Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

|
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Kris Schreiberling

Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 212 Wohnort: Solingen
|
Verfasst am: 21.12.2007, 09:14 Titel: |
|
|
Ach, was solls. Ich glaube ich stelle auch gleich den letzten Teil ein, damit das auch endlich gegessen ist:
Teil 7/7
Das Enthüllen kleiner Geheimnisse
---------------------------------------------
Im zentralen Turm von Atlantis
sechster Tag nach der Ankunft
---------------------------------------------
"Sind Sie sich wirklich sicher, dass Sie den Abwehrmechanismus richtig abgeschaltet haben und er nicht wieder losgeht, wenn wir das Labor betreten wollen?" fragte Rodney McKay nervös hinter seinem Rücken. "Ich möchte nicht von Laserstrahlen oder ähnlichem perforiert werden."
John verdrehte die Augen. Je tiefer sie kamen und sich dem entsprechenden Korridor näherten, desto nervöser wurde der Wissenschaftler, und umso argwöhnischer betrachtete er die dunklen Gänge und die umgestürzten Aufbauten.
Soderbergh und Collins, die beiden Techniker, die McKay und die Soldaten begleiteten, nahmen das ganze etwas gelassener. "Ich bin mir da eigentlich weitestgehend sicher." Er räusperte sich. "Und wenn nicht, dann sind wir ja jetzt auf den Verteidigungsmechanismus eingestellt und können uns entsprechend verhalten."
"Ah ja, dann würde ich vorschlagen, dass Sie in dem entsprechenden Gang vorgehen und das persönlich überprüfen."
"Oh, nichts anderes hatte ich vor." John seufzte. Er hatte ebenfalls ein mulmiges Gefühl, je mehr sie sich dem Labor näherten. Aber das war aus einem anderen Grund. Er dachte an das, was er dort gesehen hatte und ihm durch Mark und Bein gegangen war.
Hoffentlich war die Aufzeichnung durch sein Eingreifen in den Tiefen der Datenbank verschwunden und nicht mehr aufzufinden oder gar gelöscht worden. Er wünschte sich das inständig, denn sie ging niemanden etwas an. Weder neugierige Wissenschaftler noch die Expeditionsleiterin.
"Au!" Ein Schrei riss John aus seinen Gedanken. Instinktiv blieb er stehen und drehte sich halb um. Rodney McKay starrte empört auf das Treppengeländer und eine spitze Nahtstelle, während er einen Finger in den Mund gesteckt hatte. "Isch habe misch geschtochen", verteidigte er sich nuschelnd, als ihn alles anstarrte- auch die Techniker. "Hat vielleischt jemand ein Pflaschter?"
Lt. Ford grinste breit und holte das entsprechende aus seiner Überlebensweste, während er John einen bezeichnenden Blick zuwarf.
Der wandte sich ab, um seinen leidenden Gesichtsausdruck zu verbergen.
Vielleicht war es doch ganz gut, dass Rodney McKay abgelehnt hatte, Mitglied in seinem Team zu werden. Denn wenn er sich das jetzt so ansah? War es wirklich förderlich eine so wehleidige Mimose wie den Kanadier dabei zu haben? Nein. Das konnte Missionen gefährden, wie er aus eigener Erfahrung wusste.
John lief die restlichen Treppenstufen hinunter und bog in den entsprechenden Gang ein. Er schnupperte. Das Gas hatte sich inzwischen verzogen, und auch die Pfützen am Boden waren kleiner geworden. Dafür roch es ziemlich streng nach Verwesung. Er runzelte die Stirn. Natürlich - an den Fisch hatte bei dem vorgestrigen Desaster niemand mehr gedacht.
Da er den anderen ein paar Schritte vorausgegangen war, wartete er auf sie.
Rodney McKays Gesicht verzog sich. Ganz offensichtlich reagierte er auch auf Gerüche sehr intensiv.
"Nur ein toter Fisch", erklärte John, um der Frage vorzubeugen. "Bleiben Sie jetzt bitte hier stehen. Hier sind Sie noch außer Reichweite der Laser. Ich werde vorgehen und die Lage klären."
Die Männer nickten. Ford und einer der Marines stellten sich schützend vor McKay und die Techniker. "Alles klar, Sir."
John drehte sich um.
Vorsichtig und wachsam, immer die Stelle im Auge behaltend, aus der die Verteidigungswaffe gefahren war, ging er den Gang entlang und blieb vor dem Eingang stehen. Die Symbole im Türrahmen hoben sich immer noch durch periodisch auftretendes leichtes Glühen ab.
Das war der Status gewesen, als Ford und er das Labor verlassen hatten. John holte tief Luft und streckte die Hand aus. Letztes Mal war Halling auf einen Schild getroffen - er jedoch spürte keinen Widerstand.
Deshalb machte er mutig einen Schritt nach vorne und trat in den Raum. Das Deckenlicht wurde langsam intensiver und an seiner Seite begann eine Lichterkaskade zu flimmern. Auch die Konsole reagierte auf seine Anwesenheit. Sie fuhr summend aus dem antikischen Äquivalent eines Standby-Modus hoch.
Na bitte.
"Alles klar!" rief er nach draußen. "Ford, Sie können mit McKay, Soderbergh und Collins kommen! Stackhouse und Rowler, Sie halten im Gang die Stellung!"
John starrte gedankenverloren auf den Bildschirm und befestigte die P-90 wieder an der Aufhängung seiner Weste. Die brauchte er jetzt nicht mehr. Stattdessen kämpfte er gegen ein Zittern in seinem Inneren an.
Einerseits spürte er das Verlangen, die grausige Szene seines eigenen Todes noch einmal zu sehen, andererseits sträubte sich in ihm alles dagegen.
