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GenAF Top-Autor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2007 Beiträge: 376
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Verfasst am: 02.10.2007, 19:47 Titel: Stargate: Troja (Staffel 1) |
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Autor: General of the Air Force
Titel: Stargate Troja (Season 1)
Serie: Spin-off, Crossover
Universum/Zeitlinie: Spielt in der durch Moebius (2) geschaffenen Zeitlinie
Spoiler: bis SG-1 Bounty (10.15) und SGA First Strike (3.20)
Disclaimer: Die Rechte an Stargate Atlantis und SG-1 und an alle Stargate Charaktere gehören MGM/UA, Double Secret Productions, Gekko Productions und dem SciFi Channel. Diese Fanfiction wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Die Story und neu erfundene Charaktere gehören dem Autor.
Feedback: sehr erwünscht, sowohl hier als auch im SGP
Widmung: Vielen Dank an Ilona Dex und Milky-Way-Galaxy fürs Betalesen
Inhalt: Nach einer unerwarteten Entdeckung wir ein neues Team (mit bekannten Gesichtern) auf eine Expedition in eine entfernte Galaxie geschickt. In der Aegias-Galaxie macht sich das SG-T Team um Maj. Jack O'Neill jr., Dr. David Stockton, Lt. Cassandra Fraiser und Sarpedon auf die Suchen nach dem Antiker-Volk der Trojaner und zieht gegen ihren altbekannten Feind Ra in den Kampf.
Hier gibt es einen Episodenguide und eine Charakter- und Völkerübersicht
Was bisher bei Stargate geschah:
SG-1 hat in Moebius 1 und 2 einen Zeitspruch ins alte Ägypten gemacht um Ra ein ZPM zu stehlen und einen zweiten um die veränderte Zeitlinie zu korrigieren.
[Zwei Wochen vor SG-1 Moebius (8.19) in der Zeitlinie nach Moebius 2 (8.20)]
General O`Neill bekam die Nachricht das ein ZPM und eine Video bei einer Ausgrabung in Ägypten gefunden wurde.
SG-1 gönnte sich etwas Entspannung an O`Neill`s See:
Plötzlich sprang ein Fisch aus dem Wasser.
Carter: „Auf dem Video hörte es sich an als gebe es hier keine Fische mehr.“
Carter und O`Neill schauten sich an und O`Neill sagte: „So in etwa.“ Teal´c und Daniel setzten sich zu den beiden.
Stargate Troja – Episode 1.01 – Butterflyeffect (1) - Kleine Ursache große Wirkung
Kapitel 1
O`Neill drehte sich zu Carter und fragte: „Carter was ich noch immer nicht verstehe – hätten wir nicht eigentlich zwei dieser Zeitmaschinen in Ägypten finden müssen?“
Daniel: „Ja genau laut dem Video haben wir eine Zeitreise nach 3000 v.Chr. gemacht und sind dort gestrandet und unsere alternativen Ichs sind dann fünf Jahre später, also 2995 v.Chr., mit der von uns versteckten Zeitmaschine, zur Zeit der Rebellion gegen Ra, angekommen. Also müsste es doch zu dieser Zeit zwei Zeitmaschinen gegeben haben.“
O`Neill: „Sag ich doch: Ich versteh es nicht!“
Teal´c: „In der Tat.“
O`Neill: „Danke Teal´c.“
Carter: „Das ist schon richtig Sir, aber die Prometheus hat alles gescannt und wir habe nur die eine Zeitmaschine gefunden. Vielleicht haben Sie befohlen, dass eine der Zeitmaschinen zerstört wird.“
O`Neill: „Nein, hab ich nicht.“
Carter: „Sir, nicht Sie sondern Ihr alternatives Ich.“
O`Neill schaute Carter an: „Na wessen Idee war das dann wohl?“
Carter zuckte mit den Schultern.
…
[1996, Stargate - Der Film, in Abydos]
…
O`Neill versuchte gerade Ra zu töten, doch als er die Stabwaffe auf Ra richtete, stellten sich die Kinder vor Ra und beschützten ihn. O`Neill wurde von der Horus-Wache bewusstlos geschlagen.
Nachdem Ra Daniels Medaillon begutachtet hatte, zeigte er auf O´Neill und sprach mit tiefer Stimme zu seinem Primus: „Dessen Gesicht kommt mir bekannt vor. Ich habe ihn schon einmal zur Zeit meiner Herrschaft auf Tau`ri gesehen. Bring ihn zu dem Tau`ri-Gerät und versuch es zu aktivieren, danach werf ihn ins Verlies.“
Der Primus von Ra schulterte den bewusstlosen O´Neill und ging mit ihm durch eine sich in der Wand öffnende Tür. Er befand sich im Frachtraum des Pyramidenschiffes und dort stand ein Antiker-Zeitschiff. Der Primus öffnete die Heckluke und schleifte O´Neill zur Kontrollkonsole. Dort legte er O´Neills Hände auf die Steuerung. Die Konsole begann zu leuchten und der Jaffa versuchte das Schiff zu starten; dies misslang jedoch. Nach ein paar weiteren Versuchen gab er auf und brachte O`Neill ins Verlies.
Der Primus berichtete Ra: „Mein Gebieter, es ist mir gelungen das Tau`ri-Schiff zu aktivieren; es lässt sich jedoch nicht fliegen.“
Ras Augen leuchteten auf und er schickte den Primus mit eine abfälligen Handbewegung weg.
…
Ra sah, dass das Volk von Abydos rebellierte und er startete sein Raumschiff.
Daniel und O´Neill befanden sich in der Pyramide und versuchten die Atombombe zu entschärfen. Als dies nicht gelang, schickten sie die Bombe mit dem Ringtransporter auf Ras Schiff.
Ra sah den Zeitzünder, der auf sechs Sekunden stand. Seine Augen leuchteten auf und mit einem Wut erzürnten Gesicht öffnete er eine Fluchttür in den Frachtraum; dort sprang er in das Antiker-Schiff und versuchte, sämtliche Knöpfe und Kontrolltafeln zu drücken.
Die Atombombe explodierte im Orbit und zerstörte Ras Schiff.
…
[2007, nach SG-1 Bounty (10.15) und vor SGA First Strike (3.20)]
Ein Air Force Helikopter flog auf die türkische Küste zu, an Bord waren die zwei Piloten und ein 26jähriger Archäologe, der gerade dabei war sich zu übergeben. Die Piloten mussten sich das Lachen verkneifen, denn es schien die Sonne, der Himmel war klar und es war völlig windstill - also eigentlich gab es keinen Grund sich zu übergeben. Der Pilot fragte seinen Passagier: „Herr Doktor, was ist denn da so wichtig das die US Air Force einen Archäologen zu einer historischen Ausgrabung in die Türkei schickt?“
Nachdem sein Magen inzwischen fast leer war, antwortete der Archäologe: „Wissen Sie, äh Captain, das ist höchst Interessant. Vor drei Tagen wurde in Troja eine …“
Der Pilot unterbrach ihn: „Schon gut Doktor, wir wissen, dass das der höchsten Geheimhaltungsstufen unterliegt und wir nicht die nötige Sicherheitseinstufung habe. War nur Spaß.“
Der Archäologe: „Oh, ja natürlich … äh, danke.“
Der Pilot schüttelte den Kopf und sagte zu seinem Copiloten: „OK, ich schulde dir zwanzig Dollar, du hast die Wette gewonnen, der Colonel hatte tatsächlich Recht, dass der alles ausplaudert.“
Sichtlich irritiert schaute der Archäologe zu den zwei Piloten.
Zwanzig Minuten später waren sie an ihrem Zielpunkt: der historischen Ausgrabungsstätte von Troja. Der Hubschrauber schwebte dreißig Zentimeter über den Boden und der Archäologe saß noch immer völlig starr und durch Gurte festgezurrt auf seinem Sitz.
Der Pilot sagte zu ihm: „So Doktor wir sind da, Sie müssen jetzt raus.“
Der Archäologe: „Landen wir nicht?“
Der Pilot: „Nein. Das ist doch nur ein Schritt, dann haben Sie wieder festen Boden unter den Füßen.“
Am Boden wartete auch schon Major Davis auf den Archäologen. Dieser nahm seinen Rucksack und seine weitere Ausrüstung und setzte sich auf den Ausstieg des Helikopters. Er stieg aus und blieb mit einem Fuß an den Kufen des Helikopters hängen. Er kam ins Stolpern und Major Davis konnte ihn geraden noch auffangen, bevor er auf den Boden fiel.
Major Davis sagte zu ihm: „Hier Dr. Stockten, dass ist die Antiker-Tafel die vor drei Tagen hier gefunden wurde. Wir holen Sie heute Abend wieder ab. Das türkischen Militär hat das Gebiet vorläufig weiträumig abgesperrt, Sie haben freie Hand für die Suche nach weitern Hinweisen.
Major Davis stieg mit in den Helikopter ein und dieser flog dann wieder weg. Er sah aus dem Fenster und sah wie sich der Archäologen sichtlich schwer tat seine Rucksack und seine ganze Ausrüstung zu tragen. Er dachte nur: „Oh man, wo hat den nur Jackson wieder aufgetrieben.“
[Zwei Tage später]
Daniel lag in seinem Quartier im SGC und schlief. Plötzlich schwebte ein schwummriges durchsichtiges Licht über ihm und eine Stimme sprach zu ihm: „Daniel Du musst nach Troja gehen.“
Daniel gähnte und nuschelte mit geschlossenen Augen: „Nein David ist schon dort und untersucht die Antiker-Tafel. Jetzt lassen Sie mich schlafen, ich bin seit 24 Stunden wach.“
Es gab einen Lichtblitz und plötzlich stand ein Mann vor Daniels Bett.
Der Mann rüttelte Daniel wach und sprach zu ihm: „Ich bin Janus du musst nach Troja gehen. Euer und unser Schicksal hängt davon ab.“
Daniel blinzelte und antwortete: „Wie sind Sie hier rein gekommen, was soll das?“
Janus: „Du weist was Du wissen musst mehr kann ich Dir nicht sagen.“
Daniel: „Du bist ein Antiker, wate mal Janus, Janus – Du bist der den Dr. Weir vor 10.000 Jahren in Atlantis getroffen hat und der, der die Zeitmaschine gebaut hat.“
Janus: „Ja und das war der größte Fehler meines Lebens. Ich sag es noch mal du musst nach Troja gehen.“
Daniel: „OK warte hier ich bin gleich zurück.“
Daniel rannte aus seinem Quartier und rief: „Mitchell, Sam, Teal´c, Vala das müsst ihr euch ansehen schnell in meinem Quartier ist ein Antiker.“ Als Daniel den Raum verlassen hatte verschwand Janus in einem gleißenden Licht.
Mitchell und Teal´c kamen gerade von ihrem Training.
Daniel rannte stolpernd den Gang entlang und rief: „Ah, Mitchell schnell.“
Mitchell unterbrach ihn: „Jackson mal langsam, kann ich vielleicht erst mal duschen.“
Daniel fuhrt fort: „Nein in meinem Quartier ist ein Antiker.“
Carter kam aus ihrem Labor und fragte: „Was ist denn los?“
Daniel war noch immer außer Atem und antwortete: „In meinem Quartier – ein Antiker.“
Die vier begaben sich zu Daniels Quartier und unterwegs schloss sich noch Vala an. Daniel öffnete seine Tür und sagte mit einer Verbeugung und einer Armbewegung in Richtung Zimmer: „Das ist Janus.“
Lachend antwortet Mitchell: „OK Jackson der Punkt geht an Sie, aber jetzt ist Schluss mit diesen Scherzen ich will duschen.“
Erstaunt fragte Daniel: „Was?“
Vala antwortete: „Der Raum ist leer.“
Daniel schaute in den Raum und sagte: „Wo ist er hin? Er war vor drei Minuten noch hier.“
Carter fragte: „Was wollte er denn?“
Daniel: „Er sagte ich müsse nach Troja gehen und dass das Schicksal der Galaxis davon abhängt.“
Mitchell unterbrach ihn: „Warte mal Du sagtest sein Name war Janus hieß so nicht der Typ den Dr. Weir vor 10.000 Jahren in Atlantis getroffen hat und der die Zeitmaschine gebaut hat.“
Carter: „Cam liest Du jetzt auch noch alle Atlantis-Missions-Berichte?“
Mitchell: „Sind ne gute Bettlektüre.“
Daniel: „Ja genau und er sagt der Bau der Zeitmaschine war der größte Fehler seines Lebens.“
Ein Lautsprecher ertönte: „Dr. Jackson sofort in den Konferenzraum. Dr. Jackson sofort in den Konferenzraum.“
Die fünf begaben sich zum Konferenzraum dort wartete General Landry.
General Landry: „Dr. Jackson, Dr. David Stockton wird seit 48 Stunden vermisst.“
Mitchell: „Wer ist dieser Stockton.“
Daniel: „Er ist mein neuer Forschungsassistent und sollte in Troja nach weiteren Hinweisen zu der dort gefundenen Antiker-Tafel suchen.“
Mitchell: „Wow jetzt sagen Sie mir nicht, dass das Zufall ist. Ein Antiker taucht in Ihrem Quartier auf faselt was von Schicksal des Universums und will Sie nach Troja schicken und jetzt verschwindet dort Ihr Forschungsassistent bei der Suche nach Antikerschrifften.“
General Landry: „Wie bitte! Kann ich vielleicht auch mal erfahren was hier los ist?“
Mitchell: „Oh Entschuldigung Sir.“
Mitchell erklärte dem General was in Daniels Quartier geschehen war.
Als der General informiert war fragte Carter: „Daniel was stand denn auf der Antiker-Tafel?“
Daniel: „Nicht viel nur: Hier siedelten die Trojaner.“
Mitchell: „Hm ziemlich offensichtlich.“
Daniel: „Ja deshalb wurde die Priorität niedrig eingestuft und ich dachte das wäre für David eine gute Möglichkeit etwas zu lernen.“
General Landry nickte und sagte: „Hm dann schlage ich vor dass Sie einen Besuch in der Türkei machen. Leider ist die Odyssey auf einer Mission, so dass Sie auf die altmodischen Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Eine C-130 fliegt in zwei Stunden von der Peterson Air Force Base nach Incirlik in der Türkei.“
Daniel: „Sir entschuldigen Sie aber Incirlik liegt doch im Osten der Türkei und die Trojaausgrabung an der Westküste. Und naja die Türkei ist nicht gerade für sechsspurige Freeways im Hinterland bekannt. Ich finde wir sollten uns etwas mehr beeilen.“
General Landry schaute Daniel mit großen Augen an und sagte: „Richtig Dr. Jackson deshalb nehmen sie auch einen Fallschirm mit.“
Daniel: „Oh.“
General Landry: „So und jetzt muss ich den Präsidenten anrufen er wird sicher den türkischen Premierminister informieren wollen, was Offiziere der US Air Force in historischen Ausgrabungsstätten machen.“
Plötzlich erhellte ein Asgardbeamstrahl den Konferenzraum und Thor und ein weiterer Asgard tauchen im Konferenzraum auf.
Daniel: „Hallo Thor dein Timing ist mal wieder Perfekt. Wir könnten etwas Asgard-Beam-Hilfe gebrauchen. Aber was ist der Grund deiner Reise und wer ist dein Begleiter.“
Thor: „General Landry, SG-1 seid gegrüßt. Das ist Baldur, er ist hier, um die Asgardtechnologie auf der Herakles zu installieren. Und ich treffe mich mit General O`Neill um über eine Strategie gegen die Priore zu diskutieren und um den Hohen Rat der Asgard über die neuen Replikatoren aus der Pegasus-Galaxie zu informieren. Ich treffe mich in einer Stunde mit General O`Neill danach werde ich euch gerne helfen.“
General Landry: „Danke Thor. Baldur ich danke auch dir für deine Hilfe, Du kannst jetzt durch das Stargate zum Beta-Stützpunkt gehen die Asgardtechnik ist schon dort.“
Baldur: „Es ist mir einer Ehre General Landry, schließlich hab ich euch meinen Körper zu verdanken.“ Baldur begab sich zum Stargate.“
General Landry: „Also SG-1 Sie starten sobald Thor bereit ist und ich informiere jetzt endlich den Präsidenten.“ General Landry ging in sein Büro.
Carter fragte Thor: „Thor, meint Baldur sein Geist steckt in den Körper, den Alec Colson geklont hat?“
Thor: „Ja.“
Carter: „Oh ich hoffe das gibt keine Probleme, denn Alec Colson ist der Chefingenieur der Herakles.“
Thor: „Keine Sorge Col. Carter, Baldur empfindet keinen Zorn darüber, dass er von Menschen geklont wurde. Auch wenn er manchmal unter spöttischen Bemerkungen leiden muss.“
Mitchell: „Meinst du Asgardwitze. Ich wusste nicht das ihr Humor habt.“
Thor blinzelt ihn nur an und sagte dann: „Ich beame Euch dann in drei Stunden auf die Samantha Carter.“ Thor zwinkerte und verschwand in einem Asgardbeamstrahl.
Mitchell drehte sich zu Carter und sagte mit einem verschmitzten Lächeln: „Glückwunsch Sam jetzt bist du auch Mitglied im ein-Asgardschiff-trägt-meinen-Namen-Club.“
Carter antwortet schüchtern: „Tja.“
Mitchell fuhr fort: „Aber was ist die Herakles?“
Carter: „Das ist der neue X-306 Prototyp wegen seiner Größe konnte er nicht in Area 51 gebaut werden.“
Mitchell: „Cool.“
Kapitel 2
[drei Stunden später]
SG-1 saß in der Messe und aß gerade etwas.
Mitchell sagte zu Carter: „Hey Sam wann wollte Thor uns holen.“
Carter: „Naja die drei Stunden sind um.“
Daniel: „Wie ich Thor kenne wird er nicht vorher….“
SG-1 wurde von einem Asgardbeam erfasst und an Bord der Samantha Carter gebeamt.
Daniel: „… anrufen. Ah, hallo Thor.“
Thor: „Willkommen an Bord der Samantha Carter, wohin soll ich Euch transportieren.“
Carter: „Wir wollen nach Troja, hier sind die Koordinaten.“
Carter gab Thor ein PDA.
Thor: „Seid ihr bereit?“
Mitchell: „Ja kann losgehen.“
SG-1 wurde zu den gewünschten Koordinaten gebeamt und befand sich dann in der antiken Ruine von Troja.
Mitchell: „Also gut verteilt euch und sucht nach Hinweisen. Jackson wissen Sie noch woran Dr. Stockton zuletzt geforscht hat.“
Daniel: „Nicht genau. Als ich zu letzt mit ihm telefoniert habe wollte er die zentrale Zitadelle genauer untersuchen.“
Mitchell: „Also dann zur zentralen Zitadelle.“
Daniel ging durch einen langen von Mauern umfasste Gang und mehrere Treppen hinauf. Er rief den anderen Mitgliedern von SG-1 zu: „Hier entlang.“
Als SG-1 schließlich an den Ruinen der Zitadelle angekommen war, entdeckte Teal´c plötzlich etwas und rief Mitchell herbei: „Col. Mitchell sieh dahinten liegen Ausrüstungsgegenstände.“
Die fünf rannten zu dem von Teal´c entdeckten Rucksack und machten eine überraschende Entdeckung vor ihnen befand sich eine ca. ein Meter tiefe und vier Meter breite, kreisrunde Ausgrabung.
Vorlaut legte Vala los als Mitchell gerade etwas sagen wollte: „Na das kommt mir bekannt vor.“
Teal´c: „In der Tat – Transportringe.“
Mitchell: „Also dann schauen wir mal wo die hinführen.“
Die fünf kletterten in das Loch und Carter begann sofort mit ihren Messungen.
Carter: „Cam die Ringe sind zwar aktiv, aber ich finde keine Kontrolltafel.“
Mitchell: „OK dann funke Thor an, ob er irgendetwas mit seinen Sensoren empfängt.“
Carter am Funkgerät: „Thor, wir haben einen Ringtransporter gefunden aber keine Kontrolltafel. Empfängst du mit deinen Sensoren, wo die Ringe hinführen?“
Thor stand auf der Brücke der Samantha Carter, verschob ein paar Runensteine und antwortete dann: „Col. Carter die Ringe führen zu einer Höhle 2 km unter eurer jetzigen Position ich kann euch dort hin beamen.“
Carter schaute Mitchell an und der nickte zustimmend.
Carter antwortete Thor: „OK dann los.“
Die vier wurden in die Höhle gebeamt.
Alles war finster. Das Team schaltete seine Taschenlampen ein und Mitchell warf ein paar Magnesiumfackeln in die Ecken. Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatte, erkannte Vala etwas: „Daniel was steht da.“ Sie zeigte auf einen Kreis in Antikerschrift am Boden.
Daniel übersetzte: „Dies ist der Weg zum Erbe der Trojaner. Wenn eure Ansprüche rechtmäßig sind könnt ihr eintreten.“
Mitchell: „Was soll das heißen.“
Daniel: „Ich denke wir müssen uns in den Kreis stellen und dann wird uns das Erbe der Trojaner gezeigt.“
Mitchell: „Also los dann.“
Die fünf stellten sich in den Kreis und die Antikerschrift begann zu leuchten. Plötzlich öffnete sich der Boden in dem Kreis und SG-1 fiel in eine rutschenartige Röhre.
Sie rutschten durch völlige Dunkelheit mit keiner Möglichkeit sich an den Wänden fest zu halten oder auch nur die Geschwindigkeit zu reduzieren. Nach etwa fünf Minuten fielen sie durch die Decke eines etwa fünf Meter hohen Raumes. Der Boden des Raumes bestand aus einem in zwölf Segmente eingeteilten Kraftfeld, das den Sturz des Teams dämpfte. Der Raum war kreisrund und unter dem transparent-blau schimmernden Kraftfeld floss ein Magmastrom durch. In der Mitte des Raumes befand sich eine ca. einen Meter hohe Säule mit Antikerschriftzeichen und einer türkisen Kugel am oberen Ende.
