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Das Tor in phantastische Welten
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Stargate: Troja (Staffel 1)


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GenAF
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.09.2007
Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 15.10.2007, 16:14    Titel: Episode 1.05 – The Journey (2) – Die Reise beginnt Antworten mit Zitat

Also wieder vielen Dank für die Feedbacks, da freut man sich doch immer wieder.

@ FelixE: Ja irgendwas musste ja passieren Winken sonst wärs ja langweilig. Freut mich dass es dir gefallen hat.

@ Hyndara: Ja der Cliffhanger war gelungen Lachen.
Ja bei dem Atlantis Teil war Sheppard etwas handzahm, aber er war ja auch nur der „Fahrer“ Lachen

Nun ob ein Neutronenstern UND ein Schwarzes Loch an einer Stelle sein können weiß ich auch nicht, aber vom Prinzip er ist es doch so das Schwarze Löcher die größte Gravitationskraft im Universum haben, also sollten sie auch einen Stern anziehen können. Aber zur Not ist es halt künstlerische Freiheit, ich hab einfach einen Grund gebraucht warum das Beamen nicht geht.

Also bei Markowa kann ich dich beruhigen das mit O’Neill war nur Provokation, sie hat es also nicht so „nötig“ Winken und das von McKay (also ich geh da in Staffel 1 nicht weiter drauf ein) war quasi so wie zwischen Ihm und Sam.

Also die ganzen Mitglieder vom IOA-Team sind quasi die Lee’s, Zelenka’s und Lorne’s von Troja Sie werden nicht in jeder Episode auf tauchen aber immer mal wieder. Im heutigen Kapitel bekommst du von jedem schon mal einen Eindruckt, daher hab ich die Reise auch als Doppelfolge ausgelegt um jeden mal zu Wort kommen zu lassen.

Zitat:
Allmählich wird's richtig episch in meinen Augen
Danke für das große Lob. Verlegen

Freut mich dass es dir so gut gefällt.

@ Selana: Nun es hat einen bestimmten Grund warum ich O’Neill zum Major gemacht habe und dass hängt auch mit den anderen Rängen der beteiligten zusammen aber dass wir im Laufe der Staffel noch klar Winken
Ja ja die Gatebrücke irgendwas musste doch passieren Winken
Freut mich dass es dir gefällt.

Anmerkung: Also das Troja Schreiben haben ich ja während der zehnten SG-1 Staffel begonnen und wie ich dann zu dieser Episode kam lief gerade "Unending" und dann konnte ich nicht anders als auf die Asgard noch einmal einzugehen.

So und jetzt geht’s weiter:

Stargate Troja – Episode 1.05 – The Journey (2) – Die Reise beginnt

Kapitel 1

O`Neill jr.: „Ich hab eine Idee, Cassie setz das Tor frei.“
Cassandra: „Jack, wir können nicht durch das Tor nach Atlantis fliehen, die Schwerkraft und die Zeitverzerrungen würden nach Atlantis übertragen werden. Wir dürfen die Stadt nicht gefährden.“

O`Neill jr.: „Dann musst Du das Makro von McKay umschreiben, dass wir am nächsten Tor der Gatebrücke remateralisiert werden.“
Cassandra: „Selbst wenn ich das schaffen würde, würde die Schwerkraft auch dort hin übertragen und wir würden wieder in den Ereignishorizont des Gates gezogen.“
O`Neill jr.: „Na dann muss halt die Heracles das Gate zerstören, um die Wurmlochverbindung zu trennen.“
Cassandra: „Jack glaub mir ich will dich nicht nerven, aber das verschafft uns auch nur etwas mehr Zeit, weil wir dann bei dem anderen Gate gestrandet sind. Naja und wir haben nicht genug Sauerstoff, um durchzuhalten bis die Heracles eintrifft, um uns zu retten.“
O`Neill jr.: „Na deshalb wählen wir, sobald die Wurmlochverbindung getrennt wurde, das Universalgate der Heracles an und fliegen bequem zurück und sind gerettet.“
Cassandra: „Also gut, das könnte klappen.“

Cassandra holte ihren Tablet-PC hervor und schloss ihn an das DHD der 305 an.
Währenddessen funkte O`Neill jr. die Heracles an: „Heracles, hier O`Neill jr. wir fliehen durch das Stargate, nachdem wir durch sind, müssen sie es zerstören.“

Auf der Heracles wurden ein Eingehendes Funksignal empfangen: „Heracles …“ kratzen und zischen war zu hören „…O`Neill jr….“ erneutes kratzen „…Stargate…müssen…es…“. Dann brach das Signal ab.

General Wallace: „Also gut jetzt wissen wir schon mal dass sie noch Leben. Major Gant können wir das Signal verstärken.“
Major Gant: „Tut mir Leid Sir, sie sind einfach zu nahe an dem Schwarzen Loch.“
General Wallace: „Kann sich dann vielleicht irgendeiner einen Reim aus diesen Wortfetzen machen.“

Cassandra fragte O`Neill jr.: „Ich bin so weit, DHD umprogrammiert, Gate bereit zum abkoppeln.“
O`Neill jr.: „Na dann los.“

Das Sternentor löste sich von der F/A-305 und als es weit genug entfernt war wählte Cassandra es an. Nachdem die Wurmlochverbindung etabliert war flog O`Neill jr. die 305 durch das Stargate.

Die F/A-305 verließ bei Gate 222 die Gatebrücke.
Cassandra sagte zu O`Neill jr.: „So jetzt können wir nur noch Sauerstoff und Energie sparen und hoffen das die auf der Heracles wissen was zu tun ist.“

Auf der Heracles diskutierten noch immer alle was O`Neill jr. abgehackte Nachricht zu bedeuten hat.
Plötzlich unterbrach Captain Markowa die Diskussion und sagte: „Das Stargate wurde aktiviert.“
Alle schauten auf den Hauptschirm, wo ganz klein das aktivierte Sternentor zu sehen war.
General Wallace fragte: „Soll das bedeuten sie sind durch das Sternentor geflüchtet?“
Captain Markowa: „Ja das wäre eine Erklärung.“
General Wallace: „Und was sollen wir jetzt tun.“
Auf der Heracles herrschte ein allgemeines Schweigen, weil keiner wusste was zu tun war.

Auf einmal kam Dr. Stockton auf die Brücke und fragte: „Was ist denn hier los.“
Captain Markowa klärte ihn auf.
Dr. Stockton: „Ich bin jetzt kein Wissenschaftler, ja eigentlich schon, die Archäologie und die Geschichtswissenschaften sind ja Wissenschaften. Nur keine Naturwissenschaften, sondern Geisteswissenschaften, also die Wissenschaften im eigentlichen Sinne.“ Er musste etwas kichern und fuhr fort: „Wussten Sie eigentlich dass es zu Beginn des Universitätswesens nur vier Diszipline gab und das sich die Naturwissenschaften erst später aus der Philosophie herausentwickelten.“

General Wallace: „Schluss jetzt Dr. Stockton. Wir brauchen jetzt keine Monolog über die Entstehung der akademischen Disziplinen auf der Erde.“

Dr. Stockton: „Oh, ja äh… was ich eigentlich sagen wollte ist, wenn der Major und Cassandra durch das Tor geflohen sind, naja egal wo sie dann jetzt sind von dort kommen sie solange nicht weg wie dieses Gate da vorne deren Gate blockiert.“

General Wallace: „Na dann brauchen wir ja nur noch die 38 Minuten Frist abwarten.“
Captain Markowa: „Nein Sir, ich weiß jetzt auf was der Doktor hinaus will. Diese Gate wird sich nicht abschalten, da es zusätzliche Energie von dem Schwarzen Loch bekommt. Und das ist nicht das einzige Problem. Durch das geöffnete Gate wird auch die Schwerkraft des Schwarzen Loches übertragen. Und ich kann noch nicht sagen wie lange es dauert aber früher oder später werden die beiden mit der F/A-305 in den Ereignishorizont des Gates gezogen und sterben.“

General Wallace: „Und was empfehlen Sie.“
Captain Markowa: „Wir müssen irgendwie die Wurmlochverbindung unterbrechen. Zwar wäre es möglich eine Atomwaffe hinter den Ereignishorizont des Stargates zu beamen, aber wir können hier nicht beamen. Wir müssen das Stargate irgendwie zerstören.“
Ms. Xiaoyi: „Wir dürfen das Gate nicht zerstören, sonst können wir die Gatebrücke nicht vollenden.“
Captain Markowa: „Ms. Xiaoyi, das Gate ist sowieso verloren und das ist die einzige Chance den Major und Lt. Fraiser zu retten. Um die Gatebrücke kümmern wir uns später.“

General Wallace schaute zu der Chinesin und als diese nickte befahl er: „Major Gant, machen Sie eine Mark IX Nuklearrakete zu Abschussbereit, Zielprogrammierung Stargate.“
Major Gant: „Feuerbereit, Sir.“
General Wallace: „Feuer.“

Am vorderen Abschnitt der Heracles öffnete sich eine Luke und die Rakete startete. Die Rakete steuerte auf das Schwarze Loch und das Sternentor zu. Kurz bevor die Rakete das Sternentor erreichte, wurde sie von der Schwerkraft des Schwarzen Loches abgelenkt und explodierte in einiger Entfernung zum Gate.

Als sich der Atompilz verzogen hatte starrten wieder alle auf den Hauptschirm. Das Sternentor war noch immer zu sehen und die Wurmlochverbindung war auch noch aktiv.

In der F/A-305 sagte Cassandra zu O`Neill jr.: „Jack in spätestens drei Minuten werden wir von der Schwerkraft in den Ereignishorizont gezogen. Wir könnten die Heizung herunterregeln um das Triebwerke und die Trägheitsdämpfer zu stärken.“
O`Neill jr.: „Déjà-vu.“
Cassandra: „Wie bitte.“
O`Neill jr.: „Na ich hab das alles schon mal mitgemacht. In einem neuen Schiff, im All gestrandet, es wird eiskalt und man ist zum hilflosen Abwarten verdammt. Also los was bleibt uns schon anderes übrig.“
Cassandra führte die Modifikationen durch und stand dann auf und ging zum Major, umarmte ihn und kuschelte sich an ihn.“
O`Neill jr. drückte Cassandra sanft etwas von sich weg, so dass er ihr in die Augen schauen konnte und sagte dann: „Äh, Cassie ich glaube dass das dafür jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist.“
Cassandra: „Oh man, nicht das was du schon wieder denkst, wir müssen uns gegenseitig mit unseren Körpern wärmen, dann halten wir die Kälte länger aus.“
O`Neill jr. ringte verzweifelt nach einer Ausreden dann sagte er: „Äh, ja… natürlich ich meinte nur… äh, dass wir dafür noch etwas Zeit haben.“
Dann umarmte er Cassandra und drückte sie an sich, dabei zeichnete sich ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht ab.

Auf der Heracles gab General Wallace den nächsten Befehl: „Major Gant machen Sie zwei Mark IX start klar, aber diesmal zielen wir gestaffelt und versetzt. Wenn Sie soweit sind können Sie feuern.“

Die zwei Raketen starteten und explodierten in der nähe des Sternentors. Als sich der Rauch verzogen hatte starrten wieder alle auf den Hauptschirm, doch das Stargate war noch immer nicht zerstört.

General Wallace: „So also dann müssen wir jetzt doch größere Geschütze auffahren. Major Gant bringen Sie das Hauptgeschütz online.“
Captain Markowa merkte an: „Sir, die Sensoren sind noch immer ausgefallen wir können das Ziel nicht erfassen.“
General Wallace: „Dann müssen wir halt wie in der guten alten Zeit per Handzielen.“ er aktivierte das interne Kommunikationssystem: „Waffenstation richten Sie das Hauptgeschütz auf das Stargate aus.“
Der Kondensator des Hauptgeschützes wurde geladen, der Geschützturm drehte sich und das Geschütz wurde ausgerichtet.
Die Waffenstation meldete sich bei der Brücke: „Sir, wir sind feuerbereit.“
General Wallace wollte gerade eine Befehl geben, da sagte Captain Markowa: „Sir wenn wir das Gate verfehlen und das Wurmloch treffen wird der Energiestrahl durch das Wurmloch übertragen und höchstwahrscheinlich die F/A-305 treffen.“
General Wallace: „Darüber bin ich mir durchaus im klaren, aber wir haben keine Wahl.“
General Wallace funkt die Waffenstation an: „Feuer.“
Aus dem rechten Geschützrohr der Heracles kam ein gelb-oranger Energiestrahl und schoss auf das Sternentor zu. Es gab eine gewaltige Explosion.

Nachdem sich der Rauch verzogen hatte war das Stargate nicht mehr zu sehen.
General Wallace: „Bekomm ich eine positive Bestätigung, dass das Gate zerstört wurde?“
Captain Markowa: „Leider nein General, die Sensoren sind noch immer gestört, uns bleibt nur der visuelle Hauptschirm.“
General Wallace: „Und was sollen wir jetzt machen?“
Captain Markowa: „Wir können nur warten.“

Kapitel 2

Auf der Brücke meldete sich plötzlich der Gateraum: „Sir, eingehendes Wurmloch, Iris aktiviert.“
General Wallace: „Empfangen Sie eine ID-Code?“
Gateraum: „Nein Sir, bis jetzt noch nicht.“
General Wallace fragt auf der Brücke: „Weiß jemand ob die beiden überhaupt ein GDO dabei haben?“
Dr. Stockton: „Haben sie denn gewusst dass sie eins brauchen würden?“
General Wallace: „Dann müssen wir also davon ausgehen das sie keines haben.“

Im Gateraum hatte inzwischen Col. Henderson mit einem Marine-Trupp Position bezogen.
Col. Henderson meldete sich über Funk bei der Brücke: „Sir, noch immer kein ID-Code wir dürfen die Iris nicht öffnen, das ist viel zu gefährlich.“
General Wallace: „Sind sie verrückt Col. das wäre deren Tod.“
Col. Henderson: „Mit allem Respekt Sir, nein ich bin nicht verrückt, sondern der Sicherheitschef hier an Bord.“
General Wallace schaute zu Ms. Xiaoyi und sagte: „Ma'am, wir haben eine Entscheidung zu treffen.“
Die Chinesin schaute etwas verunsichert dann sagte sie: „Wir haben keine Wahl…“ sie machte eine Pause und schluckte „öffnen Sie die Iris.“
General Wallace: „Col. Henderson öffnen Sie die Iris.“

Der Colonel gab den Befehl an einen Soldaten im Gateraum weiter, der dann die manuelle Iriskontrolle betätigte.
Col. Henderson gab seinen Marines einen Befehl: „Feuerbereit machen, wir wissen nicht was da auf uns zukommt.“

Dann kam plötzlich die F/A-305 durch das Sternentor. O`Neill jr. und Cassandra saßen zusammengekauert darinnen.
Col. Henderson zu seinen Marines: „Nehmen Sie die beiden fest und bringen sie sie in die Arrestzellen in 1 und 2. Bis wir sicher sind ob sie die sind, die sie vorgeben zu sein.“
O`Neill jr.: „Wie bitte was ist los.“
Cassandra flüsterte zu O`Neill jr.: „Ich sagte dir doch: Er kann uns nicht leiden.“

Plötzlich kam Dr. MacDonald in den Gateraum und sagte: „Wow, wow Stopp Colonel. Die beiden kommen jetzt in Quarantäne.“
Col. Henderson: „Doktor, Sie haben hier keine Befehlsgewalt, das ist eine militärische Situation.“
Dr. MacDonald betätigte mit seinem Mittelfinger das Funkgerät an seinem Ohr und sprach: „General unser Colonel Seriff hier bildet sich ein, es handelt sich um einen militärische Situation, wenn zwei unbewaffnete Ankömmlinge durch das Gate kommen. Würden Sie ihm bitte erklären, dass ich als leitender Mediziner durchaus befugt bin eine Quarantäne anzuordnen.“
General Wallace: „Auch wenn mir ihr laxer Ton nicht gefällt, Sie können ihre Quarantäne haben. Col. Henderson übergeben Sie die Beiden an den Doktor.“

Kurze Zeit später kamen O`Neill jr., Cassandra und Dr. MacDonald auf der Krankenstation an.
O`Neill jr.: „So Doc und was werden Sie jetzt alles für Untersuchungen mit uns machen? Nichts gegen deine Mutter Cassie, aber ich werde jetzt seit zig Jahren von Stargate Ärzten untersucht“ er wandte sich wieder dem Doktor zu „und warum müsst ihr Ärzte uns immer in die Augen leuchten? Was wollt ihr dort eigentlich finden?“
Dr. MacDonald: „Sie können gehen, Major.“
O`Neill jr.: „Sie wollen uns nicht untersuchen?“

Dr. MacDonald schnaufte etwas: „Major, hatten Sie Kontakt zu fremden Spezies, haben Sie die 305 verlassen oder haben die Biometriesensoren im Gateraum irgendetwas angezeigt?“ er schauten den Major mit großen Augen an und fuhr fort „die Eliminierung aller Ansteckungsfaktoren macht eine Untersuchung überflüssig. Sie brauchen gar nicht so zu schauen Major, auch die Medizin ist eine Wissenschaft, die auf Logik basiert.“
O`Neill jr. war noch immer ganz ungläubig und fragte: „Und was ist mit der Quarantäne?“
Dr. MacDonald: „Also gut Major wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dann stehen Sie ab jetzt unter Quarantäne. Einundzwanzig, Zweiundzwanzig, Dreiundzwanzig.“ er klatschte in die Hände „So und Quarantäne beendet.“
O`Neill jr.: „Äh…“
Dr. MacDonald: „Was Major. Wollen Sie unbedingt, dass ich Sie wie jeder herkömmliche Kurpfuscher durchchecke ohne dass es dafür einen Grund gibt? Ich meine damit natürlich nicht Dr. Fraiser.“
O`Neill jr.: „Doc ich muss sagen Sie sind ab sofort der Arzt meines Vertrauens.“

Drei Stunden später waren die Heracles und das Asgardschiff in das benachbarte Sonnensystem gesprungen und hatten dort ein weiteres Sternentor für die Gatebrücke als Ersatz für das soeben verlorene, installiert.
Das Gate war aktiviert und es bestand eine Verbindung nach Atlantis.
Im Konferenzraum der Heracles waren O`Neill jr. und sein Team, das IOA-Team, Lya und Baldur, sowie die beiden Leiter der Mission versammelt und über Funk war Dr. Weir zugeschaltet.
Dr. Weir: „General Wallace wie gewünscht hat die Daedalus Position beim ersten Gate der Pegasus-Milchstrassen-Gate-Brücke bezogen, Col. Sheppard und Dr. McKay befinden sich bei der Mittelstation, Sie können also mit General Landry sprechen. Ich hoffe der Aufwand ist eine Echtzeit-Funkverbindung zur Erde wert.“

General Wallace: „Danke Dr. Weir. General Landry ich muss mitteilen, dass wir ein Gate der Gatebrücke verloren haben.“
General Landry: „Was meinen Sie mit verloren?“
General Wallace: „Wir mussten es zerstören. Lt. Fraiser erklären Sie es dem General.“
Nachdem Cassandra fertig war fragte General Landry: „Und was wollen Sie jetzt tun?“
General Wallace: „Jedenfalls können wir nicht umkehren und ein neues Gate holen.“
Ms. Xiaoyi fragte: „Können wir nicht mit den Ressourcen, die wir in dieser Galaxie finden, ein neues bauen?“
Lya antwortete: „Tut mir Leid, das wird nicht funktionieren.“
General Wallace: „Was können wir dann machen?“
Cassandra: „Wir können nur weiter fliegen und die Gatebrücke weiterbauen. Am letzten Punkt vor der Aegias-Galaxie müssen wir dann eine Lücke in der Gatebrücke lassen und in die Aegias-Galaxie fliegen.“
Captain Markowa: „Genau und nachdem wir unsere Basis dort errichtet haben, nehmen wir eines der dortigen Sternentore und schließen die Lücke.“
General Wallace: „Hm, also gut das klingt nach einem Plan. General Landry wir setzten also unseren Weg fort und melden uns dann nach Installation des letzten Gates noch mal bei Atlantis.“

General Landry: „General Wallace ist Baldur anwesend.“
General Wallace: „Ja er ist hier Sie können mit ihm sprechen.“
General Landry: „Baldur wir haben eine traurige Nachricht für dich. Die Asgard haben sich geopfert und sind ausgestorben. Du bist jetzt der letzte deiner Art. Wie uns Thor mitteilte, wurdest Du bewusst auf die Troja-Mission geschickt, nachdem den Asgard klar wurde, dass Du als einziger nicht an der genetischen Degeneration leidest, aber bei den anderen die Seuche zu weit fortgeschritten war um aus deiner DNA eine Heilung zu finden.“
O`Neill jr. kniff die Augen zusammen und biss sich auf die Lippen, ihm waren die kleine grauen Männchen ans Herz gewachsen. Auch Cassandra und Dr. Stockton stand das Wasser in den Augen.
Baldur senkte den Kopf und sprach mit ganz leiser Stimme: „Wieso haben die anderen mir nichts gesagt?“
O`Neill jr. stand auf, ging zu Baldur, kniete sich mit einem Bein vor Baldur hin und legte seine Hände auf Baldurs hängende Schultern. Dann sagte er: „Baldur, du hast dein Volk verloren aber du bist nicht allein. Du hast hier eine neue Familie gewonnen.“
Baldur hob seinen Kopf und schaute O`Neill jr. mit großen Augen an, dann umarmten sich die beiden
General Wallace: „General Landry, wir setzten unsere Reise jetzt fort.“
General Landry: „Also dann viel Glück, Landry Ende.“

Kapitel 3

[mehrere Tage später]

Die beiden Schiffe befanden sich wieder im Hyperraum und setzten ihre Reise Richtung Aegias-Galaxie fort.
Dr. Stockton schlenderte gerade durch die Messe der Heracles, da pfiff ihm O`Neill jr. aus einem Nebenraum der Messe zu.
O`Neill jr.: „David, komm mal her.“
Dr. Stockton ging in den Raum und dort saßen der Major, Lt. DiMaggio, Maj. Cunningham, Captain Markowa, Capt. Villeneuve und Dr. MacDonald an einem langen Tisch. Denen gegenüber saß Lya.
Dr. Stockton fragte: „Was ist denn hier los?“
O`Neill jr.: „Psst. Wir spielen eine Runde Poker. Wollen Sie mitspielen?“
Dr. Stockton: „Was ist den der Einsatz?“

O`Neill jr. zeigte auf das Ende des Tisches: „Naja, ich setze einen Six-Pack Bier, Lt. DiMaggio setzt eine Flasche italienischen Rotwein, Maj. Cunningham einen 10 Jahre alten Scotch, Captain Markowas Einsatz ist eine Flasche Vodka, Capt. Villeneuve steuert einen Cognac bei und unser Doc setzt eine Flasche 12 Jahre alten Whisky.“
Dr. Stockton: „Ich dachte die Mitnahme von Alkohol wäre verboten. Unser Gepäck wurde doch vor Reisebeginn durchsucht.“
O`Neill jr.: „Oh, David Sie müssen wirklich noch viel lernen. Wenn man lange genug beim Militär war, weiß man, wie so was läuft. Kommen Sie schon, spielen Sie mit. Wir haben mit Lya die fairste Geberin die Sie in der ganzen Milchstrasse finden können.“
Dr. Stockton: „Ich würde schon gerne mitspielen. Aber ich habe keinen adäquaten Einsatz.“

O`Neill jr.: „David, Daniel hat ihnen doch ein Geschenk mitgegeben, dass Sie nehmen sollen wenn Sie sich mal bei mir einschmeicheln müssen.“
Dr. Stockton: „Oh, ja natürlich. Ich wusste bloß nicht das ihnen afrikanische Holzschnitzereien gefallen.“
O`Neill jr.: „Holen Sie´s einfach her.“

Dr. Stockton verschwand kurz und kam dann mit einer ca. 60 cm hohen Holzstatue wieder.
O`Neill jr.: „Zeigen Sie mal her.“
O`Neill jr. riss ihm die Statue aus der Hand, betrachtete sie kurz, schraubte dann den Kopf ab und drehte sie um. Aus dem inneren der Statue rutschten drei Dosen Bier heraus. O`Neill jr. stellte diese zu den anderen Spirituosen auf den Tisch und gab Dr. Stockton, der etwas überrascht schaute, die Reste der Statue zurück.
O`Neill jr.: „So und jetzt können Sie mitspielen.“


Dr. Stockton setzte sich an den Tisch und das Pokertunier konnte beginnen.
Dr. MacDonald: „So das Spiel heißt Texas Hold'em und die Regeln dürfte jedem bekannt sein. Ach noch was: Egal wer hier gewinnt ich kann Sie nur warnen behutsam mit dem Alkohol umzugehen, ich werde keinen Kater oder Kopfschmerzen aufgrund von exzessiven Alkoholgenuss behandeln. Ach am besten ich gewinne gleich selbst.“
O`Neill jr.: „Na da haben wir aber auch noch ein Wörtchen mitzureden Doc.“

Jeder bekam einen Chips-Stapel im Wert von 2000 und dann begann Lya die Karten zu mischen, indem Sie ihre Hand über den Kartenstapel hielt und sich die Karten wie von Geisterhand mischten. Dann legte Sie ihre Hand neben dem Stapel und teilte reihum jedem zwei Karten aus. Immer wenn sie den Zeigefinger hob flog eine Karte zu einem der Spieler.