Niemand sollte davon wissen. Niemand!
"Es wäre nett, wenn Sie mir Platz machen könnten, Major!" John hatte zwar die näher kommenden Schritte gehört, aber erst McKays energische Stimme schreckte ihn aus seinen Gedanken. Der drängte sich an ihm vorbei, nahm den obligatorischen Laptop aus seiner Schutzhülle und stellte ihn auf einen Teil der Konsole, der keinem Zweck zu dienen schien.
John beobachtete ihn fasziniert. Jetzt war nichts mehr von dem wehleidigen Mann von vorhin zu erkennen. Der Kanadier verband den Computer zielstrebig mit dem Gerät und beobachtete die Anzeigen auf dem LCD-Bildschirm, während die Techniker das Lichterspiel an den Wänden begutachteten und sich leise berieten.
"So, jetzt könnte ich sie wieder brauchen." Mc Kay hatte sowohl an seinem Rechner, als auch an der Konsole Eingaben gemacht.
"Ganz offensichtlich hat der Besitzer dieses Labors besondere Vorkehrungen getroffen, damit sein Wissen nicht in falsche Hände gerät. Es reicht leider nicht aus, die Konsole nur zu initialisieren. Es tut mir leid, Sie müssen sie auch bedienen, Major."
John nickte und trat näher. Das war nicht schlecht. So hatten er wenigstens ein bißchen Kontrolle über das, was hier geschah.
Der große Bildschirm vor ihnen flammte auf. Zeichenfolgen rasten in schneller Folge über die milchige Scheibe. "Halten Sie das mal an."
John konnte nur einige wenige Schriftzeichen entziffern. Der Kanadier schien mehr davon zu verstehen. "Das ist ja interessant", murmelte er und sah John dann an. "Es gibt keine direkte Verbindung zum Hauptrechner der Antiker, aber es kann offensichtlich bei Bedarf eine geschaltet werden. Allerdings ist es von der anderen Seite nicht so einfach, sich dann hier einzuklinken."
Er holte zu einer ausufernden Erklärung aus, die John geflissentlich ignorierte. Denn der Schlusssatz der langen Rede war ihm schon viel früher in den Sinn gekommen. "... ganz offensichtlich wollte da jemand nicht, das seine Forschungen auch den anderen bekannt würden. Und jetzt würde ich gerne einmal diesen Bereich sehen. Das ist die Übersicht über die Forschungsbereiche, mit denen der Besitzer des Labors sich beschäftigt haben muss."
John berührte ein paar Sensorfelder.
Die Bildschirmanzeigen veränderten sich.
Wieder konnte er nicht viel lesen, während McKay anerkennend durch die Zähne pfiff. "Alle Achtung, das ist eine ganze Menge. Xenobiologie, Biogenetik, Chemie, auf der anderen Seite Hochenergietechnik, Astrophysik ... Chrono..., nein hier wird es zu phantastisch. Die Person, die hier gearbeitet hat, war jedenfalls sehr vielseitig interessiert.."
"Meinen Sie, das war damals nicht normal? Soweit ich bisher mitbekommen habe, müssen die Antiker wahre Wunderknaben gewesen sein. Ist es da nicht nur natürlich, dass ihre Begabungen auf vielen Gebieten liegen? Da können wir Menschen eben noch nicht mithalten, nicht einmal das größte Genie", scherzte John, obwohl ihm eigentlich nicht danach war, jemandem zu ärgern. Ein Wort des Wissenschaftlers wühlte in seinen Gedanken. Bedeutete "chronos" nicht "Zeit"?
"Das ist nicht sehr nett ausgedrückt." McKay verzog kurz das Gesicht. "Aber leider richtig. In diesem Fall sogar überaus ärgerlich. Der Besitzer dieses Labors hat seine Daten mit einem ziemlich komplexen Algorithmus verschlüsselt." Er widmete sich jetzt den Anzeigen seines Laptops. "Und das leider sogar mehrfach, soweit ich das jetzt erkennen kann. Ich kann sie nicht einmal herunter laden. Eine falsche Eingabe..."
"Und uns fliegt hier alles um die Ohren?" mischte sich Lt. Ford besorgt ein.
"Das wohl eher nicht. Aber die Daten werden allesamt gelöscht. Hier bedarf es einer Menge Fingerspitzengefühl, um..."
"Warten Sie..." John zuckte zusammen, als der Kanadier im nächsten Moment hektisch zu einem der Techniker sprang, der ein Wandpaneel geöffnet hatte und gerade damit beschäftigt war, die darin befindlichen Kristalle zu untersuchen. Er ging dabei zwar sehr methodisch vor, aber das schien McKay nicht zu genügen. "Vorsichtig Soderbergh, diese Kristalle sind sehr empfindlich, und wie ich sehe..."
John reckte den Hals, als er es knistern hörte. In den durchsichtigen Stiften zeigten sich plötzlich Risse.
Dann wurde es mit einem Mal dunkel im Raum, denn alle Lichter erstarben und selbst die Konsole fuhr mit einem Summen hinunter. Einzig der Bildschirm des Laptops schimmerte weiter in einem matten Licht, wenn auch alle Anzeigen nach und nach verschwanden und nur einen blinkenden grünen Cursor zurückließen.
. "... anders gesteckt als üblich und nicht ganz in Ordnung..." beendete McKay mit mühsam beherrschter Stimme seinen Satz. "Soderbergh, Sie Idiot!"
Aha, er stand wenigstens immer noch an der gleichen Stelle.
John löste instinktiv seine Waffe von der Aufhängung und schaltete zeitgleich mit Lt. Ford das Licht an. Im Schein der kleinen Lampen wirkte der Raum gespenstisch verändert.
