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Das Tor in phantastische Welten
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In a Galaxy far far away - Staffel 1


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Scout
Schreiberling


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 05.10.2007
Beiträge: 220
Wohnort: im Taunus

BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 18:02    Titel: In a Galaxy far far away - Staffel 1 Antworten mit Zitat

Hallo!

So, ich traue mich doch, noch mal vorne anzufangen. Ich werde es etwas anders machen, als drüben im SGP: Ich poste es staffelweise und fange dann mit der neuen Staffel auch einen neuen Thread an.

Vom Tempo her mache ich erst mal langsam, je nach dem, wie ihr es gerne haben wollt (wenn denn jemand lesen will) Smilie

Also, dann, enjoy Smilie


Titel der FF: In a Galaxy far far away, Teil 1: Welcome to Pegasus
Autor: Scout
Rating: M (15/16)
Inhaltsangabe: Lt. Kim Stötzer (OC), Kampfpilotin auf dem Kampfstern Galactica wird durch Dimensionalsprung in die Pegasus Galaxie verschlagen und trifft dort auf die Atlantis-Crew, mit der sie fortan spannende, gefährliche und auch lustige Abenteuer erlebt.
Spoiler: SGA, SG1, Kampfstern Galactica (Das Original), Alien, Star Wars – nicht zwingend notwendig, aber hilfreich
Staffel: SGA Staffel 1
Type: Multicrossover via Flashbacks, Action, Humor
Anmerkung: Ich arbeite mit einem OC aus einer Ich-Perspektive, die allwissend ist. Diese Perspektive gibt es eigentlich nicht, ich hoffe, es kommt trotzdem an. Die Geschichte um Kim in Atlantis beginnt nach dem Prolog zwischen der Folge „Before I sleep“ und „The Brotherhood“




In a Galaxy far far away



Prolog


“There are those who believe that life here began out there, far across the universe. With tribes of humans who may have been the forefathers of the Egyptians, or the Toltecs, or the Mayans, that they may have been the architects of the great pyramids, or the lost civilizations of LaMuria or Atlantis. Some believe that there may yet be brothers of man who even now fight to survive somewhere beyond the heavens.“ – Prolog der Galactica

* * *

Der letzte Tag war einfach nur sehr anstrengend. Nachdem Kim von der Arbeit heimgekommen war, hatte sie sich ein heißes Bad einlaufen lassen und war danach wie so oft auf dem Sofa eingeschlafen. Das abendliche T.V. Programm gab nicht so sehr viel her und so war sie noch vor 23.00 Uhr im Bett und fiel schnell in einen tiefen Schlaf.

Am nächsten Morgen wachte sie auf und glaubte noch immer in einem seltsamen Traum zu verweilen. Sie war nicht in ihrem heimischen Schlafzimmer, sondern auf einer Krankenstation, wie sie sie aus Science Fiction Filmen kannte. Sie sah nur verschwommene Bilder und nahm entfernt einige Leute wahr – das war kein Traum. Sie war wirklich dort. Später sollte sich herausstellen, was passiert war.

Eine Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum verfrachtete die junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben stand, Ende 20, in eine völlig andere Dimension, in eine völlig andere Zeit. Ihr Leben hatte sich von einer Sekunde auf die andere verändert.

Kim war auf der Galactica.

* * *

Die Galactica war ein gigantisches Raumschlachtschiff, wie sich später herausstellte. Kim war anfangs einfach nur verwirrt und irritiert, musste sich aber schnell mit dem Gedanken arrangieren, in eine andere Zeit und in eine andere Welt katapultiert worden zu sein. Wie das passieren konnte – das stand in den Sternen. Sie wurde heimisch in dieser Welt und verbrachte Jahre dort.

Schnell stellte sie fest, dass sie physisch nicht altern konnte. So verging ein Jahr nach dem anderen, in denen sie zu einem Teil dieser neuen Realität wurde. Und sie lernte alles, was man über diese neue Realität wissen musste. Die Kurzversion hielt sie für ihre Nachwelt fest:

Es gab einmal ein System von 12 Planeten. Diese 12 Planteten wurden besiedelt von 12 Kolonien, die nach der Zerstörung ihrer Heimatwelt fliehen mussten. Sie repräsentierten alle kulturellen und religiösen Gruppen, die es in der Heimatwelt, dem Planeten Kobol, gab. Ein 13. Stamm wanderte unabhängig in ein fernes Sternensystem ab. Legenden und Mythen nach zu urteilen besiedelten sie später die Erde. Der Kontakt zwischen dem 13. Stamm und den 12 Kolonien konnte jedoch niemals aufrechterhalten werden. Die Erde wurde zu einem Mythos. Daher sprechen wir auch von der verlorenen Welt, da niemand wirklich wusste, ob es sie überhaupt gibt. Daher waren sie nun auch sehr verwundert, mich gefunden zu haben, denn ich war der Beweis dafür, dass es diese verlorene Welt tatsächlich gibt.

Die 12 Kolonien lebten lange Zeit in Frieden miteinander und mit ihren Nachbarn. Im Jahr 5540 beschlossen die Kolonien ihrer Nachbarwelt, dem Hasari Volk, zu helfen, die von dem Cylonenimperium bedroht und angegriffen wurden. Die Cylonen waren ein Roboterimperium, stammen aber ursprünglich von einer Rasse hochintelligenter, echsenähnlicher Humanoiden ab. Diese Ursprungrasse der Cylonen entwickelten Roboter, die eine Intelligenz besaßen. Bald wurden sie so intelligent, dass sie sich verselbstständigen konnten, die Ursprungsrasse ausrotteten und wie Parasiten durch das Universum zogen, um es sich zu unterwerfen. Seit die Kolonien ihren Nachbarn geholfen haben, stehen wir im erbitterten Kampf gegen die Cylonen. Sie wollen jedes menschliche Wesen ausrotten.

Jede Kolonie war im Besitz einer Verteidigungsflotte mit jeweils einem Kampfstern als Führungsschiff. Nach und nach wurden immer mehr Kampfsterne schwer beschädigt oder zerstört. Die Schlachten waren verlustreich. Von den ursprünglichen 12 Kampfsternen, ist die Galactica der einzig überlebende! Apollo, der Sohn des Commanders und mein bester Freund, gab mir ein Buch in die Hand über die Geschichte von Kobol und der der Kolonien, unter anderem auch eine Liste mit den einzelnen Kampfsternen.

Der größte Verlust bevor die Menschen den Krieg verloren, erlitten sie bei der Schlacht von Molokay, als der Kampfstern Pegasus, die Prometheus und die gesamte 5. Flotte vernichtet wurden. Das war leider nicht das Ende. 6548, Baltar, ehemaliges Mitglied des Rates der Zwölf, unserer Führungsregierung mit jeweils einem Repräsentanten einer jeden Kolonie, schlug ein Friedensabkommen mit den Cylonen vor und wurde zum Vermittler zwischen Cylonenimperium und den Kolonien. Um das Friedensabkommen zu unterzeichnen, traf sich die gesamte galaktische Flotte, außer der Phoenix und der 7. Flotte, bei dem alten Mond Cymtar.