O`Neill jr. schaute seine Karten an und setzte dann 50 Chips, die nächsten zwei Spieler, Lt. DiMaggio und Captain Markowa passten und Capt. Villeneuve schob dann seine ganze Chips in die Mitte und sagte: „ All-in.“
Auch die weiteren Spieler passten.
O`Neill jr. schaute Capt. Villeneuve an und sagte dann: „Sie bluffen doch, aber ich muss auch passen.“
Und so gewann der Franzose den Einsatz von O`Neill jr. und die Pflichteinsätze von Maj. Cunningham und Dr. MacDonald.
Die nächsten paar Runden passierte es noch ein paar mal, dass der Franzose mit seiner aggressiven Spielweise die Grundeinsätze abgriff.

Dr. Stockton bekam seinen Karten und auf seinem Gesicht war ein nicht zu übersehendes Grinsen zu erkennen. Er setzte die Hälfe seiner Chips und alle anderen passten.
Dr. Stockton fragte: „Hey wieso gehen jetzt alle raus wenn ich mal zwei Asse bekommen habe.“
O`Neill jr. verdrehte die Augen und sagte: „Schon mal was von Pokerface gehört David?“
Dr. Stockton: „Oh, äh… ja natürlich.“

Nach ein paar weiteren Runden kamen General Wallace und Col. Henderson in die Messe. Als O`Neill jr. die beiden sah sagte er zu Lya: „Lya jetzt schnell.“
Lya machte eine Handbewegung in Richtung der „Preise“ und diesen wurden getarnt.
General Wallace und Col. Henderson kamen zu der Pokerrunde und der General fragte: „Was ist denn hier los?“
Bevor sich einer von den anderen Verplappern konnte antwortete O`Neill jr.: „Wir versuchen nur das Arbeitsklima etwas zu verbessern und uns besser kennen zu lernen.“
General Wallace: „Also gut, weitermachen.“
Die beiden Offiziere verließen den Raum und der Major sagte: „Puh, das war noch mal knapp.“

Eine neue Runde Karten wurde ausgeteilt. Lt. DiMaggio setzte 100 Chips und Captain Markowa ging mit, die anderen passten. Der Flop wurde von Lya aufgedeckt und in der Mittel lagen eine Karo zwei, eine Kreuz fünf und der Herz Bube. Lt. DiMaggio schaute nochmals seine Karten an, zwei Buben.
Dann sagte er: „All-in.“
Captain Markow sagte sofort: „Call.“
Die beiden deckten ihre Karten auf und die Russin hatte zwei Damen. Lya drehte die Turn-Card um, es war die Pik zehn. Lt. DiMaggio freute sich schon weil sein Drilling in Führung lag. Dann drehte Lya die River-Card um und es war die Herz Dame.
Lt. DiMaggio schlug die Hände über dem Kopf zusammen und schrie: „Verdammt das kann doch nicht sein…“
O`Neill jr.: „Tja Tony da müssen Sie aufpassen“ der Major schaute zur Russin „die Damen können gefährlich sein.“
Nach seinem Ausscheiden stand Tony auf und verließ den Tisch. Captain Markowa folgte ihm wenige Runden später, als sie mit einem Königs-Paar gegen eine Straße von Dr. MacDonald verlor.

Nachdem vor ihm schon Dr. MacDonald und Dr. Stockton gepasst hatten setzte O`Neill jr. 300 Chips, Capt. Villeneuve passte ebenfalls und Maj. Cunningham überlegte noch.
O`Neill jr.: „Komm schon Eddie geh mal etwas aus dir heraus Du hast noch fast kein Spiel gemacht.“
Maj. Cunningham: „Major O`Neill jr. auch am Pokertisch sollte man die gesellschaftlichen Umgangsformen wahren also sprechen Sie mich doch bitte mit meinem richtigen Namen oder meinem Rang an. Und was das Pokerspiel anbelangt, gewinnt nicht der schnellste sondern man sollte sich vorsichtig verhalten und seine Schritte mit bedacht wählen.“

Capt. Villeneuve mischte sich in das Gespräch ein und sagte zu O`Neill jr.: „Diese Engländer gehen nicht aus sich heraus, die sind stocksteif. Aber wenn man sie in ein Fußballstadion steckt und ihnen genügend Guinness gibt dann kann man was erleben. Ach Maj. Cunningham wissen Sie eigentlich schon die neusten Fußballergebisse, die Atlantis durchgegeben hat.“

Ganz aufgeregt fragte Maj. Cunningham: „Wie hat der FC Liverpool gespielt?“
Capt. Villeneuve: „Tja tut mir Leid, aber 2:0 gegen Arsenal verloren.“
Zum ersten Mal war eine Gefühlsregung in dem Gesicht des Briten zu sehen, seine Mundwinkel fielen nach unten und er warf enttäuscht seine Karten weg.

Zwei Runden später versuchte Capt. Villeneuve erneut mit einem „All-in“ die Grundeinsätze zu stehlen. Das war nun langsam zu viel für O`Neill jr. und er sagte: „Villeneuve ihre ständige Blufferei geht mir auf die Nerven. Ich calle jetzt.“
Beide drehten ihre Karten um und Capt. Villeneuve hatte eine fünf und eine zwei während der Major eine vier und eine acht hatte. Aber das war wirklich nicht der Tag von O`Neill jr. im Flop kamen zwei fünfer und eine zwei.
Capt. Villeneuve: „Tja, Major das schaut mir nach einem Full House aus.“
Nachdem auch der Turn und River das Ergebnis nicht mehr ändern konnte stand O`Neill jr. auf und schüttelte den Kopf.
Bevor er ging sagte er noch zu Dr. Stockton: „Machen Sie sie fertig David.“
Dr. Stockton antwortete leicht verlegen: „Ich werd´s versuchen.“

Ein paar Runden später hatte Dr. Stockton mit seinem Anfängerglück Capt. Villeneuve und Maj. Cunningham vom Tisch genommen und befand sich mit Dr. MacDonald im Heads-up.

Nach ein paar Runden des Abtastens schaute Dr. Stockton seine Karten an und sagte: „All-in.“
Auch Dr. MacDonald schaute nun in seine Karten und überlegte. Dann schaute er Dr. Stockton an und sagte: „Leicht hervorgetretene Halsschlagader.“
Dr. Stockton schaute etwas verwirrt und rieb sich mit der Hand über den Hals.
Dr. MacDonald: „Schweißperlen auf der Stirn und schnelle Augenbewegungen. Hm Dr. Stockton dass sind alles Symptome für extremen Stress ich glaube Sie bluffen.“
Zu allem Überfluss lief Dr. Stocktons Gesicht jetzt auch noch rot an.
Dr. MacDonald: „Ich calle.“
Beide drehten ihre Karten rum und Dr. Stockton hatte einen Buben und eine neun während Dr. MacDonald König und zehn hatte. Nachdem auch in den fünf Community-Cards nichts dabei war was einem der beiden geholfen hätte, hatte Dr. MacDonald das Pokertunier gewonnen. Die beiden gaben sich die Hände und Dr. Stockton verschwand. Dr. MacDonald und Lya brachten die ganzen Spirituosen auf die Krankenstation und dort genehmigte sich Dr. MacDonald ein Schlückchen von dem Whisky und sagt: „Dieser Sieg wird mir eine Menge Arbeit ersparen.“

Kapitel 4

[ca. sechs Monate nach Reisebeginn]

Auf der Heracles wurde der Lautsprecher aktiviert: „Führungsoffiziere auf die Brücke. Führungsoffiziere auf die Brücke.“
Major O`Neill jr. und sein Team kamen auf die Brücke. Dort warteten auch schon die anderen.
O`Neill jr. fragte: „Was ist denn los?“
General Wallace: „Wir sind soweit das letzte Gate auszusetzen und ein letztes Mal Kontakt zu Atlantis aufzunehmen.“

Captain Markowa: „Sir das Gate ist in die Gatebrücke integriert. Wir können Atlantis anwählen.“
General Wallace: „Major Gant wählen Sie Atlantis an.“
Major Gant: „Sir die Verbindung steht Sie können mit Dr. Weir sprechen.“
General Wallace: „Dr. Weir, seine Sie gegrüßt, wir melden uns jetzt vorerst das letzte Mal.“
Dr. Weir: „Ich grüße Sie auch General.“
General Wallace: „Dr. Weir haben Sie noch irgendwelche neuen Informationen vom SGC für uns.“
Dr. Weir: „Nein Sir, es gibt zur Zeit keine Neuigkeiten, wir wurden allerdings von SGC gebeten einige private Briefe für ihren Crew an Sie weiterzuleiten. Mit ihrer Erlaubnis übermitteln wir jetzt den Datenstrom.“
General Wallace: „Sie können los legen Dr. Weir. Auch wir haben einiges an Post, dass Sie für uns an die Erde weiterleiten müssten, sowie unsere Navigationsdaten.“
Dr. Weir: „Wir sind empfangsbereit General.“
Nachdem die Daten übertragen waren, verabschiedete sich General Wallace: „Dr. Weir, Atlantis vielen Dank für Ihre Unterstützung und grüßen Sie die Erde von uns.“
Dr. Weir: „Das machen wir und viel Glück General. Weir Ende.“

General Wallace: „Captain Finley setzen sie einen Kurs in die Aegias-Galaxie.“
Die beiden Schiffe verschwanden im Hyperraum.

Im Stargate-Center kam ein aufgeregter Agent Barrett in das Büro von General Landry.
Agent Barrett: „Sir wir haben ein Problem.“
General Landry: „Was ist denn los Agent Barrett?“
Agent Barrett schluckte einmal dann sagte er: „Die Troja-Mission wurde vom Trust infiltriert.“
General Landry: „Wie bitte, Sie machen Witze.“
Agent Barrett: „Leider nein. Wir haben vor drei Stunden eine Trustzelle hochgenommen und dort alle wichtigen Informationen über die Troja-Mission gefunden.“
General Landry: „Jetzt reden Sie nicht um den heißen Brei was soll das genau heißen?“
Agent Barrett: „Einem der Missionsteilnehmer wurde ein Goa’uld implantiert.“
General Landry blieb der Mund offen stehen und seine Nackenhaare stellten sich auf.
Dann sagte General Landry: „Wie sicher ist diese Information und wie ist das möglich es wurden doch alle vor der Reise untersucht?“
Agent Barrett: „Wir haben die Information von einem der Gefangenen, die wir gemacht haben, und wie der Trust den Goa’uld einschleusen konnte wissen wir auch nicht.“

General Landry: „Wissen wir wer der Goa’uld ist.“
Agent Barrett schüttelte den Kopf: „Nein diese Information wusste unser Gefangener selbst nicht.“
General Landry schrie los: „Was weiß der N.I.D. überhaupt.“
Als sich der General wieder etwas gefasst hatte fragte er weiter: „Wissen Sie wenigstens, was der Goa’uld vorhat.“
Agent Barrett: „Wir wissen es nicht genau. Wir wissen nur so viel, dass die Goa’uld vorhaben, mit Hilfe der Goa’uld aus der Aegias-Galaxie ihre Imperien in der Milchstrasse wieder aufzubauen.“

Plötzlich hörte die beiden eine Lautsprecher: „Eingehendes Wurmloch, General Landry bitte in den Kontrollraum.“
General Landry: „Kommen Sie Agent Barrett wenn wir Glück haben ist es Atlantis und wir können die Heracles noch rechtzeitig waren.“

Die beiden gingen in den Kontrollraum dort wartete bereits Sergeant Harriman.
General Landry: „Sergeant, wer ist es.“
Sergeant Harriman: „Atlantis, Sir.“
General Landry: „Sehr gut, öffnen Sie einen Kanal.“
Sergeant Harriman: „Sie können sprechen General.“
General Landry: „Sehr gut dass Sie sich melden Dr. Weir, Sie müssen dringen eine Nachricht an die Heracles weiterleiten.“
Dr. Weir: „Tut mir Leid General, ich wollte Sie gerade darüber informieren, dass die Heracles soeben das letzte Tor der Gatebrücke installiert und Kurs Richtung Aegias-Galaxie gesetzt hat. Ich befürchte wir haben jetzt keine Möglichkeit mehr, mit der Heracles in Kontakt zu treten. Aber was ist denn so wichtig.“
General Landry: „Wir müssen die Heracles warnen, dass sie einen Goa’uld an Bord haben.“
Dr. Weir: „Oh Gott.“
General Landry: „Dr. Weir, Sie müssen eine Weg finden wie wir wieder mit der Heracles in Kontakt treten können.“
Dr. Weir: „Ich setzte McKay und Zelenka darauf an, aber McKay steht hier neben mir und schüttelt jetzt schon den Kopf.“
General Landry: „OK, ich setzte hier auch Dr. Lee und Col. Carter darauf an. Melden Sie sich, sobald Sie Fortschritte machen. Landry Ende.“

[einen Tag später]

Die Heracles und die Samantha Carter verließen am äußeren Rand der Aegias-Galaxie den Hyperraum. Auf der Brücke waren wieder alle Führungsoffiziere versammelt.
Captain Finley: „Sir, wir sind in der Aegias-Galaxie angekommen.“
General Wallace: „So dann suchen wir uns mal einen schönen Planeten.“
Major Gant: „Sir, die Langstreckensensoren empfangen mehrere Signale in 3 Lichtjahren Entfernung.
General Wallace: „Auf den Schirm, Major.“
Auf dem Hauptschirm waren mehrere Punkte zu erkennen.
O`Neill jr.: „Sir, dass schaut mir so aus als ob das zwei Flotten im Formationsflug sind.“
Cassandra: „Ja und Sie bewegen sich aufeinander zu.“

General Wallace: „Das sollten wir uns anschauen.“
Ms. Xiaoyi: „General halten Sie das wirklich für eine gute Idee wir wissen nicht, ob diese Flotten freundlich oder feindlich sind.“
General Wallace: „Ja genau und das werden wir auch nie erfahren, wenn wir keinen Kontakt aufnehmen. Unser oberstes Missionsziel lautet Kontakt mit den Trojanern und Furlingern herzustellen, wer weiß wann wir die nächste Gelegenheit bekommen.“
Nur widerwillig ließ sich die Chinesin umstimmen.
Dann gab General Wallace eine Befehl: „Major Gant, informieren Sie Baldur und Captain Finley, setzen Sie einen Kurs auf diese Flotten.“
Die beiden Schiffe verschwanden im Hyperraum.

Fortsetzung folgt…
_________________
Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Mach es nicht so spannend. Wer sind diese Flotten?

Hm war wieder ein gute Kapitel. Die Pokerrunde war lustig. Und ich muss sagen Lya fand ich auch witzig. Sie hat den Alkohol versteckt. Es scheint als ob sich die Nox immer mehr einmischen würden.

Ich war auch froh das O'Neill jr. und Cassie heil aus diesem Jumper-Nachbau herausgekommen sind.

Freue mich schon auf das nächste (baldige) Kapitel.
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Hyndara
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BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Na, das war ja wieder eine Episode *grins* ... Du baust aber auch einen Cliffhanger nach dem nächsten, und irgendwie ist keiner so wirklich besser als der andere *schluck*. Obwohl der vom Anfang wirklich heftig war, vor allem, wie die Herakles dann das Tor zerstören wollte.

Einen Goa'uld? Ach du lieber Himmel! Das kann ja wirklich noch heiter werden! Jetzt will der Trust auch schon nach Troja, sonst geht's denen aber noch gut, oder wie?

Und dann diese Flottenverbände. Mh, was es damit wohl auf sich hat? Sicher kein Empfangskomitee, oder? Kann ich mir irgendwie nicht so ganz denken. Da bin ich auf jeden Fall gespannt, was genau dabei herauskommt.

Hat mir auf jeden Fall wieder super gefallen, diese Episode. Daß ich auf die Pokerrunde nicht eingehe hat seinen einfachen Grund in der Tatsache, daß ich nicht Pokern kann - sorry! War aber auch interesant beschrieben, wenn ich auch meist ziemlich ratlos davor saß.

Freu mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung. Jetzt sind sie ja endlich da, wo sie schon die ganze Zeit hinwollten. Da bin ich mal gespannt, was sie da erwarten wird. Sicher nichts wirklich gutes ...
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 21:45    Titel: Episode 1.06 – First Contact – Der erste Kontakt Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Fbs, hab mich sehr gefreut.

@ FelixE: Ein bisschen Spannung muss doch sein Winken wer die Flotten sind erfährst du ja jetzt.
Freut mich dass dir die Pokerrunde und Lya gefallen haben.

@ Hyndara: Freut mich dass es dir gefallen hat.
Hier ist es doch mit den Cliffis noch harmlos Winken im SGP hab ich die Epis Kapitel weiße gepostet da warn’s dann noch mehr Lachen

Ja eine Milkyway Goa’uld musste ich einfach mit einpacken Lachen (ein guter alter Bekannter Winken )
Nun wer die Flotten sind siehst du ja dann unten.
Schade dass du mit der Pokerrunde nichts anfangen konntest, aber ich hoffe es kam auch so etwas über die Charaktere rüber, wer er offensive ist und wer ehr zurückhaltend. Das zentrale beim Pokern ist eigentlich das setzten, so kann man auch mit schlechten Karten gewinnen wenn man blufft, also so hoch setzt, dass der andere Angst bekommt und nicht mitgeht.

So und jetzt geht’s weiter:

Stargate Troja – Episode 1.06 – First Contact – Der erste Kontakt

Kapitel 1

Die Heracles und die Samantha Carter verließen bei den Koordinaten der empfangenen Signale den Hyperraum. Vor ihnen zeigte sich ein beeindruckendes Bild. Es waren zwei rießige Flotten zu sehen.

Die Flotte auf der linken Seite umfasste ca. 60 Schiffe oder mehr. Die Flotte selbst war wiederum in drei Geschwader aufgeteilt. Jedes dieser Geschwader bestand aus mindestens drei Mutterschiffen und mehreren Kreuzern.
Die Kreuzer sahen von ihrer äußeren Form her aus wie antike griechische Ruderkriegsschiffe, allerdings ohne Ruder und Segel. Die unterste Spitze dieser trierenähnlichen Schiffen sprang am weitesten hervor. Der Bug lief dann in einem nach innen gewölbten Bogen auf das Oberdeck zu. Auf dem Oberdeck des Buges erhob sich ein nach vorne gewölbtes Horn, das schließlich in einer Spirale endete. Links und rechts am Bug befanden sich zwei fruchteinflößende Augen. Die Seitenwände dieser Schiffe waren vom Oberdeck bis zu dem Punkt, bei dem bei einer normalen Triere die Wasserlinie beginnt, gerade. Darunter wölbte sich der Rumpf in einer dreieckigen Form nach außen. Das Oberdeck war glatt und gerade und am Heck befand sich eine Struktur die wie ein quadratischer griechischer Tempel aussah. Das Dach dieses Tempels war an der Vorderseite auf jeweils vier Säulen gestützt. Zwischen den Säulen befand sich eine Art Eingang. Zwischen den Säulen und dem Eingang befanden sich Energiefelder. An den Stellen, an denen sich bei einer richtigen Triere die Runder befinden, befanden sich bei diesen Kreuzern Energiekanonen. Diese Kanonen waren vertikal um 360 Grad und horizontal um 180 Grad drehbar. Die Kreuzer hatten etwa die gleiche Größe wie die Heracles.
Die Mutterschiffe hatten ein Pentagon als Grundform. Die einzelne Spitze des Pentagons bildete die Front der Schiffe, während die gegenüberliegende Seite des Pentagons die Rückseiten darstellten. Dort am Heck stand ein riesiger griechischer Tempel. Der Tempel war vollständig von Säulen umfasst, die das an der Vorderseite dreieckförmige Dach des Tempels trugen. Wie bei den Kreuzern wurden die Bereiche zwischen den Säulen von Energiefeldern verschlossen. Der Tempel stand auf einem großen quaderförmigen Potest, dass etwas größer war als der Tempel. Von dem Potest führten auf dessen ganzen Breite Treppen herab. Ungefähr auf halber Höhe des Potestes endeten die Stufen der Treppe in einen quadratischen Platz. Von diesem Platz führten erneut Treppen bis zum Deck des Pentagons herab. Links und rechts neben der Tempel- und Treppenstruktur erstreckte sich auf ganzer Länge des Pentagons ein Säulengang. Der Säulengang hatte ebenfalls so ein Dach wie der Tempel und zwischen den Säulen befanden sich Energiefelder. An den fünf Seiten des Pentagons befanden sich eine Menge Energiekanonen. An der vorderen Spitze des Pentagons waren, ebenso wie bei den Kreuzern, zwei Augen angebracht, nur dass diese Augen größer waren als bei den Kreuzern. Die Mutterschiffe hatten ungefähr die vierfache Größe der Kreuzer. Insgesamt waren es die größten der dort aufgebotenen Schiffe.

Die Flotte auf der rechten Seite war in zwei Geschwader aufgeteilt.
Das rechte, also das von der Heracles weiter entfernte, Geschwader bestand aus 25 Schlachtkreuzern des gleichen Typs. Die Schiffe waren sowohl an der Längsachse als auch an der Querachse symmetrisch. Sie hatten eine rautenförmige Grundstruktur. An der Ober- und der Unterseite erhoben sich vier diamantenförmige Pyramiden. Die Spitze dieser Diamanten befand sich im hinteren Drittel deren Länge, sodass die Steigung der vorderen Kanten flacher war als die Steigung der hinteren Kanten. Die Diamanten waren so auf der Oberfläche angeordnet, dass jeweils der hintere Teil genau auf die Mittel des Schiffes zeigte und der vordere Teil auf die Spitzen der Raute. Über das ganze Schiff zog sich eine vierstrahlige sternförmige Vertiefung, die die Diamanten umgab. Diese Vertiefung war der niedrigste Punkt des Schiffes. Alle Oberflächen der Schiffe waren vollkommen glatt und glänzten silbrig. Die Kanten der Raute leuchteten in einem grünen Licht.
Das andere Geschwader dieser Flotte bestand aus einem Dutzend Schiffen die in Größe und Form der Aurora-Klasse ähnelten und zwei Schiffen, die doppelt so groß waren.
Die Auroraähnlichen Schiffe hatten allerdings keine so gerade und klobige Frontpartie wie die Aurora-Klasse sondern eine flache und spitz nach vorne zulaufenden.
Die größeren Schiffe ähnelten in Design und Form auch der Aurora-Klasse. Die Frontpartie entsprach der der Aurora, nur dass sie an den Seiten breiter war. Nach diesem Teil folgte ein längerer, schmalerer Abschnitt, an dessen Ende sich ein zweites Paar der bei der Aurora-Klasse üblichen vier X-förmig angeordneten Stummelflügel befand. Die restlichen Abschnitte entsprachen denen der Aurora, nur dass sie breiter waren.

