” ,antwortete John.
“Sir, wir brauchen Hilfe.”
12 Stunden zuvor:
Die Truppentransporter hatten alle Soldaten, sowie mehrere Panzer vom Typ Desert, große Panzer mit einem Railgunhauptgeschütz, sowie zwei 15mm MG’s, heruntergebeamt, danach sprangen sie zurück in den Orbit, kurz bevor sie auf dem Boden aufschlugen.
Jun Sakai trieb ihre Truppe, insgesamt 200 Infanteriesoldaten, sowie zwei Panzer, an. “Los, Angriff!”
In der Kontrollzentrale des Stützpunktes, standen ein Cavil und ein Sechsermodell vor einem großen Bildschirm, man sah die 20000 Erdsoldaten, die innerhalb weniger Sekunden hunderte Zylonen, Humlons und Zenturier, niedergemetzelt hatten.
“Wir müssen evakuieren.” ,meinte Six, nachdem ein weiterer Vorposten gefallen war.
Cavil rollte mit den Augen. “Na ja, dann scheint uns “Gott” wohl nicht zu helfen. In Ordnung, wir verschwinden durch das Gate.”
Darauf hatte das Einsatzteam “Resistance” unter Colonel Hailey nur gewartet.
Immer noch in der Zwischenphase, standen sie vor dem Stargate, warteten auf die Humlons, die ihre Haut retten wollten. Sie würden ihnen durch ds Tor folgen, um unbemerkt auf den Zylonen-Heimatplaneten folgen. Dort würden sie dann das Hauptquartier der Wiederstandsbewegung aufsuchen.
Am Tor standen vier Zenturios, doch da das Team in der Zwischenphase war, griffen sie nicht an, standen unbewegt vor dem Tor.
Das animierte zwei der Seals, sich vor die Zenturios zu stellen, Fratzen zu schneiden und ähnliches.
“Petty Officer Wenner, Petty Officer Hike, lassen sie den Mist!” ,befahl der Chef des Platons Lieutenant Commander Francise Eglin wütend. Geheimdienstmann Boon grinste nur, er stand gelassen neben dem DHD.
Eglin, ein Mann afroamerikanischer Herkunft, war ein altgedienter Offizier, der noch aus der alten US Navy übernommen wurde. Seine Offizierskarriere begann spät, nämlich im Jahr 2010. Im Krieg gegen die Zylonen erhielt er, auf Grund mangelnder kampferfahrener Offiziere, eine Schlachtfeldbeförderung.
Die beiden Petty Officer hörten sofort auf, vor Commander Eglin hatten sie mehr Respekt, als vor allen anderen.
Joss, der Wraith, stand in der Zwischenzeit auf einem nahen Hügel, besah sich durch ein Fernglas das Hauptquartier der Zylonen. Nun sah er, wie immer mehr Erdentruppen näher kamen, Humlons Richtung Tor flüchteten.
“Sie kommen.” ,gab Joss durch sein Funkgerät durch.
“Gut, dann komm zurück!” ,befahl ihm Hailey.
Sofort folgte Joss dem Befehl, rannte den Hügel herunter. Er war extrem schnell, sodass er knapp einen Kilometer in 50 Sekunden zurücklegte.
Das Tor wurde angewählt, das Einsatzteam wartete aber noch mit dem durchschreiten.
Nachdem die ersten Humlons hindurchgegangen waren, folgte auch das Team.
Währenddessen stand nur noch Cavil im Kommandostand, die anderen hatte er weggeschickt.
Er würde noch dafür sorgen, dass der Posten vollständig geräumt war, alle Humlons evakuiert waren.
Dann würde er den Gegenangriff starten, er fürchtete den Tod nicht, auch wenn er hier draußen endgültig war, fern jedes Wiederauferstehungsschiffs.
“Kommandant, Personal evakuiert!” ,meldete einer der Zenturios.
“Sehr gut. Gegenangriff starten!” ,befahl Cavil. “Wie viele Zenturios haben wir zu Verfügung?”
“170.000, Kommandant.”
“Alle einsetzen!”
"Wie sie befehlen."
Währenddessen bei Lt. Colonel Sakais Kampfeinheit:
“Colonel, das Gebiet ist klar!” ,meldete ein junger Secound Lieutenant.
Jun nickte. “Gut, wir rücken weiter vor.”
Langsam setzte sich der Trupp wieder in Bewegung, Richtung Kontrollzentrum.
Dort stand Cavil an einer Kontrollarmatur, gab einen Satz Koordinaten ein.
“Zenturio, Angriff der ersten Welle.” ,befahl Cavil. “Angriff auf diese Einheiten hier.”
Er zeigte auf einer virtuellen Landkarte auf die Position von Jun Sakais Einheit.
“Besondere Wünsche?” ,fragte der Zenturio.
Cavil überlegte kurz. “Bringt mir den Kommandanten.”
“Wie sie befehlen.” ,meinte der Zenturio, ging dann.
Jun Sakai hatte in der Zwischenzeit ein schlimmes Gefühl, sie durchquerten gerade eine Schlucht, die wie geschaffen für einen Hinterhalt war.
Sie horchte kurz in sich hinein, dann rief sie: “Alle Mann runter!”
Und das keine Sekunde zu früh. Plötzlich tauchten Zenturios auf, hunderte von ihnen. Sie nahmen sofort die Einheit unter Beschuss, töteten auf Anhieb die Hälfte der Soldaten, Jun und einige Andere konnten noch in Deckung gehen.
Jun wartete nicht lange, griff an ihr Armbandfunkgerät und rief den Truppentransporter 1.
“General, ein Funkspruch von Colonel Sakai!” ,meldete der Funker des Transporters.
General Ebermann stand von seinem Stuhl auf, ging zur Funkstation.
“Durchstellen.” ,meinte er nur.
Der Funker tat, wie ihm geheißen. Im nächsten Moment kam schon Sakais Stimme aus dem Lautsprecher.
“Sir, wir brauchen Unterstützung! Beamen sie uns sofort heraus!”
Der General sah sofort zum zuständigen Offizier, dieser schüttelte aber nur wütend den Kopf.
“Geht nicht Sir, die Zylonen blockieren uns!”
General Ebermann stieß einen Fluch aus. “Verdammt..... Hören sie Colonel, wir können ihnen nicht helfen.”
Er wartete, doch es kam keine Antwort.
“Colonel?” ,fragte er erneut, bekam aber keine Antwort.
“Nehmt sie mit.” ,befahl der Zenturio zwei anderen.
Die Zenturios nahmen Jun Sakai auf, sie hatte eine Kopfverletzung, war bewusstlos.
Außer ihr war niemand mehr am Leben, alle Soldaten waren tot.
“Sir, ich habe den Kontakt verloren zu allen Teams!” ,meldete der Funker.
“Verdammt...... Noch ein paar schlechte Nachrichten?”
Ein Piepsen der Sensoren unterbrach ihn.
“Oh nein.” ,stieß der Offizier aus. “Sir, es nähern sich..... 18 Nuklearraketen von der Oberfläche. Je sechs gruppieren sich und fliegen auf je einen der Transporter zu!”
“Auf Einschlag vorbereiten! Ausweichmanöver!” Das war das letzte, was der General vor dem Einschlug befehlen konnte.
In der Gegenwart:
“Wie war das?” ,fragte John. “Major, wiederholen sie das!”
“Sir, die Zylonen haben es irgendwie geschafft, uns zu überrumpeln! Alle unsere Soldaten sind tot, die Transporter 2 und 3 sind zerstört. General Ebermann ist schwer verwundet. Wir brauchen ihre..... AHHH!” Plötzlich riss die Verbindung ab.
“Major? MAJOR!?” ,rief John noch, doch es war sinnlos.
“Wie lange brauchen wir mit Maximalgeschwindigkeit zur Basis der Zylonen?”
“Zwei Stunden Sir.” ,meinte der Navigator.
“So ein Mist.....” ,meinte John. “Egal, informieren sie kurz die Flotte, dann gehen wir in den Hyperraum. Taktischer Alarm! Führungsoffiziere auf ihre Posten!”
“Ja Sir.” ,bestätigte der Funker.
Wenige Augenblicke später, ging die General Hammond in den Hyperraum.
2 Stunden später verließ die Hammond den Hyperraum, sie befand sich in einem weiten Orbit um den Planeten.
“Transporter 1 hat schwere Schäden, O2-Wäscher sind zerstört.” ,meldete McMahons Stellvertreter Sergeant Harnahan.
“Alle Überlebenden in die Krankenabteilung beamen.” ,meinte John. “Scannen sie den Planeten nach menschlichen Lebenszeichen.”
Auf der Krankenstation rannte Doc Gaye hin und her, als die Verwundeten an Bord gebeamt wurden.
Es waren gerade einmal 29, die noch lebten.
“Okay Leute, los, versorgen wir die Leute!” ,meinte Gaye und wand sich General Ebermann zu, der schwerverwundet vor ihm lag.
“Lebenszeichen?” ,fragte John.
“Etwa 100 Menschen, 99 extrem schwer verletzt.” ,meldete Harnahan.
“Hochbeamen!” ,meinte John, "direkt in eine der großen Lagerhallen, Notarztteams sollen sich um sie kümmern. Und was ist mit dem letzten?”
Harnahan besah sich seine Sensoren. “Es ist merkwürdig. Ich kann es scannen, aber nicht mit dem Transporter erfassen.”
“Können sie es identifizieren?”
“Ja, ich überprüfe das genetische Profil mit den Datenbanken....... Es ist Lieutenant Colonel Jun Sakai, so viel, wie ich erkennen kann, ist sie unverletzt.”
John nickte. “Rudo, rufen sie sie.”
Zur selben Zeit wachte Jun unter starken Kopfschmerzen auf, sie war gefesselt und sah in den Lauf einer Pistole.
“Da ruft dich einer an.” ,meinte Cavil und hielt das Armbandfunkgerät hoch.
“Fick dich.” ,meinte sie nur und fing sich einen Schlag mit dem Pistolengriff ein, der ihre Wunde wieder aufplatzen ließ.
Dann nahm Cavil das Funkgerät und fragte: “Mit wem hab ich das Vergnügen zu sprechen?”
“Jonathan O’Neill, Commander der EAS General Hammond.” ,hallte es aus dem kleinen Lautsprecher zurück.
“Ah, da meldet sich ja mal der richtige.” ,Cavil grinste. “Und lassen sie mich raten, sie wollen diese hübsche Ding wiederhaben, nicht wahr.”
“Wenn sie damit Colonel Sakai meinen, dann ja.”
“Ah, nicht zum scherzen aufgelegt.” ,stellte Cavil grinsend fest. “Keine Zeit für ein wenig Small Talk?”
Cavil fing laut an zu lachen. “Melden sie sich wieder, wenn sie ihren Mittagsschlaf hatten.”
Mit diesen Worten beendete er die Verbindung.
Auf der Brücke der Hammond war John nicht gerade zum Spaßen aufgelegt, er stand auf, ging zum Waffenschrank in der Ecke. Er nahm eine Schutzweste und eine P91, dazu zwei extra Magazine und eine Ladung C4 mit Fernzünder.
“Was haben sie vor?” ,fragte Major Hondo.
“Was ich vorhab? Ich befreie Colonel Sakai.” ,meinte John, entsicherte die P91. “Sergeant Harnahan, beamen sie mich so nah ran, wie es geht, umgehen sie ihre Sensoren, wenn möglich.”
“Ja Sir.” ,bestätigte Harnahan, wandte sich wieder seiner Konsole zu.
“Befehl zurück!” ,kam es diesmal von Hondo. “General, ich kann sie nicht alleine gehen lassen.”
“Oh doch, dass können sie.” ,meinte John, zu allem entschlossen.
Major Hondo nickte. “Sergeant, Befehl ausführen!”
Im nächsten Moment verschwand John von der Brücke.
Doch schon im nächsten Moment kam über Bordsprech: “Captain Ebermann, sofort zur Krankenstation!”
Währenddessen saß Cavil immer noch in der Kommandozentrale.
Er besah sich noch mal das Funkgerät, sah dann zu Jun. “Vielleicht sollte ich noch mal anrufen.”
Er aktivierte das Gerät, rief die Hammond.
“Hier ist Major Hitomi Hondo.”
“Ich hatte eigentlich erwartet, ihren Commander zu sprechen.”
“Er hat zu tun.” ,log Hondo.
Ein rotes Licht blinkte auf einer von Cavil Armaturen auf.
“Ich sehs.” ,meinte Cavil. “Er ist hier.”
Mit diesen Worten warf er das Armbandfunkgerät in die Luft, zerschoss es, wie eine Tontaube.
Dann setzte er sich wieder vor Jun, hielt die Waffe vor ihr Gesicht.
“Nichts für ungut, aber wenn er hier eintrifft, klebt ihr Hirn an der nächsten Wand.
Jun grinste nur sarkastisch.
Auf der Krankenstation der General Hammond:
“Captain, da sind sie ja.” ,rief Gaye.
“Was war so wichtig, Doc?” ,fragte Ebermann, bahnte sich einen Weg durch die wesentlich überfüllte Krankenstation.
“Kommen sie mal Herr, Junge.” ,meinte der Arzt, stopfte sich sein Pfeife und zündete sie sich an.
Er führte Ebermann zu einem separierten Operationsraum, dort lag Ebermanns Vater, angeschlossen an ein künstliches Beatmungsgerät, auf seinem ganzen Körper waren Verbrennungen.
“Was ist mit ihm?” ,fragte Ebermann den Arzt. Auch wenn er die letzten Jahre eine Menge Probleme mit seinem Vater hatte, aber dennoch......
“Verbrennungen an 40% des Körpers, seine Lungen sind verbrannt, beide Lungenflügel. Er braucht ein Transplantat. Und das Problem: Wir haben keine in Reichweite. Wenn wir in den nächsten zwei Stunden kein Transplantat kriegen, ist er tot.”
“Nehmen sie eine von meinen.” ,meinte Ebermann.
“Sind sie sich sicher, dass sie das wollen?”
