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Das Tor in phantastische Welten
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Stargate: Troja (Staffel 1)


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FelixE
Bestsellerautor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Selbst ohne Piraten war's lustig.

Tut mir leid, dass dass FB erst so spät kommt. Wenn ich 3 Tage mal FB vergesse einfach PN schreiben.

Ja das was Ramonaaufgefallen ist. stach mir auch ins Auge. Deine Charas sehen gerne viele Filme.
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GenAF
Top-Autor


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 28.09.2007
Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 04.12.2007, 17:57    Titel: Episode 1.13 – Fever – Fieber Antworten mit Zitat

@ Hyndara: Nun ob die F/A-305 eine Autopiloten hat oder nicht, hab ich mir nie so explizit überlegt. Aber da es ja nur ein Nachbau von den „dummen“ Menschen ist wohl ehr nicht. So zusammengekracht ist die 305 weil sie vorher getroffen wurde und einen Triebwerksschaden hatte.

Freut mich dass dir die Computersache gefallen hat. Ja sind schon irgendwie alles Filmfans Lachen.
Schön dass dir die Episode gefallen hat.

@ FelixE: Freut mich dass es dir auch gefallen hat.

So und jetzt geht’s weiter

Stargate Troja – Episode 1.13 – Fever – Fieber

Kapitel 1


[eine Woche später]

Im Konferenzraum der Heracles fand eine Besprechung zwischen dem SG-T Team, General Wallace und Ms. Xiaoyi statt.

General Wallace: „Nachdem unsere neue Adressdatenbank nun endlich fertig ist, starten sie heute eine Mission zur ersten Adresse der Kartusche. Wir haben bereits ein MALP zu dem Planeten geschickt und es hat lebensfähige Bedingungen angezeigt. Ihre Mission ist …“

O`Neill jr. unterbrach dem General: „ Uns schon klar. Wie immer nach Technologie suchen und Verbündete finden, wann kann`s los gehen?“

Daraufhin fing sich der Major einen bösen Blick des Generals ein und sagte kleinlaut: „Tschuldigung, Sir.“

General Wallace: „Also Sie starten Ihre Mission in einer Stunde.“

[eine Stunde später]

Das SG-T Team hatte eine Ausrüstung angelegt und wartete vor dem Ereignishorizont der Stargates auf das Kommando von General Wallace.

General Wallace: „Also gut SG-T Sie können starten.“

Dann durchschritten die vier den Ereignishorizont der Sternentors und kamen kurze Zeit später auf dem neuen Planeten an.
Es herrschte eine warmes trockenes Klima auf dem Planeten und die nähere Umgebung des Tores sah aus wie eine afrikanische Savanne mit einem trockenen und staubigen Boden, auf dem längere Grasbüschel wuchsen, und vereinzelt waren Sträucher und kleinere Büsche zu sehen. Die Sonne stand gerade im Zenit und am Horizont konnte man die Hitze flimmern sehen.

O`Neill jr. setzte sich seine Sonnenbrille auf und sagte: „Herzlich willkommen zu Stargate Safari.“
Sarpedon schaute ihn etwas irritiert an und wollte gerade etwas sagen da hob O`Neill jr. seine Zeigefinger und sagte: „Frag jetzt nicht was eine Safari ist.“

Sarpedon: „Wieso O`Neill jr.? Dieser Begriff ist mir nicht geläufig.“
O`Neill jr.: „Ach komm schon, hast du noch nicht mitbekommen, dass ich oft einfach mal so einen Spruch los lasse, um die Stimmung etwas auf zu lockern.“
Sarpedon: „Und das ist eine Safari.“

O`Neill jr. musste lachen und schüttelte den Kopf während er vom Tor etwas wegging. Über seine Schulter rief er nach hinten: „David erklären Sie es ihm schon.“

Dr. Stockton: „Also eine Safari ist eine Art Freizeitbeschäftigung der Menschen in einer Region auf der Erde die Afrika heißt. Die Menschen machen dabei Ausflüge in die "Wildnis", bei der sie hauptsächlich wilde Tiere fotografieren.“
Sarpedon: „Und welchem Zweck soll das dienen.“
Dr. Stockton: „Der Erholung und dem Vergnügen.“
Sarpedon schaute Dr. Stockton schief an und sagte dann: „Dr. Stockton, ihr Menschen seid eine seltsame Spezies.“

In der Zwischenzeit war Cassandra zu O`Neill jr. gegangen und fragte ihn: „Was denkst du gerade?“
O`Neill jr.: „Ich überlege wo wir als erstes hingehen.“
Cassandra zeigte vom Tor aus gesehen nach links und sagte: „Was hältst du davon wenn wir den Weg dort hinten nehmen.“
O`Neill jr.: „Ja, genau so was haben ich gesucht.“ er drehte sich um, sah zu Sarpedon und Dr. Stockton und rief „hey ihr beiden, auf geht´s wir ziehen los.“

Die vier begaben sich zu dem Weg und starteten ihren Marsch. Nach einer viertel Stunde auf diesem Weg, hatte sich die Umgebung noch kaum geändert, und die Hitze machte dem Team zu schaffen. Dr. Stockton wischte sich den Schweiß von der Stirn und fragte: „Hey Jack wieso haben wir eigentlich keine 305 mit auf diese Mission genommen.“

O`Neill jr.: „Nach unserer, von ihnen so glorreich geplanten Mission, von letzter Woche wollte uns der General nicht schon wieder eine 305 geben. Wenn sie sich also fragen, warum wir Laufen müssen, fassen sie sich an die eigenen Nase David.“
Dr. Stockton: „Oh.“
Cassandra ging ein paar Schritte nach vorn, um neben dem Major zu laufen: „Ach Jack, das war gemein, hast du denn David noch immer nicht verziehen.“
O`Neill jr. flüsterte ihr zu: „Doch schon, aber das braucht er ja nicht unbedingt wissen. Das bremst seinen Übereifer wenigstens ein bisschen ein.“

Nach einer weiteren halben Stunde kamen sie zu einer Stadt. Die Stadt bestand aus mehreren ein- und zweistöckigen Lehmhäusern und die Architektur und Verziehrungen der Häuser und Gebäude sahen so ähnlich aus wie auf der Erde im mittleren Osten.

Die vier betraten die Stadt und gingen die Hauptstrasse entlang. Nach drei Minuten blieb Dr. Stockton stehen und sagt: „Irgendwas ist hier komisch.“
O`Neill jr.: „David, was haben Sie denn jetzt schon wieder. Sie wollten etwas finden“ der Major streckte seine Arme aus und drehte sich im Kreis „und hier sind wir.“

Dr. Stockton: „Ja schon Jack, aber finden Sie es nicht komisch, dass wir hier noch niemanden getroffen haben.“
Cassandra: „Da hat David allerdings Recht.“
Sarpedon: „Ich muss Dr. Stockton ebenfalls zustimmen, das ist sehr verwunderlich.“

O`Neill jr.: „Ok, dann ist das halt ein komischer Ort, aber das gibt es auf der Erde auch.“
Dr. Stockton: „Meinst du etwa Minnesota?“
O`Neill jr.: „Sehr witzig, David.“

Das Team ging weiter durch die menschenleeren Strassen als plötzlich ein Mann auf sie zu gerannt kann. Der Mann trug eine Kutte mit einer Kapuze, die sein Gesicht verdeckte. Der Mann lief O`Neill jr. genau in die Arme und brach dann zusammen, so dass ihn der Major stützen musste.

O`Neill jr.: „Hey, hey, hey immer langsam.“
Der Mann stotterte verschreckt los: „Der große Vogel, er hat alle getötet….“ dann musste der Mann stark Husten „unseren Gott und alle anderen.“ Dann bekam er einen weiteren Hustenanfall und musste Blut auf O`Neill jr. Weste spucken.

O`Neill jr.: „Ok, legen wir dich erstmal hin.“ Der Major ließ den Körper langsam auf den Boden gleiten und sagte: „Cassie, hilf mir mal und gib ihm etwas Wasser.“
Cassandra kniete sich neben den Mann und holte ihre Feldflasche heraus.
O`Neill jr. fragte: „Hat jemand eine Vorstellung was er uns sagen wollte?“

Dr. Stockton zeigte eine Strasse entlang und sagte: „Ich glaube das.“

Kapitel 2

Die anderen drei schauten die Strasse entlang und sahen einen großen Platz der von leblosen Körpern übersäht war.
O`Neill jr.: „Verdammt was ist denn hier passiert.“

Erneut bekam der am Boden liegende Mann einen Hustenanfall.
O`Neill jr. sagte: „Ok, helfen wir erstmal ihm hier.“

Cassandra schob die Kapuze des Mannes zurück um die Wasserflasche zu seinem Mund zu führen. Als sie sein Gesicht sah wich sie erschrocken zurück. Die Augen des Mannes waren vollkommen blutunterlaufen und aus seiner Nase trat dunkel rotes Blut aus, das zum Teil schon verkrustet war. An seinen Mundwinkel klebte ebenfalls verkrustetes Blut und verteilt über dem ganzen Gesicht befanden sich mehrere blaue Flecken von inneren Blutungen unter der Haut.

Cassandra schrie los: „Eine Seuche, hier wütet eine Seuche.“
O`Neill jr. schaute sie an und befahl dann: „Sofort ABC-Schutz anlegen.“
O`Neill jr., Cassandra und Dr. Stockton holten ihre Gasmasken heraus und zogen sie über. O`Neill jr. schaute zu Sarpedon und sagte: „Du auch.“
Als sich Sarpedon mit der Gasmaske etwas ungeschickt anstellte kam ihm Dr. Stockton zur Hilfe und erklärte ihm die Handhabung.

In der Zwischenzeit streute O`Neill jr. ein Desinfektionsmittel auf das Blut an seiner Weste.

Dr. Stockton sagte: „Ich hoffe bloß das sich diese Krankheit nicht über die Luft überträgt.“
Sarkastisch antwortete O`Neill jr.: „Danke das du auch an mich gedacht hast David.“
Cassandra: „Ich würde einfach sagen wir hoffen, dass wir nicht krank sind.“

Dann wandten sie sich wieder dem Mann zu und Cassandra gab ihm einen Schluck aus ihrer Feldfalsche.
O`Neill jr. fragte den Mann: „Wie ist das ganze hier passiert, du sagtest etwas von einem Vogel.“
Der Mann antwortete mit leiser und schwacher Stimme: „Der große Vogel stürzte sich von der Sonnen herab und brachte das Übel über uns. Es war….“
Dann verlor der Mann das Bewusstsein und Cassandra fühlte den Puls. Sie schaute den Major an und schüttelte den Kopf: „Er ist tot.“

Dr. Stockton: „Was sollen wir jetzt machen.“
O`Neill jr.: „Wir schauen uns weiter um und versuchen herauszubekommen was hier los war. Können Sie sich einen Reim auf die Aussage des armen Mannes machen?“
Dr. Stockton: „Er sah wie ein ziemlich einfacher Mensch aus, vielleicht war der Vogel nur eine Metapher.“
Cassandra: „Und an was denkst du da?“
Dr. Stockton: „Keine Ahnung, vielleicht eine Raumschiff.“

O`Neill jr.: „Spekulationen bringen uns auch nicht weiter, wir sollten schauen was wir für Fakten finden.“

Das SG-T Team begab sich zu dem Platz den Dr. Stockton entdeckt hatte. Auf dem Platz mussten sie sich mit großen Schritten weiterbewegen um nicht auf die Leichen zu treten. Am Ende des Platzes befand sich ein großes Gebäude, das wie ein Tempel oder Palast aussah und mit goldenen Verzierungen geschmückt war.

O`Neill jr. zeigte auf den Palast und sagte: „Versuchen wir´s dort hinten.“
Dann ging das Team in Richtung Palast und plötzlich blieb Sarpedon stehen und zeigte auf eine der Leichen und er sagte: „O`Neill jr., sieh da sind auch Jaffas unter den Leichen.“

Dr. Stockton: „Dann können wir wohl ausschließen das die Goa’uld hinter dem ganzen stecken.“
Sarpedon: „Ja, vermutlich.“
O`Neill jr.: „Hey Sarpedon, habt ihr oder die Trojaner eigentlich mal biologische Waffen eingesetzt und könnte es sein, dass die dann dahinter stecken?“
Sarpedon: „O`Neill jr. ich kann dir versichern, wir und auch die Trojaner würden nie eine Waffe einsetzten die unter der Zivilbevölkerung einen solchen Schaden anrichtet.“

Cassandra fragte Sarpedon: „Müssten aber nicht eigentlich die Symbionten oder die Naniten die Jaffas vor einer Seuche schützen?“
Sarpedon: „Eigentlich schon, das ist auch mir ein Rätsel?“

Dann betraten die vier den Tempel und kamen in eine Art Empfangshalle, die ebenfalls mit Jaffaleichen übersäht war.

O`Neill jr.: „Oh mann, diese Seuche hat ganz schön gewütet.“
Cassandra: „Ja die Letalität scheint bei weit über 90 % zu liegen.“
O`Neill jr. schaute Cassandra etwas schief an worauf Cassandra ergänzte: „Das ist übel.“

Dann ging das Team weiter und kam in eine Art Thronsaal, der ebenfalls mit Leichen von Jaffas und menschlichen Dienern überfüllt war. Am Ende des Raumes saß ein Mann auf einem Thron. Der Mann trug goldene Kleidung und hatte eine Goa’uldhandspange in der einen Hand und ein Goa’uldheilungsgerät in der anderen Hand.

Cassandra schrie los: „Er ist ein Goa’uld, ich kann es spüren.“
Das Team zog sofort seine Waffen und ging langsam auf den Goa’uld zu. Als sie näher kamen konnten sie sehen das auch der Goa’uld aus all seinen Körperöffnungen blutete.

Dr. Stockton: „Jack dieser Goa’uld ist auch krank.“
O`Neill jr.: „Ja das sehe ich.“

Der Goa’uld lies seine Augen auf leuchten und schrie mit tiefer Stimmen, die jedoch sehr schnell leiser wurde los: „Kniet nieder vor eurem Gott.“

Keck antwortete O`Neill jr.: „Und wie heißt unser Gott!“

Der Goa’uld wurde wütend über diesen Frevel, sodass noch mehr Blut aus seinen Augen und seiner Nase austrat, und er schrie los: „Ich bin der große Gott Zelos kniet nieder.“
Dann hob er seine Hand und zielte mit der Handspange auf den Major. Das Goa’uldgerät leuchtete kurz auf, doch dann musste der Goa’uld abbrechen da er zu geschwächt war.

Erneut provozierte O`Neill jr. den Goa’uld: „Für einen Gott siehst du aber ziemlich krank aus.“
Der Goa’uld kochte vor Wut und zitterte am ganzen Körper und die Antwort die er O`Neill jr. geben wollte ging in seinem Hustenanfall völlig unter.

Dr. Stockton schaute O`Neill jr. an und fragte: „Jack muss das sein das du ihn so provozierst.“
Der Major neigte seinen Kopf zur Seite und schaute Dr. Stockton an und sagte: „Ja.“

Dann fragte O`Neill jr. den Doktor: „David, Zelos klingelt´s da bei ihnen?“
Dr. Stockton: „Zelos, Zelos,… ja genau Zelos war im antiken Griechenland der Gott des Eifers.“
O`Neill jr. lachte etwas und sagte dann: „Na eifrig scheint unser Freund hier ja zu sein.“
Zelos: „Auch wenn ich es nicht mehr erleben werde so sterbe ich doch in der Gewissheit das euch mein Gebieter Zeus für diesen Angriff und diesen Frevel furchtbar bestrafen wird.“

O`Neill jr.: „Hey wir haben dich nicht angegriffen.“
Zelos: „Deine Lügen sind zwecklos.“ dann leuchteten die Augen des Goa’uld noch einmal auf bevor er starb.

O`Neill jr. befahl Cassandra: „Cassie, versuch mal ihn mit dem Heilgerät zu heilen.“
Cassandra antwortete etwas irritiert: „Wie bitte?“
O`Neill jr.: „Er könnte uns noch wichtige Informationen liefern.“

Cassandra nahm Zelos das Heilgerät aus der Hand und begann damit über den Körper der Goa’ulds zu fahren.

Sarpedon sagte zu O`Neill jr.: „O`Neill jr. offenbar weiß dieser Zelos auch nicht wer für diese Seuche verantwortlich ist.“
O`Neill jr.: „Ja und ehrlich gesagt macht mir das etwas Sorgen.“

Cassandra brach das Heilen ab und schaute den Major an und schüttelte dann mit dem Kopf.
Dann sagte Dr. Stockton plötzlich: „Habt ihr dass gehört?“
Noch bevor O`Neill jr. „Was?“ fragen konnte, rannte Dr. Stockton schon los und verschwand in dem Gang der links aus dem Thronsaal wegführte.

O`Neill jr.: „David, warten Sie.“ dann schaute er zu Sarpedon und Cassandra und befahl „los hinterher.“

Als sie David eingeholt hatten, kam das Team in einen Raum mit einem großen Pool in der Mitte und etwa 30 wunderschöne Frauen die um den Pool herumsaßen und lagen.

O`Neill jr.: „Hey David, sie sind echt wie Jackson, das erste was Sie auf einem Fremden Planeten finden ist der Harem des Goa’uld.“

Die Frauen waren von dem Anblick der Fremden in ihren Gasmasken erschreckt, so dass David gerade dazu ansetzte seine Maske abzunehmen als ihn der Major am Arm packte und sagte: „Sind sie verrückt! Wir wissen nicht ob die auch krank sind.“

Noch bevor sich eine Diskussion zwischen O`Neill jr. und Dr. Stockton entwickeln konnte sagte Cassandra: „Oh Gott, sie sind auch krank.“ und zeigte auf die Frau zu der sie sich gesetzt hatte und der gerade Blut aus der Nase lief.

Dann sagte O`Neill jr.: „Ok, Cassandra du versuchst diese Frauen mit dem Heilungsgerät zu heilen und David Sie erklären den Frauen, dass wir ihnen helfen wollen und versuchen herauszubekommen was hier passiert ist. Ich und Sarpedon schauen uns weiter in diesem Gebäude um ob es noch weitere Überlebende gibt.“

Dann verließen O`Neill jr. und Sarpedon den Raum und Dr. Stockton und Cassandra begannen sich um die Frauen zu kümmern.

Draußen auf dem Gang sagte O`Neill jr. zu Sarpedon: „Denke das bloß ich oder ist das eine furchtbare Hitze hier.“
Sarpedon: „Nein O`Neill jr., die Temperatur ist tatsächlich unerträglich.“

[Eine halbe Stunde später]

O`Neill jr. und Sarpedon kamen zurück und der Major schrie los als er Cassandra und Dr. Stockton ohne Gasmaske sah: „Seit ihr verrückt!“

Cassandra schaute ihn an und wischte sich etwas Blut von der Nase: „Nein wir sind auch krank. Es begann mit Fieber und jetzt haben wir auch schon innere Blutungen.“
O`Neill jr.: „Oh, verdammt.“
Dann nahm plötzlich Sarpedon seine Maske ab und faste sich an die Nase. Als er auf seine Hand schaute sah er ebenfalls Blut.
Sarpedon: „Ich bin ebenfalls krank.“ dann musste er Husten.

Hustend fragte Dr. Stockton: „Habt ihr etwas gefunden?“
O`Neill jr.: „Ja wir haben ein paar Diener und einen Raum voller Kinder gefunden. Alle sind krank und die Diener kümmern sich jetzt um die Kinder.“

Verzweifelt schaute Cassandra den Major an und sagte: „Das Heilungsgerät hilft zwar kurz aber bevor ich alle heilen konnte sind die ersten schon wieder erkrankt, was sollen wir machen?“
O`Neill jr.: „Wie ist da möglich, bei euch hat doch die Ansteckung auch mindestens zwei Stunden gedauert.“
Cassandra: „Keine Ahnung offenbar hat diese Krankheit eine unterschiedliche Inkubationszeit.“

O`Neill jr.: „Ok, ihr bleibt hier und versucht den Menschen weiter zu helfen und ich gehe zum Tor und hole Hilfe.“ dann musste auch der Major husten.

Cassandra: „Aber du bist auch krank.“
O`Neill jr.: „Keine Diskussion! Ihr habt euer Befehle.“

Dann verließ O`Neill jr. den Raum und machte sich auf den Weg zum Sternentor. Cassandra, David und Sarpedon schafften die Leichen aus dem Thronsaal und brachten dann sowohl die Kinder als auch die Frauen und sonstigen Kranken in den Thronsaal und richteten dort ein provisorisches Lazarett ein.

O`Neill jr. hatte es inzwischen aus der Stadt herausgeschafft und befand sich wieder auf dem Weg zum Sternentor. Der Sonne brannte noch immer und unter seine Gasmaske war es noch heißer. Er dachte: „Habe ich jetzt auch diese Krankheit und kommt die Hitze vom Fieber. Ich darf nicht daran denken, ich muss weiter.“

[ca. eine halbe Stunde später]

O`Neill jr. sagte zu sich selbst: „Verdammt auf dem Hinweg haben wir doch auch nur 45 Minuten gebraucht? Wie lang bin ich schon unterwegs? Mindestens eine halbe Stunde und noch nichts von Tor zusehen.“ Dann musste er husten und der merkte auch wie ihm Blut aus der Nase lief.
O`Neill jr. schrie: „Na toll jetzt bin ich auch noch krank.“ Dann riss er sich die Gasmaske vom Kopf und atmete tief durch. Nach dieser Verschnaufpause machte er sich wieder auf den Weg zum Sternentor. Doch er kam deutlich langsamer voran als auf dem Hinweg.

[eine viertel Stunde später]

Die Krankheit machte O`Neill jr. nun deutlich zu schaffen. Jeder Schritt wurde von einem Hustenanfall begleitet, bei dem er immer wieder Blut ausspuckte. In seinen Lungen und in seinem Magen konnte er ein starkes Stechen spüren, das sein Marschtempo weiter verlangsamte. Als er einen erneuten Hustenanfall bekam und die Schmerzen in den Lungen unerträglich wurden, brach er zusammen und knallte auf den trockenen und staubigen Boden.

Als er da so auf dem Boden lag musste er wieder an seine Teammitglieder denken: „Oh Gott, wie wird es wohl den anderen gehen? Sie wurden vor mir krank. Wenn es mir jetzt schon so schlecht geht dann…. nein das darf nicht sein, ich muss weiter und Hilfe holen.“

Dann rappelte er sich wieder auf und setzte mit letzter Kraft seine Weg zum Sternentor fort.

Nach einer weiteren halben Stunde erreichte er schließlich das Sternentor, wählte sofort ihren Basisplaneten an und ließ sich dann auf das DHD niedersacken.

Kurze Zeit später war auch schon die Stimme von General Wallace durch das Funkgerät zu hören: „SG-T Team sind Sie das, wir haben keinen Iriscode empfangen. Kommen Sie nicht zurück?“

O`Neill jr. aktivierte sein Funkgerät und sagte mit schwacher Stimme: „Negativ, Sir. Medizinischer Notfall. Gesamtes Team erkrankt. Brauchen Hilfe. Vermuten hochansteckender Virus. Empfehle zwei Med-Teams in Schutzanzügen Klasse 4 in zwei 305ern.“
General Wallace antwortete: „Verstanden Major wir schicken ihnen sofort Hilfe, halten Sie durch.“
Dann brach die Wurmlochverbindung ab und General Wallace befahl Major Gant: „Major, informieren Sie Dr. MacDonald und das IOA-Team sie sollen in 10 Minuten abmarschbereit sein. Und lassen sie zwei 305 mit der entsprechenden Ausrüstung startklar machen.“

Kapitel 3

[eine viertel Stunde später]

Im Torraum der Heracles standen zwei F/A-305 startbereit und Dr. MacDonald und das IOA-Team, sowie vier Sanitäter des Marine Kontingent hatten die roten Klasse 4 Schutzanzüge angelegt. In den 305 waren medizinische Geräte, Medikamente sowie ein tragbares Labor verstaut. Lt. DiMaggio betrat die erste 305 und übernahm das Steuer. Ihm folgten Capt. Markowa und Dr. MacDonald und zwei Sanitäter in die 305 und die andere 305 wurde von Maj. Cunningham, Capt. Villeneuve und den anderen beiden Sanitätern bemannt.

Dann gab General Wallace den Befehl zum Anwählen des Tores und als das Wurmloch etabliert war starteten die beiden 305.

Als die 305er das Sternentor auf der anderen Seite verließen landeten sie sofort neben dem DHD und Dr. MacDonald und die Sanitäter rannten zu O`Neill jr.

Der Anblick erschreckte sogar den erfahrenen Arzt, O`Neill jr. blutete aus Mund und Nase und seine Augen waren blutunterlaufen. Der Doktor kniete sich neben dem Major und begann damit sein Hemd aufzuschneiden, während einer der Sanitäter dazu ansetzte dem Major Blut abzunehmen und eine Infusion zu legen.

O`Neill jr. wehrte die Behandlungsversuche ab und sagte: „Nicht, stecken sie mich in eine der 305er, wir müssen sofort zu dem Rest meines Teams, denen geht es noch schlechter.“

Dr. MacDonald gab dem Major eine barsche Antwort: „Halten Sie still Major. Ich bin hier der Arzt und sie sind in diesem Zustand nicht transportfähig.“
O`Neill jr.: „Das ist mir egal, sie müssen zuerst Cassandra, David und Sarpedon und den ganzen anderen Erkrankten helfen.“
Dr. MacDonald: „Verdammt noch mal spielen sie jetzt bloß nicht den Helden, sonst gebe ich ihnen ein Anästhetikum um sie in Ruhe zu behandeln.“

O`Neill jr.: „Jetzt diskutieren sie schon nicht mit mir rum sondern machen sich auf den Weg zu den anderen.“

Dr. MacDonald: „Sie wollten es ja nicht anders.“ Er nahm eine Spritze aus seinem Arztkoffer und stach sie O`Neill jr. ins Bein woraufhin der Major das Bewusstsein verlor. Dann gab der Arzt Maj. Cunningham ein Zeichen sich mit der zweiten 305 zur Stadt zu begeben.

Dann gab der Doktor dem Major mehrere Medikamente um die Symptome der Krankheit zu lindern und den Kreislauf zu stabilisieren. Damit konnte er zumindest den inneren Blutungen etwas stoppen und das Fieber senken. Nachdem er den Zustand des Majors stabilisiert hatte, wurde der Major auf eine Liege gelegt und in die 305 gebracht. Dann machte sich auch die zweite 305 auf den Weg zu der Stadt.

Auf dem Platz vor dem Palast hatte die Crew der ersten 305 bereits das mobile Labor in einem Zelt aufgestellt. Als die 305 gelandet war brachten sie den Major zu den anderen in den Palast. Dort erstattete einer der Sanitäter dem Doktor bericht: „Sir, wir haben bereits begonnen den Erkrankten Medikamente zu verabreichen, aber es sind bereits 11 Menschen verstorben.“

Dr. MacDonald: „Und wie geht es unseren Leuten?“
Der Sanitäter: „Bei Sarpedon und Dr. Stockton konnten wir den Zustand stabilisieren aber Lt. Fraiser geht es sehr schlecht. Ihr Kreislauf steht kurz vor dem Kollaps.“

Dr. MacDonald: „Ok, bringen sie mich zu ihr.“
Der Doktor folgte dem Sanitäter zu Cassandras Liegeplatz. Cassandra sah sehr schlecht aus ihrem Mund und ihrer Nase trat Blut aus und ihre Augen waren blutunterlaufen. Ihr Gesicht war ganz bleich und sie zitterte vor Fieberschüben am ganzen Körper. Der Doktor versuchte Cassandra anzusprechen doch es war sinnlos sie lag bereits im Delirium. Der Arzt verabreichte ihr einige Medikamente und fragte dann den Sanitäter: „Sind die Blutproben schon im Labor?“
Der Sanitäter antwortete: „Ja, Sir.“

Dann ließ der Doktor die übrigen Sanitäter und das IOA-Team zu sich kommen und gab neue Befehle aus: „Also die Marines kümmern sich weiter um die Erkrankten, Maj. Cunningham, Capt. Villeneuve, Lt. DiMaggio sie durchsuchen die Stadt ob es noch weitere Überlebende, egal ob Menschen, Tiere oder Jaffas gibt, wir brauchen Antikörper. Und Capt. Markowa sie helfen mir bei der Analyse im Labor.“

[eine halbe Stunde später]

Dr. MacDonald und Capt. Markowa saßen im Labor und betrachteten die ersten Analyseergebnisse.
Dr. MacDonald: „Dann ist es also definitiv ein Virus.“
Capt. Markowa: „Und was für eine Therapie schlagen Sie jetzt vor?“
Dr. MacDonald: „Wir brauchen irgendwo Antikörper gegen diesen Virus her, sonst haben wir keine Chance.“
Capt. Markowa: „Ja bloß wo her. Unter den Erkrankten hat ja keiner welche ausgebildet.“
Dr. MacDonald: „Wir können jetzt nur hoffen das Maj. Cunningham etwas findet. Ich schaue jetzt noch mal nach den Patienten und sie beginnen eine DNA-Analyse des Virus.“

Dr. MacDonald ging dann wieder in den Palast um sich nach den Kranken umzusehen. Unterwegs traf er das Team von Maj. Cunningham.
Dr. MacDonald: „Major haben sie etwas gefunden?“
Maj. Cunningham: „Leider nicht.“
Dr. MacDonald: „Verdammt.“

Dann betraten die vier den Palast und der Doktor ging sofort zu Cassandra. Der Marine-Sanitäter erstattete sofort Bericht: „Sir, es sieht ernst aus. Lt. Fraiser hat mehrfaches Organversagen und ihr Herz schlägt ganz unregelmäßig.“
Der Doktor untersuchte sofort Cassandra und schüttelte dann den Kopf und sagte: „Wenn wir nicht bald ein Mittel finden, wird sie es nicht schaffen. In diesem Zustand hält sie höchstens noch zwei Stunden durch.“

Plötzlich war aus dem Hintergrund eine schwache Stimme zu hören: „Doc…“
Der Arzt drehte sich um und sah wie O`Neill jr. versuchte aufzustehen. Dr. MacDonald ging sofort zu ihm und sagte: „Major, bleiben sie liegen sie sind noch immer krank.“

Mit einem gewissen Lachen antwortete O`Neill jr.: „Das ist mir schon klar. Wie geht es meinem Team.“
Dr. MacDonald: „Also Dr. Stockton und Sarpedon konnten wir vorerst stabilisieren. Aber…“ der Doktor machte eine Pause.
O`Neill jr. musste husten und fragte: „Was ist mit Cassie?“
Dr. MacDonald: „Es tut mir Leid, aber wenn wir in den nächsten zwei Stunden keine Lösung finden, wird sie es nicht schaffen.“

Erneut musste O`Neill jr. heftig husten aber zwischen den Anfällen brachte er ein: „…Lya…“ heraus.
Dr. MacDonald fragte nach: „Was meinen sie damit Major?“
O`Neill jr.: „Lya´s Heilkräfte.“
Dr. MacDonald: „Naja ich halte zwar nicht so viel von dieser außerirdischen Hokuspokus Medizin und verlasse mich lieber auf die gute alte Schulmedizin, aber das könnte jetzt tatsächlich unsere einzige Chance sein.“

Der Doktor rief Lt. DiMaggio zu sich und befahl ihm mit einer 305 zu Tor zu fliegen und Lya zu holen und dem General bericht zu erstatten.

Eine halbe Stunde später kam Lt. DiMaggio mit Lya, die auch einen Klasse 4 Schutzanzug trug, zu Dr. MacDonald der Lya sofort zu Cassandra führte.
Dr. MacDonald: „Lya ihr müsstest du als erstes helfen.“

Lya nickte dem Doktor zu und verschränkte dann die Arme und schloss die Augen. Kurze Zeit später öffnete Cassandra die Augen und war genesen. Sofort nahm der Doktor Cassandra Blut ab und sagte zu Lya: „Lya du kannst jetzt beginnen die übrigen zu heilen, ich werde versuchen aus Cassandras Blut ein Heilmittel herzustellen, so dürften wir alle rechtzeitig heilen können.“

Der Doktor begab sich zu dem Labor und begann sofort mit der Arbeit und Cassandra begann die nächsten Kranken zu heilen.

Kapitel 4

[eine halbe Stunde später]

Cassandra hatte bereits ein Drittel der Erkrankten geheilt und auch das SG-T Team war wieder genesen. Dr. MacDonald hatte sein Heilmittel fertig gestellt und begann mit der Verabreichung. Cassandra und der Doktor standen gemeinsam bei einer kranken Frau und der Arzt verabreichte ihr gerade das Heilmittel.
Dr. MacDonald sagte zu der Frau: „Haben sie keine Angst bald wird es ihnen wieder….“
Dem Doktor verschlug es plötzlich die Sprache und er starte Cassandra an.
Cassandra fragte: „Doktor was ist los.“
Dr. MacDonald: „Das kann doch nicht war sein. Lt. Fraiser ihre Nase…“
Cassandra fasste sich an die Nase und musste erschreckt feststellen, dass sie blutete.
Cassandra: „Bin ich wieder erkrankt? Wie ist das möglich?“

Dr. MacDonald: „Ich habe keine Ahnung. Eigentlich mussten sie die Antikörper vor einer erneuten Ansteckung schützen. Ich muss ihnen erneute eine Blutprobe abnehmen und diese sofort untersuchen.“

Während der Doktor Cassandra das Blut abnahm kamen O`Neill jr. und Lt. DiMaggio zu den beiden.
O`Neill jr. sagte: „Doc wir haben ein Problem.“
Dr. MacDonald antwortete genervt: „Ja ich weiß. Lt. Fraiser ist wieder erkrankt.“
O`Neill jr.: „Dann haben wir zwei Probleme.“
Dr. MacDonald schaute zu O`Neill jr. auf und fragte: „Was?“
O`Neill jr. zeigte auf Lt. DiMaggio und sagte: „Sehen sie.“
Neben O`Neill jr. stand Lt. DiMaggio in seinem Klasse 4 Schutzanzug und blutete aus der Nase.
Der Doktor brüllte los: „Lt. DiMaggio sie Idiot wie konnten sie nur ihren Schutzanzug ablegen und sich so anstecken.“

Lt. DiMaggio: „Hey Doc. Das ist ja das Problem ich haben den Anzug an seit wir die Heracles verlassen haben. Und außerdem sind Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve auch in den Schutzanzügen erkrankt.“

Dr. MacDonald musste husten und dann spürte er auch schon wie eine warme Flüssigkeit über seine Oberlippe lief.
Dr. MacDonald: „Verdammt, und ich wohl jetzt auch. Ich muss sofort ins Labor und Cassandras Blut analysieren. Sagen sie Lya sie soll weiter versuchen die Menschen zu heilen.“

Dann ging der Doktor wieder in sein Labor. Dort wartete bereits eine aufgeregte Capt. Markowa auf ihn die auch aus der Nase blutete.
Capt. Markowa: „Doktor das Virus es ….“
Dr. MacDonald: „Ja ich weiß es kann irgendwie unsere Anzüge überwinden.“
Capt. Markowa: „Ja das ist schlimm aber noch nicht alles.“ die Russin rief auf ihren Labtop eine Grafik auf „sehn sie dass ist die DNA-Analyse des Virus aus Cassandras erster Blutprobe.“ dann rief Capt. Markowa eine weitere Grafik auf und sagte: „Und das ist die DNA-Analyse die ich vor einer halben Stunde gemacht habe.“

Dr. MacDonald stutzte und fragte: „Wollen sie sagen es gibt ein zweites Virus?“
Capt. Markowa: „Nein, dass ist….“
Dr. MacDonald: „Sie meinen Lya´s Heilmethode hätte den Virus verändert.“
Capt. Markowa: „Ehrlich gesagt, wäre ich froh wenn es so wäre, dann hätte wir wenigstens eine Erklärung.“
Dr. MacDonald: „Was meinen sie.“
Capt. Markowa: „Ich meine das die zweite Analyse aus der gleichen Probe wie die erste stammt, nur eine halbe Stunde später. Und bevor sie fragen eine Kontaminierung der Probe von außen ist ausgeschlossen.“

Dr. MacDonald: „Dann ist das Virus also mutiert.“
Capt. Markowa: „Ja vermutlich und zwar kurz nach dem Lya Cassandra geheilt hat.“ Sie machte eine Pause „Und zwar in allen Proben. Von dem ursprünglichen Virus ist nichts mehr übrig.“

Dr. MacDonald starrte auf die beiden DNA-Analyse und überlegte.
Capt. Markowa: „Was denken sie Doktor.“
Dr. MacDonald nahm einen Stift und fuhr damit über die DNA-Analyse auf dem Bildschirm.
Er sagte: „Sehen sie diese DNA-Abschnitte haben sich nicht verändert und irgendwie kommen sie mir bekannt vor.“

Dann sprang der Arzt auf und rannte davon, dabei rief er der Russin zu: „Warten sie hier und bereiten sie eine weitere DNA-Analyse vor.“
Dr. MacDonald ging in den Palast und zu dem Patienten den Lya zu letzt geheilt hatte und nahm ihm Blut ab. Dann ging er zu Lya und sagte: „Lya ich benötige eine Blutprobe von dir.“

Die Noxfrau nickte und Dr. MacDonald zog ihr ihren Handschuh aus und nahm ihr eine Ampulle Blut ab.
Dann sagte der Doktor: „Lya du musst jetzt aufhören die Menschen zu heilen.“
Lya: „Willst du sie nicht mehr retten?“
Dr. MacDonald: „Doch, aber wir vermuten das der Virus bei jeder Heilung mutiert.“

[eine halbe Stunde später]

Dr. MacDonald und Capt. Markowa saßen vor dem Bildschirm und betrachteten die neuen Analysen.
Dr. MacDonald: „Sehen sie wie ich vermutet haben. Ein Teil der Virus DNA ist mit der Nox-DNA identisch.“
Capt. Markowa: „Wie ist das möglich?“
Dr. MacDonald: „Ich habe keine Ahnung.“
Capt. Markowa: „Und was machen wir jetzt.“

Dr. MacDonald: „Wir müssen einen Test durchführen. Wir machen zwei Proben die eine Virus-Probe versetzten wir mit den neuen Antikörpern und die andere ist unsere Vergleichsprobe.“

[zwanzig Minuten später]

Dr. MacDonald: „Sehen sie wie ich befürchtet habe. Das ist unsere Testprobe mit den Antikörpern, hier haben die Antikörper den Virus bekämpft. Aber das ist unsere Vergleichsprobe und da hat sich die DNA verändert und ist und resistent für die Antikörper. Und wir können vollständig ausschließen das es einen physischen Kontakt zwischen die beiden Proben gegeben hat.“

Capt. Markowa: „Dann können die Viren auf irgendeine Weise mit einander kommunizieren und so ihre eigenen DNA verändern.“
Dr. MacDonald: „Ja. Ich vermute das hängt irgendwie mit der Nox-DNA zusammen, denn die verleiht den Nox ja auch ihre telekinetischen Fähigkeiten.“

Capt. Markowa: „Dann ist dieser Virus die perfekte biologische Waffe.“
Dr. MacDonald: „Ja leider.“
Capt. Markowa: „Und wie wollen wir jetzt den Virus bekämpfen?“

Dr. MacDonald: „Ich weiß es nicht. Wir haben nur eine Chance wenn wir die neuen Antikörper bei allen Infizierten gleichzeitig verabreichen bevor der Virus wieder mutieren kann. Aber ich habe keine Ahnung wie wir das anstellen sollen.“

Capt. Markowa: „Ich schon, wir nutzen die Beamtechnologie der Heracles.“
Dr. MacDonald: „Sie schlagen ernsthaft vor wir sollen unseren Heimatplaneten und alle Expeditionsmitglieder der Gefahr einer Kontamination aussetzen? Aber auf der anderen Seite ist es wohl unsere einzige Chance.“

Dann rief Dr. MacDonald Maj. Cunningham zu sich und befahl ihm mit einer 305 zum Tor zufliegen und eine Funkverbindung zu General Wallace herzustellen.

[zehn Minuten später]

General Wallace meldete sich über Funk bei Dr. MacDonald: „Doktor, was gibt es wie geht es unseren Leuten.“
Dr. MacDonald: „Sir, es sieht schlecht aus, inzwischen sind alle unseren Leute inklusive mir infiziert. Auch die Schutzanzüge können den Virus nicht Stoppen. Es gelingt zwar Lya immer wieder die Leute zu heilen aber dann mutiert er Virus sofort bevor wir das Gegenmittel verteilen können oder Lya es schafft alle zu heilen.“
General Wallace: „Und was schlagen sie vor Doktor?“

Dr. MacDonald: „Sir, wir müssen allen Kranken das Gegenmittel gleichzeitig verabreichen bevor der Virus eine Chance hat sich anzupassen.“
General Wallace: „Und wie wollen sie das machen?“
Der Doktor atmete tief durch und sagte dann: „Sir, wir müssen alle auf die Heracles bringen und das Gegenmittel dann gleichzeitig in alle Erkrankten beamen.“

General Wallace: „Entschuldigen sie Doktor aber riskieren wir dann nicht die Ansteckung unserer gesamten Crew?“
Dr. MacDonald: „Ja, schon. Aber die Alternative ist, dass alle Menschen inklusive uns auf diesen Planeten sterben.“

General Wallace: „Doktor, das muss ich jetzt erst einmal mit Ms. Xiaoyi besprechen. Wir melden uns wieder bei ihnen.“
Dr. MacDonald: „Verstanden Sir, aber lassen sie sich nicht zu viel Zeit sonst ist vielleicht niemand mehr hier zum retten. Wir bereiten uns schon einmal auf den Abmarsch vor.“
Dann wurde die Funkverbindung beendet.

Auf der Heracles trafen sich General Wallace und Ms. Xiaoyi im Büro des Generals.
General Wallace: „Inzwischen sind unsere gesamten Leute auf dem Planeten infiziert und auch die Schutzanzüge bieten keine Schutz mehr.“
Ms. Xiaoyi: „Und was schlägt der Doktor vor?“
General Wallace: „Er will alle Kranken auf die Heracles bringen um sie hier alle gleichzeitig zu behandeln.“
Ms. Xiaoyi: „Hm…“
General Wallace: „Ja genau, wenn wir die Kranken hierher holen, riskieren wir eine Infizierung der gesamten Crew.“
Ms. Xiaoyi: „Ja schon aber wenn wir es nicht machen, dann ist das nicht nur das Todesurteil für die dortige Bevölkerung, sondern wir verlieren auch unsere wichtigsten Leute.“
General Wallace: „Ja schon, aber wir haben auch eine Verantwortung gegenüber der Crew und unserer Mission.“
Ms. Xiaoyi: „Aber wenn wir unsere SG-Teams verlieren, ist die Mission sowieso gescheitert und unsere Crew ist auf ewig verurteilt hier auf diesen Planeten zu bleiben. Sicher wir haben dann noch das Marine Kontingent aber die haben keinerlei Erfahrung mit den Bedrohungen da draußen.“

General Wallace: „Dann haben Sie sich also entschieden, den Vorschlag des Doktors zu unterstützen.“
Ms. Xiaoyi: „Ja, ich sehe sonst keine Möglichkeit. Sie etwa nicht?“

General Wallace: „Die militärische Vernunft sagt mir eigentlich ich darf nicht meine gesamten Leute riskieren um eine kleine Gruppe zu retten.“
Ms. Xiaoyi: „Aber war nicht das Motto des SGC immer: wir lassen keine Leute zurück.“

General Wallace: „Ja und deshalb werde ich dem Vorschlag des Doktors auch zustimmen.“ der General faltete die Hände und sagte: „Möge uns der Allmächtige vergeben wenn es ein Fehlschlag wird.“

Dann aktivierte der General sein Funkgerät und befahl: „Major Gant schicken sie unsere 305er los und lassen sie die Rettungsmission starten.“

[eine dreiviertel Stunde später]

Inzwischen waren alle Kranken auf die Heracles gebracht worden und lagen auf Liegen und Baren überall in den Gängen des Schiffes.

Dr. MacDonald und Capt. Markowa standen zusammen mir General Wallace und Ms. Xiaoyi, die beide inzwischen auch erkrankt waren auf der Brücke.
Dr. MacDonald: „Also die entsprechenden Mengen des Gegenmittels sind nun verfügbar.“
Capt. Markowa: „Sir die Mägen aller Crew-Mitlieger und unserer Gäste wurden als Ziele programmiert. Mit ihrer Erlaubnis starte ich jetzt das Beamprogramm, dann darf sich nur keiner Bewegen.“

General Wallace aktivierte die Kommunikationsanlage: „Hier spricht General Wallace, wir werden ihnen jetzt das Gegenmittel verabreichen, dazu müssen sie die nächsten 30 Sekunden völlig stillhalten.“

Dann wandte sich der General der Russin zu und sagte: „Also gut legen sie los Captain.“

Capt. Markowa gab den Befehl in den Computer ein und dann wurden alle Gänge und Räume der Heracles von einem weißen Licht erhellt.

