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Das Tor in phantastische Welten
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Die Antiker


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FelixE
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Anmeldungsdatum: 19.09.2007
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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Phu, jetzt kann ich beruhigt ins Bett gehen.

Sie haben es also wohlbehalten nach Atlantis geschafft. Das ist schön. Daniel war ja zum schießen. Der arme McKay.

Auch Sheppards Verdacht wird sich bestimmt noch bestätigen, denn Omega ist noch da draußen.
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Selana
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Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 179
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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Na, da bin ich froh, dass ich dir einen ruhigen Schlaf verschaffte habe. Und es geht auch gleich weiter.

Teil 4

Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort in der Pegasusgalaxis

Lara Hunter konnte es einfach nicht begreifen, dass dieser verfluchte Sheppard schon wieder ihren schönen Plan durchkreuzt hatte. Wie aus dem Nichts war er mit seinem Raumschiff aufgetaucht. Sie fragte sich, woher die Atlanter das Schiff auf einmal hatten. Sie würde ihrem Agenten in Atlantis gehörig die Meinung sagen. Aber vielleicht hatte er einfach keine Gelegenheit gehabt, sie zu informieren.

Wie dem auch sei, passiert war passiert. Doch das bedeutete nicht, dass sie sich nun geschlagen gab. Es war nur bedauerlich, dass die Menschen nun wussten, dass sie sich noch in der Pegasusgalaxis aufhielten. Sie würden in Zukunft wieder vorsichtiger sein müssen, denn noch einmal wollte sie ihren Stützpunkt nicht verlieren.

Zwar war ihr diese Vanessa durch die Lappen gegangen, doch nun hielt sie sich in Atlantis auf und somit in ihrer Reichweite. Außer ihrem Agenten OMEGA befanden sich noch zwei weitere Agenten bei den Atlantern: einer in Atlantis und der Zweite auf der Daedalus. Sollte einer von ihnen auffliegen, dann war noch immer der andere da. Diese beiden Agenten würden mit Unterstützung von OMEGA, dafür sorgen, dass Vanessa in ihre Hände fiel. Und eine weitere Falle war schon längere Zeit für John Sheppard aufgebaut. Ihr Agent würde dafür sorgen, dass John davon erfuhr. Und die Falle war so gebaut worden, dass Sheppard sie nicht übersehen konnte. Wie eine Maus auf der Suche nach Käse würde er in die Falle tappen.

Lara rieb sich in Vorfreude die Hände. In Kürze wollte sie sich wieder an Bord der PANDORA begeben, die nur leichte Schäden davongetragen hatte, um zum Zielplaneten zu fliegen. Dort warteten schon ihre Leute darauf, dass die Falle zuschnappen würde. Sie stellte sich vor, was sie mit ihm anstellen wollte, wenn sie ihn erst einmal in den Fingern hatte. Zwar musste sie ihn lebend bei Zeus abliefern, doch er hatte nicht verlangt, dass John unbeschädigt ausgeliefert werden sollte. Auf der Erde würde man ihn dann als Verräter vor ein Gericht ihres Volkes stellen. Die Arya Varta waren ja so dumm und leichtgläubig geworden. Die meisten von ihnen trauten Philipp Sheppard weiter und hielten Kimura für den Verräter. Schließlich war es der Vater, der seinen eigenen Sohn wegen Verrat vor Gericht bringen wollte. Und das würde ein Vater nur machen, wenn es wirklich die Wahrheit entsprach und er somit keine andere Wahl hatte.

Wie gesagt! Dumm und leichtgläubig, wie die normalen Menschen. Die Arya Varta hatten es nicht anders verdient, als unter zu gehen. Die Zukunft gehörte den Saat Bhai, den wahren Erben der alten Antiker.

Lara packte schnell alles zusammen, was sie brauchte und machte sich dann auf den Weg zu ihrem Raumschiff, um alles in die Wege zu leiten.

Ein paar Tage später
Auf dem Planeten 3Z4-C2

Erst schien es, als ob die Ruinen der untergegangenen Stadt auch diesmal nichts Nennenswertes verbargen. Es schien einige hundert Jahre her zu sein, dass hier Menschen gelebt hatten. Drei Tage lang hatten einige Gruppen aus Atlantis unter der Leitung von Major Lorne und seinem Team die Ruinenstadt durchstreift.

Lorne war schon nahe daran aufzugeben, als einer seiner Leute einen versteckten Durchgang in einem Haus entdeckte. Im Gegensatz zu allen anderen Gebäuden standen hier noch die Grundrisse. Und es gab eine Erklärung für die vielen herumliegenden Betonblöcke. Bei diesem konnte man noch deutlich die ungewöhnliche Bauweise der Häuser erkennen. Sie standen auf riesigen Betonpfeilern, auf dessen Spitze eine Plattform gebaut worden war. Auf dieser standen jeweils einige Gebäude. Auch in den Pfeiler schienen Wohnungen eingebaut gewesen zu sein. Der Major schätzte den Durchmesser des Rundbaus auf vierzig und die Höhe auf fünfzig Meter. Die Plattform war noch zu erkennen, auch wenn die Häuser eingefallen zu sein schienen und die Trümmer dabei über die ganze Gegend verstreut hatten.

„Seid vorsichtig, wenn ihr das Gelände betretet“, ermahnte Lorne seine Leute. Er selbst stieg über einige von Pflanzen und Moosen überwucherte Betonblöcke und bemühte sich, nirgends einzubrechen. Einen gebrochenen Fuß wollte er nicht riskieren.

Auch der offensichtliche Eingangsbereich war von Pflanzen, Geröll und einigen auf Anhieb nicht erkennbaren Gegenständen blockiert. Lorne und zwei seiner Männer bahnten sich vorsichtig einen Weg durch den nun offenen Raum. Die Decke des ersten und des zweiten Stockes war zuerst eingestürzt, was die vielen, im Raum herumliegenden und mit Moosen und Flechten überwucherten Betonblöcke erklärte. Es waren noch Teile der Stockwerke des Turmes zu erkennen. Die Treppen waren allerdings regelmäßig eingebrochen, sodass ein Aufstieg auf die Plattform unmöglich war. Auch auf der Plattform selbst konnte man Löcher erkennen, durch die stückweise Häusertrümmer auf den Boden gestürzt waren.

Die drei Menschen sahen sich in dem Haus um, als einer der Männer plötzlich einen Schrei ausstieß. „Major! Kommen Sie schnell hierher! Ich habe einen Durchgang entdeckt.“

Das erregte natürlich die Neugierde des Majors und er ging zu Sergeant Engel hinüber. Die beiden Männer sahen in die Öffnung. Sie war gerade groß genug für einen ausgewachsenen Mann. Eine schmale gefährlich aussehende Treppe führte steil nach unten. Sie führte in Windungen um einen Betonpfeiler herum, sodass das Ende nicht abzusehen war. Anscheinend waren die Turmbauten auch in der Erde noch ausgebaut gewesen.

Lorne holte eine Taschenlampe heraus und schaltete sie ein. Das Licht beleuchtete nur die nächsten Meter. Seine erste Meinung bestätigte sich. Die Stufen waren mit Flechten und Moosen bewachsen und sahen rutschig aus. Es mussten viele Jahre vergangen sein, seit sie der Fuß eines Menschen benutzt hatte.

„Wir gehen erst hinunter, wenn wir Verstärkung haben“, sagte Lorne zu dem Deutschen. „Falls etwas passiert, weiß niemand, wo wir uns aufhalten.“

Er aktivierte sein Funkgerät und rief nach Verstärkung.

Schnell waren weitere Männer und Frauen zur Stelle. Jetzt konnten sie es wagen. Der Major befahl einigen oben zu bleiben, während der Rest Lorne nach unten folgte. Er selbst ging voran. Die Taschenlampen durchbrachen die Dunkelheit nur unzureichend. Doch davon ließen sie sich nicht aufhalten. Vielleicht entdeckten sie endlich etwas, das half, die Lage in Atlantis zu verbessern.

Zweimal rutschte einer der Soldaten auf den glitschigen Stufen aus. Sie wurden aber jedes Mal von ihrem Hintermann gehalten. Erleichtert atmeten alle auf, als sie schließlich das Ende der Treppe erreichten und der Gang nun gerade weiterführte. Frische kalte Luft wehte ihnen entgegen. Die Wände waren feucht und mit Moosen und Flechten bewachsen. Irgendwo musste es also noch eine Öffnung ins Freie geben. Vielleicht ein Schacht oder etwas Ähnliches.

Lorne hielt Funkkontakt mit seinen Leuten oben. Die Verbindung wurde zwar schlechter, brach aber niemals ganz zusammen.

Schließlich endete der Gang in einer großen Höhle. Wie vom Donner gerührt blieb Lorne stehen und blickte sich ehrfurchtsvoll um. Die Höhle, eigentlich eine große Halle, war unverkennbar von den Antikern eingerichtet worden. Überall standen Computer herum, die wie die in Atlantis aussahen. Der bedeutendste Fund stand aber ohne jeden Zweifel in der Mitte der Höhle.

„Das ist einer dieser Stühle, die mit Drohnen bestickt ist“, sagte Lieutenant Kardolan neben ihm.

Lorne sah Kardolan, von allen Firebird genannt, an. Sie gehörte noch nicht lange zu seinem Team. Vor ein paar Wochen waren sie auf die Koloniale Flotte unter dem Kommando der Galactica getroffen. Joane hatte sich ihnen angeschlossen. Lorne hatte sie in sein Team aufgenommen.

„Ja, aber ob er noch Drohnen besitzt, ist fraglich. Vielleicht hat er nicht einmal Energie.“

„Sie besitzen doch das Gen, Sir. Probieren Sie ihn einfach aus“, bemerkte Sergeant Engel.

„Das ist mir zu gefährlich“, meinte Lorne und winkte ab. „Wer weiß, was ich damit anrichten würde. Laufen Sie zum Tor und informieren Sie Atlantis, Engel. Am besten soll McKay seinen Hintern hierher bewegen. Er kann feststellen, ob noch Energie vorhanden ist. Und Colonel Sheppard wäre auch nützlich. Von uns allen hat er die meiste Erfahrung mit den Stühlen. Und sucht Quinn, er ist unser Experte in Antikersprache.“

Quinn war das vierte Mitglied von Lornes Team. Er war Archäologe und noch nicht lange in Atlantis. Da Lorne gerade ein neues Mitglied suchte, hatte er den Archäologen genommen. Quinn hatte wie er auch schon in einem SG-Team gedient und besaß deshalb auch Kampferfahrung.

So kam es, dass nur zwei Stunden später die unterirdische Anlage von Menschen nur so wimmelte. Außer Quinn und McKay waren noch Sheppard, Teyla und Ronon mitgekommen. Nur Rhiana war in Atlantis geblieben. Sie hatte sich krank gefühlt und so hatte John sie lieber zu Beckett geschickt. Außerdem war dies kein regulärer Einsatz, sondern nur die Besichtigung einer Anlage, wie Rhiana sie sicher schon oft gesehen hatte.

Lorne hatte vorher die Treppe von den Pflanzen säubern lassen, damit man ohne Gefahr nach unten steigen konnte.

„Das ist fantastisch“, schwärmte McKay, als er die Anlage sah. Sofort stürmte er zu den Computern hinüber und begann zu suchen.

Sheppard gesellte sich zu ihm. „Was suchst du denn?“

„Den Einschaltknopf natürlich. Vielleicht ist noch Energie vorhanden und wir können hier alles anknipsen.“

„Einschaltknopf! Anknipsen! Das ist gut“, meinte John und lächelte ironisch.

Es gab selbstverständlich keinen Einschaltknopf, doch Rodney besaß inzwischen genug Wissen und Erfahrung bei solchen Anlagen, dass es nicht allzu lange dauerte, bis die unterirdische Anlage zum Leben erwachte. Sheppard setzte sich sofort in den Stuhl, doch noch tat sich nichts.

„Keine Energie“, sagte McKay bedauernd. „Aber das will nichts heißen. Wir haben einfach noch nicht den richtigen Knopf gefunden.“

Zusammen mit weiteren Technikern begann er, die Anlage noch genauer unter die Lupe zu nehmen.

Einer der Wissenschafter fand die Datenbank der Anlage. „Das ist tatsächlich eine Antikeranlage.“

McKay warf ihm einen befremdenden Blick zu. „Das ist wohl offensichtlich, Dr. Okula. Ich glaube nicht, dass außer den Antikern noch jemand einen solchen Stuhl baut.“

„Es könnte ja auch sein, dass er woanders gefunden wurde und hier abgestellt wurde“, verteidigte sich Okula, ein junger Wissenschaftler aus Südafrika.

Das konnte zwar stimmen, doch McKay glaubte nicht daran, denn auch die übrigen Computer waren antikische Bauart. Inzwischen nahm er an, dass die Suche hier unten noch etwas dauern würde.

Während McKay sich die Computer ansah, studierte Jonas Quinn die Datenbank. Jonas freute sich sehr, dass er wieder für das SGC arbeiten konnte, nachdem man bei ihm zufällig das Antikergen gefunden hatte. Er hatte sich sofort für die Reise nach Atlantis beworben. Schließlich gab es für einen Archäologen viel Arbeit in der Pegasusgalaxis. Major Lorne war ihm auf Anhieb sympathisch gewesen und so hatte er sich gerne seinem Team angeschlossen. Engel gehörte schon länger zum Team, während Joane genau wie er noch nicht lange dabei war. So war er diesmal wenigstens nicht alleine der Außenseiter.