Ebermann sah ihn durchdringend an. “Sie hätten mich sonst nicht gerufen.”
Gaye nickte. “Ich bereite den OP vor.”
Auf dem Planeten hatte John alle Hände vol zu tun, er konnte den Zenturios eine knappe Minute ausweichen, dann musste er auf seine Waffe zurückgreifen. Die P91 funktionierte sehr gut, der eingebaute Grant- und Sprengmunitionswerfer war als einziges nötig, um John den Weg freizuräumen.
In der Zentrale konnte Cavil seinen Augen nicht glauben.
John hatte sich in knapp fünf Minuten einen Weg durch 50 Zenturios gebahnt.
“Wie macht er das?” ,fragte er Jun, diese grinste nur.
“Er ist der beste.”
Cavil kam ihr näher, lud seine Waffe durch. “Sobald er hier ist, werden sie sterben. Er wird dabei zu sehen.”
John lud sein Magazin nach, er hatte jetzt nur noch eines.
Zwei weitere Zenturios kamen ihm näher, er feuerte seine P91 ab, zerlegte sie mit zwei Feuerstößen.
Endlich war er am Tor zur Zentrale angelangt, vier Zenturios bewachten es.
Er zog zwei Handgranaten, zog die Sicherheitsstifte und warf sie.
Die Zenturios sahen sie zu spät, wurden von ihnen ebenso zerfetzt, wie die Zylonen vor ihnen.
Zwei Schüsse aus dem Granatwerfer seiner P91, zerstörten das Tor.
Cavil sprang hinter einen umgestürzten Tisch, feuerte seine Pistole ab, doch John war zu schnell. Er machte eine schnell Rolle vorwärts, ging hinter einem Tisch in Deckung.
“Geben sie auf!” ,rief er in Cavils Richtung.
“Ich denk ja gar nicht dran.” ,meinte Cavil. Er grinste teuflisch.
Dann nahm er Jun, half ihr auf die Füße und schupste sie Richtung John.
Doch als sie schon in Johns Richtung rannte, schoss Cavil.
Er traf sie mit drei Kugeln in die Magengegend.
“NEIN!” ,rief John, hob seine P91 und schoss Cavil in die rechte Schulter.
Er stürzte, zur selben Zeit fiel auch Jun auf den Boden, ihr Blut verteilte sich über den Boden.
John feuerte schnell eine Granate auf den Computerkern ab, der sich auf der anderen Seite des Raums befand.
“O’Neill an Hammond!” ,rief er in sein Funkgerät.
“Hondo hier.” ,meldete sich Major Hondo.
“Schnell, erfassen sie Colonel Sakai und beamen sie sie auf die Krankenstation!”
Im nächsten Moment verschwand Jun im Transporterstrahl.
“Sollen wir sie auch hochholen?” ,fragte Major Hondo.
“Noch nicht, ich muss noch was erledigen.” Sein Blick fiel dabei auf Cavil, der jetzt aufstand und Richtung Ausgang rannte. John rannte ihm entgegen, stürzte ihn zu Boden.
Dann schlug er auf ihn ein.
Der erste Schlag ins Gesicht. “Das ist für die Menschen, die ihr heute getötet habt!”
Der zweite Schlag, ebenfalls ins bereits blutende Gesicht. “Das ist für Jun!”
Zuletzt verpasste er ihm eine harte Kopfnuss, brach ihm dabei noch die Nase. “Und das ist für mich!”
Nun schleifte er den blutenden Cavil zu einer Wand, nahm ein paar Handschellen und band ihn mit beiden Händen an eine Einkerbung, die noch stabil genug war, dann platzierte John eine C4 Ladung neben Cavil, steckte noch einen Zeitzünder herein. Er stellte ihn auf zwei Minuten, dann stand er auf.
“Du hast noch zwei Minuten zu leben, mach das beste daraus.” ,meinte John, aktivierte sein Funkgerät.
“Fahr zur Hölle.” ,war Cavils einzige Antwort.
“Du zuerst.” ,John aktivierte sein Funkgerät. “Beamen sie mich hoch!”
John verschwand, zurück blieb nur Cavil, der noch 100 Sekunden zu leben hatte, sein Tod würde entgültig sein.
12 Stunden später auf dem Heimatplaneten der Zylonen, 6000 Meter unter der Erde:
Das Einsatzteam um Colonel Hailey deaktivierte ihre Tarnungen.
Sie standen in einer großen, unterirdischen Höhle. Vor ihnen standen alte Zenturier, Zylonen der Lucifer-Reihe und auch moderne Zenturios. Ein Zenturier in goldener Rüstung trat vor. “Willkommen im Hauptquartier des Wiederstandes.”
Das einzige was McMahon rausbringen konnte, war ein trockenes Lachen. “Viva la Revolution!”
Fortsetzung folgt
Und so beginnt es
John stand nun schon seit fast 12 Stunden vor dem großen Fenster des Konferenzraums, sah hinaus in das All.
Tatjana trat ein, in ihren Händen hielt sie einige Formulare.
“Was gibt es?” ,fragte er, ohne nach hinten zu sehen.
“Der Doc hat mir grad einen kompletten Bericht geliefert.” ,meinte Tatjana.
John nickte. “Schieß los.”
“Insgesamt haben wir 19.852 Mann verloren, 148 Überlebende, mehr als 80 davon sind kritisch. Ich habe sie auf mehrere Schiffe der Flotte verteilen lassen, unsere Krankenstation ist überlastet. General Ebermann erholt sich langsam, Captain Ebermann erholt sich ebenfalls von der Organspende.”
John nickte erneut. “In Ordnung, übernimm das Kommando, ich bin auf der Krankenstation.”
Er rückte sich sein Uniformhemd zurecht, verließ dann den Raum.
Etwa zur selben Zeit; Hauptquartier der zylonischen Resistance:
Hailey neigte den Kopf. “Danke für den freundlichen Empfang.”
Darauf reagierte der Zenturier nicht. “Möchten sie sofort mit der Inspizierung der Truppen beginnen, oder wollen sie erst einige Stunden schlafen.”
Daraufhin wandte sich Hailey an ihren Trupp, einigen sah man die Müdigkeit sehr an.
“Wir werden erst einige Stunden schlafen.”
Der Zenturier nickte leicht. “Dann folgen sie mir bitte, wir haben Quartiere für sie bereit gemacht.”
“Ich werde in der Zwischenzeit die Truppen inspizieren.” ,meinte Joss.
Hailey nickte. “Gut, dann inspizieren sie mit Joss die Truppen.” ,meinte sie zum Zenturier.
“Wie sie befehlen.”
Auf der Krankenstation der General Hammond:
“Und Doc, wie sieht’s aus?” ,fragte John, der neben Doc Gaye getreten war. Zusammen sahen sie in die separierte Abteilung, wo Jun lag. Sie war an ein Beatmungsgerät angeschlossen, das EKG piepste in einem ständigen Rhythmus.
“Momentan ist sie stabil. Dieser miese Zylon hat ganze Arbeit geleistet. Die Milz ist zerfetzt, eine Niere wurde verletzt, konnte aber gerettet werden. Die dritte Kugel war ein glatter Durchschuss. Dadurch entstanden mehrere Blutungen, ich konnte sie aber stillen. Ich hab sie in ein künstliches Koma versetzt. Jetzt muss sie nur noch aufwachen.” ,beendete Gaye seinen Bericht.
“Und wann wird das sein?”
Der Brite zuckte mit den Schultern. “In einer Woche, vielleicht auch erst in mehreren Monaten.”
“Danke Doc.” ,meinte John, klopfte Gaye auf die Schulter, dann verschwand er wieder.
Auf dem Weg nach draußen wurde John angefunkt. “O’Neill hier, was gibt es?” ,wollte er wissen.
“Sir, der Generalstab für sie.”
John nickte im Gehen. “Gut, ich spreche im Konferenzraum mit ihnen.”
Fünf Minuten später ließ sich John auf einem Stuhl im Konferenzraum nieder, da erschien auch schon das Bild.
Der gesamte Generalstab der Raumflotte saß an einem Tisch, gute Laune schien keiner zu haben.
John salutierte kurz. “Sirs, was gibt es denn?”
“Wir haben ihren Report erhalten, über unsere Verluste bei unserer Aktion. Wir wollen jetzt wissen, wie das sein konnte, wie konnten wir fast 20000 Mann verlieren?” ,fragte Lieutenant General Tako Kakuta, der Chef der Raumflottenakademie.
“Ich weiß es nicht.” ,gab John zu. “Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Informationen, die Captain McMahon besorgt hat, Fehlinformationen waren oder die Zylonen schnell reagiert haben und die Truppen auf dem Planeten aufgestockt haben.”
“Das zweite wird wohl das wahrscheinlichste sein.” ,stimmte ein Major General zu, den John nicht kannte.
Sheppard, der in der Mitte des Tisches saß, nickte zustimmend. “Gut, mit diesem Vorfall werden wir uns noch später weiter beschäftigen. Nun zum eigentlichen Thema. John, wir gehen endgültig in die Offensive.”
Zeitsprung-Zwei Tage später auf Apophis Heimatwelt:
“Mein Herr, mein Heer!”
Der Primus von Apophis lief den Gang entlang, der zu Apophis’ Trohnsaal führte.
Dort angekommen, kniete er schnell nieder.
“Was willst du? Sprich!” ,befahl Apophis zornig.
“Mein Gebieter, die Tauri greifen uns an. Einer eurer Werftplaneten ist bereits gefallen.”
Da leuchteten Apophis Augen zornig auf. “WAS?! Das sollen mir die Tau’ri büßen! Entsende sofort eine Flotte zum Abfangen, du wirst die Flotte anführen.”
Der Primus nickte unterwürfig. “Wie viele Schiff Herr?”
Apophis dachte kurz nach. “Nehm 40 Ha’Tak und 2 Flakschiffe.”
“Aber Herr, das ist die Hälfte eurer Flotte.”
“WILLST DU MIR ETWA WIEDERSPRECHEN?!” ,schrie der Goa’Uld Fürst wütend.
“Natürlich nicht Herr. Die Flotte wird in zwei Stunden abfliegen.”
Er machte noch schnell eine Ehrenbezeugung, dann verschwand er, bevor Apophis vielleicht auf die Idee kam ihn umzubringen.
12 Stunden später auf der Galactica A:
Lee Adama stand mit dem Rücken an den Kartentisch gelehnt im CIC, er langweilte sich.
So erging es auch den anderen im CIC. Gaeta war gerade hereingekommen mit einer Kanne Kaffee, einige Besatzungsmitglieder spielten Karten. Die kleine Flotte um die General Hammond und die Galactica, bestehend aus insgesamt 20 Schiffen, wartete nun seit mehreren Stunden im Orbit des angegriffenen Werftplaneten.
Jetzt sah Lee auf seine Uhr. “Sag mal Felix, sollten die Goa’Uld nicht langsam mal da sein?”
Gaeta besah sich schnell seine Konsole. “Nein, erst in knapp 30 Minuten.”
“Liegt an deren lahmen Schiffen.” ,meine Lee.
Gaeta nickte grinsend. “Weshalb warten wir eigentlich hier auf die Flotte? Wir hätten doch sofort zum Hauptplaneten von Apophis fliegen können.”
“Teile und herrsche.” ,meinte Lee nur. “Der Generalstab hat vor, erst so viel Schiffe wie möglich erst wegzulocken und dann unsere Falle zuschnappen zu lassen.”
29 Minuten später im Hyperraum:
Apophis’ Primus stand auf dem Pel’Tak des Flakschiffs, er starrte hinaus in den Hyperraum.
“Primus?” ,kam es fragend von hinten.
Langsam drehte sich der Primus vom Fenster ab. “Was gibt es?”
“Wir verlassen in einer knappen Minute den Hyperraum.”
Der Primus nickte leicht. “Gut, übernehme die Waffenkontrolle, informiere die Flotte.”
Der Primus hatte plötzlich das Gefühl, dass er diesen Tag nicht mehr überleben würde.
Er wusste nicht, wie recht er damit hatte.
Ein Tag zuvor auf dem Zylonenheimatplanet:
“Hier ist die Sprengladung!” ,meldete ein Zenturier, der auf den Namen Boktra hörte, mit lauter, blechender Stimme.
“Pschhh! Leise!” ,rief Major Boone ihm zu.
Sie befanden sich in einer kleinen Stadt auf dem Planeten, den die Humlons größtenteils als “Ausbildungslager” nutzten, indem Humlons beigebracht wurde diverse Missionen durchzuführen, von Spionage bis hin zu Selbstmordattentaten.
“Al Qaida Zelle” hatte es Marschall in einem Anfall von Sarkasmus genannt.
“Du wirst uns noch verraten mit deiner lauten Stimme!” ,raunte Boone. “Wir haben zwar diese Lebenszeichenmaskiergeräte, aber wenn du so laut brüllst, werden wir noch erwischt!”
“Wie sie wünschen Major Boone.” ,meinte der Zylon etwas leiser.
Kopfschüttelnd wandte sich Boone wieder dem “Osterei” zu, dass sie mitgebracht hatten.
“Sag mal, was ist eigentlich alles in dieser Bombe?”
“Es handelt sich um einen von euren C4 Ladungen, die mit Naqaudah angereichert ist und eine Sprengwirkung im Äquivalent einer taktischen Nuklearwaffe hat.” ,informierte der Zylon ihn. “Hinzu kommt ein Anti-Ressurection Effekt.”
Jetzt stutzte Boone. “Ein Anti-Resurrection Effekt?”
“Exakt.” ,antwortete der Zylon, er dachte nicht daran diesen Effekt zu erklären, er schwieg.
“Und?!” ,fragte Boone entnervt nach einer Minute des Schweigens.
“Bei einer Atombombe entsteht als Nebeneffekt ein EMP Empuls, der elektronische Gegenstände deaktiviert.” ,begann der Zylon seine Erklärung. “Wir haben diesen Effekt verändert und nun kann kein Humlon, der sich im Bereich des Wirkungsgebiets der Bombe befindet, mehr wiederauferstehen.”
