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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 05.05.2008, 22:17 Titel: 2031 - Kampf um die Erde |
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Autor: Atlan
Titel: 2031-Kampf um die Erde
Kategorie: Action hauptsächlich
Disclaimer: Die Geschichte ist eine Eigenarbeit von mir und darf nur mit meiner Erlaubnis woanders veröffentlicht werden.
Author's Note: Meine erst selbst erdachte Geschichte, nachdem ich bisher nur Fanficton geschrieben habe.
Dank: Ein spezieller Dank wie üblich an Colonel Maybourne für das betalesen und für einige Ratschläge.
Dies ist der erste Teil meiner Geschichte, die als Miniserie als Auftakt für eine längere Geschichte dient. Bei Interesse werde ich weiterschreiben.
Miniserie Teil 1:
2031 - Kampf um die Erde
Vier Raumschiffe materialisierten kurz vor einem Sonnensystem.
Sie hatten die Form von Walzen mit einer trapezförmigen Antriebssektion, waren jedes 430 Meter lang, 40 Meter im Durchmesser und 50 Meter an der Antriebssektion.
Der Bug lief spitz zu.
Sofort verließen mehr als 300 flugzeugartige Gebilde die Hangars, bildeten ein Geleit für die Mutterschiffe.
Es waren sichelförmige, einsitzige Kampfflugzeuge mit zwei unter dem Cockpit montierten Projektilwaffen.
Auf dem Kommandodeck des Flaggschiffs der außerirdischen Spezies stand der Kommandant dieser Flotte.
Dieses Volk bestand aus aufrecht stehenden Echsenabkömmlingen, allesamt waren sie hochgewachsen, hatten lange Schwänze und stechende, rote Augen, die tief in den Augenhöhlen der Schuppenhaut lagen.
Die Außerirdischen trugen pechschwarze, uniformähnliche Monturen mit bronzenen Schulterklappen in ovaler Form.
“Thontus, Unterlichttriebwerke auf Maximalgeschwindigkeit!” ,befahl er dem Steuermann Thontus, der gleichzeitig der vierte Offizier war.
“Felan, womit haben wir es zu tun?” ,fragte der Kommandant den Radaroffizier namens Felan.
Dieser tippte auf seinen Kontrollen herum, druckte einen Bericht auf einer halbdurchsichtigen Folie aus.
“Eine gelbe Sonnen vom Typ H, acht größere Planeten, drei davon Gasriesen und drei Zwergplaneten.
Hinzu kommen noch Asteroiden und ähnliches.
Wir sind da, wo wir hinwollten, die Beschreibungen stimmen genau, Kommandant Treker-ton”
Treker-ton bedankte sich, indem er seine rechte Faust an die linke Schulter führte, meinte dann: “Sehr gut, alles läuft nach Plan.
Sofortige Alarmbereitschaft Stufe 3 für alle Schiffe. Kurs setzen auf den dritten Planeten.”
Langsam setzte die Flotte sich in Bewegung.
Innerhalb weniger Stunden würden sie ihr Ziel erreichen.
Den dritten Planeten des Solsystems, die Erde.
Auf der Erde ahnte man von dieser Raumflotte noch nichts.
Es war der 13. August 2031.
10 Stunden später [USA, Washington DC, Weißes Haus, Oval Office]:
Der neugewählte Präsident der USA, Charles Lindermann, erst seit wenigen Tagen im Dienst, ging den üblichen Tagesgeschäften nach.
“Mister Präsident?” ,kam es aus der Gegensprechanlage.
“Was gibt es denn?” ,fragte der Präsident, heute zur Abwechslung gut gelaunt.
“Brigadier General Saunders von der Air Force für sie. Er sagt, es geht um eine Geheimeinweisung.”
Der Präsident stutzte.
“Hatte ich die nicht schon?”
“Doch Sir, aber díese hier noch nicht.” ,antwortete eine raue Stimme.
“Na gut General, kommen sie rein.” ,meinte der Präsident und im nächsten Moment kann auch schon der General herein.
Der hochgewachsene Mann salutierte, kam dann näher.
“Mister Präsident, wir haben wichtiges zu besprechen.”
30 Minuten später [Colorado Springs, NORAD]:
General Franklin, Chef von NORAD, trank gerade, wie jeden Tag, seinen fünften Kaffee, da meldete auf einmal ein quirliger Master Sergeant:
“Sir, Kommunique von der NASA!”
General Franklin las die Botschaft durch.
“Das gibt es doch nicht..... Ich brauche eine sofortige Verbindung zum Präsidenten!”
Gleichzeitig [Oval Office]:
Präsident Lindermann lehnte sich in seinem Sessel zurück, atmete einmal tief durch.
“General, bitte sagen sie mir, dass das ein Witz ist.”
General Saunders schüttelte verneinend den Kopf. “Mister Präsident, das ist kein Scherz.”
Der Präsident wollte sich gerade entrüsten, da klingelte sein Telefon, auf dem Display erschien nur das Wort: NORAD.
“NORAD?” ,fragte sich der Präsident, ging dann dran. “Was gibt es?”
Präsident Lindermann saß nur mit offenem Mund da. “Danke, General, wir gehen erst mal auf Defcon 4. Ich werde das aber wohl bald verändern.”
Er legte auf, sah General Saunders an.
“Die NASA hat gerade UFOs auf der Marsbahn gesichtet.”
Saunders nickte.
“Aber sehen wirs mal positiv: Mein Timing war perfekt.”
1 Stunden später - [UN Sondersitzung, New York City]
“Bitte beruhigen sie sich!” ,schrie der Vorsitzende der Versammlung.
Es war extrem laut geworden, nachdem man bekannt gegeben hatte, dass UFOs auf dem Weg zur Erde seien.
“Ich bitte nun erst einmal um Vorschläge!” ,rief der Vorsitzende.
Der Vertreter von China erhielt das Wort.
“Wir sollten erst einmal unsere Truppen in Alarmbereitschaft versetzen und Defcon 1 ausrufen.”
“Oh, ganz toll!” ,meinte der japanische Vertreter, ohne, dass man ihm das Wort erteilt hatte.
“Muss ihr paranoides Land eigentlich immer vom schlimmsten ausgehen?
Wenn dieses Volk uns nicht angreifen will, zeigen wir mit unserem Säbelrasseln nur.....”
Der Japaner kam nicht weiter, er wurde vom Vorsitzenden unterbrochen.
“Bitte beruhigen sie sich wieder alle, das hat doch alles keinen Sinn!”
Jetzt meldete sich der deutsche Vertreter zu Wort. “Ein Kompromiss:
Gehen wir auf Defcon 3 und sehen weiter, wenn wir von der NASA weitere Informationen erhalten.”
“Das wäre akzeptabel.” ,stimmte der französische Abgeordnete zu, der britische und der russische stimmten ebenfalls dafür.
So wurden die Armeen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
USS Harry S. Truman - Flugzeugträger der US Navy - 20 Minuten später, 150 Kilometer vor Europa:
Auf der USS Truman und an Bord ihrer Trägergruppe war jetzt ebenfalls Defcon 3 ausgerufen worden.
Der Air Boss der Truman funkte die beiden Aufklärer an.
“Air Boss an Buster und House, meldet euch mal!”
“Was gibt’s Air Boss?” ,fragte Lieutenant Robert “House” Stevenson.
“Haben wir wieder irgendwo Krieg angefangen?”
“Schnauze House! Wir haben Defcon 3.
Also kommt nach Hause, ihr kriegt mit den anderen Piloten ne Einweisung.”
“Roger Air Boss.” ,bestätigte Lieutenant Brandon “Buster” Carlson.
“Kehren zurück!”
5 Kilometer von der USS Truman entfernt, wendeten die beiden Abfangjäger mit Hilfe ihrer Manöverdüsen beinahe auf der Stelle, kehrten zum Schiff zurück. Die F29 Jäger waren der ganze Stolz der US Streitkräfte. Sie basierten auf dem Design der schon älteren F22 Raptor, waren jedoch wesentlich weiterentwickelt.
Der Jäger war fast komplett automatisiert und flink wie ein Wiesel.
Mit geringer Geschwindigkeit flogen sie zum Flugzeugträger, machten sich zur Fanghakenlandung bereit.
“117 Valkyrie, zur Landung freigegeben! Noch 1,5 Meilen! Fanghaken raus!
Automatische Steuerung ein!"
"Fanghaken raus, Autopilot an!" ,bestätigte Lieutenant Stevenson, dem Landungen auf Flugzeugträgern keinen Spaß mehr machten, seit man vor drei Jahren die automatische Landung eingeführt hatte.
Der Autopilot korrigierte die Flugbahn, brachte das Flugzeug auf eine perfekte Bahn auf dem Gleitpfad.
Die Landung erfolgte so perfekt, wie jede Landung an Bord von Flugzeugträgern, in den letzten drei Jahren.
Nach der Landung zerrte sich der hochgewachsene Stevenson aus seinem Cockpit, ging sich mit der Hand durch seine schweißnassen, dunkelblonden Haare.
Sein Techniker, der ihm die Leiter zum Aussteigen hinschob, meinte:
“Willkommen zurück Sir.
Scheint einiges los zu sein, die anderen Piloten sind alle im Besprechungsraum des Geschwaders.”
Stevenson nickte, ging mit Lieutenant Carlson zum Besprechungsraum des Geschwaders.
Dort warteten schon der Captain des Schiffs und des Trägerverbands, der Ein-Stern Admiral Forrest With, und der CAG, Commander Harry Bull.
“Da jetzt alle da sind, können wir ja anfangen.” ,meinte der Captain, räusperte sich und begann:
“Um 1000 Zulu, bemerkte die NASA auf der Marsbahn mehrere unbekannte Objekte.
Um 1020 wurde das ganze von einem Marsorbiter bestätigt.
Vier große UFOs, mindestens 400 Meter lang, bewegen sich auf die Erde zu.
Sie werden wohl in etwa 5-9 Stunden auf der Mondbahn sein.
Die NATO hat deshalb Defcon 3 für jedes Militär der Erde ausgerufen.
Wir sind jetzt angewiesen in die Nordsee zu fahren, um im Fall eines möglichen Angriff, zusammen mit England, Frankreich und Deutschland diesen Teilabschnitt zu verteidigen.
Und nein, das ist kein schlechter Scherz.”
In Deutschland - Fliegerhorst Jagel, Schleswig-Holstein - Geschwader 51:
Auf dem Rollfeld standen die Eurofighter Mark II, 45 an der Zahl, in einer Linie.
Äußerlich ähnelten sie einem Standard Eurofighter, hatten jedoch eine ähnliche Ausrüstung, wie F29 Valkyries.
Stealthtechnologie, hoch automatisiert, extrem wendig und absolut tödlich.
Ebenso wie alle anderen Jagdmaschinen auf der Erde liefen sie jetzt mit Wasserstoffangetriebenen Triebwerken, nachdem alle Erdölreserven aufgebraucht waren.
Die Piloten des Geschwaders waren bei einer ähnlichen Besprechung, wie jede andere Einheit auf der Welt.
