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Das Tor in phantastische Welten
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In a Galaxy far far away - Staffel 1


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ThePiperAtTheGatesOfDawn
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

jetzt gehn die Abenteuer also weiter. Freut mich Sehr glücklich
Das Kapitel ist gut. Nette Führung von Shep. Wäre noch witzig gekommen, wenn McKay ihr das ZPM erklärt hätte. Er labert Zeugs daher uns sie verstehst möglicherweise net. Sehr glücklich

Naja. Das mit der Achterbahn am Ende war cool und witzig! Musst ich schmunzeln.

Also weiter machen! Winken


MfG

TPATGOD
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 15.10.2007, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Scout,

war ne nette Einführung in das Stargatereisen für Kim. Klar, dass sie nicht so überrascht ist wie viele andere die das Gate zum ersten mal sehen, bei dem was Sie schon erlebt und gesehen hat. Aber dass Sie das Gate gleich als Freizeitbeschäftigung missbrauchen will Lachen.
Hat mir jedenfalls gut gefallen dieser Teil.

Bis dann, bin gespannt wie’s weitergeht.
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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Scout
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BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 09:01    Titel: Captured Antworten mit Zitat

Hi und guten Morgen!

TPATGOD: Danke! Das mit dem ZPM wäre der Kracher gewesen, warum ist mir das damals nicht eingefallen? Rodney hätte erklärt und erklärt und Kim hätte nix gerafft! Smilie

GenAF: Yep, so ne Freizeitbeschäftigung wär was oder? Gut, dass es Stargates nicht gibt, ich will doch erst mal die Welt sehen Smilie. Wenn e Gatereisen gäbe, dann würde ich was weiß ich wo herumfallen *g*

Und weiter geht’s heute:


Titel der FF: In a Galaxy far far away, Teil 4: Captured, Kapitel 1
Autor: Scout
Rating: M (15/16)
Inhaltsangabe: Lt. Stötzer geht mit Sheppards Team auf ihre erste Außenmission, die sich als waghalsiges Abenteuer entpuppt.
Spoiler: SGA, SG1, Kampfstern Galactica (Das Original), Alien, Star Wars – nicht zwingend notwendig, aber hilfreich
Staffel: SGA Staffel 1



04. Captured


Kapitel 1


Also marschierten wir los. Der Teil der Mission war nichts wirklich Neues für mich, ich hatte schon so viele fremde Welten besucht und doch hatte jede einzelne Welt ihren Charme, auch wenn sie sehr zerstörerisch war. Und komisch, warum dachte ich dabei gerade an den Eisplaneten Null? Ich hatte noch nie so gefroren wie dort. Ach nee, Hoth, der Rebellenstützpunkt! Den gab es ja auch noch. Dieses Klima hier war da schon angenehmer.

Während ich in Erinnerung schwelgte, kamen wir in einen kleinen Dschungel, der den Hang säumte und als wir die Hügelspitze erklommen hatten, sahen wir einen weiteren Hügel.

„Ähm, habe ich was verpasst!?“, fragte ich irritiert.

„Nein!“, antwortete mir Teyla. „Laut Daten müssten sich hier Minen befinden! Die Scanner sind aber leer!“

„Und Naquadah?“, fragte Sheppard, worauf Teyla den Kopf schüttelte.

„Sehr komisch! Na ja, vielleicht müssen wir noch einen Hügel weiter!“

„Vielleicht, hier ist auf jeden Fall mal nichts!“, sagte Ford.

Also gingen wir weiter. Der Dschungel wurde dichter und vor allem dunkler. Die vorherrschende Pflanzenart war hier eine Art Schlingelpflanze, sehr schön anzusehen, aber wahrscheinlich arg giftig. In der Talsohle angekommen, schlugen plötzlich die Scanner aus.

„Ist es Naquadah?“, fragte Sheppard abermals, worauf Teyla wiederum den Kopf schüttelte.

„Vielleicht unterirdisch?“, fragte ich. „Wer weiß wie alt diese Minen schon sind, vielleicht sind sie zusammengestürzt und vom Dschungel überwuchert worden.“

„Nein, es sind Lebensformen?“

„Lebensformen?“ Der Major wurde aufmerksam. „Welche Art?“

„Kann ich nicht sagen!“

„Also, ihr habt es gehört. Haltet die Augen offen!“

Wir verteilten uns etwas und gingen langsam weiter. Die Pflanzen schlängelten sich hier Meter um Meter nach oben. Das machte mich doch etwas neugierig, also ging ich etwas näher heran.

„Diese Pflanze hier scheint ja sehr zu dominieren! Man sieht beinahe, dass sie lebt.“ Ich neigte den Kopf zur Seite.

„Bist du Botanikerin?“, stichelte Sheppard.

„Nein, ich habe nur einen leichten Hang zur Neugier, vor allem, was Unbekanntes angeht!“

„Wie McKay!“

„Hey, was soll das denn heißen?“, rief der von weitem.

Die anderen drei lachten. Musste wohl ein Insider sein. Ich nahm mein Messer und schnitt einen Stängel durch, wonach sich sofort eine seltsame Reaktion einstellte. Die Pflanze verlor Flüssigkeit und wuchs sofort wieder zusammen. Dann glaubte ich, ein komisches Geräusch gehört zu haben. Ich verdrehte die Augen. Ganz koscher war mir das nicht. Die anderen schien das nicht zu interessieren.

* * *

„Habt ihr das jetzt gesehen?“

„Nee, was?“

Ich schnitt einen weiteren Stängel durch, doch nichts passierte.

„Und?“

„Komisch, vorhin ist die Pflanze direkt wieder zusammengewachsen!“

„Kann das sein, dass der Stargatedurchtritt deine Gehirnzellen vertauscht hat?“

Ich hob die Hände entgeistert und stand mit einer fragenden Körperhaltung da! „Was war das jetzt? Ich glaube, ich höre nicht richtig!“

„War ein Scherz!“, meinte Sheppard.

„Ach, so einer bist du also! Na toll!“

Er grinste verschmitzt, was ich jedoch nicht sehen konnte, da er sich wieder von mir weggedreht hatte und weiterging. In diesem Moment wuchs die Pflanze wieder zusammen.

„Da! Das gibt’s doch nicht!“ Ich war fast verzweifelt. „McKay, sagen Sie doch mal was dazu!“

Er kam zu mir, sah jedoch nichts Ungewöhnliches. „Sorry, bin kein Botaniker!“

„Ach, ihr könnt mich alle mal gern haben könnt ihr mich!“ Ich steckte das Messer ein und ging weiter, immer noch zurückblickend auf die seltsame Szenerie. So merkte ich nicht, dass die anderen plötzlich stehen geblieben waren und sich keinen Meter mehr bewegten. So rannte ich beinahe gegen Aiden Ford.

„Was ist, habt ihr ein Gespenst gesehen?“, fragte ich, doch keiner antwortete. Ich drängelte mich nach vorne. Vor uns lag eine Wand aus grünen Schlingelpflanzen und drin eingeschlingelt waren mehrere Menschen, offensichtlich tot.

„Tja! Wer lacht jetzt über wen? Hm?“, fragte ich und ging näher an das sich mir dargebotene Bild heran.

„Hochmut kommt eben vor dem Fall!“, grummelte ich und zog meinen Scanner. Dem nach zu urteilen, waren diese Personen schon eine ganze Weile tot.

Ich nahm wiederum eine Ranke der Pflanze in die Hand. Es schien eine ganz normale Pflanze zu sein, aber man könnte fast meinen, dass es eine nahe Verwandte einer übergroßen Venus-Fliegenfalle war.

„Hast du sowas schon mal gesehen?“, fragte Sheppard mich.

„Das direkt nicht, aber ich habe schon so einiges gesehen, das ist Routine. Ich kann dir noch nicht sagen, woran sie gestorben sind, aber die Auswertung der Daten läuft.“

„Was hast du denn schon alles gesehen?“

„Sachen, Dinge, Wesen, die man einfach nicht sehen will. Aliens inklusive!“

„Was meinst du mit Aliens? Fremdartige Wesen, die andere Planeten bewohnen?“

„Oh, nein, nicht solche. Die sind ja oft recht harmlos, nein“, und damit drehte ich mir zur Gruppe um, „die Aliens aus dem Film Alien!“

Aiden und Rodney sahen mich irritiert an. John neigte den Kopf: „Das verstehe ich jetzt nicht so ganz!“

„Die galaktische Flotte flog eines Tages durch ein elektromagnetisches Feld der Sonderklasse und genau in diesem Moment dachte ich an den Film und schwups, weiß der Henker wieso, wurden genau diese meine Gedanken Realität und wir hatten plötzlich ein Schiff, das durch die Aliens infiltriert wurde. Und ich sage euch was, diese Biester waren noch viel übler als die im Film.“ Dann wurde ich nachdenklich. „Ich habe so gesehen eine ganze Schiffsbesatzung auf dem Gewissen, es hat keiner überlebt!“

In diesem Moment piepste mein Scanner. So konnte weder Sheppard, noch einer der anderen auf meinen letzten Satz reagieren. Ich hatte die Sache immer noch nicht verkraftet.