Als der Vorgang abgeschlossen war sagte Dr. MacDonald: „Jetzt können wir nur noch hoffen, dass es wirkt.“

[drei Stunden später]

Die beiden SG-Teams, Dr. MacDonald, Lya, Ms. Xiaoyi und General Wallace saßen im Konferenzraum der Heracles.
General Wallace: „Wie es ausschaut sind ja alle wieder gesund.“
Dr. MacDonald: „Ja wir haben jetzt alle Crewmitglieder und die Bewohner des Zelos-Planeten untersucht und konnten keine Rückstände des Virus mehr feststellen.“

Dr. Stockton kam General Wallace zu vor und sagte: „Guter Name für den Planeten.“
General Wallace verdrehte die Augen und sagte: „Dr. Stockton ist das jetzt nicht nebensächlich.“
Dr. Stockton: „Tschuldigung, eigentlich schon.“
General Wallace: „Und was machen wir jetzt mit unseren Gästen.“

Maj. Cunningham: „Sir, wir haben ihnen jetzt vorerst ein Lager außerhalb unserer Basis eingerichtet.“
General Wallace: „Können wir sie wieder auf ihren Planeten umsiedeln?“
Dr. MacDonald: „Nein, der ist noch immer mit dem Virus verseucht.“
Maj. Cunningham: „Sir, wir hatten gedacht wir siedeln sie um sobald wir einen geeigneten Planeten auf den nächsten Missionen finden. Dort könnten wir dann auch eine Alpha-Basis errichten.“
General Wallace: „Gute idee, Major, so machen wir es.“

Dann fragte der General den Doktor: „Und Sie sind überzeugt davon, dass dieser Virus eine biologische Waffe war.“
Dr. MacDonald: „Ja und zwar die effektivste die ich je gesehen habe.“
General Wallace: „Und dieser Virus soll einen Bestandteil von Nox-DNA in sich getragen haben.“
Dr. MacDonald: „Ja genau.“
General Wallace: „Lya haben sie eine Erklärung wie das möglich ist.“
Lya: „Nein General Wallace. Wie ihr wisst sind die Nox ein friedliebendes Volk und würden nie eine biologische Waffe entwickeln.“

O`Neill jr.: „Und wer steckt dann hinter dem Virus?“
Sarpedon: „Mir ist keine Macht in dieser Galaxie bekannt die solche Waffen einsetzt.“
Dr. Stockton: „Ich hoffe nur diejenigen hatten es nur auf den Goa’uld und die Jaffas abgesehen.“

General Wallace: „Da kann ich ihnen nur zustimmen Dr. Stockton. Ok sie können dann alle wegtreten.“

[Am nächsten Morgen]

O`Neill jr. kam in die Krankenstation gerannt und rief: „Doc ich brauche mal ihre Hilfe.“
Geschockt sah der Doktor den Major an und lies vor Schreck sein Instrumententablett fallen als er sah, dass sich der Major die Nase hielt und daraus blutete.

Dr. MacDonald: „Oh Gott dieses verdammte Virus.“
O`Neill jr. musste unweigerlich Lachen worauf der Arzt sagte: „Sie finden das wohl auch noch witzig Major?“

O`Neill jr.: „Nein, nein Doc, es ist nicht das Virus. Ich habe bloß mit Sarpedon etwas trainiert und als mich dann David mit seiner blöden Frage abgelenkt hat traf mich der Schlag von Sarpedon.“

Dr. MacDonald verdrehte die Augen: „Oh man, und wegen so was müssen sie mich so erschrecken. Hier nehmen sie dass, eins in jedes Nasenloch und eine halbe Stunde abwarten.“ Dabei warf der Doktor dem Major eine Packung Taschentücher zu.

O`Neill jr.: „Äh Doc und was ist jetzt mit meiner Behandlung.“
Dr. MacDonald: „Auch wenn sie es vielleicht noch nicht gemerkt haben, ich bin hier der leitende Mediziner und ich haben wichtigeres zu tun als ihre kleine Weh-Wehchen zu kurieren. Wenn sie es nicht allein schaffen sich ein paar Taschentücher in die Nase zustecken dann gehen sie zu einem der Sanis.“

O`Neill jr.: „Schon gut Doc, das schaff ich schon. Also dann bis zum nächsten Mal.“

Fortsetzung folgt…
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 20.12.2007, 12:59    Titel: Episode 1.14 – Ice Age– Eiszeit Antworten mit Zitat

Stargate Troja – Episode 1.14 – Ice Age– Eiszeit

Kapitel 1


[eine Woche später]

Die beiden SG Teams saßen zusammen mit General Wallace und Ms. Xiaoyi im Besprechungsraum der Heracles.
General Wallace fragte Maj. Cunningham: „Major, was hat die letzte Mission des IOA-Teams ergeben? Eignet sich PQ1-X53 als Standort für eine Alpha-Basis?“
Noch bevor der Major antworten konnte, mischte sich Dr. Stockton in das Gespräch ein: „Äh, Sir, P-Irgendwas... - wollten wir nicht dazu übergehen den Planeten Namen zu geben?“
General Wallace schaute Dr. Stockton grimmig an und sagte: „Nein dass wollten Sie.“
Dr. Stockton: „Aber diesen Zahlen- und Buchstabensalat kann sich doch keiner merken.“

Plötzlich richtete sich O`Neill jr. aus seiner lümmelnden Position auf, schaute David an und sagte: „Die Kennung beruht auf einen binären Code, den der Anwahlcomputer benutzt.“
Dr. Stockton und auch Sarpedon schaute O`Neill jr., nach dieser für ihn so unüblichen technischen Erklärung etwas verwundert an.
Da sagte Cassandra zu den beiden: „Wundert euch nicht, dass hat er auch bloß von Sam aufgeschnappt.“
General Wallace schnaufte durch die Nase und sagte: „Könnten wir vielleicht mal wieder zum Thema kommen?“
O`Neill jr. hob leicht die Zeigefinger und sagte: „Tschuldigung, Sir aber eins noch: Wir brauchen nicht jedem Planeten einen Namen geben aber was ist mit unserem hier. Weil ich weiß ja nicht aber Basis-Planet oder P0H-9Y1 klingt auf den Missionen immer etwas umständlich.“
Lt. DiMaggio mischte sich auch ein und fügte hinzu: „Ja da hat der Major recht.“
Auch von den anderen IOA-Team Mitglieder kam ein zustimmendes Nicken.

General Wallace: „Also gut und wie wollen sie ihn dann nennen?“
Vorlaut machte Dr. Stockton einen Vorschlag: „Nennen wir ihn doch einfach Vash-ru-ban La-o-nat.“
O`Neill jr. schaute David mit großen Augen an und schrie: „Was?“
Dr. Stockton: „Na dass ist die Gate-Adresse auf antikisch ausgesprochen.“
O`Neill jr.: „Ach so, Entschuldigung dann ist es ja gleich viel einfacher zu merken.“
Jetzt meldete sich auch Sarpedon zu Wort: „Ich verspüre eigentlich kein Bedürfnis diesem Planeten einen Namen zu geben, aber Dr. Stocktons Vorschlag missfällt mir auch.“

O`Neill jr.: „Nennen wir den Planeten doch einfach Dagobah. Das passt irgendwie zu unserer Situation.“
Dr. Stockton sagte mit einem Lachen: „Du, den Planeten nicht so nennen kannst, junger O`Neill.“
Sarpedon schaute die beiden irritiert an und sagte: „Dr. Stockton, ich spreche zwar eure Sprache noch nicht so lange, aber dein Satzbau war nicht ganz korrekt.“
Jetzt musste auch O`Neill jr. lachen und sagte zu Sarpedon: „Also Sarpedon, wir müssen unbedingt bei nächster Gelegenheit mal ein paar gute Filme von der Erde schauen.“

General Wallace schnaufte tief durch und sagt: „Bitte meine Herren könnten sie vielleicht ernst bleiben. Wir werden den Planeten mit Sicherheit nicht nach Star Wars benennen.“

Dann machte Cassandra einen Vorschlag: „Gehen wir doch einfach nach der in der Astronomie üblichen Benennungsweise vor. Und lassen denjenigen den Namen wählen der den Planeten zuerst entdeckt hat.“

Ms. Xiaoyi: „Das wäre dann ja Major Gant.“
General Wallace: „Ja so machen wir es.“ er aktivierte sein Funkgerät: „Major Gant bitte in den Besprechungsraum.“

Kurze Zeit später kam der Major in den Besprechungsraum und fragte: „Sir, was gibt es?“
General Wallace: „Major, Sie sollen unseren Planeten hier einen Namen geben, weil Sie ihn zuerst entdeckt hatten.“

Maj. Gant: „Hm, mal überlegen … Bisher hat das SGC seine Fremdweltbasen immer mit Alpha, Beta und so weiter genannt, da dass hier aber unser Ausgangpunkt ist schlage ich Zero als Name vor.“

General Wallace: „Ja dass klingt gut, dann heißt der Planet ab jetzt Zero.“
O`Neill jr.: „Kurz und bündig, gefällt mir auch.“
Dr. Stockton: „Ja damit kann ich auch leben.“

General Wallace: „So nach dem dass geklärt ist möchte ich zu meiner eigentliche Frage zurück kommen. Maj. Cunningham eignet sich PQ1-X53 als Standort für eine Alpha-Basis?“

Maj. Cunningham: „Sir wir haben den Planeten untersucht, aber am Tag werden dort die Temperaturen zu heiß, um dort eine ständige Basis zu errichten.“

General Wallace: „Und Maj. O`Neill jr. was hat Ihre Mission zu P9Y-227 ergeben?“
O`Neill jr.: „Der Planet war eigentlich ganz in Ordnung aber im Orbit kreiste ein Goa’uld Mutterschiff. Also scheidet der als Alpha-Standort aus.“

General Wallace: „Ok, dann werden sie gleich übermorgen wieder auf eine Mission gehen und Ausschau nach einem Alpha-Standort halten. Es wäre mir nämlich recht unsere Gäste vom Zelos-Planeten so bald wie möglich von hier wegzubekommen.“

Dr. Stockton: „Wieso denn dass?“
General Wallace: „Weil es die ersten Probleme zwischen unseren Leuten und den Gästen gegeben hat.“
Dr. Stockton: „Ach ja, was denn?“

Ms. Xiaoyi: „Einer der Marines hat versucht eine der Frauen anzumachen und darauf hin hat einer der Männer eine Schlägerei mit dem Marine angefangen. Wir haben dem Marine ein paar zusätzliche Wachschichten als Strafe gegeben und auch den Mann eine Rüge erteilt, aber trotzdem steigen die Spannungen.“

General Wallace: „Und dann gibt es noch etwas: Morgen wird nach Capt. Markowas Berechungen eine Sonnenfinsternis über unserem Planeten stattfinden. Lt. Fraiser, Capt. Markowa, wir haben uns entschieden dieses Phänomen zu beobachten, daher bitte ich Sie unsere mitgebrachten Teleskope in Position zu bringen und mit dem Hauptschirm zu verbinden. Dr. Stockton Sie möchte ich bitten unsere Gäste über die Sonnefinsternis auszuklären, denn ich will nicht dass eine Panik entsteht. Sie können dann wegtreten.“
Die beiden SG-Teams verließen den Besprechungsraum.

[zwei Stunden später]

Cassandra und Capt. Markowa hatten auf dem großen Platz vor der Heracles, in der Mitte des Lagers, zwei große und drei kleine Teleskope aufgebaut. Die beiden waren gerade dabei die Teleskope mit Kabel an ihre Laptops anzuschließen als O`Neill jr. und Sarpedon zu den beiden kam.
Der Major sagte: „Cool sind das die neuen Teleskope, komm Sarpedon wir schauen mal durch.“
O`Neill jr. gab Sarpedon, der noch zögerte einen sanften Stoss mit dem Ellbogen an den Arm und ging dann zu einem der kleineren Teleskope und schaute durch. Sarpedon schaute ebenfalls durch eines der Teleskope.

Sarpedon: „Cassandra, euer Teleskop muss defekt sein man sieht alles in rot.“
Cassandra: „Nein, nein dass ist schon so in Ordnung das ist ein Infrarotteleskop.“

O`Neill jr. drehte in der Zwischenzeit an dem Teleskop um sich den Himmel über Zero etwas genauer anzuschauen.
Dadurch zog er sich jedoch böse Blicke von Capt. Markowa zu. Die Russin schnaufte genervt aus und sagte dann: „Major, könnten sie vielleicht die Teleskope in den ausgerichteten Positionen lassen.“
O`Neill jr.: „Tschuldigung, schon gut ich werde es gleich wieder ausrichten, man würd doch wohl noch mal schauen dürfen.“

Dann kam auch Dr. Stockton zu den vieren. Dr. Stockton fragte Cassandra: „Cassie, äh ich soll doch unsere Gäste über die Sonnenfinsternis aufklären, wisst ihr schon wann sie genau sein wird.“
Cassandra: „Ja unser Mond wird sich morgen um 11:33 Uhr vor die Sonne schieben und sie dann um 11: 54 vollständig verdeckt haben.“

Dr. Stockton: „Und wie lange wird es dann vollständig Dunkel sein?“
Cassandra: „Also meinen Berechnungen zu folge dauert die vollständige Sonnenfinsternis 5 Minuten und 43 Sekunden.“
Plötzlich mischte sich Capt. Markowa ein: „Lt. Fraiser, ich habe ihnen vorhin schon gesagt das ihre Berechungen verkehrt sind, sie haben die Masse des Mondes falsch geschätzt die totale Finsternis wird 6 Minuten und 7 Sekunden dauern.“
Cassandra erwiderte: „Captain, das ist nicht richtig, bei ihren Berechnungen passt die Sonnenmasse nicht.“

Dr. Stockton: „Das ist doch egal, also….“
Beide fuhren ihn an: „Nein ist es nicht.“

O`Neill jr. schaute Sarpedon an und sagte: „Also ich setzte 10 Dollar auf Cassandras Berechnung.“
Sarpedon: „Du meinst so wie Qui-Gon Jinn gegen Watto bei dem Podrennen von Anakin Skywalker?“
O`Neill jr. lächelte: „Ja so in etwa.“

Dr. Stockton fragte erneut die beiden Damen: „Also kann ich davon ausgehen das die totale Dunkelheit 5 bis 6 Minuten dauern wird.“
Cassandra: „Ja, das kannst du.“
Dr. Stockton: „Ok, dann mach ich mich mal auf den Weg zu unseren Gästen und informiere sie.“

Bevor er ging schaute er noch zu Sarpedon und O`Neill jr. und fragte: „Wollt ihr beiden mich nicht begleiten?“

O`Neill jr.: „Nein danke, Sarpedon und ich haben schon etwas anderes vor.“
Dr. Stockton: „Und was?“
O`Neill jr.: „Na Tony hat uns seine Star Wars DVD Kollektion geliehen, zum Glück hat er die mitgenommen, so kann ich Sarpedon etwas unsere Kultur nähre bringen.“
Sarpedon: „Major O`Neill jr. hat recht, dass waren wirklich interessante Einblicke in eure Kultur, die sich mir heute morgen durch 'Die dunkle Bedrohung' erschlossen haben.“

Dr. Stockton: „Jack sollten sie Sarpedon nicht ehr ein paar wirkliche Klassiker zeigen, wenn sie ihm unsere Kultur näher bringen wollen?“
O`Neill jr.: „Na Star Wars ist doch ein Klassiker.“
Dr. Stockton: „Ich hätte da ehr an so etwas wie 'Vom Winde verweht', 'Casablanca', 'Der mit dem Wolf tanzt', 'Ben Hur' oder 'Forrest Gump' gedacht.“
O`Neill jr.: „Ach David, wenn ich Sarpedon mit so langweiligen Filmen komme dann verliert er doch gleich die Lust an der irdischen Filmkunst.“

Dr. Stockton: „Naja, dann ist euch wohl nicht zu helfen.“
O`Neill jr.: „Genau.“
Dr. Stockton: „Also dann bis später.“

Kapitel 2

[eine halb Stunde später]

Dr. Stockton hatte alle Flüchtlinge des Zelos-Planeten vor sich versammelt und begann zu erklären: „Äh, wenn sie mir mal kurz zu hörnen würden, morgen Mittag wird sich die Sonne für ca. 6 Minuten verdunkeln.“

Dr. Stockton hatte noch nicht ausgeredet da schrie auch schon einer der Männer los: „Das ist eine Strafe von Helios, dafür dass wir uns von unserem Gott abgewandt haben. Wir hätten euch nicht vertrauen dürfen.“

Dr. Stockton kam ins Stottern und versuchte weiter zu erklären: „Nein, nein das hat nichts mit Göttern zu tun….“
Es machte sich Tumult unter den Flüchtlingen breit. Einer schrie: „Ihr seit Frevler.“

Dr. Stockton: „Das ist ein Naturphänomen, wir können es berechnen und vorhersagen. Ihr braucht keine Angst haben. Ihr wisst doch, dass sich der Mond um diesen Planeten hier dreht. Und dabei kommt es eben mal vor, dass sich der Mond zwischen die Sonne und den Planeten schiebt und so verhindert, dass das Licht der Sonne zu uns durch kommt.“

Noch immer zweifelte ein Großteil der Zuhörer an Davids Worten.

Dr. Stockton: „Passt auf ich werde es euch zeigen.“

Dr . Stockton schaltete seine Taschenlampe ein und ließ sie von einem der Flüchtlinge halten. Dann hob er zwei Steine auf und begann den Menschen das Prinzip einer Sonnenfinsternis zu erklären. Dadurch gelang es ihm einen Großteil der Flüchtlinge zu überzeugen, auch wenn es noch vereinzelt Skeptiker gab.

Bevor der Archäologe ging, versprach er noch: „Ihr braucht morgen kein Angst haben, ich werde hier mit euch sein.“

[eine Stunde später]

O`Neill jr. und Sarpedon saßen in einem Raum der Heracles, der als Kinoraum eingerichtet war und sahen sich gerade Star Wars Episode II an. Über die Leinwand flimmerte gerade die Szene in der die Klonkrieg zusammen mir den Jedis die Droidenarmee angriffen.

Sarpedon: „Major O`Neill jr., diese Kampftechnik mit den Laserschwertern ist eine interessante Taktik. Bei nächster Gelegenheit sollten wir dass mal mit meinem Schwert ausprobieren.“

O`Neill jr. musste etwas schmunzeln: „Hey Sarpedon, das ist nur ein Film, zwar ein sehr guter aber nur ein Film.“

Sarpedon: „Aber du wolltest mir doch mit diesem Film eure Kultur näher bringen?“
O`Neill jr.: „Ja schon, aber das heißt nicht, dass alles was in diesem Film gezeigt wie auch in der Realität so ist, eigentlich ist es ehr umgekehrt.“

Sarpedon: „Und warum verfilmt ihr dann dass?“
O`Neill jr.: „Zur Unterhaltung.“
Sarpedon: „Hm, ich verstehe.“

[am nächsten Tag um 11:30 Uhr]

Auf der Brücke der Heracles hatten sich General Wallace, Ms. Xiaoyi, Capt. Markowa und das SG-T Team bis auf Dr. Stockton eingefunden und betrachteten die Bilder der Teleskope auf dem Hauptschirm.

Cassandra schaute auf ihr Uhr und sagte: „So gleich geht es los, der Mond müsste sich nun gleich vor die Sonne schieben.“

Auf dem Bildschirm war zu sehen, wie sich der Mond langsam vor die Sonne schob.
General Wallace aktivierte sein Funkgerät und funkte Maj. Cunningham an, der mit den anderen IOA-Teammitgliederen und einem Großteil des Marinekontingents vor der Heracles stand, um das astronomische Spektakel mit bloßem Auge zu beobachten.
General Wallace: „Maj. Cunningham Sie können jetzt die Scheinwerfer einschalten es wird bald dunkel werden.“
Maj. Cunningham: „Verstanden Sir.“

Dr. Stockton befand sich zur selben Zeit bei den Flüchtlingen in deren Zeltlager.
Dr. Stockton: „So seht ihr, jetzt beginnt sich der Mond vor die Sonne zu schieben. Ihr braucht keine Angst haben, euch wird nichts passieren.“

[um 11: 54 Uhr]

Capt. Markowa sagte: „So nun ist der Mond vollständig vor die Sonne getreten.“
O`Neill jr. ging zu einem Fenster der Brücke und schaute hinaus und sagte: „Ja da draußen ist es finster wie die Nacht.“

Auch der Platz vor der Heracles wurde nur noch von den aufgestellten Scheinwerfern spärlich erleuchtet.

Auch das Zeltlager der Flüchtlinge wurde nur noch von ein paar Fackeln und ein zwei Lagerfeuern leicht erhellt. Viele der Kinder hatten sich an die Hände oder Beine ihrer Pflegeeltern geklammert, aber auch etliche der Erwachsen hielten sich vor Furcht in den Armen.
Dr. Stockton versuchte weiter die Menschen zu beruhigen: „Ihr braucht keine Angst haben, die Finsternis wird nicht lange andauern.“

[um 11:59:40 Uhr]

Cassandra schaute auf ihre Uhr und sagte: „So der Mond müsste sich jetzt wieder von der Sonne wegbewegen. In drei … , zwei … , eins … jetzt.“

Alle schauten auf den Bildschirm, doch es war keine Bewegung des Mondes zu sehen.

Triumphierend schaute Capt. Markowa zu Cassandra und sagte: „Ich habe doch gleich gesagt, dass ihre Berechnungen falsch sind.“

O`Neill jr.: „Hey Cassie, das hätte mich 10 Dollar kosten können?“
Cassandra: „Es hat dir niemand gesagt, dass du auf mich wetten solltest, aber meine Berechnungen sind nicht falsch.“

Capt. Markowa: „Na offensichtlich schon, jetzt geben sie doch endlich ihren Fehler zu Lt. Fraiser.“

[18 Sekunden später]

Capt. Markowa: „So jetzt ist es soweit, in drei … , zwei … , eins … jetzt.“

Erneut schauten alle gespannt auf den Bildschirm, doch sie sahen nur, dass der Mond weiter in seiner bisherigen Position vor der Sonne verharrte.

Cassandra stichelte sofort gegen Capt. Markowa zurück: „Na da hat sich wohl noch jemand verrechnet.“

Bei den Flüchtlingen begann nun auch Dr. Stockton etwas nervös auf seine Uhr zu schauen.
Einer der Männer fragte ihn: „Wie lange dauert es noch.“
Dr. Stockton: „Gleich, es ist gleich so weit. Es dauert nicht mehr lang.“
Erneut schaute David auf seine Uhr und flüsterte vor sich hin: „Jetzt komm schon.“

Mehr und mehr der Flüchtlinge bemerkten die Nervosität des Archäologen.
Plötzlich schrie einer der Männer los: „Du Lügner, du hast uns belogen. Und das hier ist die Strafe des großen Helios.“ dann drehte sich der Mann zu den Übrigen und fuhr fort: „Los wir müssen sofort niederknien und Helios um Verzeihung beten.“

Daraufhin begann ein Großteil der Flüchtlinge zu beten.
Dr. Stockton ging ein paar Schritte zurück und funkte dann die Heracles an: „Hey Leute, was ist denn los sollte sich der Mond nicht längst schon wieder bewegen?“

Cassandra: „Eigentlich schon, aber wir wissen im Moment auch nicht woran es liegt.“
Dr. Stockton: „Ja, nur das Problem ist, unsere Gäste werden langsam unruhig.“

General Wallace: „Dr. Stockton versuchen sie sie weiter zu beruhigen.“
Dr. Stockton: „Ich wird es versuchen Sir.“

Dann wandte sich der General wieder den anwesenden auf der Brücke zu: „O`Neill jr., Sarpedon, begeben Sie sich nach draußen und sorgen Sie dafür, dass weitere Scheinwerfer und Fackeln aufgestellt werden. Lt. Fraiser, Capt. Markowa, versuchen Sie herauszufinden was da oben los ist.“

Der Major und Sarpedon verließen die Brücke und Cassandra und Capt. Markowa begaben sich zu den Computern um weitere Berechnungen anzustellen.

Kapitel 3

[am nächsten Morgen]

O`Neill jr. lag friedlich in seinem Zelt und schleif als plötzlich Dr. Stockton anklopfte um ihn zu wecken.

Morgenmuffelig fuhr ihn der Major an: „Ah, David, sind Sie verrückt was wecken sie mich so früh?“
Dr. Stockton: „Früh? Es ist jetzt bereits 10:00 Uhr, sie haben verschlafen.“
O`Neill jr.: „Was es ist doch noch immer dunkel.“
Dr. Stockton: „Ja das ist ja das Problem. Der Mond verdeckt noch immer die Sonne. Ich soll sie zu einer Besprechung bei General Wallace abholen.“

Der Major stand auf und verließ sein Zelt. Als er im Freien stand sagte er: „Buh das ist aber kalt, haben wir schon Winter?“
Dr. Stockton: „Nein, aber auf Grund der fehlenden Sonneneinstrahlung hat sich die Temperatur auf fünf Grad abgekühlt.“

[eine halbe Stunde später]

Die beiden SG Teams und die Leiter der Mission hatten sich auf der Brücke der Heracles zu einer Besprechung getroffen.

General Wallace: „Lt. Fraiser, Capt. Markowa, haben Sie schon herausgefunden was das Problem mit dieser Sonnenfinsternis ist?“

Cassandra: „Ja, Sir. So wie es ausschaut ist der Mond in einen toten Punkt eingetreten, das bedeutet die Gravitationskraft der Sonne und die unseres Planeten sind gleichgroß. Da sich also die Kräfte gegenseitig aufheben, steht der Mond praktisch still.“

General Wallace: „Wie ist das möglich?“
Cassandra: „Wir haben keine Ahnung, eigentlich ist das eine eins-zu-einer-Millionen Chance, dass so etwas eintritt.“

General Wallace: „Und können wir etwas dagegen machen?“
Capt. Markowa: „Nein, zumindest fällt uns im Moment nichts ein.“

General Wallace: „Also gut. Captain, Sie und Lt. Fraiser suchen nach einer Möglichkeit wie wir den Mond wieder auf seine normale Umlaufbahn bekommen. Dr. Stockton, Sie gehen zu den Flüchtlingen und erklären ihnen die neue Situation. Maj. O`Neill jr., Sie gehen mit dem Rest der SG Teams weiter auf Erkundung nach einem geeigneten Alpha-Standort. Es könnte sein, dass wir ihn früher berauchen als uns lieb ist.“

Alle machten sich sofort, wie von dem General befohlen, an die Arbeit.

[eine halbe Stunde später]

O`Neill jr., Sarpedon, Maj. Cunningham, Capt. Villeneuve und Lt. DiMaggio durchschritten das Stargate um nach einem Planeten für den Alpha-Standort zu suchen.

In Zeltlager hatte Dr. Stockton die größten Probleme die Flüchtlinge zu beruhigen, da zur der Dunkelheit nun auch noch die Kälte hinzukam.

[sechs Stunden später]

Maj. O`Neill jr. kam mit seinem Trupp durch das Sternentor zurück und wurde bereits von General Wallace erwartet.

Der General fragte: „Major, wo waren Sie so lange, und haben sie einen Alpha-Standort gefunden?“

O`Neill jr.: „Tut mir leid Sir, ca. zehn Minuten nach dem wir das Tor durchquert hatten kam ein Trupp Jaffas durch das Sternentor. Wir mussten also warten bis die Jaffas wieder abzogen. Naja und wegen der Jaffaaktivität kommt wohl dieser Planet nicht als Alpha-Standort in Betracht.“

General Wallace: „Folgen Sie mir auf die Brücke, Lt. Fraiser und Capt. Markowa haben einen Plan wie ihr unser Mondproblem lösen können.

O`Neill jr. fragte den General: „Sir, warum tragen sie eigentlich einen Parker und eine Mütze?“
General Wallace: „Folgen sie mir dann werden sie es schon sehen und ich schlage vor, Sie und ihr Team besorgt sich auch schleunigst wärmere Kleidung.“

Die Offiziere und Sarpedon folgten dem General durch die Gänge der Heracles und zogen sich bei der ersten Gelegenheit die Winterausrüstung an. Überall auf in den Gängen standen Feldbetten herum und in ihnen lagen teilweise Marines und zum Teil auch einige der Flüchtlinge. Die Temperatur in der Heracles schwankte von Gang zu Gang zwischen 0 und 5 Grad.

General Wallace: „Wir mussten die Flüchtlinge in die Heracles bringen. Draußen ist es inzwischen einfach zu kalt. Es sind jetzt dort bereits -20 Grad, Tendenz fallend. Die Kinder und Frauen haben wir in ein paar der Marine-Quartiere untergebracht der Rest musste hier in den Gängen untergebracht werden.“

O`Neill jr.: „Und warum ist es hier so kalt Sir? Im All war es doch auch immer gemütlich warm auf der Heracles.“
General Wallace: „Das ist schon richtig, Major. Und unsere Heizung läuft auch auf Hochtouren, aber aufgrund der Mikrorisse und der Hüllenbrüche entweicht ein Teil der Wärme und die Kälte dringt durch. In einigen Räumen konnten wir eine normale Temperatur halten, wir haben dort ein Rotationssystem zum Aufwärmen eingeführt.“

Als sie an einem Fenster vorbei kamen schaute der Major hinaus und sah eine schier endlose Schneelandschaft und von dem Basislager war nichts mehr zu sehen. Es war alles nur weiß.

[zehn Minuten später]

Inzwischen hatten sich alle auf der Brücke der Heracles eingefunden und Cassandra und Capt. Markowa standen vor dem Hauptschirm der Heracles und begannen mit ihrem Vortrag.

Cassandra: „Also wie bereits gesagt ist das Problem, dass die Anziehungskraft unseres Planeten und die der Sonne auf den Mond gleich groß sind und den Mond somit in einem Gleichgewicht halten, aus dem er sich nicht herausbewegen kann. Da wir nicht annähernd genug Kraft aufbringen können um den Mond aus dem Gleichgewicht herauszuschieben, ist unser Plan dieses Gleichgewicht zu stören.“

Capt. Markowa aktivierte nun den Hauptschirm auf dem der Mond zu sehen war.
Capt. Markowa: „Unser Plan ist es die Masse des Mondes zu verringern um so das Gleichgewicht zu stören.“

O`Neill jr. fragte nach: „Und wie wollen wir die Masse verringern?“

Capt. Markowa zeigte auf den Hauptschirm und erklärte: „Dies ist der südliche Pol des Mondes. Dort befindet sich eine Eismasse die ungefähr die Größe von Australien hat und ca. 8 Kilometer tief ist.“

Auf dem Bildschirm erschien ein konzentrischer Kreis um den Pol herum auf dem jeweils im gleichen Abstand zwölf Punkte aufleuchteten.

Capt. Markowa: „Wir werden versuchen die Eismasse abzusprengen. Als erstes bohren wir mit dem Hauptgeschütz der Heracles 12 acht Kilometer tiefe Löcher in die Eismasse. Dann müssen wir mit einer 305 zu dem Mond fliegen und in jedes dieser Löcher einen Mark IX platzieren. Wenn wir dann alle 12 Sprengköpfen synkron zünden sollte die Eismasse weggesprengt werden und der Mond sollte dann etwas stärker von der Sonne angezogen werden und sich wieder in Bewegung setzten.“

General Wallace: „Also gut, das klingt nach einem Plan, Sie können beginnen.“

Capt. Markowa: „Ich lade jetzt das Hauptgeschütz.“
Cassandra: „Richte das Hauptgeschütz auf das erste Bohrloch aus.“
Cassandra schüttelte mit dem Kopf und fluchte: „Verdammt, das Hauptgeschütz lässt sich nicht ausrichten.“

O`Neill jr.: „Was ist da los.“
Cassandra: „Ich fürchte es ist festgefroren.“

General Wallace: „Bekommen wir es wieder frei?“
Capt. Markowa: „Ja das schon, aber dazu muss jemand nach draußen und da rauf und den Geschützturm freischmelzen.“

O`Neill jr.: „Ok ich und Sarpedon gehen.“
Cassandra: „Ihr könnt aber nicht die Oberen Lucken nehmen, dort liegt zu viel Schnee. Ihr müsst an der Seite hoch klettern.“

O`Neill jr. und Sarpedon begaben sich zur seitlichen Luke der Heracles, zu vor machten sie noch einen Abstecher in der Waffen- und Ausrüstungskammer und deckten sich mit Flammenwerfern und Kletterausrüstung ein. Der General begleitete sie zur Luke.

Die gesamte Außenhülle der Heracles war inzwischen von gigantischen Eiszapfen überdeckt.

General Wallace: „Major sie müssen sich beeilen, bei den 35 Grad minus, die es inzwischen hat, halten Sie es da draußen nicht lange aus.“
O`Neill jr.: „Schon klar Sir.“
Als der Major die vereiste Außenhülle sah sagte er: „Oh mann, dass sieht dann wohl nach Eisklettern aus.“

Dann schlug der Major seinen Eispickel in den ersten großen Eiszapfen und begann den Aufstieg, Sarpedon folget ihn und war mit ihm durch ein Sicherungsseil verbunden. Die beiden kamen langsamer als erwartet voran und beide spürten schon wie die Kälte begann ihnen so langsam die Finger und Zehen steif zufrieren. Nach ca. einer halben Stunde hatten sie fast die Oberseite der Heracles erreicht und der Major schlug seinen Eispickel in den letzten Eiszapfen um sich auf das Deck hinaufzuziehen. Es gab erst ein Knerzen und dann ein Krachen und dann brach auch schon der Eiszapfen ab.

Seines Haltes beraubt stürzte O`Neill jr. in die Tiefe. Sarpedon gelang es gerade noch sich einen festen Halt mit seinem Eispickel zu verschaffen, bevor er von O`Neill jr.´s Sturz heftig durchgeschüttelt wurde und schließlich den Sturz des Major abfangen konnten.

Nachdem die beiden diese kritische Situation überstanden hatten, gelang es ihnen schließlich den Geschützturm der Heracles zu erreichen. Die beiden warfen sofort ihre Flammenwerfer an und begannen damit den Turm zu enteisen. Nach etwa einer Stunde hatten sie den Turm so gut wie frei gelegt. Jedoch machte ihnen die Kälte schwer zu schaffen. An ihren Nasen und Lippen hatten sich bereits kleine Eiszapfen gebildet und ihre Gliedmaßen waren so gut wie steifgefrohren. Dann brach O`Neill jr. vor lauter Unterkühlung zusammen. Sarpedon rannte sofort zu dem Major und versuchte ihn anzusprechen doch der Major antwortete nicht, als der Furlinger jedoch noch einen schwachen Puls fühlte machte er sich sofort wieder daran ihre Arbeit zu beenden. Als er schließlich fertig war warf er den Major über seine Schulter und begab sich zu nächsten Stelle an der sich eine Dachluke befand. Sarpedon enteiste die Luke und brachte dann sich und den Major zurück in die Heracles. Dort wurden die beiden sofort in den wärmsten Raum der Heracles gebracht und auch von Dr. MacDonald untersucht.

In der Zwischenzeit begannen Cassandra und Capt. Markowa mit dem Hauptgeschütz die Löcher in das Eis des Mondes zu bohren.

[fünf Stunden später]

Das IOA-Team hatte bereits mit zwei F/A-305 die Mark IX in den Bohrlöchern platziert und war wieder an Bord der Heracles. Auch Major O`Neill jr. und Sarpedon hatten sich von den Kälteschock erholt und alle befanden sich wieder auf der Brücke der Heracles.

Cassandra sagte zum General: „Sir, wir sind so weit mit Ihrer Erlaubnis starte ich die Sprengung.“

General Wallace: „Beginnen Sie.“

Cassandra begann herunter zuzählen: „Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei eins, Zündung.“

Alle schauten gebannt auf den Bildschirm, wo sie zwölf gewaltige Explosionen sahen, bevor dann gewaltigen Mengen an Staub, Wasser und Eis von dem Mond weggeschleudert wurden. Dann wurde auch schon das Bild aufgrund der Strahlung der Atombomben gestört und es war nichts mehr zu erkennen.

Die Störung der Sensoren dauerte insgesamt zehn Minuten in denen keiner der Anwesenden auch nur ein Wort sagte und alle blickten weiter gespannt auf den Hauptschirm.

Kapitel 4

[eine viertel Stunde später]

Als die Störung der Sensoren beendet war, war auf den Hauptschirm wieder der südliche Pol der Mondes zu sehen. In der Eismasse war ein gigantischer Krater zu erkennen.

O`Neill jr. ergriff als erster wieder das Wort: „Und hat es geklappt?“
Cassandra: „Das werden wir gleich sehen.“ Sie gab ein paar Befehle in ihren Laptop ein und schüttelte dann den Kopf und sagte: „Verdammt, die Eismasse wurde zwar zu 77 % weggesprengt, aber der Mond bewegt sich noch immer nicht.“

General Wallace: „Verdammt, was sollen wir jetzt machen.“

Von Cassandra und Capt. Markowa kam nur ein Schulterzucken.

Plötzlich meldete sich Maj. Gant über Funk: „Sir in Korridor A3 und A5 sowie auf Deck 3 ist die Heizung ausgefallen, die Lüftungsschächte sind komplett zugefroren.“

General Wallace: „Verstanden Major, kümmern Sie sich um die Evakuierung der betroffenen Abschnitte.“
Maj. Gant: „Verstanden Sir.“

Dann drehte sich der General zu den männlichen Mitgliedern des IOA-Teams und befahl ihnen: „Unterstützen sie Maj. Gant bei der Evakuierung.“

O`Neill jr. betrachtete in der Zwischenzeit auf einem kleineren Bildschirm an der Seite eine Übersicht über das Sonnensystem, in dem sich ihr Planet befand. Er drückte ein Auge zu und versuchte mit der flachen Hand eine Linie über den Bildschirm zu ziehen.

Cassandra kam zu ihm und fragte: „Was überlegst du?“
O`Neill jr.: „Ach nichts ich dachte nur gerade, es würde bestimmt einen ganz schönen Bums geben“ er zeigte mit dem Zeigefinger auf den Bildschirm „wenn dieser Asteroide auf den Mond trifft. Aber der dürfte wohl den Mond um ein paar Hundert Millionen Kilometer verfehlen.“

Cassandra: „Hm… ich haben da eine Idee….“ dann rannte sie weg und setzte sich sofort an ihren Laptop.

[eine Stunde später]

Cassandra hatte ihre Berechungen beendet und stellte dem General und den beiden SG Teams ihren neune Plan vor.

Cassandra: „Also eigentlich hat mich Major O`Neill jr. auf die Idee hier für gebracht.“ Sie schaltete auf dem Hauptschirm auf die Übersicht der Sonnensystems um und fuhr fort: „Also dieser Asteroid wird in 29 Stunden an dem Mond vorbei fliegen. Der Asteroid hat einen Durchmesser von ca. 45 Kilometern und bei einem Aufschlag auf unserem Mond würde eine Energie wie von 600 Millionen Hiroshima-Bomben freigesetzt werden. Dies sollte ausreichen um den Mond aus dem Gravitationsgleichgewicht heraus zuschieben.“

Der General unterbrach Cassandra und fragte: „Entschuldigen Sie, Lieutenant, aber sagten Sie nicht dass der Asteroid an dem Mond vorbeifliegt.“

Cassandra: „Ja das tut er und sogar in einer ziemlich großen Entfernung, in ca. 270 Millionen Kilometern Entfernung, das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Erde und Mars.“

Capt. Markowa wandte ein: „Dann sind ihre Überlegungen rein akademischer Natur Lt. Fraiser. Wir haben weder die Mittel noch die Möglichkeit den Asteroiden so abzulenken, dass er auf den Mond trifft.“

Cassandra: „Da haben sie schon recht direkt können wir den Asterodien nicht ablenken. Aber indirekt. Wir müssen eine Art kosmisches Billard-Spiel durchführen.“

O`Neill jr.: „Und wie soll dieses kosmische Billard-Spiel aussehen.“

Cassandra: „Wir fliegen zuerst mit unseren gesamten F-302ern zu dem Asteroidengürtel dieses Sonnensystems und ziehen dort einen Asteroiden mit einem Durchmesser von ca. 500 Metern Durchmesser mit den 302 aus dem Gürtel heraus. Dann ziehen wir ihn mit den 302ern um die Sonnen um ihn so zu beschleunigen. Wenn wir ihn dann in exakt 20 Stunden und 34 Minuten von jetzt an ausklinken befindet er sich auf einem Kollisionskurs mit dem großen Asteroiden. Die beiden Himmelskörper werden dann in 23 Stunden von jetzt an kollidieren. Dies sollte die Flugbahn des großen Asteroiden so verändern, dass er in einer Entfernung von 50 bis 100 Tausend Kilometern an dem Mond vorbeifliegt. Wenn dann die Flugbahn verändert ist haben wir noch 3 Stunden Zeit von einer F/A-305 aus mit ein paar Mark IX die Flugbahn so zu korrigieren, dass er den Mond trifft.“

General Wallace: „Dieser Plan klingt zwar verrückt, aber das ist unsere Situation auch. Und wenn ich Sie richtig verstanden habe, spielt der Zeitfaktor eine große Rolle in ihrem Plan, also schlage ich vor Sie beginnen gleich.“

[16 Stunden später]

Die vier F-302er Staffeln flogen auf den Asteroiden-Gürtel zu.

Capt. O´Brien: „Hier Blue Leader, habe ein geeignetes Objekt ausgemacht, ich übermittle die Koordinaten.“
Capt. Scott: „Yellow Leader, Verstanden.“
Capt. Frost: „White Leader, Verstanden.“
Capt. Miller der den noch immer verletzten Maj. Zhang als Red Leader vertrat: „Red Leader, Verstanden.“

Dann flog die Blue Squadron auf den Asteroiden zu und schoss an Stahlseilen befestigte Hacken auf den Asteroiden ab.“
Die anderen drei Staffeln taten das gleiche.

Capt. O´Brien: „Blue Leader für Queue 1 wir haben die weiße Kugel am Hacken. Beginnen jetzt mit dem Anflug auf die Sonne.“

Die beiden SG-Team befanden sich in je einer F/A-305, die mit jeweils drei Mark IX beladen war, und warteten in 50 Tausend Kilometern Entfernung von dem erwarteten Kollisionspunkt der beiden Asteroiden.

O`Neill jr.: „Hier Queue 1, verstanden fahren sie fort.“

[zwei Stunde später]

Die vier 302er Staffeln traten mit ihrem Asteroiden in die Umlaufbahn der Sonne ein und begannen den Beschleunigungsvorgang.

[zwei Stunde und 34 Minuten später]

Die 302er hatten nun die Sonne umrundet.
Capt. O´Brien: „Blue Leader für Blue Squadron beginnen sie mit dem Ausklickvorgang.”
Eine 302 nach der anderen löste ihren Hacken und flog von dem Asteroiden weg.
Dann taten die anderen Staffeln das selbe.

Capt. O´Brien: „Blue Leader für Queue 1 Anstoß durchgeführt, die weiße Kugel ist auf dem Weg.“
O`Neill jr.: „Hier Queue 1, verstanden.“

[zwei Stunden und 26 Minuten später]

Cassandra: „Die beiden Asteroiden nähern sich jetzt, Kollision in 20 Sekunden.“
O`Neill jr.: „Hier Queue 1, für Queue 2 die weiße Kugel trifft die schwarze in 20 Sekunden.“
Maj. Cunningham: „Queue 2, verstanden.“

Cassandra zählte runter: „Kollision in zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei eins, jetzt.“

Der kleinere Asteroid schlug auf den größeren auf und es gab eine gewaltige Explosion.

Cassandra: „Es hat geklappt die Flugbahn wurde geändert. Ich berechne jetzt den Kollisionskurs mit dem Mond.“

Sarpedon fragte O`Neill jr.: „Und dieses Billard ist bei euch auf der Erde ein Spiel?“
O`Neill jr.: „Ja genau.“
Sarpedon: „Und wie funktioniert es?“
Dr. Stockton: „Es wird mit Kugeln und einem Spielstock, dem Queue, mit dem man die weiße Kugel stößt, auf einem mit Stofftuch überzogenen Tisch gespielt. Je nach den unterschiedlichen Varianten ist es das Ziel des Spieles mit der weiße Kugel die anderen Kugeln in den Taschen an der Seite und den Ecken des Tisches zu versenken.“
Sarpedon: „Interessant. Können wir dieses Spiel mal spielen?“

O`Neill jr.: „Leider haben wir keinen Tisch auf der Heracles.“

Cassandra unterbrach den Smalltalk der anderen drei und sagte: „Ich habe die Flugbahn berechnet die Abweichung beträgt 84 Tausend Kilometer.“

O`Neill jr.: „Hier Queue 1, für Queue 2 starten sie den ersten Mark IX.“
Maj. Cunningham: „Queue 2, verstanden.“

Die Waffenluke der zweiten F/A-305 öffnete sich und die Atomrakete startete.
Kurze Zeit später schlug der Nuklearsprengkopf auf dem Asteroiden ein.
Als die Sensorstörung vorbei war, berechnete Cassandra erneut die Abweichung.

Cassandra: „Die Abweichung beträgt nun 71 Tausend Kilometer“

O`Neill jr.: „Hier Queue 1, für Queue 2 starten sie den nächsten Mark IX.“
Maj. Cunningham: „Queue 2, verstanden.“
Der nächste Atomsprengkopf folg auf den Asteroiden zu und Explodierte dann.

Als Cassandra den die neue Flugbahn berechnet hatte sagte sie: „Die Abweichung beträgt jetzt 60 Tausend Kilometer. Wir haben noch vier Mark IX dabei das könnte knapp werden.“

Der nächste Mark IX des IOA-Teams reduzierte die Abweichung von der Kollisionsflugbahn auf 48 Tausend Kilometer.

Maj. Cunningham: „Hier Queue 2, wir haben unsere Mark IX verschossen wir kehren jetzt zur Heracles zurück. Viel Glück.“
O`Neill jr.: „Queue 1, verstanden.“

Dann sagte O`Neill jr.: „Dann wollen wir auch mal los legen.“ und der startete den ersten Mark IX ihrer 305.

Nach der Explosion berechnete Cassandra erneut die Flugbahn: „Die Abweichung beträgt nun 34 Tausend Kilometer. Verdammt wir haben jetzt nur noch zwei Mark IX und bis her haben wir pro Schuss nie mehr als 14 Tausend Kilometer Flugbahnveränderung geschafft. Ich fürchte das wird nicht reichen und der Asteroid wird den Mond knapp verfehlen.“

Dr. Stockton: „Wir dürfen nicht aufgeben vielleicht klappt es doch noch. Wir müssen einfach hoffen.“

O`Neill jr. sagte: „Das seh ich genauso.“ und dann feuerte der den vorletzten Mark IX ab.
Dieser reduzierte die Abweichung auf 18 Tausend Kilometer.