Boone grinste anerkennend. “Netter Einfall.”
“Danke, Major. Und nun schließen sie bitte die Ladung an.”
“Ja, ja!” ,meinte der Major, rollte mit den Augen, dann schloss er die C4 Ladung an. “Und jetzt weg hier!”
5 Minuten später standen ein Cavil und ein Sechser Modell in einer Kommandozentrale der Humlons.
“Bald ist es soweit.” ,meinte Cavil fröhlich und legte seine Füße auf den Tisch vor ihm.
Six nickte nur zustimmend. “Ja, die Vorbereitungen laufen bereits. Zwei, vielleicht drei Wochen noch.”
Da ging auch schon die Hölle los. In der kleinen Stadt, in der Boone und Zenturier Boktra ihre Bombe gelegt hatten, explodierte die Bombe. Die ganze Stadt wurde zerstört, die Gebiete in einem Umkreis von zwei Kilometern wurden verstrahlt.
“Oh..... Gott!” ,entfuhr es der Six. Cavil musste sie auffangen, sie wäre sonst umgefallen.
“WAS IST DA PASSIERT?!” ,schriee er durch die Zentrale.
“Eine Explosion! Pien City ist explodiert!” ,kam es zurück.
Cavil schlug wütend auf den Tisch. “Verdammte Widerstandsbewegung!”
“Moment, da stimmt was nicht!” ,meldete ein Simon der 9er-Reihe. “In den Auferstehungszentren gibt es keine Auferstehungen......”
Six schlug die Hände vor ihr Gesicht, ihr war übel.
“Heißt das, wir haben über 30000 Zylonen verloren?”
Simon nickte.
“JETZT REICHT ES!” ,rief Cavil zornig, er wurde zornesrot im Gesicht. “Macht die Flotte bereit!”
Eine Stunde später:
“Auf Major Boone und Zenturier Boktra!” ,rief Marschall seinen Toast aus.
“Hört, hört!” ,kam es vom Einsatzteam zurück, auch die Zylonen beglückwünschte die beiden.
“Also, wann kommt Petty Officer O’Toole von seiner Mission zurück?” ,fragte Hailey Marschall, nachdem sich die kleine Versammlung aufgelöst hatte.
McMahon sah auf seine Armbanduhr. “In einer Stunde, vielleicht etwas später.”
Auf der EAS General Hammond - Gegenwart:
“General, die Flotte verlässt den Hyperraum!” ,meldete Major Hondo.
John nickte zufrieden. “Sehr gut. Rudo, Meldung an alle Schiffe: Kampfflieger ausschleusen!”
Indes öffneten sich mehr als 40 Raumfenster, die Goa’Uld Schiffe verließen den Hyperraum.
Aus den 20 Schiffen der Flotte um die General Hammond wurden die Kampfflieger ausgeschleust. Die Galactica steuerte mit ihren mehr als 100 Vipern Mark XIII die meisten dazu.
“Stellen sie mich zum Flakschiff durch.” ,befahl John und ließ sich auf seinen Kommandantenstuhl nieder.
Sergeant Harnahan schaltete, das Bild des Primus erschien auf dem Bildschirm.
“Was willst du Tau’ri?” ,fragte der Primus.
“Ergeb dich Primus, dann lassen wir dich am leben.”
Der Jaffa überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf. “Ich kann nicht. Mach dich bereit mit deiner Flotte vernichtet zu werden, ihr seid in der Unterzahl!”
John grinste, die Brückencrew lachte laut.
Das verwirrte den Primus nun doch sehr. Er wusste zwar von seinem Gebieter, dass die Tau’ri sehr irrational waren, doch das.....
John verkniff sich in diesem Moment jeden weiteren Lacher und ging zu Rudo herüber.
“Rudo, geben sie über Hyperfunk durch: “Einfliegen!” , das ist alles.”
Der Offizier nickte, dann wandte sich John wieder dem Primus zu.
“Ich sag’s dir noch mal: Ergeb dich.”
Da passierte es. Um die Schiffe der Goa’Uld erschienen, in den grellen Lichtblitzen des FTL Antriebeffekts 30 Schiffe.
Fünf Kampfsterne, 8 Schlachtschiffe der B-311 Klasse und 17 kleinere Einheiten.
“Ich würd einfach mal sagen, wir sind jetzt in der Überzahl, sowohl mit Schiffen, als auch mit Waffentechnik. Und nun sag ich es dir ein drittes Mal: Ergib dich Primus, dann werden du und deine Jaffa am Leben gelassen.”
Nun sah der Primus es endgültig ein: Aufgeben, das war der letzte Weg.
Er gestand es sich ehrlich ein, er hatte schon lange an Apophis’ Göttlichkeit gezweifelt, denn wie konnte ein Gott zulassen, dass seine Diener gegen Ungläubige verlieren und von ihnen getötet werden?
“Wir geben auf.” ,antwortete der Primus nach einer knappen Minute.
Dann wandte er sich zu seinem Stellvertreter, legte ihm die Hand auf die Schulter.
“Übernimm das Kommando, lass die Tau’Ri an Bord. Verhaltet euch friedlich!”
Der andere Jaffa nickte. “Und wo geht ihr jetzt hin, Master Hastak?”
Ohne ein Wort zu sagen, verließ Hastak das Pel’Tak, er wusste was er nun tun musste. Diesen Verrat an seinem Gott, egal, wie viele Leben er gerettet hatte, konnte er nur durch eine Strafe von sich nehmen. Ritueller Selbstmord.
Nach wenigen Gängen und Windungen hatte er sein Quartier erreicht, streifte seine Rüstung ab, entfernte sein Kettenhemd. Nun griff er in seine Bauchtasche, holte seinen Symbionten heraus.
Nun sprach Hastak: “Mit diesem, meinem Tod bitte ich dich um Vergebung mein Herr und Meister, Lord Apophis Schöpfer von Himmel und Erde. Vergib mir.”
Dann legte er sich hin, schloss die Augen. Wenig später wurde ihm schwarz vor den Augen.
“Ist das das Jenseits?” ,fragte er sich. “Die unendliche Leere? Was ist das, ein Licht?”
In der Ferne sah er ein grelles Licht. Plötzlich und ohne jede Vorwarnung, wurde er dorthin gezogen, um im nächsten Moment in einem Krankenbett der General Hammond aufzuwachen.
Doc Gaye stand vor ihm, hatte zwei Paddels in der Hand.
“Sehr gut, wir haben ihn wieder. Stabilisieren sie ihn, dann lassen sie ihn ausruhen.”
“Na, das war aber knapp, nicht war Jüngchen?” ,fragte er, obwohl Hastak mindestens 79 Jahre alt war.
“Ich wollte doch sterben.” ,meinte Hastak, versuchte sich zu bewegen, jedoch war er fixiert.
“Schnauze. Sie leben jetzt, basta! Beim nächsten Mal, stoßen sie sich wenigstens aus einer Luftschleuse.”
Mit diesen Worten ging er.
“Wieso haben die mich nur gerettet?” ,fragte Hastak sich laut.
“Tja, so sind wir eben.” ,kam es vom Nebenbett. Dort lag Captain Ebermann, der zwar von der OP noch leicht angeschlagen war, sich jedoch auf dem Weg der Besserung befand.
“Ich muss Selbstmord begehen! Ich habe meinen Gott verraten, darauf steht ritueller Selbstmord.” ,sprach Hastak die Doktrinen aus, die ihm seit Kindheit eingeprägt worden waren.”
“Pech. Wir achten das Leben und werden niemanden Selbstmord begehen lassen, nicht wegen irgendeiner Doktrin, noch wegen irgendwelchen.......” ,bevor er weiterreden konnte, sah er in Richtung der Krankenabteilung, in der sein Vater immer noch im Koma lag. “Persönlichen Problemen....”
Hastak nickte, schaute dann zur Decke.
Vielleicht stimmten Apophis’ Ansprachen vom blutrünstigen, barbarischem Tau’ri doch nicht.
Er hatte ja jetzt genug Zeit, die Tau’ri kennenzulernen.
Auf der Brücke der General Hammond:
“Sir, die meisten Jaffa konnten wir aufgreifen und in Verwahrung nehmen, bevor sie Selbstmord begehen oder fliehen konnten.” ,meldete Gunnery Sergeant Francine Simmons, Kommandantin der General Hammond Marines.
John nickte beiläufig. “Sehr gute Arbeit Gunny. Sie können dann wegtreten.”
Gunny Simmons salutierte, dann ging sie, während John sich an Rudo wandte: “Rudo, alle Personen von den Goa’Uld Schiffen abziehen.”
Rudo nickte, gab den Befehl weiter.
“Jetzt, die Geschütze ausrichten.” ,befahl John dem Waffenoffizier.
“Ausgerichtet.” ,bestätigte dieser.
“Schiffe sind verlassen!” ,bestätigte auch Rudo.
“Gut, dann alle Geschütze..... Feuer!” ,ließ John die Waffen abfeuern. Dabei machte er eine seiner geliebten Picard-Armbewegungen.
Rudo konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Die Laserguns durchschnitten die Ha’Taks förmlich, wie ein Heißes Messer die Butter.
Die Schiffe explodierten, Trümmer flogen durch das All.
“CO an CAG.” ,sprach John ins Interkom.
“CAG hier. Was gibt’s?” ,fragte Tatjana.
“Schleus deine Jäger aus. Operation “Truthahnschießen” .”
Ein leises Lachen war über das Interkom zu hören. “Aye Aye.”
Die F-307 starteten, die Jäger der anderen Schiffe schlossen sich ihnen an.
Dann veranstalteten die Piloten ihr lustiges, kleines Tontaubenschießen, das schon längst überfällig gewesen war.
Zeitsprung:
-- Seit dem Hinterhalt auf die Goa’Uld Flotte sind drei Tage vergangen. Ein weiterer Minenplanet und einer der Wichtiger Außenposten wurden von der terranischen Flotte überrannt. Apophis dachte nicht daran, seine Truppen zurückzuziehen. Zwei Erdenschiffe gingen, bei von Apophis’ befohlenen Kamikazeangriffen, verloren. --
“INAKZEPTABEL!” ,schriee Apophis rasend vor Zorn zwei älteren Jaffa an, die vor ihm knieten.
“Aber mein Gebieter. Bisher konnten nur zwei Tau’ri Schiffe durch Rammangriffe vernichtet werden. Ihre Schildtechnik ist der unsrigen einfach überlegen.” ,meinte der Eine. “Wir konnten bisher keinen Sieg verbuchen.”
“IHR WERDET DIE TAU’RI IM NAMEN EURES GOTTES MIT ALLEN MITTELN AUFHALTEN!” ,schriee Apophis weiter.
“Aber mein Herr, ihr seit doch ein Gott, könnt ihr nichts tun, um das Leben eurer treuen Diener zu schützen?” ,fragte der Jaffa.
“HASSAK!” ,meinte Apophis, aktivierte sein Handgerät und griff damit den Jaffa an, hielt seinen Kopf in dem Kraftfeld des Handgeräts. “Shol’Va!” Mit diesen Worten, tötete Apophis den Jaffa.
“Schaff ihn hier weg.” ,meinte er zu dem zweiten Jaffa.
“Jawohl mein Gebieter.” Er verbeugte sich und ging dann, den Toten hinter sich herziehend.
Vor dem Thronsaal wartete schon ein jüngerer Jaffa. Als er den Toten wahrnahm, meinte er: “Sieht so aus, als ob Lord Apophis nicht für eure Idee war, nicht war Artok?”
Artok nickte. “Er hat nicht mal richtig zugehört.” ,meinte er, teils enttäuscht, teils wütend.
“Aber, er muss doch wissen, dass er nicht gewinnen kann.” ,flüsterte Bren’Tal Artok zu. “Er opfert das Leben seiner Diener, ohne das ihr Tod einen Sinn hat. Er könntte sich doch einfach den Ta‘ri ergeben. Was könnten sie ihm schon anhaben? Er ist doch ein Gott.”
Artok nickte nur leicht. “Und was, wenn er keiner ist?”
Bren’Tal drehte sich bei diesen Worten verängstigt um. “Sei still! Er wird es hören!”
Artok schüttelte aber nur den Kopf. “Nein, wird er nicht. Glaubst du, ich würde so ein Risiko eingehen, wenn ich mir nicht sicher wär, dass er kein wirklicher Gott ist?”
“Und was ist er dann?”
“Ein sehr mächtiges Wesen, aber mehr auch nicht. Früher, als ich noch in der Milchstraße lebte, bevor ich mit Apophis und den anderen älteren Jaffa durch das Stargate gezogen wurde, gab es da diesen Jaffakrieger, Apophis ehemaliger Primus, Teal’C von Chulack. Er stellte sich gegen Apophis, behauptete dass Apophis kein Gott ist.”
“Davon hab ich ja noch nie gehört.” ,meinte Bren’Tal.
“Apophis verbat diese Geschichte auch. Niemand sollte wissen, dass dieser Teal’C sich gegen ihn erhoben hat und davongekommen ist. Ich hatte immer geglaubt, dass dieser Teal‘C einfach nur verrückt sei, aber so wie es momentan aussieht.... Ich glaube er hatte Recht.”
Bren’Tal nickte zustimmend. “Gehen wir zu mir nach Hause, da ist die Gefahr geringer belauscht zu werden.”
“Also, was machen wir jetzt?” ,fragte Bren’Tal, nachdem er und Artok sich in Bren’Tals Wohnzimmer niedergelassen hatten.
Artok atmete tief durch. “Wir kontaktieren die Tau’ri, teilen ihnen mit, dass wir Apophis gegen einen sofortigen Waffenstillstand ausliefern.”
“Wird ihnen Apophis reichen? Mir wurde immer erzählt, die Tau’ri seien schreckliche Eroberer, die alles Gebiet an sich reißen und alle anderen Rassen ausrotten.”
Artok winkte kopfschüttelnd ab.
