Das Tor in phantastische Welten FanFictions, zu Stargate und anderen Serien, die dich in eine neue Welt bringen!

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Lord_Mitchell ABC-Schütze

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.11.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 02.02.2008, 20:47 Titel: Stargate SG-33 Season 1 |
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Ok dann wag ich mich jetzt auch mal hier rein mit meiner FF.
STARGATE
SG-33
Wie gehabt, die FF spielt im Jahr 2010. Das SG-Programm ist inzwischen international und wird von vielen Nationen betrieben. Die Ori sind besiegt worden, Baal ist tot ( endgültig ) und auch ansonsten ist alles in Ordnung.
Disclaimer: Stargate gehört MGM und allen anderen Firmen, ich verdien damit nix.
Danke an: -Terraner fürs Beta-Lesen
- nochmal Terraner und Col. Maybourne für die Feedbacks im SGP
FB ist wie immer erwünscht.
Die Charaktere:
Wesley O'Hara
Alter : 31
Rang : Major
Herkunft : USA
Aufgabe : Leiter von SG-33
Hauptrolle
Major O'Hara wurde am 27. 3. 1979 in Ames, Iowa geboren. Er startete wie sein Vater eine Karriere bei der Air Force. Im zweiten Golfkrieg rettete er durch ein waghalsiges Manöver mehreren Kameraden und wurde dafür mit dem Bronze Star ausgezeichnet. Aufgrund dessen wurde er einem F-302-Geschwader zugeteilt. Später erhielt er die Leitung über SG-33.
Er ist ein guter Anführer und ein freundlicher, hilfsbereiter Kamerad.
O'Hara ist groß und schlank und trägt seine Haare meist kurz.
Aleksej Szyszkowic
Alter : 36
Rang : Kapitan
Herkunft : Russland
Aufgabe : militärischer Experte von SG-33
Hauptrolle
Kapitan Szyszkowic wurde am 9. 1. 1974 in Nowosibirsk in Sibirien geboren. Das Leben dort war ziemlich hart, und so lernte er schon früh was es heißt hart zu arbeiten. Er wurde im Alter von 18 Jahren zum Wehrdienst eingezogen. Wegen seines großen Talentes wurde er schon bald zur Spetznaz versetzt. Dort erledigte er einige geheime Aufträge, wurde dann aber wegen Befehlsverweigerung ( welche ihm fast den Tod gebracht hätte ) degradiert und versetzt. Später kam er dann zum Stargate-Programm.
Er ist meistens ziemlich verschwiegen und auch dem Alkohol nicht abgeneigt, jedoch auch hilfsbereit und verlässlich. Für sein Team ist er jedoch ein guter Freund und eine große Bereicherung.
Aleksej ist groß und muskulös, trägt seine Haare etwas länger und lässt sich auch manchmal einen Vollbart wachsen ( was jedoch von seinen Vorgesetzten nicht gern gesehen wird ).
Gerald Stewart
Alter : 29
Rang : Captain
Herkunft : Großbritannien
Aufgabe : Technik-Experte von SG-33
Hauptrolle
Captain Stewart wurde am 14. 8. 1981 in London geboren. Er hatte es wegen seiner Hautfarbe und seiner Religion ( er ist Jude ) nicht leicht. Trotzdem schaffte er es die Schule mit Bestnoten abzuschließen. Sein technisches Wissen war schon zu dieser Zeit enorm. Er beschloss der Familientradition zu folgen und trat in die Royal Air Force ein. Er wurde dann zum Stargate-Programm versetzt und Mitglied von SG-33.
Er ist ein freundlicher, optimistischer und lustiger Mensch.
Wegen seiner kleinen und hageren Statur wird er oft "der Kleine" genannt.