Der Kommandant des Stützpunkts, Oberstleutnant Maier, schloss seine Erklärung mit:
“..... und so können wir damit rechnen, dass die UFOs in etwa 5-9 Stunden auf der Mondbahn auftauchen. Ihr habt jetzt noch ein paar Stunden frei, ich empfehle euch noch mal auszuschlafen und was zu essen. Und denkt dran....”
Die Piloten beendeten den Satz lachend mit:
“Nur Amis schießen zuerst!”
“Gut Leute, wegtreten.”
Oberleutnant Alexander “Alex” Reineke ging mit seinen Kameraden in Richtung Messe, als Oberleutnant Busch neben ihn trat. Die 1,75 Meter große Frau, die erst seit kurzem dabei war, fragte: “Sag mal, meinst du die greifen uns an?”
Reineke sah zu ihr auf. Der gerade mal 1,67 Meter große, untersetzt gebaute Mann meinte nur: “Wenn die mit den Amis verwand sind ja.” ,und ging ungerührt weiter.
Oberleutnant Busch lief neben ihm her, versuchte das Schritttempo zu halten.
“Nein jetzt mal ehrlich.”
“Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Vielleicht wollen die einfach nur Kontakt mit uns aufnehmen oder sie wollen uns auch versklaven. Aber ne Antwort auf die Frage hab ich auch nicht.”
Sechs Stunden später - Schutzbunker des Weißen Hauses, Washington DC:
Im Schutzbunker des Weißen Hauses saßen die Regierungschef der mächtigsten Länder der Erde und jeweils ein General derer Streitkräfte.
Es waren unter anderem Präsident Lindermann mit Brigadier General Saunders, der deutsche Bundeskanzler Neumann, der französische Präsident Le’Terre, die britische Premierministerin Lockley, der chinesische Präsident Tai tian, sowie der russische Präsident Gratzky.
“Gut, Gentlemen.” ,begann Präsident Lindermann.
“Die UFOs sind jetzt auf Mondbahn.
Die NASA schaltet uns in einen Überwachungssatelliten, damit wir mitsehen können.”
Jetzt drehten sich alle zur gegenüberliegenden Wand, wo jetzt das Licht eines Beamers einfiel.
Man sah die ISS zuerst, weiter hinten standen die vier Raumschiffe mitsamt ihren Flugzeugen.
“Die haben Kampfflugzeuge.” ,stellte der chinesische General Haitijan fest.
“Ich wusste doch, dass die uns feindlich gesinnt sind! Wir sollten Defcon 1 ausrufen!”
“Mal ganz ruhig, General.” ,meinte die Premierministerin Lockley.
“Die können auch nur zur Verteidigung gedacht sein, um die Mutterschiffe zu schützen oder......”
Das Streitgespräch wurde von Funksprüchen aus der internationalen Raumstation unterbrochen. Eine Stimme überschlug sich, schriee:
“Oh Gott, die Flugzeuge kommen näher! Raketen! Wir.....”
Da wurde der Funkspruch schon unterbrochen, nur noch Rauschen war zu hören, aber auf dem Satellitenlink konnte man sehen, wie auf der ISS Raketen einschlugen, die Station unter Explosionen und Feuern, bedingt durch das Ausdringen von Sauerstoff, zerfetzt wurde.
Sekunden später wurde der Sattelitenlink von einem heranfliegenden Trümmerstück zerrissen.
“Ich hab genug gesehen.” ,meinte der Bundeskanzler. “Jetzt müssen wir Defcon 1 ausrufen.”
Lindermann nickte zustimmend, ebenso die anderen Regierungschefs.
Vor jedem auf dem Tisch stand ein rotes Telefon mit einem Direktlink zum jeweiligen Hauptquartier der Streitkräfte.
Defcon 1 wurde ausgerufen, überall auf der Erde bewaffneten sich die Bodentruppen, Abfangjäger wurden aufgetankt und gestartet.
Während die Regierungschefs noch Anweisungen gaben, meldete sich das AF Sat Com.
Lindermann nahm das Gespräch entgegen.
“Was gibt es?” ,fragte er.
“Eine Funkübertragung von der Alienflotte, wird auf allen Frequenzen gesendet.” ,meinte der Air Force Offizier am anderen Ende der Leitung.
“In Englisch.”
“In Englisch?” Lindermann war erstaunt.
“Woher können die denn unsere Sprache?”
Vor zwei Jahren:
Die Raumsonde Pioneer 9 flog durch das endlose Weltall, hinter der Sonde erstreckte sich das irdische Sonnensystem.
Schon mehrere Jahrzehnte war die Sonde unterwegs, inzwischen hatte man auf der Erde den Kontakt mit der Sonde verloren, doch sie flog noch.
An Bord waren verschiedene Informationen über die Erde.
Eine Metallplatte, auf dem zwei Menschen eingraviert waren, sowie eine Schallplatte mit den “Sounds of Earth”.
Hinzukam noch eine kleine Sternenkarte, auf der das Sonnensystem beschrieben war.
In mehreren Dekaden würde die Sonde das Proxima Centauri System erreichen, dort vielleicht von intelligenten Lebewesen gefunden werden, die sich dann vielleicht zur Erde aufmachen würden.
Diesem möglichen Szenario wurde jetzt, am 3. Februar 2029, aber vorgegriffen.
Die Raumsonde wurde von einem Tachyonenschwarm erfasst, auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt und in die weiten des Weltalls gezogen.
Über 200 Lichtjahre von der letzten Position der Sonde entfernt, verlangsamte die Sonde wieder auf Unterlicht, steuerte auf ein Sonnensystem zu. Dieses hätte sie mit ihrer momentanen Geschwindigkeit wohl in zwei is drei Jahren erreichen können.
Im irdischen Sommer des Jahres 2031 wurde die Sonde schließlich von einem leichten Patroulienkreuzer der außerirdischen Echsenrasse aufgelesen.
Schon wenige Wochen später wurden die Ergebnisse dem “glorreichen imperialen Regenten” dieser Rasse, nennen wir sie die Edgars, vorgeführt.
Die Regierungsform der Edgars war mit einer Militärdiktatur auf der Erde zu vergleichen.
Die Edgars waren seit 150 Jahren in der Lage Raumreisen durchzuführen, seit 50 mit einem FTL, einem Überlichtantrieb.
Die Edgars Heimatwelt war schon mehreren Dekaden seiner ganzen Rohstoffe geraubt, weswegen die Edgars zu einer aggressiven Eroberungspolitik übergegangen waren.
Jedes neue Sonnensystem, ob bewohnt oder nicht, wurde angegriffen, die Lebewesen versklavt oder getötet, danach wurden sämtliche Planeten ausgeplündert.
War das System dann aller Rohstoffe beraubt, zogen die Edgars weiter.
Der Wissenschaftler Gorgil, der sich mit der irdischen Sonde beschäftigt hatte, legte seine Ergebnisse dem Imperator vor.
“Mein Imperator, diese primitive Raumsonde ist beladen mit mehreren Informationssätzen. Darunter mehrere Sprachen, das Aussehen der Schöpfer der Sonde, sowie der Aufbau des Systems.......”
Hier unterbrach ihn der Imperator, meinte nur ruppig: “Kommen sie auf den Punkt, Wissenschaftler!
Sie sollten wissen, dass unser Hauptaugenmerk auf der Beschaffenheit des Systems und die Wiederstandsleistung unserer Feinde gerichtet ist.”
Gorgil nickte wiederwillig.
“Ein Neun-Planetensystem.
Nehmen wir die Sonde als Anhaltspunkt, standen diese Wesen erst am Anfang der Raumfahrt, als sie die Sonde starteten.
Unsere Analysen sprechen da von etwa 50-60 Jahren.”
“Also können wir sie erobern.” ,meinte der Imperator vorschnell und sehr arrogant.
Gorgil wusste, dass es selbstmörderisch war dem Imperator zu wiedersprechen, also bestätigte er nur mit:
“Jawohl Imperator.” ,und fügte noch hinzu:
“Ich habe mir die Zeit genommen den Kurs der Sonde zurückzuverfolgen.
Es ist eine gerade Linie und das Sonnensystem sollten wir sehr einfach finden, wenn wir diese Linie entlang fliegen und jedes System untersuchen.”
“Sehr gut. Wir entschicken eine Flotte und unterwerfen diese Welt namens....”
Er wartete auf ein Stichwort Gorgils.
“Erde, mein Imperator.” ,sagte der Wissenschaftler. “Der Planet heißt Erde."
In der Gegenwart:
Überall auf der Erde hörte man in den Kommandoständen des Militärs den Funkspruch der Edgars, der im reinsten Schulenglisch gesendet wurde.
“Bewohner des Planeten Erde.
Wir sind das mächtige Imperium der.....”
Den richtigen Namen des Volkes hörte man nicht, nur ein zischendes Geräusch.
Anscheinend war der Name unaussprechbar.
“Im Namen unseres Imperators Hasvon, nehmen wir die Erde in Besitz!
Wenn ihr uns keinen Wiederstand leistet, werdet ihr leben und uns dienen.
Wenn ihr euch wehrt, werdet ihr sterben.”
Wenige Minuten vorher - Fliegerhorst Jagel, Schleswig-Holstein - Geschwader 51:
Alex Reineke saß mit einem seiner Kameraden gerade bei einem Schachspiel, als plötzlich die Alarmsirenen losheulten und aus allen Lautsprechern drang: “Achtung! Alarmstufe 1! Das ist keine Übung!”
Oberleutnant Reineke fluchte, stand dann auf und meinte:
“Mein Name ist Oberleutnant Alexander Reineke und das hier ist der längste Tag meines Lebens. Alles was sie jetzt lesen geschieht in Echtzeit.
Nur wesentlich schneller.”
“Mit wem redest du?” ,fragte ein anderer Oberleutnant ihn.
“Ach, niemanden.” ,antwortete Reineke, rannte dann zu seinem Eurofighter und rollte aufs Startfeld.
Das Geschwader startete, flog Richtung Nordsee. Sollten die Aliens nach Nordeuropa wollen, dann nur von da aus.
40 Minuten später - unterirdischer Gefechtsstand des Pentagons:
Die Regierungschefs waren ins Pentagon gewechselt. Hohe Militärs aller Streitkräfte waren, in weiser Vorrausicht, hierher gekommen, um die Verteidigung zu organisieren.
“So eine verdammte Scheiße!” Der amerikanische General of the Air Force fluchte.
“Was ist denn, General?” ,fragte Präsident Lindermann.
“Wir verlieren immer mehr Flugzeuge.” ,antwortete ein chinesische Air Force General.
“Die Außerirdischen....”
“Nennen wir sie einfach Edgars, geht schneller von den Lippen.” ,entschied der Bundeskanzler.
Der Chinese nickte.
“Wenn sie meinen Sir.
Jedenfalls können diese Edgars schärfere Kurven, als wir fliegen.
Einige Beobachtungen sprechen von 22G Kurven.
Der menschliche Körper hält nicht mal 11G Kurven aus, geschweige denn 22G.
