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Das Tor in phantastische Welten
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SGA: The forgotten culture


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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 17.01.2008, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH! Was machst du da mit dem armen Evan? Kräh! Den kannst du doch nicht *schluck* ... du hast!

Bei der Erwähnung der Kopfwunde mußte ich unwillkürlich an den Reitunfall einer Klassenkameradin denken. Oh Mann, einige Tage später war immer noch das Blut auf der Straße zu sehen *schluck*. Die war damals von ihrem Pferd abgeworfen worden und kam so dämlich auf der Straße auf, daß die Kante ihres Reithelms sich in ihre Schläfe gebohrt hat und da wohl so ziemlich alles aufgeplatzt ist, was aufplatzen konnte. Ich bin ganz froh, daß ich nur das, was eben hinterher noch zu sehen war, gesehen habe, aber eben nicht den Unfall selbst. Eine Freundin von mir hatte das damals mitangesehen und Erste Hilfe geleistet. Seitdem gruselt es mich immer, wenn ich von Kopfwunden höre oder lese ...

Aber zurück zu deinem neuen Teil:
Da hattest du jetzt aber jede Menge Action drin. Hoffentlich klappt jetzt zumindest die Rückkehr nach Atlantis einwandfrei. Irgendwie macht es mich stutzig, daß die Lemurier das Gate so offen gelassen haben, wo sie doch dermaßen überlegen sind. Eigentliich müßten sie sich doch auch denken können, was die Atlanter sich da möglicherweise haben einfallen lassen ...
Ohje, jetzt nur nicht an das überlastete ZPM denken *bibber* ...

Hat mir wieder gut gefallen und ich freu mich schon auf die Fortsetzung!
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Major David
Administrator


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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 180

BeitragVerfasst am: 19.01.2008, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dir wieder für das Feedback. Ist sonst keiner da?

Jaa, der arme Major. Er wird noch so einiges durchmachen müssen Mit den Augen rollen

Zitat:
Hoffentlich klappt jetzt zumindest die Rückkehr nach Atlantis einwandfrei. Irgendwie macht es mich stutzig, daß die Lemurier das Gate so offen gelassen haben, wo sie doch dermaßen überlegen sind. Eigentliich müßten sie sich doch auch denken können, was die Atlanter sich da möglicherweise haben einfallen lassen ...


Mal sehen, mal sehen... Winken


Ich hoff' deine Klassenkameradin hats halbwegs gut überstanden!



Kapitel 12: Verschollen

Die beiden Teams gingen also durch das Gate, doch sie kamen nicht in Atlantis an. Stattdessen landeten sie mitten in einer Wüste.

„Was zur Hölle...“, fluchte Sheppard. „McKay, haben sie eine falsche Adresse eingegeben?“

McKay machte ein unsicheres Gesicht und erwiderte: „Nein!“

„Und wie sind wir dann hier gestrandet?“, fragte Ronon.

„Keine Ahnung.“, antwortete McKay. „Vielleicht haben die Lemurianer etwas am Gate gedreht.“

„Ist das im Moment nicht egal?“, meinte Teyla. „Wir sollten Atlantis anwählen, der Major liegt im Sterben.“

„Ja, Ja. Natürlich.“, erwiderte McKay, und ging zum DHD und wählte Atlantis an.
„Chevron 6 fixiert.“, sagte er.

Als dann das 7. Chevron einrasten sollte, brach der Wahlvorgang ab.

„Rodney?“, fragte Sheppard mit wütender Stimme.

„Nein, Nein, Nein...“, flüsterte McKay, und öffnete das DHD. „Oh, verdammt!“

„Was ist?“, fragte Teyla.

„Das DHD wurde manipuliert. Wir können nicht raus wählen.“

„War ja klar.“, meinte Sheppard sarkastisch. „Können sie es reparieren?“

„Ich könnte versuchen die Leitungen zu überbrücken, damit--“, doch McKay wurde vom Colonel unterbrochen:

„Ja oder Nein?“

„Ja, aber es wird eine Zeit lang dauern.“

„Beeilen sie sich, sonst stirbt uns der Major weg.“, sagte Sheppard. „Und sie beide sehen zu, dass das nicht passiert.“, meinte er, und zeigte auf zwei Mitglieder von Lornes Team. „Ronon, Teyla und ich sichern erst einmal die Umgebung.“

Sheppard, Ronon und Teyla begannen die Umgebung zu checken, während McKay fieberhaft am DHD arbeitete.

„Wir haben uns jetzt schon zehn Minuten lang umgesehen.“, meinte Ronon. „Hier gibt es nichts, außer Sand.“

Teyla stimmte ihm zu: „Er hat Recht. Wir sollten zu den Anderen zurückkehren.“

Sheppard überlegte einen Moment lang, und sah sich noch einmal um, dann erwiderte er: „Also gut. Hoffen wir, dass McKay gute Nachrichten für uns hat.“
Kurze Zeit später kamen die drei wieder am Gate an.

„Rodney, wie lange noch?“, fragte Sheppard.

„Ich bin schon etwas weiter gekommen, brauch aber noch 'ne gewisse Zeit.“, antwortete McKay.

„Und wie steht's um den Major?“

„Nicht sehr gut, Sir.“, erwiderte einer der Soldaten. „Wenn er nicht innerhalb der nächsten zehn Minuten professionelle Hife kriegt...“ Der Soldat vollendete den Satz nicht, sonder senkte den Kopf, und begutachtete die Kopfwunde.

McKay sah etwas schuldbewusst zum am Boden liegenden Major hinüber, dann arbeitete er weiter.

[5 Minuten später]

„Ich glaub ich habs!“, rief Rodney erfreut.

„Dann wählen sie das Gate an. Es wird langsam ziemlich heiß in dieser verdammten Wüste, und der Major braucht Hilfe.“, meinte Ronon.

McKay nickte, und begann Atlantis anzuwählen.

„Chevron 6 fixiert... Chevron 7...“

Alle Anwesenden starrten wie gebannt auf das Gate, und hofften, dass es funktionieren würde. Dann rastete der 7. Chevron ein, und das Wurmloch etablierte sich: „Fixiert!“, stieß McKay einen Freudenschrei aus.