Mitchell: „Wow, ich hab gar nichts gespürt und das waren doch mindestens fünf Meter.“
Carter: „Ich schätze dieses Kraftfeld hat unseren Sturz gedämpft.“
Mitchell: „Daniel was steht da auf der Säule.“
Daniel übersetzte: „Zeigt dass Eure Ansprüche rechtmäßig sind.“
Vala: „Und was ist damit gemeint?“
Carter: „Ich schätze es hat etwas mit der Kugel zu tun.“
Mitchell legte seine Hand auf die Kugel. Die Kugel leuchtete auf und begann das gesamte Team der Reihen nach zu scannen. Als die Kugel fertig war ändert sich die Farbe auf rot.
Mitchell: „Rot ist nicht gut oder?“
Er hatte seinen Satz noch nicht beendet, da schaltete sich das erste Kraftfeldsegment ab. Die Hitze in dem Raum stieg rasant an und es stiegen giftige Dämpfe auf.
Carter schaute auf ihre Instrumente und merkte an: „Wir haben hier 45 Grad Celsius Tendenz steigend und das Kohlenmonoxidniveau ist auch besorgniserregend.“
Mitchell: „Also gut das war’s lassen wir uns von Thor raus beamen.“ Er betätigte sein Funkgerät: „Thor kannst du uns rausbeamen?“ Doch es kam keine Reaktion. Er versuchte es erneut: „Thor kannst du uns hören? Sam versuch du es.“
Carters Funkgerät funktionierte ebenfalls nicht.
Carter: „Wahrscheinlich sind wir zu tief unter der Erde.“
Auf einmal schaltete sich das zweite Segment ab.
Mitchell: „Das waren jetzt ca. 30 Sekunden“, er zählte kurz nach, „das heißt wenn es so weiter geht haben wir noch fünf Minuten bis sich die anderen zehn Segmente abschalten“, erschaute kurz nach unten, „und wir gegrillt werden. Hat jemand eine Idee.“
Carter: „Ich sag es nicht gern aber es kann durchaus sein das wir vorher auf Grund der Gase ersticken.“ Sie musste husten.
Daniel: „Das ist offensichtlich eine Vorrichtung der Antiker und es ist von einem Anspruch die Rede. Vielleicht braucht man das Antikergen um das Ganze hier zu beenden.“
Mitchell reagierte mit verdrehten Augen: „Ja nur das keiner von uns das Gen hat.“
Carter hatte eine Idee: „Die Röhre durch die wir gekommen sind ist aus Metall vielleicht können wir sie als Antenne für das Funkgerät verwenden.“
Vala fragte: „Und wie sollen wir da rauf kommen?“
Mitchell: „Wir bilden eine Räuberleiter. Also los.“
Ein weiteres Segment schaltete sich ab.
Carter nahm ihr Messer und öffnete die Abdeckung ihres Funkgerätes, dann entfernte sie die Isolierung von ein paar Drähten. In der Zwischenzeit ging Daniel mit seinem Kopf unter Valas Beine und hob sie auf seine Schultern.
Vala: „Huch, Daniel da wolltest Du doch schon immer hin.“
Daniel reagierte mit verärgerten Gesicht: „Vala!“
Mitchell und Teal´c hoben Daniel auf ihre Schultern.
Mit verzerrten Gesicht sagte Mitchell: „Los Sam wir sind soweit.“
Die Hitze in dem Raum war inzwischen unerträglich sogar Teal´c rannen Schweißtropfen über die Stirn. Ein weiters Segment schaltete sich ab. Carter kletterte über Teal´c, Daniel und Vala bis zur Öffnung der Röhre. Mitchell musste wegen der Hitze und der Gase husten, dadurch kam die ganze Räuberleiter ins Wanken. Nach ein paar Sekunden hatte das Team wieder einen festen Stand.
Carter befestigte die Drähte an der Röhre und sagte: „Cam versuch es jetzt mal mit dem Funkgerät.“
Mitchell betätigte sein Funkgerät: „Thor kannst du uns hören?“
Thor: „Ja Col. Mitchell.“
Mitchell: „Thor du musst uns raus beamen.“
Thor: „Es tut mir leid Col. Mitchell ich kann Euch nicht erfassen ihr seid zu tief unter der Erde.“
Ein weiteres Segment löste sich auf.
Carter sagte zu Mitchell: „Sag Thor er soll uns mit dem Stargate-Center verbinden dann können wir General O`Neill bitten sich in den ersten Raum beamen zu lassen und er kann uns dann mit seinem Gen helfen.“
Mitchell: „Gute Idee Sam. Thor hast du das mitgehört?“
Thor: „Ja Col. Mitchell die Verbindung steht bereits ihr könnt jetzt mit General Landry sprechen.“
Mitchell: „Sir, ich habe keine Zeit für lange Erklärungen nur soviel wir haben weniger als vier Minuten bis wir in einem Magmastrom sterben und wir brauchen die Hilfe von General O`Neill.“
General Landry: „Tut mir Leid Colonel, der General steht nicht zur Verfügung er ist am Beta-Standort und inspiziert die Herakles. Wie können wir ihnen sonst helfen?“
Mitchell: „Dann schicken Sie uns jemand anders der das Antikergen hat.“
General Landry: „Colonel alle die die Gentherapie erhalten haben sind nach Atlantis versetzt worden. Ich befürchte, Sie müssen selbst eine Lösung finden.“
Das fünfte Segment schaltete sich ab.
Carter hatte inzwischen die Drähte dauerhaft an der Röhre befestigt und SG-1 löste die Räuberleiter auf.
Wieder unten hatte Carter noch eine Idee: „Ich wüsste noch jemanden der das Gen hat.“
Kapitel 3
[vor zwei Jahren, 2005, nach SG-1 Avatar (8.06)]
General O´Neill saß in seinem Büro im Stargate-Center. Auf einmal klingelte das Telefon. Er ging ran: „Ja was ist?“
Der Anrufer: „Du musst dich unbedingt mit dir treffen wir müssen reden.“
O´Neill: „Was ich muss mich mit mir treffen? Wer spricht da?“
Der Anrufer: „Ich“
O´Neill: „Ich?“
Der Anrufer: „Ja Du?“
O´Neill sichtbar genervt: „Wenn ich deinen Namen nicht auf der Stelle erfahre dann rollen Köpfe.“
Der Anrufer: „O´Neill.“
O´Neill der inzwischen einen knallroten Kopf hatte brüllte ins Telefon: „Ich weiß das ist mein Name und jetzt sag mir endlich wer du bist.“
Der Anrufer: „Ich bin´s dein Klon. Aber ich ziehe inzwischen O´Neill junior als Anrede vor.“
O´Neill: „Ah hi, wie geht’s so auf der High School?“
O´Neill jr.: „Deshalb muss ich dich treffen.“
O´Neill: „OK ich hol dich in zwei Stunden ab dann können wir etwas Essen gehen und du kannst mir erzählen was dich bedrückt.“
[zwei Stunden später in einem Steakhouse]
Jeder der beiden O´Neills bestellte ein Steak mit Pommes und ein Bier.
Die Bedienung schaute O´Neill jr. an und sagte: „Na wir sind aber noch nicht 21 – also nur ein Bier.“ Die Bedienung verschwand in der Küche.
O´Neill jr.: „Siehst du, das mein ich, ich komm einfach nicht mit den Teenager-Leben klar, am Anfang war’s ja ganz lustig aber inzwischen nervt es.“
O´Neill: „Kann ich irgendwie verstehen.“
O´Neill jr.: „Kannst du mich nicht irgendwo in der Air Force unterbringen? Am besten im Stargate-Center, wo die wissen, wer ich bin und mich nicht wie ein Kind behandeln.“
O´Neill: „Naja du siehst halt aus wie ein 17-jähriger Teenager. Wenn ich dich in eine reguläre Einheit stecke, gibt das nur Probleme.“
O´Neill jr.: „Bitte. Oder schick mich zum Beta-Standort.“
O´Neill: „Hm, da fällt mir noch was ein, der Präsident hat mich ermächtigt in der Nähe von Area 51 eine Stargate-Academy aufzubauen.“
O´Neill jr.: „OK, dann übernehme ich das Kommando über die Stargate-Academy.“
O´Neill: „Ich hatte eher gedacht dich als Rekruten unter zubringen.“
O´Neill jr.: „Hey, ich bin Colonel.”
O´Neill: „Keine Chance, dort werden auch Soldaten von anderen Einheiten fürs SGC umgeschult, die lassen sich kaum von einem Teenager rumkommandieren. Also entweder Rekrut oder High School.“
[2007, nach SG-1 Bounty (10.15) und vor SGA First Strike (3.20)]
[irgendwo in der Nähe von Area 51]
Ein muskelbepackter und kurz rasierter Chief Master Sergeant stauchte gerade einen Rekruten zusammen: „Rekrut Sie können sich einbilden was Sie wollen und vielleicht waren Sie in einem anderen Leben mal ein Colonel, aber hier und jetzt stehen Sie unter meinem Kommando.“
Der Rekrut unterbrach ihn: „Master Chief regen Sie sich ab, ich hab das schon alles mal durchgemacht und ich weiß wie man eine P-90 zerlegt und reinigt, ja ich kann sogar damit schießen.“
Mit einem knallroten Kopf setzte der Master Chief erneut an: „Rekrut O`Neill jr. Sie sind das disziplinloseste und widerspenstigste, was mir bisher in meiner 30-jährigen Karriere untergekommen ist. Wenn Sie sich nicht zusammen reißen, dann werd ich Ihnen so den Arsch aufreißen, dass Sie nur noch der Liebe Gott retten kann.“
Plötzlich erfasste ein Asgardbeamstrahl den Rekruten und er verschwand.
Der Master Chief schaute etwas stutzig.
Ein Rekrutin ergriff kess das Wort: „Das war dann wohl der Liebe Gott, Master Chief.“
Der Master Chief schaute die Rekrutin an und brüllte: „Rekrutin Cassandra seien Sie still und runter auf den Boden und 100 Liegestützen.“
[Auf Thors Schiff]
Der junge O`Neill jr. schaute etwas verdutzt; als der dann Thor sah, sagt er: „Hallo Thor, das war jetzt mal wieder perfektes Timing.“
Thor antwortete: „Duplikat O`Neill ich habe dich auf mein Schiff transportiert, weil du SG-1 helfen musst.“
O`Neill jr. unterbracht ihn: „Hey, ich ziehe O`Neill jr. vor. Aber bei was soll ich helfen.“
Thor erklärte es ihm und beamte ihn dann in die Höhle unter Troja.
[In der Höhle unter Troja]
O`Neill jr. nahm eine Asgardrune die ihm Thor mit gegeben hatte und versuchte SG-1 anzufunken doch es antwortete niemand.
O`Neill jr. funkte wieder Thor an: „Thor bist du sicher dass da noch Kraftfelder übrig sind, ich höre nichts mehr von SG-1.“
Thor: „O`Neill jr. ich hatte vor 30 Sekunden den letzten Kontakt mit SG-1. Aber nach meinen Berechnungen müssten noch drei Segmente übrig sein. Es ist möglich das die Mitglieder von SG-1 bewusstlos sind.“
O`Neill jr.: „Das ist ein viertel Kreis den ich aus fünf Meter Höhe treffen soll. Hey, ich bin kein Mathegenie aber ein eins zu vier Chance auf überleben gegen in Lava verbrennen ist nicht grad aufmunternd.“
Thor: „O`Neill jr., Col. Carter hat gesagt, dass sich das nördliche Segment zuerst aufgelöst hat und dass die weiteren gegen den Uhrzeiger, wie ihr sagt, folgten. Du müsstest dich also am Ende des Tunnels in süd-östlich Richtung abstoßen.“
O`Neill jr.: „Also gut, das klingt schon besser ich leg jetzt los.“
O`Neill jr. sprang in die Röhre und seine Rutschpartie begann. Als er ein Licht sah zog er die Beine an und rollte sich etwas zusammen. In dem Moment indem er die Röhre verlies, stieß er sich ab und landete gerade noch auf dem Segment direkt neben dem Abgrund. Er blickt kurz nach rechts und sah das ganze SG-1 Team bewusstlos am Boden liegen. O`Neill jr. wollte gerade aufstehen und zur Säule gehen, da löste sich das Segment unter ihm auf. Er konnte noch geistesgegenwärtig Teal´cs Bein mit einer Hand ergreifen und hing jetzt über der Lava. Nachdem auch nach mehrmaligen Rufen keiner wach wurde, zog sich O`Neill jr. an Teal´cs Bein hoch und rollte sich aufs Kraftfeld. O`Neill jr. schaute auf seine Uhr und musste entsetzt feststellen, dass schon wieder 25 Sekunden vorbei waren. Schnell rollt er Teal´c auf das letzte Segment und da löste sich auch schon das vorletzte auf.
Kapitel 4
O`Neill jr. ging zur Säule und legte seine Hand auf die Kugel. Diese begann ihn zu scannen und leuchtete dann blau auf. Die Kraftfelder schalteten sich wieder ein, links und rechts von ihm öffneten sich Lucken, durch die die Gase abgesaugt wurden, und vor ihm öffnete sich ein Durchgang.
O`Neill jr. hielt für einen kurzen Moment des Staunens inne, dann drehte er sich um und ging zu SG-1. Er versuchte sie wachzurütteln, doch sie waren weiterhin bewusstlos. Er kontrollierte Carters Puls und stellte nur noch schwache Lebenszeichen fest.
Er kniete sich über sie und sagte: „Carter, ich weiß Sie wollen das schon lange aber das hat jetzt rein medizinische Gründe.“
O`Neill jr. begann mit Mund-zu-Mund-Beatmung. Nach einer halben Minute Beatmung tat sich noch immer nichts.
O`Neill jr. schrie los: „Hey, jetzt kommt schon, ich bin nicht her gekommen um Euch in einer Kiste mit einer Fahne drüber nach Hause zu bringen.“
O`Neill jr. funkte Thor an: „Thor kannst du uns jetzt erfassen?“
Thor: „Nein O`Neill jr. die Interferenzen sind noch immer zu groß.“
O`Neill jr.: „OK, Thor da wo du mich rausgebeamt hast müsste noch eine junge Frau sein. Du kannst sie über das Naquada in ihrem Körper erfassen, beam sie auf dein Schiff und dann in die Höhle. Ach und dann brauchen wir noch ein Goa’uld Heilungsgerät. Da müsste eins im SGC in der Waffenkammer 10 auf Ebene 27 sein.“
Thor: „Verstanden O`Neill jr.“
[irgendwo in der Nähe von Area 51]
Eine Rekrutin lag am Boden und machte Liegestützen: „Fünfundzwanzig, sechsundzwanzig, siebenundzwanzig.“
Der Master Chief kniete sich zu ihr und schrie ihr ins Ohr: „Das geht auch schneller Rekrutin. Ihnen gefällt es vielleicht hier in der Wüste, aber ich habe heute noch etwas vor.“
Die Rekrutin: „Ja Sir, dreißig, einunddreißig, zweiund…“
Die Rekrutin wurde von einem Asgardbeamstrahl erfasst und verschwand.
Voller Verzweiflung sagte der Master Chief zu den restlichen Rekruten: „So jetzt ist Schuss. Im Laufschritt zurück zur Basis und ich brauch dann erst mal einem doppelten Whisky.“
[Auf Thors Schiff]
Die Rekrutin: „…dreißig.“
Die Rekrutin stand etwas überrascht auf und schaute sich um. Die sah Thor und fragte: „Du musst Thor sein Jack hat mir von dir erzählt. Ich heiße Cassandra.“
Thor: „Ja. O`Neill jr. hat mich gebeten dich hierher zu transportieren er brauch deine Hilfe.“
Thor erklärte Cassandra, was sie machen soll und gab ihr dann ein Goa’uld Heilungsgerät, danach beamte er sie in die Höhle.
[In der Höhle unter Troja]
Nach einem kurzen Rutsch durch die Röhre landete Cassandra neben O`Neill jr. in dem Raum mit dem Kraftfeld.
O`Neill jr. half ihr auf und Cassandra begann gleich sich um SG-1 zu kümmern.
Sie kniete sich zu Carter und begann mit dem Goa’uld-Gerät über Carters Körper zu fahren.
O`Neill jr. fragt Cassandra: „Der Master Chief dürften jetzt nicht gerade besser auf uns zu sprechen sein.“
Cassandra musste etwas schmunzeln und antwortete: „Du hast keine Ahnung.“
Da kam auch schon Carter zu sich. Sie musste etwas blinzeln und erkannte dann Cassandra: „Cassie was machst du hier?“
Cassandra: „Euch retten.“
O`Neill jr.: „Ja genau Carter, wir sind hier um eure Hintern zu retten.“
Inzwischen hatte Cassandra die restlichen Mitglieder von SG-1 geheilt.
Mitchell schaute O´Neill jr. an und sagte: „Du musst das Duplikat O´Neill sein der, der von Loki geklont wurde.“
Sichtlich verärgert sagte O`Neill jr. zu Carter: „Hey Carter, wer hat den denn das Kommando von SG-1 übertragen?“ Er drehte sich zu Mitchell und fuhr fort: „Außerdem bevorzuge ich O`Neill jr.“
Mitchell: „Wow, mal langsam Junior, nicht gleich eingeschnappt sein.“
Carter gab O`Neill jr. die Antwort auf seine Frage: „Eigentlich waren Sie es, der Col. Mitchell vorgeschlagen hat.“
O`Neill jr. „Ich?“
Carter: „Ja, Sie als General.“
Es folgte eine kurze Vorstellungsrund zwischen denen die sich noch nicht kennen.
Dann versuchte O`Neill jr. einen Befehl zu geben: „Also los, lasst uns schauen wo der Durchgang hinführt.“
Mitchell unterbrach ihn: „Hey, ich habe hier das Kommando.“
O`Neill jr.: „Du, du bist nur Lt.Col., bei mir sollte aber Colonel auf der Uniform stehen.“
Vala legte ihre Arme um die Hälse der beiden und lehnte sich etwas nach vorne und flüsterte: „Also wir anderen gehen jetzt durch den Durchgang und ihr beiden könnt hier bleiben und schauen bei wem was größer ist.“ Während sie das sagte wackelte Sie mit dem kleinen Finger.
O`Neill jr. und Mitchell schauten sich etwas verdutzt an und rümpften etwas die Nase, dann gingen alle sieben durch den Durchgang.
Der Durchgang war gerade so groß dass sie aufrecht durchgehen konnten, nur Teal´c musste den Kopf etwas einziehen. Der Durchgang war so eng das die sieben nur hintereinander gehen konnten. Daniel ging vorneweg und den Schluss bildeten O`Neill jr. und Mitchell.
Nachdem sie ca. fünf Minuten in dem Gang unterwegs waren, begann der Gang in eine Treppe überzugehen.
Nach weiteren zehn Minuten wurde Mitchell auf einmal von Thor angefunkt: „Col. Mitchell wenn ihr noch tiefer vordringt wird es mir nicht mehr möglich sein mit euch zu Kommunizieren.“
Mitchell fragte: „Wieso?“
Thor: „Weil ihr euch bereits sieben Kilometer unter der Erde befindet.“
Die sieben schauen sich etwas verwundert an.
Und Carter merkte an: „Wenn das stimmt wundert mich nur eines.“
O`Neill jr.: „Was denn, Carter?“
Carter: „Normalerweise müssten in so einer Tiefe ein großer Druck herrschen aber ich merke nichts und kann auch nichts messen?“
Die sieben gingen weiter.
Mitchell fragte: „Hey, hat sich denn schon mal einer überlegt, wie wir hier wieder raus kommen?“
O`Neill jr.: „Na, deswegen laufen wir ja weiter. Hey Carter, wie lange ist der schon bei SG-1.“
Daniel: „Könnt ihr zwei jetzt vielleicht mal aufhören.“ er drehte sich zu O`Neill jr. und grinste ihn an: „Sonst sag ich Thor er soll Loki mal wieder vorbei schicken. Und eigentlich sind wir ja hier um David zu retten.“
O`Neill jr.: „Wen? Und was soll das ganze eigentlich?“
Mitchell: „Du hast nicht die nötige Sicherheitseinstufung.“
O`Neill jr.: „Ja genau, ich renn hier unten rum und erzähl jedem die geheimsten Geheimnisse des Stargate-Centers.“
Cassandra: „Jack hat recht wir haben euch das Leben gerettet jetzt könntet ihr uns wenigstens sagen warum. Bitte Sam.“
Mitchell nickte und Carter klärte die beiden auf.
Nach einer weiteren viertel Stunde sahen sie das Ende der Treppe und ein Licht.
Sie gingen weiter und befanden sich auf einer halbrunden Plattform, die von einer Kraftfeldkuppel umschlossen war. Über und unter ihnen floss rot glühendes Magma um das Kraftfeld herum. Am Ende der Plattform erhob sich ein ca. 1,80 m hoher Quader, an dessen oberen Ende sich ein Repositorium der Antiker befand. Vor diesem Quader lag Dr. David Stockton bewusstlos am Boden.
Daniel rannte sofort zu ihm und die anderen folgten ihm. Daniel kniete sich hin und rüttelte an Stockton: „David wie geht es dir kannst du mich hören?“
Mit schwacher Stimme antwortet Stockton: „Ja, es geht schon.“
Daniel schaute kurz nach oben und fragte: „Hast du in das Repositorium geschaut?“
Stockton: „Ja.“
O`Neill jr.: „Na Klasse, immer die neuen.“
Daniel fragte weiter: „Und spürst du irgendwas – hast du das Wissen der Antiker oder weißt du wie wir hier raus kommen?“
Stockten: „Nein – Nein – und versucht es mal dahinten.“
Alle drehten sich um und schauten die Wand an, aus der die Treppe heraus führte. Sie sahen ein Display und eine Kontrollstation und links und rechts neben dem Display…
Carter sagte mit glänzenden Augen: „Das sind zwei…“
Mitchell beendet ihren Satz: „ZPM´s.“
Teal´c: „In der Tat.“
Mitchell verteilte Befehle: „Daniel, Sie kümmern sich weiter um Dr. Stockton. Sam, du gehst zum Terminal und suchst nach einen Weg hier raus. Und keiner schaut mehr in das Repositorium.“
O`Neill jr.: „Das brauchst du mir nicht sagen, die Geschichte hab ich schon hinter mir. Und Cassie, hilf du Sam. Dann kannst du zeigen ob sich die Physik Vorlesungen gelohnt haben oder ob ich meine Zeit mit den Simpsons besser verbracht habe.“
Carter und Cassandra gingen zu dem Terminal und begannen mit den Untersuchungen, der Rest des Teams setzt sich auf den staubigen Boden.
