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This is Weir - We are in Trouble



 
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Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 19:01    Titel: This is Weir - We are in Trouble Antworten mit Zitat

This is Weir - We are in Trouble



Autor: Kevin
Titel: “This is Weir – We are in Trouble”
Zeit: Nach „2.13 – Critical Mass“
Disclaimer: Stargate: Atlantis und alle Stargate-Charaktere und alles, was dazu gehört ist Eigentum von MGM/UA, Double Secret Productions, Gekko Productions und dem SciFi Channel. Die Rechte an der Story gehören dem Autor. Diese FF ist nur aus Spaß geschrieben worden, nicht, um Geld zu verdienen.
Inhalt: Ich sage nur, alle stecken fest....


“This is Weir – We are in Trouble”

Es war ein ganz gewöhnlicher Tag in Atlantis. Für 13:00 Uhr war eine Besprechung des gesamten Führungsstabes von Atlantis angesetzt. Doktor Elizabeth Weir verließ ihr Quartier und machte sich in Gedanken versunken auf den Weg zu einem Transporter. Auf dem Weg dorthin lief Rodney ihr über den Weg.

„Ah, Elizabeth.“, sagte er zur Begrüßung und Liz nickte nur. „Rodney, was gibt’s?“, fragte sie nun, da der Wissenschaftler sie fasziniert anstarrte. Aus seinem Gedanken gerissen hob er kurz seine rechte Hand. „Ähm, nichts.“, sagte er nun.

Er drehte sich um, aber Liz ahnte bereits, dass „Nichts“ etwas sein musste, was er noch nicht sagen wollte. Nun, war ja nichttragisch, dachte sie sich, da ja sowieso in wenigen Stunden eine Besprechung mit ihm und dem Rest von Sheppards Team anstand. Spätestens dann würde sie wohl erfahren, was der Wissenschaftler ihr bisher noch verheimlicht hatte.

Sie betrat nun den Transporter. Gerade wollte sie die Schaltfläche an der Wand betätigen, da kam Rodney nun doch wieder angerannt und wollte ihr doch noch mitteilen, was er gerade noch wichtigtuerisch verheimlicht hatte. Er eilte in den Transporter, ehe Liz nun die Schaltfläche berührte.

„Nun, was gibt es denn jetzt, Rodney?“, fragte sie, als sich die Tür des Transporters verschlossen hatte. „Ich wollte Ihnen gerade nichts sagen, aber ehe Sheppard und Co. zurück sind, wollte ich noch mit Ihnen reden.“, antwortete Rodney übereilt, wodurch sie nur die Hälfte von dem, was er sagte verstand.

„Also?“, fragte sie nun, doch Rodney machte keine Anstalten, weiterzureden. Sie durchbohrte ihm kurz mit ihren Blick, ehe er sich geschlagen gab: „Na schön, ich zeige es Ihnen, sobald wir hier raus sind.“, sagte er, doch die Türen blieben unnormal lange geschlossen. Er trat kurz dagegen, doch nichts tat sich.

„Ähm?“, sagte er nur und Liz betätigte ihr Headset. „Hier ist Weir. Wir haben Probleme, aus dem Transporter zu kommen. Radek?“, fragte sie, doch es kam keine Antwort. Sie sah nun zu McKay herüber, der etwas panisch den kleinen Raum betrachtete, indem er sich nun mehr als zu lange befand.

Langsam schloss er seine Augen und murmelte: „Weites offenes Gelände, weites offenes Gelände.“ Nachdem sie dies registriert hatte, versuchte sie erneut, über Funk Kontakt zu Zelenka aufzunehmen, doch erneut Ergebnislos.

„Rodney?“, fragte sie nun, als der Wissenschaftler scheinbar seine Klaustrophobie zunächst besänftigt hatte. „Ich habe keine Ahnung, was das soll.“, sagte er und sah sich erneut in dem kleinen Raum um. Die Decke war einigermaßen hoch, sodass einem die Quadratmeterzahl noch geringer vorkam.