„Also, zwei sind schlicht und einfach ausgetrocknet. Einem wurde eine giftige Substanz injiziert und der vierte starb an inneren Blutungen!“

„Quetschungen?“

Ich nickte. „Wahrscheinlich! Ist die Frage, ob das von den Pflanzen stammt oder durch Einwirkung dritter. Und wenn sich jetzt noch einmal jemand über mich lustig macht, dann gibt es mächtig Haue!“

In diesem Moment wickelte sich etwas um McKays Bein und er wurde förmlich umgezogen und weggeschleift. Ich zog sofort meinen Laser und schoss auf das grüne Gewächs. Es waren also definitiv die Pflanzen. Sie waren lebendiger als wir dachten. Auf meinen Schuss hin, hörte ich wieder diese seltsamen Geräusche. Diesmal ging es auch an den anderen nicht vorbei.

Es hörte sich an, als hätte jemand vor Schmerz aufgeschrieen. Es war zu 99% die Pflanze gewesen. Mein Schuss blieb nicht ungerügt, plötzlich schlängelten sich von allen Seiten her kleine lianenartige Pflanzen auf uns zu und Sheppard brüllte nur noch: „Raus hier!“

Das war leichter gesagt als getan, denn wo war der Ausgang? Und wo wuchs das Zeug überall? Während Sheppard und Ford uns einen Weg nach draußen bahnten, hielt ich mit meinem Laser unseren Rücken frei. So lange bis wir auf der nächsten Anhöhe ankamen. Es schien, als hatten wir sie „abgehängt“.

* * *

Als wir uns alle wieder versammelt hatten, sahen wir erst, in was wir da hinein geraten waren. Vor uns erstreckte sich der nächste Hügel, komplett zugewuchert mit diesen Pflanzen. Zurück konnten wir auch nicht, der Weg zum Stargate war abgeschnitten.

„Wir brauchen jetzt einen guten Plan!“, stellte McKay fest.

„Ich bin ganz Ohr!“, meinte ich.

„Was zum Teufel ist das?“, fragte Sheppard.

Ich konnte nur den Kopf schütteln. „Vielleicht die hiesigen Einwohner!“

„Verfolgen sie uns?“

„Sieht nicht so aus! Zumindest noch nicht!“

„Also, Leute, nachdenken!“, mahnte der Major.

„Wir könnten bis zum nächsten Hügel laufen!“, schlug Rodney vor.

„Ähm, würde ich nicht machen, wir entfernen uns immer mehr vom Stargate und hinter diesem Hügel, könnte der nächste kommen und dann der nächste usw. und so fort!“, sagte ich.

McKay leuchtete es ein.

„Auf der anderen Seite weiß ich aber auch nicht wirklich, wie wir wieder zurückkommen könnten. Der Weg ist jedenfalls abgeschnitten!“

„Die Menschen, die wir da sahen? Wer waren die?“, fragte Ford.

„Reisende, Bergbauleute, Bewohner, keine Ahnung!“, entgegnete ich.

„Komisch ist auch, dass wir noch kein Naquadah gefunden haben!“, warf Teyla ein.

Da hatte sie Recht, das war allerdings etwas seltsam.

„Hm, ich habe da so eine Idee! John, Aiden, wie groß ist diese Naquadah Mine? Was haben die Scanner gesagt?“

„Radius von 800m, recht nahe am Stargate gelegen!“, antwortete Ford.

„Na, das können wir doch raus finden!“

„Könntest du uns deine Gedankensprünge vielleicht mal mitteilen?“, grummelte John.

„Ja, sofort, aber...“ Ich drehte mich im Kreis. „Ich brauche jemanden, der aufpasst, das wir nicht angeschlängelt werden!“

Mit diesen Worten ging zu einer der Lianen rüber und begann an ihr hochzuklettern.

„Hey, lebensmüde oder was?“, rief mir Sheppard hinterher.

Ich wusste, dass sein nächster Satz ein direkter Befehl zum Runterkommen wäre, also kam ich ihm zuvor. Während ich kletterte und sich die Pflanzen teilweise bewegten, erläuterte ich meine Theorie dem Team. „Wenn sich das Naquadahfeld, wie Ford sagte, über einen 800 Meter Radius erstreckt, dann wäre es interessant herauszufinden, ob das für diese Pflanzenkultur auch gilt. Es gibt im Universum nämlich durchaus Lebensformen, die nicht auf Kohlenstoff basieren, sondern auf anderen Elementen. Das heißt, hätten wir es mit dieser Pflanze, die vielleicht gar keine solche ist, mit solch einer Lebensform zu tun, dann kann es durchaus sein, dass sie ihre Energie durch das Naquadah erhält.“

Die anderen vier sahen sich verblüfft an.

„Was die alles weiß!“, flüsterte McKay.

„Weiß ich alles aus dem Fernsehen!“

Teyla war auch erstaunt. „Klingt absolut nachvollziehbar!“

In diesem Moment schlängelte sich eine Liane um mein Bein. Sheppard hatte seine P-90 sofort schussbereit.

„Warte, wenn du jetzt schießt, bin ich tot!“

Er senkte die Waffe und ich begann, die Liane von meinem Bein zu sammeln. Dazu zog ich mir einen anderen Stängel heran und wand die Liane um diesen herum. Sofort zog sie sich fester zu und ich kletterte weiter.

Um die 15 Meter waren es, die ich kletterte und als ich im Blätterdach ankam, wurde meine Vermutung bestätigt. Diese Pflanzenart wuchs exakt in dem Radius des Naquadahfeldes.

„Also, eines sollte euch klar sein, hier brauchen wir kein Naquadah abzubauen!“, rief ich den anderen zu. Jetzt hieß es vorsichtig wieder runterzuklettern und zwar so, dass ich nicht eingeschlingelt werden würde. „Habt ihr inzwischen eine Idee, wie wir hier rauskommen?“ Darauf bekam ich keine Antwort.

Eins schien festzustehen: Wirklich bösartig waren die Pflanzen nicht, sonst wären wir schon längst tot, oder aber, sie waren wirklich bösartig und warteten nur ab, bis wir in die Falle tappen würden. Ich kam heile wieder bis unten hin.

„Also, jetzt wissen wir zwar, womit wir es zu tun haben, aber können trotzdem nicht zum Stargate zurück!“

„McKay!“, rief ich „Sie sind ganz schön ungeduldig!“

„Du wirst du dich noch dran gewöhnen, der ist immer so!“, sagte Sheppard mit leicht abfälligem Unterton. Dann schlängelte sich wieder etwas über den Boden auf uns zu.

„Vielleicht merkt dieses Kraut unsere Anwesenheit erst nach einer Weile!“, sagte Ford.

„Das kann gut sein, zumindest wäre das eine Erklärung, warum wir erst jetzt „angegriffen“ werden!“, meinte Teyla.

„Also, gehen wir einfach weiter, ganz langsam und bedächtig und zwar Richtung Norden! Das ist der kürzeste Weg raus aus dem Feld!“

Sheppard nickte und so setzten wir uns lautlos in Bewegung.

„Hey Leute!“, meinte ich zwischendurch. „Welchen Durchmesser hat das Stargate?“

„6,1 Meter, wieso?“ „Ich habe mich gerade gefragt, ob meine Viper wohl durchpasst!“

„Und?“

„Na ja, sie ist 6 Meter breit und vier Meter hoch. Wäre ein Präzisionsflug.“

„Du spinnst ja!“, meinte John scherzhaft.

„Ich werd’s dir schon noch zeigen!“

„Sagt mal, was habt ihr beiden eigentlich die ganze Zeit?“, wollte McKay wissen.