Sheppard wurde es schließlich langweilig. Er ging nach oben, wo Lorne die Absicherung des Geländes übernommen hatte.

„Alles in Ordnung hier, Major?“, fragte Sheppard.

„Ja, alles klar, Sir.“

„Gut, bleiben Sie weiterhin wachsam. Ich habe ein ungutes Gefühl.“

„Ein ungutes Gefühl? Inwiefern?“

„Ich kann es nicht in Worte fassen. Es ist nur so eine Ahnung, die mich manchmal überkommt. Es hat mir schon oft das Leben gerettet, darauf zu hören.“

„Dann sollten wir auch diesmal darauf hören, Sir. Ich werde die Wachen verstärken und sie zu noch größerer Wachsamkeit ermahnen“, versprach Lorne.

Lorne dachte nicht daran, über Sheppards Ahnungen zu lachen. Der Colonel war ein Überlebenskünstler und er war anders als sie alle. Zwar trug Lorne selbst das Gen in sich, doch bei ihm war es lange nicht so ausgeprägt, wie bei Sheppard. Doch das war nicht verwunderlich, denn schließlich hatte sich herausgestellt, dass der Colonel in direkter Linie von den Antikern auf der Erde abstammte. Lorne fand das fantastisch, auch dass er selbst antikische Vorfahren hatte. Ob man das nachforschen konnte? Vielleicht gab es irgendwo in Atlantis eine Datenbank, doch dann fiel ihm ein, dass die Spur sich im Laufe der Jahrtausende verlieren würde. Er beschloss, in einer freien Stunde mit Sheppards Mutter Vanessa darüber zu sprechen.

Der Major vergaß diese Gedanken vorerst. Es galt Wichtigeres zu tun. Lorne gab Sheppards Befehle weiter und kontrollierte persönlich die Wachposten. Er wollte nichts dem Zufall überlassen. Oder durch Nachlässigkeit das Leben eines seiner Untergebenen riskieren.

Bald hatte er das Ende des Ruinenfeldes erreicht. Auch hier drehte einige Soldaten ihre Runden. Es gab nichts Auffälliges zu berichten. So beschloss der Major umzukehren. Plötzlich fiel ihm ein blinken am Boden auf. Lorne bückte sich und nahm den kleinen Gegenstand in die Finger. Zuerst wusste er nichts damit anzufangen. Die Sonne hatte darauf geschienen und die Strahlen hatten sich an dem Gegenstand reflektiert. Lorne drehte ihn um und sah einige Schriftzeichen darauf. Antikisch ohne Zweifel. Wahrscheinlich hatte das einer der früheren Bewohner verloren. Doch dann stutzte er. Das kleine Dreieck sah blitzblank aus. Es konnte noch nicht lange hier liegen. Doch es war Jahrhunderte her, als hier die letzten Bewohner gelebt hatten.

Da kam ihm die Erleuchtung. Er wusste nur von einem antikischen Volk, das hier kurz vorher gewesen sein konnte: die Saat Bhai. Eventuell auch noch Rhianas Volk. Doch wenn der Planet den Tengwar bekannt wäre, hätte das Rhiana sicher erwähnt. Und wenn die Saat Bhai dahinter steckten, konnte dies durchaus eine Falle sein.

Lorne aktivierte sein Funkgerät und informierte den Colonel über seinen Fund.

Sheppard schien nicht groß überrascht zu sein. „Die ORION ist im Orbit des Planeten erschienen. Sie hat einen weiteren Testflug hinter sich. Ich werde sie informieren, damit sie den Planeten scannen. Sollten sich die Saat Bhai hier verstecken, werden die Sensoren sie finden. Gute Arbeit, Lorne! Bleiben Sie weiterhin so wachsam, Sheppard, Ende.“

Lorne schaltete zufrieden das Funkgerät aus. Wenn die ORION im Orbit war, konnte ja nichts mehr passieren. Er ahnte nicht, wie sehr er sich da irren sollte.

Fortsetzung folgt
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

So ich dachte es ist alles gut, aber dein letzter Satz hat ja so einiges an potenzial.

Ist das die Falle von der Lara sprach, oderwarum sind sie nicht in Sicherheit? Die Orion ist doch da?

Naja war n' tolles Kapitel. WEiter so Smilie
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Selana
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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Was es mit dem Satz auf sich hat erfährst du in diesem Teil schon etwas. Kommt aber noch einiges nach.



Teil 5

An Bord der ORION

Als die Nachricht hereinkam, dass Major Lorne auf dem letzten Planeten doch etwas Lohnendes gefunden hatte, befand sich die ORION gerade auf einem Testflug. Jack O’Neill hatte die Gelegenheit genutzt, sich das Schiff näher anzusehen. Teal’c und Mitchell begleiteten ihn. Carter hatte erst auch mitkommen wollen, doch Daniel, der sich lieber in Atlantis umsehen wollte, hatte etwas gefunden, bei dem er Sams Hilfe benötigte. So hatte Carter ihren Flug mit der ORION aufgeschoben.

„Wie wäre es, wenn wir mit dem Schiff zu dem Planeten fliegen?“, fragte O’Neill.

„Das ist eine gute Idee“, meinte Commander Jeffrey Bond, den Sheppard als Kommandanten eingesetzt hatte. Bond war Engländer und hatte sich wegen seinem Nachnamen schon manchen Scherz anhören müssen. Doch Bond war in England ein häufiger Name und zum Glück waren seine Eltern so schlau gewesen, ihm nicht auch noch den Vornamen „James“ zu geben.
Der Commander, ein mittelgroßer schlanker Mann, mit dunkelblonden kurzen Haaren, der gerade seinen vierzigsten Geburtstag gefeiert hatte, war erst seit kurzer Zeit in Atlantis. Trotzdem hatte er schon Sheppards Vertrauen gewonnen, sodass er ihm die ORION anvertraute. Bond hatte bis vor kurzem noch der englischen Luftwaffe angehört. Dann war das ATA-Gen bei ihm entdeckt worden, und er war zum Stargate-Kommando abkommandiert worden. Zuerst hatte er einen der X-302-Gleiter an Bord der Prometheus geflogen. Dann ließ er sich auf eigenen Wunsch nach Atlantis versetzen. Die ORION zu kommandieren war jedoch das Glanzstück in seiner bisherigen Laufbahn.

„Steuermann, nehmen Sie Kurs auf 3Z4-C2 und zwar mit Höchstgeschwindigkeit“, befahl er.

„Aye, aye, Sir!“, bestätigte der Steuermann und gab die entsprechenden Daten aus dem Navigationscomputer ein.

„Wie lange brauchen wir?“, erkundigte sich O’Neill, während er sich in einen der leeren Sessel setze.

„Ungefähr drei Stunden“, erwiderte der Steuermann.

„Haben Sie Dr. Weir über unseren Ausflug informiert?“, wandte O’Neill sind an Commander Bond.

„Selbstverständlich“, antwortete Bond. „Die gute Doktorin würde sich sonst große Sorgen um uns machen.“

Dem konnte O’Neill nur zustimmen. Er hätte es auch nicht gerne, wenn sich seine Leute selbstständig machen würden, ohne ihn vorher darüber zu informieren.

Viel anders als mit der DAEDALUS war ein Flug mit der ORION auch nicht. Drei Stunden später erreichten sie ihr Ziel. Vor ihnen im Raum kreiste ein unscheinbarer Planet. Der Planet besaß nicht sehr viel Wasser, weshalb die vorherrschende Farbe braun war.

„Das Sternentor und die Ruinenstadt liegen auf der anderen Seite des Planeten“, informierte sie der Offizier am Navigationscomputer.

„Fliegen sie hin“, befahl Commander Bond.

Auch auf der anderen Seite war die vorherrschende Farbe braun. Nur ein kleiner grüner Flecken, der einen riesigen Binnensee umschloss, stach aus dem Braun hervor. Dort lag ihr Ziel.

„Keine sehr angenehme Umgebung“, meinte Bond. „Wie konnten die Antiker ausgerechnet hier eine Stadt bauen? Sie hatten doch reichlich Auswahl und hätten sich einen günstigeren Wohnort aussuchen können.“

„Bei der Besiedlung könnte es hier anders ausgesehen haben. Vielleicht liebten sie auch die Wüste, Commander. Wer kann das schon sagen.“

„Sicher haben Sie recht, General. Rufen Sie unsere Leute, Funkoffizier“, befahl Bond.

„Sie antworten“, informierte sie der Mann. „Colonel Sheppard möchte wissen, warum wir hier sind.“

„Dann erklären Sie dem Colonel, dass wir nur einen Ausflug machen“, meinte Bond grinsend.

O’Neill lächelte zustimmend. Der Commander gefiel ihm. Er besaß zur rechten Zeit die richtige Portion Humor.

„Colonel Sheppard wünscht uns viel Spaß“, sagte der Funkoffizier.

O’Neill dachte bei sich, dass es ganz nett wäre, die Leute auf dem Planeten zu besuchen, um sich dabei etwas die Beine zu vertreten und richtige Luft zu atmen. Eine antikische Fundstätte war immer interessant, auch wenn er das vor Daniel nie zugeben würde. Er entschied Mitchell und Teal’c zu informieren, die ihn begleiten konnten.

Da meldete sich der Funkoffizier erneut. „Colonel Sheppard fragt an, ob wir den Planeten scannen könnten. Er vermutet Saat Bhai auf dem Planeten.“

„Tun Sie es“, befahl Bond.

„Wie kommt der Colonel darauf?“, wollte O’Neill wissen.

„Colonel Sheppard sagte, dass sie etwas von den Saat Bhai zwischen den Ruinen gefunden hätten.“ Der Funker zögerte einen Moment, bis er weitersprach. „Und er hätte ein komisches Gefühl.“

„Ein komisches Gefühl?“

Der Funkoffizier zuckte mit den Schultern. „Ja, Sir, genau das sagte der Colonel.“

„Nun“, meinte O’Neill schmunzelnd. „Man sollte immer auf sein komisches Gefühl hören.“

Es dauerte einige Zeit, bis sie den Planeten gescannt hatten, doch es wurde nichts gefunden.

„Wiederholen Sie die Suche“, befahl O’Neill. „Nun habe ich auch ein ungutes Gefühl.“

Commander Bond sagte darauf lieber nichts, doch er wusste, dass beide, der General und auch der Colonel Überlebenskünstler waren, auf die man lieber hören sollte.

„Wiederholen Sie die Suche“, befahl er deshalb.

„Erweitern Sie die Suche auf den kleinen Mond“, sagte O’Neill, als sie in Sichtweite des Felsbrockens kamen, der nur halb so groß wie der Erdmond war.

„Nichts zu finden“, meinte der Ortungsoffizier schließlich. „Doch etwas ist seltsam. Auf dem Mond gibt es eine kleine Stelle, die nichts anzeigt.“

„Wie meinen Sie das?“, fragte Bond und zog erstaunt seine linke Augenbraune hoch.

„Es ist, als sei dort überhaupt nichts vorhanden. Gewissermaßen ein leeren Fleck oder auch ein Loch.“

„Das ist es“, sagte O’Neill.

„Wie kommen Sie darauf, Sir?“, wollte Bond neugierig wissen.

„Ich vermute, dass sie eine Station dort unten haben, die sie mit einem Schirm oder einem Energiefeld schützen“, erklärte O’Neill. „Carter könnte Ihnen das besser erklären. Fliegen Sie einfach näher ran, dass wollen wir uns genauer ansehen.“

Die ORION änderte ihren Kurs und flog auf den Mond zu. Nun richteten sich alle Scanner des Schiffes auf die Stelle. Gleich darauf geschahen mehrere Dinge gleichzeitig.

Mondbasis
Etwas vorher

In ihrem Versteck auf dem Mond blickte Lara Hunter gebannt auf ihren Bildschirm. Die Kamera zeigte ihr exakt das, was sie sehen wollte. Die Atlanter gingen prompt in ihre Falle. Die ganze unterirdische Anlage war von den Saat Bhai aufgestellt worden. Es gab keine wirkliche Station auf dem Planeten. Wer die Ruinen gebaut hatten, wussten auch die Saat Bhai nicht.

Jetzt mussten diese Narren nur noch den Stuhl mit Strom versorgten und Sheppard sich darauf setzen. Dann würde die Falle zuschnappen.
Doch dann erlebte sie eine Überraschung. Es war nicht Sheppard, der sich dem Stuhl näherte, sondern ein ihr unbekannter Mann. Bei ihm würde die Falle nicht zuschnappen, doch es bestand die Gefahr, dass Sheppard dann nicht auffauchte. Doch zu ihrem Glück schien er sich vor dem Stuhl zu fürchten.

Alles weitere lief wie geplant. Sheppard wurde auf den Planeten geholt, weil er der versierteste aller Atlanter war, um den Stuhl zu bedienen. Der Stuhl reagierte auch nur auf Sheppards DNA, bei keinem anderen würde sich die Falle aktivieren.

Leider schaffte es dieser McKay nicht gleich, den Stuhl mit Energie zu versorgen. Vielleicht hatten sie zu gründlich gearbeitet, um es echt aussehen zu lassen. Aber was sie von McKay gehört hatte, gab ihr die Hoffnung, dass der Mann es schaffen würde, früher oder später die Energie einzuschalten.