„Nun, wir waren auf dem Weg von Transporter zu Transporter.“, sagte er langsam. „Wir wissen noch nicht, wie genau ein solcher Transporter funktioniert, denn man wird beim Transport nicht dematerialisiert oder ähnliches, aber trotzdem gelangt man an eine vollkommen andere Position der Stadt.“, fügte er nachdenklich hinzu.

„Das bedeutet?“, fragte Liz nun, die etwas beunruhigt wirkte. „Nun, wir haben nie darüber nachgedacht, was mit uns während des Transports genau geschieht.“, sagte Rodney und sah sie nun an. „Was, wenn wir doch dematerialisiert werden, aber für die ein zwei Sekunden, die wir drin sind, mit einem internen Interface vernetzt werden, wie wir es auf der Aurora entdeckte?“, fragte er sich nun selbst.

„Nun, offensichtlich wäre das der einzige Weg, um Gespräche auch während des Transports fortsetzen zu könne.“, sagte nun auch Liz, obwohl sie Rodney nur schwerlich folgen konnte. „Ja, das stimmt, aber das würde gleichermaßen bedeuten, dass etwas mit dem Transporter nicht stimmt. Wir stecken wohl im Speicher fest.?“, sagte er nun und machte sich das selbst klar.

„Oh toll, als ob ein bombenlegender Goa’uld nicht schon genug wäre, hängen wir jetzt auch noch hier fest.“, jammerte er und Liz musste kurz lächeln, auch wenn die Situation auch sie beunruhigte. „Und wie merken die da draußen, dass wir hier feststecken?“, fragte sie nun?“

„Gar nicht.“, sagte Rodney und lehnte sich gegen die Tür des Transporters, scheinbar in der Hoffnung, dass sie doch endlich aufginge. „Spätestens um 13:00 Uhr wird man nach uns suchen. Wir müssen schließlich zu einer Besprechung.“, sagte Liz nun, doch dies schien Rodney keinesfalls zu erleichtern.

„Das ist genau so, wie vor einigen Jahren im SGC.“, sagte nun Rodney und Elizabeth versuchte zu folgen. „Sie meinen die Sache mit Teal’c, als er im Gatespeicher steckte?“, fragte sie und er nickte. „Ja, aber das war ja vergleichsweise noch unkompliziert. Da es in der Stadt etliche Transporter gibt, könnte man uns im Speicher wohl nicht finden.“, sagte er schließlich.

„Ich meine, ich weiß noch nicht mal, ob es einen Zentralspeicher gibt, der alle zu transportierenden Personen zusammen speichert und dann an den jeweiligen Orten wieder zusammensetzt, oder ob es nur Streckenspeicher vom einen zum anderen Transporter sind.“, fügte er hinzu und mit jedem Wort wurde er schneller.

„Wovon gehen Sie eher aus?“, fragte Liz in einem beruhigenden Ton. „Nun, von einem Zentralspeicher. Andererseits gäbe es für die stadtinternen Systeme zu viel Arbeit.“, erwiderte er, wohl verwirrt über die Frage. „Aber was macht das schon für einen Unterschied?“, fragte er demnach.

„Nun, wenn es nur einen Speicher gibt, können sie uns schneller finden und wer weiß, vielleicht kann man uns hier so raus holen, wie man Cadman aus Ihnen rausgeholt hat, Rodney.“, sagte Liz nun mit einem Grinsen auf den Lippen.

„Erinnern Sie mich bloß nicht daran.“, blockte er diese Anspielung auf eines seiner schlimmsten psychischen Erlebnisse seines Lebens ab. „Nun, wenn Sie wirklich recht haben und wir sind im Moment nur Lebenszeichen in einem Speicher, dann werden wir zumindest nicht verhungern.“, sagte Liz und Rodney lächelte kurz.

„Sie haben recht, immerhin das nicht. Jedoch macht mir das mit diesem Interface noch immer sorgen. Ich meine, es war nur für die wenigen Sekunden des Transports ausgelegt, wer weiß also, ob es auch so lange aufrechterhalten bleibt. Da Gleiche mit den Lebenszeichen. Der Speicher war wohl auch nicht darauf ausgelegt, Lebenszeichen länger als zwei Sekunden zu speichern.“, sagte er panisch.