„Gut gemacht, Rodney.“, lobte Sheppard seinen Wissenschaftler. „Dann zurück nach Hause.“

McKay sendete den ID Code, und gleich darauf gingen die beiden Teams durch den Ereignishorizont, und diesmal war das Gate nicht manipuliert: Sie landeten in Atlantis.

„Was ist passiert?“, fragte Weir, die sie bereits erwartete.

„Lange Geschichte. Major Lorne braucht sofort medizinische Hilfe!“, erwiderte Sheppard.

Weirs Blick fiel auf den schwer verwundeten Major. „Holen sie sofort Dr. Beckett her.“, rief sie Chuck zu, der nickte, und über Funk den Chefarzt in den Gateraum bestellte.

Eine halbe Minute später, kam Dr. Beckett mit ein paar seiner Kollegen in den Gateraum gestürmt. Er begutachtete die Wunde und meinte leise: „Das sieht nicht gut aus...“ Etwas lauter sagte er dann: „Auf die Trage mit ihm.“

„Dr., wird er es schaffen?“, rief Sheppard dem schon wegstürmenden Doktor nach.

Dieser drehte sich kurz um, und erwiderte: „Ich weiß es nicht.“ Dann rannte er weiter Richtung Krankenstation.

Weir, Sheppard und die restlichen Anwesenden schauten dem Doktor noch kurz nach, dann ergriff Weir das Wort:
„Sie haben sicher einiges zu berichten.“, sagte sie und ging mit den beiden Teams in den Konferenzraum, wo ihnen Sheppard alles berichtete.

„Sie haben also ein ZPM, alle Daten über die lemurianischen Schiffe, und auch noch eines zerstört?“, fragte Weir noch einmal nach.

„Jap.“, erwiderte McKay fröhlich.

„Gut.“, meinte Weir. „Das sollte es der Daedalus und der Pandora um einiges leichter machen, die Schiffe zu zerstören.“

„Genau. Aber zuerst müssen wir einen Tag nur mit den Schilden von Atlantis auskommen. Und zwar unter Dauerbeschuss.“, trübte McKay die Stimmung.

„Nicht unbedingt.“, erwiderte Sheppard. „Ich hätte da einen Plan.“

„Und der sieht wie aus?“, fragte Weir.

„Wir haben jetzt ja die Daten über die Schiffe... das heißt, wir wissen wo sich die Antriebe befinden.“

„Und das hilft uns... wie?“

„Wir fliegen mit den Jumpern zu den Schiffen. Irgendein Gate wird schon in der Nähe sein. Die Schiffe werden wohl kaum ihre Schilde aktiviert haben. Mit den 15 Jumpern, die wir haben, fliegen wir im Tarnmodus an die Schiffe ran, und feuern die Drohnen auf die Antriebe. Das dürfte sie verlangsamen.“

„Können wir sie überhaupt beschießen, wenn sie im Hyperraum sind?“, fragte Teyla sichtlich verwirrt.

„Sie fliegen nicht im Hyperraum... sie fliegen mit vollen Sublichtmotoren, sie sehen sich wahrscheinlich nebenbei einen Teil der Galaxie an.“, antwortete McKay. Dann wandte er sich an Sheppard: „Der Plan könnte wirklich hinhaun.“

Sheppard sah Weir fragend an, nach kurzem Überlegen erwiderte sie: „Okay, aber seien sie vorsichtig.“

Gleich darauf kam Beckett in den Konferenzraum. Er war außer Puste.

„Schafft er es?“, fragte Sheppard in Bezug auf den schwer verletzten Major Lorne.

„Er wird über die Runden kommen. Gerade noch so.“, antwortete Beckett, und alle im Konferenzraum atmeten tief durch. „Hätten sie ihn auch nur ein paar Minuten später gebracht, wäre er tot gewesen.“

„Können wir zu ihm?“, fragte Weir.

„Sie können schon, aber er ist nicht ansprechbar. Das wird auch noch für eine Weile so bleiben.“

„Ich würd' sagen, wir besuchen ihn trotzdem.“, meinte Sheppard, und alle gingen in die Krankenstation.
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 19.01.2008, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Bei McKays Spruch über die Sightseeing-Tour der Lemurier mußte ich sowas von grinsen - herrlich! Das war Rodney live - jawoll!

Ansonsten - Gott sei Dank sind sie denn doch noch durchs Gate entwischt. Und hoffentlich hat das jetzt keine Spätfolgen von wegen andere Dimension oder so. Das wäre ganz, ganz übel. (mich macht gerade dieser Besuch auf der Krankenstation ein bißchen stutzig ...)

Dann können wir also nur hoffen und bangen - wollen wir hoffen, daß wir nicht vollkommen umsonst hoffen und bangen. Aber denen wird schon was einfallen, davon bin ich überzeugt *chaka!*.

Meiner damaligen Klassenkameradin ... keine Ahnung, wie es der heute geht. Gerüchten zufolge hat sie Deutschland irgendwann in den 90ern verlassen, ob das stimmt? Keine Ahnung. Das letzte gesicherte, was ich von ihr weiß ist, daß sie ihre Lehre hingeschmissen hat.

So, dann jetzt aber fleißig weiter! Und (kleiner Tip) poste doch auch unten in die Shoutbox wegen des neuen Kapitels - machen die meisten anderen ja auch.
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Major David
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BeitragVerfasst am: 21.01.2008, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Freut mich, dass es dir gefallen hat. Und um dich zu beruhigen: Nein, es gibt keine Spätfolgen aufgrund einer anderen Dimension. Aber Lorne wird später noch einmal anderweitig leiden müssen *pfeif*


Kapitel 13: Erstschlag

Dort angekommen gesellten sich Weir und Sheppard's Team zu den Teammitgliedern von Lorne, die neben dem Bett saßen, in dem der Major lag. Die Kopfwunde wurde verbunden, und ein kleinerer roter Fleck war auf dem Verband zu sehen. Er war an mehrere Kabel angeschlossen, die zu Geräten führten, und wurde mit Infusionen versorgt.