Doch dann geschah etwas, mit dem Lara nicht gerechnet hatte. Dieses neue Antikerschiff tauchte im Sonnensystem auf. Und die Atlanter schienen Verdacht zu schöpfen, denn das Raumschiff fing auf einmal an, den ganzen Planeten zu scannen. Natürlich fanden sie nichts, denn sie hielten sich ja auf dem winzigen Mond auf. Leider unterschätzte sie erneut den Einfallsreichtum der Atlanter, denn sie ließen den Mond nicht unbeachtet.

„Schild einschalten“, rief sie. „Damit sie uns nicht orten können.“

Nun waren sie erneut sicher vor einer Entdeckung.

„Sie sind über uns hinweg geflogen ohne uns zu entdecken“, informierte sie ihr Mann an den Ortungsgeräten.

Lara wollte schon aufatmen, als der Mann rief. „Sie kommen zurück. Anscheinend haben sie doch etwas entdeckt.“

„Wie ist das möglich? Sie können uns unmöglich geortet haben.“

„Das weiß ich auch nicht.“

„Abwehrmaßnahmen einleiten. Wenn sie in Reichweite der Drohnen sind, feuert auf sie. Vernichtet das verdammte Schiff.“

Auch Lara hatte auf dem Mond zu ihrer Verteidigung einen Stuhl aufbauen lassen. Ihr Volk besaß noch das technische Wissen, um solche Stühle herzustellen. Zwar hatten sie keine ZPMs mehr, doch dafür andere Energiemodule, die ausreichend waren, um den Stuhl zu betreiben. Und jeder Saat Bhai konnte den Stuhl bedienen. Schließlich waren sie das, was die Menschen Antiker nannten.

„Sie sind in Reichweite“, sagte Caulee, der auf dem Stuhl saß und sich auf das fremde Schiff konzentrierte.

„Dann schick sie zur Hölle!“, rief Lara.

Caulee konzentrierte sich auf die Drohnen und darauf, das Schiff des Gegners zu treffen. Eine versteckte Luke öffnete sich und die Drohnen verließen den Schacht und steuerten auf die ORION zu.

An Bord der ORION

„Drohnen im Anflug auf uns.“

„Schilde hoch!“, rief Commander Bond.

Die ersten Torpedos schlugen im Schild ein. Das Schiff wurde durchgeschüttelt, aber die Geschosse richteten keine Schäden an.

„Das Ziel anvisieren und darauf feuern.“

Auch die ORION besaß viele Drohnen zur Verteidigung, und die suchten ihr Ziel auf der Mondoberfläche, wo die Basis vermutet wurde. Doch auch dort wurde kein Schaden angerichtet, weil die Geschosse auf den plötzlich sichtbaren Schild prallten. Dafür gab es um die Basis herum einige Explosionen, die sich in einer Art Kettenreaktion weiter fortsetzten.

„Was ist das?“, fragte Bond. „Diese Explosionen können wir doch unmöglich mit den paar Drohnen angerichtet haben.“

„Vielleicht haben wir doch die Basis erwischt“, hoffte O’Neill.

Inzwischen waren Teal’c und Mitchell auf der Brücke erschienen.

„Sollten wir nicht Kampfgleiter einsetzen?“, fragte Mitchell. Er hasste es, einfach herumstehen zu müssen und nicht helfen zu können.

„Ich glaube nicht, dass die mehr Schaden anrichten können, als die Drohnen“, meinte O’Neill.

Weitere Explosionen erschütterten die Mondbasis. Diesmal war es sicher, dass es nicht die Drohnen der ORION gewesen waren.

„Dort unten muss sich mehr befinden, als nur die Basis“, vermutete O’Neill.

„Sir!“, rief der Ortungsoffizier entsetzt. „Der ganze Mond bricht gleich auseinander! Im ganzen Untergrund setzen sich die Explosionen fort. Sie reißen den Mond von innen her auf.“

„Rückzug!“, rief Commander Bond. „Sonst werden wir in den Untergang mit hineingerissen.“

Auf der Mondoberfläche konnte man nun die ersten Risse erkennen, die sich über den ganzen Felsbrocken erstreckten. Etwas schien den kleinen Mond von innen zu zerreißen.“

„Hyperantrieb aktivieren! Ein kurzer Sprung genügt“, brüllte der Commander.

Fortsetzung folgt
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Huch. Das war zwar kurz aber in der Kürze liegt die Würze.

So auf dem Mond sind diese verfluchten Saat Bhai also. Aber was lässt den Mond zerbersten? Haben die etwa ein riesen Schiff gebaut und als Mond getarnt, oder was den nun? *ratlos bin*
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Selana
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BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Na, so kurz war es ja auch wieder nichts. Aber nun geht es ja schon weiter.


Teil 6

Auf der Mondoberfläche konnte man nun die ersten Risse erkennen, die sich über den ganzen Felsbrocken erstreckten. Etwas schien den kleinen Mond von innen zu zerreißen.“

„Hyperantrieb aktivieren! Ein kurzer Sprung genügt“, brüllte der Commander.

Der Steuermann reagierte automatisch. Ein Hyperraumfenster baute sich auf und die ORION sprang hinein. Nur ein paar Sekunden später tauchte das Schiff erneut im normalen Weltraum auf, aber weit genug von dem Inferno entfernt.

Voraus sah man den Mond, der gerade in einer mächtigen Explosion zerrissen wurde. Trümmerteile trafen auch den Planeten und einige waren groß genug, um die Atmosphäre zu durchdringen. Sie würden auf der Oberfläche großen Schaden anrichten. Eine riesige Schockwelle schoss durch den Weltraum und traf auch den Planeten und erreichte sogar die ORION. Diesmal konnten sie nicht schnell genug ausweichen. Eine unsichtbare Hand schien das Schiff zu packen und durch den Raum zu schleudern.

Schließlich beruhte sich die Schlingerbewegung des Schiffes wieder.
„Jemand verletzt?“, rief O’Neill.

Es war kaum zu glauben, aber niemand auf der Brücke schien ernstlich verletzt worden zu sein. Zwar waren sie ordentlich durchgeschüttelt oder in ihre Gurte gepresst worden, doch das hatte sie auch vor ernsthaften Verletzungen bewahrt.

„Schadensmeldung!“, verlange Commander Bond.

Nacheinander kamen die Meldungen aus allen Schiffsabteilungen herein. Es gab einige Schäden und auch einige Verletzte, doch zum Glück keine Todesfälle. Die Leute auf Deck 4-6 hatte es am schlimmsten erwischt. Dort gab die schwersten Verletzungen. Trotzdem, alles in allem, war es noch glimpflich ausgegangen.

Doch was war das?

Ein Blick auf den Planeten ließ sie glauben, dass sie träumten.



In der Mondbasis

„Sie feuern auf uns! Die Explosionen verpuffen zwar am Schild, doch einige treffen den Untergrund“, schrie der Techniker.

„Was ist daran schlimm?“, fragte Lara Hunter zurück.

„Ich registriere massive Explosionen unter uns.“

Lara Hunter eilte zum Bildschirm, um sich alles anzusehen. Leider irrte sich der Techniker nicht. Etwas war ganz und gar nicht in Ordnung. Obwohl die feindlichen Drohnen keinen Schaden in der Station anrichteten, gab es unterirdische Explosionen, die sich fortsetzten und sogar größer wurden.
„Madam! Im ganzen Untergrund bilden sich Risse. Der Mond wird auseinander gerissen. Das hält auch unser Schild nicht aus“.

„Wie ist das denn möglich?“, Lara überwand ihren Schrecken schnell und überlegte nicht lange. Jede Sekunde konnte Leben kosten. „Den ganzen Stützpunkt räumen. Wir beamen uns in die unterirdische Anlage auf dem Planeten.“

„Was ist, wenn der Planet auch betroffen ist? Wenn der Mond explodiert, wird auch der Planet getroffen.“

„Hier sterben wir auf jeden Fall! Also tun Sie, was ich sage!“, pfiff Lara den Mann wütend an. Der Schwachkopf schien noch nicht das wahre Ausmaß begriffen zu haben. Nur wenig später fanden sich alle Besatzungsmitglieder im Transporterraum ein.

„Waffen bereithalten. Wenn wir dort so unvermutet auftauchen, wird es zum Kampf kommen.“

Der Techniker stellte den Strahl ein und nacheinander wurden die zwanzig Männer und Frauen hinuntergebeamt. Lara war bei den letzten, die gingen. Es wurde auch höchste Zeit. Kaum waren sie weg, brach der Mond auch schon auseinander. Gleich darauf schoss eine Schockwelle durch den Weltraum, was von Lara und ihren Leuten aber nicht bemerkt wurde. Die Saat Bhai kamen in der präparierten Kammer heraus. Doch außer vier Personen fanden sie niemanden in der Kammer vor. Eine günstige Voraussetzung, um alles zu übernehmen. Die vier Männer schienen Wissenschaftler zu sein, denn sie waren relativ leicht zu überwältigen. In diesem Moment traf die Schockwelle den Planeten und riss auch die ORION mit sich.



Auf der Oberfläche sah Sheppard entsetzt zu, wie eine ungeheure Schockwelle auf den Planeten zuraste. Diese war sogar bei Tag deutlich zu sehen. Von seinem Standpunkt aus war der explodierende Mond nicht zu sehen. Die Besatzung der ORION hatte sie aber vor Einschlägen gewarnt. Jetzt war mit Meteoriten und Gesteinsbrockeneinschlag zu rechnen. Zum Glück befand sich der Mond auf der anderen Seite des Planeten, sodass sie nur mit den Auswirkungen zu rechnen hatten.

Als die Welle den Planeten erfasste, bebte die Erde und der gepeinigte Planet schüttelte sich, als wenn ein Riese sie in der Hand hin und her rollen würde. Die Erde brach an einigen Stellen auf, bildete Risse und brachte die Ruinen noch mehr zum Einsturz.

Flucht nützte hier nicht mehr viel. Sheppard hielt sich einfach an einem Felsen fest und hoffte, die nächsten Minuten zu überleben. Doch die Erde beruhigte sich überraschend schnell wieder.

John ließ erleichtert den Felsen los und schaltete das Funkgerät ein.
„Sheppard an alle! Kann mich jemand hören?“

Nach und nach trafen die Meldungen ein. Es gab viele Verwundete. Von vier Männern und einer Frau fehlte noch eine Rückmeldung. Sheppard organisierte sofort eine Suche nach ihnen.

Lorne tauchte mit blutender Stirn neben Sheppard auf. „Sir! Sind Sie in Ordnung.“

Sheppard probierte alle Muskeln durch. „Erstaunlicherweise ja. Und Sie?“

„Nur ein Kratzer. Ich wurde auf einen Stein geschleudert. Was ist denn passiert?“

„Keine Ahnung, aber die Welle kann nicht von Einschlägen verursacht worden sein. Sie kam direkt aus dem Weltraum auf uns zu.“

Der Colonel versuchte nun die ORION zu erreichen, die sich zu seiner großen Erleichterung auch meldete.

„Colonel, wie sieht es da unten bei Ihnen aus?“, fragte Commander Bond.
„Wir haben einige Verletzte und fünf Personen werden noch vermisst. Ich habe eine Suche nach ihnen organisiert. Und bei Ihnen?“

„Auf dem Schiff fehlt keiner, aber es gibt auch Verletzte.“

„Das war zu erwarten. Was ist denn genau passiert. Von den Einschlägen kann das nicht herrühren“, sagte Sheppard.

Einen Augenblick herrschte Funkstille, dann meldete sich Bond wieder. „Sie werden es nicht glauben, Colonel, aber wir können keine Einschläge auf dem Planeten feststellen und der Mond ist auch noch da.“

„Wollen Sie mich auf den Arm nehmen, Commander?“, entrüstete sich Sheppard.

„Nein, das wohl nicht, Colonel. Ich melde mich wieder, sobald wir Näheres wissen. Und lassen Sie die Verwundeten auf unsere Krankenstation beamen. Dort kann man ihnen noch am besten helfen.“

Sheppard beendete die Funkverbindung. Dann gingen sie zurück zu der untergegangenen Stadt. Doch als diese in Sicht kam, blieben sie wie erstarrt stehen. Die Häuser waren keine Ruinen mehr. Überall ragten die Pilzhäuser, wie Sheppard sie insgeheim nannte hoch in den Himmel. Von Verfall war kaum mehr etwas zu sehen.

„Jetzt glaube ich wirklich, dass ich spinne“, meinte Lorne entgeistert. „Was ist hier passiert?“

Schüsse und das Geschrei von Leuten entbanden John von einer Antwort. Sheppard und Lorne liefen so schnell sie konnten zu dem höchsten Gebäude hinüber, wo sie die Antikeranlage vermuteten. Einige der Soldaten folgten ihnen. Auch das Gebäude, mit dem Antikerstuhl war noch intakt.

In Sheppard machte sich ein ungeheurer Verdacht breit. Eine Kugel schlug dich neben ihm ein. Blitzschnell warf er sich neben einem der Soldaten in Deckung. „Was ist los, Sergeant? Wer schießt hier?“

„Wenn ich das nur wüsste, Sir! Die Gebäude tauchten nach dem Erdbeben wie aus dem Nichts auf. Bevor wir uns richtig umsehen konnten, wurden wir vom Eingang aus beschossen.“

„Dann fragen wir einfach mal nach“, meinte Sheppard. Laut rief er: „Ich bin Colonel John Sheppard! Wer schießt da auf uns?“

Ein Lachen antwortete ihm, dass er nur zu gut kannte. „Lara Hunter!“

„Ganz richtig, Sheppard! Ich schlage vor, du ergibst dich.“

John musste unwillkürlich lachen. „Ich glaube nicht, dass du in der Position bist, um das zu verlangen.“

„Ich habe vier Leute von dir in meiner Gewalt. Ich werde sie der Reihe nach umbringen, wenn du dich uns nicht auslieferst.“

„Du bluffst!“

„Colonel, sie lügt nicht!“, hörte da Sheppard eine Stimme rufen.