Die Crew der Heracles war noch immer am Stauen da begannen die beiden Flotten auch schon sich zu bekämpfen.
Von dem Kampf aufgeschreckt fragte General Wallace: „Dr. Stockton, wissen Sie, wer dort wer ist?“
Dr. Stockten wollte gerade antworten, als von dem vordersten der Auroraähnlichen Schiffe ein paar Drohnen in Richtung eines der Kreuzer flogen.
Doch O`Neill jr. kam ihm zu vor und sagte: „Na das dürften dann ja wohl Antiker, äh Trojaner sein.“
Dr. Stockten: „Ja genau und die anderen dahinter sind Furlinger, zumindest wurden ihre Schiffe so in der Datenbank beschrieben.“
O`Neill jr.: „Und die anderen da drüben müssen dann wohl Goa’uld sein. Naja dieser ganze Schnick-Schnack an den Schiffen passt ja zu denen.“
General Wallace: „Major Gant öffnen Sie einen Kanal.“
Ms. Xiaoyi: „General Wallace, was haben Sie vor?“
General Wallace: „Fragen wie wir ihnen helfen können.“
Ms. Xiaoyi: „General, Sie kennen die Befehle, wir sollen Kampfhandlungen vermeiden.“
General Wallace: „Ja genau … sollen und vermeiden … und beides trifft hier nicht zu; oder wollen Sie zu sehne wie unsere künftigen Verbündeten von einer Übermacht vernichtet werden.“

Nach einem Moment des Zögerns stimmte die Chinesin zu, als sie mit ansehen musste, wie das vorderste auroraähnlichen Schiffe explodierte, nachdem die Kreuzer des mittleren Geschwaders ihr gesamtes Feuer darauf gelenkt hatten.
Major Gant: „Sir, Sie können sprechen.“
Noch bevor der General loslegen konnte, explodierten einer der Furlinger-Schlachtkreuzer, als er das gesamte Feuer des hinteren Goa’uld-Geschwaders abbekam. Auch die ersten Schiffe des Furlinger-Geschwaders hatte das Feuer eröffnet. Von den grün leuchtenden Kanten schossen grüne Energiestrahlen auf die Goa’uld Schiffe zu und zerstörten nach vier bis fünf Treffern zwei der Kreuzer.
General Wallace: „Hier spricht Brigadier General Wallace, Kommandant der Heracles, an alle Trojaner und Furlinger, wir sind von der Erde und wollen ihnen helfen.“
Das große Trojaner Schiff meldete sich: „Hier spricht Admiral Trinalkus, Kommandant der Allianzflotte und Captain der Hektor. Wenn Sie uns helfen wollen, kümmern Sie sich um die Kreuzer des vorderen Geschwaders und decken unsere linke Flanke.“
General Wallace: „Verstanden Admiral.“

General Wallace: „Major Gant, informieren Sie Baldur, dass wir in die Schlacht eingreifen. Captain Finley, bringen Sie uns längsseits zu dem Trojaner-Geschwader. Major O`Neill jr. begeben Sie sich zum Stuhl.“ Der General aktivierte die interne Kommunikationsanlage „Waffenstation bringen Sie das Hauptgeschütz online. Col. Henderson…“.
Captain Markowa: „Sir der Colonel, Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve haben soeben die Brücke verlassen. Der Colonel wollte die Ringplattform sichern.“
General Wallace: „Gut.“

Die übrigen Trojaner- und Furlinger-Schiffe hatten nun ihre Schlachtlinie gebildet und waren in Feuerreichweite. Von den Trojanerschiffen stiegen Hunderte von Drohnen auf und flogen auf das mittlere Goa’uld-Geschwader zu. Die Drohnen zerstörten sechs der Kreuzer und eines der Mutterschiffe des mittleren Geschwaders. Nachdem die Goa’uld das Feuer ihrer Energiekanonen nun auf die einzelnen Trojaner-Schiffe aufteilen mussten, konnten die Schilde der Trojaner leicht mehrere Treffer wegstecken.
Auch die Furlinger hatten nun auf ganzer Front das Feuer eröffnet. Je fünf der Schlachtkreuzer nahmen sich einen der Goa’uld-Kreuzer vor. Insgesamt vier Kreuzer konnten so zerstört werden, nachdem die grünen Energiestrahlen die Schilde der Goa’uld durchdrangen.

Die Heracles und die Samantha Carter hatten nun links neben dem Trojaner-Geschwader Position bezogen.
Die Waffenstation meldete sich: „Sir, wir sind feuerbereit, Kondensator eins und zwei geladen, Kondensator drei ist in dreißig Sekunden bereit.“
Das vordere Goa’uld-Geschwader teilte sich auf, die Hälfte der Kreuzer und zwei der Mutterschiffe vereinigten sich mit dem mittleren Geschwader und griffen die Trojaner an. Die übrigen zehn Kreuzer und das Mutterschiff hielten auf die Heracles und Samantha Carter zu.

General Wallace: „Waffenstation richten Sie das Geschütz auf den äußersten Kreuzer ganz links aus und feuern Sie. Major O`Neill jr. machen Sie Hyperraumtropedo eins bis vier feuerbereit und zielen Sie auf die nächsten vier Kreuzer. Major Gant feuern Sie je drei Mark IX auf die übrigen Kreuzer ab.“

Aus dem linken Geschützrohr der Heracles schoss ein gelb-orange leuchtender Energiestrahl auf den anvisierten Kreuzer zu. Der Strahl prallte auf die Schilde des Kreuzers auf und diese fluktuierten leicht. Nun traf auch das erste Goa’uld-Feuer auf die Heracles.
Major Gant: „Schilde bei 95 % und stabil.“
General Wallace: „Waffenstation, erneut feuern und nachladen.“

Auch O`Neill jr. hatte inzwischen auf dem Stuhl die Ziele anvisiert. Der Bombenschacht der Heracles öffnete sich und vier Hyperraumtorpedos flogen heraus. Kurz danach verschwanden die vier Torpedos im Hyperraum. Wenige Sekunden später gab es vier Explosionen in mitten des Goa’uld-Geschwaders. Drei der Kreuzer wurden direkt getroffen und zerstört, der vierte Kreuzer hatte inzwischen ein Manöver geflogen und der Torpedo schlug knapp neben ihm ein und traf nur dessen Schilde. Auch die Mark IX Nuklearraketen waren inzwischen abgefeuert worden. Die Hälfte der Raketen wurde von dem Goa’uld-Abwehrfeuer zerstört und die übrigen verpufften an den Schilden. Das Hauptgeschütz feuerte seinen zweiten Schuss und zerstörte den bereits angeschlagenen Kreuzer.

Baldur hatte mit der Samantha Carter die zwei rechten Kreuzer angegriffen. Nachdem vier seiner hellblauen Energiestrahlen den einen Kreuzer getroffen hatten, wurde dieser zerstört.

Der Abstand zwischen den beiden Flotten hatte sich inzwischen weiter verringert und die Goa’uld Mutterschiffe öffneten die vorderen Energiefelder an den Säulengängen. Daraus starteten hunderte von Gleitern. Die Gleiter sahen anders aus als die bekannten Todesgleiter. Die Flügelspannweite war so, dass so ein Gleiter in der Lage war, ein Sternentor zu passieren. Die Flügel waren dann nach unten abgewinkelt und ihre Spitzen zogen sich weit über das Cockpit nach vorne hinaus.
Die Trojaner reagierten auf die Gleiter und feuerten die nächsten Salven ihrer Drohnen auf diese. Auch die Furlinger reagierte auf die Gleiter und lenkten ihr Feuer dahin.

Auch auf die Heracles kamen mehrere Gleiterstaffeln zu geflogen.
General Wallace: „Major O`Neill jr. wir werden von Jägern angegriffen feuern Sie die ALRAAMs ab und machen Sie die nächsten vier Torpedos für die Kreuzer klar. Major Gant feuern Sie die Railguns ab und wenn die nächsten Gleiterstaffeln starten, feuern Sie je zwei Mark IX so ab, dass Sie direkt vor den Schilden des Mutterschiffs detonieren, das dürfe etliche dieser Gleiter mitnehmen. Waffenstation wann ist das Hauptgeschütz wieder feuerbereit?“
Waffenstation: „Sir Kondensator drei braucht noch 15 Sekunden; Kondensator eins und zwei brauchen noch 45 Sekunden.“
General Wallace: „OK, Sobald Sie feuerbereit sind schießen Sie auf das Mutterschiff.“
Major Gant: „Sir Schilde runter auf 80 %.“
Von dem Hangardeck meldete sich Major Zhang: „Sir sollen wir die F-302er und F/A-305er in den Kampf werfen?“
General Wallace: „Major machen Sie sich startbereit aber warten Sie noch.“

Baldur hatte in der Zwischenzeit den nächsten Kreuzer zerstört und war auch mit der Abwehr der Gleiter beschäftigt.
Die ALRAAMs und die Railguns zerstörten einen Großteil der Gleiter. Auch die Mark IX Rakete zerstörten die neustartenden Staffeln. Von den Hyperraumtorpedos wurde einer der Kreuzer zerstört die anderen drei konnten ausweichen. Das Hauptgeschütz feuerte einen Strahl auf das Mutterschiff, jedoch hielten dessen Schilde stand.

Der Abstand zwischen den Flotten hatte sich weiter verringert und die Trojaner und Furlinger hatten mehrere der Kreuzer zerstört. An den Unterseiten der Furlingerschiffe öffnete sich eine Luke und es starteten daraus pro Schiff vier kleinere Schiffe, die in Größe und Form einem Al-Kesh ähnelten, nur dass sie eckiger und kantiger waren und deren Oberfläche glatter war.
Die eine Hälfte dieser Schiffe kümmerte sich um die verbliebenen Gleiter die anderen flogen direkt auf die Kreuzer zu. Dabei wurde ein Großteil der Schiffe zerstört, zwei kamen jedoch durch und flogen ganz nah an die Kreuzer heran. Kurz danach zogen sich die Schiffe wieder zurück und flogen die nächsten Kreuzer an. Etwas später explodierten die Kreuzer von innen heraus, ohne dass eine Auswirkung von außen zu erkennen war.

Kapitel 2

Plötzlich öffneten sich bei den Goa’uld Schiffen die am Rumpf angebrachten Augen und es schossen gelb-orange leuchtende Kugeln heraus, die auf die Trojaner- und Furlinger-Schiffe zuflogen und einen kurzen Schweif hinter sich herzogen. Die Kugeln trafen die Furlinger-Schlachtkreuzer und nach etwa zwei bis drei Treffern explodierte ein Schlachtkreuzer nach dem anderen. Auch die auroraähnlichen Trojanerschiffe hielten höchstens drei bis vier dieser Treffer aus bevor mehrere von diesen zerstört wurden.

Auf der Heracles schauten sich alle geschockt und entsetzt dieses Spektakel an. Dann fragte General Wallace: „Lt. Fraiser, Captain Markowa was ist da los.“
Die beiden zuckten nur mit den Schultern.
Noch bevor der General den nächsten Befehl geben konnte schlug auch schon so ein Ball auf die Schilde der Heracles auf. Das Schiff wurde durch geschüttelt, auf der Brücke sprühte es Funken und Qualm stieg auf.
Als der Qualm verzogen war fragte General Wallace: „Verdammt, was war das.“
Die beiden Wissenschaftlerinnen konnten ihm noch immer keine Antwort geben.
Major Gant: „Schilde runter auf 60 %.“
General Wallace: „Was… wenn das so weitergeht überstehen wir nicht mehr viel solche Treffer. Major öffnen Sie einen Kanal zur Hektor.“

In der Zwischenzeit hatte das Schwesterschiff der Hektor zum Gegenschlag angesetzt. Sie deckte die nächstliegenden Kreuzer mit ein paar Salven Drohen ein und unter der Frontpartie schoss ein gelber Energiestrahl hervor, der ein Mutterschiff traf und es zerstörte. Dann musste dieses Schiff auch schon seinen fünften und sechsten Treffer einstecken. Als dann die siebte dieser Kugeln einschlug, gab es einen großen Feuerball und das Schiff war zerstört.

General Wallace: „Admiral Trinalkus, was sind das für Waffen, wie können wir uns dagegen schützen?“
Admiral Trinalkus: „Das sind hochenergetische Plasmabälle. Die Helianer extrahieren das Plasma direkt aus Sternen und feuern es dann aus kurzer Distanz auf uns ab. Wir haben bisher noch kein Mittel gefunden uns dagegen zu schützen.“
Auf einmal hatte Cassandra eine Idee: „Sir wir haben doch die Daten der Daedalus in unserem Hauptcomputer, wenn es mir gelingt unsere Schilde so zu modifizieren, wie damals als die Daedalus einer Sonneneruption standhielt, um Atlantis zu schützen, könnte das den Plasmabällen standhalten.“
Ein weiterer Plasmaball traf die Heracles.
Major Gant: „Schilde runter auf 40 %.“
General Wallace: „Lt. Fraiser legen Sie los. Wie lange wird das dauern?“
Cassandra, die bereits dabei war, heftig auf ihrem Tablet-PC herum zu tippen, antworte gestresst: „Keine Ahnung. Vielleicht zwei Minuten.“
General Wallace: „Beeilen Sie sich. Wir halten nicht mehr viele dieser Treffer aus.“
General Wallace nahm wieder Kontakt zur Hektor auf: „Admiral wir arbeiten an einer Schildmodifikation. Wir schicken Ihnen die Daten sobald wir fertig sind.“
Im Hintergrund war auf der Hektor „… Schilde bei 16 %...“ zu hören.
Admiral Trinalkus: „Beeilen Sie sich. Wir werden noch einen Treffer nicht überstehen.“

Baldur, der das Gespräch mit gehört hatte, manövrierte die Samantha Carter direkt vor die Hektor, um die nächsten Schüsse abzufangen.
General Wallace funkte die Samantha Carter an: „Baldur was hast Du vor willst Du dich umbringen?“
Baldur: „General ich bin mir durchaus im Klaren was ich tue. Baldur ende.“
Die Heracles wurde erneut getroffen und die Schilde waren runter auf 20 %.

Plötzlich meldete sich Captain Finley: „Sir unser Hyperraumantrieb überlastet sich.“
General Wallace: „Maschinenraum was ist da los.“
Maschinenraum: „…“
Nachdem auch auf seine erneute Frage keiner reagierte, sagte der General: „Captain Finley schalten Sie den Hyperraumantrieb ab.“
Captain Finley antwortete entsetzt: „Sir er lässt sich nicht abschalten.“
General Wallace: „Captain Markowa, Lt. DiMaggio und Dr. Stockton, gehen Sie zum Maschinenraum und schauen Sie was da los ist und schalten Sie den Hyperraumantrieb ab.”

Baldur hatte inzwischen drei Schüsse auf die Hektor abgefangen und seine Schilde waren geschwächt.

General Wallace: „Lt. Fraiser was ist jetzt mit den Modifikationen.“
Cassandra: „Gleich.“

Aus dem Maschinenraum meldete sich Dr. Stockton: „Sir, die Crew und Mr. Colson sind alle bewusstlos. Captain Markowa arbeitet an dem Hyperraumantrieb.“

General Wallace funkte die Krankenstation an: „Dr. MacDonald, Lya begeben Sie sich zum Maschinenraum wir haben Verletzte.“

Major Gant: „Sir, unsere Ringe wurden aktiviert.“
General Wallace: „Ringraum wer hat die Ringe aktiviert.“
Ringraum: „…“
General Wallace funkte den Maschinenraum an: „Lt. DiMaggio, Dr. Stockton begeben Sie sich zum Ringraum. Bewaffnet! Wir haben dort auch ein Problem.“

Der nächste Plasmaball flog auf die Heracles zu.
General Wallace: „Lt. Fraiser machen Sie schon.“
Kurz bevor das Geschoss die Heracles erreicht hatte schrie Cassandra: „Jetzt!“ und drückte die Entertaste auf ihrem Tablet-PC.
Der Plasmaball prallte auf die Schilde der Heracles auf und über all auf dem Schiff sprühten Funken.
Major Gant: „Schilde bei 17 %. Die Modifikationen helfen, aber wir sind nicht immun.“
General Wallace funkte wieder die Hektor an: „Admiral, die Modifikationen helfen; wir übermitteln jetzt die Daten.“

Noch während der General mit der Hektor sprach, flogen vier weitere Plasmabälle auf die Samantha Carter und die Hektor zu. Zwei der Plasmabälle trafen die Samantha Carter und das Schiff wurde durch eine gewaltige Explosion zerstört. Die anderen Beiden durchflogen die Explosionswolke und trafen die Hektor. Die Hektor brach in der Mitte auseinander und wurde dann durch einen gewaltigen Feuerball vollständig zerstört.

General Wallace schrie los: „Nein! Verdammt … Baldur!“
Auf der Brücke machte sich eine geschockte und verzweifelte Stimmung breit.

Dr. Stockton meldete sich aus dem Ringraum: „Sir wir sind hier, Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve liegen bewusstlos am Boden, …“ der Doktor machte eine kurze Pause, vor ihm erschien ein weißer Lichtstrahl.
Dr. Stockton: „Baldur…“
General Wallace: „Wie bitte Dr. Stockton.“
Dr. Stockton: „Baldur hat sich soeben in den Ringraum gebeamt.“
General Wallace: „Gott sei Dank, wir dachten schon wir hätten ihn verloren.“

Die Schlacht sah schlecht aus für die Allianz-Flotte, es waren noch fünf Furlinger-Schlachtkreuzer und drei Trojaner-Schiffe übrig. Die Goa’uld waren deutlich in der Übermacht.
Eines der Trojanerschiffe meldete sich bei der Heracles und eine Frau sagte: „Heracles, hier spricht Belanaya, Captain der Polyxena, ich habe das Kommando über die Allianzflotte übernommen.“
General Wallace: „Was wollen Sie jetzt machen?“
Belanaya: „Wir ziehen uns zurück, die Schlacht ist verloren.“
Während Sie mit General Wallace sprach, verschwanden die übrigen Allianzschiffe im Hyperraum.
Belanaya: „General, wir übermitteln ihnen die Rückzugskoordinaten; dort können wir uns treffen.“
Fünf Plasmabälle schlugen auf der Polyxena ein und zerstörten das Schiff.

General Wallace: „Haben wir die Koordinaten?“
Major Gant: „Leider nein, die Verbindung brach vorher ab.“

Aus dem Maschinenraum meldete sich Captain Markowa: „Sir, ich konnte das ZPM aus der Energieversorgung des Hyperraumantriebs herauslösen, aber der Antrieb bezieht weiterhin Energie von den Naquadareaktoren.“
General Wallace antwortete ziemlich scharf, da der von den ganzen Hiobsbotschaften genervt war: „Regeln Sie das Problem.“
Captain Markowa: „Sir das schaffen wir nicht, die Zeit reicht nicht aus. Wir müssen den Hyperraumantrieb ausstoßen.“
General Wallace: „Sind sie verrückt ohne Hyperraumantrieb sind wir geliefert.“
Captain Markowa: „Sir wenn wir ihn nicht ausstoßen sind wir in 15 Sekunden tot, wenn er explodiert.“
General Wallace: „Also gut stoßen Sie ihn aus. Captain Finley bringen Sie uns auf einem sicheren Abstand zum Antrieb.“
Der Antrieb wurde ausgestoßen und die Heracles flog eine Kurve. Dann explodierte der Antrieb und die Heracles wurde heftigst durchgeschüttelt.
Major Gant: „Schilde runter auf 11 %.“

Aus dem Ringraum meldete sich Dr. Stockton: „Sir, Maj. Cunningham ist wieder bei Bewusstsein.“
General Wallace: „Was war dort los Dr. Stockton?“
Dr. Stockton: „Das erklärt ihnen der Major besser selbst.“
Maj. Cunningham: „Sir, es war Col. Henderson, er hat Capt. Villeneuve und mich niedergeschlagen und ist dann mit dem Ringtransporter verschwunden. Und seine Augen haben geleuchtet.“
Als der Major diese Worte ausgesprochen hatte, war das Schaudern auf der Brücke förmlich zu spüren.
General Wallace: „Soll das heißen er war ein Goa’uld?“
Maj. Cunningham: „Ich befürchte ja.“

General Wallace: „Wie ist das möglich dass ein Goa’uld an Bord kam?“
Major Gant: „Keine Ahnung, Sir. Die internen Sensoren konnten kein Eindringen von außen feststellen.“
General Wallace: „Und wo her soll dann dieser Goa’uld gekommen sein?“
Ms. Xiaoyi: „General es könnte doch sein, dass der Goa’uld schon die ganze Zeit an Bord war.“
General Wallace brüllte die Chinesin an: „Das ist einer ihrer Männer, Sie haben ihn ausgewählt, ist dieses Verdammte IOA nicht mal in der Lagen seine Leute zu untersuchen.“
Ms. Xiaoyi: „Doch General es wurden alle untersucht“ ihr Ton wurde schärfer „und er ist auch ein Mann des SGCs und dort wurde auch nichts festgestellt.“
General Wallace: „Wie auch immer. Lt. Fraiser können wir feststellen auf welches Schiff Col. Henderson geflohen ist?“
Cassandra: „Sir ich versuche es schon die ganze Zeit, aber der Goa’uld konnte irgendwie den Speicher löschen. Ich fürchte wir haben keine Chance.“

General Wallace: „Captain Finley bringen Sie uns hier weg. Sublichttriebwerke auf Höchstgeschwindigkeit.“
Ms. Xiaoyi: „Sir das dürfen wir nicht, der Goa’uld in Col. Henderson weiß alles über uns und die Erde. Wir müssen ihn gefangen nehmen oder vernichten.“
General Wallace: „Das ist mir schon klar Ms. Xiaoyi, aber wir können nicht gegen eine solche Übermacht bestehen und wir wissen nicht auf welchem Schiff er sich befindet.“

Kapitel 3

Plötzlich wurde die Heracles von dem nächst liegenden Mutterschiff gerufen.
Major Gant: „Sir wir werden von einem der Mutterschiffe gerufen.“
General Wallace: „Auf den Schirm.“
Auf dem Schirm war Col. Henderson zu sehen.
Seine Augen leuchteten auf und er sprach mit tiefer Stimme: „Hier spricht euer Gott Baal, senkt eure Schilde und ergebt euch.“ dann fuhr er mit normaler Stimme fort: „Ich muss mich übrigens noch für die nette Reise bedanken, alleine hätte ich es nie geschafft. Wenn ihr euch jetzt ergebt, lasse ich euch am Leben und setze euch auf einem unbewohnte Planeten ab.“

General Wallace fuhr mit der flachen Hand an seinem Hals vorbei, sodass Major Gant die Verbindung unterbrach.
Dann fragte er: „Major Gant können wir den Colonel rausbeamen?“
Major Gant: „Nein, wir können ihn nicht durch die Schilde des Mutterschiffes erfassen.“
In der Zwischenzeit waren Dr. Stockton, Maj. Cunningham, Capt. Villeneuve und Baldur auf die Brücke gekommen.
General Wallace: „Baldur bekommst Du es irgendwie hin, dass wir den Colonel rausbeamen können.“
Baldur ging zu einer Computerkonsole und tippte darauf herum.
Dann sagte er: „Nein General, dieses Mutterschiff ist zu gut abgeschirmt.“
General Wallace: „Dann haben wir keine Wahl. Major O`Neill jr. machen Sie vier Hyperraumtorpedos startklar und schießen Sie sie auf das Mutterschiff.“
Maj. Cunningham unterbrach den General: „General wir dürfen den Colonel nicht opfern, lassen Sie mich ein Team auf das Mutterschiff führen wir holen ihn zurück.“
Capt. Villeneuve: „Ja Sir wir melden uns freiwillig.“
General Wallace: „Ihr Mut ehrt Sie, aber ich werde nicht noch mehr Männer riskieren. Sie wissen nicht was Sie dort drüben erwartet. Major O`Neill jr. der Befehl steht. Waffenstation das Geschütz ausrichten und auf das Mutterschiff feuern, dann sofort Nachladen.“

Das Mutterschiff konnte den Torpedos ausweichen, allerdings explodierten zwei der Torpedos direkt neben dem Mutterschiff, was die Schilde des Mutterschiffs, das schon ein paar Treffer abbekommen hatte, weiter schwächte. Dann trafen die beiden Energiestrahlen des Hauptgeschützes das Mutterschiff, was dessen Schilde merklich zum Fluktuieren brachte.

General Wallace: „Können wir jetzt beamen?“
Baldur: „Leider nicht General.“
General Wallace: „Waffenstation erneut feuern.“
Aus dem rechten Geschützrohr schoss ein weiterer Energiestrahl auf das Mutterschiff zu und zerstörte es.

Die Goa’uld-Flotte hatte sich in der Zwischenzeit neu organisiert. Der Großteil der Flotte verschwand im Hyperraum, aber zwei Mutterschiffe und zehn Kreuzer flogen auf die Heracles zu.