„Er wird in 2-4 Tagen wieder zu Bewusstein kommen.“, meinte Dr. Beckett, der gerade ein paar Daten überprüfte.

„Irgendwelche bleibenden Schäden?“, fragte Sheppard.

„Ich hab' bereits ein CT gemacht... Das schlimmste was sein kann, ist ein kurzzeitiger Gedächtnisverlust. Der Major ist ein richtiger Glücksvogel, das hätte ganz böse enden können.“

[Etwas später im Kontrollraum]

„Und wann wollen sie starten, John?“, fragte Weir.

„Ich würd' sagen, je früher wir sie erwischen, desto besser. In drei Stunden könnten wir losfliegen, dann wären wir auch noch rechtzeitig zum Abendessen zurück.“, lächelte Sheppard.

„Dann trommeln sie mal ihre Leute zusammen.“, meinte Weir. Daraufhin nickte Sheppard und vierließ den Raum.

„McKay, bevor ich es vergesse... Zelenka hat einen etwas verrückten Plan gefasst. Vielleicht sehen sie sich das noch an, bevor sie fliegen.“, sagte Weir an McKay gewandt.

„Na klar.“, meinte McKay und ging zur Tür: „Ich hab' ja nichts besseres zu tun.“

[1 ½ Stunden später]

Sheppard kam ins Zelenkas Labor, wo er und McKay fieberhaft arbeiteten: „Haben sie Protokoll 3C ausgeschalten?“, fragte McKay, der nur Augen für seinen TabletPC hatte, und Sheppard nicht bemerkte.

„Ja, hab ich.“, erwiderte der Tsche und fragte McKay: „14D?“

„Spielt ihr hier Bingo oder was?“, machte sich Sheppard bemerkbar.

„Oh, hallo.“, meinte McKay. „Nein, wir schalten gewisse-“

„Ich wills nicht wissen.“, schnitt Sheppard McKay das Wort ab: „Haben sie alles für unsere Fahrt beisammen? Die Gate Adresse und die Daten für den feindlichen Antrieb?“

„Jap, alles erledigt.“, erwiderte McKay selbszufrieden. „Alles in die Jumper geladen, sodass sie auf der Stelle losschlagen können.“

„Gut. In einer halben Stunde im Gateraum.“

„Ähhm... ich komm nicht mit.“, widersprach McKay. „Ich hab alles in die Jumper Datenbank geladen, die wird dir alles visuell darstellen. Ich werde nicht gebraucht.“
„Und was wenn-“, doch diesmal war es McKay, der Sheppard unterbrach:

„Ihr schafft das schon. Ich muss hier weitermachen.“, sagte er mit sicherer Stimme und sah Sheppard in die Augen.

„Okay, jetzt bin ich neugierig. Was macht ihr hier?“

„Sollten sie nicht schon auf dem Weg sein?“, stellte McKay genervt eine Gegenfrage.

Sheppard sah auf die Uhr, und wusste, dass er einen Zeitplan einzuhalten hatte: „Wir diskutieren das später aus.“, sagte er, und machte sich auf den Weg in den Hangar.

„Ich freu mich schon drauf.“, meinte McKay mit einer leisen serkastischen Stimme.

[5 Minuten später, Jumper-Hangar]

Sheppard hatte sich zusammen mit 14 Piloten im Jumper Hangar eingefunden. „Also, McKay hat alle erforderlichen Daten in die Speicher der Jumper geladen.“, begann er die Piloten einzuführen. „Sobald wir in Schussweite sind, wird ihnen die Stelle, die sie angreifen sollen, am Display gezeigt. Es greifen vier feindliche Schiffe an, das heißt wir fliegen in drei 4er Gruppen, und in einer 3er Gruppe. Jede Gruppe greift simultan ein feindliches Schiff mit den Drohnen des Jumpers an.“ Dann teilte Sheppard die Gruppen ein. Er selbst war in der 3er Gruppe. „Irgendwelche Fragen?“

Da sich niemand meldete, meinte Sheppard: „Dann los. Und vergessen sie nicht, in den Tarnmodus zu gehen, sobald wir durch das Gate sind.“

Alle Piloten nickten, und nach der Reihe ging jeder in einen Jumper. Sheppard war der erste, der mit seinem Jumper in den Gateraum kam: „Wir warten auf der anderen Seite aufeinander.“, meinte Sheppard. „Und parken sie etwas vom Gate entfernt, damit die anderen nachkommen können.“

Dann flog er durch den Ereignishorizont. Auf der anderen Seite angekommen, aktivierte er sofort den Tarnmodus, und wartete auf die anderen.

Als dann schließlich alle 15 Jumper da waren, flogen sie in Formationen in den Orbit des Planeten: „Laut McKay müssten die lemurianischen Schiffe in ein paar Minuten vorbei kommen.“, sagte Sheppard zu den anderen. „Wir haben nur eine Chance, die dürfen wir nicht verhauen, also reißt euch zusammen.“

Dann teilten sich die Jumper in die vier Gruppen auf, und gingen etwas voneinander entfernt in Stellung: „Ankunft der feindlichen Schiffe in 20 Sekunden.“

Überall in den Jumpern gingen die Displays an, auf dem der Querschnitt der lemurianischen Schiffe zu sehen war. Ein roter Kreis zeigte das Ziel an. Die Drohnen sollten im hinteren, unteren Abschnitt einschlagen, dort befanden sich laut den heruntergeladenen Plänen die Antriebe.

„10 Sekunden.“, meinte Sheppard und er und alle anderen machten sich bereit, die Drohnen abzufeuern.

Gleich darauf waren die Schiffe in Schussreichweite: „Feuer.“, sagte Sheppard und er war der Erste der 6 Drohnen auf sein Ziel abfeuerte. Seinen 6 folgten 12 weitere von seiner Gruppe, und auch die anderen Gruppen begannen zu feuern. Sheppard uns seine Gruppe hatten ihr Ziel gut getroffen. Da die Lemurianer ihre Schilde nicht aktiviert hatten, gab es eine größere Explosion, die von ein paar kleineren Sekundärexplosionen gefolgt wurde.