Carter schloss ihren Laptop an dem Terminal an und bekam die ersten Daten: „Auf dem Display ist zwar alles in antikisch aber die Daten die ich hier empfange geben zu mindest eine erste Erklärung.
Mitchell: „Was denn.“
Carter: „Der gesamte unterirdische Komplex ist von einem Kraftfeld umschlossen, deshalb spüren wird auch keine Druckveränderung.“
Cassandra: „Sam, das Kraftfeld wird doch von den ZPM`s versorgt?“
Carter: „Ja“
Cassandra: „Hm, das ist seltsam?“
O`Neill jr. und Mitchell fragen gleichzeitig: „Was denn.“
Cassandra: „Das Energieniveau der ZPM´s – es liegt bei 99,9 Prozent.“
O`Neill jr.: „Und was ist daran komisch?“
Carter: „Sie hat recht, die ZPM`s sind quasi randvoll. Naja und die ganze Einrichtung hier ist mit Sicherheit nicht erst seit gestern in Betrieb, sondern nach allem was wir von den Antikern wissen seit mehreren Tausend Jahren. Da müsste viel mehr Energie verbraucht worden sein.“
Dr. Stockten: „Seit Zehntausend Jahren.“
Vala saß gelangweilt am Boden und malte mit ihren Finger auf dem Boden rum. Plötzlich spürt sie etwas und begann den Staub mit ihrer Hand wegzuwischen.
Überrascht sagte sie zu Daniel: „Daniel, komm her das musst du dir ansehen.“
Daniel und Teal´c gingen zu ihr und waren ebenfall ziemlich überrascht.
Daniel: „Das ist doch…“
Teal´c: „Ein Stargate-Glyph.“
Jetzt schauten auch die anderen. Sie begannen noch mehr Staub wegzuwischen und fanden, nachdem sie die Steinplatten aus der Mitte der Plattform entfernt hatten, ein in der Horizontale liegendes Stargate.
Mitchell: „Damit können wir entkommen.“
O`Neill jr.: „Ja schon, aber hat denn einer von euch ein GDO dabei?“
SG-1 schaute sich an und Carter sagte: „Das ist eine Mission auf der Erde, es war nicht erforderlich eine GDO mitzunehmen.“
O`Neill jr.: „Dann ist das Gate nicht wirklich eine Alternative. Wir kommen zwar von hier weg aber nicht mehr zu Eder zurück.“
Vala wirft ein: „Ist nicht euer General O`Neill am Beta-Standort. Der kann uns doch dann mit zurücknehmen.“
Carter schüttelte dem Kopf: „Der Beta-Standort ist auch durch eine Iris gesichert.“
Teal´c: „Bra’tac hat ein GDO wir können zu dem neue Jaffa-Stützpunkt gehen und dann mit Bra’tac´s Code zurück zur Erde.“
Mitchell: „Also los, wir schließen ein ZPM ans Gate an warte bis das Gate genug Energie hat, packen die beiden ZPMs ein, wählen mit der Hand an und verschwinden.“
Carter: „Das wird so nicht Funktionieren, wenn wir die ZPMs entfernen bricht das Kraftfeld zusammen und die Lava stürzt auf uns.“
Mitchell: „Dann lasst euch was einfallen, ich will nicht ein volles ZPM zurücklassen.“
Dr. Stockton: „Geht in das Potentia-Termus Untermenü dort könnt ihr die Energie-Segmenten in dem anderen Raum um 90 Grad drehen und dann in den Lavastrom absenken. Das funktioniert dann so ähnlich wie eine Turbine, so wurde die Einrichtung die letzten 10.000 Jahre mit Energie versorgt. Die Energieversorgung stellt sich nur dann um wenn jemand in den Ring mit der Antikerschrift im ersten Raum tritt und das war wohl ich.“
Carter und Cassandra führten die Anweisungen aus und in der Zwischenzeit fragte Daniel seine Assistenten: „David, woher weißt du das? Hast du doch das Antikerwissen?“
Dr. Stockton: „Keine Ahnung, aber nein, ich habe nicht das Antikerwissen, soviel weiß ich.“
Carter und Cassandra waren mit den Modifikationen fertig und Carter sagte: „Das Gate ist aufgeladen; die Energieversorgung wird jetzt umgeschaltet.“
Sie hörten entfernten Lärm und alles begann zu rütteln. Nach ein paar Sekunden hatte sich alles wieder beruhigt und sie hörten nur noch ein regelmäßiges Surren von der Energieturbine.
Carter entfernte die ZPMs und verstaute sie in ihrem Rucksack.
Mitchell fragt: „So können wir jetzt rauswählen.“
Carter schaute sich noch mal um, ihr Blick blieb auf der Decke der Kraftfeldkuppel stehen.
Sie sagte: „Ich fürchte nicht. Die Kuppel ist zu niedrig, wenn sich der Vortex bildet, wird er ein Loch ins Kraftfeld reisen und es dringt Magma in die Kuppel ein.“
Cassandra: „Dann müssen wir eben das Kraftfeld ausdehnen. Es wird war nicht lange halten, bevor es zusammenbricht, aber die Zeit müsste ausreichen, um rauszuwählen und durchs Gate zu gehen.“
Carter: „Das wird aber verdammt knapp.“
Mitchell: „Also gut Vala, Casandra, Daniel und Dr. Stockton ihr geht schon mal zur Treppe, Sam du modifizierst das Kraftfeld, Teal´c und O`Neill jr. wir wählen schon mal bis zum sechsten Chevron manuell an. Sobald eine Wurmlochverbindung besteht geht ihr durch das Gate, ich geh als letzter.“
Alle machten das was ihnen Mitchell befohlen hatte.
Mitchell: „OK, Chevron sechs aktiviert, jetzt Sam.“
Carter aktivierte die Kraftfeldausdehnung. Das Kraftfeld schob sich langsam durch das Magma weiter nach oben. Carter gesellte sich zu den anderen auf die Treppen. Das Kraftfeld begann bereits zu fluktuieren und es gab zischende Geräusche von sich. Um nicht von dem Vortex verschlungen zu werden, begaben sich nun auch O`Neill jr., Mitchell und Teal´c zur Treppe.
Teal´c legte sich auf die Treppe und ergriff mit beiden Händen den inneren Ring des Gates um das siebte Chevron zu aktivieren. Wieder fluktuierte das Kraftfeld jetzt schon stärker. Dabei konnte ein ungefähr fußballgroßer Magmatropfen den Schild passieren und er fiel genau auf Teal´c Kopf zu.
Mitchell schrie: „Vorsicht Teal´c!“
Teal´c konnte seine Kopf gerade noch auf die Seite ziehen und der Tropfen fiel gerade noch neben den inneren Ring in das Loch des Stargates.
Endlich gelang es Teal´c das Gate zu aktivieren. Der Vortex schoss aus dem Stargate in Richtung Kraftfeldkuppel. Gerade noch wenige Zentimeter vor der Kuppel erreichte er seine maximale Ausdehnung und fiel wieder in sich zusammen und des bildete sich der Ereignishorizont des Stargates. Das Team wollte gerade in der von Mitchell vorgegebene Reihenfolge durch das Gate springen, da brach das Kraftfeld zusammen.
[Auf Thors Schiff]
Thor erfasste mit seinen Sensoren dass die unterirdischen Strukturen zusammen brachen. Er funkte das Stargate-Center an: „General Landry, ich muss mitteilen, dass die unterirdischen Strukturen, in denen sich SG-1 aufgehalten hat, soeben zusammengebrochen sind.“
General Landry: „Thor, empfängst du irgendwelchen Lebenszeichen.“
Thor: „Tut mir leid, ich empfange in den gesamten Areal keine Lebenszeichen von SG-1.“
Fortsetzung folgt... |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 02.10.2007, 23:13 Titel: |
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Und so beginnt die Reise ...
Holla, zwei ZPMs - da würde Atlantis sich mehr als freuen. Aber ich gehe davon aus, daß diese ZPMs nicht für die Stadt gedacht sind, zumindest nicht für die in der Pegasus-Galaxie - oder?
Mh, Cassandra hatte ich eigentlich nicht so eingeschätzt, wie du sie auftauchen läßt. Andererseits ... warum nicht? Sie kommt ja bis jetzt sehr gut. Bin mal gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Und was da noch so alles passieren wird.
Allerdings ... noch ein Gate auf der Erde? Allmählich sollten wir mal nachsehen, wo die Lagerungsunterlagen geblieben sind. Die Erde scheint ja nicht nur ein halb vergessener (wenn auch wichtiger) Außenposten der Antiker gewesen zu sein, sondern auch noch ihr Stargate-Zwischenlager *zwinker*.
Na, dann bin ich mal gespannt, wie es weitergeht mit deinen "neuen" Helden. Schön jedenfalls, daß du der nächsten Generation eine Chance gibst mit Jack jr. und Cassandra. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 03.10.2007, 22:07 Titel: |
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Hui ein spannendes Kapitel.
2 ZPM's. Das ist eine Menge. Wenigstens konnten sie diese dank SAm mitnehmen. Ich bin gespannt wofür sie die Benutzen, denn die Geschichte steht ja am Anfang.
Besonders toll finde ich das du Doppelgänger O'Neill und Cassandra. Stargate: The next Generation. *lach* Ich denke die Geschichte gefällt mir.
Lg Felix |
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GenAF Top-Autor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2007 Beiträge: 376
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Verfasst am: 04.10.2007, 14:11 Titel: Stargate Troja – Episode 1.02 – Butterflyeffect (2) - Kleine |
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Danke für die Feedbacks, freut mich das die Geschichte noch ein paar neue Leser gefunden hat .
@ Hyndara: Ja wie du gleich in dieser Episoden sehen wirst wecken die ZPMs bei vielen Begehrlichkeiten. Aber ob sie für eine andere Stadt sind – naja du wirst es sehen
Ja Cassandra’s Charakter-Entwicklung geht in die wissenschaftliche Richtung. Sie eifert quasi ihrem Vorbild Carter nach.
Nun zum „dritten Gate“ eigentlich ist es ja erst das zweite den das Gize Gate hat ja Ra mitgebracht. Und außerdem habe ich „Storytechnisch“ eine Fluchtmöglichkeit gebraucht .
Ja die nächste Generation zieht los, allerdings müssen sie vorher noch einige Bürokaten überzeugen, aber sieh selbst.
@ FelixE: Freut mich das meine Werbung erfolgreich war . Ja „Stargate: The next Generation“ wäre auch ein guter Titel gewesen, aber das erinnert mich zu sehr an eine andere SciFi Serie in der die Protagonisten in „Schlafanzügen“ rum rennen .
| Zitat: |
| Ich denke die Geschichte gefällt mir. |
Ich hoffe es .
So und hier die Fortsetzung:
Stargate Troja – Episode 1.02 – Butterflyeffect (2) - Kleine Ursache große Wirkung
Kapitel 1
[fünf Minuten später im Stargate-Center]
Das Stargate wurde aktiviert.
Sergeant Walter Harriman am Lautsprecher: „Eingehendes Wurmloch. Iris aktiviert.“
General Landry: „Wer ist das, Sergeant.“
Der Sergeant schüttelte mit dem Kopf: „Wir haben keine Teams draußen und General O`Neill ist vor fünf Minuten zurückgekommen.“
General O`Neill kam in den Kontrollraum: „Hank was ist denn los?“
General Landry: „Eingehendes Wurmloch, aber alle Teams sind hier. Jack hast du schon das von SG-1 gehört.“
General O`Neill mit angestrengten Gesicht: „Ja, Thor hat mich gerade informiert.“
Sergeant Walter Harriman: „Ich empfange Bra’tacs Iris-Code.“
Die beiden Generäle sagten gleichzeitig: „Iris öffnen.“
General Landry schaute O`Neill etwas irritiert an. General O`Neill zuckte mit den Schultern: „'Tschuldigung Hank, alte Gewohnheit.“
Die beiden Generäle begaben sich zum Torraum, um Bra’tac zu begrüßen.
Plötzlich kam SG-1 mit seinen drei Begleitern durchs Tor.
General Landry: „Wie kommen Sie denn hier her? Wir dachten Sie wären tot.“
Mitchell wollte gerade zu einer Erklärung ansetzen, da antwortete bereits O`Neill jr. recht keck: „Ich würde mal sagen durch das Tor…, äh Sir.“
General Landry: „Col. Mitchell wer sind die drei?“ er zeigt auf O`Neill jr., Cassandra und Dr. Stockton.
General O`Neill: „Ja genau, was macht ihr hier?“
Mitchell stellte die drei vor und sagt: „Sir, wir haben Ihnen etwas mitgebracht.“
Carter holte das erste ZPM aus ihrem Rucksack und zeigte es.
General Landry sagte mit großen Augen: „Sie haben ein ZPM gefunden.“
Mitchell hob die Hand und streckt Zeige- und Mittelfinger aus und sagte: „Zwei.“
Carter drückte jedem der Generäle eines in die Hand. Diese standen mit großen Augen und offenem Mund dort.
Nach einem Moment der Verwunderung sagte General Landry: „Gut gemacht, Missionsbesprechung in einer Stunde, Sie haben bestimmt viel zu berichten.“
Mitchell: „Ja, Sir. Aber Dr. Stockton sollte vielleicht auf die Krankenstation, er hat in ein Antiker-Repositorium geschaut.“
SG-1 ging mit O`Neill jr. und Cassandra zu ihren Quartieren und Dr. Stockton wurde auf die Krankenstation gebracht.
[Eine halbe Stunde später auf der Krankenstation.]
General Landry kam in die Krankenstation und fragte: „Carolyn, wie geht es Dr. Stockton.“
Dr. Lam: „Eigentlich ganz gut. Ich kann keine erhöhte Hirntätigkeit wie damals bei General O`Neill feststellen. Entweder er hat nicht in das Repositorium geschaut oder es hatte keine Auswirkung auf ihn. Er schläft jetzt etwas. Aber ich würde ihn trotzdem gern noch zwei Tage zur Beobachtung hier behalten.“
General Landry ging wieder und sagte: „Also gut.“
Eine Stunde später saßen SG-1, General Landry, General O`Neill, Richard Woolsey und Thor im Konferenzraum und diskutieren über die Verwendung der ZPMs.
Woolsey: „Das IOA ist der Meinung wir sollten die ZPMs nach Atlantis bringen und damit Atlantis in die Milchstrasse evakuieren.“
General O`Neill fiel ihm ins Wort: „Sind Sie verrückt? Wollen Sie die Pegasus-Galaxie den Wraith und diesen neuen Replikatoren überlassen. Dort leben auch Menschen.“
Woolsey: „General, mir gefällt der Gedanke auch nicht die Menschen in der Pegasus-Galaxie zu opfern. Aber im Augenblick haben wir nicht die Ressourcen, um diesen Zweifrontenkrieg zu gewinnen. Und ich brauch Sie wohl nicht daran erinnern, dass die Ori die größte Bedrohung für die Erde seit Beginn des Stargate-Programms darstellen. Wir sollten Atlantis gegen die Ori einsetzen.“
General O`Neill: „Das kommt nicht in Frage.“
General Landry: „Wir sollten ein ZPM im Stargate-Center lassen und das zweite auf der Daedalus einsetzen. Dann können wir Atlantis über das Stargate versorgen und die Daedalus braucht nicht länger ein Frachtschiff spielen. Wir können sie dann auch in den Kampf gegen die Ori werfen.“
Carter macht eine weiteren Vorschlag: „Oder wir setzen die beiden ZPMs auf der Herakles ein und führen die Operation Overlord durch.“
Mitchell: „Operation was?“
General Landry: „Overlord, benannt nach der Landung der Alliierten im zweiten Weltkrieg in der Normandie. Erklären Sie es den Herren, Col. Carter.“
Carter: „Nach der Schlacht von P3Y-229, als wir die Korolev verloren, begannen die Planungen für die Herakles. Ziel war es ein Schiff zu konstruieren, mit dem wir in die Ori-Galaxie vorstoßen können um dort einen dauerhaften Stützpunkt zu errichten. Dank Daniel wissen wir jetzt wie wir dort hinkommen und mit zwei ZPMs hätten wir auch genügend Energie für die Reise und um uns dort zu halten.“
Thor: „Der Hohe Rat der Asgard würde diesen Plan unterstützen und die Samantha Carter unter dem Kommando von Baldur mit auf diese Mission schicken.“
Woolsey: „Dem wird das IOA nie zustimmen, das ist viel zu gefährlich.“
Kapitel 2
[In der Zwischenzeit auf der Krankenstation]
Dr. Stockton wachte auf und saß sofort aufrecht im Bett. Er riss sich die Infusionen aus dem Arm und wollte aufstehen, da kam Dr. Lam und wollte ihn aufhalten.
Dr. Lam: „Dr. Stockton, Sie müssen noch hier bleiben.“
Dr. Stockton: „Keine Zeit, ich muss sofort zu General Landry.“
Er schob Dr. Lam zur Seite und verließ die Krankenstation. Vorher warf er sich noch einen Bademantel über.
Im Gang lief er O`Neill jr. und Cassandra über den Weg, die geraden aus der Messe kamen.
Er fragte sie: „Wisst ihr wo General Landry ist? Ich muss sofort zu ihm.“
Cassandra antwortete: „Ja, im Konferenzraum er hat eine wichtige Besprechung.“
O`Neill jr. musterte ihn einmal von oben bis unter und fügte hinzu: „In dem Aufzug würde ich aber dort nicht auftauchen.“
Dr. Stockton rannte los und sagte: „Ich habe Informationen von größter Wichtigkeit, dass kann nicht warten.“
O`Neill jr. sagte zu Cassandra: „Los hinterher, ich will wissen was da los ist.“
Völlig außer Atem kam Dr. Stockton im Konferenzraum an. Dort stritten sich noch immer alle über den Einsatz der ZPMs. Daniel bemerkte ihn als erster und fragte: „David was ist los?“
Die anderen diskutierten noch weiter, inzwischen trafen auch O`Neill jr. und Cassandra ein und standen hinter Dr. Stockton in der Tür.
Jetzt bemerkte sie auch General Landry und er brüllte los: „Ruhe! Dr. Stockton was machen Sie hier? Sie gehören auf die Krankenstation.“
Dr. Stockton: „Ich habe wichtige Informationen für Sie das kann nicht länger warten – aus dem Repositorium.“
General Landry: „Also gut, setzten Sie sich.“ er schaute O`Neill jr. und Cassandra und sagte: „Aber ihr Beiden habt hier nichts verloren, die Besprechung ist geheim.“
O`Neill jr.: „Hey, wir haben immerhin SG-1 gerettet, jetzt wollen wir auch wissen was los ist.“
General Landry wollte gerade etwas sagen, da fasste ihn General O`Neill am Arm und sagte: „Schon gut Hank, lass die beiden hier.“
O`Neill jr. und Cassandra setzten sich auch mit an den Tisch.
General Landry: „Also Dr. Stockton, dann legen Sie mal los, was ist denn da so wichtig.“
Dr. Stockton begann zu erzählen: „Das in der Höhle war nicht ein Repositorium der Antiker, sondern eines der Trojaner.“
Daniel unter brach ihn und fragte: „Der Trojaner?“
Dr. Stockton: „Ja, eigentlich sind es schon Antiker zumindest genetisch. Bevor vor mehreren Millionen Jahren Atlantis in die Pegasus-Galaxie aufgebrochen ist um der Seuche zu entkommen, ist ein anderes Stadtschiff, die Troja, von der Erde in die Aegias-Galaxie aufgebrochen.“
Daniel unterbrach ihn nochmals und sagte mit leuchtenden Augen: „Das ist ja unglaublich. Willst du sagen, du bist auf eine Antiker-Kultur gestoßen, die sich über Millionen von Jahren unabhängig von Atlantis entwickelt hat?“
Dr. Stockton: „Genau.“
Daniel fragte weiter: „Und du hast jetzt deren gesamtes Wissen in deinem Kopf.“
Alle am Tisch schauten aufgeregt und erwartungsvoll auf Dr. Stockton
Dr. Stockton: „Nein.“
Enttäuschung machte sich am Tisch breit.
Dr. Stockten fuhr fort: „Das Repositorium hat mir eine historischen Datenbank über die Geschichte der Trojaner in mein Gehirn geladen.“
Daniel: „Das ist ja fantastisch.“
General O`Neill unterbrach Daniel: „Dr. Stockton, wissen Sie etwas was uns gegen die Ori hilft – Waffen, Technologie.“
Dr. Stockten: „Nein, ich sagte schon nur historische Daten.“
Erneut machte sich bei allen außer Daniel Enttäuschung am Tisch breit.