General Wallace: „Captain Finley beschleunigen; bringen Sie uns von hier weg.“

Die Heracles konnte etwas Abstand von den Goa’uld gewinnen und war außer Reichweite der Plasmabälle. Doch das Gesamte Goa’uld Geschwader feuerte mit seinen Energiekanonen auf sie.

Major Gant: „Schilde runter auf neuen Prozent.“

Die Goa’uld hatten den Abstand wieder verkürzt und feuerten ihre Plasmabälle ab. Die Heracles konnte der Salve geschickt ausweichen, aber eines der Plasmageschosse traf das Schiff und die Schilde waren nur noch bei sechs Prozent.

General Wallace: „Major O`Neill jr. machen Sie die restlichen Hyperraumtorpedos feuerbereit.“
O`Neill jr.: „Sir, das hat keinen Sinn die wissen jetzt wie Sie den Torpedos ausweichen können.“
General Wallace: „Aber wir müssen etwas tun, sonst sind wir erledigt.“
Aus dem Maschinenraum meldete sich Captain Markowa: „Sir wir könnten das ZPM, das wir bisher für den Hyperraumantrieb genutzt haben, für das Hauptgeschütz einsetzen. Das ZPM hat zwar nur noch fünf Prozent Energie aber das sollte für zwanzig oder dreißig Schüsse im Dauerfeuermodus reichen.“
General Wallace: „Machen Sie es so, Captain, aber beeilen Sie sich.“
Die Heracles musste einer weiteren Salve ausweichen. Das Hauptgeschütz hatte sich nun nach hinten ausgerichtet und zielte auf den ersten Goa’uld-Kreuzer.
Captain Markowa: „Sir wir sind soweit.“
General Wallace: „Waffenstation, schalten Sie auf Dauerfeuermodus um, und schießen dann nach eigenem Ermessen.“
Die zwei Geschützrohre feuerten gleichzeitig auf den ersten Kreuzer und zerstörten diesen. Dann drehte sich der Geschützturm etwas und feuerte auf den nächsten Kreuzer, auch dieser wurde zerstört.
Eine neue Salve Plasmabälle flog auf die Heracles zu, den meisten konnten sie ausweichen aber einer traf die Heracles. Und die Schilde waren runter auf drei Prozent.
Der Geschützturm hatte die nächsten drei Kreuzer ausgeschaltet.
Nun starteten die Mutterschiffe ihre Gleiterstaffeln. Ungefähr 200 Gleiter kamen auf die Heracles zugeflogen.

General Wallace: „Major O`Neill jr. ALRAAMs los; Major Gant Railguns abfeuern.”
Das Hauptgeschütz hatte inzwischen alle zehn Kreuzer zerstört und richtete sich nun auf das erste Mutterschiff aus. Die ersten zwei Energiestrahlen trafen das Mutterschiff, dessen Schilde hielten jedoch. Auch die zweite Salve konnte keinen merklichen Schaden anrichten.

Die ALRAAMs und die Railguns hatte ein Drittel der Gleiter außer Gefecht gesetzt.
Die dritte Salve des Hauptgeschützes traf das Mutterschiff und die Schilde begannen zu fluktuieren. Die vierte Salve zerstörte schließlich das erste Mutterschiff.
Doch vorher konnte noch ein Plasmaball die Heracles treffen und deren Schilde brachen zusammen.

General Wallace: „Waffenstation, warum feuern Sie nicht mehr?“
Waffenstation: „Sir, die Energie des ZPMs ist aufgebraucht wir können erst wieder in einer Minute feuern.“
General Wallace: „Das dauert zu lange, unsere Schilde sind unten. Major O`Neill jr. wir müssen doch auf die Torpedos zurückkommen.“
Major O`Neill jr.: „Nein Sir ich habe eine andere Idee. Fliegen sie auf das Mutterschiff zu.“
General Wallace: „Major, unsere Schilde sind unten wir überleben keine weiteren Treffer mehr.“
Major O`Neill jr.: „Das ist mir klar. Fliegen Sie darauf zu und sobald wir in Ringtransporterreichweite sind ,beamen Sie einen Mark IX in den Ringraum und aktivieren die Ringe und mit etwas Glück wird das Mutterschiff zerstört.“
General Wallace: „Major Gant, Captain Finley machen Sie es so.”

Die Heracles flog eine Kurve, dann kämpften sie sich mit den Railguns und den ALRAAMs einen Weg durch die Gleiterstaffeln. Als sie in Ringtransporterreichweite waren, wurden der Mark IX auf das Mutterschiff transportiert und es explodierte. Die Gleiter waren der Heracles gefolgt und hatten sie unter Beschuss genommen. Auf der Oberfläche der Heracles gab es eine Mehrzahl von Explosionen, zwei der Sublichttriebwerke wurden zerstört, auch die Abschussluke für die ALRAAMs wurde getroffen, sowie einige der Railguns. Im Inneren der Heracles sprühten überall Funken und Rauch stieg auf. An manchen Stellen brachen Feuer aus und Träger fielen von der Decke. Es gab etliche Verletzte.

Kapitel 4

General Wallace: „Major Zhang Sie können jetzt mit den F-302er und F/A-305er starten. Schaffen Sie uns diese Gleiter vom Hals. Major O`Neill jr. warum feuern die ALRAAMs nicht mehr.“
Major O`Neill jr.: „Keine Ahnung. Ich bin auf dem Weg zu einer 305.“
General Wallace: „Kehren Sie sofort zum Stuhl zurück.“
O`Neill jr.: „Sir, nein ich meine die ALRAAMs lassen sich nicht mehr abfeuern, ich weiß nicht warum, aber ich werde sicher nicht sinnlos auf den Stuhl rumsitzen.“
General Wallace: „Also gut.“

Von den Gleitern waren noch um die 90 übrig, die sich jetzt neu formierten und mit dem nächsten Angriff auf die Heracles begannen. Von der Heracles starteten die vier F-302er Staffeln mit insgesamt 32 Jägern und als Major O`Neill jr. bereit war, starteten auch die 12 F/A-305. Die beiden Luftflotten flogen direkt auf einander zu. Die 302er und die 305er feuerten ihre Raketen ab. Dies zerschlug die Angriffformation der Goa’uld und ungefähr die Hälfte der der Gleiter wurde zerstört. Auch drei der 302er wurden abgeschossen.

Major Zhang: „Blue-Leader kümmern Sie sich um die Staffeln auf drei Uhr.“
Capt. O´Brien: „Verstanden, Red-Leader wir kümmern uns darum.“
Major Zhang: „Yellow-Leader hinter uns sind mehrere Banditen, halten Sie uns den Rücken frei.“
Capt. Scott: „Wir sind schon auf dem Weg Red-Leader.“
Capt. Frost: „Red-Leader, die White Squadron hat keine Raketen mehr wir kehren zur Heracles zu, White-Leader ende.”
Major Zhang: „Verstanden. Major O`Neill jr. übernehmen Sie mit den 305er die Position der White Squadron.“
O`Neill jr.: „Verstanden Red-Leader.“
Vor, um und über der Heracles entwickelte sich ein gewaltiger Dogfight. F-302er verfolgten Gleiter, Gleiter griffen die Heracles an und wurden von 305ern abgefangen, Gleiter beschossen 302er es war eine wahre Luftschlacht.

O`Neill jr. wurde von zwei Gleitern verfolgt, die auf ihn schossen. Der Major konnte durch zwei geschickte Rollen dem Feuer ausweichen. Dann flog er eine enge Kurve, um die Verfolger abzuschütteln. Doch es gelang nicht, sondern im Gegenteil: Es gesellte sich noch ein dritter Gleiter zu den Verfolgern.

Major Zhang: „Ich brauche Hilfe ich habe drei Banditen am Heck und meine Staffel hat keine Raketen mehr.“
Capt. Scott: „Red-Leader, tut uns Leid meine Staffel auch hat keine Munition mehr, wir müssen auf die Heracles zurückkehren.“
Capt. O´Brien: „Wir können Ihnen im Moment auch nicht helfen, wir müssen das Heck der Heracles schützen; die Gleiter haben es auf die Sublichttriebwerke abgesehen. Blue-Leader ende.“
O`Neill jr.: „Red-Leader ich glaube ich habe das selbe Problem wie Sie. Kennen Sie das Spiel Angsthase.“
Major Zhang: „Ja Major, ich verstehen.“
Die 302 und die 305 flogen ein paar Kurvenmanöver und rasten dann frontal, mit jeweils drei Gleitern im Schlepptau auf einander zu.
O`Neill jr.: „Ich hoffen Sie spielen das Spiel in China auch rechtsherum.“
Major Zhang: „Nein linksherum.“
O`Neill jr.: „Wir spielen jetzt aber die amerikanische Variante also rechts.“
Major Zhang: „Nein links.“
Die beiden waren nur noch zehn Meter von einander entfernt.
O`Neill jr.: „Rechts!“
Major Zhang: „Links!“
Der Abstand hatte sich auf fünf Meter verringert.
O`Neill jr. riß sich die Sauerstoffmaske vom Gesicht und schrie in sein Mikrofon: „Reeeeechts!“
Major Zhang: „Nein Links!“
Die beiden Flugzeuge waren sich nun so nahen gekommen, dass sich O`Neill jr. und Major Zhang in die Augen schauen konnten. In zwei Sekunden würden die beiden unweigerlich Kollidieren.
O`Neill jr.: „Also gut Sie haben gewonnen. Links.“

Die beiden flogen eine sehr enge Linkskurve zwischen den beiden Vehikeln betrug der Abstand nur wenige Zentimeter. Die sie verfolgenden Gleiten konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten. Es gab einen Feuerball und alle sechs Gleiter wurden zerstört.

O`Neill jr.: „Das war knapp, das nächste mal machen wir es aber so wie ich es sage.“

General Wallace: „Wir brauchen Hilfe drei Gleiter fliegen direkt auf die Brücke zu.“
O`Neill jr.: „Ich kümmere mich darum.“

O`Neill jr. flog eine Kurve und verfolgte die drei Gleiter. Kurz bevor Sie die Brücke der Heracles erreichten feuerte der Major seine letzten zwei Raketen auf den linken und rechten Gleiter ab und schoss mit den Railguns der F/A-305 auf den mittleren.
Die Raketen trafen die beiden Gleiter aber der mittlere konnte dem Railgunfeuer ausweichen.
Der Gleiter flog an der Brücke vorbei und flog dicht an der Heracles entlang. Der Major folgte ihm und feuerte erneut. Die beiden kamen auf die rechten Hangardecks der Heracles zu, der Gleiterpilot zog sein Fluggerät nach oben ließ ihn zu Seite abrollen und flog an dem Hauptgeschütz der Heracles vorbei. O`Neill jr. machet das gleiche Manöver und wollte erneut feuern doch er musste eine rechts Rolle machen, weil sich ein zweiter Gleiter hinter ihn gesetzt hatte und feuerte.

O`Neill jr.: „Ich könnte hier etwas Hilfe gebrauchen.“
Major Zhang: „Major ich bin schon unterwegs.“

Der erste Gleiterpilot riss sein Vehikel nach untern und flog durch die schmale Passage zwischen dem Rumpf der Heracles und dem linken Hangardeck. O`Neill jr. und der zweite Gleiter folgten ihm, auch Major Zhang hatte nun die Verfolgung aufgenommen. Die vier flogen unter dem Verbindungssteg zwischen Hangardeck und Rumpf hindurch und zogen dann wieder durch den Spalt nach oben.

O`Neill jr.`s F/A-305 wurden zwei mal von dem Gleiter getroffen. Die 305 wurde zwar heftig durchgeschüttelt aber es wurden keine lebenswichtigen Systeme beschädigt.
O`Neill jr.: „Zhang, schaffen Sie mir den Banditen vom Hals.“
Major Zhang: „Ich hab nur noch eine Rakete ich muss warten bis ich im sicher im Visier haben.“
O`Neill jr.: „Na ich hoffe das erlebe ich noch mit.“

Sie befanden sich nun über dem Hauptgeschütz der Heracles und der vordere Gleiter setzte zu einem Looping an. Als der Gleiter nach oben zog, gelang es O`Neill jr. ihn abzuschießen. Nun wollte O`Neill jr. selbst einen Looping fliegen. Als er seine Maschinen in die Horizontale gestellt hatte, wurde ein Triebwerk der 305 von dem Gleiter getroffen. O`Neill jr. musste den Looping abbrechen und die sich im Trudeln befindliche 305 abfangen.
O`Neill jr. schier: „Zhang! Jetzt machen Sie schon.“
Die Sensoren der F-302 hatten nun endlich den Gleiter erfasst und der Chinese feuerte seine letzte Rakete ab. Die Rakete folg auf den Gleiter zu und zerstörte ihn.
Doch bevor der Gleiter explodierte, feuerte er noch eine weitere Salve auf O`Neill jr. ab.
Die Energiepulse trafen die F/A-305 und es gab einen riesigen Feuerball.
Major Zhang schrie: „Verdammt … O`Neill jr.“

General Wallace: „Keine Sorge Major Zhang, der Major steht sicher neben mir auf der Brücke.“
O`Neill jr.: „Hey Zhang Sie müssen unbedingt noch an Ihrem Timing arbeiten, dass haben die hier auf der Brücke besser drauf, Asgardbeam sei Dank.“

Inzwischen wurden auch die restlichen Gleiter zerstört und die 302er und 305er kehrten zur Heracles zurück.

General Wallace schnaufte tief durch, da sie nun scheinbar außer Gefahr waren und wollte einen Befehl geben, da sagte Cassandra: „Sir wir haben ein weiteres Problem. So gut wie auf jedem Deck gibt es Hüllenbrüche und Mikrorisse und die Lebenserhaltungssysteme sind ausgefallen. In spätestens zwei Stunden wird der Sauerstoff vollständig entwichen sein.“
General Wallace: „Was können wir dagegen tun?“
Cassandra: „So gut wie nichts, wir brauchen einen Planeten mit Atmosphäre und müssen landen.“
Major Gant: „Sir, dort ist ein Planet“ sie zeigte ihn auf dem Hauptschirm „aber wir brauchen mindestens drei Stunden.“
General Wallace: „Können wir das schaffen?“
Cassandra: „Vielleicht wenn wir Sauerstoff sparen. Also alle Schotts schließen, soviel wie möglich von der Crew in die 302 und 305 bringen, Unterhaltungen vermeiden und die Risse behelfsmäßig mit irgendwas abdichten.“
General Wallace: „Dann los.“

[Drei Stunden später]

Ein Großteil der Crew schlief, einigen waren bewusstlos und endlich erreichte die Heracles den Planeten. Sie landeten auf einer großen Ebene.

In dem Konferenzraum fand eine Besprechung mit allen Führungsoffizieren und Mr. Colson, Dr. MacDonald und Baldur statt.
General Wallace: „Wie schlimm schaut es aus.“
Mr. Colson: „Schlimm General. Die Heracles wird auf absehbare Zeit nicht flugfähig sein und Hyperraumflüge sind dauerhaft nicht möglich außer wir bekommen irgendwo einen neuen Hyperraumantrieb her.“
O`Neill jr.: „Könne wir nicht den Hyperraumantrieb von den Hyperraumtorpedos nehmen.“
Mr. Colson musste etwas lachen: „Nein, Major. Ich drück es mal so aus, haben sie schon mal versucht einen LKW mit einem Rassenmähermotor anzutreiben. Ich kann nur soviel sagen, ohne einen komplett neuen Hyperraumantrieb kommen wir aus diesem Sonnensystem nicht hinaus. Aber es wäre überhaupt schon ein Wunder dieses Schiff wieder in den Orbit zu bringen.“
General Wallace: „Was meinen Sie damit?“
Mr. Colson: „Da sind zum einen die Hüllenbrüchen und die Mikrorisse und zum anderen die Sublichttriebwerke. Denn ohne die zwei zerstörten Sublichttriebwerke, haben wir nicht genug Schub, um von dem Planeten abzuheben.“
General Wallace: „Können Sie das reparieren?“
Mr. Colson: „Ja, aber dafür brauchen wir Trinium.“
General Wallace: „Und wenn wir ihnen das Trinium besorgen, wie lange werden dann die Reparaturen dauern?“
Mr. Colson: „Also wenn wir verarbeitetes und veredeltes Trinium bekommen, dann dürften wir höchstens sechs Monate brauchen,…“
General Wallace entsetzt: „Sechs Monate.“
Mr. Colson: „Ja, bei verarbeiteten Trinium. Wenn, und davon gehe ich eigentlich aus, wir nur Rohtrinium bekommen, dann werden die Reparaturen mindestens ein Jahr dauern. Aber ich habe auch eine gute Nachricht die Waffensysteme dürften in einer Woche repariert sein.“

General Wallace: „Dr. MacDonald wie sieht es mit den Verwundeten aus.“
Dr. MacDonald: „Wir haben mehrere leicht Verletzte und einige schwer Verletzte. Die kritischen Fälle sollten auf der Krankenstation bleiben und für die leichter Verletzten sollten wir ein Feldlazarett einrichten.
General Wallace: „In Ordnung, Doktor.“

Cassandra: „Sir, wir haben noch ein Problem. Zu dem Wraith-Dematerialisierer, in dem unsere Lebensmittelvorräte gespeichert waren wurde während des Gefechts die Energieversorgung unterbrochen. Unsere Nahrung reicht maximal noch für drei Wochen.“
O`Neill jr.: „Baldur, die Asgard haben doch diese replizier Dinger, wo man alle möglichen Dinge erschaffen kann. Kannst Du da nicht so eines bauen?“
Baldur: „Leider nein, Major O`Neill jr., die Technologie, die du meinst, basiert zwar auf der Beamtechnologie aber wir bräuchten dazu einen Asgardcomputer.“

General Wallace: „Hat jemand eine Idee wie wir irgendeines dieser Probleme lösen könnten.“
Ihm kann nur Schweigen entgegen.
General Wallace: „Also gut dann erreichten wir hier erstmal unseren Stützpunkt.“

Fortsetzung folgt...
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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FelixE
Bestsellerautor


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Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Oh je. Du fängst ja gut an in dieser neuen Galaxie. Erst verlieren die Furlinger und Antiker gegen die Goa Uld (die Schiffe scheinen ja toll auszusehen, gut beschrieben) und dann geht auchnoch das neue tolle Erdenschiff flöten. Ich hoffe es wird nicht noch düsterer.
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hui, da zog man ja richtig den Kopf ein bei dieser Weltraumschlacht! Donnerwetter, als wäre man dabei gewesen *keuch*.

*grins* O'Neill und das "Angsthasenspiel" - warum wußte ich nur, daß soetwas kommen mußte? *kopfschüttel* Wie der sen., so eben auch der jr. Schließlich sind die beiden ja eigentlich Klone. Kam aber wirklich herrlich *smile*.

Sieh an, Baal hat sich also in die neue Galaxie getraut, wer hätte das gedacht ... (ich heb mal dezent meine Hand). Na, hoffentlich ist er jetzt auch wirklich ... äh, tot, und hat sich nicht wieder irgendwo anders hin verdünnisiert, kennt man ja von ihm. Sicher, daß es "nur" ein Klon unseres Liebling-Goa'uld war? Nicht, daß es da noch zu unliebsamen Überraschungen kommt. Kennt man ja zu genüge von ihm, gelle?

War auf jeden Fall ein spannendes Kapitel. Und jetzt sitzen sich auf diesem Planeten fest und gucken etwas dämlich aus der Wäsche. Hoffentlich können sie trotzdem noch Kontakt zu den Trojanern und den Furlingern (auf die bin ich doch schon gespannt!!!) herstellen und haben zumindest Verbündete.

Freu mich schon auf die Fortsetzung!
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Selana
Schreiberling



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Beiträge: 179
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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

So, jetzt konnte ich es endlich lesen.
Die Pokerrund hat mir auch gut gefallen. Hat mich etwas an Battlestar Galactica erinnert. Cool
Tja, gleich werden sie wieder in Raumschlachten verwickelt und die Goa'uld tauchen auf. Damit hat wohl keiner gerechnet. Und das das schöne Erdenschiff vernichtet wurde. Du scheinst es wie die Autoren der Serie zu halten. Kaum ist ein Schiff da, wird es auch schon wieder vernichtet.
Geschockt. Und natürlich sitzen sie dadurch jetzt fest.
Und Freund Ba'al spiel auch wieder mit. Nur ein Klon?
Bin gespannt wie es weitergeht.
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GenAF
Top-Autor


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Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 20:46    Titel: Episode 1.07 – Driftwood – Treibgut Antworten mit Zitat

Also wieder vielen Dank für die fbs.

@ FelixE: Nun die Heracles ist nicht völliger Schrott nur eben fluguntauglich. Ich wollte einfach eine Situation in einer anderen Galaxie die anders ist als Atlantis aber es sollte auch keine Raumschiff Serie werde.
Freut mich dass dir die Schiffsbeschreibungen gefallen haben.

@ Hyndara: Freut mich dass dir die Raumschlacht und das Angsthasenspiel gefallen haben. Ja Ba’al war wohl der offensichtlichste Kandidat Winken Nun ob er es jetzt selbst oder ein Klon war habe und werde ich bewusst offen lassen, da ich einfach Troja weiterhin zum normalen SG Universum konfirm laufen lassen will und da sind die Baal’schen Klone einfach perfekt dafür. In SG-1 weiß man ja auch nie ist es der Klon oder der echte. Und deine Vermutung, dass er wieder auftaucht ist durchaus berechtigt Winken.
Zitat:
Und jetzt sitzen sich auf diesem Planeten fest und gucken etwas dämlich aus der Wäsche.
besser hätte ich es auch nicht sagen können Lachen
Vielleicht gibt es ja schon jetzt einen kleinen Erstkontakt zu einem der potentiellen Verbündeten Winken

@ Selana:
Zitat:
So, jetzt konnte ich es endlich lesen.
Freut mich dass du es geschafft hast, leider komm ich im Moment bei deinen Antikern nicht mit dem Lesen hinterher, aber ich wird’s nachholen sobald ich wieder mehr Zeit hab.
Bei der Pokerrunde hatte ich gar nicht an BSG gedacht, aber jetzt wo du es sagst Lachen stimmt irgendwie.
Die Schlacht am Anfang musste einfach sein, aber das Erdenschiff wurde nicht zerstört sondern nur beschädigt. Das hab ich gemacht, damit das Gate die Hauptrolle bekommt denn sonst wäre die Suche nach den Trojanern zu einfach Winken
Ja Baal ist wieder dabei, aber wie ich schon bei Hyndara gesagt habe ich lass es bewusst offen ob er ein Klon ist oder nicht um einfach keine Widersprüche zu SG-1 zu bekommen.

So und jetzt geht’s weiter:

Stargate Troja – Episode 1.07 – Driftwood – Treibgut

Kapitel 1

[einen Tag später]

Inzwischen war die Basis in einem Halbreis um die Heracles herum errichtet worden. Es wurden mehrere Mannschaftszelte und Einzelzelte für die Offiziere aufgestellt. In der Mitte des Halbkreises befand sich ein großes Zelt, das die Feldküche beinhaltete. Der restliche innere Bereich des Halbkreises war freigelassen worden. Die seitlichen Luken der Heracles waren geöffnet und zum Hangardeck war eine Rampe errichtet worden, um den Zugang zu erleichtern. Außen herum waren mehrere Container mit wissenschaftlichen Laboren, ein Feldlazarett und die medizinischen Container aufgestellt, sowie die zwei Waffenkammercontainer. Gesichert war die Basis durch Railguns auf Lafetten und mehrere Posten und Stellungen der Marines. Hinter der Heracles wurde damit begonnen eine provisorische Startbahn für die F-302er zu bauen.

Die nähere Umgebung des Lagers war inzwischen auch durchsucht und gesichert worden. Diese Region des Planeten war eine steppenartige Ebene mit vielen Büschen, Sträuchern und einigen Bäumen. In zwei bis drei Kilometer Entfernung befand sich ein kleiner Fluss und in der selben Entfernung in der anderen Richtung begann ein Wald, dessen Bäume Pinien ähnelten. In der Ferne waren Gebirge zu erkennen. Das Klima war südeuropäisch und es wehte ein leichter warmer Wind.