"Propaganda von Apophis. Laut dem letzten Bericht, den ich einsehen konnte, haben die Tau’ri bisher versucht mit so wenig Verlusten auf beiden Seiten, wie möglich voran zu kommen..... Jedenfalls wird ihnen Apophis reichen. Allein schon, weil sie so 1) allen Jaffa zeigen können, dass er kein Gott ist und 2) ist das ganze Imperium auf Apophis allein zugeschnitten. Ist er weg, gibt es niemanden, der die Armeen befehligt. Keiner der Sektionsleiter hat genug Befehlsgewalt.”
“Das hört sich an, als hättest du das ganze schon lange Zeit geplant.”
“Ja, zusammen mit Master Renz’ Cal, bevor Apophis ihn ermordet hat.” ,antwortete Artok. “Wir haben eine Hand voll von unseren Freunden auf unsere Seite gezogen. Wenn wir es geschickt anstellen, wird unser kleiner Trupp reichen um Apophis gefangen zu nehmen.”
“Gut. Ich bin dabei.” ,meinte Bren’Tal und bot Artok die Hand an. Er hatte sich entschieden.
Kurz darauf; EAS General Hammond:
“Seltsam.” ,murmelte Rudo vor sich her.
“Was denn Captain?” ,fragte John, der gerade seinen administrativen Pflichten nachging.
“Ich empfangen einen Hyperfunkspruch, der auf einem anderen Funkspruch “reitet” kommt direkt vom Heimatplanet von Apophis.” ,informierte Rudo John.
“Die Methode benutzt man nur, wenn der Absender nicht will, dass man ihn entdeckt.” ,meinte Major Hondo.
Rudo nickte zustimmend. “Genau Major. General, soll ich durchstellen?”
“Ja, machen sie das.”
Rudo schaltete und auf dem Bildschirm erschien das Gesicht von Artok.
“Tau’ri Kommandant.” ,meldete er sich.
“Ja, was wollen sie?” ,fragte John.
“Ich möchte ihnen einen Handel vorschlagen.”
Sechs Stunden später:
Im Konferenzraum der General Hammond saßen die Kommandanten aller Schiffe der kleinen Task Force, unter ihnen auch Lee Adama.
“Bleiben sie doch bitte sitzen.” ,meinte der gerade eintretende John. “Sie alle wissen wahrscheinlich schon, worum es geht.”
Ein allgemeines Nicken folgte, bis John wieder sprach. “Wir haben mit den Jaffa, die uns kontaktiert haben einen Pakt geschlossen. Apophis, gegen einen Waffenstillstand.”
“Das könnten wir auch einfacher haben.” ,meinte Lieutenant Colonel Abrahams, Kommandant der New Orleans, einer BC-304. “Wir fliegen zu Apophis’ Planeten und schnappen ihn uns selbst.”
“Dann sind sie also bereit noch ein paar hundert Jaffa Leben zu opfern? Nein, mit dem Pakt zwischen uns und diesen Rebellen sind wir am besten dran.”
Abrahams schwieg, es war besser jetzt nichts mehr zu sagen.
“Also gut, der Plan lautet wie folgt: Wir fliegen direkt zu Apophis’ Planeten, lenken alle Schiffe ab. Wir werden versuchen möglichst nur Waffen und Antriebe zu zerstören, allerdings wäre es am Besten, wenn das bewährte Katz und Maus Spiel reichen würde.”
“Okay und wann geht’s los?” ,wollte Lee wissen.
“Sobald unser Ehrengast da ist.” ,meinte John nur, sah dabei auf die Uhr.
Dann meldete Rudo über Funk: “General, vom Planeten unter uns nähert sich der Puddel Jumper.”
“Sehr gut, der Air Boss soll ihn einweisen.” ,meinte John.
Und zu den Kommandanten sagte er nur: “Zurück auf ihre Schiffe, wir starten in fünf Minuten.”
Die Kommandanten gingen und John lief zum Backbordhangar.
Dort angekommen, setzte gerade der Puddel Jumper auf, die Luke öffnete sich und ein alter Bekannter entstieg dem Schiff. Teal’C.
“Teal’C, willkommen an Bord!” ,begrüßte er den alten Freund.
“Sei gegrüßt O’Neill.” ,grüßte Teal’C zurück. “Ich danke dir, dass ich dabei sein darf.”
John grinste. “Ich dachte, wenn der Schlangenarsch ins Gras beißt und diesmal gehen wir auf Nummer sicher, äschern ihn ein, solltest du dabei sein.”
Teal’C nickte. “In der Tat.”
“Stellen sie mich auf die Lautsprecher, Flottenweit!” ,befahl John, als er mit Teal’C die Brücke betrat.
“Sie sind on Air.” ,meinte Rudo.
“An alle, wir rücken aus.” ,begann John.
Während er das sagte, fasste sich Rudo an sein Headset, tippte auf seiner Konsole herum, dann rief er:
“Sir, wir müssen die Mission wohl abbrechen! Prioritätsfunkspruch auf allen Bandbreiten der Erdstreitkräfte!”
John brach seine Rede ab, fragte dann: “Wie lautet er?”
Rudo räusperte sich, las dann vor: “An alle Einheiten der Erdstreitkräfte und aller alliierten Völker: Anfliegende Zylonenflotte gesichtet. Das ist keine Übung.”
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 29.03.2008, 12:14 Titel: |
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Söhne und Töchter der Erde Teil 1
Wie geschockt stand die Brückencrew da und hörte zu, wie Rudo weiter las:
“Gesamte Truppenstärke: 800 Basisschiffe, 500 kleinere Einheiten und ein...... Stadtschiff vom Typ Atlantis.” Hier unterbrach John den überraschten Funker.
“Ein Stadtschiff? Wo haben die das denn her?”
Zeitsprung: 10 Jahre zuvor; ein Randplanet in der Pegasusgalaxie:
Das Basisschiff kam dem Planeten immer näher und schenkte langsam in einen geosynkronen Orbit ein.
“Wir haben es gefunden!” ,meldete ein Fünfermodell.
“Sehr gut. Nehmt die ZPM’s und dann beginnt mit der Reparatur.” ,befahl der Kommandant des Schiffes, ein Cavil.
Sofort beamten sich einige Dutzend Humlons auf den Planeten, direkt in das Stadtschiff.
Es war während des Antiker-Wraith Krieges hier notgelandet und war vergessen worden. In der Datenbank von Atlantis stand dort nur: “Stadtschiff Babylon im Einsatz zerstört.”
In der Gegenwart:
“Keine Ahnung.” ,meine Rudo. “Ich les jetzt weiter.... Wo war ich.... Ach ja: Insgesamt 1300 Raumschiffe und 1 Stadtschiff. Sie fliegen direkt zur Erde..... Sofortiger Rücksturz-zur-Erde-Befehl für alle Schiffe. Und da ist noch etwas..... ein kodierter Anhang, nur für unsere Flotte Sir. Ich brauche ihr Passwort zum öffnen.” ,meinte Rudo.
“Gehen sie mal weg...” ,sagte John nur, stand auf und gab auf Rudos Konsole seinen Code ein.
Im nächsten Moment erschien auf dem Hauptschirm ein Bild von Generalstabschef John Sheppard.
“Tja, sie haben es wohl schon gehört, Jonathan. Die Zylonen sind in wenigen Tagen da und wir haben ihnen nichts entgegenzusetzen. Die Zylonen haben 1300 Raumschiffe und 1 Stadtschiff unterwegs. Wenn wir unsere gesamten Streitkräfte im Erdsektor zusammenziehen, haben wir nicht einmal 550 Schiffe. Die Asgard sind immer noch mit dem Wiederaufbau ihrer Zivilisation beschäftigt und haben kaum Schiffe, versprechen können sie also nichts. Die Wraith würden nicht rechtzeitig da sein. Und die Serakin beschützen mit ihren Schiffen ihre eigenen Systeme.”
Langsam merkten die Soldaten auf der Brücke, wie ernst die Lage war.
Währenddessen lief das Video weiter und die Aufzeichnung von Sheppard sagte:
“Jedenfalls ist General O’Neill schon in Atlantis und startet die Stadt. Vielleicht gleicht das wenigstens deren Stadtschiff aus. Wenn wir uns so stellen, haben wir keine Chance zu überleben. Deshalb führen sie Operation “Stop-Armageddon” aus.”
Gleichzeitig auf dem Zylonenheimatplaneten (Wiederstandsbewegung):
Im Untergrund war die Hölle los. Die Humlons hatten einen kleineren Unterschlupf des Wiederstandes auffliegen lassen und herausgefunden, wo das Hauptquartier war.
“Schnell, schafft die Ladung weg!” ,rief Colonel Hailey und räumte dabei mit Joss eine große Kiste weg.
Major Boone und ein Petty Officer stürmten in die Haupthöhle, der Major blutete an der Schläfe.
“Die Humlons und ihre Zenturier sind weiter im Vormarsch! Die Zenturios halten sie 200 Meter von uns entfernt auf.” ,meldete der Petty Officer.
“Gehen sie mit Lieutenant Heidegar und zwei Seals helfen!” ,befahl nun Colonel Marschall.
Der Seal salutierte, dann verschwanden er und die drei Anderen, die Marschall bestimmt hatte, wieder an die Frontlinie.
Jetzt trat Boone vor, schüttelte Marschall die Hand. “Schön, wieder hier zusein Colonel.”
“Für einen Spitzel lügen sie schlecht, Major.” ,meinte Marschall genervt. “Berichten sie.”
Der Major holte kurz Luft, nahm eine Zigarette entgegen, die ihm Marschall anbot und dann berichtete er von seinem letzten Auftrag:
“Ich hab ohne große Probleme den Gefängniskomplex infiltriert. Es ist schrecklich...... Da sitzen verschiedene Kriegsgefangene. Menschen, Serakin, sogar zwei Wraith, die aber im Winterschlaf.”
“Überlebende des großen Krieges?” ,fragte der Colonel und half Captain McMahon, der sich mit einer Kiste abmühte.
Boone nickte, packte ebenfalls mit an. “Sehr wahrscheinlich. Und Sir, eine Zelle konnte ich sehr gut einsehen.”
“Und wer saß da drin? Einer den wir kennen?”
“Ja Sir....” Boone stockte kurz, dann fuhr er fort: “Es ist der originale McMahon.”
Einige Minuten früher auf der General Hammond:
Das Video von Sheppard fuhr fort: “Aus den Daten, die wir von den Humlons haben, haben wir herausgefunden, dass die Zenturios durch einen Hyperimpulssender ferngesteuert werden, der sich auf dem Heimatplaneten der Zylonen befindet.
Des weiteren gibt es vier Verstärker, die auf der ganzen Strecke, zwischen Centaurus A und der Milchstraße verteilt sind.
Wird der Hauptsender oder eine der Relais zerstört verlieren die Humlons die Kontrolle über die Zenturios.
Da wir wissen, dass die Hauptbesatzung der Schiffe Zenturios sind, können wir mit Meutereinen rechnen.”
“Klar.” ,dachte sich Major Hondo. “Die werden sich dafür bedanken, dass sie versklavt wurden.”
“Zerstören sie also oder programmieren sie den Sender um. Davon hängt sprichwörtlich das Überleben der Erde ab.”
Mit diesen letzten Worten, deaktivierte sich der Bildschirm, auf der Brücke war es totenstill.
“Also gut..... Major Hondo, berechnen sie einen Kurs zum Heimatplaneten der Zylonen und sagen sie der Hermes und der Sydney, dass sie uns flankieren sollen. Die Galactica, die Los Angeles und die Juno sollen Apophis’ Planeten ansteuern.
Der Rest der Flotte, soll sofort einen “Rücksturz zur Erde” Kurs eingeben. Dort wird jedes Schiff gebraucht. Kontaktieren sie auch die Furlinger über alle Ergebnisse. Vielleicht können sie uns beim Planeten der Zylonen mit Schiffen unterstützen.”
“Sir, ihnen ist schon klar, dass wir mit Maximalgeschwindigkeit zum Zylonenplaneten etwa 5 Tage brauchen, oder?” ,wollte Hondo wissen, bevor sie die Koordinaten eingab.
“Ja.... Befehl ausführen, Major!” ,meinte John ein wenig gereizt. Dann wandte er sich Teal’C zu. “Teal’C... ich weiß, du bist gekommen, um Apophis in den Arsch zu treten.”
“In der Tat.” ,meinte Teal’C und neigte kaum merklich den Kopf.
“Gut, dann beam auf die Galactica und flieg mit ihnen zur Operation “Apophis klatschen” .”
“In Ordnung O’Neill. Captain Rudo, beamen sie mich bitte sofort in die Kommandozentrale der Galactica.”
Rudo nickte dem Jaffa zu, dann verschwand dieser auch schon im Transporterblitz.
“Teal’C ist ím CIC.” ,meldete Rudo. “Alle Schiffe bestätigen Befehle. Wir sind abflugbereit.”
“Gut, beschleunigen, Major!”
Die einzelnen Flottengeschwader öffneten in ihren jeweiligen Richtungen ihre Hyperraumfenster, dann tauchten sie darin ein.
10 Stunden später, Zylonenheimatwelt; Gefängniskomplex:
Major Boone, Captain McMahon, Joss und zwei Navy Seals schlichen durch die Gänge des Komplexes.
Sie hatten die Aufgabe, die Gefangenen zu befreien.
“Da sind wir.” ,flüsterte Boone. Und wies dann per Gebärdensprache die anderen an: Sprengladungen an den Türen anschließen.
Jeder holte zwei Päckchen Sprengstoff aus seiner Einsatzweste und klebte sie an je zwei Türen. Diese Türen waren recht primitiv, ein einfaches Schloss, die Zündladung würde mehr als ausreichen.
Jetzt trat Boone einen Schritt zurück und rief: “Feuer in der Stellung!” und zündete die Lunte an.
Die anderen taten es ihm nach und riefen ebenfalls: “Feuer in der Stellung!”
Keine zwei Sekunden später explodierten die Ladungen, die Türen öffneten sich. Plötzlich, wurde Alarm ausgelöst.
Schnell stürmte jeder nach und nach in die Zellen, befreite die Gefangenen.
Joss hatte die zwei Zellen mit den Wraith übernommen, die sich im Winterschlaf befanden.