„Ich habe sein Leben gerettet, damit kommt er nicht klar!“

Alle lachten verhalten, worauf ich sagte: „1:0 Major!“

Dieser verzog nicht eine Miene und verwies mich des Weges. Ich konnte mir das Dauergrinsen nicht verkneifen. Endlich hatten wir den Rand des Naquadahfeldes erreicht und siehe da, hier hörten auch die Schlingelpflanzen auf. Ich atmete durch. Ganz geheuer war mir dieser Urwald nämlich auch nicht gewesen.

„So, und nun?“, fragte McKay.

„Ich habe auch nicht auf alles eine Antwort Rodney!“, erwiderte ich. „Was nicht in meinen Kopf will, ist, dass es scheinbar außer diesen Pflanzen hier nix gibt, und diesen Toten halt!“

„Das ist in der Tat etwas seltsam. Wieso gibt es denn dann hier ein Stargate? Einen Grund muss es doch geben!“

„Tja, und was machen wir jetzt?“, fragte Sheppard gelangweilt.

Schulterzucken von meiner Seite. „Nach Hause gehen?“

„Oh ja, das klingt gut!“

„Wartet, das ist doch nicht euer Ernst?“

„Haben Sie eine bessere Idee Rodney?“, fragte John und während sich die beiden kabbelten, checkte ich noch mal meinen Scanner.

Gerade als die Werte der drei Toten vor mir erschienen, wurde ich etwas stutzig. „Jungs!“

Keine Antwort, so sehr waren Sheppard und McKay am Diskutieren. Ford und Teyla gesellten sich zu mir.

„Jungs!“

Wieder keine Reaktion.

Jetzt platzte mir aber fast der Kragen. „Hey!“ brüllte ich, als beide plötzlich verstummten und mich erstaunt ansahen. „Kindergarten! Hört mal, wir haben vielleicht ein Wraith-Problem hier!“

„Also, das ist ja prima, erfindest du jetzt Schauergeschichten?“

Ich ging nicht auf John ein. „Die drei Toten, die wir fanden, wir müssen dahin zurück!“

„Dahin zurück?“, rief McKay entsetzt. „Warum um alles in der Welt müssen wir dahin zurück?“

„Die Todesursache, erinnert ihr euch? Ich sagte, einer starb durch eine chemische Reaktion.“

Teyla ergänzte: „Was, wenn diese Reaktion nicht durch die Pflanzen, sondern durch die Wraiths ausgelöst wurde?“

„Ihr meint, er wurde ausgesaugt!?“, fragte Ford.

„Ja, genau das, ausgesaugt, aber nicht bis zum Schluss, daher sieht man ihm auch das Alter noch nicht an!“

„Vergessen Sie’s. Ich bin nicht lebensmüde. Kommt nicht in Frage!“ Auf McKays energischen Widerstand neigte ich den Kopf zur Seite und sah Sheppard fragend an. Schließlich war er der kommandierende Offizier.

„Wir gehen zurück zum Stargate! Außen rum!“

„Ah, Gott sei Dank!“, seufzte McKay, während ich ein Schmollgesicht aufsetzte.

Aber John war noch nicht fertig: „Und entscheiden dann, was wir machen!“

Ich grinste wieder und schnitt Rodney Grimassen, die er sogleich erwiderte.

* * *

Zurück am Stargate, erwartete uns eine böse Überraschung. Das ganze Tor war von den Pflanzen eingeschlängelt. Selbst der Anwahlcomputer war über und über mit den Lianen übersäht.

„So, toll! Und jetzt?“, wetterte McKay.

Ich ging näher an die Pflanzen heran und es stellte sich sofort eine Abwehrreaktion ein. Also blieb ich zurück. Diese hier waren um einiges aggressiver als die, die wir bisher gesehen hatten.

„Wie kann das sein, dass sie plötzlich auch hier sind?“, fragte Ford.

Ich zeigte rüber zum Beginn des Naquadahfeldes. „Sie werden wahrscheinlich von dort gespeist!“

„Und? Diagnose?“

„Major, ich weiß es nicht, aber sie scheinen über eine gewisse Intelligenz zu verfügen.“

“Ich weiß nicht, ob mich das beruhigt, Kim!”

„Sorry, was anderes kann ich dir nicht sagen, dafür wissen wir zu wenig über sie!“

„Angenommen wir trennen die Pflanze von ihrer Hauptversorgungsader, was wäre dann?“

„Der Teil würde absterben, aber wir wissen nicht, wie die Hauptpflanze reagieren würde.“

„Ist das vielleicht eine Wraithfalle?“

„Möglicherweise. Dazu kann ich aber erst mehr sagen, wenn ich mir die 3 Toten noch mal angesehen habe.“

-FF-
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ThePiperAtTheGatesOfDawn
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BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Soso, die Kim ist ja ne ganz schlaue Sehr glücklich Da bekommt McKay ein wenig Konkurrenz und die belebt nunmal das Geschäft, ergo dürfte genug Stoff für Geschichten da sein Sehr glücklich

Das Kapitel war gut. Bin jetzt nur mal auf die Lösung gespannt Smilie


MfG

TPATGOD
(ich find des Kürzel lustig Sehr glücklich )
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Scout
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BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Danke! Und was Kim angeht, eigentlich ist sie nicht schlau, sie ist nur ein guter Bluffer. Okay, ein paar Sachen weiß sie vielleicht, aber an McKay kommt sie nicht ran und auch nicht an John (was Mathe angeht)

Eigentlich ist sie nur ein guter Pilot *g*
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Ina
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BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

*puh* *hechel* Der Teil, in dem John mit Kim die Führung durch Atlantis war klasse. Da hat der Leser glatt noch was gelernt Smilie
Ich finde es gut, das Du das ZPM nicht Rodney hast erklären lassen. Das wäre zwar wahrscheinlich komischer geworden, aber so hat der Leser wenigstens auch was verstanden Smilie Lustig war ihre Reaktion auf das Durchschreiten des Stargates. Ich finde es logisch geschrieben, warum ihr nicht beim ersten Mal schwindlig wurde.

Das neue Kapitel war ja richtig spannend!!! Beim "Kindergarten" musste ich lachen. Das konnte man sich sehr gut vorstellen. Unser Kamikazepilot klettert also auch gerne... Und rein theoretisch würde die Scout durch Gate passen Überrascht
Na, warten wir es ab...

Bin gespannt auf die Fortsetzung.


P.S.: Dein Ava und das Banner (oh stimmt: Kathi Smilie) sind klasse geworden!!!!
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Scout
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BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Smilie

Ina: Joa, der Kindergarten. Ja, ob die Scout durch das Gate passt...
Freut mich, dass es dir immer noch gefällt, auch wenn du es schon zum 2. Mal liest Smilie

So und nun Kapitel 2...


04. Captured


Kapitel 2


Sheppard seufzte und überlegte kurz. „Ford, Sie bleiben mit McKay und Teyla hier. Sollte für Sie die Möglichkeit bestehen, nach Atlantis zurückzukehren, tun sie es. Kommen Sie uns nicht hinterher!“

„Aye Sir!“

„Gut, nach dir!“

Ich nickte und ging los. Den gleichen Weg, den wir bei Beginn der Mission gegangen waren.

„Ich kann das auch alleine!“, meinte ich unterwegs zu Sheppard, der nicht sehr begeistert war.

„Nun ja, nein alleine kannst du das nicht. Versteh mich nicht falsch, ich denke schon, dass du das kannst, aber ein bisschen Rückendeckung schadet nicht!“

„Ich sag dir was, in der Scout fühle ich mich sicherer!“

„Verständlich!“

Dieses Mal war der Weg nicht so leicht. Durch unser erstmaliges Auftreten in diesem Dschungel waren die Pflanzen wohl aufgewacht und überall um uns herum, hörte man es schlängeln. Wir wurden automatisch schneller, bis wir schließlich bei den drei Leichen angekommen waren. Ich schaltete meinen Scanner wieder ein.

„Okay, wäre sehr dankbar, wenn du mir dann jetzt den Rücken frei halten würdest!“

„Siehste!“

Ich drehte mich um mich selbst. Keine neuen Erkenntnisse durch den Scanner. Ich entnahm dem ersten Toten eine Gewebeprobe und ließ sie checken. Das nahm einige Minuten in Anspruch und John wurde nervös.

„Kim, wie lange dauert das wohl noch?“

„Kann ich nicht sagen, wieso?“

„Es wird ungemütlich!“ Er zeigte mir, dass sich die Pflanzen ganz langsam aus zwei verschiedenen Richtungen auf uns zu bewegten.