[Auf einem der lemurianischen Schiffe]

„Wir haben Antriebe komplett verloren, mehrere Hüllenbrüche.“, meldete ein lemurianscher Offizier, der an seinem Arbeitsplatz saß.

Die Brücke des Schiffes war groß, und wie alles bei den Lemurianer fünfeckig angelegt. Sie hatte zwei Eingänge an dem hinteren Ende. Die Wände waren voll mit Computern, die von mehreren Crewmitgliedern bedient wurden. In der Mitte war ein großer Sessel, in der Kommandant saß:
„Schilde hoch! Von wo werden wir beschossen?“, wollte er wissen.

„Keine Ahnung.“, erwiderte einer der Offiziere, der an den Sensoren arbeitete.

„Schilde zu 10% online!“, meldete ein anderer.

Wieder ein anderer sagte: „Die Antriebe sind für längere Zeit hinüber.“

[Bei den Jumpern]

Auch die anderen drei Gruppen erzielten ähnliche Erfolge.

„Ich denke, dass dürfte sie für eine Zeit lang lahmlegen.“, meinte Sheppard. „Wir fliegen zurück, bevor sie uns entdecken.“

Die Piloten bestätigten, und so flogen die 15 Jumper zurück Richtung Stargate, wo Sheppard begann Atlantis anzuwählen, als sich ein Pilot meldete: „Sir, die Sensoren zeigen an, dass die feindlichen Schiffe Jäger gestartet haben. Mehrere davon halten auf die Planetenobefläche zu! Ankunft in t-30“

„Verdammt!“, fluchte Sheppard. Für eine Evakuierung nach Atlantis würde das nicht reichen, da die Jumper dort langsam nach der Reihe rein mussten. Dann kam ihm eine rettende Idee: Schnell rief Sheppard in der Datenbank die Adresse eines Space Gates auf, und wählte sie an: „Schnell durch das Stargate!“, gab er durch.

Die Piloten befolgten den Befehl, und flogen nach der Reihe durch das Gate. Es waren noch 2 übrig, als Sheppard, der als Letzer durchfliegen wollte, die feindlichen Jäger sah: Es waren kleine, fünfeckige Schiffe, die vorne eine längere Spitze hatten. Aus dieser Spitze schossen sie Energiestrahlen auf die Umgebung des Gates ab.

„Los! Los!“, rief Sheppard, und der nächste Jumper war durchs Gate geflogen. Sheppard feuerte einige Drohnen auf einen der feindlichen Jäger ab. Er wusste, er hatte seine Position verraten, aber die würde er ohnehin nicht mehr lange innehaben. Die Drohnen flogen auf den feindlichen Jäger, der versuchte ein Ausweichmanöver, doch schließlich erwischten ihn die Drohnen, und er explodierte. Inzwischen war letzte Jumper war durchs Gate geflogen, und Sheppard nahm Kurs, während die feindlichen Schiffe auf die Stelle schossen, von der die Drohnen abgefeuert wurden. Sheppard beschleunigte, und flog durch den Ereignishorizont, gerade noch rechtzeitig, denn gleich darauf feuerte das lemurianische Mutterschiff mit voller Kraft auf das Stargate.

Die 15 Jumper hatten es unbeschadet durch das Gate geschafft, und befanden sich jetzt im Orbit eines Planeten, in dem sich ein Space Gate befand: „So, und jetzt zurück nach Atlantis.“, meinte Sheppard, erleichtert, dass alles gut gegangen war.
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 21.01.2008, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Na, das dürfte doch nach Sheppards Geschmack gewesen sein. Mit seinen heißgeliebten Jumpern (noch dazu gleich mit 15) ein feindliches Schiff angreifen *schmunzel*. Mh, die Lemurianer haben aber was drauf mit Schildtechnik, wenn die Drohnen das nicht haben zerlegen können.

Ich frage mich nur, warum McKay nicht mitgekommen ist. Irgendwie ist das rätselhaft - oder leide ich gerade an Verfolgungswahn? Nene, der hat da irgendwas mit Zelenka ausgeheckt, die Frage ist nur was und ob das gegen diesen neuen Feind helfen kann *grübel*. Ich hoffe es!

Das Manöver von Sheppard am Ende ... ja, das war definitiv er. Der Trick mit dem Spacegate ... und ich dachte schon, er würde die Adresse von Atlantis verraten *japs*. Boah, jetzt ist mein Herz aber ziemlich am Hämmern!

Hat mir wieder gut gefallen.
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Major David
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BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder danke für das Feedback. Freut mich, dass es dir gefallen hat.

Jaa... Sheppard hat es sicher gefallen Sehr glücklich

Zitat:

Ich frage mich nur, warum McKay nicht mitgekommen ist. Irgendwie ist das rätselhaft - oder leide ich gerade an Verfolgungswahn? Nene, der hat da irgendwas mit Zelenka ausgeheckt, die Frage ist nur was und ob das gegen diesen neuen Feind helfen kann *grübel*. Ich hoffe es!


Was die beiden ausgeheckt haben, und ob es was hilft... lies das nächste Kapitel.

Kapitel 14: Der Plan

„Willkommen zurück, Colonel.“, begrüßte Dr. Weir den Teamleader, nachdem er vom Hangar in den Gateraum zurückkehrte.

Sheppard nickte als Antwort und fragte: „Und wo stehen wir?“

Chuck, der am Computer saß, erwiderte: „Die lemurianischen Schiffe fliegen im Moment nur mit 5 prozentiger Sublichtgeschwindigkeit. Sie haben die Antriebe wohl stark mitgenommen, Sir.“

„Das verschafft uns wie viel Zeit?“

„Sir, das ist schwer zu sagen. Es dürfte klar sein, dass die Lemurianer die Antriebe bald wieder online bringen dürften. Ob sie sie gesamt reparieren können, mit den Ressourcen, die sie an Bord haben, glaube ich nicht. Sobald sie mit einer stabilen Geschwindigkeit fliegen, können wir die Zeit bis zur Ankunft berechnen.“

„Verstehe.“, meinte Sheppard. „Ich mach mich dann mal frisch.“

[1 Stunde später]

„Und wie sieht es aus?“, fragte Sheppard, nachdem er sich frisch gemacht hatte.