O`Neill jr. sagte: „Jetzt heißt es Daumendrücken.“ er schaute kurz zu Sarpedon und dieser sagte: „Diese Redewendung ist mir inzwischen bekannt Major O`Neill jr. Du meinst wir brauchen Glück.“
O`Neill jr. musste etwas lächeln und feuerte dann den letzten Mark IX ab.

Nachdem die Sensorstörung vorüber war begann Cassandra sofort mit den Berechungen. In der 305 herrschte eine gespannte Stille und die anderen drei schauten Cassandra an. Cassandra schaute wieder von dem Laptop auf und sagte ohne auch nur eine Mine zu verziehen: „Unglaublich.“
O`Neill jr.: „Was?“
Cassandra: „Es hat tatsächlich funktioniert. Der Asteroid befindet sich jetzt auf einem perfekten Kollisionskurs mit dem Mond.“

O`Neill jr.: „Na Gott sei Dank. So wir sollten machen dass wir wieder zur Heracles zurückkommen.“

[29 Stunden nach Beginn der Billard-Mission]

Es befanden sich wieder alle auf der Brücke der Heracles. Inzwischen hatte die Kälte das Schiff so durchzogen, dass sogar auf der Brücke Eiszapfen von der Decke hingen.

General Wallace: „Also wenn dass jetzt nicht klappt müssen wir das Schiff und den Planeten auf geben und auf den erstbesten, wohl vorerst nach Zena, umsiedeln sonst erfrieren wir hier.“

Cassandra: „Der Asteroideneinschlag in drei, zwei, eins, jetzt.“

Der Asteroid schlug auf dem Mond ein und es gab eine gewaltige Explosion. Die Staub- und Explosionswolke stieg mehrere hundert Kilometer von dem Mond ins All auf. Alle schauten wie gebannt auf den Hauptschirm der Heracles. Plötzlich war am rechten Rand des Mondes ein ganz schwaches Licht zu sehen. So langsam wurde das Licht immer stärker und der Mond begann sich in Bewegung zu setzen und das Sonnenlicht wurden immer mehr und stärker.

Cassandra schrie los: „Es hat geklappt!“
Überall auf der Heracles brach Jubel aus und auf der Brücke gratulierten alle Cassandra. O`Neill jr. nahm sie in den Arm und sagte: „Gute Arbeit Cassie.“

Es dauerte dann noch drei Stunden bevor sich der Mond vollständig von der Sonne wegbewegt hatte. Nach und nach stieg dann auch die Temperatur auf dem Planeten wieder an. Und so langsam begann das Eis auch wieder zu schmelzen.

Am nächsten Tag hatte sich die Temperatur schon wieder auf 0 Grad aufgewärmt und das SG-T Team und auch viele Marines hatten es sich vor der Heracles gemütlich gemacht und genoss die warmen Sonnenstrahlen.
O`Neill jr. sagte: „Ich glaube das sind die wärmsten 0 Grad die ich je gespürt habe.“
Dr. Stockton: „Da haben sie recht Jack.“

Fortsetzung folgt…
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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Kevin
Schreiberling


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Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hi GenAF,

wenn auch spät, komme ich jetzt auch mal (zum zweiten Male) dazu, Troja zu lesen und ich muss wie zuvor sagen, es ist immer wieder beeindruckend. Kleine Einzelheiten, die einem beim ersten Mal vielleicht nicht aufgefallen sind, kommen jetzt zum Vorschein.


Um nun aber weniger mit einem endlosen Vortrag dieses Themas zu langweilen, gehe ich jetzt mal speziell auf den letzten Teil ein. Ice Age, immer wieder erfrischend, kann ich nur sagen.

Auch wenn es der Expedition wohl weniger gefallen haben dürfte, so war es für den Leser sehr spannend zu sehen, wie die Crew die Mondfinsternis endlich beendet werden kann.

Ich kann nur erneut betonen, dass das Wegsprengen eines teiles der Mondmasse ein wirklich cleverer Einfall war. Was ich nur noch nicht verstehe. Warum ist der Mond nicht schon bei einer zuvorigen Mondfinsternis nicht einfach stehengeblieben. Das ist ja schließlich kein einmaliges Geschehen. Na ja, vielleicht kannst du das ja beantworten.

Obwohl ich Troja schon kenne, bin ich nun wieder gespannt auf die Fortsetzung, denn doppelt lesen ist besser, als gar nicht.
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FelixE
Bestsellerautor


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Beiträge: 554
Wohnort: Fränkische Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.12.2007, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Waren 2 super Episoden.

Die erstere die von der Rettung einiger Virus-Pfer handelte fand ich super. Bloß wo kommt Nox-DNA auf einmal her? Wieder eine Frage mehr.

Die Zweite Folge war nochmal um einiges besser. Diese nicht enden wollende Mondfinsternis...tja da bekommt man es mit der Angst zu tun. Vor allem deren Gesichter hätte ich gerne gesehen als der Mond sich weigerte sich zu bewegen.

Lg Felix

PS: Sollte ich mal vergessen FB zu geben: Einfach PN schreiben. Vorzugsweise im Project, da ich da dann immer ein Popup bekomme.

EDIT: SChöne Feiertage!
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GenAF
Top-Autor


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Anmeldungsdatum: 28.09.2007
Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 14:08    Titel: Episode 1.15 – The War Tribunal – Das Kriegsgericht Antworten mit Zitat

@ Kevin: Freut mich dass du dir Troja noch mal durchlesen willst. Zu deiner Frage (die ich jetzt mal versuchen mit den dunklen Erinnerungen an mein Schulwissen zu beantworten): Als zwischen Zwei Himmelskörpern gibt es ja abhängig von den Massen eine Punkt in dem die Gravitationskräfte gleichgroß sind hier: Sonne – Planet (dass der Mond auch eine Masse hat macht zwar die Berechnungen komplizierter, spielt aber vom Prinzip keine Rolle). Des Weiteren sind ja die Umlaufbahnen der Planeten/Mode um die Sonne/Planeten eigentlich Ellipsen. Und die Abstände zwischen dem Zentralkörper und dem Umlaufenden variieren ja auch von Zeit zu Zeit. Nun es ist einfach bisher noch nie passiert, weil die Bedingung (Abstand, Umlaufbahn, Einfluss anderer Himmelskörper) nie so waren. Also im Endeffekt Zufall. Ich hoffe das konnte helfen.

@ FelixE: Freut mich dass dir die Episoden gefallen haben. Die Nox DNA wird in Staffel 2 noch eine Rolle spielen. Jo die Gesichter bei der Mondfinsternis wären bestimmt einen Blick wert gewesen.

So und jetzt poste ich mal weiter:

Stargate Troja – Episode 1.15 – The War Tribunal – Das Kriegsgericht

Kapitel 1


[eine Woche später]

Das SG-T Team machte sich auf zu seiner nächsten Mission nach PZ4-739 und durchschritt dann das Stargate der Heracles. Das Stargate auf PZ4-739 stand auf einer Lichtung eines Laubwaldes und das Klima war gemäßigt.

O`Neill jr. schaute sich kurz um und sagte dann: „Na dann schauen wir doch mal, ob wir hier einen Standort für eine Alpha-Basis finden.“ Er zeigte auf einen kleinen Weg, der durch die Bäume und das Gebüsch führte und befahl: „Gehen wir da lang.“

Das Team machte sich auf den Weg und folgte dem kleinen Trampelpfad. Immer wieder musste das Team Äste zur Seite biegen, um sich einen Weg zu bahnen, dabei kam es des Öfteren vor, dass die Äste, die O`Neill jr. zur Seite schob, Dr. Stockton ins Gesicht schnalzten, wenn dieser mal wieder unaufmerksam war.

Dr. Stockton: „Hey Jack passen Sie doch etwas auf, ich bekomm ständig Ihre Äste ins Gesicht.“
O`Neill jr. schmunzelte vor sich hin und sagte dann über die Schulter: „Ich tu mein bestes David.“ und dann bekam Dr. Stockton auch schon den nächsten Ast ins Gesicht, was nun auch Sarpedon und Cassandra zum Lachen brachte.
Dr. Stockton drehte sich um und sagte: „Ha Ha Ha ihr findet das wohl sehr witzig. Dann geh halt ich voran.“

Dann ging er an O`Neill jr. vorbei und übernahm die Spitze der Gruppe. O`Neill jr. ließ auch noch Cassandra vorbei und lief dann neben Sarpedon.

[fünf Minuten später]

Plötzlich blieb Sarpedon stehen und schaute nach hinten über seine Schulten.
O`Neill jr. fragte ihn: „Hey Sarpedon, ist was?“
Sarpedon: „Nein, ich dachte nur.“
O`Neill jr.: „Na dann lass uns weitergehen, dass wir endlich aus diesem Wald kommen.“
Sarpedon schaute noch mal kurz über seine Schulter und dann gingen sie weiter.

Als sie ein Stück weitergegangen waren blieb Sarpedon erneut stehen und fragte: „Hab ihr das gehört?“
O`Neill jr.: „Was denn?“
Gerade als er ausgesprochen hatte hörten die vier ein Geräusch, das klang wie wenn eine zähflüssige Masse auf den Boden aufschlägt.
Dann drehte sich auch schon Dr. Stockton um und schrie angewidert los: „Wahhhhäää, iiiiiigitt.“
Auf seiner Kampfweste befand sich eine schwarz-weiße zähflüssige Masse, die bestialisch stank, und auch seine Brille hatte etliche Spritzer abgekommen. Die vier schauten nach oben und sahen, wie in den Baumwipfeln ein Tier, dass so ähnlich aussah wie ein Eichhörnchen, aber Ohren hatte wie ein Hase, von Ast zu Ast sprang.

O`Neill jr. musste los lachen und sagte zu Dr. Stockton: „Tja David Sie wollten unbedingt vorne weg gehen.“
Dr. Stockton: „Ha Ha Ha Jack Sie sind ja heute wieder ein richtiger Scherzkeks, wollen Sie etwas ab haben.“

Als sich Dr. Stockton notdürftig gesäubert hatte, wollten die vier gerade weitergehen, da raschelte es im Gebüsch und noch bevor das Team reagieren konnte sprangen mehrere Gestalten aus dem Gebüsch und dann spürte das Team auch schon Klingen an ihren Hälsen. O`Neill jr. wollte sofort nach seiner P-90 greifen doch seine Hand wurde festgehalten. Cassandra und Dr. Stockton ging es ähnlich und auch Sarpedon gelang es nicht sein Schwert zu ziehen.

Aus dem Hintergrund sagte eine Stimme: „Leistet keine Widerstand, sonst werdet ihr es bereuen!“
O`Neill jr. schrie sofort los: „Wer seit ihr und was wollt ihr?“
Die Stimme: „Die selbe Frage stelle ich euch.“

Dann kam die Stimme näher und O`Neill jr. wollte seinen Kopf drehen doch dann spürte er auch schon wie der Druck der Klinge an seiner Kehle stärker wurde.
O`Neill jr.: „Also gut, ich bin Major O`Neill jr. und wir sind friedliche Forscher und kamen durch das Stargate….“
Die Stimme schrie und lachte los: „Sarpedon, das gibt es doch nicht bist du es wirklich?“
Auch Sarpedon antwortete erfreut: „Glaukos sei gegrüßt was machst du denn hier?“
O`Neill jr.: „Äh offensichtlich scheint ihr euch ja zu kennen, könnten wir dann das mit den Klingen am Hals lassen?“

Glaukos sagte zu seine Männern: „Lasst sie frei.“
Dann drehte sich O`Neill jr. um und sah, dass die, die sie festhielten und der Mann bei Sarpedon auch alles Furlinger waren. Sarpedon und Glaukos umarmten sich gerade, schlugen sich dann mit der Faut auf die Brust und verbeugten sich dann voreinander.
Sarpedon: „Glaukos ich gratuliere dir zu deiner Beförderung.“

O`Neill jr.: „Äh Sarpedon willst du uns nicht deine Freunde vorstellen?“
Sarpedon: „Major O`Neill jr. dass hier ist Paladin Glaukos mein ehemaliger Stellvertreter und Kommandeur der 94. Kohorte und darüber hinaus einer meiner besten Freunde.“
Dann stellte Sarpedon den Furlingern das SG-T Team vor.

Sarpedon fragte Glaukos: „Was macht ihr hier auf diesem Planeten?“
Glaukos: „Unser Schlachtkreuzer-Geschwader befand sich in einer Schlacht mit zwei Helianer Mutterschiffen und vier Kreuzern, es gelang uns zwar diese Flotte zu zerstören aber die anderen drei Schlachtkreuzer wurden zerstört und unser Schiff wurde schwer beschädigt.“

O`Neill jr. meldete sich zu Wort: „Ich will jetzt zwar euer Wiedersehen nicht stören aber könnten wir dass vielleicht bei eurem Schiff fortsetzen, vielleicht können wir euch helfen.“
Und Dr. Stockton ergänzte: „Ja und wir würden gerne diplomatische Beziehungen zu eurem Volk aufbauen.“

Glaukos: „Also gut wenn Sarpedon euch vertraut dann werde ich es auch, folgt mir.“
Das SG-T Team folgte den fünf Furlingern zu ihrem Schiff. Auf dem Weg unterhielt sich Sarpedon weiter mit Glaukos.
Sarpedon: „Glaukos wer ist der Captain des Schlachtkreuzers?“
Glaukos: „Subtribun Rhadamanthys“

Dann fragte O`Neill jr.: „Glaukos wenn ihr hier festsitzt, warum nehmt ihr dann eigentlich nicht das Stargate um nach Hause zu kommen?“
Glaukos: „Erstens haben wir kein Kristall um den Schild der unsere Heimatwelt schützt zu deaktivieren. Und zweitens ist Flucht unehrenhaft.“
O`Neill jr.: „Und was ist mit diesen Angriffskorvetten da hat so ein Schlachtkreuzer vier Stück an Bord.“
Glaukos: „Davon haben wir nur noch zwei die anderen beiden wurden zerstört und außerdem verfügen die über einen zu schwachen Hyperraumantrieb um zur nächsten Furlingerwelt zu kommen.“

Dann fragte Glaukos: „Sarpedon, jetzt sag mal wie bist du eigentlich zu diesen Menschen gekommen?“
Sarpedon: „Du weißt ja dass ich mich zu den Entertruppen melden musste. Während der Schlacht versuchten wir dann ein feindliches Schiff zu entern und wurden von einer Übermacht besiegt, das nächste an das ich mich erinnere ist das mich diese Menschen auf ihren Planeten brachten. Und seitdem unterstütze ich sie im Kampf gegen die Helianer.“

Glaukos: „Sarpedon ich muss dir noch etwas mitteilen, der Schlachtkreuzer war das Flaggschiff von Tribun Asterion und er ist noch an Bord.“

Als Glaukos diese Worte ausgesprochen hatte verfinsterte sich Sarpedons Gesichtsausdruck und sein Blick wurde starr.
O`Neill jr. bemerkte dies und fragte: „Sarpedon ist etwas, kennst du den wohl?“
Sarpedon sagte mit entschlossener Stimme: „Ja ich kenne ihn.“
Dr. Stockton: „Asterion, Asterion …. war das nicht mal dein Vorgesetzter, Sarpedon?“
Sarpedon sagte ziemlich verbissen: „Das ist korrekt.“
Dr. Stockton: „War das nicht der der dich degradiert hat?“
Sarpedon nickte nur auf Dr. Stocktons Frage.

O`Neill jr.: „Hey Sarpedon, ich hoffe das gibt keine Probleme. Dir ist schon klar das du jetzt zu meinem Team gehörst.“
Sarpedon: „Major O`Neill jr. ich versichere dir vom meiner Seite aus wird es keine Probleme geben.“
O`Neill jr.: „Gut, denn auf so eine Ehre-Rache-Show habe ich nämlich keine Lust, das musste ich mir schon oft genug bei einem alten Freund ansehen.“

[eine viertel Stunde später]

Als die Gruppe den Wald verlassen hatte, kamen sie zu einer steppenartigen Ebene. Dort lag der gestrandete Schlachtkreuzer. Vor dem Schiff hatte sich ein ca. vierzig Meter hoher Erdwall von der Kraft des Aufschlags bei der Notlandung aufgebäumt und hinter dem Schiff zog sich ein mehrere Kilometer langer Graben von der Notlandung entlang.

Cassandra: „Das scheint ein ganz schön harter Aufschlag gewesen zu sein.“
O`Neill jr.: „Ja scheint so.“

Glaukos brachte die Gruppe näher an das Schiff her und als sie sich unter den seitlichen Auslegern des Schiffes befanden drückte er eine Taste auf seinem Armschutz und aus der Unterseite des Schiffes fuhr eine Treppe heraus. Dann brachte der das SG-T Team auf die Brücke des Schlachtkreuzers.

Dort begrüßte sie ein Furlinger der drei violette und goldumrandete Tätowierungen auf seiner rechten Backe hatte.

Glaukos schlug sich mit der Faust auf die Brust und verbeugte sich vor dem Mann und sagte: „Subtribun Rhadamanthys diese Menschen hier wollen uns helfen und wünschen diplomatische Beziehungen zu dem Furlinger Imperium auf zu nehmen.“
Subtribun Rhadamanthys fragte Glaukos: „Und wer ist dieser Subpaladin bei ihnen?“
Glaukos: „Das ist Sarpedon. Die Menschen haben ihn nach einer Schlacht auf einem Helianer Schiff gefunden und seitdem unterstützt er sie in ihrem Kampf gegen die Helianer.“

Rhadamanthys befahl einem Brückenoffizier: „Subcenturio Dolon holen sie den Tribun er wird unsere Gäste sicher begrüßen wollen.“
Subcenturio Dolon: „Jawohl, Subtribun.“

Dann ging der Subtribun zum SG-T Team, begrüßte sie mit einer Verbeugung und sagte: „Ich bin Subtribun Rhadamanthys seit gegrüßt.“
O`Neill jr. streckte die Hand aus doch nachdem der Furlinger darauf nicht reagierte zog er sie wieder zurück und sagte: „Major Jack O`Neill jr. und das ist mein Team. Wir würden euch gerne helfen und eure Freunde werden.“

Subtribun Rhadamanthys: „Dann schlage ich vor ihr erzählt mir als erstes von welchem Planeten ihr kommt, Major, wenn das die korrekte Anrede ist.“
O`Neill jr.: „Ja Major ist ok; und wir kommen von der Erde, also ursprünglich. Zurzeit siedeln wir auf einem Planeten den wir Zero genannt haben.“
Subtribun Rhadamanthys: „Diese Namen sind mir nicht bekannt.“
O`Neill jr.: „Hm, also Zero ist ein Planet in dieser Galaxie ich kann euch die Gate-Adresse geben und ja die Erde ist in einer weit entfernten Galaxie.“

Dr. Stockton: „Ihr kennt die Erde vielleicht unter einen anderen Namen. Sagt euch Avalon etwas.“
Subtribun Rhadamanthys: „Ja aber das ist nur ein Mythos, es sollte der Ursprungsort der legendären Stadt Troja und der letzte Zufluchtsort ihrer Verteidiger sein.“
Dr. Stockton: „Nein es ist kein Mythos wir kommen von dort und haben dort das Erbe der Trojaner gefunden.“
O`Neill jr.: „Ja und das ist auch der Grund warum wir in die Aegias-Galaxie gekommen sind.“

Kapitel 2

Dann betrat der Tribun Asterion die Brücke. Auf seinem Backen befand sich direkt unter dem Auge eine komplett goldene Tätowierung und darunter zwei violette und goldumrandete und im Gegensatz zu den übrigen Furlingern hatte er keinen silbernen Brustpanzer sondern einen goldenen und er trug einen violetten Umhang. Rhadamanthys schlug sich sofort auf die Brust und begrüßte ihn: „Seit gegrüßt Tribun, dies sind unsere neuen Gäste.“

Der Tribun kam näher und als er Sarpedon sah rastete er völlig aus und schrie los: „Subtribun Rhadamanthys wer hat diesen Canis auf ihr Schiff gelassen?“ dann schaute er zwei in der Ecke stehende Soldaten an und befahl ihnen „Decurio, Subdecurion nehmen sie diesen ehemaligen Subpaladin sofort fest und bringen sie ihn in Zelle A2.“

Sofort zog O`Neill jr. und Cassandra ihre Waffen und Sarpedon sein Schwert, darauf zogen die anwesenden Furlinger ebenfalls ihr Schwert.
O`Neill jr. schrie: „Hey hier wird niemand festgenommen.“
Der Subtribun Rhadamanthys schrie zurück: „Senkt sofort eure Waffen!“

Inzwischen hatten der Decurio und der Subdecurion versucht Sarpedon zu ergreifen, worauf der Decurio unsanft auf dem Boden landete. Nachdem sich noch zwei weitere Wachen auf Sarpedon stürzten, gelang es ihnen Sarpedon festzunehmen.

Dr. Stockton versuchte die Situation zu entschärfen und stellte sich mit erhobenen Händen zwischen O`Neill jr. und Tribun Asterion und sagte: „Jack senken Sie die Waffen, das hat doch keinen Sinn es gibt bestimmt eine diplomatische Lösung.“

Subtribun Rhadamanthys fügte hinzu: „Major O`Neill jr. ihr Freund hat Recht, senken Sie ihre Waffen, wir sind nicht eure Feinde.”

O`Neill jr.: „Aber ihr wollt eines meiner Teammitglieder festnehmen, das klingt für mich sehr feindlich.“

Daraufhin sagte Tribun Asterion zu O`Neill jr.: „Major, ihr so genanntes Teammitglied hat sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht, und daher muss ich ihn festnehmen lassen, um ihn morgen vor ein Kriegsgericht zu stellen.“

Erneut versuchte Sarpedon sich loszureißen doch es gelang ihm nicht und er schrie: „O`Neill jr. glaub diesem Hasardeur kein Wort, er lügt.“

Tribun Asterion: „Major, es mag Ihnen schwer fallen mir zu glauben, weil Sie mich noch kaum kennen, aber wie lange kennen Sie Sarpedon, ein paar Wochen? Er hatte auch ein Leben bevor Sie ihn kannten und wollen Sie wirklich die Beziehungen zwischen unseren Völkern für einen Mann riskieren.“

O`Neill jr. senkte seine Waffe und sagte: „Wenn Sie mich dazu zwingen würde ich es, aber ich hoffe es wird nicht soweit kommen.“
Dann brachten die Wachen Sarpedon weg.

Tribun Asterion sagte zu Subtribun Rhadamanthys: „Subtribun Rhadamanthys als Captain dieses Schiffes unterfällt Sarpedon ihrer Gerichtsbarkeit, sie übernehmen morgen bei der Kriegsgerichtsverhandlung den Vorsitz als Richter, ich werde persönlich die Anklage führen und …“
O`Neill jr.: „Und wir übernehmen die Verteidigung von Sarpedon.“
Subtribun Rhadamanthys: „Tut mir Leid Major, aber das liegt nicht bei uns, der Angeklagte muss seinen Verteidiger selbst wählen und außerdem muss ein Furlingeroffizier an der Verteidigung beteiligt sein.“
O`Neill jr.: „Ok, damit kann ich leben.“

Tribun Asterion: „Major, nach diesem unglücklichen Start schlage ich vor wir beginnen einfach von vorne. Also ich heiße euch im Namen des Furlinger Imperiums herzlich willkommen.“

O`Neill jr.: „Danke, aber ich muss jetzt erst einmal zurück auf unserem Planeten und meine Vorgesetzten informieren, aber im Hinblick auf künftige gute Beziehungen zwischen unseren Völkern lasse ich Cassandra, sie ist unsere führende Wissenschaftlerin, hier um herauszufinden wie wir euch helfen könne. Und als euer Entgegenkommen erwarte ich, dass Dr. Stockton freier Zugang zu Sarpedon gewährt wird.“

Tribun Asterion: „Dafür habe ich Verständnis, Major, so sei es.“

O`Neill jr. sagte zu Cassandra: „Cassie du weist was du zu tun hast.“
Cassandra: „Schon klar Jack.“
Dann wandte sich der Major an Dr. Stockton und flüsterte: „David versuchen sie heraus zu finden was hier los ist und wie wir Sarpedon helfen könne.“

Dann verabschiedete sich der Major und machte sich auf den Weg zurück zum Stargate. Als er alleine war, funkte der Cassandra an und sagte: „Cassie haben wir Zeit für ein Candle-light-dinner?“
Cassandra: „Nein im Moment sind wir nicht alleine im Lokal; warte.“
Cassandra: „So jetzt sind wir ungestört.“
O`Neill jr.: „Also Cassie, versuche alles herauszufinden was uns für eine mögliche Rettungsmission einen taktischen Vorteil bieten könnte.“
Cassandra: „Jack hältst du das wirklich für eine gute Idee?“
O`Neill jr.: „Ja denn so wie es scheint, hat dieser Tribun Sarpedon schon verurteilt. Und du weißt ja wir lassen unsere Leute nicht zurück.“
Cassandra: „Ok, ich werde schauen was sich machen lässt.“

[eine viertel Stunde später]

O`Neill jr. stand vor dem Stargate wählte Zero an und nachdem er auf dem GDO seinen Iriscode eingegeben hatte durchschritt er den Ereignishorizont. Auf der Heracles hatte Maj. Gant die unerwartete Rückkehre bereits angekündigt, sodass der Major im Torraum bereits von General Wallace und Ms. Xiaoyi erwartet wurde.

General Wallace fragte sofort O`Neill jr.: „Major, wieso sind Sie schon zurück und wo ist Ihr Team?“
O`Neill jr.: „Sir, es gibt ein Problem, ich schlage vor Maj. Cunningham bereitet sich mit seinem Team und einer Marine Kompanie vorsichtshalber auf eine Rettungsmission vor, aber ich hoffe es wird nicht so weit kommen.“
Der General aktivierte sein Funkgerät: „Maj. Cunningham halten Sie sich mit ihrem Team für eine Rettungsmission in Bereitschaft und weisen Sie die Bravo Kompanie der Marines für ihre Unterstützung ein.“
Maj. Cunningham: „Verstanden, Sir.“

General Wallace wandte sich wieder O`Neill jr. zu: „So aber jetzt erklären Sie mir erst einmal was überhaupt los ist. Gehen wir in den Besprechungsraum.“
Die drei begaben sich zu dem Besprechungsraum der Heracles.

General Wallace: „So also was ist los.“
O`Neill jr.: „Sir, auf dem Planeten sind wir auf Furlinger getroffen, die dort mit ihrem Schiff gestrandet sind und nicht weg können…“
Ms. Xiaoyi fragte nach: „Und warum nehmen die nicht einfach das Stargate?“
O`Neill jr.: „Weil ihre Heimatwelt durch Schilde gesichert ist und sie irgend so ein Kristall zur Deaktivierung brauchen; ähnlich wie unser GDO-Iris-System.“
Ms. Xiaoyi: „Achso.“
O`Neill jr.: „Also jedenfalls haben uns diese Furlinger, nachdem wir sie darum baten, zu ihren Schiff und Kommandeur gebracht und dieser ließ dann Sarpedon festnehmen.“
General Wallace: „Wieso denn dass?“
O`Neill jr.: „Ich habe keine Ahnung, ich weiß nur soviel, dass der Furlinger-Kommandeur wohl mal Sarpedons Vorgesetzter war. Und das es etwas mit dieser Zeit zu tun hat.“

General Wallace: „Und was ist mit Dr. Stockton und Lt. Fraiser?“
O`Neill jr.: „Also im Hinblick auf unsere künftigen guten Beziehungen zu den Furlingern habe ich Cassandra gebeten sich die beschädigten Systeme des Schiffes anzusehen und zu überlegen wie wir ihnen helfen könne. Und außerdem kann sie so taktische Vorteile für eine Befreiungsaktion erkunden.“

Ms. Xiaoyi mischte sich mit scharfer Stimme ein: „Major, nach dieser Geschichte kann ich es noch immer nicht glauben, dass Sie ernsthaft eine gewaltsame Befreiung von Sarpedon in Betracht ziehen. Die Furlinger sind unsere potentiellen Verbündeten und einer der Hauptgründe für diese ganze Troja-Mission.“
O`Neill jr. schrie zurück: „Ja und die halten einen meiner Männer fest.“
Ms. Xiaoyi: „Das habe ich schon verstanden Major! Und wir werden auch alles tun um Sarpedon frei zu bekommen, aber eine gewaltsame Befreiung wird es nicht geben.“

General Wallace: „So jetzt beruhigen wir uns erstmal wieder. Major was haben die Furlinger gesagt wie es mit Sarpedon weitergehen soll?“
O`Neill jr.: „Die wollen morgen ein Kriegsgericht über ihn abhalten.“
Ms. Xiaoyi: „Major auch wenn es ihnen nicht gefällt wir wissen nichts über Sarpedons Vorleben und wenn er sich tatsächlich nach deren Gesetzen strafbar gemacht hat müssen wir das Urteil des Gerichts akzeptieren.“
O`Neill jr.: „Bei allem Respekt, aber dass ist mal wieder typischer IOA-Bürokraten-Schwachsinn, Ma´am. Für mich zählt nicht was Sarpedon für ein Mann war und was er gemacht hat, für mich zählt was er jetzt ist und ich würde ihm jederzeit mein Leben anvertrauen.“

Ms. Xiaoyi: „Das will auch niemand bestreiten, aber wir können nicht wegen ihm unsere diplomatischen Beziehungen zu den Furlingern riskieren.“

General Wallace: „Major, ich schlage vor Sie begeben sich sofort wieder nach PZ4-739 und versuchen zu verhindern, dass es überhaupt zu einer Verurteilung von Sarpedon kommt.“
Ms. Xiaoyi: „Ja und ich werde den Major begleiten und die Verhandlungen mit den Furlingern leiten.“ die Chinesin schaute den General an und fuhr fort: „General Sie brauchen gar nicht so schauen Sie wissen ganz genau, dass ich vom IOA Verhandlungsvollmacht für die Erde habe. Also machen Sie auch Major O`Neill jr. klar, dass ich auf dieser Mission die volle Befehlsgewalt habe.“

General Wallace: „Also Major, Sie haben ja die Lady gehört, halten Sie sich daran.“
Mit einem nicht gerade begeisterten Gesichtsausdruck antwortete O`Neill jr.: „Verstanden, Sir.“

Kurze Zeit später durchschritt dann O`Neill jr. zusammen mit Ms. Xiaoyi das Stargate.

Kapitel 3

[zur selben Zeit auf PZ4-739]

Sarpedon war in eine quadratische, ca. 3x3 Meter große Zelle gebracht worden. An der Wand der Zelle befand sich eine Liege und an den anderen drei Seiten war die Zelle von grünlich schimmernden Energiefeldern umgeben.

Plötzlich kam Paladin Glaukos in den Raum mit der Zelle und sagte zu Sarpedon: „Sarpedon es tut mir Leid. Ich hätte dich nicht hier herbringen sollen.“
Sarpedon: „Glaukos es ist nicht deine Schuld, sondern ganz allein die dieses Feiglings Asterion.“
Glaukos: „Du weißt ich kann jetzt nichts dazu sagen, er ist mein Vorgesetzter.“
Sarpedon: „Ja da ist mit klar.“

Glaukos: „Sag wie geht es deiner Familie.“
Sarpedon: „Du weißt es wohl noch nicht aber meine Frau wurde bei dem Angriff auf Lycia vor einem Jahr getötet.“
Glaukos: „Mein herzliches Beileid, dass wusste ich wirklich noch nicht. Und wie geht es deinem Sohn Evander?“
Sarpedon stand auf und sagte voller Stolz: „Es war gerade zwei Wochen vor meiner Abreise von Arcadia vor sechs Monaten da wurde er als Subcenturio in die Imperiale Garde aufgenommen.“
Glaukos: „Dann kannst du wahrlich stolz auf ihn sein.“

Glaukos: „Er ist bestimmt genau so enthusiastisch wie sein Vater, als er in die Imperiale Armee eintrat. Weißt du noch als wir zur Grundausbildung in die II. Legion eingezogen wurden und unser Ausbilder Paladin Tectamus uns beim ersten Antreten fragte ob sich jemand für stark genug hält ihn im Zweikampf herauszufordern.“

Sarpedon musste etwas lächeln und sagte dann: „Ja das war damals jugendlicher Übermut.“
Glaukos lachte laut los: „Oh mann, du hast dir damals eine Tracht Prügel abgeholt.“
Sarpedon: „Die der deinen zwei Tag später aber in nichts nachstand.“
Dann mussten beide herzhaft lachen.
Glaukos: „Wir waren damals beide jung und übermütig.“
Sarpedon: „Das waren wir.“

Glaukos: „Oder als Paladin Tectamus allen drei Ausbildungs-Centurien 100 Fässer tlawaischen Wein gab und uns eine schöne Abschlussfeier wünschte.“
Sarpedon: „Ja ja ja, und in der Nacht ordnete er einen Nachtmarsch zum Schießstand an.“
Glaukos: „Und unser Decurien-Führer, wie hieß er doch gleich, war so voll, dass er sich insgesamt dreimal verlaufen hatte und wir als letztes, drei Stunden nach den anderen, am Schießstand ankamen.“
Sarpedon: „Der gute alte Decurio Euphorbos. Aber das ganze hatte auch sein gutes….“
Glaukos: „…ja durch den kleinen Umweg, wurden wir wider nüchtern und unsere Decurie war die einzige die überhaupt etwas beim schießen traf.“
Erneut mussten beide lachen.

[Zur selben Zeit im Maschineraum des Schlachtkreuzers]

Cassandra ging auf eine schwarzhaarige Furlinger Frau zu. Die Frau hatte eine aus drei violetten Bögen bestehende Tätowierung unter dem Auge und trug im Gegensatz zu den übrigen Furlingern an Bord nicht üblichen Lederuniform und einen Brustpanzer sondern sie trug einen kurzen schwarzen Lederrock und ein Lederkorsett, dass an der Vorderseite aus dem selben Material wie die Brustpanzer bestand.

Cassandra sagte: „Ich bin Lt. Fraiser, ich soll mich bei der Chefwissenschaftlerin Centurio Xenodike melden, sind sie das?“

Centurio Xenodike: „Ja. Was wollen sie.“
Cassandra: „Ich will euch bei der Reparatur eures Schiffes helfen.“
Centurio Xenodike schaute Cassandra etwas abfällig an und sagte dann: „Ich bezweifle, dass du dazu in der Lage bist.“
Cassandra: „Was ist denn das Problem?“
Centurio Xenodike: „Die Hauptenergie ist ausgefallen.“
Cassandra: „Was ist eure Energiequelle und warum ist sie ausgefallen.“
Xenodike: „Dieses Schiff wird von einem Neutronium-Reaktor angetrieben und bei einem Volltreffer wurden die Steuerkristalle für das Eindämmungsfeld zerstört, sodass wir den Reaktor nur auf einer niederenergetischen stabilen Reaktion laufen lassen können. Und dies liefert nicht genug Energie für die Hauptsysteme, also Waffen, Antrieb und Schilde. Es reicht gerade mal für die Lebenserhaltungssysteme.“

Cassandra: „Warte mal, nicht so schnell diese Technologie ist mir noch unbekannt.“
Xenodike: „Ich sagte ja dass du uns nicht helfen kannst.“
Cassandra: „Also du sagtest ihr könnt den Reaktor nur in einer stabilen Reaktion laufen lassen, soll dass heißen im Normalbetrieb läuft der Reaktor instabil?“
Xenodike: „Ja, wir überladen den Reaktor bis es zu einer instabilen Reaktion kommt und die dabei entstehenden Energieschwankungen werden von dem Eindämmungsfeld kompensiert, indem die Energieüberladungen direkt ins Eindämmungsfeld geleitet werden und sich so das Eindämmungsfeld proportional zu den Energieschwankungen verstärkt.“
Cassandra: „Wow, das ist ziemlich genial.“
Xenodike: „Für uns ist das alltägliche Technologie.“
Cassandra: „Wir haben Naquada-Reaktoren vielleicht könnten wir damit die Energieversorgung wieder herstellen.“
Xenodike: „Diese veraltete Technologie liefert nicht genug Energie für dieses Schiff, damit könnten wir allenfalls die Sublichttriebwerke oder die Subraumkommunikation wieder herstellen.“
Cassandra: „Na das ist doch schon etwas.“
Xenodike schaute Cassandra an und sagte dann: „Das hier ist ein Kriegsschiff.“

[fünf Minuten später bei der Gefängniszelle]

Dr. Stockton kam zu Sarpedons Zelle und sah wie Sarpedon und Glaukos noch immer lachten.
Dr. Stockton: „Na was ist denn so lustig?“
Sarpedon: „Glaukos und ich haben uns an alte Zeiten erinnert.“
Dr. Stockton: „Sarpedon ich will jetzt zwar nicht eure gute Stimmung trüben aber ich wollte mit dir noch mal über das Kriegsgericht reden.“

Glaukos sagte: „Ich werde euch dann alleine lassen ich habe sowieso in zehn Minuten wieder Dienst.“
Sarpedon: „Auf Wiedersehen, alter Freund.“
Glaukos: „Machs gut, Sarpedon.“

Dr. Stockton fragte : „Sarpedon, weißt du schon wegen was du angeklagt wirst?“
Sarpedon: „Nein, dass wird erst zu Beginn der Verhandlung verlesen?“
Dr. Stockton: „Ist das nicht etwas unfair?“
Sarpedon schaute Dr. Stockton etwas irritiert an.
Dr. Stockton: „Und hast du eine Idee was sie dir vorwerfen könnten?“
Sarpedon: „Asterion wird mir höchstwahrscheinlich Feigheit vor dem Feind und Fahnenflucht vorwerfen, da ich jetzt mit euch unterwegs bin und die letzte Schlacht überlebt habe.“
Dr. Stockton: „Und was ist die Strafe für diese Delikte?“
Sarpedon: „Da wegen meiner Degradierung keine weitere Rehabilitations-Mission in Betracht kommt ist die Strafe für Feigheit vor dem Feind Verbannung und 10 Jahre Zwangsarbeit die für Fahnenflucht 25 Jahre Zwangsarbeit.“

Dr. Stockton: „Oh, das klingt nicht gut. Aber noch was anderes, zwischen dir und diesem Tribun Asterion ist doch noch mehr, wie hat er dich genannt Canis was bedeutet das.“
Sarpedon: „Das ist eines der schlimmsten Schimpfwörtern unter den Furlingern und bedeutet in etwa räudiger Hund. Und was zwischen uns ist: Er ist der jenige der mich degradiert hat und ein dilettantischer Kommandeur.“
Dr. Stockton: „Nein ich glaube da ist noch mehr er scheint dich ja richtig zu hassen.“
Sarpedon: „Er glaubt dass ich für den Tod seines Sohnes verantwortlich bin.“
Dr. Stockton: „Und hat er damit recht?“
Sarpedon: „Nein.“
Dr. Stockton: „Erzähl mir die Geschichte.“
Sarpedon: „Sein Sohn Asteropaios war zusammen mit Glaukos und mir zur Ausbildung in der II. Legion. Nach Abschluss unserer Grundausbildung wurden Asteropaios und ich zu der V. Legion versetzt und dienten dort in der 3. Centurie der 155. Kohorte. Nach zwei Jahr wurde Asteropaios zum Centurio befördert und übernahm das Kommando über die 3. Centurie und ich wurde als Procenturio sein Stellvertreter. Es war dann in der Schlacht von Achaean als Asteropaios unsere Centurie zu schnell vorstoßen ließ und wir dann von einer dreifachen Jaffaübermacht eingekesselt wurden. Und dann bekam es dieser Feigling mit der Angst zu tun und wollte sich ergeben. Ich habe mehrmals versucht ihn zu überzeugen, dass wir aufgrund des Geländes einen taktischen Vorteil haben und ausharren können bis uns die anderen Truppen entsetzen, aber er wollte nicht hören und wurde panisch. Dann trat er aus unserer Stellung hervor und wollte sich den Jaffas ergeben. Doch der Jaffa Anführer konnte darüber nur lachen und erschoss ihn. Ich über nahm dann das Kommando über die Centurie und wir hielten durch bis die Verstärkung eintraf. Asterion wollte mich schon damals anklagen und behauptete ich hätte mich ergeben wollen und hätte seinen Sohn den Jaffas geopfert, da dieser sich weigerte sich zu ergeben. Es gelang ihm jedoch nicht, da die gesamte Centurie das gleiche aussagte wie ich. Seitdem hat er immer wieder versucht meiner Karriere Steine in den Weg zu legen.“
Dr. Stockton: „Hm, ich verstehe.“

O`Neill jr. und Ms. Xiaoyi kamen zu dem Schlachtkreuzer und trafen dort Cassandra und wurden von Subtribun Rhadamanthys begrüßt.
O`Neill jr. stellte die Chinesen vor: „Subtribun Rhadamanthys, das ist Ms. Shen Xiaoyi sie wird für die Erde die Verhandlung zwischen unseren Völkern führen.“
Subtribun Rhadamanthys: „Seit gegrüßt Ms. Xiaoyi, Tribun Asterion wird euch in einer viertel Stunde im Besprechungsraum erwarten.“
O`Neill jr.: „Sehr gut, aber jetzt wollen wir erst mal zu Sarpedon.“
Subtribun Rhadamanthys: „Dann folgt mir.“
Der Subtribun ging voraus und die drei folgten ihm. Cassandra und O`Neill jr. hielten etwas Abstand während sich Ms. Xiaoyi mit dem Subtribun unterhielt.

O`Neill jr.: „Cassie, und hast du etwas herausgefunden.“
Cassandra: „Ja also ihre Technologie ist der unseren weit überlegen und sie haben eine interessante Energiequelle, die jedoch defekt ist.“
O`Neill jr.: „Und kannst du sie reparieren?“
Cassandra: „Nein, aber ich glaube mit ein paar Naquada-Reaktoren könnten wir zumindest einen Teil ihre Energieversorgung wiederherstellen.“
O`Neill jr.: „Und was haben sie zu dem Angebot gesagt?“
Cassandra: „Naja die Wissenschaftlerin war ziemlich arrogant und es schien sie nicht gerade zu begeistern.“
O`Neill jr.: „Ach, arrogante Wissenschaftler gibt es ja unter den Menschen auch, wenn du weißt wen ich meine?“
Cassandra musste grinsen und antwortete: „Ja die gibt es.“

Dann erreichte die Gruppe Sarpedons Zelle und Subtribun Rhadamanthys sagte: „So ich werde euch jetzt alleine lassen und erwarte euch dann in einer viertel Stunde im Besprechungsraum.“

O`Neill jr.: „Sarpedon, wir werde dich da auf jeden Fall raus holen, hast du dich schon entschieden wer dich bei dem Kriegsgericht verteidigen soll. Ich hoffe du lässt uns diese Chance.“
Sarpedon: „O`Neill jr., ihr kennt euch doch gar nicht mit dem imperialen Kriegsrecht aus und außerdem muss mich ein Furlingeroffizier verteidigen. Ich haben Paladin Glaukos gebeten mich zu verteidigen, aber ihr könnt ihm gerne assistieren und als Zeugen auftreten.“
O`Neill jr.: „Also gut Sarpedon, das machen wir, aber ich hoffe noch immer dass wir diesen ganzen Prozess verhindern können. Wir müssen jetzt erstmal zu den Verhandlungen und schauen dann später noch mal bei dir vorbei.“

Dann machten sich O`Neill jr., Cassandra, Dr. Stockton und Ms. Xiaoyi auf den Weg zum Besprechungsraum.
Auf dem Weg sagte David zu O`Neill jr.: „Jack wir haben ein Problem, offensichtlich gibt es einen persönlichen Disput zwischen Sarpedon und Tribun Asterion. Der Tribun denkt Sarpedon ist für den Tod seines Sohnes verantwortlich“
O`Neill jr.: „Verdammt, das ist wirklich ein Problem.“

Kurze Zeit später befanden sie sich dann im Besprechungsraum und nach einer allgemeine Begrüßungsrunde begannen dann die Verhandlungen.

