BBoard stellt seinen Betrieb ein, Details hier
Das Tor in phantastische Welten
FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!


 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 


Geheimnisse der Alteraner


Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Das Tor in phantastische Welten Foren-Übersicht -> Longstory
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 10.01.2008, 15:52    Titel: Geheimnisse der Alteraner Antworten mit Zitat

GEHEIMNISSE DER ALTERANER



Autor: Kevin
Titel: Geheimnisse der Alteraner
Zeit: Alternative Fortsetzung von „Stargate: SG-1 – The Ark of Truth“
Hauptcharaktere: SG-1 und andere….
Anmerkung: In dieser FF wird kein Bezug auf Stargate: Atlantis „3.20 – First Strike“ genommen. Der Angriff durch die Asuraner ist demnach nicht passiert. Jedoch wurde Sam zum vollwertigen Colonel befördert. Die Asgardtechnologie wurde aus der Odyssey zur genaueren Untersuchung in Area 51 entnommen, auch die Energiewaffen, die auf einem neuen Schiff installiert werden sollen, das sich jedoch noch im Bau befindet.
Meine "Stammleser" werden diese FF schon kennen, aber ich habe ein wenig umstrukturiert. Es ist eine "verbesserte" Version meiner allerersten FF und ich würde mich auch hier über neue Leser freuen.
Disclaimer: Stargate: SG-1 und Stargate: Atlantis und alle Stargate-Charaktere und alles, was
dazu gehört ist Eigentum von MGM/UA, Double Secret Productions, Gekko Productions und dem SciFi Channel. Die Rechte an selbst erfundenen Charakteren und die Story gehören dem Autor. Diese FF ist nur aus Spaß geschrieben worden, nicht, um Geld zu verdienen.
Feedbacks: Ich würde mich sehr über ausführliche Feedbacks freuen.



Geheimnisse der Alteraner - Kapitel 1

General Landry betrat den Kontrollraum des Stargate-Centers, als das Gate plötzlich von außerhalb aktiviert wurde. Sergeant Harriman rief sofort über Lautsprecher seinen üblichen Spruch: „Unplanmäßige Aktivierung von Außerhalb!“ aus und Landry trat neben ihn.

„Iris schließen.“, befahl Landry dem kleinen Techniker und Harriman versuchte sein bestes. Jedoch geschah nichts. „Sir, die Iris lässt sich nicht schließen.“, sagte er panisch und Landry konnte nicht glauben, was ihm da zu Ohren kam.

„Was?“, war seine schlichte aber doch unruhige Frage. Plötzlich schossen grünliche Energiestrahlen durch den Ereignishorizont und trafen die Betonwand unter den Fenstern des Kontrollraums.

General Jack O’Neill tauchte hinter Landry auf, sichtlich entspannt. „Was ist denn hier los?“, fragte er amüsiert, als ein weiterer Energiestrahl nur knapp die Fenster verfehlte. „Ich denke, das dürfte Ihre Frage beantworten, Jack.“, sagte er Landry und wandte sich an Harriman: „Schließen sie die Sicherheitsluke.“, befahl er und wenig später fuhr die große Stahltür vor den Fenstern herunter.

„Was machen Sie eigentlich hier, Jack?“, fragte nun Landry und Jack antwortete gelassen: „Ich wollte mal nach SG-1 schauen.“ „Da haben Sie Pech. Sie sind an Bord der Odyssey auf dem Weg nach Atlantis.“

Ein Energiestrahl durchbohrte die Stahlluke vor ihnen und ließ das Glas zerschmettern. Der Energiestrahl schoss nur haarscharf an O’Neills Kopf vorbei. „Hey, was soll das?“, rief dieser, als ob der Angreifer auf der anderen Seite des Gates ihn hören könnte.

Harriman deutete kurz auf den Bildschirm, der die Aufzeichnung der Gateraumkamera zeigte: „Sir, da ist gerade jemand durch das Gate gekommen. Kurz darauf hat sich das Gate abgeschaltet.“, sagte er.

Die Sicherheitsluke öffnete sich wieder und rund zwanzig Soldaten stürmten von beiden Seiten mit erhobenen Waffen in den Gateraum. „Nicht schießen!“, befahl Landry über Lautsprecher. Er sah sich den fremden genauer an.

Er trug einen langen weißen Umhang, darunter scheinbar beige Kleidung und er hatte die Hände erhoben. „Identifizieren Sie sich.“, ließ Landry über Lautsprecher verlauten und der Fremde antwortete ein wenig stotternd: „Ich, ich bin Jagun. Einer der letzten Überlebenden der Alteraner.“

O’Neill sah ungläubig auf den Menschen am Gate hinunter und zog dann die Augenbrauen hoch, als er zu Landry herübersah: „Sagte er eben, er sei Alteraner?“ Landry konnte es scheinbar ebenso wenig glauben. Harriman antwortete für den General: „Ja, Sir, das sagte er.“



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Colonel Maybourne
Leser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 66
Wohnort: Im Harz

BeitragVerfasst am: 10.01.2008, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das die Story, wo auch die Bagoraner und der Sprung in ein Paralleluniversum vorkommen?
Ich meine jetzt die Vorgeschichte zu SG Icarus.
Bin mir nicht ganz sicher.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 10.01.2008, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stelle mir gerade vor, wie die Herren O'Neill und Landry mit großen Augen dastehen und diesen Typen anglotzen - kommt richtig gut. Ansonsten lasse ich mich jetzt einfach überraschen, was du da auffahren möchtest ...
Nach oben
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt geht's hier weiter, aber zuvor noch Antworten.

@ Colonel Maybourne
Nein, du irrst dich nicht. Jedoch ist die Geschichte am Kapitel 13 doch ziemlich umstrukturiert und dadurch deutlich länger, als die alte Version.

@ Hyndara
Schön, dass du hergefunden hast. Ja, die Generäle waren sicherlich erstaunt und von Landry kennt man diesen Überraschungs-Glotz-Blick ja schon, von O'Neill weniger.... DSehen wir einfach mal, wie es weitergeht.



Geheimnisse der Alteraner - Kapitel 2

Landry ging in seinem Büro nachdenklich auf und ab, während Jagun, bewacht von zwei Soldaten und General O’Neill im Besprechungsraum am Tisch saßen. Nach einigem Überlegen verließ Landry sein Büro und setzte sich an das Tischende.

„Was sagen die Untersuchungen?“, wandte er sich an O’Neill, der aufmerksam zu Jagun hinübersah, ehe er antwortete: „Es besteht kein Zweifel. Er besitzt das Antikergen.“, sagte er schließlich und Landry nickte.

„Ihre Rasse, die Alteraner, werden von uns als Antiker bezeichnet.“, wandte sich Landry nun an Jagun und dieser nickte nur.: „Ich verstehe.“, sagte er knapp. „Wie kommt es, dass Energiestrahlen durch unser Gate drangen, kurz bevor Sie kamen?“, fragte Landry nun weiter.

„Ich wurde angegriffen.“, antwortete der Antiker, als sei es eine Selbstverständlichkeit, dass man dem Glauben schenkt. „Was mich viel mehr interessiert ist, warum Sie hier sind.“, mischte sich nun O’Neill in das Gespräch ein und Jagun schloss kurz die Augen.

„Ich muss dringend nach Atlantis.“, sagte er schließlich, doch Landry wehrte ab: „Wir würden auch gerne dorthin, Jagun. Jedoch wissen wir nicht, wo wir suchen sollen.“, log er, doch Jagun schien ihn sofort durchschaut zu haben.

„Ich weiß, dass Ihr die Stadt gefunden habt. Ich muss dorthin.“, sagte er ungeduldig, als ob er auf Toilette müsste, aber es ihm niemand erlaubt. „Na schön, wir haben Atlantis gefunden.“, gab Landry nun zu und Jagun konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.