„Die Schiffe fliegen momentan mit knapp 15% der maximalen Sublichtgeschwindigkeit. Die Pandora dürfte in 48 Stunden zusammen mit Verstärkung zurückkehren, und Colonel Caldwell hat sich vor ein paar Minuten gemeldet, dass die Daedalus ebenfalls in knapp 2 Tagen wieder in Atlantis ist.“, gab Chuck einen Lagebericht ab.

Sheppard nickte, als Weir ebenfalls den Kontrollraum betrat: „John, wir müssen reden.“, meinte sie. „Rodney und Zelenka haben während sie weg waren, etwas ausgearbeitet.“

„Das kann ja weiter werden.“, sagte Sheppard leise, und folgte Weir ins Labor, wo die beiden Wissenschaftler noch immer arbeiteten.

„Also, was habt ihr beide denn ausgebrütet?“, fragte Sheppard.

„Einen Weg, wie wir das Problem mit den Besatzungen aus den Weg schaffen können.“, erwiderte Rodney selbstgefällig. „Ich kam auf die Idee-“, wollte er fortfahren, doch Zelenka unterbrach ihn:

„Eigentlich war es meine Idee...“

McKay sah Zelenka mit einem „Sei-doch-mal-still“ Blick an, und fuhr dann fort: „Wie wir ja schon länger wissen, haben die Antiker die Replikatoren erschaffen, und zwar mit einer Maschine, die ein Team vor knapp zwei Wochen entdeckt hat.“

„Wohhh...“, rief Sheppard. „DAS ist keine gute Idee.“, fügte er in normaler Lautstärke hinzu, da er schon begriffen hatte, was McKay vorhatte: „Wollen sie den Replikatoren wirklich unsere Schiffe überlassen?“

„Es kann nichts passieren.“, erwiderte McKay. „Wir haben alle entsprechenden Protokolle abgeschalten, und den Code so verändert, dass die Replikatoren nur Befehlen von den jeweiligen Schiffskommandanten befolgen.“

„Ich weiß nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist.“, meinte Sheppard unsicher. „Es könnten so viele Dinge schief gehen.“

„Nein, können sie nicht.“, erwiderte McKay selbstsicher. „Die Replikatoren werden genau das tun, was sie tun sollen. Nämlich zusehen, dass die Schiffe instand gehalten werden.“ Er machte einen kurze Pause, und fügte dann hinzu: „Die Führungsebene des Schiffes würde ja noch von Menschen kontrolliert werden.“

Sheppard griff sich mit der Hand auf die Stirn und sagte: „Rodney-“, doch dieser unterbrach ihn:

„Es wird funktionieren.“

„Schlussendlich müssen sie damit General O'Neill und den Präsidenten überzeugen.“, mischte sich Weir ein.

[12 Stunden später]

Sheppard war zusammen mit Weir und Chuck im Kontrollraum:
„Die feindlichen Schiffe fliegen jetzt schon seit knapp 5 Stunden mit der gleich bleibenden Sublichtgeschwindigkeit, die knapp 40% der maximalen Geschwindigkeit beträgt.“, sagte Chuck. „Wenn sie diese Geschwindgkeit beibehalten, haben wir noch knappe 6 Tage Zeit, bis sie Atlantis erreichen.“

[36 Stunden später]

2 Schiffe der BC-304er Klasse sprangen aus dem Hyperraum.

„Hier General O'Neill von der USS Pandora.“, meldete sich O'Neill. „Ich bin wieder da!“, fügte er nach einer kurzen Pause mit einem Lächeln hinzu.

„Es tut gut ihre Stimme zu hören.“, meinte Dr. Weir.

„Danke.“, erwiderte O'Neill. „Dürfen wir landen?“

„Das Ost und das West Pier sind bereit gemacht.“

Fünf Minuten später waren die USS Pandora und die USS Hyperion auf den beiden Piers gelandet. Die Kommandanten der Schiffe, Colonel Mason und Colonel Burns (der ehemalige Kommandeur der zerstörten USS Homer), sowie General O'Neill fanden sich gleich danach im Kontrollraum ein.

„Herzlich willkommen.“, begrüßte Weir die Offiziere.

„Danke.“, erwiderte O'Neill. „Wir konnten leider nur mit 2 Schiffen kommen, wir haben nicht genügend Besatzungen. Ein drittes Schiff, die USS Hermes befindet sich mit halber Besatzung zwischen der Milchstraße und der Pegasus Galaxie, damit wir das SGC über neue Entwicklungen informieren können.“ Er sah die Führungsetage von Atlantis kurz an, dann fragte er: „Also, was gibt’s neues?“

Sheppard begann zu berichten. Über das ZPM, welches sie sich geholt hatten, die Verzögerung der Ankunft der lemurianischen Schiffe und McKays Plan.

„Und das funktioniert?“, fragte O'Neill, nachdem McKay den Plan mit den Replikatoren erklärt hatte.

„Ich halte das für keine gute Idee.“, meinte Colonel Mason. „Es könnten so viele Dinge schief gehen.“

Sheppard lächelte. Er hatte genau dasselbe zu McKay gesagt.

„Auch wenn viel schief gehen könnte, es würde unsere Chancen gegen die feindliche Flotte stark vergrößern.“, sagte Colonel Burns.

„Tja, wie auch immer. Das haben wohl nicht wir zu entscheiden, sondern der Präsident. Ich werd ihn gleich mal anrufen.“, meinte O'Neill mit einem Lächeln und sah sich kurz um: „Wo ist eigentlich Colonel Caldwell?“

Im selben Moment sprang die Daedalus im Orbit über Atlantis aus dem Hyperraum. Colonel Caldwell meldete sich über Funk: „Wie ich sehe, sind die Schiffe von der Erde schon angekommen. Wo dürfen wir landen?“

„Süd-Pier!“, erwiderte Weir, und kurz darauf landete auch die Daedalus auf Atlantis.