Etwas erzürnt sagte Dr. Stockton: „Das ist wirklich wichtig.“
Als ihm wieder alle zu hörten fuhr er fort: „Wie ich bereits sagte kam Troja vor mehreren Millionen Jahren in der Aegias-Galaxie an. Sie begannen, die Galaxie zu erforschen und zu besiedeln. Vor ca. 100.000 Jahren trafen die Trojaner auf eine primitive Spezies Namens Furlinger.“
General O`Neill: „Oh, das sind doch die kleinen Pelzkneule.“
Dr. Stockton antwortete etwas genervt von den ständigen Unterbrechungen: „General O`Neill die Furlinger sind nicht klein und auch nicht pelzig.“
Daniel: „Die Furlinger sind doch eine der vier großen Rassen. Soll das heißen sie kamen aus einer anderen Galaxie in die Milchstrasse.“
Thor schaltet sich in die Unterhaltung ein: „Aber ja doch, Dr. Jackson.“
Daniel fragte ihn etwas überrascht und leicht säuerlich: „Warum habt ihr uns das bisher noch nicht gesagt?“
Thor: „Es gab dazu bisher noch keine Grund.“
Dr. Stockton: „Wenn ich fortfahren dürfte. Nach ungefähr 50.000 Jahren waren dann die Furlinger dankt der Unterstützung der Trojaner so fortschrittlich dass sie selbst damit begannen die Galaxis zu erforschen. Die Trojaner und die Furlinger bildeten riesige Imperien in der gesamten Galaxie und lebten in friedlicher Koexistenz.“
Dr. Stockton holte etwas Luft und fuhr fort: „Ungefähr 11.000 v.Chr. kam es dann zum entscheidenden Wendepunkt in deren Geschichte. Die beiden trojanischen Biologen Helios und Pandora waren auf einer Tiefenraumerforschung nach Weltraumbakterien. Plötzlich empfingen sie auf ihren Sensoren ein automatisches Notsignal in einem seltsamen altmodischen Dialekt ihrer Sprache. Sie flogen zu dem Signal und sahen ein beschädigte Raumschiff das beschrieben wird, wie so ein Jumper den wir aus Atlantis kennen. Sie bargen das Schiff und fanden darin einen jungen im Sterben liegenden Mann, in goldener ägyptisch aussehender Kleidung. Es wird beschrieben das die Augen des Mannes aufleuchteten bevor er starb.“
Die Stimmung im Raum war schaurig bei allen stellten sich die Nackenhaare auf.
Dr. Stockton fuhr fort: „In ihrer Naivität brachten sie den Leichnam des Mannes mit nach Troja, ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Am nächsten Tag wurde Pandora, die weibliche Biologin, tot in ihrem Labor gefunden und Helios stahl ein Raumschiff und floh von Troja. Wie sich später herausstellte flog er zu einem Planeten Namens Gaia. Auf Gaia befand sich eine Maschine, mit der die Trojaner das Leben in der Galaxie verbreiteten. Es wird berichtet das Helios dort schlangenartige Wesen züchtete die in der Lage waren Menschen als Wirte zu nehmen und diese zu kontrollieren. Innerhalb von wenigen Jahren gelang es ihm, mit Hilfe der Maschine ein Imperium zu errichten, das ein Fünftel der Galaxie umfasste. Er stellte Armeen von Soldaten, die diese Schlangenwesen in ihren Bäuchen trugen, auf und befehligt wurden diese Armeen von solchen, die wie er waren.“
Entsetzt fragte General O`Neill: „Soll das heißen dort haben sich Goa’uld angesiedelt.“
Dr. Stockton: „Den Beschreibungen nach, ja genau.“
General O`Neill: „Oh Mann, ich dachte wir hätten die Schlangen endgültig erledigt.“
Kapitel 3
Dr. Stockton fuhr fort mit dem Erzählen: „Als die Trojaner schließlich die Gefahr erkannten, bildeten sie eine Allianz mit den Furlingern und starteten einen Angriff auf die Goa’uld. Doch sie hatten schon zu lange gewartet; sie konnten die Goa’uld nicht mehr besiegen. Das war der Beginn des Trojanischen Krieges. Es gelang ihnen die Vorrichtung auf Gaia zu zerstören was den Vormarsch der Goa’uld erstmals stoppte. Nach dreitausend Jahren Krieg gelange es schließlich den Goa’uld, die Oberhand zu gewinnen und ein Planet nach dem anderen fiel den Goa’uld in die Hände. Zu dieser Zeit bekamen die Trojaner eine Nachricht von der Erde es waren die Antiker aus Atlantis. Daraufhin beschloss die Trojaner-Furlinger-Allianz die Zivilisten von gefährdeten Planeten über das Stargate in Troja, das einzige in der ganzen Galaxie das in der Lage war so eine Verbindung aufzubauen, in die Milchstrasse zu Evakuieren. Die Furlinger und die Trojaner, wiedervereinigt mit den Antikern, gründeten dann neue Reiche in der Milchstrasse. Als die Goa’uld feststellten das ihre Gegner über Troja in eine andere Galaxie entkamen, richteten sie ihre gesamten Bemühungen gegen Troja und es gelang ihnen schließlich Troja einzukesseln und zu belagern.“
Mitchell unterbrach ihn: „Wow, das klingt fast wie die Geschichte von Atlantis.“
Teal´c fügt hinzu: „Offenbar haben die Antiker eine unterlegene Kriegstaktik.“
General O`Neill ergänzte: „Ja genau Teal´c, wahrscheinlich standen die damals schon auf dieses Nicht-Einmischungs-Zeug.“
Dr. Stockton: „Nicht ganz General. Als Troja eingekesselt war, verbündeten sich die Antiker und Furlinger in der Michstrasse mit den anderen zwei großen Rassen dieser Galaxie, den Nox und den Asgard, zur Allianz der vier großen Rassen.“
General O`Neill: „Thor, ihr habt da mitgemischt und uns nie etwas davon erzählt?“
Thor blinzelte O`Neill nur an.
Daniel fragte Dr. Stockton: „Warte mal David, du sagtest der Wirt dieses Goa’uld-Anführers war Helios und der Name des Planeten, auf dem wir zuerst von der Großen Allianz erfuhren, war Heliopolis.“
Thor: „Dr. Jackson der Name war ursprünglich Polemheliopolis. Was ihr ungefähr als Krieg-gegen-Helios-Stadt übersetzen würdet.“
Dr. Stockton: „Jedenfalls stellte die Allianz die größte Flotte ihrer Geschichte zusammen bestehend aus 300 Schiffen der Nox, 178 Schiffen der Asgard und 22 neu in der Milchstrasse gebauten Schiffen der Antiker. Die Flotte wurde von der Milchstrasse aus losgeschickt um Troja zu entsetzen.“
Carter: „Aber die Nox sich doch Pazifisten.“
Dr. Stockton: „Einen Moment, dazu komme ich gleich. Die Flotte wurde also in die Aegias-Galaxie entsandt und bei dem Planeten Armageddon wurde sie von einer gewaltigen Goa’uld-Flotte abgefangen und vollständig vernichtet. Aufgrund dieser gewaltigen Niederlage und der großen Verluste beschlossen die Nox, nie wieder Krieg zu führen und wurden Pazifisten. Auch die Asgrad und die Antiker hatten keine Ressourcen mehr, um Troja weiter zu unterstützen. Ab diesen Zeitpunkt beschränkte sich die Allianz der vier großen Rassen auf die Milchstrasse und auf friedliche Zusammenarbeit.
Thor meldet sich zu Wort: „Das ist auch der Grund, warum die Asgard nicht über diese Zeit sprechen.“
Dr. Stockton: „Da Troja von allen Ressourcen in der Aegias-Galaxie abgeschnitten war und auch aus der Milchstrasse nicht mit weiteren Verstärkungen zurechen war wurde ein drastischer Plan gefasst: Es wurde eine spezielle Vorrichtung gebaut, um ein ZPM im Hyperraum zur Explosion zu bringen, um Troja nicht in die feindlichen Hände fallen zu lassen und die Milchstrasse zu schützen. Diese Explosion zerstörten ein Fünftel der gesamten Galaxie und erzeugte Raumverzerrungen, sodass Hyperraumverkehr zwischen diesem Quadranten der Aegias-Galaxie und der Milchstrasse unmöglich wurde. Vor der Sprengung wurden die Trojaner noch in die Milchstrasse evakuiert und sie nahmen die zwei ZPMs mit, die wir heute fanden. Die Explosion vernichtete auch einen Großteil der Goa’uld-Streitkräfte und die Furlinger und die verbleibenden Trojanerkolonien setzten den Krieg fort.
Die evakuierten Trojaner errichteten dann die Anlagen unter dem heutigen Erdtroja, um ihr Erbe zu bewahren und beeinflussten die Antike Mythologie. Schließlich halfen ihnen die Antiker zum Aufstieg.“
General Landry: „Und was erwarten Sie, dass wir jetzt machen sollten, Dr. Stockton?“
Dr. Stockton: „Na ich denke mal, eine Expedition zusammen stellen und die Aegias-Galaxie erforschen.“
Daniel schloss sich an: „Ja genau das währe die Chance noch lebende Antiker und Furlinger zu treffen.“
General Landry sagte zu Dr. Stockton: „Selbst wenn Sie von mir das OK bekämen, haben Sie nicht gesagt das einzige Stargate für eine solche Verbindung wurde mit Troja zerstört und dass Hyperraumverkehr nicht möglich ist?“
Dr. Stockton: „Schon, aber es gibt noch eine zweite Hyperraumroute ich hab sie hier drin“ er zeigte mit seinem Zeigefinger auf seine Kopf.
Woolsey meldete sich zu Wort: „General Landry, Dr. Jackson, ich werden eine solche Mission auf keinen Fall zulassen. Erstens haben wir nicht die Ressourcen für so eine Mission, zweitens wissen wir nicht einmal wie der Krieg dort ausgegangen ist und drittens das letzte was wir jetzt gebrauchen könne ist ein weiterer Feind.“
General O`Neill: „Ich sag es nicht gern, aber Woolsey hat Recht, so ein Abenteuer könne wir uns in der jetzigen Situation nicht leisten.“
General Landry: „Damit ist das Thema vom Tische und wir könne uns wieder um unseren Job kümmern.“
Daniel und Dr. Stockton wollten gerade noch mal zu einer Argumentation ansetzten da wurde der Konferenzraum von einem Lichtblitz erhellt und ein Mann stand in dem Raum. Die zwei Wachen, die in den Ecken standen nahmen ihre Waffen in den Anschlag und zielten auf den Mann. Der Mann haute mit der Faust auf den Tisch und brüllte los: „Ihr habt es wohl noch immer nicht begriffen, ihr müsst dort hin das ganze ist unsere Schuld.“
Kapitel 4
Daniel zeigte auf den Mann und stotterte los: „Das … das ist Janus, der in meinem Quartier war … der Antiker.“
General Landry: „OK Waffen runter.“ dann fragte er Janus: „Was meinst du damit – unsere Schuld“
Janus: „Den Anführer der Goa’uld, wie ihr sie nennt, kennt ihr unter den Namen Ra.“
Für einen kurzen Moment des Schocks und des Schauers hielten alle in dem Raum innen.
Dann wollte Daniel Gewissheit haben: „Willst du damit sagen dieser Helios ist Ra.“ Daniel hält kurz inne: „Natürlich, Ra ist der ägyptische Sonnegott und Helios war bei den antiken Griechen der Sonnengott.“
General O`Neill: „Ra ist tot – eine Nuklearwaffe ist direkt vor seiner Visage explodiert, ich war da dabei.“
O`Neill jr.: „Ja ich auch – mehr oder weniger.“
Janus: „Nein er ist nicht tot. Er konnte mit einer Zeitmaschine von seinem Raumschiff fliehen.“
Teal´c: „Die Goa’uld verfügen nicht über eine solche Technologie.“
Carter: „Teal´c hat recht, wo soll er diese Zeitmaschine her haben.“
Janus: „Von euch.“
In den Raum herrschte plötzlich eine Totenstille, eigentlich wollte keiner noch mehr von dieser Horrorgeschichte wissen, aber es machte sich auch eine gewisse Neugier in ihnen breit.
Schließlich brach General O`Neill das Schweigen: „Das ist doch Quatsch.“
Carter, die inzwischen realisiert hat, wie das geschehen konnte, antwortet: „Oh Gott – das Video.“
General O`Neill: „Was für ein Video, Carter.“
Carter: „Sir, als wir vor zwei Jahren das ZPM in Ägypten fanden war doch ein Video dabei laut dessen wir zwei mal eine Zeitsprung gemacht haben, um Ra das ZPM zu stehlen. Und eigentlich hätten wir dann in unserer Zeit zwei dieser Zeitmaschinen finden müssen – wir fanden aber nur eine.“
General O`Neill: „Hm, ich erinnere mich. Das hab ich Sie doch schon damals gefragt, Carter.“
Carter zuckte mit den Schultern.
O`Neill jr.: Hey, ich hab mit der ganzen Sachen nichts zu tun, das war nach meiner Zeit.“ Er schaute General O`Neill an und fuhr vor: „Dich kann man ja echt nicht allein lassen.“
Daniel unterbricht ihn: „Wenn ich das jetzt richtig verstehe soll Ra mit der von dir gebauten Zeitmaschine geflohen sein. Aber das geht doch gar nicht Ra hat kein Antikergen.“
Janus: „Wie ich bereits sagte es ist unser aller Schuld. Als ihr das erste Mal das Stargate nach Abydos durchquert habt, “ er schaut die beiden O`Neills an „habt ihr Ra das Gen geliefert. Als dann eure Waffe auf Ras Schiff explodierte, während dieser Versuchte in dem Zeitschiff zu fliehen, kam es zu einer Raum-Zeit-Verzerrung, die Ra in die Aegias-Galaxie und 13.000 Jahre in die Vergangenheit schleuderte.“
Wissensdurstig fragte Carter nach: „Wie ist das möglich?“
Janus: „Das darf ich euch nicht sagen.“
Daniel: „Die Regeln.“
Janus: „Ja.“
Daniel: „Aber warum lassen die anderen dann zu, dass du uns das alles hier erzählst.“
Janus: „Weil sie mich hier her geschickt haben.“
Daniel: „Wozu?“
Janus: „Ihr müsst Ra stoppen. Wir haben festgestellt, dass die ersten der dort verbliebenen Trojaner inzwischen in der Lage sind von alleine aufzusteigen. Ihr müsst verhindern, dass Ra entweder durch seinen eigenen Wirt oder durch eine Trojanerwirt, der weit genug entwickelt ist, mit aufsteigt.“
Daniel: „Wieso macht ihr das nicht selbst und jetzt sag nicht eure überirdischen Regeln.“
Janus: „Das ist nicht der einzige Grund. Erstens kann der natürliche Aufstieg nicht verhindert werden und zweitens würde unser Eingreifen in dieser Galaxie andere darauf aufmerksam machen.“
Daniel: „Meinst du damit die Ori.“
Janus schwieg.
Daniel: „Also gut, dann hilf uns.“
Janus: „Ihr wisst was ihr wissen müsst.“
In einem Lichtblitz verschwindet Janus.
Nach einem Moment des Schweigens ergriff Woolsey das Wort: „Glauben Sie nicht, dass mich diese Geschichte nicht besorgt, aber wir können uns dort keinesfalls einmischen.“
Daniel: „Sie verstehen es wohl noch immer nicht Mr. Woolsey. Wenn es Ra gelingt aufzusteigen haben wir es mit einem neuen Anubis zu tun und noch viel schlimmer wenn es ihm gelingt, dass sich ihm die Aegias-Galaxie unterwirft ist er so mächtig wie die Ori.“
Woolsey wollte gerade darauf antworten, da begann General Landry: „Ich gebe Dr. Jackson Recht wir müssen etwas tun, um dass zu verhindern. Aber ich kann weder SG-1 noch ein anderes SG-Teams entbehren und aus Atlantis können wir auch niemanden abziehen.“
O`Neill jr. meldete sich zu Wort: „Wir gehen.“ er zeigte dabei auf Cassandra und sich, dann schaute er General O`Neill an „Oder willst du das jemand anders unsere Fehler ausbadet, Jack.“
General Landry lachte etwas und sagte: „Tut mir Leid. Aber Sie sind Rekruten und kommen frisch von der Academy. Wir werden Sie kaum auf ein so wichtige Mission schicken.“
O`Neill jr.: „Sir, ich sehe vielleicht nicht so aus, aber ich hatte sieben Jahre lag das Kommando über SG-1 und ich bin quasi der Einzige, der Kampferfahrung gegen Ra hat. Und Cassandra ist neben Carter einer der klügsten Köpfe auf diesem Planeten und sie kann die Goa’uld-Technologie nutzen. Und wenn der Rang das einzige Problem ist, dann stecken Sie mir einfach zwei Adler auf die Schultern und ich bin wieder Colonel.“
General O`Neill und General Landry steckten die Köpfe zusammen und begannen zu flüstern.
Woolsey unterbrach sie: „Sirs, Sie können doch nicht ernsthaft darüber nachdenken diese Teenager auf eine solche Mission zu schicken.“
General O`Neill: „Klappe Woolsey.“ dann schaute er O`Neill jr. an und sagte: „Also, Colonel ist in deinem Alter echt nicht drin, aber wir könnten dir Eichenlaub anbieten – wie klingt Major O`Neill jr.“
O`Neill jr. murmelte: „Degradierung.“ dann nickte er zustimmend.
Schon ganz hibbelig meldete sich Dr. Stockton: „Ich muss auch mit. Ich bin quasi der einzige Experte den es für die Aegias-Galaxie und die Trojaner gibt.“
General Landry stand auf und sagte: „Entschieden ist noch gar nichts. Ich muss jetzt erst mal den Präsidenten und die Stabschefs informieren. Mr. Woolsey Sie werden das IOA informieren wollen. Wir sehen uns Morgen um 1600 hier wieder. Thor du bist auch wieder herzlich eingeladen.“
Fortsetzung folgt... |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 04.10.2007, 15:11 Titel: |
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Ein sehr aufschlussreiches Kapitel.
DIe Geschichte der (mal wieder) unterlegenen Antiker und der Furlinger zu erfahren war interesannt. Noch interesannter war lediglich das die Antiker sich nun auch "ein wenig" einmischen. Scheint sapnnend zu werden.
Lg Felix |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 06.10.2007, 17:32 Titel: |
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Wie bitte? Ra ist entkommen?
Ach du Schreck! Na, da werden sie aber ... einigen Spaß bekommen, schätze ich. Ausgerechnet Ra, der dürfte auf O'Neill gar nicht gut zu sprechen sein *kopfschüttel*.
Interessant, wie du dir den Hintergrund zu deinem Troja zurechtgelegt hast, fand ich wirklich ... da hast du dir einen Haufen Mühe gemacht und wirklich in den Analen geblättert, wie es aussieht - mein Kompliment dafür, soviel Arbeit macht sich leider nicht jeder.
Woolsey ist aber schnell stumm zu kriegen von O'Neill. Ich bin ein kleines bißchen enttäuscht. Dumme Frage, spielt dieses Kapitel vor oder oder nach "Return Part II"? Ich frage, weil ... wenn sie danach spielt, hätte ich eine Erklärung für Woolseys ... öh, handzahme Art.
Dann bin ich mal auf den nächsten Teil gespannt (und dieses Mal gelobe ich Besserung - ich werd's nicht wieder beinahe verpennen!!!). Freu mich schon drauf! |
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GenAF Top-Autor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2007 Beiträge: 376
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Verfasst am: 07.10.2007, 21:54 Titel: Episode 1.03 – The best of both Galaxies – Die Heracles |
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Also vielen Dank euch beiden für die Feedbacks.
@ FelixE: Ja das war die eigentliche Einleitung in mein „Troja Universum“ die erste Episoden war ja quasi noch der Spin-off von SG-1. Ich hoffe es gefällt auch weiterhin. Jetzt wird erstmal die Expedition geplant und dann geht das neue Team auf seine erste kleine Mission.
@ Hyndara: Ja Ra musste einfach sein, ich fand er kam in Stargate viel zu kurz (gut da war der Film dran schuld). Er war der mächtigste Goa’uld und wurde gleich in der ersten Mission erledigt und der dilettantische Apophis hat sich vier Staffeln lang gehalten, aber dank Moebius konnte ich Ra wieder ins Spiel bringen. Ja Ra und O’Neill jr. werde ihr aufeinander Treffen bekommen aber das dauert noch gaaanz lang
Ja der Hintergrund war mir sehr wichtig wenn ich auch die Grundpfeiler schon von einer Diskussion worum es in der 3. Serie gehen könnte hatte (zu einem Zeitpunk an dem ich noch nicht im entferntesten ans Schreiben gedacht habe.) und dann habe ich sie immer weiter Ausgebaut und soviel mythologische Bezügen eingebaut wie möglich waren und zur Story gepasst haben. Denn das hat mir bei Stargate immer mit am besten gefallen. Also danke für das Lob.
Ja zeitlich spielt es nach Return es beginnt (also das jetzt) nach SG-1 Bounty (10.15) und vor SGA First Strike (3.20). Ich hab es während der zweiten hälfte der 10. Staffel geschrieben, und brauchte einfach eine Zeitpunkt in dem Daniel wieder da war, aber noch vor Unending, was im Nachhinein vielleicht ein Fehler war (oder auch nicht bin mir selber nicht schlüssig darüber) denn dann hätte ich die Heracles (nach der Epi weißt du was ich meine) noch mehr aufrüsten können.
Zu Woolsey gut das in der Besprechung war ja noch keine offizielle Entscheidung, aber wie du sehen wirst legt er und das IOA dem neuen Team noch ein ganz schön faules (vielleicht aus späterer Sicht etwas übertrieben) Ei ins Nest.
So und jetzt geht’s weiter:
Stargate Troja – Episode 1.03 – The best of both Galaxies – Die Heracles
Kapitel 1
[Am nächsten Tag im Stargate-Center]
SG-1 wartete im Konferenzraum auf General Landry.
Daniel und Mitchell diskutierten darüber, ob und wenn ja, wer von SG-1 mit auf eine Expedition in diese neue Galaxie gehen sollte. Vala scherzte herum und versuchte Teal´c ein Lächeln zu entlocken und Carter tippte eifrig auf ihrem Laptop herum.