„Wer ist das?“, fragte Sheppard.

„Das ist Doktor Amaro, einer der Wissenschaftler für die Antikertechnologie“, sagte Lorne, der die Stimme des Mannes erkannt hatte.

„Wie viele Geiseln kann sie haben?“

„Das mit vier kann stimmen. Es befanden sich immer Leute von uns unten. Ich wundere mich nur, dass in dem Raum nichts eingestürzt ist.“

„Das können wir leider nicht genau wissen, so lange diese Hunter mit ihren Leuten da unten ist“, meinte Sheppard.

„Was wollen Sie machen, Colonel?“, erkundigte sich Lorne.

„Ich kann nicht zulassen, dass sie einige meiner Leute umbringt. Ich werde mich für sie austauschen lassen.“

„Das kann nicht Ihr ernst sein, Sir!“, meinte Lorne entsetzt.

„Oh doch! Deshalb übergebe ich Ihnen das Kommando über unsere Leute, solange ich ausfalle. Informieren Sie den General in der ORION über die veränderte Situation. Es wird Ihnen gemeinsam schon etwas einfallen, um mich zu befreien. Wie man unschwer erkennen kann, stimmt etwas ganz und gar nicht. Und wenn meine Vermutung richtig ist, wird Hunter gezwungen sein, mit uns zusammenzuarbeiten.“

„Was vermuten Sie denn, Sir?“

„Das wir einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht haben.“

Lorne sah ihn an, als hätte er den Verstand verloren. Doch dann fiel sein Blick auf das Gebäude vor ihm und dem Zustand der anderen ehemaligen Ruinen.

„Sie könnten recht haben, Colonel.“

„Was ist nun?“, hörten sie Lara rufen. „Die Zeit ist um! In einer Minute erschieße ich diesen Mann hier!“

„Colonel! Bitte!“, hörten sie Amaro voller Angst rufen.

„Schick alle Geiseln hinaus, dann komme ich zu dir!“, rief Sheppard zurück.

„Einverstanden!“

Sheppard stand langsam auf. Er legte alle Waffen ab. Im Eingang des Gebäudes tauchten drei Leute auf. Lara Hunter schien die Wahrheit gesagt zu haben. Sie stand hinter der vierten Geisel und hielt dem Mann eine Waffe an den Kopf. Sheppard wusste, dass Lara nicht bluffte.

„Komm her, Sheppard!“, fordert sie auch schon.

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FelixE
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BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

EIne Zeitreise? Oh je. Das ist a dumm. Aber wo sind dann die Bewohner des Planeten?

TJa ansonsten fand ich die Story ganz gut, lediglich..hmm mir fällt gerade nichts negatives mehr ein. Cool

Hoffen wir einfach mal, dass sie alle da heil rauskommen.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Wo die Bewohner sind erfährst du bald.

Jetzt geht es aber weiter:

Teil 7

„Erst, wenn du die Männer gehen lässt. Wir treffen uns auf halber Höhe“, antwortete Sheppard.

„Glaubst du, ich würde dich betrügen?“

„Ja!“

„Schön!“, ihr Lachen war weithin zu hören. Sicher fühlte sie sich schon als Siegerin. Sie gab dem Mann einen Stoß und der ging sofort los.

„Langsam!“, schrie Lara ihm hinterher.

Amaro stoppte mitten im Lauf und sah erst Sheppard, dann Lara ängstlich an.

„Sie und die andern, kommen Sie langsam auf mich zu!“, rief Sheppard ihnen zu. „Und keine Angst.“

Auch die drei anderen Geiseln gingen nun los. Sheppard ebenfalls. Auf halber Höhe trafen sie sich.

„Danke, Colonel“, sagte einer der Männer.

Sheppard nickte nur und ging weiter. Im Gebäude wurde er sofort gepackt, an die Wand gedrückt und nach Waffen durchsucht.

Sheppard sah die blonde schwarz gekleidete Frau an. „Es wäre besser, wir würden zusammenarbeiten. Ich fürchte nämlich, wir haben ein Problem.“

„Das glaubst nur du. Mit dir als Geisel kommen wir hier raus.“

„Und wohin wollt ihr euch dann wenden?“

„Von unserem Stützpunkt aus bekommen wir Verstärkung. Wir sind zwanzig hier. Glaubt nur nicht, dass wir euch unterlegen sind.“

„Du vergisst wohl die Besatzung der ORION. Außerdem glaube ich kaum, dass du Verstärkung bekommst. Dein Stützpunkt existiert noch nicht.“

„Willst du mich für dumm verkaufen, Sheppard? Fesselt ihn.“

Während ihm Handschellen angelegt wurden, versuchte es Sheppard nochmals. „Ist dir an dem Gebäude noch nichts aufgefallen?“

„Was soll mir an einem verfallenen Gebäude auffallen?“

„Die Betonung liegt auf Verfallen. Bisher war es eine Ruine und nun steht es noch, auch wenn es verlassen aussieht.“

Lara wollte erst widersprechen, doch dann stockte sie. Sheppard log nicht. Sie war bei der Installierung der Anlage mehrmals hier gewesen, aber da war das Gebäude eine Ruine gewesen. „Was ist das für ein Zauber?“

„Ein Antiker, der an Zauberei glaubt?“, Sheppard lächelte spöttisch. „Und ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Deshalb ja mein Vorschlag zur Zusammenarbeit.“

„Aber ich vermute, du hast eine Erklärung?“

„Ja, aber sie wird dir nicht gefallen.“

„Heraus damit!“

„Wir sind in der Vergangenheit gelandet. Ich weiß nicht, wie viele Jahre, aber auf jeden Fall die Zeit, die ein Hochhaus braucht, um in sich zusammenzustürzen.“

Lara biss sich auf die Lippen. Die abfällige Bemerkung über Sheppards Theorie blieb ihr im Hals stecken. Was, wenn er recht hatte. Sie überlegte. Alles begann damit, dass dieses feindliche Schiff auf sie gefeuert hatte. Zwar hatte es die Basis nicht beschädigt, aber etwas, was sich unbemerkt von ihnen darunter befunden hatte. Der Mond und dieses Etwas wurden vernichtet und …

„Was ist dir aufgefallen?“, fragte Lara.

Sheppard hatte bemerkt, dass seine Worte nicht auf taube Ohren gefallen waren, sondern das Lara ernsthaft darüber nach dachte.

„Ich sah eine riesige Schockwelle aus dem Weltraum auf uns zurasen. Dann schüttelte sich die Erde und plötzlich standen die Ruinen wieder. Und nun bist du mit Erklärungen dran.“

„Zuerst einmal seid ihr auf unsere Falle hereingefallen. Wir hätten dich bekommen und wären unentdeckt geblieben, wäre nicht eurer Raumschiff aufgetaucht.“

„Und wie sah die Falle aus?“, fragte Sheppard neugierig.

„Diese Anlage unter uns ist gestellt. Wir haben alles, einschließlich des Stuhles, installiert. Der Stuhl ist auf deine DNA programmiert. Sobald du ihn eingeschaltet hättest, wärst du zu uns auf den Mond gebeamt worden. Leider brauchte euer Dr. McKay für die Energiezufuhr länger, als erwartet.“

„Das werde ich ihm unter die Nase binden“, unterbrach John sie spottend.

Lara sah ihn ärgerlich an, fuhr aber fort. „Leider wurden wir von euch entdeckt und der Beschuss begann. Die Drohnen konnten unsere Anlage nicht beschädigen, aber etwas, dass sich verborgen im Monduntergrund befand. Dieses Etwas wurde zerstört und mit ihm der Mond.“

„Vielleicht habt ihr euch geirrt und es gab doch eine antikische Anlage hier, nur eben auf dem Mond. Eine Forschungseinrichtung oder etwas Ähnliches. Bei ihrer Vernichtung löste sie die Katastrophe aus und schleuderte uns in die Vergangenheit. Die Frage ist nun, wie kommen wir zurück.“

„Das alles ist nur Theorie, Sheppard. Versuch ja nicht, uns hereinzulegen. Das würde deinen sofortigen Tod bedeuten.“

„Es nervt mich langsam, dass mir alle immer gleich mit dem Tod drohen.“

Lara lachte. „Dann solltest du vielleicht einmal versuchten, dich nicht immer in Dinge einzumischen, die dich nichts angehen.“

„Das kann ich nicht“, meinte Sheppard ehrlich. „Wenn ich etwas sehe, dass mich stört, muss ich eingreifen. Außerdem ist alles, was in der Pegasusgalaxis geschieht, meine Angelegenheit.“

„Natürlich, der Retter der Armen, der Verfolgten und Hilflosen.“

„Einer muss sich ja schließlich um diese Menschen kümmern. Ihr tut es ja nicht, obwohl ihr die Macht und die Mittel hättet.“

„Was gehen uns diese armseligen Menschen an. Wenn sie sich nicht selbst helfen können, verdienen sie es nicht zu leben.“

„Mit dieser Einstellung habt ihr euch aber weit von den Idealen der alten Antiker entfernt und verdient es nicht ihre Erben zu sein“, meinte Sheppard angewidert.

„Genug geredet“, sie gab John einen Stoß. „Wir gehen nach unten und versuchen den Stuhl zu aktivieren. Damit können wir dein Raumschiff vernichten.“

Sheppard glaubte sich verhört zu haben. „Du musst komplett den Verstand verloren haben, Lara.“

An Bord der ORION

Mitchell und Teal’c wichen O’Neill, der sich die ganze Zeit auf der Brücke aufhielt, nicht von der Seite. Hier wurden die hereinkommenden Daten gesammelt und analysiert. Schließlich stand eines fest: Sie befanden sich nicht mehr in der normalen Zeit.

Etwas musste bei der Explosion des Mondes diese Schockwelle ausgelöst haben. Und die hatte sie einige Jahrhunderte in die Vergangenheit geschleudert. Die Stadt unter ihnen stand noch, auch wenn sie nicht mehr bewohnt zu sein schien.

„Und was schlagen Sie nun vor, General?“, Commander Bond blickte O’Neill an.

Es war wie immer. Jeder erwartete von ihm, dass er auf Anhieb eine Lösung fand. Doch er liebte das. Wie hatte er es vermisst, wieder wirklich aktiv in das Geschehen eingreifen zu können. Natürlich würde ihm das der Generalstab nicht auf Dauer erlauben, doch hin und wieder war es einfach herrlich. Allerdings mussten sie auch einen Weg zurück nach Hause finden.

Bevor O’Neill etwas sagen konnte, meldete sich der Funkoffizier: „Wir erhalten eine Nachricht von der Oberfläche. Major Lorne meldet, dass sich Colonel Sheppard als Geisel bei den Saat Bhai zur Verfügung gestellt hat.“

„Er hat was?“, fragte O’Neill entgeistert zurück und seine gute Laune war schlagartig verschwunden.

„Anscheinend hielten sich in der unterirdischen Anlage einige Saat Bhai auf, die vier unserer Leute gefangen nahmen. Sie drohten damit sie zu töten, wenn Colonel Sheppard sich ihnen nicht ausliefert.“

„Also spielte er wieder den Helden. Nun, ich hätte wohl auch nichts anderes getan. Commander, landen Sie das Schiff. Wir sehen, was wir machen können. Die Situation hat sich geändert. Die Saat Bhai sind genauso gestrandet wie wir. Eine Zusammenarbeit wird wohl unerlässlich sein“, meinte O’Neill.

„Wir werden anvisiert“, meldete der Ortungsoffizier erneut, während sie in die Atmosphäre eindrangen.

„Was? Von wo aus?“, erkundigte sich Commander Bond.

„Von der Station aus.“

„Schilde hoch! Landanflug fortsetzten. Und dann rufen Sie sie!“, befahl Bond.

„Ja wohl, Sir!“

Die ORION hatte die Atmosphäre inzwischen schon durchdrungen und näherte sich der Planetenoberfläche. Da zischte die erste Drohne auf sie zu, verpuffte aber wirkungslos am Schild. Die alten Antiker hatten dafür gesorgt, dass sie durch ihre eigenen Waffen nicht auf Anhieb bedroht werden konnten. Nach einigen weiteren vergeblichen Treffern hörte der Beschuss schließlich auf.

„Sie antworten auf unsere Rufe!“

„Auf den Schirm.“

„Das hätte ich mir ja denken können“, sagte O’Neill seufzend, als er das Gesicht erkannte. „Warum schießen Sie auf uns, Miss Hunter. Haben Sie noch nicht bemerkt, dass wir uns nicht mehr in unserer Zeit befinden?“

„Sheppard sagte so was, aber …“

„Kein aber! Es gibt nur eine Möglichkeit, wenn wir wieder zurück wollen: Zusammenarbeit. Ich schlage einen Waffenstillstand vor. Geben Sie Sheppard frei.“

„Erst, wenn ich mich davon überzeugt habe, dass Sie wirklich die Wahrheit sagen“, erklärte Lara.

