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Scout Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 220 Wohnort: im Taunus
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Verfasst am: 24.01.2008, 21:20 Titel: In a Galaxy far far away - Staffel 2 - Part 2 |
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Hallo!
Um kein Chaos zu verursachen läuft die erste Staffel ganz normal weiter. Für den ersten Teil der zweiten Staffel werde ich dann einen neuen Thread aufmachen und wenn ich damit aufgeschlossen habe, geht es hier dann mit dem zweiten Teil der Staffel 2 weiter.
Hallo zusammen und willkommen zur nächsten Episode der Galaxy. Hoffe, euch gefällt allen das neueste Werk, das mir vor ca 2 Jahren die Sommerferien versüßt hat. Ich hoffe, es ist was geworden, ich habe ca. sechs Wochen daran geschrieben.
Viel Spaß!
Titel: Civil War
Kategorie: Action
Charaktere: Kim
Spoiler: 2. Staffel
Short Cut: Kim gerät in einen Bürgerkrieg
Perspektive: Hier experimentiere ich mit etwas, was es eigentlich nicht gibt: Der allwissende Ich-Erzähler
Feedback: wäre schön!
Author's Note: Civil War hat mich vor allem durch zwei Filme inspiriert, wie man auch im Verlaufe des Handlungsbogens lesen kann: Braveheart und der Mann in der eisernen Maske. Letzterer aber nur an wenigen Stellen. Ich wollte schon immer mal einen "Bürgerkrieg" schreiben, die Kult-Heavy-Metal Band Guns 'N Roses hat mich zu dem Titel angeregt, die ein sehr sehr gutes Lied mit diesem Namen geschrieben hatten.
Disclaimer: Stargate Atlantis und alles was damit zu tun hat, gehört MGM und nicht mir. Ich verdiene damit auch kein Geld und das Ganze dient nur der Unterhaltung von Fan zu Fan und so weiter bla bla bla , wohl dennoch gehört mir die Storyline! *g*
57. Civil War
Teil I - Verschollen
„Scout, Sie haben Starterlaubnis!“
„Verstanden Daedalus. Start erfolgt in 5-4-2-1-Start!“
Ich aktivierte den Antrieb und ließ das Schiff den Hangar der Daedalus verlassen. Diese F-302 vermittelte ein ganz anderes Fluggefühl. Arrogant wie ich war, ließ ich natürlich nichts über die Scout kommen, aber diese Flugtests machten Spaß. Es war definitiv mal eine Abwechslung. Wir befanden uns nicht weit von Atlantis weg. Es ging darum, die F-302s systematisch durchzutesten und in Angriffsimulationen zu fliegen.
Es war klar, dass wir viel zu wenig Piloten hatten, aber das hielt uns dennoch nicht von den Tests ab. John und ich wechselten uns ab. Heute war mein Flugtag. Es war bereits das sechste Schiff, das ich am heutigen Tag flog. Diese kleinen Kampfjäger waren eine äußerst clevere Konstruktion und sie würden mit den Darts mithalten, mit der Scout aber nicht, was ich auch mehrere Mal in Atlantis und auf der Daedalus erwähnte, was mir nicht gerade viele Freunde einbrachte, vor allem nicht bei den Ingeneuren, die die F-302s mit entwickelt hatten. Wahrscheinlich wünschten sie mich zum Teufel.
* * *
Diese F-302 war jedoch ein modifizierter Typ und anders als die gewöhnlichen Maschinen. Da dieser Prototyp ganz neu war, wurde er bisher zwar an Bord mitgeführt, aber es war noch keine Zeit gewesen, ihn zu testen. Er hatte einen modifizierten Antrieb, der ihn sehr viel schneller und wendiger machen würde. Später sollten auch noch ausgeklügeltere Waffensystem hinzukommen.
Vor ein paar Tagen hatte ich ihn das erste Mal geflogen. Das war kurz nachdem John und Elizabeth durch zwei Aliens in Beschlag genommen wurden und die ganze Stadt aufgemischt hatten. Der Test war gut verlaufen und heute würden wir ihn noch in Extremsituationen testen. Danach könnte er auf der Erde in Serienproduktion gehen.
Während John mit Rodney und Radek meine Daten auswerteten, die ständig hereinkamen, überwachte Hermiod den Trainingsflug, hielt außerdem Colonel Caldwell auf dem Laufenden, der mir die Flugmanöver, die er gerne sehen wollte, übermittelte. Nachdem wir fast alle Manöver geflogen waren und die Maschine vorzüglich funktionierte, stand noch ein letzter Test aus:
Überschreitung der Maximalgeschwindigkeit.