„Ich nehme dann einmal Kontakt zur USS Hermes auf.“, meinte O'Neill und kurz danach stand die Leitung zum Präsidenten.

„Was halten sie davon?“, fragte Präsident Hayes, nachdem O'Neill einen Überblick über die Situation gegeben hatte.

„Ich weiß nicht, Sir.“, erwiderte O'Neill. „Es ist sicher gefährlich, aber es könnte unsere Chancen stark steigern.“

Präsident Hayes überlegte: „Und wie bringen wir die Besatzungen zu den Schiffen? Ich kann sie nicht nur mit den Kommandanten losschicken!“

O'Neill hatte keine Antwort parat, doch McKay kam ihm zu Hilfe: „Wir haben ein ZPM. Wir könnten die Erde anwählen, und die Maschine, die die Replikatoren erschafft, zusammen mit den Codes rüberschicken.“

„Wir haben im Moment zwei Schiffe der BC 304, die fertig gestellt sind, die USS Helios und die USS Nemesis. Ein drittes, die USS Hephaistos steht kurz vor der Fertigstellung. Wie lange würde es dauern, bis wir genügend Replikatoren für die Schiffe hätten?“

McKay rechnete kurz nach: „Knapp 6 Stunden.“, erwiderte er.

Präsident Hayes atmete tief durch, und sagte: „Dann los.“

Daraufhin begannen die Atlantis Crew, die Mannschaft des SGCs sowie die von Area 51 mit der Durchführung des Planes.
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man mich fragt: GAAANZ SCHLECHTER PLAN! Nein, nein, Radek, darauf stolz zu sein *kopfschüttel* ... nicht gut, gar nicht gut. Sofort aus dem Gedächtnis radieren - aber pronto und sofort. Nene, da kann wirklich einiges schief und nach hinten losgehen. Ich hätte nicht gedacht, daß O'Neill sich darauf einläßt. Andererseits ... sein Motto könnte ja sein: Fühl dich lebendig - lebe gefährlich!

Sonst warte ich jetzt einfach erst einmal ab, was du da noch auffahren wirst. Aber, meine Meinung steht: Gaaanz schlechter Plan!
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Major David
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BeitragVerfasst am: 03.02.2008, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

So, nach etwas längerer Zeit gehts jetzt weiter.

@Hyndara: Ich hab doch nie behauptet, dass es ein guter Plan ist, oder? Mit den Augen rollen Auf den Arm nehmen


Kapitel 15: The Siege (Part I)

[Area 51, einige Zeit später]

Nachdem Atlantis die Erde angewählt und die benötigten Maschinen und Codes durch das Gate geschickt hatte, wurde alles sofort nach Area 51 gebracht, wo auch die drei Schiffe der BC-304er Klasse standen.

„Dann los.“, meinte Major Davis, und die Wissenschaftler machten sich an die Arbeit, die Replikatorenarmee mit der Maschine zu erstellen.

Nach knapp einer halben Stunden gelang es ihnen, den ersten Replikator zu erschaffen. Er war in kräftiger Mann, nicht älter als 28. Als er einen Offizier erblickte, stand er still und salutierte.

„Sieht so aus, als hätten sie McKay Codes erfolgreich transferieren können.“, sagte Major Davis. „Weiter machen!“

Von da an, ging es schneller voran. Alle 5 Minuten stand ein neuer Menschenreplikator da, und wurde auf eines der Schiffe gebracht.

„Colonel Dawson, wir schicken ihnen gleich eine Gruppe von 10 Replikatoren auf die Helios.“, benachrichtigte Major Davis den Kommandanten der Helios.

„Habe verstanden.“, erwiderte Colonel Dawson.

Die nächsten sechs Stunden liefen im selben Schema ab: Replikator erstellen, Aufgabe am Schiff zuweisen.

Als dann die Helios und die Nemesis voll besatzt waren, meinte Colonel Riddle, der Kommandant der Nemesis: „Wir wären startbereit. Sollen wir in Richtung Pegasus Galaxie aufbrechen oder sollen wir auf die USS Hephaistos warten?“

„Starten sie!“, meinte General Landry, der nach Area 51 gekommen war. „Die Hephaistos wird erst in den nächsten Tagen fertig gestellt.“

„Verstanden.“, erwiderte Colonel Riddle. „Was ist mit der Hermes?“

„Die Hermes bekommt ihren Teil der Besatzung, wenn die Hephaistos in Richtung Pegasus Galaxie fliegt. Die Replikatoren werden einfach hinübergebeamt. Dann setzten die beiden Schiffe ihren Weg nach Atlantis gemeinsam fort.“, erklärte General Landry. „Viel Glück.“

Dann hoben die USS Helios und die USS Nemesis mit ihren Replikatorenbesatzungen ab, und als sie im Orbit von der Erde waren, sprangen sie in den Hyperraum, Richtung Pegasus Galaxie.

[Atlantis, 3 Tage später]

Die beiden Schiffe der Air Force sprangen im Orbit über Atlantis aus den Hyperraum.
„Willkommen!“, begrüßte Weir die beiden Colonels, nachdem sie sich heruntergebeamt hatten. „Wir sollten gleich ins Konferenzzimmer gehen, um die Verteidigung gegen die feindlichen Schiffe zu planen.

Die beiden Colonels stimmten zu und fünf Minuten später hatten sich General O'Neill (ranghöchster Militär), Colonel Mason (Kommandant der USS Pandora), Colonel Burns (Kommandant der USS Hyperion), Colonel Caldwell (Kommandant der USS Daedalus), Colonel Sheppard (Atlantis), Colonel Riddle (Kommandant der USS Nemesis), Colonel Dawson (Kommandant der USS Helios) sowie Dr. McKay, Dr. Zelenka und Dr. Weir im Konferenzraum eingefunden.

„Die vier lemurianischen Schiffe werden in knapp 36 Stunden hier eintreffen.“, meinte General O'Neill. „Wie wollen wir Atlantis verteidigen?“, fragte er, mit einem Blick in die Runde.

