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SGA Hidden Scenes: Die Feuerprobe



 
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Kris
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 212
Wohnort: Solingen

BeitragVerfasst am: 22.01.2008, 17:28    Titel: SGA Hidden Scenes: Die Feuerprobe Antworten mit Zitat

Kommentar: Ursprünglich war die Story für den SG-P-Award gedacht, und ist tatsächlich auch die Story geworden, die bei der Jury wohl mit Abstand am besten angekommen ist.
Die Geschichte ist eigentlich eine in sich geschlossene Episode aus meiner Geschichte „Eignungstest“, die eine sehr große Lücke im Pilotfilm von Stargate Atlantis ausfüllt – nämlich die Zeit in Cheyenne Mountain - wurde aber erweitert und stark überarbeitet. Einen Auftritt hat hier neben O’Neill auch Teal’c, in der eigentlichen Story bekamen auch die anderen Mitglieder von SG-1 ihren Raum.
Da die Geschichte im Gegensatz zu ihrem Original etwas gestraffter und actionreicher ist dachte ich mir, das es nicht schlecht ist, die hier auch mal zu posten, falls jemand sie noch nicht kennt.



Die Feuerprobe

„Hey Larry, weißt du, wer das da hinten ist?“, raunte der junge Marine und blickte zu einem dunkelhaarigen Mann hinüber, der abseits von den anderen Anwesenden saß und abwechselnd konzentriert auf einen Block starrte und dann wieder etwas niederschrieb.
Larry grinste. „Ach ja, der ist ein Major von der Air Force. General O‘ Neill soll ihn von seinem letzten Trip in die Antarktis mitgebracht haben. Und wenn ich mich recht erinnere gibt es da unten nur einen militärischen Stützpunkt – Mc Murdo.“
„Und woher weißt du das alles?“
„Der Freund meiner Schwester arbeitet als Pfleger in der Krankenstation. Auch wenn die Jungs sonst die Klappe halten, sie schwätzen gerne schon mal über das, was nicht geheim ist.“ Larry rieb sich das Kinn. „Was meinst du, warum ich mich überhaupt für das Programm und die Aufnahmeprüfungen gemeldet habe....“
„Ach so, ich verstehe...“ Der junge Marine nickte. Dann runzelte er jedoch die Stirn. „Und was ist an diesem McMurdo eigentlich Besonderes, dass du den Namen so betonst?“
Larry kicherte in sich hinein. „Lafayette, du bist echt ein Frischling. Hast du wirklich noch nie davon gehört?“
„Nein, warum sollte ich?“, kam es erstaunt zurück.
„Dann sollten wir dich schnellstens aufklären. Junge. Du solltest dir wünschen, da niemals zu landen, denn dann kannst du dich gleich begraben lassen“, mischte sich ein älterer Glatzkopf in das Gespräch ein. Genüsslich fixierte er den Dunkelhaarigen, der mit dem Schreiben aufgehört hatte. „Mc Murdo ist das Auffangbecken für alle, die nicht wissen, das es in der Army gewisse Regeln gibt, die man einzuhalten hat. Wer auf diesem Stützpunkt am Arsch der Welt landet ist gerade noch einmal vor dem Kriegsgericht davongekommen.“
„Und so jemanden holen die nach Cheyenne Mountain?“
Es wurde für einen Moment so still im Raum, das man ein Blatt Papier hätte fallen hören können. Dann räusperte sich jemand, ein anderer scharrte mit den Stiefeln.


John Sheppard verzog keine Miene, als er den Kopf hob und die Anwesenden musterte. Nun wurde er von den Meisten in einer Mischung aus Verachtung und Misstrauen angestarrt.. Was erwarteten sie von ihm? Dass er sich hitzköpfig verteidigte, und sie in ihren Vorurteilen bestätigte? Das wäre vielleicht vor fünfzehn Jahren so gewesen, heute aber lächelte er nur und zuckte mit den Schultern, wohl wissend, dass das die Männer nur noch mehr irritieren und vor allem ärgern würde.
‚Ich habe in Afghanistan Männer sterben oder an dem Tod ihrer Kameraden zerbrechen sehen, nur weil sie nicht einmal über ihren Schatten gesprungen sind und sich hinter ihren Befehlen versteckt habe‘, dachte er bei sich. ‚Ja, auch wenn ich niemanden habe retten können, so habe ich es doch wenigstens versucht und meinem Gewissen nichts vorzuwerfen.‘
Dann senkte er wieder seinen Kopf.
Doch er konnte sich nicht mehr auf das Sudoku konzentrieren, das er heute Morgen in der Kantine von Cheyenne Mountain gefunden hatte.
Unwillkürlich schweiften seine Gedanken ab.
Noch vor einer Woche war John Sheppard auf Mc Murdo stationiert gewesen, doch dann hatte er einen General der Air Force zu einer streng geheimen Forschungseinrichtung geflogen und durch Leichtsinn und einen gehörigen Schuss Übermut sein Leben auf den Kopf gestellt.