„Warum sollten wir Sie dorthin lassen?“, fragte nun O’Neill und Jagun schien nur auf diese Frage gewartet zu haben, denn er antwortete abrupt: „Wir sind uns ziemlich sicher, dass es dort etwas gibt, womit wir die Bagoraner besiegen können.“, sagte er.

„Wer sind die Bago -?“, begann O’Neill, doch Jagun beantwortete bereits seine Frage: „Die Bagoraner sind eine furchtbare Rasse. Sie suchten unsere Galaxie heim und zerstören jedes unserer Schiffe.“, sagte er.

„Was gibt es in Atlantis, was euch helfen könnte?“, fragte Landry interessiert. „Das Wissen der Anderen.“, antwortete Jagun schlicht. Offensichtlich hätte Landry eine Waffe oder ähnliches erwartet, denn er lehnte sich nun enttäuscht zurück. Plötzlich ging der Alarm los.

„Aktivierung von Außen“, kam Harrimans Stimme über Lautsprecher und O’Neill eilte zum Fenster. „Was ist los?“, fragte Jagun und drehte sich ebenfalls zum Fenster um. Die Iris schloss sich, doch plötzlich schwebte ein gleißendes Licht hindurch und schien sich auf der Rampe zum Gate zu formen.

Heraus kam ein menschenähnliches Wesen mit grünlicher Haut, welches unsicher die Gegend absuchte. „Das ist ein Bagoraner!“, fluchte Jagun und deutete dabei panisch auf das Wesen. Die Soldaten hatten um den Bagoraner herum Position bezogen.

„Woher weiß er, wo Sie sind?“, fragte Landry, doch Jagun schüttelte den Kopf. „Er muss die Adresse erkannt haben, die ich anwählte.“, erwiderte er. „Er scheint nicht bewaffnet zu sein.“, sagte O’Neill, doch er täuschte. Der Bagoraner hob seinen Arm und aus einer kleinen Waffe am Handgelenk schoss ein grüner Energiestrahl auf die Betonwand zu.

„Ich bin Harnes!“, rief er, als ob er für die nächsten Wahlen kandidieren wollte. „Wo ist der Alteraner?“, fragte er nun in eben der gleichen Lautstärke. Jagun verkroch sich unter dem Tisch, wissend, dass auch dies jedoch nichts nutzen würde.

„Was ist denn los?“, fragte O’Neill, während Landry in den Kontrollraum stürmte. „Er kann seinen Geist als Waffe einsetzen. Das ist furchtbarer, als ein gewöhnlicher Tod.“, erwiderte der Alteraner und O’Neill stutze: „Wie ein Aufgestiegener?“, fragte er, doch Jagun sah ihn nur verständnislos an.

„Schießen Sie auf dieses Ungetüm!“, hallte Landrys Stimme durch den Gateraum und die Soldaten eröffneten das Feuer, jedoch ohne wirklich Schaden anzurichten. Der Bagoraner löste sich in ein Leuchtwesen auf, dessen Arme auf die Soldaten zurasten und diese sofort bei Berührung töteten.

„Ich werde nicht noch mal fragen.“, hallte es nun durch den Stützpunkt und Jagun stand mutig auf. Er sah aus dem Fenster. „Hier bin ich!“, rief er. O’Neill zog ihn auf den Boden. „Das können Sie nicht tun.“, sagte er, doch es war zu spät. Der Bagoraner durchdrang das Glas und nur sein Kopf schien sich aus dem gleißenden Gesicht abzusetzen.

„Alle Alteraner müssen vernichtet werden, um die wahre Erleuchtung zu erreichen.“, rief er, sodass es jeder hören konnte. Dann schoss ein Lichtblitz auf Jagun zu und dessen Körper löste sich binnen Sekunden auf. Das letzte, was O’Neill von ihm sah, war das schmerzverzerrte Gesicht.

Einige Soldaten stürmten in den Besprechungsraum und schossen auf das Leuchtwesen. O’Neill duckte sich unter den Salven hinweg. Der Bagoraner ließ seine leuchtenden Arme auf die Soldaten zuschleudern und die Soldaten flogen tot gegen das Treppengeländer der Treppe, die in den Kontrollraum hinunterführte.

„Wer sich widersetzt, wird getötet.“, ließ der Bagoraner verlauten, ehe sich das Gate scheinbar von alleine aktivierte. Sein leuchtender Körper durchdrang das Glas und schließlich auch die Iris und so entkam er.



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Na, von dem Alteraner hatten sie ja lange was ... Mh, was auch immer dieser Grünling gewesen ist, er war ziemlich sauer. Da bin ich wirklich gespannt, was sich hinter seiner Rasse verbirgt ...

Irgendwie kam mir dieser Slogan, den er von sich gab, als er den Alteraner tötete, doch leicht bekannt vor. Sind diese Grünlis vielleicht mit den Ori verwandt - und auf pflanzlicher Basis? *zwinker*.

Also, ich bin auch weiterhin dabei und gespannt, was da herauskommen wird.
Nach oben
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

So, jetzt geht'd weiter. Vorher noch danke an:

@ Hyndara:
Wie gesagt, danke für das Feedback. Stimmt, der Alteraner at nicht lange gelebt in dieser FF, aber er hat zumindest alles ins Rollen gebracht.... Was nun den Grünling angeht, ich verrate schon mal. Es gibt eine verbindung zu den Ori, zwar eine nicht so starke, wie man sie kennt, aber es gibt sie sicherlich.


Geheimnisse der Alteraner - Kapitel 3

Eine halbe Stunde später saßen O’Neill und Landry angespannt im Besprechungsraum. „Jagun wusste nichts vom Aufstieg.“, sagte O’Neill, was Landry sehr überraschte. „Wirklich?“ „Ja, Hank.“, antwortete O’Neill.

„Sicher haben Sie auch gehört, dass der Bagoraner sagte, dass alle Alteraner vernichtet werden müssen, um die Erleuchtung zu erlangen.“, fuhr O’Neill fort und Landry nickte. „Das hört sich sehr nach den Orilehren an.“, sagte er nach einigem Überlegen.

„Ich dachte, die Ori wären Geschichte.“, kam es nun überrascht von O’Neill und auch Landry konnte nur mit den Schultern zucken. „Unseres Wissens nach schon ,aber man weiß ja nie.“, sagte er. „Wir können nur hoffen, dass die da bleiben, wo sie sind.“, sagte O’Neill und sah dabei zum Gate hinunter.

Doktor Lam kam in den Besprechungsraum. „General?“, begrüßte sie O’Neill unsicher, ehe sie sich ihrem Vater zuwandte: „In der Kleidung des Alteraners, von dem leider gar nichts übrig geblieben ist, fanden wir diesen Zettel.“, sagte sie und hielt einen Zettel hoch.

O’Neill schnappte sich den Zettel und sah darauf. Er machte große Augen. „Das gibt’s doch nicht.“, sagte er sich. Landry versuchte zu erblicken, was O’Neill so außer sich brachte, doch dieser ließ ihn, als wäre es eine Klausurarbeit, nicht spicken.

„Können wir die Odyssey anfunken?“, fragte er nur. Landry setzte ein verwirrtes Gesicht auf. „Nein, sie ist außer Reichweite. Warum?“, fragte er und O’Neill überließ ihm den Zettel. „Eine neunstellige Adresse?“, fragte er ungläubig und zählte noch mal durch.

„Ja, aber nicht nur das. Darüber steht etwas in Antikerschrift. Nun, leider kann ich das nicht entziffern.“, sagte O’Neill etwas enttäuscht von sich selbst. Landry sah sich den relativ kurzen Satz in Antikersprache kurz an, ehe er sich an seine Tochter wandte: „Carolyn, wärst du so freundlich und bringst diesen Zettel zu Doktor Lee ins Labor? Er soll den Satz so schnell wie möglich übersetzen.“

Er gab ihr den Zettel und sie nickte kurz aber deutlich. Dann verließ sie den Raum. „Hank, ich denke, wir sollten Carters neue Asgardenergiequelle an das Gate anschließen und das ZPM aus Area 51 holen, um beide ZPMs mit nach Atlantis zu nehmen.“, sagte O’Neill nach einigem Überlegen und Landry schien einverstanden.