Aber anstatt einem Friedenskonvoi wurden sie von der bis dato größten Cylonenangriffswelle empfangen, die die Kolonien je gesehen hatten. Sie hatten keine Chance. Die Atlantia, Heimatkampfstern des Zwölferrats wurde als erstes vernichtet. Commander Adama hat nur überlebt, da er vorzeitig zur Galactica zurückkehrte. Die Flotte war in einen schweren Kampf verwickelt. Adama ließ die Galactica abziehen um seiner Heimatwelt Caprica zu Hilfe zu eilen, denn die Cylonenverbände bewegten sich auf allen Zwischen- und Außenplaneten zu. Die endgültige Zerstörung war perfekt. Sie kamen zu spät. Caprica war vernichtet. Die Menschheit war geschlagen. Bleiben konnte niemand. So machte sich der letzte verbleibende Kampfstern, die Galactica, mit einer kleinen Flotte von Überlebenden, insgesamt 220 Zivilschiffen, auf den Weg. Auf den Weg, den 13. Stamm zu suchen; den verlorenen Planeten...Die Erde.

Kim wurde so zu einem vollwertigen Mitglied der kolonialen Flotte. Sie ließ sich zum Kampfpiloten ausbilden und wurde, aufgrund ihrer begnadeten Flugkünste, zum Vorausaufklärer der galaktischen Flotte. Als Lieutenant wurde ihr eine eigene Staffel unterstellt und zusammen mit ihren beiden Freunden Apollo und Starbuck erlebte sie viele Abenteuer.

Ihr Spitzname „Scout“ wurde zum Rufnamen ihrer Viper. Sie arbeitete hart und wurde zu einem der besten Piloten(innen) in der Flotte. Man nannte sie liebevoll „Kamikazepilot“, da sie immer volles Risiko flog und meist auch Erfolg damit hatte. Die Gewissheit im Rücken, dass sie nicht altern konnte, gab ihr großen Mut, jedoch musste sie auch mehr als einmal mit ansehen, wie Teamkameraden und unschuldige Menschen starben.

Mehr als einmal geriet sie auch selbst in lebensgefährliche Situationen, aus der sie nur mit viel Glück und vielen kaputten Knochen wieder herauskam. Neben einer Gefangennahme durch die Cylonen und einer lebensgefährlichen Begegung mit Ridley Scotts Aliens, die sie durch ihre eigene Gedanken kreiert hatte, war das einschneidenste Erlebnis jedoch die Konfrontation mit dem eigenen Tod. Durch einen Navigationsfehler wurde sie den Cylonen auf einem Aufklärungsflug ausgeliefert. In dem Moment als der finale Lasertorpedo ihr Schiff traf, verschob sich das Raum-Zeit-Kontinuum erneut und sie wurde durch einen Quantensprung in eine völlig andere Welt katapultiert, nur um dort in der Atmosphäre des hiesigen Planeten zu verglühen, wodurch sie wieder in die galaktische Dimension zurück gelangte.

Mit der neuen Erkenntnis, dass sie nicht sterben würde, sondern „lediglich“ einen Dimensionalsprung vollziehen würde, musste sie lernen zu leben. Von diesem Zeitpunkt an, kämpfte sie noch ehrgeiziger und verbissener gegen den kolonialen Feind.

Der Abschied aber kam und so fand sie sich mit ihrem Kampfjäger nach einer Schlacht, die sie nicht gewinnen konnte, in einer neuen Dimension wieder, aus der es kein zurück gab. Sie hatte alles verloren, was sie in den Jahren auf der Galactica lieb gewonnen hatte, außer ihrem Schiff, was sie von dort an wie ihren Augapfel hütete, denn die Scout war das einzige, was ihr geblieben war.

Aber auch in diesem neuen Universum gab es Gut und Böse und so geriet sie in einen imperialen Kampf und schloss sich einer Rebellion an, die von den so genannten Jedirittern geführt wurde. Sie lernte sie Luke Skywalker und Han Solo kennen und kämpfte fortan gegen die dunklen Mächte in dieser Dimension, bis sie erneut einen Sprung vollzog.

Irgendwann begriff Kim, dass sie zu einer Reisenden durch alternative Universen geworden war, nie wirklich sicher sein konnte, wie lange sie in der jeweiligen Dimension verweilen würde. Sie verlor mehr als einmal Menschen, die sie lieben gelernt hatte und wurde so mit der Zeit zum Einzelkämpfer, wohl wissend, dass sie nicht sterben konnte, sondern von Universum zu Universum springen würde. Manchmal verglich sie sich scherzhafterweise mit dem Highlander, aber in Wirklichkeit hatte sie Angst, neue Freunde zu finden, nur damit sie sie wieder verlieren würde.

Tief in ihr brannte eine Sehnsucht, eines Tages wieder nach Hause zu kommen und so reiste sie weiter durch die Dimensionen, denn ihre Suche war noch nicht zu Ende.

Ende des Prologs

* * *

01. Welcome to Pegasus

Wieder waren nur Umrisse zu erkennen. Wieder wusste ich nicht, wo ich war. Ich seufzte, sicherlich ein weiterer Zeitsprung. Ich wollte nicht mehr. Gerade, wenn ich mich irgendwo eingelebt hatte, passierte wieder was und ich war weg vom Fenster.

Was als Letztes passiert war, konnte ich nicht genau sagen. Es war dunkel. Ich war in meinem Schiff. Na wenigstens war sie noch heile. Die Scout hatte ich inzwischen durch jede Welt mitgenommen und war froh, dass ich noch etwas Galacticanisches hatte, an dem ich festhalten konnte.

Die Viper hatte wieder mal ganze Arbeit geleistet und uns unbeschadet auf einem scheinbar bewohnten Planeten gelandet. Zunächst einmal checkte ich alle Systeme. Es war alles in Ordnung, von den Laserturbos bis hin zum Schutzschild.

Die Luft draußen war ähnlich der Erde, also atembar. Bevor ich das Cockpit öffnete, studierte ich die Sternenkarten und wurde fündig. Die Pegasus Galaxie wurde mir angezeigt. Die kannte ich! Diese Galaxie ist von der Erde aus mit hochmodernen Teleskopen sichtbar. Ich war also wieder ein Stück näher an die Heimat gekommen.

Mein Radar zeigte Lebensformen an, jedoch für mich nichts Außergewöhnliches. Ich kletterte aus der Scout und checkte meinen Handscanner und den Laser. Alles voll einsatzfähig. Na, wenigstens etwas.

Vor mir lag eine Anhöhe, die sich über etwa 300 Meter erstreckte. Von dort waren Geräusche zu hören. Nun ja, was sollte ich machen, ich war ja schließlich neugierig. Also lief ich den Hügel hoch, in der Hoffnung, auf der anderen Seite etwas zu sehen. Es war nicht richtig dunkel, eher dämmrig. Scheinbar brach die Nacht so langsam über den mir unbekannten Planeten herein.

Als ich auf der Anhöhe ankam, sah ich eine seltsame Szenerie. In etwa einem Kilometer Entfernung, leicht abschüssig, sah ich ein großes steinernes Tor, aus dem gleißend blaues Licht herausschoss. Überall liefen Menschen und seltsam aussehende Wesen herum. Ich begriff schnell, dass es eine Schlacht war, die ich da mit ansah. Ein ohrenbetäubendes Geräusch ließ meinen Blick in den Himmel schweifen: Flugobjekte.

Sie kreisten über der Lichtung vor mir und schienen Menschen heraufzubeamen. Andere Wesen schossen mit laserähnlichen Waffen auf dieselbigen. Das Tor im Hintergrund verweilte in dem blauen Licht. Eines der kleinen Flugobjekte kam auf mich zu und irgendwie ahnte ich nichts Gutes, zog reaktionsschnell meinen Laser und feuerte auf ihn. Fünf recht gut gezielte Schüsse aus meiner Waffe ließen den Gleiter explodieren. Nun war ich mittendrin in der Schlacht.

In diesem Moment verlor das Tor sein blaues Licht und ich sah, wie jemand auf mich zu rannte. Es war ein Mensch.