Obwohl - wenn er genauer darüber nachdachte - hatte dieser O’Neill seinen Anteil an demwas vorgefallen war. Denn der General hatte ihm nämlich einfach so die Erlaubnis gegeben, die Forschungseinrichtung zu betreten und sich dort unten alles anzusehen. Und das war im Nachhinein betrachtet eine mehr als ungewöhnliche Vorgehensweise, die so nicht im militärischen Protokoll stand. Selbst Johns beherztes und ruhiges Auftreten während des Drohnenangriffes hätte bei weitem nicht gerechtfertigt, ihm zuzugestehen, Einblick in solche Geheimnisse zu geben.
John holte tief Luft. General O’Neill hatte recht – eine solch einmalige Chance auszuschlagen wäre bescheuert gewesen. Aber trotzdem hatte er schwer daran zu schlucken, dass Dinge, die er bisher für Fiktion gehalten hatten tatsächlich existierten. Und dass, obowohl er Science Fiction mochte.
Wie war das mit dem sogenannten „Stargate“, das es ermöglichte, auf andere Planeten zu reisen, die sich quer in der ganzen Milchstraße verteilten? Einerseits grauste es ihm vor der Vorstellung, in seine Atome aufgelöst durch ein Wurmloch gesogen zu werden, andererseits war er mehr als neugierig, diese anderen Welten zu sehen, zu Himmeln voller fremden Sternen aufzusehen, ihm unbekannte Völker und Wesen kennen zu lernen oder ...
Und wie in den Filmen und Fernsehserien gab es weit draußen im All genug Außerirdische, die das Ziel hatten die Erde zu vernichten. Und warum wohl? Weil sich die Menschen weder versklaven lassen wollten, noch bereit waren, das bei Brudervölkern länger zuzulassen.
Nicht zuletzt hatten die Antiker, ein uraltes Volk, das wohl auch von hier stammte, Artefakte auf der Erde zurückgelassen, die von unvorstellbarer Macht waren, aber einen bestimmten genetischen Schlüssel verlangten, damit sie überhaupt funktionierten. Leider besaßen die wenigsten Menschen diesen. Und ausgerechnet er war einer dieser Auserwählten.
Das wäre gar nicht erst heraus gekommen, wenn er sich nicht aus purem Übermut in diesen verfluchten Stuhl gesetzt und damit das Schicksal herausgefordert hätte...
John Sheppard biss sich auf die Lippen. Er hatte nicht nur das Interesse von General O‘ Neill geweckt, sondern durch seine Neugier auch das von Dr. Elisabeth Weir, die eine Expedition an einen Ort plante, von dem er bisher nur als Mythos gehört hatte – Atlantis. Und weil diese Stadt voll von der fremdartigen Technologie der Antiker war, brauchten sie ihn.
John erinnerte sich daran, dass er zunächst gezögert hatte, seine Zustimmung zu geben, weil er sich von den Enthüllungen überfahren gefühlt hatte. Schon damals war ihm irgendwie klar geworden, dass General O’Neill ihn bewusst in diese Situation manövriert hatte, wenngleich er vermutlich auch nicht mit diesem Ausgang gerechnet hatte. Nur die Gründe für dieses seltsame Verhalten hatte er bisher nicht erfahren.
Es wäre jedoch dumm gewesen, diese einmalige Chance auszuschlagen. So hatte John schließlich ja gesagt und General O’Neill kurzerhand seine Versetzung nach Cheyenne Mountain arrangiert, dem wohl geheimsten Stützpunkt der Luftwaffe in den Staaten.
Auf dem Heimflug hatte er erfahren warum dem so war, denn es beherbergte das „Stargate“, die Eintrittskarte in eine Weltsicht, die den meisten Menschen für immer verborgen bleiben würde.
Schon kurz nach der Ankunft und der Zuweisung eines Quartiers, hatte er sich einem Gespräch mit dem Militärgeheimdienst stellen müssen, und dann eine besondere Verpflichtungserklärung über sein Stillschweigen unterzeichnen müssen, die direkt aus dem Präsidialamt stammte.
Und war er zu diesem seltsamen„Eignungstest“ zitiert befohlen. Die Schieß- und Kampfübungen hatte er noch verstanden, da sie zum militärischen Protokoll gehörten, um seine Fähigkeiten und Kenntnisse einschätzen zu können, aber was versteckte sich nun hinter der letzten Prüfung, die für den Mittag angesetzt war und wohl entscheidend sein würde? Was würde man da heraus finden wollen?
Nur bei einem war sich John inzwischen sicher: ‚Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich hier nicht mehr heraus komme. Selbst wenn die Expedition von Dr. Weir nicht stattfinden wird, weil die Energie nicht ausreicht, um dieses Wurmloch zu öffnen.. so weiß ich doch ganz genau, dass ich Mc Murdo nie wieder sehen werde. Dieser General hat Pläne, die er mir dann hoffentlich endlich enthüllen wird.‘


Die Tür in den kleinen stickigen Raum öffnete sich und brachte einen kühlen Windzug mit hinein, den einer der Techniker vor den Bildschirmen mit einem erleichterten Seufzer quittierte.