„Bin gleich soweit!“

„Amen!“

Dann piepste der Scanner.

„Und?“

„Wraiths- eindeutig. Dieser hier wurde nicht von der Pflanze umgebracht.“

„Vielleicht benutzen die Wraiths die Pflanzen um ihre Opfer in Schacht zu halten.“

„Möglich! Halt da ist noch was!“

„Wo?“

„Da hinter diesen drei!“

Ich steckte den Scanner ein, ging ganz nah an die Toten heran und zog die Pflanzen zwischen den Leichen nach vorne auseinander. In diesem Moment stoppte das Geschlängel, das den Major fast erreicht hatte.

Dann piepte sein Funkgerät. „Ford hier Sir, das Stargate ist frei!“

„In Ordnung Lieutenant, move out!“

„Aye Sir! Ford Ende!”

„Kim, ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist!”

„Ich auch nicht, aber willst du dumm sterben?“

* * *

Er seufzte und grummelte irgendwas vor sich hin, als ich schließlich zwischen den beiden Toten hinter den Pflanzen verschwand. Welche Wahl hatte er? Er kam mir nach. Auf der anderen Seite staunten wir Bauklötze. Keinerlei Pflanzen mehr, dafür allerdings eine unterirdische Schlucht, die einem gigantischen Reaktor ähnelte.

„Sieht aus, als könnten die Wraiths auch Naquadah gebrauchen.“

„Scheinbar!“

Dieses Kraftwerk war gigantisch, aber es waren weit und breit keine Wraiths zu sehen.

„Was, wenn die Wraiths dieses Ding gar nicht gebaut haben?“

„Das kann schon sein, doch haben wir keinerlei Spuren einer Zivilisation gefunden. Oder aber die Wraiths haben sie gegessen!“

Sheppard grinste mit einem sehr ironischen Blick. „Vor allem ist die Frage, was die hier mit diesem Reaktor machen!“, sagte er.

„Finden wir’s raus!“

„Wieso wusste ich, dass du das jetzt sagen würdest!“

„Weil du genauso denkst wie ich, zumindest im Moment!“

Wir gingen langsam weiter mit gezogenen Waffen, bis wir auf eine Treppe stießen, die uns in die Tiefe brachte. Ich beobachtete genau meinen Scanner, als wir plötzlich in eine Art Hangar kamen.

„Sieht aus wie ein Schiff!“, stellte ich fest.

„Das ist ein Schiff. Ein Hiveschiff der Wraiths! Das hier ist eine Werft!“ Sheppard hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.

„Ein Hiveschiff?“

„Das sind ihre großen Zerstörer! Überall in diesen Schiffen erwachen die Wraiths so langsam und von dort aus werden sie die Planetensysteme angreifen. Zuerst jagen sie auf ihren Weidegründen und dann schwärmen sie aus.“

„Bis sie auch nach Atlantis kommen!“, endete ich den Satz, worauf hin der Major nickte.

„Na gut, wenn das eine Werft ist, dann sollten wir sie platt machen.“

„Und wie gedenkst du das zu tun?“

„Durch das Naquadah sitzen wir praktisch auf dem Sprengstoff, wir müssen nur noch einen Weg finden, es anzuzünden!“

„Ich geb’s auf, kannst du mir verraten, wie du das anstellen willst?“

Ich schaute ihn entsetzt an: „Bin ich MacGyver oder was?“

„Na ja, manchmal redest du schon so!“

„John, ich habe keine Ahnung!“ Ich schaute mich um. Es war schon komisch, dass hier keine Wraiths waren. Ich wollte zwar den Teufel nicht an die Wand malen, aber etwas kam mir doch komisch vor. Auch John hatte seinen Scanner in der Hand.

„Kannst du sowas wie einen Kontrollraum ausmachen?“

Kopfschütteln.

„Doch warte, da!“ Er zeigte in eine Richtung, die wir dann auch einschlugen.

Wir kamen in einen gigantischen Raum mit Computern und Systemanlagen. Das musste das Herzstück sein und in der Mitte leuchtete es: Ein ZPM (Zero Point Module).

* * *

„Genau das, was wir in Atlantis brauchen!“, sagte Sheppard. „Wir nehmen es mit!“

„Wie meinst du das? Wir nehmen es mit?“

„Wenn wir es entfernen, haben die keinen Saft mehr und wir haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!“

„Wir können es nicht mitnehmen!“

„Wieso nicht, wir brauchen sie dringend in Atlantis.“

„Wollten wir hier nicht alles in die Luft sprengen? Ohne ZPM kein Feuerwerk!“

„Und wenn sie einfach ein neues ZPM hier anschließen, bauen sie munter weiter! Du hast mich überzeugt! Allerdings zeigt das auch, dass diese Werft ursprünglich nicht von den Wraiths erschaffen wurde, denn die ZPMs funktionieren nur bei den Antikern. Wir könnten jetzt McKay hier gebrauchen, richtig?“, fragte John.

„Ich sag’s ja nur ungern, aber so ist es! Wir müssen irgendwie das ZPM mit dem Naquadah verbinden und es zur Überladung bringen. Der Rest sollte dann von selbst gehen!“

„MacGyver!“

„Oh, shut up!“

Dafür, dass wir beide Militärangehörige waren, gingen wir recht locker miteinander um. Das hieß nicht, dass ich seine Befehle nicht befolgen würde, er war mein Vorgesetzter, aber dennoch entwickelte sich mit jeder Minute, die wir zusammen verbrachten, eine Art Freundschaft. Und ich weiß zwar nicht mehr wie, aber irgendwie schafften wir es, eine Bombe zu basteln.

Gerade als wir damit fertig waren und das ZPM zum Überladen bringen wollten, schnappte John Bewegungen auf seinem Scanner auf.

„Was ist?“, fragte ich. „Es scheint Leben in die Bude zu kommen! Wie viel Zeit haben wir bis zur Detonation?“

„Genug!“

„Dann lass uns nachsehen!“

Wir verließen das ZPM und gingen langsam, aber sehr vorsichtig den Lebenszeichen nach. Wir konnten nicht sehen, ob diese Lebenszeichen Wraiths oder Menschen waren, sie wurden einfach nur angezeigt. Ich hatte noch nie einen Wraith gesehen und wollte mir meine Unsicherheit nicht anmerken lassen. Wir betraten schließlich einen Gebäudekomplex, den John liebevoll „Die Speisekammer“ nannte. Hier waren einige Hunderte Menschen, eingehüllt in Kokons, konserviert für die Wraiths. Ich war erschüttert.

„Leben die alle noch?“

„Ja, sie leben, die Frage ist nur wie lange!“

Die Bewegungssensoren zeigten tatsächlich auch Bewegung an und zwar direkt auf uns zu.

„Glaube mir, ich würde sie alle retten, wären wir nicht selbst schon Zielscheibe genug. Lass uns da lang gehen!“

Mit gezogenen Waffen bewegten wir uns weiter, als urplötzlich ein Wraith vor uns stand. John eröffnete sofort das Feuer.

„Lauf!“, brüllte er mir zu, ich drehte mich auf dem Absatz rum und rannte los, Sheppard hinter mir her, als uns der Weg abgeschnitten wurde.

Ich räumte zwei oder drei Wraiths mit mehreren Schüssen aus dem Weg.

„Oh Mann, die sind hartnäckiger als Cylonen!“

„Schön! Gut für sie! Lauf weiter!“

Wir versuchten den Reaktor auf die gleiche Weise zu verlassen wie wir rein gekommen waren. Als wir die Treppe hoch rannten, schossen die Wraiths mit ihren so genannten „Stunnern“ auf uns, verfehlten zwar, trafen aber die Treppe, die unter mir weg brach. John war schon oben. Ich konnte mich am Abgrund festhalten, als die Treppe in die Tiefe fiel.

„Sheppard!“ John kam zurück zu mir und zog mich hoch.

"Gleichstand!”, war sein trockener Kommentar dazu.

„Nichts lieber als das!“

„Los weiter!“

Es waren mindestens noch 10-15 Wraiths hinter uns her, als wir in den Dschungel eintraten. Der sah verändert aus. Die Pflanzen schienen alle aufgewacht zu sein und schlängelten sich aggressiv in unsere Richtung.

„Es scheint, als reagierten sie auf Lärm und Bewegung!“

„Na wenigstens haben wir deren Geheimnis rausgefunden!“, brüllte Sheppard und verschwand um die nächste Ecke.