Erleichterung.

Er wurde sowohl von Gleitern als auch von Bodentruppen der fremdartigen Wesen verfolgt, die ihn mit Granatenfeuer beschossen. So gab ich ihm Feuerschutz, auch wenn ich keinerlei Ahnung hatte, wer er war. Ich ging in Abwehrposition und feuerte unentwegt meinen Laser und lotste den Flüchtling zu mir. Als er mich erreicht hatte, duckten wir uns hinter einem großen Felsbrocken.

„Gestatten, Major John Sheppard, US Airforce – Stargate Atlantis Kommando!“

“Lieutenant Kim Stötzer, Strike Commander, Blue Squadron, Kampfstern Galactica!”

“Sehr erfreut!”

„Ganz meinerseits!“

Ein weiterer Granateneinschlag folgte.

„Äh, Moment mal! Airforce sagten Sie?“

„Ganz Recht“, erwiderte der Major.

„Wir sind in der Pegasus - Galaxie, was zum Teufel macht die U.S. Airforce hier?“

Er sah mich sehr erstaunt an. „Woher kennen Sie die US Airforce, wenn ich fragen darf?“

Nun sah ich ihn sehr erstaunt an.

„Ich sehe schon!“, sagte er und duckte sich gleichzeitig mit mir nach einem weiteren Einschlag. „Wir haben noch viel zu bereden!“

„Sind Sie allein hier?“

„Jetzt schon!“

Gemeinsam feuerten wir auf den Feind. Während ich nicht sonderlich beeindruckt war von seiner MP, war er jedoch etwas erstaunt über meine Waffe.

„Kommen Sie mit, ich fliege uns hier raus!“

„Was?“

Aber er hatte nicht viel Zeit, Fragen zu stellen und so folgte er mir. Hinter dem Hügel stand die Scout inzwischen auch unter Beschuss, aber der Schutzschild ließ jegliches Feuer an ihr abprallen. Kurz darauf hatten wir das Schiff erreicht. Ich warf dem Major einen Helm zu.

„Hier, setzen Sie den auf und klettern Sie hinten rein. Kaum hatte ich ausgesprochen, öffnete sich das Cockpit. Er war irritiert. Hatte wohl noch nie so ein Schiff gesehen. Wahrscheinlich hatte er noch nie eine Frau gesehen, die ein solches Schiff flog.

Innerhalb weniger Sekunden waren die Turbos angelaufen und die Scout war startbereit.

„Okay, festhalten!“

„Keine Sorge, ich bin selbst Pilot!“

„Okay, trotzdem – festhalten!“ Ich zündete die Turbos und die Scout schoss mit einer unglaublichen Beschleunigung in die Höhe. Ich schaltete sofort den Angriffscomputer ein um die feindlichen Schiffe orten zu können. Ich war viel zu schnell für sie und bevor wir uns versahen, waren wir im Orbit des Planeten.

Scheinbar war auf der Oberfläche nichts mehr zu holen und so zogen sich all die kleinen Schiffe ebenfalls in den Weltraum zurück.

„Pack!“, rief ich, obwohl ich gar nicht wusste, wer oder was das eigentlich war.

„Kannst du die abschießen?“

„Klar kann ich, soll ich?“

„Wenn es nichts ausmacht!“

„Aber wer sagt mir, dass du zu den Guten und nicht zu den Bösen gehörst?“

„Oh je, stimmt, ich habe nicht mal einen Beweis, vertrau mir einfach!“

„Nun, das macht mich jetzt misstrauisch!“

Wir schwiegen kurz.

„Okay, dann bitte nochmals festhalten“

Ich wendete die Scout um 180 Grad und drehte sie auf dem Kopf. Diese Art von Manöver lernte ich im Kampf gegen die Cylonen. Sie waren schnell und nichts für einen vollen Magen.

Mein Radar zeigte Unmengen von diesen kleinen Jägern. Die ersten erschienen schon auf dem Angriffscomputer. Während ich ihre Bahnen verfolgte, wurde ich ebenfalls beschossen. So musste ich teilweise wilde Ausweichmanöver fliegen. Ich konnte daher nicht wirklich Rücksicht auf meinen Passagier nehmen. Diese kleinen Dinger standen den Raidern in nichts nach.

„Festhalten!“, rief ich laut durchs Funkgerät, zog die Viper senkrecht an und feuerte im nächsten Moment die ersten Lasertorpedos auf meinen Feind ab. So pustete ich einen nach dem anderen vom Himmel bevor sie ihr Mutterschiff erreicht hatten. Das wurde mir etwas zu gefährlich, so dass mich schnell von ihnen entfernte und auf die Tagseite des Planeten abdrehte. Zeit Luft zu holen.

„Das sind Kurzstreckenjäger oder?“

„Ja!“, war seine knappe Antwort.

„Wir waren jetzt aber schnell beim du!“

„Sorry, ich bin gerade etwas irritiert!“, erwiderte der Major.

„Macht nichts, mit ergeht es ähnlich.“

„Sehr guter Flug, ich bin beeindruckt!“

„So von Pilot zu Pilot?“

„Ja, so ungefähr!“

„Und? Soll ich dich irgendwo absetzen?“

„Nein, die Wraiths kontrollieren den Planeten, das ist zu gefährlich!“

„Die Wraiths?“

„Ja, die, die du vom Himmel geholt hast! Ist ne lange Geschichte!“

„Das kann ich mir vorstellen!“

„Woher kommst du? Du bist aus dem Nichts aufgetaucht!“

„Das stimmt allerdings. Ist mindestens eine ebenso lange Geschichte, daher schlage ich vor, dass du mir erst mal sagst wo du hin willst, dann können wir uns austauschen!“

„Du hast das Tor gesehen auf dem Planeten!“

„Jep!“

„Da müsste ich hin, um dort hin zu gelangen, wo ich her komme!“

“Also, nehme ich an, du kommst gar nicht von diesem Planeten!”

„Ja, so ist es, ich komme von einem Planeten mit einer Stadt namens Atlantis“

„Atlantis? Interessant, und ich dachte, die Airforce gäbe es nur auf der Erde.“

Er holte Luft, aber ich kam ihm zuvor: „Ach ja, und bevor du fragst, ja, ich bin auch von der Erde, komme aus den guten alten Deutschland – Altes Europa! Also, wie sieht’s aus, wenn wir nicht durch das Tor können, dann nehmen wir halt den langen Weg! Dazu brauche ich nur die Koordinaten!“

Mein Satz war durchaus sehr sarkastisch, aber ich war einfach naiv genug zu glauben, dass er es verstanden hätte. Aber er ging gar nicht weiter auf meine Herkunft ein:

„Was heißt den langen Weg? Wie schnell fliegt denn diese Kiste!“ „Diese Kiste, wie du so schön sagst, ist ein Langstreckenaufklärer und fliegt mit Lichtgeschwindigkeit, wenn sie muss. Noch Fragen?“ Er schwieg und gab mir schließlich die Koordinaten zum Zielpunkt.

Ende
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Kathi90
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Beiträge: 332
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab im SGP lang gebraucht bis ich da durch war.

Mit der Galactica konnte ich nix anfangen, hab zwar von der Serie gehört und auch Ausschnitte gesehen (mit Dirk Benedict), aber hat mich nicht sonderlich interessiert. Aber ich hab gedacht, les doch mal rein. Und es hat nicht geschadet.

