Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

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Hyndara Gast
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Verfasst am: 22.01.2008, 11:25 Titel: |
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So, ehe das Forum weg ist für ein paar Stunden (trifft sich gut, ich muß noch was erledigen), antworte ich dir noch kurz:
Kein ZPM, aber etwas anderes, was mindestens genausoviel Power hat ... mh, das hört sich in meinen Ohren sehr gut an *nickt*. Ich hoffe, es kommt noch einiges über diese Energie, die die Alteraner da benutzen, denn das ist wirklich interessant.
Ohje, Mitchell ist ja schon wieder "gesundet", tja, kann man nix dran ändern. Zumindest nervt er noch nicht und dürfte ziemlich platt sein nach seinem ... öh ... Abenteuer *grins*.
Dieses Mal wars ziemlich informativ, wobei mir besonders gefiel, wie du deinen Lesern nur Bröckchenweise das Wissen zugestanden hast. Das war wirklich klasse! Ein bißchen verwunderte es, daß die Alteraner sich nicht mehr über Teal'c wunderten - aber wer weiß, wie weit ihre Technik wirklich reicht. Im Säbelrasseln mit imaginären Säbeln waren sie ja wohl schon immer recht gut *hüstel*.
Dann freu ich mich schon auf das nächste Kapitel und bin gespannt, wo du dann ansetzt. |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 24.01.2008, 07:49 Titel: |
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@ Hyndara
Mh, über die Energiequelle der Alteraner wird man zu späteren Zeiten der FF näherres erfahren, aber nicht in Kürze. Ich denke, Mitchell muss sich erst erholen, ehe er wieder nerven kann . Sehen wir einfach mal, wie es weiter geht.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 8
McKay und Zelenka standen beim Energieverteiler der Stadt. Zelenka schloss einen Mark II Naquadahgenerator an den Energieverteiler an und überprüfte einige Daten mit gerunzelter Stirn. „Was Sie vorhaben, wir nicht funktionieren, Radek.“, sagte Rodney wichtigtuerisch und sah dem Tschechen über die Schulter.
„Woher wollen Sie das wissen?“, sagte Zelenka und richtete sich auf, wobei er Rodney, der sich dicht über Zelenka gebeugt hatte, um etwas auf dem Tablet-PC sehen zu können, mit dem Kopf gegen die Nase schlug.
McKay gab einen jammernden Schrei ab und hielt sich seine Nase. Zelenka sah ihn an. „Stellen Sie sich nicht so an, Rodney.“, kam es von Sheppard, der den Raum betrat. McKay beachtete ihn nicht. „Nun, Radek, wie of haben Sie diese Stadt gerettet, mh?“, fragte er statt dessen.
Zelenka überlegte kurz, doch McKay antwortete für ihn: „Noch nie, dafür bin ich doch immer gut genug, um ihre Fehler auszubaden.“, regte sich McKay förmlich auf. „Nun, was genau haben Sie jetzt vor?“, fragte Sheppard, der sich zuvor übergangen fühlte.
„Nun, wir müssen die Energie des Mark II nutzen, um gemeinsam mit der Restenergie des ZPMs die Tarnung einzuschalten.“, sagte Radek und fing sich einen genervten Blick von McKay ein. „Wir wollten schon mal nur mit Naquadahgeneratoren den Schild betreiben, ohne Erfolg.“, sagte er.
„Damals hatten wir weder einen Mark II noch ein ZPM.“, erwiderte Zelenka. „Aber Sie verstehen anscheinend nicht, dass es momentan keine Rolle spielt, ob wir ein ZPM haben, denn es ist fast erschöpft und der Mark II hilft uns dann auch nicht mehr weiter.“, gab Rodney nach wie vor genervt zurück.
„Wir werden sehen.“, sagte Zelenka, doch Rodney verdrehte nur die Augen und verließ den Raum. Sheppard folgte ihm und damit ließen sie Radek allein, der ungestört weiterarbeiten konnte.
Zwei Stunden später standen Weir, Sheppard und McKay im Kontrollraum von Atlantis. „Radek, sind Sie soweit?“, fragte Weir über Funk und Zelenka bestätigte: „Ja, Doktor.“ „Elizabeth, ich weiß, ich hab auch nicht gerade wenig Fehler gemacht, aber das hier ist einer.“, sagte Rodney.
Sheppard zog die Augenbrauen zusammen und Weir sah ihn erstaunt an. „Woran machen Sie Ihre Bedenken fest, Rodney?“, fragte sie und er schüttelte nur den Kopf. „Ich weiß nicht, aber sagen wir, es ist eine Vorahnung. Das ZPM hat kaum noch Energie. Es wird nicht reichen und schlimmsten Falls die letzte Energie nehmen, die wir noch haben.“, sagte er.
„Radek, Rodney hat nach wie vor Bedenken.“, sagte Weir, doch Zelenka sagte nur: „Ich bin soweit. Sie können jetzt jederzeit die Tarnung aktivieren.“ Weir wandte sich an Rodney: „Tun wir es?“, fragte sie und nach einem durchbohrenden Blick Colonel Sheppards nickte er, wenn auch widerwillig.
Er setzte sich an eine Konsole und tippte ein wenig auf seinem Laptop herum. „Die Tarnung ist online.“, sagte er und stand auf. „Sehen Sie, Rodney? Es hat funktioniert.“, erklang Radeks Stimme aus dem Funkgerät. Plötzlich flackerte das Licht und es wurde schließlich vollkommen dunkel. Nur das von draußen einfallende Licht erhellte noch den Kontrollraum.
McKay setzte sich wieder an seinen Laptop. „Nun, wie ich befürchtete, hat dieser Versuch das ZPM vollständig geleert. Wir sind diesem Hive damit so gut wie schutzlos ausgeliefert.“, sagte er und lehnte sich angespannt zurück. „Radek?“, fragte Weir über Funk und aus dem Funkgerät kamen nur tschechische Flüche.
In der Antikerstadt Altera lief Carter Jero über den Weg. „Colonel.“, sagte dieser, wodurch sie anhielt, um zu hören, was er zu sagen hatte. „Was gibt’s?“, fragte sie und er schien sich umzusehen, ob jemand in der Nähe war. Der Gang jedoch war ausgestorben.
„Ich muss Ihnen und den Rest Ihres Teams etwas zeigen.“, sagte der Alteraner und Carter nickte. „Ich hole die anderen.“, sagte sie nur und drehte wieder um. „Wir treffen uns im Hangar.“, rief Jero ihr nach. Zwar hatte sie keine Ahnung, in welchem Hangar, aber sie winkte nur.
Nach einigem Herumirren in den Gängen kam sie schließlich an dem SG-1 zugewiesenen Quartier an und öffnete die Tür. O’Neill und Mitchell spielten Schach, während Daniel an einem Computer saß und Teal’c in der Ecke meditierte. „Sir, wo haben Sie das Schachbrett her?“, fragte Carter.
Erst bei näherem Betrachten stellte sie fest, dass es gar kein Schachbrett war. Auch die Figuren waren nicht wie gewöhnliche Schachfiguren, sondern bloß kleine kegelförmige verschieden große Eisenstücke.
„Oh, wir haben improvisiert.“, erwiderte Mitchell und Carter nickte lächelnd. „Ja, das sehe ich.“, gab sie nur zurück und räusperte sich, um zum eigentlichen Thema zu kommen: „Jero erwartet uns im Hangar. Offensichtlich will er uns etwas zeigen.“ „Na, ist doch toll.“, erwiderte O’Neill und stand auf.
Lediglich Daniel machte keine Anstalten, sich von dem Computerterminal zu erheben. „Daniel?“, fragte O’Neill und erst in diesem Zeitpunkt schien er realisiert zu haben, dass das Team offensichtlich woanders hingehen wollte. Er erhob sich und folgte O’Neill und dem Rest.
„Carter, in welchem Hangar will er uns treffen?“, fragte Mitchell und O’Neill verdrehte die Augen. „Wenn das hier so ähnlich wie Atlantis aufgebaut ist, dann kann es sich nur um den Jumperhangar handeln.“, sagte er und Mitchell musste eingestehen, dass seine Frage überflüssig war.
Sie kamen bei einem Transporter an und teilten sich in zwei Gruppen auf. Das Display der Kammer war wesentlich größer als die von Atlantis, da zum einen die Stadt wesentlich größer war und zum anderen wesentlich mehr Punkte, die für Transporter standen, untergebracht werden mussten.
Nach einer kleinen Diskussion, wer zuerst gehen würde, betraten zunächst O’Neill, Teal’c und Carter den Transporter. Den zweiten Transport teilten sich Daniel und Mitchell. Als sie direkt vor dem Jumperhangar ankamen, suchten sie Jero, der nur wenig entfernt ihrer Position stand und auf sie wartete.