Wir können die Edgars nur durch unsere Überzahl zurückhalten.”
20 Minuten früher:
Über der Nordsee entbrannte der Kampf.
Die deutschen und amerikanischen Flugzeuge stellten sich 20 Edgars-Kampffliegern.
Die alliierten Verbände waren zwar 10: 1 in der Überzahl, aber die Edgars waren wesentlich besser ausgerüstet.
Zum einen waren sie wesentlich schneller, wendiger und besser gepanzert.
Außerdem kamen die Edgars von einer 2G Welt und hielten auch doppelt so viel aus, wie ein Mensch.
“Okay Leute.” ,meinte Oberleutnant Reineke. “Sie kommen. MGs...... frei!”
Fünf Edgars kamen angeflogen und wurden von einem Speerfeuer von 24mm MGs empfangen.
Das hielt die stark gepanzerten Edgars Flieger aber nicht auf.
Die 24mm Geschosse durchdrangen die Panzerung nicht.
Jetzt gingen die Edgars ihrerseits zum Angriff über aus ihren beiden 30mm Kalibern feuerten sie auf die Eurofighter und F29.
10 Flugzeuge wurden sofort getroffen, nur drei Piloten konnten aber noch den Schleudersitz betätigen, der Rest starb, als ihre Flugzeuge auseinanderbrachen.
Alex Reineke konnte noch schnell mit einer 7G Kurve nach rechts ausbrechen, schaltete auf Raketen um und schoss einen Edgars ab.
“An alle: Auf Raketen umschalten! Macht die Schweine kalt!”
Er betätigte seine Manöverdüsen, flog senkrecht nach oben und regte einen Edgars so auf, dass er ihm folgte.
Reineke beschleunigte auf Mach 1, der Edgars war dicht hinter ihm.
Dann schaltete er plötzlich herunter, auf 300 km/h, aktivierte die Bremsklappen.
Der Edgars reagierte nicht schnell genug, schoss an ihm vorbei.
Hinauf in den Himmel.
Reineke schaltete auf sein MG um, beschleunigte wieder und schoss dem Edgars in sein Triebwerk.
Der Kampfflieger explodierte, Trümmer regneten ins Meer.
Auf dem Rückweg nach unten, schloss die F29 von Lieutenant Stevenson zu ihm auf.
“Nicht schlecht.” ,lobte Stevenson den Oberleutnant. “Los, flankieren sie mich, jetzt heizen wir denen richtig ein!”
In der Gegenwart:
“Meldung von der Nordsee: Alle Feinde sind weg!” ,rief ein Sergeant durch den Bunker.
“Wenigstens etwas...
Das macht jetzt noch wie viele Edgars Flugzeuge?” General Saunders konnte man ansehen, dass er nicht glaubte, dass man das gewinnen konnte.
“Noch etwa 250.” ,meinte ein Lieutenant.
“Die setzen unserer Air Force, den Russen und den Chinesen zu.
Die Verluste auf irdischer Seite beläuft sich bisher auf mehr als 360 Flugzeuge.”
“Das Problem ist nur.” ,führte ein russischer Oberst den Bericht weiter.
“Dass, wenn wir mit den Flugzeugen fertig geworden sind, da immer noch die Raumkreuzer sind.
Und die sind sicher besser gepanzert als die Flugzeuge, ganz zu schweigen davon, dass wir sie nicht erreichen.”
Zur selben Zeit im All - Führungsschiff der Edgars:
Kommandant Treker-ton, stand auf der Brücke, nahm von einem Funker die Meldung entgegen.
50 Flugzeuge hatte man verloren.
Die Erdbewohner schienen mächtigere Krieger zu sein, als die Informationen besagten.
Außerdem hatten abgehörte Funkspruche von fast 80 Millionen Soldaten auf diesem Planeten gesprochen.
“Kommandant an Waffenstand.” ,sprach Treker-ton jetzt.
“Waffenstand hier.” ,meldete sich der Waffenoffizier ordnungsgemäß.
“Bereitmachen zum Abwurf der 9-ÄD Sprengköpfe!” ,befahl Treker-ton.
“Die Zielkoordinaten gibt ihnen der Radarleitoffizier.”
“Verstanden, Kommandant.” ,meinte der Waffenoffizier.
Zum Steuermann meinte Treker-ton:
“Wir gehen runter. Atmosphärentriebwerke aktivieren. Funker?”
“Jawohl Kommandant?” ,fragte der Funker.
“Kreuzer 2 soll uns folgen. Genaue Anweisungen in wenigen Minuten.”
Bunker des Pentagons:
“Was machen die da?”
Im Bunker war jetzt die Hölle los.
Zwei der Raumschiffe verließen ihre Position, drangen in die Atmosphäre ein.
“Die wollen entweder angreifen oder Truppen absetzen, oder so was!” ,spekulierte ein Major.
Die Schiffe trennten sich.
Das eine steuerte die westliche Hemisphäre an, das andere die östliche.
Das erste Schiff steuerte Europa an, blieb über der Nordsee stehen.
“Oh Gott....” ,entfuhr es einem Sergeant, der an einem Radarschirm saß.
“Die starten Raketen!”
“Befehl an alle Abwehrstellungen in der Nähe!” ,rief ein britischer General.
“Railguns, Abwehrraketen und Täuschkörper!”
Ein weiterer Sergeant gab das ganze über Funk weiter.
Man sah ihn einige Sekunden horchen und nicken, dann rief er:
“Abwehrmaßnahmen fehlgeschlagen! Raketen weiterhin unterwegs!”
“Wo werden sie aufschlagen?” ,fragte General Le’Terre aus Frankreich.
Ein Captain der Royal Air Force reagierte, tippte einige Zahlen auf seinem Computer ein.
“England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Irland....” ,er stockte kurz und fuhr dann monoton fort: “Überall da, wo große Teile des Militärs stationiert sind.”
“Oh mein Gott, das wird ein Massaker.” Oberst Hubler von der Bundeswehr war entsetzt. “Das wären ja im schlimmsten Fall... fünf Millionen Tote.”
“Sechs Millionen.” ,meinte die britische Premierministerin niedergeschlagen.
Über Funk hörte man noch, wie einige Piloten versuchten, die Raketen abzuschießen, doch vergebens. Die Raketen schlugen ein.
Die Raketen waren nichts anderes als Vakuumbomben, rissen tiefe, kilometerbreite Krater in die Landschaft und töteten die Soldaten, die sich dort aufhielten.
Etwa gleichzeitig schlugen auch Raketen auf der anderen Seite der Welt ein.
Das zweite Raumschiff hatte Raketen auf Russland, China und Japan abgefeuert.
Schätzungen sprachen von über 10 Millionen Toten. Und das war nur das Militär.
Amerika, Kanada, der afrikanische und der australische Kontinent und mehrere weitere Länder kamen als nächstes ran. Auch hier starben Millionen von Soldaten.
Nachdem sich die Edgars sicher waren, dass kaum noch Infanteristen lebten, landeten alle vier Raumschiffe.
Eines landete an der Ostküste der USA, entließ 4000 Echsenkrieger und schwere Kriegsmaschinerie. Ein weiteres landete in der Nähe der deutsch-französischen Grenze, setzte 2000 Krieger ab, startete wieder und führte den Vorgang in England ein weiteres Mal aus. Die letzten beiden Schiffe landeten in Russland und China.
Nachdem insgesamt 16000 Soldaten und ihre Ausrüstung ausgeschleust worden waren, starteten die Schiffe wieder, kehrten in die Umlaufbahn zurück.
Über der Nordsee: Deutsch-amerikanisches Jagdgeschwader:
Lieutenant Stevenson und Oberleutnant Reineke hatten die Raketenangriffe über Funk mitgehört, selbst noch versucht einige Raketen abzufangen. Doch jetzt war es zu spät.
Das gemischte Geschwader, 40 überlebende F29 und Eurofighter Mk. 2, hatte zwar die Luftschlacht gegen die Edgars gewonnen, doch der Preis war sehr hoch. Mehr als 80 Jagdmaschinen, sowohl deutsche, als auch amerikanische, waren zerstört worden, 50 Piloten konnten nicht mehr den Schleudersitz benutzen und waren mit den Flugzeugen zerschossen worden.
“Reineke an House!” ,funkte Oberleutnant Reineke.
“House hier. Was gibt’s?” ,fragte Stevenson.
“Was machen wir jetzt?”
“Uns geht langsam der Treibstoff aus. Ich denke wir landen auf der Truman, tanken auf und warten auf neue Befehle.”
“Gut, Abflug!” ,stimmte Reineke zu und flog hinter Stevenson her in Richtung der USS Truman.
Eine Stunde später - Bunker des Pentagons:
Im Bunker war es immer noch still. Das Schicksal über den Tot von mehr als 73 Millionen Soldaten und Zivilisten saß tief.
In wenigen Minuten waren fast so viele Menschen gestorben, wie in den ganzen Jahren des zweiten Weltkrieges.
Die außerirdischen Truppen, unterstützt von ihren überlebenden Kampffliegern, nahmen immer größere Landstriche ein, da es auf der ganzen Welt nur noch knapp 7 Millionen Soldaten gab. So eine kleine Menge konnte die Erde nicht verteidigen.
Der US Präsident saß mit dem Kopf auf dem Tisch liegend neben seinen ausländischen Kollegen.
“Und jetzt?” ,fragte Präsident Lindermann. “Hat noch jemand eine Idee?”
“Atomwaffen.” ,meinte der russische Präsident. “Jagen wir unsere Atomwaffen auf die Schiffe.”
“Das einzige, was wir noch haben. Starten wir die Atomraketen.” ,stimmte der chinesische Präsident zu.
“Ich bin einverstanden.” ,meinte die Premierministerin von England, ebenso stimmten alle anderen anwesenden Regierungschefs zu.
Lindermann nickte. “Gut, dann geben sie die Befehle.”
Auf der ganzen Welt öffneten sich die Raketensilos. Zielkoordinaten wurden einprogrammiert, dann waren 160 der 200 Atomraketen, die es noch auf der Welt gab, einsatzbereit.
40 Sprengköpfe wollte man in Reserve behalten und zur Not als zweite Angriffswelle schicken. In diesem Moment wünschten sich alle, dass man nicht auf dem Bereich der Atomwaffen so stark abgerüstet hatte. Im Bunker des Pentagons stand Präsident Lindermann vor dem roten Knopf, mit dem die Atomwaffen ausgelöst werden sollten.
“Und los.” ,sagte der Präsident und drückte den Knopf tief in die Fassung.
Die Raketen schossen aus den Silos, flogen in den Himmel und sammelten sich, kurz vor dem Ende der Troposphäre und flogen auf die vier Raumschiffe zu.
“Kommandant, Atomalarm!” ,meldete ein Offizier Kommandant Treker-ton.
“160 Atomwaffen auf dem Weg zu uns. Vierzig auf jedes Schiff.
Unsere Kampfflugzeuge sind schon dabei sie abzufangen.