Fand das erste Treffen von Kim und John so richtig passend und wenn man jetzt weiß, was schon passiert ist, dann muss man doch irgendwie schmunzeln über die beiden. Also ich les hier weiter mit und im SGP bin ich natürlich auch weiterhin dabei.
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GenAF
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Beiträge: 376

BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Scout,
jetzt nehm ich mir die Galaxy auch mal von vorne vor.
Ui einfach so in ne andere Zeit und Dimension geschleudert ich glaub ich würd aus den Latschen kippen. Nicht zu altern und nicht sterben zu können ist glaube ich ein Traum und Fluch zu gleich. Da fällt mir Daniel aus Unending ein: „at the end of the day…life is too short” und für Kim müsste man dann "in this Galaxy" ergänzen.
Der Prolog war eine schöne Zusammenfassung von Kims bisherigen Leben und der ursprünglichen Galactica. Leider kenne ich nur die neue Serie und ein paar fetzen der alten vom durchzappen in der Kindheit. Ich hab mich immer gefragt was der unterschied zwischen der alten und der neuen ist aber solangsam kommt Licht ins Dunkle.

Nettes erstes aufeinander Treffen zwischen Kim und John und dann gleich soviel Action drin, wirklich gut geschrieben. Und Kims Erstkontakt mit den Wraith lässt auch nicht zu wünschen übrig. Jetzt bin ich schon mal gespannt wie sie in Atlantis von den anderen Aufgenommen wird.
Bis dann.
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

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ThePiperAtTheGatesOfDawn
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

ich les jetzt auch mal mit Sehr glücklich

Also beim Prolog wusste ich noch nicht so ganz, was ich davon halten sollte. Es war irgendwie etwas komisch, da sie so viele Sprünge machte.
Klärst du vllt. noch auf wie es überhaupt zu diesen dimensionalen Sprüngenkam?

Das erste Kapitel hat mir dann aber wieder besser gefallen.
Die Ich-Perspektive lese ich im FF Gebiet zum erstenmal. Wird relativ selten verwendet. Du machst das aber finde ich ganz gut. Das aufeinander treffen ist auch gut beschrieben!

Ich bin dann auch mal gespannt wies weiter geht!


MfG

TPATGOD
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Scout
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 09:44    Titel: 02. Atlantis Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich freue mich riesig, dass einige sich das tatsächlich antun, mit mir noch mal von vorne zu starten.

Generell zur Entstehung der Geschichte, weil TPATGOD danach gefragt hat. Kim gibt es „eigentlich“ schon, seit dem ich 11 bin, denn mit 11 habe ich angefangen Galactica-Geschichten zu schreiben, weil ich damals süchtig nach dieser Serie war. Was man als Kind hochgelobt und auf einen Thron gesetzt hat, das lässt sich so schnell nicht umstoßen und daher bin ich auch mit dem jetzigen Remake der Serie nie warm geworden. Mir gefallen die neuen Cylonen (also – die Roboter, nicht die Menschen), das war’s. Deshalb baut auch die gesamte Galaxy-Geschichte auf die Mythologie und die Geschehnisse der Originalserie auf.

Warum die Ich-Perspektive: Ich sagte, Kim gab es eigentlich schon, seit ich 11 war. Eigentlich ist in Anführungszeichen, weil es früher nicht Kim war, der da diese Abenteuer erlebt hat, sondern „ich“. Ich habe mir immer vorgestellt, mit Apollo und Starbuck um die Wette zu fliegen. Wie Kinder eben so sind… Später habe ich den Charakter verändert (Kim ist nicht ich), ihn praktisch um eine Idee drumherum gestrickt und ihm einen Namen gegeben.

Warum Kim so viel hin und her springt: Stargate SG1 + Atlantis ist im Endeffekt die vierte große Sci-Fi Serie, die ich verfolge. Galactica war die erste, Star Wars die zweite, Star Trek Classics die dritte. Zu allen Serien habe ich FFs mit Kim geschrieben, aber ich wusste nicht, wie ich sie verbinden sollte, schließlich konnte mein OC ja nicht in allen Geschichten/Realitäten/Universen gleichzeitig rumhängen, also habe ich die Story mit den Sprüngen erfunden. Irgendwann macht jeder mal einen Fehler und Kim hat halt einige gemacht und so ist sie – anstatt zu sterben, in eine andere Realität gesprungen und schon hatte ich eine Möglichkeit, sie überall Abenteuer erleben zu lassen. Wenn ich irgendwann mal keine Lust mehr habe zum Schreiben – dann darf sie in ihre eigene Welt zurück.

Sorry, dass das jetzt so lange war, aber…mir war grad danach Smilie

So…puh, durchatmen, ich weiß, ich bin bisschen verrückt, aber irgendwie wächst mir das ganze Galaxy Projekt über den Kopf, vor allem, weil ich längst nicht alle Geschichten rund um Kim in den anderen Realitäten fertig geschrieben, geschweige denn abgetippt habe…Im Übrigen orientieren sich die Geschichten immer an der Chronologie der jeweiligen Serien.

Ihr werdet übrigens merken, dass die ersten Geschichten, die ich geschrieben habe, relativ schnell abgehandelt werden, heute würde ich sie wesentlich ausführlicher schreiben, aber damals kannte ich die Serie noch nicht so...

Kathi: Da bin ich aber froh, dass du dich damals doch dazu entschieden hattest Smilie Finde ich beachtlich, dass du hier auch wieder mitlesen willst, du kennst das doch alles schon, aber ich freue mich natürlich wie ein Keks!

GenAF: Am Anfang hast du Recht, da ist die gute Kim vielleicht ein bisschen zu heldenhaft, zu sehr Mary-Sue oder wie die Charaktere heißen, aber im Laufe der Zeit kommt sie ja ein bisschen runter von ihrem hohen Ross. Der Satz von Daniel war klasse. Aber deine Variante auch super: „at the end of the day…life is too short in this galaxy.“

TPATGOD: An deinen Namen muss ich mich erst gewöhnen, aber ich weiß, wer du bist. Ich hoffe, ich konnte noch etwas Licht ins Dunkel bringen. Eigentlich ist es nicht wirklich wichtig, Kims vorheriges Leben zu kennen, denn sie erzählt immer mal wieder was davon. Mit der Ich-Perspektive ist das so eine Sache. Hyndara hat mal treffenderweise gesagt, dass es eine der schwierigsten Perspektiven überhaupt ist und damit hat sie Recht, ich bin genau dieser Schwierigkeit aus dem Weg gegangen, indem ich Kim allwissend in ihrer Erzählweise gemacht habe.




Titel der FF: In a Galaxy far far away, Teil 2: Atlantis
Autor: Scout
Rating: M (15/16)
Inhaltsangabe: In „Atlantis“ lernt Kim die Stadt kennen und findet neue Freunde.
Spoiler: SGA, SG1, Kampfstern Galactica (Das Original), Alien, Star Wars – nicht zwingend notwendig, aber hilfreich
Staffel: SGA Staffel 1



02. Atlantis


Es waren über 10 Stunden Flugzeit, aber dann hatten wir unversehrt Atlantis erreicht. Ich war erstaunt. Er war fast komplett mit Wasser bedeckt. Der Name war also absolut passend. Er lotste mich auf eine gigantische Stadt zu, die mitten im Ozean lag. Es gab mehrere Landebuchten und da ich nicht senkrecht landen konnte, war es ein echtes Abenteuer zu landen. Na ja, auch schon oft genug gemacht in der Vergangenheit.

Sheppard war sehr still hinter mir, vielleicht war er angespannt so kurz vor der Landung. Oder aber auch, weil die Computerdaten, die der Galacticahelm ihm lieferte, ihn etwas überforderten. Behutsam setzte ich das Schiff auf dem von ihm vorgegebenen Landepunkt auf. Dadurch, dass wir unangekündigt kamen, war sofort ein Trupp Soldaten zu der bestreffenden Landebasis geschickt worden.