Colonel Danford, der leitende Ausbilder, der das Geschehen auf den flimmernden Scheiben bisher aufmerksam verfolgt hatte, drehte den Kopf und grüßte kurz, bevor er erklärte: „Ich freue mich über Ihren Besuch, General. Die drei SG-Teams haben den Neuen bereits gut eingeheizt. Vier der neuen Gruppen sind bereits draußen, auch wenn sie SG-26 komplett und Severs wie auch Collins erwischen konnten.“
Dann wandte er sich wieder den Bildschirmen zu, die verschiedene Bereiche der Lagerhalle zeigten. O‘ Neill stellte sich neben ihn und steckte die Hände in die Hosentaschen, während er das Geschehen interessiert beobachtete. Der dunkelhäutige Hüne an seiner Seite, Teal’c, überkreuzte die Arme vor der Brust und musterte ebenfalls die Bildschirme.
„Wie Sie sehen können, Sir, sind nur noch zwei Teams ...“
Für einen Moment wurde es in dem dämmrigen Raum hell, als ein Blitzen über das Bild zuckte. Drei Männer wurden durch bläuliche Entladungen niedergestreckt und blieben reglos auf dem staubigen Boden liegen.
„Tja, dann muss ich mich wohl korrigieren“, kommentierte der Ausbildungsleiter das Geschehen trocken. “Jetzt ist nur noch ein Team im Rennen. Und ich muss sagen, das gerade diese Männer durchkommen hätte ich am Allerwenigsten erwartet.“
„So?“ O’Neill zog eine Augenbraue hoch. „Wen meinen Sie, Colonel Danford? Wer sind denn diese zähen Wunderknaben?“
Der Mann deutete auf einen Bildschirm. Ein Techniker verkleinerte den Bildausschnitt. „Es handelt sich um Major Sheppard, Leutnant Karunow und Sergeant Lafayette. Sie sind zum einen nur zu dritt, und zum anderen diejenigen, die bei der Zusammenstellung der Teams übrig blieben, weil niemand von den anderen Leadern die Herren haben wollen....“
„Ach, wirklich? Das ist ja interessant.“
Auch wenn die Stimme des Generals gleichgültig klang, das Strahlen in seinen Augen war nicht zu übersehen, als er den schlanken Dunkelhaarigen auf einem der Bildschirme in Augenschein nahm, der gerade etwas mit seinen Kameraden zu besprechen schien. Während der Ältere aufmerksam zuhörte, wirkte der jüngere eher skeptisch und unwillig.
„Der junge Mann respektiert seinen Anführer nicht, O’Neill“, warf Teal’c ein. „Sie werden scheitern.“ Er musterte den ehemaligen Anführer von SG-1 prüfend. „Dir liegt viel am diesem Major Sheppard. Hat das einen ganz bestimmten Grund?“
O’Neill verzog das Gesicht nicht, aber ein hintergründiges Lächeln umspielte seinen Mund. „Ich möchte nicht, das die gute Dr. Weir eine böse Überraschung mit dem Major erlebt, wenn sie ihn mitnimmt. Deshalb lasse ich ihn auf Herz und Nieren prüfen.“ Und mit einem Seitenblick auf Danford fügte er hinzu: „Manchmal sagt eine Akte nicht alles über einen Mann aus. Die wirklichen Qualitäten lassen sich erst erkennen, wenn man ihn im Einsatz erlebt.“
„Sie haben recht mit Ihrer Einschätzung, Sir.“ Der Colonel wirkte ein wenig verlegen. „Major Sheppards bisherige Leistungen auf dem Schießstand und bei den Kampfübungen entsprechen gutem Durchschnitt. Er hat schnelle Reflexe, mit denen er seine fehlende Stärke ausgleicht, ein gutes Augenmaß, eine sichere Hand und man merkt ihm die langjährige Erfahrung im Feld an. Ein paar Fähigkeiten scheinen während seiner Stationierung in McMurdo ein wenig eingerostet zu sein, aber das ist nichts, was sich nicht mit ein wenig Intensivtraining beheben ließe.“ Er machte eine kleine Pause. „Doch Major Sheppards Verhalten bei dieser Übung überrascht mich. Von der psychologischen Analyse her habe ich ihn eher für einen eigenwilligen Einzelgänger gehalten, nicht für jemanden, der mit anderen zusammen arbeiten kann und sich dann auch noch als Anführer heraus kristallisiert. Karunow folgt bereits ihm aufs Wort. Wenn er jetzt auch noch Lafayette auf seine Seite bekommt, dann denke ich, hat er wirklich das Zeug zum Teamleader."