„Sie glauben, dass Anwählen einer neunstelligen Adresse könnte mehr Energie verbrauchen?“, fragte Landry schließlich. „Nun, Carter hat es mal so erklärt, dass man dem Gate mehr Energie zuführen muss, je weiter man will. Daniel sagte, man braucht ein Chevron mehr, wenn sich der Zielpunkt außerhalb der Galaxie befindet.“, erklärte O’Neill.

„Sie haben gut aufgepasst, Jack, das muss man Ihnen lassen.“, erwiderte Landry und Jack klopfte sich auf die Schulter. „Da wir über genug Energie verfügen, müssen wir wohl nicht die Gatebrücke gebrauchen. Wir werden Atlantis direkt anwählen.“, fügte Landry hinzu.


Etwas über eine Stunde später kam Doktor Lee in den Besprechungsraum. „Wurde auch Zeit.“, sagte O’Neill. „Oh, General.“, sagte Lee und gab ihm den Zettel mit der Übersetzung der Botschaft. „Diese Adresse kann nur von Atlantis aus angewählt werden.“, las O’Neill vor.

„Nun, wobei das offensichtlich ist, da die Symbole darauf auch aussehen, wie die auf dem Pegasusgate.“, erklärte Doktor Lee, als sei es vor ihm niemandem aufgefallen. O’Neill schüttelte nur den Kopf. „Sind wir bereit zum Anwählen?“, fragte O’Neill nur.

„Ja, jederzeit. Die ZPMs sind transportbereit und die neue Asgardenergiequelle wurde an unsere Stromgeneratoren angeschlossen. Zwar meinte Carter, sie sei nicht so stark wie ein ZPM, aber es dürfte für mehrere Anwahlen von Atlantis reichen.“, sagte Landry und alle drei gingen in den Kontrollraum.

„Sergeant, wählen Sie Atlantis an.“, befahl Landry, während ein Techniker O’Neill zwei Koffer in die Hände drückte. „Ihre ZPMs, Sir.“, sagte er nur und O’Neill nickte nur, ehe der Techniker wieder verschwand. „Chevron eins, aktiviert.“, sagte Harriman.

„Nun, dann kann man Ihnen ja nur viel Spaß wünschen, Jack.“, sagte Landry und zog eine Augenbraue nach oben. „Chevron zwei, aktiviert.“, ließ Harriman verlauten. „Mein letzter Aufenthalt in Atlantis war nicht besonders spaßig.“, erwiderte O’Neill und dachte zurück an die Gefangennahme durch die Asuraner.

„Chevron drei, aktiviert.“, sagte Harriman. „Ich bin sicher, zu so etwas wird es dieses Mal nicht kommen, Jack.“, grinste Landry, während Harriman sagte: „Chevron vier, aktiviert.“ „Das hoffe ich doch.“, sagte O’Neill und als Harriman sagte: „Chevron fünf, aktiviert.“, ging O’Neill hinunter in der Gateraum.

Als er dort ankam, hörte er über Lautsprecher den Sergeant sagen: „Chevron sechs, aktiviert.“ Ungeduldig zappelte er ein bisschen herum und sah auf die Koffer in seinen Händen. „Chevron sieben, aktiviert“, hörte er Harriman sagen und machte sich nun bereit, durch das Gate zu treten.

Harriman sagte: „Chevron acht ist fixiert.“ Das Wurmloch etablierte und nachdem der Antimateriestrudel verschwunden war, sah O’Neill noch einmal zu Landry hinauf, der nur nickte. O’Neill trat durch den Ereignishorizont.



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ein zappeliger O'Neill *smile* - schon allein das Bild hat was. Wobei er ja immer mehr als froh ist, wenn er bei seinen seltenen Auftritten auch mal mit auf fremde Welten darf - weiß man ja spätestens seit "König Arkham" ...

Und ich staune ja nur noch! Der gute Jack hat nicht nur endlich seinen Willen (sprich er darf durch das Sternentor), nein, er hat auch noch aufgepaßt, als Sam und Daniel was sagten - na, Donnerwetter! (Allerdings lt. der Interpretation einiger ist das nicht möglich. Die bescheinigen O'Neill den Intelligenzgrad einer Amöbe. ich denke, wir wissen, von wem ich rede ...).

Warum sie jetzt von Atlantis aus anwählen wollen ... ach so, die Symbole entsprechen denen der Pegasus-Galaxie. Sorry, hatte ich beim ersten Lesen überlesen *schäm*. Gut, daß ich nochmal nachgucke, wenn ich merke, mir fehlt da was.

Bin auf jeden Fall gespannt, was jetzt auf Atlantis passieren wird und wer O'Neill schließlich wohl in diese neue Galaxie begleitet.
Nach oben
GenAF
Top-Autor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.09.2007
Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

So ich les auch noch einmal mit, SG-1/SGA Crossover mit epischen Ausmaß gibt es einfach viel zu wenig Smilie

Also erstmal haben mir die ganzen kleinen Anpassungen an die aktuellen Staffeln gut gefallen (Return, Gatebrücke, Asgardenergiequelle...).

Und die Story an sich ist ja auch gut.

Gespannt bin ich natürlich auf die angekündigten Änderungen.

Bis dann.
_________________
Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 16.01.2008, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hyndara
Danke für das Feedback. O'Neill geht zwar gern "raus", aber seine letzte Erfahrung in Atlantis war nicht so prickelnd. Mal sehen, wie es dieses Mal wird.
Nun, ich denke, Jack ist schlauer, als er tut und da dürften wohl einige mit mir die Meinung teilen (dass es noch Leute gibt, die das Gegenteil behaupten ... ich sag mal nicht dazu...).

@ GenAF
Freut mich, dass du inzwischen zum zweiten Mal mitliest. Hast recht, ich habe schon jetzt Anmpassungen vorgenommen und es wird wie angekündigt auch noch größere Veränderungen geben.

Jetzt geht's weiter.


Geheimnisse der Alteraner - Kapitel 4

O’Neill kam durch den Ereignishorizont der Gates in Atlantis an. Sheppard und Weir erwarteten ihn bereits. „Nettes Empfangskomitee.“, sagte O’Neill und lächelte die beiden an. „Nun, General, ich hätte Sie nicht so früh schon wieder hier erwartet.“, erwiderte Weir und kreuzte die Arme vor der Brust.

„Was ist Ihr Anliegen, Sir?“, fragte nun Sheppard und O’Neill hob kurz die Arme, sodass Weir und Sheppard einen besseren Blick darauf werfen konnten, was er in den kleinen Kisten hatte. „Sie haben die beiden ZPMs dabei.“, stellte Weir fest und O’Neill nickte.

„Ja und wegen eben diesen ZPMs bin ich hier.“ Er sah sich kurz um und zwei Soldaten kamen an ihnen vorbei. Er stoppte sie, indem er die Hand erhob. „Haben Sie was zu tun im Moment?“, fragte O’Neill die beiden und sie tauschten einen kurzen Blick, ehe beide mit dem Kopf schüttelten.

„Gut, dann haben Sie jetzt was zu tun. Bringen Sie die ZPMs zu McKay. Er soll sie in die Energieversorgung der Stadt integrieren.“, befahl Jack und drückte den beiden Soldaten jeweils einen Koffer mit den ZPMs in die Hände.

Ohne zu widersprechen oder auch nur noch eine Frage zu stellen, verließen sie den Gateraum und Weir führte O’Neill in den Kontrollraum hinauf. Sheppard lief, wie ein fünftes Rad am Wagen, hinter ihnen her.