Als ich nach der Landung das Cockpit öffnete, waren zahlreiche Waffen auf mich gerichtet. Konnte ich ihnen nicht verübeln, nachdem, was ich da gesehen hatte auf dem Planeten. Ich hob die Hände und sagte ganz langsam.

„Keine Sorge Jungs, ich bin nur das Taxi!“

Dann kletterte ich vorsichtig runter und ließ John Sheppard aussteigen. Während er hinunter kletterte und ehrfürchtig vor dem Schiff stand, kontrollierte ich die Turbos, ob auch alles in Ordnung war. Alle schienen erleichtert, als sie den Major sahen und senkten die Waffen.

„Dr. Weir, es ist Sheppard!“, gab der Captain des Trupps durch.

Nun standen wir uns das erste Mal richtig gegenüber. Der Wind blies uns durch die Haare und automatisch gaben wir uns die Hand.

„Lieutenant! Freut mich, Sie kennenzulernen!“

„Danke gleichfalls Major!“

„Und schönen Dank für diese eindrucksvolle Demonstration!“

„Jederzeit gern wieder!“

Wir sahen uns an. Er sah verdammt gut aus, aber verdammt. Nein, ich würde mich ganz sicher nicht in ihn verlieben, das würde nur Stress geben, aber seine graublauen Augen waren echt der Hammer.

„Komm mit, ich zeige dir Atlantis! Zumindest das, was du sehen darfst!“

Mit diesen Worten starteten wir in Richtung Kommandozentrale.

* * *

„Ach ja, Jungs!“, rief ich dem Landungstrupp hinterher „Bitte stellt sicher, dass sich niemand unaufgefordert diesem Schiff nähert, derjenige wird sonst etwas gebraten. Die Gute hat einen Schutzschild!“

„Ehrlich, das habe ich gar nicht gemerkt!“, stellte mein Gegenüber fest.

„Nein, kannst du auch nicht gemerkt haben. Der Schutzschild ist mit meinen Gehirnströmen verbunden und reagiert auf Nervenimpulse. Ich wollte dir helfen, das hat das Schiff verstanden und dich somit ungehindert passieren lassen. In diesem Moment waren wir schon vor den Wraiths sicher!“

„Faszinierend!“

„Allerdings!“

„Und, willst du mir jetzt erzählen, was du hier machst?“

„Na ja, was ich hier mache? Das weiß ich noch nicht so genau, du hast ein Taxi gebraucht!“

Er lächelte während ich weiter sprach: „Nein, Scherz beiseite, meine Geschichte ist sehr lang und für den Fall, dass du Vorgesetzte hast, die das vielleicht auch hören wollen, würde ich mir das gerne für später aufheben, damit ich es nicht zweimal erzählen muss! Aber eins vorneweg. Eure Feinde liegen ganz auf meiner Wellenlänge!“

Er nickte ohne Antwort zu geben. Nach einigen Momenten des Schweigens begann er. „Das Tor, das du da auf dem Planeten gesehen hast – wir nennen es Stargate. Es ist eine Verbindung zwischen Planeten, die die Reise in Raumschiffen überflüssig macht. Es gibt ein ganzes Netzwerk dieser Tore überall in unserer Heimatgalaxie, als auch hier in der Pegasus Galaxie. In den 20er Jahren wurde ein solches Tor in Ägypten ausgegraben. Vor einigen Jahren hat ein kluger Kopf namens Daniel Jackson herausgefunden, wie es funktioniert und so ist die Menschheit das erste Mal auf einen fremden Planeten gelangt. Von da an haben wir eine Menge gelernt und eine Menge hoch entwickelter Kulturen kennen gelernt, aber auch ’ne ganze Reihe neuer Feine bekommen. Es gab dann mehrere Expeditionsteams, die so genannten Stargate Teams (SG-Teams). Diese fanden schließlich heraus, dass es Atlantis wirklich gibt. Die alte Legende von Atlantis ist also wahr. Allerdings ist Atlantis keine versunkene Stadt auf der Erde,...“

„...sondern diese Stadt hier, weit entfernt, in einer fremden Galaxis. Wahnsinn!“

„Ja oder? Wir fanden heraus, dass ein Volk, genannt die Antiker, die Stargates erschaffen hatten und auch die Spuren nach Atlantis gelegt hatten. So haben wir schließlich die versunkene Stadt gefunden. Allerdings hat die Energie des Stargates auf der Erde nur dafür gereicht, uns hierher zu bringen. Wir können nicht zurück.“

„Wie geht’s der Erde so?“

„Gut, als ich sie das letzte Mal gesehen habe!“

„Ich habe sie seit Jahren nicht gesehen!“ Bei diesem Satz wurde ich nachdenklich, ich war jetzt schon mehr als 10 Jahre unterwegs, ohne dass ich auch nur eine Minute gealtert war.

* * *

Schließlich kamen wir im Kommandozentrum an. Dort wurde John Sheppard stürmisch empfangen. Anscheinend hatte man ihn schon aufgegeben.

„Major, wir dachten schon, wir sähen Sie nie wieder!“

„Oh Nein, Doctor, ich hatte einen Schutzengel. Darf ich vorstellen, Lieutenant Kim Stötzer!“

Ich ergänzte: „Galactica Kampfgeschwader, freut mich Sie kennenzulernen Doktor, und ich bin sicher, Sie haben viele Fragen!“

Dr. Weir stellte sich und ihr Team vor. Ich lernte Lieutenant Aiden Ford kennen, Dr. Rodney McKay, Dr. Carson Beckett, mit dem ich schnell per du war, Teyla Emmagan und alle, die noch so dazu gehörten kennen.

Danach versammelten wir uns in einem großen Raum an einem großen Tisch und alle wollten erst Sheppards, dann meine Geschichte hören.

„Vorneweg muss ich sagen, dass das, was ich jetzt erzähle, vielleicht sehr weit hergeholt scheint, aber es ist tatsächlich alles wahr. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, hatte ein ganz normales Leben bis zu jenem Tag, als ich mich plötzlich in einer anderen Welt wieder fand. In einer Welt, fern der Heimat, in einer völlig anderen Galaxie. Vor mehr als 10 Jahren gab es einen Schlag und ich war in einer völlig anderen Galaxis, in einer völlig anderen Zeit. Zuerst dachte ich, ich würde träumen, aber sehr schnell stellte sich heraus, dass es nicht der Fall war. Irgendwie war ich unter ein Volk geraten, dass vor irgendwas auf der Flucht war. Sie lebten in einer riesigen Raumflotte. Für mich war das alles neu, ich hatte noch nie ein Raumschiff von solchem Ausmaß gesehen. Eigentlich hatte ich vorher noch nie ein Raumschiff gesehen, da es das bei uns auf der Erde ja nicht gab.“

So erzählte ich die Geschichte von der Galactica und schloss die Erlebnisse von Star Wars und Star Trek an und endete mit den Worten: „Alle Fortschritte, die ich bei meinen Reisen erlebt habe, kann man an meiner Viper sehen, die wie durch ein Wunder immer mit mir gekommen ist. Sie ist mit Abstand das beste, schnellste und hochmodernste Schiff, das ich mir jemals vorstellen könnte. Natürlich hoffe ich, irgendwann mal wieder in meine Zeit zurückzukehren. Zwar geht die Zeit spurlos an mir vorbei, was die Physis angeht, aber psychisch ist das schon eine andere Geschichte.“

Ich schaute in lauter angespannte Gesichter. Gebannt hatten sie zugehört.