Ich warf noch einen Blick zurück und folgte ihm. Weit war er allerdings nicht gekommen. Eine Ranke hatte ihn erwischt und eingeschlängelt, so dass er nicht mehr frei kam.

„Oh nein, und jetzt?“

„Ich weiß nicht, du bist der Pflanzenexperte!“

In dem Moment erfasste etwas meinen Fuß. Reflexartig schoss ich auf die Pflanze, die sich sogleich zurückzog. Dann hörte ich die Wraiths.

„Wie viel Zeit ist noch Kim?“

Ich schaute auf die Uhr. „Nicht mehr viel!“

„Wie beruhigend!“

Ich konnte ihn nicht befreien, zu groß war die Gefahr, dass die Pflanzen ihn buchstäblich zerdrücken würden. Ich drückte ihm seine P-90 in die Hand und sagte: „Ich werde sie ablenken! Sei tapfer! Ich hol dich hier raus!“

„Beeil dich! Und nimm’ dich in Acht!“

Ich rannte um die Ecke und machte die Wraiths auf mich aufmerksam. So konnte ich sie von John weglocken. Ich lief geradewegs in Richtung Stargate, da ich eine Idee hatte. Einen kleinen Vorsprung hatte ich noch, der musste ausreichen. Dort angekommen, wählte ich Atlantis an.

„Scout an Basis, keine Zeit für Erklärungen, deaktivieren Sie nicht den Schild, ich wiederhole, deaktivieren Sie nicht den Schild, bevor nicht der Code kommt. Einige Wraiths werden jetzt gleich durch das Gate gehen und ich bin sicher, ihr wollt sie nicht bei euch haben! Ich melde mich wieder, Stötzer, Ende!“

Ich versteckte mich unter dem Anwahlcomputer. Just als die Wraiths in das Blickfeld des Gates kamen, warf ich einen großen Stein durch den Ereignishorizont, so dass es aussah, als wäre gerade einer durch gegangen. Sie fielen auf den Trick rein und rannten reihenweise ins Gate.

„Never to return!“, dachte ich. Die letzten vier oder fünf schoss ich mit dem guten alten Galacticalaser über den Haufen. Mein Bewegungssensor zeigte mir nur noch Major Sheppard an. Jetzt wurde es Zeit, die Bombe würde bald hochgehen. Ich rannte zurück so schnell ich konnte.

„Schön dich zu sehen!“

„Danke!“

Ich konnte nicht mal grinsen, sondern verwand meine gesamte Energie darauf John zu befreien, als der Sensor neue Bewegung zeigte.

„Mehr Wraiths, sie wachen auf! Ich hoffe, dass die Bombe hier alles zerfetzt.“

„Das wird sie John, das wird sie, einschließlich des Stargates. Das Naquadah ist ihr bester Sprengstoff. Wenn wir Pech haben, fliegen wir ne Runde mit.“

„Wie viel Zeit ist noch?“

„Weniger als eine Minute!“

„Und da bist du so cool!?“

„Hab ich von dir!“

In dem Moment kam er frei. Wiedererstarkt rannte er los, ich hinter her. Auf die Pflanzen reagierten wir gar nicht mehr. Sie schlängelten sich inzwischen überall lang. Während unseres Runs zum Stargate schickte ich den ID Code und gerade als wir den Ereignishorizont erreichten, explodierte das ZPM, so dass wir regelrecht durch das Stargate flogen. Es wurde auf der anderen Seite sofort abgeschaltet und wir schlugen unsanft, aber lebendig auf dem Boden auf.

John hatte es drauf, er rollte gekonnt ab und stand fast direkt wieder, während ich mich erst zusammen sammeln musste. Ford, Teyla und McKay waren froh, uns gesund wieder zu sehen.

„2:1“, sagte ich zu Sheppard, worauf er lächelte.

„Nichts lieber als das!“

Er hielt mir seinen Arm hin, um mir auf die Beine zu helfen, was ich dankend annahm.

„Wir sind schon ein gutes Team!“, sagte ich, um uns Mut zu machen, nachdem was wir da erlebt hatten.

„Ich muss schon sagen!“, begann er und drehte sich zu dem Rest um.

„Auch wenn sie manchmal McKay Züge hat, sie ist unschlagbar!“

Weir lächelte.

„Ich würde außerdem vorschlagen, dass wir sie ab jetzt MacGyver nennen!“

Ich tat entsetzt. „Das ist der Dank oder was!?“

„Wieso MacGyver?“

„McKay, Sie werden das nicht gerne hören, aber sie hat aus einem ZPM eine Naquadah Megatonnenbombe gebaut!“

Ich nickte.

„Ja, und das Stargate in die Luft gesprengt!“

Ich zuckte mit den Schultern. „Shit happens!“

McKay brachte keinen Ton raus, er wusste nicht, über was er zuerst meckern sollte. „Ich brauch ne Pause, haben wir morgen zufällig frei?”

„Ja, haben wir!“

„Oh gut!“ Mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg in den Besprechungsraum, wo wir Dr. Weir einen exakten Lagebericht geben sollten.

„Ihr habt tatsächlich ein ZPM gefunden?“, fragte er John. Der nickte einmal mehr.

„Warum habt ihr es nicht mitgebracht?“

„Weil wir sonst die Werft der Wraiths nicht hätten zerstören können! Na ja, eigentlich eine ehemalige Antikerwerft, die von den Wraiths übernommen worden war.“

„Werft? Was, wie? Moment mal, jetzt mal langsam!“

Alles Weitere erzählten wir im Besprechungsraum. Am nächsten Tag konnten wir ausspannen. War doch sehr ereignisreich diese erste Mission.


Ende
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BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

hm... ne Werft also?
Wäre doch einen Versuch wert gewesen das ZPM mitzunehmen UND die Werft putt zu machen. Aber, wo es keine andre Lösung gibt, muss man auf das einfache zurück greifen!
War ein spannendes, teils auch witziges Kapitel. Hat aber gefallen!

Ich bin jetzt mal gespannt auf die nächsten Abenteuer von ihnen! Sehr glücklich


MfG

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BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Ja, du hast Recht, eigentlich hätten sie das ZPM mitnehmen sollen, aber da ich mich an der Serie orientiere und sie halt einfach keine ZPMs haben, musste ich mir was einfallen lassen Winken

Danke fürs Feedback!
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry ich hab die Geschichte irgendwie übersehen. *schäm*

Kim traf also zum ersten mal auf Wraith. *schauder* Und hat aber ein Hive und ein ZPM zerstört. Das hebt sich gegenseitig auf würde ich sagen. Waren 3 spannende Kapitel. Die Länge hat auch gepasst.
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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Felix!

Macht doch nix, lass dir ruhig Zeit, ich bin ein erklärter Feind von Stress.
Freut mich, dass du dabei bist Smilie Und die Länge ist vertretbar? Dann wirds mehr auch nicht werden Winken

Okay, es geht ein bissel weiter...


Titel der FF: In a Galaxy far far away, Teil 5: Through the Gate, Kapitel 1
Autor: Scout
Rating: M (15/16)
Inhaltsangabe: Kim muss Ford retten
Staffel: SGA Staffel 1



05. Through the Gate


Kapitel 1

Through the Gate

Die nächsten Tage waren wir meist damit beschäftigt, die Stadt zu erkunden. Viele Sektionen von Atlantis waren noch gar nicht erforscht. Diese Stadt war wirklich gigantisch groß. Ich arbeitete mit McKay und Beckett an einer Geschichte, die wir in der Antikerdatenbank gefunden hatten. Es war ein großes Projekt und wir wussten noch nicht so genau, worum es eigentlich ging. Daher hatte uns Dr. Weir freie Hand gelassen und das restliche Team auf Off-World Mission geschickt.

Sheppard war nicht mit. Er war dabei, den Antikerstuhl mit zu testen, was Teil von McKays Projekt war. So merkten wir gar nicht, wie die Zeit verging. Irgendwann funkte uns Dr. Weir an.

„Major, Lieutenant, Dr. McKay, kommen Sie bitte in den Kontrollraum, es gibt ein Problem.“

Wir beeilten uns, um in den Raum zu kommen. Sowas gefiel mir gar nicht.

„Was ist los?“, wollte Sheppard wissen, als wir Weir erreichten.

„Das Offworld Team ist überfällig!“

„Wie lange schon?“

„Drei Stunden! Wir haben schon einige Male das Gate angewählt, aber da war das Team nicht in Reichweite“

„Warum wählen wir nicht das Gate nicht noch mal an und fragen, was los ist?“, fragte ich.