„Also schön, wann ist die Odyssey hier?“, fragte O’Neill und klatschte in die Hände. „In etwa zwei Stunden, General. Sie wissen, dass SG-1 an Bord ist?“, erwiderte Weir und O’Neill nickte. „Ja, deshalb bin ich ja gekommen. Der kleine Urlaub, den SG-1 haben wollte, wird wohl verschoben werden müssen.“

„Sir?“, fragte nun Sheppard und sah ihn schief an. „Folgen Sie mir.“, sagte O’Neill nach kurzem Überlegen und führte die beiden in den Besprechungsraum. Sie setzten sich und O’Neill zog den Zettel von Jagun aus der Tasche. „Vor kurzem kontaktierte uns ein Alteraner.“, begann er und ließ diesen ersten Satz eine Weile im Raum stehen.

Weir klappte nur der Mund auf, während Sheppard ihn irritiert ansah: „Sie meinen, ein Antiker, Sir?“, fragte er und O’Neill nickte. „Er hat einen Zettel mit einer außergewöhnlichen Stargateadresse hinterlassen.“, sagte er und reichte den kleinen Zettel an Weir weiter, der der Mund, soweit es möglich war, noch weiter aufklappte.

„Aber -.“, begann sie, doch O’Neill unterbrach sie: „Ich weiß, das ist außergewöhnlich. Doktor Lee hat den kleinen Satz darunter schon entschlüsselt. Diese Adresse lässt sich nur Von Atlantis aus anwählen.“ „Wo ist der Antiker jetzt?“, fragte Sheppard neugierig, doch O’Neill schüttelte nur kurz mit dem Kopf.

„Er bat uns um Hilfe. Kurz darauf kam ein fremdes Lebewesen durch das Gate. Es schein aufgestiegen zu sein, denn es konnte scheinbar zwischen normalem Körper und reiner Energie wählen und seinen Zustand tauschen wie Briefmarken.“, sagte O’Neill.

Den Vergleich schienen Weir und Sheppard nicht ganz verstanden zu haben, aber nun fragte Weir: „General, wer war dieses fremde Lebewesen?“ „Jagun nannte ihn einen Bagoraner, oder so was. Er meinte, die letzten seiner Art haben schon seit einer gefühlten Ewigkeit Probleme mit ihnen und sie scheinen den Krieg zu verlieren.“, erwiderte O’Neill.

„Mh, dann scheinen diese Bagoraner ähnlich wie die Wraith in der Überzahl zu sein.“, sagte Sheppard und O’Neill nickte. „Jedenfalls sagte er, er müsste nach Atlantis, da dort das Wissen der Anderen lagert.“, sagte er und setzte formte beim Wort „Anderen“ Anführungszeichen.

„Damit hat er dann wohl die Lantianer gemeint.“, sagte Weir. „Nun, vielleicht sollten wir diese Adresse mal anwählen.“, fügte sie hinzu, als Sheppard den Zettel zum ersten Mal in die Hand nahm und auch ihm der Mund offen blieb, als er gerade etwas sagen wollte.

„Nein, Doktor. Wir warten zunächst auf SG-1, dann entscheiden wir, was die weiteren Schritte sind.“, sagte O’Neill mit einer Macht in der Stimme, wie Weir es nicht von ihm gewohnt war. Sie sagte jedoch vorerst nichts mehr.

„Elizabeth, ich habe die ZPMs in das Energienetz integriert.“, drang McKays Stimme aus dem Funkgerät. „Verstanden.“, erwiderte Weir nur und erhob sich. „Nun, General, ich denke, wir wollten einfach auf SG-1 warten, meinen Sie nicht auch?“, fragte sie nun und O’Neill nickte.


Etwa eine Stunde später standen O’Neill, Weir, Sheppard und McKay im Kontrollraum von Atlantis. Chuck meldete: „Ma’am, die Odyssey hat soeben den Hyperraum verlassen und nimmt Audiokontakt auf.“ „Stellen Sie durch.“, sagte Weir.

„Hallo, Atlantis? Test, Test.“, kam Mitchells Stimme durch den Lautsprecher. „Wird auch Zeit, Colonel.“, sagte O’Neill und für einige Sekunden gab es keine Reaktion. Dann meldete sich Carter: „Sir, sind Sie das?“ „Über welchen „Sir“ reden wir hier, Carter?“, fragte O’Neill amüsiert und Carter sagte schlicht: „General O’Neill.“

„Richtig geraten. Jetzt beamen Sie sich bitte hierher. Wir haben Dringendes zu besprechen.“, erwiderte O’Neill und Mitchell meldete: „Schon unterwegs, Sir.“ Sekunden später erschien SG-1, ohne Vala, durch einen Lichtblitz im Kontrollraum.

„Sir, was ist Ihr Anliegen, weshalb –.“, begann Mitchell, wurde jedoch von Sheppard unterbrochen: „Genau das habe ich auch gefragt und dann kam das wohl beeindruckendste zurück, was ich je gehört habe.“ „Nun, jedenfalls wird Carter es Ihnen erklären, Colonel.“

O’Neill reichte Carter den Zettel mit der neunstelligen Stargateadresse und ebenso wie alle vorigen Betrachter dieses Zettels blieb auch ihr der Mund offen stehen. „Eine neunstellige Adresse, Sir?“, fragte sie ziemlich beeindruckt. „Woher ist die?“, fragte Daniel skeptisch.

„Die hat uns ein Antiker persönlich überreicht.“, erwiderte O’Neill. „Wo ist dieser Antiker in diesem Augenblick?“, fragte Teal’c. „Er ist tot, wurde von einem Bagoraner umgebracht.“, sagte O’Neill, beinahe so, als sei es eine Selbstverständlichkeit, dies zu wissen.

„Was ist ein Bagoraner?“, fragte Mitchell und setzte eine verwirrten Gesichtsausdruck auf. „Schwer zu erklären. Sind jedenfalls Aliens mit grünlicher Haut und die verfügen über die Fähigkeit, die Macht eines Aufgestiegenen zu benutzen.“, sagte O’Neill.

„Aufgestiegene?“, fragte Daniel. „Ja und die Alteraner kämpfen gegen sie. Dieser Bagoraner sagte, nachdem er Jagun, den Alteraner, getötet hatte, dass alle Alteraner vernichtet werden müssen, um die Erleuchtung zu erlangen.“, sagte O’Neill und wedelte leicht unwissend mit der Hand.

„Aber das hört sich doch ganz nach den Ori an.“, bemerkte McKay, doch Mitchell warf ihm einen Halten-Sie-die-Klappe-Blick zu, der McKay verstummen ließ. „Ich muss ihm zustimmen.“, sagte Carter, auch wenn sie das nicht sehr erfreute. „Aber die Ori wurden vernichtet.“, warf Teal’c ein.

„Vielleicht konnten einige entkommen, bevor wir den Sangreal durch das Supergate zu ihnen schickten, oder aber die Bagoraner glauben trotz der Vernichtung der Ori an ihre Lehren.“, sagte Mitchell. „Es wäre auch möglich, dass das gar nichts mit den Ori zu tun hat, ich meine, es könnte auch andere Wege geben, wie die Bagoraner über den Aufstieg Bescheid bekommen haben.“, sagte Daniel und rieb sich die Stirn.

„Ich frage mich nur, warum nicht die Antiker aufsteigen, um sich zu retten.“, sagte Carter. „Wir vermuten, dass sie gar nichts über den Aufstieg wissen. Jagun hatte, als ich das erwähnte, überhaupt keine Ahnung, wovon ich rede.“, erwiderte O’Neill und sah zu Daniel, der scheinbar nachdachte.

„Das kann nicht sein, Jack. Die Antiker waren die ersten Lebewesen, die aufgestiegen sind.“, sagte er schließlich. „Das stimmt, aber es waren die Lantianer, die den Aufstieg erforschten, die Alteraner haben es wohl sein gelassen.“, klinkte sich Weir in das Gespräch ein.

„Vielleicht sollten wir uns das mal genauer ansehen.“, sagte McKay und sah zu Carter. „Mh, ein Anwahlversuch wäre es wert.“, sagte sie und O’Neill nickte. „Chuck, wählen Sie die Koordinaten.“, sagte Weir und wenig später begann das Gate zu wählen.