O’Neill nickte vergnügt. „Danke für den kleinen Überblick Colonel.“
Dann widmete er sich wieder dem Bildschirm. „Aber nun wollen wir mal sehen, wie es weiter geht. Ah, die Jungs setzen sich gerade wieder in Bewegung.“
Teal’c warf seinem Freund und ehemaligen Teamleader erneut einen ernsten Blick zu, ehe auch er sich wieder dem Geschehen widmete.


Das Licht fiel einzig durch Luken direkt unterhalb des Daches in die Lagerhalle und tauchte sie dank einiger hochgewachsener Bäume und eines als Raumteiler dienenden Hochregals. in ein Spiel aus Licht und Schatten.
Überall standen Kisten jeder Größe und Form herum, teilweise auf Paletten zu hohen Türmen gestapelt, dann wieder völlig allein. Über die ein oder anderen spannten sich Planen wie ein Dach. In der Halle herrschte das Chaos - oder eine Ordnung, die allein der Lagermeister und seine Arbeiter kannten – das in jedem anderen Lager fatal gewesen war.
Staub flimmerte in den Strahlen der tief stehenden Nachmittagssonne und senkte sich langsam auf Holz, Beton und Plastik. Hier schien keine Menschenseele zu sein - bis zu dem Moment, in dem Metall matt in einem verirrten Sonnenstrahl aufblitzte.
John Sheppard löste sich aus den Schatten einer mehr als doppelt mannshohen Kiste und huschte über den schmalen Gang zwischen zwei nicht gerade besonders Vertrauen erweckend gestapelten Paletten in eine Nische, die gleichermaßen Schutz und Deckung bot.
Das Gesicht des Mannes mit dem eigenwilligen schwarzen Haarschopf wirkte angespannt, während er mit wachsamem Blick und erhobener Waffe die Umgebung sondierte. Nur einmal zuckten seine Augenbrauen.
‚Da hinten also verstecken sie sich! Das konnten die Taliban besser!‘ Major John Sheppard verdrängte mit einer unwilligen Kopfbewegung die Erinnerungen an einen ähnlichen Einsatz in Afghanistan bei dem er zwei Kameraden und verloren hatten. Er ermahnte sich: ‚John, das ist nur eine Übung und nicht der Ernstfall.‘
Aber diese Erprobung ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse war auch nicht zu unterschätzen. Vor allem nicht, die Waffen, die feindliche Seite benutzten. Während Johns Waffe nur mit Farbpatronen geladen war, arbeiteten seine Gegner mit sogenannten Zat’nik’tel’s, deren genaue Wirkungsweise ihnen vor dem Einsatz erklärt worden war. Die erste Energieentladung betäubte schmerzhaft, ein zweiter Schuss tötete und ein dritter löste die betroffene Materie auf. Und John hatte kein Interesse daran, auch nur ein einziges Mal getroffen zu werden.
Ein seltsames Kribbeln erfüllte ihn, als er noch einmal den Teil der Halle, den sie noch durchqueren mussten, um zu ihrem Ziel zu gelangen, genauer unter die Lupe nahm.
Sie hatten dort schon einmal mit ihren Gegnern Katz und Maus gespielt, sich aber zurückziehen müssen.
Deshalb wusste er in etwa, was sie dort hinten erwartete. Sie würden nur wenig Deckung haben und sich mehrfach in die Schusslinie begeben müssen.
Und um überhaupt eine Chance zu haben gab es nur einen Weg, und den musste er mit seinem Team besprechen...
Er kniff die Augen zusammen, als er erneut eine Bewegung sah. ‚Sie versuchen uns aus der Reserve zu locken, aber sie wissen nicht genau, wo wir sind. Mit Sicherheit haben sie auf einem der Türme der anderen Seite mindestens einen Schützen postiert. Stabil genug ist der Kistenstapel ja.‘
Er drehte den Kopf kurz nach hinten und signalisierte, dass die Luft rein war. Zwei weitere Männer lösten sich aus den Schatten.
Geduckt huschten sie zu ihm in die Nische. „Hinter uns ist alles klar! Ich habe niemanden sehen können“, raunte Lt. Karunow, der weißblonde Russe ihm zu, während der Dritte im Bunde, der dunkelhäutige Sergeant Lafayette, missmutig dreinblickte. Der junge Marine, der vor ihrer Übung über McMurdo aufgeklärt worden war, schien ganz und gar nicht begeistert darüber zu sein, dass John Sheppard sein Teamleader war.
John nickte. „Ich weiß, Sie haben sich im vorderen Drittel verteilt, um ins zu täuschen und eiskalt zu erwischen, wenn wir nicht aufpassen. Aber ich denke, ich weiß, wie wir sie austricksen können. Passen sie auf...“
John erläuterte seinen Plan mit wenigen Worten und Gesten.