Er fürchtete sich wohl, dass er jeden Augenblick verschwinden könnte. „Ich bin sicher, die Antiker haben ein eben solches Problem mit einberechnet.“, sagte Liz und Rodney kam nun eine Idee. „Nun, wenn dieses Interface mit den primären Systemen der Stadt verbunden ist, könnten wir auf uns aufmerksam machen.“, sagte er und schnippte dabei mit den Fingern.

„Wie wollen Sie denn auf uns aufmerksam machen?“, fragte nun Weir und er antwortete gar nicht, sondern überlegte, wie er das schaffen konnte. „Wir brauchen von hier aus Zugriff zur Datenbank und zu den Kontrollsystemen. Die können wir aber nicht erreichen, da wir nicht hier raus kommen.“, begann er nachdenklich.

Nun ließ er seine Schultern hängen. „Na schön, ich denke, wir können von hier drinnen keine Nachricht nach draußen senden, geschweige denn selbst etwas gegen unsere Situation übernehmen.“, sagte er mit einem Ich-habe-mit-meinem-Leben-abgeschlossen-Ton. „Keine Sorge, Rodney. Denen da draußen fällt schon was ein.“, ermutigte ihn Liz nun.


Im gleichen Moment kamen John Sheppard und sein Team durch das Gate. Sie wurden von einem besorgten Doktor Zelenka empfangen. „Doc, was gibt es, weshalb Sie uns mit Alarmbefehl zurückgerufen haben?“, fragte John und Zelenka schluckte kurz.

„Elizabeth und Rodney sind verschwunden.“, sagte er schließlich. „Verschwunden, wie bitte?“, hackte John nach und Zelenka zuckte kurz mit den Schultern. „Wir haben sie schon überall gesucht. Anscheinend sind sie einfach, nun, verschwunden.“, wiederholte Zelenka und John sah besorgt drein.

„Jedoch lässt sich ein Transporter nicht öffnen.“, fügte Zelenka hinzu und Johns Mine erhellte sich. „Könnte das bedeuten, dass die da drin sind, aber die Tür nicht auf geht?“, fragte er, doch Zelenka schüttelte den Kopf. „Wir konnten hinter der Tür mit dem Lebenszeichendetektor niemanden orten.“, sagte er.

„Nun, da schließt nicht aus, dass sie da drin sind, oder?“, fragte John nun und Zelenka verzog kurz das Gesicht. „Was meinen Sie damit?“ „Nun, der Detektor kann vielleicht keine Lebenszeichen in der Transporterkammer wahrnehmen, weil die Kammer abgeschirmt ist.“, erklärte nun John und Zelenka nickte.

„Das wäre möglich.“, sagte er nur. „Ronon, Teyla, mach euch auf den Weg zu der Kammer.“, befahl John und die beiden wollten gerade losgehen, als Zelenka das Wort ergriff: „Zu Fuß dürfte das ziemlich lange dauern.“, sagte er und sah dabei zu den beiden.

„Nehmen Sie den Transporter in der Nähe des Kontrollraums. Da Sie den Zieltransporter wohl nicht erreichen können, wählen Sie am besten einen in der Nähe aus.“, sagte John und Ronon nickte. „Verstanden.“, sagte Teyla und die beiden brachen auf. „Und was haben Sie vor, Colonel?“, fragte nun Zelenka.

„Nun, keine Ahnung.“, erwiderte er und Zelenka schien auch ratlos. Die kurze Stille schien John zu nerven. „Am besten gehe ich mit den beiden mit. Im Transporter ist sicher auch für eine dritte Person Platz.“, sagte nun und rannte den beiden hinterher, die gerade die Kammer erreichten.

„Nehmt ihr mich mit?“, fragte John und die beiden anderen grinsten, ehe sie ihn neben sich treten ließen. Er berührte die Schalttafel und die Tür der Kammer schloss sich. „Dann sehen wir mal, was da abgeht.“, sagte er und Teyla nickte besorgt.

John sah ungeduldig zur Tür der Kammer, denn langsam wurde es ihm unangenehm, zu dritt in diesem viel zu kleinen Raum zu stehen, doch die Tür machte keine Anstalten sich zu öffnen. „Was soll denn das?“, fragte John sich selbst und trat gegen die Tür.