Ms. Xiaoyi: „Tribun Asterion die Erde würde gerne ein Bündnis mit dem Furlinger Imperium eingehen.“
Tribun Asterion: „Und was habt ihr zu bieten was unsere Freundschaft rechtfertigen würde.“
Ms. Xiaoyi: „Wir könnten gemeinsam gegen die Helianer kämpfen und Technologie und Aufklärungsdaten austauschen.“
Tribun Asterion: „Meine Offiziere haben mich informiert, dass ihr aus einer weit entfernten Galaxie kommt und dass ihr behauptet ihr kämmet von dem mythische Avalon.“
Ms. Xiaoyi schaute zu Dr. Stockton worauf dieser sagte: „Avalon ist der antikische Name für die Erde.“
Ms. Xiaoyi antwortete dem Tribun: „Ja das ist korrekt. Wir kommen von dem Ort zu dem die letzten Bewohner von Troja geflüchtet sind. Vor einem Jahr haben wir dort das Erbe der Trojaner gefunden und eine Expedition zusammengestellt, um euch und die Trojaner zu treffen.“
Tribun Asterion: „Und wenn ihr gemeinsam mit uns gegen die Helianer kämpfen wollt wie viele Schiffe stehen euch in dieser Galaxie zur Verfügung.“
Ms. Xiaoyi: „Ich will euch nichts vor machen, aber es ist nur eines und das ist zur Zeit auch nicht flugfähig.“
Tribun Asterion: „Und wie viele Schiffe habt ihr insgesamt, ist noch mit Verstärkung zu rechnen?“
Ms. Xiaoyi: „Zum Zeitpunkt unserer Abreise verfügte die Erde über 3 weitere Schiffen neben dem unsrigen und es ist auch nicht mit Verstärkung zu rechnen.“
Tribun Asterion musste los lachen und sagte: „Das ist wohl kaum eine Streitmacht die uns auch nur annähernd helfen könnte, um es freundlich auszudrücken.“
Tribun Asterion: „Und was mir meine Offiziere über eure Technologie gesagt haben so ist sie der unseren bei weitem unterlegen.“
Ms. Xiaoyi: „Zur Technologie kann ich selbst nicht viel sagen, daher schlage ich vor dass dies Lt. Fraiser übernimmt.“
Cassandra: „Tribun, sie haben zwar recht, dass euer Technologie der unseren im allgemeinen überlegen ist, aber in bestimmten Bereichen haben wir Technologie die auch der euren überlegen ist. So haben wir zum Beispiel Schildmodifikationen die sehr effizient gegen die Plasmabälle der Helianer sind.“
Dann mischte sich auch O`Neill jr. in das Gespräch ein: „Und außerdem braucht man nicht unbedingt eine große Flotte um euch in diesem Krieg zu unterstützen. Die Goa’uld, oder Helianer wie ihr sie nennt, haben auch einst unsere Galaxie beherrscht und es gelang uns sie binnen der letzten zehn Jahre zu besiegen.“
Tribun Asterion: „Und wie ist euch dies ohne eine Flotte gelungen.“
O`Neill jr.: „Wir haben kleine und kampfstarke Einheiten durch das Stargate geschickt und so gelang es uns Verbündete zu gewinnen, Technologie zu finden und letztlich die Goa’uld von innen heraus zu zerstören.“
Tribun Asterion: „Hm, das ist zwar beeindruckend, aber die Flotten und Armeen des Helios sind zu zahlreich, dass eine solche Strategie funktionieren würde.“

Ms. Xiaoyi: „Tribun Asterion Lt. Fraiser hat mich darüber informiert, dass ihr mit unseren Energiequelle eine Teil eurer Systeme wieder herstellen könnt. Ich schlage daher vor, dass wir euch zwei Naquada-Reaktoren zur Verfügung stellen, damit ihr euere Subraumkommunikation wiederherstellen könnt und so Verstärkung rufen könnt. Wenn ihr dann auf euerer Heimatwelt seid, bitten wir euch den Vorschlag einer Allianz eurer Regierung zu unterbreiten. Dann solltet ihr einen Vertreter zu unserem Planeten schicken um die Verhandlungen fortzusetzen.“
Die Chinesin schob ein GDO über den Tisch und sagte: „Mit diesem Gerät könnt ihr die Iris überwinden die unseren Planeten schützt.“
Ms. Xiaoyi fuhr fort: „Als Gegenleistung verlangen wir, Informationen über eure Technologie sowie die Freilassung von Sarpedon. Wir werden euch zusätzlich noch unsere Schildmodifikationen zur Verfügung stellen.“

Tribun Asterion: „Die Freilassung von Sarpedon ist nicht verhandelbar. Einzig das Kriegsgericht wird über ihn entscheiden. Oder würdet ihr eure Verbrecher freilassen, um einem anderen Volk zu gefallen. Wenn ihr auf die Freilassung verzichtet, können wir den Handel so machen. Allerdings bin ich nicht befugt euch Informationen über unsere Waffen zu geben. Also schlagt ihr in den Handel Antriebes- und Energietechnologie gegen Naquada-Reaktoren und Schildmodifikationen ein?“

O`Neill jr. schrie: „Nein!“
Ms. Xiaoyi: „Ja wir schlagen ein.“
O`Neill jr.: „Waaas?“
Ms. Xiaoyi: „Major wir haben keine Wahl, wir haben nur eine Chance Sarpedon in der Kriegsgerichtsverhandlung frei zu bekommen.“

Ms. Xiaoyi sagte zu Tribun Asterion: „Tribun dann sind wir uns also einig.“
Tribun Asterion: „Ja.“
Ms. Xiaoyi: „Dann schicke ich jetzt O`Neill jr. zu unserem Planeten zurück um die Naquada-Reaktoren und Schildmodifikationen zu holen. Ihre Wissenschaftler können dann bereits damit beginnen Lt. Fraiser ihre Technologie zu erklären.“
Tribun Asterion: „So sei es.“

Ms. Xiaoyi sagte zu O`Neill jr.: „Major sie haben ihre Befehle.“
Mit wütender Stimme sagte O`Neill jr.: „Ja Ma´am“
Dann wurde die Besprechung beendet und Cassandra machte sich auf dem Weg zu Centurio Xenodike.

Ms. Xiaoyi sagte zu Dr. Stockton: „Doktor, wir sollten jetzt mit Paladin Glaukos Sarpedons Verteidigung besprechen.“

[Am nächsten Tag]

Cassandra lies sich von Xenodike die Funktionsweise des Furlingerhyperraumantriebs sowie den Neutronium-Reaktor erklären. Und dann übergab die Furlinger Wissenschaftlerin Cassandra ein Speicherkristall mit den Konstruktionsplänen. O`Neill jr. war wider zurück und hatte die Naquada-Reaktoren und ein Speicherkristall mit den Schildmodifikationen an Cassandra übergeben. Cassandra und Xenodike integrierten dann die Naquada-Reaktoren in die Energiesysteme des Schlachtkreuzers und luden dann die Schildmodifikationen in den Hauptcomputer.

Kapitel 4

[Am nächsten Tag um die Mittagszeit]

Subtribun Rhadamanthys hatte das Kriegsgericht gegen Sarpedon in einem Frachtraum des Schlachtkreuzers einberufen. Der Frachtraum war extra für die Verhandlung umgestaltet worden. An der Wand war ein breiter Tisch aufgestellt worden, hinter dem Rhadamanthys als Richter saß. Über dem Tisch hing ein violettes Tuch, das einen goldenen Rand hatte. Direkt an der Stelle, hinter der der Richter saß, war auf dem Tuch ein goldenes Schwert gekreuzt von einem goldenen Hammer aufgestickt. Etwa vier Meter von dem Richtertisch entfernt standen zwei weiteren Tische. An dem vom Richter aus gesehen rechten saßen O`Neill jr., Ms. Xiaoyi und Paladin Glaukos. Hinter den dreien saßen Dr. Stockton und Cassandra auf zwei Stühlen. Am linken Tisch saß Tribun Asterion. Sarpedon musste sich vor dem Richter auf den Boden knien.

Subtribun Rhadamanthys klopfte mit seinem Hammer dreimal auf den Tisch und sagte: „Hiermit eröffne ich das Kriegsgerecht gegen Subpaladin Sarpedon, der Angeklagte möge vortreten.“
Dann stand Sarpedon auf ging zum Richtertisch und kniete sich wieder nieder. Der Richter nahm sein Schwert und legte es Sarpedon auf den Kopf und sagte: „Hiermit unterwerfe ich dich meiner Gerichtsbarkeit möge dir Gerechtigkeit widerfahren.“
Dann stand Sarpedon wider auf und begab sich in sein ursprüngliche Position.
Subtribun Rhadamanthys: „Ich erteile nun der Anklage das Wort.“

Noch bevor Tribun Asterion mit seiner Anklage beginnen konnte warf O`Neill jr. ein: „Einen Moment mal, äh euer Ehren…“
Dr. Stockton verdrehten die Augen als er sah wie sich die Mine des Richters verfinsterte. Auch Ms. Xiaoyi schüttelte mit dem Kopf und hielt sich die Hand vor die Augen.
O`Neill jr.: „…der Tribun kann nicht die Anklage führen er ist voreingenommen.“
Der Richter schrie los: „Schweig, dir wurde nicht das Wort erteilt. Eine weitere Missachtung des Gerichts hat deinen Ausschluss von diesem Prozess zur Folge.“
Paladin Glaukos wandte sich zu O`Neill jr. und sagte: „Du musst dich entschuldigen, dazu stehst du jetzt auf verneigst dich, bittest um Entschuldigung und wenn der Richter die Entschuldigung annimmt gehst du zum Richtertisch und kniest auf einem Bein nieder.“
O`Neill jr. tat wie es ihm geraten wurde.

Dann begann Tribun Asterion mit der Anklage: „Ehrwürdiges Kriegsgericht Subpaladin Sarpedon wird der folgenden Delikte beschuldigt: Nach Artikel 20 des Codex Ius Bellum Imperii des Hochverrates, nach Artikel 24 der Feigheit vor dem Feind, nach Artikel 27 der Fahnenflucht, nach Artikel 28 der Befehlsverweigerung und nach Art. 49 der Respektlosigkeit gegenüber Vorgesetzten. Dafür fordert die Anklage für den Hochverrat die Todesstrafe, für die Feigheit vor dem Feind 25 Jahre Zwangsarbeit und Verbannung, für die Fahnenflucht 30 Jahre Zwangsarbeit und Verbannung, für die Befehlsverweigerung 10 Jahre Zwangsarbeit und für die Respektlosigkeit gegenüber Vorgesetzten drei Jahre Haft. Rehabilitationsmaßnahmen sind ausgeschlossen, da der Angeklagte bereits eines Deliktes schuldig gesprochen wurde.“

Dann sagte der Richter: „Danke, Tribun nun möge der Angeklagte Stellung nehmen.“
Sarpedon: „Ehrwürdiger Richter, ich bin unschuldig.“
Subtribun Rhadamanthys: „Möchte die Verteidigung auch Stellung nehmen?“
O`Neill jr. schaute kurz zu Glaukos und als dieser nickte sagte er: „Ja wir plädieren auch auf nicht schuldig.“

Subtribun Rhadamanthys: „So möge nun die Anklage ihre Anschuldigungen belegen.“
O`Neill jr. drehte sich zu David und Cassandra und sagte: „Na jetzt bin ich mal gespannt.“

Tribun Asterion stand auf und ging zu Sarpedon und umkreiste ihn. Während dessen trug er die gesamte Geschichte von Sarpedon erster Verurteilung vor, die Sarpedon auch bestätigte.
Ms. Xiaoyi flüsterte zu Glaukos, worauf dieser sich er hob und sagte: „Die Verteidigung bittet um das Wort.“
Subtribun Rhadamanthys: „Ich erteile euch das Wort sprecht.“
Ms. Xiaoyi erhob sich und sagte: „Ehrwürdiges Gericht, verehrter Tribun, die erste Verurteilung von Sarpedon ist für dieses Verfahren irrelevant ich bitte die Anklage jetzt endlich die Beweise vorzulegen oder die Anklage fallen zu lassen.“
Subtribun Rhadamanthys: „Dem stimme ich zu, Tribun legen sie jetzt die Beweise vor.“

Tribun Asterion: „Sarpedon, sag dem Gericht was deine Aufgabe in der Schlacht von Dardanus war.“
Als Dr. Stockton merkte das O`Neill jr. unruhig wurde beugte er sich nach vorne und flüsterte ihm ins Ohr: „Dardanus ist der Name des Sonnensystems in dem Zero liegt.“

Dann Antwortete Sarpedon: „Ich war Teil der Entertruppen und es war meine Aufgabe auf die feindlichen Schiffen über zu setzten und sie zu zerstören.“
Tribun Asterion: „Und nun sag uns wie ist die Schlacht verlaufen.“
Sarpedon: „Die Helianer waren im Vorteil und in der Übermacht unsere Flotte erlitt schwere Verluste. Als dann die Angriffkorvetten die Schildfrequenz ausgelesen hatten starteten die Entertruppen.“
Tribun Asterion: „Und was hast du gemacht?“
Sarpedon: „Als das Teleporter aktiviert war stürmte ich mit meinem Trupp auf einen der Helianer Kreuzer. Wir Überwältigten die ersten Jaffas und machten uns auf den Weg zum Maschinenraum. Dann bekam der Helianer-Kreuzer eine Treffer und die Hauptenergie fiel aus. Als die Energie wieder hergestellt war schoss einer der Jaffas auf mich und ich wurde bewusstlos.“

Tribun Asterion: „Und was geschah dann?“
O`Neill jr. schrie: „Einspruch!“
Subtribun Rhadamanthys schaute den Major an und schrie: „Schweig, du hast nicht das Wort.“
Paladin Glaukos: „Wir bitten um das Wort.“
Subtribun Rhadamanthys: „So sei es sprecht.“
O`Neill jr.: „Danke, die Frage des Tribuns ist unzulässig, Sarpedon muss sich nicht selbst belasten.“
Subtribun Rhadamanthys: „Major dies ist nicht korrekt, gemäß Art. 9 des Codex Ius Bellum Imperii ist der Angeklagte verpflichtet jede Frage zu beantworten.“
Ms. Xiaoyi: „Ehrwürdiger Richter ich bitte um das Wort.“
Subtribun Rhadamanthys: „Es sei dir erteilt.“
Ms. Xiaoyi: „Dieser Art. 9 kann nicht für Fragen gelten bei denen sich der Angeklagte selbst belasten würde, da er sonst vor dem Konflikt steht einerseits sich selbst vor der Strafe zu retten und andererseits die Wahrheit zu sage. Da es für das Gericht nicht möglich ist zu erkennen für welche Alternative sich der Angeklagte entscheidet, bringt diese Frage keine neuen Erkenntnisse und ist daher überflüssig.“
Subtribun Rhadamanthys: „Das ist eine Interessanter Einwand der Verteidigung was sagt die Anklage da zu?“
Tribun Asterion: „Das Wort des Gesetzes ist eindeutig, der Einwand der Verteidigung ist irrelevant. Es steht uns nicht zu das Gesetzt des Imperialen Senats in Frage zu stellen.“
Subtribun Rhadamanthys: „Ich lasse die Frage zu werde aber den Einwand der Verteidigung bei der Bewertung der Antwort berücksichtigen. Sprich nun Sarpedon.“

Sarpedon: „An die Zeit nachdem ich getroffen wurde kann ich mich nicht erinnern. Ich bin erst wieder erwacht als ich von Major O`Neill jr. Team auf deren Planeten gebracht wurde.“
Tribun Asterion: „Da wo sich Sarpedon nicht erinnern will kann ich aufklären wie es geschah. Sarpedon sah sich von den Jaffas eingekreist und entschied sich mit den Feinden zu kollaborieren um seine jämmerliche Existenz zu erhalten. Er verriet den Helianern unser Angriffsplan und sagte ihnen, dass sie ihre Schildfrequenzen verändern müssten. Um dies zu belegen rufe ich den Jaffa Dimitrios als Zeugen.“

Geschockt schaute sich das SG-T Team an und keiner wusste wie man darauf reagieren sollte.
Dann wurde ein gefesselter Jaffa hereingebracht und dieser Jaffa bestätigte die Geschichte von Tribun Asterion.
O`Neill jr. lies sich das Wort erteilen und fragte dann den Jaffa: „Wie kannst du das wissen und wie kommst du hier her.“
Dimitrios: „Während der Schlacht war ich auf einem der Kreuzer, ich war auf der Brücke und plötzlich meldete sich ein anderer Captain und neben diesen stand der Angeklagte und teilte uns dies mit. Nach der Schlacht verfolgten wir eines der Furlinger-Geschwader und unser Kreuzer wurde dann geentert und ich wurde von Tribun Asterions Männern gefangen genommen.“

Nun war die Verzweiflung dem SG-T Team förmlich ins Gesicht geschriebne. O`Neill jr. dachte schon: 'Sollte dieser Tribun wirklich recht haben; ist Sarpedon ein Verräter? Nein das kann doch nicht sein.'
Als der Major so in seinen Gedanken versunken war beuget sich plötzlich Cassandra zu ihm und flüsterte: „Jack, das ist kein Jaffa.“
O`Neill jr. drehte sich um und fuhr sie an: „Und dass sagst du erst jetzt.“
Cassnadra: „Ich war mir nicht sicher.“

O`Neill jr. wandte sich sofort an den Richter: „Ich bitte um das Wort und darf ich zu dem Zeugen heran treten?“
Subtribun Rhadamanthys: „Es sei dir erlaubt.“

O`Neill jr. trat zu dem Jaffa heran und sagte: „Du behauptest also, dass du ein Jaffa bist und an der besagten Schlacht beteiligt warst.“
Dimitrios: „Ja.“
O`Neill jr.: „Dann erklär uns und dem Gericht dass hier….“
Der Major packte den Mann wischte ihm das Tattoo von der Stirn und riß ihm die Kleidung vom Bauch. Auf der Stirn verschmierte die Farbe und es war der blanke Bauch des Mannes zu sehn.
O`Neill jr. schrie und sah dabei Tribun Asterion direkt in die Augen: „Dieser Mann ist kein Jaffa und er war auch nicht an der Schlacht beteiligt, das ganze ist eine Lüge. Und damit ist dieser ganze Prozess gegenstandslos.“

Subtribun Rhadamanthys: „Bezüglich der Anklage wegen Hochverrat ist die Verhandlung in der Tat gegenstandslos. Bezüglich der Übrigen Delikte soll sich die Anklage erklären.“

O`Neill jr.: „Ich erbitte erneut das Wort.“
Subtribun Rhadamanthys: „So sei es.“
O`Neill jr.: „Dimitrios sag dem Gericht wer dir gesagt hat wie du hier Aussagen sollst?“
Dimitrios hob die Hand und zeigte auf Tribun Asterion.
Tribun Asterion schrie: „Das ist eine Lüge er hat auch mich getäuscht.“

Dann ertönten plötzlich auf dem ganzen Schiff Sirenen und über die Lautsprecher war zu hören: „Helianer Schiffe gesichtet, Captain sofort auf die Brücke, Helianer Schiffe gesichtet, Captain sofort auf die Brücke.“

Subtribun Rhadamanthys schlug sofort mit dem Hammer auf den Tisch und sagte: „Die Verhandlung ist vertagt, bringt den Angeklagten zurück in seine Zelle.“

Zwei Wachen ergriffen Sarpedon und Subtribun Rhadamanthys und Tribun Asterion rannten auf die Brücke.
O`Neill jr. sagte zu seinem Team: „Los hinterher.“
Dann rannten die vier zusammen mit Glaukos ebenfalls auf die Brücke.

Auf der Brücke fragte Tribun Asterion gerade: „Haben wir genug Energie für die Sublichttriewerke?“
Subtribun Rhadamanthys: „Ja, aber laut Centurio Xenodike nur für die halbe Geschwindigkeit.“
Tribun Asterion: „Dann starten Sie Ihr Schiff Subtribun.“
Subtribun Rhadamanthys: „Aber Sir unsere Schilde sind nur bei 30 Prozent und die Waffen stehen auch nur zur Verfügung wenn wir die Schilde oder den Antrieb deaktivieren, damit können wir es nicht gegen fünf Helianer Kreuzer aufnehmen.“
Tribun Asterion: „Wenn Sie dazu zu feige sind enthebe ich Sie Ihres Kommando und übernehme selbst die Führung des Schiffes.“
Subtribun Rhadamanthys: „Nein Tribun, Schiff wir jetzt gestartet.“

Auf dem ganzen Schiff war eine Erschütterung zu spüren und dann erhob sich der Schlachtkreuzer vom Boden.
O`Neill jr. schrie los: „Das ist doch Wahnsinn, Tribun, Sie werden uns alle umbringen.“
Ms. Xiaoyi sagte zum Tribun: „Tribun, Sie müssen sich hier nicht opfern, wir bieten Ihnen und ihrer Crew Zuflucht auf unserem Planeten, es ist noch Zeit durch das Stargate zu evakuieren.“
Tribun Asterion: „Eine schändliche Flucht ist keine Alternative, wir werden uns dem Feind stellen und ihn besiegen.“
Ms. Xiaoyi: „Dann verlange ich sofort, dass Sie uns auf dem Planeten absetzten.“
Tribun Asterion: „Dazu ist es jetzt zu spät wir verlassen bereits den Orbit des Planeten.“

Dann tauchten auch schon die fünf Kreuzer vor dem Furlingerschiff auf und eröffneten das Feuer.
Eine Brückenoffizier: „Schilde bei 27 %.“
Subtribun Rhadamanthys: „Bringen Sie uns so nahe wie möglich an die feindlichen Schiffe heran.“
Dann schlug auch schon die nächste Salve auf den Schlachtkreuzer ein.
Der Brückenoffizier: „Schilde bei 21 %.“
Subtribun Rhadamanthys: „Deaktivieren Sie den Antrieb und leiten Sie die Energie auf die Waffen.“
Daraufhin feuere der Schlachtkreuzer einen Schuss auf einen der Kreuzer ab, der jedoch keinen Schaden anrichtete. Die nächste Salve traf den Schlachtkreuzer.
Der Brückenoffizier: „Schilde bei. 15 %.“

O`Neill jr. sagte zu Subtribun Rhadamanthys: „Sie sind doch der Captain dieses Schiffes, beenden Sie diesen Wahnsinn.“
Subtribun Rhadamanthys: „Seien Sie jetzt endlich still, ich habe meine Befehle.“

Glaukos sagte daraufhin zu O`Neill jr.: „Major, selbst wenn wir jetzt mit dem Teleporter auf den Planeten transferieren würden, würden uns die Helianer bombardieren bevor wir das Stargate erreichen.“

O`Neill jr. verstand sofort was Sarpedons Freund meinte und gab Cassandra und David mit einem Kopfnicken ein Zeichen worauf diese die Brücke verließen. Dann packte er die Chinesin an der Hand und schaute ihr eindringlich in die Augen. Erst jetzt schien Ms. Xiaoyi zu verstehen was der Major meinte. Dann verließen auch die beiden die Brücke.
Von der Brücke war noch ein „Schilde bei 11 %“ zu hören.

Die vier rannten zu Sarpedons Zelle und unterwegs fragte Ms. Xiaoyi: „Major was haben Sie vor?“
O`Neill jr.: „Sarpedon befreien und mit diesem Teleporter verschwinden.“
O`Neill jr. und Cassandra überwältigten die beiden Wachen vor Sarpedons Zelle und Dr. Stockton ließ ihn dann frei.
Als man Sarpedon über die Lage aufgeklärt hatte weigerte er sich zuerst von der Schlacht zu fliehen und die Crew im Stich zu lassen. Er fügte sich erst als ihm O`Neill jr. einen Befehl gab.

Dann begaben sich die fünf zu dem Raum mit dem Teleporter, dort mussten sie zwei weitere Wachen überwältigen. Dann aktivierte Sarpedon den Teleporter und programmierte ihn auf die Lichtung vor dem Stargate. Das Schiff wurde von der nächsten Salve heftig durchgeschüttelt und überall sprühten Funken.

O`Neill jr.: „Los jetzt wir müssen hier weg.“
Dann rannten die fünf durch das Portal und befanden sich im nächsten Moment vor dem Stargate. Dr. Stockton wählte sofort Zero an, während die anderen vier gen Himmel blickten.

Plötzlich war am Himmel eine gewaltige Explosion zu sehen. Sarpedon fiel auf die Knie und schrie: „Glaukos, verdammt!“
Im nächsten Moment schlug auch schon das Feuer eines Helianer Kreuzers neben dem Team ein. O`Neill jr. packte Sarpedon am Arm und sagte: „Komm Sarpedon, zum Trauern ist noch genug Zeit, wir müssen hier weg.“

Dann rannten die fünf durch das Stargate.

Im Torraum der Heracles brach dann Sarpedon vor Trauer zusammen.
Ms. Xiaoyi sagte zu O`Neill jr.: „Major auf eine Abschlussbesprechung können wir verzichten, ich werde den General alleine informieren. Kümmern Sie sich um Sarpedon.“

O`Neill jr., Cassandra und David brachten dann Sarpedon in sein Quartier. Als sie dort waren, bat Sarpedon die drei ihn alleine zulassen, um in aller Stille Abschied von seinem Freund zu nehmen.

Fortsetzung folgt...
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Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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Kevin
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BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, mit deiner Erklärung ist die Frage beantwortet.

Nun, zum Teil.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Asterion entkommen ist und wir ihn wiedersehen. Sicher hast du ihn nicht nur für eine Epi geplant. Er soll doch schließlich Sarpedon in Staffel 2 vielleicht noch mal das Leben schwer machen.

Die Chinesin Xiaoyi hatte diese Epi mal zum ersten Mal was mehr zu tun, das hat mir natürlich gefallen, denn bisher hatte sie ja nicht so unglaublich viel zu tun. Jetzt hat sie mal das gemacht, wozu sie mitgekommen ist (auch wenn ich die Frau einfach nicht leiden kann. Schick mal nen Wraith vorbei). Nein, kleiner Spaß, ich kann sie zwar nicht leiden, aber so was muss es wohl immer in Stargate geben.

Jedenfalls freue ich mich schon auf die nächste Epi, die wieder mangels Staffel 2 meine Troja-Sucht stillen muss Smilie .
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 30.12.2007, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Will dich bloß wissen lassen das ich deines noch lese. Das wird morgen nachgeholt und das FB hier reineditiert. Versprichen. Und wenn ich wie gesagt mal nicht FB gebe..einfach ne PN im SGP schreiben.
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 21:01    Titel: Episode 1.16 – The Non-Ascension – Der Nichtaufstieg Antworten mit Zitat

@ Kevin: Freut mich dass ich deine Frage beantworten kann. Durchaus möglich, dass Asterion noch mal auftaucht.
Nun so ganz bin ich mit dem Auftreten von Xiaoyi in Staffel 1 auch nicht zufrieden. Irgendwie hab ich mir dass mit der Doppelspitze anders Vorgestellt, da ich einfach keine bloße Woolsey-Kopie wollte, aber mal sehen was sich da für Staffel 2 noch daraus machen lässt (Mir kommt da grad eine Idee….).
Nun deine Troja-Sucht Sehr glücklich kann ich insofern beruhigen, dass ich mir das Einjährige (25.02.08 ) als persönliche Deadline für den Beginn von S2 gesetzt habe *vorhernochschnellPaxzuendebringen*

@ FelixE: Das mit der PN hab ich wohl auch übersehn Geschockt


Stargate Troja – Episode 1.16 – The Non-Ascension – Der Nichtaufstieg

Kapitel 1


[Eine Woche später]

Cassandra stand in ihrem Labor und untersuchte zusammen mit Baldur und Capt. Markowa die Daten von dem Furlingerspeicherkristall.
O`Neill jr. betrat das Labor und fragte: „Und habt ihr schon etwas herausgefunden, das uns weiterhilft?“
Cassandra schüttelte mit dem Kopf und sagte: „Ich versteh zwar wie dieser Neutronium-Reaktor funktioniert, aber wir schaffen es nicht einmal auch nur ein ansatzweise funktionierendes Computermodell zu erstellen.“
O`Neill jr.: „Baldur das müsstest du doch hinbekommen ihr Asgard seid doch genau so fortschrittlich wie die Furlinger.“
Baldur zwinkerte den Major an und sagte dann: „Major O`Neill jr., wie drücke ich es am besten aus das du es verstehst? Nur weil du weißt wie eine eurer Projektil-Waffen funktioniert, kannst du aus Eisen und Kunststoff noch keine bauen, wenn dir die dazu nötigen Werkzeuge fehlen.“

O`Neill jr. sagte zu Cassandra: „So Cassie du musst jetzt deine neuen Spielsachen Capt. Markowa und Baldur überlassen der General will, dass wir wieder auf eine Mission gehen.“
Cassandra fragte den Major: „Jack und wie geht es Sarpedon?“
O`Neill jr.: „Ich war vorhin bei ihm und er hat gesagt, dass er wieder fit ist und seine Trauer überwunden hat.“

O`Neill jr.: „Also wir treffen uns dann in zwei Stunden bei der Missions-Besprechung.“
Cassandra: „Ok.“
Dann verließ O`Neill jr. die drei.
Baldur sagte mit einem Kopfschütteln zu Cassandra: „Es ist ja auch kein Wunder, dass wir nicht vorwärts kommen, wenn wir ständig gestört werden.“

[zwei Stunden später]

Das SG-T Team saß bei General Wallace im Besprechungsraum.
Dr. Stockton fragte den General: „Sir, äh nimmt Ms. Xiaoyi nicht an der Besprechung teil?“
General Wallace: „Nein, wir haben die Mission bereits besprochen und sie hat auf ihre Teilnahme verzichtet.“
O`Neill jr.: „Und Sir, wo schicken Sie uns heute hin?“
General Wallace: „Major, das wird eine Standard-Mission nach P5W-187. Nach dem MALP- Daten ist das gesamte Gebiet um das Stargate herum ein riesiger Sumpf und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 90 Prozent.“
O`Neill jr.: „Na das kann ja ein Spaß werden. Sir bekommen wir einen 305 oder müssen wir Gummistiefel einpacken?“
General Wallace: „Gummistiefel. Wir waren uns ja einig, dass wir die 305er nur einsetzten, wenn es unbedingt notwendig ist. Und Major Ihre Bequemlichkeit begründet keine solche Notwendigkeit. Ihre Mission startet dann in einer Stunde.“
O`Neill jr.: „Verstanden Sir.“

[eine Stunde später]

Das SG-T Team stand im Torraum und hatte ein Schlauchboot dabei. Das Gate wurde gerade angewählt da fragte Dr. Stockton O`Neill jr.: „Jack, wieso sollten wir jetzt diesen Außenbordmotor nicht mit nehmen.“
O`Neill jr. antwortete genervt: „David, Außenbordmotor, Sumpf klingelt da was.“
David entgegnete ihm: „Jack Motor automatisch, Paddel Anstrengung, klingelt da was bei ihnen.“
O`Neill jr.: „David um diese sinnlose Diskussion abzukürzen ein Außenbordmotor funktioniert in ganz seichten Gewässern bzw. in Sümpfen nicht.“

Dann war das Gate aktiviert und General Wallace zeigte auf O`Neill jr.´s Rucksack und sagte: „Major, dass bleibt aber hier, sie gehen auf eine Mission und nicht auf einen Freizeitausflug.“
Enttäuscht sagte O`Neill jr.: „Verstanden Sir.“ dann nahm er seine Angelausrüstung und gab sie einer der Torraumwachen und sagte noch: „Passen sie bloß gut darauf auf die Angel gehört einem 2-Sterne-General.“

Dann durchschritt das Team das Stargate und befand sich im nächsten Moment auf P5W-187. Das Stargate befand sich auf einer kleinen Insel, die von allen Seiten von dem Sumpf umgeben war. O`Neill jr. und Sarpedon brachten das Schlauchboot zum Sumpf und Dr. Stockton schleifte die Paddel hinterher. Cassandra betrachtete währenddessen interessiert ihren Tablet-PC. O`Neill jr., Sarpedon und Dr. Stockton saßen bereits in dem Schlauchboot und O`Neill jr. rief Cassandra zu: „Cassie komm schon, in deinen Computer hast du die letzte Woche lang genug geschaut.“

Cassandra: „Warte mal Jack ich empfange hier interessante Daten. Und die schauen aus wie…“ sie machte eine Pause und stutzte.
O`Neill jr.: „Wie was?“
Cassandra: „Wie die Energiesignatur eines ZPMs. Sie kommt aus östlicher Richtung.“
O`Neill jr.: „Willst du damit sagen in diesem Sumpf gibt es ein ZPM?“
Cassandra: „Ja das währe möglich.“

Dr. Stockton schaute sich um und sagte dann: „Na ich hoffe bloß das das ZPM nicht einfach so in diesem Sumpf rumliegt sonst finden wir es nie.“

Als dann auch Cassandra in dem Boot saß, paddelten die vier in Richtung der Energiesignatur.

[zehn Minuten später]

O`Neill jr.: „David, können Sie vielleicht mal anständig paddeln? Wenn immer nur Sarpedon und ich durchziehen, dreht sich das Boot nur im Kreis.“
Dr. Stockton seufzte: „Aber das Paddeln ist doch so anstrengend.“
O`Neill jr.: „David jetzt haben sie sich nicht so. Sie paddeln doch erst zwei Minuten, den Rest haben Sarpedon, Cassie und ich gemacht.“

Als das Team der Energiesignatur immer näher kam, sahen sie plötzlich ein großes Schilffeld vor sich.
Cassandra sagte: „Die Energiesignatur kommt irgendwo aus diesem Schilfmeer.“ Das Team fuhr mit dem Boot an das Schilf heran und Sarpedon übergab Cassandra sein Paddel und er stellte sich an den Bug des Schlauchbootes und schlug mit seinem Schwert einen Weg durch das Schilf.

[fünf Minuten später]

Plötzlich entdeckte das Team eine kleine Insel in dem Schilfmeer. Auf dieser Insel lag ein kleines und schwer beschädigtes Raumschiff. Dieses Schiff sah vom Design so ähnlich aus wie ein Puddlejumper, war jedoch doppelt so lang und am Heck befanden sich vier einklappbare Treibwerke.

Cassandra sagte: „Da kommt die Energiesignatur her.“
O`Neill jr.: „Hm, dass Schiff erinnert mich irgendwie an einen Puddlejumper.“
Sarpedon sagte: „Ich weiß zwar nicht was ein Puddlejumper ist, aber dieses Schiff ist eine trojanisches Späherschiff.“

Das Team machte das Schlauchboot an der Insel fest und begab sich dann zu dem Schiff. Sie öffneten die Heckluke und sahen vor sich eine große Maschine, die das ganze hintere Abteil einnahm und nur links und rechts zwei schmale Gänge ließ. Am vorderen Ende der Maschine befand sich ein Energieverteiler, in dem das ZPM steckte.

O`Neill jr. sagte: „Cassandra kümmere dich um das ZPM und versuche herauszufinden was diese Maschine macht. Sarpedon, David wir versuchen das vordere Schott zu öffnen und schauen was es dort gibt.“

Cassandra begann sofort das ZPM zu untersuchen und schloss ihren Tablet-PC daran an. Die anderen drei machten sich an dem verschlossenen Schott zu schaffen. Nach einer großen Kraftanstrengung gelang es ihnen schließlich das Schott zu öffnen.

Die drei waren von dem Anblick der sich ihnen bot so erstaunt, dass es ihnen einen Moment lang die Sprache verschlug.
Dann befahl O`Neill jr.: „Los David wir müssen ihm helfen.“
Dr. Stockton und der Major rannten dann in den vorderen Bereich und gingen sofort auf die Knie, um den dort liegenden schwer verletzten Mann zu helfen. Sarpedon kam zu ihnen und sagte: „Das ist ein Trojaner.“

Dr. Stockton versuchte den Mann anzusprechen: „Keine Angst, wir wollen Ihnen helfen, können Sie mich hören.“
Nachdem O`Neill jr. den Puls gefühlt hatte, sagte er: „Also, leben tut er noch, aber er ist schwach.“
Dr. Stockton hatte in der Zwischenzeit die stark blutenden Wunde am Bauch des Trojaners versorgt und sagte zu Sarpedon: „Sarpedon, du musst jetzt auf die Wunde drücken um die Blutung weiter zu stillen.“

O`Neill jr. fragte Dr. Stockton: „David wird er es schaffen?“
Dr. Stockton: „Ich bin zwar kein Arzt, aber jetzt ist er erstmals stabilisiert. Aber er braucht trotzdem einen Arzt und ich weiß nicht ob er transportfähig ist.“

Plötzlich öffnete der verletzte Mann die Augen, schaute Sarpedon und Dr. Stockton an und schrie die beiden an: „Verschwindet, hier.“ Dann legte er sich wieder und schloss die Augen.

Plötzlich rief auch Cassandra: „Jack, wir haben hier ein Problem.“
O`Neill jr.: „Wir auch, was ist denn?“

Cassandra: „Das ZPM überlädt sich.“
O`Neill jr.: „Und was bedeutet das?“
Cassandra: „Es wird explodieren.“
O`Neill jr.: „Und wie stark wird die Explosion?“
Cassandra: „Sie wird vermutlich den ganzen Planeten zerstören.“
O`Neill jr.: „Cassie kannst du die Überladung stoppen?“
Cassandra: „Nein, ich habe es schon versucht.“
O`Neill jr.: „Wie viel Zeit bleibt uns noch?“
Cassandra: „Zehn Minuten.“
O`Neill jr.: „Verdammt.“

O`Neill jr.: „Ok, Cassie pack deine Sachen und geh schon mal zum Boot.“
Cassandra packte zusammen und verließ das Schiff und ging zum Schlauchboot.

O`Neill jr. ging zu David und Sarpedon und befahl ihnen: „Los wir müssen verschwinden hier fliegt bald alles in die Luft.“

Erneut öffnet der Mann die Augen und schrie sie an: „Lasst mich und verschwindet jetzt.“ Gerade als er sein letztes Wort ausgesprochen hatte verfiel er wieder in seine komische Bewusstlosigkeit.

David zeigte auf den Verletzten und fragte: „Und was machen wir mit ihm?“
O`Neill jr.: „Wir nehme ihn mit.“

David: „Ähh….“
O`Neill jr.: „Jetzt kommt schon, die Zeit drängt.“
Dann hoben Dr. Stockton und Sarpedon den Mann hoch und brachten ihn zum Schlauchboot.

Kapitel 2

Dr. Stockton und Sarpedon wollten den Mann gerade zu O`Neill jr. und Cassandra in das Schlauchboot reichen, da wich Cassandra erschrocken zurück.

O`Neill jr. fragte erstaunt: „Was ist Cassie?“
Cassandra: „Er ist ein Goa’uld.“
Sarpedon: „Was sollen wir jetzt mit ihm machen?“

Erneut öffnete der Mann seine Augen und schrie das Team an: „Ihr Narren verschwindet hier und lasst mich alleine.“ Dann schloss er seine Augen wieder.

O`Neill jr.: „Ok, erfüllen wir seine Wunsch und lassen ihn hier, ein Goa’uld weniger um den wir uns kümmern müssen.“
David: „Aber Jack, was wird aus dem Wirt. Es ist immerhin ein Trojaner und Dr. MacDonald fällt bestimmt ein Weg ein den Symbionten zu entfernen.“
O`Neill jr. überlegte kurz, während Cassandra sagte: „Noch 8 Minuten.“
David: „Was! Das schaffen wir doch nie.“

Dann hatte sich O`Neill jr. entschieden: „Wir nehmen ihn mit, aber gefesselt.“
Sarpedon und Dr. Stockton fesselten den Mann mit ein paar Kabelbinder-Handschellen und legten ihn dann in die Mitte des Bootes.

Die beiden sprangen ins Boot und jeder griff sich sofort ein Paddel und das Team begann mit aller Kraft zu rudern.
O`Neill jr.: „Los Leute dass muss schneller gehen, unser Leben hängt davon ab.“

[sieben Minuten später]

Das Stargate war schon in der Ferne zu sehen und so langsam gingen dem Team die Kräfte aus.
Dr. Stockton: „Jack ich kann nicht mehr. Meine Arme sind schwer wie Blei.“
O`Neill jr.: „Reißen Sie sich zusammen David.“
Cassandra schrie: „Noch eine Minute.“

Bis zur Insel mit dem Stargate waren es noch 80 Meter. Während das Team seine letzten Kräfte mobilisierte gab O`Neill jr. eine Schmerzschrei von sich: „Uhhhrrhhh.“

Kurz vor der Insel schaute Cassandra auf ihre Uhr und schrie: „Noch 20 Sekunden.“
Dann stieß das Boot auf die Insel und Cassandra sprang sofort aus dem Boot und rannte zum DHD. O`Neill jr. und Sarpedon packten den Mann und schleiften ihn aus dem Boot. Dr. Stockton wollte noch Ausrüstung mitnehmen, als ihn der Major anfuhr: „Lassen Sie das liegen.“

Es waren erst vier Chevrons aktiviert und die Zeit bis zur Explosion betrug nur noch 10 Sekunden. Das nächste Chevron aktivierte sich; noch acht Sekunden. Cassandra schrie: „Jetzt komm schon du verdammtes Gate.“
Als ob das Gate sie hören würde leuchtete dass sechste Chevron auf. Ein Blick auf ihre rückwärtslaufende Uhr zeigten Cassandra noch sechs Sekunden an. Die zwei nächsten Sekunden bis sich dass siebte Chevron schließlich fixierte kamen dem Team wie eine Ewigkeit vor. Dann schoss endlich der Vortex aus dem Sternentor hervor, dieser wohl beeindruckenste Effekt der Sternentore dauerte zwei weitere Sekunden. Dann zeigte sich schließlich der blauschimmernde Ereignishorizont und Cassandra und David rannten sofort los und sprangen in das Wurmloch. Zeitgleich gab O`Neill jr. den Iris-Code ein und ging mit Sarpedon auf den Ereignishorizont zu. In der Entfernung gab es einen Lichtblitz und einen Wimpernschlag später schoss auf das Stargate eine Feuerwand zu. Nur Sekundenbruchteile bevor das Gate von dieser Feuerwalze verschlungen wurde, durchschritten auch O`Neill jr. und Sarpedon zusammen mit dem Mann das Stargate.

Als die drei auf der Heracles ankamen, schrie der Major sofort „Iris schließen!“ und hinter ihm schloss sich die Iris.

O`Neill jr. befahl weiter: „Dieser Mann muss sofort auf die Krankenstation, aber mit Bewachung er ist ein Goa’uld.“
Vier Marines nahmen den Mann entgegen und brachten ihn auf die Krankenstation. Das SG-T Team informierte kurz General Wallace und ging dann erstmal duschen.

[eine halbe Stunde später]

Im Besprechungsraum der Heracles hatten sich das SG-T Team, General Wallace und Ms. Xiaoyi, Baldur und Dr. MacDonald eingefunden.

General Wallace: „So Major, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, haben Sie also einen Trojaner gefunden, der einen Goa’uld in sich trägt. Und auf seinem Schiff hat sich ein ZPM überladen und dann den Planeten gesprengt.“
O`Neill jr.: „Ja genau.“

Der General fragte Dr. MacDonald: „Doktor, wie geht es dem Mann?“
Dr. MacDonald: „Dank der schnellen ersten Hilfe durch den Major und seinem Team geht es dem Mann einigermaßen gut. Ich habe die Blutung nun vollständig gestoppt und den Kreislauf stabilisiert. Und er schläft jetzt.“

General Wallace fragte in die Runde: „Und was sollen wir jetzt mit ihm machen?“
Dr. Stockton: „Na wir sollten den Symbionten aus ihm entfernen und dann hätten wir endlich einen Trojaner mit dem wir reden können und der uns helfen kann.“
General Wallace: „Können wir denn den Symbionten überhaupt entfernen?“

Dr. MacDonald: „Ohne die Tok’ra wird es zwar schwer, aber mit der Hilfe von Baldur und Lya sollte es gelingen.“

Ms. Xiaoyi fragte den Arzt: „Dr. MacDonald, wie hoch ist das Risiko das sowohl der Wirt als auch der Symbiont bei der Operation sterben.“
Dr. MacDonald: „Also die Operation an und für sich hat ein Risiko von 20 %, da wir schließlich am Hirn operieren. Aber es besteht natürlich ein 50:50 Risiko das der Symbiont sein Gift freisetzt bevor wir ihn betäuben können.“

Ms. Xiaoyi: „Dann dürfen wir die Operation nicht riskieren, immerhin könnte uns der Goa’uld auch wichtige Informationen liefern.“
O`Neill jr.: „Bei allem Respekt Ma`am, aber sind sie verrückt?“
Dr. Stockton: „Ja Jack hat recht, wir müssen dem Wirt helfen.“
Ms. Xiaoyi: „Wir helfen ja dem Wirt damit, dass wir nicht sein Leben mit unseren unausgereiften Operationsmethoden riskieren.“
O`Neill jr.: „Na ein tolles Leben ist das dann.“

Dr. MacDonald stand auf und sagte: „Ich kann Ihnen versichern, dass die Operation gut verläuft.“
Ms. Xiaoyi fragte verwundert nach: „Sie sagten doch die Chancen stehen 50 zu 50“
Dr. MacDonald antwortete: „Ja.“ dann holte er eine Münze aus seinem Kittel und schnippte sie in die Luft.
Dr. MacDonald sagte zur Chinesin: „Kopf oder Zahl?“
Ms. Xiaoyi: „Was soll das?“
Dr. MacDonald: „Jetzt sagen Sie schon, ich will Ihnen was zeigen.“
Ms. Xiaoyi: „Kopf.“
Der Doktor fing die Münze wieder auf und legte sie auf den Handrücken seiner rechten Hand. Er hielt die Hand der Chinesin vor die Augen und zog dann die Hand die die Münze abdeckte weg. Auf dem Handrücken prangte der Weißkopfseeadler mit der Unterschrift „Quater“ der ¼ Dollar Münze.
Dr. MacDonald: „Sehen sie bei fifty-fifty Chancen habe ich immer recht.“
Ms. Xiaoyi sagte: „Doktor Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass mich ihr Hang zum Glücksspiel von einem Erfolg der Operation überzeugt.“
Dr. MacDonald: „Wieso den nicht, beim Major hat das immer geklappt.“
Dr. Stockton schaute O`Neill jr. an und dieser zuckte nur mit den Schultern.

Dann sagte General Wallace mit tiefer Stimme: „Schluss jetzt mit diesem Quatsch. Ms. Xiaoyi ich teile Ihre Sorgen, aber ich bin auch der Ansicht wir sollten den Symbionten entfernen. Die Entscheidung hängt jetzt von Ihnen ab.“

Dr. Stockton fügte noch hinzu: „Und wir sollten auch bedenken, dass uns der Goa’uld freiwillig nichts sagen wird. Und foltern werden wir ihn ja nicht wollen.“

Ms. Xiaoyi: „Also gut ich stimme mit den größten Bedenken zu.“
General Wallace: „Gut, Dr. MacDonald, Baldur beginnen sie sofort mit ihren Vorbereitungen.“

[eine Stunde später]

Auf der Krankenstation war alles für die Entfernung des Symbionten aus dem Trojanerwirt vorbereitet. Baldur und Lya standen etwas entfernt von dem OP-Tisch und betrachteten die Überwachungsinstrumente. Am OP-Tisch stand Dr. MacDonald mit drei Assistenten und vier Marines zur Bewachung. Das SG-T Team, General Wallace und Ms. Xiaoyi beobachteten die OP von der Brücke aus über einen Monitor.

Dr. MacDonald nahm eine Spritze und sagte: „Ich verabreiche jetzt das Anästhetikum.“

Plötzlich erhob ich der Trojaner aus seinem Schlaf, schaute kurz nach links und nach rechts und schrie dann: „Ihr Narren ihr wisst ja gar nicht was ihr angerichtet habt.“

Dr. MacDonald fuhr fort und wollte dem Mann die Spritze verabreichen. Der Trojaner nickte kurz nach rechts und nach links und schon wurden der Arzt und die Assistenten gegen die Wand geschleudert. Die Marines zogen sofort ihre Waffen und zielten auf den Mann. Dieser nickte ein weiteres mal und die Marines waren entwaffnet und flogen ebenfalls gegen die Wände.