Die Abwehrgeschütze feuern jetzt auch.”
Die Kreuzer 1 und 2 waren aber die einzigen, deren Kampfflieger schon zurück waren. Die Flieger der anderen beiden Schiffe waren noch im Einsatz.
Während die 80 Sprengköpfe, die auf die Kreuzer 1 und 2 zuflogen, abgefangen worden waren, hatten die beiden anderen Kreuzer weniger viel Glück.
Sie befanden sich mehrere hunderttausend Kilometer entfernt, außer Reichweite für die beiden anderen Kreuzer und deren Jäger.
Die Abwehrgeschütze dieser beiden Kreuzer fingen 20 Raketen ab, doch 60 kamen durch und schlugen auf die Hülle auf.
Die beiden Kreuzer explodierten, die Trümmer verteilten sich im All über der Erde.
Während die Edgars auf den verbliebenden Kreuzern vor Wut schäumten und um ihre gefallenen Kameraden trauerten, brach im Bunker des Pentagons Jubel aus.
“Das waren schon mal zwei!” ,freute sich der französische Präsident.
“Ja, aber zwei sind noch da und wir haben fast alle Atomwaffen aufgebraucht.
Und die werden auch nichts nützen, wenn 80 Raketen schon nichts gebracht haben.
Und wenn wir keine Möglichkeit haben die Schiffe im Raumkampf zu besiegen, wird die Menschheit mit dieser Generation versklavt.” ,sagte der russische Präsident.
“Wenn also keiner von ihnen weiß, wo wir ein Raumschiff herkriegen.....”
Die Leute im Raum sahen sich gegenseitig an, doch keiner antwortete.
Nur General Saunders, der seit einiger Zeit nichts mehr gesagt hatte, meinte schlicht zu Präsident Lindermann:
“Mister Präsident, wir haben doch ein Raumschiff.”
Fortsetzung folgt. |
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Major David Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.09.2007 Beiträge: 180
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Verfasst am: 08.05.2008, 16:41 Titel: |
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Hi Atlan,
habs mir jetzt mal durchgelesen, gefällt mir ganz gut. Ein klein wenig hat's mich an "Independence Day" erinnert, aber ich denke, dass generell Sci-Fi Storys ähnlich beginnen.
Das einzige, was mich gestört hat, waren die Eurofighter. Ich glaub' erhlichgesagt nicht, dass es die in 25 Jahren noch geben wird...
| Zitat: |
| “Mister Präsident, wir haben doch ein Raumschiff.” |
Lass mich raten... Area 51?
Ich freu mich schon auf die Fortsetzung!
mfg
David |
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SP Gast
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Verfasst am: 08.05.2008, 18:35 Titel: |
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Hi Atlan,
dann will ich mal beruhigen auch was schreiben;)
Diese Edgars erinnern mich (optisch) irgendwie an Godzilla aus den alten japanischen Filmen, wo noch Menschen in den Kosümen steckten:D
Inhaltlich kann man noch nicht viel sagen, fängt ja im Prinzip so an wie viele andere SciFi-filme, Ausserirdische tauchen auf, machen alles kaputt, dann kommen die Helden und die Welt is gerettet:)
Irgendwie kannst du es mit den Amis nicht lassen, oder? Werden hier schoon wieder so schioeßwütig dargestellt.... auch wenns natürlich wahrn is gell
Bin mal sehr gespannt wie du die armen "kleinen" Menschen aus dieser misslichen Lage befreien willst, das mit dem Raumschiff wollte wohl der General grad dem Präsidenten im Geheimbriefing erklären oder? Hofe nur das Teil stammt nicht aus Roswell.....
bis zum nächsten Teil,
SP |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 11.05.2008, 11:46 Titel: |
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Habs mir jetzt auch mal durchgelesen.
Inhaltlich nicht schlecht. Auch wenn ich sagen muss, dass diese Edgars ziemlich kleine Mistviecher sind. Dann kann mna nur hoffen, das dieses Schif, das die da haben weiter hift. Aber auf die Idee kommen die Amis aber bald...*ts ts* Sonst sind sie ja auch nicht auf den Kopf gefallen was Kriegführen angeht...  |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 21.05.2008, 17:16 Titel: |
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Ich geb mal Antworten.
@Major David:
Ja, Sci Fi Storys mit ähnlichen Themen beginnen meist auch ähnlich Wobei ich zugeben muss, dass ich Independence Day nie gesehen hab. Die Eurofighter sind ja auch nicht die Eurofighter, die es heute gibt, sondern Eurofighter Mark 2 also die Weiterentwicklung. Die Beschreibung, was neu ist war in dem Teil zu finden. obdas Raumschiff aus Area 51 oder sonstwoher stammt, wird nicht verraten, da musst du schon warten, bis der Rest gepostet ist.
@Santanico Pandemonium:
Godzillas? Inspiriertt haben mich eigentlich diese Fiecher hier. http://www.topsider.ch/topsider_portrait3_schrift.jpg
Mit den Menschen in Echsenkostümen könnest du aber recht haben
Ich weiß, inhaltlich rechtvorhersehbar. Aber eigentlich ist das ganze nur der Auftakt für eine Sci Fi Serie und nur da, um die Charaktere einzuführen und um die Handlung "aufzuwärmen". Mein Amihass kam durch ich weiß, aber dabei hab ich mich eigentlich noch sehr zurückgehalten
Das Geheimbriefing hat stattgefunden. Lies den Absatz noch mal durch, da steht, dass der Präsident ganz geschockt ist. Zur Herkunft der Teile steht schon was bei Major David.
@Felix:
Freut mich, dass es dir gefällt. Ja, die Amis kamen seeehr früh drauf. Aber ist ja eigentlich dasselbe, wie immer. Politik. Hätte man das zu früh gesagt, bevor man wusste, ob die "konventionellen" Waffen funktioniert, hätte man ein Geheimprogramm umsonst offengelegt und alle hätten sich beschwert, dass die Amis wieder einen auf EInzelkämpfer machen, was Technologie betrifft.
Der Rest der Kurzgeschichte kommt wohl bis Ende der Woche. Vielleicht noch morgen, wenn ich heute und morgen Lust hab zu schreiben.
Bis dann. |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 23.05.2008, 15:31 Titel: |
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Nun der zweite und letzte Teil. Eine Fortsetzung wird es wohl nur in den Staffelpausen bei Stargate The German Experience geben. Jetzt aber erst mal viel Spaß beim lesen. Feedbacks wie üblich erwünscht.
2031 - Kampf um die Erde (2)
Was bisher geschah:
Außerirdische Lebewesen, von den Menschen genannt Edgars, kamen mit vier Raumschiffen in das irdische Sonnensystem und begannen mit der Invasion. Die Menschen wehrten sich gegen die Kampfflugzeuge der Edgars, bis die Raumschiffe näher an die Erde kamen und mit ihren Vakuumbomben (Aerosolbomben) den Großteil allen Militärs auf der Erde töteten (73 Millionen Tote Soldaten und Kohlletterschäden). Mit Hilfe des Großteils des Atomwaffenvorrates der Erde konnten zwei der vier feindlichen Raumkreuzer vernichtet werden. Eine Möglichkeit die beiden verbliebenden Raumschiffe zu zerstören ergab sich, als der amerikanische General Saunders ein Geheimnis seiner Regierung offen- legte.
Im Bunker des Pentagons waren alle sprachlos.
“General, was haben sie da gesagt?” ,fragte der russische Präsident Gratzky ungläubig.
Brigadier General Saunders sah seinen Vorgesetzten, den US Präsidenten, auffordernd an.
Dieser räusperte sich, meinte dann: “Es stimmt...... Die USA verfügen über ein Raumschiff.”
“Dann erzählen sie uns jetzt mal ihre “Geschichte”.” ,meinte Präsident Gratzky, verschränkte die Arme vor der Brust und setzte sich auf eine Tischkante.
5. Juni 1947 - Rocky Mountains, geheimer Air Force Stützpunkt:
Es war ruhig in dieser Nacht. In der Air Force Basis war alles ruhig, die Wachmannschaft hatte nichts zu tun.
Da erleuchtete plötzlich ein Objekt den Nachthimmel. Ein helles Objekt stürzte pfeilschnell Richtung Erdboden, zog einen feurigen Schweiß hinter sich her. Nur wenige Kilometer von der Basis entfernt stürzte das Objekt in den Berg. Einige kleinere Explosionen folgten, dann war wieder alles still.
Nicht so jedoch im Stützpunkt, wo Alarm ausgerufen wurde. Mehrere Teams wurden in Jeeps ausgesandt, ebenso wie eine Feuerwehreinheit.
12 Stunden später:
Lieutenant Colonel Art, Kommandant des Stützpunktes, kam nach den ereignisreichen letzten Stunden wieder in sein Büro und wählte auf seinem Telefon eine Nummer.
“Colonel Art hier.” ,meldete er sich. “Geben sie mir den Präsidenten.”
“Einen Moment bitte, Colonel.” ,meinte eine weibliche Stimme. “Ich schalte jetzt um.”
Und im nächsten Moment sprach Colonel Art mit seinem obersten Vorgesetzten. Er begann sofort zu sprechen.
“Mister Präsident, hier ist Lt. Colonel Art von der Rocky Mountain Air Force Base. Wir haben hier etwas gefunden, was sehr merkwürdig ist......”
Präsident Truman nickte während des Gespräches nur, meinte manchmal nur “Ach ja....” und “höchst interessant”.
Am Ende des Gespräches meinte er: “Gut Colonel, ich rufe sie gleich zurück.
Truman legte auf, hob den Hörer aber sofort wieder a und wählte eine neue Nummer.
“Hier ist der Präsident. Geben sie mir General Ryan, Forschungskorps der Air Force, Dienststelle Area 51.”
Zwei Tage später kamen mehrere Lastwagen in der Rocky Mountain Air Force Base an. Forscher, Material und Wachsoldaten. Außerdem der zwei Sterne General Ryan, Chef von Area 51, sein direkter Vorgesetzter und Chef des Forschungskorps der Air Force, zu der auch dieser Stützpunkt gehörte.
Colonel Art salutierte, als er den General erblickte. Der meinte jedoch nur: “Schon gut Colonel. Wir haben einiges zu besprechen.”
Währenddessen waren verschiedene Arbeiter dabei zugange die Ausrüstungen auszuladen.
Ryan räusperte sich und fuhr fort: “Colonel, ihr Stützpunkt wird umfunktioniert und wird in das Forschungskorps der Air Force eingegliedert. Die Trümmer des Raumschiffs werden ab jetzt hier untersucht.”
Art stutzte. “Sir, bei allem Respekt, wieso hier? Ist Area 51 dafür nicht besser ausgestattet?”
Der General verneinte das aber. “Nein, nicht wirklich. Außerdem lastet wohl demnächst auf Area 51 das Auge der Öffentlichkeit.”
“Die Presse?” ,fragte Art verblüfft. “Wie denn das?”