Als Chuck das achte Symbol wählte, sahen alle zum Gate und bemerkten, dass nach wie vor keine Verbindung hergestellt wurde. Er wählte das letzte Symbol und das Wurmloch etablierte sich. „Nett.“, sagte O’Neill.

McKay eilte zu einem Laptop und runzelte die Stirn. „Oh nein.“, sagte er. „Was ist?“, fragte Sheppard. „Die Verbindung kostet uns eine Menge Energie und die ZPMs werden ausgesaugt wie Trinkpäckchen.“, sagte der Kanadier.

„Okay, der Vergleich ist nicht der beste, den man hingekommen kann, aber -.“, fügte er hinzu und wurde von O’Neill unterbrochen. „Dann sollten wir uns beeilen. Wer kommt mit?“, fragte er nun und SG-1 meldete sich, ebenso wie McKay, der jedoch schief von Sheppard angeschaut wurde und die hand wieder sinken ließ.

„Sir, Sie sollten vielleicht hier bleiben, aus Sicherheitsgründen, falls da etwas Böses lauert.“, sagte Mitchell. „Colonel, ich werde als Vertreter der Erde mitkommen.“, sagte O’Neill bestimmt. „Sir?“, fragte nun Carter.

„Okay, ich komm nur mit, weil ich was zu tun haben will. Sie können sich nicht vorstellen, wie langweilig mein Job ist.“, gab O’Neill zu und Carter musste kurz lächeln. „Dann sollten Sie sich beeilen, denn wir verlieren immer schneller Energie.“, warf McKay dazwischen.

„Also schön. Dann mal los.“, sagte O’Neill und er und SG-1 verließen über die große Treppe den Kontrollraum und gelangten hinunter in den Gateraum. „Viel Erfolg bei ... was auch immer.“, sagte Weir und O’Neill sah noch einmal zu ihr auf, ehe er und das Team das Gate durchschritten.



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 16.01.2008, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Reaktionen auf die neunstellige Nummer ist immer die gleiche - süß! Irgendwie hat das was. Ich saß hier die ganze Zeit grinsend da, während ich das gelesen habe. Erst Weir, dann SG-1. Sheppard hat sich ja erstaunlich im Griff - Donnerwetter.

Na, da bin ich mal gespannt, was bei dir eine neunstellige Gate-Adresse bedeutet. Da gibt es ja inzwischen einige Theorien drüber. Wird auf jeden Fall interessant, was es bei dir bedeutet ...

Eine Frage: Wieso ist Vala nicht mit? Sie gehört doch auch zu SG-1 (und ist nebenbei mein Lieblingschara in Staffel 10). Hat das irgendeinen besonderen Grund? Ich meine, du betonst das ja auch etwas, daß sie nicht dabei ist *hoff*. Stellt sie vielleicht die Kavallerie?

Gut gefallen hat mir der Vergleich mit den Trinkpäckchen, obwohl das wahrscheinlich nicht McKays erste Erklärung wäre. Aber richtig erstaunt hast du mich, als er sich dann auch noch freiwillig meldete, um durch das Tor zu gehen. Hui, Rodney, der neue Indiana Jones auf Schatzsuche? *lach* Den Blick von Sheppard konnte ich mir allerdings seehr gut vorstellen. Da sprachen zwei Augen aber ein sehr lautes und vehementes NEIN!

Hat mir gut gefallen. Nu bin ich wirklich mal gespannt, was du da als nächstes auffährst.
Nach oben
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 18.01.2008, 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hyndara
Danke für das Feedback. Nun, ich denke, in der Serie würden sie auch nicht anders auf die neunstellige Adresse reagieren, ist schließlich mal was anderes.
Warum Vala jetzt nicht dabei ist und was sie noch für eine Rolle speilt, erfähsrst du in späteren Kapiteln, aber sie wird definitiv auftauchen.

So, jetzt geht's weiter.


Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 5

SG-1 gelangte durch das Gate auf ein rundes Plateau, welches etwa einen Durchmesser von zwanzig Metern hatte. Das Plateau wurde von einer sechs Meter hohen Mauer umschlossen, die undurchdringlich schien.

„Und was jetzt?“, fragte Mitchell, als sich das Gate abschaltete. O’Neill sah sich das Gate genau an. Es war dem Pegasusgate sehr ähnlich, jedoch leuchteten die Chevrons in einem strahlenden und hellen Gelbton, der ins Weiße überging.

„Nun, wir sind hier definitiv auf einem Antikerplaneten.“. stellte Daniel fest und trat näher an die Wand heran. „Ach, wirklich?“, fragte O’Neill sarkastisch. „Wie hast du das wieder rausgefunden?“, fügte er hinzu und Daniel deutete auf die Wand.

Beim genaueren Hinsehen waren Schriftzeichen der Antikersprache zu erkennen. „Hier steht: „Hier leben die Alteraner. Seid willkommen, Brüder und Schwestern.“.“, las Daniel vor und Teal’c drehte sich zu der Wand um, in der ein goldener runder Stein eingelassen war.

„O’Neill.“, sagte er nur und der Rest des Teams kam zu ihm. „Daniel?“ Jack sah ihn fragend an und Daniel sah auf die Antikerschriftzeichen neben dem Stein. „„Altera heißt alle willkommen, die würdig sind.“.“, las er vor. „Woher wissen wir, ob wir würdig sind?“, fragte Mitchell.

„Nun, es muss etwas mit diesem Stein zu tun haben.“, erklärte Daniel und zeigte auf den Stein, ging aber nicht zu nahe ran, da er die Auswirkungen, die das haben könnte, nicht kannte. „Glaubst du, das ist ne Art Klingel?“, fragte O’Neill und Daniel sah ihn belustigt an.

„Das glaube ich nicht, Jack.“, erwiderte er schließlich. „Na, wozu ist das Teil denn sonst da?“, fragte nun Mitchell. „Colonel, wie wäre es, wenn Sie mal klingeln.“, sagte O’Neill und Mitchell sah ihn nun etwas unsicher an. „Sir?“

„Kommen Sie, kann doch nicht so schwer sein.“, drängte O’Neill und Mitchell zuckte mit den Schultern. Er legte seine Hand auf die glatte Fläche des Stein und mit einem kraftvollen Druck verschwand der Stein kurzzeitig in den Tiefen der Wand. O’Neill lauschte. „Ich hab kein Klingeln gehört.“, sagte er nach einiger Zeit.

Der Stein kam wieder unter Mitchells Hand zum Vorschein und Mitchell passte kurz nicht auf. „Cam!“, schrie Carter, als sie sah, was passierte. Auch Mitchell und der Rest des Teams sahen es. Mitchells Hand, die immer noch den Stein berührte, wurde golden und steif. Das Gold schloss sich nun um seinen Arm, den er sofort weggezogen hatte.

„Was soll das?“, fragte er. „Sie sind wohl nicht würdig.“, sagte Daniel besorgt, als nun auch schon die Schulter von der goldenen Struktur umgeben war. „Was machen wir denn jetzt?“, fragte Mitchell, als auch sein gesamter Oberkörper langsam die Farbe Gold annahm und er nur noch Kopf und Beine bewegen konnte.

„Keine Ahnung, wie wir das rückgängig machen können.“, sagte Carter etwas panisch, als sie sah, wie nun auch die Oberschenkel des Colonels in einen Goldton übergingen. „Ich kann mich gleich nicht mehr bewegen!“, brüllte Mitchell, als auch sein Hals langsam golden und steif wurde.

Sein gesamter Körper war nun golden und nur der Kopf war noch normal, was aber schon bald nicht mehr so sein würde, wie das Team wusste. „Sir?“, fragte Carter, als O’Neill seine Hand auf den Stein legte. Er sah zu ihr: „Der erste Spruch besagte, dass nur Brüder und Schwestern willkommen sind, also Leute mit dem Antikergen.“, sagte er und drückte den Stein in die Wand.