Von der Brücke aus wurden die Vorgänge in der Krankenstation geschockt beobachtet.
O`Neill jr. fand als erster wieder zu Worten: „Verdammt was ist da los?“
Cassandra: „Offensichtlich hat dieser Trojaner telekinetische Fähigkeiten ähnlich wie ein Prior.“
O`Neill jr. fragte: „Haben wir so eine Anti-Prior-Box dabei?“
Cassandra: „Ja in Waffenkammer 2“
Cassandra hatte noch nicht ganze ausgesprochen, da rannte der Major auch schon los.
General Wallace rief dem Major hinterher: „Major, was haben Sie vor?“
Von O`Neill jr. war nur noch ein: „Keine Zeit für Erklärungen“ zu hören.

Nach einem Zwischenstopp in der besagten Waffenkammer kam der Major auf die Krankenstation. Er aktivierte das Anti-Prior-Gerät und ließ es wie einen Puk in den OP-Raum hinein gleiten. Dann zog er seine 9 mm Pistole und stürmte in den Raum und zielte sofort auf den Trojaner. Dieser versuchte O`Neill jr. mit seinen telekinetische Fähigkeiten auszuschalten, doch auf sein nicken zeigte sich keine Reaktion.
O`Neill jr. sagte mit einem breiten Grinsen zu dem Mann: „Na funktionieren deine übernatürlichen Kräfte wohl nicht mehr, du Schlangenkopf.“

Der Mann sagte zum Major: „Warum habt ihr mich nicht auf dem Planeten gelassen?“
O`Neill jr.: „Vielleicht, weil dort eine ZPM in die Luft geflogen ist.“
Der Mann: „Natürlich, dass hatte ich ja auch so geplant.“
O`Neill jr.: „So du willst also sterben. Das können wir gleich nachholen.“
Der Major drückte dem Mann seine 9 mm an die Schläfe.
Der Mann: „Nein, dass darfst du nicht.“

Plötzlich war auch hinter O`Neill jr. ein energisches „Major!“ zu hören.

O`Neill jr. senkte seine Waffe und sagte: „Ich werde dich nicht töten, jedenfalls solange du in dem Wirt steckst.“

Inzwischen standen der Rest des SG-T Teams und General Wallace neben dem Major und auch Dr. MacDonald hatte sich wieder aufgerappelt.

Dr. MacDonald: „So und jetzt werden wir diese kleine Schlange da raus holen.“
Der Mann: „Ihr versteht nicht, das dürft ihr nicht machen.“
O`Neill jr.: „Na das nenn ich doch mal ne Überraschung, ein Goa’uld der etwas dagegen hat aus seinem Wirt entfernt zu werden.“
Der Mann: „Was ist ein Goa’uld.“
O`Neill jr.: „Achso ich vergaß die feinen Schlangen nennen sich ja hier Helianer.“

Der Mann: „Ihr glaubt ich bin ein Helianer?“
O`Neill jr.: „Naja dir steckt eine Schlange im Kopf und du hast verhindert, dass wir sie entfernen. Klink für mich sehr nach Helianer.“
Der Mann: „Nein, ich bin ein Trojaner.“
O`Neill jr.: „Ja dein Wirt vielleicht.“
Der Mann: „Du verstehst nicht, ich unterdrücke den Helianer-Symbionten mit meinem Geist.“

Dr. Stockton mischte sich in das Gespräch ein und fragte den Trojaner: „Wenn es wahr ist was du sagst, warum hast du dann verhindert, dass wir den Symbionten entfernen.“
Der Mann: „Weil ihr mich betäuben wolltet und so der Symbiont Kontrolle über meinen Geist erlangt hätte.“
Dr. Stockton: „Ja schon aber er wäre doch nach der Operation wieder entfernt.“
Der Mann: „Das mag so sein, aber diese Zeit hätte schon gereicht um die gesamte Galaxie zu gefährden.“
Dr. Stockton: „Wieso?“
Der Mann: „Mein Volk die Trojaner, haben sich so weit entwickelt, dass einige von uns in der Lage sind ihre körperliche Hülle abzulegen und auf eine höhere Ebene der Existenz aufzusteigen.“
Dr. Stockton: „Ja, dass wissen wir.“
Der Mann: „Und ich bin einer derjenigen, die in der Lage sind aufzusteigen. Da nicht alle unseres Volkes diese Stufe der Entwicklung erreicht haben, habe ich bisher auf meinen eigenen Aufstieg verzichtet.“

Dr. Stockton fragte: „Und wieso?“
Der Mann: „Ich begab mich zu einer Forschungsstation am äußeren Rande dieser Galaxie um dort nach einer Möglichkeit zu forschen, wie wir unserem gesamten Volk zum Aufstieg verhelfen können. Ich befand mich gerade auf dem Rückweg zur Trojaner-Heimatwelt als ich in eine Schlacht geriet und einer der Helianer in mich schlüpfen konnte. Wir stürzten dann auf den Planeten auf den ihr mich fandet.“

Cassandra fragte den Trojaner: „Und warst du das der das ZPM überladen hat?“
Der Mann: „Ja, ich musste verhindern, dass es dem Helianer gelingt Zugriff auf mein Wissen zu erlangen. Denn dann wäre es ihm möglich aufzusteigen. Und da ich verletzt war, wusste ich nicht wie lange ich den Helianer noch unterdrücken konnte, so musste ich eine endgültige Lösung finden.“

Dann stöhnte der Mann auf und sagte: „Der Helianer wird wieder stärker ich muss mich zurück in den Meditationszustand versetzten.“ er schaute O`Neill jr. noch einmal eindringlich an und fuhr fort: „Ihr dürft nicht eingreifen, sonst ebnet ihr dem Helianer den Weg zum Aufstieg.“

Kapitel 3

Dr. Stockton fragte: „Und was sollen wir jetzt machen.“
General Wallace: „Wir müssen jetzt erstmal besprechen, ob wir ihm diese Geschichte glauben. Wir treffen uns dann im Besprechungsraum.“ Bevor sie die Krankenstation verließen, gab der General den Marines noch den Befehl den Trojaner weiter zu bewachen.

[fünf Minuten später im Besprechungsraum]

General Wallace faltete die Hände und fragte in die Runde: „Und sollen wir diesem Trojaner jetzt glauben.“
O`Neill jr.: „Also ich glaube dieser Schlange kein Wort.“
Ms. Xiaoyi: „Auch wenn es ungewöhnlich ist, aber ich stimmen dem Major in diesem Punkt zu. Der Goa’uld versucht nur uns zu täuschen.“

Cassandra: „Ja im Prinzip bin ich auch misstrauisch, aber warum wollte sich der Goa’uld dann auf P5W-187 selbst sprengen.“
O`Neill jr.: „Wer sagt denn, dass das geplant war, wahrscheinlich wollte der das ZPM stehlen und hat Mist gebaut.“
Cassandra: „Nein, die ZPM Überladung war definitiv kein Unfall, sondern bewusst herbeigeführt.“
O`Neill jr.: „Das ist doch auch egal. Dass wir nicht wissen, warum er das getan hat und was seine Pläne sind, ist Grund genug zur Besorgnis.“
Sarpedon: „Ich glaube ihm auch nicht, Täuschung ist eine beliebte Taktik bei den Helianern.“
Ms. Xiaoyi: „Ja, wir sollten mit äußerster Vorsicht vorgehen.“

Dr. Stockton: „Also ich glaube ihm.“
O`Neill jr.: „Ach David, seien Sie doch nicht so naiv, der lügt uns an.“
Dr. Stockton: „Da bin ich anderer Ansicht, immerhin passt seine Geschichte genau zu dem, weswegen uns Janus hierher geschickt hat: wir sollen verhindern, dass ein Goa’uld mit Hilfe eines Trojanerwirtes aufsteigt. Und woher sollte dieser Goa’uld dass wissen.“
General Wallace: „Ja da muss ich Dr. Stockton zustimmen, diese Übereinstimmung kann kein Zufall sein.“
Ms. Xiaoyi: „Ich will nicht bestreiten, dass Ihre Argumente eine gewisse Logik in sich bergen, aber ein Beweis ist das noch lange nicht und solange wir nicht wissen, ob der Goa’uld oder der Trojaner den Körper kontrolliert dürfen wir nichts riskieren.“
O`Neill jr.: „Ja genau, und beweisen können wir es nicht. Oder haben wir so ein Tollaner-Gerät dabei.“
Cassandra: „Nein, leider nicht.“
General Wallace: „Und können wir so ein Gerät bauen?“
Cassandra: „Ich habe keine Ahnung, wie.“
Ms. Xiaoyi: „Dann bleibt es also dabei, dass wir es nicht wissen.“
Dr. Stockton: „Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass bei dem Mann noch nie die Augen geleuchtet haben.“
Cassandra: „Da hat David allerdings recht.“

Plötzlich meldete sich Dr. MacDonald über Funk: „General, der Trojaner ist aufgewacht und will euch unbedingt sprechen.“
General Wallace: „Danke, Doktor.“
General Wallace: „Dann schauen wir mal was er will.“

Dann machten sich alle auf den Weg in die Krankenstation.

Als sie in der Krankenstation ankamen saß der Trojaner bereits mit erhobenem Körper in seinem Bett.
General Wallace fragte: „Was ist hier los?“
Der Trojaner: „Ihr müsst mich mit einem Potentia auf einen unbewohnten Planeten schicken.“
General Wallace: „Was ist ein Potentia?“
Dr. Stockton: „Ich glaube er meint ein ZPM.“

O`Neill jr.: „Das kannst du vergessen.“
Der Trojaner: „Aber ihr müsst, ich kann den Helianer nicht mehr lange unterdrücken er wird immer stärker.“
General Wallace: „Und was hast du dann mit dem ZPM vor?“
Der Trojaner: „Das was ich schon vor hatte bevor ihr mich davon abgehalten habt.“
Cassandra: „Du willst es überlanden, dass es explodiert.“
Der Trojaner: „Ja.“

General Wallace: „Auch falls wir dir glauben sollten, wir können dir nicht unser ZPM geben, sonst sind wir selbst schutzlos.“
Cassandra: „Aber du als Trojaner müsstest doch wissen wie man ein ZPM herstellt.“
Der Trojaner: „Ja das weiß ich.“
Cassandra: „Dann erklär es uns und wir bauen eines, das wir dir dann geben können.“
O`Neill jr.: „Ja, dann könnten wir dir auch glauben, dass du kein Helianer bist.“
Der Trojaner: „Wir haben weder die Zeit noch die Mittel um ein Potentia jetzt herzustellen.“
O`Neill jr.: „Tja, wusst ich doch, dass jetzt so ein Spruch kommt.“

Der Trojaner wurde langsam wütend und schrie: „Ihr begreift noch immer nicht den Ernst der Lage. Wenn der Helianer meinen Geist übernimmt, kann er aufsteigen und kann dann praktisch nicht mehr aufgehalten werden. Auch wenn ihr nur ein ZPM habt, dann müsst ihr es zum Wohle dieser Galaxie opfern.“

General Wallace: „Ich glaube dir deine Worte und ich teile auch deine Sorge, aber wir können dir das ZPM nicht geben.“
Der Trojaner: „Ich brauch es aber um meine Existenz und die des Helianers auszulöschen.“

O`Neill jr.: „Wenn du unbedingt sterben willst dann erschießen wir dich einfach.“
Der Trojaner: „Das Funktioniert nicht, mein Tod würde zu lange dauern und der Helianer könnten in der Sterbephase Zugriff auf mein Gedächtnis nehmen.“

Cassandra: „Dann geben wir dir eben einen Naquada-Reaktor denn du überladen kannst.“
Der Trojaner: „Auch das funktioniert nicht. Einzig ein überladenes Potentia kann garantieren, dass der Helianer nicht aufsteigt.“
Cassandra: „Das verstehen ich nicht.“
Der Trojaner: „Wenn ich auch nur Sekundebruchteile vor dem Helianer sterbe, oder so schwer verletzt werde, dass ich ihn nicht mehr unterdrücken kann, kann der Helianer immer noch aufsteigen.“
Cassandra: „Aber was ist da bei einer ZPM Explosion anders. Dort würde doch auch dein Körper zu erst von der Explosion erfasst.“
Der Trojaner: „Das ist schon korrekt, aber eine ZPM Explosion kann dennoch gewährleisten, dass der Helianer nicht aufsteigen kann.“
Cassandra: „Wie?“
Der Trojaner: „Durch die ZPM Explosion wird kurzzeitig ein Subraubspalt erzeugt der das Energiemuster eines aufgestiegenen Wesens absorbiert. Somit kann der Helianer zwar seine körperliche Hülle ablegen wird dann aber sofort neutralisiert.“

General Wallace: „Das ist zwar alles sehr interessant, aber ich wiederhole noch einmal: wir können dir nicht das ZPM überlassen.“
Dr. Stockton fragte den Trojaner: „Kannst du nicht über das Stargate Kontakt zu deinem Volk aufnehmen und dir von ihnen ein ZPM geben lassen?“
Der Trojaner: „Nein, ich habe kein Deaktivierungskristall.“

O`Neill jr.: „Habe ich euch schon mal gesagt, dass dieses ganze Deaktivierungskristallzeugs mir so langsam auf die Nerven geht.“
Der Trojaner: „Selbst wenn wir Kontakt herstellen könnten, würden sie euch kein ZPM zur Verfügung stellen, da sie euch nicht trauen können.“

Dr. Stockton fragte den Trojaner: „Fällt dir noch eine anderer Weg ein wie wir dir helfen können?“
Der Trojaner: „Nein.“
O`Neill jr.: „Was ist mit einem Zat?“
Der Trojaner: „Was ist ein Zat?“
Dr. Stockton: „Das ist eine Energiewaffe die beim ersten Schuss betäubt, beim zweiten tötet und beim dritten den Körper auflöst.“
Der Trojaner: „Nein, das geht nicht, der Helianer könnte bereits nach dem ersten Schuss die Kontrolle übernehmen.“

Der Trojaner schrie auf: „Arrrghhh, der Helianer wird wieder stärker, ich muss wieder meditieren. Ihr müsst euch jetzt entscheiden ob ihr bereit seit euer ZPM zu opfern um diese Galaxie zu retten.“ dann legte sich der in sein Bett und schloss die Augen.

O`Neill jr. schaute zu General Wallace und fragte: „Und was machen wir jetzt?“
General Wallace: „Das besprechen wir oben.“

Kapitel 4

[fünf Minuten später]

Im Besprechungsraum saßen das SG-T Team, General Wallace und Ms. Xiaoyi, sowie Baldur und Lya.

General Wallace: „Also eines dürfte klar sein, wir könne ihm nicht das ZPM geben.“
Dr. Stockton: „Aber könne wir es wirklich riskieren, dass ein Goa’uld aufsteigt.“
O`Neill jr.: „Nein das können wir natürlich nicht.“
General Wallace: „Darüber dürften wir uns ja wohl alle einig sein.“
Dr. Stockton: „Also müssen wir ihm doch das ZPM überlassen.“

O`Neill jr.: „Das ist eine verdammter Teufelskreis.“

General Wallace: „Lya, fällt dir etwas ein was wir tun könnten.“
Lya: „Es tut mir Leid, General aber ich kann euch nicht bei der Tötung eines Lebewesens helfen.“
O`Neill jr.: „Lya bitte, wenn du eine Möglichkeit siehst, dann sag sie uns. Du brauchst es ja nicht selbst ausführen.“
Lya: „Ich entschuldige mich, aber ich kann nicht gegen meine Grundsätze verstoßen.“
O`Neill jr. nahm Lya´s Hand: „Selbst wenn das Schicksal der gesamten Galaxie davon abhängt? Dann würden tausende oder Millionen Leben ausgelöscht werden.“
Lya: „Major O`Neill jr., ein Leben kann nicht gegen ein anderes aufgewogen werden; wer sind wir um zu entscheiden welche Leben mehr und welche weniger Wert sind.“
Dr. Stockton fragte Lya: „Lya aber er will doch selbst sterben.“
Lya: „Ja der Trojaner will selbst sterben, aber der Symbiont doch sicher nicht.“
Dr. Stockton: „Nein vermutlich nicht.“
Lya: „Dann kann ich euch auch nicht helfen.“

O`Neill jr.: „Lya fällt dir dann ein Weg ein wie wir den Symbionten entfernen können, ohne dass der Trojaner die Kontrolle verliert? Bei Skaara war das doch damals auch mit deinen Prinzipien vereinbar.“
Lya: „Ja das verstößt nicht gegen meine Grundsätze, aber mir fällt keine Möglichkeit ein den Goa’uld zu entfernen ohne den Wirt zu betäuben.“

General Wallace: „Und Baldur fällt dir etwas ein?“
Baldur: „Leider nicht, General.“

Sarpedon fragte: „Was ist mit eurer Beamtechnologie, könnt ihr damit nicht den Symbionten entfernen?“
Baldur: „Die Sensoren der Heracles sind nicht exakt genug, um den Symbionten exakt zu erfassen.“
O`Neill jr.: „Und außerdem konnte bei Kawalsky der Goa’uld auch nach der Entfernung noch die Kontrolle übernehmen.“

General Wallace: „Dann müssen wir wohl jetzt eine schwere Entscheidung treffen, wenn niemand mehr eine Idee hat.“
O`Neill jr.: „Es ist bloß Mist, dass wir diesen Trojaner nicht einfach wie einen Computervirus löschen können.“
Cassandra: „Wartet mal, vielleicht können wir das.“
O`Neill jr.: „Ach ja?“
Cassandra: „Wir haben doch noch den Wraith-Dematerialisierer, damit könnten wir den Trojaner dematerialisieren und dann sein Energiemuster löschen.“

General Wallace: „Dann sollten wir gleich den Trojaner fragen ob das funktioniert.“
Dann standen alle auf und begaben sich zur Krankenstation.

[fünf Minuten später]

Alle standen vor dem Bett des Trojaner und General Wallace fragte: „Kannst du uns hören?“
Es dauerte ein Stück dann öffnete der Trojaner seine Augen und sagte: „Ja, habt ihr euch entschieden mir das ZPM zur Verfügung zu stellen.“
General Wallace: „Nein, aber wir haben einen anderen Vorschlag.“
Der Trojaner: „Und was?“
General Wallace: „Das erklärt dir besser Lt. Fraiser.“
Cassandra: „Wir haben eine Technologie, die dich dematerialisieren kann, wir wollen dich damit in einen Speicher laden und dann einen Energiesignatur löschen.“

Der Trojaner stellte noch eine paar Fragen zur genauen Funktionsweise des Wraithgerätes und Cassandra erklärte es ihm, dann sagte er: „Also gut ich bin mit euerem Vorschlag einverstanden.“

[eine halbe Stunde später]

Cassandra und Baldur hatten alles vorbereitet und der Trojaner stand vor dem Wraith-Dematerialisierer.
Baldur stand an dem Kontrollpult und die anderen hatten sich links und rechts um das Wraith-Gerät verteilt.
Baldur fragte: „Soll ich beginnen?“
Dr. Stockton: „Einen Moment noch.“ dann fragte er den Trojaner: „wie ist eigentlich dein Name?“
Der Trojaner: „Ich heiße Icarus“
Dr. Stockton: „Dann wünsche ich dir alles Gute, Icarus“
Auch die anderen verabschiedeten sich von dem Trojaner.

Der Trojaner griff in eine Tasche und sagte: „Jetzt wo ich euch vertrauen kann, kann ich euch das hier geben.“ dann holte er ein Gerät heraus, das aussah wie ein Taschenrechner oder ein PDA und gab es Dr. Stockton.
Dr. Stockton fragte: „Was ist das?“
Icarus: „Das ist ein Subraumkommunikationsgerät, damit könnt ihr Kontakt zu meinem Volk aufnehmen. Berichtet ihnen bitte was mit mir passiert ist und teilt ihnen mit, dass jemand anders zu der Forschungsstation geschickt werden muss, um die Forschungsergebnisse zur Trojaner-Heimatwelt zu bringen.“
Dr. Stockton: „Ja das machen wir, aber wo liegt diese Forschungsstation?“
Icarus: „Diese Information darf ich euch nicht mitteilen, der Hohe Rat der Trojaner wird wissen was gemeint ist, ihr müsst ihm nur die Nachricht übermitteln. Ich wünsche euch alles Gute. Wir können beginnen.“

Alle verneigten sich noch einmal, dann gab General Wallace Baldur eine Zeichen und der Trojaner wurde von dem Wraith-Gerät verschlungen.
Baldur: „Der Trojaner befindet sich jetzt im Speicher, wünscht einer von euch die Löschung durch zu führen.“

Dr. Stockton: „Ja ich werde es machen.“
David ging zu der Kontrollstation, atmete tief durch und sagte: „Machs gut Icarus.“ Dann drückte er die entsprechende Taste und auf dem Bildschirm verschwand der rot leuchtende Punkt, der die Energiesignatur des Trojaners darstellte.

Nach einer Schweigeminute sagte General Wallace: „Lt. Fraiser, Baldur ich schlage vor Sie kümmern sich so schnell wie möglich um dieses Subraumkommunikationsgerät, der Rest kann dann wegtreten.“

Fortsetzung folgt…
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Stargate: Troja (Staffel 1)

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Kevin
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BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi GenAF,
nun, ich muss sagen, es ist wesentlich leichter, die Epis zu bewerten, wenn man schon die Staffel kennt. So kann ich sagen, dass das ehrlich gesagt eine meiner weniger beliebten Epis aus Staffel 1 war.

Nun, die Story ist wirklich gut, aber ich finde, an der Umsetzung ist es noch nicht so ganz perfekt. Ich weiß auch nicht, wie ich das erklären soll, aber vor allem dieses ständige Vorgeheule von dem Trojaner, sie sollen ihr ZPM opfern, hat mich dann über die Zeit gelangweilt.

Ich meine, er ist schließlich ein Antiker und als Antiker hätte ihm auch einfallen können, durch das Stargate zu gehen und hinter sich das Stargate zerstören zu lassen, damit er im Gatespeicher feststeckt, wie Teal'c einmal. Icvh bin sicher, die Antiker hatten vorhergesehen, dass so etwas passieren kann, also hätte er das auch machen können.

Das tut aber der Story noch keinen Abbruch, denn es war für mich nur eine etwas schwächere Folge unter sehr vielen umso besseren, also nimm die Kritik nicht persönlich, denn Troja insgesamt ist natürlich nach wie vor klasse.

25.02.2008 - Das ist nicht mehr allzu lange hin. Und dann erfahren wir endlich die Auflösung des Cliffhangers (ich kann mir immer noch nicht zusammenreimen, wie du ihn auflöst *grübel*)

Bis zur nächsten Epi.
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 19.01.2008, 00:40    Titel: Episode 1.17 – I know you – Das Wiedersehen Antworten mit Zitat

@ Kevin: Ja es ist wohl zwangsläufig so, dass einen nicht jede Episode einer Staffel gefällt, das hängt ja mit dem persönlichen Geschmack zusammen und geht mir sogar bei den echten SG-1 und SGA Staffeln so. Und wenn einem alle Epis gleichgut gefallen würde, dann gäbe es ja gar keine Highlights Winken. Insofern ist das gar nicht schlimm.

Gut ja das ZPM-Generve, da hast du schon irgendwie recht. Nun die Idee mit dem Gatespeicher geht aus zwei Gründen nicht: a) weil ich nicht drauf gekommen bin Winken und b) weil es zu einfach wäre.

So und hier ist die nächste Episode:


Stargate Troja – Episode 1.17 – I know you – Das Wiedersehen

Kapitel 1

[Eine Woche später]

Cassandra rannten aus ihrem Labor und rannte durch die Gänge der Heracles. Sie bog um die Ecke und stieß mit Dr. Stockton zusammen, der daraufhin seinen Unterlagen fallen lies und die Blätter mit seinen Aufzeichnungen verteilten sich über den Boden.

Dr. Stockton: „Hey…“
Cassandra sagte kurz: „Tschuldigung, David.“ dann rannte sie weiter.
Dr. Stockton rief ihr etwas verdutz hinterher: „Was ist denn los.“
Cassandra: „Ich habe es.“
Und dann war Cassandra auch schon in den nächsten Gängen verschwunden.

David machte sich darüber seine Unterlagen wieder einzusammeln, dann kamen O`Neill jr. und Sarpedon den Gang entlang.
Als der Major den Archäologen so sah wie er die Blätter von dem Boden aufsammelte sagte er: „Na David, ist ihnen wir Arbeitszimmer zu klein geworden, arbeiten sie jetzt auf den Gängen?“
Dr. Stockton: „Ha Ha, Jack sehr witzig, Cassandra hat mich ganz aufgeregt über den Haufen gerannt.“
Der Major und Sarpedon bückten sich und halfen Dr. Stockton beim aufsammeln.
O`Neill jr.: „Was wollte den Cassie?“
Dr. Stockton: „Ach sie hat nur gesagt, sie hat es jetzt.“
O`Neill jr. sprang auf und sagte: „Bestimmt dieses Trojanerding, los kommt sie ist bestimmt zum General gegangen.“ Dann warf der Major die Blätter auf den Boden und rannte auch in Richtung des Büros von General Wallace.
Dr. Stockton reagierte darauf mit einem genervten: „Ohhh, Jack.“
Sarpedon drückte Dr. Stockton seine aufgesammelten Blätter in die Hände, wo bei mehrere der Blätter zerknitterten und sagte: „Ich werde ebenfalls nachsehen was Cassandra entdeckt hat.“
Dr. Stockton raffte seine letzten Blätter zusammen und folgte dann Sarpedon und dem Major.

Cassandra hatte inzwischen das Büro des Generals erreicht und stürmte hinein und schrie: „Sir ich hab es geschafft.“ dann sah sie, dass General Wallace gerade eine Besprechung mit Ms. Xiaoyi hatte.
Cassandra: „Oh, Entschuldigung.“
General Wallace: „Schon gut, Lt. Fraiser, was haben Sie geschafft?“
Nun waren auch O`Neill jr., Sarpedon und Dr. Stockton beim Büro des Generals angekommen und O`Neill jr. fragte: „Ja genau, was ist los.“

Cassandra: „Ich habe herausgefunden wie das Subraumkommunikationsgerät der Trojaner funktioniert. Wir können jetzt Kontakt aufnehmen.“

Ms. Xiaoyi: „Nicht ganz so schnell. Wir sollten uns gut auf die Kontaktaufnahme vorbereiten.“
General Wallace: „Ja das sehe ich auch so. Dr. Stockton, haben sie das Dossier fertig.“
Dr. Stockton: „Äh, ja hier ich bin gerade vorhin damit fertig geworden. Die gesamte trojanische Geschichte komprimiert auf 20 Seiten.“ dann reichte der dem General den Haufen zerknitterter und unsortierter Blätter.
Der General winkte mit der Hand ab und sagte: „Doktor, das drucken sie wohl besser noch mal aus. Also gut dann treffen wir uns in zwei Stunden im Besprechungsraum und stellen den Kontakt her. Sie können dann alle wegtreten.“

[zwei Stunden später]

Das SG-T Team, General Wallace und Ms. Xiaoyi hatten sich im Besprechungsraum eingefunden.
Cassandra: „Ich bin soweit soll ich eine Verbindung herstellen?“
Ms. Xiaoyi: „Ja, Lt. Fraiser sie können beginne, ich bin bereit für die Kontaktaufnahme.“
General Wallace: „Eine Moment noch, Ms. Xiaoyi ich werde die Kontaktaufnahmen durchführen.“
Ms. Xiaoyi: „General, als Chefdiplomatin ist dies meine Aufgabe, ich werde das Gespräch führen.“
General Wallace: „Aber ich bin der Kommandant der Heracles und daher werde ich den Kontakt herstellen. Sie können dann gerne die Verhandlungen führen, da will ich ihnen gar nicht ihre Zuständigkeiten bestreiten.“
Ms. Xiaoyi: „Das sehe ich anders General….“
General Wallace: „Ms. Xiaoyi, sie könne ihren Protest gern in ihrem Bereicht vermerken aber ich stelle jetzt den Kontakt her. Lt. Fraiser stellen sie eine Verbindung her.“
Die Chinesin machte ein ernstes Gesicht fügte sich aber schließlich.

Cassandra: „Sir, die Verbindung steht, Sie können sprechen.“

General Wallace atmete noch einmal tief durch und sagte dann: „Hier spricht Brigadier General Nelson Wallace Kommandant des Erdschiff Heracles kann mich irgend jemand hören.“

Eine Stimme war verzerrt zu hören: „Hier spricht ….. offizier gehen sie auf Frequenz 124.589 … wiederholen… .“

General Wallace: „Lt. Fraiser?“
Cassandra: „Ich bin schon drüber, offensichtlich haben wir die falsche Frequenz gewählt. So jetzt; versuchen Sie es erneut Sir.“
General Wallace: „Hier spricht Brigadier General Nelson Wallace Kommandant des Erdschiff Heracles, könne Sie mich verstehen.“

Die Stimme: „Ja, jetzt ist die Verbindungsqualität effizient. Hier spricht Kryptia-Offizier Orbal. Wie konnten Sie in dieses Kommunikationsnetzwerk eindringen und was sind ihre Absichten.“

General Wallace: „Wir haben von einem Trojaner Namens Icarus dieses Subraumkommunikationsgerät erhalten und bevor ich die andere Frage beantworte muss ich selbst eine Stellen: Kann ich davon ausgehen, dass sie ein Trojaner sind?“

Orbal: „Ja, das ist korrekt.“
General Wallace: „Gut, also dieser Trojaner Icarus hat uns beauftragt eine Nachricht an den Hohe Rat der Trojaner zu übermitteln und Ich und meine Crew sind eine Expedition aus einer weit entfernten Galaxie die hierher kam um mit dem Volk der Trojaner diplomatische Beziehungen aufzunehmen.“

Orbal: „Dies übersteigt mein Kompetenzen ich werde Sie mit meinem Vorgesetzten verbinden.“

Ein kurzer Piepton war zuhören und eine Minute später sagte eine Stimmen: „Hier spricht Laokoon Chef der Kryptia, mein Offizier hat mich bereits informiert. Sie wollen also mit dem Hohen Rat verbunden werden, bevor ich dass jedoch in die Wege leiten kann muss ich ihnen noch weitere Fragen stellen.“

General Wallace: „Dafür habe ich Verständnis, aber eine Frage habe ich auch noch: was ist die Kryptia?“
Laokoon: „Das ist der trojanische Geheimdienst. So General wie lautet denn die Botschaft die Sie dem Hohen Rat übermitteln sollen.“

O`Neill jr. schaute zu Cassandra und fuhr mit der flachen Hand an seiner Kehle vorbei. Als Cassandra die Verbindung unterbrochen hatte sagte O`Neill jr.: „Äh, Sir dass sollten wir ihm vielleicht noch nicht sagen. Sie wissen doch wie Geheimdienste so sind wenn sie wissen was sie wollen, dann lassen sie ihre Informanten in der Luft hängen.“

General Wallace: „Ja das sehe ich auch so, Lt. Fraiser stellen sie die Verbindung wieder her.“
O`Neill jr.: „Eins noch Sir, wir sollten darum bitten die Nachricht persönlich durch das Stargate zu überbringen, mein Team steht bereit.“

General Wallace: „Ja darauf wollte ich sowieso hinaus.“
Dann stellte Cassandra die Verbindung wieder her.

General Wallace: „Sie werden hoffentlich verstehen, dass wir diese Botschaft dem Hohen Rat selbst und persönlich überbringen wollen.“
Laokoon: „Das habe ich mir schon gedacht, aber auch eine Genehmigung um das Stargate zu durchschreiten kann nur der Hohe Rat erteilen. Daher werde ich jetzt meine Befragung fortsetzten: Wo ist Icarus jetzt?“
General Wallace: „Er ist tot.“
Laokoon: „Wie ist er gestorben?“
General Wallace: „Er hat uns gebeten ihn zu töten, weil er einen Helianer in sich trug. Der Hohe Rat wird wissen worum es dabei ging.“
Laokoon: „General, wenn das die korrekte Anrede ist? Sie sind doch Soldat?“
General Wallace: „Ja, das ist mein Rang.“
Laokoon: „Und ihre Expedition ist also eine militärische.“
General Wallace: „Ja, aber nicht ausschließlich.“
Laokoon: „Ich muss sagen dann fällt es mir schwer zu glauben, dass Icarus sich freiwillig töten lies.“
General Wallace: „Das würde mir im umgedrehten Falle nicht anders gehen, aber so war es nun mal.“

General Wallace: „Aber eigentlich müsstet uns der trojanische Geheimdienst schon kennen. Als wir in der Aegias-Galaxie ankamen wurden wir….“
Dr. Stockton flüsterte dem General zu: „Das System heißt Dardanus.“
Der General schaute Dr. Stockton an und sagte etwas verärgert: „Ich weiß, Dr. Stockton, ich heiße nicht O`Neill und ich lese ihre Memos.“
Dann fuhr der General fort: „Entschuldigung, also wir wurden im Dardanus-System in eine Schlacht zwischen eurer Allianz und den Helianern verwickelt. Und haben uns dabei auf eure Seite geschlagen. Das Kommando über die Flotte hatte Admiral Trinalkus und nachdem sein Schiff zerstört wurde übernahm Captain Belanaya das Kommando über die Flotte und wollte uns gerade Rückzugskoordinaten durchgeben bevor ihr Schiff ebenfalls zerstört wurde, aber unseres Wissens müssten mindestens zwei eurer Schiffe den Rückzug geschafft haben.“

Laokoon: „Ich danke euch für diese Informationen, aber uns sind keine Überlebende der Schlacht von Dardanus bekannt.“
General Wallace: „So ich denke wir haben euch nun genug Informationen gegeben würdest du uns nun bitte mit dem Hohen Rat verbinden.“
Laokoon: „Also gut, aber eine Anfrage beim Hohen Rat wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich melde mich dann wieder bei euch.“

[drei Stunden später]

O`Neill jr. trommelte gelangweilt mit den Fingern auf dem Tisch und sagte: „Oh mann, und ich dachte Bürokraten gäbe es nur in Washington.“
Sehr belehrend erwiderte Ms. Xiaoyi dem Major: „Major O`Neill jr., ich glaube nicht, dass auch nur irgendeine Regierung dazu existiert um ihre Ungeduld zu befriedigen.“

Noch bevor der Streit zwischen den beiden ausarten konnte meldete sich eine Stimme über das Subraumkommunikationsgerät: „Hier spricht Priamos XXIII. 196. Kanzler von Ilion und Primas des Hohen Rates der Trojaner, was ist euer Anliegen?“

General Wallace: „Verehrter Kanzler, wir würden euch gerne die Nachricht persönlich übermitteln, würdet ihr für uns euren Schild am Stargate deaktivieren?“
Priamos: „Das ist nicht möglich. Wir können euch noch nicht trauen. Das alles könnte auch ein Trick der Helianer sein. Sie haben schon oft versucht uns durch das Stargate zu infiltrieren. Wir müssen uns vorerst auf diese Kommunikation beschränken. Tragt nun euere Anliegen vor.“

General Wallace: „Verehrter Kanzler, ich weiß nicht in wie fern Sie bereits von Laokoon informiert wurden, aber wir sollen dem Hohen Rat eine Nachricht von Icarus übermitteln.“
Priamos: „Ich wurde bereits umfassend informiert, sprecht nun.“

Der General erzählte dem Kanzler von dem Fund von Icarus, von dem Helianer in ihm und von seiner Aufopferung und schließlich dass jemand die Mission von Icarus zu ende führen muss.

Priamos: „General, ich danke dir für diese Informationen, dann haben sich also unsere schlimmsten Befürchtungen im Bezug auf die Helianer und den Aufstieg eines Symbionten Bewahrheitet. Ich werde sofort veranlassen, dass jemand Icarus Mission zu ende führt.“

General Wallace: „Verehrter Kanzler, nun würden wir gerne offiziell diplomatische Beziehungen zu dem Trojaner Volk aufnehmen dazu, über gebe ich das Wort an unsere Diplomatin Ms. Xiaoyi.“

Ms. Xiaoyi: „Verehrter Kanzler, wir wünschen euerer Allianz in dem Kampf gegen die Helianer beizutreten und Wissen und Technologie auszutauschen.“

Priamos: „Ihr sagtet ihr kommt aus einer entfernten Galaxie, bevor ich den Vorschlag einer Allianz den Hohen Rat zur Abstimmung vorlegen kann erzählt mir mehr über euer Volk.“

Ms. Xiaoyi: „Wir hatten gehofft dies persönlich vortragen zu können.“
Priamos: „Wie ich bereits gesagt habe, ich kann nicht riskieren das Stargate zu öffnen bevor ich nicht Hundertprozentig von eurer Identität und euren Absichten überzeugt bin.“

O`Neill jr. mischte sich in das Gespräch ein worauf er sich einen bösen Blick der Chinesin einfing: „Verehrter Kanzler, entschuldigen sie meine Einmischung, ich bin Major O`Neill jr. ein Offizier von General Wallace, aber wenn wir nicht zu ihnen kommen können, könnten Sie dann nicht einen ihrer Männer zu uns schicken, der uns dann mit zurücknimmt. So haben wir das immer in unserer Galaxie gemacht wenn wir uns über die Identität eines Stargate-Reisenden unsicher waren.“

Priamos: „Major O`Neill jr., das kann ich auch nicht genehmigen, denn wenn ich einen meiner Männer zu euch schicke, dann muss er einen Deaktivierungskristall mit sich führen um zurückzukommen. Was bedeuten würde, dass unsere Welt ungeschützt wäre, wenn ihr nicht das seit was ihr vorgebt zu sein.“

O`Neill jr.: „Und wenn ihr uns ein Schiff schickt? Wir würden ja zu euch fliegen, aber unser Schiff ist zurzeit flugunfähig.“
Priamos: „Nach den Koordinaten die ihr uns übermittelt habt liegt euer Planet weit hinter den feindlichen Linien und somit ist es für uns zu gefährlich ein Schiff zu euch zu schicken. Darüber hinaus können wir zurzeit kein Schiff entbehren, da wir sie alle im Kampf gegen die Helianer benötigen.“

Ms. Xiaoyi: „Verehrter Kanzler, um sie von unserer Aufrichtigkeit zu überzeugen wird ihnen jetzt Dr. Stockton, vortragen wie wir auf ihr Volk aufmerksam wurden und wie wir in diese Galaxie kamen.“

Dr. Stockton begann zu erzählen, von seiner Entdeckung in Troja, von dem Auftrag des aufgestiegenen Janus, von Ra und der Abydos-Mission und von der Reise in die Aegias-Galaxie. Dann erzählte er noch ein paar detaillierte Informationen aus der trojanischen Geschichte.“

Priamos: „Ich kann gar nicht glauben, was ihr da erzählt ihr behauptet ihr kommt von unserer alten Heimat Terra und sagt dann auch noch das Helios mit eurer Hilfe die Geisel dieser Galaxie wurde.“

Dr. Stockton: „Ja schon, aber das mit Ra bzw. Helios war ein Unfall.“
Ms. Xiaoyi: „Ja und genau aus diesem Grund wünschen wir eine Allianz um den Fehler zu korrigieren.“

Priamos: „Und was soll dann euer Beitrag in einen möglichen Allianz sein. Wenn ich euch jetzt richtig Verstanden habe habt ihr nur ein Schiff und diese ist nicht kampffähig.“

Ms. Xiaoyi: „Wir hätten in erster Linie an einen Technologie und Wissensaustausch gedacht, sowie einen nachrichtendienstliche Zusammenarbeit. Zu den militärischen Aspekten äußern sich besser General Wallace und Major O`Neill jr.“

General Wallace nickte dem Major zu und sagte: „Sie können Major.“
O`Neill jr.: „Wir haben zwar keine große Flotte, aber wir sind spezialisiert auf verdeckte Missionen durch das Stargate um den Feind von innen heraus zu zerstören. So ist es uns gelungen die Helianer die bei uns Goa’uld heißen in unserer Galaxie in den letzten acht Jahren zu besiegen.“

Priamos: „Das ist durchaus beeindruckend. Wollt ihr mir noch etwas Mitteilen bevor ich eueren Vorschlag in den Hohen Rat zur Abstimmung einbringe?“
General Wallace: „Ja unser wichtigstes Anliegen ist, unser Schiff zu reparieren. Wir bräuchten dazu Trinium sowie einen neue Hyperraumantrieb, könntet ihr uns beides durch das Stargate zu kommen lassen?“

Priamos: „Also wenn eine Allianz zustande kommt, lässt sich über dass Trinium reden, aber einen Hyperraumantrieb könne wir euch nicht zur Verfügung stellen. Ihr müsst verstehen, dass unser Flotte in letzter Zeit stark dezimiert wurde und unsere Werften daher auf Hochtouren laufen um die Verluste auszugleichen.“

Dr. Stockton: „Eines noch wir sind Freunde der Asgard und der Nox.“
Priamos: „Diese beiden Völker waren auch einst unsere Freunde. Wie geht es ihnen jetzt?“
Dr. Stockton: „Die Nox sind Pazifisten geworden und die Asgard sind als Rasse ausgestorben, der letzte überlebende Begleitet unsere Expedition und auch eine Noxfrau ist mit an Bord.“
Priamos: „Das tut mir Leid für die Asgard.“

O`Neill jr.: „Hey, Sarpedon du solltest auch etwas sagen.“
Sarpedon: „Hier spricht Subpaladin Sarpedon vom Furlinger Imperium, diese Menschen sprechen die Wahrheit.“
Priamos: „Hat das Furlinger Imperium wohl schon ein Allianz mit diesen Menschen geschlossen?“
Sarpedon: „Nein, diese Menschen haben mich nach einer Schlacht gefunden und gerettet. Jetzt unterstütze ich sie.“

General Wallace: „Dann können Sie unseren Vorschlag jetzt zur Abstimmung vorlegen.“
Priamos: „Ihr werdet wieder von mir hören.“

Kapitel 2

[drei Stunden später]

Priamos: „Der Hohe Rat hat entschieden vorerst auf eine vollständige Allianz zu verzichten, da das Risiko für unser Volk zu groß ist. Aber wir schlagen euch eine partielle Allianz vor.“
General Wallace: „Und wie soll die aussehen?“
Priamos: „Laokoon hat mir mitgeteilt, dass Antenor einer unserer Geheimagenten von den Helianern gefangen wurde und von Helios in seine Hauptstadt Heliopolis gebracht wurde. Er soll Informationen über eine neue Waffe oder Technologie von Helios haben, die den Kriegsverlauf entscheidend zu Gunsten der Helianer wenden könnte. Leider haben wir keine Kapazitäten verfügbar um ihn selbst zu befreien. Da ihr sagtet ihr seit auf verdeckte Missionen spezialisiert würden wir euch bitten ihn zu befreien. Solltet euch dies gelingen werden wir euch gestatten uns Antenor auf einem neutralen Planeten zu übergeben und dann können wir auch überprüfen ob ihr die seit die ihr vorgebt zu sein. Dann liese sich auch der Hohe Rat von einer Allianz überzeugen.“

General Wallace: „Wenn ihr wollt dass wir dies für euch erledigen brauchen wir mehr Informationen, ich werde meine Männer nicht ins Ungewisse schicken.“
Priamos: „Das ist kein Problem Laokoon wird euch umfassend informieren. Ich verbinde euch jetzt mit ihm.“

Laokoon: „Seit gegrüßt General, habt ihr eine Datenverarbeitungsvorrichtung?“
Als General Wallace etwas irritiert schaute sagte Cassandra: „Sir er meint einen Computer.“
General Wallace: „Ja haben wir.“
Laokoon: „Auf der Rückseite des Subraumkommunikationsgerätes befindet sich eine Klappe die müsst ihr öffnen und euren Computer daran anschließen, dann müsst ihr auf Frequenz 109.229 gehen und dann kann ich euch alle nachrichtendienstliche Daten über Heliopolis schicken.“

General Wallace schaute zu Cassandra und sagte: „Lt. Fraiser?“
Cassandra: „Ich bin schon drüber Sir.“

Als Cassandra ihren Laptop mit dem Trojanergerät verbunden hatte sagte sie: „Laokoon Sie können jetzt die Daten schicken.“
Dann gab es einen Piepton und die Daten waren auf Cassandras Labtop.


General Wallace: „Laokoon wir müssen jetzt erst einmal diese Daten Analysieren und Planen ob eine Mission durchführbar ist.“
Laokoon: „Das verstehen ich, Laokoon ende.“
General Wallace: „Sie hören von uns, Wallace ende.“

General Wallace: „So dann schauen wir mal was uns die Trojaner da geschickt haben.“
O`Neill jr.: „Sir, ich weiß ja nicht, aber diese Trojaner erinnern mich irgendwie an die Tok’ra. Arrogant, nicht gerade Hilfsbereit und dann wollen sie auch noch dass wir für sie die Drecksarbeit machen.“
General Wallace: „Wenn sie nicht wollen Major, kann ich auch das IOA-Team schicken wenn es von seiner Mission zurück ist.“
O`Neill jr.: „Nein, nicht nötig Sir, wir können etwas Abwechslung gebrauchen.“

Cassandra: „Ich rufe jetzt die Daten auf.“

Auf dem Bildschirm erschien eine Stargate-Adresse mit einer Unterschrift in antikisch.
General Wallace: „Was heißt dass?“
Dr. Stockton: „Heliopolis.“
Cassandra schaltete weiter und auf dem Bildschirm erschien ein Bild einer gigantischen Stadt. Diese Stadt erstreckte sich über den ganzen Bildschirm und die Architektur war eine Mischung aus griechischer und ägyptischer Architektur, vergleichbar mit dem ptolemäischen Alexandria. Es waren einfache Lehmhütten, aber auch imposante Marmortempel zu erkennen. Dann zoomte Cassandra auf das Zentrum der Stadt, welches in etwa ¾ der Größe von Atlantis hatte. Auch das Material, dass für dieses Stadtzentrum verwendet wurde sah anders aus als der Rest der Stadt, es sah so ähnlich aus wie die lantianische Bauweise. Das Stadtzentrum hatte eine achteckige Grundform und war von einer ca. 30 Meter hohen Mauer aus eben diesem Material umgeben. Auf der Mauer befanden sich unzählig viele Energiegeschütze. An jeder der acht Ecken erhob sich ein großer Turm der eine vergrößerte Kopie des Leuchtturms von Alexandria war. Weiter im inneren erhob sich eine weitere achteckige Ebene auf der sich die unterschiedlichsten Gebäude befanden, deren Funktion aus der ferne nicht zu erkennen war. Nach dieser Ebenen kam eine weitere die die gleiche Grundform hatte. Auf dieser Ebenen erhoben sich riesige Hochhäuser die ebenfalls dem lantianischen Design ähnelten, allerdings die Spitzen der Leuchttürme nicht überragten. Im Mittelpunkt der dritten Ebenen erhob sich das höchste Gebäude der Stadt. Es war ein Turm von enormer Größe. Die Spitze des Turmes war eine goldene Pyramide, die die Cheops-Pyramide um dass doppelte überragt hätte. Der Fuß der Pyramide und die Spitzen der Leuchttürme lagen auf gleicher Höhe.