„Zelenka, hier Sheppard, bitte kommen.“, sagte er nun und Teyla schien ihre Lage auch etwas zu stören, da sie am unbequemsten stand. Niemand antwortete. „Das Funkgerät ist wohl kaputt.“, brummte Ronon und John kreuzte die Arme vor der Brust. „Ja, offensichtlich.“


Liz und Rodney standen eine Minute zuvor gelangweilt in ihrem Transporter. „Wir können doch jetzt nicht stundenlang warten, bis Zelenka auffällt, wo wir sind und bis ihm einfällt, wie er uns hier wieder raus bekommt.“, sagte Rodney und Liz verdrehte die Augen.

„Wollen Sie es noch mal über Funk versuchen?“, fragte sie nun, als plötzlich Johns Stimme durch ihr Funkgerät dran. „Zelenka, hier Sheppard, bitte kommen.“, hörten sie ihn sagen. „Das kann nicht sein.“, sagte Rodney nun und betätigte ungläubig sein Headset.

„Hier McKay, Sheppard, können Sie mich hören?“, fragte er und die Antwort kam sofort: „McKay, wo sind Sie?“ „Wir stecken in einem Transporter fest.“, erwiderte Weir und John antwortete: „Nun, wir auch.“ Rodney überlegte kurz und betätigte dann erneut sein Funkgerät.

„Die Transporter haben offensichtlich ein Problem, weshalb wir in der virtuellen Umgebung gefangen bleiben.“, sagte er. „Virtuelle Umgebung? Was reden Sie da, Rodney?“, fragte Sheppard und Rodney hielt sich kurz den Kopf.

„Nun, während des Transports wird scheinbar unser Gehirn für zwei Sekunden in eine ähnliche virtuelle Umgebung wie auf der Aurora transferiert. Auf diese Weise fällt uns gar nicht auf, dass wir zwischendurch de- und rematerialisiert werden.“, erklärte er nun und lange Zeit kam nichts aus dem Funkgerät.

„Das bedeutet, wir hängen hier fest, ohne dass man uns von draußen finden kann?“, fragte nun Teyla und Rodney nickte kurz. Da ihm erst Sekunden später auffiel, dass Teyla und Co. ihn gar nicht sehen konnten, sagte er dazu: „Ja, ich denke schon.“

„Dann sitzen wir hier für immer fest?“, fragte Ronon, doch Liz schaltete sich nun in das Gespräch ein: „Wenn Zelenka den Datenspeicher, indem wir im Moment gefangen sind findet, könnte er sich einklinken und zumindest Kontakt mit uns aufnehmen.“

„Ja, auf diese Weise könnte ich ihm sagen, was er tun muss, um uns hier wieder raus zu holen.“, fügte McKay hinzu. „Sie wissen, wie wir hier raus kommen?“, fragte nun Sheppard. „Nein, noch nicht, aber das muss ja nichts heißen.“, sagte Rodney mit ein wenig Arroganz in der Stimme. „Ich meine, wenn das einer löst, dann ich.“, fügte er wichtigtuerisch hinzu.

„Und wie nehmen wir Kontakt mit denen da draußen auf?“, fragte John und Rodney antwortete sofort: „Ich weiß es nicht.“, erwiderte der Wissenschaftler genervt. „Ich meine, wenn ich es wüsste, hätte ich es ja wohl schon längst getan, oder?“, fragte er nun. „Ja, das stimmt wohl.“, kam es nur zurück.


Zelenka stand mit einigen Wissenschaftlern vor dem geschlossenen Transporter in der Nähe der Kontrollraums. „Okay, das ist nicht gut.“, sagte er, nachdem er den Lebenszeichendetektor betrachtet hatte. „Auch hier empfange ich keine Lebenszeichen.“, sagte er. „Aber das würde bedeuten -.“, begann er und eilte davon.


„Nun, ich nehme an, Zelenka wird was einfallen, sobald er erkennt, dass wir scheinbar nur Energie sind, die sich irgendwo befinden muss.“, sagte Liz und Rodney nickte kurz. „Bei seinem normalen Tempo wird das dann etwa in genau -.“, er sah auf seine Uhr „- vier Tagen und elf Stunden der Fall sein.“, beendete er den Satz.