„Sir, das können wir doch nicht machen, das widerspricht unseren Befehlen. Uns ist strikt untersagt worden, dass wir...“ Lafayette sah ihn groß an
Mit einem scharfen Blick brachte der Major den Marine zum Verstummen. „Wenn wir hier ohne Kopfschmerzen oder Schlimmeres heraus kommen wollen, ist das unsere letzte Chance“, zischte er leise aber eindringlich. „Und das gelingt uns nur, wenn wir einerseits als Team zusammenarbeiten und den Anweisungen unserer Vorgesetzten gehorchen, andererseits aber auch eigene Entscheidungen treffen, wenn es notwendig wird. Selbst wenn sie Befehlen zuwiderlaufen. Ich weiß, welche Bedenken Sie haben, aber im Ernstfall zählt immer etwas anderes - gemeinsam zu überleben und niemanden zu verlieren.“
Der junge Marine sah zur Seite und John veränderte den Ton seiner Stimme, wurde sanft und ermutigend: „Wir müssen auf einander und in unsere gemeinsamen Fähigkeiten vertrauen. Lafayette, Sie sind nun einmal unser bester Kletterer und Schütze. Und das meine ich ernst!“
„Er hat Recht, junger Mann. Sie sind darin ein Naturtalent, wie Sie ja schon bewiesen haben, als Sie vorhin den Jägern entwischten und über den Kistenstapel kletterten“, mischte sich der Russe ein und klopfte dem jungen Marine auf die Schulter. Lafayette schüttelte sich und holte dann tief Luft. Er nickte etwas weniger unwillig.
John sah ihn noch einmal ernst an. „Ich vertraue Ihnen jetzt mein Leben und meine Gesundheit an, Samuel Lafayette. Und nun los.“
Karunow grinste, als der junge Marine um die Ecke verschwand. „Die Frischlinge sind manchmal schwierig. Das kenne ich von zuhause nur all zu gut.“ Dann nickte er und hob seine Waffe. „Wie war das noch? Sie links, ich rechts!“
„Ja. Achten Sie auf meinen Zuruf“, erwiderte Sheppard. Die letzten Worte hatte er in Russisch gesprochen. Karunow zuckte zusammen und sah John mit großen Augen an. Der grinste: „Ich habe mir ein paar Brocken Russisch angeeignet. War praktisch im Umgang mit einigen von den Afghanen.“
„Sie erstaunen mich immer wieder...“ Der Russe nickte mit einem seltsamen Blick und verschwand aus seinem Sichtfeld.
John verharrte noch einen Moment in seiner Deckung und sondierte die Lage. Vor ihm war wieder alles ruhig. Aber das hatte nichts zu bedeuten. Ihre Gegner konnten die Positionen bereits wieder gewechselt haben. Deshalb gab er Lafayette genug Zeit, um den Kistenstapel zu erreichen, von dem aus der junge Mann vermutlich das beste Schussfeld haben würde. Eigentlich war den Teams genau das untersagt worden – aber nachdem sich die Zahl der Teilnehmer so drastisch reduziert hatte, da ihre Gegenspieler nach eigenen Regeln spielten, hatte er sich entschieden, es ihnen gleich zu tun.
War Lafayette bereits am Ziel angekommen?
John hielt die Luft an und lauschte. Aber da nichts zu hören war, musste er sich wohl weiter auf seine Intuition und sein Zeitgefühl verlassen.
So zählte er lautlos bis zehn, dann setzte er sich in Bewegung und schlich er einen Gang hinunter und ging wieder in Deckung, als er eine Bewegung vor sich sah. Der Weg über eine größere Freifläche war ihm also versperrt. Das hatte er sich fast schon gedacht.
John lugte noch einmal vorsichtig um die Ecke und lächelte, als er die Muster sah, die sie Sonne auf einen Teil des freigeräumten Hallenbodens malte. Dann nestelte er einen Energieriegel aus seiner Überlebensweste nahm Augenmaß und holte aus.
Um seine eigene Achse kreisend flog die Nahrungsration durch die Luft. Die metallglänzende Verpackung fing die Lichtstrahlen auf und blitzte mehrfach auf, vor allem, als sie plötzlich von einer blau glänzenden Entladung umgeben wurde.
Doch darauf hatte John schon nicht mehr gewartet. Er war gleichzeitig mit dem Wurf losgelaufen und hatte die Distanz hinter sich gebracht. Ehe sein Gegner das Zat erneut in Position bringen konnte, verschwand er hinter einer hoch aufgetürmten Palette und bellte ein paar Worte in der Muttersprache des Russen.
Ein Ploppen erklang, dann ein ärgerlicher Fluch und ein Mann tauchte mit besudeltem Rücken zwischen den Kisten auf. Hinter ihm stand Karunow und senkte seine Farbpistole grinsend. Doch sie ruhten sich nicht auf ihren Erfolg aus.
‚Weiter!’ signalisierte John an und gab die Richtung vor. Nun waren ihre Gegner gewarnt und wenn sie nicht erwischt werden wollten, mussten sie so viel Abstand zwischen sich und ihrer jetzigen Position bringen.