Die Daedalus hatte mir eine genaue Flugroute vorgeschrieben und ihre Sensoren waren genau auf diese Flugbahn ausgerichtet. Es konnte nichts schief gehen. Davon war auch ich fest überzeugt.
Ich führte also den Befehl Caldwells aus und beschleunigte die F-302 auf Maximalgeschwindigkeit. Zunächst waren alle Messwerte im grünen Bereich und der Jäger fühlte sich sehr stabil an, als plötzlich ein Warnsignal ertönte und darauf hin die Konsole begann zu blinken.
„Stötzer an Daedalus, können Sie mich hören?“
„Klar und deutlich, Captain!“
„Ich habe hier ein Problem!“
Die anderen wurden aufmerksam und Rodney schaltete sich sofort über den Funk ein und achtete nicht auf Caldwell.
„Was heißt Problem? Könntest du das vielleicht etwas genauer beschreiben?“
„Das System bringt eine Warnmeldung, aber ich kann den Fehler nicht lokalisieren!“
„Drossel sofort die Geschwindigkeit!“
„Verstanden.“
Es herrschte kurze Funkstille.
„Negativ Doc, es liegt nicht an der Geschwindigkeit. Es ist etwas im Raum!“
„Was heißt das, im Raum? Was ist im Raum? Ein anderes Schiff?“
„Nein, kein Schiff, aber meine Scanner sind tot. Vielleicht eine Art Anomalie oder sowas!“
Dann sah ich aus dem Cockpit und erschrak. Vor mir war etwas, dass ich auf der Erde Strudel nennen würde. Es sah aus wie ein gigantischer Strudel im Weltall und was das Erschreckende daran war, dass ich bereits in seinen Sog geraten war. Ich konnte die F-302 nicht mehr kontrollieren. Der Umkehrschub, den ich sofort aktivierte, funktionierte zwar einwandfrei, allerdings hatte das Schiff nicht genügend Energie, dagegen anzufliegen.
„Mayday! Daedalus, ich werde in eine Art Strudel gezogen!“
„Wiederholen Sie das Captain, sagten Sie Strudel?“, fragte Caldwell nach, aber ich antwortete ihm nicht. Stattdessen bekam er nur statisches Rauschen zu hören.
„Sir!“, rief der Kommunikationsoffizier. „Wir haben den Kontakt zu der F-302 verloren!“
„Wie bitte?“
„Sie ist vom Radar verschwunden!“
Colonel Sheppard, Dr. McKay und Dr. Zelenka waren sofort auf der Brücke.
„Wo ist sie hin?“, wollte Sheppard sofort wissen, der ein relativ ungutes Gefühl hatte.
„Sie kann doch nicht einfach verschwinden!“, fand Zelenka.
„Haben wir die Koordinaten von ihrem letzten Standort, bevor sie verschwand?“, wollte McKay wissen.
„Aye!“
„Colonel!“, und damit adressierte er Caldwell. „Ich schlage vor, dort hin zu fliegen, um herauszufinden, was passiert ist!“
Caldwell nickte. Vielleicht würden sie dort mehr Aufschluss bekommen.
* * *
Die Daedalus war von meinem Radar verschwunden. Wie konnte das denn passieren? Sie war doch eben noch da. Ich überprüfte meine Sternkoordinaten und glaubte nicht, was ich da sah. Ihnen nach zu urteilen, war ich 1500 Lichtjahre von den Daedalus Koordinaten entfernt. Und noch weiter von Atlantis! Was sollte der Scheiß nun wieder?
Mit der F-302 würde ich niemals zurückkommen. 1500 Lichtjahre! Das war so weit wie von der Erde bis zum Orionnebel. Unmöglich! Und das war noch nicht alles, der Jäger reagierte nicht mehr – die Steuerung wollte nicht mehr. Prima, ich würde hier draußen einfach erfrieren, bzw. ersticken oder sowas in der Art.
Rosige Aussichten, bis der Radar ein nahe gelegenes Sonnensystem anzeigte. Ich würde es versuchen! Ich setzte einen Funkspruch ab und hoffte, dass er vielleicht irgendwann aufgeschnappt werden würde. Was mich am meisten ärgerte – ich war alleine, die Scout war nicht dabei. Das machte mir sogar etwas Angst. Ich war mehr oder weniger Passagier. Wenn ich Glück hätte, würde ich auf einem bewohnbaren Planeten abstürzen und für den Fall, dass ich diesen Absturz überleben sollte, könnte ich ja dann immer noch Ursachenforschung betreiben.