McKay starrte den Techniker wütend und dann die Kristalle enttäuscht an. "Das haben Sie wirklich gut gemacht, Soderberg. Die heftige Reaktion hat nicht nur einen, sondern gleich alle bersten lassen."
"Aber, ich bin mir sicher..." Der Mann war sichtlich verstört.
John wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte, denn so löste sich vielleicht seine größte Sorge. "Ist das wieder zu reparieren?" fragte er unschuldig, während die Anspannung in seinem Kopf und Körper ein wenig nachließ.
McKay sah ihn so an, als zweifle er an seiner geistigen Gesundheit. "So schnell wohl leider nicht", sagte er mit einem weiteren Blick auf das geöffnete Paneel. "Nicht so lange wir ähnliche Ersatzkristalle gefunden haben. Denn die hier haben eine mir bisher unbekannte Form und Färbung." Er ging zurück zum Laptop und klappte ihn zu. "Die Arbeit hier unten können wir vergessen. Obwohl das Labor damit umso interessanter wird."
Er sah noch einmal zornig zu dem Techniker, der die Lippen aufeinander presste und seinem Blick auswich. "Das haben wir alles unserem geschickten Herrn Soderbergh zu verdanken." McKay trommelte mit den Fingern auf die Laptop-Tasche und nahm sie dann an sich. "Fassen sie hier bloß nichts mehr an, verstanden. Sie haben hier und heute schon genug Unheil angerichtet." Dann legte er den Kopf schief und musterte John misstrauisch. "Glück gehabt, Major. So sind Sie allen weiteren Pflichten meinerseits heute entbunden."
Der zuckte nur mit den Schultern, während er innerlich aufatmete. So hatte ihm das Ungeschick des Technikers - oder vielleicht auch einfach das Schicksal - einen Aufschub von ungewisser Dauer verschafft. Ohne Saft kam niemand mehr an die Aufzeichnungen - und das war auch gut so.
Das gab ihm Zeit, für sich selbst die passenden Antworten auf das, was an Rätselhaftem in der letzten Zeit geschehen war, zu finden.
x x x x x x x x x x
Elisabeith Weir liebte die Tage, an denen alles glatt ging. Na ja, fast alles. Bis auf Rodney McKay, der etwas von einem "durch das Ungeschick von Soderbergh leider nun saftlosen Geheimlabors" berichtet hatte, waren ihr keine negativen Nachrichten, sondern nur Erfolgsmeldungen übermittelt worden. Nicht einmal Kavanaugh hatte einen Grund gefunden, sich über die Umstände oder aber seine Kollegen zu beschweren.
Und ganz offensichtlich hatte Sergeant Bates im Moment eine Art Waffenstillstand mit den Athosianern geschlossen, denn er hatte ihn vor zwei Stunden oder mehr bei einem Gespräch mit Teyla Emmagan beobachtet.
Es konnte also nicht besser laufen.
Sie fragte sich nur, wie es um ihr anderes Sorgenkind stand. Heute hatte sie Major Sheppard noch nicht gesehen, aber in der Nacht hatte er in seinem Bett in der Krankenstation wesentlich entspannter als am Tag zuvor ausgesehen.
Wie es heute aussah...
Elisabeth hob den Kopf, als sie eine vertraute Gestalt aus einem der anderen Gänge kommen sah. Sie zog eine Augenbraue hoch, als sie den schlanken Mann genauer betrachtete. Der Sportkleidung und den verschwitzten Haaren nach zu urteilen hatte er vermutlich gejoggt.
"Guten Abend Major Sheppard!" Sie ging mit schnellen Schritten auf ihn zu, damit er nicht entwischen konnte, und lächelte ihn an. "Wie ich sehe, trainieren Sie fleißig."
Sheppard strich sich verlegen durch den widerspenstigen Haarschopf. "Mir ist bewusst geworden, dass ich in den letzten Wochen und Monaten ein wenig eingerostet bin, und das wollte ich ändern!" erwiderte er mit einem offenen Grinsen. "Zumal wir ja nicht wissen können, was noch alles auf uns hier zukommt."
"Da haben Sie wohl recht." Elisabeth nutzte die Gelegenheit, die Frage zu stellen, die ihr schon länger auf den Lippen brannte. "Oder natürlich auch auf anderen Welten. Was ich fragen wollte: Wie sieht es mit Ihrem Team aus?"
Der Mann holte tief Luft. "Lt. Ford und Miss Emmagan haben natürlich zugesagt", entgegnete er. "Was den vierten Mann angeht. Daran arbeite ich noch. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich meine Wunschperson in nicht all zu ferner Zukunft überzeugen kann, dass er doch nicht so unfähig ist, wie er sich immer gibt. Auch wenn er es einem dabei nicht immer leicht macht, an ihn zu glauben."
"Aha, das klingt interessant." Elisabeth musterte ihn genau, denn sie entdeckte Schalk in seinen Augen. "Darf ich denn erfahren, wer der Glückliche ist?"
"Nun... es bringt Unglück, über ungelegte Eier zu sprechen."
Elisabeth wurde in diesem Moment abgelenkt, denn ein vielleicht zwei oder dreijähriges Athosianerkind lief an ihr vorbei und zielstrebig auf einen der Blumenkübel zu. Es setzte sich davor und nahm einen der großen Kiesel heraus, betrachtete ihn sehr aufmerksam und legte ihn dann beiseite. Das gleiche geschah mit dem nächsten Stein.
Halt, das hatte sie vergessen.
Den Marines war aufgefallen, dass in mehreren der Kübel die oberste Schicht ausgeräumt und die Ziersteine sorgsam um das Gefäß gelegt worden waren. Die Männer hatten sich das nicht erklären können und es für ein neues Ritual der Athosianer gehalten.