Der Major nutzte die Schatten überhängender Planen, um einen neuen Gang hinunter zu laufen und schlug einen Haken. Doch dann blieb er plötzlich abrupt stehen und erstarrte, als er seitlich von sich den verräterischen Klang einer sich öffnenden Schlangenwaffe hörte.
Verdammter Mist – da hatte wohl jemand die gleiche Idee gehabt!
Betont langsam drehte er sich zur Seite und hob dabei die Hände.
„Ich muss sagen, Sie haben sich gut gehalten, aber dieser letzte verzweifelte Versuch war wohl nichts“, sagte der stämmige Mann und richtete das Zat’nik’tel auf ihn. „Trösten sie sich, nur das erste Mal tut wirklich weh. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran...“
Doch bevor er abdrücken konnte, erklang ein weiteres Ploppen und seine Schulter färbte sich durch einen zerplatzte Farbpatrone rot. Mit offenem Mund ließ der Mann die Waffe sinken und blickte dann mit großen Augen nach oben.
John jubelte innerlich. Ja, die Falle war noch einmal zugeschnappt und ein weiterer ihrer Gegner ausgeschaltet.
Aber er nahm sich nicht die Zeit, den Triumph auszukosten.
Noch waren da drei oder vier andere Gegner, deren Position sie nicht kannten. John gab Lafayette ein Zeichen, seine Position zu wechseln und sprintete weiter, um selbst neue Deckung zu finden.
Zwei Gänge weiter stand er plötzlich vor der jenseitigen Wand der Lagerhalle und die rettende Tür lag zum Greifen nahe. Doch sie war nicht unbewacht. Ein Mann hockte mit schussbereiter Waffe hinter einer vielleicht hüfthohen Kiste. Leider hatte er dabei eines nicht bedacht: Das die Beute, den Plan durchschauen und einen anderen Weg einschlagen könnte.
John pirschte sich lautlos näher, um in Schussweite zu kommen.
Dann stieß er einen leisen Pfiff aus.
Schneller als erwartet, drehte sich der Mann um und feuerte. Gerade noch rechtzeitig warf sich John zu Boden, um der Entladung zu entgehen, die nur um Haaresbreite über ihn hinweg toste und sich um eine Kiste herum entlud.
John fluchte und rollte sich von den zündelnden Lichtblitzen weg, die fast auf ihn übergesprungen währen. Und dann – in halb liegender, halb sitzender Stellung schoss er selber.
Der Mann verriss seinen Arm, als ihn die Farbpatrone mitten auf der Brust traf, und so verpuffte das weißlichblaue wirkungslos Meter über ihm. In einer Mischung aus Wut und Fassungslosigkeit starrte er John an, der heftig atmend auf die Beine kam und von ihm zur Tür blickte.
Nur wenige Schritte trennten ihn von der sicheren Zuflucht.. Er holte tief Luft.
Nein, das war nicht der Sinn dieser Übung. Durch die Tür würde er nur zusammen mit Karunow und Lafayette gehen – seinem Team. Und nun, da er einen entscheidenden Vorteil errungen hatte, weil er durch die feindlichen Linien gebrochen war und von hinten angreifen konnte, würde er diesen nutzen, um seine Leute zu holen. Und deshalb machte er ohne Zögern kehrt und verschwand wieder zwischen den Kisten.


„Es war den Teilnehmern eigentlich strikt untersagt, auf die Kisten zu klettern!“ Colonel Danford stieß zischend die Luft aus. „Ich hatte diesen Befehl besonders hervor gehoben und nachdrücklich wiederholt.“
„Warum? Ist es nicht ihre Absicht gewesen, sie dazu zu provozieren?“ General O’Neill wirkte amüsiert. „Indem sie es den SG-Teams gleich getan haben, konnten die drei das Verhältnis ausgleichen. Seaford und MacFlanners sind draußen – oh, und jetzt hat es wohl auch noch auch noch Kovecz erwischt.“ Er grinste. „Nun, jetzt steht es wohl drei zu drei. Was sagst du dazu, Teal’c?“
„In der Tat.“ Der Jaffa neigte leicht den Kopf. „. Major Sheppard besitzt die Weisheit und das Herz eines erfahrenen Kriegers, und dennoch steckt in ihm immer noch der Wagemut und die Leidenschaft der Jugend. Das ist es doch, was du wissen willst, O‘ Neill.“
„Hm, ja. So ungefähr.“
Der grauhaarige General schien jetzt ganz von der Endphase des Kampfes gebannt zu sein. Einer der Techniker holte die Szene näher heran und verstärkte auch den Ton, damit die Männer im Beobachtungsraum mithören konnten.
Lt. Colonel Williams, der Anführer eines SG-Teams, trat aus seiner Deckung zwischen ein paar Kisten und richtete sein Zat’nik’tel auf den jungen Sergeanten Lafayette, den er Lindsay und Calding gestellt hatten. Der junge Marine stand mit den Händen hinter dem Kopf vor den Männern und blickte beschämt zu Boden.