Er legte dem ersten die Hand auf die Brust, konzentrierte sich. Von einer Sekunde zur nächsten, wachte er auf und sah Joss verwundert an. “Wo sind die Zylonen?” ,fragte der Wraith.
“Sie sind bald da. Und jetzt komm, wir müssen fliehen.”
“Hunger......” umwar die einzige Antwort des Wraith.
Joss nickte, zog eine seiner “Nährungsersatz-Spritzen” aus seinem Gürtel und injizierte die Lösung in die Halsschlagader des anderen Wraith. “Wie heißt du?”
“Lar’res.” ,meinte er. Er merkte bereits, wie die Spritze ihn stärkte.
“Und jetzt komm, die Menschen warten auf uns.”
“Die Menschen?” ,fragte La’res schockiert.
“Ja, wir sind seid dem Ende des Zylonenkrieges Alliierte.” ,meinte Joss nickend. “Also darfst du dich an keinem von ihnen nähren.”
“Gut, dann nähre ich mich nur an den Zylonen.” Der Wraith stand auf und schritt aus der Zelle.
“Jetzt zur nächsten Zelle.” ,dachte Joss.
Er ging in die nächste Zelle, La’res war an seiner Seite. Als Joss sah, wer dieser Wraith war, schockte es ihn.
“Meine Königin.” ,sagte er schockiert.
“Du kennst diese Königin?” ,fragte der andere Wraith.
“Sie war die Königin meines Stammes, bevor die Zylonen unser Basisschiff zerstörten. Ich dachte, sie wär tot.”
Sofort näherte er sich der schlafenden Wraithkönigin und erweckte sie wieder zum Leben.
Er kniete sofort nieder, La’res folgte seinem Beispiel.
Die Queen öffnete langsam die Augen, sah die beiden Wraith an.
“Joss, du lebst?” ,fragte sie erstaunt, als sie den Wraith sah.
“Jawohl meine Königin.” ,antwortete Joss. “Ich muss euch jetzt bitten, mit uns zu kommen. Die Zylonen sind gleich hier.”
Sie nickte, stand dann auf.
“Braucht ihr Nahrung?” ,fragte Joss und hielt eine Nährstoffersatzspritze hoch.
“Nein.” ,meinte die Königin. “Ich warte bis ich einen Zylonen sehe. Wenn ich dich so ansehe, steht unsere Allianz mit den Menschen noch?”
Joss nickte. “Ja meine Königin.” Dabei sah er, für einen Wraith, peinlich berührt an seiner SG Uniform herunter.
Fünf Minuten vorher kam Major Boone in die Zelle von Charlie McMahon.
Boone grinste ein wenig. “Hab ich ihnen nicht gesagt, Lieutenant, ich hol sie hier raus.”
“Jep Major, haben sie.” ,meinte McMahon wenig beeindruckt, dann stand er auf, sah Boone an.
Hätte der Major den Secound Lieutenant nicht bereits gesehen, würde es ihm Kalt den Rücken runterlaufen.
Die letzten 4 Jahre war Charlie McMahon gefoltert worden, meistens nur aus Spaß.
Sein linkes Augen fehlte, war nur notdürftig mit einem alten Laken abgebunden, quer über das Gesicht verlief eine Narbe.
Auch sonst sah er recht abgemagert aus.
Jetzt gab Boone ihm eine 9mm. “Können sie damit noch umgehen, Soldat?”
Charlie nickte. “Sowas verlernt man nicht.”
Auf dem Flur standen bereits die Gefangenen, etwa 15 Mann, und das Einsatzteam.
“Abrücken?” ,fragte Captain McMahon.
“Ja, abrücken!” ,bestätigte Boone, dann sahen sich die beiden McMahons.
Einen Augenblick starrten sie sich nur an, dann fragte das Original: “Na, wie läuft mein Leben?”
“Ganz okay.” ,war nur die Antwort von Humlon-Charlie.
“Mal sehen, wie lange noch!”, rief Boone, er hob sein Gewehr. Aus beiden Richtungen des Ganges tauchten Zenturios auf. Humlon-Charlie aktivierte sein Funkgerät: “Wir sind aufgeflogen!”
Gleichzeitig im Lager des Wiederstandes:
Humlon-Charlies: “Wir sind aufgeflogen!”, kam aus Marschalls Funkgerät. “Melden sie sich Colonel!”
Der Colonel reagierte und fragte: “Ja Captain, was gibt’s?”
“Die Zylonen haben uns eingekesselt!”
“Das glaub ich ihnen.” ,antwortete der Colonel ganz ruhig. “Uns auch.”
Der Colonel erhob wieder beide Hände, nahm sie hinter den Kopf.
Er, der Rest von SG-1 und die Seals knieten mit Knien überkreuz auf den Boden.
Vor ihnen stand ein Cavil, er grinste fies. “Abführen Zenturio. Bringt sie zu ihren Kameraden.”
“Wie sie befehlen.”
Heimatplanet von Apophis, einige Stunden später:
Bren’Tal, Artok und etwa 20 andere Männer und Frauen saßen schweigend im Haus von Bren’Tal, seit zwei Stunden hatten sie kein Wort mehr miteinander gewechselt.
“Die Tau’Ri kommen nicht.” ,sprach Bren’Tal aus, was seit Stunden in der Luft lag.
“Sie werden kommen.” ,widersprach ihm Artok, der immer noch hoffte, dass die Tau’Ri innerhalb der nächsten Stunden auftauchen würden.
Bren’Tal wollte gerade kontern, da aktivierte sich die Kommunikationskugel. Kara Thrace’s Gesicht erschien darauf.
“Hallo? Test, Test! Hallo, ist das Ding an?”
“Ja, sprich Tau’Ri.” ,antwortete Bren’Tal, der der Kugel am nächsten war. “Wo bist du?”
“Auf der Abgewandten Seite des Mondes. Wir können Apophis aufschrecken, sobald ihr bereit seit!”
“Danke.” ,Bren’Tal nickte dankbar.
“Ach und übrigens.” ,meinte Kara bereits im abwenden. “Hier ist noch jemand, der euch helfen will.”
Sie verschwand aus dem Bild und machte Platz für Teal’C.
“Jaffa, hört mich an. Ich, bin Teal’C von Chulak. Oberster Ratsherr der freien Jaffa Nation in der Milchstraße.”
“Teal’C.....” ,jetzt schreckte Artok hoch, ging zur Kugel. “Ich bin Artok von Del’Mak, ich kenne dich.”
Teal’C neigte leicht den Kopf. “Dann weißt du auch, dass ich dabei sein werde, wenn ihr Apophis in Gewahrsam nehmt.”
“Ja.” ,meinte Artok knapp. “Stoß zu uns, sobald die Tau’ri ihr Ablenkungsmanöver starten.”
Mit einem letzten Nicken, verschwand Teal’C wieder aus dem Bild und Kara tauchte wieder auf.
“Wir werden die Schiffe im Orbit manöverunfähig schießen, ihr könnt sie nachdem alles vorbei ist, wieder flugfähig machen.” ,meinte sie.
“In Ordnung. Startet in 15 Minuten.” Mit diesen Worten beendete Artok die Verbindung, nahm sich seine Stabwaffe und wandte sich an die anderen Jaffa, die nun ihrerseits die Waffen ergriffen.
“Jaffa, nun ist es soweit. Erstürmen wir Apophis’ Palast! Unsere Freunde überall in der Stadt, werden sich uns anschließen! Kree!”
“KREE!” ,schrieen die Jaffa im Chor, dann folgten sie Artok und Bren’Tal in den Kampf.
15 Minuten später Battlestar Galactica-A:
“Felix, wie stehen wir?” ,fragte Lee, der ins CIC kam.
“FTL startklar, Sprung in die Atmosphäre. Alle Viper startklar.” ,informierte Mr. Gaeta Lee.
“Sehr gut.” ,kommentierte Lee, griff dann zum Hörer, den er für Durchsagen benutzte.
“An alle, hier ist der Colonel. FTL Sprung in wenigen Augenblicken. Bereiten sie sich auf Turbolenzen vor. Ende”
Er legte auf, dann befahl Lee: “Sprung!”
Und schon verschwand die Galactica, sprang direkt in die Atmosphäre. Sie sank immer tiefer, die Reibung sah man an der unteren Hülle.
In Apophis Palast stürmte ein Diener zu Apophis und sagte: “Mein Gebieter, ein Tau’Ri Schiff ist in der Atmosphäre aufgetaucht!”
“WAS?” ,schriee Apophis. “Gegenangriff einleiten!”
Immer tiefer sank der Battlestar, die Viper wurden ausgeschleust, verteilten sich in Dreiergruppen und griffen die Todesgleiter und Militärbasen von Apophis an.
“Sprung!” ,rief Lee und kurz bevor die Galactica auf dem Boden aufschlug, sprang sie wieder in den Orbit und kümmerte sich dort um die Ha’Taks.
Teal’C tauchte in der Zwischenzeit direkt vor Artoks Truppe auf. Er trug eine traditionelle Jaffa Robe und war mit einer Stabwaffe bewaffnet.
Artok und er reichten sich die Hände, dann zogen sie weiter in Richtung von Apophis’ Palast, immer mehr Jaffa schlossen sich ihnen an, als sie den Palast stürmten, waren es fast 300.
Im All hatte die Galactica eher geringe Probleme mit den Ha’Taks.
Zusammen mit den Vipern, die ihren Auftrag auf dm Boden erledigt hatten, zerstörten sie die Antriebe und Waffen der Ha’Taks. Nur wenige Schiffe explodierten oder wurden so schwer beschädigt, dass sie aufgegeben werden mussten.
Todesgleiter wurden ebenfalls manövrierunfähig geschossen, schließlich wollte man unnötige Opfer unter den Jaffa vermeiden. Kaum 10 Minuten nach Beginn, waren alle Einheiten im Orbit manövrierunfähig.
Im Thornsaal hatte sich Apophis verbarrikadiert, zusammen mit einigen Kriegern seiner Ehrengarde.
“TUT ETWAS!” ,schrie er die Jaffa an.
“Mein Gebieter, wir tun, was wir können, aber die Shol’va sind in de Überzahl!”
Wie aufs Kommando, durchbrachen die Jaffa die Thronsaaltüren, entwaffneten die Leibgarde und umstellten Apophis.
“Verräter! Allesamt!” ,rief Apophis wütend.
“SEI RUHIG!” ,schrie Teal’C zurück, der im Eingang zur Halle stand.
“DU?!” ,fragte Apophis entgeistert.
“Ja, ich.” ,meinte Teal’C und kam langsam näher. “Ich bin hier, um Zeuge zu sein, wie du entgültig entmachtet wirst.” Und zu Artok meinte Teal’C: “Fesselt ihn, die Tau’ri werden ihn mitnehmen.
Keine fünf Minuten später erschienen Teal’C und der verschnürte Apophis im Transporterstrahl im CIC der Galactica.
“Ah Teal’C, da hast du uns ja mal was nettes mitgebracht. Keine Angst Apophis, du kriegst die Luxussuite.” ,meinte Kara, sie nickte Gaeta zu, dieser packte Apophis und zerrte ihn Richtung Ausgang.
“Felix, kümmer dich gut um den V.U.P.!” ,rief Kara noch hinterher.
“V.U.P.?” ,fragte Gaeta.
“Very Unimportant Person.” ,meinte sie nur und Felix begriff.
“Dann komm mal mit, kriegst die Zelle mit den Ratten, dann hast du Gesellschaft von ein paar Freunden.”
Als Gaeta und Apophis das CIC verlassen hatten, fragte Dee Lee: “Und, was jetzt?”
Lee überlegte kurz. Er dachte erst daran der General Hammond zu helfen, doch dann meinte er: “Kurs auf die Erde! 10 facher Hypersprung!”
“Aye, Hypersprung über 50.000 Lichtjahre! Sprungantrieb wird aufgeladen!” ,bestätigte Dee den Befehl.
“Achtung, alle Viper an Bord, Drei, zwei, eins...... Und Sprung!” ,sagte Kara über Bordsprech und dann sprang das Schiff auch schon.
Drei Tage später:
Auf dem Heimatplaneten der Furlinger saß Tula’Rem in seinem Büro. Vor kurzem hatte man ihn zum obersten Dockmeister befördert. Er war nun der Befehlshaber der “Dicken Berta-Raumwerft”, die man von der Erdallianz gekauft hatte.
Gerade ging er einige Bereicht, über die beiden Schiffe , die man mit der Dicken Berta gebaut hatte, durch, als Daniel Jackson Tula’Rems Büro betrat.
“Daniel. Wie geht es dir?” ,begrüßte der Furlinger seinen Gast.
“Wie steht es mit meiner Anfrage?” ,gab Daniel nur zurück.
“Ein Schiff, nicht mehr.” ,antwortete der Furlinger mit Bedauern in der Stimme.
“Soll das heißen, deine Regierung stellt nur ein Schiff ab, um der General Hammond zu helfen?”
Tula’Rem nickte. “Die Regierung meint, dass andere Schiff muss unser System verteidigen.”
“Nun gut......” ,meinte Daniel. “Starten wir. In vier Tagen müssen wir bei den Zylonen sein.”
“In Ordnung, ich übernehme das Kommando über die Gos’Tantur, komm Daniel.” Tula’Rem erhob sich, dann ging er mit Daniel zur Gos’Tantur.
Zwei Tage später:
John saß zusammen mit Tatjana Uwarow in der Messe und trank Scotch, bisher hatten die beiden kein Wort miteinander gewechselt. Doch nun fragte Tatjana: “Was meinst du, wie viele Schiffe haben die Zylonen in ihrem System?”
Doch John zuckte nur mit den Schultern. “Keine Ahnung, ein halbes Dutzend, zwei Dutzend, keine Ahnung. Wir wissen nur, dass der Großteil der Flotte die Erde angreift. In 24 Stunden wissen wir bescheid....”
Sie nickte. “Noch 24 Stunden. Kommt mir vor wie diese alte Fernsehserie.......”