General Landry betrat den Raum, warf ein paar Mappen auf den Tisch und legte gleich los: „Also es ist entschieden. Der Präsident und die Stabschefs haben eine Mission in die Aegias-Galaxie genehmigt und das IOA hat zugestimmt.“
Daniel unterbrach ihn: „Und wer geht mit auf die Mission.“
General Landry: „Keiner von SG-1. Sie werden in dieser Galaxie gebraucht. Ihre nächste Mission startet wie geplant in einer Stunde; in den Mappen sind die neusten Aufklärungsberichte.“ er wandte sich Carter zu „Col. Carter sie sind auf dieser Mission nicht dabei ich brauche sie hier für das Troja-Missions-Briefing in einer Stunde.“
Carter: „Verstanden, Sir. Dr. Stockton hat mir bereits alle wichtigen Daten gegeben für die Aufbereitung brauche ich noch eine halben Stunde.“
General Landry: „OK, weitermachen. SG-1 sie haben ihre Befehle.“
[Eine Stunde später]
Wie befohlen begaben O`Neill jr., Cassandra und Dr. Stockton zu General Landrys Büro.
Dort wartete neben dem General ein ca. 24 Jahre alter Italoamerikaner.
General Landry stellte ihn den anderen vor: „Major O`Neill jr., Cassandra und Dr. Stockton das ist Lt. Tony DiMaggio ergehört ab sofort zu ihrem Team.“
O`Neill jr. ist etwas verwundert und fragt: „Äh, Sir … Team?“
General Landry: „Nun Major der Präsident hat ihren Wunsch erfüllt und er schickt sie mit auf die Troja-Mission. Das ist ihr Team.“ Der General zeigt auf die anderen drei. „Sie sind die Vertreter des SGC bei dieser Mission. Lt. DiMaggio hat die letzten sechs Monate bei SG-18 gedient und wurde von General O`Neill persönlich für ihr Team ausgewählt.“
O`Neill jr. drehte sich zu dem Lieutenant gab ihm die Hand und sagte: „OK, dann willkommen an Bord Lieutenant.“
DiMaggio: „Danke Sir, es ist mir eine Ehre.“
Nach dem Handschütteln salutierte der Lieutenant.
O`Neill jr. unterbrach ihn: „Lieutenant wenn sie länger in meinem Team bleiben wollen dann lassen sie das Salutiern.“
DiMaggio: „Jawohl, Sir.“
General Landry: „So nachdem sich nun alle kennen, kommen wir zu ihrer ersten offiziellen Handlung, Major O`Neill jr.“
Er gab O`Neill jr. eine kleine schwarze samtüberzogene Schachtel und ein Schreiben mit dem Briefkopf des Präsidenten.
O`Neill jr. war erst etwas überrascht dann wandelte sich seine Verwunderung in ein Grinsen und er sagte: „Cool, also dann.“
Er ging in die von ihm so gehasste militärische Grundstellung und sprach: „Rekrut Cassandra, still gestanden!“
Cassandra zögerte etwas weil sie so einen Formalismus von O`Neill jr. nicht gewohnt war und auch nicht die geringste Ahnung hatte was jetzt kommen sollte.
O`Neill jr. brach ab und sagte zu Cassandra: „Komm schon Cassie tu den General den Gefallen.“
Schließlich standen beide in der Grundstellung voreinander und O`Neill jr. begann vorzulesen: „Vom Department of Homeworld Security in Anerkennung von Cassandras herausragender Leistung erkläre ich hiermit Ihre sofortige Beförderung in den Rang eines Lieutenant der US Air Force. Gezeichnet Major General O`Neill. Cassandra tritt vor und sprech mir nach: Ich Name einsetzen.“
Cassandra trat vor und sprach nach während O`Neill jr. und General Landry die Rangabzeichen an ihren Kragen befestigten: „Ich Cassandra…“
O`Neill jr.: „Tschuldigung, einen Moment, äh Sir braucht ein Air Force Officer nicht eigentlich auch einen Nachnamen.“
General Landry: „Hm, eigentlich….“
Cassandra: „Schon gut dann nehm ich einfach den von meiner Mom.“
Cassandra wieder in offizieller Pose: „Ich Cassandra Fraiser…“
O`Neill jr.: „…werde die Pflichten und Verantwortungen, die mit dem Rang eines Lieutenant der US Air Force verbunden sind, nach besten Wissen und Gewissen erfüllen.“
Cassandra sprach den Eid nach und dann gratulierten ihr ihre zwei neune Teamkollegen Stockton und DiMaggio.
General Landry: „So, los jetzt wir müssen zu dem Missions-Briefing.“
Die vier folgten General Landry in den Konferenzraum. Im Konferenzraum warteten General O`Neill, Col. Carter, Woolsey, Thor und Baldur sowie ein Brigadier General und eine Chinesin.
General Landry stellte die neuen Gesichter vor und begann mit der Chinesin: „Ladies und Gentlemen, für diejenigen, die sie noch nicht kennen, das ist Ms. Shen Xiaoyi, die chinesische Vertreterin im IOA.“ dann stellte er den Brigadier General vor: „und das ist Brigadier General Nelson Wallace.“
Nach einer allgemeinen Begrüßungsrunden und als alle am Tisch saßen, fuhr General Landry fort: „Der Präsident und das IOA haben entschieden die neue Bedrohung ernst zunehmen und eine Expedition in die Aegias-Galaxie zu entsenden. Ich kann wohl davon ausgehen, dass alle den gestrigen Bericht von Dr. Stockton gelesen haben.“
Nach einem zustimmenden Nicken aller Anwesenden fuhr General Landry fort: „General Wallace, Sie bekommen das Kommando über die gesamte Expedition und über die Heracles. Allerdings hat das IOA durchgesetzt, dass einer deren Vertreter an der Mission teilnimmt und volles Mitspracherecht in allen Entscheidungen hat. Mr. Woolsey hat sich das IOA schon auf eine Vertreter geeinigt?“
Bevor Woolsey eine Antwort geben konnte antwortete Shen Xiaoyi: „Ja, General ich werde an der Mission teilnehmen und das IOA wird auch noch eine eigenes Team zusammenstellen.“
Man sah richtig wie es den drei Air Force Generälen in dem Raum die Falten auf der Stirn zusammen zog, aber keiner wagte es zu widersprechen. Dann befahl General Landry Col. Carter mit dem Briefing zu Beginnen.
Carter begab sich zu einem großen Display vor dem Tisch und begann zu erklären: „Das ist der neue X-306 Prototype – die Heracles.“
Hinter ihr auf dem Bildschirm erschien ein Grundriss eines Raumschiffes das dem Design der Daedalus ähnelte. Es hatte einen langen schmalen Rumpf, der hinten, wie bei der Daedalus-Klasse breiter wurde. An jeder Seite im hinteren Abschnitt befanden sich Hangarbuchten. Im Gegensatz zur BC-304-Klasse, die zwei große Sublichttriebwerke am Rumpf und je zwei kleine an den Hangarbuchten hat, hatte die Heracles vier große in einer Reihe angeordnete Sublichttriebwerke am Rumpf und je vier kleine in einem Quadrat angeordnete an den Hangars. Der größte Unterschied bestand jedoch darin dass sich bei der Heracles im hinteren breiteren Abschnitt, dort wo sich bei der Daedalus eine Menge Antenne und Sensoren befanden, ein gewaltiger viereckiger Geschützturm mit zwei dicken aber sehr kurzen Geschützen befand. Der Turm nahm fast den gesamten Platz in diesem Abschnitt ein. Die Wände des Turms waren abgeschrägt.
Carter: „Die Heracles hat ungefähr die eineinhalbfache Größe eines Schiffs der Daedalus-Klasse. Sie ist mit den besten und fortschrittlichsten Technologien der Milchstrasse und der Pegasus-Galaxie ausgerüstet. Sie besitzt wie alle unsere Schiffe die üblichen Asgard-Technologien, also Sensoren, Schilde, Hyperraumgenerator und natürlich Beamtechnologie. Allerdings wurden die Waffensysteme der Heracles völlig neu konzipiert. Das Hauptwaffensystem sind diese Energiekanonen.“
Carter vergrößerte den hinteren Abschnitt mit dem Geschützturm am Bildschirm.
Carter: „Diese beiden Energiekanonen basieren sowohl auf den Daten, die die Atlantisexpedition von dem Antikerverteidigungssatelliten sammeln konnte, als auch auf den Plänen des Ori-Satelliten die uns die Caledonier gaben. Die Waffe funktioniert so, dass die Energie in Kondensatoren geladen wird und sobald diese aufgeladen sind, ist sie feuerbereit. Die Durchschlagskraft ist enorm, eine vergleichbare Waffe hat schließlich die Prometheus zerstört. Allerdings konnten wir die Feuerrate im vergleich zu dem Ori-Satelliten erheblich verbessern, indem wir zwei Geschütze einsetzen und als Kondessatoren drei Sternentore einsetzen.“
Carter zeigte einen Querschnitt der Heracles unterhalb des Geschützturms; im Inneren des Schiffes waren an der Decke drei horizontal angebrachte Stargates zu erkennen.
Carter: „Aus den Stargates wurden die Kristalle die ein Wurmloch etablieren entfernt. Um die Waffe zu laden, wird das Gate ganz normal angewählt und sobald dass siebte Chevron fixiert ist, ist genug Energie gespeichert, um die Waffe abzufeuern. Somit kommen wir auf eine Feuerrate von einem Schuss pro Minute. Das ganze System wird von fünf Mark II Naquada-Reaktoren betrieben, von denen einer die Energie für zehn Schüsse liefert. Aber es besteht auch die Möglichkeit das System mit einem ZPM zu betreiben, dann sind die Kondensatoren nicht nötig und die Waffe kann praktisch im Dauerfeuer betrieben werden. Jedoch ist es nicht möglich mit dem selben ZPM, gleichzeitig die Waffe und die Schilde zu betreiben. Der Geschützturm ist um 360 Grad drehbar und hat einen vertikalen Bestreichungswinkel von 45 Grad.“
Carter schaltete auf dem Display auf einen weiteren Raum der Heracles und fuhr fort: „Die Idee für ein weiters Waffensystem stammt aus der Mission, als wir Anubis bei Vis Uban in eine Falle lockten.“
O`Neill jr. unterbrach sie: „Ich erinnere mich daran, das war quasi meine letzte Mission vor dem ganzen Klon-Dings.“
Carter: „Ja genau, wir haben damals mit der X-302 eine Hyperraumsprung hinter die Schilde des Mutterschiffs von Anubis gemacht. Allerdings zeigte sich schnell, dass der Hyperraumantrieb der X-302 für eine permanente Verwendung nicht geeignet ist, da er wegen der Instabilität des Naquadriah kaum zu kontrollieren war und Kursberechnungen quasi unmöglich waren. Doch dank der Stuhlplattform, die das Atlantisteam auf dem Planeten mit dem Turm gefunden hat, war es uns möglich dieses Problem zu kompensieren. Und so wurde ein Hyperraumtorpedo entwickelt.“
Auf dem Bildschirm hinter Carter erschien ein 12 Meter langes kegelförmiges Objekt, der maximale Durchmesser betrug 1,2 Meter an der dicksten Stelle. Am Heck war es viereckig und in drei Segmente eingeteilt.
Carter: „Der Hyperraumtorpedo wird von der Bombenbucht, an der Unterseite der Heracles gestartet, aktiviert dann den Hyperraumantrieb und soll hinter den Schilden des gegnerischen Schiffes wieder in den normalen Raum eindringen und den Mark IX Nuklearsprengkopf zur Explosion bringen. Trotz der Steuerung mit Hilfe des Stuhls wird es schwierig damit bewegliche Ziele zu treffen und der Gegner kann mit unerwarteten Manövern seine Chancen einem Treffer auszuweichen erheblich erhöhen. Es braucht daher einen erfahrenen Mann auf dem Stuhl. Insgesamt ist die Heracles mit 24 dieser Hyperraumtorpedos ausgerüstet.“
Carter wollte gerade zum nächsten Waffensystem kommen, da unterbrach sie General Wallace: „Col. Carter, sie sagte auf der Heracles befindet sich so ein Stuhl wie in Antarktika, soll das heißen es stehen dann auch Drohnen zur Verfügung.“
Carter: „Tut mir Leid General, zwar wurden Depots für die Drohen installiert, aber das IOA war der Ansicht, dass der begrenzte Drohnenvorrat auf der Erde und in Atlantis benötigt würde. Jedoch haben wir eine Art eigener Drohne entwickelt. Die AIM-165 ALRAAM eine auf Basis der AGM-65E Maverick entwickelte Langstrecken Luft-Luft Rakete. Diese Raketen sind natürlich nicht so durchschlagkräftig wie die Antikerdrohen, allerdings ist es uns gelungen sie mit der Gedankensteuerung des Stuhles zu koppeln. Sie werden damit zwar keine feindlichen Mutterschiffe vernichten können, aber sie sollten damit sämtliche Jäger oder Flugkörper, die die Heracles angreifen abschießen können.
General Wallace fragte: „Und über wie viele dieser Drohnen verfügt die Heracles?“
Carter: „Die Heracles verfügt über zwei Depots mit je 500 Raketen. Die Raketen werden direkt aus den Depots gestartet und verlassen das Schiff über zwei Luken an der Oberseite des mittleren Rumpfabschnitts.“
Carter fuhr fort: „Des Weiteren verfügt die Heracles über Railguns als Nahkampfwaffen und Mark IX Nuklearraketen für den Angriff.“
Etwas erfreut stellte General Wallace fest: „Die Heracles ist also ein richtiges Schlachtschiff.“
Carter lächelt etwas: „Sie ist viel mehr, General. Diese zwei Hangars sind doppelt so hoch wie die der Daedalus und sind durch ein Zwischendeck getrennt. Somit hat die Heracles insgesamt vier Flugdecks. Sie trägt vier Staffeln F-302er und eine Staffel der neuen F/A-305.“
General Landry: „Col. Carter erklären Sie den Ladys und Gentleman was die F/A-305 ist.“
Kapitel 2
Carter schaltete auf den Bildschirm weiter. Zu sehen war ein Fluggerät das so ähnlich aus sah wie ein Puddel Jumper nur eckiger. Das Schiff hatte einen achteckigen Querschnitt und zwei einklappbare Treibwerke rechts und links hinten unten.
Carter erklärte: „Die F/A-305 ist ein Nachbau eines Puddel Jumpers. Sie ist klein genug um ein Stargate zu durchqueren. Am Heck befindet sich eine Klappe und sie kann neben den zwei Piloten acht Soldaten mit voller Ausrüstung aufnehmen. Bewaffnet ist die 305 mit zwei im Bug versenkten Railguns und mit sechs ALRAAM Raketen, die sich an der Unterseite in einem Bombenschacht befinden. Alternativ kann im Bombenschacht auch eine Mark IX Nuklearrakete mitgeführt werden.“
Carter fuhr mit den Informationen über die Heracles fort: „Die Heracles verfügt wie alle unsere Schiffe über einen Ringtransporter. Darüber hinaus verfügt die Heracles über einen Stargate-Raum, allerdings können wir dort noch kein Milchstrassengate installieren, da dies nicht in dem Gate-System der Aegias-Galaxie funktioniert.“
Carter: „Darüber hinaus verfügt die Heracles über einen großen Stauraum. An Bord befindet sich ein kompletter Stützpunkt in Modulbauweise. Also Zelte, Labor-Container, OP-Container, eine Feldküche, Unterkünfte für ein gesamtes Bataillon und auch Railguns auf Lafetten. In den Vorratsräumen der Heracles befinden sich Waffen, Munition und Nahrung für sechs Monate. Darüber hinaus wurden zwei Wraith-Dematerialisierer aus zwei erbeuteten Darts installiert in deren Materiespeicher wurden nochmals Vorräte für insgesamt sechs Monate gespeichert. Das ist allerdings etwas heikel, denn wenn die Energieversorgung unterbrochen wird, sind die Vorräte verloren.“
General Landry: „Danke Col. Carter, dass reicht fürs erste. Ihre Mission ist folgende: Sie werden mit der Heracles in die Aegias-Galaxie aufbrechen und sich dort einen unbewohnten oder freundlich gesinnten Planeten suchen, dort errichten Sie eine Stützpunkt. Zur Sicherung des Stützpunktes wird ein Bataillon Marines mit auf die Mission geschickt. General Wallace, wenn der Stützpunkt errichtet ist könne Sie die Heracles nach eigenem Ermessen zur dessen Sicherung oder zur Raumaufklärung einsetzen. Ihr Hauptmissionsziel ist es, Kontakt zu den Trojanern und Furlingern herzustellen und diese taktisch und technologisch in dem Kampf gegen die Goa’uld zu unterstützen. Direkte Kampfhandlungen mit den Goa’uld sollen vermieden werden. Col. Carter sie können fortfahren.“
Carter: „Dank der Informationen von Dr. Stockton war es mir möglich einen Kurs zu berechnen. Nach der Pegasus-Galaxie müssen noch drei weitere Galaxien durchquert werden. Wenn sie sich das als ein Kästchen-Raster vorstellen sind das zwei links und eins hoch. Sie erreichen die Aegias-Galaxie dann am genau dem Trojaner-Furlinger-Imperium gegenüber liegenden Ende. Das ist zwar nicht optimal, aber es ist der einzige Weg in diese Galaxie. Die Reise wird auch mit dem ZPM-verstärkten Hyperraumantrieb sechs Monate dauern und es wird das ZPM völlig erschöpfen. Sie haben dann nur noch ein ZPM in der Aegias-Galaxie. Sie können somit auch nicht mit Nachschub oder Verstärkung von uns rechnen, da nach Dr. Stocktons Informationen das einzige Gate, das eine Transgalaxien-Verbindung herstellen kann, mit Troja zerstört wurde.“
Carter: „Wir haben zwar darüber nachgedacht, ebenso wie zwischen der Pegasus-Galaxie und der Milchstrasse eine Gate-Brücke einzusetzen, aber das ist aufgrund von mehreren Problemen nicht möglich.“
O`Neill jr.: „Gate-Brücke, ich weiß nicht wie es den anderen geht aber ich hab mal wieder keine Ahnung was sie da sagen, Carter.“
Carter: „ Vor einigen Monaten haben wir 17 Stargates aus der Pegasus-Galaxie und 17 aus unserer gesammelt und in dem intergalaktischen Raum zwischen den beiden Galaxien in Stellung gebracht. Mit einem speziellen Makro wird dann der Materiestrom direkt von einem Gate zum nächsten weitergeleiten bis zur Mittelstation. Bei der Mittelstation wechselt man dann in das andere Gatesystem. So reduziert sich die Reisezeit zwischen den Galaxien auf 30 Minuten.“
Cassandra: „Sam und warum soll das nicht auch mit den anderen Galaxien funktionieren.“
Carter: „Das Problem sind die Stargates allein für die vier Bereiche des Intergalaktischen Mediums bräuchten wir 136 Stargates und dann wissen wir nicht ob es in den drei zu durchquerenden Galaxien überhaupt Stargates gibt. Müssten wir dies auch noch überbrücken wären es insgesamt 256 Sternentore. Und die können wir nicht einfach aus der Milchstrasse stehlen, dass fällt auf wie die Aktion von Baal gezeigt hat.“
O`Neill jr.: „Hey, Carter haben nicht die Tollaner mal mit Hilfe der Nox ihr eigenes Tor gebaut, können wir das nicht auch.“
Carter: „Wir wissen zwar inzwischen viel über die Stargates. Aber zwischen benutzen und bauen ist ein riesen Unterschied. Dafür brauchen wir Hilfe.“
O`Neill jr. schaute zum anderen Ende des Tisches zu den zwei Asgard: „Hey, Thor bekommt ihr das hin.“
Thor: „Major O`Neill jr., für die Asgard sind die Sternentore nur ein untergeordnetes Transportmittel, wir konzentrieren uns auf unsere Schiffe. Daher haben wir dieses Wissen auch noch nicht aus der Antikerdatenbank entschlüsselt. Unseres Wissen sind die Nox die einzige Rasse, die neben den Antikern in der Lage ist Sternentore zu bauen.“
O`Neill jr.: „Dann fragen wir doch einfach die Nox.“
Carter: „Wir wissen nicht wie wir die Nox kontaktieren sollen, sie haben ihr Stargate blockiert.“
Thor: „Wenn General Landry die Mission genehmigt, wird euch Baldur mit der Samantha Carter zu den Nox bringen. Der Hoher Rat der Asgard hat auch beschlossen, dass euch Baldur mit der Samantha Carter in die Aegias-Galaxie begleitet.“
General Landry: „Also gut, Major dann wird das ihre erste Mission.“
Kapitel 3
Nach ein paar weiteren Gesprächen und Verabschiedungen beamte Baldur sich und das Team von O`Neill jr. auf die Samantha Carter. Baldur verschob ein paar Runen und schon verschwand die Samantha Carter im Hyperraum.
Die vier standen mit Baldur auf der Brücke, während sich das Schiff durch den Hyperraum bewegte.