Von seinen Teammitgliedern war jedoch keine Spur zu sehen.
„Das Spiel ist aus, Major Sheppard. Geben Sie auf, und wir ersparen es Lafayette, den Kuss der Schlangenwaffe kennen zu lernen“, rief Williams in den Raum.
Für einen Moment herrschte auch im Beobachtungsraum atemlose Stille und jeder wartete ab, was passieren würde. Selbst die Techniker schienen sich zu fragen, ob der Major bereit sein würde, ein Teammitglied zu opfern, um die Mission zu erfüllen.
„Sheppard, ich weiß, das sie in der Nähe sind“, rief der Teamleiter noch einmal und verstärkte seine Drohung. „Ich zähle bis drei und dann schieße ich... eins ... zwei ...“
Gerade als er Luft holte, um das letzte Wort auszusprechen, tauchte aus dem Schatten zwischen der Wand und dem Hochregal eine schlanke, hochgewachsene Gestalt auf und senkte die Waffe, die sie bisher auf Lindsay gerichtet hatte.
Was Sheppard davon hielt, so kurz vor dem Ziel aufgeben zu müssen, war aus seinem Gesicht nicht abzulesen, nur eine angespannte Wachsamkeit.
„Nein, der Junge hat noch nicht aufgegeben“, raunte O‘ Neill und beugte sich interessiert vor. „Was hat er noch in der Hinterhand? Mal sehen ob Williams das merkt.“
Auch wenn sich der Major nun betont langsam hinkauerte und die Waffe auf den Boden legte, so schien er doch immer noch auf eine Chance zu lauern, das Blatt zu Gunsten seines Teams zu wenden.
„Und nun Aufstehen und Hände hinter den Kopf.“
Auch das geschah langsam und bedacht. Doch noch bevor er die Bewegung ganz vollendet hatte, suchte Sheppard den Blick des jungen Marines und lächelte..
„Na, nun komm schon!“ O’Neill legte den Kopf schief. „Mach es nicht so spannend ...“
Im nächsten Moment drehte Sheppard den Kopf in eine andere Richtung und sagte etwas auf Russisch. Dann kam Bewegung in seinen Körper. Er brachte sich mit einem gewagten Hechtsprung aus dem Schussfeld des Zat.
Williams erstarrte, als sich der Inhalt einer Farbpatrone auf seinem Arm verteilte, ehe er abdrücken konnte. Lafayette, auf den in diesem Moment keiner mehr geachtet hatte, warf sich zu Boden, rollte sich ab und kam in Besitz von Sheppards Waffe. Obwohl er kaum zum Zielen kam, erwischte er Lindsay und färbte dessen Bauchregion rot. Der fluchte laut. Ob nun aus Reflex oder Wut, er löste trotzdem noch die Schlangenwaffe aus. Lafayette schrie schmerzerfüllt auf als ihn die blauen Entladungen erfassten und schließlich still liegen.
Derweil war der Major auch schon an Calding heran und entwaffnete den völlig überraschten mit einem Handkantenschlag, packte das Handgelenk und verdrehte dem Mann den Arm hinter dem Rücken, bis Karunow an seiner Seite war und ihn übernehmen konnte.
„Ja, so liebe ich das!“ General O’Neill rieb sich die Hände. „Ich denke, diese Übung können wir getrost mit einem Unentschieden als beendet ansehen“, sagte er dann zufrieden. „Zwar haben die drei nicht ganz unbeschadet den Sicherheitsraum erreicht, aber sie haben alle ihre Gegner ausgeschaltet.
„So sieht es wohl aus.“ Colonel Danford stieß zischend die Luft aus. „ Das ist übrigens das erste Team in der Geschichte dieser Übungen, das es so weit gebracht hat.“
„Hm, warum sollte es nicht auch einmal ein paar Gewinner geben? Und unseren Jungs hat die Übung auch mal gut getan. Ich glaube einige von ihnen sind ganz schön eingerostet.“
Jack O’Neill ließ seine Augen nicht von John Sheppard, der sich inzwischen besorgt über seinen Teamkameraden beugte, während der Russe nur ein paar Schritte entfernt Calding in Schach hielt. Lindsay und Williams wechselten leise Worte miteinander und warfen immer wieder verärgerte und nachdenkliche Blicke auf die Prüflinge.
Colonel Danford nahm von einem der Techniker indessen ein Mikrophon entgegen.
Dann war seine Stimme in der ganzen Halle zu hören. „Vielen Dank meine Herren. Die Übung ist damit beendet. Wir treffen uns um 1900, also in drei Stunden zur Auswertung im Besprechungsraum.“
In die Männer auf den Bildschirmen kam Bewegung. Sanitäter begaben sich zu ihnen und hoben den bewusstlosen Sergeanten auf eine Trage. Sie schienen mit ihren Erklärungen Karunow und Sheppard zu beruhigen, die erst dann Abstand von ihrem Teamkameraden nahmen und sich erlaubten einander zufrieden zuzunicken.