„Mit den fünf BC-304ern alleine dürfte es schwer werden.“, ergriff Colonel Caldwell das Wort. „Wir brauchen auf jeden Fall die F-305er, die Jumper, und die Unterstützung von Atlantis.“

„Wir haben jetzt zwei ZPMs, eins voll aufgeladen, eines halb.“, meinte McKay. „Theoretisch könnten wir den Schild der Stadt aufrecht erhalten, und den Stuhl einsetzen.“

„Das übernehme ich.“, sagte Colonel Sheppard.

„Wer übernimmt dann die Jumper?“, fragte O'Neill.

„Die muss dann wohl jemand anderes übernehmen.“, erwiderte Sheppard. „Außer mir kann keiner den Stuhl-“, doch O'Neill schnitt ihm das Wort ab:

„Doch... ich kann. Wir brauchen sie für die Jumper Flotte.“, meinte O'Neill bestimmt. „Ich kann die Dinger sowieso nicht fliegen.“

„Okay, dann übernimmt General O'Neill den Stuhl und Colonel Sheppard kommandiert die Jumper Flotte.“, fasste Colonel Riddle zusammen. „Ich würde sagen, wir gehen mit allen Schiffen sofort in den Kampf, und halten uns keine Reserven zurück.“

„Alles oder nichts?“, fragte Colonel Dawson. „Wäre das wirklich schlau?“

„Es wird uns nichts anderes übrig bleiben.“, meinte Colonel Caldwell. „Es wird schon mit den fünf Schiffen schwer genug.“

„Colonel Caldwell hat Recht.“, stimmte O'Neill dem Kommandanten der Daedalus zu. „Unsere fünf Schiffe werden über Atlantis Position beziehen. Die Helios übernimmt die linke Flanke, die Nemesis die rechte. Die Pandora, die Daedalus und die Hyperion bilden den Kern. Die Lücken werden von den F-305ern gestopft, so sind wir auf einen Jägerangriff vorbereitet. Die Jumper werden Angriffe fliegen, und die Flotte wird Unterstützung von den Drohnen von Atlantis bekommen. Irgendwelche Fragen?“

Da keiner etwas sagte, meinte O'Neill: „Dann treffen wir mal alle Vorbereitungen.“

[36 Stunden später]

Die Flotte hatte im Orbit über Atlantis Position bezogen. Die feindlichen Schiffe würden jeden Moment kommen.

„Alles bereit?“, fragte O'Neill.

„Hier Colonel Sheppard: Jumper und Jäger Flotte bereit.“

„Hier Colonel Caldwell: USS Daedalus bereit.“

„Hier Colonel Mason: USS Pandora bereit.“

„Hier Colonel Burns: USS Hyperion bereit.“

„Hier Colonel Riddle: USS Nemesis bereit.“

„Hier Colonel Dawson: USS Helios bereit.“, meldeten die einzelnen Offiziere.

„Dann mal los!“, meinte O'Neill mit enthusiastischer Stimme, und im selben Moment tauchten die 4 lemurianischen Schiffe auf, und standen der Atlantis-Flotte gegenüber.

[Atlantis, Kontrollraum]

„Eingehende Übertragung.“, meldete Zelenka.

„Von den Lemurianern?“, fragte McKay überrascht.

„Ja.“

„Durchstellen!“, meinte Weir.

Gleich darauf erschien am Bildschirm ein Lemurianer und begann zu sprechen:
„Eure Verteidigung wird euch nichts bringen. Ihr werdet sterben.“

Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: „Wir wissen, dass ihr einen Gefangenen habt. Gebt ihn frei, und überlasst uns die Stadt zur Zerstörung, und wir verschonen eurer Leben.“

„Nein.“, erwiderte Weir ruhig.

Der Lemurianer war überrascht über diese ruhige Reaktion, und auch über die Antwort. Er zögerte, dann sagte er, mit bemüht ruhiger Stimme:
„Dann seit ihr dem Untergang geweiht!“
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Lemurianer war überrascht über diese ruhige Reaktion, und auch über die Antwort. Er zögerte, dann sagte er, mit bemüht ruhiger Stimme:
„Dann seit ihr dem Untergang geweiht!“


Immer diese leeren Versprechen! Gibt's eigentlich irgendein Naturgesetz für Bösewichte, daß die immer den Mund zu voll nehmen müssen?
*kopfschüttel* Wenn sie es so haben wollen - bitte sehr. Aber hinterher nicht heulen, wenn ihr euch das Knie aufschlagt, Kinder, ja? Das kann passieren, wenn man unbedingt Krieg spielen will. Und die anderen Kinder auch nicht beißen (sofern die euch nicht beißen ...). Immer schön an die Regeln halten, dann kann euch nix passieren.

Ansonsten ... ich finde immer noch, es ist ein blöder Plan! Mußte nochmal bekräftigt werden. Wenn Atlantis was passiert - ich weiß, wen ich verantwortlich mache, jawoll!
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Major David
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 180

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für das Feedback.

Zitat:
Immer diese leeren Versprechen! Gibt's eigentlich irgendein Naturgesetz für Bösewichte, daß die immer den Mund zu voll nehmen müssen?
*kopfschüttel* Wenn sie es so haben wollen - bitte sehr. Aber hinterher nicht heulen, wenn ihr euch das Knie aufschlagt, Kinder, ja? Das kann passieren, wenn man unbedingt Krieg spielen will. Und die anderen Kinder auch nicht beißen (sofern die euch nicht beißen ...). Immer schön an die Regeln halten, dann kann euch nix passieren.


Lachen
Ja, das ist das "Bösewichts" Gen *g*


Kapitel 16: The Siege (Part II)

Im nächsten Moment eröffneten die feindlichen Schiffe das Feuer auf die Erd-Flotte. Aus den fünfeckigen Öffnungen an den Seiten schossen blau leuchtende Drohnen raus, und trafen die Daedalus, die Pandora, die Hyperion und die Nemesis.

[USS Daedalus]

„Schilde auf 45% gefallen.“, meldete ein Schiffsoffizier.

„Feuer mit den Asgard Waffen erwidern. Feuer auf ein Schiff konzentrieren! Und geben sie Sheppard Bescheid, dass die Jumper beginnen sollen, Angriffe zu fliegen!“, meinte Colonel Caldwell.