„Dann kommen Sie an Bord. Wir zeigen Ihnen alles. Sie erhalten freies Geleit und meine persönliche Garantie für Ihre Freiheit.“

„Ihnen vertraue ich, General. Außerdem haben wir noch Sheppard und ihn gebe ich erst frei, wenn ich mich davon überzeugt habe, dass Sie die Wahrheit sprechen. Also gut, ich komme an Bord des Schiffes.“


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FelixE
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BeitragVerfasst am: 29.11.2007, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Lara Hunter geht freiwillig an Board der Orion? Ich glaube die Frau wurde überzeugt. Da können Antiker noch so engstirnig sein, aber überlebene wollen sie alle.

Ich fand das Kapitel toll. Hab gestern bloß mein FB vergessen.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 29.11.2007, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Lara will halt auch wieder nach Hause und da arbeitet sie auch mit dem Feind zusammen. Was aber nicht heißt, dass sie keine Hintergedanken hat.

Teil 8

Atlantis

Rhiana ging nachdenklich den langen Gang entlang, Sie kam aus der Krankenstation, wo Carson sie untersucht hatte, weil ihr schon seit Tagen unwohl war. John, der Schuft hatte sie deswegen nicht auf die neue Mission mitgelassen. Doch nun ergaben sich für sie und John ganz neue Perspektiven. Zwar kam es nicht ganz unerwartet, aber trotzdem musste sie sich erst an den Gedanken gewöhnen.

Ohne es zu wollen, war sie auf dem Balkon gelandet, den sie und John immer besuchten, um alleine zu sein. Die anderen wussten das zwar, doch sie respektierten stillschweigend, dass dies ihr Balkon war.

Von hier hatte man einen fantastischen Blick über die Stadt. Unter ihr schlug das Wasser in sanften Wellen an die Verankerungen von Atlantis. Sie konnte die DAEDALUS sehen, die einsam auf ihrem Landeplatz auf ihren nächsten Einsatz wartete.

Eine sanfte Brise wehte über das Meer und brachte den Duft von Blumen mit sich. Zumindest glaubte die junge Frau, das zu riechen. Der Wind kam vom Festland, und dort stand gerade alles in prächtiger Blüte. Rhiana beschloss mit John dorthin zu fliegen, sobald er zurück war.

Sie wusste nicht, wie lange sie dort saß, als eine leise Stimme sie aufschreckte. „Hier bist du also. Ich habe dich schon die ganze Zeit gesucht. Deine Freunde meinten, wenn du sonst nirgends zu finden bist, sollte ich es hier versuchen.“

Rhiana blickte Vanessa nachdenklich an. Sie war Johns Mutter und ihm so ähnlich im Aussehen, wie Mann und Frau es nur sein konnten. Noch immer war Vanessa eine wunderschöne Frau, und wenn John neben ihr stand, hielt man sie eher für seine etwas ältere Schwester.

Vanessa war genau wie Rhiana eine reinblütige Antikerin und viel älter, als sie aussah. Ihr Volk konnte dreimal so alt wie die normalen Menschen werden, und sie wusste, dass Johns Mutter weit über 100 Jahre alt war. Dabei fiel ihr ein, dass sie John nicht danach gefragt hatte, wie alt er eigentlich war. Rhiana entschied, dass dies unwichtig war.

„Ja, ich komme immer hier her, wenn ich nachdenken will“, antwortete Rhiana.

Vanessa nickte grüblerisch und blickte über das Meer. „Es ist schön hier. Du musst nachdenken?“

„Ja, aber ich möchte noch nicht darüber reden.“

„Schon gut“, Vanessa warf ihr einen abwägenden Blick zu. „Es hängt mit John zusammen?“
„Ja, aber wie ich schon sagte …“

„… du willst nicht darüber sprechen.“

Vanessa beschloss, das Thema zu wechseln.„Und wie geht es dir sonst?“

Ein durchdringender Blick traf die ältere Frau. Ahne sie etwas? Oder hatte Carson etwa geplaudert? Doch das konnte sie sich nicht vorstellen. Beckett war an seine ärztliche Schweigepflicht gebunden.

„Es geht mir gut, danke.“

„Rhiana, es tut mir wirklich leid, dass du durch unsere Familie so viel durchmachen musstest. Man wollte dich schließlich umbringen.“

„Das ist doch nicht deine Schuld. Und was eure Familie angeht: meine Familie besteht auch nicht aus Heiligen.“

„Aber niemand in deiner Familie wollte dich umbringen, so wie Philipp John umbringen lassen wollte, und mich wohl auch.“

„Das nicht, aber gäbe es eure Familie nicht, dann hätte ich auch John nie kennen gelernt. Aber ich verzeihe ihm nicht so schnell, dass er mich zurückgelassen hat. Sie haben sich schon lange nicht mehr gemeldet, und ich beginne, mir Sorgen zu machen.“

„Das brauchst du nicht. Ich habe mit Dr. Weir gesprochen. Es ist eine ganz gewöhnliche Routinemission.“

„Das sind sie am Anfang alle, und dann enden sie meist in einer Katastrophe. Oder noch Schlimmeren.“

Vanessa musste lächeln. „Noch schlimmeres, als eine Katastrophe?“

„Nun ja, du weißt schon, was ich meine.“

„Ja, ich habe schließlich alle Missionsberichte gelesen. Doch warum hat John dich nicht mitgelassen?“

„Das ist das, worüber ich nicht sprechen möchte. Noch nicht!“

„Aha! Aber wir könnten trotzdem etwas Nützliches unternehmen und den Spion suchen. Was hältst du davon?“

„Wir beide? Aber das könnte gefährlich werden.“

„Du vergisst wohl, dass ich viele Jahre meinen Mann bespitzelt habe, ohne das er etwas davon bemerkt hat.“

Dem musste Rhiana zustimmen. In diesem Moment aktivierte sich ihr Funkgerät und man rief sie in die Zentrale. Vanessa schloss sich ihr an.

„Wir haben gerade eine Nachricht von der ORION erhalten“, teilte ihnen Dr. Weir mit. „Sie besuchen den Planeten, wo Sheppards Team ist. Und da wurden sie gleich von John um Hilfe gebeten.“

„Um Hilfe?“, fragten Vanessa und Rhiana fast gleichzeitig. „Was ist denn passiert?“

„Nichts gefährliches“, beruhigte Elizabeth die beiden Frauen schnell. „Sie sollen ihnen nur Unterstützung bei einer Suche geben. Hier!“

Vanessa nahm den kleinen Computer in die Hand, den Weir ihr reichte und las die Meldung, dann reichte sie ihn an Rhiana weiter, die die Meldung ebenfalls studierte.

„Rhiana und ich, wir haben uns übrigens auch nützlich gemacht.“

„So?“, Elizabeth sah die beiden Frauen neugierig an.

„Ja, wir haben nach dem Spion auf der DAEDALUS gesucht und wissen auch schon, wer er ist.“

Überraschst sah Rhiana Vanessa an, doch sie sagte nichts.

„Sie wissen, wer es ist?“

„Nun ja, sagen wir so, wir haben eine Ahnung und müssen es nur noch beweisen.“

„Wer?“

„Ich werde keine Verdächtigungen in den Raum werfen, ohne es beweisen zu können“, sagte Vanessa so laut, dass es alle in der Zentrale hören konnten.

Ein leichtes Lächeln überzog Rhianas Gesicht. Sie ahnte, was Vanessa vorhatte. In kürzester Zeit würde das Gerücht die Runde machen, dass der Spion bekannt war.

„Vanessa, was Sie und Rhiana da machen, ist sehr gefährlich. Sie sollten es uns sagen.“

„Nein, Dr. Weir, noch nicht. Erst müssen Rhiana und ich noch etwas überprüfen, und dann werden wir es öffentlich machen“, Vanessa nahm Rhiana am Arm. „Komm, mein Kind, wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Im Flur flüsterte Rhiana ihr zu. „Das ist aber sehr gefährlich. Der Spion wird uns verfolgen und versuchen uns daran zu hindern, ihn zu verraten. Er wird uns töten wollen.“

„Darauf hoffe ich, und dabei werden wir ihn entlarven.“

„Ich glaube, ich weiß jetzt, woher John seine Waghalsigkeit hat“, meinte Rhiana kopfschüttelnd. „Aber ich bin dabei. Doch wir sollten Han einweihen. Er war nicht an Bord der DAEDALUS, also kann er nicht der Spion sein.“

„Hoffen wir es. Han verfolgt mich sowieso auf Schritt und Tritt, seit John ihm aufgetragen hat, auf mich aufzupassen.“

Rhiana sah sich unauffällig um und sah Han in der Tat in einiger Entfernung stehen. Darauf hatte sie gar nicht geachtet. Sie winkte ihm heran, und die drei entwickelten ihren gefährlichen Plan.

An Bord der ORION

Lara Hunter hatte sich alles genau angesehen, und kam zu dem Schluss, dass sie nicht angelogen wurde. Sie waren tatsächlich in der Vergangenheit gestrandet. Und wenn sie wieder zurück wollte, musste sie wohl oder übel mit dem Feind zusammenarbeiten.

General O’Neill hatte wie erwartet sein Wort gehalten, und sie wieder unbehelligt von Bord gehen lassen. Widerstrebend gab sie den Befehl, Sheppard frei zu lassen. Nun, für den Anfang wenigstens. Sobald sie wieder in ihrer Zeit waren, wollte sie sich Sheppard erneut holen. Und dann half ihm nicht einmal mehr eine solche Schockwelle wie vorhin.

Zusammen mit Sheppard und drei ihrer Leute ließ sie sich auf den Planeten beamen. Dort warteten schon der General, Mitchell, Teal’c und weitere Soldaten auf sie.

„Und wie soll es nun weiter gehen?“, fragte Lara.

„Wir bilden zwei Gruppen,“ antwortete O’Neill.

„Lassen Sie mich raten, Sir! Eine erforscht die wiedererstandene Stadt, und die andere sieht nach, ob es auf dem Mond schon diese geheime Forschungsstation gibt“, sagte Sheppard.

O’Neill blickte ihn an. „Sehr scharfsinnig, Colonel. Von der ORION aus, ist schon eine Gruppe zum Mond gestartet. Wir untersuchen die Stadt. Sie sieht verlassen aus, aber vielleicht gibt es noch Bewohner im Untergrund. Es muss doch einen Grund gegeben haben, warum die Stadt aufgegeben wurde. Es sieht nicht aus, als ob ein Angriff stattgefunden hätte. Die Gebäude sind alle unversehrt.“

Schnell wurden zwei Gruppen gebildet, die sich daran machte, die Gebäude zu untersuchen. SG-1 führte die 1, und Sheppard die 2. Gruppe an.

O’Neill hatte sich Sheppard angeschlossen. John hegte den Verdacht, dass der General ihn prüfen wollte. Hunter und ihre drei Leute folgten Johns Gruppe. Lara dachte nicht daran, ihre Beute aus den Augen zu lassen.

Als Johns Gruppe auf das erste Pilzhochhaus zuging, bemerkte niemand die Gestalt, die alles beobachtet hatte und nun ihr Versteck verließ. Fremde waren aufgetaucht, die eine Gefahr bedeuteten konnten. Vielleicht war auch der alte Feind aufgetaucht und versuchte zu beenden, was er vor Jahrzehnten nicht geschafft hatte. Die Gestalt eilte zu einem im Boden verborgenen Eingang, um die Gemeinschaft zu warnen.

Sheppard blieb unter dem Pfeiler des Pilzes stehen und blickte hinauf. In schwindelnder Höhe verbreitete sich das Gebäude und bildete so die ungewöhnliche Pilzform. Aber auch der Pfeiler wies immer wieder Fenster auf, die bezeugten, dass auch in der Säule Wohnungen waren. Einige Fensterscheiben waren zerbrochen, andere machten einen unbeschädigten Eindruck.

Es gab einige Eingänge, wovon die meisten noch fest verschlossen waren. Das Material war ihm unbekannt und schien sehr widerstandsfähig zu sein.

Einer von Laras Männer hatte sich etwas von ihnen entfernt und kam nun auf sie zugelaufen. „Colonel, auf der anderen Seite gibt es einen beschädigten Eingang. Dort könnten wir das Gebäude betreten.“

John blickte den Mann an. „Cain, nicht wahr?“

Der Mann nickte.

„Schön, führen Sie uns hin.“

O’Neill hatte mit Absicht Sheppard das Kommando überlassen. Vielleicht ahnte der Colonel den Grund, denn er hatte sich ihm angeschlossen, um ihn zu prüfen. Bisher hatte er meist sehr gute Beurteilungen des Colonels gelesen, auch wenn er manchmal die Tendenz hatte, Befehle zu ignorieren. Doch das hatte auch er mehr als einmal getan. Nun bot sich ihm die Möglichkeit, Sheppard in Aktion zu sehen, und das wollte Jack sich nicht entgehen lassen.

Cain führe sie um das Gebäude herum. Auf der anderen Seite lag der beschädigte Eingang. Die Tür war zur Hälfte zerstört worden. Und nun bemerkten sie zum ersten Mal die Spuren eines Kampfes. Eine große Hitze hatte die Torhälfte regelrecht verdampft. Die Brandspuren waren an den Rändern noch deutlich erkennbar.

Sheppard befahl seiner Gruppe den Eingang zu sichern, und ging zusammen mit den ersten Leuten hinein. Hinter dem Tor befand sich eine große leere Halle. Was auch immer hier einmal gestanden hatte, schien komplett weggebracht worden zu sein.