„Peter, wann haben Sie das letzte Mal gewählt?“

„Vor 15 Minuten!“

„Wählen Sie noch einmal!“

Gesagt getan.

„Hier spricht Weir, AR-1, bitte melden!“

Zunächst empfingen wir nichts, so dass Dr. Weir ihren Funkspruch wiederholte. Und tatsächlich, fing ihn jemand auf:

„Hier Teyla. Wir sind unter Beschuss, Lt. Ford ist verletzt. Wir können das Stargate nicht anwählen, es etabliert kein ausgehendes Wurmloch. Wir sitzen hier fest. Brauchen dringend Hilfe!“

„Verstanden, Stand by!“, meinte Weir.

John war sehr beunruhigt. „Wir müssen ihnen helfen! Wir fliegen mit dem Jumper!“

Weir hielt den Major zurück. „Wenn das wahr ist, was Teyla sagt, dann können Sie selbst mit einem Jumper nicht mehr zurück!“

„Wie weit ist der Planet entfernt?“, wollte ich wissen.

„Zu weit, um mit einem Puddle Jumper eben mal so hinzufliegen. Ford wird diese Zeit nicht haben“, entgegnete McKay.

„Teyla!“, begann Dr. Weir ein weiteres Mal. „Wie ist Ihr Status? Ist das Gate frei?“

„Negativ, Doktor, das Gate wird von den Wraiths kontrolliert.“

„Also, können wir es nicht riskieren eine Person durchzuschicken.“

Wir schüttelten den Kopf.

Ich hatte da plötzlich so eine Idee. „Teyla, kann man mit einem Schiff durch das Gate fliegen?“

„Bedingt! Entweder man müsste sofort zum Stehen kommen oder 90° hochziehen, das Gate liegt vor einem Felsmassiv. Zwischen Gate und Berg sind es etwa 200 Meter.“

„Danke! - Doktor ich hole Ford da raus!“

„Wie willst du das anstellen, wenn ich fragen darf?“, fragte Sheppard sarkastisch.

Ich sah ihn an und er formulierte meinen Gedanken selbst zu Ende: „Die Scout!“

„Genau, ich hole ihn da raus!“

„Lieutenant, Sie haben doch gehört, dass das Gate nicht anwählbar ist. Hinzu kommt, dass der Jumper zu lange braucht.“

„Der Jumper Rodney, ist nicht die Viper! Kommen Sie mit!“

Wir gingen rüber zum Computerterminal. Ich ließ die Daten des Zielplaneten eingeben. Ein Jumper würde Tage brauchen, um ihn zu erreichen. Die Scout dagegen nicht!

„Es ist ein Risiko, aber ich kann es schaffen!“

„Du willst sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen?“, fragte John.

„Genau das! Ich fliege durch das Gate, hole Ford ab und nehme den langen Weg nach Hause. Fünf Stunden Flugzeit. Das ist die einzige Chance, die er hat!“

„Ich komme mit!“, sagte John, als ich schon beinahe losgegangen war.

„Das geht nicht, ich kann dich nicht mit zurück nehmen!“

„Teyla wird Hilfe brauchen, ich bleibe so lange da und helfe ihr!“

Er sah Weir an, Weir sah mich an.

„Gehen Sie!“

„Aye!“

* * *

Zusammen rannten wir in Richtung Landebucht.

„Kim, du bist noch nie durch das Gate geflogen mit der Scout!“

„Stimmt, für alles gibt es ein erstes Mal! Ist ein Präzisionsflug! Noch kannst du es dir anders überlegen!“

„Du bist der einzige Pilot hier, dem ich, außer mir, vertraue!“

„Also, dann gehen wir es an!“

Wenig später hatten wir mein Schiff erreicht. John schnappte sich seinen Helm, den er auch beim ersten Flug trug und kletterte hinter den Pilotensitz. Dieser war übrigens auch mit Computern und einem Steuerknüppel ausgerüstet, für den Notfall.

Wir starteten und John hatte beinahe vergessen, wie stark die Beschleunigung der Scout war und dabei hatten wir nicht mal einen Katapult. In wenigen Minuten waren wir im Orbit und erreichten auch kurz darauf das Stargate des Nachbarplaneten. Obwohl ich noch nie durch ein Stargate geflogen war, war Dr. McKay so freundlich und hatte mir ein DHD in meine Scout eingebaut. So konnte ich, wie auch der Jumper es kann, das Stargate vom Schiff aus anwählen.

Die Schwierigkeit bei diesem Flug war das präzise Durchfliegen des Gates, da die Scout laut Berechnung gerade so durchpassen würde. Ich ließ meinen Computer den Kurs berechnen.

„Kim, dieses Manöver ist Selbstmord! 200 Meter sind verdammt wenig!“

„Du wolltest doch unbedingt mit, es hat dich keiner gezwungen!“

„Vielleicht hätte ich doch besser einen Jumper genommen!“

„Wir haben keine Zeit dafür! Und jetzt wäre ich dir dankbar, wenn du die Klappe halten würdest, damit ich mich konzentrieren kann. Ich habe nur einen Versuch!“

„Du weißt, dass du hinter dem Gate sofort hochziehen musst.“

„John!!!!“

„Ist ja gut!”

Ich brachte die Viper hinter dem Stargate herum und flog einen Looping, so dass ich schräg auf das Gate zuflog und somit in der idealen Position wäre, nach Ankunft auf der anderen Seite, sofort nach oben zu ziehen um somit zu verhindern, dass wir gegen den Felsen fliegen würden.

„Okay, fertig?“

„Fertig!“

„Festhalten!“

In dem Moment öffnete sich das Wurmloch und die Scout verschwand Sekunden später im Ereignishorizont. Auf der anderen Seite angekommen führte ich sofort das Manöver aus und brachte uns gerade so über den Felsvorsprung.

* * *

Die Wraiths waren mehr als irritiert. Mein Computer hatte schon den Ort lokalisiert, wo ich bald landen müsste, um Ford einzusammeln, jedoch nahm ich es mir nicht, die Wraiths, die das Gate kontrollierten, lahm zu legen.

Einige Darts gingen in die Luft, die ich aber mit einigen gekonnten Schüssen abschoss, bevor sie Schaden anrichten konnten und so konnte ich in Ruhe landen. Kaum auf dem Boden angekommen, stiegen wir aus und suchten das Team, das sich im Unterholz verschanzt hatte.

„Teyla!?“, rief Sheppard.

Sie hörte ihn und funkte ihn an. Er sicherte ihr zu, dass die Luft rein war und so stießen sie zu uns. Einige Soldaten trugen Aiden. Er sah ziemlich übel aus.

„Bringt ihn in den Schutzschild der Viper, da kann ihm erst mal nichts passieren!“

„Major, wir können hier nicht weg!“, sagte Teyla.

„Wir haben einen Plan. Kim wird Ford nach Atlantis fliegen. Ihre Viper ist sehr viel schneller als ein Puddle Jumper.“

„Und was ist mit dem Team?“

„Ich bleibe hier. Wir müssen die Wraiths hinhalten!“

„Wenn es sein muss, hole ich euch einzeln ab!“, sagte ich, während ich Ford notdürftig verarztete.

„Wartet mal, die Wraiths? Waren das alle?“

„Ja, sie waren wohl vorübergehend hier gelandet. Es ist aber kein Hiveschiff in der Nähe oder kein Kreuzer!“

„Das kannst du spüren?“, fragte ich. Sie nickte.

„Also, was ich sagen wollte. Sie könnten McKay schicken, vielleicht kann er das Tor reparieren!“

„Das ist eine gute Idee!“, meinte Sheppard.

„Wie lange dauert es, bis Atlantis uns wieder kontaktiert?“

„10 Minuten!“, antwortete Teyla.

„Gut, ich werde Aiden transportfertig machen, sie sollen McKay sofort schicken, vielleicht kann er das Tor aktivieren bevor ich Atlantis erreiche.“

„Soll Beckett auch mitkommen?“

Ich schüttelte den Kopf. „Nein, das Risiko ist zu groß, falls ich Aiden doch herausfliegen muss!“

Sheppard nickte. Während ich bei dem bewusstlosen Lieutenant blieb, ging der Rest des Teams zum Stargate um auf die Verbindung zu warten. Wenig später übermittelte Sheppard die News und den Plan und kurz darauf wurde Dr. McKay durch das Stargate geschickt.