„Rodney, Sie sagten doch, wir sind in einer virtuellen Umgebung. Müssten wir nicht dann aus dem Transporter herausmarschieren können und uns in einem virtuellen Atlantis befinden?“, fragte John über Funk. „Nein, ich denke, dieses System funktioniert nur innerhalb des Transporters, was auch Sinn ergibt, da man es auch nur während der Transportzeit braucht.“, erwiderte Rodney.

„Das würde auch erklären, warum sich die Türen nicht öffnen.“, überlegte Liz und Rodney nickte zustimmend. „Jedenfalls kommen wir hier von selbst nicht mehr raus. Ich bin alle Möglichkeiten durchgegangen. Es ist unmöglich, da auch ein Abschalten des Systems von hier drinnen durch Konzentration nicht möglich ist.“, sagte McKay und starrte dabei Weir an, die scheinbar wenig begeistert darüber war.


Zelenka hatte an einer Konsole im Kontrollraum Platz genommen. Major Lorne und Doktor Beckett kamen zu ihm. „Doc, was ist los?“, fragte Lorne und Zelenka sah auf. „Nun, wenn meine Vermutung korrekt ist, befinden sich Doktor Weir und Co. innerhalb eines Zwischenspeichers des Transporters.“

„Wie ist das möglich?“, fragte Beckett und Zelenka sah ihn nur kurz besorgt an, ehe er antwortete: „Keine Ahnung, aber der Speicher scheint ein Sicherheitssystem zu sein, falls der Transporter defekt sein sollte.“, sagte Zelenka.

„Moment mal, die Transporter sind defekt?“, fragte nun Lorne und Zelenka nickte. „Drei weitere Personen sind verschwunden. Ich denke, wir sollten vorerst die Transporter versiegeln, damit niemand mehr in Gefahr ist.“, sagte Zelenka nachdenklich.

„Okay, veranlassen Sie das, Doktor. Ich frage mich nur, warum die Transporter defekt sind.“, sagte Lorne und Beckett nickte. „Nun, es gab vor exakt drei Stunden eine starke Stromschwankung in der gesamten Stadt. Ich weiß jedoch nicht, was sie ausgelöst haben könnte.“, antwortete Zelenka.

„Aber Sie glauben, das könnte die Ursache sein?“, fragte Beckett und Zelenka stand auf. „Ja, obwohl ich auch nicht weiß, was genau mit den Transportern geschehen ist. Jedoch habe ich vor fünf Minuten etwas entdeckt.“, sagte er nun und tippte auf der Tastatur. Auf dem Bildschirm erschein ein komplizierter Stromkreis.

„Was haben wir da?“, fragte Lorne. „Nun, laut allen Daten, die wir von jeder Mission haben, scheint es sich um ein System zu handeln, wie Sheppards Team es auf der Aurora entdeckte.“, antwortete Zelenka. „Sie meinen die Sachen mit der virtuellen Realität?“, fragte Lorne. „Umgebung.“, korrigierte ihn Zelenka.

Lorne sah ihn kurz ahnungslos an. „Virtuelle Umgebung heißt es richtig.“, sagte Zelenka nun im ganzen Satz, erkennend, dass Lorne nicht ganz verstandene hatte. Er nickte nun. „Und inwiefern hilft uns das weiter?“, fragte Beckett.

„Rodney ist es gelungen, die Feedbackschleife der virtuellen Umgebung auf der Aurora zu umgehen und das Programm zu seinem Gunsten umzuschreiben. Vielleicht kann ich auf diese Weise mit ihnen kommunizieren.“, überlegte Zelenka und Lorne sah ihn mit großen Augen an. „Tun Sie, was Sie nicht lassen könne.“, sagte er nur und verschwand wieder aus dem Kontrollraum.


„Langsam bekomme ich Hunger.“, nörgelte Rodney und Liz sah ihn ungläubig an. „Ich dachte, wir wären im Moment nur Lebenszeichen, wie können Sie da Hunger haben?“, fragte sie. „Schon die Tatsache, dass ich weiß, dass ich seit über drei Stunden nichts mehr gegessen hab, macht mich hungrig, egal ob als Lebenszeichen oder als feste Materie.“, erwiderte Rodney betrübt.