„Dann kann es ja losgehen.“, sagte er und betrat ein Jumperähnliches Fluggerät. Er was etwas schmaler als ein normaler Jumper und die Frontscheibe war leicht nach außen gewölbt. Jero setzte sich auf den Pilotensitz und O’Neill direkt daneben. Carter und Mitchell nahmen auf den beiden Sitzen hinter ihnen Platz, während Daniel und Teal’c im hinteren Abteil des kleinen Schiffes ihren Platz fanden.
Langsam fuhren die Triebwerke hoch und der Jumper stieg in die Luft. Statt einem sich öffnenden Dach gab es hier bloß einen Schild, der sich kuppelförmig über den Hangar zog. Der Jumper durchdrang langsam den Schild, als die Triebwerke ausfuhren und er zwischen verschieden hohen Gebäuden umherraste.
„Nette Stadt, das muss man euch lassen.“, sagte Mitchell, als Daniel nach vorne kam, um sich das genauer anzusehen. „Was ist das da vorne?“, fragte er, als er ein kleines Gebäude vor sich erkannte, dessen Dach sich scheinbar öffnen ließ. „Der Grund, warum ich euch mitnehme. Ihr müsst es sehen.“, erwiderte Jero, als der kleine Jumper bereits zur Landung ansetzte.
Die Heckluke öffnete sich und Jero trat hinaus in das Sonnenlicht. O’Neill folgte ihm. „Wohin jetzt?“, fragte er und Jero wies auf eine Ringplattform. Das Team folgte dem Alteraner, der sofort losgegangen war und sie gesellten sich zu ihm. Der Ringtransporter reagierte und das Team verschwand.
McKay saß mit Weir und Sheppard im Besprechungsraum von Atlantis. „Ich habe Ihnen gesagt, er versaut es.“, meckerte der Kanadier und John lehnte sich über den Tisch. „Langsam wissen wir es, Rodney.“, erwiderte er, doch ehe McKay kontern konnte, ging Weir dazwischen.
„Beruhigen Sie sich, alle beide.“, sagte sie mit zu beiden Seiten erhobenen Händen und Rodney lehnte sich zurück. „Schön.“, sagte er nur und Weir setzte sich nun wieder gerade hin. „Was für Optionen haben wir?“, fragte sie nun. „Dank Radek sind wir jetzt noch nicht einmal mehr in der Lage, Drohnen abzufeuern, da der Mark II auch den Geist aufgegeben hat.“, erklärte Rodney.
„Dann bitten wir die Erde um einen neuen.“, sagte Sheppard und Weir nickte. „Die Midway ist zwar noch nicht vollständig, aber ich denke, für einen Jumperflug zur Erde wird es reichen.“, stimmte sie zu. „Ja, aber so viele Drohnen haben wir nun auch nicht.“, warf McKay ein. „Kein Problem. Wir haben ja noch zwei Schiffe und ein paar Jumper, sowie einen Haufen F-302. Gegen ein einzelnes Hive kommen wir damit locker an.“, sagte Sheppard.
„Dann sollten wir uns aber beeilen.“, sagte Rodney, der dem Plan scheinbar zustimmte. Er schaltete den Bildschirm auf die Hyperraumroute des Hive. „Es ist in weniger als einem Tag hier.“, sagte er und deutete auf die Route. „Dann mal los.“, sagte Sheppard und stand auf.
Weir eilte ihm nach, als er sich bereits auf den Weg zum Hangar machte. „Chuck, Makro laden und Midway anwählen.“, befahl Weir. „Ja, Ma’am.“, erwiderte der Techniker, als Rodney neben ihm Platz nahm. Das Gate begann zu wählen und als Chevron sieben eingerastet war schwebte der Jumper in den Gateraum hinunter.
„Viel Erfolg, John. Bringen Sie uns so viel Energie mit, wie Sie bekommen.“, sagte Weir über Funk und Sheppards Stimme erklang: „Verstanden, Elizabeth. Warten Sie mit dem Angriff, bis ich zurück bin.“ „Ich hoffe, solange werden Sie nicht brauchen, John.“, antwortete sie, als der Jumper durch den Ereignishorizont glitt.
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 24.01.2008, 11:45 Titel: |
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Mit dem Angriff warten ... AUTSCH! Ich hab hier wirklich gerade laut angefangen zu lachen, als ich das gelesen habe. Mit dem Angriff warten *kopfschüttel* ...
Mh, was will Jero SG-1 wohl zeigen? Irgendwie finde ich es merkwürdig, was da vor sich geht *grübel*. Und ich frage mich immer noch, warum diese BEIDEN Handlungsstränge, die ja auf den ersten Blick nichts (oder kaum was) miteinander zu tun haben *grübel*. Ich hoffe, du klärst das noch auf.
Die Sache mit den Mark II ... Wie sind sie denn darauf gekommen? Donnerwetter, da sind aber zwei Herren mutig, sich daran zu versuchen. Eine Rakete ist ja eigentlich nicht dazu gebaut, ihre Kraft gleichmäßig abzugeben. Naja, hat dann ja auch nicht geklappt. Daß McKay dann natürlich gleich wieder Zelenka als Schuldigen benennt war klar. Jaja, unser Rodney, wenn wir den nicht hätten *grins*.
Hat mir wieder gut gefallen. Freu mich schon auf den nächsten Teil! |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 26.01.2008, 09:57 Titel: |
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@ Hyndara
Was die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun haben, erfährst du erst viel viel später. Und dass McKay sich rausredet (dieses Mal aber auch zu Recht, denn er sagte ja von Anfang an, dass das nicht funktioniert), musste natürlich sein. Er ist eben Rodney.
Jetzt geht's weiter.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 9
SG-1 und Jero wurden durch den Ringtransporter in eine große Halle transportiert. Sie standen auf einer Art Balkon und sahen auf ein riesiges Schiff herunter. „Das Schiff ähnelt denen der Auroraklasse.“, sagte Carter. Tatsächlich was das Schiff etwas breiter und flacher als ein Schiff der Auroraklasse.
Der Bug war nicht so kantig, sondern lief zu einer Spitze zusammen. „Nicht schlecht, aber warum zeigst du uns das?“, fragte O’Neill. „Ihr wollt nach Atlantis, um uns zu helfen. Ihr könnt das Schiff nutzen. Es ist unser weiterentwickeltstes Schiff.“, antwortete Jero. „Jero, das ist keine gute Idee.“, erwiderte Carter.
„Ach, wirklich nicht?“, fragte O’Neill, der sich scheinbar sehr für das Schiff interessierte. „Es wäre besser, die Energiequelle des Tarngenerators zu nutzen, um Atlantis direkt anzuwählen.“, sagte Carter. „Damit würden wir aber nicht mehr geschützt sein. Die Bagoraner wären innerhalb von wenigen Minuten hier.“, erwiderte Jero.
„Dann nutzt ihr das Schiff zur Flucht auf einen anderen Planeten.“, sagte Daniel., doch Jero schüttelte den Kopf. „Wir können nicht unsere geliebte Stadt für diesen möglicherweise erfolglosen Plan opfern.“, sagte er. „Berate dich mit Poreo und dem Rest.“, sagte Mitchell. „Genau, denn Carters Idee hat Vorteile, da ihr schneller in Atlantis wärt.“, sagte O’Neill.
„Mit dem Schiff würden wir fünf Monate brauchen.“, überlegte Jero. „Trage unsere Idee einfach dem Rat vor, Jero. Wenn sie nicht einverstanden sind, kommen wir auf euren Plan zurück.“, erklärte O’Neill. „Einverstanden.“, sagte Jero. „Ich werde mich heute Abend mit dem Rat zusammensetzen.“, fügte er hinzu.
Am späten Abend des Tages kam Jero in das Quartier des Teams. „Und?“, fragte O’Neill sofort. „Der Rat ist einverstanden. Poreo, Amilada, Baro und Juna haben zugestimmt.“, sagte Jero und O’Neill stand auf. „Dann kann es ja losgehen.“ Das Team folgte ihm aus dem Quartier.
Zur selben Zeit verließ das Hive im Orbit von Atlantis den Hyperraum. Weir und Sheppard beobachteten dies im Kontrollraum. „Rodney, wie läuft es?“, fragte Liz. „Der Mark II ist am Stuhl angeschlossen und Major Lorne ist bereit, die Drohnen zu feuern. Auf Ihren Befehl.“, kam es aus dem Funkgerät.