Nachdem Aiden stabilisiert war und einige Männer bei ihm blieben, stieß ich zu dem Team am Stargate. Sheppard hatte Rodney schon eingewiesen und der war schon dabei, das DHD auseinander zu nehmen.

„Wie sieht es aus, wie lange wird das dauern?“

„Wie immer eine sehr freundlich Begrüßung!“, stellte McKay fest.

„Sorry, wir haben gerade keine Zeit für Nettigkeiten, Ford geht’s nicht gut, im Gegenteil, es wird langsam kritisch. Ich muss wissen, wie lange es dauert, bis das Stargate wieder einsatzbereit ist!“

„Die Frage ist nicht wann, sondern ob überhaupt und nun lasst mich arbeiten!“

Ich hob die Hände und trat zurück. Sheppard und Teyla standen zusammen, als ich mich zu ihnen gesellte.

„Wie sieht es aus, Kim?“

„Ich brauche Input von McKay, dann muss ich mich auf die Reise machen. Wenn er es nicht hinbekommt, müsst ihr ein Camp aufschlagen und Wache schieben. Ich hole euch dann einzeln ab!“

„Das wird verdammt lange dauern!“

„Eine bessere Idee, Major?“

Er schüttelte den Kopf. Dann kam McKay zu uns. „Fliegen Sie! Es wird länger dauern als fünf Stunden. Definitiv.“


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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm das scheint ja noch lange nicht vorbei zu sein. ich hoffe die Wraith's kommen bald, so dass McKay schnelle arbeiten kann. *he he* Hm ist schon schei*e wenn das DHD ausfällt. Was haben sich die Antiker nur dabei gedacht die Dinger zu digitalisieren. Da kommen sie mit wie primitivline vor. *oh wie schön das leuchtet* Dann hoffenwir mal das Kim mit der Scout es schafft alle zu retten.
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BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Situation in die sie da geraten sind Winken
Wieder ein gut geschriebenes Kapitel.

Zum Rettungsplan:
Der Jumper hätte ja auch einen benachbarten Planeten anfliegen können, um dort mit dem Gate zurück zu kommen, oder?


MfG

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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi ihr beiden!

Danke für euer Feedback!

Felix: Yep, McKAy muss einfach mehr arbeiten, damit er auch ausgelastet ist und nicht so viel rumnölt Smilie

TPATGOD: Wo ich gerade dabei bist, ja, nullen heißt, wenn du an dein Alter eine Null dran hängst. Ich mach das nächstes Jahr, aber bei mir steht vorne leider keine 2 mehr *g* Ansonsten hast du natürlich Recht, einfach zum nächsten Gate fliegen und fertig. Ganz ehrlich? Habe ich nicht dran gedacht, als ich es geschrieben habe...

Hier heute den Rest Smilie



05. Through the Gate


Kapitel 2

„In Ordnung. Wir bleiben in Funkkontakt!“

Sheppard nickte. „Sei vorsichtig!“

„Immer!“

Teyla nickte, ich erwiderte es.

„Passt auf euch auf!“ Ich lief im Dauerlauf rüber zur Scout. „Okay, wir fliegen ihn raus. Helfen Sie mir!“

Ford war inzwischen aufgewacht.

„Hey!“ Ich lächelte ihn an und versuchte meine Besorgnis zu überspielen. „Sie haben Sie ganz schön erwischt!“

„Was macht ihr?“

„Ich fliege Sie nach Atlantis, Sie haben einen Freiflug in der Scout gewonnen!“

„Was?“

„Ganz ruhig, es wird alles gut werden, Aiden, versuchen Sie sich nicht zu bewegen!“

Ich kletterte die Viper hoch und rüstete den Notfallsitz etwas um, so dass Ford darin entsprechend Platz haben würde. Er könnte sitzen, das würde der Verwundung nichts ausmachen, aber ich musste seinen Kopf fixieren. Dabei half mir der Helm.

Es dauerte eine Weile, bis wir starbereit waren, aber es war auch seine einzige Chance. Ich checkte die Systeme und nachdem ich die drei Turbotriebwerke hatte warmlaufen lassen, winkte ich John zu, salutierte und startete.

Kaum fünf Sekunden später konnte der Bodentrupp die Viper nicht mehr sehen.

„Ich verlasse die Umlaufbahn, Koordinaten nach Atlantis sind einprogrammiert und wir sind bereit das Hyperraumfenster zu öffnen. Flugzeit ca. 4 Stunden 53 Minuten.“

„Roger that, Lieutenant!“, hörte ich von Sheppard.

Dann jagte ich das Schiff auf Lichtgeschwindigkeit hoch. Meinen Radar ließ ich auf dem Langstreckensensor stehen, so könnte ich eventuelle Bewegungen im Raum lokalisieren.

* * *

Auf dem Planeten waren Teyla, Sheppard, McKay und fünf Soldaten zurückgeblieben. McKay arbeitete fieberhaft an dem DHD, aber es war dennoch Zeit für das eine oder andere Gespräch.

Sheppard war hingerissen von der Scout, auch wenn der Jumper sein Lieblingsfluggerät war, dieser elegante Jäger, den ich da hatte, beeindruckte ihn immer wieder aufs Neue.

„Leute, die fliegt, das glaub ihr nicht. Ich weiß nicht, wie viele Jahre sie sich selbst perfektioniert hat, aber als Pilotin ist sie unschlagbar! Dieses Schiff, Wahnsinn!“

„Wir haben gesehen, wie sie durch das Stargate kam, es war knapp!“, bemerkte Teyla.
„Ein absolutes Meisterwerk an Navigation! Ich muss sie mal fragen, ob sie mich mal fliegen lässt.“

„Sie könnten es ihr befehlen, Sie fliegen zu lassen!“

„Nein, nein, McKay, das ist nicht einfach etwas, was man jemandem befehlen kann. Das Schiff gehört ihr. Es ist das einzige, was sie durch all die Welten begleitet hat. Da geht man sensibler mit um!“

„Sensibler! Sagen Sie das dem DHD! Ich brauch was zu essen!“

Das war typisch für Rodney. Bei der Arbeit musste er immer ordentlich mit Futter versorgt werden, sonst wurde er ungenießbar. Und das schien gerade der Fall zu sein. Zudem machte das DHD Ärger.

„Major, glauben Sie, dass Kim der Wraiths in Nahkämpfen gewachsen sein wird?“, wollte Teyla wissen.

„Nun, ich habe sie noch nie im physischen Nahkampf gesehen, ich weiß nur, dass sie wesentlich besser fliegt als alle, die ich bisher gesehen habe und dass sie schießen kann. Außerdem kann sie Bomben basteln à la MacGyver. Warum fragen Sie?“

„Es ist ein Unterschied, ob man einem Wraith gegenüber steht, oder ob man gegen ihn in einem Jäger kämpft.“

„Sie meinen, das könnte ein Problem werden?“

Sie schüttelte den Kopf. „Fragen Sie sie doch mal, ob sie nicht mit Ihnen trainieren will, dann könnten wir es herausfinden.“

„Wissen Sie, ich würde zu gerne mal in ihren Kopf schauen, in ihr Erinnerungsvermögen. Wahrscheinlich hat sie Dinge auf ihrem Trip erlebt, die wir uns nicht im Entferntesten vorstellen können. Ich weiß nicht, ob das wirklich nötig ist.“

„Ich denke es auch nicht, aber es wäre interessant das zu erfahren!“

„Ich frag sie und ob sie mich fliegen lässt!“

* * *

Nach einer Stunde waren wir inzwischen gut in der Zeit auf unserem Rückflug nach Atlantis. Die Scout funktionierte hundertprozentig, die Solarzellen luden sich an der hiesigen Sonne auf, die wir gerade passierten.

Lt. Ford schlief tief und fest. Ich hatte ihm ein Sedativum gegeben, damit sein Körper so wenig wie möglich beansprucht wurde. Dann meldete sich mein Scanner. Er schnappte die Signale von einem Wraithkreuzer auf, der auf dem Weg zu jenem Planeten war, auf dem immer noch unser Landungstrupp gefangen war. Ich öffnete den Komm-Link.

„Scout an Sheppard, come in!“

Nur Rauschen.

Ich wiederholte: “Scout an Major Sheppard, do you copy?”

“Wir hören dich klar und deutlich!”