„Elizabeth, offensichtlich sind wir nicht die einzigen, denen es so geht. Gerade haben sich Lieutenant Newman, Doktor Winston und Doktor Ludwigs bei mir gemeldet. Sie hängen auch fest.“, meldete sich John.

„Nun, zumindest sind wir nicht die einzigen.“, sagte Weir, was sie scheinbar etwas aufmunterte. „Allerdings sind wir hier die einzigen, die zu dritt in einem Transporter hängen. Langsam wird es hier echt unbequem.“, sagte Sheppard.


Zelenka stand mit einem Tablet-PC vor einem offenem Transporter. Lorne stand neben ihm. „Was haben Sie jetzt vor, Doc?“, fragte Lorne und Zelenka sah unsicher zu ihm. „Ich gehe da rein, mit meinem Tablet-PC. Dann kann ich vielleicht von innerhalb des Interfaces die Kammern öffnen.“, erklärte Zelenka seinen Plan.

„Und was, wenn Sie dann auch da drinnen festsitzen?“, fragte Lorne und Zelenka zuckte mit den Schultern. „Meine Aufzeichnungen über die virtuelle Umgebung sind jederzeit aufrufbar. Geben Sie Doktor Monroe Bescheid, dass er sich um das Problem kümmern soll, falls ich nicht wieder raus komme.“, sagte Zelenka und Lorne nickte.

„Also schön, los geht’s.“, sagte der Tscheche und betrat die Transporterkammer. Er schloss beunruhigt die Augen. „Sind Sie sicher, dass Sie das machen wollen?“, fragte Lorne nun, doch entgegen seiner Erwartungen berührte Zelenka nun die Schaltfläche an der Rückwand der Kammer und die Türen schlossen sich.


„Dieses Warten ist schrecklich.“, fand Rodney wieder einen neuen Grund zu nörgeln, da das mit dem Hunger ja nicht geklappt hatte. Liz tätschelte ihm die Schulter, als sie plötzlich Zelenka über Funk kontaktierte.

„Doktor Weir, können Sie mich hören?“, fragte er. „Radek, sind Sie das?“, fragte Rodney. „Ja, Rodney.“ „Wie haben Sie es geschafft, Kontakt aufzunehmen?“, fragte Liz nun. „Ich bin auch in einem Transporter.“, antwortete Zelenka und McKay schlug sich die Hände über den Kopf.

„Na toll, dann kann uns also jetzt niemand mehr hier rausholen?“, fragte er, doch Zelenka antwortete zum Erstaunen aller: „Ich habe die Feedbackschleife genau verfolgt. Es gibt offensichtlich ein System, indem wir uns im Moment befinden.“ „Wissen Sie auch was, was wir nicht wissen?“, fragte Rodney.

„Nun, die Fehlfunktion der Transporter wurde anscheinend durch eine Energieschwankung um 10:00 verursacht.“, antwortete Zelenka und Rodney wurde blass im Gesicht. „Rodney?“, fragte Weir nun und Sheppard schloss sich über Funk an: „Was haben Sie wieder angestellt?“, fragt er.

Rodney schluckte kurz. „Nun, ich habe ein kleines Experiment gemacht.“, sagte er schließlich. „Ein Experiment, dass die Systeme der Stadt beeinflusst?“, hackte Sheppard nun nach und Rodney schluckte erneut. Daran hatte er gar nicht mehr gedacht.

„Radek, haben Sie Zugriff auf die Datenbank und den Hauptcomputer?“, fragte er und Zelenka antwortete schlicht: „Ja.“ „Dann konfigurieren Sie die Energiesysteme wieder auf normal.“, sagte Rodney und Weir sah ihn kurz durchdringend an.

„Ich habe anscheinend den Transporter außer Gefecht gesetzt, da ich die nötige Energie des Transporters verändert habe.“, entschuldigte er sich. „Ich hab nicht erahnen können, dass das ganze Teil dadurch verrückt spielt.“, fügte er hinzu.