„Verstanden. Colonel Davidson, Colonel Ellis?“, fragte nun Weir die beiden Kommandanten der Erdschiffe. „Wir sind hier soweit. Odyssey Ende.“, kam es von Davidson. „Wir sind auch soweit, Doktor.“, sagte Ellis und Weir gab den Befehl: „Positionieren Sie sich über der Stadt und lassen Sie keine Schüsse durchkommen.“
„Verstanden, Apollo Ende.“, kam es aus dem Funkgerät. „Ma’am, die Apollo und die Odyssey sind in Position.“, sagte Chuck. „Sergeant, wie ist der Status des Hive?“, fragte Sheppard ihn und er antwortete: „Es ist noch nicht in Waffenreichweite.“
Teyla und Ronon kamen in den Kontrollraum. „Mein Volk wurde wieder in die Stadt evakuiert.“, berichtete Teyla und Weir nickte. „John, sind alle Schützen in Position?“, fragte sie und Sheppard nickte. „Alle Railguns sind besetzt und es wurden genug Suchtrupps zusammengestellt, falls die Wraith in die Stadt eindringen sollten.“, sagte er.
„Wer hätte gedacht, dass wir noch einmal in eine solche Lage kommen?“, fragte Weir. „Also ich nicht.“, erwiderte Sheppard. „Wo ist dass Hive?“, fragte Ronon und sah auf den Bildschirm. „Es müsste -.“, begann Chuck, doch auf dem Radar war nichts mehr zu sehen. „Es ist weg.“, sagte er verblüfft. „Was?“, kam es von John und Liz gleichzeitig.
SG-1 stand mit dem gesamten Rat der Stadt Altera vor dem Gate. Poreo hielt eine Art Funkgerät in den Händen. „Nun, General, es ist zwar riskant, aber wohl die einzige Möglichkeit, schnell nach Atlantis zu kommen.“, sagte der Ratsvorsitzende. Der schwarzhaarige Mann neben ihm lächelte, wie schon zuvor in der Ratssitzung.
„Im höchst unwahrscheinlichen Fall, dass es nicht funktioniert, bleibt uns unser ursprünglicher Plan.“, sagte die dunkelhäutige Frau, die Haare dieses Mal offen gelassen hatte. Erst jetzt konnte man die Länge des Haares bewundern, denn es ging fast bis ganz zum Boden.
„Wie lange war die wohl nicht mehr beim Friseur?“, flüsterte Mitchell O’Neill zu, der kurz aufstoßend lachte. „Nun, sofern wir nach Plan A noch leben, können wir mit Plan B weitermachen.“, sagte Daniel erstaunlich gelassen.
„Schaltet die Tarnung ab und leitet die Energie sofort zum Gate um.“, gab Poreo durch sein Funkgerät weiter. „Jero, wähle Atlantis an.“, befahl er kurz darauf, nachdem er die Bestätigung erhalten hatte. Jero nickte und stellte sich ans DHD. Nach der Reihe leuchteten die Chevrons auf. Als es bei Chevron neun angekommen war, stockte das Gate kurz, ehe es die Verbindung herstellte.
Nachdem der Vortex verschwand, wollte sich der Rat auf den Weg durch das Gate machen. Plötzlich hörten sie ein Donnern über sich kommen und wenig später erblickten sie kleine Schiffe, etwa in der Größe einer F-302, jedoch hatte das Schiff zu beiden Seiten einen Doppeldeckerflügel und hinten lief das Fluggerät spitz zusammen, während der vordere Bereich recht klobig wirkte.
„Das sind bagoarnische Angriffsgleiter!“, rief Poreo durch das Donnern, welches die Objekte verursachten O’Neill zu. „Dann sollten wir uns beeilen!“, schrie O’Neill zurück und gerade war Jero als erster durch das Gate getreten, da kamen die Fluggeräte gefährlich nahe am Gate vorbei und schossen auf ihre Position.
„Wir können nicht hier bleiben und durch das Gate kommen wir nicht mehr. Der Weg ist versperrt!“, schrie der schwarzhaarige Alteraner namens Baro. Er betätigte ein Funkgerät. Zwar konnte niemand hören, was er sagte, doch wenig später wurden sie alle von einem Blitzlicht umhüllt und verschwanden.
In Atlantis staunten nach wie vor alle über das plötzlich verschwundene Hive, als Chuck am Radar Energieausstöße vernahm. „Doktor Weir, da geschieht etwas.“, sagte er und Weir nahm sofort Kontakt zur Apollo auf: „Colonel Ellis?“ „Doktor Weir, wir werden angegriffen, aber das Feuer kommt aus dem Nichts!“, rief Ellis, als die erste Salve der Wraithschüsse auf dem Schild seines Schiffes einschlug.
„Sergeant?“, fragte Sheppard unruhig. „Ich habe keine Ahnung, Sir.“, erwiderte Chuck und McKay schon seinen Stuhl zu Seite, um sich selbst an das Sensorenbild zu setzen. „Die Schüsse kommen von der Position, wo wir das Hive zuletzt orteten.“, sagte er und tippte ein wenig auf dem Laptop herum.
„Das würde bedeuten, die besitzen Tarntechnologie.“, sagte Sheppard, als er verstand. „Woher?“, fragte Weir, doch Rodney schien das weniger zu interessieren. „Tatsache ist, dass sie sie haben. Wir können die momentane Position des Hives zwar nicht genau bestimmen, aber ich könnte einen Sektor eingrenzen.“, sagte er schnell und Weir nickte.
„Tun Sie es.“ Er tippte sofort weiter auf seinem Laptop herum, als Weir die Kommunikation zur Odyssey aufnahm: „Colonel Davidson, wie sieht es aus?“ „Nun, nach wie vor können wir nur ahnen, von wo das Feuer kommt. Wir schießen aber nicht, schließlich wollen wir nicht unnötig Munition verbrauchen.“, kam es aus dem Funkgerät.
„Okay, verhalten Sie sich ruhig und versuchen Sie durchzuhalten. Rodney versucht das Hive zu lokalisieren und schickt Ihnen die Koordinaten, sobald er fertig ist.“, antwortete sie. „Verstanden, Odyssey Ende.“, hörte Weir ihn noch sagen, ehe sie sich wieder an Rodney wandte, der nur sagte: „Bin gleich soweit.“
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 26.01.2008, 12:38 Titel: |
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Ich hab mir gleich gedacht, daß das nicht gut ausgehen kann, als sie plötzlich das Hive von den Schirmen verloren. Ich kenn doch unsere Pappenheimer - da mußte doch irgendwas noch hinterher kommen (mal abgesehen davon, daß ich diesen Kunstgriff auch mal anwende *zwinker*). Mit Tarntechnologie hätte ich nun aber nicht gerechnet. Immerhin schienen die Wraith daran bisher nicht im mindesten interessiert. Mh, dann lasse ich mich mal überraschen.
Und sieh mal einer an, was da so plötzlich auftaucht - ein Schiff! Na, wenn das nichts ist *sabber*. Jetzt müssen sie es nur noch irgendwie heil in das uns bekannte Universum fliegen und ... äh, ja, okay. Ich weiß *peinlich*, das ist etwas einsilbig gedacht, zumal die Alteraner ja selbst Probleme haben (aber träumen wird man wohl doch dürfen *mecker*!).
Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich freu mich schon auf das nächste Kapitel. |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 28.01.2008, 18:48 Titel: |
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@ Hyndara
Stimmt, bisher scheint Tarnung die Wraith nicht sonderlich interessiert zu haben. Im späteren Verlauf der Geschichte wird man den tatsächlichen Grund erfahren.
Mal sehen, ob die Alteraner O'Neill dieses Geschenk machen. Vielleicht ja die zukünftige Enterprise ?
So, jetzt geht's aber weiter.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 10
„Rodney!“, drängte Weir den Wissenschaftler, der sich schnell erhob. „Fertig. Daten werden übermittelt.“, sagte er, als sie die ersten Darts über die Stadt dröhnen hörten. „Alle Schützen Feuer frei.“, gab Sheppard über Funk durch, und die ersten Salven der Railguns holten einige Darts vom Himmel. Die 302er der beiden Erdschiffe halfen zudem bei der Aufräumarbeit und schossen mit ihren Raketen die feindlichen Darts ab.
„Lorne, halten Sie sich mit den Drohnen zurück, bis das Hive seine Tarnvorrichtung ausschaltet.“, gab Sheppard ihm über Funk durch und der Major bestätigte mit einem schlichten: „Ja, Sir.“
Im Orbit über dem Planeten begannen die Erdschiffe, aus allen Geschützen zu feuern und trafen auch mit einigen Salven das Hive, doch nach einiger Zeit kam von den Wraith kein Feuer mehr und die Erdschiffe trafen auch nicht mehr. „Atlantis, hier Ellis. Offensichtlich hat das Hive eine neue Position eingenommen und aufgehört zu feuern. Wir können es nicht mehr lokalisieren.“
„Warten Sie einen Moment, Colonel.“, kam es von Weir zurück.“ „Verstanden. Apollo Ende.“ Kurz nachdem der Funkkontakt abgebrochen wurde, begann das Hive wieder zu feuern und dieses Mal zögerten die beiden Erdschiffe nicht, sondern schossen einfach in die ungefähre Richtung, aus der das Feuer kam.