„Bei euch wird es bald ungemütlich werden, ein Wraithkreuzer ist auf dem Weg zu euch. Ihr müsst euch auf deren Ankunft vorbereiten!“

„Wann wird er da sein?“

„Wenn er mit dem jetzigen Tempo weiterfliegt in gut zwei Stunden!“

„Danke für Warnung! Sheppard Ende!“

Ich programmierte meinen Langstreckenfunk. Gott sei Dank war die Scout als Vorausaufklärer so gut ausgestattet.

„Scout an Basis!“

“Hier spricht Weir, sprechen Sie Scout!”

“Das Landeteam wird in gut zwei Stunden von einem Wraithkreuzer angegriffen werden. Ich habe Major Sheppard schon berichtet, aber vielleicht sollten sie jetzt das Gate öffnen und sie mit Waffen oder sowas versorgen. Sie werden sie brauchen!“

„Verstanden Scout!“

Dann war wieder Stille und ich flog weiter in Richtung „Heimat!“ Sheppards Team bereitete sich inzwischen auf den Wraithangriff vor. Sie mussten vor allem Rodney von allem abschirmen, was da kommen würde, damit er das DHD weiter reparieren konnte. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit und wenn es einer schaffen würde, dann Rodney McKay.

Schließlich hatte ich den Planeten, den Atlantis beherbergte, auf dem Schirm und verließ den Hyperraum

„Scout an Basis, Erbitte um Koordinaten für den Landeanflug.“

„Verstanden Scout, Übermittlung der Daten in 10 Sekunden!“ Das war die Stimme von Peter Grodin, der sozusagen zu meinem persönlichen Capcom gemacht worden war.

„Außerdem brauchen wir Carson Beckett mit seinem Team in der Landebucht, wir dürfen keine Zeit verlieren!“

„Roger that!“

„Halt noch ein bisschen durch Aiden, wir haben es gleich geschafft!”, teilte ich ihm mit, auch wenn er mich nicht hören könnte.

Wenig später setzte ich das Schiff sicher auf. Carson war schon da. Vorsichtig luden sie den Lieutenant aus der Viper und brachten ihn unverzüglich in die Krankenstation. Ich betete für ihn, dass er es schaffen würde. Dann funkte ich Dr. Weir an.

„Doktor, ich muss dem Team helfen, keiner weiß, in welchen Dimensionen der Angriff stattfinden wird.“

„Kim, ich lasse Sie nur sehr ungern gehen!“

„Aber ich muss!“

„Okay, passen Sie auf sich auf!“ Ich meldete mich ab und startete wieder. Der Hinflug würde ja nur wenige Minuten dauern. Mittlerweile müssten die Wraiths ihren Angriff gestartet haben und ich sah zu, dass ich zum Stargate kam.

* * *

„Wie lange brauchen Sie noch McKay!?“

„Schwer zu sagen, aber diese Angriffe sind nicht gerade förderlich! Major, Gateaktivierung von außen!“

„Gehen Sie in Deckung McKay, wir geben Ihnen Feuerschutz!“

„Na hoffentlich!“

Wegen Feindberührung brauchte er nicht in Deckung zu gehen, denn es war nur die Scout, die durch das Gate kam. Allerdings würden die Turbotriebwerke ihn etwas aufheizen. Es dauerte Sekundenbruchteile, dann war ich durch. Ich zog das Schiff sofort wieder um 90° in die Höhe, aber nicht nur, weil ich dem Felsen ausweichen musste. Ich hatte noch einen anderen Plan!

„Wow!“, brüllte McKay und dachte schon, er wäre gegrillt worden!

„Die Scout ist zurück!“, rief Teyla und Sheppard grinste.

Ich kümmerte mich allerdings nicht um das Team, sondern flog geradewegs in den Orbit.

„Was hat sie bloß vor?“, fragte einer der Soldaten und John wusste es plötzlich.

„Sie wird den Kreuzer angreifen!“

„Was? Das ist doch ein Himmelfahrtskommando. Das kann sie niemals schaffen!“, rief McKay entsetzt, doch John war sich des Fehlschlagens nicht so sicher!

„Hören Sie McKay, wenn es jemand schafft, dann ist es Kim und jetzt arbeiten Sie weiter am DHD! Gemütlicher wird’s hier nicht mehr!“

Ich flog also geradewegs auf den Kreuzer zu und das absichtlich ohne Tarnvorrichtung. Ich wollte die Darts von meinem Team weglocken, was mir auch gelang. Die Wraiths, die bereits auf dem Boden waren, mussten manuell ausgeschaltet werden, aber da machte ich mir bei John keine Gedanken.

Ich programmierte meine Raketen. Schon seit Jahren hatte ich keine mehr abgefeuert. Natürlich würden die Wraiths über einen Schild verfügen, aber meine Raketen arbeiteten mit einem Virus. Dieser schaltete zuerst den Schild aus, die Raketen dann hoffentlich das Schiff.

Oft konnte man sich solche Manöver nicht leisten, denn diese Raketen waren nicht endlos vorhanden. Ich setzte sie aus, indem ich ein wildes Manöver flog. Das irritierte sie garantiert und lenkten sie von den eigentlichen Raketen ab.

Danach verfolgte ich noch drei Darts. Die waren ganz schön fix. Plötzlich eine Explosion. Der Kreuzer war schwer beschädigt, die Raketen hatten eingeschlagen. Er war manövrierunfähig und würde höchstwahrscheinlich in der Atmosphäre verglühen.

Der Bodentrupp und die übrig gebliebenen Wraiths sahen die Explosion. Während sich mein Team freute, zogen sich die Wraiths zurück. Es ergab sich ein riesen Feuerwerk, als das Schiff ohne jegliche Navigation in der Atmosphäre verglühte. Ich kehrte unterdessen zum Planeten zurück und landete die Scout neben dem Stargate. Das vertraute Summen verriet die Öffnung des Cockpits!

„Schön euch zu sehen, wie ist es euch ergangen!“

Sheppard nickte. „Wie geht es Ford?!“

„Er lebt und wird es schaffen, Beckett hat mich vorhin über Funk benachrichtigt.“

„Wie hast du das gemacht?“, fragte Teyla und spielte auf den Kreuzer an.

„Langstreckenraketen!“

Durchatmen von allen Seiten.

„McKay ist bald soweit!“

„War ein langer Tag!“

„Für mich noch nicht ganz zu Ende! Ich muss wieder zurückfliegen. In diesem Winkel kann ich nicht durch das Stargate starten.“

„Wir könnten schieben!“, meinte John scherzhaft und ich lachte.

McKay fand die Idee nicht mal so abwegig. „Wieso nicht? Sie könnten doch durch rollen!“

„Geht leider nicht Doktor, mit ausgefahrenem Fahrgestell passt sie nicht durch das Gate! Ich werde den langen Weg nehmen, nehmt ihr die Abkürzung.“

In dem Moment brachte McKay das DHD endlich in Gang. „Das mit dem Kreuzer! Sehr imposant!“, sagte er.

Ich nickte und bedankte mich. Bevor sie, nachdem sie das Atlantisgate angewählt hatten, durchgingen, meinte ich noch.

„Ich werde länger als fünf Stunden unterwegs sein. Lichtgeschwindigkeit fliege ich nur im Notfall. Ich schaue mir die Galaxis etwas an und melde mich über Funk!“

„In Ordnung, bleib’ aber nicht zu lange weg!“, sagte Sheppard.

Ich winkte ihm zu als sich mein Cockpit schloss. Nachdem das Team zurück war, zündete ich die Turbos und machte mich auf die lange Heimreise.

-Ende-



PS: Ich denke, ich habe hier nen dicken Logikknick in der Optik, aber im Hyperraum kann man nicht funken oder? *shrug*
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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, ich denke nicht, dass das geht.
Aber ich hab sowieso gedacht, dass sie im Normalraum mit annähernder Lichtgeschwindigkeit fliegt. Im Hyperraum könnte sie ja theoretisch um ein vielfaches schneller sein!

Grade eben wollt ich noch was andres schreiben... vergessen Sehr glücklich

Unabhängig davon, wars ein super Kapitel. Der Kampf gegen den Kreuzer und die Darts hättest du zwar noch ein wenig ausschreiben können, das war so aber auch okay.

Jetzt mal noch ne Frage:
Was war eigentlich mit dem DHD los? Hat es das Gate irgendwie blockiert, oder so?
Was mir nämlich eingefallen ist: So ein Jumper hat ja selbst ein DHD, mit dem er das Gate anwählt. Hätte es so nicht auch funktionieren können?

Bis zum nächsten Cap!


MfG

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