Anne-Kristin Bonhoff
Alter : 26
Rang : Leutnant
Herkunft : Deutschland
Aufgabe : wissenschaftliche Expertin von SG-33
Hauptrolle
Leutnant Bonhoff wurde am 12. 8. 1984 in Oberhausen, NRW geboren. Sie studierte Ägyptologie, Geschichte und Archäologie und spricht 7 Sprachen.Sie entschloss sich trotz aller Vorbehalte in die Bundeswehr einzutreten. Sie brachte es auch schnell zum Leutnant. Wegen ihres großen Wissens wurde sie zum Stargate-Programm versetzt und für Lieutenant Parker als Ersatz zu SG-33 versetzt.
Sie ist sehr attraktiv, hat lange braune Haare und ist sehr freundlich.
Richard Winters
Alter : 53
Rang : Major General
Herkunft : USA
Aufgabe : Leiter des Stargate-Programmes
Nebenrolle
General Winters wurde am 30. 4. 1957 in Lakewood, Colorado geboren. Er machte Karriere in der US Air Force und nahm auch am ersten Golfkrieg teil. Später wurde er nach General Landry Leiter des Stargate-Programms. Er hält nicht viel vom IAO und wehrt sich daher meistens gegen dessen Beschlüsse. Er ignoriert auch manchmal Befehle von seinen Vorgesetzten um Soldaten unter seinem Kommando zu helfen.
Er ist freundlicher jedoch manchmal auch strenger Mann mit einer Vorliebe für Grillparties.
William Lipton
Alter : 38
Rang : Master Sergeant
Herkunft : USA
Aufgabe : Chevron-Guy
Nebenrolle
Sergeant Lipton wurde am 28. 5. 1972 in Huntsville, Alabama geboren. Er trat in die Air Force ein und kämprfte im zweiten Golfkrieg. Dort wurde er auch verletzt und konnte deshalb nicht mehr am aktiven Kampfgeschehen teilnehmen. Er wurde Techniker im Stargate Center.
Frank Parker
Alter : 29
Rang : Lieutenant
Herkunft : USA
Aufgabe : ehemaliger wissenschaftlicher Experte von SG-33
wiederkehrende Rolle
Lieutenant Parker wurde am 8. 10. 1981 in Dallas, Texas geboren. Er wurde wegen seines großen Sprachschatzes zu SG-33 versetzt. Mit seinen Teammitgliedern ist er sehr eng befreundet. Er wurde jedoch vor kurzem bei einer Mission schwer verwundet und ist seit dem in der Rehabilitation.
Episoden:
1.01 D Minus Zero ( 1 )
Die erste Mission von SG-33 in neuer Besetzung führt sie zu einem Planeten, auf dem ein alter Feind auf sie wartet....
1.02 D Minus Zero ( 2 )
siehe Teil 1
1.03 Genie und Wahnsinn
SG-33 trifft auf eine Zivilisation, die seit Jahrhunderten in Bunkern lebt...
1.04 Der Flug des Phönix
Das Team begegnet einem Volk, das von Technologie der Antiker beschützt wird. Ein versuch, sich diese Technologie zu Nutze zu Machen, läuft jedoch fürchterlich schief...
1.05 Auf verlorenem Posten
SG-33 trifft auf einer Mission auf ein Expeditionsteam der Kelownaner, die schlechte Nachrichten für ihre Verbündeten haben...
1.06 Planet der Verdammten
Das Team landet auf einem Gefängnisplaneten und wird gefangen genommen...
1.07 Philosophie des Todes
SG-33 trifft erneut auf Camulus...
1.08 Der finstere Spiegel
Durch eine außerirdische Maschine landet SG-33 in einem finsteren Parallel-Universum...
1.09 Grenzgänger
wird überarbeitet...
1.10 Gipfeltreffen ( 1 )
Bei einem Treffen mit Gesandten der Jaffa-Nation werden die Anwesenden von mysteriösen Aliens angegriffen...
1.11 Gipfeltreffen ( 2 )
siehe Teil 1
1.12 Die Schlange im Paradies
Der geplante Urlaub von Major O'Hara in Miami entwickelt sich schnell zu einer Jagd auf einen Goa'uld...
1.13 Erstflug
SG-33 wird auf den Jungfernflug des neuen Erdenschiffs Bellerophon eingeladen...