Auch an den Wänden sah man noch die Spuren eines Kampfes. Am anderen Ende gab es einen Treppenaufgang, und daneben ein Loch in der Wand. Die Treppe war blockiert. Hier konnten sie nicht nach oben.

John warf einen Blick in das Loch. Dahinter war ein leerer Schacht.

„Ein Aufzugschacht“, O’Neill war neben John getreten und hatte ebenfalls einen Blick in das Loch geworfen.

„Ja, Sir! Wir können nun entweder nach oben oder nach unten klettern.“

„Was schlagen Sie vor?“

„Nach unten! Wenn es noch Bewohner gibt, haben sie sich garantiert nach unten zurückgezogen. Oben wären sie zu angreifbar. Und wer weiß, was sich alles im Untergrund befindet. Vielleicht gibt es ganze Bunkeranlagen. Ich denke da an die Genii, die ebenfalls größtenteils unter der Erde leben.“

O’Neill nickte zustimmend. Er hätte sich ebenfalls so entschieden. „Und wie kommen wir hinab?“

John beugte sich nochmals nach vorne. Der Schacht war vollkommen leer, sowohl nach oben als auch nach unten. Eine Leiter gab es auch nicht.

„Wir besorgen uns Seile und klettern hinab.“

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FelixE
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BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hui. Es gibt also doch noch Bewohner. Und Shepp läuft ihnen direkt in die Arme.

Ich hoffe ja das Lara Hunbter zusammenarbeit nicht anders definiert...trotz Hintergedanken....

Wa rwirklich gut, nur diese CLiffis..egal ob klein oder groß..müssten nicht sein^^
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Selana
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BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Cliffhanger sind halt meine Spezialität. Aber ich lasse dich ja nie lange auf die Fortsetzung warten. Die neue kommt schon. Und du erfährst auch, wer die Bewohner sind.

Teil 9

Als nächstes holte Sheppard einen Schokoriegel aus seiner Tasche und warf ihn hinab. „McKay würde das als Verschwendung bezeichnen“, meinte er grinsend, als sie den Riegel nur Sekunden später aufschlagen hörten.

„Das kann nicht tief sein“, meinte Teyla.

Die Seile waren schnell herbeigeschafft und sicher oben festgebunden. Außerdem wurde SG-1 über den Fund informiert.

„Ich gehe als erster hinunter“, sagte Ronon.

Niemand hatte etwas dagegen einzuwenden und so sicherten sie oben Ronons Kletterpartie ab. Das Seil war lang genug.

„Ich bin unten“, rief Ronon bald darauf hinauf. „Es müssen etwa dreißig Meter sein.“

Die ORION und auch die anderen Gruppen waren informiert worden, dass sie sich in den Untergrund begaben. Schließlich wusste man nicht, ob der Funkverkehr nicht zusammenbrach, wenn sie tiefer gingen.

Sheppard kletterte als nächster hinunter. Nacheinander kamen die anderen herab. Zwei Soldaten blieben zu ihrer Sicherheit oben.

Ronon und Teyla hatten sich inzwischen schon auf Erkundigung begeben. Was sie sahen, erstaunte sie immer mehr. Es gab nicht nur ein Tunnel sondern unzählige davon. Eine Abzweigung folgte der nächsten. Ein wahres Labyrinth tat sich vor ihnen auf.

Auf dem Mond

Unter der Führung von Major Lorne war inzwischen die zweite Gruppe auf dem Mond angekommen.

Lornes Team bewunderte die Art, wie der Major die fantastische Maschine durch reine Gedankenkontrolle flog.

„Das musste ein unglaubliches Gefühl sein“, sagte Joane, die neben ihm saß und noch nicht oft in einem Jumper gesessen hatte. Schließlich war sie erst seit zwei Wochen in Atlantis.

Lorne warf ihr einen kurzen Blick zu. „Die Steuerung und auch die anderen Instrumente reagieren auf jeden meiner Gedanken. Ich muss es nicht einmal laut aussprechen, es liest meine Gedanken.“

„Ich bin gerade dabei das Fliegen zu lernen“, sagte Jonas Quinn, der hinten auf einem der Sitze saß. „Aber leider habe ich bisher kaum Unterricht bekommen.“

Lorne warf seinem neuen Teammitglied einen Blick zu. Der Major wusste, dass Jonas ebenfalls das Gen besaß, und dass es bei ihm fast so stark wie bei Sheppard vorhanden war.

„Wenn es wirklich dein Wunsch ist, dann machen wir das öfters.“

Jonas nickte begeistert. „Seit ich weiß, dass ich das ATA-Gen besitze und diese Fluggeräte gesehen habe, ist es mein sehnlichster Wunsch. Da Joane und Engel das Gen nicht haben, wäre es doch nützlich zwei Piloten im Team zu haben.“

Dem konnte Lorne nur zustimmen. Inzwischen hatten sie die Umlaufbahn des Mondes erreicht und schwenkten in den Orbit ein. Auf Lornes gedanklichen Wunsch hin, erschien ein Schaubild in der Luft. Es zeigte ihnen die ganze Oberfläche des Mondes. Der Major wünschte sich eine Scannung des Mondes und zu ihrem Erstaunen entdeckten die Scanner etwas: ein riesiges Gebäude auf der sichtbaren Seite des Mondes.

„Das gibt es in der Zukunft nicht“, meinte Lorne.

„Oder es wurde in der Zwischenzeit vernichtet. Es könnte der oberirdische Eingang zu der Anlage sein. Das Gebäude wurde zerstört und der sichtbare Eingang verschüttet oder bewusst getarnt“, meinte Jonas.

„Das würde bedeuten, dass der Feind, wer immer das auch ist, noch in der Nähe ist“, fügte Lorne hinzu. Schnell scannte er den unmittelbaren Raum um den Planeten und den Mond, doch zu ihrer Erleichterung fanden sie nichts, das ihnen gefährlich werden konnte.

„Ich lande vor dem Gebäude“, sagte Lorne.

Erschütterungsfrei setzte Lorne vor dem Gebäude auf. Das hintere Schott öffnete er noch nicht, denn draußen gab es keine atembare Atmosphäre. Sie gingen nach hinten und zogen die Schutzanzüge an. Den Raum zum Pilotensitz schotteten sie luftdicht ab. Dann erst öffneten sie das hintere Schott und die Soldaten verließen den Jumper. Nur einer blieb als Bewachung zurück. Er stellte die Luftzufuhr wieder her, kaum, dass alle das Raumschiff verlassen hatten.

Jonas, Joane, Engel und Lorne gingen auf das Gebäude zu, während die Soldaten ausschwärmten und das Gelände sicherten. Die Scanner hatten im Gebäude zwar keine Lebenszeichen festgestellt, doch man konnte nie vorsichtig genug sein.

Sie fanden eine kleine Schleuse, die sich ohne Probleme öffnete, als Lorne die Sensoren aktivierte.

„Es scheint auf das Antiker-Gen zu reagieren“, vermutete Lorne. „Dann waren die Erbauer und die ehemaligen Bewohner Antiker.“

„Das ist nicht gesagt“, meinte Jonas. „Sie können auch nur Verbündete der Bewohner gewesen sein. Das ganze Design und auch die Pilzgebäude auf dem Planeten entsprechen nicht der antikischen Bauweise.“

Lorne fand, dass Jonas recht haben konnte. Sie verteilten sich im Raum und untersuchten die Anlagen. Schließlich fanden sie die Maschinen, die es ihnen ermöglichte eine atembare Atmosphäre herzustellen. Nachdem der benötigte Sauerstoff eingeströmt, und die Lebenserhaltungssysteme gesichert waren, konnten sie die lästigen Helme ausziehen.

Doch zu ihrer Enttäuschung fanden sie nichts, das auch annährend so aussah, als könnte es diese enorme Schockwelle, die sie in die Vergangenheit geschleudert hatte, auslösen. Das mochte noch nichts bedeuten, denn wahrscheinlich befand sich die Anlage unter der Erde. Leider entdeckten sie keinen Eingang, der nach unten führte. Und die Scanner zeigten auch keine Hohlräume an. Es schien, als wären sie in einer Sackgasse gelandet.

Da war die Nachricht, dass Colonel Sheppards Gruppe einen Eingang in eine unterirdische Anlage auf dem Planeten gefunden hatte, schon eine Erleichterung. Vielleicht gab es dort unten etwas Nützliches für sie.

Auf dem Planeten

Die unterirdische Anlage hatte sich als so verzweigt herausgestellt, dass es keine Anlage sondern regelrechte Tunnel, Katakomben und riesige Hallen waren.

Um sich nicht zu verirren, hatten sie ihren Weg markiert. Wider erwarten war die Verbindung zur Oberfläche nicht abgebrochen, obwohl sie inzwischen bestimmt schon auf zweihundert Meter Tiefe vorgedrungen waren.

Der Gang, durch den sie gerade gingen, endete und sie blieben wie erstarrt stehen. Es war kein weiterer Gang, sondern eine große Kammer. Das andere Ende war durch ein Tor abgeschlossen.

Das Tor war groß und prächtig gestaltet. Feine Linien, die aus Gold und Silber gearbeitet waren, verzierten die beiden Flügel. Sie traten näher und blieben davor stehen. Eine Klinke aus Bronce ließ sich nach unten drücken und Sheppard öffnete vorsichtig den rechten Flügel des Tores.

War das Tor schon prächtig und schön gewesen, so war es die dahinter liegende Halle nur noch mehr. Kostspielige Lampen erhellten reich geschmückte Wände. Das goldfarbene Licht erzeugte eine seltsame Stimmung. Mitten durch den Hallenboden verlief ein tiefer Spalt, etliche Meter breit. Nur eine schmale Brücke ohne Geländer führte über ihn.

Mit äußerster Vorsicht überquerte die Gruppe die Brücke. Hinter der Brücke gelangten sie durch einen schmalen Gang in eine weitere Halle. Drei Wesen standen an der Tür und öffneten sie, als die Menschen auf sie zukamen. Die Wächter waren schwer bewaffnet, machten jedoch keinen feindseligen Eindruck. Die Wesen schienen nicht überrascht, sie zu sehen. Anscheinend wurden sie erwartet. Man hatte sie wohl schon lange beobachtet, ohne dass es einem von ihnen aufgefallen wäre.

Zögernd nahm die Gruppe die Einladung an. Doch wenn sie friedlich mit den Bewohnern verhandeln wollten, hatten sie keine Wahl. Die Halle dahinter war lang gestreckt und trotzdem breit genug, um große Festgesellschaften aufzunehmen. Ein goldgelbes Licht erhellte den Saal, dessen Luft durch geschickte Belüftung bekömmlich gemacht worden war. Am Ende der Halle stand ein großer, reich mit Gold und Silber verzierter Thron. Auf ihm saß in prachtvoller Bekleidung einer der Bewohner dieses unterirdischen Reiches.

Der Mann erhob sich jetzt. John sah, dass es kein Mensch war, wenn auch menschenähnlich. Zwei ausdrucksstarke bernsteinfarbene schräg stehende Augen musterten ihn und die anderen. Der Kopf war von einem kurzen Fell überzogen, das nur das Gesicht frei ließ. Anstelle von Haaren besaß der Fremde einen dunkelroten sichelartigen Kamm. Das Gesicht sah trotz der Fremdartigkeit sehr menschlich aus. Zwei kleine runde Ohren vervollständigten das ungewöhnliche Antlitz.

Und trotz seiner Fremdartigkeit war dieses Wesen kein Unbekannter für Sheppard. John dachte an den Planeten, wo sie auf die GALACTICA und ihre Flotte getroffen waren. Dort hatten Eingeborenen gelebt, die wie dieser Mann ihm gegenüber aussahen. Dies konnte kein Zufall sein.

„Seid willkommen! Wir haben lange auf eure Rückkehr gewartet“, wurden sie begrüßt.

Nun, zumindest schienen sie freundlich zu sein. Sheppard warf einen kurzen Blick auf den General und dieser nickte ihm unmerklich zu. Also wollte O’Neill, dass John das Wort führte.

„Wir danken Ihnen für diese freundliche Begrüßung und versichern Ihnen, dass wir in Frieden kommen. Wir sind Forscher von einer fremden Welt, die durch ein Unglück in diese Zeit geschleudert wurden.“

Jetzt blickte sein Gegenüber Sheppard erstaunt an. „Ihr seid nicht aus Atlantika?“

„Doch, aber wir kommen aus der Zukunft. Dies sind General Jack O’Neill, Teyla Emmagan, Ronon Dex und mein Name ist John Sheppard.“

„Unsere Scanner zeigen aber an, dass du zu den Alten gehörst. Auch dieser dort“, damit zeigte er auf O’Neill.