„Lorne, wir haben die Koordinaten des Hives. Schießen Sie eine Salve Drohnen ab, aber passen Sie auf, dass die Darts nicht im Weg herumfliegen.“, sagte Sheppard. „Ich werde mir Mühe geben, Sir.“, klang Lornes doch recht nervöse Stimme aus dem Funkgerät. Er hatte noch nie eine Drohne vom Antikerstuhl aus gesteuert.
Zwei Dutzend Drohnen schoss aus den Lagern in den Himmel hinauf und nur knapp an drei Darts und zwei 302ern vorbei, die im Fight lagen. Die Drohnen schossen auch an den beiden Erdschiffen vorbei auf die Position zu, auf der sich laut McKay das Hive befand.
Im Nichts schlugen die Drohnen ein und verursachten kleinere Explosionen. Kurzzeitig flackerte die Tarnung des Hives, denn es war ab und zu zu sehen und dann wieder unsichtbar, ehe die Tarnung schließlich vollständig versagte. Die Erschiffe feuerten jeweils drei Raketen auf das Hive ab, wovon jedoch fünf abgefangen wurden und eine an einer nicht effektiven Stelle des Hives einschlug, wodurch es relativ unversehrt blieb.
SG-1 erschien auf dem Alteranerschiff, welches gestartet war. „Ihr besitzt Asgardtransporttechnologie?“, fragte Carter. „Das ist unsere Transporttechnologie. Ich hätte nicht gedacht, dass Sie so etwas bereits kennen.“, erwiderte Poreo, als sie sich auf den Weg zur Brücke machten.
„Dann haben die Lantianer den Asgard wohl diese Technologie überlassen.“, erklärte Carter leise dem Team und alle nickten kurz. Die hatten die Brücke erreicht und sahen, dass ein riesiger Kuppelschild die Stadt vor eintreffenden grünlichen Energiekugeln schützte.
„Okay, ich nehme an, dass werden die Bagoraner sein.“, sagte O’Neill. „Ja.“, sagte Poreo schlicht und setzte sich auf den Stuhl des Kommandanten. Baro setzte sich an die vordere linke Konsole, während ein anderes Ratsmitglied auf der anderen Seite Platz nahm.
„Die Schilde der Stadt sind unter 34%.“, meldete Baro und betätigte einige Schalter auf seiner Konsole. „Wir sollten hier weg.“, sagte Mitchell, als erste Energiekugeln den Schild zum Flackern brachten. „Poreo, hast du gehört?“, fragte O’Neill und dieser nickte.
„Imos, bring uns in den Orbit und dann sofort in den Hyperraum.“, befahl Poreo. „Verstanden, Poreo.“, kam es nur zurück, als der Schild der Stadt zusammenbrach und einzelne Gebäude unter heftigstes Feuer gerieten. Das Schiff jedoch durchbrach die Feuerfront und erreichte nach einigen Augenblicken den Orbit.
„Kurs auf Atlantis. Hyperraumfenster öffnen.“, sagte Poreo, doch in diesem Moment wurde das Schiff stark durchgeschüttelt. „Schilde sind runter auf 52%. Hyperantrieb lässt sich nicht aktivieren.“, meldete ein Techniker. „Bringt den Hyperantrieb wieder online!“, schrie Poreo einige herumstehende Leute an, die sofort die Brücke verließen.
„Sir, vielleicht sollte ich -.“, begann Carter, doch O’Neill sagte nur: „Gehen Sie.“ Sie nickte und rannte hinter den Technikern her. Durch das riesige Frontfenster der Brücke hatte SG-1 einen wunderbaren Blick auf das feindliche Schiff, welches gleichzeitig auf den Planeten und auf das Schiff schoss, indem sie sich befanden.
Das Schiff war eine riesige grünliche Scheibe mit einem Durchmesser von etwa drei Kilometern. Seitlich ragten verschieden lange spitze Nadeln aus dem Schiff heraus und umrundeten das gesamte Schiff. Auf aus der Unterseite sprossen solche Nadeln und ragten bis auf einen Kilometer in die Tiefen des Weltraumes.
„Sieht nicht schlecht aus.“, sagte Mitchell. „Ja, aber es zu bewundern, liegt nicht in meinem Interesse, Colonel.“, sagte Poreo. „Baro, mach die Drohnen und das Primärgeschütz bereit.“, sagte er nun und der schwarzhaarige Mann an der linken Steuerkonsole nickte. „Drohnen sind zum Abschuss bereit. Primärwaffe ist zu 42% geladen.“, gab er zurück.
Poreos Stuhl fuhr zurück und leuchtete in einem mysteriösen violetten Farbton. SG-1 achtete nur kurz darauf, denn wenig später schossen die ersten Drohnen auf das feindliche Schiff. Etwa drei Dutzend wurden abgefeuert, aber nur wenige durchdrangen die Schilde des feindlichen Schiffes.
Das Schiff wurde nur leicht beschädigt und nun kamen auch jede Menge Gleiter auf das Alteranerschiff zu und begannen zu feuern. „Schilde sind runter auf 28%.“, meldete nun ein Techniker, als Baro seinem Kommandanten zurief: „Primärwaffe ist einsatzbereit!“
Der Stuhl, auf dem Poreo saß, fuhr wieder nach vorne und Poreo befahl: „Primärwaffe abfeuern.“ Im Bug öffnete sich ein kleiner Bereich und ein kleines Geschütz kam daraus hervor, welches sogleich einen goldenen Energiestrahl abfeuerte. Einige feindliche Gleiter konnten sich zwischen ihr Mutterschiff und das Alteranerschiff stellen und einen Teil des Strahls abfangen, doch die meiste Energie kam dennoch durch.
Die Schilde des Feindschiffes flackerten kurz, ehe sie erloschen. Zwar wurde das Schiff nicht weiter beschädigt, aber Poero machte sich bereit, weitere Drohnen abzufeuern. „Sir, der Hyperantrieb ist einsatzbereit. Allerdings müssen wir ihn jetzt aktivieren, da er sonst überlädt. Wir haben die Notfallaktivierung ausgelöst.“, sagte Carter.
„Poreo, wir müssen hier weg. Carter sagte was von Notfallaktivierung des Hyperantriebs.“, gab O’Neill weiter. „Baro, sofort Hyperantrieb aktivieren.“, sagte Poreo. „Wenn man nicht dreißig Sekunden nach Notfallaktivierung startet, explodiert der Energiekern.“, sagte er zu O’Neill, da dieser scheinbar verwirrt schien, dass es so schnell gehen musste.
„Sobald wir in sicherer Entfernung sind, treten wir aus dem Hyperraum aus, um den Antrieb zunächst wieder zu reparieren.“, sagte Poreo, als das Schiff aus dem normalen Raum verschwand und in den Hyperraum eintauchte.
In Atlantis aktivierte sich das Gate. „Aktivierung von außen.“, verkündete Chuck und Weir eilte zu ihm. „Erhalten wir einen ID-Code?“, fragte sie, als gerade ein Signal übermittelt wurde. „Ja, Ma’am, ich empfange General O’Neills ID-Code.“, erwiderte er.
„Lassen Sie ihn rein.“, sagte sie und er deaktivierte den Schild. Kurz darauf kam Jero durch den Ereignishorizont und sofort versammelten sich einige Soldaten mit erhobenen Gewehren, die auf ihn gerichtet waren um ihn. Das Gate schaltete sich ab und Jero schien darüber ziemlich unglücklich.
„Nicht schießen!“, rief Weir und lief die Treppe zum Gateraum hinunter, wobei sie sich beinahe unsanft zu Boden begeben hätte, sich aber gerade noch abfing und schließlich zu Jero vortrat. „Wer sind Sie?“, fragte sie und Jero nickte betrübt, ehe er antwortete: „Ich bin Jero von den Alteranern.“
„Aha.“, sagte Weir beeindruckt, als über ihnen erneut das Getöse von daherrasenden Darts erklang. „Ich denke, ich komme zu einem unpassenden Zeitpunkt.“, sagte er, als er dies hörte, doch Weir winkte ab. „Kommen Sie.“, sagte sie nur und er folgte ihr hinauf in den Kontrollraum.
„Wie geht es SG-1 und General O’Neill?“, fragte Liz, doch der Alteraner schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht. Kurz vor meinem Eintreffen hier wurde Altera von den Bagoranern angegriffen. Ich weiß nicht, wie es den Menschen dort ergangen ist, aber sie haben es zumindest nicht durchs Gate geschafft, wie man sieht.“, antwortete er.