O`Neill jr. unterhielt sich mit Dr. Stockton: „David, ich darf sie doch David nennen.“
Dr. Stockton: „Klar Jack.“
O`Neill jr.: „Klar Major.“
Dr. Stockton: „Hast du mir nicht gerade das Du angeboten?“
O`Neill jr.: „Nein. Aber das ist jetzt auch egal. Pass auf ich hab das schon alles mal mit Daniel durchgemacht und glaub mir das war viel Arbeit. Wenn wir also auf einem fremden Planeten sind, dann gilt folgendes: erstens es werden fremde Völker und Wesen nicht einfach so angesprochen, zweitens fremde Technologien werden nicht einfach ohne Erlaubnis angefasst und drittens du machst nichts ohne meinen Befehl. Hast du das verstanden?“
Dr. Stockton: „Schon aber…“
O`Neill jr. fiel im ins Wort: „Kein aber.“
Lt. DiMaggio stand bei Baldur und stellte ihm eine Frage: „Und du bist wirklich geklont - von uns Menschen.“
Baldur: „Meine körperliche Hülle wurde von euch geklont und nachdem ihr diese an die Asgard übergeben habt wurden mein Bewusstsein in diese Hülle transferiert.“
Mit einer Art kindlichem Humor fragte Lt. DiMaggio weiter: „Könnte man dann nicht sagen du und der Major seid so etwas wie Brüder. Ich meine weil du ja von Menschen und der Major von Asgard geklont wurde.“
Baldur blinzelte ihn mit etwas verstörten Gesicht an und sagte dann: „Nein sind wir nicht.“
O`Neill jr. kam zu Lt. DiMaggio und gab ihn einen Klaps auf den Hinterkopf: „Hey Tony halt die Klappe ich fang gerade an dich zu mögen, sonst überleg ich mir das noch mal anders.“
Nach ein paar Stunden verließ schließlich die Samantha Carter den Hyperraum und Baldur sagte: „Major O`Neill jr. wir sind angekommen. Ich empfange keine Lebenszeichen von dem Planeten.“
O`Neill jr.: „Na die Nox sind bestimmt wieder getarnt, wir gehen mal runter und drehen ein paar Steine rum.“
Baldur: „O`Neill jr. ich glaube nicht das sich die Nox unter Steinen verstecken.“
Dr. Stockton: „Nein, nein Baldur, dass ist eine Redensart von der Erde, der Major meint wir sollten etwas rum suchen.“
Baldur schüttelten den Kopf und nuschelte vor sich hin: „Und so eine Rassen war in der Lage eine fortschrittliche Klontechnik zu entwickeln? Unglaublich.“
Dann wandte er sich dem Major zu und fragte: „Wo soll ich euch hintransportieren.“
O`Neill jr. ging ein paar Schritte vor und fuchtelte mit seiner Hand auf einem Display, auf dem die Oberfläche des Planeten dargestellt war, rum. Man merkte richtig wie es in Baldur arbeitete, als er zusehen musste wie dieser Mensch so unqualifiziert auf der Asgardtechnik rum fuchtelte.
Dann hatte O`Neill jr. gefunden nach was er gesucht hatte. Er zeigte auf ein kleines Waldstück und sagte: „Hier, wir müssen hier hin. Ach und noch was, Baldur du kommst mit, ihr Asgard seit doch verbündet mit den Nox , das könnte helfen.“
Widerwillig stimmte Baldur zu und beamte das Team und sich auf den Planeten.
Sie waren auf einer kleinen Lichtung und O`Neill jr. sagte: „Ich glaube wir müssen da lang.“
Er ging einen kleinen Trampelpfad entlang und die anderen vier folgten ihm. Der kleine Asgard tat sich sichtlich schwer, sich mit sein zierlichen Ärmchen uns Beinchen einen Weg durch das Gestrüpp zu bahnen.
Baldur fluchte vor sich hin: „Wir haben hochtechnologischen Schiffen gebaut, um nicht mehr wie primitive Humanoide durch die Gegend zu laufen und jetzt so was.“ Er war kurz davor sich wieder auf sein Schiff zu beamen, aber er wollte auch nicht zugeben dass ihm die Menschen in irgendeinem Belang überlegen waren.
Nach etwa zwei Minuten kamen Sie auf eine weitere Lichtung. O`Neill jr. schaute sich kurz um und sagte: „Ja ich glaube es war hier.“
Plötzlich und völlig unerwartet schrie O`Neill jr. los: „Anteaus, Lya, Nafrayu wo seit ihr, ist einer von euch hier?“
Baldur zuckte richtig zusammen, weil er mal wieder nicht mit so einer rohen und primitiven Methode des Menschen gerechnet hatte. Cassandra und Lt. DiMaggio, die das gesehen hatten, mussten etwas schmunzeln.
Der Lieutenant fragte den Asgard: „Baldur alles in Ordnung.“
Der Asgard zwinkerte ihn nur an und schwieg.
O`Neill jr. schrie weiter: „Ich bins O`Neill, ja ich bin nicht der den ihr kennt, aber ich bin sein Klon. Kommt schon wir sind Freunde von SG-1. Anteaus, Lya…“
Eine Nox-Frau tauchte aus dem nichts auf und sagte: „O`Neill du kannst aufhören zu schreien ich bin hier.“
O`Neill jr.: „Oh, Hallo Lya.“
Lya: „Was ist der Grund für eure Reise“
O`Neill jr.: „Wir brauchen eure Hilfe. Wir müssen wissen wie man Sternentore baut. Ihr nennt sie glaub ich Pforte.“
Lya: „Ich weiß was du meinst. Wozu braucht ihr diese. Ihr habt doch ein Sternentor.“
O`Neill jr.: „Cassie erklär es ihr.“
Cassandra begann zu erzählen von der Entdeckung, dem Antiker, ihrer Mission und der Gatebrücke.
Als Cassandra fertig war, antwortete Lya mit sanfter Stimmen: „O`Neill du musst verstehen so eine Entscheidung kann ich nicht alleine treffen. Ihr müsst eure Anfrage an die Große Versammlung richten.“
Lya machte eine kreisende Handbewegung und im nächsten Moment befanden sie sich in der fliegenden Stadt der Nox. Sie standen auf so einer Art Marktplatz; links und rechts von ihnen befanden sich seltsame Gebäude. Die Gebäude hatten rundlichen Formen und ihre Wände schimmerten silbrig, während ihre zwiebelförmigen Dächer blau waren.
Vor ihnen erhob sich ein großer Turm mit einer großen, zwiebleförmigen Spitze. Es war das höchste Gebäude in der Stadt.
Lya sprach zu der Gruppe: „Ich bringe euch jetzt zur Großen Versammlung,“ sie zeigte auf den Turm, „dort könnt ihr eure Anfrage vortragen.“
Sie gingen zu dem Turm, die Tür öffnete sich wie von Geisterhand, als Lya eine Handbewegung machte. Die Lobby dieses Turms war leer, an den Wänden befanden sich dreieckförmige Schriftzeichen. Lya begab sich auf eine Plattform und sagte zu dem Team: „Kommt.“
Die fünf stellten sich neben Lya auf die Plattform, Lya hob die Hand und die Plattform begann nach oben zu schweben.
Lya sagte zum Team: „Diese Plattform bringt uns nun in die Halle der Großen Versammlung. Aber beachtet, ihr dürft nur sprechen, wenn euch die Vorsprecher das Wort erteilen und wählt euer Worte weise.“
O`Neill jr. drehte sich zu Dr. Stockton und flüsterte: „Was meint sie denn damit?“
Dr. Stockton: „Na sie meint das wir unsere Worte weise wählen sollen, also vielleicht nicht geraden im Minessota-Slang sondern etwas würdevoller.“
O`Neill jr. zuckte mit den Schultern und sagte zu Dr. Stockten: „Also ich rede und Sie halten erst mal die Klappe, die verstehen mich schon.“
Kapitel 4
Über ihnen öffnete sich die Decke und im nächsten Moment standen sie in einem großen runden Raum mit einer gewaltigen Kuppel. Im ganzen Raum waren mehrere übereinander liegende Ringe mit vielen Sitzen, auf denen sich Nox befanden. Die Nox sahen etwas anders aus als die, die sie aus den Wäldern kannten. Diese Nox hatten silbrige Togen an und trugen purpurfarbene Schärpen mit dreieckigen Schriftzeichen darauf. Die selben Zeichen befanden sich auch auf den Banden vor den einzelnen Sitzen.
Während das Team aus dem Stauen nicht mehr heraus kam, schwebte eine ovalförmige Gondel auf sie zu. Auf dieser Gondel befanden sich drei Nox.
Lya verbeugte sich vor der Gondel, faltete die Hände und sprach: „Erhabene Vorsprecher, diese Menschen wollen eine Anfrage an die Große Versammlung richten.“
Der mittlere der drei Nox sprach zum Team: „Ich bin Antiochus, der erste Vorsprecher der Großen Versammlung der Nox ihr könnt eure Anfrage an mich richten. Ich erteile euch hiermit das Wort.“
O`Neill jr. drehte sich einmal im Kreis und sah, wie ihn die ganzen Nox auf den Rängen beäugten. Dann sprach er: „Hi, äh …“
Dr. Stockton verdrehte die Augen über die mal wieder sehr gewählte Ausdrucksweise des Majors.
O`Neill jr.: „…ich bin Major O`Neill jr. von der Erde, ihr kennt vielleicht noch SG-1, das sind Freunde von uns. Wir sind hier, weil wir die Hilfe der Nox brauchen. Wir müssen wissen wie man Sternentore baut. Ihr habt doch auch schon mal den Tollanern geholfen.“
Als O`Neill jr. merkte das seine Worte bisher nicht besonders gut bei den Nox ankamen wandte er sich Dr. Stockton zu und sagte: „David probieren sie ihr Glück.“
Dr. Stockton: „Verehrter Vorsprecher Antiochus, verehrte Mitglieder der Großen Versammlung, wir sind hier weil uns die Antiker um Hilfe baten. Wir wollen eine Expedition in die Aegias-Galaxie starten um den Trojanern und den Furlingern zu helfen. Dazu brauchen wir die Sternentore, unsere Wissenschaftlerin hier, Cassandra, kann das sicher besser erklären, aber ihr müsst uns helfen, ihr wart doch früher selbst einmal Teil dieser Allianz.“
Mit Scharfer Stimme schnitt der Vorsprecher Antiochus Dr. Stockton das Wort ab: „Schweig Mensch, du sprichst von dem dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Nox, seit tausenden von Jahren hat es keiner gewagt solche Worte hier in den heiligen Hallen vorzutragen.“
O`Neill jr. drehte sich zu Dr. Stockton und sagte: „Hm weise Worte nicht wahr, klasse gemacht David.“
Dr. Stockton wurde etwas wütend und ergriff erneut das Wort: „Genau darum geht es…“
Wieder unterbrach ihn der Vorsprecher: „Schweig ich habe dir nicht das Wort erteilt.“
Dr. Stockton: „Nein! Jetzt schweigt ihr, in mein Gedächtnis wurde die gesamte Geschichte der Trojaner geladen und ich weiß genau dass ihr sie damals im Stich gelassen habt. Ich verurteile nicht, dass ihr zu Pazifisten wurdet, aber über das ganze den Mantel des Schweigens zu legen ist doch keine Lösung und einem so fortschrittlichen Volk auch nicht würdig. Wir bieten euch die Möglichkeit euren alliierten doch noch zu helfen.“
In der Großen Versammlung machte sich Unruhe breit, man konnte sehen, wie viele der Nox beschämt waren über die Fehler, die sie in der Vergangenheit gemacht hatten.
Der links neben Antiochus sitzende Vorsprecher ergriff das Wort: „Du hast Courage Dr. Stockton, tragt uns euren Plan vor, dann wird die Große Versammlung darüber abstimmen, aber bedenke eines, die Nox werden ihre Lebensweise nicht ändern.“
O`Neill jr. drehte sich zu Cassandra und gab ihr den Befehl der Großen Versmmlung den Plan vorzustellen. Cassandra begann zu erzählen von der Expedition, der Heracles und der Gatebrücke.
Als sie fertig war fragte Antiochus nach: „Dann ist eure Expedition also eine militärische Operation?“
O`Neill jr.: „Im Prinzip schon, aber die Gatebrücke brauchen wir vor allem zu Versorgung und um die Möglichkeit zu haben um wieder mit der Erde in Kontakt zu treten, sowie als Rückweg.“
Erneut fragte der Vorsprecher nach: „Aber ihr werdet die Gatebrücke, wie ihr sie nennt, auch zur militärischen Versorgung verwenden.“
Kleinlaut antwortete O`Neill jr.: „Ja ich denke schon.“
Antiochus fragte: „Habt ihr noch Argumente vorzutragen, bevor die Große Versammlung abstimmt.“
O`Neill jr. drehte sich zu seinem Team und fragte dann Baldur: „Baldur willst du nicht noch etwas sagen, ihr Asgard versteht euch doch gut mit den Nox.“
Baldur nickte und sprach dann: „Verehrte Große Versammlung, der Hohe Rat der Asgard unterstützt den Plan der Menschen.“
O`Neill jr. blickte zu Baldur und sagte: „Hey Baldur überfordere sie nicht gleich mit so vielen Argumenten.“ Baldur zwinkerte O`Neill jr. etwas irritiert an.
Dann wandte sich O`Neill jr. wieder den drei Vorsprechern zu und sagte: „Wir sind fertig.“
Antiochus erhob sich und sprach: „Möge nun die Große Versammlung über die Anfrage der Menschen abstimmen.“
Die Nox auf den Rängen begannen auf Knöpfen und Tasten zu drücken, die sich vor ihnen in den Banden befanden. Über dem Team in der großen Kuppel erschienen auf einmal eine Menge Hologramme in unterschiedlichen Farben und in dieser dreieckigen Schriftform.
O`Neill jr. flüsterte Dr. Stockton zu: „Wissen Sie was das bedeutet?“
Dr. Stockton: „Ich habe keine Ahnung.“
Nach etwa drei Minuten verschwanden die anderen Farben und es waren nur noch rote Schriftzeichen zu erkennen.
Erneut flüsterte O`Neill jr. zu Dr. Stockton: „Rot ist nicht gut oder?“
Dr. Stockton zuckte nur mit den Schultern.
Dann erhob sich Antiochus erneut und sprach: „Die Große Versammlung ist zu einer Entscheidung gekommen. Die Nox werden den Menschen helfen. Sofern Lya bereit ist, wird sie euch begleiten.“
Lyn nickte zustimmen.
Antiochus fuhr fort: „Lya wird euch zur Erde begleiten und wird euch bei der Errichtung der Sternentore helfen. Sie wird euch auch in die Aegias-Galaxie begleiten und euch medizinische Unterstützung gewähren, sowie als Botschafter der Nox bei den Trojanern und Furlingern fungieren. Auch wenn sie das Wissen und die Möglichkeit hat, sie wird euch keinerlei militärische Unterstützung gewähren. Wir wünschen euch viel Erfolg.“
Die Plattform begann sich wieder zu senken und als sie die Hallen der Großen Versammlung verlassen hatten beamte Baldur sich, das Team und Lya an Bord der Samantha Carter und nahm Kurs Richtung Erde.
Fortsetzung folgt... _________________ Meine FFs:
Stargate: Troja (Staffel 1)
Pax Americana – Empire Earth |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 08.10.2007, 01:54 Titel: |
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Na, das sieht mir ganz nach einer Neubelebung des Großen Bündnisses aus ... Asgard, Nox, Menschen (in Ermangelung von Antikern), dann die Furlinger (hoffentlich!!!). Auf die bin ich zugegebenermaßen mehr als gespannt, gerade da in meiner neuen Kurzgeschichte die Furlinger eine Rolle spielen ...
Ah ja, drei Galaxien weit von der Erde weg - sind sie sicher, daß sie nicht vielleicht noch einen Zwischenstopp in Atlantis machen wollen? Ich bin mir irgendwie sicher, daß da zumindest einer noch gern mitkäme unter der Prämisse -> Erde WEIT!!! weg! *grins* Bin mal gspannt, ob du errätst, wen ich meine.
Tja, wenn du dich in meinem Universum bewegen würdest, könnte ich dir zumindest bestätigen, daß es in einer dieser Galaxien "hinter der "Pegasus" Sternentore gibt. Allerdings sind die noch weniger kompatibel mit Milchstraßentoren wie die ehen aus unserer Flügelpferdchen-Galaxie. Aber dazu kommen wir vielleicht irgendwann mal - bin ja bei mir auch noch recht nahe am Anfang.
Na, ich denke, ich habe gerade wieder einen NCIS-Fan ausfindig gemacht, oder? So wie Jack jr. jetzt schon mit diesem Tony umgeht ... das erinnerte doch sehr stark an Gibbs vs. DiNozzo *grins*. Kam aber gut an der Stelle - ich mußte der maßen grinsen ...
Schöne Fortsetzung! Und dieses Mal hab ich das Versprechen gehalten, siehste? Allerdings kippe ich jetzt gleich vor Müdigkeit vom Stuhl *gähn*. |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 10.10.2007, 12:54 Titel: |
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So, nun habe ich es auch gelesen. Und es gab ja schon wieder einiges dazu. Gut, dass du mich nochmals erinnert hast.
Also, der Anfang gefällt mir mal sehr gut.
Mit O'Neill jr. und Cassandra bringst du mal zwei junge Teammitglieder ins Spiel. Habe ich mich schon immer gefragt, was mit O'Neill jr. ist. Im Grunde ist er ja so was wie ein Sohn von Jack. Er hätte ihn ruhig als Sohn anerkennen können, da er Charlie ja verloren hat.
Und der Hintergrundaufbau von Troja, da hast du dir auch eine Menge Arbeit gemacht. Die Nox sind also dabei, ja, nun ist es wirklich so was wie die Neuauflage der alten Allianz.
Bin gespannt wie es weitergeht. |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 10.10.2007, 13:32 Titel: |
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oO Irgendwie ist mein FB verloren gegangen.
Die Nox. Endlich helfen sie dank dem Doktor und seienr Ausdrucksfähigkeit aktiv mit. Vorher hielten sie sich ja immer versteckt und handelten passiv. ich bin gespannt wie das aussehe nwird. Die Zusammenarbeit Menschen-Asgard-Nox. Freue mich schon auf den nächsten Teil. |
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Kris Schreiberling

Anmeldungsdatum: 18.09.2007 Beiträge: 212 Wohnort: Solingen
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Verfasst am: 10.10.2007, 20:43 Titel: |
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So, nun habe ich es auch endlich einmal gelesen, ich habe mir einfach die Zeit während Heroes läuft genommen und gelesen (das mache ich öfters und bin es gewohnt).
Ich finde es interessant, was du dir ausgedacht hast, und wie tief deine Kenntnisse in Bezug auf das Stargate-Universum sind. Du hast viele Dinge eingebaut, und es passt einfach alles zueinander - die Begründung, warum Ra noch da ist, die netten Kleinigkeiten und und...
Zwar muss ich zugeben, dass ich mit dem Drehbuchstil etwas Schwierigkeiten habe, aber ich bin es auch nicht gewohnt, nur Dialoge zu lesen.
Jedenfalls ist die Geschichte bisher sehr vielversprechend und macht durch die einbindung der vielen kleinen Geheimnisse und stargetetypischen Elemente auch richtig Spaß! |
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GenAF Top-Autor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.09.2007 Beiträge: 376
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Verfasst am: 11.10.2007, 17:54 Titel: Episode 1.04 – The Journey (1) – Die Reise beginnt |
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So nachdem vorerst alle an Bord sind kann ja die Reise los gehen – wie passend das der Titel der heutigen Episode „The Journey (1) – Die Reise beginnt“ heißt
Also vielen lieben Dank für die Fb, hab mich sehr gefreut.
@ Hyndara: Nun es sieht nach einer Neubelebung des Großen Bündnisses aus, aber …. lass dich einfach überraschen. Aber die Antiker würden dann nicht fehlen, denn die Trojaner sind ja Antiker/Alteraner bloß nicht der lantianische Stamm sondern der trojanische. Nun ich bin auch gespannt wie du „meine“ Furlinger finden wirst. Hm… ein Zwischenstopp in Atlantis, ich sag mal soviel das heutige Kapitel „is a small tribute to SGA“ von meiner Seite
Sorry ne ich hab nicht die geringste Ahnung wen du mit „Erde WEIT!!! weg!“ meinst.
Ne Tore gibt’s bei mir dort nicht die müssen Sie selbst mitbringen.
Nun als NCIS „Fan“ würde ich mich nicht bezeichnen, ich schau es gerne aber auch nur gelegentlich, irgendwie hat mir der Sonntagssendeplatz das Genick gebrochen und seitdem hab ich den Durchblick verloren in welcher Staffel wir überhaupt sind dann noch Do und So *verwirrt*
Aber du hast schon recht Tony ist an DiNozzo angelehnt zumindest etwas.
@ Selana: Freut mich dass du jetzt auch dabei bist. Ja O'Neill jr. und Cassandra sind zwei junge Teammitglieder, eigentlich wär es mir lieber gewesen wenn Sie ein paar Jährchen älter gewesen wären, dann wär es etwas realistischen, aber auf der anderen Seite sind sie ja auch keine normalen Teenager. Und da ich die Geschichte nicht zu weit in die Zukunft verlegen wollte, war ich an das Alter aus der Serie plus die paar Jährchen die seitdem vergangen sind, gebunden. Nun ob ein Klon als Sohn so gut passt weiß ich nicht, aber ich fand definitiv das mit dem Klon hätten sie in SG-1 noch mal aufgreifen sollen.
Ja der Hintergrundaufbau hat mir immer schon bei SG-1 und SGA so gut gefallen und deshalb hab ich mir da auch für Troja viele Gedanken gemacht.
Nun die Neuauflage der alten Allianz steht aber noch gaaanz am Anfang
@ FelixE: Ist ja nicht so schlimm jetzt hast du es ja nachgeholt *freu*
Nun die Nox helfen etwas mit. Es ist ja nur Lya und sie wird ihnen zwar beim Stargate bauen und sonstigen friedlichen Sachen helfen aber sonst ist sie mehr eine Beobachterin.
@ Kris: Freut mich dass du auch da bist. Nun was meine Kenntnisse des Stargate-Universums angeht da hat die englische Wikipedia einiges geholfen
Freut mich dass es dir gefällt und Spaß macht.
Ja der Stil ist wohl für jemanden der viele Bücher liest etwas ungewohnt, aber so fällt mir das Schreiben einfach leichter. Und es ist ja auch kein reiner Drehbuchstil, sondern ehr ein gemäßigter. Ich hoffe einfach du gewöhnst dich noch dran.
Warnung: Die Duschszene könnte R-16 sein (Wem´s stört einfach überlesen).
Stargate Troja – Episode 1.04 – The Journey (1) – Die Reise beginnt
Kapitel 1
[sechs Monate später]
Die Heracles schwebte in einem geosynchronen Orbit über der Erde. An ihrer Unterseite waren 256 Sternentore dicht an dicht in einer Reihe befestigt. Diese Sternentore sahen anders aus als die bekannten aus der Milchstrasse oder der Pegasus-Galaxie. Sie waren, was die Stärke des Rings angeht, etwas schmaler und sie glänzten silbrig. Auch besaßen diese Sternetore keine Symbole an den Stellen, wo sich normalerweise die Gyphen befinden, sondern schlicht alphanumerische Zahlenreihen.