Nein, es war wohl eher das Spiel eines Kindes. "Warum macht es das wohl?" fragte sie mehr sich selbst als den Mann an ihrer Seite.
"Ich glaube, es sucht nach den Eiern des Stahlvogels", antwortete dieser sichtlich amüsiert.
"Wie bitte?" Elisabeth Weir stutzte und sah ihren Sheppard verblüfft an. "Haben Sie vielleicht etwas damit zu tun?"
Der Schwarzhaarige biß sich verlegen auf die Lippen. "Nun, ich denke, Blumenkübel leer zu räumen ist ungefährlicher, als mit Handgranaten herumzuspielen", murmelte er dann zögerlich und fügte etwas eifriger hinzu: "Aber Sergeant Bates, Miss Emmagan und ich haben das Problem schon geklärt und sind zu einer befriedigenden Lösung gekommen."
Elisabeth nickte skeptisch. Offensichtlich gingen hier in Atlantis auch Dinge vor, die man ihr nicht unbedingt zu Ohren brachte, sondern lieber erst einmal für sich behielt. Das gefiel ihr ganz und gar nicht. "Ich hoffe, ich erhalte bald einen Bericht darüber", sagte sie mit tadelnd erhobener Hand.
"Ja, Ma'am. Ich hatte leider noch keine Zeit, einen zu verfassen. Aber das werde ich heute Abend in meinem Quartier natürlich nachholen!", erklärte er mit einem Grinsen. "Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, mich ruft die Dusche..."
Er verabschiedete sich freundlich, ehe sie noch etwas sagen konnte und verschwand mit weit ausholenden Schritten.
Elisabeth blickte noch einmal nachdenklich zu dem Kind hin. Das starrte nun trotzig eine ältere Frau an, die es ausschimpfte, sagte etwas wie "Da ist bestimmt ein ganz schöner Stahlvogel drin!" und presste einen Kiesel fest an seine Brust.
Steine statt Handgranaten - das war für sie alle gesünder, da konnte sie ihm freimütig zustimmen. Die Expeditionsleiterin schüttelte den Kopf. Wie er auch immer darauf gekommen war. John Sheppard überraschte sie immer wieder mit seinem verblüffenden und phantasievollen Ideenreichtum.
Der dunkle Abgrund der Träume
Der Blick der Schlangenaugen verhieß nichts Gutes. John spannte sich an und hob die Waffe, doch ihr Blick schien ihn zu lähmen. Ehe er seinen Finger um den Abzug der P-90 krümmen konnte, traf ihn ein Schlag in den Rücken. Taubheit breitete sich in seinem Körper aus, nahm ihm aber nicht das Bewusstsein. Deshalb hörte er um so deutlicher die verzerrte weibliche Stimme: "Bringt ihn zu mir! Sofort!"
John wurde im Nacken gepackt, und der Kragen des Shirts schnitt ihm in die Kehle. Doch er konnte nichts dagegen unternehmen, wie ein nasser Sack auf die Beine gezogen zu werden und von kräftigen Händen gestützt die Rampe wieder hinunter und durch einen anderen Gang geschleift zu werden. An der Rothaarigen vorbei und zu einem Tisch.
Den Aufprall von Rücken und Kopf spürte er und verzog schmerzhaft das Gesicht. Wenigstens bekam er jetzt wieder Luft. "Wie geht es ihrer Hand..."
"Viel besser ..."
Die Wraith stand in ihrer vollen Größe vor ihm. Nun konnte er die grobporige blasse Haut genauer sehen, die durch das Gebiss und die Schlitze in den Wangen verzerrten Gesichtszüge. Dennoch wirkte sie aus der Nähe betrachtet bedrohlich - wie eine Vampirin, eine Nosferatu. Sie schien seine Furcht zu riechen, denn sie hob genüßlich ihre Hand und präsentierte sie ihm, während sie ihre Verletzung heilte.
Siehe Mensch, damit werde ich dir das Leben langsam und qualvoll nehmen. Niemand widersetzt sich uns. Nicht für immer und nicht für lange ...
Sie hatte die Worte nicht ausgesprochen, aber John meinte genau das in ihren Schlangenaugen und ihrem Gesicht lesen zu können.
Fremdartigen Zügen ... die sich plötzlich veränderten und gar nicht mehr so unheimlich waren. Die Wraith verwandelte sich in einem mittelgroßen Mann mit braunen Haaren und einem freundlichen Gesicht mit wachen, neugierigen Augen. In der erhobenen Hand hielt er ein Gerät, das beruhigendes silberfarbenes Licht ausströmte.
John hingegen wurde nicht mehr von einer Wraithpranke niedergedrückt, es war der Schmerz, die unendlich brennende Qual der Verbrennungen und Verstümmelungen, die er erlitten hatte.
"Ich kann dich nicht mehr heilen, dir aber den Schmerz nehmen, damit du noch einmal zu mir sprechen kannst, Fremder." Die Stimme des Mannes war mitfühlend, aber zugleich auch interessiert. "Du bist keiner von uns. Aber du bist auch keiner der Menschen, die unter diesen Sternen leben. Woher kommst du?" Wissenschaftliche Neugier stand in seinem Blick, während das Licht John die Schmerzen weit genug nahm, dass er die Kraft sammeln konnte, um den Kopf ein Stück zu heben. "Elisabeth, Radek... Was ist mit Ihnen. Sie..." Die Hand, die er in das Gewand des Antikers krallte, war nur noch eine blutbefleckte Kralle mit schwarz verkohlter Haut. Fleischfetzen und Muskelstränge hielten die Knochen gerade eben noch so zusammen. Es war schwer, sich zu bewegen, zu sprechen und zu atmen. Ein starrer Panzer lag um seinen Leib. Das war die Uniform. Das Kunststoffgewebe hatte sich in seine Haut eingebrannt.