„Du hast Recht, das wäre zu lange gewesen, um es zweimal zu erzählen!“, sagte Sheppard. Ich lächelte ihn an. Ja, ich mochte ihn, obwohl ich ihn kaum kannte, aber er war einfach sehr nett.

„Wollen Sie gerne bleiben?“

„Nun ja, ich wüsste nicht, wo ich sonst hinsollte. Vielleicht kann ich mich einfach hier nützlich machen, vielleicht kann Major Sheppard ein bisschen Unterstützung aus der Luft gebrauchen!“

„Bei allem Respekt, Dr. Weir, sie ist der beste Pilot, den ich jemals gesehen habe, mich ausgenommen! Das wäre eine wirklich sehr gute Idee!“

Ich grinste mir eins, er war scheinbar ein sehr ehrgeiziger Typ.

„Gut, dann machen wir es so! Willkommen im Team! Aber Sie wissen selbst, dass Sie sich erst beweisen müssen.“

„Danke! Und ja, ich werde mir Mühe geben!“

„Da Sie ja offensichtlich Militärangehörige sind, sollten wir es auch dabei belassen, oder was meinen Sie Sheppard?“

Weir war definitiv Zivilistin und Major Sheppard schien der ranghöchste Offizier hier zu sein. „Keine Einwände, unser Team kann sicher von ihr profitieren!“

* * *

Jetzt musste ich erst mal schlafen. War alles etwas sehr anstrengend. Am
nächsten Morgen bekam ich eine Atlantis-Einweisung und wurde über unsere Feinde, die Wraiths, aufgeklärt. Sie passten sehr gut in das Feindbild, das ich hatte: Cylonen, Fürst Iblis, Imperial Storm Troops, Darth Vader...Wraiths... Gab es eigentlich noch eine Steigerung?

Wraiths waren praktisch unsterblich und das dadurch, indem sie den Menschen das Leben aussaugen. Genial einfacher Plan, wenn ich nicht gerade ein Mensch wäre. Ich studierte die Archive, lernte Sternenkarten und bastelte an der Scout herum.

Kein halber Tag war vergangen und ich war todsterbenskrank. Aber die Scout brauchte ihre Wartung, vor allem in einer für sie und mich fremden Welt. Die Computer mussten neu programmiert werden, wobei der Angriffscomputer mit den Daten der Wraiths gefüttert wurde.

Ich hatte eine Mords-Grippe. Verwunderlich war das für mich nicht, aber für Sheppard und Teyla, die mich in der Landebucht besuchten, schon.

„Geht’s dir nicht gut?“, wurde ich gefragt, als ich mir mal wieder die Seele aus dem Leib hustete. Da ich überrascht war, fuhr das Schutzschild der Viper hoch und man konnte eine Art Knistern in der Luft spüren.

„Was? Wartet, nicht weitergehen! Das Schild ist aktiviert! So.... jetzt könnt ihr näher kommen!“

Wieder Husten.

„Da dies für mich neu ist, ist mein Gehirn wohl noch auf Vorsicht programmiert, also bitte nicht übel nehmen, wenn mein Schiff euch nicht gleich erkennt.“

Ich erklärte Teyla die Funktionen des Schildes. Sie war beeindruckt. „Ach ja, und was den Husten angeht. Ist nichts Neues, passiert mir immer, wenn ich Dimensionssprünge mache. Ich komme aus einer völlig anderen Umgebung mit völlig anderen Bakterien und Viren. Ich werde immer erst mal todkrank, bevor ich mich akklimatisiere. Dazu kommt noch die Seeluft, die bin ich auch nicht gewöhnt.“

„Das heißt, du bist womöglich gegen Dinge immun, die für uns schädlich wären?“

„Ja, das ist möglich! Genauso kann ich auch von etwas krank werden, wo ihr nur drüber schmunzeln könnt. Aber was sage ich, ihr kennt das sicher! Hier! Ich programmiere die Computer der Scout auf ihre neuen Feinde. Wollt ihr wissen wie sie funktioniert?“

„Ja, gerne!“

„Was nicht heißt, dass einer eurer Piloten die fliegen kann!“

„Ich kann so ziemlich alles fliegen!“, meinte der Major.

Ich nickte: „Ja, aber diese hier nur über meine Leiche!“

Ich lächelte, er erwiderte es. Teyla stand dicht an ihm, womöglich waren die beiden ein Pärchen. Schade eigentlich. Irgendwie war dieser Major sehr anziehend. Aber darauf wollte ich mich gar nicht einlassen!

* * *

„Die Viper ist für den Katapultschnellstart in Abschussröhren der großen Kampfsterne konzipiert, kann aber auch von alleine starten. Senkrechtstarten kann sie jedoch nicht. Das Cockpit ist eigentlich nur für einen Piloten ausgelegt. In Notfällen kann sich jedoch eine zweite Person auf dem Lagerplatz hinter dem Pilotensitz zwängen. Du hast das ja schon recht eindrucksvoll demonstriert bei unserem Flug gestern. Drei Turbotriebwerke hinter dem Cockpit bringen das Schiff auf Hochtouren. Zur Durchführung ihrer ungewöhnlich schnellen Brems- und Flugmanöver sind rund um die Triebwerke diverse Umlenkklappen und Stabilisierungsflossen angeordnet. Links und rechts neben dem Rumpf befinden sich zwei jeweils 0,5 Gigawatt starke Turbolaser. Sie ist ca. 9 Meter lang, 6 Meter breit und vier Meter hoch. Dieses Schiff hier ist ein Langstreckenaufklärer und das erste seiner Art. Da ich viele Tiefenraummissionen geflogen bin und der Vorausaufklärer für die Flotte war, ist die Scout besser ausgestattet, als der Standardjäger. Die drei Turbotriebwerke lassen sich doppelt schalten, ich habe also bei Bedarf eine sehr viel höhere Beschleunigung als die anderen Schiffe, muss diese aber nicht einsetzen. Die Turbolaser kann ich auf verschiedene Laserintensitäten programmieren, das ermöglicht mir, auch größere Schiffe zu beschießen. Eigentlich sind diese Laser dafür gedacht, kleine feindliche Kampfjäger zu eliminieren. Ich habe an Bord eine Batterie, ähnlich wie in einem Auto, so dass das Schiff sich selbst aufladen kann. Außerdem kann diese Viper hier neben dem normalen Treibstoff auch mit Sonnenenergie fliegen. Dazu hat sie diese eingebauten Solarzellen. Die haben eine recht hohe Reichweite, so dass sie sich auch im tiefen Raum aufladen können. Dauert dann aber länger. Meist machte ich Schlenker in größere Sonnensysteme und lud auf die Art und Weise das ganze Schiff wieder auf.“

Während ich ihnen das erzählte, gingen wir um die Viper herum. Sie war schon eine beeindruckende Maschine.