Cassandra zoomte weiter auf die Pyramide zu und es erschienen antikische Schriftzeichen auf dem Bildschirm.
General Wallace: „Dr. Stockton?“
Dr. Stockton: „Äh, das heißt in etwa Stargateraum.“
General Wallace: „Lt. Fraiser sie können weiter schalten.“

Auf dem nächsten Bild war der Torraum zusehen. Das Stargate stand an der Wand und vor ihm befand sich ein großer Raum der dem Gatetrium von Atlantis ähnelte. An den Wänden links und rechts vom Stargate aus gesehen befanden sich zwei Gänge die weiter in die Pyramide führten und dem Gate gegenüberliegende führte eine Treppe auf die nächste Ebene. Neben der Treppe stand ein DHD.

Dann kam noch eine Lageplan des Stadtzentrums auf dem der Gefangenenbereich eingezeichnet war. Er befand sich in einem Gebäude auf der zweiten Ebene.

Cassandra: „So dass waren allen Daten.“
O`Neill jr.: „Sag ich doch, wie die Tok´ra.“
General Wallace: „Major ob sie die Trojaner jetzt mögen oder nicht ist mir egal. Die Frag ist doch viel mehr halten sie eine Befreiungsaktion für möglich.“

O`Neill jr.: „Also wenn Ra diese Stadt so spärlich bewachen lässt wie unsere Goa’ulds ihre Ha’taks dann wird’s ein Spaziergang.“
Cassandra: „Ja das mag sein, bloß wenn wir ein MALP durch schicken müssen wir sofort hinterher sonst wimmelt es zehn Minuten später in diesem Gateraum von Jaffas.“
Sarpedon: „Wir müssten dann sofort die Wachen überwältigen.“
Dr. Stockton fragte: „Haltet ihr das wirklich für einen gute Idee?“
O`Neill jr.: „Ach David machen Sie sich keine Sorgen das klappt immer.“

General Wallace: „Dann schlage ich vor wir schicken ein MALP durch und überprüfen ob die Mission durchführbar ist, wenn ja stürmen sie mit ihrem Team den Gateraum und sollten es zu viele Wachen sein blasen wir die Mission ab.“

O`Neill jr.: „Ja so in etwa hätte ich es mir auch gedacht.“
General Wallace: „Dann startet ihre Mission in einer Stunden.“
O`Neill jr.: „Alles klar. Leute wir sollten uns vorbereiten.“
Dann verlies das SG-T Team den Besprechungsraum.

[eine Stunde später]

Das SG-T Team stand in voller Ausrüstung zusammen mit General Wallace und Maj. Gant im Kontrollraum und im Gateraum der Heracles stand ein MALP bereit. Auf Befehl von General Wallace startete Maj. Gant den Anwahlvorgang und als die Wurmlochverbindung stand schickte Maj. Gant das MALP durch das Gate. Alle schauten gespannt auf den Bildschirm und warteten auf die Übertragung der MALP Bilder. Dann waren die ersten Bilder zusehen: Bei der Treppe gegenüber des Gates standen zwei Jaffas und ein weiterer neben dem DHD.
O`Neill jr. sagte zu Maj. Gant: „Drehen Sie die Kamera nach links.“
Als die Kamera sich nach links gedreht hatte waren zwei weitere Jaffas zusehen die den Gang bewachten.
O`Neill jr.: „Und jetzt nach rechts.“
Die Kamera drehte sich langsam nach rechts und dabei war zu sehen wie der Jaffa der bei dem DHD stand auf das MALP zuging. Auch rechts wurde der Gang von zwei Jaffa-Kriegern bewacht. Dann brach die Verbindung ab.

O`Neill jr.: „Also los Leute wir wollen doch nicht zu spät zur Party kommen.“
General Wallace fragte noch einmal nach: „Major wollen Sie die Mission wirklich durchziehen.“
O`Neill jr.: „Ja, Sir.“
Dann rannte das SG-T Team in den Gateraum und unterwegs erteilte der Major noch Befehle: „Cassie, David ihr kümmert euch um die Jaffas bei der Treppe, Sarpedon du nimmst die zwei rechten und ich die zwei linken. Haben das alle verstanden.“
Von seinen drei Teammitgliedern war ein „Ja“ zu hören. Dann standen die vier auch schon vor dem Gate. O`Neill jr., Dr. Stockton und Cassandra nahmen ihre P-90 in den Anschlag und Sarpedon zog sein Schwert, dann rannten die vier durch das Stargate.

Auf der andren Seite eröffneten Cassandra und David so sofort das Feuer auf die Jaffas vor ihnen. O`Neill jr. drehte sich nach links und feuerte ebenfalls eine Salve aus seiner P-90 auf einen der beiden Jaffas ab. Auch Sarpedon hatte das Feurer auf einen seiner Jaffas eröffnet. Der andere Jaffa hatte das Feuer erwidert und Sarpedon musste sein Schwert nutzen um das Stabwaffen Feuer abwehren. Inzwischen hatten Cassandra und Dr. Stockton zwei der Jaffas vor ihnen erledigt und mussten zur Seite springen um dem Feuer des dritten auszuweichen. Auch O`Neill jr.´s erster Jaffa war erledigt und der Major wollte gerade den zweiten ins Visier nehmen da folgen Energiepulse aus dessen Stabwaffe auf ihn zu. Der Major sprang zur Seiten und feuerte im Fallen zurück. Cassandra und David waren inzwischen hinter dem MALP in Deckung gegangen und lieferten sich ein Feuergefecht mit ihrem dritten Jaffa der sich hinter dem DHD verschanzt hatte. Sarpedon hatte nun auch seine zweite Jaffa erledigt und drehte sich um, um nach seinen Teammitgliedern zu sehen. Er sah wie gerade der zweite Jaffa von O`Neill jr. zu Boden ging. Der Major und der Furlinger schauten sich kurz an und wandten sich dann dem letzten Jaffa zu und eröffneten gleichzeitig das Feuer. Der Jaffa wurde sowohl von der P-90 Salve als auch von dem Feuer von Sarpedons Schwert getroffen und vom DHD weg gegen die Wand geschleudert.

O`Neill jr. rief Sarpedon zu: „Hey der geht auf mein Konto.“
Sarpedon: „Ich glaube mein Feuer hat ihn zu erst getroffen.“

Auch David und Cassandra hatten sich wieder aufgerappelt und der Archäologe sagte: „Hey könnt ihr euren Hit-Count nicht auf später verschieben, wir sollten hier erstmal aufräumen.“
Und Sarpedon fügte hinzu: „Wir müssen verhindern, dass diese Jaffas wieder auferstehen.“
Der Major nickte den beiden zu und dann sammelte das Team die Jaffa Körper ein und legten sie vor das Stargate. Cassandra wählten Zero an und der Vortex verschlang die Jaffakörper und dann schickten sie das MALP zur Heracles zurück und meldeten dem General, dass alles nach Plan Verlaufe.

Auf der Heracles sagte der General zu Maj. Gant: „Ich werde jetzt die Trojaner informieren, dass wir die Mission durchführen und Sie halten hier die Stellung.“ Dann verließ der General den Kontrollraum.

In Heliopolis fragte O`Neill jr. Cassandra: „Cassie wo müssen wir lang.“
Cassandra schauten auf ihren PDA mit dem Lageplan der Stadt und antwortete: „Nach links.“
Dann schlich sich das Team in den Gang auf der linken Seite.

Kapitel 3

Der Gang war auf beiden Seiten von Säulenreihen eingefasst und an der Decke befanden sich Bilder und Mosaike die von Helios Machtergreifung und dem Beginn des trojanischen Krieges erzählten. Das Team schlich immer weiter in die Pyramide hinein und nach ein paar Kreuzungen kamen sie dann zu einer Treppe die in das nächst Stockwerk der Pyramide hinab führte. Auch in diesem Stockwerk folgte das Team den Anweisungen von Cassandra die sie mit Hilfe des Lageplans durch die Pyramide lotste. Plötzlich war in der Ferne der Gleichschritt einer Jaffa-Patroullie zu hören. O`Neill jr. hob seine Faust um seinem Team zu signalisieren die Position zu halten. Cassandra und Sarpedon blieben sofort stehen aber Dr. Stockton schaute die ganze Zeit nur auf die Deckenmalereinen und lief deshalb auf die Gruppe auf. Durch die aneinander stoßenden Ausrüstungsgegenstände und Waffen gab es ein lautes klapperndes Geräusch. O`Neill jr. warf David einen bösen Blick zu und hielt sich den Zeigefinger vor den Mund. Der Archäologe reagierte darauf mit einem unschuldigen Schulterzucken. Die Jaffa-Patroullie kam näher und der das Team versteckte sich hinter den Säulen. Dann bog der Jaffatrupp auch schon um die ecke und marschierte durch den Gang, ohne das SG-T Team zu bemerken. Als die Jaffas verschwunden waren setzte das Team seinen Weg fort.

Die vier kamen schließlich in das unterste Stockwerk der Pyramide.
Cassandra fragte den Major: „Ringe oder Treppe?“
O`Neill jr.: „Ringe“
Cassandra: „Dann müssen wir jetzt nach rechts.“
Nach fünf Minuten und zwei weiteren Gangkreuzungen erreichte das Team schließlich den Ringraum.
Dr. Stockton fragte O`Neill jr.: „Jack halten Sie das wirklich für eine gute Idee die Ringe zunehmen, ich meine nur wir sehen schließlich nicht ob da unten einen Horde Jaffa auf uns wartet.“
O`Neill jr. schob Dr. Stockton in den Ringkreis zog das Funkgerät des Archäologen aus dessen Brusttasche und drückte es ihm in die Hand und sagte zu ihm: „Genau deshalb verlassen wir uns auch auf das gute alte menschliche MALP.“
Dr. Stockton: „Sie meinen wohl ehr Köder.“
O`Neill jr.: „Was ihnen lieber ist. Also“ der Major zeigte gerade aus „zwölf Uhr“ dann zeigte er nach links „neun Uhr“ dann zeigte er nach rechts „drei Uhr und so weiter. Verstanden?“
Dr. Stockton: „Ja ich denke schon.“
O`Neill jr.: „Wenn es da unten Ärger gibt, dann machen Sie ein freundliches Gesicht und legen sich auf den Boden.“
Danach aktivierte O`Neill jr. die Ringe und Dr. Stockton wurde in den Ringraum am Fuße des großen Hauptturms transportiert. In dem Ringraum war David sofort von drei Jaffas einegekreist die ihre Waffen auf ihn richteten.
Der Archäologe aktivierte sein Funkgerät und setzte ein Lächeln auf und sagte: „Drei, zwölf Uhr, vier Uhr und zehn Uhr.“ Dann trat er einen Schritt nach vorne aus den Ringen heraus und verschränkte die Hände hinter dem Kopf und legte sich auf den Boden.
O`Neill jr., Sarpedon und Cassandra stellten sich in den von David durchgegebene Positionen in die Ringe, zog ihre Waffen und ließen sich ebenfalls nach unten transportieren. Als sie unten waren eröffneten die drei sofort das Feuer und konnten so die Jaffa überwältigen. O`Neill jr. half David wieder auf die Füße und sagte: „Komm wir sollten hier verschwinden.“

Dann folgte das Team Cassandras Anweisungen und verließ den großen Turm und befand sich auf den Straßen der dritten Ebene. Um sie herum erhob sich eine Vielzahl von Hochhäusern. Das SG-T Team schlich sich durch die Häuserschluchten und gelangte schließlich über eine breite Treppe auf die zweite Ebene. Dort mussten sie mehreren Jaffa-Patroullien ausweichen bevor sie schließlich zu dem Gefängnisgebäude gelangten.
Die Eingangstür wurde von zwei Jaffas bewacht. O`Neill jr. und Cassandra schlichen sich seitlich an diese heran und erledigten sie mit drei Zat-Schüssen.

Dann betrat das Team das Gefängnis und begab sich zum Zellenblock. Es war ein langer Gang und auf jeder Seite gab es mindestens zwölf Zellen, die alle von Energiegittern verschlossen waren.
O`Neill jr. ging zur Mitte des Ganges und schrie: „So und wer ist jetzt der Trojaner den wir retten sollen?“
Als er ausgesprochen hatte schrieen auch schon alle Gefangenen los und es gab einen ohrenbetäubenden Lärm.
O`Neill jr. schrie: „Ruhe!“ doch die Gefangenen reagierten nicht darauf.
O`Neill jr. schaute Dr. Stockton an und sagte: „David?“
Dr. Stockton räusperte sich und schrie dann: „Silentio!“
Die Gefangenen schrieen weiter, aber einer, der sich in der letzten Zelle auf der linken Seite befand schwieg. Als ihn Dr. Stockton sah sagte er: „Jack dass dort ist unser Mann.“
Das Team begab sich zu der Zelle und O`Neill jr. fragte Cassandra: „Cassie bekommst du diese Zelle auf.“
Cassandra: „Ich tu mein bestes.“
O`Neill jr.: „Beeil dich dieses Geschrei hier könnte ungebetene Gäste anlocken.“
Dr. Stockton versuchte weiterhin die übrigen Gefangenen zu beruhigen.

Plötzlich waren allen Still und das SG-T Team drehte sich um umzusehen was los war. Sie konnten gerade noch sehen, wie ein Trupp Jaffas mit Zats auf sie feuerte bevor sie bewusstlos wurden.

[10 Minuten später]

Das SG-T wurde von ein paar Stabwaffenschläge in den Nacken geweckt und als sie sich umsahen, stellten sie fest, dass sie sich nun in der Spitze der Pyramide befanden. Vor ihnen auf einem imposanten goldenen Thron saß Helios. Neben dem Obersten Goa’uld standen noch drei weitere Goa’uld. Der eine trug eine rötlich glänzende Rüstung und auf seiner Brust war ein Hammer abgebildet. Der Zweite Goa’uld hatte einen weiblichen Wirt, der lange braune Haare hatte und ein silbernes Korsett so wie einen braunen Lederrock trug. Und der dritte Goa’uld trug ebenso wie Helios eine goldenen Rüstung mit einer Sonne auf der Brust und sein Wirt war Col. Henderson.

O`Neill jr. schaute sich die vier Goa’ulds an und als seine Blick auf Henderson fiel sagte er: „Hey, Henderson wir könnten etwas Hilfe gebrauchen.“
Einer der Jaffas die das Team bewachten schlug dem Major mit seiner Stabwaffe auf den Kopf und sagte: „Der groß Helios hat dir nicht erlaubt seinen Sohn Phaethon anzusprechen.“

Dann erhob sich Helios und sagte mit tiefer Stimmen: „Wer seit ihr und was wollt ihr?“
O`Neill jr. schaute ihn an und sagte: „Tja Ra wir sind hier um dir mal wieder in den Arsch zu treten.“
Helios schrie: „Schweig!“
Dann ging er auf den Major zu packte ihn mit einer Hand am Kinn und schaute ihm in die Augen und flüsterte ihm zu: „So hat mich seit tausenden Jahren Keiner mehr genannt.“ er schaute O`Neill jr. noch tiefer in die Augen und fuhr fort: „Ich kennen dich. Auch wenn du jetzt jünger bist werde ich dich für deinen Frevel auf Abydos bestraffen.“
Helios ging zurück auf seinen Thron und befahl seinen Jaffas: „Bringt sie in die Zellen ich werde sie später einzeln und alleine Verhören.“

Phaethon sagte zu Helios: „Vater, lass mich das Verhör übernehmen, das sind die Feinde die mit meinem Wirt in unsere Galaxie kamen um sich mit den Trojanern zu verbünden.“
Helios: „Nein, mein Sohn begib dich zu deiner Armee und bereite sie auf einen Angriff vor. Sobald ich von den Gefangenen den Standort ihres Stützpunktes erfahren habe wirst du sie vernichten.“
Phaethon: „Ich danke Euch Vater, dass ihr mir diese Ehre zu teil werden lasst.“

Helios drehte sich zu dem Goa’uld in der rötlichen Rüstung und befahl: „Hephaistos, führe deine Arbeiten fort, dass sich meine Stadt endlich in die Sternen erheben kann und ich die Trojaner vernichten kann.“
Hephaistos verneigte sich und verließ den Thronraum.

[Zehn Minuten später]

Das SG-T Team wurde von den Jaffas in eine Zelle geworfen und dann aktivierten die Jaffas das Energiegitter.
Dr. Stockton sagt: „Hm, es wird also ein Spaziergang, klasse Jack.“
O`Neill jr.: „Ach David jetzt regen sie sich nicht gleich auf.“
Cassandra: „Was machen wir jetzt?“
Dr. Stockton: „Ja Jack, was machen wir jetzt, Sie sind doch der Spezialist für Gefangen in den Händen der Goa’uld.“
O`Neill jr. zuckte mit den Schultern und sagte: „Erstmal abwarten, es ergibt sich immer eine Chance.“

Kurze Zeit später kamen zwei Jaffas und holten O`Neill jr. ab und brachten ihn wieder zu Helios in den Thronraum. Die Jaffas warfen den Major vor Helios auf den Boden und verließen dann auf den Befehl ihres Gebieters den Thronraum.

Helios: „So sehen wir uns also wieder Tau´ri.“
O`Neill jr.: „Wieso sind wir denn allein, hast du etwas Angst deine Lackeinen könnten dir nicht mehr dienen wenn sie erfahren dass du gar kein Gott bist.“
Helios: „Eigentlich müsste ich dir danken, ich bin jetzt mächtiger als ich es in eurer Galaxie je hätte sein könne.“
O`Neill jr.: „Dann könntest du uns ja frei lassen.“
Helios lachte los: „Vielleicht mache ich dass ja sogar wenn du mir sagst was ich wissen will.“
Helios: „Tau’ri sag mir welches Jahr schreibt ihr jetzt?“
O`Neill jr.: „Oh, da hat wohl jemand seinen Kalender vergessen.“
Helios: „Dein Hochmut wird dir gar nichts helfen.“
O`Neill jr.: „Bisher kam er immer gut an bei euch Schlangen.“
Helios: „Du Narr. Jetzt verrate mir wo ist euer Stützpunkt.“
O`Neill jr.: „Von mir erfährst du nichts.“
Helios: „Oh doch ich werde.“
Dann holte der Goa’uld eine Gehirnsonde hervor, ging auf den Major zu und setzte sie ihm an die Schläfe. Auf einem Bildschirm erschienen Bilder die die Gedanken des Majors darstellten.
Helios: „Ah, dass ist also euer Stützpunkt.“

[fünf Minuten später]

Helios schrie den Major an: „Jetzt verrate mir endlich wie der Code lautet der den Schild an eurem Sternentor deaktiviert.“
Auf dem Bildschirm war jedoch nur ein Bild von Homer Simpson, einer F-16, Sara O'Neill, einer Geburtstagstorte und Michael Jordan zu sehen.
Helios: „Was soll das du Narr?“
O`Neill jr. zuckte nur mit den Schultern.
Helios: „Und warum kann ich nur Erinnerungen sehen die drei Jahre alt sind.“
O`Neill jr. grinste den Goa’uld an und sagte: „Ist wohl deine Technologie doch nicht so gut.“

Helios: „Wenn du mir nichts nützliches mehr verraten kannst dann brauche ich dich auch nicht mehr.“

Helios schrie: „Artemis!“
Der Goa’uld mit dem weiblichen Wirt betrat den Thronraum und sagte: „Ja, mein Gebieter.“
Helios: „Töte ihn, und lass mir den anderen Menschen bringen.“

Artemis packe den Major und führte ihn aus dem Thronraum. Vor der Tür befahl sie den beiden Jaffas: „Bringt den anderen Menschen zu unserem Gebieter.“

Dann brachte sie O`Neill jr. in einen Raum in dem die Waffen und Ausrüstung der SG-T Teams lag.
Artemis lies ihre Augen aufleuchten und sagte zum Major: „Jetzt schlag mich nieder.“
O`Neill jr. musste etwas Lachen und antwortete: „Eigentlich Schlage ich keine Frauen.“
Artemis: „Mehr kann ich nicht für euch tun.“
O`Neill jr.: „Und wieso hilfst du uns überhaupt?“
Artemis gab dem Major eine Ohrfeige und sagte: „Du musst die Beeilen. Jetzt mach schon. Ich habe Helios Blick gesehne als du ihn Ra nanntest, wenn ihn jemand besiegen kann dann ihr. Also jetzt schlag mich nieder und dann musst du dich beeilen bevor ich gefunden werde.“
O`Neill jr.: „Also gut, danke und Entschuldigung.“
Dann verpasste er der Goa’uld einen Kinnhacken und nahm sich zwei der Rucksäcke und verstaute darin soviel Ausrüstung und Waffen wie er tragen konnten.

Der Major machte sich sofort auf den Weg um die beiden Jaffas zu verfolgen die David holen sollten.

[zehn Minuten später]

O`Neill jr. hatte das Gefängnis erreicht und sah wie die beiden Jaffas gerade die Zelle geöffnet hatten und Dr. Stockton holen wollten. Er stürmte in den Gang und eröffnete das Feuer auf den eine Jaffa. Der Jaffa ging zu Boden und der anderer wandte sich dem Major zu und wollte auf ihn Feuern. Die Spitze der Stabwaffe hatte sich bereits geöffnet und der Jaffa hätte nur noch abdrücken müssen, da stürzte sich Sarpedon auf ihn und warf ihn zu Boden.

Der Major warf Sarpedon sein Schwert zu und der Furlinger fing es mit einer Hand auf und stach dann den Jaffa ab. Der Major ging zu seien Team und sagte: „Wir sollten unsern Auftrag jetzt beenden.“
Cassandra: „Wie konntest du dich befreien.“
O`Neill jr.: „Erzähl ich euch später.“
Die vier gingen zur Zelle des Trojaner und O`Neill jr. fragte ihn: „Bist du Antenor?“
Antenor: „Ja, wer seit ihr und was wollt ihr?“
O`Neill jr.: „Der Hohe Rat der Trojaner schickt uns wir sollen dich retten.“
Cassandra hatte bereits eine Abdeckplatte neben dem Energiegitter entfernt und betrachtete die Steuerkristalle.

O`Neill jr.: „Cassie bekommst du das hin?“
Cassandra: „Ja aber das könnte etwas dauern.“

Plötzlich ertönte ein Alarm in der ganzen Stadt.
O`Neill jr.: „Sieht so aus als ob wir diese Zeit nicht haben.“
O`Neill jr. holte einen C-4 Sprengsatz aus seinem Rucksack und sagte zu Antenor: „Tritt zurück das gibt hier gleich einen Knall.“

Antenor rief dem Major zu: „Nein, mach das nicht, damit könnt ihr die Zelle nicht öffnen.“
Cassandra fragte zurück: „Was sollen wir dann machen.“
Antenor: „Hier nehmt dass“ er reichte Cassandra ein Speicherkristall durch das Energiegitter „und bringt es zum Hohen Rat.“
Cassandra fragte: „Was ist das?“
Antenor: „Das sind die von mir gesammelten Geheimdienstdaten.“
O`Neill jr.: „Und wie bekommen wir dich hier raus.“
Antenor: „Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Helios ist dabei eine neue Energiequelle zu entwickeln, die stärker ist als drei unserer Potentia. Damit wäre er in der Lage diese Stadt als Raumschiff einzusetzen und den Krieg zu gewinnen. Sie befindet sich in einer Kammer tief unter dem Hauptturm.“
O`Neill jr.: „Ja das machen, aber wir lassen dich hier nicht zurück.“
Antenor: „Ich werde euch die Entscheidung abnehmen.“ er holte eine kleine Pille hervor und schluckte sie. Währende er starb rief er dem Team noch ein „beeilt euch“ zu.

O`Neill jr.: „Also gut dann lasst uns verschwinden.“
Das SG-T Team rannte aus dem Gefängnis und kurz bevor O`Neill jr. das Gefängnis verließ warf er noch einmal einen Blick zurück auf die Zelle des Trojaners und sah wie ein gleißendes Licht in der Decke verschwand.

Als sie draußen waren verteilte der Major die restlichen Waffen. Er gab Cassandra seine P-90 und Dr. Stockton zwei Handgranaten und eine Beretta, Sarpedon ebenfalls zwei Handgranaten und er selbst nahm die zweite Beretta.

O`Neill jr.: „Cassie, weißt du schon wie wir zu der Energiequelle kommen?“
Cassandra: „Ja wir müssen zurück zu den Ringen, zwei Räume weiter gibt es einen zweiten Ringraum der zu der Kammer führt.“

Kapitel 4

Cassandra hatte gerade ausgesprochen da schlug auch schon Stabwaffenfeuer neben den vieren ein. Auf der gegenüberliegenden Seite hatten fünf Jaffas Position bezogen. Das SG-T Team sprang zur Seiten und ging hinter ein paar Kisten in Deckung. Sarpedon und O`Neill jr. eröffneten sofort das Feuer.
O`Neill jr.: „David wie gut können sie Werfen?“
Dr. Stockton: „Naja….“
O`Neill jr.: „Wir geben ihnen Feuerschutz, dann werfen Sie eine Handgranaten zu den Jaffas.“
O`Neill jr. und Sarpedon belegten die Jaffas mit einem Sperrfeuer und Dr. Stockton stand auf und warf die Granate zu den Jaffas.
Nachdem die Jaffas erledigt waren setzte das Team seien Weg vor.

[zehn Minuten später]

Nachdem sich das Team noch mehrere Feuergefechte geliefert hatte kamen sie schließlich in dem zweiten Ringraum an.
O`Neill jr. sagte: „Bevor wir da runter gehen sollten wir uns gebührend ankündigen.“ er zog die Splinte der letzten zwei Handgranaten und warf sie in die Ringe und aktivierte den Transport.
Die vier Jaffas in der unteren Ringkammer betrachteten überrascht die eierförmigen Metallgegenstände bevor ihre Körper von den Explosionen zerrissen wurden.
Dann begab sich auch das SG-T Team über die Ringe nach unten. Das Team kontrollierte kurz ob sich noch weitere Jaffa in dem Ringraum befanden und stürmte dann in die vor ihnen liegende Kammer.

Die Kammer ähnelte sehr dem lantianischen Projekt Arcturus. An der Steuerkonsole stand gerade Hepheistos und führte ein Experiment durch und in der Eindämmungskammer hatte sich bereits eine Energieblase gebildet.

O`Neill jr. rief Hepheistos zu: „Hey wir übernehmen jetzt.“
Hepheistos zog ein Zat und feuerte auf den Major. O`Neill jr. sprang zur Seite und Dr. Stockton und Sarpedon eröffneten das Feuer. Hepheistos wurde am Arm und in den Bauch getroffen und rannte aus der Kammer und verschwand mit den Ringen.

O`Neill jr. holte das C-4 hervor und sagte: „Na dann lasst uns mal ein schönes Feuerwerk machen.“
Cassandra sagte: „Nicht so schnell Jack.“
O`Neill jr.: „Ich schätze zwar einen Forschungsdrang Cassie, aber jetzt ist der falsche Zeitpunkt.“
Von draußen war das Geräusch ankommender Ringe zu hören.
O`Neill jr.: „David, Sarpedon kümmert euch darum.“
Dr. Stockton und Sarpedon begaben sich zur Tür und lieferten sich ein Feuergefecht mit den ankommenden Jaffas.

O`Neill jr.: „Also Cassie, darf ich jetzt?“
Cassandra: „Nein, diese Anlage hier ähnelt dem Projekt Arcturus, dass die Atlantis Expedition vor einiger Zeit entdeckt hat. Und die Goa’uld haben hier auf irgendeine weiße mit Vakuumenergie experimentiert. Wenn wir jetzt die Anlage zerstören solange sie läuft könnte das ein Loch in unsere Raum-Zeit reißen.“
O`Neill jr.: „Und dass heißt was?“
Cassandra: „Das weiß ich nicht.“
O`Neill jr.: „Ok, das reicht mir, schalte es ab.“

Dr. Stockton rief dem Major zu: „Jack, wir könnten hier etwas Hilfe gebrauchen.“
O`Neill jr. sagte zu Cassandra: „Also beeil dich.“
Dann ging er zur Tür und half Dr. Stockton und Sarpedon bei der Abwehr der Jaffas.

Cassandra ging zur Konsole und versuchte das Experiment zu beenden. Währenddessen hatten die drei anderen die Jaffas besiegt aber es kam auch schon der nächste Jaffa Trupp über die Ringe an.
O`Neill jr.: „Cassie uns geht hier bald die Munition aus.“
Cassandra: „Ich bin gleich so weit.“

Dr. Stockton zielte gerade auf den letzten Jaffa dieser Welle und drückte ab doch der Bolzen seiner Beretta schlug ins Leere. Der Jaffa feuerte auf den Archäologen, so dass dieser in Deckung gehen musste. Schließlich wurde der Jaffa von Sarpedon erledigt.

Cassandra gelang es das Experiment zu beenden und sie rief dem Major zu: „Jack ich bin soweit.“
O`Neill jr. warf Cassandra das C-4 zu und Cassandra brachte einen Sprengsatz an der Konsole und einen weiteren in der Energiekammer an.
Dann verlies das Team die Kammer und bewaffnete sich im Ringraum mit den Zats der gefallenen Jaffas. Als sie durch die Ringe verschwunden waren zündete der Major das C-4.

Dem SG-T Team gelang es sich bis zum Torraum zu schleichen. Im Torraum wurde das Stargate von einem Duzend Jaffas bewacht.
Dr. Stockton: „Jetzt haben wir aber ein Problem.“
O`Neill jr.: „Ja sieht so aus.“

Plötzlich wurde das Stargate aktiviert und ein Wurmloch bildete sich. Über Funk meldete sich General Wallace: „SG-T können Sie mich hören.“
O`Neill jr.: „Ja, Sir schön Sie zu hören.“
General Wallace: „Wir haben uns Sorgen gemacht, Sie sollten längst zurück sein.“
O`Neill jr.: „Ja wir waren gerade auf dem Rückweg aber wir haben hier ein Problem.“
General Wallace: „Ein Problem welcher Art?“
O`Neill jr.: „Ungefähr ein Duzend Jaffas im Torraum.“
General Wallace: „Also gut Major, das IOA-Team steht für eine Rettungsmission bereit.“
O`Neill jr.: „Dann schlage ich vor dass Sie sie auf drei durch das Tor schicken, wir stürmen dann eben falls den Torraum.“
General Wallace: „Verstanden. Eins, zwei, drei.“

Das SG-T Team stürmte in den Torraum und eröffnete das Feuer auf die Jaffas gleichzeitig fiel das IOA-Team durch das Tor den Jaffas in den Rücken. Es gab ein großes Feuergefecht und eine Menge Rauch. Dann war es Stille und durch den Rauch ragte eine Hand O`Neill jr. entgegen.
Maj. Cunningham sagte: „IOA-Team stets zu Diensten.“
O`Neill jr. schüttelte ihm die Hand und sagte: „Danke für Ihre Hilfe Edward.“
Maj. Cunningham: „Nichts zu Danken, so bekommen wir wenigstens auch mal die Interessanten Orte zu sehen.“
O`Neill jr.: „Ich will ihr Sightseeing-Tour jetzt zwar nicht beenden aber wir sollten wieder verschwinden.“
Maj. Cunningham: „Da habe ich keine Einwände.“
Dann wählte Cassandra Zero an und die beiden Teams verschwanden durch das Stargate.

General Wallace begrüßte die beiden Teams und legte dann die Missions-Besprechung auf 1700 fest.

[zwei Stunden später]

General Wallace, Ms. Xiaoyi und das SG-T Team hatten sich im Besprechungsraum eingefunden.
General Wallace: „Sie konnten also den Trojaner nicht befreien.“
O`Neill jr.: „Nein und der wollte auch nicht dass wir ihn befreien.“
Ms. Xiaoyi: „Das kann doch nicht wahr sein, wir können doch den Trojanern nicht schon wieder die gleiche Geschichte erzählen, dass wir einen ihrer Männer nicht retten konnten weil er es nicht wollte.“
O`Neill jr.: „Tut mir leid aber so war es. Er gab uns den Auftrag dieses Speicherkristall dem Hohen Rat zu überbringen und dann sollten wir noch diese Energiequelle von Ra zerstören. Und um uns die Entscheidung abzunehmen hat er irgendein Gift geschluckt und ich glaube er ist dann aufgestiegen.“
General Wallace: „Und sie haben diese Energiequelle zerstört.“
O`Neill jr.: „Ja, haben wir.“
General Wallace: „Und was war das für eine Energiequelle?“
Cassandra: „Die Goa’uld haben dort mit Vakuumenergie experimentiert, ähnlich wie die Antiker bei dem Projekt Arcturus.“
General Wallace: „Und was wollten die Goa’uld mit dieser Energie.“
Cassandra: „Offensichtlich ist die ganze Stadt eine Art Raumschiff vergleichbar mit Atlantis.“

General Wallace: „Lt. Fraiser, konnten sie schon herausfinden was auf dem Kristall gespeichert ist?“
Cassandra: „Nein die Daten sind verschlüsselt.“
General Wallace: „Dann sollten wir jetzt wohl die Trojaner verständigen. Aktivieren sie die Subraumverbindung.“
Cassandra schaltete das Gerät ein und sagte: „Die Verbindung steht.“

General Wallace: „Hier sprich General Wallace Laokoon können Sie mich hören?“
Laokoon: „Ich grüße Sie General. War die Mission erfolgreich?“
General Wallace: „Das kommt darauf an, wie Sie erfolgreich definieren. Wir konnten die Geheimdienstdaten besorgen und eine neue Energiequelle der Helianer zerstören, aber Antenor konnte nicht gerettet werden.“
Laokoon: „Erzählen Sie mir mehr.“
Der General und das SG-T Team berichtete Laokoon über den Verlauf der Mission.

Laokoon: „Hm, wir hatten immer befürchtet, das Helios versuchen wird eine eigenes Stadtschiff zu errichten. Aber dass er schon soweit ist, dass ihm nur noch eine Energiequelle fehlt stellt eine völlig neue Bedrohung dar. Wir sind euch zu großem Dank verpflichtet, dass ihr die Energiequelle zerstört habt. Aber ich muss auch sagen, die Tatsache, dass der zweite Trojaner, den ihr zu Hilfe gekommen seit, gestorben ist, steigert nicht gerade unser Vertrauen in euch.“

General Wallace: „Es ist uns schon klar, dass das merkwürdig klingt, aber so war es nun mal. Wo sollen wir uns jetzt treffen um euch diesen Speicherkristall zu übergeben?“
Laokoon: „Ein Treffen ist nicht nötig, steckt den Kristall in die Öffnung auf der Rückseite des Kommunikationsgerätes und die Daten werden überspielt.“
General Wallace: „Lt. Fraiser.“
Cassandra nahm den Kristall und steckte ihn in das Subraumkommunikationsgeräte und sagte: „Erledigt, Sir.“

Dann sagte General Wallace: „Laokoon, die Daten werden jetzt übertragen. Aber wir würden uns trotzdem gerne mit euch treffen um weiter zu verhandeln.“
Laokoon: „Nachdem es nicht erforderlich ist uns zu Treffen um Antenor zu uns zu bringen ist ein Treffen zur Zeit nicht erforderlich.“
Nachdem die Daten übertragen waren sagte Laokoon: „Wir müssen nun auch die Subraumkommunikation einstellen.“
General Wallace: „Wieso denn das?“
Laokoon: „Die erhöhte Kommunikation am heutigen Tag hat die Helianer aufmerksam gemacht und sie suchen schon nach der Relaisstation in eurem Quadranten der Galaxie. Daher müssen wir die Station deaktivieren um eine Entdeckung zu verhindern. Versucht nicht erneut Kontakt zu uns aufzunehmen wir werden uns bei euch melden.“

Dann brach die Verbindung ab.

O`Neill jr. regte sich auf: „Oh mann, wie die Tok’ra, wir reißen uns für die den Arsch auf und die lassen uns im Regen stehen.“
General Wallace: „Das ist heute wohl nicht unser Glückstag.“
Dr. Stockton: „Das würde ich nicht sagen, immerhin haben wir Ra´s Dominanz über diese Galaxie zumindest verzögert.“
General Wallace: „Da haben sie Recht Doktor. Sie können dann wegtreten.“

Fortsetzung folgt…
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 29.01.2008, 20:52    Titel: Episode 1.18 – Deep Space Reconnaissance– Fernspäher Antworten mit Zitat

Stargate Troja – Episode 1.18 – Deep Space Reconnaissance– Fernspäher

Kapitel 1


O`Neill jr. und Sarpedon waren gerade auf dem Weg zu dem Kinoraum der Heracles um sich einen weiteren Star Wars Film anzusehen.
O`Neill jr. sagte zu Sarpedon: „So jetzt kommen wir zu den wirklichen Klassikern, den alten Star Wars Filmen.“
Sarpedon: „Ich freue mich schon darauf.“
Plötzlich ertönte auf dem gesamten Schiff eine Alarmsirene.
O`Neill jr.: „Oh, ich glaube Star Wars muss noch etwas warten, wir sollten schauen was da los ist.
O`Neill jr. und Sarpedon rannten sofort in Richtung der Brücke. Unterwegs schlossen sich auch Cassandra und Dr. Stockton noch an.
O`Neill jr. fragte: „Was ist hier los?“
Cassandra: „Keine Ahnung.“
Dann erreichten die vier auch schon die Brücke. Auf dem Kommandanten Stuhl saß Maj. Gant und gab Befehle und die übrigen Brückenoffiziere tippten aufgeregt auf ihren Instrumenten herum.

O`Neill jr. fragte Maj. Gant: „Was ist denn hier los?“
Maj. Gant drehte sich kurz um, um zu sehen wer die Brücke betreten hatte, dann stand sie auf salutierte und sagte: „Sir, ….“
O`Neill jr. unterbrach sie und sagte: „Ach Erin, so förmlich brauchen Sie doch bei mir nicht zu sein.“
Die Blondine drehte die Augen nach links oben und nickte zweimal mit dem Kopf leicht zur Seite. Dann merkte auch O`Neill jr. dass er gar nicht gemeint war und drehte sich um und sah General Wallace der soeben die Brücke betreten hatte.
General Wallace fragte: „Was gibt es Major?“
O`Neill jr.: „Ja Sir, äh….“
Die Stirnfalten des Generals zogen sich zusammen als er „Gant!“ hinzufügte.
Maj. Gant: „Sir, die Langstreckensensoren haben so eben ein Schiff geortet, dass im benachbarten Sonnensystem den Hyperraum verlassen hat.“
Der General wollte gerade seine nächste Frage stellen da meldete Capt. Finley: „Sir, ein weiteres Schiff hat den Hyperraum verlassen.“

General Wallace: „Wissen wir was das für Schiffe sind?“
Maj. Gant: „Nein Sir, dass lässt sich mit den Langstreckensensoren nicht feststellen.“
General Wallace: „Und wie weit sind die Schiffe entfernt?“
Maj. Gant: „6,5 Lichtjahre Sir.“
General Wallace: „Major Gant, halten Sie hier die Stellung. SG-T, wir treffen uns in einer viertel Stunde im Besprechungsraum, Lt. Fraiser versuchen Sie bis dahin mehr über die beiden Schiffe herauszufinden.“

[eine viertel Stunde später]

Im Besprechungsraum der Heracles hatten sich die beiden Leiter der Expedition, das SG-T Team und auch Alec Colson, sowie Baldur eingefunden.
General Wallace fragte: „Was wissen wir bisher über die beiden Schiffe.“
Cassandra: „Also eigentlich sind es inzwischen drei Schiffe und wir wissen noch so gut wie nichts über diese Schiffe. Lediglich, dass sie ihre Position halten.“
Dr. Stockton: „Ich spekuliere jetzt mal, könnte es nicht vielleicht sein das es sich die Trojaner anders überlegt haben und uns doch Besuchen?“
Ms. Xiaoyi: „Ja das wäre durchaus möglich.“

O`Neill jr.: „Es könnte aber genauso gut seine das es Goa’uld sind, immerhin weiß Ra jetzt die Gateadresse von Zero.“
General Wallace: „Das ist beides möglich, aber egal welche Variante letztlich zutrifft wir brauchen so schnell wie möglich Gewissheit. Mr. Colson was machen die Reparaturen an der Heracles?“
Alec Colson: „Also die Waffensysteme sind inzwischen vollständig repariert aber für die Sublichttriebwerke brauchen wir mindestens noch eine Woche und für den Abschluss der Hüllenreparaturen brauchen wir neues Trinium.“

General Wallace: „Können Sie die Triebwerksreparaturen nicht beschleunigen, dass wir die Heracles zumindest mit minimal Besetzung starten können?“
Alec Colson: „Tut mit Leid Sir, aber wir arbeiten schon so schnell wie wir können.“
Cassandra fügte noch hinzu: „Sir, das würde uns auch nichts helfen, mit den Sublichttriebwerken können wir die 6,5 Lichtjahre Entfernung nicht überwinden.“

General Wallace: „Hat sonst jemand eine Idee wie wir herausfinden was da draußen los ist?“
O`Neill jr.: „Ja, Sir wir nehmen eine 305 und fliegen durch ein Gate das in der Nähe der Schiffe liegt.“
Cassandra: „Daran habe ich auch schon gedacht, aber in unserer Datenbank haben wir keine entsprechende Adresse.“
General Wallace: „Was können wir dann machen?“
Cassandra: „Ohne Hyperraumantrieb nicht viel.“

Alec Colson: „Naja wir haben ja einen Hyperraumantrieb, den aus den Hyperraumtorpedos. Wir könnten ihn ausbauen und in eine 305 einbauen.“
O`Neill jr.: „Moment mal haben Sie nicht gesagt der Hyperraumantrieb ist zu schwach für ein ganzes Schiff. Das war doch dieser LKW-Vergleich.“
Alec Colson: „Ich habe gesagt er ist zu schwach für ein Schiff wie die Heracles. Um bei dem Vergleich zu bleiben ist es ungefähr so wie wenn die 305 ein Mofa ist und dass lässt sich durch aus mit einem Rassenmähermotor in Bewegung setzten.“
General Wallace fragte: „Und warum kommen Sie mit diesem Vorschlag erst jetzt?“
Alec Colson: „Naja weil es uns bisher nichts gebracht hätte. Mit dem Hyperraumantrieb des Torpedos haben wir nur eine geringe Reichweite und müssen uns in mehreren Sprüngen durch den Hyperraum bewegen und dann wieder warten bis die Aggregate abgekühlt sind.“
General Wallace: „Baldur was sagst du zu dem Vorschlag?“
Baldur: „Ich würde dass dann zwar nicht als HyperraumANTRIEB bezeichnen aber es sollte mit ein paar Modifikationen an der 305 durchführbar sein.“

General Wallace: „Also gut Lt. Fraiser, Mr. Colson, Baldur beginnen Sie mit dem Umbau der 305. Major ihr Team fliegt dann zu den Schiffen sobald die 305 modifiziert ist.“


Kapitel 2

[fünf Stunden später]

O`Neill jr. ging zusammen mit Sarpedon zum Hangardeck Delta um zu sehen wie weit die Arbeiten an der 305 waren.
Als die beiden dort ankamen fragte O`Neill jr. Cassandra: „Und wie weit seit ihr?“
Cassandra: „Im Prinzip fertig, aber…“
Alec Colson unterbrach Cassandra und sagte: „Das wird ihm nicht gefallen.“
Baldur fügte noch hinzu: „In der Tat, ist dies ein unerfreulicher Nebeneffekt.“
O`Neill jr.: „Von was redet ihr da?“

Cassandra antwortete: „Wir mussten den Hyperraumantrieb im Waffenschacht einbauen, das heißt wir können keine ALRAAMs mit nehmen.“
O`Neill jr. raufte sich die Haare und sagte: „Na toll ihr wollt dass ich ohne Raketen zu drei Schiffen fliege bei denen wir nicht wissen ob sie Freund oder Feind sind?“
Dr. Stockton hatte auch soeben den Hangar betreten und sagte: „Sieben.“
O`Neill jr. drehte sich um und fragte: „Was?“
Dr. Stockton: „Es sind jetzt sieben Schiffe die die Langstreckensensoren erfasst haben.“
O`Neill jr.: „Das gefällt mir immer weniger.“
Sarpedon: „Ja, es scheint so als ob da jemand eine Flotte versammelt.“

O`Neill jr. sagte zu den dreien bei der 305: „Also wenn ihr fertig seid, sagt bescheid.“
Er wollte gerade gehen als Baldur sagte: „Bescheid.“
O`Neill jr. schaute Baldur etwas mürrisch an worauf der Asgard nur mit einem Zwinkern reagierte.
O`Neill jr. sagte zu seinem Team: „Also los melden wir uns beim General ab und dann starten wir.“ dann sagte er zu Baldur und Alec Colson: „Und ihr könnt inzwischen die 305 startklar machen.“

Das Team verlies den Hangar und machte sich auf den Weg zu General Wallaces Büro.
Alec Colson und Baldur begannen ihre Ausrüstung einzusammeln und die Diagnosegeräte von der F/A-305 zutrennen.
Baldur sagte zu Alec Colson: „Ihr Menschen seid ein seltsames Volk und insbesondere Major O`Neill jr.“
Colson: „Ach mein Sohn du darfst nicht alles immer so wörtlich nehmen.“
Baldur: „Mr. Colson, wie ich Ihnen schon mehrmals erklärt habe, bin ich weder Ihr biologischer Nachkomme, noch besteht auf Grund der Tatsache, dass Sie für das Klonen meines Körpers verantwortlich waren, eine tiefere emotionale Beziehung zwischen uns.“
Alec Colson: „Siehst du, dass meine ich, du musst einfach etwas lockerer werden.“
Baldur zwinkerte Alec Colson an, dann ging er in die 305 und holte seine letzten Ausrüstungsgegenstände, wobei er mehrmals seinen Kopf schüttelte.