„Nun, Sie haben da einiges verändert, Rodney.“, meldete sich Zelenka. „Sie haben die Energiezufuhr reduziert. „Ja, aber nur aus Versehen. Ich hatte eigentlich daran gearbeitet, das Transportersystem zu entschlüsseln. Anscheinend habe ich da etwas falsche Zahlen eingetippt, denn eigentlich wollte ich als Test die Energielevel erhöhen.“, sagte er und schlug sich selbst gegen die Stirn.

„Nun, der Transporter kann uns nicht rematerialisieren, da die Energie während des Transportvorgang bereits aufgebraucht wurde.“, sagte Zelenka. „Bekommen Sie das wieder hin?“, fragte Liz nun. „Ja, ich denke schon. Ich stelle die Energielevel wieder auf normal. Jetzt.“, sagte er.

Nichts tat sich. „Ähm, Doc, ist es normal, dass Ihre Neueinstellung nichts an unserer Situation geändert hat?“, fragte John und Zelenka antwortete: „Das ist doch nicht möglich.“ „Erhöhen Sie die Energielevel, Radek.“, sagte Rodney. „Vielleicht braucht der Transporter jetzt mehr Saft.“, fügte er hinzu.

„Nein, das würde nichts bewirken. Laut meinen Daten ist der Speicher der Transporter zu voll.“, kam es aus dem Funkgerät. „Und was bedeutet das?“, fragte Liz. „Wir können nicht alle wieder raus. Der Vorgang der Rematerialisierung braucht zu viel Energie. Wir könnten nur acht Personen gleichzeitig rematerialisieren.“, antwortete der Tscheche.

„Nun, wir sind aber zu neunt.“, sagte John. „Was passiert mit der letzten Person?“, fragte Rodney. „Der Speicher entlädt sich, aber da wir nur acht Lebenszeichen gleichzeitig rematerialisieren können, würde das letzte Lebenszeichen verschwinden.“ „Und lassen Sie mich raten, Sie können mal wieder nicht erkennen, wer wer ist.“, sagte Rodney.

„Genau.“, antwortete Zelenka. „Allerdings könnte ich das System umschreiben, wodurch der Vorgang der Rematerialisierung zwar wesentlich mehr Energie verbraucht, aber zumindest würden wir alle wieder raus kommen.“, sagte er nachdenklich.

„Tun Sie es, Radek.“, befahl Elizabeth. „Das dürfte nur wenige Minuten in Anspruch nehmen.“, erwiderte Zelenka. „Na toll, wenn es ihm nicht gelingt, sind wir vielleicht alle tot.“, murmelte Rodney, doch Liz behielt einen kühlen Kopf. „Keine Sorge, das wird nicht passieren.“, sagte sie.

„Das kann man nur hoffen.“, erklang Sheppards Stimme aus dem Funkgerät. „Und Rodney, wenn ich Sie treffe, wird das unangenehm für Sie.“, fügte er hinzu, was Rodneys Stimmung nicht gerade auflockerte. „Ich bin soweit.“, erklang die tschechische Stimme aus dem Funkgerät. „Okay, tun Sie es.“, sagte Weir und Augenblicke später öffnete sich die Transportertür. McKay schwang sich in den Gang vor ihnen.

Sie waren dort herausgekommen, wo sie hin wollten. Er drehte sich um und sah sich die Transportertüren schließen, ehe sie sich wieder öffneten. Sheppard kam etwas wütend heraus auf Rodney zu. „Es, es tut mir leid.“, brachte er nur hervor, ehe er eilig in den Weiten des Ganges verschwand.

„Hey, ich hab doch nur Spaß gemacht.“, rief ihm John hinterher und wandte sich dann an Liz. „Nun, war mal was anderes.“, sagte er. „Ja, in der Tat.“, erwiderte sie und beide gingen in Richtung des Kontrollraums und ließen dieses einzigartige Erlebnis hinter sich.



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Kathi90
Autor


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Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 332
Wohnort: Etzenricht

BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Kevin!