„Ich kann ohne zu tanken 313 Stunden voll Power fliegen, was ich bisher jedoch Gott sei Dank noch nicht musste. Lichtgeschwindigkeit kann sie, fliegen wir aber so gut wie nie, außer bei Tiefenaufklärungen. Eigentlich ist dieses Schiff nur ein Kurzstreckenjäger zur Verteidigung der Flotte mit einer Maximalgeschwindigkeit von 3331 km/h im Raum und 1851 km/h im Atmosphärenflug. Durch meine Reise durch die Dimensionen wurde das Schiff immer weiter perfektioniert. Noch in der ersten Welt wurde sie mit dem Schutzschild versehen. Dieser funktioniert nach meinen Gehirnströmen, also praktisch nach meinem Unterbewusstsein. Das hat den Vorteil, dass ich nie einem Feind auf den Leim gehen kann und das Schiff mich immer schützt. Als der Schild neu installiert war, konnte ich ihn nur im Ruhezustand aktivieren. Im Flug war ich nach wie vor auf mich alleine gestellt. Das wurde in der zweiten Welt geändert. Noch immer ist er während des Fluges nicht so stark, aber einige Treffer verkraftet er schon. Auch der Schild wird durch die Solarzellen an Bord aufgeladen. In der letzten Welt kam dann der Kracher: Eine Tarnvorrichtung. Also kann ich sie jetzt auch unsichtbar fliegen, wobei das für euch glaube nichts Neues ist. Ich meine irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass ihr auch Shuttles mit Tarnvorrichtung habt.“

Teyla nickte. „Ja, das ist richtig!“

Sheppard war fasziniert. Nicht verwunderlich, er war nun mal Pilot wie ich. „Sehr beeindruckend!“

„Danke, sie ist mein Baby! Hat mich nie im Stich gelassen! Und vielleicht könnt ihr hier ja auch einen Aufklärer brauchen!“

„Zumindest wirst du nicht nur unnütz hier rum sitzen!“, sagte er.

Ich lachte. „Oh, danke! Dann bin ja beruhigt!“

Dann verabschiedeten sich die beiden. Ich polierte weiter an der Scout herum, als sich Teyla noch mal zu mir umdrehte und zu Sheppard sagte.

„Sie ist wirklich nett!“

„Ja!“

Mehr kam von ihm nicht, jedoch stand er da und sah zu mir rüber, was ich allerdings nicht bemerkte.

„Und hübsch!“

„Auch das!“, entgegnete er.

Dann verließen sie die Landebucht. Ich nahm mir die Zeit, meinen Blick über das endlos weite Meer schweifen zu lassen. Es war herrlich hier.

Ende
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Zuletzt bearbeitet von Scout am 09.10.2007, 17:57, insgesamt einmal bearbeitet
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ThePiperAtTheGatesOfDawn
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr nette Einführung von Kim in Atlantis.
Ich finde aber, dass Weit sie aufnimmt, geht zu schnell. Ich denke sie wäre erstmal misstrauischer gewesen. Aber naja.
Kim wirkt sehr cool und lässig und vor allem aufgeschlossen. Gefällt mir sehr!

Also bis zum nächsten Kap.!


MfG

TPATGOD
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Scout
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Genau das mit Weir und der Aufnahme denke ich inzwischen auch, aber ich wollte es nicht noch mal umschreiben. Damals wusste ich auch nicht, dass es so ein Mammutprojekt wird Smilie

Freut mich, dass es dir bisher trotzdem gefällt.
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GenAF
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 01:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ja da mit der schnellen Aufnahme von Weir wurde ja schon angesprochen Winken Die Scout ist noch immer beeindruckend mit ihren ganzen Verbesserungen, alles kannte ich ja noch nicht, z.B. den Gedankengesteuerten Schild. Auch die Sache mit dieser Krankheit beim Dimensions-Wechsel finde ich interessant, das lässt Kim nicht so ganz Überlegen rüberkommen. Jetzt bin ich mal gespannt wie es für Sie auf Atlantis weiter geht.
Wenn ich dass jetzt richtig verstanden habe sind wir zeitlich nach Rising und vor Hide and Seek oder?
Bis dann.
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Meine FFs:

Stargate: Troja (Staffel 1)

Pax Americana – Empire Earth
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Scout
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi GenAF

Was die Krankheiten angeht, da macht man sich in der Serie zu wenig Gedanken finde ich, ich denke da an War of the Worlds, aber okay, wäre es so komplex, dann könnten sie ja nie zu anderen Planeten reisen.

Zeitlich gesehen befinden wir uns zwishen Before I sleep und The Brotherhood.
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Selana
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, du fängst hier nochmals an, (aber das mache ich ja mit meinem Antikerzylklus hier auch), so kann ich es nochmals in Ruhe mitlesen.
Kims Ankunft in Atlantis hat mir schon beim ersten Mal gut gefallen.
Falls es dich interessiert, ich poste hier auch auch gerade meine Star Wars-Story.
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Scout
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Selana,

danke für die Blumen. Ja, ist irgendwie komisch und spannend zugleich, alles noch mal zu machen Smilie Ist deine Starwars-Geschichte, die die du auch im SGP gepostet hattest? Ich glaube ja oder? Die hatte ich ja damals auch gelesen. Sei mir nicht böse, wenn ich nicht alles noch mal lese, aber dann komme ich bei den vielen tollen Geschichten zu nix anderem mehr. Das würde mir mein Pferd auf Dauer krumm nehmen Smilie
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Ina
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Scout,

na, da habe ich ja noch nicht so viel verpasst.

Deine Erzählform gefällt mir. Ich glaube, ich hätte auch in dieser Form geschrieben, wenn ich denn jemals angefangen hätte zu schreiben Smilie

"Kamikazepilot" Smilie Das passt. Kaum ist sie gesprungen und schon wieder mitten drin. Aber gut, dass sie Sheppard gleich helfen kann. Irgendwie süß, dass sie im Eifer des Gefechts gleich zum "Du" kommen. Kim ist wohl eher der offene Typ (zumindest auf den ersten Blick).

Was mir am zweiten Teil gefallen hat, war der warme Empfang (wenn auch etwas untypisch). Und dass Du an solche Sachen wie die unterschiedlichen Bakterien und Viren gedacht hast. Es sind diese kleinen Dinge, die das Ganze realistisch erscheinen lassen. Du hast viel Dialoge (finde ich klasse), aber auch Deine Ortsbeschreibungen lassen nichts zu wünschen übrig. Vor allem die Beschreibung der Scout Sehr glücklich

Noch ne andere Frage: Postest Du hier auch alle zwei Tage, oder lässt Du Dir ein klein wenig mehr Zeit? Zweiteres wäre mir persönlich lieber, damit ich hier wie drüben noch in Ruhe nachkommen kann.
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Scout
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ina, freut mich, dich auch hier begrüßen zu können Smilie
Nein, hier werde ich langsamer machen, so zweimal, bei kürzeren Sachen vielleicht 3x die Woche, aber nicht öfter.

Ich kenn das, man kommt sonst mit dem Nachlesen nicht mehr nach Winken Freut mich, dass es dir gefällt, auch wenn am Anfang alles etwas schnell geht, aber ich habe mir damals noch keine so großen Gedanken gemacht Winken
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FelixE
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin jetzt auch zu deiner Geschichte gestoßen. Sie ist wirklich spannend. Die junge Frau, wie sie Dimensionssprünge macht, anstatt zu sterben...fantastisch.

Ich bin gespannt wie sie den Wraith in den Hintern treten wird. Und wie sie sich auf Atlantis einfügen wird.
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Scout
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Felix: Schön, dich hier zu sehen. Freut mich, dass dir das Konzept gefällt und du dabei bist. Im Laufe der Geschichte wird Kim so einige Male auf die Wraiths treffen Smilie Aber zunächst lernt sie erst einmal Atlantis kennen!


Titel der FF: In a Galaxy far far away, Teil 3: The Stargate
Autor: Scout
Rating: M (15/16)
Inhaltsangabe: Lt. Stötzer geht das erste Mal durch das Sternentor
Spoiler: SGA, SG1, Kampfstern Galactica (Das Original), Alien, Star Wars – nicht zwingend notwendig, aber hilfreich
Staffel: SGA Staffel 1



03. The Stargate


Etwa 15 Minuten später gesellte sich Ford zu mir, er war ein echt netter Kerl und ungefähr in meinem Alter, na ja, vielleicht etwas jünger.