„Das ist richtig. General O’Neill und ich stammen von den Antikern ab, die ihr die Alten bezeichnet. Doch sie sind ausgestorben oder aufgestiegen. Wir sind ihre Nachkommen.“

„Ich verstehe! Doch verzeiht meine Unhöflichkeit. Ich bin Umesh Mehra, der Premierminister meines Volkes.“

„Sehr erfreut, Eure Hoheit“, sagte John höflich. „Wir sind froh, Sie gefunden zu haben. Vielleicht können wir uns gegenseitig helfen. Da Ihr nicht überrascht seid uns zu sehen, nehme ich an, dass ihr uns schon länger beobachtet?“

„Seit eurer Ankunft. Wir haben euch gescannt und festgestellt, dass ihr zu den Alten gehört. Ihr sagtet, dass diese nicht mehr da sind? Dann haben die Wraith den Krieg gewonnen?“

„Ja, leider. Sie terrorisieren die ganze Galaxis. Wir selbst sind durch Zufall auf die alte Stadt Atlantis gestoßen und haben sie in Besitz genommen. Unser Ziel ist, es die Wraith zu besiegen.“

Umesh Mehra überlegte kurz. „Diese Nachricht ist mehr als beunruhigend. Wir dachten immer, dass die Alten zurückkämen. Die meisten meines Volkes sind fortgezogen. Sie suchten eine neue Heimat in einer anderen Galaxis. Meine Leute jedoch wollten nicht gehen, weil sie dachten, die Alten kämen zurück. Wenn das aber nicht der Fall ist …“

„Darf ich fragen, wie Euer Volk sich nennt?“, fragte Sheppard. „Wir sind in unserer Galaxis auf eine kleine Gruppe Eures Volkes gestoßen, das jedoch in die Primitivität zurückgefallen war.“

„Wir sind die Furlinger.“

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FelixE
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BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Huch das kam überraschend. Die Furlinger. Und die Galaxis in die sie zurückgezogen haben war dann die Milchstraße oder?

Dann hoffen wir mal, dass sie zusammenarbeiten und das Lara keine größeren Probleme macht.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Felix: Die Furlinger müssen sich nicht in die Milchstraße zurückgezogen haben. Es gibt ja viele davon.

Und hier geht es sofort weiter:

Teil 10

„Die Furlinger?“, O’Neill kam nun nach vorne. „Die kleinen Pelzdinger?“

John sah den General erstaunt an.

„Für mich hört sich der Name nun einmal klein und kuschelig an“, gab O’Neill mit einem Schulterzucken zu.

Sheppard konnte ein Grinsen gerade noch unterdrücken.

Der Premierminister lächelte über O’Neills Worte. „Wie mir scheint, ist euer Anführer entschlossen, aus dem Schatten zu treten.“

O’Neill sah ihn überrascht an.

„Es war mir klar, dass Sie der Befehlshaber sind, General O’Neill. Vergessen Sie nicht, dass wir Sie schon länger beobachten. Außerdem ist mir der kurze Blick, den Sie und der Colonel sich zuwarfen, nicht entgangen.“

„Das ist sehr scharfsinnig, Premierminister“, sagte O’Neill. „Ich hoffe, Sie nehmen mir die kleine Täuschung nicht übel?“

„Nein, warum sollte ich? Doch warum hat Sie der Name meines Volkes überrascht?“

„In meiner Heimatgalaxis gab es einst eine große Vereinigung von vier großen Völkern: die Asgard, die Antiker, die Nox und die Furlinger. Wir sind Verbündete der Asgard. Die Antiker sind verschwunden, und den Nox sind wir zwar begegnet, doch sie halten sich zurück. Nur Ihrem Volk sind wir noch nie begegnet.“

Der Premierminister sah O’Neill überrascht an. „Ihr wisst von der großen Vereinigung? Das verblüfft mich, denn das ist schon viele Jahrtausende her. Wie dem auch sei, Sie haben ein Recht auf Antwort. Als sich die Antiker zurückzogen, die Nox den Kontakt mit uns abbrachen, zog sich auch mein Volk in eine andere Galaxis zurück. Keine Allianz hält ewig.“

„Ja, das stimmt. Nur die Asgard beteiligen sich noch aktiv am Geschehen in unserer Heimatgalaxis. Wir konnten ihnen sogar bei einigen kleinen und größeren Problemen gegen die Replikatoren helfen.“

Umesh Mehra sah nachdenklich auf den Boden. „Die Asgard sind das jüngste Volk der Allianz gewesen. Von diesen Replikatoren haben wir allerdings noch nie etwas gehört.“

„Seien Sie froh darüber. Doch nun zu unserem aktuellen Problem. Können Sie uns sagen, ob es etwas auf dem Mond gibt, dass eine so gewaltige Schockwelle auslösen könnte, um uns in die Vergangenheit zu schleudern?“, mischte sich Sheppard ein.

Umeshs Augen verengten sich. „Unsere Wissenschafter haben mit einigen Antikern an einer Waffe gebaut. Wir experimentierten mit der Zeit, doch leider hat es nicht funktioniert.“

„Es hat funktioniert, sonst wären wir nicht hier“, widersprach O’Neill dem Premierminister.

„Aber wir haben den Bau vor zweihundert Jahren unserer Zeitrechnung eingestellt. Das war beim letzten großen Angriff der Wraith. Zuerst konnten wir sie aufhalten, doch sie kamen mit immer mehr Schiffen. Die Antiker hatten nur eine Station auf dem Mond, doch mein Volk lebte in vielen Städten und auch im Untergrund. Nachdem es offensichtlich war, dass wir die Wraith nicht besiegen konnten, zogen die meisten Bewohner weg. Sie flogen in eine andere Galaxis, um sich dort eine neue Heimat zu suchen. Nur ein paar Tausend blieben unter der Führung meines Großvaters hier. Die Übriggebliebenen zogen sich in den Untergrund zurück. Dank unserer hohen Technik konnten wir unsere Anwesenheit verschleiern. Doch um die Täuschung aufrecht zu erhalten, mussten wir die Städte verkommen lassen. Noch immer hoffen wir, dass die Antiker zurückkommen.“

„Sie kommen nicht zurück“, versicherte O’Neill nochmals. „Es gibt nur noch primitive Menschenvölker in dieser Galaxis, die unter dem Terror der Wraith leben müssen.“

Das stimmte zwar nicht ganz, doch die Tengwar, Rhianas Volk, wollten ihre Identität nicht preisgeben. Und die Menschen akzeptierten diesen Wunsch.

„Etwas stört mich“, sagte Sheppard. „Sie sagten vor zweihundert Jahren. Aber die letzten Antiker verließen Atlantis vor 10.000 Jahren. Wie erklären Sie dies?“

„Es waren nur zwei Antiker, die aus dem Nichts auftauchten und mit meinem Volk an dieser Anlage bauten. Ihr sagt, dass diese Anlage auf dem Mond euch herbrachte?“, vergewisserte sich Umesh nochmals.

„Ja, es gab einen Kampf zwischen uns und einem anderen Schiff. Unser Schiff bombardierte die geheime Anlage des Feindes auf dem Mond. Dabei müssen sie die im Boden versteckte Anlage erwischt haben. Bei ihrer Zerstörung wurde der Mond auseinander gerissen. Trümmer fielen auf diesen Planeten, doch dann raste eine Schockwelle über uns hinweg, und wir befanden uns in dieser Zeit“, erklärte Sheppard dem Premierminister.

„Die Antiker versicherten uns, dass das Gerät noch nicht so weit wäre.“

„Dann haben sie euch belogen oder es nicht richtig gewusst“, meinte Sheppard.

„Wir werden euch helfen, doch dazu müssen wir auf den Mond“, sagte der Premierminister. „Danach werde ich mein Volk unterrichten, dass auch wir von hier weg müssen.“

„Wenn wir euch helfen können, tun wir das gerne“, sagte O’Neill.

Umesh Mehra wandte sich an einige seiner Leute und gab einige Befehle. Dann machten sie sich auf den Weg zurück zur Oberfläche.

Auf dem Mond

Jonas saß an einem der vielen Computer und studierte die Eintragungen. Er konnte nicht glauben, dass es hier nichts geben sollte, dass die Schockwelle ausgelöst hatte. In der Zukunft war die Anlage auf dem Mond gewesen, also musste es sie auch in dieser Zeit geben. Es sei denn, sie wären zu weit in die Vergangenheit zurückgeschleudert worden. Nur gut, dass er die Sprache der Antiker inzwischen sehr gut beherrschte. Auch zu Hause hatte er das Studium nie aufgegeben, denn er hatte niemals die Absicht gehabt, für immer auf seinem Planeten zu bleiben. Nicht, nach seinen Erlebnissen mit dem SG-1-Team.

Nachdem sich die Lage zu Hause stabilisiert hatte, beschloss Jonas wieder einmal die alten Freunde auf der Erde zu besuchen. Dabei hatte er auch alles über Atlantis erfahren. Und als man bei ihm das ATA-Gen entdeckte, stand sein Entschluss fest, dorthin zu gehen. General Landry hatte ihm diesen Wunsch gerne erfüllt, denn in Atlantis konnten sie jeden gebrauchen, bei dem das Gen so stark war, wie bei ihm.

Jonas durchforstete eine Datei nach der anderen so gut es ihm möglich war. Seine Teamkollegen ließen ihn in Ruhe arbeiten. Sie wussten, dass er der beste Mann war, um etwas zu finden. Plötzlich stieß er auf eine Datei, die ihn stutzig werden lies. Jonas sah sie sich näher an. Sie war verschlüsselt, doch mit einiger Mühe konnte er sie nach kurzer Zeit lesbar machen.

Was er da las, ließ ihn erstarren. Es war das Protokoll über den Bau einer Art Zeitmaschine. Die Antiker waren die Erbauer dieser Anlage, aber auf dem Planeten lebte eine Rasse, die sich Furlinger nannte. Jonas hatte über die Furlinger gelesen. Es gab nicht viel über sie, denn noch nie war das SGC-Personal auf Angehörige dieser Rasse gestoßen. General O’Neill würde begeistert sein, wenn er diese Neuigkeit erfuhr.

Da kam Sergeant Engel auf ihn zu. Der große Deutsche wirkte aufgeregt. „Gerade haben wir eine Nachricht bekommen. Unsere Leute auf dem Planeten sind auf Angehörige einer Rasse getroffen, die einst auf dem Planeten lebten. Sie nannten sich die …"

„… Furlinger“, unterbrach Jonas den Soldaten.

Engel sah ihn erstaunt an. „Woher weißt du das?“

„Ich habe ebenfalls etwas gefunden, Matty. Eine Datei, in welcher der Bau einer Zeitmaschine protokolliert wurde. Sie muss sich irgendwo auf dem Mond befinden.“

„Gute Arbeit, Jonas“, lobte Engel seinen Freund. „Der General und die anderen werden bald hier sein.“

„Sehr schön, dann werde ich noch weiter lesen, bis sie hier sind.“

Engel nickte und ging wieder in den Nebenraum, um Jonas nicht zu stören.


Auf dem Planeten

Colonel Mitchell und Teal’c warteten gespannt darauf, dass Sheppards Team zusammen mit diesen Furlinger aus dem Untergrund auftauchte. Er war gespannt, wie diese Wesen aussahen. Denn natürlich hatte auch er die Berichte über diese mysteriöse Rasse gelesen.

Da erreichte ihn ein Ruf aus der ORION.

Mitchell aktivierte sein Funkgerät. „Mitchell hier!“

„Colonel, wir haben auf unseren Langstreckenscannern zwei Raumschiffe entdeckt, die auf dem Weg hierher sind.“

Mitchell erkannte Commander Bonds Stimme. „Was für Raumschiffe?“

„Wraith!“

„Sind Sie sicher?“

„Absolut.“

„So ein Mist! Was wollen die ausgerechnet jetzt hier? Ob sie uns entdeckt haben?“

„Das kann ich Ihnen auch nicht sagen, Colonel. Vielleicht sehen sie von Zeit zu Zeit hier vorbei. Oder es ist einfach ein dummer Zufall.“

„Wann sind sie hier? Und wie groß sind die Schiffe?“

„Es handelt sich um Basisschiffe. Sie sind in vier Tagen hier.“

„Dann haben wir ja noch etwas Zeit“, meinte Mitchell erleichtert. „Der General wird jeden Moment hier sein, dann werde ich ihn über die neue Lage informieren.“

Mitchell schaltete sein Funkgerät aus und blickte Teal’c an. „Hast du das mitbekommen?“

„Natürlich. Wir werden sie besiegen.“

Leider war Cameron nicht so zuversichtlich wie Teal’c. Hatten sie nicht schon genug mit den Ori zu tun? Nun mussten sie sich auch noch mit den Wraith herumschlagen. Er wurde abgelenkt, weil in diesem Augenblick Sheppards Team und der General mit den Eingeborenen auftauchte. Er bemerkte auch den verlangenden Blick, den Lara Hunter den Furlingern zuwarf. Die Frau plante etwas und hatte ihre alten Pläne bestimmt noch nicht aufgegeben. Er würde ein Auge auf sie haben müssen.

„General!“, Mitchell lief auf O’Neill zu. „Es sind zwei Wraith-Basisschiffe auf dem Weg hierher. Sie werden in vier Tagen da sein.“

„Was?“, Sheppard blickte Mitchell an. „Woher wissen die, dass wir hier sind?“

„Das ist Zufall“, mischte sich der Premierminister ein. „Sie tauchen ab und zu hier auf, um zu überprüfen, ob alles noch beim Alten ist.“

„So ein Pech, dass sie gerade jetzt kommen müssen. Aber wir werden sie gebührend empfangen, denn sie ahnen nichts von unserer Anwesenheit“, meinte John zuversichtlich. „Die ORION ist schließlich gut bewaffnet.“

„Und die PANDORA ist auch noch da“, meldete sich Lara, die nicht dachte, sich diesen guten Fang entgegen zu lassen.

Die Furlinger!

Was würde man nicht alles mit der überlegenen Technik dieses uralten Volkes anfangen können? Auch wenn die Saat Bhai Antiker waren, hatten sie im Laufe der Zeit auf der Erde viel vom alten Wissen ihres Volkes verloren.