Der Offizier führte den Befehl aus, und die Erd-Schiffe feuerten ihre Asgard Energiewaffen auf eines der feindlichen Schiffe stand. Die Schilde flunkerten zwar leicht, hielten aber stand.

Praktisch zeitgleich starteten die Lemurianer ihre Jäger. Knapp 30 Stück aus jedem Schiff flogen auf die Erd-Flotte zu.

„Bereit machen zum Abfangen!“, befahl Colonel Caldwell, und die F-305er beschleunigten und hielten auf die feindliche Jäger-Flotte zu.

[Jumper Flotte]

„Sir, welches Schiff sollen wir angreifen?“, fragte Sheppard über Funk.

„Versuchen sie, dem Schiff, welches wir gerade mit den Asgard Waffen angegriffen haben, den Rest zu geben. Die Schilde haben ja schon geflunkert.“, erwiderte Colonel Caldwell.

„Verstanden.“, meinte Sheppard und die Jumper setzten im Tarnmodus Kurs auf das feindliche Schiff.

[USS Pandora]

„Sensoren melden, dass die feindlichen Schiffe ihre Primärwaffen aufladen!“

„Ausweichmanöver vorbereiten.“, erwiderte Colonel Mason.

[Jäger Flotte]

Die beiden Jäger Flotten feuerten inzwischen schon aufeinander. Sie waren zahlenmäßig ebenbürtig, doch die Jäger der Lemurianer waren um einiges besser ausgerüstet.

„Das schaffen wir nicht!“, rief Major Brown ins Funkgerät, gleich nachdem eine F-305 neben ihm zerstört wurde.

[An Bord der Daedalus]

„Ziehen sie sich zurück!“, befahl Colonel Caldwell. Dann wandte er sich an O'Neill: „General, könnten sie uns die feindlichen Jäger mit den Drohnen vom Hals schaffen?“

„Wird gleich erledigt.“, erwiderte O'Neill, und aktivierte im selben Moment die Drohnenplattform.

Aus dem Atlantis Turm schossen mehrere Dutzend Drohnen in den Orbit auf die lemurianischen Jäger zu.

Diese versuchten auszuweichen, doch die Drohnen fanden ihr Ziel, und die Jäger wurden zerstört.

[Jumper Flotte]

Die Jumper Flotte hatte sich mittlerweile dem feindlichen Schiff bis auf Schussweite genähert.

„Zielen sie auf die Antriebe sowie auf die Waffensysteme!“, befahl Sheppard.

Im nächsten Moment enttarnten sich die Jumper und feuerten die Drohnen ab.
Die ohnehin bereits geschwächten Schiffe des feindlichen Schiffes versagten, und als dann die Waffensysteme zerstört wurden, gab es mehrere Sekundärexplosionen. Schließlich wurde das Schiff komplett zerstört.

„Gut gemacht, Leute!“, meinte Sheppard.

[USS Hyperion, zur gleichen Zeit]

„Die feindlichen Primärwaffen sind in 10 Sekunden einsatzbereit.“, meldete eins Schiffsoffizier.

„Ausweichmanöver vorbereiten!“, befahl Colonel Burns.

10 Sekunden später feuerten die drei verbleibenden lemurianischen Schiffe ihre Primärwaffen auf die Pandora, die Hyperion und die Daedalus ab.

Der Hyperion und der Daedalus gelang es auszuweichen, die Pandora hatte weniger Glück, und der Schuss schlug auf die seitlichen Schilde.

[USS Pandora]

„Schilde auf 2% gefallen!“, meldete ein Schiffsoffizier. „Hüllenbrüche auf den Decken 2-4!“

„Versiegeln sie die Brüche und setzten sie Kurs auf Atlantis.“, befahl Colonel Mason. Etwas leiser fügte er hinzu: „Bevor es zu spät ist...“

[Atlantis Kontrollraum]

„Die Pandora zieht sich hierher zurück!“, meinte Chuck.

„Verweisen sie sie auf das West-Pier.“, erwiderte Weir, während McKay auf den Radar starrte und Zelenka am Computer arbeitete.

[Orbit über Atlantis]

Die Schlacht nahm ihren Lauf, und der Erd-Flotte gelang es mithilfe der Drohnenplattform ein weiteres Schiff der Lemurianer zu zerstören.

Dann starteten die lemurianischen Schiffe wieder ihre Drohnenangriffe und schossen gleichzeitig ihre Primärwaffen ab.
Doch diesmal konzentrieren sie ihr Feuer auf ein Schiff, die Nemesis.

[USS Nemesis]

„Wir stehen unter vollen Beschuss! Schilde auf 2%!“, meldete ein Offizier.

„Ausweichen! Ausweichen!“, rief Colonel Riddle, doch es war bereits zu spät: Die Primärwaffe der Lemurianer durchbohrte den Schild, und dann das Schiff, welches durch Explosionen in mehrere Stücke aus einanderbrach.

[USS Daedalus]

„Verdammt!“, fluchte Colonel Caldwell, als er sah, dass die Nemesis zerstört wurde. „Sofort alle Waffen abfeuern!“

Der Befehl wurde ausgeführt, und die 3 einsatzbereiten Schiffe, die Daedalus, die Hyperion und die Helios feuerten ihre Asgard Waffen auf ein lemurianisches Schiff ab. Die Jumper sowie die Drohnenplattform von Atlantis feuerten ihre Drohnen auf das Schiff ab, welches der geballten Feuerkraft nicht standhalten konnte, und zerstört wurde.

[Atlantis Kontrollraum]

„Da war es nur noch eines.“, meinte McKay mit freudiger Stimme.

Doch im nächsten Moment sprang das lemurianische Schiff in den Hyperraum.

„Was...?“, fragte Weir verdattert. Mit einem Rückzug seitens der Lemurianer hatte sie nicht gerechnet. Doch im Kontrollraum brach Freude aus.

Zelenka, der am Computer arbeitete, fiel der Bleistift an dem er kaute, aus dem Mund. „Wir haben ein Problem...“
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