1.14 Der Verlorene
Während eines Fluges in der Pegasus-Galaxie wird die Bellerophon auf ein altes Schiff aufmerksam...
1.15 Der Unbezwingbare
Das Team kommt auf einen Planeten auf dem blutige Gladiatorenspiele ausgefochten werden...
1.16 Tanz der Maifliegen
1.17 Das unsichtbare Licht
1.18 Der Tunnelwächter
1.19 Die Summe aller Teile
1.20 Kein Weg zurück
gibts hier spoiler tags ??? |
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Lord_Mitchell ABC-Schütze

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.11.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 02.02.2008, 21:33 Titel: |
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Ok hier kommt auch schon Folge 1. Viel Spass und Feedbacks sind erwünscht.
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1.01 D Minus Zero ( 1 )
Kapitel 1 - Die Ankunft
P9X-372, Tempel
Zwei Jaffa schleppten einen Mann in das dunkle Zimmer. Ihre glänzenden Rüstungen bildeten einen starken Kontrast zur dreckigen und blutverschmierten Kleidung des Mannes.
„Mein Gebieter,“ sagte der eine Jaffa, „dieser Mann weigert sich weiter in den Minen zu arbeiten.“ Die Augen des Mannes, der auf dem Boden lag, öffneten sich etwas. Er sah einen Umriss im Dunkeln. Jemand stand dort.
„Warum weigert er sich, weiter für seinen Gott zu arbeiten ?“ sprach die Person im Dunkeln mit einer sehr tiefen, unheimlichen Stimme. Sie drehte sich zu dem Mann um, und ihre Augen leuchteten kurz auf. Der Schein erhellte ein zernarbtes Gesicht. „Werft ihn in den Kerker und foltert ihn. Wenn er tot ist, stellt seine Leiche auf dem Platz vor dem Tempel zur Schau. Das wird die Leute dazu bringen, weiter und härter zu arbeiten.“
„Ja mein Gebieter !“ erwiderte der Jaffa, Die beiden schleiften den Mann wieder hinaus. Wenige Stunden später war seine Leiche auf dem besagten Platz und wurde von den Arbeitern der Mine ängstlich und voller Grauen beäugt. Nur wenige dachten noch ernsthaft daran sich gegen ihren Gott zu wehren.
SGC, Erde
Als Major O’Hara die Kantine betrat, war alles ganz normal. Die üblichen Gesichter, Mitglieder anderer Teams, Bekannte. Er ging an den Tisch, an dem SG-33 üblicherweise saß. Aleksej Szyszkowic saß schon dort, wie immer zeitungslesend. „Was gibt’s Neues, Alex ?“ fragte er ihn. „Nicht wirklich viel“ antwortete dieser. „Der Ölpreis steigt weiter und die Erde erwärmt sich schneller. Wie geht es eigentlich Captain Parker ?“
„Das weiß ich nicht, aber Gerald wollte danach fragen.“ Genau in diesem Moment kam Captain Stewart herein. „Schlechte Nachrichten, Leute,“ sagte er, „ Frank wird wohl für lange Zeit in der Reha sein. Seine Wirbelsäule wurde getroffen, und da wollen die Ärzte kein Risiko eingehen. Aber wir bekommen Ersatz.“
„Wer denn ?“ wollte O’Hara wissen. „Irgendjemand von den Deutschen.“ antwortete Stewart. In diesem Moment kam eine Frau in deutscher Uniform durch die Tür. Sie war auffallend attraktiv, und zog die Blicke einiger Soldaten auf sich. Sie ging zum Tisch von SG-33. „Major O’Hara ?“ fragte sie. „Der bin ich. Wer sind sie ?“
„Leutnant Anne-Kristin Bonhoff, Bundeswehr. Ich wurde SG-33 zugeteilt.“ Die drei Männer schauten sich an. Sie hatten nicht mit einem weiblichen, und schon gar nicht einem so attraktiven neuen Mitglied gerechnet. „Nun ja, dann… willkommen im Team !“ antwortete O’Hara zögerlich. „Unsere erste Mission ist in sechs Stunden angesetzt. Bis dahin können sie sich ja noch etwas zu uns setzen.“
"Haben sie ihre Akte dabei ?" wollte Stewart wissen. "Hier, bitteschön." sagte sie ihm und überreichte ihm die Mappe. Stewart's Augen wanderten über die Blätter. "Studien-Abschluss in Ägyptologie, Geschichte und Archäologie. 7 Sprachen sprechen sie ?" fragte er sie. "Ja," sagte sie, " die meisten davon ziemlich gut." "Na das sind doch mal gute Voraussetzungen für die Erforschung fremder Planeten !" warf Szyszkowic ein.