Trotz seiner eingeschränkten Sicht wusste John, wie er aussah. Und mit dieser Erkenntnis verließ ihn die Kraft weiter zu kämpfen. Er sank zurück, tat einen letzten kraftlosen Atemzug und starb.
Wie ein Ertrinkender nach Luft ringend fuhr John aus dem Schlaf und kam sofort auf die Beine, denn es war ihm jetzt ein Greuel, lang ausgestreckt wie auf einer Bahre zu liegen.
Er war nicht tot, kein verbrannter und verwüsteter Torso, der nur noch duirch ein Gerät der Antiker am Leben gehalten wurde. Nein, er war unbeschadet und atmete! Er lebte! Und doch wollte sein Geist es zunächst nicht glauben, dass er sich sicher in seinem Quartier in Atlantis befand.
Besorgt hob er den Arm und starrte auf die unversehrte Haut. Nur die feinen Härchen standen ab, sie schienen sich wie er gegen die Eindrücke zu wehren, die noch immer in ihm tobten.
Die Beine. Sie waren nicht mehr.... John musste sich an der Wand abstützen, als seine Knie plötzlich weich wie Pudding wurden. Er klammerte sich an den Streben fest und brauchte eine Weile, um das haltlose Zittern in den Griff zu bekommen.
Wie blind starrte er auf das Bett.
Die erste Nacht außerhalb der Krankenstation und schon ereilte ihn wieder ein Alptraum? Und dann noch einer, in dem er seinen eigenen Tod sah - nein, körperlich miterlebte?
Würde er dazu verdammt sein, den Rest seines Lebens unter Medikamenten zu stehen?
John wusste, was das bedeutete, und genau das machte ihm panische Angst. Spätestens, wenn sie wieder Kontakt zur Erde hatten, würde er seine Pilotenlizenz verlieren, er würde sich endlosen psychologischen Behandlungen und einer besonderen Medikation unterziehen müssen, und am Ende...
Nein, nein und nochmals nein.
John schüttelte sich und holte mehrfach tief Luft. Entweder er gab auf und zog die letzte Konsequenz - die Beretta lag nicht weit von ihm entfernt - oder er kämpfte weiter darum, dieses Problem schleunigst in den Griff bekommen. Und wenn er auch nur lernte, damit so umzugehen, dass es ihn nicht jedesmal aus dem Bett riss und eine schlaflose Nacht bescherte, wenn ihn wieder einmal ein Albtraum ereilte. Wie schnell sich das auf seine Gesundheit auswirkte, hatte er ja schon miterlebt.
Sein pochendes Herz beruhigte sich langsam und das Zittern ließ nach. Dennoch konnte er sich jetzt nicht hinlegen und versuchen, weiter zu schlafen. Dazu war er jetzt einfach zu wach und zu aufgeregt.
John blickte auf die Sportbekleidung, die er achtlos über einen Kistenstapel geworfen hatte, und zog kurz entschlossen das Shirt und die Hose wieder an, schlüpfte danach in die Turnschuhe. Ein kleiner Spaziergang würde vielleicht seinen Kopf ein wenig klären und die Bilder aus seinem Geist fegen.
Leise - nicht zu schnell und nicht zu langsam - folgte er dem Gang, der die Quartiere mit einer Halle verband. Von dort aus führten die Gänge in verschiedene Bereiche der Stadt. Dort traf er auch zum ersten Mal auf einen Menschen.
Die Wache nahm Haltung an, aber John schüttelte den Kopf. "Lassen Sie sich von mir nicht stören, Lievermann! Ich mache nur einen Spaziergang." Ohne weiter auf den Deutschen zu achten, oder eine Antwort zu erwarten, ging er weiter. Denn auch nach einem Gespräch war ihm jetzt nicht.
Erst als er vor einer Treppe stand, stellte er fest, dass er unbewusst den Weg zur Jumper-Basis eingeschlagen hatte. Er blieb unschlüssig vor dem Aufgang stehen. Der Weg würde ihn auch am Kontrollraum vorbeiführen. Dort war sicher der ein oder andere Techniker und Wissenschaftler, denn die hatten sich in Schichten aufgeteilt, um das Herz von Atlantis rund um die Uhr zu betreuen. Wenn man ihn dort bemerkte...
Moment.
John schüttelte den Kopf. Er vergaß immer wieder, welche Position er seit Sumners Tod hier einnahm. Als kommandierender Offizier des militärischen Kontingents war er jetzt niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Ausgenommen Dr. Weir.
Also konnte er in gewissem Rahmen tun und lassen, was er wollte. Auch wenn es natürlich Fragen aufwerfen würde, wenn er nachts die Raumschiffe besuchte.
Dann runzelte er die Stirn.
Was wollte er überhaupt dort?
"Mich ablenken!" murmelte er. Es gab noch ein paar Dinge, die er ausprobieren wollte, ohne dass ein neugieriger Wissenschaftler dabei war. Außerdem fühlte er sich dort wohl. Schon seit er zum ersten Mal hinter den Kontrollen gesessen hatte, hatte er die kleinen Raumschiffe in sein Herz geschlossen.
Gut, vielleicht sahen sie nicht so schnittig aus wie es sich mancher Kampfpilot wünschen würde, aber bei ihrem ersten Einsatz hatte er gesehen, zu was sie fähig waren. Sie übertrafen jeden Überschalljäger, jedes Space-Shuttle und sie reagierten schneller, als es jedes irdische Flugzeug konnte.