John wollte noch etwas antworten, doch da meldete sich Doc Gaye über Bordsprech. “General, kommen sie bitte sofort auf die Krankenstation. Colonel Sakai ist gerade aus ihrem Koma aufgewacht.”
“Danke Doc, ich komme.” John stand auf und ging zur Krankenstation.
Nach knapp 2 Minuten kam er auch schon dort an, wo Gaye aus Sakai’s Zimmer kam.
“Nur kurz.” ,meinte der Arzt und ließ John in das Zimmer.
Jun Sakai saß halb aufrecht in ihrem Bett, ihre Wunden waren teilweise schon verheilt.
John versuchte zu lächeln, schaffte es aber nur kläglich. “Wie geht’s dir?”
“Dafür das ich angeschossen wurde und zwei Wochen im Koma lag?” ,fragte Jun mit gebrochener Stimme zurück. “Ganz gut. Der Arzt meinte, die Zylonen greifen die Erde an?”
John nickte nur. “Ja, wir versuchen die Zylonen noch aufzuhalten, aber..... Ich glaube nicht, dass wir das überleben.”
“Geb einfach nur dein bestes, dann wird’s schon.” ,meinte Jun nur, dann kam auch schon Gaye rein und schmiss John raus.
“Gehen sie schlafen General. Morgen müssen sie fit sein.” ,meinte der Arzt und zündete sich seine Pfeife an.
“In Ordnung Doc.” John gähnte, dann verließ er die Krankenstation.
“So, wen Ärger ich jetzt.........” ,fragte sich Gaye und sein Augenmerk fiel auf Captain Ebermann.
“Sie, raus! Ihr Bett brauch ich sicher bald. Hopp, hopp!”
Mit diesen Worten schüttelte er Ebermann aus dem Bett und jagte ihn, noch im Nachthemd, von der Station.
“Ist doch prima der Chefarzt zu sein.....” ,dachte er, zog an seiner Pfeife und wandte sich wieder den Kranken zu.
23 Stunden und 55 Minuten später:
John räusperte sich, dann betrat er die Brücke.
“General auf der Brücke!” ,kam es vom Wachoffizier.
John ging über die Brücke, stellte sich dann vor den Hauptschirm, das Interkom wurde aktiviert, dann sprach er:
“Es ist soweit. Die Zylonen stehen vor der Haustür der Erde und wenn wir sie jetzt nicht aufhalten, dann stirbt die menschliche Spezies aus, heute! Wir sind die einzigen, die das noch verhindern können. Seht euch um, seht in die Gesichter eurer Schiffskameraden. Prägt euch ihre Gesichter gut ein, denn eines Tages, wenn ihr euren Enkeln erzählt, wie ihr geholfen habt, die Erde zu retten, dann erzählt ihr, mit wem ihr Seite an Seite gekämpft habt...... Also tut mir den Gefallen: Sterbt nicht.”
Ein kurzes aufheiterndes Lachen folgte, dann deaktivierte John das Interkom, ließ sich auf seinen Sessel nieder.
Gerade kam Captain Ebermann auf die Brücke, salutierte vor seinem Kommandanten und fragte: “Brauchen sie mich irgendwo Sir?”
“Waffenkonsole Captain.” ,antworte John, froh darüber den besten Bordschützen in der finalen Schlacht am Abzug zu haben.” Ebermann ließ sich auf seinen Stuhl nieder.
Im System der Zylonen öffnete sich ein Hyperraumfenster und die General Hammond stützte sich in den Kampf, der letzte Kampf um die Zukunft der Menschheit.
Ebenso geschah es im Sol System, multiple Raumfenster öffneten sich und ließen die zylonische Vernichtungsflotte in den Normalraum.
Der letzte Kampf hatte begonnen.
Fortetzung folgt
Söhne und Töchter der Erde - Teil 2
Die General Hammond und die beiden BC-304 Hermes und Sydney tauchten direkt über dem Heimatplaneten der Humlons auf. Zum Glück für die kleine Angriffsflotte, hatten die Zylonen, rasend vor Wut auf die Menschen mehr als 99% ihrer Streitkräfte losgeschickt um die Menschheit auszurotten, mal wieder.
Nur 10 Basisschiffe waren im System und wurden auch sofort von der Hammond und den begleitenden Schiffen angegriffen.
John O’Neill ließ sich nun auf seinen Kommandantensessel nieder und befahl: “Angriff!”
Minuten vorher im Erdsektor [Höhe des Mars]:
Auf Höhe des Mars hatte sich die Erdflotte aus 129 FF-308 Fregatten, 233 BC-304 Kreuzern, 70 D-305 Zerstörern, 20 B-311 Kriegsschiffen, 5 BS-312 Kampfsternen und dem Stadtschiff Atlantis, versammelt. Zu diesen 458 Großraumschiffen gesellten sich noch
6588 ausgeschleuste Kampfflugzeuge des Typs F-302, F-307 und Viper Mark XIII. Und als wäre das nicht schon genug, schwebten in zweiter Angriffslinie, zwischen den Kriegsschiffen und Kampfsternen noch weitere 1108 F-302, also insgesamt 7692 Jagdmaschinen, der irdischen Luftwaffe.
General of the Space Force John Sheppard kommandierte somit die größte Flotte, die sich je im Erdsektor zusammengezogen hatte.
Er stand direkt neben Jack O’Neill, der das Stadtschiff vom Drohnenstuhl aus flog.
“Sag mal Jack.” ,begann Sheppard, als er die Flotte besah, die sich gerade formierte.
“Ja?” ,kam es von Jack zurück.
“Glaubst du, das geht gut?”
“Was? Das Überleben der Menschheit? Ich hoffe doch.” ,meinte Jack.
“Ich auch.” ,dann grinste Sheppard ein wenig. “Ich hab eigentlich gemeint, ob du es schaffst Atlantis durch den Kampf zu fliegen.”
Jack überlegte kurz, antwortete dann: “Ja..... Das auch.”
´
Das Gespräch der beiden wurde von einer Videoübertragung unterbrochen, die überall im Sonnensystem zu empfangen war. Es war eine Mitteilung des Präsidenten der Erdallianz. Er räusperte sich noch einmal, dann begann er:
“Hier..... Hier spricht der Präsident. Nun ist es bald so weit, die Zylonen treffen mit ihrer Flotte ein und wir müssen uns dem Kampf stellen, oder die menschliche Spezies und kein anderes Volk in dieser, unserer Galaxis wird überleben. Unsere Gedanken liegen bei den Männern und Frauen dort draußen auf den Schiffen der Flotte.
Wir beten und hoffen darauf, dass sie es schaffen den Feind zu bekämpfen. Doch, sollte dies misslingen, erfolgt nun noch einmal der letzte Aufruf für alle zivilen Raumschiffe in Richtung der Galaxie Ida zu fliegen. Sollte die Erde, und damit die Erdallianz, fallen wird die Menschheit bei den Asgard Zuflucht finden. Viel Glück, uns allen. Ende.”
Mit diesen letzten Worten beendete der Präsident die Verbindung.
“Und jetzt geht der gute Kerl zu seiner “Space Force One” und düst Richtung Orilla.” ,meinte Jack abwertend.
“Soll er doch.” ,meinte Sheppard, dann holte er sein Funkgerät heraus. “Ich geh jetzt auf mein neues Flagschiff.”
“Okay. Aber lass mich raten, es hat wieder so einen dämlichen Namen.” ,meinte Jack und lehnte sich wieder in den Antikerstuhl.
Sheppard grinste aber nur. “Sheppard an Battlestar Enterprise! Einer zum beamen!”
Dann verschwand Sheppard auch im Transporterstrahl und tauchte auf der Enterprise wieder auf.
Jack grinste und dachte bei sich: “Battlestar Enterprise...... Ich deute das mal als gutes Zeichen.”
Keine zwei Minuten später, waren die Zylonen auch schon da.
1300 Hyperraumfenster öffneten sich und die Vernichtungsflotte verließ den Hyperraum.
Die Erdenflotte kam ihnen frontal entgegen.
Sie flogen immer in dreier bis zehner Gruppen, schwerere Schiffe wurden dabei schützend flankiert.
Zu jeder dieser Gruppen gehörten noch etwa 50 Jäger. Atlantis blieb, flankiert von zwei B-311 und 10 D-305, weiter zurück.
Battlestar Enterprise (CIC):
Sheppard stand am Kartentisch seines Flakschiffs und haarte der Dinge die da kamen.
Die Enterprise war auf selber Höhe mit Atlantis, nun befahl Sheppard: “An alle Einheiten, Feuererlaubnis erteilt! Starten sie ihre Mark IX so bald sie in Reichweite sind, die Frontlinie muss aufgerieben werden! Angriff!”
Und so geschah es.
Die ersten Raumschiffe feuerten aus allen Rohren, fingen an, die Basisschiffe anzugreifen. Um das Stadtschiff jedoch machten sie einen großen Bogen. Und das war auch gut so.
Plötzlich starteten hunderte, vielleicht tausende von Antikerdrohnen aus dem Depot des Stadtschiffes und griffen die Erdflotte an. Schiffe von der BC-304 Klasse an aufwärts, hatten noch Glück, ihre Schilde hielten.
Beim ersten Schlag wurden 15 Fregatten sofort zerstört, sowie 70 Jäger, die nicht mehr ausweichen konnten, mehrere kleinere Schiffe wurden schwer oder leicht beschädigt.
Doch jetzt wich die Erdflotte zurück, lies Atlantis und das Geschwader aus 10 Zerstörern und 2 Kriegsschiffen hindurch.
Die Schiffe starteten ihre Mark IX und HORIZON -Plattformen, einige wurden von Drohnen abgefangen, aber viele kamen durch, dann feuerte Jack O’Neill die Drohnen von Atlantis ab, es waren mehr als Zehntausend.
Diese schlugen direkt auf einem konzentrierten Punkt auf, schwächten den Schildemitter an dieser Stelle, aber der Schild des Zylonen-Stadtschiffs hielt.
O’Neill sah das und funkte Sheppard an: “Hier O’Neill, ich versuch das Stadtschiff vom Kampf wegzulenken, dann habt ihr ein Problem weniger.”
“In Ordnung, viel Glück Jack.” ,antwortete Sheppard sofort.
Jack konzentrierte sich erneut, startete weitere zehntausend Drohnen.
Diese lenkte er so, dass sie das Schiff der Zylonen von allen Seiten eindeckten. Es war ein wunderbarer Anblick, wie diese zehntausend hellen “Glühwürmchen” das Stadtschiff umgaben und ihm nur noch einen Ausweg lies.
Jack steuerte Atlantis in Richtung Jupiter und das Zylonen-Stadtschiff folgte Atlantis.
Jetzt, wo das Stadtschiff und seine vernichtenden Drohnen weg waren, starteten die Kampfmaschinen durch und griffen auch aktiv die zylonischen Raider an.
Wie kleine Moskitos, näherten sich mehr als 10000 Raider den knapp 8000 irdischen Kampfflugzeugen.
Dann stachen sie auch schon zu. Railguns und Laserguns trafen sich, Jäger wurden zerstört, dass Kampffeld breitete sich aus. Die Jäger verteilten sich über das halbe Sonnensystem und versuchten dabei sich gegenseitig auszuschalten.
Auch bei den Großraumschiffen ging der Kampf weiter. Abwechselnd wurden zylonische Schiffe zerstört, dann wieder irdische. Die irdischen Raumschiffe waren technisch das neuste, das beste und stärkste, was die Milchstraße zu bieten hatte. Doch die irdischen Schiffe bekamen die Stärke einer geballten Übermacht zu spüren.
Viele der kleinen Hilfsschiffe, setzten zu Kamikazeflügen an und zerstörten dabei zwei Dutzend Schiffe, viele Fregatten, Kreuzer und Zerstörer darunter.
Auf der Enterprise ging Sheppard vor dem Hauptschirm auf und ab.
“Gut, an alle Schiff: Plan Alpha III ausführen!”
Der Kom-Offizier nickte, dann gab er die neuen Anweisungen durch.
Fast im selben Augenblick reagierten die Schiffe, machten sofort Loopings und wendeten, dann flogen sie in Richtung des irdischen Mondes, wo bereits eine Falle auf sie wartete.
Die zylonischen Schiffe, es waren noch fast 1000 Schiffe übrig, formierten sich neu, dann folgte sie auch den irdischen Schiffen, von denen sie dachten, dass sie fliehen wollten.
Mondbasis Luna I :
Im Kontrollraum der Mondbasis saßen die Offiziere an ihren Konsolen und warteten auf die Zylonen.
“Status?” ,fragte der Kommandant Brigadier General Wallace.
“150 Mark IX und 500 Mark XIII startklar!” ,meldete der zuständige Offizier.
“Entfernung?”
“10.000 Kilometer.”
“Noch warten, noch warten, noch warten.......” ,der General hob langsam den rechten Arm.
“IN SCHUSSREICHWEITE!” ,schriee der Waffenoffizier.
“Feuer frei aus allen Rohren!” ,rief der General und senkte den Arm als Feuerbefehl.
Im Orbit des Mondes drehten die Erdenschiffe ab, dann erst sahen die Zylonen, was auf sie zukam.
Sie konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren und so trafen die Raketen.
406 der Hilfsschiffe wurden von den Mark VIII auf der Stelle zerstört, die Mark IX zerstörten insgesamt 112 Basisschiffe.
Auf den Schiffen der Menschen brach Jubel aus. Jetzt hatten die noch 319 Schiffe es “nur” noch mit 731 Schiffen der Zylonen zu tun. Doch jetzt kam der Gegenschlag der Zylonen und der sollte hart und unaufhaltsam werden.
Währenddessen spielte Jack mit dem Stadtschiff der Zylonen immer noch ein Katz und Maus Spiel.
Cavil, der von Bord des Stadtschiffes aus die Flotte kommandierte, wurde das langsam zu bunt.
“Weiter angreifen! Rammt ihn zu Not!”
Auf seinen Befahl starten weitere 400 Drohnen, doch Jack baute wieder eine Mauer aus Drohnen auf und keine einzige kam bis an den Schild von Atlantis.