Neben der Heracles hatte die Samantha Carter Position bezogen.
Zur gleichen Zeit fand im Konferenzraum des Stargate-Centers eine Besprechung statt. Es waren General Landry, General Wallace, Ms. Shen Xiaoyi, Major O`Neill jr. und sein Team, sowie fünf Männer und eine Frau anwesend.
General Landry begann: „Sie befinden sich heute hier zum Abschlussbriefing für die Troja-Mission, die Abreise der Heracles ist für 16:00 geplant, ich schlage also vor, wir fangen gleich an. Ms. Shen Xiaoyi wollen sie uns nicht erstmal ihr IOA-Team vorstellen.“
Shen Xiaoyi: „Danke General. Das IOA hat die letzten sechs Monate die besten und fähigsten Männer und Frauen der beteiligten Nationen überprüft und diese sechs wurden für die Mission ausgewählt.“
Die Chinesin zeigte auf den ersten aus der sechser Gruppe, es war ein groß gewachsener und muskelbepackter Colonel des US Marine Corps mit einer typischen Militärkurzhaarfrisur. Dann stellte sie ihn vor: „Das ist Colonel Frank Henderson, er dürfte ja im Stargate-Center bekannt sein, er leitete zu letzt SG-18. Er wird auf der Basis in der Aegias-Galaxie der Militärkommandant sein und auch das IOA-Team leiten. In dieser Funktion ist er der Kommandeur des Marine Bataillons und General Wallace und mir direkt unterstellt.“
Dann zeigte Sie auf eine etwas schlankeren aber eben so großen Briten, der einen gezwirbelten Oberlippenbart hatte und ein schwarzes Barett und eine Uniform der britischen Luftwaffen trug und stellte ihn vor: „Das ist Major Edward Cunningham von der Royal Air Force er gehört ebenfalls zum IOA-Team.“
Dann kam sie zur einzigen Frau im Team. Diese hatte schwarze Haare und war ziemlich attraktiv. Die attraktive Frau erregte auf einmal die Aufmerksamkeit von O`Neill jr., der bisher ziemlich gelangweilt in seinem Stuhl saß. Die Frau trug eine Uniform der Russischen Luftwaffe.
Shen Xiaoyi: „Das ist Captain Dr. Tatjana Markowa. Sie ist die führende russische Wissenschaftlerin für das Sternentor-Programm und sie wird im IOA-Team die wissenschaftliche Leitung übernehmen.“
O`Neill jr. unterbrach sie: „Entschuldigung Ma'am, aber General Landry, sollte nicht Cassandra die wissenschaftliche Leitung übernehmen?“
Cassandra wurde verlegen und wollte den Major aufhalten: „Schon gut Jack, ich hab kein Problem damit.“
O`Neill jr.: „Nein das ist nicht in Ordnung.“
Noch bevor der General eine Erklärung abgeben konnte bekam O`Neill jr. seine Antwort von der Russin: „Major ich bin dazu durchaus qualifiziert. Ich habe sowohl einen akademischen Grad von der Universität Moskau als auch von ihrem M.I.T. Und ich denke ich werde sicherlich gut mit Lieutenant Fraiser zusammenarbeiten. Und keine Angst ich mache Cassandra den Platz in ihrem Team nicht streitig ich bin in Col. Hendersons Team. Oder haben sie ein Problem damit, dass ich Russin bin.“
O`Neill jr.: „Mein Problem ist nicht, dass sie Russin sind sondern Akademikerin.“
General Wallace brach die Diskussion ab: „Schluss jetzt. Major O`Neill jr. sie werden feststellen das Captain Markowa ein wertvolles Mitglied der Expedition ist.“
Shen Xiaoyi fuhr mit der Vorstellung fort und zeigte auf den nächsten Mann, er war etwas kleiner als die anderen beiden und sah auch jünger aus: „Das ist Captain Jean Villeneuve er diente zuletzt in der französischen Fremdenlegion. Er ist das vierte Mitglied des IOA-Offworld-Teams.“
Dann kam Ms. Shen Xiaoyi zu dem einzigen Chinesen in der Gruppe: „Und das ist Major Liu Zhang er diente zuletzt in der People's Liberation Air Force und er wird das Kommando über eine der F-302er Staffeln übernehmen.“
Und schließlich stellte die IOA-Vertreterin den letzten der Gruppe vor. Es war kein Militär sondern ein Zivilist mittleren Alters. Er hatte einen Dreitagebart und trug am Revers seines Anzugs ein rotes Ahornblatt.
Shen Xiaoyi: „Das ist Dr. Paul MacDonald er ist der führenden Genetiker und Mediziner Kanadas und arbeitete zu letzt in der Biotech-Abteilung von Colson Industries und später in Area 51.“
Nun stellte General Landry das SGC-Team von Major O`Neill jr. vor.
Als sich dann alle kannten ergriff General Wallace das Wort: „Danke Ms. Xiaoyi und danke General Landry, wie Sie alle wissen wurde mir und Ms. Xiaoyi das Kommando über diese Mission übertragen. Nachdem wir die letzten sechs Monate diese Mission vorbereitet haben, sind wir nun endlich soweit die Reise zu starten. Sie sind alle informiert und bestens Vorbereitet, ich erwarte von jedem einzelnen von Ihnen nichts weniger als das Beste was Sie zu leisten im Stande sind und ihren vollen Einsatz für diese Mission. Wenn keiner mehr Fragen oder Anregungen hat, dann haben Sie jetzt noch eine Stunde letzte Erledigungen zu machen oder sich von ihren Lieben zu Verabschieden. Um exakt 16:00 erfolgt dann der Transport vom Stargate-Raum zur Heracles per Asgardbeam.“
Die Versammlung löste sich auf.
Eine viertel Stunde später kam O`Neill jr. in General Landrys Büro.
General Landry: „Was liegt Ihnen auf dem Herzen Major.“
O`Neill jr.: „Sir muss diese Chinesin wirklich mit auf die Mission und wie konnte man der das Kommando übertragen.“
General Landry: „Jack glauben Sie nicht, dass ich glücklich darüber bin aber der Präsident und die Stabschefs waren der Ansicht sie müssten einen Deal mit dem IOA machen. Die Chinesen fordern schon länger eine größere Einbindung ins Stargate-Programm und wir haben mit ihnen die gleiche Vereinbarung wie mit den Russen. Das heißt entweder hätten wir den Chinesen die nächste 304 gegeben oder eine maßgebliche Beteiligung am operative Stargatebetrieb. Und so waren die Stabschefs der Ansicht in einer weit entfernten Galaxie könnten die Chinesen weniger Probleme machen als hier oder in Atlantis.
O`Neill jr.: „Hm ich verstehen.“
General Landry: „Im Übrigen sollten sie Ms. Xiaoyi dankbar sein, sie hat sich im IOA entscheidend für Ihre Teilnahme an der Mission eingesetzt. Die Frau hält große Stücke auf Sie, Major, aber eigentlich sollte ich Ihnen das gar nicht sagen, die Frau hält sich nämlich gerne bedeckt. Also vergessen Sie einfach dieses Gespräch wieder, Major.“
O`Neill jr.: „Also dann General auf Wiedersehen.“
General Landry: „Machen sie es gut Major.“
O`Neill jr. verlies das Büro und ging in sein Quartier. Nach etwa fünf Minuten klopfte es an seine Tür. Er öffnete und vor ihm stand General O`Neill und er hatte einen länglichen olivfarbenen Sack und einen Koffer in den Händen.
O`Neill jr.: „Hi bist du gekommen um mich zu verabschieden.“
General O`Neill: „Ja und ich wollte dir das hier geben.“
O`Neill jr.: „Warte mal das ist doch unsere Angelausrüstung. Die würdest du doch nie aus der Hand geben.“
General O`Neill: „Naja im Prinzip bleibt sie ja bei mir. Ich weiß zwar nicht ob es in dieser Aegias-Galaxie Forellen oder Lachse gibt, aber du wirst sicher einen netten Teich finden.“
O`Neill jr.: „Also danke und machs gut.“
General O`Neill: „Ja du auch.“
Um 16:00 waren alle im Stargate-Raum versammelt, General Wallace, Ms. Shen Xiaoyi, Major O`Neill jr. und sein Team, sowie die sechs vom IOA. General Landry wartete im Kontrollraum.
General Landry: „Troja Expedition sind sie bereit?“
General Wallace salutierte und sagte: „General Landry wir sind bereit.“
General Landry: „Dann viel Glück.“
General Wallace aktivierte sein Funkgerät und sprach: „Heracles wir sind bereit zum beamen.“
Alle, die sich im Stargate-Raum im SGC befanden, wurden direkt in den Stargate-Raum der Heracles gebeamt. Vor ihnen befand sich das Stargate der Heracles. Es sah anders aus als die Gates die sie bisher kannten. Dieses Gate sah so aus wie die Gates, die unten an der Heracles befestigt waren, doch es war auch anders. Die Stellen an denen sich normalerweise die Glyphen befinden waren blank. Die blanken Stellen waren jedoch nicht einfach gefärbt oder freigelassen worden, sondern es waren so eine Art Displays, die zur Zeit deaktiviert waren.
Neben dem Stargate wartete Lya.
Cassandra begrüßte sie: „Hallo Lya ist es das?“
Lya: „Ja.“
Cassandra drehte sich wieder zu der Gruppe und begann zu erklären: „General Wallace, Ladys und Gentleman das ist unser neues Universalgate. Es ist in der Lage sich in jedes Sternentornetzwerk einzuklinken.“
Cassandra gab Lya ein Zeichen und Lya drückte ein paar Knöpfe an einem Terminal an der Wand. Die Displays begannen zu leuchten und der innere Ring machte eine volle Umdrehung. Dann erschienen auf einmal die Glyphen des Milchstrassen-Gatesystems auf den einzelnen Displays in oranger Farbe.
Generak Wallace: „Lieutenant Fraiser, Lya vielen Dank für diese Demonstration. Dr. MacDonald Sie können sich gleich mit Lya auf die Krankenstation begeben, sie wird Sie dort unterstützen. Major Zhang Sie können sich zum Flugdeck Alpha begeben ihre neue Staffel wird Sie bereits erwarten. Der Rest folgt mir auf die Brücke.“
Die Gruppe folgte dem General durch mehrere Gänge bis sie schließlich die Brücke der Heracles erreichten. Auf der Brücke wartete bereits ein weiblicher Major und als diese den General sah salutierte sie und schrie: „Kommandant auf der Brücke.“
Die übrigen Brückenoffiziere salutierten ebenfalls.
General Wallace grüßte zurückt und sagte: „Danke Major Gant.“
Der General setzte sich auf den Kommandantensessel, Ms. Xiaoyi setzte sich auf den Sitz links neben dem General und der Rest stellte sich hinter dem General.
General Wallace: „Major Gant, funken Sie Baldur auf der Samantha Carter an ob er bereit ist.“
Nachdem Baldur seine Einsatzbereitschaft bestätigt hatte und sich die Heracles ein letztes Mal vom SGC verabschiedet hatte, gab General Wallace den entscheidenden Befehl an seine Navigator: „Captain Finley setzen sie einen Kurs in die Pegasus-Galaxie.“
Captain Finley bestätigte mit einem „Jawohl Sir“ und dann verschwand die Heracles gefolgt von der Samantha Carter im Hyperraum.
Kapitel 2
[einen Tag später]
Die Heracles und das Asgardschiff flogen im Formationsflug durch den Hyperraum. Major O`Neill jr. und sein Team saßen in der Messe der Heracles beim Frühstück.
Cassandra sagte zu O`Neill jr.: „Du Jack unser neuer Kommandant dieser Colonel Henderson ist irgendwie komisch er geht mir ständig aus dem Weg.“
O`Neill jr.: „Ja ich hab auch schon gemerkt dass er nicht grad eine Frohnatur ist. Aber ich denke das wird schon, wenn er uns erst besser kennt.“
Lt. DiMaggio mischte sich in das Gespräch ein: „Ich kenn den Colonel ja schon von meiner Zeit bei SG-18, er ist halt ein Militär von der alten Schule und legt viel Wert auf Disziplin und Ordnung.“
Cassandra: „Ja schon, aber irgendwie hab ich trotzdem ein komisches Gefühl.“
O`Neill jr. wechselte das Thema und sagte zu Dr. Stockton: „So David, da Du ja jetzt in meinem Team bist und wir die nächsten sechs Monate nicht viel zu tun haben, werd ich dir einen Crashkurs in militärischer Taktik und Waffenhandhabung geben. Wir treffen uns nach dem Frühstück in Lagerraum 110.“
Dr. Stockton: „Äh, aber ich bin doch Archäologe und kein Soldat.“
O`Neill jr.: „Das war Jackson auch einmal, also Klappe halten und Befehle befolgen.“
Cassandra und Lt. DiMaggio mussten etwas kichern.
Dr. Stockton wollte sich wieder etwas beim Major einschmeicheln und setzte mit der linken Hand zum militärischen Gruß an.
Mit verdrehten Augen unterbrach ihn O`Neill jr.: „Falsche Hand. Also in einer vierte Stunden in Raum 110.“
[Eine halbe Stunde später]
O`Neill jr. und Dr. Stockton waren in dem Lagerraum und der Major lernte Dr. Stockton die Handhabung einer P-90.
O`Neill jr.: „Laden, Entsichern … Sichern, Entladen, …. Zerlegen, … Zusammensetzten.“
Nachdem es der Major inzwischen ungefähr dreißig mal vorgemacht hatte war Dr. Stockton so weit, dass er den Anweisungen des Majors folgen konnte.
O`Neill jr. trank eine Schluck Kaffee und sagte: „Gut und jetzt nur noch schneller.“
Dr. Stockton begann von vorne. Er lud ein Magazin in die P-90, entsicherte die Waffe und setzte an die Waffe wieder zu entladen.
Der Major schrie los: „Stopp, Sichern, Sichern.“
Doch es war schon zu spät, als der Doktor das Magazin herausnehmen wollte kam er mit einem Finger an den Abzug und es löste sich ein Schuss. Die Beiden zuckten zusammen und gingen in Deckung.
Der Schuss ging an das schusssichere Schott, prallte dort ab und flog als Querschläger noch ein paar Mal von Wand zu Wand.
O`Neill jr. schrie los: „Sind Sie verrückt?“ er machte eine kurze Pause und fragte dann: „Sind Sie unverletzt?“
Während sich der Major in dem Raum umschaute, antwortete Dr. Stockton: „Mir geht es gut. Es ist nichts passiert.“
O`Neill jr. schrie weiter: „Nichts passiert, es soll nichts passiert sein…“ er drehte sich wieder Dr. Stockton zu „Sie haben meine Lieblingstasse zerschossen. Das war eine original Homer-Simpson-Tasse.“
Dr. Stockton zuckte verlegen mit den Schultern: „Tut mir Leid.“ Dann sagte er mit einem großen Grinsen: „Das ist nicht so schlimm ich kann die Tassen wieder zusammen flicken. Ich bin Archäologe da mach ich quasi nichts anderes als alte Scherben wieder zusammen zu kleben. Und sehen Sie es doch mal so, Scherben bringen Glück.“
O`Neill jr. schob ihm die Scherben hin und verließ noch immer etwas säuerlich den Raum.
[Am nächsten Morgen]
O`Neill jr. hatte gerade seine morgendliche Joggingrunde über die Hangardecks der Heracles beendet und befand sich im Duschraum. Er schäumte sich die Haare mit Shampoo ein und dachte an nichts Böses, da betrat noch jemand den Duschraum. O`Neill jr. bemerkte die Person zuerst nicht, doch dann hörte er ein doppeltes Pfeifen von der Person.
Er wischte sich den Schaum aus dem Gesicht und konnte mit blinzelnden Augen eine Frau erkennen. Schnell griff er nach seinem Handtuch und wickelte es sich, während die Dusche noch lief, hastig um den Unterleib. Dabei war er etwas ungeschickt, so dass er es weiter mit einer Hand festhalten musste.
Die Frau sagte: „Na die Asgard haben Sie ja gut hinbekommen.“
O`Neill jr. sah die Frau, die nichts als ein weißes Handtuch an hatte, dass sie eng um ihren Körper gewickelt hatte, noch immer etwas verwundet an.
Dann sagte er: „Captain Markowa haben Sie das Schild Männer nicht an der Tür hängen sehen.“
Captain Markowa: „Doch. Aber ich wollte nicht warten bis Sie fertig sind, und außerdem wo ist das Problem; wir sind nicht in der gleiche Einheit und Sie sind nicht mein Vorgesetzter. Und ich wollte mich persönlich davon überzeugen, ob die Asgard bei ihnen nicht vielleicht etwas vergessen haben.“
O`Neill jr.: „Erstens: Ich glaube das geht Sie gar nichts an, was die Asgard mit mir gemacht haben und zweitens: Ich weiß ja nicht, wie das bei ihnen in Russland ist, aber in der westlichen Zivilisation ist es durchaus üblich, dass Männer und Frauen die sanitären Einrichtungen getrennt nutzen.“
Captain Markowa: „Na, na keine Angst ich schau Ihnen schon nichts weg und dass Sie uns Russen nicht besonders mögen, kann ich vielleicht auch etwas ändern.“
Die Russin lies ihr Handtuch fallen, was O`Neill jr. endgültig die Sprache verschlug. Dann drehte sie O`Neill jr. den Rücken zu und drehte die O`Neill jr. gegenüberliegende Dusche auf.
Captain Markowa fragte O`Neill jr.: „Major, haben Sie eigentlich schon mal ausprobiert ob ihr neuer Körper voll funktionstüchtig ist?“
Das war nun endgültig zu viel für den Major, seine Ohren liefen knallrot an. Er raffte schnell seine Kleidung zusammen und verließ den Duschraum.
Captain Markowa rief ihm hinterher: „Was ist denn los Major, Sie sind doch sonst nicht so schüchtern.“
Als er draußen war, drehte er das Schild auf „Frauen“ und machte sich auf den Weg zu seinem Quartier. Im nächsten Gang lief ihm Lt. DiMaggio, der ein Handtuch über seinen Schultern hängen hatte, über den Weg.
Lt. DiMaggio fragte: „Major, was ist denn los?“
O`Neill jr.: „Die Dusche ist im Moment etwas zu heiß. Und noch was: Sie gehen jetzt nicht duschen das ist ein Befehl Tony.“
Dann verschwand O`Neill jr. in Richtung seines Quartiers.
[Vier Tage nach Reisebeginn]
Ein Lautsprecher ertönte: „Führungsoffiziere auf die Brücke. Führungsoffiziere auf die Brücke.“
Major O`Neill jr. und sein Team begaben sich zur Brücke. Dort warteten auch schon General Wallace, Ms. Xiaoyi und das IOA-Team.
O`Neill jr. fragte: „General was ist den los.“
General Wallace: „Wir sind angekommen und verlassen jeden Moment den Hyperraum.“
O`Neill jr.: „In Atlantis – cool. Da wollt ich immer schon mal hin.“
General Wallace: „Da muss ich sie enttäuschen Major, dass ist keine Sight-Seeing-Tour. Wir sind aus einem bestimmten Grund hier.“
Kapitel 3
Die Heracles und die Samantha Carter verließen den Hyperraum und traten über dem Orbit von Atlantis wieder in den normale Raum ein.
General Wallace: „Major Gant öffnen Sie eine Kanal nach Atlantis.“
Major Gant: „Sie können sprechen, Sir.“
General Wallace: „Atlantis hier spricht General Wallace, Kommandant der Heracles.“
Im Gateraum von Atlantis standen Dr. Weir, Lt. Colonel Sheppard und McKay.
Dr. Weir: „General Wallace, herzlich willkommen in Atlantis. Wir haben Sie erst in einer Stunde erwartet.“
General Wallace: „Ja, Dr. Weir der neue Hyperraumantrieb der Heracles ist wohl etwas effektiver als die Kalkulationen. Hat Sie das Stargate-Center schon über unsere Mission informiert.“
Dr. Weir: „Ja General. Dr. McKay hat bereits alles vorbereitet. Wollen Sie landen oder sofort weiterfliegen?“
General Wallace: „So gern wir uns Ihre schöne Stadt anschauen würde, aber wir haben unsere Befehle. Wenn Sie also Col. Sheppard und Dr. McKay losschicken würden, wäre ich Ihnen sehr dankbar.“
Dr. Weir: „Verstanden. Aber vergessen Sie nicht, Sie bekommen die beiden nur für eine Woche. Weir Ende.“
Dr. Weir drehte sich zu Col. Sheppard und McKay und sagte: „Sie haben es gehört. Sie können jetzt los.“
Col. Sheppard und McKay gingen zum Jumper Hangar und nahmen den Jumper, in dem McKays ganzes Equipment verstaut war. Dann verließen sie Atlantis über die Dachluke und flogen in Richtung Heracles.
Schon den ganzen Flug grinste McKay über beide Ohren, so dass ihn Sheppard fragte: „Rodney was ist denn los Sie sind heute so gut gelaunt.“
McKay: „Wissen Sie, die Heracles ist das fortschrittlichste, was die Menschheit je gebaut hat. Die steckt voll mit Asgard- und Antiker-Technologie und dort sind die ersten von Menschenhand gebauten Sternentore. Tja und die bekommen jetzt mein DHD-Programm und jetzt ohne zu Übertreiben, wenn das Sternentorprogramm mal öffentlich gemacht wird, dann ist mir der Nobelpreis sicher.“
Col. Sheppard schaute McKay etwas skeptisch an und fragte weiter: „Rodney ich weiß ja, dass sie auf Technik stehen aber dass ist doch nicht der einzige Grund oder?“
McKay: „Sie haben ja Recht.“ McKay kam ins Schwärmen „Dr. Tatjana Markowa.“
Col. Sheppard: „Wer?“
McKay: „Sie ist eine russische Wissenschaftlerin und arbeitete mit mir am russischen Naquada-Reaktor. Achja wenn sie sich die Haare blond gefärbt hätte und ich nicht auf Col. Carter gewartet hätte, hätten wir bestimmt die klügsten Kinder des Planeten bekommen. Hm Dr. Tatjana Markowa.“
Col. Sheppard: „Rodney hören Sie auf zu träumen wir sind da.“
Der Jumper hatte die Heracles erreicht und nachdem Sie die Landeerlaubnis bekommen hatten, landeten Sie auf dem Hangardeck Delta der Heracles. Dort warteten bereits General Wallace und Captain Markowa. Col. Sheppard und McKay stiegen aus dem Jumper aus und wurden von General Wallace begrüßt.