General Wallace hatte sich in einem Raum der Heracles ein Büro eingerichtet. Dort saß der mit Ms. Xiaoyi an einem Schreibtisch. Vor dem Schreibtisch standen Major O`Neill jr., Major Zhang und Major Cunningham.
General Wallace: „Wie Sie alle wissen, hat der Verlust von Col. Henderson eine große Lücke hinterlassen, die wir jetzt füllen müssen.“
Ms. Xiaoyi: „Sie sind hier, weil Sie auf der Basis die drei ranghöchsten Offiziere sind und wir nun entscheiden müssen wer die Aufgaben von Col. Henderson übernimmt und wir Ihnen die Möglichkeit geben wollen dazu Stellung zu nehmen.“
General Wallace: „So aber vorher müssen wir ihnen noch eine Veränderung in der Teamzusammensetzung bekannt geben. Lt. DiMaggio wird ab sofort in das IOA-Team versetzt.“
O`Neill jr. schrie los: „Moment mal, Sie können nicht einfach mein Team zerreißen. Und warum haben Sie mich nicht dazu gefragt?“
General Wallace: „Sie wurden nicht gefragt, weil es dazu keine Alternative gibt.“
O`Neill jr.: „Aber…“
General Wallace: „Schluss jetzt. Wir brauchen in jedem Team einen mit Off-world-Erfahrung und da bleibt nur Lt. DiMaggio übrig. Major Sie können sich von den Marines ein neues Teammitglied aussuchen. Ich lasse ihnen zu gegebener Zeit die Personalakte zukommen.“

Ms. Xiaoyi: „So dann wäre das geklärt und wir können fortfahren. Major Cunningham warum sollte wir Sie zum Leiter des IOA-Teams und zum Militärkommandanten machen?“

Maj. Cunningham: „Als Leiter des IOA-Teams und Militärkommandant wäre ich die logische Wahl. Dies würde auch den Vorschriften entsprechen, ich war Col. Hendersons Stellvertreter und ich bin auch der dienstälteste Offizier. Ich würde diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Stolz und“ er schaute zu O`Neill jr. „mit dem nötigen Ernst übernehmen.“

General Wallace: „Danke Major Cunningham. Major Zhang, sie können ihre Argumente vorbringen.“

Major Zhang: „Sir, Ma'am ich will mich kurz fassen. Ich habe hier die meisten Orden und Ehrungen sowie exzellente Beurteilungen meiner Vorgesetzten. Ich habe bereits im Kampf meinen Mut und meine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Das alles spricht für sich.“

Ms. Xiaoyi: „So Major O`Neill jr. Sie können nun sprechen.”

O`Neill jr.: „Also es ist jetzt nicht so dass ich mich um diesen ganzen Verwaltungs- und Verantwortungskram reiße, aber wer soll es denn sonst machen. Unser Eddie hier sieht zwar etwas älter aus, aber hat er schon sieben Jahre im Stargate-Center gedient und unser Bruce Lee mag zwar recht viel Lametta an der Brust hängen haben aber hat er auch nur eine Mission auf einem fremden Planente absolviert. Also ich will zwar nicht in das Kommando über IOA-Team aber Militärkommandant sollte ich schon deshalb werden weil ich als einziger die nötige Erfahrung bei Stargate-Missionen und den Kampf gegen die Goa’uld habe. Und wenn ich das richtig sehe ist das Gate jetzt unsere einzige Alternative.“

Ms. Xiaoyi: „Will noch jemand etwas hinzufügen.“
Die drei schüttelten den Kopf.
Dann sagte General Wallace: „In zwei Stunden findet im Konferenzraum eine Besprechung zu unserem weiteren Vorgehen statt. Dann werden wir ihnen unsere Entscheidung mitteilen informieren Sie jetzt bitte ihre Teams. Sie können wegtreten.“
Die drei verließen das Büro des Generals.

Zehn Minuten später kam O`Neill jr. in das Feldküchenzelt. Dort saßen Dr. Stockton, Cassandra und Lt. DiMaggio an einem Tisch und löffelten irgendetwas undefinierbares in sich hinein.
O`Neill jr.: „Was gibt’s den gutes zu essen.“
Dr. Stockton hob seinen Löffel und ließ etwas davon wider in seine Schüssel tropfen und sagte: „Gutes?“
Lt. DiMaggion: „Seit der Rationierung kann man das Essen echt vergessen.“
O`Neill jr. verzog das Gesicht und sagte: „Ja, ich habe auch schlechte Nachrichten.“
Er legte Lt. DiMaggio eine Hand auf die Schulter.
O`Neill jr.: „Tony es tut mir leid aber die wollen Dich in das IOA-Team stecken.“
Lt. DiMaggio: „Was.“
Cassandra: „Das kann doch nicht sein.“
Dr. Stockton: „Wieso.“
O`Neill jr.: „Die wollen in dem IOA-Team unbedingt einen mit Stargate-Erfahrung. Da steckt bestimmt diese Chinesin dahinter. Und der General hat jede Diskussion abgewürgt. Ich versuch dann nochmal allein mit ihm zureden.“

Dr. Stockton puffte Lt. DiMaggio mit dem Ellbogen leicht in die Seite und sagte: „Hey Tony seh es doch mal positiv dann bist Du jetzt mit Tatjana in einem Team.“
Lt. DiMaggio noch immer etwas enttäuscht: „Ja schon, aber das ist auch nur ein kleiner Trost“ er machte eine kurze Pause, dann zeichnete sich ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht ab „obwohl.“
Dr. Stockton: „Na also Tony. Und wen sollen wir bekommen?“
O`Neill jr.: „Ich soll mir einen von den Marines aussuchen.“
Cassandra: „Und schon jemanden im Auge?“
O`Neill jr.: „Nein.“
Dr. Stockton schaute sich einmal in dem Zelt um und sagte dann: „Hm, kann ich irgendwie verstehen.“
O`Neill jr.: „Ach ja noch was die suchen einen neuen Militärkommandanten.“
Cassandra: „Und wer soll dass werden?“
O`Neill jr.: „Zhang, Cunningham oder ich. Sie wollen es nachher bei der Besprechung bekannt geben.“

[zwei Stunden später]

Alle hatten sich in den Konferenzraum der Heracles versammelt und General Wallace ergriff das Wort: „So wir haben eine Entscheidung getroffen, Maj. Cunningham Sie übernehmen das Kommando über das IOA-Team, Major Zhang Sie übernehmen das Kommando über unsere Luftstreitkräfte nachdem die Heracles jetzt länger Zeit gestrandet ist stationieren wir die 302er und 305er auf dem Planeten. Major O`Neill jr. Sie sind der neue Militärkommandant der Basis.“
Ms. Xiaoyi: „Herzlichen Glückwunsch Major, beweisen Sie dass unser Vertrauen in Sie gerechtfertigt ist.“
O`Neill jr.: „Das werd ich Mam.“

General Wallace: „Lt. Fraiser, Captain Markowa haben Sie das Universalgate schon zum Laufen gebracht?”
Cassandra: „Sir das ist ein echtes Problem, wir können es nicht in das Aegias-Gatesystem einlocken.“
O`Neill jr.: „Ähm, und was soll dann universal heißen?“
Cassandra: „Naja es ist schon universal, aber bevor wir es das erste Mal in ein neues Gatesystem einlocken können müssen wir es erstmal kalibrieren.“
General Wallace: „Und warum können Sie das nicht.“
Captain Markowa: „Sir wir sind immer davon ausgegangen wir würden auf einem Planeten mit einem Sternentor landen und könnten dann die Daten aus dem DHD auslesen.“
O`Neill jr.: „Sehen Sie General deshalb brauchen Sie jemanden mit Erfahrung in Gatereisen, dass Plan A nie funktioniert weiß doch jeder. Man braucht immer einen Plan B. David du hat doch noch die Datenbank im Kopf, kannst Du nicht die Symbole aufschreiben.“

Etwas genervt antwortete Dr. Stockton: „Wie oft soll ich es noch sagen, es ist nur einen historische Datenbank, da sind keine Stargate-Adressen enthalten. Oder haben Sie schon mal in einem Geschichtsbuch eine Telefonnummer gefunden?“
Cassandra: „Selbst wenn David die Symbole wüsste würde uns dass nichts helfen.“
General Wallace: „Wieso?“
Cassandra: „Hinter den Symbolen verstecken sich ja eigentlich Sternenkonstellationen wir müssten die Symbole erst den Konstellationen zuordnen. Naja und von diesem Planeten können wir nur einen geringen Teil der Aegias-Galaxie einsehen.“

O`Neill jr.: „Also gut dann Plan C. Wir schnappen uns eine F/A-305 und fliegen zur Kampfzone und schauen was wir auf den Wracks bergen können?“
Captain Markowa: „Mit einer 305 würde ein Flug zu den Koordinaten der Schlacht fünf Stunden dauern.“
O`Neill jr.: „Und hat jemand was anderes vor, wichtige Termine?“
General Wallace: „Also gut Major, Sie bekommen die Mission. Sie fliegen mit zwei 305er und nehmen ihr Team und das IOA-Team mit. Start in drei Stunden.“

Kapitel 2

[acht Stunden später]

Dr. Stockton: „Sind wir bald da?“
O`Neill jr.: „Zum zwanzigsten Mal, ja sind wir. Außer…“
Dr. Stockton fragt etwas geschockt: „Außer was?“
O`Neill jr.: „Außer ich hätte mich verflogen.“
Dr. Stockton: „Verflogen? Sie haben doch die ganze Zeit gesagt wir sind auf den richtigen Weg.“
Dr. Stockton begann zu hyperventilieren und musste sich mal wieder in sein Spucktüte übergeben. Dann stellte der die Tüte zu den drei bereits verbrauchten.
O`Neill jr.: „David ich versteh Sie echt nicht das Ding hier hat Trägheitsdämpfer und ich fliege wirklich gesittet und Sie müssen sich trotzdem ständig übergeben.“
Dr. Stockton: „Ich vertrage einfach keine kleine enge Räume die sich bewegen oder warum glauben Sie das ich Zeit meines Lebens Aufzüge gemieden habe.“
O`Neill jr.: „Aber haben Sie nicht mal gesagt Sie haben in New York im 53. Stock von einem Hochhaus gewohnt.“
Dr. Stockton: „Ja hab ich, dass hat mich jeden Tag eine Stunde Treppensteigen gekostet.“
O`Neill jr. schüttelte nur den Kopf.
Dann sagte Cassandra: „So wir sind da.“

Vor ihnen erstreckte sich ein gewaltiges Trümmerfeld. Überall trieben Bruchstücke von Schiffen, größere Segmente oder ganze Wracks umher. Die beiden F/A-305er flogen auf das erste Wrack zu es war ein Trojanerschiff der Polyxena-Klasse.

O`Neill jr.: „Kannst Du etwas auf den Scannern erkennen, Cassie?“
Cassandra: „Nein, keine Lebenserhaltungssysteme, keine Atmosphäre und keine Energie.“
O`Neill jr.: „Kommen wir da irgendwie rein?“
Cassandra: „Ja dort hinten befindet sich so eine Art Andockschleuse.“

O`Neill jr. lenke die 305 zu der Schleuse und sie dockten an.
O`Neill jr.: „Also nachdem das Schiff keine Atmosphäre mehr hat legt ihr die Raumanzüge an und schaut Euch um und wenn ihr die Atmosphäre und die Lebenserhaltung wieder hinbekommt, komme ich nach.“

Nach zehn Minuten kamen Dr. Stockton und Cassandra zurück zur 305.
Cassandra: „Keine Chance, das Schiff ist komplett im Eimer. Wir konnten auch mit dem Naquadah-Generator die Energieversorgung nicht wiederherstellen.“

Sie folgen von dem Schiff wieder weg. Dann funkten sie das IOA-Team in der anderen 305 an.
Maj. Cunningham: „Major O`Neill jr., wir haben das Wrack des Furlingerschlachtkreuzers untersucht, konnten aber nichts finden, da sowohl Lebenserhaltung als auch Energie ausgefallen waren und sich nicht wiederherstellen ließen.“
O`Neill jr.: „Ja das war bei uns das selbe.“
Plötzlich machte Cassandra eine Entdeckung: „Jack der Goa’uldkreuzer dahinten hat in manchen Sektionen noch eine Atmosphäre.“
O`Neill jr.: „Ok, dass schauen wir uns mal an; Maj. Cunningham folgen Sie uns.“

Die zwei F/A-305 flogen zu dem Kreuzer. Der Kreuzer hatte zwar äußerlich etliche Treffer abbekommen und viele der seitlichen Energiekanonen waren zerstört, aber im großen und ganzen sah er intakt aus.“

O`Neill jr.: „Hat schon jemand eine Idee wie wir an Bord kommen?“
Cassandra: „Ich sehen nirgends eine Andockluke.“
Dr. Stockton: „Es kann jetzt sein das ich mich irre. Aber dort bei dem Tempel, waren da nicht immer Energiefelder zwischen den Säulen und sieht das in der Mitte nicht aus wie ein Eingang.“
Cassandra: „Ja das stimmt. Der Tempel könnte die Brücke sein.“
O`Neill jr.: „Das ist ja ganz interessant aber die 305 passt nicht durch den Eingang durch.“
Cassandra: „Wir landen auf dem Oberdeck, legen die Anzüge an und gehen dann durch den Eingang. Mit etwas Glück kann ich die Energieversorgung mit dem Naquadah-Generator widerherstellen und die Energiefelder aktivieren.“
O`Neill jr.: „Also gut.“ er aktivierte den Funk: „Maj. Cunningham, folgen Sie uns wir haben einen Plan, ach und legen Sie die Raumanzüge an.“

Die beiden 305er landeten und die Teams legten ihre Raumanzüge an und begaben sich dann zu dem Eingang.
In der Mitte des Tempels befand sich ein großes viereckiges Kontrollpanel, an den Seiten vor den Wänden standen mehrere Kriegerstatuen. Über dem Eingang befand sich ein großer Hauptschirm und vor der Wand hinter den Kontrolpanel stand etwas höher liegend ein Stuhl mit ein paar Stufen davor. Links und rechts neben dem Stuhl befanden sich zwei verschlossene Türen in der Wand. Auf dem Stuhl lag ein lebloser Jaffa, der Jaffa hatte die übliche Rüstung an nur der Helm sah anders aus. Der Helm sah aus wie, der eines antiken Phalanxkriegers nur, dass er vollständig geschlossen war, bewehrt war der Helm mit einem imposanten Kammbusch. Zwei weitere dieser Jaffas lagen hinter dem Kontrollpanel auf dem Boden.

O`Neill jr. schaute sich etwas um und sagte dann: „Na die Goa’uld scheinen sich einen neuen Innenarchitekten zugelegt zu haben.“
O`Neill jr. drehte sich zu Cassandra und sagte: „Schau mal ob du die Energieversorgung wieder hinbekommst. Captain Markowa Sie können ihr helfen.“
Dann ging O`Neill jr. zu dem Jaffa auf dem Stuhl und fummelte an dessen Helm herum.
O`Neill jr.: „Das scheint der Kommandant des Schiffes zu sein. Na jetzt schauen wir doch mal wen wir hier haben.“

Auf einmal öffnete sich der Helm und verschwand in der Rüstung.
O`Neill jr.: „Na das kommt mir doch bekannt vor.“
Dr. Stockton: „Ja das scheint einer von Ras Jaffas zu sein.“

In der Zwischenzeit hatten Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve versucht die Türen zu öffnen.
Maj. Cunningham: „Major O`Neill jr. die Türen lassen sich nicht öffnen.“
O`Neill jr.: „Cassandra wie lange braucht ihr noch für die Energie.“
Cassandra und Captain Markowa knieten in zwischen hinter dem Panel und versuchten den Naquadah-Generator anzuschließen.
Cassandra: „Keine Ahnung wir versuchen den Naquadah-Generator anzuschließen bloß mit diesen verdammten Anzügen ist das nicht so einfach.“
O`Neill jr.: „Na Gut, dann bringen wir diesen Kerl erst mal in eine der 305er, dann hat unser Doc etwas zum Obduzieren, irgendwas kommt mir an dem Jaffa anders vor. Tony packen Sie mal mit an. Und Cunningham Sie warten hier bis wir zurück sind.“

Nach fünf Minuten hatten die beiden den Jaffa in der 305 verstaut und waren wieder auf der Brücke.

Kapitel 3

Cassandra: „So wir wären soweit. Der Generator ist angeschlossen. Wir könne versuchen die Energieversorgung wieder herzustellen.“
O`Neill jr.: „Na dann los ich will endlich aus diesen Anzügen raus.“
Cassadra schaltete den Generator ein und es gab ein kurzes Surren und dann bauten sich die Energiefelder wieder auf. Auf der Brücke gingen die Lichter an, die Türen öffneten sich und über dem Panel erschien ein holographisches Display mit einer Menge Daten darauf.

O`Neill jr. wollte gerade seinen Helm abnehmen da unterbrach ihn Cassandra: „Noch nicht Jack, wir müssen erst noch die Lebenserhaltungssysteme aktivieren.“

Captain Markowa zeigte auf das Display und fragte: „Kann irgendjemand das hier lesen.“
Dr. Stockton: „Hm, das sieht aus wie Antikerschrift aber die Sprache ist Goa’uld. So das könnte, … ja das sind … hier ich habs gefunden Lebenserhaltung.“
Er drückte einen Knopf auf dem Panel und die Lebenserhaltung aktivierte sich.
Die sieben zogen ihre Anzüge aus und O`Neill jr. fragte: „Und wie siehts aus können wir das Schiff fliegen?“
Cassandra: „Jack das ist nun wirklich etwas viel verlangt.“
O`Neill jr.: „Und sonst schon was interessantes gefunden was uns weiter helfen könnte?“
Cassandra: „Wir müssen uns erstmal mit dieser Technologie vertraut machen und unsere Laptops anschließen; David könnten Sie mal übersetzen.“

O`Neill jr.: „Also gut. Cassandra, David, Captain Markowa ihr bleibt hier und versucht mehr heraus zu finden. Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve ihr nehmt die rechte Tür, Tony Sie kommen mit mir durch die linke.“

Hinter der Tür führte eine Treppe in einem Bogen in den Schiffsrumpf hinab.
O`Neill jr. und Lt. DiMaggio gingen einen langen Gang entlang und durch mehrere Türen dann kamen sie zu einer Kreuzung an deren Wänden Verbrennungen von Waffenfeuer zu sehen war. Die beiden zogen ihre P-90 und gingen langsam und vorsichtig um die Ecke nach links.

Auf dem Boden lagen mehrere leblose Jaffas herum ihre Rüstungen trugen auch Kampfspuren. O`Neill jr. kniete sich zu einem der Jaffas hin und untersuchte ihn.
O`Neill jr. fragte: „Hey Tony, was war hier bloß los; haben sich die Jaffas gegenseitig umgebracht?“
Lt. DiMaggion: „Keine Ahnung, Sir.“
O`Neill jr. schaute sich die Waffen der Jaffas an und sagte dann: „Anscheinend vertrauen die Goa’uld noch immer auf Stabwaffen und Zats. Tony sammeln sie alle Zats ein, die Sie finden.“
Lt. DiMaggio war inzwischen weiter den Gang entlang gegangen. Dann machte er eine Entdeckung und schrie: „Sir kommen Sie mal her, der hier sieht irgendwie anders aus.“

O`Neill jr. rannte zu Lt. DiMaggio und sah einen ca. 1,80 Meter großen Mann auf dem Bauch liegen. Der Mann hatte lange blonde Haare und er trug einen schwarzen Leder-Trenchcoat. O`Neill jr. bückte sich zu dem Mann und drehte ihn auf den Rücken.
O`Neill jr. wich etwas überrascht zurück und sagte: „Wow, was ist denn das?“

Der Mann hatte eine bleiche leicht grünliche Hautfarbe und spitze Ohren. Unter dem rechten Auge hatte er eine violette goldumrandete bogenförmige Tätowierung. Das Tattoo war so gebogen wie die untere Augenhöhle. Bei der Nase war es breiter und gerade und verschmälerte sich dann in Richtung der Wangenknochen und endete schließlich in einer Spitze. Auf dem Backen unter dem Tatoo war die Haut vernarbt.
Unter dem Trenchcoat trug er einen silbernen metallischen Brustpanzer und in der Hand hielt er ein Schwert. Das Schwert hatte eine gerade Klinge und eine abgewinkelten Griff, an der Unterseite des Griffes befand sich ein Abzug wie bei einer Pistole und an der Oberseite befand sich ein Schalter.

Lt. DiMaggio bückte sich zu dem Mann hinab und fasste die Rüstung an und sagte: „Wow, das Ding hier sieht aus wie Metall ist aber weich und gibt nach wie Stoff.“
Dann fühlte er an den Hals der Mannes und sagte: „Sir, ich bin jetzt zwar kein Arzt aber ich glaube der lebt noch. Man spürt zwar keinen Puls, aber wer weiß ob die so etwas überhaupt haben, aber seine Haut ist jedenfalls noch warm.“

O`Neill jr.: „Ok, Tony Sie bleiben hier bei Spock und ich schau mal weiter.“
Lt. DiMaggio: „Spock? Spock hat doch keine langen blonden Haare gehabt, ich würde eher sagen Legolas.“
O`Neill jr.: „Hä, wer?“
Lt. DiMaggio: „Major, jetzt sagen Sie bloß Sie kennen Herr der Ringe nicht?“
O`Neill jr.: „Achso den meinen Sie. Na weil der ja auch so ein Ding unter dem Auge gehabt hat. Also wie gesagt Sie bleiben bei Spock.“
Lt. DiMaggio setzte ein Grinsen auf und sagte: „Verstanden Sir ich bleibe bei Legolas.“
O`Neill jr. neigte den Kopf etwas und verdrehte die Augen und fuhr Lt. DiMaggio an: „Tony! Sie können sich gleich mal eines merken Namen vergebe immer ich, basta!“

O`Neill jr. ging weiter und aktivierte sein Funkgerät: „Cassie, schon was rausgefunden?“
Cassandra: „Ja aber nur was, was Du bestimmt nicht hören willst.“
O`Neill jr.: „Und was?“
Cassandra: „Das Schiff wird definitiv nicht mehr fliegen können. Hyperantrieb und Sublichttriebwerke sind zerstört.“
O`Neill jr.: „Sonst noch was.“
Cassandra: „Nein.“
O`Neill jr.: „Also gut. Wir haben hier einen Überlebenden gefunden, den nehmen wir mit. David Sie und Captain Markowa legen sofort die Raumanzüge wieder an und gehen zu den 305ern zurück. Dann ziehen Sie den Anzug in der 305 aus und bleiben dort David der Captain kommt dann mit dem leeren Anzug zurück. Den brauchen wir für unseren neuen Freund.“
Cassandra: „Jack, ich oder der Captain sollten in der 305 bleiben, den ohne Davids Übersetzungen kommen wir hier nicht weiter.“
O`Neill jr.: „Also gut dann gehst Du mit dem Captain, Cassandra und der Captain bleibt in der 305, David soll dann weiter übersetzen.“
Cassandra und Captain Markowa: „Verstanden.“

O`Neill jr. ging weiter und fand noch mehr dieser andersartigen Wesen. Sie waren jedoch alle Tod.
Er wollte gerade zu Lt. DiMaggio zurückgehen da wurde er von Maj. Cunningham angefunkt: „Major O`Neill jr. wir haben Feindkontakt und werden von mindestens acht Jaffas angegriffen. Den Jaffas ist es irgendwie gelungen die letzte Tür aus der Ferne zu verriegeln, wir sitzen in der Falle.“
O`Neill jr.: „Halten Sie durch, Cunningham, ich kommen.“
O`Neill jr. funke Cassandra an: „Cassie…“
Dr. Stockton: „Major, Cassandra und Captain Markowa sind schon zu den 305ern unterwegs.“
O`Neill jr.: „Dann müssen Sie mir helfen. Wie kommen ich zu Cunningham?“
Dr. Stockton: „Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen?“
O`Neill jr. schrie in sein Funkgerät: „Schauen Sie im Computer nach.“
Dr. Stockton: „Äh…“
O`Neill jr.: „Und beeilen Sie sich verdammt noch mal.“

O`Neill jr. funkte Lt. DiMaggio an: „Tony bringen Sie unseren Freund sofort zur Brücke. Cunningham hat Feindkontakt ich werde ihm helfen. Wenn Sie oben sind legen Sie ihm meinen Anzug an und bringen ihn sofort zur 305.“
Lt. DiMaggio: „Soll ich nicht lieber ihnen helfen?“
O`Neill jr.: „Nein. Jetzt machen Sie schon.“
Lt. DiMaggio: „Und was soll ich mit seinem Schwert machen?“
O`Neill jr.: „Ach, nehmen Sie es mit, aber beeilen Sie sich.“
Lt. DiMaggio: „Verstanden.“

Dr. Stockton meldete sich über Funk: „Major ich habs, Sie müssen gerade aus bis zur nächsten Kreuzung dann rechts und wieder gerade aus bis Sie zu eine T-förmigen Kreuzung kommen, dort gehen Sie nach links und dann an den nächsten zwei Kreuzungen nochmals jeweils links. Dann treffen Sie von hinten auf die drei Jaffas die gerade vor Maj. Cunningham sind.“
O`Neill jr.: „Gut danke. So jetzt legen Sie ihren Anzug an und gehen dann mit Tony zu der 305.“

O`Neill jr. folgte dem von Dr. Stockton beschriebenen Weg mit gezogener P-90. Er kam zur letzten Abkreuzung und lehnte sich an die Wand und schaute vorsichtig um die Ecke. Er sah drei Jaffa, die mit ihren Stabwaffen auf die Stellung von Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve schossen.
O`Neill jr. funkte Cunningham an und flüsterte: „Ich bin jetzt da. Auf drei geben Sie ein Sperrfeuer und ich erledige die drei Jaffa.“
Maj. Cunningham: „Verstanden.“
O`Neill jr.: „Eins, zwei, drei…“
Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve feuerten in die Richtung der drei Jaffas und O`Neill jr. machte eine Rolle in den Gang und schoss einen Feuerstoß auf den ersten Jaffa. Dann zielte er erneut und schoss auf den zweiten. Die beiden Jaffas brachen zusammen und lagen leblos am Boden. Der dritte hatte nun O`Neill jr. bemerkt und hatte sich umgedreht. Er zielte auf den Major und die Mündung der Stabwaffe war bereits eröffnet. Als er ansetze um auf O`Neill jr. zu feuern gab es einen weiteren Feuerstoß von Maj. Cunningham und der Jaffa war erledigt.