Wie von selbst ging er die Treppe hoch. Dabei hielt sich in der Höhe des Kontrollraums in den Schatten, damit ihn ja niemand bemerkte. Aber er nahm sich die Zeit, einen Blick über den Bereich zu werfen, den er einsehen konnte. Die Männer und Frauen schienen ohnehin zu beschäftigt und zu müde, um irgend etwas in ihrer Nähe zu bemerken. Selbst der wachhabende Marine.
John lächelte und verschwand in das nächste Stockwerk. Jetzt weinte er nicht mehr der verschenkten Chance nach, nicht in das Space-Shuttle Programm der NASA aufgenommen worden zu sein. Die direkte und sehr deutliche Absage hatte er immer als größeren Rückschlag in seiner Karriere empfunden als seine Degradierung nach der Befehlsverweigerung in Afghanistan.
Und er hatte bis heute nichts davon vergessen.
Zwar hatte er damals - vor einer halben Ewigkeit, als das Raumfahrtprogramm nach dem Challenger-Unglück langsam erst wieder anzulaufen begann - unter den Bewerbern die besten fachlichen und körperlichen Voraussetzungen mitgebracht, die Verantwortlichen hatten jedoch am Ende einen schlechter qualifizierten und um fünf Jahre älteren Captain vorgezogen, nur weil dieser die Disziplin wesentlich ernster genommen hatte. Über Jahre hatte ihm das weh getan. Aber jetzt war der stille Groll vollkommen verschwunden.
Ein paar Schritte weiter stellte John überrascht fest, dass er fror, und rieb sich die Arme. Er hatte den nächtlichen Temperaturabfall in der Stadt doch unterschätzt und war im kurzärmligen Shirt losgezogen. Die Jacke lag weit weg n seinem Quartier. Es musste eben auch so gehen, denn so nahe vor dem Ziel wollte er nicht mehr zurück.
Schließlich stand er vor der Bucht, in der Lizzy angedockt hatte. Wie immer öffnete sich die Heckklappe automatisch, das Licht sprang erst im hinteren, dann im vorderen Teil an.
Doch bevor er seine Hand auf das Aktivierungsfeld legen konnte, sprangen die Konsolen im Cockpit schon von alleine an und empfingen ihn mit einem aufgeregten Summen.
John stutzte. Das war ja etwas ganz Neues. Wenn jemand dabei war, machte sie das nicht.
"Hallo Lizzy", sagte er leise und ließ sich auf den Pilotensitz sinken. "Du freust dich wohl, mich zu sehen." Er ließ die Hand sanft über den Steuerknüppel gleiten, während er sich wieder einmal fragte, wie ausgeprägt das Bewusstsein des Schiffes eigentlich war. Jedenfalls nicht so schwach oder gering, wie er zunächst gedacht hatte.
"Lizzy" besaß eine Persönlichkeit, die genauso neugierig auf ihn war, wie er auf sie. Und die sehr wohl spürte, wenn er durcheinander oder unkonzentriert war, denn jedes Feld, jeden Regler, den er berührte und bewegte, sprang danach wieder auf seine Ausgangseinstellung zurück.
John seufzte. "Hör mal, Kleines, ich brauche ein bißchen Ablenkung, damit ich diese verdammten Bilder aus meinem Kopf bekomme. Wenn ich deiner Meinung nach nichts machen soll ... hast du einen besseren Vorschlag?"
Auf der Frontscheibe erschien ein Bild. John lehnte sich zurück, denn das waren nicht die Aufzeichnungen, die er während der Rettungsaktion gemacht hatte. Sie mussten vor langer, langer Zeit gemacht worden sein, denn das Bild zeigte einen Planeten voller Lichtpunkte. Das Schiff tauchte in die Atmosphäre ein und flog über eine unberührte Landschaft, bis es schließlich eine Stadt voller bizarrer Architektur erreichte.
Dort reihte es sich zwischen andere Schiffe ein, brach munter wieder aus und tanzte ausgelassen unter Verbindungsbrücken her, dann schlug es einen Looping, machte eine scharfe Wende und schrammte haarscharf an einer Wand vorbei.
John lehnte sich zurück, während das Licht im Jumper automatisch schwächer wurde und die Farben des Bildes auf der Scheibe dafür leuchtender.
Das war besser als Achterbahnfahren und Kino zusammen. Er genoss den rasanten und wilden Flug, während ein gleichmäßiges Vibrieren seinen Körper massierte.
Warum wurden seine Augen plötzlich so schwer und waren immer schwerer zu öffnen, wenn sie ihm einfach zufielen? Weshalb musste er plötzlich so herzhaft gähnen?
Und er fror auch nicht mehr. Eine angenehme Wärme breitete sich in seinem Körper aus. Sehr angenehm, sehr ... einschläfernd.
-----------------------------------------------------------------
In der Jumper-Basis von Atlantis
früher Morgen am siebten Tag nach der Ankunft
-----------------------------------------------------------------
Dr. Radek Zelenka rückte seine Brille gerade, als er die Jumper Basis betrat, und sah sich um. Die Schiffe faszinierten ihn, auch wenn er sich niemals vorstellen konnte, in einem mit zu fliegen. Selbst eines zu steuern, das erledigte sich schon von selbst, denn er hatte das ATA-Gen nicht.
Das hinderte ihn aber auch nicht daran, sich die antikische Technik genauer anzusehen und dann einen Weg zu finden, sie mit der irdischen zu verknüpfen. Und das tat er gerne auch einmal ohne einen Kollegen an seiner Seite, der ihn ständig mit seinen klugen - oft auch weniger förderlichen Kommentaren ablenken würde.