„Doktor Weir, wir haben hier einige Probleme!“, erklang Lornes Stimme aus dem Funkgerät und sie wandte sich kurz von Jero ab. „Was ist los, Major?“, fragte sie und als Antwort kam bloß: „Ich denke, wir sollten die Drohnen nutzen, um die Darts abzuschießen. Captain Winkov sagte, die Wraith beginnen sich in die Stadt zu beamen, wie vor zwei Jahren während der Belagerung.“
„Okay, Major. Schießen Sie die Darts ab.“, befahl Weir und beendete damit den Funkkontakt.
„Rodney?“, fragte Weir den Wissenschaftler, der so gebannt auf den Radar starrte, das er sogar die Anwesenheit Jeros gar nicht registriert hatte. „Ja, was gibt’s?“, fragte er nur, ohne vom Bildschirm aufzusehen.
„Wir haben einen Gast, der für Sie interessant sein könnte.“, fuhr Weir fort und Rodney sah kurz auf, wobei er Jero erblickte. „Wer ist das?“, fragte er schlicht und Liz sah leicht lächelnd von Jero zu McKay. „Rodney, das ist Jero, er ist ein Alteraner. Jero, das ist Doktor Rodney McKay.“, stellte Weir sie einander vor.
Sheppard wandte sich nun auch das erste Mal an den Alteraner. Da er ständig den Funkkontakt mit seinen Leuten pflegen musste, um den Überblick zu behalten, hatte er dazu bisher noch keine zeit gehabt. „Sie können ihn auch gerne Meredith nennen.“, sagte er bloß und deutete auf den die Arme vor der Brust verschränkenden Rodney, ehe er wieder mit seinen Teams in Kontakt trat.
„Ich bin sicher, Sie können uns eine Hilfe sein.“, sagte McKay nur leicht skeptisch, denn er hatte schon einiges über die Antiker gelernt, zum Beispiel dass sie nicht so schlau gewesen sein können, wie sie früher dachten, dabei dachte er vor allem stark an Roboterwesen, die Atlantis zerstören wollten.
„Doktor, ich hoffe, ich kann durch Ihre Hilfe viel über die Technologie der Lantianer lernen.“, sagte Jero und Rodney sah ihn verblüfft an. „Welcher Rasse gehören Sie noch gleich an, den Alteranern?“, fragte er, als würde er sagen wollen, dass Jero die letzten Jahre geschlafen und dadurch die Entwicklung der Antiker nicht mitbekommen hätte.
„Rodney, die Lantianer waren wohl höher entwickelt.“, sagte Weir. „Das ist richtig. Sie haben auch wesentlich fortschrittlichere Energiequellen.“, fügte Jero hinzu, als plötzlich der Kontrollraum erschüttert wurde und das Licht flackerte. „Okay, nerven Sie mich nicht, dann hab ich gleich Zeit für Sie.“, sagte Rodney und setzte sich wieder.
Fortsetzung folgt |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 28.01.2008, 19:34 Titel: |
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Na, da hoffe ich doch jetzt einfach mal, daß dieser Hyperantrieb ein Intergalaktischer Hyperantrieb ist und sie Atlantis den Hintern aus dem Feuer holen. Denn sonst wirds wohl düster werden - oha!
Du siehst mich im Moment etwas irritiert, denn, wie ich das bisher verstanden hatte, waren die Alteraner so eine Art Überschrift über Antiker, Lantianer und Menschen (nicht vergessen, laut den genialen Wissenschaftlern des SGCs sind wir die zweite Entwicklungsstufe *zwinker*). Also verstehe ich jetzt nicht so ganz, warum alle so ehrfürchtig erstarren, wenn Jero sagt, er sei ein Alteraner - sind wir im Endeffekt auch (ansonsten hab ich dann wohl die Serie nicht verstanden).
Und McKay ... ist eben McKay. Wenn der nix zu meckern hat ist er tot, soviel ist klar *kopfschüttel*. Aber der Einwand mit Meredith kam wirklich gut *gaaanzbreitesGrinsen*. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 28.01.2008, 20:48 Titel: |
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So, hab ich michauch mal reingelesen (hatte ich ja versprochen ).
Die aufgearbeitete "Remasterte" Version gefällt mir sehr gut.
Sofort der Anfang mit dem Bagoraner, der ja mehr Ärger macht als im Original. Oder auch die Vorgoldung von Mitchell (oh, wie ich ihn hasse........) war gut.
An sich bisher eine echte Verbesserung zur alten Variante.
Bis dann. |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 30.01.2008, 16:42 Titel: |
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@ Hyndara
Nun, wie dir Leser der alten Variante bestätigen können, ist es an sich gar nicht mal so wichtig, ob sie nun einen intergalaktischen oder interstellaren Hyperantrieb haben, aber dazu später mehr. Ich kann dich jedoch beruhigen, dass der Antrieb schon intergalaktisch ist. Wird trotzdem auf Grund der Entfernung einige Zeit dauern, bis das Schiff ankommt.
Und zu den Alteranern. Mir ist in der Serie immer wieder aufgefallen, dass die Charas beim Anblick eines Antikers immer sehr aufgeregt waren. Im Prinzip macht es keinen Unterschied, ob ich Alteraner oder Antiker oder sonst was schreibe, denn beeindruckt werden sie trotzdem sein (oder ich hab die Serie selbst nicht verstanden ).
@ Atlan
Freut mich, dass du reinschaust. Ja, es sind einige Änderungen vorhanden. Der vergoldete Mitchell gefiel mir dann doch als Alternative besser, als zuvor der gefangene Teal'c. Ich denke, man merkt, dass auch ich Mitchell nicht leiden kann .
Jetzt geht's weiter.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 11
Auf der Brücke der Odyssey sprühten die Funken und einer der Techniker lag bereits schwer verletzt am Boden und musste behandelt werden. „Schilde sind runter auf 32%.“, sagte der erste Offizier Major Ronald Ericson.
„Leiten Sie die Energie von den Antriebssystemen auf die Schilde um!“, befahl Colonel Davidson, als eine weitere Salve auf den Schilden aufschlug. „Machen Sie schon!“, rief er, als die Brücke noch heftiger erschüttert wurde. „Apollo, wir könnten hier etwas Hilfe gebrauchen.“, funkte Davidson nun Colonel Ellis an.
Die Apollo positionierte sich zwischen dem Hive und der Odyssey und steckte gleich mal einige Salven ein. „Colonel Davidson, wir versuchen Ihnen Zeit zu verschaffen, damit Sie die Schilde neu aufladen können.“, gab Ellis über Funk durch und setzte sich auf seinen Platz, als Funken auf der Brücke sprühten.
„Captain, feuern Sie eine Mark VIII auf das Hive.“, befahl er nun seinem ersten Offizier. „Ja, Sir.“, antwortete dieser nur. „Ziel ist erfasst. Rakete wurde abgeschossen.“, verkündete er, als eine Mark VII abgeschossen und kurz danach von einem Dart abgefangen wurde.
„Atlantis, was ist mit den Drohnen?“, fragte Ellis, als sein erster Offizier meldete: „Schilde auf 53%.“ „Wir wehren uns hier mit allem was wir haben gegen die Darts.“, kam es schwach durch das Funkgerät zurück. „Verstanden, Atlantis. Wir erbitten um Unterstützung, sobald Sie die Stadt gesichert haben.“, gab Ellis zurück.
Über Atlantis flogen Darts und F-302 und feuerten aufeinander. Etliche Railgunschützen bemühten sich, die Darts auszuschalten und auch Dutzende Drohnen rasten durch die Luft und zerstörten hin und wieder Darts.
„McKay?“, fragte Sheppard. „Wir haben mehrere Dutzend Wraith in der Stadt.“, meldete der Wissenschaftler panisch, worauf Sheppard erneut mit seinen Teams Funkkontakt aufnahm. „Es sind Wraith in der Stadt. An alle Sicherheitsteams, schalten Sie jeden Wraith aus, den Sie finden können.“
Erneut hörten sie einen Dart erschreckend nahe am Zentralturm vorbei rasen, während eine 302 diesen verfolgte und mit einer Rakete abschoss. „Major Lorne, wie sieht es aus?“, fragte der Colonel nun. „Es werden immer mehr, Sir. Unsere Drohnen sind fast alle aufgebraucht.“, meldete sich Lorne.
„Elizabeth, wir verbrauchen unsere Drohnen.“, sagte Sheppard und Weir nahm nun auch mit Lorne Kontakt auf: „Major, versuchen Sie das Hive zu neutralisieren.“ „Ja, Ma’am.“, kam es nur zurück und die Drohnen steuerten den Orbit des Planeten an, während Jumper und F-302er versuchten, die restlichen und doch immer mehr werdenden Darts zu zerstören.