Die anderen Jaffas die sich in dem anderen Gang verschanzt hatte feuerten nun sowohl auf O`Neill jr. als auch auf Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve. Alle drei musste in Deckung gehen. O`Neill jr. gab Cunningham ein Zeichen dann holte er eine Blendgrante heraus und warf sie in den Gang der Jaffas. Während die Jaffas geblendet waren rannten Cunningham und Villeneuve zu O`Neill jr. und dieser gab ihnen Feuerschutz.

Die drei machten sich auf den Weg zurück zur Brücke dabei mussten sie sich immer wieder umdrehen und die sie verfolgenden Jaffas mit Sperrfeuer belegen.

Lt. DiMaggio war inzwischen mit dem bewusstlosen Außerirdischen auf der Brücke angekommen.
Lt. DiMaggio: „Dr. Stockton helfen Sie mir wir müssen den hier in den Anzug des Majors stecken und ihn dann zur 305 bringen.“
Dr. Stockton: „Nein ich bleibe hier und warte auf den Major.“
Lt. DiMaggio: „Nein Sie bleiben nicht das war ein Befehl vom Major und außerdem müssen Sie mir beim Tragen helfen.“
Inzwischen war auch Cassandra mit dem zusätzlichen Anzug eingetroffen.
Lt. DiMaggio: „Cassandra, unser Doktor will nicht auf den Major hören und hier warten.“
Cassandra: „David jetzt kommen Sie schon das war ein Befehl.“
Plötzlich leuchtete an dem Display ein rotes Licht auf.
Cassandra: „Was ist das?“
Dr. Stockton schaute etwas und überlegte dann sagt er: „Die Selbstzerstörung wurde aktiviert. Wir haben noch drei Minuten.“

Cassandra funkte gleich O`Neill jr. an: „Jack ich bin mit David und Tony auf der Brücke und ihr müsst euch beeilen wir haben nur noch drei Minuten.“
O`Neill jr.: „Das ist im Moment nur ein bisschen schwierig wir haben hier ein kleines Jaffaproblem. Und was macht ihr eigentlich noch dort ihr solltet doch längst wieder in den 305ern sein. Und was ist in drei Minuten.“
Cassandra: „Die Selbstzerstörung wurden aktiviert.“
O`Neill jr.: „Dann verschwindet jetzt.“
Cassandra: „Aber ihr schafft es nicht in drei Minuten, ihr müsst die Anzüge auch noch anlegen.“
Im Mikrofon hörte man eine P-90 Salve dann schrie O`Neill jr.: „Jetzt geht! Das ist ein Befehl, keine Diskussion mehr.“

Cassandra sagte zu den anderen beiden: „Also ihr geht jetzt und nehmt den anderen da mit, ich versuche die Selbstzerstörung zu deaktivieren.“
Lt. DiMaggio: „Der Major hat gesagt wir sollen alle gehen.“
Dr. Stockton: „Das werdet ihr auch machen ich bleibe hier.“
Cassandra: „Nein ich bleibe.“
Dr. Stockton: „Cassandra, du kannst die Selbstzerstörung nicht deaktivieren und kennst die Sprache nicht. Ich werde es machen. Jetzt geht schon.“

Nur widerwillig ging Cassandra mit Lt. DiMaggio und dem Bewusstlosen zu den 305er zurück. Vorher halfen Sie noch Dr. Stockton in den Anzug.

O`Neill jr. und die beiden anderen hatten sich inzwischen fast bis zur Treppe zurückgezogen und waren wieder in ein Feuergefecht mit den Jaffas verwickelt.
Sie wurden von Dr. Stockton angefunkt: „Major, ich konnte die Selbstzerstörung deaktivieren.“
O`Neill jr.: „Gut, aber Sie sollten doch längst in der 305 sein.“
Dr. Stockton: „Äha, Cassandra und Tony sind alleine gegangen und ich haben versucht die Selbstzerstörung zu deaktivieren.“
O`Neill jr.: „Dann verschwinden Sie jetzt. Das ist ein Befehl.“
Dr. Stockton: „Oh, äh, was ist das…“
Feuerstöße waren im Funk zu hören dann schrie O`Neill jr.: „Nicht jetzt, gehen Sie.“

O`Neill jr., Cunningham und Villeneuve hatten nun die Treppe erreicht und gingen rückwärts die Stufen hinauf, während Sie weiter auf die Jaffas feuerten.
Als sie oben waren drehte sich O`Neill jr. um und er schrie: „Stockton Sie sind ja noch immer hier.“
Dr. Stockton: „Das wollte ich Ihnen doch vorhin erklären.“
Maj. Cunningham schrie: „Deckung!“
Die Jaffas hatten nun auch die Brücke erreicht und standen in der linken Tür und feuerten. Die vier waren nun hinter dem Kontrollpanel in Deckung gegangen.
Dr. Stockton setzte erneut an: „Was ich sagen wollte…“
O`Neill jr. sprang auf und feuerte ein paar Feuerstöße auf die Jaffas ab, so dass diese in Deckung gehen mussten.
Als O`Neill jr. wieder in Deckung war sagte er: „Cunningham, Villeneuve, legen Sie die Anzüge an und gehen Sie dann zu den 305ern und nehmen Sie Stockton mit. Ich gebe ihnen Feuerschutz.“
Er stand wieder auf und feuerte erneut auf die Jaffas.
Als er wieder in Deckung war schrie ihn Dr. Stockton an: „Major, jetzt hören Sie mir doch endlich mal zu: erstens Sie brauchen jemanden der Ihnen Feuerschutz gibt wenn Sie den Anzug anlegen und zweitens aktiviert sich die Selbstzerstörung immer wieder von selbst. Ich muss Sie kurz bevor wir gehen deaktivieren, sonst reicht die Zeit nicht aus, um zu entkommen.“
O`Neill jr.: „Also gut Cunningham und Villeneuve dann gehen Sie allein.“

Als die beiden ihre Anzüge angelegt hatten sprang O`Neill jr. erneut auf und gab ihnen Feuerschutz, so dass sie entkommen konnten.
Cunningham und Villeneuve hatten die Brücke verlassen und O`Neill jr. feuerte weiter auf die Jaffas in der linken Tür. Plötzlich öffnete sich die rechte Tür und eine weiterer Jaffa stand darin und zielte direkt auf den Major. Dr. Stockton griff nach seiner P-90 sprang auf und feuerte ziemlich ungeschickt ein ganzes Magazin in die Richtung des Jaffas. Die ungezielten Schüsse schlugen überall in der Richtung ein, doch ein paar trafen auch den Jaffa und erledigten ihn.

O`Neill jr.: „Wow, danke Sie haben mir gerade das Leben gerettet.“
Dr. Stockton: „Ja ich bin selbst überrascht. Sie sollten jetzt ihren Anzug anlegen, ich bin zwar kein guter Schütze aber ich bekomm das schon hin, Major.“
O`Neill jr.: „Jack.“
Dr. Stockton: „Häh?“
O`Neill jr.: „David Sie können mich Jack nennen. Immerhin haben Sie mir gerade das Leben gerettet.“

Als O`Neill jr. seinen Anzug angelegt hatte deaktivierte Dr. Stockton die Selbstzerstörung erneut und die beiden rannten von der Brücke ins Freie. Die Jaffas stürmten auf die Brücke und schossen auf die beiden Flüchtenden. Die beiden konnten sich auf der Oberfläche des Kreuzers nur langsam bewegen. Und die Schüsse der Jaffas kamen immer präziser. Cunningham und Villeneuve kamen O`Neill jr. und Dr. Stockton etwas entgegen und gaben ihnen Feuerschutz. Schließlich konnten alle die 305er sicher erreichen und sofort starten.
Sie konnten gerade noch genug Abstand zwischen sich und dem Kreuzer bringen, um nicht von der Explosion der Selbstzerstörung erfasst zu werden.

Kapitel 4

[fünf Stunden später]

Die Teams waren wieder auf der Basis bei der Heracles, in einem der Laborcontainer hatte man ihren bewusstlosen Begleiter untergebracht sowie dessen Schwert und die Zats. Auf einen weiterem Tisch in dem Container lag der Leichnam des mitgebrachten Jaffas und zwei Marines waren als Wachen in dem Container.

Im Konferenzraum der Heracles fand eine Besprechung mit den beiden Teams, Dr. MacDonald, Ms. Xiaoyi und General Wallace statt.
General Wallace: „Dr. MacDonald können Sie uns schon etwas über unseren grünen Freund sagen.“
Dr. MacDonald: „Also ich kann soviel sagen, dass er kein Mensch und kein Jaffa ist.“
General Wallace: „Was ist er dann.“
Dr. MacDonald: „Keine Ahnung.“
Dr. Stockton: „Na er ist doch ein Furlinger.“
O`Neill jr.: „Wieso sagen Sie das erst jetzt David?“
Dr. Stockton: „Ich dachte Sie wüssten es. Liest denn eigentlich niemand meine Berichte.“
O`Neill jr.: „Berichte! David Sie haben in den letzten sechs Monaten ein Werk in sechs Bänden zusammen geschrieben, das hat niemand gelesen.“
Alle am Tisch schauten Dr. Stockton an und schüttelten verlegen den Kopf.
Dr. Stockton: „Oh, vielleicht sollte ich mich in Zukunft etwas kürzer fassen.“

Ms. Xiaoyi: „Dr. MacDonald und wie geht es diesem Furlinger?“
Dr. MacDonald: „Also er ist noch bewusstlos. Mehr kann ich auch noch nicht sagen. Ich habe keine Ahnung über die Physiologie dieser Furlinger. Mit ihrer Erlaubnis führe ich dann die Standartuntersuchungen durch. Also Röntgen, CT, MRT und Ultraschall.“
General Wallace: „Ok, Doktor Sie können die Untersuchungen durchführen. Und was können Sie uns über den Jaffa sagen.“

Dr. MacDonald: „Also ich habe noch keine vollständige Autopsie durchgeführt, aber ich kann sagen, dass er zumindest äußerlich wie ein normaler Jaffa aussieht und einen Symbionten trägt. Allerdings gibt es da eine Besonderheit.“
O`Neill jr.: „Und das wäre?“
Dr. MacDonald: „In seinem Blut befinden sich Naniten und diese Naniten emittieren eine Strahlung die der eines Sarkophags ähnelt.“
O`Neill jr.: „Wow, Jaffas mit eingebautem Sarkophag.“

Etwas besorgt fragte Dr. Stockton: „Aber Sie sind sicher das der Jaffa tot ist Dr. MacDonald.“
Dr. MacDonald: „Ja wir konnten keinerlei Lebensfunktionen feststellen.“

Zur gleichen Zeit sagte der eine Marine in dem Laborcontainer zur anderen Wache: „Also der grüne dort soll noch am Leben sein und was ist mit dem anderen da.“ Der Marine zeigte auf den mit einem Leichentuch abgedeckten Jaffa.
Plötzlich erhob sich der Oberkörper des Jaffas. Er saß mit geradem Oberkörper auf dem Tisch und hatte das Leichentuch noch immer über dem Kopf hängen. Die beiden Wachen nahmen ihre Waffen in den Anschlag und dann ging die eine Wache vorsichtig mit gezogener Waffe auf den Jaffa zu.


Als die Wache nur noch einen Schritt von dem Jaffa entfernt war packte ihn der Jaffa am Hals und schleuderte ihn auf den anderen Soldaten. Die beiden Marines gingen bewusstlos zu Boden.

Der Jaffa stand auf und ging auf die beiden am Boden liegenden Soldaten zu. Dann ergriff er ein der P-90 und ziele auf die Soldaten. Auf einmal betrat Lya den Raum und als der Jaffa gerade schießen wollte machte Lya eine Handbewegung und die P-90 verschwand. Der Jaffa griff nach der zweiten P-90, doch Lya lies auch diese verschwinden.
Lya sagte mit sanfter Stimme: „Gewalt ist der falsche Weg.“

Der Jaffa rannte zu dem Tisch mit den Zats und schnappte sich das erste. Auch dieses ließ Lya verschwinden. Der Jaffa raste inzwischen vor Wut. Er ergriff die beiden anderen Zats, drehte sich um und schoss. Lya konnte die Zats zwar verschwinden lassen aber vorher löste sich noch ein Schuss und betäubte Lya.
Der Jaffa nahm das Schwert des Furlingers in beiden Hände und hielt es über seine Kopf und er stellte sich vor den Furlinger.
Der Jaffa sprach: „Stirb Feind der Götter.“
Er holte mit dem Schwert aus um es dem Furlinger in die Brust zu stechen. Plötzlich öffneten sich die Augen des Furlingers. Der Furlinger konnte den Schlag geraden noch wenige Zentimeter vor seiner Brust abblocken. Der Furlinger schlug dem Jaffa mit seinem Ellbogen in den Magen konnte ihn entwaffnen. Nach einem kurze aber verbitterten Zweikampf schleuderte der Jaffa den Furlinger in eine Ecke des Containers und rannte dann ins Freie.

Der Jaffa rannte über den zentralen Platz der Basis auf dem gerade O`Neill jr. in Richtung Container unterwegs war.
O`Neill jr.: „Oh Verdammt!“
Die beiden stürzten sich aufeinander und es begann ein Zweikampf.

Der Furlinger hatte sich in der Zwischenzeit von dem Stoß erholt und ergriff sein Schwert. Er überprüfte kurz den Gesundheitszustand von Lya und den zwei Soldaten und rannte dann auch ins Freie.

Der Jaffa hatte die Oberhand gewonnen und lag auf O`Neill jr. und würgte ihn mit beiden Händen. Der Furlinger rannte auf die beiden zu und drehte den Schalter an der Oberseite seines Schwertes um eine Stellung nach rechts. Die Klinge des Schwertes begann auf einmal neongrün zu leuchten. Als er die beiden Kämpfenden erreicht hatte holte er mit dem Schwert aus und schlug dem Jaffa damit in die Seite. Unter Zucken wurde der Jaffa von O`Neill jr. runter geschleudert. Der Furlinger reichte O`Neill jr. eine Hand und half ihm auf.
O`Neill jr.: „Danke.“

Auch der Jaffa war inzwischen wieder auf den Beinen und rannte davon. O`Neill jr. wollte gerade per Funk Verstärkung holen, da drehte der Furlinger den Schalter an seinem Schwert um eine weitere Stellung nach rechts. Der Furlinger zielte mit dem Schwert auf den fliehenden Jaffa und drückte dann den Abzug. Von dem Schwert löste sich ein grüner Energieschuss und traf den Jaffa. Der Jaffa fiel zu Boden und bewegte sich nicht mehr.

O`Neill jr.: „Ist er jetzt Tod?“
Der Furlinger: „Für den Moment. Wir haben schon ganze Jaffaarmeeen nach der Schlacht wieder auferstehen sehen.“
Dann drehte der Furlinger den Schalter an seinem Schwert um eine weitere Stellung nach rechts und schoss erneut auf den Jaffa. Es gab eine kleine Explosion und an der Stelle an der der Jaffa lag war nur noch der verbrannte Boden zu sehen.

O`Neill jr.: „Cool, zwar nicht so sauber wie ne Zat aber auch gut.“
Der Furlinger schaute O`Neill jr. etwas irritiert an.

O`Neill jr. reichte dem Furlinger die Hand und sagte: „Oh, äh, hi, Major Jack O`Neill jr.“
Der Furlinger schaute O`Neill jr. wieder etwas irritiert an.
O`Neill jr.: „Rang und Name. Major ist mein Rang und Jack O`Neill jr. mein Name. Komm schon gib mit die Hand. Das ist ein Gruß auf der Erde.“
Noch immer ziemlich skeptisch gab der Furlinger dem Major die Hand.
Der Furlinger sagte: „Subpaladin Sarpedon. Mein Rang und Name.“

O`Neill jr.: „Versteh das jetzt nicht falsch, aber deine Waffe musst du vorerst mal wieder abgeben, bis wir dich besser kennen.“
Sarpedon drehte den Schalter an seinem Schwert ganz nach links und das Schwert wurde deaktiviert. Dann legte er es auf beide Handflächen und reichte es dem Major.

O`Neill jr.: „So jetzt muss ich Dich erstmal dem General und den anderen vorstellen.“
Sarpedon nickte und folgte dem Major.

[Am nächsten Tag]

Im Konferenzraum der Heracles fand eine Besprechung mit den zwei Teams, Ms. Xiaoyi, General Wallace und Sarpedon statt.
General Wallace: „Was wissen wir heute was wir gestern noch nicht wussten.“
Cassandra: „Sir, Sarpedon konnte mir die 38 Symbole des Aegiasgates aufzeichnen und er konnte uns auch 24 Adressen sagen.“
General Wallace: „Dann können wir also das Gate in Betrieb nehmen und Kontakt zu den Furlingern aufnehmen.“
Sarpedon: „Das wird nicht funktionieren.“
General Wallace: „Wieso.“
Sarpedon: „General, die Furlinger- und Trojanerwelten sind durch Schilde gesichert.“
General Wallace: „Aber wir können Sie doch anfunken.“
Sarpedon: „Nein die Schilde sind für jegliche Art von Signalen undurchlässig. Diese Sicherheitsmaßnahme musste ergriffen werden nachdem es den Helianern gelungen war die Schilde durch bestimmte Signale zu deaktivieren. Die Schilde werden nur deaktiviert, wenn man ein Kristall mit einer spezifischen atomaren Zusammensetzung durch das Tor schickt und nachdem der Signalblocker ausgeschaltet ist den Deaktivierungscode übermittelt.“
General Wallace: „Haben Sie so ein Kristall?“
Sarpedon: „Nein, ich war Anführer eines Entertrupps, die brauchen keine solchen Kristalle.“

General Wallace: „Was können wir dann machen?“
Cassandra: „Von den 38 Symbolen konnten wir 9 Sternkonstellationen über unserem Himmel identifizieren und die Koordinaten in unser Universalgate einprogrammieren. Wir haben dann ein automatisches Anwahlprogramm geschrieben das versucht alle möglichen Adresskombinationen mit den 9 bekannten Symbolen anzuwählen.“
General Wallace: „Wie lange wird das dauern wir stehen was unsere Nahrungsvorräte angeht etwas unter Zeitdruck.“
Cassandra: „Das kann ich nicht genau sagen, aber mit 9 möglichen Symbolen bei einer sechsstelligen Adresse plus Ausgangspunkt gibt es 60.480 Mögliche Konstellationen.“
General Wallace: „Das heißt also abwarten.“
Cassandra : „Ja.“

General Wallace: „Major O`Neill jr. haben Sie schon ein neues Mitglied für ihr Team ausgewählt?”
O`Neill jr.: „Ja Sir ich hab da schon jemanden im Auge ich haben ihn allerdings noch nicht gefragt. Na Sarpedon wie schauts aus, hast du Lust auf ein paar Gatereisen?“

Noch bevor der Furlinger oder der General darauf eingehen konnten, ertönte der Lautsprecher.
Major Gant sagte: „Stargate aktiviert, Stargate aktiviert. Das Wahlprogramm hat eine Adresse gefunden General Wallace bitte in den Gateraum.“

General Wallacen: „Major das klären wir später. Jetzt müssen wir erst mal schauen was unser Zufallsprogramm gefunden hat.“

Fortsetzung folgt...
_________________
Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth


Zuletzt bearbeitet von GenAF am 05.11.2007, 11:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Kris
Schreiberling



Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 212
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BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

So, nun will ich auch mal wieder kommentieren, auch wenn ich bei der Menge nicht so aufmerksam gelesen habe, wie ich eigentlich wollte.

Trotzdem war es wieder recht nett, man merkt, dass du recherchiert hast und dich immer wieder auch auf Sachen beziehst, die schon in der Serie vorkamen und das macht wohl auch den Reiz aus.

Die Duschszene empfand ich eher als harmlos, da laufen auch schon im Kinderprogramm andere Sachen und dürften den Leuten nicht die Schamröte ins Gesicht treiben. Und Speh war wirklich etwas zahl.

Interessant waren aber auch ihre Erlebnisse. Das ist wieder der alte Forschergeist von SG-1. Schön.
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FelixE
Bestsellerautor


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Beiträge: 554
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BeitragVerfasst am: 30.10.2007, 00:31    Titel: Antworten mit Zitat

Huch was kam denn da vor!? Alles in einem wieder ein guter Teil.

Aber was war denn das? Ein Softporno!? *lach* Nun O'Nells verwirrtes Gesicht hätte ich gerne gesehen. *he he*

Ich hoffe da kommt bald wiede ein Teil.

Es sieht schon sehr düster aus. Abgeschirmte Welten beider Rassen. Aber die Tatsache das die Menschen nun wieder am Anfang sind so wie SG1 damals ist auch faszinierend und bietet Platz für sehr viele tolle Geschichten. Auch wenn ich sagen muss die Furlinger hätten ein bischen haariger sein können. *scherz*


Zuletzt bearbeitet von FelixE am 31.10.2007, 17:45, insgesamt einmal bearbeitet
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, deine Furlinger sind also mit grüner Hautfarbe gesegnet und sehen aus wie "Legolas" *giggel*. Okay, lassen wir's mal so stehen. Kommt auf jeden Fall gut (übrigens heißt der gute Mr. Spock mit einem "C" vor dem "K").

Ansonsten ging's ja wieder hoch her bei dir. Da bleibt mir ja eigentlich nur, den Kopf einzuziehen und tief Luft zu holen. Hui! War klasse.

Schön fand ich die kleinen Nieglichkeiten, die sich etablieren. O'Neill leidet ja jetzt schon an einem Verfolgungswahn, wenn es um die Chinesin geht - süß! Aber ich kann ihn schon verstehen, daß er alles andere als begeistert ist über das, was da gerade mit seinem Team passiert.

Und jetzt ist der gute Tony also in das andere Team gerutscht. *scheelausderWäscheguckt* Na ... ob das gutgeht? Bei den "Korrekten" soll er mithelfen? Ach du lieber Himmel! Er ist doch selbst ein kleiner Chaot!

Jetzt hast du mich allerdings gut angefüttert. Nu will ich wissen, wie es weitergeht. DAS wird eine LANGE Woche!!!

Freu mich schon auf die nächste Episode!
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GenAF
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Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 11:44    Titel: Episode 1.08 – Terms of Trade– Handelsbedingungen Antworten mit Zitat

Also wieder vielen Dank für die fbs, hab mich sehr gefreut.