Dr. McKay mochte ja die Koryphäe auf diesem Gebiet sein, aber er war anstrengend, laut und beredt, ließ kaum andere Meinungen neben sich gelten. Vor allem nicht, wenn man einen ganz anderen Ansatz als er wählte. Und dass lenkte unnötig vom Wesentlichen ab.
Deshalb hatte der Tscheche es vorgezogen, den frühen Morgen auszunutzen und sich seinen praktischen Forschungen zu widmen, ohne dass ihm einer dazwischen redete. Er wusste, dass Dr. McKay wieder die halbe Nacht in seinem Labor verbracht hatte und mit Sicherheit noch schlief. Und die anderen steckten voll in ihren eigenen Projekten.
Inzwischen hatte er die Buchten im zweiten Stock erreicht und blieb erstaunt stehen, denn eine Heckklappe war ausgefahren. Sofort verdüsterte sich sein Gesicht. War ihm etwa schon jemand anderes zuvor gekommen. Vielleicht Dr. Kusanagi? Nein, die redete sehr oft mit sich selbst, wenn sie sich alleine glaubte.
Aber auf der anderen Seite hörte er keinerlei Geräusche außer einem gleichmäßigen und sehr beruhigenden dunklen Summen.
Merkwürdig, wo kam das her?
Vorsichtig trat der Tscheche näher und trat auf die Rampe.
Im nächsten Moment erklang ein warnendes Zischen.
Radek machte erschreckt einen Satz rückwärts und verlor bald sein Datentablett aus den Händen. Im letzten Moment fing er das empfindliche Gerät auf. und hielt es mit pochendem Herzen vor seine Brust.
"Psst!"
Ein zweites Mal zuckte er heftig zusammen, seine Augen weiteten sich.
Hatte er das jetzt richtig verstanden?
Zaghaft und vorsichtig wagte er sich noch einmal einen, dann zwei Schritte vorwärts.
Wieder machte es "Psst!"
Diesmal aber war er auf den Laut vorbereitet, wich nicht wieder zurück und konnte endlich einen Blick auf das Cockpit erhaschen. Die Konsole war zwar aktiv, aber ihre Beleuchtung, wie die in der Decke stark herunter gefahren. Schmale, langgliedrige Hände lagen auf den Steuerelementen und im Pilotensitz selbst ruhte eine hochgewachsene Gestalt in halb sitzender, halb liegender Haltung.
Der Kopf Major Sheppards war halb zur Seite, halb auf die Brust gesunken. Deshalb konnte er nicht mehr als den strubbligen Pony und die entspannt wirkende Mundpartie sehen. Der Mann schien tief und fest zu schlafen, wie er an den regelmäßigen und tiefen Atemzügen erkannte.
Nun identifizierte Radek auch den Ursprung des Summens. Das ging von der Konsole aus und hörte sich wie eine sehr beruhigende und dabei einschläfernde Melodie an.
Dem Wissenschaftler klappte die Kinnlade hinunter.
Doch noch ehe er etwas unternehmen konnte - zum Beispiel den Schlafenden zu wecken, schloss sich die Verbindungstür zwischen Cockpit und Fracht-/Passagier-Raum und zwang ihn dazu wieder einen Schritt zurückzuweichen.
Der Tscheche stand noch einen Moment verdattert vor der geschlossenen Tür und versuchte zu realisieren, was er da gerade mitbekommen hatte: Der Puddlejumper sang dem schlafenden Major ein Lied vor und schien sorgsam darauf bedacht zu sein, dass auch ja niemand ihn weckte.
Das war unheimlich...
Nein, das war beängstigend!
Der Tscheche schüttelte sich.
Ehe ihm noch mehr gruselte, verließ er lieber den Jumper und suchte sich einen anderen, der selbst noch selig und friedlich schlummerte, weil ihn bisher kein Gen-Träger aktiviert hatte. Denn Radek war von Natur aus ein vorsichtiger Mensch und das erschien ihm wesentlich sicherer.
E n d e
dieser Geschichte |
|
| Nach oben |
|
 |
Scout Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 220 Wohnort: im Taunus
|
Verfasst am: 21.12.2007, 18:34 Titel: |
|
|
| Zitat: |
| Da schlägt meine Mystiksucht wieder ein bißchen durch, die ich ja auch schon in uralten Kampfstern-Galactica (klassische Serie) Stories auslebte (poste ich derzeit in der SF-Sektion hier. |
Echt? Ich liebe Kampfstern Galactica, Klassik!
Sorry, die muss ich gerade mal vorschieben. Mein Review hierzu kommt an späterer Stelle!  _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Scout Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 220 Wohnort: im Taunus
|
Verfasst am: 27.12.2007, 23:18 Titel: |
|
|
Hi Kris, so jetzt habe ich auch hier mal weitergelesen. Manchmal artet es wirklich in Stress aus, den ganzen tollen Geschichten zu folgen und da streich ich manchmal bei längeren Teilen die Segel! Aber auf der anderen Seite, kann mir deine Hidden Scenes auch nicht entgehen lassen. Ich hoffe, ich finde auch noch Zeit, die Weihnachtsepis von dir drüben im SGP zu lesen.
Aber erst mal zum vierten Mann und Co.
Die Sache mit dem GEN hat mir gut gefallen, niemand hat wirklich an Rodneys Gefühlszustand gedacht, es muss ihn wirklich wurmen, dass er das Gen nicht hat. Das kam gut rüber. Und dann, tadaaaa, Gentherapie!
Und dann noch mal Tadaaaaa, John eröffnet Rodney seine Pläne in Sachen Außenteam. Da hat er ganz schön kariert geguckt, der Gute, war toll geschrieben!