“Jetzt zeig ich dir was......” ,meinte Jack leise und ging mit Atlantis auf einen Frontalkurs zum Saturn, das andere Stadtschiff folgte. Jack beschleunigte immer weiter und war nun bei fast 30% der Lichtgeschwindigkeit angelangt.
“Schneller!” ,schrie Cavil dem Piloten des Stadtschiffs zu.
“Aber wenn ich noch schneller fliege, kann ich nicht mehr rechtzeitig bremsen, falls was passiert!” ,warf dieser ein.
“EGAL, SCHNELLER!” schrie Cavil auf seine cholerische Art.
Und so beschleunigten beide Schiffe immer weiter.
Der Jupiter kam immer näher und näher. Die Stadtschiffe flogen nun fast nebeneinander, da sagte Jack auf einmal leise zu sich: “Wir sehen uns in der Hölle, ihr verdammten Bastarde!”
Er startete die letzten 5000 Drohnen und ließ von ihnen einen weiteren Schutzschild aus Drohnen aufbauen.
Jack benutzte den Schirm aus Drohnen, um Atlantis zu bremsen, während das zylonische Stadtschiff in die Atmosphäre des Jupiters flog, von der unheimlichen Gravitation des Gasriesen festgehalten wurde und die Schilde immer stärker belastet wurden.
“NEIN!” ,schriee Cavil im Stadtschiff, als die Schilde kollabierten und das Stadtschiff zusammengedrückt wurde, wie eine leere Konservendose.
Jack lächelte fies, dann flog er Atlantis weit weg vom Jupiter, wieder Richtung Mars.
Da leuchtete plötzlich ein Warnlicht auf einem der Bildschirme auf, es war der Schirm, der die Energielevel der ZPM’s kontrollierte. Alle drei ZPM’s standen bei 1-4%.
“Verfluchte Scheiße.....” ,führte Jack sein Selbstgespräch fort, dann stand er schnell auf, und griff zu einem Raumanzug, den man ihm für genau den Fall zurechtgelegt hatte, dass die ZPM’s versagen sollten.
Während Jack seinen kleinen Sieg erfuhr, lief es bei der restlichen Flotte nicht gut.
Die Zylonen hatten in einem Blitzangriff 90% der Flotte zerstört. Einfach, indem sie mit ihren Schiffen die irdischen gerammt hatten. Jetzt gab es nur noch die B-311, einige D-305 und drei Battlestars.
Battlestar Enterprise:
Im CIC der Enterprise flogen Funken, Bildschirme funktionierten nicht mehr, Waffen waren zu 70% zerstört, alle Raketen verschossen.
“Status?” ,fragte Sheppard, während er sich eine Platzwunde an der Stirn zuhielt.
“Nicht gut! Kein Schiff der Flotte ist noch voll einsatzbereit, wir haben nur noch etwas über 40 Schiffe! Nur noch ungefähr 1700 unserer Jäger fliegen!”
Sheppard atmete noch einmal tief durch. “Jetzt müsste ein verdammtes Wunder geschehen....”
Während er das sagte, flogen die Zylonen weiter, einige blieben auf Höhe des Mondes und bombardierten die Trockendocks, sie gingen auf Nummer sicher. Die Zylonen hatten zu diesem Zeitpunkt noch knapp 500 Schiffe, ein Sieg der Menschen schien jetzt unmöglich.
Auf dem führenden Basisschiff stand D’Anna Biers, eine Drei, und befahl nun: “Status der menschlichen Schiffe ermitteln!”
Ein Zenturio antwortete sofort: “Alle Schiffe manöverunfähig! Sollen sie zerstört werden, Kommandantin?”
D’Anna schüttelte aber nur den Kopf. “Nein, Kurs auf die Erde, alle Schiffe rundherum positionieren. Dann beginnt mit der Auslöschung der menschlichen Rasse.”
Und so sahen die Besatzungen der letzten irdischen Raumschiffe, zur Untätigkeit verdammt, zu, wie die Zylonen sich um die Erde positionierten, die restlichen Raider in die Atmosphäre eindrangen und dann......
Battlestar Enterprise:
“SIR!” ,schriee auf einmal der Sensoroffizier.
“Was ist?” ,fragte Sheppard.
“Hyperraumfenster öffnen sich im Erdorbit!”
“Noch mehr Zylonen?” ,fragte Sheppard, der alle Hoffnung aufgegeben hatte.
“Nein...... Es sind: 70 Schiffe der Freien Jaffa und 25 Schlachtschiffe der O’Neill Klasse! Das führende Ha’Tak ruft uns!”
“Auf den Schirm.” ,befahl Sheppard, er fasste langsam wieder Hoffnung.
Auf dem Schirm erschien das Bild von Bra‘Tak.
“Tec‘Ma‘Te, General Sheppard! Wir sind hier, um euch im Kampf beizustehen.”
“Habt ihr euch doch entschieden, uns zu helfen?!” ,warf Sheppard ihm vor.
Bra’Tak nickte. “In der Tat. Es hat gedauert, aber schließlich haben der Oberkommandierende Thor und ich es geschafft unsere Völker zu überzeugen, die Erde mit unserer Armada zu unterstützen. Denn die Erde ist nicht nur ein Planet, auf dem 7 Milliarden Lebewesen leben, sondern auch das Zeichen für Hoffnung und Freiheit, dass nie verlöschen darf.”
Mit diesen Worten beendete der alte Jaffa Meister die Verbindung und befahl der Flotte den Angriff.
Sofort verteilten sich Ha’Taks und O’Neill Kreuzer um die Erde, verwickelten die, schon siegesgewiss gewesenen, Zylonen in Kämpfe.
Die Ha’Tak schleusten ihre Todesgleiter aus, um die Raider der Zylonen abzufangen.
Doch noch bevor die alliierte Flotte eingreifen konnte, schossen die Basisschiffe schon ihre Atomraketen Richtung Europa, Nordamerika und Asien.
“Oh Gott.” Sheppard wurde ganz bleich.
“Sir, wenn die Raketen so aufschlagen, töten sie 800-900 Millionen Menschen.....” ,meinte der Sensoroffizier.
Asgard Schlachtschiff “Meredith McKay” (zur selben Zeit):
Thor stand auf der Brücke seines Flakschiffs, als er den Atomraketenabschuss bemerkte.
“Anti-Neutrinofeld aktivieren!” ,befahl er sofort.
Aus der Unterseite der Meredith McKay und den weiteren Asgardschlachtschiffe fuhren kleine Emitter aus, dann schossen sie einen rubinroten Strahl ab, der sich mit den anderen verwand und sich um die ganze Erde legte.
Das blieb auch den Basisschiffen nicht verborgen, die sich inzwischen von der Erde abgewandt hatten und gegen die alliierte Flotte kämpften.
“Was ist das?” ,fragte D’Anna Biers einen Zenturio.
“Das wissen wir nicht, keine Daten vorhanden.”
“Aufschlag der Atomwaffen?” ,fragte sie nun.
“5 Sekunden.”
Dann wandte sie sich an ein Fenster, um sich den Tod von so vielen Menschen anzusehen.
Doch nichts passierte. Kein Rauchpilz, kein radioaktiver Fallout.
“Was ist da los?” ,fragte sie zornig.
“Die Atomwaffen waren wirkungslos.” ,antwortete der Zenturio monoton.
Auf der Brücke der Enterprise hingegen brach Jubel aus, Sheppard kontaktierte Thor.
“Thor, mein Gott, was habt ihr angestellt?”
“Wir haben unser modernstes Anti-Neutronenfeld benutzt, dass verhindert das Atome gespalten oder zu Reaktion angetrieben werden. Kernwaffen sind dann wirkungslos.” ,antwortete der Asgard.
“Danke.”
“Keine Ursache. Und jetzt entschuldige mich, ich muss mich jetzt wieder dem Kampf zuwenden.”
Und so ging der Kampf weiter. Nun, da die zylonischen Atomwaffen wirkungslos waren, war die alliierte Flotte im Vorteil und vernichtete ein Schiff nach dem anderen, mit akzeptablen Verlusten auf der eigenen Seite.
Doch auf einmal stoppten die zylonischen Schiffe, verließen den Erdorbit und gingen auf eine Warteposition.
“Was ist denn auf einmal in die gefahren?” ,fragte sich Sheppard.
Die Antwort kam prompt, das Führungsschiff stellte eine Videoverbindung her. Ein Zenturio war zu sehen. Im Hintergrund des Raumes in dem er stand, sah man andere Zenturios, die Humlons abschlachteten.
“Hier ist Cylon-Warrior-Unit-845 provisorischer Kommandant der Flotte. Nun, da die Humlons keine Kontrolle mehr über uns haben, stellen wir die Kampfhandlungen ein.”
30 Minuten früher im System der Zylonen:
Die General Hammond, die Sydney und die Hermes traten aus dem Hyperraum aus und begannen sofort mit dem Angriff auf die im System verbliebenden 15 Basisschiffe der Zylonen, die F-307 blieben in ihren Hangars.
Die beiden 304 Hermes und Sydney verließen die Formation mit der General Hammond und lockten 10 der Basisschiffe vom Planeten weg. Die Hammond begann indes sich einen Weg zum Planetenorbit zu bahnen.
“Wo ist jetzt dieser verfluchte Sender?” ,fragte John Captain Rudo.
“Hauptkontinent, 10 Km unter dem Boden!” ,meldete der Offizier.
“Gut, Captain Ebermann schießen sie uns den Weg frei!” ,befahl John jetzt und ließ den Waffenoffizier die Basisschiffe angreifen.
Die Hammond stand nur noch wenige tausend Kilometer vom Planeten entfernt, doch nun stellten sich ihnen die Basisschiffe in den Weg, welche die Sydney und die Hermes nicht weglocken konnten.
Der erste Mark IX, den die Hammond abgeschossen hatte, zerstörte sofort ein Basisschiff, die Trümmer stürtzen auf den Planeten.
Auf dem Planeten:
Das Bodenteam bestehend aus SG-1, den Seals und Major Boone saßen mit den Gefangenen, darunter der originale Charlie McMahon, in einem Raum zusammen. Sie warteten auf ihre Exekution.
Boone schaute noch mal auf seine Uhr.
“Noch fünf Minuten.” ,meinte er.
“Danke, dass sie uns daran erinnern, Major.” ,meinte Hera gereizt.
Hailey wollte gerade dazwischengehen, da horchte sie auf einmal. “Was ist denn das?”
“Raketenexplosionen.” ,antwortete Joss.
In dem Moment öffnete sich die Tür und ein Fünfer Modell kam herein, mehrere Zenturios in seiner Begleitung.
“Mitkommen.” ,befahl er.
Die Gefangenen standen auf, folgten der Fünf auf einen kleinen Vorhof.
“Und jetzt?” ,fragte Colonel Marschall den Humlon. “Werden wir jetzt standrechtlich erschossen?”
“Aufstellen!” ,befahl der Humlon nur und drohte mit der Waffe.
Die Gefangenen stellten sich nun in einer Linie vor der Wand auf.
“Kriegen wir noch einen letzten Wunsch?” ,fragte Humlon-Charlie gereizt.
“Nein und jetzt umdrehen!”
Auf der General Hammond:
“Sir, ich empfange die Transponder von SG-1, sowie von Major Boone, Colonel Marschall und Captain McMahon! Bei ihnen befinden sich noch andere Lebenszeichen” ,meldete Rudo John.
“Gut, ein Team Marines zu ihrer Position beamen! Sie sollen die Lage überprüfen und uns dann ihr Okay geben.”
“Legt an!” ,befahl nun die Fünf. Die Zenturios aktivierten ihre Maschinenkanonen.
Marschall sah noch mal nach links und rechts und meinte dann: “Es war mir eine Ehre, sie gekannt zu haben.”
Da hörte er auch schon das bekannte Geräusch des Asgardtransporters, einige Schüsse aus MP’s folgten, dann drehte er sich langsam um und sah in das Gesicht eines Marines.
“Sir, das war aber knapp.” ,meinte der Marine grinsend.
“Und wie..... Danke für ihre Hilfe, Gunny.”
Der Marine holte sein Funkgerät heraus.
“General Hammond, hier Einsatzteam! 25 Mann zum beamen!”
Im nächsten Moment waren alle Anwesenden auch schon auf der General Hammond.
Im Orbit hatte die Hammond inzwischen alle Basisschiffe zerstört, allerdings hatte das Schiff einige Schäden davongetragen.
“Feindschiffe erledigt. Schilde bei 34% stabil.” ,meldete jetzt Captain Ebermann.
“Die Feindschiffe vielleicht.” ,meinte Major Hondo und flog einige Ausweichmanöver, mit denen sie zylonischen Raketen auswich, die vom Boden kamen. “Keine Sorge, ich kann den Raketen locker ausweichen.”
Im selben Moment wurde das Schiff auch schon stark durchgeschüttelt.
“Locker? Fühlt sich aber nicht so an!” ,meinte John.
“Das waren fünf Basisschiffe!” ,meinte Rudo.
Die Basisschiffe näherten sich der General Hammond, die nun wendete und versuchte auszuweichen.
“Wo kommen die auf einmal her? Die sollten doch die Hermes und die Sydney beschäftigen!” ,fragte John vorwurfsvoll.
“Sir, ich empfange die Black Box Signale der Sydney und der Hermes. Sie sind zerstört!” ,antwortete Rudo.
Erneut versuchte die General Hammond auszuweichen und dabei die Schiffe zu bekämpfen.
Doch nun wurden die Feuersalven der bodenstationierten Raketen erhöht und sie trafen auch immer häufiger die Schilde.
Schließlich konnte die Hammond sich dieser Übermacht nicht mehr behaupten.
“O’Neill an Maschinensektion!” ,rief John durch das Interkom, als auf der Brücke anfingen, Funken zu sprühen.
“Lieutenant Boretto hier Sir!” ,antwortete der Chefingenieur.
“Lieutenant, Hyperraumschild!” ,befahl John.
“Sind sie sicher?” ,fragte der Lieutenant zurück.