Mitchells Körper war nun vollkommen mit Gold überzogen und auch die letzte Haarspitze was vergoldet. Carter sah den Leiter von SG-1 kurz in seiner Starre an, als sie plötzlich um sich herum wahrnahm, dass die Mauer sich in Luft auflöste.

O’Neill traute seinen Augen kaum. Er sah, dass das Plateau, auf dem sie sich befanden, etwa einhundert Meter von einer riesigen Stadt entfernt war, deren Gebäude ähnlich aussahen, wie die von Atlantis. Die Stadt war jedoch, soweit er sah, wesentlich größer als Atlantis. Vom Plateau führte eine Treppe auf einen breiten gepflasterten Pfad.

Zwanzig Meter vom Plateau entfernt neben dem Gehweg war ein kleines aber ebenso rundes Plateau, etwa mit einem Durchmesser von sieben Metern. Er schenkte jedoch der Stadt deutlich mehr Aufmerksamkeit und bemerkte demnach auch nicht, dass aus dem kleinen Plateau Ringe aufstiegen und bei ihrem Verschwinden einen Mann zurückließen, der sogleich auf das Team zukam.

Carter bemerkte ihn als erstes und wollte ihre Waffe heben, jedoch hatte sie bis zu diesem Moment nicht bemerkt, dass ihre Waffe verschwunden war. Ähnlich erging es auch Teal’c und Daniel, die nach ihren Waffen suchten.

O’Neill wandte nun seien Blick von der Stadt ab, als der Mann direkt vor ihnen stand. Er hatte schwarzes, leicht angegrautes Haar und trug ein langes beiges Gewand, ganz offensichtlich im Antikerstil. „Hi, wie geht’s?“, fragte O’Neill, während der Mann das Team misstrauisch musterte.

Carter sah vom vergoldeten Mitchell zu dem Mann, als dieser sprach: „Ich bin Jero.“ „Nett.“, sagte O’Neill und streckte seine Hand aus. Offensichtlich verstand Jero die Geste nicht und O’Neill zog die Hand zurück. „Was habt ihr mit ihm gemacht?“, ragte nun Carter und deutete auf Mitchell.

„Er war unwürdig. Als er den Stein berührte, stellten wir fest, dass er keiner von uns ist.“, sagte Jero und schritt an O’Neill vorbei auf Mitchell zu. „Mh, eine neue Statue für den Ratsvorsitzenden gibt er nicht ab.“, sagte er und musterte den vergoldeten Mitchell.

„Hey, hier wird keiner als Statue ausgestellt.“, bemerkte O’Neill. „Ihr entgoldet ihn jetzt sofort wieder. Wir sind nur gekommen, um euch zu helfen.“, fügte er hinzu und Jero drehte sich zu ihm um. „Ihn zu entgolden wird einige Zeit in Anspruch nehmen.“, sagte er nach einigem Überlegen und trat nun an O’Neill heran.

„Du allerdings bist würdig.“, sagte er dann und O’Neill trat einen Schritt zurück. „Ja, mag sein.“, sagte er nur. Ganz plötzlich schritt Jero an ihm vorbei auf die Ringtransporter zu. Im Gehen sagte er nur: „Folgt mir. Eurem Freund wird es bald besser gehen.“ Das Team warf sich lange Blicke zu.

„Na schön.“, sagte O’Neill und das Team folgte dem Mann zu dem Ringtransporter. Nachdem sich alle innerhalb der Ringmarkierung befanden, schossen die Ringe aus dem Boden und hüllten sie in ein helles Licht, ehe die Ringe uns somit auch das Team verschwanden.

Wenige Sekunden später tauchte das Team in einem großen Raum wieder auf. O’Neill erkannte ihn als ein perfektes Gegenstück zum Gateraum von Atlantis, statt des Gates war hier jedoch ein Ringtransporter installiert.

„Euch wird ein Quartier zur Verfügung gestellt, damit ihr euch ausruhen könnt. Heute Abend wird euer Freund wieder vollkommen genesen sein. Dann findet auch die Ratssitzung statt, an der ihr teilnehmen werdet.“, sage Jero in einem Ton als sei dies beschlossene Sache.

Zwei Männer in heller Kleidung, beide sehr jung und bewaffnet mit ähnlichen Waffen wie denen, die Sicherheitsleute eines Antikerschiffs tragen, kamen auf das Team zu. „Begleiten Sie diese Vier bitte in ein Quartier hier im Zentralgebäude.“, wies Jero die beiden an und sie nickten.

Das Team wurde von den Männern aus dem Transporterraum hinausgeführt zu einem Transporter, wie es sie auch in Atlantis gibt. In Dreiergruppen, jeweils einer der Sicherheitsleute und zwei des Teams, betraten sie den Transporter und nach wenigen Minuten erreichten sie schließlich das ihnen zugewiesene Quartier.

„Jero wird sich bei Ihnen melden, sobald man Sie erwartet.“, sagte der wohl ältere der beiden Männer und die Türen des Quartiers schlossen sich. O’Neill war ziemlich sicher, dass die beiden neben der Türe als Wachen Position bezogen hatten und wies daher das Team an, sich auf den Balkon des Quartiers zurückzuziehen, um dort die Lage zu besprechen.



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 18.01.2008, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

*grins* "Ratsstatue" Mitchell ... *smile* ... *giggel* ... *fiesesGrinsen* ...

Du weißt, daß ich Mitchell nicht sonderlich leiden kann, oder? Da freut es mich natürlich besonders, wenn ich in einer Geschichte lese, wie er mal wieder ins Klo greift und irgendeinen Unsinn anstellt. Herrlich! Meinetwegen können sie ihn so lassen. Auf diese Weise kann er zumindest nichts weiter anstellen *räusper*.

Aber ich höre ja schon auf.

Soso, sie sind jetzt also auf einem Alteraner-Planeten. Mh, besonders scheinen die Typen allerdings nicht zu sein *kratzamKopf*. Laß mich raten, die typische Antiker-Krankheit der Arroganz? Ja, könnte sein, halte ich sogar für ziemlich wahrscheinlich *nickt*.

Da bin ich mal gespannt, was du noch alles auffahren wirst und wie es weitergeht ...
Nach oben
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 20.01.2008, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hyndara
Nun, du magst Mitchell nicht, da haben wir ja was gemeinsam. Ich kann dir jedoch versprechen,dass ihm noch viel schlimmeres in dieser FF zustoßen wird Lachen .
Was nun die Alteraner angeht, so könntest du recht haben, aber ich verrate mal nichts mehr....

Jetzt geht's weiter.


Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 6

Doktor Weir verließ ihr Quartier und lief auch gleich McKay über den Weg, der scheinbar zu ihr wollte, denn als er sie sah, schritt er direkt auf sie zu. „Elizabeth, wir haben ein Problem.“, sagte er und Liz sah ihn nur besorgt an, ehe sie ihm zu einem Transporter folgte.

Sie erreichten schließlich nach einigen Minuten den Kontrollraum, indem Sheppard die beiden wohl schon erwartete. „Also, was gibt es?“, fragte er Rodney, der sofort sein Tablet-PC hob, wodurch Sheppard und Weir sehen konnten, was der Bildschirm zeigte.

Sheppard sah ihn ratlos an: „Und, was gibt’s da zu sehen?“, fragte er und McKay schien enttäuscht zu sein, dass nicht aus seinen Daten allein schon hervorging, was los war. „Nun, ich fasse es mal kurz zusammen. Die Anwahl des fremden Planeten hat fast unsere gesamte Energie verbraucht.“, sagte er.

Fassungslos folgten Weir und Sheppard McKay in den Besprechungsraum. Sie setzten sich und McKay schaltete den Bildschirm des Besprechungsraums auf seine Daten um, wodurch man sie nun besser einsehen konnte. „Laut meinen Daten sind zwei ZPMs vollkommen erschöpft und das letzte ist gerade noch leistungsfähig genug, um die Lampen hier zu betreiben.“, begann er.