Die Apollo schoss weiterhin ununterbrochen mit den Railguns auf das Hive und auch die Odyssey, deren Schilde wieder halbwegs funktionstüchtig waren, feuerte wieder. „Colonel Ellis, wir bereiten uns auf das Feuern eines weiteren Sprengkopfes vor.“, sagte Davidson.
„Verstanden, Colonel.“, kam es zurück, als plötzlich ein paar Dutzend Drohnen zwischen den beiden Schiffen auf das Hive vor ihnen zusteuerten. Davidson setzte sich und sah sich das kleine Spektakel an. Die Drohnen durchdrangen die Hülle des Hives und schließlich wurde es vollständig zerrissen und explodierte, sodass auch auf den Erdschiffen eine kleine Erschütterung zu spüren war.
„Doktor Weir, das Hive konnte zerstört werden.“, gab Colonel Ellis über Funk zu verstehen und Weir antwortete: „Danke, Colonel. Am besten landen Sie und die Odyssey. Die Schiffe sind sicherlich beschädigt.“, fügte sie hinzu. „Okay, Doktor. Wir beginnen den Landeanflug. Apollo Ende.“, gab Ellis zurück und die beiden Erdschiffe näherten sich dem Planeten.
Hin und wieder mussten sie herumirrende Darts abschießen und waren gerade dabei, eine kleinere Gruppe der wendigen Schiffe zu zerstören, da öffnete sich direkt vor der Gruppe ein Hyperraumfenster und zwei Darts drangen darin ein, während die restlichen durch Railgunsalven zerstört wurden.
„Doktor Weir, soeben sind uns zwei Darts in den Hyperraum entwischt.“, sagte Ellis und Weir antwortete ungläubig: „Seit wann besitzen die Darts einen Hyperantrieb?“ „Das ist mir auch ein Rätsel, aber ich glaube kaum, dass ihr Verschwinden für uns von Vorteil ist.“, gab Ellis zurück.
Etwa zehn Minuten später wurden Colonel Ellis und Colonel Davidson von ihren Schiffen aus in den Kontrollraum gebeamt. Sheppard und Weir, sowie Rodney erwarteten sie und sie begrüßten sich. „Colonel.“ „Colonel.“ „Colonel.“ „Colonels.“ „Doktor.“ „Colonels“ „Colonel“ “Doktor.“ “Doktor.“ „Colonel. Was soll das eigentlich?“, fragte Rodney dann, doch keiner schien ihm wirklich zuzuhören. Nachdem sich alle gecolonelt und gedoktort hatten, begaben sie sich in den Besprechungsraum.
Jero wartete dort bereits auf sie und sie setzten sich. „Nun, wie ist die Lage?“, fragte Sheppard und sah McKay an, der, kaum hatte er sich hingesetzt, gebannt auf seinen Laptop starrte. „Rodney?“, hakte John nach und erst zu diesem Zeitpunkt sah der Wissenschaftler auf.
„Oh, ähm, alles ist bestens, wenn man davon absieht, dass wir kaum noch Drohnen haben.“, antwortete Rodney und wandte sich dann wieder seinem Laptop zu. „Wie viele Drohnen sind noch übrig?“, fragte Colonel Ellis und Rodney schien es zu nerven, dass immer er für solche Fragen gut war.
„Wenn Sie es genau wissen wollen, dann sehen Sie nach., sagte er und Ellis verschränkte die Arme vor der Brust. Er sah ihn streng an und Rodney gab nun eine ernst zu nehmende Antwort: „Bei dem Angriff haben wir unsere Vorräte bis auf drei Dutzend Drohnen aufgebraucht.“
„Okay, es gibt schlimmeres.“, sagte nun Sheppard und Jero fügte sich in das Gespräch ein. „Ich könnte euch helfen, neue Drohnen herzustellen. Rein zufällig bin ich Fachmann im Waffenbau auf meinem Planeten.“, sagte er und sah in die Runde. „Was brauchen Sie?“, fragte Weir und Jero reichte ihr ein Tablet-PC, auf dem er alle wichtigen Dinge aufgezählt hatte.
Weir verschaffte sich einen kurzen Überblick über die Liste und sah dann auf. „Ihnen wird alles zur Verfügung gestellt, was Sie brauchen.“, sagte sie, als sie plötzlich ein Funkspruch von Chuck erreichte: „Doktor Weir, das sollten Sie sich ansehen.“ Sie stand auf und die Colonels folgten ihr in den Kontrollraum.
Chuck und Zelenka sahen besorgt auf einen Bildschirm und McKay drängte sich zwischen Ellis und Davidson hindurch, um sehen zu können, was los war. „Oh nein.“, sagte er. „Was ist los?“, fragte nun Davidson und durchbohrte McKay mit seinem Blick. McKay drehte sich zu der Runde um.
„Zehn Hives nähern sich Atlantis.“, sagte er und alle sahen geschockt auf den Bildschirm. Weir ließ den Kopf fallen und fragte nur: „Wann sind sie hier?“ Rodney schien kurz abzuschätzen, ehe er antwortete: „Innerhalb von vier Tagen.“ „Die Daedalus wird in vier Tagen hier sein.“, sagte Sheppard voller Hoffnung.
„Ja, aber die Hives werden etwa eine Stunde früher hier sein.“, erwiderte Rodney. „Sind die Odyssey und die Apollo bis dahin wieder einsatzbereit?“, fragte Weir und die beiden Kommandanten der Erdschiffe nickten nur. „Okay, dann müssen wir einfach nur durchhalten.“, sagte Weir.
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 30.01.2008, 20:03 Titel: |
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Netter Teil. Das mit den Darts, die einen Hyperdrive haben, kam ja sschon recht überraschend. Die Spielverderber schwärzen auch noch die Atlanter bei 10 Hives an . Lustig fand ich diese "Colonel-Colonel-Colonels" Szene. Super aus Be all my sins Remembered übernommen, McKays Reaktion war da auch nicht schlecht
Ich frag mich mal, was du noch so geändert hast.
Bis dann. |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 01.02.2008, 14:44 Titel: |
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@ Atlan
Danke für das Feedback. Puh, hatte gehofft, das die BAMSR-Colonel-Szene gut ankommt. Scheint ja der Fall zu sein. Nun, ich hab noch so einiges geändert, keine Sorge.
Und weiter geht's.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 12
Einen Tagen später saß Weir in ihrem Büro, als Colonel Davidson eintrat und sich ihr gegenüber hinsetzte. „Colonel?“, fragte sie und er nickte kurz zur Begrüßung, ehe er sagte, was er zu sagen hatte: „Ma’am, Doktor McKay hat soeben die Hyperraumroute der Wraith festgelegt. Colonel Ellis und ich sind der Meinung, die Schiffe abzufangen, sobald sie eine Hyperraumpause einlegen müssen.“
„So etwas haben wir schon mal versucht., sagte Weir und Davidson nickte. „Ja, ich kenne den Bericht. Damals war die Daedalus jedoch alleine. Dieses Mal haben wir zwei Schiffe und wir haben stärkere Schilde, als die Daedalus während ihrem Kampf vor zwei Jahren.“, erwiderte er schließlich und Liz überlegte kurz.
„Sind Sie sicher, dass Sie ein solches Risiko eingehen wollen, Colonel?“, fragte sie und Davidson nickte erneut. „Ja, Doktor.“, sagte er und erhob sich. „Und da Sie nicht die Befehlsgewalt über unsere Schiffe haben, können Sie es uns auch nicht ausreden.“, fügte er hinzu, als sie ihm gerade antworten wollte.
„Das habe ich auch nicht vor, Colonel.“, sagte sie. „Ich möchte nur, dass Sie vorsichtig sind. Die Wraith haben eine gewaltige Übermacht und wenn wir auch nur ein Schiff verlieren, verschlechtert das unsere Lage, da wir nach wie vor den Schild nicht aktivieren können.“, ergänzte sie.
„Wir werden uns Mühe geben.“, sagte Davidson und verließ das Büro, um vom Kontrollraum aus auf sein Schiff gebeamt zu werden. Weir sah noch einmal auf die Stelle, an der er stand, ehe er verschwunden war und wandte sich dann wieder ihrem Laptop zu.
Das Alteranerschiff raste im Hyperraum auf Atlantis zu, war jedoch nach wie vor etwa fünf Monate vom Ziel entfernt. O’Neill saß mit SG-1 an einem Tisch in der Schiffskantine und plauderten. „Was meinen Sie, wie Weir und Co. auf Jero reagiert haben, als er durch das Gate kam?“, fragte O’Neill Carter und diese zuckte mit den Schultern.
„Ich bin sicher, er wurde mit offenen Armen empfangen.“, sagte Mitchell zuversichtlich. „Oder aber sie denken, er sei gefährlich und sperrten ihn in die Brick, wo er sitzen wird, bis wir ankommen.“, sagte O’Neill und lachte kurz, als Poreo an den Tisch kam. „Ah, Poreo.“, sagte O’Neill.