Zur selben Zeit betraten O`Neill jr. und sein Team das Büro des Generals.
O`Neill jr.: „Sir, die 305 ist umgerüstet, mit Ihrer Erlaubnis starten wir jetzt.“
General Wallace: „Ja, Sie können starten, aber Major vergessen Sie nicht das soll eine Aufklärungsmission sein, also lassen Sie sich nicht auf einen Kampf ein.“
O`Neill jr.: „Das hatte ich sowieso nicht vor nachdem“ er schaute Cassandra an „unsere Ingenieure die 305 kastriert haben.“
General Wallace: „Was meinen Sie damit?“
Cassandra rechtfertigte sich und sagte: „Wir mussten den Hyperraumantrieb im Waffenschacht unterbringen, daher ist das Mitführen von Raketen nicht möglich.“
General Wallace: „Also wie gesagt Vermeiden sie Kampfhandlungen und viel Glück, Sie könne dann Starten.“

[zehn Minuten später]

Das SG-T Team saß in der F/A-305 und O`Neill jr. meldete sich noch mal über Funk bei General Wallace auf der Brücke: „Sir wir starten jetzt.“
General Wallace: „Verstanden, viel Glück Major.“

Dann startete die F/A-305 aus dem Hangar der Heracles und der Major zog sie sofort nach oben. Nach einem kurzen Flug hatte das Schiff die Atmosphäre verlassen und trat in einen geosynkronen Orbit ein.

O`Neill jr. fragte Cassandra: „Und können wir in den Hyperraum?“
Cassandra: „Ich starte jetzt den Hyperraumantrieb.“ Sie drückte ein paar Köpfe auf der Steuerkonsole der 305 und sagte dann: „Hyperraumantrieb bereit.“
O`Neill jr.: „Na dann mal los.“

Vor der F/A-305 öffnete sich ein Hyperraumfenster und die 305 tauchte in den Hyperraum ein.

[eine halbe Stunde später]

Die 305 flog durch den Hyperraum und Cassandra sagte: „Jack die Hyperraumaggregate laufen heiß wir müssen den Hyperraum verlassen und warten bis sie abkühlen.“
O`Neill jr.: „Also gut ich fahr mal neben ran. Allerdings weiß ich nicht ob´s da eine Würstchenbude gibt.“
Sarpedon fragte: „Was ist eine Würstchenbude?“
Dr. Stockton: „Naja Jack hat damit mal wieder einen Vergleich von der Erde herangezogen. Bei uns läuft der Individualfernverkehr über Automobile die über Autobahnen fahren. Das sind lange und üblicherweise gerade Strassen und in gewissen Abständen gibt es da so genannte Parkplätze auf denen man eine Pause einlegen, Treibstoff nachfüllen und auch etwas Essen kann. Und das Essen wird eben häufig in Würstchenbuden angeboten – ist aber üblicherweise nicht besonders Schmackhaft.“
Sarpedon: „Ich glaube nicht dass wir hier eine solche Würstchenbude finden.“
O`Neill jr.: „Ja, das war ja auch eher als Scherz gedacht. Aber etwas zu Essen wäre nicht schlecht.“

Die 305 verließ den Hyperraum.
Dr. Stockton: „Hier Jack ich habe ein paar Truthahnsandwiches eingepackt.“
O`Neill jr.: „Danke David.“
O`Neill jr. nahm das Sandwich und biss hinein und begann zu kauen.
Als er so beim essen war, drehte er sich von der Frontscheide weg und fragte sein Team: „Und wollen wir wetten was die Schiffe sind?“
Dr. Stockton: „Also ich denke das es Trojaner sind. Aber um was wollen wir wetten?“
O`Neill jr.: „Hm, der Gewinner darf entscheiden was wir heute Abend nach Dienstschluss machen.“
Mit einem fiesen Grinsen sagte Dr. Stockton: „OK, dann treffen wir uns nach der Mission zum Karaokeabend.“
O`Neill jr.: „Oh man David, jetzt bringen Sie mich in eine echte Zwangslage, eigentlich wünsche ich mir ja dass Sie mit den Trojanern recht haben. Aber wenn ich die Wahl zwischen einem Karaokeabend und einer Goa’uld-Flotte habe dann wird die Entscheidung was mir lieber ist schwierig.“
Cassandra: „Ich glaube wir lassen das Wetten lieber, ich kann mir nämlich auch nichts schlimmeres wie Karaoke vorstellen.“

Sarpedon fragte: „Major O`Neill jr. was ist denn so schlimm an diesem Karaoke, dass du dem einen Kampf gegen die Goa’uld vorziehst.”
O`Neill jr.: „Das ist die späte Rache der Japaner am Westen für den verlorenen zweiten Weltkrieg. Ich hoffe für dich, dass du nie so eine Folter erdulden musst.“

Dr. Stockton: „Ach Jack übertreibt mal wieder, Karaoke ist….“
O`Neill jr. unterbrach David und sagte: „So jetzt ist aber Schluss mit dem Quatsch. Cassie wann können wir weiter fliegen.“
Cassandra: „Das wird wohl noch zehn Minuten dauern.“

[Zehn Minuten später]

O`Neill jr.: „Kann ich jetzt weiter fliegen?“
Cassandra genervt: „Nein noch nicht.“
O`Neill jr.: „Und jetzt?“
Cassandra: „Jack du fragst jetzt schon seit zwei Minuten ununterbrochen ich sag dir schon wenn es weiter geht.“

[Fünf Minuten später]

Cassandra: „So, jetzt sind die Hyperraummotoren genügend abgekühlt und wir können weiterfliegen.“
O`Neill jr.: „Na das wurde auch Zeit.“

Dann trat die 305 wieder in den Hyperraum ein.

[eine dreiviertel Stunde später]

Das SG-T Team hatte mit der F/A-305 den zweiten Hyperraumsprung durchgeführt und auch der Antrieb war wieder Abgekühlt.

O`Neill jr.: „Bevor wir jetzt den letzten Sprung machen, gibt es dort irgendetwas wo wir uns verstecken können nachdem wir den Hyperraum verlassen?“
Cassandra: „Ja die unbekannten Schiffe sammeln sich in der nähe eines kleinen Mondes. Ich kann die Koordinaten so programmieren, dass wir den Hyperraum auf der Rückseite des Mondes verlassen.“
O`Neill jr.: „So machen wir es. Also los.“

Dann tauchte die 305 wieder in den Hyperraum ein.

[eine halbe Stunde später]

Cassandra: „Wir verlassen den Hyperraum in drei Sekunden hinter dem Mond.“
O`Neill jr.: „OK, alle bereit machen.“
Cassandra: „Drei, …zwei … , … eins … jetzt.“
Dann verlies die F/A-305 hinter dem Mond verdeckt von der unbekannten Flotte den Hyperraum.“

Dr. Stockton schaute aus dem Fenster und fragte: „Und wo ist jetzt die Flotte?“
O`Neill jr.: „Na auf der anderen Seite des Mondes, deshalb haben wir doch hier den Hyperraum verlassen um nicht entdeckt zu werden.“
Dr. Stockton: „Oh, ja natürlich.“
O`Neill jr. fragte Cassandra: „Und Cassie was sagen die Sensoren.“
Cassandra: „Nichts.“
O`Neill jr. schrie: „Was! Sind wir etwa falsch geflogen?“
Cassandra: „Nein, dass nicht, aber ich schätze die Flotte befindet sich im Signalschatten des Mondes.“
O`Neill jr.: „Na dann schauen wir doch mal, ich fliege jetzt langsam um den Mond und du sagst es, sobald die Sensoren etwas erfassen.“
Cassandra: „Jack hältst du dass für eine gute Idee, sollten wir nicht warten bis die Hyperantriebsmotoren wieder einsatzbereit sind?“
O`Neill jr.: „Ach was wir haben Heute schon genug gewartet und außerdem schauen wir doch nur mal kurz um die Ecke.“
Sarpedon schaute etwas verwundert und sagte dann: „Hm, ich glaube nicht, dass der Mond eine Ecke hat.“
O`Neill jr. schüttelte den Kopf und lachte leise vor sich hin dann startete er die Triebwerke der 305. Das Schiff flog auf den Mond zu und trat in dessen Umlaufbahn ein. Dann begann O`Neill jr. den Mond vorsichtig zu umrunden.

Als sie den Mond zu einem viertel umrundet hatten sagte Cassandra: „Ich empfange etwas.“
O`Neill jr. stoppte die Triebwerke und die F/A-305 hielt ihre Position.
O`Neill jr. fragte: „Und was empfängst du?“
Cassandra stockte erst bevor sie sagte: „Ich empfange jetzt insgesamt fünfzehn Signale.“
Geschockt fragte O`Neill jr. nach: „Wie viele?“
Cassandra: „Fünfzehn.“
O`Neill jr.: „Und was sind es für welche?“
Cassandra: „Das lässt sich von hieraus noch nicht feststelle.“
O`Neill jr. sagte: „Oh man, David ich hoffe echt sie haben recht mit ihren Trojanern. Sonst haben wir ein echtes Problem.“
Sarpedon fragte den Major: „O`Neill jr. hast du jetzt keine Angst mehr vor der Karaoke?“
O`Neill jr. musste lächeln und sagte: „Das schon aber wir haben die Wette ja zum Glück abgeblasen.“
Dann fügte der Major hinzu: „Also dann schauen wir uns die Schiffe mal an.“

Der Major startete erneut die Triebwerke und die F/A-305 setzte ihren Weg auf der Umlaufbahn fort.
Nach einem kurzen Flug erblickten die vier die Flotte und O`Neill jr. stoppte die 305.
Den anderen drei verschlug es die Sprache während O`Neill jr. nur ein „Oh man!“ über die Lippen kam.

Vor ihnen befanden sich drei Helianer Mutterschiffe von denen jedes von vier Kreuzern flankiert wurde.
O`Neill jr.: „Verdammt jetzt haben wir aber ein Problem.“
Dr. Stockton: „Das sehe ich auch so.“
Sarpedon: „Ich ebenfalls.“

O`Neill jr.: „Also gut fliegen wir zurück und warnen die Heracles. Cassie starte den Hyperraumantrieb.“
Cassandra: „Die Aggregate müssen noch abkühlen, ich habe gleich gesagt wir hätten warten sollen.“
Dr. Stockton: „Und was machen wir jetzt?“
Sarpedon: „Wir sollten wieder in Deckung gehen bevor wir von den Helianern entdeckt werden.“
O`Neill jr.: „Ich bin schon unterwegs.“

Der Major wendete die F/A-305 und flog wieder in Richtung der abgewandten Seite des Mondes.
Als sie die Rückseite des Himmelskörpers erreicht hatten sagte Cassandra plötzlich: „Ich empfange vier weitere Signale.“
O`Neill jr.: „Weitere Schiffe?“
Cassandra: „Nein, die Signale sind schwächer, das könnten Jäger sein.“
O`Neill jr.: „Verdammt, dass ist bestimmt eine Patroullie.“
Dr. Stockton: „Und wo wollen wir uns jetzt verstecken.“

O`Neill jr. wendete die 305 erneute und flog von den Jägern weg wieder in Richtung der Flotte.
Sarpedon: „O`Neill jr. was hast du vor?”
O`Neill jr.: „Vielleicht haben wir Glück und die Jäger drehen ab und machen keine ganze Runde um den Mond.“

Als sie den Mond um ein viertel umrundet hatten sagte Cassandra: „Die Jäger kommen immer noch näher. Aber wenn wir noch weiter fliegen kommen wir in den Sensorenbereich der Flotte.“

O`Neill jr. schrie: „Cassie was macht der Hyperraumantrieb?“
Cassandra: „Mindestens noch acht Minuten.“
O`Neill jr.: „Verdammt.“
Als der Major dies gerade ausgesprochen hatte, flogen auch schon die ersten Energiepulse an der F/A-305 vorbei. Und die vier Gleiter hatten sich hinter die 305 gesetzt und verfolgten sie. O`Neill jr. riss die 305 sofort herum und verließ die Umlaufbahn des Mondes. Die vier Gleiter verfolgten das kleine Schiff und feuerten auf es. O`Neill jr. flog mehrere Schleifen, Rollen und Loopings doch es gelang ihm nicht die Helianer Jäger ab zu schütteln. Zwei der Gleiter setzten sich neben die 305 und versuchten sie in Richtung der Flotte abzudrängen.

O`Neill jr. fragte Cassandra: „Wie lang noch?“
Cassandra: „Noch sechs Minuten.“
O`Neill jr. wendete die 305 und raste direkt auf den Mond zu. Die vier Gleiter führten dasselbe Manöver aus und folgten dem Erdschiff. Als der Major den Mond erreicht hatte, ließ er die 305 bis kurz über die Oberfläche des Mondes sinken und steuerte einen Canyon an. Links und rechts türmten sich gigantische Formationen aus rotem Sandstein auf und der Major steuerte das Schiff mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit durch den Canyon. Die vier Gleiter folgten dem Team in zweier Rotten und feuerten weiter auf die 305. Plötzlich wurde der Canyon von einem riesigen Steinturm geteilt der sich aus der Mitte der Schlucht erhob. Das Waffenfeuer der Gleiter brachte die Steinformation zum einstürzen und der Turm fiel nach rechts. Die 305 war nur noch wenige Meter entfernt und drohte von den fallenden Steinbrocken erschlagen zu werden. Geistesgegenwärtig drückte der Major die 305 nach unten und konnte so geraden noch der Gerölllawine entgehen. Von der ersten Verfolgerrotte gelang es dem führenden Jäger das Manöver des Majors zu kopieren, aber der zweite Gleiter wurde von dem fallenden Turm erfasst und zermalmt. Die zweite Rotte hatte genügend Zeit um den Sicheren Weg auf der linken Seite zu wählen und so die Verfolgung fortzusetzen. O`Neill jr. musste die 305 mehrmals nach links oder rechts Abfallen lassen um den Energiepulsen seiner Verfolger auszuweichen. Plötzlich verengte sich der Canyon auf eine schmale Passage von wenigen Metern.

Dr. Stockton schrie los: „Da passen wir nie durch.“
Cassandra: „Das wird verdammt eng.“
Vor lauter Anspannung fuhr der Major die beiden an: „Ich weiß schon was ich mache.“

Kurz vor dem Spalt drehte der Major die 305 auf der Längsachse um 90 Grad und konnte so in die Passage hinein fliegen. Von den Verfolgern konnten zwei weiterhin folgen während der dritte an der Felswand zerschellte. In der engen Schlucht konnte O`Neill jr. so gut wie nicht Manövrieren und die 305 währe zweimal fast getroffen worden. Dann weitete sich der Canyon wieder und der Major sah eine Steinwand auf sich zukommen. Er reagierte sofort und feuerte mit den Railguns ein paar Salven auf die seitlichen Felswände. Dadurch wurde der ganze Canyon von einer rötlichen Staubwolke eingehüllt. Kurz vor der Steilwand zog der Major die 305 nach oben und flog wieder gen Orbit. Ihrer Sicht beraubt, knallten die beiden Gleiter in die Wand und wurden zerstört.

Als das Team den Orbit erreicht hatte, waren sie auf einmal von zwei kompletten Gleiter Staffeln umringt und über ihnen schwebte eines der Mutterschiffe.
Sie wurden über Funk gerufen und es meldete sich Phaethon: „Menschen von Tau’ri ergebt euch und folgt den Gleitern auf mein Mutterschiff.“

O`Neill jr. deaktivierte den Funk und fragte Cassandra: „Wie lange braucht der Hyperraumantrieb noch?“
Cassandra: „Vier Minuten.“
Dr. Stockton: „Und was machen wir jetzt?“
Sarpedon: „Ich sehe keine Chance, dass wir hier entkommen können.“
O`Neill jr.: „Ja, vier Minuten halten wir nie durch.“

Dann aktivierte der Major den Funk und sagte: „Also gut wir ergeben uns.“
Phaethon: „Dann folgt dem führenden Gleiter.“

Die 305 folgte den Gleitern und landete im Hangardeck des Mutterschiffes.

Kapitel 3

Als die 305 gelandet war, griff der Major sofort nach seiner P-90 und befahl seinem Team: „Also, wenn wir Glück haben können wir die Wachen auf dem Hangardeck überwältigen und uns dann irgendwo verstecken. Sarpedon und ich gehen vor. Cassie, David ihr folgt uns.“

Dann gingen Sarpedon und O`Neill jr. zur Heckluke der 305 und Cassandra folgte ihnen. Dr. Stockton kramte noch in seinem Rucksack nach einer Zat. O`Neill jr. öffnete die Heckluke und er und Sarpedon stürmten aus der 305, während Cassie an der Luke wartete. Auf dem Hangardeck wurden O`Neill jr. und Sarpedon schon von einem ganzen Jaffa Bataillon erwartete, dass seine Stabwaffen auf sie richtete. Der Primus gab Cassandra zu verstehen, dass sie sich zu ihren Teammitgliedern gesellen sollte dann sagte er zu den dreien: „Senkt eure Waffen ihr hab keine Chance.“
O`Neill jr. nickte seinen Teammitgliedern zu und dann senkten die drei ihre Waffen.

Zur gleichen Zeit wurde das Cockpit der F/A-305 von einem weißen Licht eingehüllt, was jedoch weder die drei vom SG-T Team noch die Jaffas bemerkten.

Der Primus lachte genüsslich und sagte: „Mein Gebieter wird sehr erfreut sein.“
Dann befahl er zweien seiner Jaffas die 305 zu durchsuchen.
Kurze Zeit später meldeten sich die Jaffas wieder bei ihm und der eine sagte: „Master, wir haben nichts gefunden das Schiff war leer.“

O`Neill jr., Cassandra und Sarpedon schauten sich gegenseitig mit großen Augen an, aber keiner lies sich anmerken, wie überrascht sie über die Aussage des Jaffa waren. Dann wurden sie von dem Primus zur Brücke gebracht.

Phaethon saß auf dem Kommandantenstuhl und ließ seine Augen aufleuchten als er die drei sah und sagte: „Ihr werdet bitter bezahlen für eure Anmaßung in Heliopolis.“
O`Neill jr.: „Hey Henderson, ich kann mir ja vorstellen, dass Sie sauer sind dass ich jetzt ihren Job habe, aber Sie sollten die Schlange wirklich schnell aus Ihrem Kopf bekommen.“
Phaethon: „O`Neill jr. wo du schon meinen Wirt erwähnst wo ist euer vierter Mann? Dr. Stockton.“
Schlagfertig antwortete O`Neill jr.: „Er ist krank.“
Phaethon: „Du lügst.“
Cassandra erkannte die Brisanz und pflichtete dem Major bei: „Nein er lügt nicht, David hat Fieber und liegt auf der Krankenstation.“
Phaethon: „Ihr Menschen seit ja so schwach.“

O`Neill jr. fragte: „Was wollt ihr überhaupt in dieser ruhigen Ecke der Galaxie?“
Phaethon lachte los: „Ich werde euch Vernichten und die Heracles zerstören und dann wird mich mein Vater in den Stand eines System Lords erheben.“
Dann befahl Phaethon seinem Primus: „Goliath, bring sie weg.“
Goliath verneigte sich und fragte: „Gebieter, soll ich sie Töten oder Foltern?“
Phaethon hob seine Hand und sagte: „Nein, ich will dass sie sehen wie die Heracles und ihre Crew vernichtet wird. Dann werde ich sie meinem Vater übergeben und er wird sie foltern und sich an ihnen rächen. Bring sie in das Verlies.“

[einige Minuten später]

O`Neill jr., Sarpedon und Cassandra wurden in eine Zelle geworfen. O`Neill jr. sprang auf und ging zu dem Energiegitter und schaute ob die Jaffas verschwunden waren.
Als die Luft rein war schrie er los: „Verdammt noch mal wo ist David? Was denkt er sich nur?“
Cassandra: „Ich habe keine Ahnung, er war in der 305 direkt hinter mir und suchte etwas in seinem Rucksack.“
Sarpedon fragte Cassandra: „Lt. Fraiser haben du und Baldur den Hyperraumantrieb in die F/A-305 eingebaut die mit der Beamtechnologie modifiziert war? Und könnte es sein das sich Dr. Stockton weggebeamt hat?“
Cassandra: „Nein wir haben eine andere F/A-305 verwendet.“
Sarpedon: „Dann habe ich auch keine Idee wo er sich aufhalten könnte.“
O`Neill jr.: „Immer diese Archäologen.“

Cassandra: „Und was machen wir jetzt?“
O`Neill jr.: „Das überlege ich mir gerade.“

[mehrere Minuten früher]

David kniete in der 305 und suchte in seinem Rucksack nach einer Zat. Plötzlich wurde er von einem weißen gleißenden Licht umgeben. Das Licht war so hell und intensiv, dass er sich die Hand vor die Augen halten musste.
Als das Licht nachließ öffnete David seine Augen wieder und befand sich in einem Raum der so ähnlich wie ein Büro aussah. Überall an den Wänden befanden sich Regale mit antiken Büchern, hinter ihm standen zwei Sessel auf denen sich ebenfalls mehrere Bücherstapel auftürmten und vor dem Fenster des Raumes stand ein alter Schreibtisch der mit weiteren Büchern, Akten und sonstigen Unterlagen überfüllt war. Hinter dem Schreibtisch auf dem Fensterbrett standen mehrere halbverwelkte Topfpflanzen.

Dr. Stockton schaute sich um und sagte zu sich selbst: „Das kann doch nicht sein. Das hier sieht genau so aus wie das Büro von Professor Kingston während meiner Studienzeit in Harvard. Was ist hier los?“

Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Mann betrat den Raum.
David sah ihn und sagte: „Ich kenne dich du bist doch der Trojaner den wir in Heliopolis getroffen haben.“
Der Mann: „Ja ich bin Antenor.“
Dr. Stockton: „Was machen wir hier? Bin ich etwa Tod?“
Antenor: „Nein du bist nicht Tod.“
Dr. Stockton: „Und was machen wir hier in Professor Kingstons Büro?“
Antenor: „Dein Geist hat diesen Raum geschaffen dein Körper befindet sich weiterhin auf dem Mutterschiff und ist unversehrt. Wir befinden uns hier auf einer Zwischenebene.“
Dr. Stockton: „Äh, das ist ein Problem, da unten werden jetzt gleich Jaffas auftauchen und dann ist es um meinen Körper geschehen.“
Antenor: „Sei unbesorgt, ich habe deinen Körper getarnt.“
Dr. Stockton: „Und warum hast du das alles gemacht?“
Antenor: „Ich wollte mich bei euch bedanken.“
Dr. Stockton: „Aber dafür hast du gerade einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt, wir müssen uns im Moment um diese Helianer kümmern.“
Antenor: „Ja, ich weiß und daher habe ich es auch gemacht.“
Dr. Stockton: „Wieso?“
Antenor: „Mein Geschenk an euch ist, dass ich dir die Möglichkeit gebe dein Team zu retten.“
Dr. Stockton: „Danke, aber brichst du damit nicht irgend eine kosmische Regel die es bei euch Aufgestiegenen gibt?“
Antenor: „Doch, aber einmalige und geringe Überschreitungen der Regeln werden zwar bestraft aber auch geduldet ohne dass die Anderen eingreifen.“
Dr. Stockton: „Dann hat also jeder quasi einen Freischuss?“
Antenor: „Wenn du es so nennen willst.“
Dr. Stockton: „Nicht das ich mich jetzt beschwere, aber warum nutzt du ihn um gerade uns zu helfen.“
Antenor: „Weil ich erkannt habe das ihr noch eine wichtige Rolle zu spielen habt.“
Dr. Stockton: „Und…“
Antenor: „Das genügt. Der Rest liegt bei euch, ich schicke dich nun zurück.“
Dr. Stockton: „Könnte ich vielleicht die Tarnung…“

Er befand sich wieder in der F/A-305 und beendete seine Satz: „…behalten.“
Von draußen war eine Stimme zu hören: „Was war das?“
Dr. Stockton sagte: „Oh, offensichtlich keine Tarnung mehr.“
Dann stand der Jaffa auch schon in der Heckluke der 305 und richtete seine Stabwaffe auf David. David griff in seinen Rucksack und holte das Zat heraus und feuerte auf den Jaffa. Als der Jaffa am Boden war feuerte er noch zwei weitere male auf ihn, so dass er sich auflöste.

Dann schlich sich Dr. Stockton aus dem Hangar.
Dr. Stockton schlich sich durch die Gänge des Mutterschiffes und es gelang ihm mehreren Jaffa Patroullien auszuweichen. Schließlich gelangte er zu einer Art Kontrollraum und öffnete die Tür. In dem Raum befand sich ein Kontrollpult mit einem großen Display davor. An dem Pult saßen zwei Jaffas und gaben Daten ein. Der Archäologe zog seine Zat-Waffe und erledigte die beiden Jaffas. Dann schloss er die Tür und setzte sich vor das Gerät. David gab mehrere Befehle über das Kontrollpult ein und dann erschien ein Lageplan des Mutterschiffes. Als Dr. Stockton die Position seiner Teammitglieder festgestellt hatte nahm er sein Funkgerät, aktivierte es und flüsterte hinein: „Jack, Cassie, Sarpedon kann mich irgendjemand hören?“

O`Neill jr. lief nervös in der Zelle auf und ab und blieb plötzlich stehen und fragte die anderen beiden: „Habt ihr das auch gehört? Was war das?“
Sarpedon griff mit einer Hand unter seinen Brustpanzer und holte sein Funkgerät hervor und sagte: „Das war mein Funkgerät, die Jaffas haben es übersehen als sie uns unsere Ausrüstung abnahmen.“
O`Neill jr. ging zu dem Furlinger und riss ihm das Funkgerät aus der Hand und sprach hinein: „David sind Sie das?“
Dr. Stockton: „Ja.“
O`Neill jr.: „Sie glauben nicht wie froh ich bin Ihre Stimme zu hören. Wo verdammt noch mal waren Sie?“
Dr. Stockton: „Oh, das ist eine lange Geschichte?“
O`Neill jr.: „Und wo sind Sie jetzt?“
Dr. Stockton: „In so einer Art Kontrollraum.“
O`Neill jr.: „Können Sie uns hier rausholen?“
Dr. Stockton: „Daran arbeite ich gerade.“

Dann deaktivierte sich das Energiegitter vor der Zelle in der die drei gefangen waren.

O`Neill jr.: „Danke.“


Kapitel 4

O`Neill jr.: „David, wissen Sie wo sich unsere Waffen befinden?“
Dr. Stockton: „Äh, nein. Aber ich hab hier… Oh, äh schnell rennen Sie den Gang von der Zelle aus links entlang und dann am Ende in den rechten Gang.“
O`Neill jr.: „David….“
Dr. Stockton unterbrach den Major und schrie: „Jetzt machen Sie schon, es kommt eine Jaffa Patroullie auf Sie zu.“

O`Neill jr. drehte sich zu Cassandra und Sarpedon und sagte: „Los schnell wir müssen hier weg.“
Dann folgten die drei den von David beschrieben Weg. Als sie in dem nächsten Gang waren aktivierte O`Neill jr. sein Funkgerät und funkte David wieder an: „Also David, wir brauchen Waffen.“
Dr. Stockton: „Hm, wie gesagt ich weiß nicht wo unsere Waffen sind.“
O`Neill jr.: „Und was ist mit einer Waffenkammer hier auf dem Schiff.“
Dr. Stockton: „Ja da gibt es zwar zwei, aber die sind zu schwer bewacht.“
O`Neill jr.: „Und wie sollen wir dann hier raus kommen?“
Dr. Stockton: „Naja ich habe hier einen Lageplan des Mutterschiffes und ich kann die Jaffa über die Naniten in ihrem Körper orten. Und so kann ich euch um die Jaffa Patroullien herum zur 305 leiten.“

O`Neill jr.: „Also gut und was ist mit ihnen?“
Dr. Stockton: „Naja die Jaffa wissen nicht das ich an Bord bin ich komme dann nach sobald ihr bei der 305 seit. Aber jetzt müsst ihr erstmal dem Gang bis zur nächsten Kreuzung folgen.“
O`Neill jr.: „OK.“

Als die drei sich der Kreuzung näherten funkte O`Neill jr. David an: „Und David, wo müssen wir jetzt lang?“
Dr. Stockton: „Ihr müsst einfach gerade über die Kreuzung.“
O`Neill jr.: „OK, danke.“
Der Major wollte gerade los laufen da schrie Dr. Stockton in das Funkgerät: „Halt, warte in dem rechten Gang steht ein Jaffa. Ich kann aber nicht erkennen in welche Richtung er schaut.“

O`Neill jr.: „OK, damit kommen wir zurecht.“
Der Major ging zu Sarpedon ging in die Knie und schob dessen schwarzen Ledermantel zur Seite.
Sarpedon fragte etwas verwundert: „O`Neill jr. was machst du da?“
O`Neill jr.: „Ich will was ausprobieren.“
Der Major ging mit seinem Gesicht nahe an den Brustpanzer heran und hauchte ihn an.
Cassandra sagte etwas spöttisch: „Jack dir ist schon klar nach was das jetzt aussieht.“
O`Neill jr.: „Ha, ha, sehr witzig Cassie.“
Dann polierte der Major mit seiner Handfläche den Brustpanzer. Als O`Neill jr. sah wie sich sein Gesicht auf dem silbrigen Metall spiegelte sagte er: „Also gut das wird gehen. Sarpedon zieh deinen Brustpanzer aus ich brauche ihn.“

Der Furlinger zog seinen Brustpanzer aus und gab ihn dem Major. O`Neill jr. lehnte sich an die Wand der Kreuzung und hielt den Brustpanzer leicht um die Kreuzung so dass er den Jaffa sehen konnte. Als der Jaffa der Kreuzung den Rücken zu wandte sagte O`Neill jr.: „Los Cassie, schnell.“
Cassandra ging zügig aber auch im Schleichschritt über die Kreuzung. Als sie die Kreuzung schon fast überquert hatte drehte sich plötzlich der Jaffa um. Cassandra gelang es gerade noch sich in den Gang zu hechten und so einer Entdeckung zu entgehen.
Als sich der Jaffa wieder in die andere Richtung gedreht hatte schickte der Major Sarpedon über die Kreuzung und etwas später machte er sich selbst auf den Weg.

Dann setzte das Team seinen Weg fort. Bei der nächsten Kreuzung meldete sich erneut Dr. Stockton: „So jetzt müsst ihr nach rechts gehen.“
O`Neill jr.: „OK, danke.“
Die drei folgten den Anweisungen des Archäologen und gelangten dann zu einer T-Kreuzung.
O`Neill jr.: „Und wo geht’s jetzt hin David?“
Dr. Stockton: „Äh, nach links.“
O`Neill jr. und seine Begleiter liefen los doch dann meldete sich Dr. Stockton erneut: „Oh, äh ihr müsst doch nach rechts auf euch kommen zwei Jaffas zu. Und beeilt euch.“
O`Neill jr.: „Oh man, David passen sie gefälligst besser auf.“
Die drei drehten wieder um und liefen in den rechten Gang und folgten diesem. Der Gang ging dann in eine Kurve über und knickte mit einer Ecke ab. O`Neill jr. wollte gerade um die Ecke gehen da meldete sich Dr. Stockton: „Nicht, Jack!“
O`Neill jr.: „Wieso?“
Dr. Stockton: „Da stehen zwei Jaffas.“
O`Neill jr.: „Dann müssen wir zurück.“
Dr. Stockton: „Ähm…“
O`Neill jr., Cassandra und Sarpedon wollten gerade zur letzten Kreuzung zurücklaufen da meldete sich Dr. Stockton erneut: „Oh, oh…“
O`Neill jr.: „Was heißt hier oh, oh?“
Dr. Stockton: „Hm, ihr könnt nicht zurück da kommen auch zwei Jaffas auf euch zu.“
O`Neill jr. wollte David jetzt zwar Anschreien, aber da er wusste, dass das die Jaffas aufmerksam gemacht hätte lies er es sein und so konnte er nur scharf in das Funkgerät flüstern: „Na toll David jetzt sitzen wir in der Klemme.“
Dr. Stockton: „Äh, hm ja ich suche schon nach einem Ausweg. Bleibt erstmal wo ihr seit.“

In dem Gang waren schon die Schritte der herannahenden Jaffas zuhören.
O`Neill jr.: „David, was ist jetzt?“
Dr. Stockton: „Ja, ja ich tue mein Bestes.“

Die Schritte der Jaffa wurden immer lauter.
O`Neill jr.: „David!“
Dr. Stockton: „Ich hab es.“
O`Neill jr.: „Und was?“
Dr. Stockton: „Bei eurer jetzigen Position befindet sich ein Lüftungsschacht. Irgendwo in Bodennähe ist der Einstieg. Ihr müsst nur die Abdeckplatte entfernen.“
Das Team begann sofort nach dem Lüftungsschacht zu suchen.
Als die ersten Versuche erfolglos waren und die Jaffaschritte erneut lauter wurden, fragte O`Neill jr.: „Wo ist das verdammte Ding.“
Dr. Stockton: „Na direkt vor euch.“
Dann kamen endlich die erlösenden Worte von Cassandra: „Jack Ich habe es.“

Die drei entfernten die Abdeckung und konnten gerade noch rechtzeitig in dem Schacht verschwinden bevor die Jaffas in Sichtweite kamen.

Dr. Stockton dirigierte dann seine drei Teammitglieder durch das Labyrinth aus Lüftungsschächten und schließlich gelangten die drei zu einer Öffnung über dem Gleiterhangar. Das Team entfernte die Abdeckung und begab sich zu ihrer 305.

O`Neill jr.: „Cassie starte schon mal die Triebwerke.“
Cassandra: „OK, mache ich.“
Dann funkte der Major Dr. Stockton an: „So und jetzt kommen Sie.“
Dr. Stockton wollte sich gerade auf dem Weg machen und schaute noch mal auf den Bildschirm und sagte dann: „Verdammt.“
O`Neill jr.: „Was?“
Dr. Stockton: „Ihr müsst ohne mich verschwinden.“
O`Neill jr.: „David sind Sie verrückt?“
Dr. Stockton: „Nein, aber vor der Tür des Kontrollraums steht ungefähr ein Duzend Jaffas.“
O`Neill jr.: „Dann kommen wir zu Ihnen und holen Sie da raus.“
Dr. Stockton: „Nein das dürft ihr nicht riskieren.“
O`Neill jr.: „Aber wir lassen niemanden zurückt.“
Dr. Stockton: „Jack Sie wissen doch ganz genau, dass ihr ohne Waffen keine Chance habt mich zu befreien.“
O`Neill jr.: „Aber…“
Dr. Stockton: „Jack jetzt verschwindet schon, ihr müsst die Heracles warnen, dass ist euere Pflicht. Es war mir eine Ehre mit euch diese ganzen Abenteurer zu erleben. Lebt wohl.“
Dann war im Funk plötzlich Waffenfeuer zuhören.
O`Neill jr. schrie in sein Funkgeräte: „David! Wenn sie mich noch hörne dann ergeben Sie sich wir kommen dann zurück und retten sie.“
Erneutes Waffenfeuer war zuhören und dann brach die Verbindung ab.

O`Neill jr. startete die 305 und drehte sie langsam in der Hangarbucht herum. Dabei feuerte er mit den Railguns Salven auf die geparkten Gleiter, von denen einer nach dem anderen explodierte. Dann steuerte der Major die 305 aus dem Mutterschiff heraus und aktivierte sofort den Hyperraumantrieb und setzte einen Kurs in Richtung Zero.

Fortsetzung folgt…
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 14:31    Titel: Episode 1.19 – David vs Goliath (Part 1) – David gegen Golia Antworten mit Zitat

Stargate Troja – Episode 1.19 – David vs Goliath (Part 1) – David gegen Goliath

Kapitel 1

[zwei Stunden später]

Die F/A-305 verließ den Hyperraum über Zero und Major O`Neill jr. steuerte das Schiff sofort auf den Planeten zu und landete dann in Hangarbucht Delta der Heracles. Dort wurde das Team bereits von General Wallace erwartet.

O`Neill jr., Sarpedon und Cassandra stiegen aus der 305 aus und wurden von General Wallace begrüßt: „Willkommen zurück Major was haben sie herausgefunden und wo ist eigentlich Dr. Stockton?“
O`Neill jr.: „Sir, wir bekommen Probleme und David ist noch an Bord eines der Goa’uld Mutterschiffe.“
General Wallace: „Also gut gehen wir in den Besprechungsraum, dort können Sie mir alles berichten.“

[zehn Minuten später]

Die drei verbliebenen Mitglieder vom SG-T Team gingen zusammen mit General Wallace in den Besprechungsraum der Heracles in dem bereits Ms. Xiaoyi und das IOA-Team warteten.

Als alle saßen begann der Major von ihrer Mission, der Helianer Flotte, ihrer Gefangennahmen und ihrer Flucht und von Davids Zurückbleiben zu berichten.
Als der Major fertig war sagte General Wallace: „Dann können wir also davon ausgehen, dass uns die Flotte bald angreifen wird.“
O`Neill jr.: „Ja, Sir.“

General Wallace: „Wie könne wir uns Verteidigen?“
Ms. Xiaoyi wandte ein: „General Sie können doch einen Kampf nicht ernsthaft in Betracht ziehen. Mit der beschädigten Heracles haben wir keine Chance gegen eine ganze Helianer Flotte. Wir sollten sofort zum Alpha-Standort evakuieren.“

O`Neill jr. unterbrach die Chinesin: „Äh, Entschuldigung Ms. Xiaoyi, aber wir haben doch noch gar keinen Alpha-Standort.“
Maj. Cunningham antwortete: „Tja Major O`Neill jr. da sind Sie wohl nicht ganz auf dem Laufenden.“
Als O`Neill jr. ein etwas verwirrtes Gesicht machte fügte Capt. Markowa hinzu: „Das IOA-Team hatte da Erfolg wo ihr SG-T Team versagt hat.“
O`Neill jr.: „Dann haben wir einen Planeten für eine Alpha-Standort gefunden?“
General Wallace: „Ja das IOA-Team hat heute Morgen einen geeigneten Planeten entdeckt und es wurde bereits ein rudimentärer Stützpunkt erreichtet.“

Capt. Markowa fügte noch hinzu: „Damit steht es dann wohl zwei zu null für uns.“
O`Neill jr.: „Also nach meiner Rechnung wohl eher 4:2.“
Etwas genervt sagte Cassandra: „Also bitte wer zählt den schon erfolgreiche Missionen.“
Plötzlich meldeten sich O`Neill jr., Maj. Cunningham, Capt. Markowa, Capt. Villeneuve und Lt. DiMaggio. Cassandra blickte etwas verwirrt die Runde und dann hob auch Sarpedon den Arm.“
Capt. Markowa lachte los: „Also Major O`Neill jr. wie wollen Sie denn auf vier erfolgreiche Missionen kommen? Erst letzte Woche konnten wir sie gerade noch aus Heliopolis raus holen.“
O`Neill jr.: „Gut der Punkt geht ja auch an Sie. Aber da ist schon mal die erste Mission zu dem Planeten mit den komischen Handelsritualen, … wie hieß der doch gleich…, oh man David fehlt mir schon jetzt.“
Capt. Villeneuve lachte: „Na das können Sie doch wohl nicht als Erfolg zählen. Ihre seltsamen Früchte vergammeln jetzt noch in dem Frachtraum.“
Maj. Cunningham fuhr fort: „Und auch ihre Mission nach Sparta war wohl eher eine Nullnummer.“
O`Neill jr.: „Aber unser Ausflug mit den Piratenfreaks war erfolgreich. Da haben wir immerhin Trinium, Drohen und eine Adresskartusche mitgebracht. So was kann ihr Team nicht vorweisen.“
Capt. Markowa: „Gut dass ist ein Punkt für Sie.“
Lt. DiMaggio lachte etwas und sagte: „Und was machen wir dann mit der Mission im Beamjumper? Einen Minuspunkt für beide Teams?“
O`Neill jr. gab Tony einen Klaps auf den Hinterkopf.
Und als Tony fragte: „Und wofür war das denn. Die Mission war nun mal erfolglos.“ bekam er noch einen Klaps vom Major.
Und O`Neill jr. sagte: „Der erste war dafür dass Sie schon wieder Namen verteilt haben und der zweite dafür das Sie mich an diese unangenehme Situation erinnert haben.“

Sarpedon sagte: „Die Mission zu dem Helianer Zelos war erfolgreich, wir konnten dort immerhin einen Teil der Bevölkerung von der Krankheit heilen.“
Capt. Markowa: „Ja aber da mussten auch wir euch zur Hilfe kommen.“
O`Neill jr.: „Aber Sie sind dann auch erkrankt. Der Punkt geht wohl eher an den Doktor und an Lya.“

Tony sagte: „Aber unsere Mond-Billard war dann wieder eine Gemeinschaftsaktion.“ dann zog er den Kopf ein und schaute zu O`Neill jr. der ihn anlächelte und sagte: „Knapp, ganz knapp Tony.“
Capt. Markowa: „Aber ihr Ausflug zu den Furlingern war definitiv ein Fehlschlag.“
O`Neill jr.: „Dass sehe ich anders was können denn wir dafür wenn ihr Wissenschaftler nichts mit den Plänen anfangen könnt.“
Dann fuhr O`Neill jr. fort und sagte: „Aber als wir den Trojaner gefunden haben, dass war eindeutig ein Punkt für uns. Wir konnten die Galaxie vor einem aufgestiegenen Goa’uld bewahren und haben ein Subraumtelefon bekommen.“
Tony lachte: „Subraumtelefon gefällt mir.“
O`Neill jr.: „Ja ist ja auch von mir.“

Als Capt. Markowa gerade noch etwas sagen wollte, wurde es General Wallace endgültig zu bunt und er schrie: „Schluss jetzt, ich haben dieses Theater sowieso schon viele zulange laufen lassen. Und wir haben jetzt ja wohl wichtigeres zu Besprechen.“

Ms. Xiaoyi: „Ja dem kann ich nur zustimmen wir müssen so schnell wie möglich Evakuieren.“
General Wallace: „Das sehen ich anders. Wir können die Heracles nicht aufgeben, sonst sind wir völlig verloren in dieser Galaxie. Dieses Schiff ist die einzige Ressource, Technologie und Verteidigungsmöglichkeit die wir in dieser Galaxie haben.“

Ms. Xiaoyi: „Und genau deshalb müssen wir sofort mit der Evakuierung beginnen um so viele Technologie, Waffen und Vorräte wie möglich auszubauen und mit zum Alpha-Standort zu bringen. Wir haben schließlich keine Chance einen Kampf zu gewinnen.“
General Wallace: „Ms. Xiaoyi, dies ist nun eine militärischen Situation und ich alleine habe das Kommando und wir werden die Heracles verteidigen. Ich erwarte weder von Ihnen noch von dem zivilen Personal oder unseren Gästen, dass sie an dieser Schlacht teilnehmen, aber wir werden nicht kampflos aufgeben. Daher schlage ich vor Sie begeben sich mit den Zivilisten zum Alpha-Standort und warten dort bis die Schlacht vorbei ist.“
Ms. Xiaoyi: „Wie Sie meinen, aber ich kann Sie nur noch einmal eindringlich warnen, dass diese Schlacht nicht zu gewinnen ist.“

Die Chinesin stand auf und sagte: „Ich wünsche Ihnen allen viel Glück und leben sie wohl.“
Dann verließ sie den Besprechungsraum und begann die Zivilisten und die Gäste vom Zelos-Planeten zum Alpha-Standort zu bringen.

Dann fuhr der General fort: „Also was haben wir an Verteidigungsmöglichkeiten.“
Capt. Markowa rief über ihren Laptop die Schiffsdiagnostik auf und wollte gerade etwas sagen, da betrat Maj. Zhang den Raum und sagte: „Sir, ich melde mich wieder zum Dienst. Ich habe gehört es gibt Probleme.“
General Wallace: „Sind Sie wieder vollständig genesen Major?“
Maj. Zhang: „Ja, Sir. Der Doktor hat mir soeben das OK, gegeben.“
General Wallace: „Dann nehmen Sie platz. Also was haben wir für Verteidigungsmöglichkeiten?“

Capt. Markowa: „Also wir haben noch 11 Hyperraumtorpedos, 32 Mark IX, 536 ALRAAMs und die 48 Drohnen, sowie natürlich das Hauptgeschütz. Darüber hinaus haben wir 29 F-302 und 10 F/A-305.“
General Wallace: „Na das ist doch schon mal was.“
Cassandra: „Sir, ich will jetzt ihren Optimismus nicht drüben aber es schaut besser aus als es ist. Die Hyperraumtorpedos können wir von Boden aus nicht einsetzten. Die Mark IX können wir zwar starten aber sie können die Schilde der Helianer nicht durchdringen, und wahrscheinlich werden sie schon vorher von den Helianern zerstört. Und die ALRAAMs bringen uns nur gegen die Gleiter etwas. Also bleiben uns im Prinzip nur die Drohen und das Hauptgeschütz gegen die feindliche Flotte.“

General Wallace: „Und wie effektiv kann das gegen die Flotte sein.“
Cassandra: „Naja die Trojaner haben auch mehrere Drohnen gebraucht um ein Helianer Schiff zu zerstören. Und bei dem Hauptgeschütz gibt es ein weiteres Problem.“
General Wallace: „Und das wäre.“
Cassandra gab ein paar Daten in ihren Laptop ein und dann war auf einem Bildschirm ein Bild des Planeten zu sehen und ein Punkt der die Heracles darstellt. Über dem Punkt spannte sich eine Halbkugel die bis in den Orbit des Planeten reichte und aus der Mitte der Halbkugel war ein Kegel herausgeschnitten dessen Spitze auf die Heracles zu lief.