„Okay, dann würde ich nicht empfehlen, diesen Planeten erneut anzuwählen.“, sagte Sheppard und Rodney nickte. „Nun, die Wurmlochverbindung verbraucht die Energie von zwei ZPMs und auch das dritte wird stark leergesaugt.“, sagte er und Weir sah kurz auf.

„Also ist das letzte ZPM doch noch nicht erschöpft?“, fragte sie. „Oh doch, denn als wir damals mit der Daedalus die Stadt schützen mussten, ist ein erheblicher Teil der Energie des ZPMs verloren gegangen.“ Dabei sah er zu Sheppard, als ob er Schuld daran hätte.

„Aber als ob das nicht schlimm genug wäre, haben wir ein Hive entdeckt, das Kurs auf Atlantis gesetzt hat. In letzter Zeit kam es öfter vor, dass mal ein paar Wraithschiffe hier langgeflogen sind, weil sie wohl dachten, hier gäbe es noch was.“, sagte McKay und sah nun wieder zu Weir.

„Bisher hatten wir immer die Tarnung wodurch die Wraith uns nicht entdeckten.“, fügte er hinzu. „Soll das bedeuten, die Energie reicht nicht mehr für die Tarnung?“, fragte Sheppard. „Nein, auf keinen Fall.“, sagte Rodney bestimmt. „Wir haben zwar die Odyssey zur Verteidigung und auch die Apollo, aber nur die Daedalus ist momentan mit den Asgardupgrades ausgestattet.“

„Und die wird erst in einigen Tagen hier eintreffen.“, sagte Sheppard. „Genau.“, bestätigte Rodney und sah zu Weir. „Das Hive wird in zwei Tagen hier sein. Wenn wir bis dahin kein ZPM finden, war es das.“, sagte er. „Was ist mit Carters Asgardenergiequelle, die auf der Erde zur Direktanwahl von Atlantis eingesetzt wird?“, fragte Sheppard.

„Nur ein ZPM kann den Schild oder die Tarnung zum Laufen bringen. Keine andere Energiequelle wurde von den Antikern dafür ausgelegt.“, sagte McKay und Sheppard sagte nur: „Oh.“ „Ja, „oh“.“, erwiderte Rodney, offensichtlich erleichtert, dass Sheppard endlich verstanden hatte.

„Was ist denn mit den Drohnen. Wir haben ja genug, um ein Hive zu zerstören.“, sagte Weir. „Mag sein, aber um die Drohnen abzufeuern, brauchen wir die Energie des ZPMs. Es ist aber, wie ich schon sagte, nicht mehr dazu in der Lage, irgendwas anderes zu betreiben, als die Lampen hier.“, erklärte McKay erneut nun etwas genervt.

„Was ist mit den Drohnen der Jumper?“, fragte Weir nun und hoffte auf eine erstmals gute Antwort, doch sie wartete vergeblich. „Sie sind unsere einzige Verteidigung, solange wir kein ZPM haben. Es wäre mehr als töricht, sie bei nur einem Angriff aufzubrauchen. Nein, wir müssen auf die Odyssey und die Apollo vertrauen.“

„Sie biegen doch sonst immer alles gerade, Rodney. Wenn Zelenka Ihnen hilft erst recht.“, fügte Sheppard hinzu. „Ja, natürlich biege ich das wieder hin, wie schon so oft.“, sagte McKay. „Wo ist Radek eigentlich?“, fragte nun Weir und McKay verdrehte die Augen.

„Auf M8X-691.“, erwiderte Sheppard. „Er begleitet Lornes Team, da sie irgendwas gefunden haben.“, fügte er hinzu und Weir sagte: „Rufen Sie sie zurück. Ich brauche Radek hier.“ „Natürlich.“, sagte Rodney nach wie vor leicht genervt und erhob sich.


Eine Stunde später stürmte Zelenka, gefolgt von Lorne und seinem Team, durch den Ereignishorizont die große Treppe hinauf in den Kontrollraum, in dem McKay und Weir warteten. „Sie haben gerufen, Doktor?“, fragte er Weir, die kurz nickte und dann McKay das Wort übergab.

„Wir haben kaum noch Energie und ein Hive ist hierher unterwegs.“, fasste dieser zusammen und Zelenka schien kurz fassungslos, ehe er darauf antwortete. „Dann müssen wir die Tarnung aktivieren.“, sagte er. „Das geht nicht, da die Energie nicht reicht.“, schaltete sich Weir ein und Zelenka schien nun ernsthaft besorgt.

„Dann schließen wir einen Mark II an den Energieverteiler an, um das ZPM zu unterstützen.“, überlegte er. „Das kann doch gar nicht funktionieren. Der Mark II gibt nicht genug Energie frei, um das ZPM weitreichend zu unterstützen.“, erwiderte McKay besserwisserisch. „Wir müssen es versuchen.“, erwiderte Zelenka und eilte aus dem Kontrollraum.



Fortsetzung folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 20.01.2008, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Oha, das ist übel! Ein Hive auf dem Weg und diese eine Anwahl hat sie fast alle Energie gekostet ... Das kann übel ausgehen! Hoffentlich gelingt das, was Zelenka da vorgeschlagen hat *bibber*.

Übrigens eine interessante Wendung. Ich hatte eigentlich gedacht, die Handlung mit Atlantis sei weitestgehend abgeschlossen und du wolltest dich mehr oder weniger auf diese Alteraner-Galaxie konzentrieren. Da war ich jetzt doch erst etwas irritiert. Kommt aber gut! Vor allem hast du gleich zwei klasse Cliffhanger eingebaut auf diese Weise.

Da freut man sich doch direkt auf die Fortsetzung ... bin mal gespannt, wo es jetzt weitergeht ...
Nach oben
Kevin
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 22.01.2008, 07:50    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hyndara
Ja, ein Hive und keine Energiequelle, das ist natürlich nicht so toll. Aber wir kennen Zelenka, bei ihm geht auch hin und wieder was schief.
Zitat:
Übrigens eine interessante Wendung. Ich hatte eigentlich gedacht, die Handlung mit Atlantis sei weitestgehend abgeschlossen und du wolltest dich mehr oder weniger auf diese Alteraner-Galaxie konzentrieren.

Da musste ich jetzt wirklich grinsen, denn beim ersten Posten im SGP hat das auch einer gesagt damals.

So, weiter geht's.


Geheimnisse der Alteraner – Kapitel 7

Am Abend wurde SG-1 in den Besprechungsraum der großen Stadt gerufen. Er war etwas größer als der von Atlantis und ein Platz befand sich auf einem hohem Podest, auf dem ein alter Mann mit Halbglatze Platz nahm. Er hatte eine ziemliche Ähnlichkeit mit General Hammond.

Neben ihm nahmen rechts eine dunkelhaarige Frau mittleren Alters, ein älterer Mann, dessen Haaransatz ins Blasse überging und eine dunkelhäutige junge Frau mit langen zu einem Zopf geflochtenen braunem Haar Platz.

Zu seiner Linken saßen ein junger schwarzhaariger Mann, der aus unerklärlichen Gründen lächelte, ein blonder ebenfalls junger Mann, dessen graue Augen das Team durchbohrten, als es eintraf und Jero, der Mann, der sie bereits zuvor empfangen hatte.

„Tretet vor.“, sagte der Ratsvorsitzende. Das Team tat wie geheißen. „Euer Freund ist bald wieder gesund.“, sagte Jero leise, sodass der Vorsitzende nicht registrierte, dass er ihn unterbrochen hatte.

„Ich bin Poreo, Ratsvorsitzender des hohen Rates von Altera.“, stellte sich der alte Mann vor und O’Neill fasste das als Aufforderung, sich und sein Team vorzustellen. „Ich bin Major General Jack O’Neill.“, sagte er und deutete dann auf Carter: „Das sind Colonel Samantha Carter -.“, er deutete auf Daniel: „Doktor Daniel Jackson -.“

Gerade wollte er Teal’c vorstellen, da hob Poreo die Hand. „Er ist kein Mensch von eurem Planeten.“, sagte er und O’Neill schien kurz verwirrt. „Nein, ist er nicht.“, sagte er schließlich. „Er ist ein Jaffa. Sein Name ist Teal’c.“, stellte O’Neill den Jaffa vor, der kurz eine Augenbraue hochzog.