General Jack O’Neill lächelte breit und steckte die Hände wieder in die Hosentaschen. „So, Colonel, ich befürchte, ich muss Sie nun verlassen. Meine Pflichten in Cheyenne Mountain rufen mich. Sie wissen schon, der Papierkram und so...“
„Trotzdem noch einmal danke für Ihren Besuch, Sir. Es war mir eine Freude, das Sie auch mal wieder vorbei geschaut und sich die Übung angesehen haben.“ Danford blickte irritiert auf den sehr zufrieden wirkenden General „Immerhin haben uns diesmal paar wirklich vielversprechende Anwärter für das Stargate Programm mit ihren Fähigkeiten überraschen können.“
„Oh ja, das haben sie in der Tat!“
Pfeifend spazierte O’Neill aus der Tür.
Teal’c nichte den Anwesenden zu und verließ ebenfalls den Raum. Draußen schloss er zu dem General auf und musterte ihn mit hochgezogener Augenbraue. Er sagte nichts zu der auffallend guten Laune seines Freundes, bis sie in den Jeep stiegen, mit dem sie das kurze Stück von Cheyenne Mountain hinunter gekommen waren.
Erst als sich der General hinter das Steuer gesetzt hatte und den Motor startete, wandte sich ihm der Jaffa zu, und öffnete den Mund. „Du wolltest, dass ich mir diesen Major Sheppard ansehe und mir eine Meinung über ihn bilde, O’Neill. Das habe ich getan.“ Er schwieg einen Moment und legte den Kopf schief. „Ich weiß, dass geschieht nicht ohne Grund. Du willst, dass er in SG-1 deine ehemalige Position einnimmt.“
„Was denkst du von mir? Ich bitte dich Teal’c!“ Die Hände des Generals spannten sich fester um das Lenkrad, so dass die Knöchel weiß hervortraten. „Ich will einfach nur, dass die gute Dr. Weir kein faules Ei mit auf ihre Atlantis-Expedition nimmt“, heuchelte er. „Mehr will ich wirklich nicht.“ Es arbeitete in seinem Gesicht, während er betont unschuldig zu wirken versuchte und einen Hauch zu schroff hinzufügte. „Schließlich ist das eine heikle Mission. Auch wenn ihre Durchführung noch in den Sternen steht.“
„Das mag sein. Aber dennoch nicht heikler und gefährlicher als die unseren, O’Neill.“ Der Jaffa musterte ihn unbewegt. „Du sieht in ihm einen Krieger, der dem Mann gleicht, der du vor acht Jahren warst. Du bereust bereits, Dr. Weir zugesagt zu haben, Major Sheppard mit ihr zu schicken. Aber ist es wirklich gut, eine einmal getroffene Entscheidung rückgängig zu machen?“
„Teal’c, das ist jetzt nicht fair“, murmelte O’Neill und wich seinem Blick aus. Es schien ihn zu ärgern, dass der Freund ihn so einfach durchschaut hatte. „Ich sage ja nicht, dass ihr direkt einen neuen Teamleader vor die Nase gesetzt bekommt, dazu müsste er sich erst einmal bewähren. Carter ist mehr als fähig, das hat sie bewiesen. Aber es ist nun mal ein ungeschriebenes Gesetz, dass jedes Team - auch SG-1 - vier Leute haben muss. Und je früher ihr jemanden findet, desto besser.“
Teal’c erwiderte nichts auf den letzten Satz seines Freundes, sondern lächelte nur hintergründig in sich hinein und lehnte sich zurück, während der General losfuhr und dabei etwas heftiger aufs Gas trat als sonst.
Er durchschaute O’Neill manchmal besser als dieser sich selbst und bezweifelte nicht, das dieser noch einiges versuchen würde, um das Schicksal noch einmal zu wenden. Aber ob es ihm gelingen würde, das stand auf einem anderen Blatt und das würde die nahe Zukunft erweisen...
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich weiß, du empfindest diese Story als oberflächlich. Das mag sie für deine Verhältnisse auch sein. Dennoch aber finde ich sie spannend und auch kraftvoll.

Und deine Teal'c-Darstellung ist einfach klasse! Er erhält Leben und Tiefe, was bei vielen anderen SG-1-FFs leider nicht der Fall ist. Taucht er da überhaupt auf, ist er höchstens Stichwortgeber oder darf Barbarenqualitäten zeigen. Beides Dinge, die er in der Serie nur selten macht. Da finde ich deine Art, mit ihm umzugehen, sehr viel defiziler.

Und mir gefällt "die Feuerprobe" - so, mußte mal gesagt werden! *zwinker*
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Kathi90
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BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

*hinterher renn* Ja ich bin auch da zum lesen!

Ich finds klasse, dass du dir Gedanken gemacht hast, was Sheppard bevor die Mission nach Atlantis los ging, gemacht hat.

Bin auch beim nächsten wieder dabei!
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