@ Kris: Freut mich dass es dir gefallen hat. Nun das mit der Duschszene war eine reine Vorsichtsmaßnahme, weil ich wie ich die Episode geschrieben habe noch nicht wirklich bei den Ratings durchgeblickt haben.
Zitat:
Interessant waren aber auch ihre Erlebnisse. Das ist wieder der alte Forschergeist von SG-1. Schön.
Freut mich, dass es so rüberkommt, denn dass hatte ich auch so vor.

@ FelixE: Ja im ersten Augenblick hast du recht es sieht düster aus dass sie da so gestrandet sind. Ja genau jetzt stehen sie wider am Anfang und müssen sich in alter SG-1 Manier alles erarbeiten. Freut mich dass dir das gefällt.
Lachen Nun die Furlinger werden wohl ewig durch O’Neills Andeutung in der Vorstellung der Fans mit Haaren vorbelastet sein Lachen

@ Hyndara: Ja die Furlinger sind grün, auch wenn es ehr ein blasses grün ist. Und heute erfährt man übrigens was die Tatoos auf der Backe zu bedeuten haben.
Nun zwischen O’Neill jr. und der guten Xiaoyi wird es auch heute wider Sticheleien geben. Freut mich dass die dir gefallen.
Nun Tony findet sich über kurz oder lang schon im IOA-Team zu recht.
Freut mich das dir die letzte Episode gefallen hat und danke für dass Lob.


So aber jetzt geht’s dann auf die erste richtige Gate Mission von Juniors Team:

Stargate Troja – Episode 1.08 – Terms of Trade– Handelsbedingungen

Kapitel 1

[eine Stunde später]

O`Neill jr., Cassandra, Dr. Stockton und Sarpedon befanden sich zusammen mit General Wallace und Ms. Xiaoyi wieder im Konferenzraum der Heracles.
General Wallace: „Offensichtlich hat ja das MALP gezeigt, dass es sich um einen für Menschen lebensfähigen Planeten handelt.“
Cassandra: „Ja das ist korrekt, Sir.“
Dr. Stockton: „Und wahrscheinlich gibt es dort auch eine Zivilisation.“
Ms. Xiaoyi: „Woher nehmen Sie diese Erkenntnis, Dr. Stockton?“
Dr. Stockton: „Naja immerhin war auf den Bildern vom MALP eine Straße, ja gut eine ziemlich primitive, zu erkennen, die vom Stargate wegführte. Die Straße führt bestimmt zu einer Stadt oder Siedlung.“

General Wallace: „Also Major O`Neill jr. dieser Planet wird Ihre erste Stargate-Mission in dieser Galaxie. Sie werden versuchen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufzunehmen und uns neue Lebensmittelvorräte zu organisieren. Das ist zu Zeit unser dringlichstes Problem.“
O`Neill jr.: „Äh Sir, zu organisieren? Was meinen Sie damit?“
General Wallace: „Lassen Sie sich was einfallen. Wir sind nicht sechs Monate durch drei Galaxien gereist um hier nach drei Wochen zu verhungern.“
Ms. Xiaoyi mischte sich ein: „Außer natürlich Gewalt oder ein sonstiges Unrecht?“
O`Neill jr.: „Schon klar ich bin ja nicht Mao Ze…“ er wird immer leiser „…dong“
Ein böser Blick der Chinesin traf O`Neill jr.
O`Neill jr. stotterte weiter: „äh, … äh, MauZe-Tod; ich will ja nicht Mausetod gemacht werden.“

Dr. Stockton: „Wenn wir Lebensmittel beschaffen sollen, dann bräuchten wir irgendwelche Tauschwaren. Wir sind hier zwar in einer anderen Galaxie aber die Geschichte hat gezeigt, dass Handel der einfachste und gewöhnlichste Weg ist, um dass zu bekommen, was man will.“
O`Neill jr.: „Ja genau da brauchen wir was, denn ich glaube nicht, dass die da drüben nen Supermarkt haben, der meine American Express akzeptiert.“

Cassandra: „Wir könnte ihnen Wissen und Technologie anbieten.“
O`Neill jr.: „Und wenn die mehr wissen als wir.“

Sarpedon: „Ihr habt doch diese Projektilwaffen. Die könnten für primitivere Völker interessant sein.“
Ms. Xiaoyi: „Das kommt gar nicht in Frage!“
Sarpedon: „Wieso ich dachte ihr hättet ausreichende Waffen- und Munitionsvorräte.“
Ms. Xiaoyi: „Darum geht es nicht. Ich werde nur nicht zulassen, dass das Erste, was wir in dieser Galaxie mache ist, uns als Waffenhändler bekannt zu machen.“
Sarpedon: „Ihr würdet eher verhungern als Fremden eure Waffen zu überlassen? Hm, interessante Verhaltensweise.“

Cassandra: „Dann kommen eigentlich nur noch unsere Medikamente in Bertacht.“
General Wallace: „Also gut Major, lassen Sie sich von Dr. MacDonald alles an Medikamenten geben, was er entbehren kann.“ Der General schaute zu Ms. Xiaoyi und fuhr fort „Und für den Fall, dass es gar nicht anders geht an Nahrungsmittel zu kommen, nehmen Sie eine Kiste P-90 und C-4 als Tauschwaren mit.“
Die Chinesin machte ein grimmiges Gesicht und zögerte etwas, dann sagte Sie: „Aber Major, dass das klar ist: die Waffen sind nur das allerletzte Mittel.“

O`Neill jr.: „Sir wir sollten dann aber eine F/A-305 mitnehmen es könnte etwas schwer werden das ganze Zeugs zu schleppen.“
Cassandra: „Und es gibt noch einen weiteren Grund warum wir eine 305 nehmen sollten. Wir könnten dann das DHD der 305 mit den DHD des Sternentors verbinden und so die Daten für die restlichen Glyphen auslesen. Dann haben wir zwar noch immer keine Adressen aber unser Universalgate wäre dann vollständig in das Aegias-Gatesystem integriert.“

General Wallace: „In Ordnung Sie bekommen ihre 305, aber nachdem sie diese neben dem DHD parken müssen, nehmen sie zur Bewachung der 305 zwei Marines mit und klären die Gegend erst mal zu Fuß auf.“
O`Neill jr. nickte zufrieden.
General Wallace: „Major, Sie können jetzt mit den Vorbereitungen beginnen. Sie starten in einer Stunde.“

O`Neill jr. hob seine Hand und zeigte dem General drei Finger und wackelte mit dem Ringfinger: „Äh, Sir wir hätte da noch was zu klären.“
General Wallace: „Also gut Major ich bin grundsätzlich damit einverstanden wenn Sie Sarpedon in ihr Team aufnehmen wollen.“ der General drehte sich zu Sarpedon und fragte „Sarpedon sind Sie bereit in Major O`Neill jr`s Team zu dienen?“
Sarpedon: „Das bin ich. Da es keine Möglichkeit gibt in meine Heimat zurückzukehren und im Übrigen das auch für mich keinen Sinn machen würde, seid ihr meine einzige Möglichkeit die Helianer weiter zu bekämpfen und so meinem Volk zu dienen.“
General Wallace: „Aber Sie sind sich im Klaren, dass sie dann jedem Befehl von mir und dem Major folgen müssen.“
Sarpedon nickte und dann stand er auf, zog sein Schwert und fasste es mit einer Hand an der Klinge und mit der anderen am Griff an. Die Hand an der Klinge zog er dann an der Klinge entlang bis Sie zu bluten begann.
Sarpedon sagte: „General Wallace ich schwöre Euch bei meinem Blut die Treue.“
Dann Schlug er sich mit der Faust auf die Brust und verbeugte sich.

O`Neill jr. stand auf und schüttelte Sarpedon die Hand und sagte: „Willkommen im Team, aber ein einfacher Handschlag oder Salutieren hätten auch schon gereicht.“
Sarpedon schaute O`Neill jr. etwas verwundert an, dann verließen alle den Konferenzraum.

Kapitel 2

[eine Stunde später]

O`Neill jr. und sein Team saßen in der F/A-305 und das Gate war aktiviert.
General Wallace: „SG-T Sie können starten.“
O`Neill jr.: „Äh, Sir, könnten wir nicht SG-1 heißen.“
General Wallace: „Nein die Kennung ihres Teams ist SG-T.“
Ziemlich enttäuscht antwortet O`Neill jr.: „Verstanden, Sir.“

General Wallace: „Und Major, vergessen Sie nicht wird benutzen das bewährte GDO-System für ankommende Reisende. Verlieren sie ihre GDO also nicht.“
O`Neill jr.: „Das brauchen Sie mir doch nicht sagen, Sir.“

General Wallace: „Also Major Sie können starten und viel Glück. Besorgen Sie uns etwas zu Essen.“

Der Major startete die F/A-305 und flog durch das Wurmloch. Als sie auf der anderen Seite das Sternentor verließen, zog O`Neill jr. die 305 nach oben.

Sarpedon fragte: „Major, lautete unser Befehl nicht neben dem Tor zu landen?“
O`Neill jr.: „Ja schon. Mach ich auch gleich, ich wollt mir das ganze bloß mal von oben anschauen und mir einen Überblick verschaffen.“
Dr. Stockton zeigte aus dem Fenster und sagt: „Ah, ich hatte recht die Straße führt zu einer Stadt.“
O`Neill jr.: „Das dürfte ca. 8 km sein,“ er verdrehte die Augen und schaute zu Cassandra „aber wir müssen ja laufen.“

Der Major flog eine Kurve und landete neben dem DHD. Sie stiegen aus und O`Neill jr. sah sich das Gate und das DHD an. Die Gyphen auf dem Ring des Gates ähnelten denen der Milchstrassengates und die Chevrons und die Aktivierungskugel des DHD leuchteten Lila.

O`Neill jr. drehte sich zu den anderen und sagte: „Hey cooles Design, Lila mal 'ne andere Farbe.“

Cassandra hatte in der Zwischenzeit begonnen das DHD mit dem Computer der 305 zu verbinden.
Als sie fertig war sagte sie: „So ich bin fertig das DHD ist jetzt mit dem Computer verbunden. Der Downloadprozess läuft jetzt automatisch aber er wir ein paar Stunden dauern.“

O`Neill jr.: „Also gut jeder schnappt sich einen Rucksack mit ein paar unserer“ er machte mit den Fingern ein paar Gänsefüsschen „Tauschwaren und dann marschieren wir los. Gunnery Sergeant Fuller, Sergeant Dawson Sie bleiben hier und bewachen die 305.“
GyStg. Fuller: „Verstanden Sir.“

Das SG-T Team machte sich auf den Weg in die Stadt.

Nach ein paar Minuten fragte O`Neill jr. Sarpedon: „Hey Sarpedon, was hast du vorhin eigentlich gemeint es macht für dich keinen Sinn in deine Heimat zurückzukehren?“
Sarpedon: „Ich kann nicht zurück weil mich dort nur Entehrung und Schande erwarten würden.“
O`Neill jr.: „Wieso das denn?“
Sarpedon: „Ich war Anführer eines Entertrupps und als solcher kommt man von einer Schlacht entweder mit einem glorreichen Sieg zurück oder man fällt auf dem Schlachtfeld.“

O`Neill jr.: „Soll das heißen das ist so ne Art Himmelfahrtskommando.“
Sarpedon: „Dieser Begriff ist mir nicht geläufig. Aber eine Enterung läuft so ab, dass zuerst unsere Angriffskorvetten auf die feindlichen Schiffe zufliegen…“
O`Neill jr.: „Äh, wenn ich dich mal unterbrechen dürfte. Angriffskorvetten waren das die kleinen Schiffe in der Schlacht.“
Sarpedon: „Ja das ist korrekt. Also wie gesagt die Angriffskorvette fliegen auf die feindlichen Schiffe zu und versuchen die Schildfrequenz auszulesen.“
Cassandra: „Und wie so geht ihr das Risiko ein so nah an die Schiffe heran zu fliegen?“
Sarpedon: „Weil man nur so die Schildfrequenz auslesen kann, genaueres könnte dir nur einer unserer Wissenschaftler sagen. Jedenfalls brauchen wir die Schildfrequenzen, um unsere Teleportationstechnologie einzusetzen.“

Cassandra: „Meinst du so was wie unsere Asgardbeamstrahlen?“
Sarpedon: „Nein, unsere Teleporter sind ein großes Portal, das auf unseren Schiffen installiert ist. Wenn man dann das Portal betritt wird man zu dem programmierten Punkt teleportiert.“
O`Neill jr.: „Hey diese Dinger kenn ich doch, wegen denen war ich mal ein paar Wochen auf einem Mond festgesessen.“
Sarpedon: „Ja diese Technologie funktioniert nur in eine Richtung.“
Dr. Stockton: „Sarpedon, wie kommt ihr dann von dem feindlichen Schiff wieder runter?“
Sarpedon: „Indem der Letzte, der das Portal betritt, eine kleinere transportable Version des Teleporters mitnimmt.“
O`Neill jr.: „Ist das nicht etwas umständlich?“
Sarpedon: „Das mag so sein. Aber das ist unsere einzige Möglichkeit auf das feindliche Schiff zu gelangen.“
O`Neill jr.: „Und warum wollt ihr unbedingt dort hin?“
Sarpedon: „Das ist unsere effektivste Methode, um feindliche Schiffe, insbesondere solche mit starken Schilden, zu zerstören. Unsere Entertrupps haben die Aufgabe sich zum Maschinenraum der feindlichen Schiffe durchzukämpfen und dort deren Energiequelle zur Überlastung zu bringen.“

O`Neill jr.: „Sag ich doch ein Himmelfahrtskommando.“

Dr. Stockton: „Äh Jack wie lang ist der Weg noch?“
O`Neill jr.: „Na ich schätze mal die Hälfte haben wir.“
Dr. Stockton: „Oh, noch so lang.“

Wieder etwas später fragte O`Neill jr. Sarpedon erneut etwas: „Sarpedon, sag mal, was ist das eigentlich für ein komisches Ding unter deinem Auge?“
Sarpedon: „Das ist das Rangabzeichen in der imperialen Armee. So steht z.B. ein violett umrandeter Bogen für Subdecurion, drei stehen für Decurion, zwei violett gefüllte Bögen stehen für Procenturio, mein Zeichen steht für Subpaladin und ein goldener Bogen steht für Tribun.“
O`Neill jr.: „Stopp, Stopp, Stopp ich versteh bloß Bahnhof.“
Sarpedon: „Was ist ein Bahnhof?“
Dr. Stockton: „Äh, eine Bahnhof ist eine Anlage wo Reisende Züge…“
O`Neill jr.: „David, halt die Klappe. Sarpedon vergiss das was er gesagt hat, was ich eigentlich meinte ist ich habe keine Ahnung von was Du sprichst.“
Sarpedon: „Wenn ich eure Kommandostruktur richtig verstanden habe, würde wohl Sergeant Dawson Rang einem Subdecurion entsprechen und Gunnery Sergeant Fuller’s Rang einem Decurion.“
Dr. Stockton: „Und was wär dann dein Rang Sarpedon.“
Sarpedon: „Der Rang des Subpaladin müsste Eurem Major entsprechen.“

Dr. Stockton: „Hey, das ist lustig dann sind ja du und Jack ranggleich.“
O`Neill jr.: „Das ändert aber nichts daran, dass ich das Kommando habe. So wenn ich das also richtig verstanden habe malt ihr pro Rang immer einen Bogen dazu, dann malt ihr einen aus, und wenn alle ausgemalt sind bekommen sie golden Ränder.“
Sarpedon: „Ja genau, und die die Generalsränge wie z.B. Tribun und Sublegatus bestehen dann nur noch aus goldenen Bögen.“

O`Neill jr. musste etwas lachen und sagte dann: „Und was macht ihr bei Degradierungen; kommen da die Bögen wieder weg?“
Sarpedon: „Ja, das ist Korrekt. Bei einer Degradierung werden die entsprechenden Tätowierungen vom Vorgesetzen mit dem Schwert des Schuldigen vor der versammelten Einheit entfernt. Deshalb hätte auch ein normaler Subpaladin noch zwei violette Bögen von den vorhergehenden Rängen.“

O`Neill jr.: „Soll das heißen du wurdest Degradiert?“
Sarpedon: „Ja das muss ich zu meiner Schande zugeben. Das war auch der Grund warum ich an dem Entertrupp teilnahm, das wäre die letzte Möglichkeit gewesen meinen Rang und meine Ehre zurück zu erlangen. Ich kann verstehen, wenn du mich jetzt nicht mehr in deinem Team haben willst, Major.“

O`Neill jr.: „Nein du bleibst schon in meinem Team. Aber erzähl mir lieber mal warum du degradiert wurdest.“

Sarpedon: „Ich diente als Subtribun im Corpus von Prolegatus Tectamus in der IX. Legion und hatte das Kommando über die 94. und 123. Kohorte. Es war unsere Aufgaben einen Planeten zu evakuieren, der in Kürze von den Helianern angegriffen werden sollte. Es war schon fast die gesamte Bevölkerung evakuiert worden und die IX. Legion bildete die Nachhut am Sternentor, als die Helianer angriffen. Der Kommandeur der IX. Legion Tribun Asterion befahl dann uns durch das Sternentor zurückzuziehen. Aber eine Gruppe von ungefähr 300 Zivilisten war noch auf dem Weg zum Sternentor, so dass ich den Befehl verweigerte und mit meinen zwei Kohorten das Tor solang verteidigte bis die Zivilisten entkommen konnten.“

O`Neill jr.: „Na bei uns hätte man Dich dafür nicht degradiert sondern ehr befördert.“
Sarpedon: „Ist denn Befehlsverweigerung bei euch kein Verbrechen?“
O`Neill jr.: „Doch eigentlich schon aber nicht wenn der Befehl unrechtmäßig ist.“
Sarpedon: „Bei uns ist Befehlsverweigerung eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt und entweder man akzeptiert die Strafe der Entehrung und Verbannung oder man meldet sich zu den Entertruppen.“

Kapitel 3

Schließlich erreichte das SG-T Team die Stadt. Die Häuser und die Architektur der Stadt entsprach denen eine mittelalterlichen europäischen Stadt und die Stadt war von einer großen Mauer umgeben.“

O`Neill jr.: „Hm die scheinen nicht besonders fortschrittlich zu sein.“
Dr. Stockton: „Naja vielleicht können wir ja hier etwas Nahrung ertauschen. Unsere Medikamente müssten ein echter Fortschritt für die sein.“

Das Team ging auf das Haupttor zu, vor dem eine Wache stand, die eine bunt geschmückte Uniform trug und eine Hellebarde in der Hand hielt.
Die Wache sagte: „Willkommen in Zena, was ist euer Anliegen.“
O`Neill jr.: „Äh, wir wollen handeln.“
Wache: „Dann seit ihr in Zena der Stadt des Handels genau richtig. Unsere Stadt verlässt niemand ohne dass er das bekommen hat, was er wollte.“

Das Team ging durch das Stadttor und kam nach ein paar Strassen und Kreuzungen zu einem großen Marktplatz mit vielen Händlerständen an den Seiten des Platzes.

O`Neill jr. klatschte in die Hände und sagte: „Also gut Shoppingtime.“

Das Team ging an ein paar Ständen mit viel Schmuck und sonstigen Artefakten vorbei und kam dann zu einem großen Stand mit Gemüse oder Obst.

Dr. Stockton schaute sich die Obstsorten an und dann sprach der Händler, der ziemlich groß und kräftig aussah: „Wollt ihr die Korbinas mal versuchen, die sind deliziös.“
Er gab Dr. Stockton eine Frucht, die die Größe und Form eines Apfels hatte aber aussah wie eine Erdbeere. Dr. Stockton nahm seine Taschenmesser und schnitt ein Stück von der Frucht ab und aß es.
Ganz aufgeregt sagte er: „Jack, Cassandra diese Frucht müsst ihr versuchen, sie hat die Konsistenz wie ein Apfel schmeckt aber wie eine Mischung aus Erdbeere und Nektarine. einfach fantastisch.“
Der Major und Cassandra probierten ein Stück und waren ebenfalls begeistert.

O`Neill jr. fragte den Händler: „Die Dinger sind nicht schlecht was willst du und wie viel hast du davon.“
Der Händler: „Hier habe ich den ganzen Karren voll aber in meinen Lager verfüge ich über noch fünf weitere Karren.“
O`Neill jr.: „Was willst du für die sechs Karren dieser Früchte, wir hätten hier Medikamente zum anbieten.“
Der Händler: „Bevor wir mit den Verhandlungen beginnen können muss ich euch fragen ob ihr mit unseren Handelsbedingung einverstanden seit.“

O`Neill jr. schaute zu Dr. Stockton, dieser nickte und sagte: „Das sind wahrscheinlich so was wie AGB´s.“

O`Neill jr.: „Also gut wir sind einverstanden.“
Der Händler: „So dann werde ich Euch jetzt mein erstes Angebot vorlegen: Für meine sechs Karren Korbinas verlange ich den Grünen und die Frau als Sklave, sowie euere gesamte Ausrüstung und alle Medikamente. Handel oder Pflicht?“

O`Neill jr. schüttelte mit dem Kopf und sagte zu seinem Team: „Kommt wir gehen der spinnt ja.“
Der Händler schrie los: „Handelsabbruch, Handelsabbruch.“
Das SG-T Team wollte gerade gehen da waren Sie schon von fünf Wachen umringt die ihnen Hellebarden an die Hälse hielten. Ein Mann in einem schwarzen Talar mit einer goldenen Kette um den Hals kam auf sie zu und sagte: „Ich bin der Master of the Trade, wenn ihr die Verhandlungen abbrecht muss ich euch gemäß unseren Handelsbedingung töten lassen.“

O`Neill jr.: „Was seit ihr eigentlich verrückt.“
Dr. Stockton beruhigte O`Neill jr. und sagte: „Wir sollte uns erstmal ihre Handelsbedingungen anhören bevor du irgendeine gewaltsame Aktion planst.
O`Neill jr. schrie ihn an: „Ach ja David, wer hat denn gerade noch gesagt das sind bloß AGB´s“
Dr. Stockton: „Äh, verehrter Master of the Trade könnten Sie uns die Handelsbedingungen erklären.“

Master of the Trade: „Die sind ganz einfach: erstens einmal begonnene Verhandlungen dürfen nicht abgebrochen werden. Zweitens eine Partei legt ein Angebot vor und die andere Partei muss es annehmen oder eine Pflicht erfüllen. Das nennt sich Handel oder Pflicht. Die Pflichten werden über ein Glücksrad ausgewählt und steigern sich pro Handelsrunde. Wenn jemand die Pflicht dann erfüllt hat, kann er der anderen Partei ein Angebot vorlegen und Handel oder Pflicht fordern. Verstöße gegen diese Handelsvereinbarung werden mit dem Tode bestraft.“

Dr. Stockton: „Jack, ich glaube wir sollte da mit machen und uns nicht freikämpfen.“
Master of the Trade: „Das rate ich Euch auch, denn wir sind bei weitem nicht so rückschrittlich wie man auf den ersten Blick glauben mag.“
Der Master of the Trade nickte einer Wache auf einem Turm zu und diese feuerte mit einer Stabwaffe in die Luft.

O`Neill jr.: „Also los dann, was müssen wir jetzt machen?“
Master of the Trade: „Entweder ihr nehmt das Angebot an oder einer von Euch erfüllt eine Pflicht.“
O`Neill jr.: „Na gut dann nehmen wir die Pflicht, was muss ich machen.“
Master of the Trade: „Du muss das Glücksrad mit der Nummer 1 drehen und dann die Pflicht erfüllen.“

O`Neill jr. ging zu dem Glücksrad und drehte es. Das Rad drehte sich und drehte sich und blieb dann auf einem Symbol mit einem Arm stehen.

Master of the Trade: „Das bedeutet Armdrücken.“
O`Neill jr.: „Und gegen wem muss ich antreten?“
Master of the Trade: „Das muss euer Handelspartner entscheiden. Gordo du hast die Wahl.“
Gordo: „Ich wähle Hartun.“
Aus dem angrenzenden Gebäuden kam eine ca. 2 Meter großer muskelbepackter Mann mit einer Glatze und einem Nasenring. Der Mann sagte: „Wer hat mich gerufen?“
O`Neill jr. drehte sich zu Dr. Stockton und flüsterte: „Na prima Armdrücken gegen den hässlichen Bruder von Arnold Schwarzenegger.“

Kurze Zeit später saßen O`Neill jr. und Hartun an einem Tisch und begannen mit dem Armdrücken. Erst ging es hin und her dann gewann Hartun die Oberhand und hatte O`Neill jr. schon fast auf den Tisch gedrückt. Der Major konnte gerade noch mal als seine Kraft aufwenden und wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Die nächsten dreißig Sekunden verharrten die beiden in dieser Position und keiner konnten sich einen Vorteil verschaffen. Doch dann konnte O`Neill jr. mit einer blitzartigen Bewegung das Armdrücken für sich entscheiden.