General Ryan grinste. “Wir haben von ihrem UFO abgelenkt, indem wir selbst eines aus Holz, Pappe und Klebstoff zusammengebaut haben. Das haben wir dann in Rosswell, New Mexiko, “abstürzen” lassen. Ein Farmer ist sofort darauf reingefallen und hat die Presse gerufen. Die Reporter und andere Schaulustige haben einige unserer “Trümmer” gefunden, wurden dann aber von uns abgedrängt. Wir haben alles abgestritten und das Augenmerk auf Area 51 gelenkt. Da können wir in den nächsten Jahren wohl nichts wichtiges mehr erforschen können, aber das wars wert.”
Colonel Art lachte kurz auf. “Nicht schlecht. Sagen sie General, übernehmen sie jetzt hier?”
“Ja. Tut mir Leid Colonel.”
“Schon gut General.” ,meinte Art und salutierte. “Area 52 gehört ihnen.”
Wieder in der Gegenwart:
“Okay, jetzt wissen wir ja endlich, dass ihr Amis verlogene Dreckskerle seit!” ,stießen der russische und der chinesische Präsident fast gleichzeitig aus.
Die anderen Regierungschef der Welt sahen eher überrascht aus, dass es das “UFO von Rosswell” doch gab, wenn das auch nur eine Fälschung war, um das wahre UFO geheim zu halten.
Alle redeten sie durcheinander, bis General Saunders, der sich in den letzten Minuten passiv verhalten hatte, schrie:
“RUHE! Zu streiten bringt doch jetzt auch nichts!”
Langsam kehrte wieder Ruhe in dem Saal ein, wenn auch der russische und der chinesische Präsident wilde Flüche in ihren Sprachen murmelten.
Präsident Lindermann sah zu General Saunders, der sich bei ihm stumm dafür entschuldigte, dieses Geheimnis verraten zu haben.
“General, vielleicht sollten sie die Anwesenden darüber aufklären, worum es sich bei unserem Raumschiff handelt.”
Gleichzeitig, Flugzeugträger der US Navy, USS Harry S. Truman; Offiziersmesse:
Lieutenant Stevenson und Oberleutnant Reineke saßen beisammen, gingen die Liste durch, welche Piloten noch lebten.
“Sie haben als ihren Geschwaderführer verloren?” ,fragte Stevenson, was Reineke bejahte.
“Ja, jetzt bin ich der ranghöchste Pilot des Geschwaders.”
“Okay...
Dann haben wir insgesamt 41 Maschinen, ihres und unser Geschwader zusammengenommen.”
Die weitere Unterhaltung wurde von einer schiffsweiten Ansprache des Captain unterbrochen.
“An alle:
Hier ist der Captain! Ich halte es für meine Pflicht ihnen mitzuteilen, dass die Außerirdischen, auch genannt Edgars, mehrere Raketenangriffe...” ,hier musste der Captain schlucken.
Das Ganze ging ihm an die Nieren.
“...mehrere Raketenangriffe auf 95% aller militärischen Kräfte ausgeführt hat.
Bisherige Schätzungen sprechen von etwa 73 Millionen Toten.
Außerdem haben die Edgars Truppen abgesetzt. Deswegen fahren wir jetzt mit Höchstgeschwindigkeit zur Ostküste der Vereinigten Staaten.
Als einer der fünf verbliebenden Flugzeugträger werden wir die um New York gelandeten Bodentruppen aufhalten...
Piloten bereitmachen.”
30 Minuten später, Bunker des Pentagons:
Man hatte einen großen Bildschirm im Sitzungssaal der Regierungschefs aufgebaut, General Saunders räusperte sich jetzt.
“Meine Damen und Herren, ich präsentiere ihnen X-2000.”
Mit diesen Worten betätigte er eine Fernbedienung und rief das Bild eines kleinen Raumschiffs in Diskusform auf.
“Das ist die X-2000, auch genannt Solar Flyer.
Ein Kleinraumschiff, mit dessen Konstruktion wir letztes Jahr angefangen haben.
Die Abmessungen sind 18 Meter in der Höhe, 55 in der Breite.
Das Schiff ist ein Hybrid aus menschlicher und außerirdischer Technologie.
Antrieb und die Konfiguration der Hülle sind vom abgestürzten Raumschiff direkt übernommen worden. Den Antrieb kann man gut als “Sublichtantrieb” bezeichnen.
Er ist stark genug, dass wir damit die Atmosphäre verlassen können und arbeitet auf dem Prinzip von hochkomprimierten Wasserstoff.
Mach 4,5 kann das Ding in der Atmosphäre gut erreichen.
Wie das im All ist, wissen wir aber nicht.
Die Hülle ist etwas besonderes.
Wir konnten sie aus den Trümmern bergen und wiederverwenden.
Eine Stealthtechnologie der F29 oder der B7 Stealthbomber ist ein nichts dagegen.
Auf Radarschirmen taucht das Schiff gar nicht auf, es ist faktisch unsichtbar.
Leider hatten wir nur genug Hülle, um ein Schiff damit auszurüsten, wodurch der Flyer einzigartig bleiben wird.”
Hier unterbrach General Saunders kurz, um den Regierungschefs Zeit zu lassen damit klarzukommen.
In diesem Raum wussten nur er und Präsident Lindermann von den Fähigkeiten des Flyers.
Der russische Präsident und der chinesische Präsident warfen Lindermann böse Blicke zu.
Saunders konnte es ihnen nicht verdenken, wenn er auch wusste, dass der Solar Flyer nicht für den Kampf konzipiert war.
Deshalb fuhr er jetzt fort:
“Der Solar Flyer ist somit die beste Waffe gegen die Edgars, auch wenn er nicht dafür konzipiert wurde, mit Waffen ausgestattet zu sein.”
“Und was war ihre Idee?” ,fragte Lindermann, der selbst nicht wusste, was sich Saunders da ausgedacht hatte.
“Wir nehmen zwei Atombomben, kleinster Ausführung an Bord.
Hinzu kommt eine Besatzung für das Schiff, die aus sechs Mann bestehen wird.
Zwei Piloten des Forschungskorps der Air Force und zwei, zwei Mann Teams, die die Atombomben in den beiden Edgarsschiffen positionieren werden.”
“Die werden uns kaum die Luftschleusen öffnen.” ,warf der Bundeskanzler ein.
“Deswegen werden diese Teams einen Weltraumspaziergang machen müssen.
Sie kriegen Raumanzüge und werden dann in die Raumschiffe eindringen, die Atombomben nahe dem Maschinenraum positionieren.
Die Explosionen sollten ausreichen, um die Schiffe zu zerstören.” ,meinte Saunders und beendete somit seinen Vortrag.
“Mir gefällt der Plan.” ,meinte die britische Premierministerin.
“Ist dieser Flyer startbereit?”
“In einer Stunde.
Ich habe vorhin die Anweisung nach Area 52 gegeben, das Schiff aufzutanken und die Checkliste durchzugehen.
Die Atomwaffen sind ebenfalls unterwegs.
Wir brauchen nur noch unsere beiden Einsatzteams.”
“Wozu haben wir einen Flugzeugträger in Reichweite?” ,meinte Lindermann und griff zum Telefon, das vor ihm stand.
“Die werden uns vier Mann stellen.”
“Moment Mal.
Sie haben doch draußen mehr als zehntausend Mann.” ,warf der chinesische Präsident ein.
“Davon werden sie doch wohl vier Mann abziehen können.”
“Eben nicht.” ,meinte Lindermann.
“Wollen sie Marines etwa ins All schicken?
So gut sie töten können, so dämlich sind sie auch. Nein, dafür brauchen wir einigermaßen kluge Leute. Und jetzt lassen sie mich eben diese anrufen.”
5 Minuten später; Offiziersmesse der Harry S. Truman:
Der Captain kam in die Offiziersmesse, wo sich die Piloten auf den Einsatz vorbereiteten.
In wenigen Minuten waren sie in Reichweite der feindlichen Verbände und würden sich wieder in den Kampf stürzen.
Jetzt standen sie auf, als sie den Captain sahen, der sofort zur Sache kam.
“Männer, ich habe soeben mit dem Präsidenten gesprochen.
Es gäbe eine Möglichkeit die beiden Kreuzer noch zu vernichten, aber dafür braucht er vier Freiwillige aus ihren Reihen.
Es kann sein, dass sie nicht wiederkommen.”
Da meldete sich natürlich niemand.
Die Piloten traten nur von einem Fuß auf den anderen, bis Alex Reineke für die Amis etwas unverständliches auf Deutsch fluchte.
“Scheiße, ihr Feiglinge.” ,und sich dann meldete.
“Ich bin dabei Captain.”
“Ich auch.” ,meinte Lieutenant Stevenson und sah den Deutschen an.
“Ich kann doch nicht einen Kraut allein den Tag retten lassen.”
Zwei weitere Piloten, ein Brite und ein weiterer Amerikaner, meldeten sich ebenfalls.
Der Captain lächelte ihnen aufmunternd zu und meinte:
“Gut, steigen sie in ihre Flugzeuge und fliegen sie in die Rocky Mountains.
Die genauen Koordinaten werden ihnen gleich mitgeteilt.”
Während sich also die Piloten auf den Weg machten, waren in vielen Teilen der Welt die überlebenden Militärs damit beschäftigt, die Edgars-Bodentruppen auszuschalten.
In Russland, in der Nähe von Moskau:
Die russische Armee, nur noch aus 50.000 Mann bestehend, hatte sich rund um Moskau eingegraben.
Man hatte nicht mehr viel.
Jeder der 10.000 Infantriesoldaten hatte ein AK-85, die Weiterentwicklung der AK-74, einige hatten auch Mörser, doch dafür gab es kaum noch Munition.
Vier MG Nester hatten sie noch, dreizehn Panzer und das war dann schon alles.
Ein Oberst sah durch sein Fernglas nach Süden. Aufgewirbelter Schnee..... Sie waren da.
“Achtung! Der Feind naht, Genossen. Bereitmachen!”
Einige Minuten war noch alles ruhig, die Soldaten machten sich kampfbereit.
Frankreich; 150 Kilometer vor Paris:
Die 2000 Edgars kamen gut voran, was aber auch daran lag, dass sie sich größtenteils in ihren Panzern vorwärts bewegten.
Einige Landstriche hatte man schon besetzt und jetzt wollte man zur Hauptstadt dieses Landes vordringen.
Da wurde plötzlich aus dem Hinterhalt das Feuer auf sie eröffnet.
Es waren französische Soldaten, die den Großteil der Echsenkrieger, die sich nicht in den gepanzerten Fahrzeugen befanden, niederschossen.
Jetzt wussten aber die Edgars-Panzer wo sie waren, richteten ihre Kanonen aus und schossen.
“Los in Deckung!” ,schrie ein Major, doch es war schon zu spät.
Das Geschoss schlug bei ihm in der Nähe ein, riss ihn in Stücke, ebenso wie fünf seiner Männer.
Die Edgars feuerten erneut mit ihren 20 Panzern, da wurde plötzlich einer der Panzer zerstört.
“Mörser!” ,befahl der deutsche Hauptmann der Gebirgsjäger, der sich mit einer Kompanie in der Nähe aufgehalten hatte.