Cassandra begann zu erklären: „Also wie können das Hauptgeschütz nur einsetzen wenn sich die Helianer auf dieser Seite des Planeten befinden, sind also quasi durch den Horizont begrenzt.“
O`Neill jr. fragte: „Und was hat der Kegel dort zu bedeuten?“
Cassandra: „Naja da wir die Geschützrohre des Turmes nicht senkrecht nach oben stellen können bleibt dieser Bereich übrig den wir nicht anvisieren können. Das ist quasi unser toter Winkel.“
O`Neill jr.: „Dann sollten wir die Drohen für den toten Winkel aufsparen, denn die Goa’uld dürften relativ schnell dahinter kommen das wir sie dort nicht treffen können.“
General Wallace: „Dass sehe ich auch so.“

Dann fragte der General weiter: „Halten unsere Schilde lang genug durch um die Helianer Flotte mit diesen Mitteln zu vernichten.“
Cassandra: „Ich fürchte nicht. Bei der letzten Schlacht gegen die Helianer haben wir zwei Schüsse aus dem Hauptgeschütz für einen Kreuzer gebraucht und acht Schüsse für ein Mutterschiff. Das heißt wir brauchen insgesamt 48 Schüsse für die 12 Kreuzer und die 3 Mutterschiffe. Und da wir das ZPM für die Schilde brauchen haben wir nur die normale Feuerrate und brauchen somit 48 Minuten. Und selbst mit ZPM dürfte das zu viel für die Schilde sein wenn uns die Goa’uld mit Dauerfeuer belegen.“

O`Neill jr.: „Dann ist hier rumsitzen und warten bis wir den Hintern voll kriegen wohl die falsche Strategie.“
General Wallace: „Was wollen wir sonst machen? Die Heracles ist flugunfähig. Ich bin für jeden Vorschlag offen.“

O`Neill jr.: „Pearl Harbour.“
Tony lachte los und sagt: „Was, haben Sie vor eine Propellermaschine aus dem Zweiten Weltkrieg zu bauen und damit die Goa’uld anzugreifen.“
O`Neill jr.: „Nein ich habe eher an einen Überraschungsangriff gedacht.“
General Wallace: „Und mit was wollen Sie angreifen?“
O`Neill jr.: „Na sobald die Goa’uld den Hyperraum verlassen greifen wir sie mit all unseren 302ern und 305ern an.“

Maj. Zhang: „Was soll denn eine 302 oder 305 gegen einen Goa’uld-Kreuzer oder gar erst gegen ein Mutterschiff ausrichten?“
General Wallace: „Ja das sehe ich ähnlich. Das ist ein Kampf wie David gegen Goliath bloß dass wir ihn im Gegensatz zu Bibel nicht mit einer Steinschleuder gewinnen können.“
O`Neill jr.: „Sir, also unser David ist auch noch ein wichtiger Punkt über den wir reden müssen, aber dass gehört zum zweiten Teil meines Plans. Aber zurückt zu Pearl Harbour. Wir hängen einfach unsere Hyperraumtorpedos an die 305er ran und erledigen damit die Goa’ulds. Cassie und Baldur fällt schon was ein wie wir das hinkriegen.“

Cassandra: „Äh….“
O`Neill jr. lies sie nicht zu Wort kommen und fuhr fort: „Und die 302er geben uns Jagdschutz falls die Goa’ulds ihre Gleiter los schicken.“
General Wallace: „Hm, dann können wir im besten Fall 10 Goa’uld-Schiffe mit ihrem Plan zerstören und was machen wir gegen den Rest?“
O`Neill jr.: „Naja, dass ist doch schon mal was. Und jetzt zum zweiten Teil meines Plans: Während die 305er die Flotte angreifen schleicht sich mein Team an Bord des Flaggschiffes, rettet David, nimmt Henderson gefangen und zerstört das Schiff mit einem Mark IX von innen heraus.“

General Wallace: „Hm, dass klingt ja alles schön und gut, aber wie wollen Sie an Bord des Schiffes kommen und später wieder runter?“
O`Neill jr. grinste und sagte: „Keine Ahnung, aber ich finde ich hab mir schon genug überlegt, jetzt können sich unsere Wissenschaftler den Kopf mal zerbrechen.“
Cassandra wandte gleich ein: „Also beamen scheidet aus, da müssten erst die Schilde des Mutterschiffes deaktiviert sein.“

General Wallace: „Also ich bin geneigt dem Plan des Major zuzustimmen. Aber jetzt müssen wir erst einmal wissen ob er überhaupt durchführbar ist. Lt. Fraiser, Capt. Markowa Sie gehen sofort zu Baldur und klären die technischen Aspekte. Maj. O`Neill jr., Maj. Cunningham Sie kümmern sich um die Teameinteilung wer dann an Bord geht. Sie können dann alle wegtreten.“

Kapitel 2

[mehr als zwei Stunden früher]

David saß in dem Kontrollraum des Mutterschiffes und sagte per Funkt zu O`Neill jr.: „Jack jetzt verschwindet schon, ihr müsst die Heracles warnen, dass ist eure Pflicht. Es war mir eine Ehre mit euch diese ganzen Abenteurer zu erleben. Lebt wohl.“
Plötzlich öffnete sich die Tür des Kontrollraums und ein Duzend Jaffas angeführt von dem Primus Goliath stürmten in den Kontrollraum. David sprang auf und hechtete sich hinter das Kontrollpult und ging in Deckung.
Die Jaffas eröffneten sofort das Feuer.
Über das Funkgerät war O`Neill jr. zu hören: „David! Wenn Sie mich noch hören dann ergeben Sie sich wir kommen dann zurück und retten sie.“
Dr. Stockton nahm sein Zat und schaute aus seiner Deckung hervor und feuerte auf die Jaffas. Einer der Jaffas feuerte zurück und traf David mit seiner Stabwaffe am Arm. Dabei wurde auch das Funkgerät des Archäologen zerstört. David sackte zu Boden und schrie vor Schmerzen auf. Er saß mit dem Rücken an das Kontrollpult gelehnt und hielt sein Zat nach oben und feuerte blind auf die Jaffas.

Plötzlich stand Goliath vor ihm, der sich um das Kontrollpult herumgeschlichen hatte. Der Primus sagte zu Dr. Stockton: „Dafür wird dich mein Gebieter furchtbar leiden lassen.“
Dann feuerte der Primus mit einem Zat auf den Archäologen und dieser wurde bewusstlos.

[zehn Minuten später]

David wurde auf die Brücke gebracht und vor Phaethon, der auf seinen Kommandantenstuhl saß, auf den Boden geworfen. Dann nahm Goliath einen Folterstock und weckte David damit. Dr. Stockton schrie auf und als der Schmerz nachgelassen hatte rappelte er sich wieder auf und stellte sich vor Phaethon.
Goliath schrie den Archäologen an: „Knie nieder vor deinem Gott.“ dann schlug er ihn mit seiner Stabwaffe in die Kniekehle und David sackte wieder zu Boden.

Goliath sagte zu Phaethon: „Mein Gebieter die anderen Menschen konnten fliehen und dieser hier ist dafür verantwortlich.“
Phaethon schrie: „Was! Wie kannst du deinen Gott nur so enttäuschen?“
Goliath kniete nieder: „Verzeiht mir Gebieter.“
Dann wandte sich Phaethon Dr. Stockton zu: „Sag mir wie bist du an Bord gekommen?“
Dr. Stockton: „Ich werde dir Nichts sagen.“
Phaethon: „Oh doch du wirst, ich bin dein Gott.“
Dr. Stockton: „Hey Phaethon, nachdem du jetzt in den Körper von Col. Henderson steckst müsstest du doch wissen, dass weder du noch Helios Götter seid.“
Der Archäologe schaute sich auf der Brücke um und rief den Jaffas zu: „Ja hört nur zu Eure Götter sind keine Götter sondern nur Parasiten die in der Lage sind menschliche Körper als Wirte zu nehmen.“
Phaethon brachte Dr. Stockton mit seiner Handspange zum Schweigen.
Als sich der Archäologe etwas erholt hatte fuhr er fort: „Und ihre Macht ist auch nicht göttlich sondern beruht auf der Nutzung fortschrittlicher Technologie.“
Phaethon: „Dr. Stockton, ich weiß in der Tat alles was der Wirt wusste und daher kann ich dir auch sagen: deine Hoffnung uns durch eine Jaffarebellion zu besiegen ist sinnlos. Sieh hier.“
Phaethon fragte Goliath: „Sind diese beiden Jaffas für die Bewachung der Gefangenen verantwortlich gewesen.“
Goliath: „Ja mein Gebieter, der Zellentrakt lag auf ihrer Patroullienroute.“
Dann drückte Phaethon eine Taste auf seine Handspange und die beiden Jaffas fielen tot um.
Dr. Stockton fragte: „Was hast du mit ihnen gemacht?“
Phaethon: „Sie haben ihren Gott enttäuscht und wurden bestraft. Dank der Naniten wird sich nie wieder ein Jaffa gegen seinen Gott erheben.“

Dr. Stockton: „Wieso hast du dass gemacht?“
Phaethon: „Um dir meine Macht zu zeigen Dr. Stockton.“
Dr. Stockton: „Und was hast du jetzt mit mir vor.“
Phaethon lachte los: „Du wirst gefoltert werden, bis wir die Heracles erreichen und bevor der Angriff beginnt werde ich deine Freunde rufen und sie werden sehen wie du durch die Waffe deines Furlingerfreundes stirbst.“ dann reichte der Goa’uld seinem Primus Sarpedons Schwert.
Phaethon fuhr fort: „Das wird sie so Demoralisieren, dass mein Sieg gewiss ist.“
Der Goa’uld befahl seinem Primus: „Bring ihn weg und foltere ihn.“
Goliath: „Ja mein Gebieter.“

[zweieinhalb Stunden später]

Auf der Heracles trafen sich die beiden SG Teams mit General Wallace wieder im Besprechungsraum und als alle saßen fragte der General: „Und ist der Plan durchführbar?“
Cassandra: „Ja aber es wird heikel. Also wir können die Hyperraumtorpedos nicht direkt von den 305 aus starten und steuern, weil es unmöglich ist die Gedankensteuerung in die 305 einzubauen. Aber wir können die 305er als Träger nutzen und die Torpedos dann vom Antikerthron aus steuern.“
General Wallace fragte weiter: „Und was ist mit dem Kommandounternehmen an Bord des Mutterschiffes?“
Cassandra: „Nun das ist der heikle Teil des Planes. Also da wir nicht durch die Schilde beamen können, haben wir gedacht wir nutzen die Ringe?“
General Wallace: „Ist denn die Reichweite unserer Ringe soweit?“
Cassandra: „Nein, unsere Ringe reichen nur bis zur Umlaufbahn von Zero.“
General Wallace: „Und wie wollen Sie sie dann nutzen?“
Cassandra: „Naja, vor ein paar Jahren saßen Col. O`Neill und Teal´c in einer Manövrierunfähigen X-301 fest…“
O`Neill jr. unterbrach sie und sagt: „Oh man, erinnere mich bloß nicht daran.“
Cassandra fuhr dann fort: „…und Selmak und Maj. Carter gelang es mit den Ringen die beiden direkt aus dem All an Bord eines Frachtschiffes zu holen.“
O`Neill jr. fragte: „Ja aber damals wurden doch die Ringe vom Schiff aus aktiviert?“
Cassandra: „Nun dass ist auch der heikle Teil, wir wollen die Ringsteuerung aus der Heracles ausbauen und in die 305 ein bauen. Dann fliegen wir mit der 305 unter die Ringposition des Mutterschiffes, das Team schließt dass mittlere Schott der 305 und springt dann durch die Heckluke ins All. Einige wenige Sekunden sollten wir die Kälte und den Sauerstoffmangel überleben können. Der Pilot aktiviert dann die Ringsteuerung und wir sind an Bord. Wenn das aber nicht klappt sind alle tot.“
General Wallace: „Also ich werde diese Mission nicht befehlen aber wer sich freiwillig meldet kann an der Mission teilnehmen.“
Der General hatte noch nicht ausgesprochen, da standen schon alle sieben SG Soldaten.
General Wallace: „Gut Sie können sich wieder setzen.“
Cassandra: „Was ich Ihnen noch mitteilen sollte, ist dass die Ringe der Heracles nicht funktionieren solange die Steuerung ausgebaut ist.“

Dann sagte O`Neill jr.: „Also wenn wir dann an Bord sind gehen Cassandra und Capt. Markowa zum Maschinenraum und deaktivieren die Schilde. Tony, Capt. Villeneuve und Maj. Cunningham gehen zur Brücke und nehmen Henderson gefangen und Sarpedon kommt mit mir und wir retten David.“
General Wallace: „Gut, allerdings werden nicht Sie sondern Lt. DiMaggio Sarpedon begleiten. Major, Sie brauch ich hier auf der Heracles.“
O`Neill jr.: „Was, ich lasse mein Team nicht allein.“
General Wallace: „Major, Sie müssen hier bleiben ich brauche Sie auf dem Thron. Sie sind der einzige der jemals einen Hyperraumtorpedo abgefeuert hat. Wenn Sie sich nicht freiwillig fügen werde ich es ihnen Befehlen.“
O`Neill jr.: „Nicht nötig Sir, ich sehe ein, dass ich hier gebraucht werde, auch wenn es mir nicht gefällt.“

General Wallace fragte in die Runde: „Und wie wollen Sie dann wieder von dem Mutterschiff runter kommen?“
Capt. Markowa: „Also sobald es Lt. Fraiser und mir gelungen ist die Schilde zu deaktivieren beamt der 305 Pilot zuerst einen Mark IX an Bord und dann beamt er uns der Reihe nach in die 305 zurück.“
General Wallace fragte: „Sind Sie sicher, dass sie sich wieder auf das Beamen mit einer 305 verlassen wollen?“
Bevor Cassandra etwas sagen konnte, sagte O`Neill jr.: „Sir, inzwischen bin ich ganz froh, dass ich auf der Heracles bleiben muss.“
Dann sagte Cassandra: „Ja Sir, auch wenn der Major noch immer skeptisch ist, wir sind uns sicher, so ein Unfall wie bei der ersten 305 wird sich nicht mehr ereignen, dass war damals ein großer Zufall und es ist so gut wie ausgeschlossen, dass sich so etwas noch mal ereignet.“
O`Neill jr.: „Wie gesagt, ich bin froh.“

General Wallace: „Also gut, dass klingt nach einem Plan. Beginnen Sie sofort mit den Vorbereitungen.“

Kapitel 3

[zwei Stunden später]

Die vier F-302er Staffeln und die F/A-305 Staffel hatten im Orbit über Zero Position bezogen. Die zehn 305er mit den Hyperraumtorpedos hatten in einer Reihe Stellung bezogen und wurden von je zwei F-302ern flankiert. Hinter dieser ersten Verteidigungslinie hatten die vier F-302er Staffelführer Position bezogen und dahinter wartete die von Maj. Zhang gesteuerte F/A-305 mit Cassandra, Sarpedon und dem IOA-Team an Bord. Diese 305 wurde von fünf weiteren 302ern eskortiert.
Maj. Zhang rief über Funk die anderen Staffeln: „Hier Red Leader an alle. Nicht vergessen die 305er fliegen auf die Flotte zu bis Maj. O`Neill jr. die Torpedos abgefeuert hat und die 302er geben ihnen Flankenschutz. Sobald die Torpedos abgefeuert sind lenkt ihr die feindliche Flotte ab, so dass wir zu den Ringen des Mutterschiffes durchstoßen können.“

Auf der Brücke der Heracles stand General Wallace, die gesamte Brückencrew und Maj. O`Neill jr. der gerade bei General Wallace Meldung machte.
O`Neill jr.: „Sir unsere Luftabwehr hat Position bezogen.“
General Wallace: „Gut, und Sie sollten jetzt zum Thron gehen.“
O`Neill jr.: „Ja bin schon unterwegs.“

[zur selben Zeit auf dem Mutterschiff von Phaethon]

Schon seit geraumer Zeit wurde Dr. Stockton in einer Zelle von Goliath mit dem Folterstock gequält. David lag auf dem Boden und krümmte sich vor Schmerz und erneut malträtierte ihn der Primus mit dem Folterstock.

Dann verließ die Flotte bei Zero den Hyperraum und Phaethon rief die Heracles.

Auf der Heracles wollte O`Neill jr. gerade die Brücke verlassen, da sagte Maj. Gant zum General: „Sir, wir werden gerufen.“
General Wallace: „Auf den Schirm.“ dann drehte er sich um und sagte: „Maj. O`Neill jr. dass sollten Sie sich noch mit ansehen.“
O`Neill jr. stellte sich neben den General und auf dem Hauptschirm erschien Phaethon und sagte: „Menschen von Tau´ri euer unrechtmäßiger Einfall in diese Galaxie wird hier und heute beendet. Ihr seid dem Tod geweiht. Und nun seht das Schicksal eures Freundes, welches ihr in wenigen Stunden teilen werdet.“

Auf dem Hauptschirm erschien ein Bild von der Zelle, in der David und Goliath waren.
Der Jaffa gab Dr. Stockton noch einmal einen Stoß mit dem Folterstab, dann steckte er das Folterwerkzeug in seinen Gürtel und zog David an seinem Schopf nach oben und hielt dessen Gesicht vor das Übertragungsgerät. Der Primus nahm Sarpedons Schwert und führte es an Davids Kehle. Auf seinem Gesicht zeichnete sich ein fieses Grinsen ab und dann holte er zu tödlichen Schlag aus.

Auf der Brücke der Heracles wurde das Geschehen auf dem Mutterschiff voller entsetzen verfolgt.
O`Neill jr. hielt sich die Hände am Kopf und schrie voller Verzweiflung: „Daaaaavid!“

Jeden Moment würde die Klinge der Furlinger Waffe Davids Kehle durchtrennen. Dr. Stockton standen Schweißperlen auf der Stirn und er versuchte verzweifelt sich zu befreien doch durch die Folter war er zu geschwächt um auch nur die geringste Kraft aufzuwenden. Er hatte schon mit seinem Leben abgeschlossen da gelang es ihm plötzlich an den Abzug des Folterstockes zu kommen. Der Archäologe aktivierte das Folterwerkzeug und Goliath schrie vor Schmerzen auf und musste den Schlag abbrechen und Dr. Stockton los lassen. Dr. Stockton taumelte aus der Zelle.

Auf der Brücke stieß O`Neill jr. ein „Gott sei Dank!“ aus.
General Wallace sagt: „Major, wenn wir Dr. Stockton noch retten wollen, sollten wir uns beeilen.“
O`Neill jr.: „Schon unterwegs, Sir.“
O`Neill jr. rannte so schnell wie er konnte zu dem Antikerthron und schwang sich mit einem eleganten Sprung hinein.

Über Zero hatte die Goa’uld-Flotte ihre Schlachtlinie gebildet. In der Mitte befanden sich die drei Mutterschiffe und flankiert wurden sie auf beiden Seiten von sechs Kreuzern.

O`Neill jr. funkte sein Team in der 305 an: „Ihr müsst euch beeilen, David steckt in Schwierigkeiten. Wissen wir schon auf welchem Mutterschiff David ist?“
Cassandra: „Nein noch nicht, ich empfange sein Transmittersignal erst wenn wir näher dran sind.“
O`Neill jr.: „OK, dann nehme ich mir zuerst die Kreuzer vor. Gebt den 305ern das Signal zum starten.“
Cassandra: „OK, wir fliegen jetzt auf die Flotte zu.“

Die Erdenjäger flogen auf die Flotte zu und O`Neill jr. gab den ersten vier 305ern den Befehl ihre Torpedos abzuwerfen. Der Major visierte die äußersten vier Kreuzer auf der linken Seite an und dann verschwanden die Torpedos auch schon im Hyperraum. Ein Wimpernschlag später gab es vier gewaltige Explosionen in der Goa’uld-Schlachtlinie. Drei der Kreuzer wurden vom Major direkt getroffen und zerstört, dem vierten Kreuzer war es gelungen ein Ausweichmanöver zu fliegen und der Torpedo Explodierte knapp neben dem Schiff, was dessen Schilde schwer in Mitleidenschaft zog.

Die Helianer reagierten darauf in dem die Mutterschiffe sofort ihre ersten Gleiterstaffeln losschickten. Daraufhin verließen die ersten vier 305ern und ihre Eskorten sowie die 302er der Staffelführer ihre Formation und begegneten den Gleiterstaffeln.

In der Zwischenzeit hatte O`Neill jr. den nächsten vier 305ern befohlen die Torpedos freizusetzen und der Major steuerte sie auf die vier rechten Kreuzer zu. Von diesem Torpedofächer wurde ein Kreuzer zerstört und ein zweiter schwer beschädigt. Den anderen beiden Kreuzern gelang es unbeschadet auszuweichen.
Nun stürzten sich auch diese 305er und ihr Geleitschutz in den Kampf mit den Gleitern.
Die letzten beiden 305er hatten ihre Torpedos abgeworfen und O`Neill jr. feuerte sie auf zwei Kreuzer auf der rechten Seite ab. Der erste Kreuzer konnte ausweichen, jedoch beim zweiten gelang dem Major ein erneuter Volltreffer und er wurde zerstört. Auch die letzten beiden 305er und ihre Eskorten hatten sich nun in den Dogfight mit den Helianern gestürzt.

[zur selben Zeit auf dem Mutterschiff von Phaethon]

David war gerade aus der Zelle getaumelt und hielt noch den Folterstock in der Hand. Er stützte sich auf den Stab und wollte gerade ein wenig durchatmen, da stürmte auch schon Goliath mit gezogenem Schwert hinter ihm her. David reagierte schnell und versetzte dem Jaffa einen weiteren Stoß mit dem Folterstock worauf dieser von ihm abließ.
Dr. Stockton sagte: „Na jetzt siehst du mal wie diese Dinger sind.“ Dann ergriff er die Flucht und rannte aus dem Gang.

Im All hatte Maj. Zhang inzwischen allen Jägern signalisiert, dass er jetzt den Anflug auf das Mutterschiff startet. Die mit den Gleiten kämpfenden Erdenschiffe hatten sich in zwei größere Geschwader aufgeteilt und als Maj. Zhang und seine Begleitjäger auf das Kampfgeschehen zu flogen, brach das eine Geschwader nach rechts aus und das andere nach links. Da die Gleiterstaffeln ihnen folgten, bildete sich in der Mitte eine Lücke durch die Zhang und sein Jagdschutz durchbrechen konnten.
Cassandra, Sarpedon und das IOA-Team gingen in den hinteren Teil der 305 und schlossen das Schott. Zhang flog nun auf die Mutterschiffe zu.
Cassandra funkte ihn an und sagte: „Ich empfange jetzt das Signal von Davids Transmitter, er befindet sich auf dem mittleren Mutterschiff.
Maj. Zhang: „Verstanden.“

Dann kamen Zhang und sein Geleitschutz auch schon in Reichweite der Energiegeschütze der Mutterschiffe, die sofort das Feuer eröffneten. Zhang und die 302er mussten Ausweichmanöver fliegen um dem Feuer zu entgehen, aber es wurde trotzdem eine der 302er zerstört. Die anderen ließen sich nicht beirren und flogen weiter auf das Mutterschiff zu. In der Zwischenzeit hatten sich auch zwei Gleiter von dem Hauptkampf gelöst und verfolgten die 305 mit den SG Teams.

Zhang rief über Funk seinen Geleitschutz: „Hier Red Leader, Rot 3 und Blau 5 kümmern Sie sich um die zwei Banditen.“
Rot 3: „Rot 3 verstanden.“
Blau 5: „Blau 5 verstanden.“

Die beiden F-302 drehten ab und fingen die beiden Gleiter ab.
Dann tauchte die 305 mit ihren verbliebenen zwei Jägern unter das Mutterschiff ab und flog auf die Ringöffnung zu. Als Zhang die Ringe erreicht hatte stoppte er seine 305 und hielt die Position. Die beiden 302er flogen weiter und drehten eine Kurve.
Im Innern der 305 ketteten sich die sechs SG Soldaten mit Karabinerhagen aneinander um im All nicht auseinander getrieben zu werden.
Plötzlich rasten zwei Gleiter auf die bewegungslose 305 zu und eröffneten das Feuer. Die erste Salve der Gleiter verfehlte die 305 nur knapp. Die beiden F-302 hatten inzwischen gewendet und flogen aus der entgegengesetzten Richtung auf die 305 zu. Die zwei F-302 feuerten ihre Raketen ab. Die Raketen flogen direkt auf die 305 zu und Maj. Zhang schrie in das Funkgerät: „Ich hoffe ihr habt gut gezielt.“
Auch die Gleiter hatten ihre nächst Salve abgefeuert. Ein paar der Energiepulse trafen auf der Heckluke der 305 auf und verschmorten die Triniumlegierung, richteten aber sonst keinen weiteren Schaden an. Jedoch wurde die 305 stark durchgeschüttelt und etwas aus ihrer Position verschoben. Dann flogen auch schon die Raketen der 302er an der 305 vorbei und zerstörten die Gleiter.
Zhang korrigierte die Position der 305 und Funkte Cassandra an: „Wir sind jetzt in Position.“
Cassandra: „Verstanden, wir öffnen jetzt die Heckluke und Sie müssen dann in drei Sekunden die Ringe aktivieren.“
Zhang: „Verstanden.“
Cassandra und die anderen holten tief Luft und öffneten dann die Heckluke und sprangen in das kalte, dunkle All.
Dann aktivierte Zhang die Ringsteuerung und die sechs wurden an Bord transportiert.

Kapitel 4

Auf dem Mutterschiff musste das noch zusammenhängende Team sofort die Jaffawachen im Torraum ausschalten. Cassandra erledigte den vor ihr stehenden Jaffa mit einer P-90 Salve und auf der anderen Seite schickte Capt. Villeneuve den Jaffa mit einem gezielten Kopfschuss ins Jenseits. Dann löste das Team die Karabinerhacken und teilte sich in die besprochenen zweier Gruppen auf.

Cassandra und Capt. Markowa machten sich sofort auf den Weg zum Maschinenraum des Mutterschiffes. Sarpedon und Tony begannen mit der Suche nach Dr. Stockton und Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve gingen in Richtung Brücke.

David irrte in dem Mutterschiff umher und rannte einen langen Gang entlang. Plötzlich hatte ihn Goliath wieder gefunden und verfolgte ihn. Der Primus feuerte mit dem Furlingerschwert auf Stockton und dieser konnte sich gerade noch in den nächsten Gang hechten.

Cassandra und Capt. Markowa waren inzwischen tiefer in das Mutterschiff vorgedrungen und lieferten sich über die Ecken einer Kreuzung ein Feuergefecht mit zwei Jaffas.
Capt. Markowa: „Diese Kerle sind ja echt hartneckig.“
Cassandra: „Ja, wir sollten das jetzt beenden. Gib mir Feuerschutz.“
Die Russin belegte die Jaffas mit einer P-90 Salve und Cassandra rollte sich in den Gang und schaltete die Jaffas mit drei gezielten Feuerstößen aus.

Sarpedon und Tony schlichen durch die Gänge des Mutterschiffes und der Furlinger fragte Tony: „Lt. DiMaggio, haben sie schon die Position von Dr. Stockton ausgemacht?“
Tony: „Ja ich empfange sein Transmittersignal, aber er rennt ständig wo anders hin.“
Dann gingen die beiden weiter und Tony sagte zu dem Furlinger: „Na Sarpedon, unsere P-90 sind auch nicht schlecht oder?“
Während die beiden auf eine Ecke zuliefen betrachtete der Furlinger seine Projektilwaffe und gerade als Tony um die Ecke gehen wollte schlug der Furlinger Tony mit der P-90 vor die Brust und stoppte ihn.
Tony hob die Hände und sagte: „Schon gut eure Waffen sind besser, aber…“
Sarpedon hielt Tony die Hand vor dem Mund und flüsterte: „Eure Projektilwaffen sind zielgenau und effektiv, aber darum geht es jetzt nicht. In dem Gang kommt jemand auf uns zu.“
Sarpedon und Tony gingen in die Knie und nahmen ihre P-90 in den Anschlag. Die Geräusche wurden immer lauter, so dass sie nun auch Tony hörte. Dann bog auch schon die sechs Mann starke Jaffa-Patroullie um die Ecke. Tony und Sarpedon eröffneten sofort dass Feuer und die Jaffas waren so überrascht, dass alle sechs erledigt wurden, bevor sie Gegenwehr leisten konnten.
Tony stand wieder auf und sagte: „Ja die P-90 hauen echt rein.“
Sarpedon antwortete darauf sehr gelassen: „Lt. DiMaggio, keine Waffe ist so effektiv wie ein aufmerksamer und listenreicher Krieger.“
Dann setzten die beiden ihren Weg fort.

Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve hatten sich inzwischen bis zur Brücke vorgekämpft und lieferten sich ein Feuergefecht mit den Wachen vor dem Brückenzugang. Plötzlich hörte Capt. Villeneuve ein Geräusch und als er sich umdrehte sah er in der Ferne eine Jaffa Truppe auf sich zukommen.
Capt. Villeneuve: „Sir, wir müssen uns beeilen sonst sitzen wir in der Falle.“
Maj. Cunningham: „Ja da stimme ich Ihnen zu.“
Dann nahm Maj. Cunningham eine Handgranate und warf sie auf die Wachen vor der Brücke. Dann stürmten die beiden auf die Brücke und verschlossen die Tür.

Cassandra und Capt. Markowa hatten die Tür des Maschinenraums erreicht. Cassandra blieb stehen und fragte die Russin: „Und sollen wir jetzt einfach reinstürmen?“
Capt. Markowa: „Haben Sie einen bessern Plan?“
Cassandra: „Wenn Sie mich so fragen, dann Nein.“
Dann versuchte die Russin die Tür zu öffnen, doch die Tür blieb verschlossen.
Capt. Markowa: „Oh oh, die Tür ist offensichtlich verriegelt.“
Cassandra: „Dann müssen wir sie öffnen.“
Capt. Markowa: „Ich kümmere mich darum, halten sie uns den Rücken frei.“
Die Russin kniete sich hin und öffnete die Abdeckplatte der Türsteuerung und begann die Kristalle zu untersuchen.
Nach mehreren Fehlversuchen stieß Capt. Markowa einen russischen Fluch aus und Cassandra fragte: „Was ist los.“
Plötzlich waren Schritte zu hören und Cassandra sagte zur Russin: „Jetzt beeilen Sie sich schon wir bekommen Besuch.“
Capt. Markowa: „Die Tür lässt sich nicht öffnen.“
Cassandra: „Dann lassen Sie mich mal ran.“
Die beiden tauschten die Position und Cassandra versuchte sich an der Tür. Dann tauchte auch schon der erste Jaffa auf und wurde von Capt. Markowa mit einer P-90 Salve begrüßt.
Capt. Markowa: „Beeilung!“
Cassandra sagte: „Ich dachte nie das ich dass mal sagen würde aber jetzt muss wohl die O’Neill Methode herhalten.“
Sie stand auf und feuerte eine Salve in die Steuerkristalle. Es gab ein paar Funken und dann öffnete sich die Tür.
Die beiden Frauen öffneten die Tür und stürmten in den Maschinenraum und erledigten sofort die beiden Jaffas die dort an den Steuerkonsolen standen.

David rannte durch die Gänge und wurde von Goliath verfolgt, der immer wieder auf ihn feuerte. Indem der Archäologe geschickte Hacken schlug, gelang es ihm immer wieder dem Feuer auszuweichen. Dann kam Dr. Stockton auf eine T-Kreuzung zu die nach links abknickte. Der Archäologe entschied sich geradeaus zu rennen.

Zur selben Zeit liefen Sarpedon und Tony einen langen Gang entlang plötzlich sahen sie am ende des Ganges Dr. Stockton vorbei rennen.
Tony schrie los: „Hey, David hierher.“
Doch der Archäologe war schon verschwunden.
Tony wollte Sarpedon gerade etwas fragen da eröffnete Sarpedon völlig unvermittelt das Feuer und Tony erschrak. Als Tony wieder nach vorne schaute, sah er Goliath auf der Kreuzung stehen und wie die Projektile neben diesem in der Wand einschlugen. Goliath wandte sich nun den beiden zu und eröffnete das Feuer.
Sarpedon zog Tony aus der Schusslinie und sprang mit ihm zur Seite. Trotz des schnellen Reagierens des Furlingers wurde Tony am Bein getroffen. Sarpedon schaute auf und sah wie Goliath erneut die Verfolgung von Dr. Stockton aufgenommen hatte.

Sarpedon fragte Tony: „Lt. DiMaggio wie geht es dir.“
Tony schrie auf: „Ahhh, sieht man das nicht.“
Sarpedon: „Kannst du aufstehen?“
Tony: „Nein, mein Bein schmerzt zu sehr. Los geh und rette David. Die können mich auch hier wegbeamen.“
Sarpedon: „Bist du sicher.“
Tony: „Ahhhrrgg, ja ich hab ja noch meine P-90 und meine List und Aufmerksamkeit.“
Dann aktivierte Sarpedon sein Funkgerät: „Sobald das Beamen möglich ist bitte ich um sofortigen Transport von Lt. DiMaggio, er benötigt medizinische Versorgung.“
Dann machte sich Sarpedon auf den Weg um Dr. Stockton zu retten.

Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve stürmten auf die Brücke und schalteten sofort den Jaffa am Steuer des Mutterschiffes und den Jaffa an der Waffenkontrolle aus. Dann gingen sie langsam mit gezogenen Waffen auf den auf seinem Stuhl sitzenden Phaethon zu.
Maj. Cunningham sagte: „Er gib dich, du hast keine Chance.“
Phaethon lachte los: „Ihr Narren.“
Der Goa’uld hob seine Hand und zielte mit seiner Handspange auf die beiden.
Capt. Villeneuve feuerte sofort los und traf den Goa’uld in die Hand und zerstörte die Handspange.
Capt. Villeneuve: „Entschuldigung Col. Henderson.“
Phaethon: „Für diese Anmaßung werdet ihr grausam leiden.“
Dann zog der Helianer ein Zat und feuerte auf die beiden, die jedoch mit einem Sprung ausweichen konnten.
Der Goa’uld nutzte die Gelegenheit und drückte eine Taste auf seinem Stuhl und hinter ihm öffnete sich eine Tür in der er verschwand.
Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve rappelten sich wieder auf und folgten dem Goa’uld durch die Tür.

Cassandra und Capt. Markowa sahen sich im Maschinenraum um und dann sagte Capt. Markowa: „Ich glaube das ist der Schildgenerator.“
Cassandra: „Ja das sehe ich auch so.“
Capt. Markowa: „Dann sollten wir jetzt unser Paket zustellen.“
Cassandra: „Da habe ich keine Einwende.“
Dann brachten Cassandra und Capt. Markowa mehrere C-4 Ladungen an dem Schildgenerator an.
Capt. Markowa: „Wir sollten irgendwo in Deckung gehen.“
Cassandra: „Ja dort hinter der Steuerkonsole.“
Die beiden Damen gingen hinter der Steuerkonsole in Deckung, und Cassandra aktivierte den Zeitzünder des C-4. Plötzlich betraten drei Jaffa den Maschinenraum. Die Jaffas betrachteten die Leichen ihrer Mitstreiter und dann bemerkten sie die blinkenden Lichter am Schildgenerator und gingen darauf zu. Der eine Jaffa wollte gerade nach dem C-4 greifen da detonierte der Plastiksprengstoff und zerriss die Jaffas.
Cassandra sagte zu Capt. Markowa: „Na das hat, ja gut geklappt.“
Dann funkte Cassandra Maj. Zhang an: „Major, Zhang die Schilde sind deaktiviert, sie können uns jetzt den Mark IX schicken.“
Maj. Zhang: „Ich werde jetzt zuerst Lt. DiMaggio rausbeamen er benötigt medizinische Hilfe. Sobald ich ihn versorgt habe bekommen Sie ihren Mark IX.“
Cassandra: „OK, verstanden.“

Dann wurde Tony in die 305 gebeamt und Maj. Zhang stand auf und ging zu ihm.
Zhang: „Wie geht es ihnen?“
Tony: „Es geht schon, geben Sie mir etwas Verbandsmaterial dann komm ich alleine zurecht. Fliegen sie lieber die Maschine.“
Zhang: „Also gut.“

Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve sahen in dem Raum hinter der Brücke gerade noch wie Phaethon über die Ringe verschwinden konnte.
Maj. Cunningham funkte Cassandra und Capt. Markowa an: „Phaethon konnte über einen sekundären Ringraum entkommen. Wir werden ihn jetzt verfolgen.“
Cassandra: „Major, das kann ich nicht empfehlen.“
Maj. Cunningham: „Wieso?“
Cassandra: „Weil er vermutlich auf ein anderes Schiff geflüchtet ist und von dort können wir Sie nicht runter beamen. Es ist das Beste wenn Sie sich jetzt wieder auf die 305 beamen lassen.“
Maj. Cunningham: „OK, verstanden. Was macht der Mark IX.“
Cassandra: „Wir haben ihn in Stellung gebracht und den Zeitzünder auf 60 Sekunden eingestellt. Wir starten dann denn Countdown sobald wir von Sarpedon und David das OK bekommen.“
Maj. Cunningham: „Sehr gut wir sehen uns dann auf der 305.“
Dann funkte Maj. Cunningham Maj. Zhang an: „Maj. Zhang, Sie können uns jetzt raus beamen.“
Maj. Zhang: „Verstanden.“
Und im nächsten Moment erschienen Maj. Cunningham und Capt. Villeneuve auf der 305.

David flüchtete weiter vor Goliath doch dann rannte er plötzlich in eine Sackgasse. David drehte sich um und da kam auch schon Goliath auf ihn zu.
Der Primus lachte los und sagte: „Jetzt findet dein Leben ein Ende Mensch.“
Dr. Stockton: „Äh, könnten wir da nicht noch mal drüber reden?“
Ohne zu antworten stürmte der Jaffa auf David los. Der Primus holte zu einem Schwerthieb aus und Dr. Stockton gelang es den Schlag mit dem Folterstock abzublocken und auszuweichen. Erneut schlug der Jaffa auf den Archäologen ein. David riss zwar den Folterstab hoch um den Schlag erneut abzublocken doch die Wucht des Schlages riss ihm den Stab aus der Hand und er fiel zu Boden. Der Jaffa trat über ihn und hob das Schwert um es Dr. Stockton in den Brustkorb zu rammen, dabei zeichnete sich auf dem Gesicht des Primus ein genüssliches Grinsen ab.
David kreuzigte sich noch einmal und dann schloss er die Augen und ergab sich in sein Schicksal.
Als er drei Sekunden später noch immer Schnaufte und auch noch keine Schmerzen spürte öffnete er erst ein Auge und als er nur grün vor sich sah öffnete er auch sein anderes Auge und sah Sarpedon vor sich.

Sarpedon hatte David gefunden und war in letzter Sekunde herangeeilt um den Schlag des Primus abzublocken. Sarpedon hielt mit einer Hand die schwertführende Hand des Primus fest. Goliath nahm seine zweite Hand und drückte sie auf das Schwert um mit mehr Kraft das Schwert doch noch dem Archäologen in die Brust zu rammen. Auch Sarpedon nahm seine zweite Hand zur Hilfe um dagegen zu halten. Die beiden rangelten mit aller Kraft um das Schwert, während David noch immer am Boden lag und in seiner Westentaschen kramte. Plötzlich holte David einen golfballgroßen Stein hervor betrachte ihn kurz und schleuderte ihn Goliath ins Gesicht. Zwar wurde der Primus dadurch nicht verletzt aber er war für einen Moment abgelenkt, so dass es Sarpedon gelang die Oberhand in dem Kampf um das Schwert zu gewinnen. Sarpedon drehte das Schwert herum, so dass die Spitze auf Goliath zeigte und dann stieß er zu. Während der Primus zu Boden ging zog Sarpedon das Schwert heraus und sagte: „Das gehört mir.“
Dann half er David auf und der Archäologe bedankte sich und suchte dann den Gang ab und hob seinen Stein wieder auf und steckte ihn wieder in seine Weste.
Sarpedon fragte: „Was war das?“
David: „Oh, der Stein, ja das ist mein Talisman ich haben ihn bei meiner ersten Ausgrabung in Israel gefunden….“ David musste lachen: „oh man, das ist schon einen Ironie und jetzt besiege ich damit Goliath.“
Sarpedon: „Dr. Stockton, ich kann dir nicht ganz folgen.“
Dr. Stockton: „Ich erklär es dir, aber jetzt sollten wir hier erst einmal weg.“
Sarpedon: „Ja.“
Sarpedon gab Dr. Stockton das Funkgerät und David funkte gleich Cassandra an: „Cassie wie kommen wir hier raus.“
Cassandra: „Oh, David ich bin so froh deine Stimmen zu hören. Zhang wartet draußen in einer 305. Er wird uns raus beamen ihr müsst ihn nur anfunken. Wir aktivieren jetzt den Mark IX Countdown.“
David: „Oh nett, ein Mark IX. OK ich funke ihn an.“
Cassandra: „Oh oh, wir bekommen hier Jaffabesuch.“
David: „Dann soll euch Zhang zuerst raus beamen. Wir sind hier im Moment in Sicherheit.“
Cassandra: „OK.“
Cassandra aktivierte den Mark IX und funkt Zhang an: „Einmal beamen bitte und schnell wenn es geht.“
Im nächsten Augenblick befanden sich Cassandra und Capt. Markowa auf der 305.

Cassandra sagte sofort zu Maj. Zhang: „So und jetzt holen Sie David und Sarpedon raus.“
Zhang: „Wird gemacht.“
Einen Moment später schrie Cassandra Zhang an: „Was ist jetzt. Die beiden haben nur noch 50 Sekunden.“
Maj. Zhang: „Das Beamen geht nicht mehr?“
Cassandra: „Was?“
Cassandra ging zu den Instrumenten der 305 und sagte dann geschockt: „Die Schilde des Mutterschiffes sind wieder aktiv.“
Capt. Markowa: „Das ist nicht möglich, wir haben den Schildgenerator zerstört.“
Cassandra: „Außer,….“
Capt. Markowa: „Außer, wenn es einen zweiten Schildgenerator gibt.“
Cassandra: „Verdammt, warum haben wir daran nicht gedacht.“

Die 302er und 305er hatten ihren Dogfight gegen die Gleiter gewonnen, aber die Erdenflotte hatte 5 F-302 und 2 F/A-305 verloren.
Capt. O´Brien funkte Maj. Zhang an: „Hier Blue Leader für Red Leader, wir haben die Gleiter besiegt, die hälfte unserer Maschinen hat keine Munition mehr. Diese kehren jetzt zur Heracles zurück. Wir warten hier mit 11 F-302ern und 3 F/A-305ern auf Sie.“
Maj. Zhang: „Red Leader verstanden.“
Dann ließen auch schon die Helianer Mutterschiffe die nächsten Gleiterwellen starten.

David meldet sich über Funk: „Was dauert denn da solange?“
Cassandra: „Wir könne nicht mehr beamen.“
David: „Was! Hast du nicht etwas von einem Mark IX Countdown gesagt?“
Cassandra: „Ja ihr habt noch 40 Sekunden…“
David: „Dann deaktivier ihn.“
Cassandra: „Das geht nicht er ist entsprechend gesichert.“
David: „Was sollen wir dann machen?“
Cassandra: „Ihr müsst unbedingt den zweiten Schildgenerator finden und zerstören!“
David: „Wo ist der?“
Cassandra: „Ich weiß es nicht.“
David: „Was ist mit den Ringen.“
Cassandra: „Die sind zu weit von euch entfernt, dass schafft ihr nicht in 30 Sekunden. Ihr müsst den Schildgenerator finden. Beeilt euch.“
David: „Wir versuchen es.“

Maj. Zhang sagte: „Wir müssen jetzt hier weg.“
Cassandra: „Und was ist mit David und Sarpedon.“
Maj. Zhang: „Ich gehe auf maximale Beamdistanz, aber spätestens fünf Sekunden vor der Detonation müssen wir verschwinden sonst werden wir auch zerstört.“

Cassandra schaute auf ihre Uhr: „Noch 20 Sekunden. Status der Schilde?“
Capt. Markowa: „Noch aktiv.“

Cassandra sagte zu sich selbst: „David, jetzt mach schon.“
Cassandra: „Noch zehn.“
Capt. Markowa schüttelte mit dem Kopf: „Noch aktiv.“
Cassandra: „Fünf.“
Zhang aktivierte die Triebwerke und flog mit Höchstgeschwindigkeit von dem Mutterschiff weg.
Dann gab es eine gewaltige Nuklearexplosion und das Mutterschiff wurde zerstört. Auch etliche Gleiter wurden von der Schockwelle erfasst und zerstört. Dann erreichte die Schockwelle die 305 und das Fluggerät wurde sehr heftig durchgeschüttelt, blieb jedoch intakt.

Im Inneren stand Cassandra das Wasser in den Augen und sie schrie: „Daaavid, Saaarpedon …. das ist alles meine Schuld.“
Capt. Markowa tröstete sie und sagte: „Wir konnten es nicht wissen.“
Dann flog Zhang, gefolgt von mehreren Gleiterstaffeln, die 305, unter schwerstem Feuer, zur Heracles zurück.

Fortsetzung folgt…
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