„Mir ist da grade was eingefallen. Wie heißt dieses Schiff eigentlich?“, fragte Mitchell und Poreo setzte sich neben ihn. „Nun, das ist die Hyperatarus.“, antwortete er und trank einen Schluck Wasser, das er sich zuvor in einem Glas abgefüllt hatte. „Wer ist hyperaktiv?“, fragte O’Neill nach einiger Zeit des überlegenden Schweigens.
„Nein, nicht die Hyperaktiv. Die wurde schon vor einigen Jahren zerstört.“, sagte Poreo und O’Neill verzog das Gesicht, während Carter Poreo nur ungläubig anstarrte. „Was?“, fragte dieser und erhob sich dann, als er einen Funkspruch erhielt. „Poreo, bitte auf die Brücke.“ „Tja, ich muss dann wieder.“, sagte er und verschwand. „Ich glaub das nicht.“, sagte O’Neill nach einigen Sekunden.
Die Odyssey und die Apollo gingen in den Hyperraum. Sheppard stand auf der Brücke der Odyssey und sah dem ersten Offizier über die Schulter. „Nun, die Hives brauchen drei tage, um diese Distanz zurückzulegen.“, sagte er und Davidson fügte hinzu: „Und wir brauchen bis zu der Position, an der sie aus dem Hyperraum gehen werden, nur sieben Stunden.“
In Atlantis arbeitete Jero unterdessen an den Drohnen. McKay saß mit verschränkten Armen neben ihm. „Nun, Sie beherrschen scheinbar Ihr Handwerk.“, sagte er, als Jero seine Handfläche auf eine zylindrische Maschine legte. Ein leuchtender Streifen etwa auf halber Höhe der knapp einen Meter hohen Maschine leuchtete grün auf und eine Kammer wurde freigegeben.
Und jetzt?“, fragte McKay und Jero legte einige ungewöhnliche Materialien in die Kammer. „Was ist das alles?“, fragte Rodney, nachdem Jero ihm zuvor nicht geantwortet hatte. „Nun, das sind alles Materialien, die man zum Bau einer Drohne benötigt. Angefangen mit einer kleinen Menge Naquadah, diese glibberige Masse und schließlich den Bindstoff Trinium.“, sagte er.
McKay starrte auf die glibberige grüne Masse. „Und was genau ist das?“, fragte er. „Das haben wir zumindest nicht hier.“, fügte er hinzu und Jero nickte. „Das stimmt. Da die Odyssey jedoch über eine Materialisierungsmaschine verfügt, konnte ich den Stoff, der am wichtigsten für den Bau einer Drohne ist, in Massen herstellen.“
Er deutete auf einen versiegelten Raum. „Der Raum da drüben ist voll damit.“, sagte er und schloss die Kammer, ehe er seine Handfläche erneut auf das gerät hielt. Kurz leuchtete der Streifen in einem grellen gelblichen Licht und die Maschine summte leise, ehe sich die Kammer wieder öffnete und eine fertige Drohne zum Vorschein kam.
Jero schien mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. „Oh, nicht schlecht.“, sagte McKay. „Und wie genau funktioniert das?“, fragte er dann, doch Jero sagte nur: „Reichen Sie mir bitte weiteres Baumaterial.“ Rodney tat, was er sagte und Jero betätigte erneut die Maschine, um eine weitere Drohne herstellen zu können.
„Ich glaube einfach nicht, dass es keine Massenproduktion dafür gibt.“, meckerte Rodney. „In allen Bereichen der Stadt, die Sie durchsucht haben, fanden Sie nur diese Maschine hier. In Altera haben wir eine Massenproduktion, die ständig läuft.“, erwiderte Jero.
„Nun, Atlantis ist ja keine Stadt, die für Krieg ausgerichtet war. Vielleicht dachten die Antiker ja, es wäre nicht nötig, Drohnen in Massen herzustellen.“, sagte Rodney etwas verblüfft. „Das glaube ich weniger. Ich denke viel mehr, die Lantianer haben auf einem anderen Planeten eine Art Fabrik, um Drohnen in Massen herzustellen.“, gab Jero zurück.
„Tja, dummerweise haben wir etwas solches noch nicht gefunden.“, sagte Rodney und reichte ihm nun zum achten Mal neue Materialien. „Wenn das in dem Tempo weitergeht, haben wir heute Abend maximal einhundert Drohnen.“, sagte Rodney und geriet scheinbar schon außer Puste vom vielen beschwerlichen Weiterreichen des Materials.
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 01.02.2008, 18:57 Titel: |
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Das Kapitel war super. Vorallem der Schiffsname. Man, hab ih gelaht als Poreo das mit der "Hyperaktiv" erwähnt hat. Jacks verdattertes Gesicht konnte ich mir beinahe vorstellen ^^
Und Atlantis versucht wieder dieslbe Methode, wie damals in "die Belagerugn Teil 3" . Mal sehen, ob das was wird.
Die McKay-Jero Szene hatte was von den alten McKay-Hermiod Szenen. Ein "überlegenes" Wesen, dass McKay mal wieder sauer macht
Bis dann. |
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Kevin Schreiberling
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 195
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Verfasst am: 03.02.2008, 10:10 Titel: |
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@ Atlan
Danke erst mal für das Feedback. Zum Schiffsname der "Hyperantarus" kann ich jetzt nur sagen, da sollte ursprünglich für die Veränderung ein anderer Joke kommen, aber der mit der "Hyperaktiv" hat mir persönlich dann doch wieder besser gefallen.
Ja, in Atlantis geht die nächste Belagerung los. Ich wollte für dieses Mal einfach etwas anderes, als beim ersten Mal, als ich die FF schrieb. Damals war sie meinr persönlichen Meinung nach nicht wirklich berauschend, aber ich hoffe, dass sie dieses Mal besser ist.
Es geht weiter.
Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 13
O’Neill wurde in einen Frachtraum der Hyperatarus gerufen und ging mit SG-1 dorthin. Baro erwartete sie am Eingang des Raumes und führte sie hinein. O’Neill sah sich um und sein Blick blieb auf einem Steueralter in der Mitte des Raumes kleben.
„Was ist das?“, fragte Mitchell und Poreo grinste. „Das ist die Maschine, mit der wir eine Zeitreise machen werden. Wir reisen einfach fünf Monate zurück, um praktisch heute in Atlantis anzukommen.“, sagte er und wollte gerade die Paneele betätigen, als O’Neill dazwischen ging.
„Das halte ich für keine gute Idee.“, sagte er. Poreo sah ihn verblüfft an und machte ein fragendes Gesicht. O’Neill beachtete ihn nicht weiter, sondern erinnerte sich an eine Situation von vor etwa sieben Jahren zurück.
Daniel saß ihm gegen gegenüber in der Cafeteria des SGC. Er selbst führte sich einen Löffel Fruit Loops zum Mund, als Daniel wild mit den Händen in der Luft herumfuchtelte und fragte: „Wie auch immer, tut mir leid, aber so denke ich nun mal darüber. Was meinen Sie?“
„Fragen Sie mich morgen.“, erwiderte O’Neill und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Daniel warf Carter kurz einen verwirrten Blich zu und beide sahen irritiert zu O’Neill, der keine Anstalten machte, Näheres zu erklären.
Durch Baro wurde er wieder in die Realität zurückgeholt. „Warum ist das keine gute Idee?“, fragte er und sah zwischen O’Neill und dem Rest des Teams hin und her. O’Neill antwortete: „Stellt das Teil einfach wieder in den Keller. Es ist einfach keine gute Idee.“ „In der Tat.“, sagte Teal’c und auch er erinnerte sich zurück.
Er ging einen Gang im SGC entlang, als ihm plötzlich ein Sergeant eine Tür gegen den Kopf schlug und erst danach Teal’c bemerkte. „Tut mir leid, Sir, ich habe Sie gar nicht gesehen.“, sagte er und Teal’c sah ihn leicht wütend an.
„Das sagen Sie jedes Mal.“, sagte er schließlich und der Soldat wollte sich rechtfertigen, brachte aber nur stotternd hervor: „Ich ... äh....“ „Beim nächsten Mal verzeihe ich es Ihnen wahrscheinlich nicht mehr.“, sagte Teal’c nur und ging weiter. Den verwirrten Soldaten ließ er einfach stehen.
„Keine Widerrede. Ich habe hier das Kommando.“, sagte Poreo und betätigte die Maschine. „Können wir dann wenigstens dem Schiff einen neuen Namen geben, wenn wir schon euren verrückten Plan durchführen müssen?“, fragte O’Neill und überlegte kurz.