Die Mörser rissen mehrere Echsenkrieger in den Tod. Mit ihren G38 Gewehren töteten die Deutschen mehrere Echsen und verschafften den Franzosen so genug Zeit sich wieder zu sammeln.
Die Franzosen gingen jetzt in den Nahkampf über, wohlwissend, dass die Panzer da wenig nutzten.
“Merkwürdige Frösche....” ,dachte sich der Hauptmann und befahl seinerseits weiterzufeuern.
In Area 52:
Die Flugzeuge von Oberleutnant Reineke, Lieutenant Stevenson und den beiden anderen Freiwilligen landeten gerade auf der Rollbahn der geheimen Basis.
“Area 52.” ,dachte Stevenson.
“Klingt wie einer von diesen schlechten Filmen, in denen man sich über Area 51 lustig gemacht hat...”
Nur wenige Minuten später standen die vier Piloten schon im Hangar des Solar Flyer und bestaunten das Raumschiff.
“Beeindruckend, nicht?” ,fragte eine Stimme von hinten.
Sie gehörte General Saunders.
Die vier Piloten drehten sich um, salutierten. Saunders erwiderte den Gruß und meinte:
“Kommen sie, sie müssen sich noch umziehen und sie brauchen noch ne Einweisung.
Die vier Freiwilligen folgten dem General, während an ihnen zwei kleine Atombomben vorbeigefahren wurden.
Die Echsenkrieger waren indes weiter auf dem Vormarsch.
Nachdem sie in der Nähe von New York gelandet waren, hatten 500 Krieger die Stadt eingenommen und die anderen 3500 waren weiter in Richtung Washington marschiert.
Auf dem Weg dorthin durchquerten sie Annapolis, eine kleine Stadt, nur wenige Kilometer von Washington entfernt.
Als die Krieger durch die menschenleeren Straßen marschierten, wurden sie von den Häusern aus beobachtet.
“Verdammte Außerirdische.” ,dachten sie die Bewohner, blieben aber hinter ihren Vorhängen in Deckung.
Da hörten sie auf einmal Sirenen.
Die Polizei kam mit Autos, Motorrädern und auch mit Pferden und stellte sich den Edgars in den Weg.
Die Einwohner sahen das, gingen an ihre Waffenschränke und bewaffneten sich mit ihren Revolvern und Schrotflinten, stürmten auf die Straße oder verschanzten sich hinter ihren Fenstern.
Einige hatten sogar Handgranaten.
Dort hatte die Polizei auch schon eine Straßensperre aufgebaut, der Polizei Chief schrie:
“Feuer eröffnen!”
Die Polizisten schossen, ebenso die Zivilisten, auf die Edgars, töteten einige von ihnen.
Aus den Straßen kamen einige Straßengangs, feuerten mit Automatikgewehren.
Immer mehr Edgars wurden von den Kugeln durchlöchert, es waren schon mehr als 70.
Doch langsam gingen die Edgars in Deckung, ihre Panzer und ihre anderen gepanzerten Gefährte rückten nach vorn.
Die MG Schützen der Panzer zerrissen die Menschen mit ihren 13mm Geschossen, das 140mm Hauptgeschütz sprengte die Straßensperre.
Die Infanteristen der Edgars gingen jetzt ihrerseits auf die Polizisten und die Zivilisten los.
Mit ihren Maschinengewehren metzelten sie im Sekundentakt alles nieder.
Auch Frauen und Kinder, die fliehen wollten.
Die Edgars zeigten keine Gnade. Zumindest, die meisten von ihnen.
Einer der Krieger, der gerade eine der Nebenstraßen sicherte, bemerkte in einer Ecke eine Frau mit ihren drei Kindern.
“Weg von meinen Kindern, du Monster!” ,fauchte sie und sah ihn wütend an.
Der Edgars senkte seine Waffe und ging einfach.
Er war Soldat, ja, aber kein Mörder an Frauen und Kindern.
Area 52:
Die Hangartore öffneten sich.
Mehrere Gabelstabler zogen und schoben den Solar Flyer auf das Rollfeld.
Es war inzwischen nacht in den Rockys geworden, doch immer noch war hier eine Menge zu tun.
Die beiden Piloten, zwei Lieutenants des AF Forschungskorps, saßen bereits an den Kontrollen.
Lieutenant Stevenson und Oberleutnant Reineke, sowie ihre beiden Begleiter, liefen in Raumanzügen und mit MP8 bewaffnet, zum Flyer.
“Für eine Ami-Konstruktion, nicht schlecht.” ,lobte Reineke den Flyer.
Durch die Luke am Boden betraten die vier “Helden” das Raumschiff.
Der bewohnbare Teil des Raumschiffs umfasste nur den Kommandostand, ein kleines Lager in dem jetzt die Atomwaffen lagen, eine Kabine mit zwei Stockbecken, sowie sanitäre Einrichtungen und eine Küche im Kompaktformat.
Laut General Saunders arbeitete man auf diesem Schiff mit künstlicher Schwerkraft, die man durch einen KIG (Künstliche-Schwerkraft-Generator), den man aus den Trümmern des UFOs bergen und nachbauen konnte.
Den restlichen Innenraum des Kleinraumschiffs nahmen die technischen Geräte ein.
“Hier SF-01 an Kontrollstand.” ,meldete einer der Piloten.
“Alle Startvorbereitungen sind getroffen, Start kann in T - 1 Minute erfolgen.”
“Verstanden SF-01. Starterlaubnis erteilt, T - 59 Sekunden... ab jetzt!”
Die Triebwerke, die sich in einem Ringwulst um den Äquator des Schiffes zogen, wurden angeworfen, die Piloten und die beiden Einsatzteams schnallten sich fest.
Im Kontrollzentrum saß General Saunders wie gebannt vor den Instrumenten.
Ein Techniker gab immer wieder die verbleibende Zeit durch, ging in den letzten 15 Sekunden einzeln durch.
“T-15, T-14, T-13.....”
General Saunders nahm indes eine Minidisk, den Nachfolger der CD, aus seiner Jackentasche und legte sie in den Spieler vor ihm ein, der mit dem Raumschiff und den Lautsprechern im Kontrollzentrum verbunden war.
Als er Techniker bei “T-7” angekommen war, startete laute Musik und man hörte nur noch “Hey, Ho, Let’s Go!” von den Ramones.
Saunders stellte das ganze noch auf volle Lautstärke, drehte die Bässe auf.
Unter der lauten Musik hob das Raumschiff ab, die Musik hörte man weiter.
Innerhalb von 30 Sekunden verließ der Solar Fyler die Atmosphäre, die Musik hatte man jetzt ausgestellt, da ein Richtstrahl, der den Flyer anpeilt, den Edgars zeigen würde, wo sich das Schiff befindet.
Der Pilot, Lieutenant Mondes, schaltete die Triebwerke auf 30% Leistung herunter, drehte sich zu den anderen Besatzungsmitgliedern um.
“Ich verdunkel jetzt alles.
Die Hülle ist schwarz, auch mit dem bloßen Auge wird man uns nicht mehr erkennen.”
Der britische Freiwillige sah an sich herunter.
“Deswegen sind unsere Anzüge also schwarz...”
“Und ich dachte das ist, weil das cooler aussieht.” ,meinte Stevenson grinsend.
“Man lernt nie aus.”
In der Zwischenzeit näherte sich der Solar Flyer immer mehr den beiden Kreuzern, die in 60 Kilometer Abstand von einander im Erdorbit kreisten.
Nur wenige Kampfflieger waren draußen.
Der Co-Pilot, Lieutenant Hernandes, vermutete, dass sie beim Auftanken waren, oder dass die Edgars ihren Alarmstatus reduziert hatten.
Lieutenant Mondes wischte sich den Schweiß von der Stirn.
“Gut, bereitmachen. Ab zur Luke mit euch.”
Die vier Offiziere nickten, schlossen ihre Helme.
Sie standen auf und gingen in Richtung Luftschleuse, wo sie sich die Atombomben an ihren Gürtel harkten. Die beiden Piloten schlossen ebenfalls ihre Helme, dekomprimierten das Raumschiff.
Über den internen Helmfunk meinte Mondes:
“Viel Glück Leute. Killt nen paar Echsen.”
Mit diesen Worten öffnete er die Luke, die beiden Einsatzteams stiegen aus.
Mondes schwängte nach Backbord aus, setzte die Schubenergie der Triebwerke auf Null und nutzte das Trägheitsmoment, um noch einige Kilometer weit wegzukommen.
“Jetzt heißt es warten.....” ,meinte Hernandes, nachdem sie den Druck im Schiff wiederhergestellt und den Helm aufgeklappt hatte.
20 Minuten später: Ostküste der USA, Bosten Harbour; USS Harry S. Truman:
“Alle Mann auf Kampfstationen! Piloten zu ihren Flugzeugen!” ,schallte es durch die Gänge des Flugzeugträgers, der im Hafen vor Anker gegangen war.
Die verbliebenden 37 Piloten rannten zu ihren Flugzeugen.
Unter ihnen auch Oberleutnant Hanna Busch, eine Fliegerin aus Alex Reinekes Staffel.
Sie stieg in ihren Eurofighter Mark 2, der Katapultstart brachte sie in die Luft.
Sie war die letzte, musste zu den anderen aufschließen.
Weitere Edgarsflugzeuge waren im Anflug auf die Stadt, wollten sie in Grund und Boden bomben.
Ein weiterer Machtbeweis der Echsenkrieger, wie die Generäle im Pentagon meinten.
“Okay Leute.” ,meinte Lieutenant Henderson, momentan Kommandant des Geschwaders.
“Macht eure Waffen scharf. Da vorne sind die Kampfflieger.....”
Die irdischen Flugzeugen formieren sich, machten eine Pfeilformation.
“Gut Leute, 50 Kampfflieger voraus. Passt auf euren Flügelmann auf.
Ausschwärmen... Jetzt!”
Die Flugzeuge drehten nach links und nach rechts ab, die Edgars flogen genau an ihnen vorbei.
Einige schossen schon eine ihrer Luft-Luft Raketen ab, zerstörten zwei der Kampfflieger.
Die einzelnen Rotten hängten sich jetzt an je eine Edgars Rotte und verwickelten sie in Einzelkämpfe, wobei sich die Schlacht jetzt über ganz New York City zog.
Die Straßen waren entvölkert, die Bewohner kauerten in Schutzbunkern und Kellern.
Wenige Kilometer entfernt hielt in dem Moment ein M50 Fahrgestell mit 20 Boden-Luft Raketen vom Typ Patriot IV.
Ein Gunnery Sergeant der Army sag wütend in den nachtschwarzen Himmel, wo er einige Flugzeuge erkennen konnte.
“Euch Schweine werd ich lehren, sich mit der Erde anzulegen....”
Neben ihm saß ein Lieutenant, der nun die Raketen abschussbereit machte.
“Visiere die ersten Ziele an.” ,sagte er.
Der Sergeant funkte inzwischen das alliierte Geschwader an.