Lara Hunter hatte keinesfalls aufgegeben. Sie hielt sich im Hintergrund und überließ den Atlantern die Arbeit. Sobald sie zurück in der richtigen Zeit waren, würde sie sich Sheppard wieder schnappen. Als die Gruppe um Sheppard mit diesen Eingeborenen aus dem Untergrund auftauchte, konnte sie es kaum glauben.

Die Furlinger waren wieder da!

Natürlich hatte auch sie von diesem Volk gehört. In den Archiven der Arya Varta und der Saat Bhai gab es viele Aufzeichnungen, doch noch nie hatte ein lebender Antiker einen Angehörigen dieses sagenhaften Volkes mit eigenen Augen gesehen.

Lara dachte nicht daran, diesen Fund den Arya Varta oder den Menschen zu überlassen. Sie würde sich diesen Umesh Mehra schnappen und ihn zusammen mit Sheppard an Zeus ausliefern. Ihr Anführer würde schon wissen, wie man ihm seine Geheimnisse entlocken konnte.

Heimlich winkte sie Cain zu sich heran. Er war nicht nur ihr Liebhaber, er war auch ihr engster Vertrauter. „Cain, ich habe eine Aufgabe für dich.“

„Was immer du willst, Liebste.“

„Ich habe dir schon oft gesagt, dass du mich in der Öffentlichkeit nicht so nennen sollst“, fauchte sie ihn an.

Cain fuhr sich über sein kurzes blondes Haar und lächelte. Er kannte Laras Ausbrüche zu genüge, und ließ sich davon nicht einschüchtern.

„Versuch das Vertrauen von Sheppard zu gewinnen. Wenn nötig tue so, als ob du auf seiner Seite stehst. Wir müssen diesen Mehra in unsere Zeit mitnehmen. Du weißt doch, wer die Furlinger sind?“

„Natürlich! Jedes Kind kennt die Sagen um sie.“

„Wie du siehst, sind es keine Sagen. Wenn wir ihre Technik zu der unseren nehmen können, sind wir unschlagbar. Weder die Ori, die Wraith noch die Arya Varta werden etwas gegen uns unternehmen können.“

„Bist du sicher? Sie scheinen mir nicht sehr fortschrittlich zu sein.“

„Bist du denn auf den Kopf gefallen? Wir müssen nur wissen, wohin sich sein Volk zurückgezogen hat. Dann erhalten wir alles von Furlingern.“

Cain war nicht so überzeugt. Die Furlinger waren eine alte Rasse und würden sich nicht so leicht überlisten lassen. Doch er dachte nicht daran, Lara zu widersprechen. Vielleicht genügte es auch, einfach Sheppard und diesen Mehra in die Hände zu bekommen. Und sich damit natürlich Laras und Zeus Wohlwollen zu erkaufen. Vielleicht erfuhr er dann auch endlich, wer dieser ominöse Anführer von den Saat Bhai war. Das hatte ihn schon immer interessiert.

So begab sich Cain unauffällig in die Nähe von Sheppard und lauschte dem Gespräch zwischen diesem, O’Neill und dem Premierminister der Furlinger. Was er hörte, erfüllte ihn nicht gerade mit Freude. Die Wraith waren auf dem Weg. Nun, vielleicht konnten sie zusammen diese beiden Basisschiffe besiegen. Die PANDORA und die ORION zusammen verfügten über eine immense Feuerkraft.

Umesh Mehra versprach den Atlantern auf dem Mond die Anlage zu zeigen. Zu diesem Zweck stiegen sie in einen Jumper. Cain begab sich ebenfalls dezent in das Fahrzeug. Sheppard steuerte den Jumper, während sich O’Neill, Mitchell und ein paar Soldaten nach hinten setzten. Teal’c, Ronon und Teyla waren auf dem Planeten geblieben.

Es dauerte nicht lange, bis Sheppard den Jumper auf dem Mond neben dem von Major Lorne absetzte. In der Zwischenzeit hatte Jonas Quinn herausgefunden, wie man einen kleinen Schutzschild um die Station aktivierte. Ein antikischer Jumper konnte diesen jederzeit durchdringen, während er für fremde Raumschiffe undurchdringbar war. Innerhalb dieses Schirmes gab es auch eine Sauerstoff-Atmosphäre. So konnten die Neuankömmlinge ungehindert aussteigen.

Major Lorne begrüßte sie am Eingang der Station. Er blickte den Furlinger neugierig an.

„Das ist Umesh Mehra, der Premierminister der Furlinger, den Bewohnern des Planeten“, stellte Sheppard ihn vor.

„Wo ist Jonas?“, fragte O’Neill.

„In der Station, Sir“, antwortete Lorne. „Er findet immer neue Dinge heraus. Unter anderem auch den nützlichen Schild. Leider noch nicht die Anlage mit der Zeitmaschine.“

„Aus diesem Grunde bin ich hier“, erklärte Umesh.

Lorne blickte den Furlinger gespannt an. „Sie wissen, wo die Anlage ist?“

„Selbstverständlich! Mein Großvater hat mit den Antikern an ihr gearbeitet, bevor die Wraith uns zwangen, die Forschung einzustellen und die meisten meines Volkes abzogen. Doch ich nahm bisher an, dass die Anlage nicht funktioniert hat.“

„Sie hat, glauben Sie mir“, sagte Lorne.

Sie gingen in die Anlage hinein. Dort fanden sie Jonas, der konzentriert an den Computern arbeite.

Jonas war über den Anblick des Furlingers ebenso fasziniert.

„Wo haben Sie bisher gesucht?“, fragte Umesh.

Schnell führte Jonas den Premierminister durch die Anlage. Dieser sah sich alles ganz genau an.

„Es wundert mich nicht, dass Sie nichts fanden. Die Anlage wird noch immer mit einem Schild geschützt. Dieser verhindert eine Scannung der Anlage. Mein Volk war sogar den Antikern im Bau von Schilden überlegen. Und wenn mich nicht alles täuscht, habe ich sogar noch eine Überraschung auf Lager.“



Atlantis
Gegenwart

Rhiana und Vanessa arbeiteten miteinander in Vanessas Büro. Nach außen hin gaben sie sich ganz normal, doch innerlich warteten sie gespannt auf die Reaktion des Verräters. Seit Vanessa erklärt hatte, dass sie den Spion kannten, waren zwei Tage vergangen. In dieser Zeit hatten sie nichts mehr von der ORION und den anderen gehört. So hatte Weir die DAEDALUS losgeschickt, um nachzusehen.

Für Rhiana gab es somit zwei Verdrusse: die Sorge um John und die Entlarvung des Spions. Da sie sich aber mehr um John Sorgen machte, konnte sie sich kaum auf die Arbeit konzentrieren.

Vanessa schien zu ahnen, was in ihr vorging. Sie legte eine Hand auf ihren Arm. „Bleib ganz ruhig, mein Kind. John wird schon nichts passiert sein.“

„Das sage ich mir auch immer. Doch mein Herz will da nicht mitspielen.“

Rhiana rang mit sich, ob sie es Vanessa sagen sollte. Doch sie war Johns Mutter und hatte ein Recht darauf. „Da ist noch etwas.“

Vanessa warf ihr einen kurzen Blick zu, dann flüsterte sie leise: „Du bist schwanger.“
Jetzt war Rhiana doch mehr als überrascht. „Woher weißt du das? Hat Carson …“

„Nein“, Vanessa winkte ab. „Das braucht mir niemand zu sagen. Dann ist mein Enkel also endlich unterwegs“, sie wirkte sehr erfreut bei diesen Worten.

„Ja, du kennst den Bericht über unsere Begegnung mit Jordan aus der Zukunft?“

„Aber ja! O’Neill gab mir jeden Bericht zu lesen. Schließlich geht es um meinen Sohn, und damit auch um die Zukunft unseres Volkes. Mein „geliebter“ Mann darf niemals für immer unser Anführer sein. Das würde das Ende der Arya Varta bedeuten. Eines Tages werdet ihr beide unsere Führer sein.“

Nun wirkte Rhiana noch nachdenklicher. „Will ich das sein?“

„Wenn du meinen Sohn liebst und bei ihm bleiben willst, dann wirst du wohl keine Wahl haben. Aber bis dahin vergehen noch einige Jahre fürchte ich.“

„Das hoffe ich“, meinte Rhiana.

„Weiß John es?“, fragte Vanessa.

„Nein, ich hatte noch keine Gelegenheit es ihm zu sagen. Die letzten Tage war es mir immer übel und so hat John mich zu dieser Mission nicht mitgenommen. Stattdessen gab er mir den Rat Beckett aufzusuchen. Was ich auch getan habe. Ich bin in der achten Woche.“

„Arbeit wir weiter“, meinte Vanessa. „Sonst fällt es noch auf.“

In einem anderen Teil von Atlantis

Omega arbeitete wütend in seinem Büro. Sein Verbindungsmann hatte mal wieder Mist gebaut. Diese verdammten Frauen waren hinter dessen Tarnung gekommen. Dabei waren sie so vorsichtig wie nur möglich gewesen. Und doch hatte diese Vanessa es herausgefunden. Anscheinend war sie genauso gefährlich wie ihr Sohn. Sie musste verschwinden.

Sein Verbindungsmann, der auch seine Identität nicht kannte, war schon dabei das Problem aus der Welt zu schaffen. Und wenn dabei Sheppards Hure mit ums Leben kam, um so besser. Er selbst würde wieder wie üblich im Hintergrund bleiben, denn seine Identität durfte niemals herauskommen. Es sei denn, Atlantis würde von den Saat Bhai übernommen werden. Seine Tarnung war zu wichtig. Da er in die obersten Reihen von Atlantis vorgedrungen war, erfuhr er immer die neuesten Geheimnisse, und wenn er es wusste, dann auch die Saat Bhai.

Routiniert entfernte Omega alle Hinweise, die auf ihn deuten konnte. Falls sein Agent aufflog, war wenigstens er sicher.

Der Agent seinerseits las die Anweisung von Omega genau durch. Natürlich wusste er, dass es unabdingbar war, das Omegas Identität gewahrt blieb. Niemand durfte herausfinden, wer er war. Selbst der Agent wusste nicht, um wen es sich dabei handelte. Wurde er gefasst, so konnte er ihn nicht verraten. Schnell entfernte er die Nachricht aus seinem Computer und zwar so gründlich, dass keiner es finden würde. Niemand traute ihm zu, dass er dazu in der Lage war. Schließlich gehörte er dem Sicherheitspersonal an, und war gleich mit dem ersten Flug der DAEDALUS nach Atlantis gekommen. Und seither hatte er seine Spionagemission erfolgreich durchgeführt. Doch ihm stand noch die überlegene Technik seines Volkes zur Verfügung. Er fragte sich sowieso, warum man ihm nicht den Auftrag gab, Sheppard einfach umzubringen. Doch Zeus wollte ihn lebend, um ihn vor ein Gericht des Volkes stellen zu können.

Als nächstes suchte er nach dem Aufenthalt der beiden Frauen. Wahrscheinlich waren sie in dem Büro, dass Mrs. Sheppard benutzte.

Richtig!

Sie waren beide da. Er programmierte die Überwachungskameras so um, dass er die Kontrolle über sie hatte und diese jederzeit ausschalten konnte. Er fragte sich, wie es möglich war, dass die beiden Frauen hinter sein Geheimnis gekommen waren. Er war immer übervorsichtig gewesen. Am ehesten traute er es noch Sheppards Mutter zu. Das Sheppards Vater Zeus war, hätte der Agent niemals für möglich gehalten. Doch in Atlantis war dies nun kein Geheimnis mehr, und damit wusste auch er davon. Diese Frau war so raffiniert, dass sie es jahrelang geschafft hatte, ihren Mann auszuspionieren. Also war es auch möglich, dass sie hinter sein Geheimnis gekommen war.

Sein Funkgerät sprach an und er hörte die Stimme seines Vorgesetzten. „Matthews, kommen Sie in den Besprechungsraum.“

„Verstanden, Sir“, antwortete Matthews.

Er brauchte nicht lange, um dorthin zu kommen. Außer Captain Landers warteten noch zwei Teamkameraden auf ihn.

„Da sind Sie ja, Matthews! Sie, Doors und Hernandez werden die nächsten Stunden Mrs. Sheppard und Miss Remor bewachen. Sie haben ja schon gehört, dass sie wissen, wer der Verräter ist?“

„Natürlich, Captain“, antwortete Matthews. „Wir werden die beiden Frauen mit unserem Leben beschützen.“

„Das höre ich gern“, sagte Landers huldvoll.

Doors und Hernandez nickten zustimmen.

„Dieser Verräter ist schon so gut wie entlarvt“, meinte Hernandez.“

„Moser, deMiller und Steward werden Sie in sechs Stunden ablösen. Und nun, an die Arbeit, Männer.“

Matthews, Doors und Hernandez gingen davon, um ihren Dienst anzutreten. Landers blickte ihnen einen Augenblick hinterher und ging dann zufrieden davon. Es waren gute Männer und sie würden die beiden Frauen mit ihrem Leben beschützen.

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FelixE
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BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn sich der gute da nicht mal irrt....

So Omega ist also ein gewisser Matthews. Ok und er geht in richtung Mrs. Sheppard...gar nicht gut.

Die Entwicklung mit den Furlingern find ich gut, passt irgendwie richtig gut.
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