Dann sagte General Wallace: „Dr. McKay Sie können sofort beginnen ihr DHD-Programm auf den F/A-305er zu installieren. Wir brauchen sechs Tage, bis wir die Pegasus-Galaxie am anderen Ende verlassen und das erste Gate der Gatebrücke in Stellung bringen können. Ich erwarte dass Sie bis dorthin mit den 305er fertig sind. Captain Markowa wird ihnen assistieren, Sie dürften sich ja bereits kennen.“
Captain Markowa: „Hallo Dr. McKay. Wie ich sehe scheint ihnen das Essen in Atlantis besser zu schmecken als das Russische.“
McKay neigte seine Kopf zu Sheppard und flüsterte: „Was meint Sie denn damit.“
Sheppard klopfte McKay auf seinen Bauch und sagte: „Na ich denke mal das hier.“
McKay zog den Bauch ein und zerrte etwas ein seiner Uniform rum und sagte dann: „Oh, äh… nein, dass sind bloß diese Uniformen.“
Die anwesenden mussten alle etwas schmunzeln, dann gingen McKay und Captain Markowa zu den 305er.
Col. Sheppard sagte zum General: „Sir, Sie haben ein schöne Schiff.“
General Wallace: „Ja. Wollen Sie eine Schiffsführung.“
Col. Sheppard: „Sehr gern.“
Col. Sheppard folgte dem General und die beiden verließen das Hangardeck.
Als der General mit der Führung fertig war und mit Col. Sheppard auf der Brücke stand, fragte der Colonel: „Sir, und Sie wollen ihr neues Schiff sicher nicht einmal gegen ein paar Wraith-Basisschiffe testen? Ich bin mir sicher Ihr Hauptgeschütz würde da Wunder wirken.“
General Wallace: „So gern ich Ihnen helfen würde aber auch ich habe meine Befehle. Und die Vorbereitungen dieser Mission haben mehr Zeit in Anspruch genommen als uns lieb ist.“
Der Colonel nickte.
[Sechs Tage später]
Ungefähr 90.000 Lichtjahre außerhalb der Pegasus-Galaxie sprang die Heracles, gefolgt von dem Asgardschiff aus dem Hyperraum.
Auf der Brücke befanden sich, neben den beiden Leitern der Mission, Col. Sheppard, McKay, O`Neill jr., Cassandra und Captain Markowa.
General Wallace: „Dr. McKay, Lt. Fraiser, Captain Markowa sind Sie bereit das erste Stargate zu platzieren?“
Cassandra: „Ja, Sir.“
McKay schaute noch immer auf seinen Tablet-PC und tippte darauf herum.
Der General fragte noch mal: „McKay?“
Nun hatte auch McKay gemerkt, dass er gemeint war: „Oh, äh… ja, natürlich.“
Captain Markowa: „Gate 001 wird jetzt freigesetzt.“
Von der Unterseite der Heracles löste sich das erste Sternentor und manövrierte sich mit Hilfe von kleinen, am Gate angebrachten Düsen von der Heracles weg.
Cassandra: „Das Stargate hat jetzt eine stabile Position erreicht. Dr. McKay Sie können jetzt das Makro überspielen.“
McKay ließ Cassandra und Captain Markowa in seinen Tablet-PC schauen und erklärte ihnen, wie das Programm zu überspielen sei.
McKay legte den Tablet-PC zur Seite und klatschte in die Hände: „So, das erste Gate ist jetzt installiert.“
General Wallace aktivierte die Sprechanlage: „Major Zhang, Sie können starten und den ersten Test durchführen.“
Major Zhang verließ das Flugdeck in einer F/A-305 und flog auf das Gate zu.
Major Zhang am Funk: „Sir, wähle jetzt Atlantis an.“
Der Major wählte mit McKays Universal-DHD-Programm die Adresse von Atlantis an.
Das Gate begann sich zu drehen, ein Chevron nach dem anderen wurde aktiviert und schließlich schoss der Vortex hervor und es bildete sich das Wurmloch.
General Wallace: „Major Gant öffnen Sie einen Kanal.“
Nachdem die Verbindung stand und ein Identifikationscode übermittelt wurde sprach General Wallace: „Atlantis können sie uns hören, hier spricht General Wallace.“
In Atlantis standen Dr. Weir und Zelenka im Kontrollraum.
Dr. Weir: „Ja, General wir hören Sie laut und deutlich.“
General Wallace: „Dr. Weir mit Ihrer Erlaubnis beginnen wir jetzt mit dem Test.“
Dr. Weir: „Sie können beginnen, General.“
Der General funkt Major Zhang an: „Major beginnen Sie.“
Der Bombenschacht der F/A-305 öffnete sich und eine kleine Sonde flog auf das Stargate zu.
Kurze Zeit später meldete sich Dr. Weir: „Glückwunsch General, ihre Sonde ist sicher angekommen. Und jetzt hätte ich gern Col. Sheppard und Dr. McKay zurück.“
General Wallace wandte sich Col. Sheppard und Dr. McKay zu: „Doktor, Colonel danke für ihre Hilfe; Sie haben ja Dr. Weir gehört Sie können jetzt nach Atlantis zurückkehren.“
Sheppard und McKay verabschiedeten sich und begaben sich zu Hangardeck Delta.
Kurze Zeit später flogen die beiden in dem Puddel Jumper auf das Stargate zu.
Sheppard schaute zu McKay und sah, dass dieser ziemlich nervös war.
Sheppard: „Rodney was ist denn los.“
McKay schluckte etwas und sagte dann: „Naja, dieses Stargate wurden von Menschen gebaut und … naja … ich hab zwar das Programm geschrieben aber gebaut ….“
Sheppard: „Oh McKay, Sie schwärmen mir die ganze Zeit vor, wie toll das alles ist und wie fortschrittlich und jetzt haben Sie Angst. Der Test war erfolgreich, das klappt schon.“
Sheppard flog in das Gate, während McKay die Augen schloss und die Hände vor das Gesicht riss.
Dr. Weir funkte wieder die Heracles an: „General Wallace, Col. Sheppard und Dr. McKay sind sicher zurück in Atlantis, wir wünschen ihnen noch viel Erfolg für ihre Mission.“
General Wallace: „Danke Dr. Weir, wir melden uns wieder nach der Installation des nächsten Stargates. Würden Sie das Stargate-Center über die erfolgreiche Installation des ersten Gates informieren?“
Dr. Weir: „Verstanden General, wir informieren das SGC. Weir Ende.“
Nachdem Major Zhang wieder an Bord war, setzten die Heracles und die Samantha Carter ihre Reise fort.
Kapitel 4
[fünf Monate Später]
Die beiden Schiffe sprangen wieder einmal aus dem Hyperraum, um ein weiteres Gate zu installieren.
Auf der Brücke waren Ms. Xiaoyi, Captain Markowa, Cassandra und die üblich Brückencrew.
Ms. Xiaoyi: „Captain Markowa Sie können beginnen.“
Captain Markowa: „Gate 223 wird jetzt freigesetzt.“
Das Sternentor begann sich in Position zu manövrieren.
Major Gant: „Ma'am, unsere Sensoren sind ausgefallen.“
Ms. Xiaoyi: „Wie ist das möglich?“
Cassandra tippte auf ihrem Tablet-PC herum.
In der Zwischenzeit trieb das Stargate von seiner Position weg, wieder auf die Heracles zu und verschwand schließlich unter der Heracles aus dem Blickfeld der Brücken. Doch dort waren noch alle mit den Sensoren beschäftigt.
General Wallace und O`Neill jr. kamen gerade auf die Brücke.
General Wallace: „Major Gant, was ist los?”
Major Gant: „Sir die Sensoren sind ausgefallen.“
Cassandra: „Ich glaube ich weiß jetzt was unsere Sensoren stört.“
Sie vergrößerte einen Abschnitt auf dem Hauptschirm, zu sehen war ein grün leuchtender schnell rotierender Stern. Der Stern hatte einen Durchmesser von ca. 20 km.
General Wallace: „Was ist das?“
Noch bevor Cassandra antworten konnte ergriff Captain Markowa das Wort: „Sir, das ist ein Neutronenstern. Er besteht aus einer besonderen Materieform von Neutronen mit einer extremen Dichte von etwa 10¹² kg/cm³ im Zentrum und mehr.“
Und Cassandra fügte hinzu: „Ja und Neutronensterne haben ein extrem starkes Magnetfeld, das wird unsere Sensoren stören. Wenn wir etwas Zeit hätten, würde ich dieses Phänomen gerne näher studieren.“
Captain Markowa: „Ja Sir, eine Untersuchung würde sich wirklich lohnen. Aus dieser Nähe könnten wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen.“
Gelangweilt von den ganzen wissenschaftlichen Erklärungen ging O`Neill jr. zu einem der Fenster auf der Brücke und starrte hinaus.
Plötzlich meldete sich der Maschinenraum und Alec Colson fragte: „Brücke was machen Sie da oben, die Sublichttreibwerke laufen schon die ganze Zeit auf Volllast.“
Captain Markowa: „Das müsste die Schwerkraft des Neutronensterns sein, wir haben einen direkt vor uns endeckt.“
Alec Colson: „Das ist seltsam. Die Schwerkraft des Neutronensterns kann es eigentlich nicht sein was unsere Triebwerke belastet. Die Kraft, die die Sublichttriebwerke belastet, wirkt von dem Neutronenstern weg und unser Schub wirkt auf ihn zu.“
Cassandra: „Das kann doch nicht sein.“
Die beiden Wissenschaftlerinnen tippten wieder heftig auf ihren Tablet-PCs herum.
O`Neill jr. drehte sich von dem Fenster weg und schaute die anderen an.
Er neigte den Kopf etwas zur Seite und sagte: „Ich will jetzt den Wissenschaftsclub hier nicht stören, aber sollte da draußen nicht eigentlich unser Stargate sein?“
Die anderen schauten O`Neill jr. etwas irritiert an. Dann schaltete Cassandra den Hauptschirm wieder auf die Frontansicht um.
Ms. Xiaoyi: „Wo ist das Stargate?“
Cassandra tippte wieder auf ihren Computer herum und schaltete die Heckansicht ein.
Ms. Xiaoyi: „Was ist das?“
Cassandra: „Das ist ….“
Captain Markowa: „ein Schwarzes Loch und das Stargate treibt genau darauf zu.“
General Wallace: „Also gut beamen Sie das Gate wieder an Bord, hier können wir es sowieso nicht installieren.“
Major Gant: „Sir, Beamen funktioniert nicht.“
Captain Markowa: „Sir der Neutronenstern beeinträchtigt nicht nur die Sensoren, sondern auch die Beamtechnologie.“
General Wallace: „Major Gant fragen Sie Baldur ob er etwas machen kann.“
Major Gant funkte Baldur an, jedoch waren auch Baldurs Sensoren gestört.
Das Tor trieb immer weiter auf das schwarze Loch zu.
Geneal Wallace: „Wir brauch dieses Gate sonst haben wir eines zu wenig für die Gatebrücke und wir sind von Atlantis und der Erde abgeschnitten. Hat jemand eine Idee.“
O`Neill jr.: „Eine F/A-305. Die 305 hat doch einen magnetischen Andockmechanismus. Ich fliege hin und docke an das Gate an und hole es zurück.“
Geneal Wallace schaut die Wissenschaftler an und fragt: „Kann das funktionieren?“
Captain Markowa: „Es ist zwar riskant aber es könnte klappen.“
O`Neill jr. war inzwischen schon los gerannt und auf dem Weg zum Hangardeck Gamma. Auch Cassandra rannte ihm hinter her.
Geneal Wallace schrie los: „Major, bleiben Sie hier, ich habe diese Aktion noch nicht genehmigt.“
O`Neill jr. schrie zurück: „Bis Sie und Ms. Xiaoyi sich entschieden haben, mach ich die 305 startklar. Dann können Sie es mir noch immer verbieten.“
General Wallace machte ein verärgertes Gesicht und schnaufte durch die Nase.
General Wallace fragte Captain Markowa: „Können wir das Gate mit der Heracles oder der Samantha Carter holen?“
Ms. Xiaoyi mischte sich ein: „Das ist viel zu riskant wir dürfen unsere Schiffe nicht einer solchen Gefahr aussetzen.“
General Wallace: „Stimmen Sie dann dem Plan von O`Neill jr. zu?“
Die Chinesin nickte.
In der Zwischenzeit waren O`Neill jr. und Cassandra bei den F/A-305ern angekommen.
O`Neill jr.: „Cassie, was machst Du hier.“
Cassandra: „Mitfliegen.“
O`Neill jr.: „Nein das ist viel zu gefährlich.“
Cassandra: „Ohne mich ist es zu gefährlich für dich. Du brauchst jemanden, der die Trägheitsdämpfer modifiziert wenn das Gate angedockt ist.“
O`Neill jr. nickte und beide stiegen in eine 305 ein.
General Wallace meldete sich über Funk: „Also gut Major, Sie können loslegen und viel Glück.“
Die F/A-305 verließ mit den beiden das Hangerdeck und flog auf das Stargate zu. Als sie beim Gate waren, tauchte der Major die 305 vor dem Gate nach unten und zog sie dann wieder hoch, so dass die Unterseite der F/A-305 parallel zum Gate stand.
Cassandra aktivierte den magnetischen Andockmechanismus und es gab ein kurzes Ruckeln. Danach hang das Sterentor untern an der 305. Nachdem Cassandra die Trägheitsdämpfer modifiziert hatte, flog O`Neill jr. eine Kurve, um wieder zur Heracles zurück zu kommen.
O`Neill jr.: „Cassie was ist los wieso kommen wir nicht Vorwärts?“
Cassandra: „Wahrscheinlich sind wir schon zu nahe an dem Schwarzen Loch und die Schwerkraft ist stärker als unser Antrieb.“
O`Neill jr.: „Na super jetzt werden wir ja auch noch zurückgezogen. Kannst du den Antrieb frisieren, Cassie.“
Cassandra: „Nein, der läuft schon auf Volllast.“
O`Neill jr.: „Ich hab eine Idee.“
O`Neill jr. wendete die F/A-305 und flog mit Höchstgeschwindigkeit auf das Schwarze Loch zu.
Cassandra schrie los: „Jack bist du verrückt willst du uns umbringen?“
O`Neill jr.: „Das ist ne Idee von Carter. Als ich und Teal´c mal in der Antriebslosen X-301 festsaßen wollte uns Carter mit Hilfe der Schwerkraft vom Jupiter zur Erde zurück katapultieren.“
Cassandra: „Und das hat Funktioniert?“
O`Neill jr.: „Nicht so richtig.“
General Wallace meldete sich über Funk: „Major, was machen Sie da, Sie fliegen direkt auf das Schwarze Loch zu.“
Cassandra antwortete, nachdem Sie inzwischen wusste, was O`Neill jr. vorhatte: „Sir der Major versucht die Schwerkraft des Schwarzen Loches zu nutzen um dann mit genügen Geschwindigkeit von den Schwarzen Loch zu entkommen.“
Captain Markowa mischte sich in das Gespräch ein: „Sind Sie sich darüber im Klaren, dass das die Triebwerke der F/A-305 überlasten könnte?“
Nun meldete sich auch O`Neill jr. zu Wort: „Ja das ist mir klar, aber hat einer eine bessere Idee?“
Nach einer kurzen Diskussion an Bord der Heracles meldete sich General Wallace: „Major uns fällt auch nichts anderes ein, also viel Glück.“
O`Neill jr. steuerte den Jumpernachbau nun in die Umlaufbahn des Schwarzen Loches. Die Bewegungen von O`Neill jr. und Cassandra schienen nun wie in Zeitlupe abzulaufen.
Die Beiden hatten den Scheitel ihres Kurvenflugs schon überschritten und waren auf dem Weg die Umlaufbahn des Schwarzen Loches zu verlassen, die Triebwerke liefen unter voller Last.
Plötzlich sprühten Funken aus dem linken Triebwerk und die F/A-305 wurde heftig durchgeschüttelt.
O`Neill jr.: „Cassie, was war das?“
Cassandra: „Es ist das linke Triebwerk, es ist überlastet.“
Cassandra hatte noch nicht ausgesprochen da fiel das Triebwerk aus und die 305 wurde erneut heftigste durchgeschüttelt.
Cassandra sagte verzweifelt: „Wir schaffen es nicht, die Schwerkraft ist mit nur einem Triebwerk zu stark. Wir werden in das Schwarze Loch gezogen.“
In der Zwischenzeit fragte General Wallace auf der Heracles: „Captain Markowa, müssten die beiden nicht schon die Umlaufbahn des Schwarzen Loches verlassen haben.“
Captain Markowa: „Die Sensoren sind zwar noch immer gestört und wir können nicht die genauen Position der beiden bestimmen, aber nach den empfangenen Daten bewegt sich die F/A-305 nicht weiter von dem Schwarzen Loch weg. Ich befürchte die beiden werden es nicht schaffen.“
Fortsetzung folgt... _________________ Meine FFs:
Stargate: Troja (Staffel 1)
Pax Americana – Empire Earth |
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FelixE Bestsellerautor

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2007 Beiträge: 554 Wohnort: Fränkische Schweiz
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Verfasst am: 11.10.2007, 20:52 Titel: |
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Whaa so kurz bevor die Gatebrücke komplett ist passiert sowas!? Dieser Cliffhanger bringt mich ins Grübeln.
Ansonsten war es ein tolles Kapitel. Die Reise beginnt also endlich. Bzw. Bald sind sie angekommen. Ich hoffe das nächste Kapitel kommt bald. |
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Hyndara Gast
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Verfasst am: 12.10.2007, 12:21 Titel: |
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Boah! Was für ein Cliffhanger! Da geht einem ja glatt ... hey, wie kannst du an der Stelle abbrechen? Ich protestiere! Aber voll - jawoll! So geht das doch nicht *uff*.
Der Atlantis-Part war zwar kurz, aber irgendwie süß (obwohl Sheppard in meinen Augen etwas sehr handzahm war, zugegeben). Und McKay, dem mal wieder die Muffe geht, weil die neuen Tore ja von Menschen gebaut sind *grins*. Klasse!
Aber jetzt mal ne dumme Frage: Ist das tatsächlich möglich? Ein Neutronenstern UND ein Schwarzes Loch an einer Stelle? Äh, ich hab zwar mein Fachabi in Physik gebaut (bauen müssen), aber ... irgendwie meine ich da nochwas von gegenseitigen Kräften, die einander abstoßen im Hinterkopf zu haben. *grübel* Jetzt hast du mich wirklich nachdenklich gemacht *kratzamKopf*. Jetzt könnte man einen echten McKay wirklich gut gebrauchen.
Na, diese Russin ist aber ziemlich ... *räusper*. Hat die es dermaßen nötig, mit ihren Reizen zu spielen? Ich weiß nicht, die Frau ist mir jetzt schon unsympatisch, muß ich sagen. Und ich kann O'Neill jr. mehr als gut verstehen. Wäre mir wahrscheinlich nicht anders gegangen. Umso mehr wundert es mich, daß McKay so von der schwärmt. War das nun Anmache, Provokation oder was anderes? Klärst du das noch auf?
Und das IOA springt ihnen ja ganz schön auf der Nase herum, kein Wunder, daß O'Neill jr. rummuffelt zu Anfang. Würde mir wohl nicht anders gehen. Da fahren sie aber wirklich alles auf, was sie irgendwie machen konnten, um eben die Macht über die Expedition an sich zu reißen. Nicht gerade die feine Art. Hat der Brite eigentlich noch ne größere Rolle, oder ist der einfach nur Staffage? Würde mich jetzt mal interessieren, weil er mich allein vom Auftritt an eine meiner Figuren erinnert hat (zufällig auch Brite - besser gesagt, ein Lord, der sich strikt an seine TeaTime hält *grins*).
Meine Anspielung ging auf Sheppard. Von ihm hat man ja in der Serie immer wieder das Gefühl, es geht ihm gar nicht weit genug von der Erde weg (man bedenke seine "Begeisterung" bei Siege, oder seine lockere Art in Intruder). So richtig wohl fühlt er sich doch nur, wenn Atlantis nach Möglichkeit keinen Kontakt zur Erde hat und er seine Dummheiten anstellen kann *grins*, Meine restlichen Anspielungen ... laß dich überraschen, da wird nochmal was kommen *pfeif*.
Hat mir gut gefallen, das neue Kapitel. Allmählich wird's richtig episch in meinen Augen. Bin mal gespannt, ob sie heile in Troja ankommen und was sie da erwartet ... Freu mich schon auf die Fortsetzung! |
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Selana Schreiberling
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 179 Wohnort: Schwäbische Alb
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Verfasst am: 13.10.2007, 10:56 Titel: |
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So, jetzt geht die Reise also los.
Schön spannend für den Anfang und gleich gibt es jede Menge Probleme und auch viel zu meckern. Auch der kleine Abstecher nach Atlantis hat mir gefallen.
Ob O'Neill jr. aber gleich aus Major aufgenommen wäre? *amkopfkratz*.
Gut, er hat O'Neills Wissen, aber sonst keine Erfahrung. Captain wäre vielleicht realistischer gewesen.
Aber was solls, der Story tut das keinen Abbruch.
Und eine schöne Gesellschaft hast du da zusammen, das kann ja noch heiter werden.
Und natürlich muss die Gatebrücke vor Vollendung zusammenbrechen, grumpel.
Jetzt bin ich gespannt was noch alles auf sie zukommt. |
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