Ich fand die Geschichte sehr gut geschrieben und auch interessant. Wär doch mal was, wenn die so was in der Serie auch bringen würden. Hat mir gut gefallen! Smilie

Zitat:
„Langsam bekomme ich Hunger.“, nörgelte Rodney und Liz sah ihn ungläubig an. „Ich dachte, wir wären im Moment nur Lebenszeichen, wie können Sie da Hunger haben?“, fragte sie. „Schon die Tatsache, dass ich weiß, dass ich seit über drei Stunden nichts mehr gegessen hab, macht mich hungrig, egal ob als Lebenszeichen oder als feste Materie.“, erwiderte Rodney betrübt


*g* Lachen Das ist McKay!
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Laß mich raten, beim Stöbern im Award-Thread bist du über die FF-Challenge gestolpert? *seufz* Gut, daß du die Story hier eingestellt hast und nicht da, denn auch wenn du der einzige Teilnehmer wärst, dir würde man den Sieg der Challenge nicht zusprechen.

Trotzdem, eine sehr phantasievolle Geschichte, die mir gut gefallen hat. Zwar, und das sage ich ganz ehrlich, nicht so gut wie dein "Abschied nehmen", aber vor allem die Sache mit McKay kam sehr gut rüber.

Wobei ... wer hat eigentlich das Sagen auf Atlantis, wenn Weir, Sheppard und McKay verhindert sind? Nummer 4 nach dem alten System müßte ja eigentlich Beckett sein, oder? *grübel* Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren ...

Ich muß sagen, die Sache mit den Transportern hat Kris und mich schon des öfteren beschäftigt während unserer "Telefonkonferenzen" *zwinker*, aber auf so einen Einfall ist, glaube ich, noch keine von uns gekommen. Wir haben uns eigentlich nur immer gewundert, daß die Atlanter die Dinger so ohne Wenn und Aber angenommen haben und man nie eine richtige Erklärung für die Dinger kriegt. Ihnen eine Fehlfunktion "anzuhexen" ist wirklich eine klasse Idee und verdient ein deutliches Daumenhoch.

Irgendwie tut mir persönlich Elizabeth leid, ausgerechnet mit McKay eingesperrt zu sein. Naja, Sheppard und Teyla beneide ich auch nicht gerade. Wer weiß, wie Zottel so riecht ...

Hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen - und jetzt habe ich sie auch richtig in Ruhe lesen können. Samstag ging das irgendwie gar nicht *schäm*.
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Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

@Kathi
Ja, danke dir für dein Feedback. Hast recht, in der Serie wäre das wohl auch ziemlich interessant, vor allem McKay, die Autoren würden ihn aber wohl alleine einsperren, wäre ja nicht das erste Mal.

@Hyndara
Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Hast recht, ich hab mir mal die FF-Challenge angesehen und - ob du es glaubst oder nicht - ich war jetzt mal so dreist, mal was zu schreiben (aber die Idee zu einer solchen Geschichte rund um das Transportsystem von Atlantis hatte ich auch schon vorher). Ich hab mich einfach immer gefragt, wie können die sich unterhalten, während sie transportiert werden. Dann hab ich mir überlegt, das geht nur über eine virtuelle Umgebung und so kam die Geschichte dabei heraus.
Ich hab die Geschichte auch mal da bei der Challenge reingestellt. Natürlich erwarte ich nicht zu gewinnen (obwohl mir da - wie heist die noch gleich? - keine Ahnung -jedenfalls hat die mir geschrieben, ich hätte vielleicht doch Chancen).
Lustig fände ich es allemal, wenn ich mit der Geschichte gewinnen würde, aber das wird ja bekanntlich wohl kaum passieren.
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Kris
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 212
Wohnort: Solingen

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich hatte ja auch mal versprochen, mich zu melden und dir zu schreiben, wie mir die Geschichte gefallen hat. Und zwar sehr gut. Seit du nicht mehr im Drehbuchstil schreibst, sind die Stories viel Lebendiger geworden, die Beschreibungen machen die Dialoge lebendiger und transportieren die Idee sehr gut.

es ist, als hätten dir die drei Monate Abwesenheit einen schub gegeben. Du haszt einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht, sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Die Geschichte ist abgerundet, da fehlt nicht.
Es hat einfach Spaß gemacht sie zu lesen. Weiter so!
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