“Leute, aufpassen.
Die kriegen jetzt ein paar PATRIOT Raketen in ihre Schuppenvisagen....”
Der Lieutenant drückte in der Zwischenzeit den Auslöser der Raketen.
Sieben von ihnen schossen sofort aus dem Raketenwerfer des Fahrgestells, schossen in den Nachthimmel.
Die Raketen trafen ihre Ziele, zerstörten sieben Edgarsflugzeuge.
“Sehr gut, nächste Ladung Sir!” ,meinte der Sergeant freudig.
Der Lieutenant programmierte sofort die nächste Ladung.
Im Luftkampf gewannen die Menschen langsam aber sicher die Oberhand.
Man verlor zwar noch Maschinen, doch es waren nur noch wenige.
Oberleutnant Busch sah den Kampf schon als gewonnen, als einer der letzen Kampfflieger sich hinter sie setzte, mit seinen Bordgeschützen ihr in die Tragflächen schoss.
Sie stützte ab.
Brücke der USS Harry S. Truman:
“Bin getroffen!” ,hörte man hier nur den Funkspruch von Oberleutnant Busch.
“Dann benutzen sie den Schleudersitz! Wir lassen sie abholen!” ,meinte einer der Funker.
Busch betäte den Auslöser des Schleudersitzes, doch nichts passierte.
“Mein Schleudersitz funktioniert nicht! Ausstieg unmöglich!”
Panik machte sich in ihr breit.
Der Captain der Truman trat nun neben den Funker, meinte:
“Versuchen sie ihr Flugzeug wieder in den Griff zu kriegen und flach zu landen!”
“Roger that!” ,antwortete Hanna, zog ihren Steuerknüppel weit nach hinten und versuchte damit ihren Sinkflug zu stabilisieren.
Inzwischen war der Lufthimmel über Boston Edgars-frei, ein Hubschrauber mit medizinischem Personal wurde von der Truman gestartet. Oberleutnant Busch hatte es geschafft das Flugzeug etwas abzubremsen, die Flugbahn leicht zu korrigieren. Sie schlug mitten im Hafen auf.
Überall flogen Funken, mit letzter Kraft öffnete sie die Kanzel und krabbelte hinaus.
Das rechte Bein war beim Aufprall zweimal gebrochen. Überall hatte sie Schürfwunden und auch Verbrennungen von den verschmorten Instrumenten im Cockpit.
Sie war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sodass sie nicht sah, dass sich ihr jemand näherte.
Erst als er direkt vor ihr stand, sah sie auf, blickte in das krokodilartige Gesicht eines Edgars.
“Verdammt!” ,fluchte sie, zog ihre 9mm aus dem Halfter.
Der Edgars schlug ihr die Waffe aus der Hand, noch bevor sie einen Schuss abgeben konnte.
Er selbst nahm jetzt seine Waffe, die einer Maschinenpistole ähnelte, und richtete sie auf sie.
“Verdammter Hurensohn!” ,konnte sie noch ausstießen, dann drückte der Edgars ab.
Unterirdischer Gefechtsstand des Pentagons:
“Mister Präsident, Meldungen aus Frankreich!” ,rief ein Major aufgeregt durch den Raum.
“Ein deutscher Oberstleutnant der Gebirgsjäger meldet, dass er und seine Kompanie sich den Überbleibseln der französischen Armee angeschlossen haben.
Sie haben den Feind zurückdrängen und dabei etwa die Hälfte der Edgars eliminieren können.”
Präsident Lindermann ballte die Faust.
“Na bitte, geht doch! Schon Meldungen aus England, China und Russland?”
Der Major winkte einen Corporal herüber, ließ sich eine Akte geben.
“Ja... Die Royal Army hat in London... Zwei Bataillone a 500 Edgars eliminiert.
Die beiden letzten Bataillone der Edgars konnten ihnen allerdings entkommen und haben sich nahe Westminster Abby festgesetzt.
Der Buckingham Palace wurde zerstört, die Königsfamilie konnte aber noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.”
“Also noch knapp 1000 Echsen in England....” ,rekapitulierte Lindermann.
“Russland?”
“Die Schlacht um Moskau tobt weiter, das russische Heer tut, was es kann, aber es sieht nicht gerade gut aus.
Für jeden Edgars den die Russen töten, töten die Echsen 10 Russen.
Die Panzer setzen ihnen am meisten zu.
Wir schätzen hier noch etwas über 1600 Edgars von ehemals 4000,sowie 20 Panzer und ein wenig Artillerie.”
Lindermann nickte nur.
“China?”
“Die chinesische Armee verliert immer mehr Boden. Die Edgars haben noch über 3/4 ihrer Kräfte.”
Der chinesische Präsident, der im Hintergrund mit den anderen Regierungschefs saß, blickte auf.
“Ich brauche sofort eine abhörsichere Verbindung.
Auf Frequenz 17,9.8.5 Megaherz. Ziel: Kampf-U-Boot der Xong-Klasse, Lintau.”
Der Major nickte, ließ von einem Funker sofort eine Verbindung klarmachen.
Der chinesische Präsident setzte sich ein Headset auf, gab Anweisungen auf Chinesisch.
An Bord des chinesischen U-Bootes Lintau:
“Torpedorohre 1-4 laden! Vollzugsmeldung!” ,befahl der Kapitän.
Die chinesischen Seefahrer eilten durch das Schiff, luden die Torpedoröhren mit den vier Notfalltorpedos.
“1-4 geladen!” ,kam die Vollzugsmeldung prompt.
“Und jetzt....” ,der Kapitän schluckte.
“Ziel programmieren. 50°Nord, 71°West, 19 Minuten.”
“Torpedos zielprogrammiert.”
“Feuer frei!” ,befahl der Kapitän und bat im selben Moment seinen Gott um Vergebung.
Die Torpedos verließen das U-Boot, schossen kurze Zeit später aus dem Wasser und flogen in Richtung des Kampfgebietes, wo sie zwei Minuten später ankamen.
An der Hauptkampflinie gingen sie tiefer, explodierten. Ein Gasgemisch trat aus den vier Torpedos aus, verteilte sich.
Unterirdischer Gefechtsstand des Pentagon:
“Was zum Teufel....” ,fragte sich Lindermann, sah den chinesischen Präsidenten an, der mit steinerner Mine die Funksprüche von der Hauptkampflinie mitanhörte. Chinesische Funker schrien in die Anlagen.
“WAS HABEN SIE GETAN?” ,schrie Lindermann, packte den Chinesen am Kragen.
Dieser antwortete schlicht:
“Ich habe das Alien Problem in China gelöst.”
“Was war in den Torpedos?” ,fragte Lindermann, etwas weniger laut.
“Saringas.”
Das war zu viel für Lindermann.
Er schlug dem Chinesen ins Gesicht, dieser fiel auf den Boden.
“Sie elender Mistkerl! Wie konnten sie nur Saringas einsetzen?!”
Der Chinese fasste sich an seine blutende Lippe, antwortete:
“Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen.” Dann stand er auf, verließ den Gefechtsstand.
Als sich wieder alle beruhigt hatten, meldete sich wieder der Major mit den neusten Meldungen.
“Mister Präsident, Beobachter der chinesischen Luftwaffe melden, dass der Kampf beendet ist.”
Lindermann atmete einmal tief durch, versuchte wieder runterzukommen.
“Dann sagen sie ihnen, sie sollen ein ABC Team hinschicken.
Wie läuft‘s oben?”
“Erbitterte Kämpfe.
Die Marines wehren sich verzweifelt gegen die Edgars.”
Kampflinie, 10 Kilometer vor dem Pentagon:
Die MGs ratterten.
Die Marines kämpften erbittert gegen die Edgars, die mit etwas über 3000 Mann vor ihnen standen.
Scharfschützenteams arbeiteten im Akkord hinter den feindlichen Linien.
Die beiden Marine Divisionen hielten die Position, auch wenn sie schwere Ausfälle hatten.
Im All, kurz vor den Raumkreuzern:
Stevenson und Reineke schwebten dicht an dicht durch den Raum, die Atombombe dicht hinter ihnen. Der Kreuzer, den sich sprengen sollten, war dicht vor ihnen.
Sie schwebten nur wenige Kilometer vor der Außenhaut.
“Okay.” ,sagte Stevenson.
“Auf geht’s.”
Die beiden betätigten kurz ihre Schubdüsen, setzten sich an der Außenhaut fest und aktivierten die magnetisierten Sohlen ihrer Anzüge.
Sie liefen 90 Meter an der Hülle entlang, fanden dann eine Stelle, an der man einsteigen konnte.
Eine Art Schacht, den sie mit zwei kleinen Schneidbrennern, extra für den Raum entwickelt, aufschnitten.
Luft entwich keine.
Sie kletterten hinein, machten hinter sich wieder zu.
Einige Minuten hangelten sie sich hinunter, als sie plötzlich wieder Gewicht fühlten.
Nur durch ihre magnetisierten Sohlen konnten sie sich halten.
Die Atombombe konnten sie gerade noch halten, bevor sie gegen die Wand gekracht wär.
“Künstliche Gravitation...” ,murmelte Reineke, sah auf ein Instrument an seinem Arm, dass den Sauerstoffdruck angab.
“Immer noch kein Sauerstoff.”
Die beiden kletterten weiter, kamen in eine Art Ventilationssystem.
Das Instrument an ihren Anzügen zeigte jetzt einen Grünwert.
Sauerstoff war vorhanden.
Sie öffneten die Helme, deaktivierten die Sauerstoffzufuhr.
Sie wussten ja nicht, wie viel sie davon noch brauchen würden.
Durch ein Gitter sahen sie hinunter in einen Raum.
Es war ein einfacher Gang.
“Okay, hier sind wir falsch. Weiter.”
20 weitere Minuten krochen sie durch die Ventilationsschächte des Schiffes, als sie an ein weiteres Gitter kamen. Der Maschinenraum lag unter ihnen.
“Hier sind wir richtig.” ,flüsterte Reineke.
Stevenson nickte, harkte die Bombe aus seinem Gurt aus.
“Zeitzünder oder Fernbedienung?”
Reineke überlegte kurz.
“Nimm den Zeitzünder.
Falls die uns erwischen sollten, wird die Mission trotzdem beendet.”
Sie aktivierten die Bombe und kletterten den ganzen Weg zurück.
24 Minuten später stiegen sie an der selben Stelle, an der sie hineingestiegen waren.
Doch plötzlich.....
“Oh scheiße.” ,funkte Stevenson Reineke an.
“Meine Schubdüsen gehen nicht.”
Reineke probierte seine.
“Meine auch nicht!
Wir schaffens nicht rechtzeitig aus dem Explosionsradius!”
Da fiel sein Blick auf seine MP7.
“Ich hab ne Idee! Feuer deine MP7 auf das Raumschiff ab.”
“Willst du die kitzeln?” ,fragte Stevenson.
“Nein, aber wir benutzen den Rückstoß der Maschinenpistolen, um weit genug wegzukommen.”