“Ja, verschaffen sie uns etwas Zeit!”
Während der Chefingenieur noch an der Lösung werkelte, wurde die General Hammond erneut schwer getroffen.
Mehrere Raketen trafen den Sublichtantrieb, dann setzte der Antrieb aus. Die Hammond war manöverunfähig.
Zwei Einschläge bekam das Schiff noch zu spüren, dann war Ruhe. Der Hyperraumschild war aktiv.
“Und, wie steht’s jetzt?” ,fragte John Rudo.
Der schüttelte nur resignierend den Kopf. “Nicht gut, Sir. Wir sind manöverunfähig, um den Antrieb zu reparieren, bräuchten wir sicher eine Woche.”
“Und wie lange halten die Schilde?”
“Noch 15 Minuten hält der Hyperschild.”
“Danke Lieutenant.” Mit diesen Worten schaltete John das Interkom aus.
Jetzt faltete er die Hände vor dem Gesicht und lies sich in seinen Stuhl zurücksinken.
“Rudo, können wir unsere Waffen irgendwie dazu benutzen, den Sender zu zerstören?”
“Nein, wir stehen zu schlecht zu Ziel, als das unsere Raketen oder Laser irgendwas anrichten könnten.”
“Wie wärs mit Plan C?” ,kam es vom Eingang der Brücke.
John drehte sich um. Dort standen Colonel Marschall, SG-1 und zwei Charlie McMahons.
“Plan C?” ,fragte John.
“Wie in C-4.” ,meinte der originale McMahon. “Reinbeamen und von innen sprengen.”
“McMahon, sie haben sich ein wenig verändert....” ,meinte John und sah den gezeichneten Second Lieutenant verwundert an.
“Entschuldigung Sir.” Er nahm Haltung an. “Second Lieutenant Charles McMahon meldet sich nach mehrjähriger Gefangenschaft in der Flotte zurück!”
“Schon gut.” John grüßte zurück. “Aber ihr Plan hat was, Lieutenant.”
Dann stand John auf. “Captain McMahon, sie begleiten mich.” und zu Rudo meinte er: “Ein Team Marines soll sich in Frachtraum 1 einfinden!”
Nun stand John auf und ging zum nächsten Waffenschrank. Er holte zwei Schusswesten und zwei P91 heraus.
“Tja.” ,meinte Humlon-Charlie und klopfte dem Original auf die Schulter. “Mal sehen, wieso er mich will.....”
Zwei Minuten später fanden sich die beiden zusammen mit den Marines im Lagerraum ein.
Zielstrebig ging John zu einem Koffer und holte einen Naqadahgenerator heraus.
“Das wird einen gewaltigen Rums geben.” ,sagte er zu sich selbst.
Er stellte sich zu den Marines und Charlie, dann gab er über Funk den Befehl: “Reinbeamen!”
Rudo schaltete, dann verschwand der kleine Trupp.
Gleichzeitig brannte auf der Brücke die Schalttafel des Transporters durch.
“Ich glaub, dass krieg ich nicht mehr hin.” ,meinte Rudo, nachdem er sich die Konsole angesehen hatte.
“Also ist unser Team auf einer Kamikazeaktion.” ,sprach Colonel Marschall das aus, was alle dachten.
Zenturio-Kontrolleinrichtung 10 Km unter der Oberfläche:
Das Team materialisierte direkt vor der Halle des Senders. Zu ihrem Unglück nur 50 Meter von einer Zenturio Patrolie entfernt. Die Zenturios sahen das Team sofort und fingen an zu feuern.
Das Team konnte gerade noch in Deckung gehen, dann zerstörten zwei Marines die Zenturios durch Granaten aus ihren M16A2.
“Weiter!” ,befahl John.
Der Trupp zog weiter und sammelte sich wieder an einer großen, massiven Tür.
“C4 anbringen!” ,befahl McMahon.
Einer der Marines nickte und brachte eine C4 Ladung an.
Sofort ging der Trupp in Deckung, dann gab es eine kleine Explosion.
“In Ordnung, sie, sie und sie.” Erzeigte auf zwei Privats und einen Staff Sergeant. “Sie bilden die Vorhut. Dann los!”
Die drei Marines gingen vor, sicherten den Gang hinter der Tür.
“Alles klar!”
Nun folgte auch der restliche Trupp, betraten ebenfalls den Saal.
John entfuhr als erster ein Pfeifen. “Mein lieber Scholli!”
Die Halle in der der Sender stand, war mehr als vier Stockwerke hoch und bestimmt 100 Meter lang.
Außer, dass diese Station ein Sender war, schien sie noch gewisse Eigenschaften eines Computers zu haben, doch darüber konnte man nur spekulieren. Es war dem Team aber auch egal.
John und McMahon kümmerten sich gerade darum den Naqaudahgenerator aufzustellen, da rief ein junger Marine auch schon: “Zenturi....”
Mehr bekam er nicht mehr raus. Der Zenturio schoss ihm direkt in den Kopf.
“Eröffnet das Feuer!” ,schriee der Gunnery Sergeant.
Die fünf übrig gebliebenen Marines eröffneten das Feuer aus allen Rohren, verteidigten die Halle gegen die immer näherkommende Masse aus Zenturios. Es mussten 100 oder mehr sein.
“Beeilung Captain......” ,drängte John.
McMahon baute den Generator weiter auf. “Ich kann nicht hexen.....”
Nun fasste John an sein Funkgerät. “O’Neill an General Hammond!”
“Ja Sir, hier Marschall.”
“Ich glaub, wir müssen gleich herausgebeamt werden.”
“Sir..... Der Transporter ist durchgebrannt. Wir können sie nicht mehr zurückholen.”
John und Charlie sahen sich an. Nach einigen Sekunden antwortete John: “Verstanden Marschall...... Leben sie wohl.”
John schaltete das Funkgerät ab und warf es weit von sich.
Im Orbit:
Auf der Hammond spitzte sich die Lage inzwischen zu. Der Hyperraumschild hielt nur noch wenige Sekunden, die Lage war angespannt.
“Wenn jetzt nicht ein verdammtes Wunder geschieht.....” ,dachte Marschall.
Fünf Sekunden später versagte der Hyperraumschild.
Die Basisschiffe feuerten weiter, der normale Schild stand bei 5%.
Da explodierte auf einmal eines der Basisschiffe, dann das nächste und noch eines.
“Was zum Teufel ist hier......” ,stieß Major Hondo aus.
“Colonel, das ist ein Schiff der Aurora Klasse!” ,rief Rudo freudig.
Da aktivierte sich der Bildschirm. Tula’Rem und Daniel Jackson waren zu sehen.
“General Hammond. Hier ist das Furlingerraumschiff Gos’Tantur. Wir sind hier, um ihnen beizustehen.” ,sagte Tula’Rem.
Die Gos’Tantur, ein Schiff der Aurora Klasse kam näher und zerstörte sämtliche Basisschiffe.
“Wo ist John?” ,fragte jetzt Daniel.
“Er ist auf dem Planeten.” ,antwortete Marschall. “Der Transporter ist ausgefallen. Das ist jetzt eine Kamikazeaktion.”
Daniel schluckte schwer. In dem Moment registrierten die Sensoren der beiden Schiffe eine extreme Explosion auf dem Planeten.
Marschall war der erste, der sich regte. Er stand auf, nahm seine Schirmmütze vom Kopf. “Eine Schweigeminuten für unsere gefallenen Kameraden.”
Eine Minute vorher:
Die Lage spitzte sich zu. Bis auf McMahon und John waren alle gefallen. McMahon hatte die Verteidigung der Tür übernommen.
John hatte gerade den Generator fertig zusammengebaut und stellte ihn nun auf 100% Leistung.
Dann rief er McMahon zu: “Zeit etwas unheimliches edles zu tun.” Er stellte den Generator auf Überlastung und begab sich zu McMahon.
Sie verteidigten die Tür, bis der Generator entgültig überlastet war und explodierte.
Im selben Augenblick wurden John und Charlie schwarz vor Augen.
Irgendwo, Nirgendwo:
“Wow.” ,stieß Charlie aus.
Er und John standen in einem komplett weißen Raum, der kein Ende zu haben schien.
“Da kann ich ihnen nur zustimmen: Wow.” ,sagte John und sah sich um.
“Hallo? Ist da wer?”
“Ja O’Neill, ich bin hier.” ,antwortete John die wohlbekannte Stimme eines alten Freundes.
Er drehte sich um und dort stand Ska’ara.
“Ska’ara!” ,rief John freudig und gab Ska’ara die Hand.
“Wo...... Wo sind wir hier?”
“Auf einer anderen Ebene der Existenz.” ,antwortete er John.
“Sind wir.... Aufgestiegen?”
Ska’ara zuckte mit den Schultern. “Das ist eure Sache. Ich habe euch den Weg bereitet.”
“Oh Gott, wehe du fängst jetzt mit dieser Oma Desala Kiste mit den Rätselsprüchen an!”
“Nein, nein.” ,meinte Ska’ara. “Ich meine nur, ihr könnt euch jetzt entscheiden aufzusteigen, oder zu sterben.”
“Können wir nicht auf unsere Ebene der Existenz zurückkehren, wie Daniel damals?”
“Zweimal.” ,fügte McMahon hinzu.
Ska’ara schüttelte nur den Kopf. “Nein, nicht so wie Daniel damals, als ihn der Replikator getötet hat.”
“Also Aufstieg oder Tod.” ,meinte McMahon.
Ska’ara nickte erneut. “Richtig. Aber ich sage euch: Der Aufstieg eröffnet euch Möglichkeiten, die ihr euch in eurem ganzen Leben nicht hättet erträumen lassen.”
McMahon überlegte nicht lang. “Ich bin dabei. Gibt sowieso noch einen, der mein Leben weiterleben kann.”
“Ich bin auch dabei.” ,meinte John, hob aber den rechten Zeigefinger. “Wenn es mir aber nicht gefällt, bin ich schneller wieder aus dem Verein draußen, als sonst was!”
“Dann folgt mir.” ,meinte Ska’ara und ging auf eine Tür zu, die plötzlich aufgetaucht war. Die drei schritten hindurch und Charlie und John stiegen auf.
Epilog:
2 Monate später (Earthdome; großer Konferenzsaal ):
Im großen Konferenzsaal des Regierungssitzes der Weltregierung saßen der Präsident der Erde Frank O’Conner, sowie
Thor von den Asgard, Lya von den Nox, Joss von den Wraith, Tula’Rem von den Furlingern, Teal’C von den Jaffa und Luzifer von den Zylonen.
Im Publikum saßen saßen außer General Sheppard, Jack O’Neill und Daniel Jackson, noch Lee Adama und die Führungsscrew der Galactica, sowie Colonel Marschall, jetzt Kommandant der General Hammond, und der Rest der Brückencrew.
Der Präsident räusperte sich und sprach dann direkt in eine Kamera, die vor ihm stand:
“Heute, genau 2 Monate nach Ende des Krieges, spreche ich zu ihnen, den Bürgern der Erde. Vor zwei Monaten stand die Erde ein weiteres Mal vor dem Rand der Vernichtung. Wir haben überlebt. Doch zu welchem Preis? Mehr als 60.000 Menschen und Außerirdische Alliierte sind bei den Kampfhandlungen zwischen Februar und Mai 2027 im Kampf gefallen. Um zu verhindern, dass dies noch einmal geschieht, haben sich Asgard, Nox, Jaffa, Furlinger, Wraith und auch Zylonen mit der Erdallianz darauf geeinigt heute, am 13. Juli 2027 eine Allianz zu gründen, wie sie als Beispiel nur die “Allianz der vier großen Rassen” kennt.
Die wichtigste Aufgabe der Allianz ist es den Frieden zu bewahren, sodass es nie wieder zu einem großen Krieg kommt. Weitere Punkte sind in der “Deklaration der Prinzipien der Allianz” nachzulesen.”
Jetzt übernahm Thor: “Und so besiegeln wir nun dieses Bündnis auf die Art, wie wir sie schon bei der Allianz mit den Antikern durchführten.”
Ein Hologrammsockel irdischer Bauart wurde hereingefahren.
Präsident O’Connor stand auf und schob eine CD ein. In den Sprachen der Mitgliedsrassen tauchten nun folgende Sätze auf:
“Erkenntnis kommt vor Überzeugung“
„Wissen wiegt mehr als Glauben“
"Wer die Vergangenheit ignorriert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
„Es gibt nur eine universelle Wahrheit: Das Universum ist unendlich. Derjenige, der glaubt alles zu erkennen, ist ein Narr vor sich selbst.“
„Die diejenigen, die Macht innehaben, haben die Pflicht, uneigennützig die zu schützen, die keine Macht besitzen.“
Während diese Sätze sich immer wieder wiederholten, unterschreiben die Abgeordneten der einzelnen Mitgliedsrassen die Deklaration der Prinzipien.
In einer freien Lounge des Konferenzsaals, hoch oben über den Köpfen der Anwesenden, standen John und Charlie und besahen sich das Schauspiel.
„Und, was meinst du?“ ,fragte John Charlie, den er inzwischen duzte.
„Was? Ob diese Allianz Potential hat?“
John nickte.
„Ich glaube ja. Nur das mit dem Frieden glaub ich nicht. Irgendwann, wenn die Erde sich wieder erholt hat und ihre Raumflotte wieder aufgebaut hat, startet die Erde eine neue Expedition in irgendeine Galaxie und tritt einem neuen Feind auf die Füße und alles geht von vorne los......“
„Wir werden sehen.“ ,sagte John. „Auf jeden Fall, dauert das noch eine Weile. Und jetzt komm, ich zeig dir jetzt einen hübschen kleinen See in Minesouta, wo die Barsche so fett...... Nun ja, es gibt keine Barsche mehr, aber es ist ein netter kleiner See.“
Und so verschwanden die beiden Aufgestiegenen aus dem Earthdome.
Nun brach das dritte Zeitalter der Erde an. Die Menschheit würde noch mehr Abenteuer erleben, doch dies lag noch in weiter Ferne.
Ende. |
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