„Lieutenant, Major Sheppard würde Ihnen gerne das Stargate zeigen, ich soll Sie holen!“

„Klar, gerne!“

Zusammen machten wir uns auf den Weg in den Stargateraum. Es war schon sehr beeindruckend, dieses Stargate. Wenn ich mir überlege, was ich auf meinen Reisen schon alles gesehen hatte. Echt der Hammer. Einige Wartungsarbeiter waren am Stargate zu Gange und ich fand Sheppard an einer Konsole im Kontrollraum.

„Major!“

„Hi, ich dachte, du hättest vielleicht Interesse zu erfahren, wie das Stargate funktioniert!“

“Wissen ist Macht, richtig?”

„Wenn man es richtig einsetzt, bestimmt. Wovor wir hier stehen, ist der Anwahlcomputer, den nennen wir auch DHD (Dialing Home Device). Die Symbole hier ergeben in bestimmten Kombinationen andere Stargateadressen, die überall im Universum verteilt sind. Wenn man sie anwählt, aktiviert man ein Wurmloch zu der anderen Seite.“

Er ging die Treppe Richtung Gate hinunter und zeigte auf den inneren Ring.

„Da sind die gleichen Symbole. Wenn alle Symbole für eine bestimmte Adresse aktiviert sind, können wir durch das sich aufbauende Wurmloch auf den anderen Planeten übertreten. Man muss jedoch aufpassen, wo man hingeht. Manche Stargates liegen im Weltall oder sind verschüttet. In diesem Fall wäre die Reise recht kurz. Wir haben ein solches Stargate im Orbit vom Nachbarplaneten von Atlantis. Wir haben so genannte Puddle Jumper, das sind kleine Shuttles Querstrich Jäger, mit denen wir durch die Stargates fliegen können. Das macht es uns auf bestimmten Expeditionen leichter. Ob allerdings deine Scout da durchpasst, ist fraglich.“

„Hier sowieso nicht, denn sie ist kein Senkrechtstarter. Ich könnte es jedoch mit dem Stargate im Orbit mal testen, für den Fall, dass sie mal gebraucht wird!“

Der Major nickte.

„Kann man rückwärts und vorwärts durch das Stargate gehen?“

„Nein, das Stargate ist eine Einbahnstraße. Wenn du drüben bist und wieder zurück willst, musst du die Zielkoordinaten für Atlantis eingeben. Solltest du durch ein eingehendes Wurmloch gehen wollen, wirst du gegrillt.“

„A-ha, danke für diese überaus bildliche Darstellung!“

„Wir haben außerdem einen Schutzschild vor dem Stargate, um uns vor Feinden zu schützen. Das heißt, wenn wir wieder nach Hause wollen, müssen wir erst einen Code senden, damit sie uns hier durchlassen.“

Ich verstand und das ganz ohne bildliche Vorstellung. „Das Stargate zur Erde, du sagtest, ihr könnt nicht so viel Energie aufwenden, um die Erde von hier aus anzuwählen. Warum hast du dich für eine solche Mission gemeldet, wohl wissentlich, dass du vielleicht nie wieder zurückkommen kannst?“

Ich wusste, das war eine heikle Frage, die schon fast zu sehr ins Private ging, dennoch, die Neugier ließ mir keine Ruhe.

„Nenn es Abenteuerlust, nenn es Wahnsinn!“, entgegnete er und irgendwie wusste ich, dass dies nicht der einzige Grund war.

„Vermisst du die Erde?“

„Ich vermisse Football!“

Ich lachte und dachte nach, wie lange ich meine Heimat nicht mehr gesehen hatte.

„Was ist mit dir?“

Als ob er Gedanken lesen könnte.

„Ja, ich vermisse sie, nicht so sehr die Menschheit, aber die Heimat!“ Er nickte ohne etwas darauf zu antworten.

„Steht denn eine Mission an?“

„Ja, morgen, aber wenn du versuchen willst, mit deiner Viper dadurch zu fliegen, muss ich dich enttäuschen, du solltest erst mal so durchgehen und schauen, wie es ist!“

„Nichts lieber als das! Wo geht’s denn hin?“

„Wir besuchen einen Planeten, auf dem es große Naquadahvorkommen gibt. Diesen Rohstoff brauchen wir für unsere Energiegewinnung. Wir haben die ZPMs als Energiequellen, aber diese sind rar gesät, daher schauen wir uns nach Alternativen um. Allerdings wissen wir nicht, ob der Planet unbewohnt ist. Wir haben ein Briefing morgen um 0-800!“

„Was sind ZPMs?“, fragte ich ein wenig verwirrt.

„Ehm, Zero-Point-Modules, da musst du McKay fragen, er kann dir das erklären, ich weiß nur, dass es eine Energiequelle ist, ohne die Atlantis nicht betrieben werden kann.“

„Aha!“

„Also? Ich sehe dich morgen früh?“

„Werde da sein! Danke für den Kurs!“

„Gern geschehen!“

* * *

Am nächsten Morgen fanden wir uns also zum Briefing ein. Der Planet, der besucht werden sollte, hatte rund um das Stargate subtropisches Klima. Das wurde schon durch eine kleine Aufklärungssonde (MALP) festgestellt.

Wir bekamen unsere Anweisungen und dann war die Zeit des Aufbruchs gekommen. Das Stargate wurde angewählt. Das war nun eine ganz neue Erfahrung für mich und ich wusste, dass ich von den Mitgliedern des Teams beobachtet wurde. Als das Wurmloch geöffnet war und die ersten durch den Ereignishorizont traten, sah ich mir das Ganze erst mal genauestens an. Ich trat an ihn heran und steckte meine Hand hinein.

„Wir sehen uns auf der anderen Seite! Gute Reise!“, sagte Ford und verschwand.

Major Sheppard war noch zurückgeblieben. „Komisches Gefühl oder?“, fragte er mich.

„Neuartig!“

„Es könnte sein, dass dir ein bisschen schwindelig ist, wenn du drüben ankommst. Das ist aber ganz normal und gibt sich nach kurzer Zeit. Der menschliche Körper muss sich erst dran gewöhnen, dass er in sämtlich Einzelteile zerlegt- und wieder zusammengebaut wird.“

„Na ja, so lange er wieder richtig zusammengebaut wird und nicht irgendwelche wichtigen Teile vertauscht!“

Sheppard grinste. „Ich gehe nach dir, dann kann ich dich auffangen, falls du umfällst!“

„Ich? Ich fall nicht um!“

Dann trat ich durch das Gate. Man kann diese Reise nicht beschreiben, es war so ein bisschen wie Achterbahnfahren. Man muss es einfach selbst miterlebt haben. Als ich auf der anderen Seite ankam, war mir kein bisschen schwindelig, vielleicht durch die teilweise verrückten Manöver, die ich mit der Scout fliegen musste, um nicht irgendwelchen Cylonen auf den Leim zu gehen. Sheppard war dicht hinter mir.

„Wahnsinn, die Millennium Force im Cedar Point, Ohio, ist ja ein Scheißdreck dagegen!“

Ford grinste mich an, vielleicht kannte er diese einst höchste Achterbahn der Welt (inzwischen ist die nur noch die 6-höchste, 2005).

„Und, wie war’s?“

„Kann ich noch mal?“

Sheppard lachte. „Geduld ist eine Tugend!“ „Okay, Leute, unser Zielpunkt sollte hinter diesem Hügel dort liegen, also packen wir es an. Haltet die Augen offen!“

So setzten wir uns in Bewegung. Die Scanner zeigten nichts an.

Ende
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