Eine Frage habe ich: Du schreibst, dass die Stadt auf Athos zerstört ist. Woher weißt du das? Ich frage nur so blöd, weil ich auch an einer Geschichte arbeite, die eben genau in dieser Stadt auf Athos spielt. Ich habe mich von Anfang an gewundert, warum sie die nie richtig erkundet haben?
Rodneys Zögern war süß. Er soll wirklich daraus? Zu den ganzen Monstern. *huibuuuu* Der anschließende Gag mit Lizzy war auch witzig!
Dann kam Aiden kontra Bates. Klasse und ich hätte so gerne mitgemacht. Ich glaube, Kim hätte an dieser Stelle gehauen *g*, okay, lassen wir das…
| Zitat: |
| Sein Vergleich mit Captain Kirk war gar nicht so falsch. Die Allüren des Fernsehhelden hatte der schwarzhaarige Pilot allemal |
Hier habe ich herzhaft gelacht!
Das Stahlvogelei…ist ja eine niedliche Umschreibung für ein ganz widerliches Ding. Dass Bates da mit der Holzhammermethode ran geht, da kann man echt nur den Kopf schütteln. John hat die Kindernummer schon besser drauf. Zumindest ist er ein guter Geschichtenerzähler. Trotzdem gut, dass Teyla zur Unterstützung dazukommt, da hätte ja wer weiß was passieren können.
Dann geht es mit Rodney und der Gensache weiter. Soll er, soll er nicht – Super!
So, nun zum letzten Teil. Der fing ja schon mal äußerst amüsant an. Hierbei:
| Zitat: |
| McKay starrte empört auf das Treppengeländer und eine spitze Nahtstelle, während er einen Finger in den Mund gesteckt hatte. "Isch habe misch geschtochen", verteidigte er sich nuschelnd, als ihn alles anstarrte- auch die Techniker. "Hat vielleischt jemand ein Pflaschter?" |
habe ich mal wieder in die Tischkante beißen müssen! Das ist ja wieder mal typisch und zum Schießen komisch! Als sie sich wieder mal Atlantis näher ansehen, lernen auch wir was über die Stadt. alles diese schönen Kleinigkeiten, die sie ruhig in die Serie hätten einbauen können! Und diese Aufzeichnungen? Das hat doch wieder was mit Johns Verbindung zu der Stadt zu tun. Zumindest kommt das so rüber! Das ist spannend und natürlich ist es irgendwie ein Cliff, wenn du da jetzt nicht weitermachst
Der Traum war gruselig und sehr angsteinflößend. Da schmeißt du uns wieder so kleine Brocken hin, die man nur so verschlingt. Was hat dieser Traum zu bedeuteten. Ob John wohl bald dahinter kommt? Aber es sieht eher so aus, als wollte er nicht unbedingt dahinter kommen!
| Zitat: |
| "Du bist keiner von uns. Aber du bist auch keiner der Menschen, die unter diesen Sternen leben. Woher kommst du?" |
Aha! Ein kleienr Hinweis, nicht viel, aber immerhin. Und dann sieht er sich so:
| Zitat: |
| Die Hand, die er in das Gewand des Antikers krallte, war nur noch eine blutbefleckte Kralle mit schwarz verkohlter Haut. Fleischfetzen und Muskelstränge hielten die Knochen gerade eben noch so zusammen. |
Das sind Einblicke in die Zukunft oder Vergangenheit oder? Irgendwas muss er tun, um das zu verhindern, aber er weiß noch nicht was, weil er noch gar nicht weiß, um was es eigentlich geht. Hui, du machst das echt spannend! Auch wenn ich total falsch liege, es ist ein richtiger Krimi!
Die Geschichte mit dem NASA Programm hat mir dann sehr gut gefallen. Das würde ich auch gern machen. Einmal mit dem Space Shuttle fliegen! Interessanter Aspekt in Johns Leben, den du ihm da gegeben hast.
| Zitat: |
| Der Puddlejumper sang dem schlafenden Major ein Lied vor und schien sorgsam darauf bedacht zu sein, dass auch ja niemand ihn weckte. |
Quatsch Radek, das ist weder unheimlich, noch beängstigend – das ist süüüß!
Was soll ich abschließend noch sagen, außer, dass es klasse war, spannend, witzig und sehr sehr kurzweilig! Freue mich auf mehr von dir! _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Kris Schreiberling

Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 212 Wohnort: Solingen
|
Verfasst am: 09.01.2008, 10:07 Titel: |
|
|
@ Scout: Danke für den Kommentar. Dann kann ich ja gleich anfangen, die nächste Geschichte einzustellen, in der es dann doch etwas ernster zugehen wird.
Ist die Stadt auf Athos zerstört? Gute Frage. Oberflächlich lag sie ziemlich in Trümmern, da standen ja wirklich nur noch Ruinen, aber wie es innen aussah...
Danke auch für dein Lob. Der Konflikt mit Bates war auch eine der Ideen, die mir einfielen, um die Geschichte spannender und lebendiger zu machen und nicht nur das Kalauern der Leute zu bringen, ebenso die Sache mit dem Traum. Ja, das hat noch eine Bedeutung, wird aber bald auch mal aufgelöst. Es ist aber etwas, was sich als Hintergrund durch alle Geschichten zieht. Sagen wir so,. es hat mit seiner Vergangenheit und Zukunft zu tun.
Und sonst? Nachdem ich die Schwellenangst vor Rodney überwunden habe, habe ich gleich unheimlich Spaß gehabt, mit ihm weiter zu schreiben, da er so viele Steilvorlagen bietet? Solche Sachen wie die "vernünftigen Überlegungen" und dem Finger mussten sein. Aber die Fragerei ist noch nicht vorbei. Nun aber zur nächsten Story! |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|