O`Neill jr.: „So und jetzt dürfen wir also ein Angebot vorlegen.“
Master of the Trade: „Ja.“
O`Neill jr.: „Also wir bieten unsere vier Rucksäcke voller Medikamente für die 6 Karren Kor…-dings Früchte.“
Master of the Trade: „Du musst noch Handel oder Pflicht fordern.“
O`Neill jr.: „Also Handel oder Pflicht?“
Gordo: „Pflicht!“

Gordo drehte das Glücksrad und bekam so eine Art Hochsprungdisziplin, die er problemlos meisterte. Dann forderte er Sarpedon als Sklave, alle Medikament und die gesamte Ausrüstung des Teams für die 6 Karren.
Das SG-T lehnte erneut ab und wählte Pflicht.

Der Master of the Trade sagte: „Da eure Partei aus mehreren Personen besteht ist nun die nächste an der Reihen.“
O`Neill jr.: „Hey davon hast du aber vorhin noch nichts gesagt.“
Cassandra: „Schon gut Jack ich mach die Pflicht.“

Cassandra ging zum Glücksrad 2 und drehte es. Das Rad blieb auf dem Symbol für Bauchtanz stehen.
O`Neill jr.: „Was soll das jetzt heißen.“
Master of the Trade: „Das bedeutet sie muss solange auf den Marktplatz einen Bauchtanz aufführen bis die Menge zufrieden gestellt ist und grölt. Allerdings ist die Pflicht gescheitert wenn sie es nicht innerhalb von dreißig Minuten schafft.“
Cassandra: „Das kann doch nicht dem sein ernst sein ich werde hier mit Sicherheit keine Bauchtanz aufführen.“
O`Neill jr. konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und sagte zu Cassandra: „Cassie ich fürchte wir haben keine Wahl.“
Master of the Trade sagte zu Cassandra: „In dem Gebäude dort drüben kannst du die entsprechende Kleidung anlegen.“

Cassandra ging in das Gebäude und kam zehn Minuten später mit einem ziemlich knappen und sexy aussehenden bauchfreien Kostüm wieder heraus.
O`Neill jr. flüsterte zu Dr. Stockton: „Also so langsam finde ich diese Verhandlungsart richtig amüsant.“
Cassandra hob die Arme und sagte: „Seht Euch mal an wie ich aussehe das kann doch nicht sein.“
O`Neill jr. sagte mit einem Lachen: „Also ich find`s gut.“
Dr. Stockton: „Ja du siehst klasse aus.“

Der Master of the Trade drehte eine Sanduhr um und gab Cassandra ein Zeichen, dass sie anfangen konnte. Ein paar der umherstehenden Musiker begannen eine Begleitmusik zu spielen und Cassandra stellte sich am Anfang ziemlich schüchtern an. Die Menge reagierte darauf mit lauten „Buh“-Rufen. Nach etwa fünf Minuten hatte Cassandra ihre Schüchternheit abgelegt und ihr Tanz wandelte sich in einen aufreizenden und erotischen Bauchtanz. Nach etwa zehn Minuten hatte sie die Pflicht erfüllt und die Menge grölte und jaulte.

Das Team stellte seine nächst Forderung die Gordo ablehnte. Gordos Pflicht bestand dann darin, in so einer Art Hütchen-Spiel die versteckte Kugel zu finden, was er nach etwas Überlegungszeit meisterte.

Auch Gordons neues Angebot wurde von dem Team abgelehnt, da er Cassandra als Sklavin und die gesamte Ausrüstung forderte. Darauf hin war Sarpedon mit der Pflicht an der Reihe. Das Glücksrad drei blieb auf einem Krug stehen.
O`Neill jr.: „Und was ist das jetzt schon wieder.“
Master of the Trade: „Das ist Kampftrinken, er muss gegen eine von Gordo auszuwählende Person soviel Korbinas-Ale trinken bis einer aufgibt.“
Gordo: „Ich wähle Hartun.“
Es wurden ein Tisch, zwei Stühle sowie zwei Krüge und zwei Fässer herbei geschafft und Sarpedon und Hartun nahmen Platz.
O`Neill jr. ging zu einem Fass, nahm einen der Krüge, tauche ihn ein und sagte schnell: „Ich darf doch mal probieren.“ Dann trank er eine Schluck und musste heftig husten.
O`Neill jr.: „Oh, mann das Zeug ist ja stärker als Whisky.“

Dann begann das Kampftrinken. Sarpedon ergriff den Krug, der ungefähr einen halben Liter fasste und trank ihn auf ex aus. Sein gegenüber tat dasselbe. Das ganze setze sich die nächsten drei Runden so fort. Sarpedon saß nach dem vierten Krug noch immer ohne sich etwas anmerken zulassen völlig aufrecht auf seinem Stuhl. Sein Gegner lümmelte schon etwas auf dem Tisch und musste bei den Schlücken mehrmals absetzen. Auch nach zwei weiteren Runden war Sarpedon äußerlich noch nichts anzumerken und er trank seinen Krug aus. Hartun setzte an, doch bevor er den Krug zum Mund führen konnte, brach er zusammen und fiel vom Stuhl. Somit hatte Sarpedon gewonnen.

O`Neill jr. ging zu Sarpedon und sagte: „Klasse gemacht Sarpedon.“ Dann klopfte er ihm auf die Schulter und Sarpedon fiel bewusstlos vom Stuhl.
O`Neill jr.: „Oh, das war wohl dann doch etwas zuviel für ihn.“
Der Master of the Trade gab O`Neill jr. ein kleines Fläschchen und sagte: „Gib ihm das das neutralisiert den Alkohol.“
Nach fünf Minuten war Sarpedon dann auch wieder Fit.

Nachdem sie sich noch immer nicht einigen konnten und Gordo seine Pflicht erfüllt hatte, war Dr. Stockton an der Reihe. Seine Pflicht war die Speergrube. In der Mitte des Marktplatzes öffnete sich eine große Grube, auf deren Boden hunderte von spitzen Speere aufgestellt waren. Über die Grube wurde ein ca. 8 Meter langes und 10 cm breites Brett gelegt. Dr. Stocktons Aufgabe war es die Grube auf dem Brett innerhalb von fünf Minuten zu überqueren. Nach einigem Jammern hatte Dr. Stockton genug Mut gefasst zu beginnen. Er kam gut voran, doch nach ca. zwei Drittel des Weges kam er ins Schwanken und fiel. Er konnte sich gerade noch am Brett festhalten und nach einiger Kraftanstrengung hochziehen. Des restlichen Weg robbte er auf dem Bauch, doch dass kostete ihn viel Zeit. Innerhalb der letzten drei Sekunden schaffte er es gerade noch ins Ziel.

Kapitel 4

Der Master of the Trade sagte: „Bevor ihr euer Angebot abgebt, sollte ich Euch darauf hin weisen, dass es nur noch drei Runden gibt und dass es bei uns äußerst unüblich ist, dass Verhandlungen so lange dauern, da ab Runde fünf die Pflichten sehr gefährlich werden. Es müssen dann auch immer zwei von euch eine Pflicht erfüllen und in Runde sieben alle vier.“

O`Neill jr.: „Ok verstanden.“ dann wandte er sich Gordo zu und sagte „also unser Angebot lautet: die ganzen Medikamente, und vier von denn hier“ O`Neill jr. gab einen Demonstrationsschuss mit seiner P-90 in die Luft ab „für drei Karren Früchte. Handel oder Pflicht.“
Gordo: „Pflicht!“
Gordos Pflicht war ein Tauchrätsel, dabei wurde er mit Ketten gefesselt, die mit einem Kombinationsschloss verschlossen wurden und wurde dann in ein großes Wasserfass geworfen. Es gelang ihm gerade noch die Kombination heraus zu finden bevor ihm die Luft ausging. Sein darauf folgendes Angebot wurde erneut von dem SG-Team abgelehnt, da er weiterhin einen Sklaven forderte.

Das Team entschied, dass Cassandra und Dr. Stockton diese Pflicht erfüllen sollten. Das Symbol auf dem Glücksrad zeigte so etwas ähnliches wie einen Bildschirm und einen Spielstein.
O`Neill jr.: „Und was soll das sein.“
Master of the Trade: „Das ist unser Elektroschockspiel. Man spielt gegen einen Computer und muss versuchen drei seiner Steine in die letzten Felder des Gegners zu bringen. Wenn ein Spielstein geschlagen wird, bekommt man einen Elektroschock. Sollte der Computer gewinnen dürften die Elektroschocks so stark sein, dass sie eine tödliche Wirkung haben.“

Es wurde ein Tisch mit einem Computer herbei gebracht. Vor dem Computer befand sich ein Spielfeld, dass aussah wie ein Schachbrett. Man hatte zwei Arten von Steinen, die einen hatten die Spielfunktion wie Läufer beim Schach und die anderen entsprachen Türmen. Aber beide Steine konnten jeweils nur ein Feld weit gehen. Das Spiel begann schlecht für Cassandra und Dr. Stockton, da sie relativ früh drei Steine verloren und dies auch schmerzhaft spüren mussten. Dann gelang es den beiden das Spiel etwas zu stabilisieren und auch einige Steine des Computers zu schlagen. Doch dem Computer gelang es zwei Steine in die Endzone von Cassandra und Dr. Stockton zu bringen, während diese erst einen Stein in der gegnerischen Endzone hatten. Durch den Verlust von weiteren Steinen erlitten die beiden extreme Schmerzen, sodass ihnen die Konzentration auf das Spiel sichtlich schwerer fiel. Es sah schlecht für die beiden aus, denn der Computer brauchte nur noch einen Stein in die Endzone zu bringen und er hatte bereits einen zwei Felder vor der Endzone stehen. Die beiden hatten jedoch keinen eigenen Stein in Reichweite, um diesen aufzuhalten. Durch ein geniales Manöver gelang es Cassandra das Blatt zu wenden, indem sie einen ihrer Steine zurückzog, um die sich bereits in der Endzone befindenden Steine des Computers zu schlagen. Und schließlich gelang es ihnen auch das Spiel zu gewinnen.

Erneut lehnte Gordo das Angebot des Teams ab. Seine Pflicht, die darin bestand mit einer Armbrust fünf Ziele zu treffen, während eine Armbrustselbstschussanlage auf ihn schoss, konnte er erfüllen, jedoch trug er einen Streifschuss am Arm und am Bein davon. Auch jetzt wich er von seiner für das Team inakzeptablen Forderung nach einem Sklaven nicht ab.

Noch bevor der Major antworten konnte, sagte der Master of the Trade: „Ich will euch bloß darauf hin weißen, dass die sechste Stufe seit drei Generationen keiner mehr versucht hat. Und dass die letzten beiden, die es versuchten, dabei starben.“

O`Neill jr.: „Das hilft uns auch nichts wir müssen Pflicht nehmen.“

Das Glücksrad blieb auf Stierkampf stehen. Erneut öffnete sich eine große Grube in der Mitte des Platzes.

Master of the Trade sagte: „Eure Aufgabe ist es den vierhörnigen Stier zu töten. Ihr dürft dazu jedes Mittel verwenden bloß keine Energie-Waffen.“

O`Neill jr. nahm seine P-90 und Sarpedon sein Schwert. Dann begaben sie sich in die Grube. Als sie bereit waren, wurden der Stall des Stiers geöffnet. Der Stier stürmte heraus und O`Neill jr. feuerte eine Salve aus der P-90 ab. Doch die Treffer konnten die Bestie nicht stoppen. Noch bevor O`Neill jr. zu einer zweiten Salve ansetzen konnte hatte ihn der Stier schon erreicht und versetzte ihm einen Stoß an den Arm. Sarpedon konnte gerade noch aus weichen. Bei dem Stoss wurde O`Neill jr. am Arm verletzt und seine P-90 wurde aus der Grube hinaus geschleudert. Er selbst wurde in eine Ecke der Grube geschleudert und lag benommen dort.
Der Stier scharrte mit den Hufen und setzte dann zu einem erneuten Angriff auf den noch immer am Boden liegenden O`Neill jr. an. Sarpedon rannte auf den Stier zu und stach ihm mit dem Schwert in die Seite und zog dann O`Neill jr. gerade noch aus der Ecke, bevor der Stier zustieß. Die beiden rannten zur gegenüberliegenden Ecke. Dann stürmte der Stier auch schon wieder auf die beiden zu und die beiden mussten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Der Stier knallte in die leere Ecke. Dieses Katz und Maus Spiel wiederholte sich noch ein paar Mal.
O`Neill jr. schrie: „Wir brauchen einen Plan sonst sind wir erledigt.“
Der Stier stürmte wieder auf die beiden zu; O`Neill jr. konnte noch rechtzeitig ausweichen, doch Sarpedon sprang einen Moment zu spät los. Die Hörner des Stiers trafen mit voller wucht die Brust des Furlingers und dieser wurde gegen die seitliche Wand geschleudert.
O`Neill jr. schrie: „Sarpedooooon!“
Da verfolgte der Stier auch schon wieder O`Neill jr..
Sarpedon schüttelte sich kurz und stand wieder auf.
O`Neill jr. schrie: „Wie hast Du das überlebt.“
Sarpedon: „Erzähl ich Dir später.“
Nachdem O`Neill jr. ausgewichen war standen die beiden wieder in einer Ecke und sahen den auf sie zustürmenden Stier an.
Sarpedon: „Ich habe einen Plan.“
Er stieß O`Neill jr. zur Seite und kurz bevor ihn der Stier traf sprang er hoch, machte einen Salto und landete auf dem Rücken des Stieres. Er drehte sich um und stach der Bestie mit seinem Schwert in den Nacken. Und endlich war die Bestie besiegt.

Als sie wieder bei dem Händler waren funkte O`Neill jr. die zwei Marines an der 305 an und gab ihnen den Befehl mit der 305 zu Marktplatz zu kommen.
O`Neill jr. sagte zu seinen Teammitgliedern: „So wir geben dem jetzt alles was wir an Waffen, C-4 und Medizin haben, dass muss ein Ende haben.“

Als die 305 eingetroffen war zeigt O`Neill jr. Gordo die ganzen Waffen und das C-4 und legte dann das Angebot vor.
Gordo lehnte erneut ab. Er drehte das Glücksrad und hatte ein unglaubliches Glückt als er eine Wildcard traf und so keine Pflicht erfüllen musste.
Er forderte nun die 305, die gesamten Waffen und die gesamte Ausrüstung des Teams.
O`Neill jr.: „Die 305 bekommst du nicht, die Antwort lautet Pflicht.“
Master of the Trade: „Wahrlich seid ihr mutig, aber das wird Euch auch nichts helfen Stufe 7 hat noch nie einer überlebt. Bei Stufe 7 gibt es auch kein Glücksrad mehr die Aufgabe ist schlicht das Überleben und Beenden der Hindernisbahn in zehn Minuten.“

Die Beteiligten begaben sich zu einem nahe gelegenen Hinterhof auf dem sich die Hindernisbahn befand.
Das Team stellte sich an den Start und der Master of the Trade gab das Startsignal.
Als erstes musste das Team unter einem Stacheldrahtverhau durchkriechen. Als sie ca. zwei Meter voran gekommen waren kam O`Neill jr. mit den Rücken an einen Draht und brach unter Schmerzen zusammen.
Er schrie: „Verdammt die Drähte stehen unter Strom.“
Auch die anderen Teammitglieder zogen sich zwei bis drei dieser schmerzhaften Stromschläge zu, bevor sie dieses Hindernis überwunden hatten. Inzwischen waren fünf Minuten vergangen aber das Team hatte erst ein Viertel der Hindernisbahn absolviert.

Nun standen sie vor einer ca. 5 Meter hohen Wand. Zufällig und an unterschiedlichen Stellen schossen immer wieder Speere aus der Wand und zogen sich nach einiger Zeit wieder zurück.
O`Neill jr.: „Also gut Cassie, David ich und Sarpedon heben Euch hoch und den Rest müsst ihr euch dann an den Speeren hochhangeln.“
Der Plan wurde ausgeführt und Cassandra konnte relativ schnelle die Mauer hoch klettern. Als Sarpedon Dr. Stockton hoch heben wollte traf ihn ein Speer ins Bein so dass beide umfielen. O`Neill jr. kehrte wieder um und half den beiden.
Sarpedon und O`Neill jr. hoben Dr Stockton hoch und dieser kam relativ schnell voran. Oben half ihm dann Cassandra. Auch O`Neill jr. und Sarpedon hatten bereits die Hälfte hinter sich gelassen. Sarpedon erreichte dann das obere Ende der Mauer. Auch O`Neill jr. setzte an sich endgültig auf die Mauer zu ziehen, da streifte ihn ein Speer am Arm und er ließ vor Schmerzen los und fiel. Doch Sarpedon reagierte schnell und ergriff O`Neill jr.´s Hand und zog ihn hoch.

Von der Mauer führte eine ca. 10 Meter lange Stange zu einer gegenüberliegenden Mauer. Unter der Stange befand sich ein tödliches Säuerbad und von den Seiten schossen kreuz und quer Pfeile auf die Stange zu. Das Team begann sich an der Stange entlang zu hangeln. Immer wieder mussten sie schwingen oder sich hoch ziehen um den Pfeilen auszuweichen. Sarpedon und Dr. Stockton hatten bereits das andere Ende erreicht und O`Neill jr. und Cassandra waren kurz davor da rutschte Cassandra plötzlich ab und fiel. Geistesgegenwärtig konnte O`Neill jr. nach ihre Hand greifen und sie wieder hochziehen.

Schließlich kamen Sie zum letzten Hindernis, aber Sie hatten nur noch 2 Minuten Zeit. Vor ihnen befand sich eine Feuergrube. Über die Feuergrube verteilt waren mehrere Poteste, sodass das Team von Potest zu Potest springen musste, um das andere Ende zu erreichen. Zwischen den Potesten schossen immer wieder Stichflammen hoch. Als noch zwanzig Sekunden auf der Uhr waren, hatten Cassandra und Sarpedon schon das andere Ende erreicht. O`Neill jr. und Dr. Stockton waren allerdings noch zwei Potesten entfernt.
O`Neill jr.: „David wir müssen jetzt gleich springen für einen Umweg über das letzt Potest ist keine Zeit mehr.“
Dr. Stockton: „Das ist zu weit.“
O`Neill jr.: „Viel Anlauf nehmen ich mach´s vor Sie folgen dann.“
O`Neill jr. nahm drei Schritte Anlauf und sprang dann. Er landete mit der vorderen Fußspitze auf der Kante, mit einem Hechtsprung nach vorne konnte er gerade sein Abrutschen verhindern.
Dann nahm Dr. Stockton Anlauf und sprang, doch sein Sprung war einen Tick zu kurz, so dass er abrutschte und auf das Feuer zu fiel. Doch O`Neill jr. und Sarpedon konnten ihn noch ergreifen und eine Sekunde vor Zeitablauf hoch ziehen.

Die vier lagen völlig fertig im Ziel und der Master of the Trade und Gordo kamen auf sie zu.
Master of the Trade: „Das ist unglaublich, ihr seit die ersten die jemals die Hindernisbahn geschafft haben.“
O`Neill jr. keuchte nur ein „Teamwork“ heraus.
Gordo: „So wie lautet jetzt Euer Angebot.“
O`Neill jr.: „Also alle Waffen, alle Medikament und das C-4 für sechs Karren.“
Gordo überlegte etwas und sagte dann: „Ok, Handel.“

Nachdem der Handel abgewickelt worden war und nach mehreren 305 Flügen waren alle sechs Karren am Gate und das Team kehrte durchs Sternetor zur Basis zurück.

Dort erwarteten Sie schon General Wallace und Capt. Markowa.
Voller Stolz sagte O`Neill jr.: „Sir wir konnten eine Menge Nahrungsmittel organisieren.“
General Wallace: „Major, das ist nicht mehr so wichtig, Capt. Markowa und Baldur konnten aus den zwei Wraith-Dematerialisierer einen Materiekopierer entwickeln unser Nahrungsmittelproblem ist also gelöst.“
Entsetzt schrie O`Neill jr.: „Wie bitte!?“
Capt. Markowa: „Wir haben die zwei Wraith-Dematerialisierer über den Hauptcomputer der Heracles verbunden, so können wir den Inhalt des einen in den anderen kopieren und somit das entsprechende Objekt verdoppeln. Allerdings kann unser Hauptcomputer aufgrund seiner Rechenleistung nur Atome bis zu einem Gewicht von 230 verarbeiten also keine Nuklearwaffen, kein Naquada, kein Trinium und keine fortschrittliche Alientechnologie. Aber Nahrungsmittel oder Munition sind jetzt kein Problem mehr.“

O`Neill jr.: „Wissen sie vielleicht was wir für diese verdammten Früchte durchgemacht haben?“
General Wallace musste lächeln und sagte: „Nein, aber Sie werden bestimmt einen interessanten Missionsbereicht schreiben. Sie könne jetzt wegtreten SG-T.“

Fortsetzung folgt...
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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Hyndara
Gast






BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

*giggel* Das Ende war gut *lach*. Einfach herrlich! O'Neill jr. wie man den sen. kennt *ichschmeißmichwegvorLachen* Wirklich klasse!

Süß fand ich auch, wie es um die Namensgebung des Teams ging. Hat seinen Grund, den du vielleicht mal zu lesen bekommst. Aber irgendwie ... O'Neill jr. erinnerte mich da schon an einen gewissen jungen Herren, den du vielleicht mal kennen lernen wirst *grins*.

Na, das sind aber Mehtoden, die sie da erwarten. Aber hallo! Ein paar Glücksspielverrückte, wie es aussieht, in dieser Stadt. Und dann auch noch dieses ... Versrpechen, daß bisher noch jeder das bekommen hätte, was er erhalndeln wollte. Da könnte man auf gaanz böse Gedanken kommen *grins*.

Mh, ein bißchen haben mich die unterschiedlichen Disziplinen an verschiedene Filme erinnert, da hast du dich offensichtlich inspirieren lassen. Find ich klasse! Mach ich auch gern. Also dafür schon mal ein dickes "Daumenhoch".

Was mich allerdings wundert ist dieser "Master of the Trade", der ja doch recht vermittlungsfreudig war. Warum hat er nicht auf Gordo eingewirkt, daß der endlich mit seinen Sklaven aufhörte? Irgendwie etwas einseitig veranlagt, der Gute, oder?

Aha, Sarpedon hat also den gleichen Rang wie O'Neill jr. Na, das kann ja noch was werden. Die Sache mit der Ehre fand ich auf jeden Fall sehr interessant. Bin mal gespannt, wie es damit weitergeht und was du dir noch alles für die Furlinger so ausgedacht hast. Auf jeden Fall würde ich auch gern des Rätsels Lösung in Bezug auf den Stierkampf erfahren und hoffe, du klärst das noch auf.

So, dann jetzt also wieder Warten ... und Warten ... und Warten ... Erwähnte ich das Warten schon?
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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das war ja mal Lustig.

Dieser Kampf und der "wandelbare Marktplatz" waren einfach spritzig amüsant.

Die einzelnen Kämpfe, nur um zu verhandeln waren ja wirklich super.

Auch die entgültige Unterbringung Sarpedons war gut.

Jetzt heißt es wieder warten bis das das nächste Kapitel und beglücket.
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Colonel Maybourne
Leser


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 66
Wohnort: Im Harz

BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

So, nachdem ich heute einen extrem langweiligen Tag hatte und SGP immer noch off war, dachte ich, ließ mal mal ein paar ältere Storys.
Und dann blieb ich an deiner hängen. Hat über 1,5 Stunden gedauert, noch mal alles von Anfang an zu lesen.
Und sie ist immer noch so derart cool wie ersten Mal.

Da ich ja weiß, wie es weitergeht, sage ich nur, dass es mich freut, die erste Season noch mal zu lesen.
Auch wenn ich vielleicht nicht immer kommentiere, bleibe ich doch dran.


Bis dann.
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