5 ½ Stunden später…
Im Torraum machten sich die Techniker bereit um ein MALP zu starten. Master Sergeant William Lipton machte den Anwahlcomputer fertig und gab die Adresse für P9X-372 ein. Jetzt kam Major General Richard Winters in den Kontrollraum. „William, wie geht es voran ?“ „Wir können loslegen !“ antwortete Lipton. Er gab die Koordinaten in den Computer ein. Kurze Zeit später öffnete sich mit einem Kawoosh ! ein Wurmloch nach P9X-372.
Das MALP fuhr zum Tor hinauf und tauchte in die schimmernde Fläche ein. Die Kamera zeigte nun Bilder vom weit entfernten Planeten. Auf einer Lichtung im Wald stand das Stargate, davor das DHD.
Keine Menschenseele war zu sehen. Einen Weg zum Gate gab es auch nicht. Wahrscheinlich spielte es in der Kultur des Planeten keine Rolle oder wurde noch nicht entdeckt. „Keine Feindaktivitäten, Sir.“ sagte Lipton. „Das sieht gut aus. Schicken sie SG-33 in 15 Minuten in den Besprechungsraum, William.“ antwortete Winters. „ Verstanden, Sir.“ Winters machte sich wieder auf den Weg in sein Büro.
15 Minuten später…
„ Es scheint in der Nähe des Tores keine Aktivitäten zu geben. Der Planet liegt ziemlich weit am Rande der Milchstraße, also sollte es dort keine Feinde geben.“ sagte General Winters zu SG-33. „Alle sechs Stunden werden wir das Gate anwählen. Viel Glück ihnen allen !“ Das Team machte sich nun einsatzbereit.
15 Minuten später…
SG-33 stand vollzählig im Torraum. Das Gate wurde schon angewählt. Als letztes kam Leutnant Bonhoff in den Torraum. Voller Erstaunen sah sie das Stargate an. „Ihr erster Gang durch das Gate ?“ wollte Stewart wissen. „Ja, und ich bin ziemlich aufgeregt.“ antwortete sie. „Nur keine Panik,“ beruhigte er sie, „sie werden es nicht sehr spüren. Am besten sie denken gar nicht darüber nach, dass sie in ihre Moleküle zerlegt und ans andere Ende der Galaxis geschickt werden.“
Nun öffnete sich das Gate mit dem typischen Kawoosh! Die Augen von Bonhoff wurden nun noch größer. „Also, los gehts. Auf nach P9X-372 !“ sagte Major O’Hara zu seinen Teamkameraden. Die Vier gingen die Rampe hinauf und verschwanden im schimmernden Innern des Stargates ….
Kapitel 2 – Ein alter Feind
P9X-372
SG-33 tauchte auf der anderen Seite des Stargates wieder auf. Es stand auf einer Lichtung im Wald, davor das DHD und das MALP. Bonhoff blickte sich noch einmal um. „Na, war doch gar nicht so schlimm.“ Stewart blickte sie an. O’Hara sah sich um. „Also, los geht’s. Gehen wir los.“
Er ging voran, die anderen hinter ihm. Sie marschierten durch einen Wald, und nach wenigen Minuten waren sie aus ihm heraus. Vor ihnen erstreckte sich eine grüne Hügellandschaft, dahinter ein strahlend blauer Himmel.