Schließlich geriet ich in den Anziehungsbereich eines blauen Planeten. Gut, ich würde wenigstens nicht von der Sonne gebraten werden. Mein Radar lieferte nichts. Ich müsste einfach abwarten. Ungeduldig wie ich war, passte mir das gerade gar nicht, ich wurde fast wahnsinnig in dem Cockpit.
Als ich auf den Planeten zuflog stellte ich fest, dass mein Anflugwinkel viel zu steil war. Nur mit Mühe würde ich heil durch die Atmosphäre kommen. Wenn ich Pech hätte, würde ich in einigen Minuten einfach verglühen – aber das geschah nicht. Es wurde nur furchtbar heiß. Das Schiff gewann an Geschwindigkeit und hitzte sich auf. Als ich durch die Wolkendecke stieß, konnte ich das erste Mal die Oberfläche genauer sehen.
Alles grün. Ich musste unwillkürlich an Irland denken. An meinem zerstörten Steuer war nichts zu machen. Ich schloss die Augen und fing an zu beten. Ich weiß nicht, aber ich wollte hier das überleben. Die F-302 stabilisierte sich ein wenig, anscheinend via Autopilot, obwohl ich mich nicht erinnern konnte, den eingeschaltet zu haben. Wer weiß, vielleicht war das eine Art Notfallprotokoll, welches sich einschaltete.
Über einem lichten Waldstück ging ich runter und das Schiff krachte durch die Bäume wie eine Rakete. Waldauswärts pflügte sie über ein Feld, hinterließ zwei tiefe Furchen, bis sie schließlich durch die Erdmassen gestoppt wurde. Das Schiff lag da und qualmte und rauchte. Durch den Aufprall hatte ich mein Bewusstsein verloren.
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Scout Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 220 Wohnort: im Taunus
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Verfasst am: 27.01.2008, 11:29 Titel: 57. Civil War - 02. Orientierungsschwierigkeiten |
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Teil II - Orientierungsschwierigkeiten
„McKay?“
Colonel Sheppard hörte sich besorgt an. Zwar war ich schon öfter in brenzliche Situationen geraten und auch das eine oder andere Mal schon verschwunden, jedoch hatte er so etwas in der Form noch nicht erlebt. Er sah hoffnungsvoll, aber ungeduldig zu Rodney und Radek hinüber, deren Finger flink über die Keyboards der Laptops huschten.
„Geben Sie mir eine Minute Colonel!“, antwortete er, denn er hatte noch nicht alle Ergebnisse seines Scans zusammen.
Vor einer halben Stunde hatte die Daedalus die Koordinaten des Ortes meines Verschwindens erreicht. Der Strudel oder was auch immer das gewesen war, was mich eingesogen hatte, war verschwunden, so als wäre er nie da gewesen. John gab sich mit Rodneys Antwort nicht zufrieden, er wollte endlich wissen, was mit der F-302 passiert war.
„McKay, das sagten Sie schon vor fünf Minuten!“
„Es tut mir leid, es geht nicht schneller!“
McKay schien für seine Person ungewöhnlich einfühlsam, was Sheppard irgendwie verwunderte. Rodney, ähnlich wie Dr. Zelenka, konnte sich nicht erklären, was passiert war und dass die Suche nach Antworten so lange dauerte, machte ihn selbst wahnsinnig.
Er und Zelenka diskutierten hier und philosophierten da, aber nichts! Plötzlich gab Radeks Laptop einen schrillen Piepton von sich, was dem tschechischen Wissenschaftler mitteilte, dass der Scan beendet war.
„Was ist es?“, fragte der Colonel. Aber diesmal war es nicht Colonel Sheppard, sondern Steven Caldwell, der mehr Informationen wollte.
„Ich habe hier eine schwache Energiesignatur, die von Cpt. Stötzers F-302 stammen könnte!“
„Können Sie sie zurückverfolgen?“, fragte John nun wieder.