Poreo hielt in seiner Bewegung, die Maschine zu bedienen inne und sah ihn an. „Und wie sollte das Schiff Ihrer Meinung nach heißen?“, fragt er und O’Neill machte gerade den Mund auf, da flüsterte Carter ihm zu: „Wehe, Sie nennen das Schiff Enterprise, Sir.“ O’Neill klappte der Mund wieder zu, denn offensichtlich wollte er den Namen vorschlagen.
„Nun, einer, den man auch aussprechen kann, wäre schon ganz hilfreich.“, sagte dann Mitchell und blickte in die Runde. „Wie wäre es dann mit Pegasus? Ich meine, wir sind doch in Richtung Pegasusgalaxie unterwegs, da passt der Name doch.“, sagte Poreo glücklich und ließ sich wohl auch nicht mehr umstimmen.
„Okay, belassen wir es bei Pegasus.“, sagte O’Neill und Poreo drückte lächelnd einige Paneele nach unten, ehe er einen Schalter an der rechten Seite der Maschine betätigte. Um das Schiff herum formte sich eine durchsichtige Blase, in der das Schiff verschwand, ehe es wieder auftauchte.
An Bord war eine kurze Erschütterung zu spüren. „Nun, das war es dann.“, sagte Poreo und trat von der Maschine weg, um den Raum zu verlassen. SG-1 blieb mit zwei Alteranern, die die Maschine bewachten, im Raum zurück.
“Passt schön auf das Teil auf.“, sagte O’Neill, doch die Wachen beachteten ihn nicht. „Okay, gehen wir.“, sagte Mitchell und das Team verließ den Raum. Daniel blieb kurz zurück, um sich die Maschine noch einmal anzusehen, folgte dem Team jedoch, nachdem O’Neill rief: „Daniel?“
Auf dem Gang in Richtung von O’Neills Quertier liefen sie Poreo erneut über den Weg. „Wir werden uns jetzt alle in Stasis versetzen.“, sagte er und das Team machte große Augen. „Nein, noch mal kriegt mich keiner in so eine Kapsel.“, protestierte O’Neill. „Sir, der Flug dauert fünf Monate.“, sagte Carter.
„Das Schiff weckt uns, sobald die Zeit um ist.“, sagte Poreo. „Dann stimmt meine Theorie, dass ihr die Stasiskapseln auf den Schiffen nur eingebaut habt, um längere Flüge ohne zu altern zu überwinden.“, sagte Daniel leicht erfreut, als Poreo nickte.
„Na schön, fünf Monate hier rumzurennen, ist ja auch langweilig.“, sagte sich O’Neill. „Eure Kapseln sind bereits vorbereitet. Folgt mir.“, erwiderte Poreo und führte das Team in eine große Halle, die auf mehrere Decks verteilt Hunderte Stasiskapseln beinhaltete, wie auf einem Schiff der Auroraklasse.
Überall stiegen Alteraner in die Kaseln, die sich verschlossen und Poreo führte das Team zu fünf nebeneinander befindlichen Kaseln. Sie setzten sich, um danach in die liegende Position überzugehen. Langsam fuhr ihr Bett, was es ja für die nächsten fünf Monate sein würde, in die Wand und die Kapsel schloss sich.
Eine Sekunde nachdem er sich in Stasis versetzt hatte, so kam es O’Neill vor, erwachte er bereits wieder, als sich die Kapsel öffnete. Er sah sich um. Überall standen die Alteraner auf, als hätten sie einen gemütlichen Schlaf hinter sich. Sein Team stand ebenfalls auf. „Das ging schnell.“, sagte Mitchell.
„Ja, die Kapsel muss unser Bewusstsein abgeschaltet haben, wodurch wir die Zeitspanne nicht mitbekamen.“, sagte Carter beeindruckt. Die meisten der Alteraner brachen bereits wieder in andere Teile des Schiffes auf. Poreo kam zu ihnen. „Begleitet mich bitte auf die Brücke.“, sagte er und das Team folgt ihm.
Sie durchstreiften einen Gang, als Baro von der Brücke meldete: „Wir verlassen in einer Minute den Hyperraum.“ „Dann sollten wir uns mal beeilen.“, sagte Poreo und drängte das Team voraus. Sie liefen den Gang weiter entlang und gelangten schlussendlich auf die Brücke.
Poreo setzte sich und das Team stellte sich rechts und links von seinem Platz auf. Vor ihnen erschien kurz ein Lichtblitz, der verdeutlichte, dass sie den Hyperraum verließen. „Poreo, ich habe ein Schiff auf dem Radar.“, meldete Baro. „Kontakt aufnehmen.“, sagte Poreo und einer der Techniker nickte ihm zu, sodass er sprechen konnte.
„Hier spricht Poreo, Kommandant der Pegasus und Ratsvorsitzender des Rates von Altera.“, sagte er selbstbewusst und wenig später antwortete das Schiff, welches nun auch in Sichtweite war. „Ein Schiff der Daedalusklasse.“, sagte O’Neill. „Hier sprich Colonel Steven Caldwall, Kommandant der Daedalus.“
Carter und O’Neill warfen sich einen langen verwirrten Blick zu. „Sollte die Daedalus nicht erst in vier Tagen in Atlantis eintreffen?“, fragte dann Daniel, der ihren Blick bemerkte.“ Ja, Daniel. Eigentlich dürfte die Daedalus noch nicht hier sein.“, sagte Carter. „Und doch ist sie hier.“, sagte Teal’c.
„Ergeben Sie sich, oder Ihr Schiff wird zerstört.“, klang nun Caldwells Stimme aus dem Lautsprecher. „Was?“, fragte das gesamte Team wie aus einem Mund. „Was soll ich darauf antworten?“, fragte Poreo. „Ich weiß noch nicht mal, warum Caldwell so eine Forderung stellt.“, erwiderte O’Neill.
Plötzlich eröffnete die Daedalus das Feuer. Orange leuchtende Energiekugeln schossen aus den Geschützen auf die Pegasus zu. „Sir, das sind Goa’uldwaffen.“, sagte Mitchell. „Carter, was hat das zu bedeuten?“, fragte O’Neill und Sam zuckte nur mit den Schultern, ehe Baro rief: „Schilde halten sich stabil auf 98%. Die feindlichen Waffen können uns kaum etwas anhaben.“
Fortsetzung folgt |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 03.02.2008, 14:18 Titel: |
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Gutes Kapitel. Das du "Kein Ende in Sicht" eingebaut hast, fand ich richtig lustig, ebenso Jack und Teal'C, die gegen den Einsatz protestiert haben. (Was ja allerdings nichts gebracht hat.....) Das mit den Stasekpseln war ne gute Idee, so sind sie sich wenigstens nicht 5 Monate gegenseitig auf die Nerven gegangen
Und kaum da, werden sie schon von Kommandant polierte-Glatze.... ich meine von Caldwell angegriffen.
Deshalb mag ich diese bösen Spiegeluniversen, die sind ähnlich aber irgendwie auch wieder nicht.
Bis dann. |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 04.02.2008, 14:35 Titel: |
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So, nun bin ich wieder auf dem laufenden bei dir. Und irgendwie bin ich sehr froh, daß ich die Kapitel direkt hintereinander lesen konnte, denn sonst wäre ich teilweise wohl doch die Wände hochgegangen ...
Wieso haben Darts plötzlich Hyperantrieb? Davon hab ich ja noch nie was gehört? *stutz* Was haben die Wraith da wieder ausgeheckt? *scheelguckt* Das kann doch nicht gutgehen ... Irgendwas hast du da noch geplant, ich rieche das geradezu.
Diese "Colonel"-Geschichte ... göttlich! Da hattest du mich wirklich am Boden liegen vor lachen. Jetzt erschlag mich, aber gab's da jetzt nicht irgendwann so eine ähnliche Szene in SGA? Argh, mein Dealer muß mich wieder beliefern! Ich kann gar nicht mehr mitreden *jammer*.
Das kam auf jeden Fall gut, vor allem dann auch McKays Einmischung. Ja, das dürfte so ziemlich jedem auf die Nerven fallen, nicht nur ihm *schmunzel*.
Und ich muß Atlan recht geben, dieser kurze Rückblick auf die Zeitschleifenfolge war klasse. Ja, der gute O'Neill dürfte Zeit seines Lebens nicht nur von FruitLoops, sondern auch von jeglicher Pfuscherei an Zeitfeldern geheilt sein. Wundert mich eigentlich, daß er sich zu Möbius überreden ließ. Andererseits ... Hey, er kam aus dem SGC heraus!
Aber wieso greift Caldwell mit Goa'uld-Waffen an? Was ist denn jetzt wieder falsche gelaufen? Und wo sind die gelandet? Wirklich in so einer Art Spiegeluniverum? Hey, das geht doch nicht! Die müssen dringend nach Atlantis! Da ist bald Land Unter!!!*
*Übersetzt: Her mit der Fortsetzung! |
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