Und so richteten sie ihre MP7 auf das Schiff, feuerten das ganze Magazin ab.
Der Rückstoß reichte, sie verließen den Explosionsradius gerade noch rechtzeitig.
Die Atombombe ging planmäßig hoch, das Schiff explodierte.
Es gab nur noch den einen Kreuzer.
“Und was ist mit dem anderen?” ,fragte Reineke. “Wurden die etwa erwischt?”
Team 2; Kommandozentrale des Flaggschiffs, Augenblicke vorher:
Das Team stand entwaffnet und des Raumanzuges entkleidet vor dem Kommandanten.
Man hatte sie erwischt, als sie versehentlich ein Geräusch gemacht hatten und so ihre Deckung verraten hatten.
Die Atombombe lag noch immer aktiviert im Lüftungsschacht über dem Maschinenraum.
Team 2 hatte sich für die Fernzündung entschieden.
Kommandant Treker-ton betrachtete die beiden Erdlinge.
Da er die Sprache der Menschen erlernt hatte, fragte er sie auf Englisch:
“Was hattet ihr hier vor? Wolltet ihr dieses Schiff etwa zerstören?”
Die beiden antworteten nicht, schwiegen sich aus.
Treker-ton grinste.
“Um es mit einem eurer Sprichwörter zu sagen: Keine Antwort ist auch eine Antwort.”
Neben ihm auf einem Tisch lagen die Ausrüstungsgegenstände der beiden.
Treker-ton nahm die Fernbedienung für die Atombombe in die Hand.
“Wofür ist das gut?” ,fragte er.
Der Brite antwortete:
“Eine Fernbedienung. Damit enttarnt sich unser Raumschiff.”
Treker-ton horchte auf.
“Eurer Raumschiff hat eine Tarnvorrichtung? Ich verstehe, deshalb haben wir es nicht bemerkt.”
“Exakt, wenn sie mir jetzt...” ,meinte der Brite, wurde aber von seinem Kameraden, der den Trick durchschaut hatte, unterbrochen:
“Mister, sie sind ein Verräter! Wie konnten sie dem Feind so was nur verraten?”
Der Brite grinste nur Treker-ton an.
“Ich will mich mit dem Sieger dieser Invasion gut stellen.”
Treker-ton fühlte sich geschmeichelt.
“Recht haben sie, guter Mann.
Und jetzt werde ich ihr Schiff enttarnen.
Seine Tarnvorrichtung wird dem Imperium noch mehr Macht verleihen.”
Und damit drückte er den Knopf.
Jetzt lief ein kurzer, 15 sekündiger, Countdown an, der nicht mehr aufzuhalten war.
Im selben Moment konnte man durch das Fenster des Kommandostandes das andere Schiff explodieren sehen.
Der Brite lachte laut auf, sein Kamerad tat es ihm nach.
“Wissen sie, was einen guten Helden ausmacht?”
Treker-ton verstand nicht, schüttelte den Kopf.
Der Brite erklärte:
“Er opfert sich um den Feind zu besiegen.”
Er setzte ein Siegeslächeln auf, reichte seinem Kameraden die Hand.
“Es war für eine gute Sache.”
“Für die Menschheit, für unser Volk.”
Dann explodierte auch der letzte Kreuzer der Edgars.
Die Kämpfe überall auf der Erde nahmen nun einen glücklichen Ausgang für die Menschen.
Die Edgars, die noch auf der Erde waren, wurden besiegt.
Getötet, einige wurden gefangen genommen.
Die Trümmer der Schiffe und Jäger wurden nach Area 52 und in ähnliche Forschungseinrichtungen in der ganzen Welt gebracht.
Fast 246 Millionen Tote hatten diese nicht ganz 70 Stunden gebracht.
Davon allein 161 Millionen durch das Saringas, welches in einem stark bevölkertem Gebiet detonierte.
Die Welt würde nie mehr so werden, wie sie einmal war.
Ob nun im negativen... Oder positiven Sinn.
8 Monate nach dem Kampf um die Erde, Ende November 2031 - UN Gebäude New York:
Als letztes Staatsoberhaupt unterzeichnete Präsident Lindermann die neue Charta der Vereinten Nationen.
Alle Staaten der Erde waren nun Mitglied, denn nur vereint, das war den Menschen klargeworden, konnte man die ersten Schritte in die Zukunft tun.
Gleichzeitig wurden die “Earth Forces” (EF) gegründet. Ein einheitliches Militär zum Schutz des Planeten.
Die Armeen der Erde waren geschlagen, zersplittert. Der Wiederaufbau sollte in einem Einheitlichen Prozess geschehen.
Außerdem sollte eine neue Teilstreitkraft entstehen...
Am Abend des 29. November 2031 betrat Präsident Lindermann das Rednerpult.
Vor ihm standen unter anderem der zum Hauptmann beförderte Alex Reineke und der zum Lieutenant Commander beförderte Robert Stevenson.
Er räusperte sich und sprach in die Kameras, die vor ihm standen:
“Meine Damen und Herren.
Hiermit möchte ich die Gründung der Space Force, der Weltraum Teilstreitkraft der Earth Forces, bekannt geben.”
Er wartete bis der Applaus nachlies, fuhr dann fort: “Die Space Force wird, wie der Name schon sagt, die Erde im Weltall verteidigen.
Raumschiffe werden gebaut werden, mächtige Schlachtschiffe, um dafür zu sorgen, dass wir bei einer erneuten Invasion nicht wie hilflose Babys dastehen.
Aber nicht nur das.
Die Raumflotte wird auch Forschungsschiffe unterhalten.
Die mit dem Überlichtantrieb, den wir aus den Trümmern der Edgarsschiffe bergen konnten, fremde Welten erforschen werden.
In weniger als 15 Jahren schon...”
Und so ging es noch weitere 30 Minuten weiter.
Doch Stevenson und Reineke sonderten sich schon nach wenigen Minuten ab und setzten sich vor den Springbrunnen, der vor dem Hauptgebäude der UN stand.
Stevenson seufzte.
“Klingt ja alles recht nett, aber...”
Reineke führte das ganze weiter.
“Wir haben für alles zu teuer bezahlt.”
8 Monate zuvor:
Alex Reineke und Robert Stevenson saßen in der Offiziersmesse der Harry S. Truman, schrieben Briefe an die Angehörigen ihrer toten Fliegerkameraden.
Sie waren die Kommandanten ihrer Geschwader gewesen, deshalb lag es an den beiden.
“Sehr geehrte Mister und Misses Jones.
Es ist meine traurige Pflicht ihnen mitteilen zu müssen, dass ihre Tochter.....”
“Sehr geehrte Herr und Frau Meyer.
Es ist meine traurige Pflicht ihnen mitteilen zu müssen, dass ihr Sohn....”
“Sehr geehrte Mister und Misses Harrington.
Es ist meine traurige Pflicht ihnen mitteilen zu müssen, dass ihr Sohn....”
Als letztes schrieb Alex den Brief, vor dem er sich am meisten gefürchtet hatte.
An die Eltern der Person für die er sich am meisten verantwortlich gefühlt hatte.
“Sehr geehrte Herr und Frau Busch.
Es ist meine traurige Pflicht ihnen mitteilen zu müssen, dass ihre Tochter Hanna in Ausübung ihrer Pflicht gestorben ist.
Als kommandierender Offizier und Freund sind meine Gedanken mit ihnen.....”
"Wir erinnern uns an die Kriege, an die Verluste, an unsere Gegner, an die Helden.
An die einzelnen, die einen sinnlosen Tod gestorben sind, erinnern sich nur die wenigsten." - Hauptmann Alexander Reineke, 29. November 2031.
Ende.
Bis dann. |
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SP Gast
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Verfasst am: 25.05.2008, 16:19 Titel: |
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Darf ich das so verstehen, dass diese beiden Teile gewissermaßen sowas wie die Miniseries von BSG darstellen?
Zum 2. Teil:
Wie gesagt, natürlich vorhersehbare Handlung, aber trotzdem hast du es noch irgendwie geschafft, Spannung reinzubringen.
Die Invasionsarmee scheint aber relativ klein gewesen zu sein, 4000 Soldaten reichen um New York einzunehmen? Glaube nicht dass sowas möglich ist, auch wenn ein Großteil der Streitkräfte zerstört wurde.
Das Vorgehen der Chinesen is natürlich unmenschlich, ich glaube ich wär dem auch and ie Gurgel gegangen, vor allem bei so hohen eigenen Verlusten, da hätte es sicher noch andere Mittel gegeben.
Die Amis natürlich mit ihrer bewaffneten Neighborhood Watch war natürlich wieder ein kleiner Seitenhieb auf Amerika, frag mich nur, warum der eine Soldat mit den Patriots nicht auch eigene Leute abgeschossen hat, weiss nicht wie genau man solche Raketen programmieren kann, dass sie aus einer großen Menge von Flugzeugen bestimmte anzielen können.
Was machen eigentlich die eutschen Soldaten in Frankreich? Sollten die nicht deutsche Städte verteidigen? Vor allem hat deine FF hier irgendwie Ähnlichkeiten mit der FF "Pax Americana" was die Orte der Angriffe angeht, da waren es auch Moskau und New York und so...
Freu mich über eventuelle Fortsetzungen, aber TGE hat schön Vorrang:) |
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The Colonel Gast
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Verfasst am: 25.05.2008, 22:28 Titel: |
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| nun ja, nich übel... auch wenn mich die Aliens ein wenig an die Topsider erinnern... aber das tut der story selber keinen abbruch |
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Atlan Schreiberling

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2007 Beiträge: 203
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Verfasst am: 13.07.2008, 03:32 Titel: |
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Hab grad Zeit und antworte mal nach der langen Zeit.
@SP: Zuallererst zur Ähnlichkeit zwischen meiner Geschichte (es ist keine! FF) und Pax Americana, was die Orte betrifft. Ich habe die Orte genommen, die zu denen gehören, die sehr wichtig sind und deren Verlust weitreichend wäre. Und das sind nun mal Städte, wie New York, Moskau und Co. GenAF hatte sich genau sowas gedacht, oder siehe zB Independence Day. Ja, einseitige Entwicklung, aber das liegt nur daran, dass diese kleine Geschichte Auftakt für etwas größeres sein soll.
New York einzunehmen würde schon gehen, allerdings sind eben 90% aller Streitkräfte vernichtet. Dann setzt man in Amerika die restlichen Streitkräfte zum Schutz militärischer Zentren oder des weißen Hauses ein. Die Patriots waren Neuentwicklungen, deswegen Patriots IV. Mit denen kann man zielgenauer arbeiten. Und das war eine Kompanie, die eben gerade in Frankreich war zu Übungen oder was weiß ich Sollte zeigen, dass Deutschland auch was anderes kann, als Frankreich zu invasieren. Und eine Fortsetzung hab ich in Arbeit, ab un zu eine Folge.
@The Colonel: Rate mal, wer mich zu meinen Edgars inspiriert hat: Die Topsider
Trotzdem schön, dass dir die kleine Story gefallen hat. |
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