Zelenka nickte. „Ich versuche es!“
Erneut flogen seine Finger über die Tasten, während er die Werte mit McKay abglich, der dann weitere Vermutungen anstellte:
„Es sieht aus, als könnte ich Spuren ihrer Flugbahn aufzeichnen, für den Fall, dass diese Spuren tatsächlich von unserer F-302 stammen.“
„Das klingt doch gut!“, warf Caldwell fast enthusiastisch ein.
„Das sind die guten Nachrichten!“, entgegnete Rodney, etwas gedämpft.
„Gute Nachrichten?“, wiederholte John misstrauisch. „Was soll denn das heißen? Was sind die schlechten?“
„Die Schlechten? Nun, es könnte Monate dauern, bis ich die Energiesignaturen so entschlüsselt habe, dass wir daraus die Zielkoordinaten der F-302 ermitteln können!“
„Das bedeutet?“, fragte Caldwell anschließend.
„Das bedeutet, dass wir schnellstens nach Atlantis zurückfliegen sollten, um sofort mit der Arbeit zu beginnen. Hier können wir jedenfalls nichts mehr ausrichten.“
„In Ordnung Doktor. Sergeant! Setzen Sie Kurs nach Atlantis!“ „Aye, Sir!“
* * *
Als ich aufwachte, spürte ich, dass meine Hände und Beine gefesselt waren. Das war wahrscheinlich ein alter Kämpferinstinkt: Dass mir eigentlich alles weh tat und ich mir sicher einige Knochen gestaucht und verrenkt hatte, realisierte ich erst später.
Ich konnte nicht genau sagen, wo ich war, denn es war dunkel und meine Augen hatten sich noch nicht an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt. Zumindest wusste ich, dass dieser Planet bewohnt war und was noch viel wichtiger war: Ich lebte noch.
Kurzzeitig fragte ich mich, ob ich wohl einen Dimensionalsprung vollzogen hatte, aber ich konnte mich, im Gegensatz zu den bisherigen Sprüngen, nicht an dieses helle Licht erinnern, welches einen Dimensionalsprung stets begleitete. Daher war ich recht zuversichtlich, dass ich noch immer irgendwo in der Pegasusgalaxie war.
Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit. Es waren zumindest keine Wraiths, dafür waren meine Fesseln und die vermeintliche Zelle, in der ich mich wiedergefunden hatte, zu primitiv. Alle möglichen Sachen gingen mir durch den Kopf, aber so einen richtigen klaren Gedanken konnte ich irgendwie nicht fassen. Wo war ich runtergegangen und würde mich die Daedalus jemals finden? Plötzlich öffnete sich eine schwere Holztür und der Raum wurde mit Sonnenlicht geflutet. Meine Pupillen zogen sich zusammen. Ich hatte Besuch bekommen.
* * *
Zurück in Atlantis berichteten Dr. McKay, Dr. Zelenka und Colonel Sheppard zunächst Dr. Weir, was da draußen bei den Tests mit der F-302 passiert war. Dr. Weir war äußerst bestürzt, jedoch war das Vorgehen, nachdem sie die Zeitprognose gehört hatte, glasklar:
„Ich verstehe, dass die Suche nach Cpt. Stötzer höchste Priorität hat!“, sagte sie im Debriefing. „Jedoch könnte es laut Dr. McKay Monate dauern, bis wir herausfinden, wohin sie geflogen ist. Bis dahin muss der normale Betrieb weitergehen! Das gilt auch für Ihr Team Colonel!“
Sheppard sah Ronon und Teyla an, die auch zugegen waren, und nickte. „Wir werden Dr. McKay und Dr. Zelenka so gut es geht entbehren, damit sie an den Energiesignaturen arbeiten können.“
Das klang plausibel und John war der letzte, der McKay unbedingt auf einer Mission brauchte. Jetzt war er in Atlantis wichtiger. Er, Teyla und Ronon könnten auch alleine losziehen. Auch wenn die Prognose gerade nicht sehr befriedigend war, denn er wusste nicht, wie es mir ging oder ob ich noch am Leben war.
Noch konnte McKay nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob es ein technischer Defekt war, der mich wegkatapultiert hatte oder ob es irgendein naturwissenschaftliches Phänomen war. Jedenfalls brütete der Astrophysiker, zusammen mit seinem tschechischen Kollegen, von nun an jede freie Sekunde, Tag und Nacht, darüber.
John war dennoch verhältnismäßig cool; er war sich darüber im Klaren, dass er selbst nichts tun konnte, aber irgendwie glaubte er zu wissen, dass ich zumindest noch nicht ganz verloren war.
-FF _________________
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