„Das ist wirklich wunderschön.“ Leutnant Bonhoff war überwältigt von der Aussicht. „Eine guter Ausblick für ihre erste Mission.“ O’Hara grinste und ging weiter.
Ihr Weg führte sie durch eine grüne, saftige Wiese. Auf einmal ragten hinter dem nächsten Hügel Turmspitzen hervor.
„Sehen sie das ? Eine ziemlich hochentwickelte Stadt. Das müssen wir uns ansehen !“ Ein begeisterter Captain Stewart beschleunigte seinen Gang.
Doch wenige Meter vor der Stadt wurde seiner Freude ein starker Dämpfer verpasst. Eine riesige rankenüberwucherte Mauer versperrte den Weg. Mit fassungslosem Blick blieb er vor dem unerwarteten Hindernis stehen.
„Tja, sieht so aus als ginge es hier nicht weiter.“ Szyszkowic blickte zu dem immer noch fassungslos dastehenden Stewart. „Das, das, das, gibt es doch nicht.“ stammelte dieser.
„ Wir müssen nach einem Tor suchen, einem Durchgang oder…“ „…oder einem Ringtransporter.“ Leutnant Bonhoff blickte zu den anderen Teammitgliedern. Sie hatte einen Transporter gefunden, und an der Mauer, unter einer Schicht von Ranken, war das Bedienungsfeld.
„Na das ist doch was.“ Szyszkowic klopfte Stewart aufmunternd auf die Schulter und wandte sich dem Major zu. Dieser stand auf einem Hügel und blickte mit seinem Fernglas in die Ferne. „Allerdings.“ antwortete dieser.
„Captain Stewart und ich werden die Stadt erforschen. Sie und Leutnant Bonhoff gehen in östliche Richtung.“ Er steckte sein Fernglas in seine Weste zurück und drehte sich zu seinem Team. „Dort hinten sehe ich Rauchsäulen, vielleicht ein Dorf.“
Er ging zur Ringtransporterplattform und stellte sich hinein. Stewart stellte sich neben ihn. „Wir halten Funkkontakt. Falls sie etwas entdecken, melden sie es uns. Leutnant, aktivieren sie den Transporter.“ Sie ging zum Bedienungsfeld und tippte den Befehlscode ein. Die Ringe aktivierten sich und die beiden verschwanden in einem gleißend hellen Licht.
Szyszkowic und Bonhoff gingen in Richtung Osten. Auf dem Weg unterhielten sie sich ein wenig. „Seit wann sind sie beim Militär, Kapitan?“
„Seit ich 18 bin. Ich hatte eine ziemlich steile Karriere. Nach einem Jahr wurde ich zu den Spetznaz versetzt. Später wurde ich allerdings wegen Befehlsverweigerung degradiert und zu den regulären Truppen versetzt, und dann zum Stargate-Programm“
„Sie haben einen Befehl verweigert?“ Bonhoff schaute ihn fragend an. „Naja, ich kam gerade noch um eine Exekution herum. Aber… ich rede nicht so gern darüber.“ Er blickte zum Boden. Diese Sache schien ihn ernsthaft zu beschäftigen. „Es… es tut mir leid.“ sagte Bonhoff zu ihm. „Keine Ursache.“ antwortete er ihr.
Bald waren sie bei den Rauchsäulen angelangt. Vor ihnen lag ein flaches Tal mit einer kleinen Siedlung. Sie bestand aus mehreren Zelten vor denen Lagerfeuer brannten. Menschen in schmutzigen Gewändern huschten zwischen den Zelten umher, und mehrere Jaffa patroullierten dort.
Hinter der Siedlung lag so etwas wie der Eingang einer Mine. Mit Holzkarren wurde Ladungen eines grünlich schimmernden Minerals herausgekarrt. „Das sieht aus wie Naquada.“ bemerkte Leutnant Bonhoff.