„Verstehe.“, sagte Poreo nur. „Euer Freund hat den Stein berührt und wurde nicht für würdig empfunden, da er keiner von uns ist. Sagt mir, wer von euch hat die Mauer schließlich zu Fall gebracht?“, fragte der Vorsitzende nun und unauffällig hob O’Neill die Hand.

„General, Sie sind scheinbar ein Nachfahre der Atlanter.“, sagte er. „Nun, wir nennen sie die Lantianer, im größeren Sinne nennen wir alle von euch die Antiker.“, warf Daniel ein und erntete von Poreo einen strengen Blick, der ihn verstummen ließ. Er war offensichtlich nicht gefragt worden.

„Nun, wie Daniel bereits sagte -.“, begann O’Neill, doch Poreo hob abermals die Hand, um auch ihn verstummen zu lassen. „Sie kommen von Avalon?“, fragte der schwarzhaarige Mann, der links von Poreo saß. „Ja.“, sagte Daniel, da sich O’Neill Hilfe suchend an ihn wandte.

„Verstehe.“, sagte der Mann und lehnte sich entspannt zurück, weiterhin lächelnd. „Wir haben Jagun nach Atlantis geschickt. Eure Anwesenheit hier lässt mich vermuten, dass er es nicht geschafft hat, dass Wissen der Anderen zu erlangen.“, sagte nun Poreo.

„Ja, das ist richtig.“, sagte O’Neill. „Er kam durch das Gate zu uns und ihm folgte ein Bagoraner, der ihn tötete. Wir konnten nichts dagegen tun, fanden aber die Stargateadresse und wählten an.“, fügte er hinzu, um alles zusammenzufassen. „Sicher hat er euch bereits berichtet, dass ihn eine höchst wichtige Mission zu euch kommen ließ.“, sagte nun die dunkelhäutige Frau, die große Augen machte.

„Ja, er sagte, ihr braucht das Wissen der Lantianer.“, sagte O’Neill. „So ist es. Anders können wir die Bagoraner nicht vernichten.“, erwiderte der ältere Mann zur Rechten des Vorsitzenden. „Wie konntet ihr euch bisher vor ihnen verteidigen?“, fragte Carter und Poreo schien diese Frage erwartet zu haben.

Er betätigte einen Schalter an einem Handgerät und über dem Team erschien eine Karte der Galaxie, die wohl wesentlich größer war als die Milchstraße. „Alle roten Punkte zeigen Systeme an, die dem Territorium der Bagoraner angehören.“, sagte der schwarzhaarige und deutete auf die Karte. Etwa drei Viertel der Karte leuchtete nun rot. Das letzte Viertel leuchtete blau.

„Wo befinden wir uns?“, fragte Daniel und plötzlich leuchtete mitten im Territorium der Bagoraner ein einzelner blauer Punkt auf. „Wir befinden uns mitten in ihrem Territorium?“, fragte O’Neill ungläubig und Poreo nickte. „Wir haben unser Sonnensystem mit einer Tarnvorrichtung getarnt, wodurch die Bagoraner uns nicht wahrnehmen können.“

„Mh, das ist interessant.“, sagte Carter. „Was benutzt ihr für eine Energiequelle?“, hakte sie nach. „Wir benutzen einen Energiespeicher, der aus Unwettern und Stürmen Energie gewinnt, indem er alle Elektrizität, die bei einem Sturm frei wird, aufnimmt und für die Tarnung einsetzt.“, sagte Poreo.

„Ihr benutzt keine Zero Point Module?“, fragte nun Teal’c. Der gesamte Rat schien etwas verwirrt. „Was ist ein Zero Point Modul?“, fragte nun der blonde Mann, der neben dem schwarzhaarigen saß. „Das ist eine Energiequelle die aus einem anderen Universum Energie bezieht, wodurch man ziemlich unbegrenzt Energie zur Verfügung hat.“, erklärte Carter.

„Wie ich das sehe, würde eine solche Energiequelle einen Massenmord für jeder Art Leben in dem fremden Universum bedeuten.“, erwiderte Poreo. „Wie könnt ihr eine solche Energiequelle entwickeln?“, fragte er nach. Die dunkelhaarige Frau neben ihm schaltete sich in das Gespräch ein: „Das ist ethisch nicht vertretbar für unser Volk.“

„Soll das bedeuten, ihr besitzt so was nicht?“, fragte nun O’Neill nach und jeder im Rat schüttelte den Kopf. O’Neill drehte sich mit einem vielsagenden Blick zu seinem Team um und schubste Carter kurz nach vorn. „Wir haben eine solche Energiequelle nicht entwickelt.“, sagte sie.

„Es waren die Lantianer und -.“, Poreo unterbrach sie: „Kein Alteraner würde ein Universum ausnutzen, damit er eine wirksame Energiequelle besitzt.“ „Nun, genau das taten die Lantianer jedoch. Und sie waren nicht die einzigen eurer Art.“, erwiderte Daniel.

„Sie suchten möglichst unbewohnte Universen, damit sie keine Lebewesen opfern mussten. Wir haben vor einiger Zeit herausgefunden, zu was es kommen kann, wenn man ein bewohntes Universum treffen würde.“, fügte sie hinzu. „Nun, dann wäre es schon vertretbarer.“, sagte die dunkelhäutige Frau und nickte.

„Der Rat wird sich beraten. Ihr werdet morgen informiert, wie wir entschieden haben.“, sagte Poreo und erhob sich, ebenso wie die Mitglieder des Rates. O’Neill überlegte kurz. „Über was genau entscheiden die denn jetzt?“, fragte O’Neill und Carter konnte nur mit den Schultern zucken, während Teal’c eine Augenbraue hochzog.

Nach einigem Warten verließ das Team den Raum und auf dem Weg zu ihrem Quartier diskutierten sie. „Sir, wenn die Alteraner keine ZPMs besitzen, dann kommen wir nicht mehr zurück. Sie haben McKay gehört. Eine solche Wurmlochverbindung raubt uns extrem viel Energie.“, sagte Carter.

„Wie kommen wir dann zurück?“, fragte Daniel. „Nun, ich denke, diese Energiequelle, die sie für die Tarnung benutzen, könnte eine Möglichkeit sein.“, sagte Carter. „Sie ist stark genug, um ein ganzes Sonnensystem zu tarnen, dann wohl auch, um eine weit entfernte Galaxie mittels des neunten Chevrons anzuwählen.“, erklärte sie weiter.

„Aber diese Tarnvorrichtung ist ihr einziger Schutz gegen die Bagoraner.“, wandte Teal’c ruhig ein. „Ja, aber irgendwie müssen wir doch zurückkommen. Sonst bringt ihnen unsere Anwesenheit hier auch nicht viel.“, sagte Carter nun. Sie erreichten ihr Quartier und betraten es.

Dort trafen sie auf den genesenen Colonel Mitchell, der sich gleich eine Umarmung von Carter und einen Händedruck von O’Neill einfing. „Und, wie geht’s Ihnen?“, fragte Daniel. „Schon besser. Wesentlich beweglicher.“, erwiderte Mitchell. „Ich hörte, Sie waren bei einer Sitzung und haben mit denen gesprochen, Sir?“, wandte sich Mitchell an O’Neill. „Carter, erzählen Sie es ihm.“, erwiderte der nur an Carter gewandt und die begann zu erzählen.



Fortsetzunh folgt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Das Tor in phantastische Welten Foren-Übersicht -> Longstory Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.




Powered by phpBB 2.0.23 © 2001, 2002 phpBB Group

BBoard.de bietet Ihnen ein Kostenloses Forum mit zahlreichen tollen Features

Impressum | Datenschutz