„Major O’Hara, hier Kapitan Szyszkowic. Wir haben eine Siedlung mit einer Naquada-Mine entdeckt. Hier patroulieren mehrere Jaffa. Wir versuchen Kontakt mit der Bevölkerung aufzunehmen. Over.“
„Habe verstanden. Passen sie auf dass sie nicht entdeckt werden. Wir sind hier auch schon einigen Jaffa begegnet. Wir haben hier wohl einen Goa’uld. Bis dann. Over.“ Schon einige Mal waren sie Jaffa begegnet. Bis jetzt sind sie durch die Schatten der arabisch anmutenden Stadt geschlichen.
Bevölkerung hatten sie bis jetzt keine gesehen. Nun waren sie auf einem großen Platz angelangt. Der Platz lag vor einem Tempel, an dessen Eingang zwei Jaffa Wache standen.
In der Mitte des Platzes war an einem Stab eine Leiche angebunden. Stewart schauderte bei dem Anblick. „Major, sehen sie sich das an.“ Der Major kam hinzu. „Mein Gott. Wer macht sowas?“ Sein Gesichtsausdruck verriet dass er sehr beunruhigt war. „Eine geschändete und zur Schau gestellte Leiche bedeutet nichts Gutes.“
Er nahm sein M8 fester in die Hand. „Wir sollten hier verschwinden.“ „Das ist ne gute Idee, Sir.“ antwortete Stewart. Die beiden drehten sich herum…
…und sahen sich mehreren Jaffa gegenüber.
Währenddessen schlich sich Leutnant Bonhoff in die Siedlung. Sie hatte mit Szyszkowic Funkstille vereinbart. Sie näherte sich einem Zelt. Durch einen kleinen Spalt gelang sie hinein.
Im Zelt befand sich ein Tisch mit Kochutensilien und mehrere Schlafplätze. Eine ältere Frau saß weinend auf einem Stuhl. Eine junge Frau tröstete sie. „Es wird alles gut werden.“ redete sie ihr zu.
Sie drehte sich herum und sah Bonhoff. „ Wer sind sie ?“ fragte sie sie.“ Ich bin hier um ihnen zu helfen. Ich komme von der Erde.“ „Von den Ta’uri ?“
„Ja. Wir können ihnen helfen.“ „Leutnant, es kommen mehrere Jaffa auf sie zu.“ warnte sie Szyszkowic über Funk. Sie sah die Umrisse durch den Zeltstoff. In wenigen Sekunden würden sie die Tür erreichen. Und im Zelt gab es keine Möglichkeit sich zu verstecken.
Im Tempel trieben die Jaffa O’Hara und Stewart voran. Sie hatten sie überwältigt und ihnen ihre Waffen abgenommen. Auf ihrem Weg sahen sie noch mehr Jaffa. Sie hatten alle unterschiedliche Symbole auf ihrer Stirn. Jetzt kamen sie in einen größeren Raum in dem einige Fackeln brannten. Hinten im Raum stand ein Thron. Zwei Kull-Krieger standen in den Ecken des Raumes.
„Supersoldaten?“ Stewart war genauso erstaunt wie O’Hara. „Das heißt hier muss es einen Kommandanten geben.“ sagte dieser. „Na ich bin mal gespannt wer hier der Obermacker ist.“
Die Jaffa knieten auf einmal nieder. „Na los, kniet nieder vor eurem Gott!“ blaffte sie ein Jaffa an. Die beiden knieten sich hin. Hinter dem Thron ging ein Vorhang auf.
Aus dem Schatten trat ein Mann. Das flackernde Licht der Fackeln zeigte ein mit Narben überzogenes Gesicht. O’Hara erkannte das Gesicht aus einem Missionsbericht wieder.
„Ein Team der Ta’uri. Ich hatte schon gedacht dass ich euch einst wieder begegnen würde.“ sagte der Goa’uld. „Major, wer ist das ?“ fragte ihn Stewart. O’Hara antwortete ihm.
„Das ist der Systemlord Camulus.“ Dieser drehte sich zu ihnen um, und seine Augen glühten. |
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